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Acequinocyl

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Strukturformel
Strukturformel von Acequinocyl
Allgemeines
Name Acequinocyl
Andere Namen

3-Dodecyl-1,4-dioxo-1,4-dihydronaphthalin-2-ylacetat

Summenformel C24H32O4
Kurzbeschreibung

gelber Feststoff mit charakteristischem Geruch<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer (Listennummer) 611-595-7
ECHA-InfoCard 100.110.102
PubChem 93315
ChemSpider 84245
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 384,51 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,15 g·cm−3<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Schmelzpunkt

59,6 °C<ref name="EU"/>

Siedepunkt

200 °C (Zersetzung)<ref name="EU"/>

Dampfdruck

1,69·10−6 Pa (25 °C)<ref name="EU" />

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.110.102">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 317​‐​370​‐​373​‐​410
P: 260​‐​264​‐​273​‐​280​‐​302+352​‐​308+311<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Acequinocyl ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäureester, genauer der 1,4-Naphthochinone.

Eigenschaften

Acequinocyl ist ein gelber Feststoff mit charakteristischem Geruch, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="EU" />

Verwendung

Acequinocyl wird als Akarizid im Obstanbau verwendet.<ref name="EU">BVL: Acequinocyl</ref> Es wirkt als Inhibitor des mitochondrialen Elektronentransports im Komplex III und wurde 2008 in Deutschland zugelassen.<ref name="Horst Börner, Klaus Schlüter">Horst Börner, Klaus Schlüter: Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz. Springer DE, 2009, ISBN 3-540-49068-X, S. 590 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Zulassung

Eine Entscheidung der EU über die Zulassung von Acequinocyl als Pflanzenschutzwirkstoff steht noch aus, die Mitgliedsstaaten dürfen jedoch vorläufige Zulassungen erteilen.<ref>Durchführungsbeschluss der Kommission vom 2. August 2011 über die Ermächtigung der Mitgliedstaaten, die vorläufigen Genehmigungen für die neuen Wirkstoffe Acequinocyl, Adoxophyes orana Granulovirus, Aminopyralid, Flubendiamid, Mandipropamid, Metaflumizon, Phosphan, Pyroxsulam und Thiencarbazon zu verlängern (PDF)Vorlage:Abrufdatum (2011/490/EU).</ref>

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel (zum Beispiel Kanemite) mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Acequinocyl“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise

<references />