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50-kV-Leitung Moosburg–München

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Datei:UppenbornIsar05.jpg
Altes Uppenbornwerk

Vorlage:Hinweisbaustein Die 50-kV-Leitung Moosburg–München war die erste mit einer Spannung von 50 kV betriebene Hochspannungsleitung in Europa. Sie ging 1905 als Freileitung in Betrieb, hatte eine Länge von 53 Kilometern und verband die Uppenbornwerke bei Moosburg an der Isar mit München. Das erste Uppenborn-Kraftwerk, das zwischen 1903 und 1907 errichtet wurde, war die erste 50-kV-Anlage in Deutschland und begründete eine enge Partnerschaft zwischen Moosburg und den Stadtwerken München.<ref>Pioniere mit Hut. 23. Oktober 2017, abgerufen am 30. April 2026.</ref> Die Verbindung lief über Kupferseile (2 × 3 × 16 mm) auf zwei Systemen mit getrennten Traversen.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 5. Februar 2016 im Internet Archive) Grundlagen der Elektrischen Energieversorgung, Professor Bernd Oswald, Universität Hannover, S. 9, Zeittafel IV</ref>

Für den Bau der Leitung wurden fünf Typen von Masten getestet: Hölzerne A-Masten, 2 Typen von Stahlrohrmasten, eiserne Gittermasten und I-Träger A-Masten. Aus Gründen des Preises und der Sicherheit entschied man sich für letztere Ausführung. Die Leitung wurde auf zwei parallel verlaufenden Trassen für je ein System gebaut.<ref name=eworld>German 50 kv transmission system. Electrical World, vol. 52, no. 22, p. 1171-1174. New York, November 28, 1908</ref>

Für den Bau von 2260 Masten arbeiteten zwei Teams, welche pro Tag bis zu 20 Masten errichten konnten.<ref name=eworld />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />