Universität Rinteln
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Die Alma Mater Ernestina (auch: Academia Ernestina) in Rinteln im Weserbergland war eine 1619 gegründete Universität, die bis 1810 existierte.
Geschichte
Vorgänger der Universität in Rinteln war das im Jahre 1610 von Graf Ernst zu Holstein-Schaumburg in Stadthagen gegründete, auf einer seit 1330 bestehenden lateinischen Stadtschule basierende akademische Gymnasium illustre. Das Gymnasium im ehemaligen Franziskanerkloster Stadthagen umfasste bereits vier Fakultäten und einen vollakademischen Unterrichtsbetrieb. Zur Anerkennung als vollwertige Universität fehlte noch das kaiserliche Privileg, das das Promotionsrecht verlieh.
Zur Erlangung des Privilegs musste Ernst dem Kaiser Ferdinand II. 100.000 Gulden als Darlehen zahlen, erhielt dafür aber noch zusätzlich den Fürstentitel. Bei Beantragung des Privilegs war bereits an eine Verlegung nach Rinteln gedacht worden, da diese Stadt aufgrund ihrer Lage an der Weser besser zu erreichen war.
Die neue Alma Mater Ernestina zog in Rinteln in das ehemalige katholische Jakobskloster ein. Teile des Klosters wurden zur „Kommunität“ (Studentenwohnheim), zum „Konviktorium“ (Mensa) der Stipendiaten und zu zwei Hörsälen umgestaltet. Eine Bibliothek, ein Instrumentenzimmer und eine Apotheke wurden eingerichtet. Die ehemalige Klosterkirche St. Jakobi wurde Universitätskirche.
Die Einweihung fand am 17. Juli 1621 statt. An diesem Tag wurden auch die Statuten der Universität auf Schloss Bückeburg ausgefertigt.<ref>Herbert Kater: Die Statuten der Universität Rinteln/Weser 1621–1809. Lateinisch-deutsche Synopse mit ergänzenden Dokumenten als Sonderheft Einst und Jetzt 1992, S. 1–241.</ref> Dieser progressiven Universitätsverfassung konnten der Ausbau und die Konsolidierung der Universität während des Dreißigjährigen Krieges nicht mehr entsprechen. Schon 1623 wurde die Stadt von Herzog Christian von Braunschweig-Lüneburg überfallen, erobert und geplündert. Die meisten Studenten verließen Rinteln, auch die Professoren, soweit sie die Möglichkeit dazu hatten. Der Rektor Johannes Gisenius (Giessenius) blieb vor Ort und konnte einen Schutzbrief für seine Hochschule erhalten. Trotz Hausarrests und zeitweiliger Inhaftierung gelang es ihm, den Lehrbetrieb weiterzuführen, wenn auch unter größten Einschränkungen und erheblichen Schwierigkeiten.<ref>Rudolf Feige: Das akademische Gymnasium Stadthagen und die Frühzeit der Universität Rinteln. Hameln 1956, S. 34f.</ref>
Gemäß dem Restitutionsedikt vom 6. März 1629 sollte die erst 1560 durchgeführte Säkularisation des Jakobsklosters rückgängig gemacht werden. Benediktinermönche aus Hildesheim und Corvey kamen nach Rinteln und übernahmen die Universität. 1631 bestand während der Regentschaft des katholischen Grafen Jobst Hermann vorübergehend eine katholisch-theologische Fakultät.
Die Grafschaft Schaumburg wurde nach dem Tod des letzten Grafen Otto V. kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges geteilt: Der nördliche Landesteil kam zur Grafschaft Lippe, der südliche mit der Universität Rinteln fiel an Landgraf Wilhelm VI. von Hessen-Kassel. Bis 1665 war Rinteln Gemeinbesitz von Hessen-Kassel und Lippe. Unter Landgraf Wilhelm VI. wurde die Universität als lutherische Hochschule ausgebaut.
Während die von allen Universitäten im deutschen Sprachraum geführten Register über ihre Studenten (Matrikel) weitgehend erhalten blieben, gibt es doch drei Ausnahmen: Mainz, die 1631/32 und 1944 in Kriegen verloren gingen, Trier, wo nur einige wenige Fragmente überdauert haben,<ref>Michael Trauth: Eine Begegnung von Wissenschaft und Aufklärung. Die Universität Trier im 18. Jahrhundert. Spee Verlag, Trier 2000, S. 15 ff.</ref> und Rinteln, wo durchaus fragmentarische Aufzeichnungen dieser Art existierten.<ref>Anders als K. Goldmann (Bearb.): Verzeichnis der Hochschulen. Neustadt 1967, S. 311, 355, der „keinerlei erhaltene“ Matrikellisten aus Rinteln beklagt.</ref> Danach dürfte die Alma Ernestina in Rinteln wohl nie mehr als 120 Hörer gehabt haben. Zudem ging die Zahl der Studenten nach der Gründung der Universität Göttingen weiter zurück. Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches 1803/1806 kam Rinteln unter die Verwaltung des napoleonisch kontrollierten Königreiches Westphalen unter König Jérôme Bonaparte, wo in Marburg, Göttingen, Helmstedt und Halle weitere Universitäten bestanden. Der Verwaltungsreform des Jahres 1809 unter Minister Johannes von Müller fielen die Universitäten Rinteln und Helmstedt zum Opfer; die Alma Ernestina wurde Ostern 1810<ref>Friedrich Arnold Brockhaus (Hrsg.): Literarisches Conversations-Blatt für das Jahr 1823. Band 2, Brockhaus, Leipzig 1823, S. 1021.</ref> geschlossen.
Gutachten in Hexenprozessen
Die Universitäten Rinteln, Helmstedt, Rostock und Wittenberg waren die führenden akademischen Autoritäten gutachterlicher Begleitung während der Hexenverfolgung. Die Spruchpraxis an den allgemeinen deutschen juristischen Fakultäten war recht unterschiedlich. Die juristischen Fakultäten der Universität Rinteln und Helmstedt galten als Hardliner in Sachen Hexenverfolgung.<ref>Joachim Woock: „… so sie angeregten Lasters verdechtig machet …“ – Die letzten Hexenverfolgungen in den schwedischen Herzogtümern Bremen und Verden. Geschichtswerkstatt Verden. M.w.N unter Berufung auf Gerhard Schormann: Aus der Frühzeit der Rintelner Juristenfakultät. Bückeburg 1977; historicum.net</ref> Die Professoren der Juristenfakultät der Universität Rinteln verstärkten durch ihre Beratung von Stadt- und Amtsgerichten im ganzen Nordwesten die Hexenprozesse. Zwischen 1621 und 1675 sind rund 400 Gutachten überliefert, die durchweg die rücksichtslose Verfolgung von vermeintlichen Hexen und Hexenmeistern anordneten.<ref>Hexenverfolgung in Schaumburg. Die Eulenburg. Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln; abgerufen am 24. Juni 2017</ref>
Im Jahr 1631 veröffentlichte die Rintelner Universitätsdruckerei die Cautio criminalis als ein anonymes Werk, als dessen Autor schon bald der Paderborner Theologe Friedrich Spee von Langenfeld vermutet wurde. Seine darin vorgetragenen neuen Positionen markierten den Beginn des Kampfes gegen die Hexenprozesse. Das Buch war die Antwort auf das Standardwerk zur Theorie der Hexenlehre seines Rintelner Kollegen Hermann Goehausen Processus juridicus contra sagas et veneficos aus dem Jahre 1630.
Universitätsdruckerei
Im Jahre 1622 wurde Petrus Lucius (1590–1656) als Universitätsbuchdrucker an die Universität Rinteln bestellt. Zwischen 1627 und 1656 erschienen viele Predigten Rintelner Theologen in seiner Druckerei. 1639 und 1659 druckte er die Werke über Horaz von Andreas Heinrich Bucholtz. Bis zu seinem Tode stellte er seine Universitätsdrucke auch auf der Frankfurter Buchmesse aus, zuletzt ein Programm von 77 Büchern. Sein Sohn Anthonius Lucius (1635–1704) war ein bekannter Gelehrter seiner Zeit und war vom 4. April 1663 bis 1670 außerordentlicher Professor an der juristischen Fakultät in Rinteln.
Bauwerke
Erhalten gebliebene Bauwerke:
- Jakobi-Kirche, Kirchengebäude des Jakobsklosters, in dessen Räume die Universität im Jahre 1621 einzog
- Universitätskommisse, diente als Gasthaus und Studentenwohnheim der „Academia Ernestina“
- Erhalten gebliebene Bauwerke der Universität Rinteln
-
Jakobi-Kirche am Kollegienplatz
-
Ehemalige Universitätskommisse
Professoren
| Name | Lebensdaten | Bemerkung | Bild |
|---|---|---|---|
| Vorlage:PersonZelle | 1738–1766 | Professor der Mathematik und Philosophie | Datei:Thomas Abbt 1738-1766.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1722–1779 | Professor der griechischen Sprache | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1658–1703 | Professor für Griechisch und orientalische Sprachen | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1651–1726 | Professor der Rechte und Rektor. | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1669–1694 | Professor der Morallehre und Theologie | Datei:Barkhaus-Hermann.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1702–1747 | Professor der Rechte | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1676–1728 | Historiker, Professor für Philosophie und Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1709–1755 | Professor der Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1652–1720 | Professor der Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1617–1667 | Professor der Rechte | |
| Vorlage:PersonZelle | 1607–1671 | Professor der Philosophie und Dichtkunst | Datei:Bucholtz, Andreas Heinrich (1607-1671).jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1718–1788 | Theologe, Philosoph und Polyhistor | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1615–1669 | Lutherischer Theologe, Professor für Philosophie, Mathematik und Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1582–1638 | Professor der Rechte | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1688–1756 | Professor der Medizin und Landwirtschaftlichen Ökonomie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1724–1751 | Professor für Anatomie und Chirurgie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1734–1803 | Professor für Ökonom und Philosoph | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1693–1777 | Professor der Rhetorik, Geschichte und Politik, Rektor von 1740 bis 1750 | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1571–1649 | Rechtswissenschaftler | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1577–1658 | Professor der Theologe, Vertreter der lutherischen Orthodoxie | Datei:Gisenius Joh. (1577-1658).jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1626–1696 | Professor der Medizin von 1655 bis 1665, Rektor 1658 | |
| Vorlage:PersonZelle | 1593–1632 | Rechtswissenschaftler und Hexentheoretiker | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1748–1797 | Evangelischer Theologe, Professor für Mathematik, Physik und Orientalistik | Datei:Hassencamp, Joh.Matthäus 1748-1797.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1636–1682 | Professor für Philosophie, Logik, Metaphysik und Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle (Heinichen) | 1616–1671 | Lutherischer Theologe | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1773–1812 | Professor der orientalischen Sprachen, der Beredsamkeit und der Theologie | |
| Vorlage:PersonZelle | 1649–1729 | Professor der Philosophie und der Theologie. | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1729–1804 | Professor der Theologie | Datei:Johann-Engelhard-Kahler.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1699–1747 | Professor der Mathematik und der Theologie | Datei:Wigand-Kahler.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1671–1723 | Professor der Rechte, landgräflicher Rat | Datei:Kestner, Henric Ernest.JPG |
| Vorlage:PersonZelle | ?–1680 | Professor der griechischen Sprache und Literatur | |
| Vorlage:PersonZelle | 1648–1680 | Professor der Mathematik und Physik. | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1598–1669 | Professor der Medizin, Historiograph und kaiserlicher Poeta Laureatus | Datei:JP Lotichius 1626.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1635–1704 | Professor der Jurisprudenz. | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1632–1696 | Professor der Medizin | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | ? –1742 | Professor der Physik und Medizin | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1734–1799 | Sprachlehrer für Französisch | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1721–1796 | Professor der Mathematik | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1614–1679 | Professor für Theologie | Datei:Mentzer balthasar 1614-1679 portrait gemaelde.jpg |
| Vorlage:PersonZelle (Mittelmüller) | 1570–1630 | Professor für Theologe | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1732–1792 | Professor der Rechte und der Sittenlehre | |
| Vorlage:PersonZelle | 1592–1624 | Professor der Rechte (Pandekten) | |
| Vorlage:PersonZelle | 1721–1794 | Lutherischer Theologe | Datei:Müller, Johann Daniel 1721-1794.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1620–1674 | Professor für Logik und Metaphysik | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1603–1684 | Professor des Lehnrechts (Feudalrecht) und des Codex | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1691–1764 | Professor der Ethik und der Rechte | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1724–1805 | Professor für Ethik und Recht, später Rektor der Universität Leiden | Datei:Friedrich-Wilhelm-Pestel.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1727–1773 | Professor der Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1706–1787 | Professor der französischen Sprache | |
| Vorlage:PersonZelle | († 1631) | Professor der Rechte | |
| Vorlage:PersonZelle | 1703–1746 | Professor der Rechte, später Rektor der Universität Jena | Datei:Johann-Gottfried-Schaumburg.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1760–1831 | Professor der Kameral- und Rechtswissenschaft, erster Rektor der neugegründeten Universität in Berlin | Datei:Theodor Schmalz.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1598–1649 | Professor der Medizin | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1729–1772 | Professor der Medizin und Naturkunde | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1622–1687 | Professor der Politik und der Kameralistik | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1707–1786 | Professor für Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1725–1795 | Professor der Philosophie, Experimentalphysiker | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1588–1632 | Professor für Theologie | Datei:Josua Stegmann.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1693–1747 | Professor für Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1767–1838 | Professor für Theologie und Geschichte | Datei:Wachler, Ludwig 1767-1838.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1623–1665 | Professor für Physik, Politik und Geschichte | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1771–1849 | Professor für Theologie und Philosophie | Datei:Wegscheider Julius August Ludwig.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1774–1861 | Professor der Medizin, erhielt den letzten Ehrendoktor der Universität | Datei:Georg Wenderoth (1774-1861).jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1775–1832 | Professor der Rechte, kurhessischer Justizminister, Präsident des Staatsministeriums | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1623–1689 | Professor der Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1630–1687 | Professor der Rechte | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1757–1812 | Professor für Theologie | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1754–1830 | Professor für Medizin |
Bekannte Studenten
Vorlage:Klappleiste/Anfang Die erhaltenen Matrikellisten seit Gründung der Universität Rinteln sind in Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte, 59. Heft, Die Studenten der Universität zu Rinteln, von August Worringer, Leipzig 1939 sowie in Schaumburger Studien, Heft 42 von Gerhard Schormann, Rinteln 1981, Rintelner Studenten des 17. und 18. Jh. aufgeführt. Die Publikationen sind unter anderem in der Stadtbücherei Rinteln und im Staatsarchiv Bückeburg vorhanden.
| Name | Lebensdaten | Bemerkung | Bild |
|---|---|---|---|
| Vorlage:PersonZelle | 1771–1841 | Archäologe und Orientalist, Professor für Theologie, Rektor der Universität Breslau und später der Universität Bonn | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1662–1740 | Abt des Klosters Amelungsborn | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1774–1848 | Jurist, Anwalt und Richter in Hamburg | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1756–1792 | Jurist, Musikschriftsteller und Komponist | Datei:Eschstruth HAFv (1756-1792).jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1629–1699 | Jurist, Professor in Gießen und Helmstedt | Datei:EybenHB1336.JPG |
| Vorlage:PersonZelle | 1591–1651 | Doktor der Theologie, Abt des Klosters Amelungsborn | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1715–1758 | Philologe und Hochschullehrer | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1755–1842 | Arzt und Hofrat in Bückeburg | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1724–1751 | Mediziner, promovierte 1745 bei seinem Vater, J. H. Fürstenau | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1734–1803 | Professor für Ökonom und Philosoph | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1722–1789 | Historiker, Theologe und Philosoph | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1626–1684 | Lutherischer Theologe, Hauptpastor von St. Michaelis in Hamburg | Datei:Georg-Haccius.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1637–1675 | Lutherischer Theologe und Generalsuperintendentin Grubenhagen und auf dem Harz | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1729–1804 | Evangelischer Theologe, Studium und Professor der Theologie an der Ernestina | Datei:Johann-Engelhard-Kahler.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1715–1773 | evangelisch-lutherischer Geistlicher und promovierter Theologe in Hildesheim | |
| Vorlage:PersonZelle | 1740–1811 | Lehrer, Topograph und Schriftsteller | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1658–1720 | Rechtswissenschaftler, Stadtsyndikus von Magdeburg | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1760–1823 | Jurist in Kassel | |
| Vorlage:PersonZelle | 1622–1693 | Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer | |
| Vorlage:PersonZelle | 1751–1808 | Theologe und Kartograph | Datei:Friedrich Christoph Müller.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1705–1783 | Historiker, Geograph, Russlandforscher und Forschungsreisender | Datei:Gerhard Friedrich Müller.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1724–1805 | Jurist, Rektor der Universität Leiden | Datei:Friedrich-Wilhelm-Pestel.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1768–1833 | Jurist und Professor | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1607–1667 | Kirchenlieddichter und evangelisch-lutherischer Prediger | Datei:Johann Rist 1651.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1682–1745 | klassischer Philologe | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1756–1815 | Geodät, Kriegswissenschaftler und Hochschullehrer | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1739–1815 | Bibliothekar, Lexikograph und Historiker | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1756–1821 | Jurist, Bremer Senator und Bürgermeister | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1640–1708 | Schriftsteller und reformierter Theologe | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1767–1838 | Historiker, Universitätsrektor in Marburg und Breslau | Datei:Wachler, Ludwig 1767-1838.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1711–1784 | Lutherischer Theologe in Hamburg | Datei:Johann-Dietrich-Winckler.jpg |
| Vorlage:PersonZelle | 1772–1830 | Forstbeamter | |
| Vorlage:PersonZelle | 1788–1816 | Dichter, mit seiner Prüfung im April 1810 war er einer der letzten Absolventen der Universität | Datei:3by2white.svg |
| Vorlage:PersonZelle | 1643–1725 | Jurist, Regierungsrat und Oberhaupt der fürstlich Rintelnschen Regierung | Datei:3by2white.svg |
Literatur
- Franz Karl Theodor Piderit: Geschichte der Hessisch-Schaumburgischen Universität Rinteln. Druck u. Verlag N. G. Elwert, Marburg 1842 (Digitalisat).
- Edward Schröder: Die Universität Rinteln. Rinteln 1927.
- Rudolf Feige: Das akademische Gymnasium Stadthagen und die Frühzeit der Universität Rinteln. Bücherstube Fritz Seifert, Hameln 1956.
- Annerose Buschmüller: Die Universität Rinteln, in: Schaumburger Heimatblätter 1963/64, S. 3–28.
- Willy Hänsel: Catalogus Professorum Rinteliensium. Die Professoren der Universität Rinteln und des akademischen Gymnasiums zu Stadthagen 1610–1810. (= Schaumburger Studien Nr. 31). Rinteln 1971.
- Bernhart Jähnig: Gründung und Eröffnung der Universität Rinteln. In: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 45 (1973), S. 351–360.
- Gerhard Schormann: Aus der Frühzeit der Rintelner Juristenfakultät. Bückeburg 1977, ISBN 3-924700-06-0.
- August Woringer: Die Studenten der Universität zu Rinteln (Academia Ernestina). (= Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte 59). Leipzig 1939. (Nachdruck: Nendeln/Liechtenstein 1980)
- Gerhard Schormann: Rintelner Studenten des 17. und 18. Jahrhunderts. (= Schaumburger Studien Nr. 42). Rinteln 1981, [[Spezial:ISBN-Suche/{{#if:trim|3-87085-074-5}}|ISBN {{#if:trim|3-87085-074-5}}]].
- Gerhard Schormann: Academia Ernestina: Die Schaumburgische Universität zu Rinteln an der Weser 1618/21–1810. Braun-Elwert, Marburg 1982, ISBN 3-7708-0752-9.
- Roswitha Sommer: Zur Geschichte der Rats- und Universitätsapotheke in Rinteln. in: Schaumburgische Mitteilungen 1/2017, S. 54–95.
Weblinks
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Einzelnachweise
<references />
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