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(330) Adalberta

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Asteroid
(330) Adalberta
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Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2.46887 AE
Exzentrizität 0.251798
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 6.75915 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 9,1 km ± 0,3 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,26
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit Vorlage:Str round mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Max Wolf
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1910 CB, 1937 AD, 1951 SW, 1974 OQ, 1978 PS1, 1978 QJ3, 1980 EE
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(330) Adalberta ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 2. Februar 1910 vom deutschen Astronomen Max Wolf an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 14 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid ist benannt zu Ehren von Adalbert Merx (1838–1909), dem Schwiegervater des Entdeckers, oder möglicherweise nach Adalbert Krueger (1832–1896), dem Herausgeber der Astronomischen Nachrichten.

Ein von Max Wolf am 19. März 1892 als Nummer (330) entdeckter Asteroid<ref>A. Krueger: Entdeckung von vier neuen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 129, Nr. 3083, 1892, Sp. 183–184 (online).</ref> erhielt auf Vorschlag von A. Krueger den Namen Ilmatar.<ref>A. Krueger: Benennung der von Dr. M. Wolf entdeckten Planeten (323), (325) und (330). In: Astronomische Nachrichten. Band 130, Nr. 3106, 1892, Sp. 159–160 (online).</ref> Dieser Asteroid wurde aber später mit der bereits bekannten (298) Baptistina identifiziert und der Name im Jahr 1901 auf (385) Ilmatar übertragen. Die dann mit der freigewordenen Nummer bezeichnete „ursprüngliche“ (330) Adalberta wurde von Wolf auf Fotoplatten vom 18. und 20. März 1892 entdeckt. Es gab danach aber keine weiteren Beobachtungen davon und der Asteroid galt für 90 Jahre als verloren.<ref>F. Pilcher: Some Additional Speculations on 330 Adalberta. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 3, Nr. 1, 1975, S. 5–6, bibcode:1975MPBu....3....5P (PDF; 198 kB).</ref> Eine erneute Untersuchung der Originalplatten ergab dann 1982, dass Wolf die Lichtpunkte von zwei Sternen falsch interpretiert hatte und diese Entdeckung daher nicht existiert.<ref>R. M. West, C. Madsen, L. D. Schmadel: On the Reality of Minor Planet (330) Adalberta. In: Astronomy & Astrophysics. Band 110, Nr. 2, 1982, S. 198–202, bibcode:1982A&A...110..198W (2,60 MB).</ref> Die erneut freigewordene Nummer und der Name wurden schließlich einem von Wolf viel später entdeckten Asteroiden zugeordnet, der bis dahin nur eine provisorische Bezeichnung besaß, da er irrtümlich für identisch mit (783) Nora gehalten wurde.

Wissenschaftliche Auswertung

Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2012 für (330) Adalberta zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 9,1 km bzw. 0,26.<ref>J. R. Masiero, A. K. Mainzer, T. Grav, J. M. Bauer, R. M. Cutri, C. Nugent, M. S. Cabrera: Preliminary Analysis of WISE/NEOWISE 3-Band Cryogenic and Post-cryogenic Observations of Main Belt Asteroids. In: The Astrophysical Journal Letters. Band 759, Nr. 1, L8, 2012, S. 1–8, doi:10.1088/2041-8205/759/1/L8 (PDF; 3,27 MB).</ref>

Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt vom 2. bis 22. September 2013 im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen dem Observatorio Los Algarrobos (OLASU) in Uruguay und dem Organ Mesa Observatory in New Mexico. Zu der Zeit war es der Asteroid mit der zweitniedrigsten Ordnungsnummer, von dem noch keine Rotationsperiode bekannt war. Aus der in sieben Nächten aufgezeichneten Lichtkurve konnte dann eine solche von 3,5553 h bestimmt werden.<ref>E. M. Álvarez, F. Pilcher: Period Determination for 330 Adalberta: A Low Numbered Asteroid with a Previously Unknown Period. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 41, Nr. 1, 2014, S. 23–24, bibcode:2014MPBu...41...23A (PDF; 246 kB).</ref> Neue Beobachtungen vom 11. Oktober bis 8. November 2021 während vier Nächten am Organ Mesa Observatory führten exakt zu der gleichen Rotationsperiode.<ref>F. Pilcher: Lightcurves and Rotation Periods of 330 Adalberta, 494 Virtus, 530 Turandot, 784 Pickeringia, and 1009 Sirene. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 49, Nr. 2, 2022, S. 122–124, bibcode:2022MPBu...49..122P (PDF; 1,12 MB).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />