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Adolf Woliński

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Adolf Woliński (* 1821; † 13. März<ref name="Syrenki">gem. Stanisław Szenic, Cmentarz Powązkowski, 1891-1918. Zmarli i ich rodziny, Band 3, Biblioteka Syrenki, Verlag: Państwowy Instytut Wydawniczy, 1983, S. 56 (in Polnisch)</ref> 1895) war ein polnischer Architekt und ein Vertreter des Historismus (Gründerzeitstil). Er arbeitete vorwiegend in Warschau und schuf hier eine Vielzahl von Gebäuden, vor allem elegante Mietshäuser im Stil der Neogotik und Neorenaissance an den Prachtstraßen Aleje Jerozolimskie und Ulica Marszałkowska. Am Plac Trzech Krzyży (genau: Ulica Żurawia 2) baute er für den Zuckerbaron Fuchs ein großzügiges Mietshaus<ref>gem. Jarosław Zieliński, @1@2Vorlage:Toter Link/www.kosmaty.plU zbiegu dawnych traktów (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ) in der Zeitung “Dziennik” (Warszawa, Seite 4) vom 2. Februar 2007 (in Polnisch)</ref>. Unter Woliński entstanden auch der mächtige Zamoyski-Palast an der Ulica Nowy Świat<ref>gem. Julius A. Chroscicki und Andrzej Rottermund, Architekturatlas von Warschau, 1. Auflage, Arkady, Warschau 1978, S. 181</ref> sowie – ebenfalls nach einem Projekt von Henryk Marconi – der Wielkopolski-Palast in Chroberz. Er errichtete den Pavillon des Roten-Kreuz-Krankenhauses (poln.: Szpitala Polskiego Czerwonego Krzyża) in der Ulica Smolna 6 und leitete den Umbau des Hôtels de Saxe. 1885 entwarf er ein Projekt für das Warschauer Nationalmuseum, das jedoch nicht verwirklicht wurde<ref>gem. Dorota Folga-Januszewska, Muzeum Sztuk Pieknych i Muzeum Narodowe w Warszawie 1862-2004 bei Warsaw24.pl (in Polnisch)</ref>. Im Jahr 1856 erhielt er das Diplom eines Baumeisters III. Klasse und in den Jahren von 1859 bis 1861 lehrte er Zeichnen an der Schule der Schönen Künste Warschau<ref>gem. Zeitschrift Kwartalnik architektury i urbanistyki, Band 19–20, Polska Akademia Nauk, Komitet Architektury i Urbanistyki (Hrsg.), Verlag PWN, Warschau 1974, S. 222</ref>. Woliński lebte zeitweise in dem Mietshaus Nowy Świat 7 und wurde wahrscheinlich auf dem Powązki-Friedhof in Warschau beigesetzt<ref name="Syrenki"/>.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Adolf Woliński – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien