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Ister

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Ister, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), war eine in der Antike verbreitete Bezeichnung für den Unterlauf der Donau, der sich vom Eisernen Tor bis zum Donaudelta erstreckt.

Etymologie

Datei:04 colonna traiana da ovest 01b.jpg
Flussgott Ister auf der Trajanssäule

Der Name wird von Verfechtern der alteuropäischen Hydronymie zur indogermanischen Wurzel *{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚schnell, hurtig‘ gestellt.

In Hesiods Theogonie ist Istros der Sohn von Okeanos und Tethys.<ref>Hesiod: Theogonia 339.</ref> Er ist die Personifikation des Flusses und wurde häufig auf Münzen der Stadt gleichen Namens abgebildet.<ref></ref> Reguläre Münzen mit der Aufschrift {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (IST) sind schon aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. bekannt.<ref>Abbildungen von Münzen aus Istros.</ref> Eine Abbildung des Flussgottes Istros befindet sich auch auf der Trajanssäule in Rom, auf der Istros ähnlich dem Neptunus erscheint und das Überqueren der Donau durch die römischen Legionen über eine Pontonbrücke zu Beginn der Dakerkriege beobachtet. Die Daker schworen beim Hister.<ref>Servius: Scol. Georg. 3,497.</ref>

Bedeutung in der Antike

Der Ister als Strom, der in das Schwarze Meer mündet, dürfte schon seit der frühesten Antike durch die hellenische Schwarzmeer-Seefahrt in den Mittelmeerraum überliefert worden sein. In den letzten vorchristlichen Jahrhunderten rückt die Donau als Fluss nördlich der Alpen, mit ihrem Flussgott Danuvius, in den Fokus der römischen Geographie. So konnte erst um die Zeitenwende eine Assoziation zwischen Donau und Ister hergestellt werden, als das Römische Reich sich bis an den ganzen Donaulauf ausgedehnt hatte und die kartographischen Zusammenhänge erschlossen wurden. Der Dichter Ovidius bezeichnet nach dem Jahr 8 n. Chr. den Ister als den Fluss mit den zwei Namen.<ref>Ovidius, „Epistulae ex Ponto“ 1.8.11: vetus urbs ripae vicina binominis Histri (eine alte Stadt nahe dem Ufer des zweinamigen Ister).</ref> Claudius Aelianus beschreibt im 3. Jahrhundert n. Chr. den Ister als den größten Fluss Europas:

“Initium Europaeorum fluminum maximi Istri, ad septentriones ventos sub Alpium radices subjectum contra solis exortum, a non magno fonte nascitur, ubi gens rei equestris perita habitat.”<ref>Claudius Aelianus: De Natura Animalium. Band XIV, 23. Lateinische Übersetzung aus dem Griechischen von Friedrich Jacobs. Frommann, Jena 1832 (LacusCurtius); penelope.uchicago.edu</ref>

(deutsch: Der Anfang des Ister, des größten europäischen Flusses, entspringt nördlich des Fußes der Alpen in Richtung nach Osten aus einer unansehnlichen Quelle, wo ein Reitervolk beheimatet ist.)

In dieser Zeit dürfte der Ausdruck Danuvius also nur eine Flussabschnittsbezeichnung für den Oberlauf des Ister, bis etwa in die Pannonische Tiefebene, gewesen sein.

Namensgebung

Siehe auch

Literatur und Film

Einzelnachweise

<references />