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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ben_Webster&amp;diff=52107</id>
		<title>Ben Webster</title>
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		<updated>2025-03-04T05:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.6.5: WP:NICHT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ben Webster ca. May 1946 (cropped).jpg|mini|Ben Webster, 1946]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Benjamin Francis „Ben“ Webster&#039;&#039;&#039; (* [[27. März]] [[1909]] in [[Kansas City (Missouri)|Kansas City]], [[Missouri]]; † [[20. September]] [[1973]] in [[Amsterdam]], [[Niederlande]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Tenorsaxophon]]ist des Jazz, der gelegentlich auch [[Piano]] und [[Klarinette]] spielte. Er wird ähnlich wie [[Coleman Hawkins]] und [[Lester Young]] als einer der großen Tenorsaxophonisten der [[Swing (Musikrichtung)|Swing]]-Epoche angesehen. Seine Spielweise variierte vom manchmal gehauchten Ton in [[Ballade (Unterhaltungsmusik)|Balladen]] bis zum „kehlig-krächzenden [[Vibrato]]“&amp;lt;ref name=BER&amp;gt;Joachim Ernst Berendt &#039;&#039;Das Jazzbuch&#039;&#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1973, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei schnelleren Tempi. Bekannt wurde er vor allem durch seine Soli im [[Duke Ellington Orchestra]] von 1940 bis 1943 und später als ein meisterhafter Interpret von Balladen.&amp;lt;ref name=BER/&amp;gt; Seine Spitznamen waren &#039;&#039;Frog&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;aufgrund seiner hervorstehenden Augen und seiner relativ dünnen Beine&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;Brute&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;aufgrund seines gelegentlich plötzlich auftretenden aggressiven Verhaltens&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--An den potentiellen Revertierer: [[Wikipedia:Bilder#Ausrichtung links]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 27. März 1909, im Hause 2441 Highland Avenue in Kansas City (Missouri), gebar Mayme Barker Webster als ihren einzigen Sohn. Sein Vater, Walter Webster, lebte zu dieser Zeit in Chicago und war als Kellner in den [[Speisewagen]] der &#039;&#039;Pullman Company&#039;&#039; angestellt. Schon vor Bens Geburt war die Ehe hauptsächlich aufgrund von Gewalttätigkeit und Alkoholismus des Vaters gescheitert; das Ehepaar hatte sich getrennt und Mayme hatte wieder ihren Geburtsnamen Barker angenommen. Mayme Barker war ausgebildete Lehrerin, und Ben wuchs in Kansas City im Hause 1222 Woodland Avenue zusammen mit seiner Mutter und seiner Großmutter mütterlicherseits auf, die ihn nach seinen Aussagen stark verwöhnten und ihm jeden Wunsch erfüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge als Musiker ===&lt;br /&gt;
Websters Mutter gab Musikstunden in der Schule und spielte zu Hause auf dem Klavier, aber es war seine Großtante Joyce Cockrell, die sein musikalisches Talent entdeckte und ihm auf ihrem [[Klavier]] den ersten Musikunterricht gab. Ben Webster hatte ein [[absolutes Gehör]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa einen [[Blindfold-Test]] mit [[Leonard Feather]] im [[Down Beat]] vom 27. November 1958, Seite 37, wo Feather ihm Stücke anderer Musiker vorspielt und er mehrere Male umgehend die [[Tonarten]] und auch deren Wechsel innerhalb der gespielten Stücke erkennt.&amp;lt;/ref&amp;gt; und konnte bereits als Kind Stücke, die er im Radio gehört hatte, nachspielen. Damit stieß er auf keine Gegenliebe bei seiner Mutter, die ihn lieber als klassischen Violinisten gesehen hätte und ihm deshalb Violinlektionen bei Charles Watts geben ließ. Ben hasste sowohl die Violine als auch die Violin[[etüde]]n und spielte auf dem Klavier nach Gehör populäre afroamerikanische Musik, sobald sich eine Chance dafür ergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der später bekannte Jazzpianist [[Pete Johnson]] wohnte in der Nachbarschaft (1215 Woodland Avenue) und gab Ben gelegentlich Nachhilfe. Vor allem schulte er Websters linke Hand. Bis 1921 besuchte Ben die &#039;&#039;Attucks Elementary School&#039;&#039; und wechselte dann zur &#039;&#039;Lincoln High School&#039;&#039;, wo er sich als Violinist dem Schulorchester anschloss. 1925 und 1926 studierte er auf der [[Wilberforce University]] nahe Xenia, Ohio; dort traf er auf den Pianisten [[Horace Henderson]], der ein Orchester mit dem Namen &#039;&#039;Wilberforce Collegians&#039;&#039; gründete. Ben spielte in diesem Orchester, bei dem er als Hilfskraft &#039;&#039;(bandboy)&#039;&#039; fungierte, nur gelegentlich Klavier; Henderson erinnert sich an einen Blues in Fis, wo er angeblich nur auf den schwarzen Tasten spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Buchmann-Moller |Titel=Someone to Watch Over Me: The Life and Music of Ben Webster |Verlag=University of Michigan Press |Datum=2010-02-05 |ISBN=978-0-472-02598-5 |Online=https://books.google.de/books?id=JEQmZPptNy0C&amp;amp;pg=PA8&amp;amp;lpg=PA8&amp;amp;dq=%22horace+henderson%22+%22ben+webster%22+%22black+keys%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=necVqAGfsn&amp;amp;sig=_fu03jr-d5fwpHfqJ5ORZ3yEnmc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result |Abruf=2023-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beeindruckt von Pianisten wie [[Fats Waller]] und [[Duke Ellington]] entwickelte er weiter seine Fähigkeiten als [[Stride Piano|Stride-Pianist]] und bekam bald seine ersten Engagements in den Clubs von Kansas City im Bereich &#039;&#039;Twelfth Street and Vine&#039;&#039;, entweder als Solopianist oder mit seiner eigenen Band &#039;&#039;Rooster Ben and His Little Red Hens&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Engagements ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1927 und 1928 machte Ben Webster sich als Pianist einen Namen und schloss sich verschiedenen [[Territory Band]]s an: [[Clarence Love]] aus Kansas City, Brethro Nelson aus [[Enid (Oklahoma)]] und Dutch Campbell in [[Amarillo (Texas)|Amarillo]] (Texas). 1928 arbeitete er als Pianist für [[Filmmusik#Stummfilmzeit|Stummfilme]] in Amarillo. In dieser Zeit traf er den Saxophonisten [[Budd Johnson]]. Dieser war Mitglied der Band von &#039;&#039;[[Eugene Coy]] and his Original Black Aces&#039;&#039;; durch ihn wurde Websters Interesse für das Saxophon geweckt. Er bat Johnson, ihm die Tonleitern auf dem Saxophon beizubringen, und Johnson brachte ihm das Saxophon-Solo von [[Frank Trumbauer|Frankie Trumbauer]] über &#039;&#039;Singin’ the Blues&#039;&#039; bei, das damals bei allen Saxophonisten sehr beliebt war. Daraufhin lieh sich Ben ein [[Altsaxophon]] und begann darauf täglich mehrere Stunden zu üben – neben seiner Arbeit als Pianist in den Kinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1929 [[Willis Young|Willis Handy Young]] (der Vater von [[Lester Young]]) mit seiner &#039;&#039;Family Band&#039;&#039; nach Amarillo kam, wurde Webster auf eigene Initiative Mitglied der Band. Er erhielt ein Altsaxophon (als Leihgabe von Lester Youngs Schwester Irma), Lester Young und Webster übten zusammen, wobei Young ihm nicht nur die Technik beibrachte, sondern auch Notenlesen und Musiktheorie. Ende 1929 hatte die Young-Band mit Ben Webster ein Engagement im &#039;&#039;East Land Park&#039;&#039; in [[Phoenix (Arizona)|Phoenix]] (Arizona). Von dort wechselte Webster wieder zu Eugene Coy &#039;&#039;Original Black Aces&#039;&#039; als Altsaxophonist und bekam dort sein erstes eigenes Instrument; er beschrieb später diese Zeit als sein erstes Engagement als Saxophonist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die 1930er Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1930 verließ der Tenorsaxophonist Harold Coleman die Band von Coy, und Webster wechselte vom Alt- zum Tenorsaxophon. Im Herbst 1930 schloss sich Webster in [[Tulsa]] (Oklahoma) dem &#039;&#039;Cotton Club Orchestra&#039;&#039; von Jasper „Jap“ Allen an, das ein Engagement in Kansas City angenommen hatte. Als Allen im März 1931 wegen der wirtschaftlichen Depression sein Orchester verkleinern wollte, erhielt Webster (wie fünf weitere Musiker der Band) das Angebot, sich der Band von Edgar Battle anzuschließen, der Begleitband von Sängerin [[Blanche Calloway]]. Mit dieser Band machte er im selben Monat seine ersten Schallplattenaufnahmen. Nach Stationen an der Ostküste einschließlich New York schloss sich Webster in Kansas City dem größten einheimischen Orchester, [[Bennie Moten]]s &#039;&#039;Kansas City Orchestra&#039;&#039;, an. In dieser Zeit entwickelte dieses Orchester das, was man später [[Kansas City Jazz|Kansas City Style]] nannte, im Wesentlichen die gleiche rhythmische Betonung aller vier Schläge im Takt (im Gegensatz zum vorherrschenden Two-Beat-Jazz), die Herausbildung von [[Riff (Musik)|Riffs]] seitens der Bläsergruppen und [[blues]]betonte Kompositionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://www.jazzprofessional.com/interviews/BenWebster.htm | wayback=20130304074015 | text=Interview von Ben Webster mit Les Tomkins}} (1965)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Orchester ging auf ausgedehnte Tourneen und machte am 13. Dezember 1932 in Camden, New Jersey eine Reihe von Aufnahmen, die auch heute noch als Sternstunden des frühen Kansas City Jazz gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Driggs]], Chuck Haddix: &#039;&#039;Kansas City Jazz. From Ragtime to Bebop - A History.&#039;&#039; Oxford 2006, S. 118f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1933 verließ er das Moten-Orchester und fand für kurze Zeit Arbeit im Sunset-Club in Kansas City mit einer kleinen Gruppe, deren Sänger [[Big Joe Turner]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf heuerte [[Andy Kirk]] Webster für seine &#039;&#039;Twelve Clouds of Joy&#039;&#039; an, zu der auch die Pianistin [[Mary Lou Williams]] gehörte. Am 18. Dezember 1933 besuchte das [[Fletcher Henderson|Fletcher-Henderson]]-Orchester Kansas City. Im Anschluss an ein Konzert begaben sich der Tenorsaxophonist Coleman Hawkins und der Bassist [[John Kirby]] zum &#039;&#039;Cherry Blossom&#039;&#039;, wo sich eine ganze Nacht lang eine berühmt gewordene [[Jamsession]] mit den besten Tenorsaxophonisten von Kansas City, insbesondere Lester Young, [[Herschel Evans]], [[Dick Wilson (Musiker)|Dick Wilson]], [[Herman Walder]] und Ben Webster abspielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Driggs, Chuck Haddix: &#039;&#039;Kansas City Jazz. From Ragtime to Bebop.&#039;&#039; Oxford 2006, S. 126f. Mary Lou Williams berichtet darüber in Shapiro, Hentoff &#039;&#039;Here me talkin to ya&#039;&#039;, Penguin 1962, S. 285&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Session wurde Webster von Fletcher Henderson und den anderen Musikern aus diesem Orchester als ein Tenorsaxophonist wahrgenommen, der [[Coleman Hawkins]] in der Spielweise und im Ton sehr nahekam. Hawkins verließ nach einigen Monaten Henderson und begab sich nach Europa; als sein Ersatz wurde Lester Young eingestellt, dessen Stil aber nicht so gut zum Henderson-Orchester passte. Im Juli 1934 verständigten sich Fletcher Henderson und Andy Kirk auf einen Austausch der Tenoristen: Lester Young kam zu Kirk und Ben Webster zu Henderson. Webster hat die Zeit bei Henderson als seine musikalisch bisher schwierigste bezeichnet, es wurden hohe Anforderungen beim Notenlesen gestellt, eine harte Schule für ihn. Die Aufnahmen aus dieser Zeit belegen aber seine großen Fortschritte in Technik, Rhythmik und Tongebung. Das Orchester wurde Anfang November 1934 aus finanziellen Gründen aufgelöst; Webster wurde wie weitere Musiker von [[Benny Carter]] verpflichtet, dessen Orchester am 13. Dezember 1934 einige Aufnahmen mit Kompositionen und Arrangements des Leiters von hervorragender Qualität einspielte. Dennoch musste Carter Anfang Januar 1935 das Orchester auflösen. Bens nächster Arbeitgeber war der populäre Tänzer und Sänger [[Willie Bryant (Musiker)|Willie Bryant]], mit von der Partie waren Benny Carter, der Pianist [[Teddy Wilson]] und der Schlagzeuger [[Cozy Cole]]. Dieses Orchester war sehr populär, vor allem in New Yorks [[Apollo Theater]], und es machte auch Aufnahmen. Während seiner Zeit bei Bryant (bis Mitte August 1935) machte er Aufnahmen mit diversen Studiogruppen, etwa mit dem Sänger Bob Howard und seine ersten Aufnahmen mit [[Billie Holiday]]. Mit der Sängerin ging er eine [[Liebesbeziehung|Liaison]] ein, die jedoch nicht lange bestand: Das Paar verlobte sich, und Ben stellte seine Braut seiner Familie vor, dabei kam es nach Bens Schilderung aufgrund von Billie Holidays Verhalten zu einem Eklat, und das Paar kehrte fluchtartig nach New York zurück; die Verlobung löste sich daraufhin bald.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Frank Büchmann-Møller, &#039;&#039;Someone to Watch Over Me&#039;&#039;, Seite 37f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. August 1935 machte er seine ersten Aufnahmen mit [[Duke Ellington]], wo er für zwei bis drei Wochen [[Barney Bigard]] ersetzte. Im September 1935 wurde er von [[Cab Calloway]] in sein Orchester gerufen, das damals populärste und am besten bezahlte Orchester.&amp;lt;ref&amp;gt;Es gibt eine Anzahl von Aufnahmen aus dieser Zeit, leider hatte Ben nur wenige Gelegenheiten für Soli, wie überhaupt Instrumental-Soli bei Calloway eine Seltenheit waren.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bevor er Calloway im Juli 1937 verließ, um sich Fletcher Henderson anzuschließen, beteiligte er sich noch an einigen Studioaufnahmen, so mit Duke Ellington am 29. Juli 1936, mit Billie Holiday und Teddy Wilson im Oktober, November, Dezember 1936 und Januar 1937, mit [[Mildred Bailey]] November 1936, mit Haven Johnson Januar 1937. Im Mai 1938 verabschiedete er sich abrupt von Henderson und schloss sich kurzfristig einer kleineren Formation von [[Stuff Smith]] im New Yorker &#039;&#039;Onyx Club&#039;&#039; an, um im August in [[Roy Eldridge]]s Orchester zu spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Von 1938 ist nur eine Studiosession, mit Teddy Wilson, vorhanden, bei der jedoch ein neuer Sound auffällt; Webster hatte sich ein neues [[Selmer Company|Selmer]]-Saxophon zugelegt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Webster schloss sich April 1939 der kleinen [[Big Band]] von Teddy Wilson an; daneben kam es zu Studioaufnahmen mit [[Lionel Hampton]] und mit Mildred Bailey.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bei Duke Ellington (1940–1943) ===&lt;br /&gt;
Ende Januar 1940, nach der Auflösung der Teddy Wilson [[Big Band]], wurde Webster in [[Boston]] von Duke Ellington engagiert, der zuvor im Saxophonsatz noch keinen ständigen Tenorsaxophonisten beschäftigt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Duke Ellington Orchestra#1935 – Die Swingbands]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher gab es in Ellingtons [[Arrangement]]s keine ausgeschriebenen Stimmen für das Tenorsaxophon; Webster war gezwungen, sich seine eigenen Noten zu erspielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Barney Bigard hatte zwar neben der Klarinette als Nebeninstrument das von ihm ungeliebte Tenorsaxophon zu spielen, das aber selten zum Einsatz kam.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Monate vorher war der überragende Bassist [[Jimmy Blanton]] zu Ellington gestoßen, und sowohl Blanton als auch Webster veränderten den Sound des Ellington Orchesters erheblich. Diese Epoche des Ellington-Orchesters wird in der [[Jazzforschung]] „The Blanton-Webster Band“ genannt, u.&amp;amp;nbsp;a. zu hören in dem Live-Mitschnitt des [[Duke Ellington at Fargo, 1940 Live|Konzerts in Fargo, North Dakota 1940]] und auf der Kompilation &#039;&#039;[[The Blanton-Webster Band]]&#039;&#039;. Webster spielte in dieser Zeit eine beträchtliche Anzahl von Soli in Stücken wie „Conga Brava“, „[[Cotton Tail]]“, „Bojangles“, „All Too Soon“, „Chloe“ und weiteren. Er selbst hat später diese Jahre bei Ellington als seine besten bezeichnet. Das Engagement endete abrupt im August 1943, nachdem es nach seinen eigenen Aussagen sogar zu öffentlichen Handgreiflichkeiten seinerseits gegen Ellington gekommen war. Die Probleme zwischen Webster und dem Bandleader begannen bereits im Frühjahr 1943 aufgrund von Websters zunehmendem [[Alkoholkrankheit|Alkoholismus]] und seiner damit einhergehenden Prahlsucht. Eines Tages erschien Webster zu früh zu einem Konzert, betrat Dukes Garderobe und zog sich in dessen Abwesenheit eines von Dukes [[Sakko|Jacket]]s an, das für ihn zu klein war und deshalb auseinanderriss. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Vorfall Anfang August 1943: Es gehörte zu Websters Gewohnheiten, bei Konzerten nach der Pause Ellingtons „The Band Call“ auf dem Flügel zu spielen, jedoch an diesem Tage wollte er den Platz für den dann die Bühne betretenden Ellington nicht freigeben. Dieser versuchte ihn vom Pianostuhl zu verdrängen, was Webster mit einem kräftigen Hieb beantwortete, mit der Folge, dass Ellington vor den Augen des Publikums von der Bühne fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Frank Büchmann-Møller, &#039;&#039;Someone to Watch Over Me&#039;&#039;, Seite 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Freelancer in den Vereinigten Staaten (1943–1964) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ben Webster, Eddie Barefield, Buck Clayton, Benny Morton, Famous Door NYC, ca October 1947 (Gottlieb).jpg|miniatur|Ben Webster (links) mit [[Eddie Barefield]], [[Buck Clayton]] und [[Benny Morton]] bei einem Auftritt im [[Jazzclubs der 52nd Street|Famous Door]], NYC, vermutlich Oktober 1947.&amp;lt;br/&amp;gt; Fotografie von [[William P. Gottlieb]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webster startete, zum ersten Mal mit einer eigenen Gruppe, im &#039;&#039;Three Deuces&#039;&#039; in New York, und wurde im November 1943 und Januar 1944 von [[Woody Herman]] für einige Studioaufnahmen verpflichtet. Am 8. Februar 1944 machte er seine ersten Aufnahmen unter eigenem Namen, zusammen mit dem Trompeter [[Hot Lips Page]]. 1944 wechselte er häufig das Personal in seinen Gruppen und machte eine Reihe von Aufnahmen sowohl unter eigenem Namen als auch mit [[James P. Johnson]], [[Cozy Cole]], [[Sidney Catlett]], [[Walter Thomas]]; von Mai bis Juli 1944 fand er Arbeit im [[John Kirby]] Sextett. Die Jahre 1945 bis 1947 verliefen ähnlich; auch hier nahm er als Sideman auf mit Benny Morton, Walter Thomas, [[Teddy Wilson]], Hot Lips Page, [[Pete Johnson]], [[Tony Scott (Musiker)|Tony Scott]], [[Bill De Arango]], [[Benny Carter]], Al Hall und anderen. Im Oktober 1948 traf er auf Duke Ellington, der ihn wieder (zuerst auf Probe) für sein Orchester verpflichtete. Die äußeren Umstände im Ellington-Orchester hatten sich jedoch seit 1943 verändert, es gab nun beispielsweise einen zweiten Tenorsaxophonisten im Orchester, zuerst [[Al Sears]] und später [[Charlie Rouse]], sodass die Freiräume für Soli für Ben unbefriedigend waren; er hatte einfach nicht mehr den gewohnten Starstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu manchen Musikern aus seiner Generation war er dem [[Bebop]] gegenüber aufgeschlossen (1944 spielte für kurze Zeit Charlie Parker in seiner Gruppe), und er fand durchaus anerkennende Worte für Musiker wie [[John Coltrane]], dessen Konzerte im New Yorker &#039;&#039;Birdland&#039;&#039; er besuchte und mit dem er mehrfach fotografiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Frank Büchmann-Møller &#039;&#039;Someone to Watch Over Me&#039;&#039;, S. 191, 311, 338&amp;lt;/ref&amp;gt; Billy Eckstine berichtet, dass Webster Charlie Parker, als er ihn das erste Mal in [[Minton’s Playhouse]] spielen hörte, das Saxophon mit den Worten wegnahm, dass er wohl verrückt wäre mit einer so hohen Geschwindigkeit zu spielen,&amp;lt;ref&amp;gt;Shapiro, Hentoff &#039;&#039;Here me talkin to ya&#039;&#039;, Penguin 1962, S. 344, &#039;&#039;Is that cat crazy ? That horn ain’t supposed to sound that fast&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ihn aber noch in derselben Nacht als kommenden Star-Tenor anpries.&amp;lt;ref&amp;gt;Genauer war das Lob etwas zweideutig: &#039;&#039;Man I heard a guy - I swear he’s going to make everybody crazy on tenor&#039;&#039; (Shapiro, Hentoff &#039;&#039;Here me talkin to ya&#039;&#039;, Penguin 1962, S. 344). Parker spielte 1943 bei Earl Hines Tenorsaxophon.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein fehlender Status als Star führte ebenso wie die sich für ihn verschlechternden Arbeitsmöglichkeiten in New York dazu, dass er im Sommer 1949 nach Kansas City ging, wo die Lage nicht viel besser war. Immerhin konnte er an mehreren Aufnahmen teilnehmen, mit [[Bus Moten]], Jay McShann/Walter Brown und [[Pee Wee Crayton]]. Er fand Engagements im &#039;&#039;Parkview Hotel&#039;&#039; und im &#039;&#039;Flamingo Club&#039;&#039;, gelegentlich zusammen mit dem Tenorsaxophonisten [[Harold Ashby]] und auch mit einer Gruppe von [[Jay McShann]], mit dem er im Oktober 1951 einige Stücke im echten Kansas City Stil einspielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1951 zog Webster mit seiner Familie nach [[Los Angeles]], wo er Arbeit in einem Hotel fand; im Dezember 1951 nahm er dort an einer [[Rhythm and Blues|Rhythm-and-Blues]]-betonten Aufnahmesession mit dem Orchester von [[Johnny Otis]] teil und hatte eine Aufnahmesession unter eigenem Namen. Januar 1952 arbeitete er in den Aufnahmestudios als Sideman bei [[Esther Phillips|Little Esther Phillips]], Pete „Guitar“ Lewis, Dorothy Ellis, [[Dinah Washington]]. In Benny Carters Orchester spielte er die Musik zum Film „Clash by Night“ ein. Carter und Webster spielten häufiger zusammen; beide nahmen dann im Juni 1952 an der ersten Session von [[Norman Granz]]’ Jam Session-Serie teil. Nach seinem Umzug im Herbst nach New York verpflichtete Granz Webster für einige Aufnahmen, unter anderem mit [[Johnny Hodges]] und [[Slim Gaillard]]. In New York arbeitete Webster in Snookie’s Café, [[Minton’s Playhouse]], Flame Melody Room, und [[Birdland (New York)|Birdland]], und mit Count Basie im [[Apollo Theater]] und im Bandbox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Jazzkritik besteht Übereinkunft darin, dass mit Beginn der 1950er bis in die 1960er Jahre Ben Webster seinen künstlerischen Höhepunkt erreicht hatte. Nach dem abflauenden Interesse für den [[Bebop]] ergaben sich wieder bessere Arbeitsbedingungen für ihn durch den sich dann entwickelnden [[Mainstream Jazz|Mainstream-Jazz]]. Norman Granz verpflichtete Webster exklusiv für seine Label Norgran und [[The Verve Music Group|Verve]]. Seine große musikalische Reife zeigt sich überzeugend in Alben wie &#039;&#039;King of the Tenors&#039;&#039; (1953), &#039;&#039;Music with Feeling&#039;&#039; und &#039;&#039;Music for Loving&#039;&#039; (1954) oder &#039;&#039;Ben Webster with Strings&#039;&#039; (1955). Außerdem ging Webster 1953 und 1954 mit [[Jazz at the Philharmonic]] auf Tournee. Als [[Sideman]] machte er Studioaufnahmen mit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1954: [[Gene Krupa]], Johnny Hodges, [[Illinois Jacquet]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Buddy Rich]]&lt;br /&gt;
* 1956: Billie Holiday, [[Ella Fitzgerald]], [[Sweets Edison|Harry „Sweets“ Edison]], [[Art Tatum]], [[Buddy Bregman]]&lt;br /&gt;
* 1957: Billie Holiday, [[Woody Herman]], [[Red Norvo]], [[Buddy Rich]], Harry „Sweets“ Edison, Benny Carter, Billy Daniels, Ella Fitzgerald, [[Barney Kessel]], [[Bill Harris (Jazzmusiker)|Bill Harris]], Coleman Hawkins, [[Rex Stewart]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Donna Hightower]], Johnny Hodges, [[Michel Legrand]], [[Mercer Ellington]], [[Mundell Lowe]], [[Carmen McRae]], [[Eugenie Baird]]&lt;br /&gt;
* 1959: Johnny Hodges, Joe Williams, Count Basie, Jimmy Witherspoon, Gerry Mulligan&lt;br /&gt;
* 1960: Maxwell Davis, [[Nancy Wilson (Sängerin)|Nancy Wilson]], Johnny Hodges, [[Jo Stafford]], [[Helen Humes]], [[Jon Hendricks]], Jimmy Rushing, Clarence „Big“ Miller&lt;br /&gt;
* 1961: Anita O’Day, Johnny Hodges, Richard „Groove“ Holmes, Jimmy Witherspoon, [[Kay Starr]]&lt;br /&gt;
* 1962: Jimmy Witherspoon, Benny Carter/Barney Bigard, Frank Sinatra, Harry Edison&lt;br /&gt;
* 1963: [[Clark Terry]], Joe Williams&lt;br /&gt;
* 1964: [[Sylvia Syms (Sängerin)|Sylvia Syms]], Clark Terry, Lionel Hampton, [[Oliver Nelson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== England, Niederlande und Dänemark (die letzten Jahre) ===&lt;br /&gt;
Anfang bis Mitte der 1960er Jahre änderte sich unter dem massiven Einfluss von [[John Coltrane]] wiederum die Jazzszene, und für Ben wurde es immer schwerer gut bezahlte Jobs zu bekommen. Der schwedische Bassist [[Simon Brehm]] gab ihm den Rat, Arbeit in Europa zu suchen, wo Ben Webster Popularität besaß. Im Herbst 1964 erhielt er das Angebot, vier Wochen in &#039;&#039;[[Ronnie Scott]]’s Jazz Club&#039;&#039; in [[London]] als Gastsolist aufzutreten. Danach folgten 1965 Engagements in Schweden, Dänemark, Norwegen, Deutschland ([[JazzFest Berlin|Berliner Jazztage am 30. Oktober 1965 mit den „Gerry Mulligan All Stars“]]) und Frankreich (Paris Jazz Festival), fast alle mit lokalen Begleitmusikern stark unterschiedlicher Qualität. Webster ließ sich zunächst in [[Kopenhagen]] nieder und spielte häufig zusammen mit dem Pianisten [[Kenny Drew senior|Kenny Drew]], dem Bassisten [[Niels-Henning Ørsted Pedersen]] und dem Arnvid Meyer Orchester. Im Mai 1966 zog er nach [[Amsterdam]] um, was für Auftritte in Mitteleuropa zentraler lag. Im Juli 1966 trat er gemeinsam mit Duke Ellington und Ella Fitzgerald beim [[Jazz à Juan|Jazz Festival in Juan-Les-Pins]], Frankreich, auf. 1967 bis 1969 folgten Auftritte in den Niederlanden, Dänemark, England, Schweiz, Belgien, Finnland, Norwegen, Polen, Italien und Deutschland. Im April 1969 ließ er sich wieder in Kopenhagen nieder und tourte in den folgenden Jahren ausgiebig meist in Skandinavien. Die folgenden Jahre bis zu seinem Ableben 1973 verliefen meist nach diesem Muster. Höhepunkte waren gemeinsame Auftritte mit Teddy Wilson, Bill Coleman, Charlie Shavers, Benny Carter, Harry Edison, [[Oscar Peterson]], [[Dexter Gordon]] und ein letztes Treffen als Gastsolist mit Duke Ellington bei einigen Konzerten in Kopenhagen und Schweden im November 1971. Herausragend war sein Gastauftritt 1970 in dem dänischen Film [[Stille Tage in Clichy (1970)|Quiet Days in Clichy]] (Regie [[Jens Jørgen Thorsen]]), der Verfilmung des erotischen Romans von Henry Miller. Am 14. Dezember 1972 gab Webster mit dem Trio von Oscar Peterson beim [[NDR Jazzworkshop]] in Hannover ein umjubeltes Konzert.&amp;lt;ref&amp;gt;Das daraus resultierende Album &#039;&#039;During This Time&#039;&#039;&lt;br /&gt;
von Oscar Peterson &amp;amp; Ben Webster 2014 wurde mit einem [[ECHO Jazz]] ausgezeichnet. vgl. {{Webarchiv | url=http://www.ndr.de/kultur/musik/jazz/Echo-Jazz-fuer-NDR-Aufnahme,petersonwebster102.html | wayback=20160306131328 | text=ECHO Jazz für NDR-Aufnahme}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1973 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand aufgrund von chronischem Alkoholmissbrauch und [[Diabetes mellitus|Diabetes]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Ben Websters gravsten.JPG|miniatur|Grabstätte von Ben Webster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen letzten Auftritt hatte er am 6. September 1973 in [[Leiden (Stadt)|Leiden]]/Niederlande; in der darauf folgenden Nacht erlitt er einen [[Schlaganfall|Gehirnschlag]] und verstarb am 20. September 1973 im Lucas Krankenhaus in Amsterdam. Er liegt auf dem [[Assistenzfriedhof|Assistens Kirkegård]] im Kopenhagener Stadtteil Nørrebro begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Grab Nr.R5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil seines Nachlasses (Schallplatten, Tonbänder, Fotos, Dias, Filme sowie Memorabilien) befindet sich im Jazz Archiv der Syddansk Universitetsbibliotek in [[Odense]] in Dänemark. Ben Webster hinterließ keine direkten Erben; die Rechte an seinen Aufnahmen wurden nach seinem Tod auf die „Ben Webster Foundation“ in Dänemark übertragen, die damit Konzerte und Jazzveranstaltungen sponsert und jedes Jahr den [[Ben Webster Prize]] vergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ben Webster.jpg|miniatur|hochkant|Ben Webster (1943)]]&lt;br /&gt;
Personen, die mit Webster zu tun hatten, beschreiben seine Persönlichkeit als „zwiespältig“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.musicweb-international.com/jazz/2007/Ben_Webster_1088601.htm |titel=Ben Webster: Dig Ben 1088601 : Jazz CD Reviews- 2007 MusicWeb International |abruf=2023-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Literatur wird vermutet, dass die Gründe dafür in seiner Herkunft liegen: Seine Gutmütigkeit, Hilfsbereitschaft und Musikalität verdankte er möglicherweise seiner Mutter, die dunkleren Seiten wie gelegentlicher Jähzorn und Brutalität sowie Trunksucht sollen ihre Ursprünge vom Vater her haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bestärkt wurden diese charakterlichen Zuschreibungen durch seine Großtante Joyce Cockrell, die in John Jeremys Film &#039;&#039;The Brute and the Beautiful&#039;&#039; erinnerte, dass seine Mutter eine sehr intelligente, ruhige, liebenswerte Person mit starker ethischer Verpflichtung gewesen wäre während sein Vater derb und sehr temperantvoll gewesen und für seine „zwiespältige Persönlichkeit“ verantwortlich: „Mayme, his mother, was a very intelligent, quiet, lovely person of high morals. … And his father was earthy, and he had a high temper, so that was responsible for him (Ben) being a dual personality. Ben could be just as lovely and sweet as he possibly could be, but if you made him angry, he could be violent and almost brutal.“ zit. n. Frank Büchmann-Møller &#039;&#039;Someone to Watch Over Me&#039;&#039;, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Vorliebe für Alkohol hatte er bereits seit seiner Jugendzeit; sie verfolgte ihn mehr oder weniger sein ganzes Leben. Ben Webster war kräftig gebaut und hatte in seinen jungen Jahren viel Sport ausgeübt, beispielsweise Schwimmen und Baseball, und diese gute körperliche Konstitution half ihm in seinem strapaziösen Leben. Nach Meinung vieler Zeugen war er nach reichlichem Alkoholgenuss oft unberechenbar und neigte zu Gewalttätigkeiten. Auf der anderen Seite hatte er einen Hang zu Sentimentalität und konnte, auch auf der Bühne, manchmal seine Tränen nicht zurückhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Einsicht in seine Interessen außerhalb seines Musikerdaseins gibt ein Blick auf seine materielle Hinterlassenschaft. Neben seiner Musiksammlung (45 78er, 211 LPs, 12 Acetate, 137 Tonbänder) sprechen 1600 Dias, 20 Schmalfilme und 700 Photos für sein privates Hauptinteresse. Er filmte und fotografierte Städte und Landschaften, häufig durch Eisenbahn- und Autofenster, Menschen auf den Straßen durch seine Wohnungsfenster, und vor allem Tiere, z. B. Katzen in seiner Nachbarschaft und kleine und große Tiere in zoologischen Gärten. Für die Zoos in Amsterdam und Kopenhagen hatte er Dauerkarten und besuchte sie sehr häufig, und auch die Zoos in anderen Städten waren für ihn interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Schallplattensammlung findet man einige LPs mit überraschenden Themen: Eine Schallplatte mit Reden von [[Eleanor Roosevelt]], die sich mit der Sozialreformbewegung befassen, ebenso eine mit Reden von [[Martin Luther King]], eine mit den Motorengeräuschen aller Mercedes-Benz-Rennwagen und, etwas weniger überraschend, eine Schallplatte mit Aufnahmen der Geräusche von zahlreichen Eisenbahnzügen in den USA. Aus den Schallplatten und den Tonbändern geht hervor, dass er ein breites Interesse für viele Musikrichtungen hatte: Besonders stark vertreten sind [[Louis Armstrong]], Duke Ellington, [[Charlie Parker]] und viele Pianisten, hier dominierend die von ihm verehrten Fats Waller und Art Tatum, aber auch klassische Musik, z. B. [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Strawinsky]]. Aus den bei ihm gefundenen Unterlagen geht hervor, dass er seit den 1930er Jahren bis zu seinem Ableben Mitglied der [[Freimaurerei|Freimaurer]] war. Ein weiteres Freizeithobby war das [[Billard]]spiel; nach Augenzeugen beherrschte er das Spiel sehr gut, und nach eigenen Aussagen – vielleicht ironisch gemeint – war er ein besserer Billardspieler als Tenorsaxophonist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seine variierenden Spielweisen ==&lt;br /&gt;
Webster war einer der wenigen Saxophonisten, die einen ganz persönlichen Ton hatten, der meist unverwechselbar sofort zu erkennen ist. Dieses gilt vor allem bei seiner Darbietung von Balladen und Stücken im Medium-Tempo, der von ihm gelegentlich praktizierte, fast nur noch gehauchte Ton mit breitem [[Vibrato]] ist sein Markenzeichen geworden. Er war aber auch in der Lage, diesen Ton unmittelbar zum Harten und Brutalen zu ändern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Benny Goodman]] war sogar der Ansicht, dass dies kein „natürlicher“ Sound mehr sei. Vgl. [[Ekkehard Jost]], &#039;&#039;Sozialgesichte des Jazz in den USA.&#039;&#039; Frankfurt am Main 1982, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; In schnelleren Stücken machte er oft Gebrauch von einem [[Growling|Growl]] ganz spezieller, für ihn typischer Art. Sein erstes Vorbild bei der Tongebung war Coleman Hawkins, später versuchte er nach eigenem Bekunden, den Ton von Johnny Hodges auf sein Tenorsaxophon zu modellieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Webster sagte über Hodges: “You pick up any record he made, he was always in tune. He showed me how to play my horn. That’s what I tried to do – to play Johnny on tenor.” zit. n. Liner Notes zur LP &#039;&#039;Johnny Hodges at the Sportpalast, Berlin&#039;&#039;, Pablo Records 2620-102&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Allgemeinen kann man sagen, dass Websters Ton und Spielweise zwischen Coleman Hawkins mit dessen breitem Ton und ausgeprägtem [[Staccato]]-Spiel und Lester Young mit seinem glatteren Ton und [[Legato]]-Spiel liegt, eine geglückte Kombination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfluss auf andere Musiker ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu seinen Zeitgefährten Coleman Hawkins und Lester Young war Ben Webster kein eigentlicher Neuschöpfer oder Stilbildner. Trotzdem gab und gibt es eine Ben Webster–Schule. Sowohl Hawkins als auch Young fanden eine große Anzahl Kopierer, deren Spielweise sich oft vom Original nicht mehr unterscheiden ließ, bei Webster ist das anders insofern, als sein Ton nach wie vor unverwechselbar und so gut wie nicht im perfekten Sinne zu kopieren ist. Bereits in den 1940er Jahren gab es aber einige Saxophonisten, die seinen rauchigen Ton und seine Spielweise zu kopieren versuchten,&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise [[Allen Eager]], der dann jedoch an der Westküste einen schlankeren Ton entwickelte. Vgl. Ekkehard Jost, &#039;&#039;Sozialgeschichte des Jazz in den USA&#039;&#039;, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; in den folgenden Jahrzehnten waren es u. a. [[Harold Ashby]], [[Scott Hamilton (Musiker)|Scott Hamilton]] und zuletzt [[Harry Allen (Musiker)|Harry Allen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Allen sagte später: „My two all-time favorites, though, would be Ben Webster and Stan Getz. Ben, I thought had the best sax sound of anybody.“ Zit. nach [[Liner Notes]] zur CD The Harry Allen-Joe Cohn Quartet “Hey, Look Me Over” Arbords Records ARCD 19333&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Paul Gonsalves]] lernte alle Soli von Ben aus der Ellingtonzeit auswendig zu spielen. [[John Coltrane]] war daran interessiert, die genaue Tonbildung von Webster auf dem Tenorsaxophon, die er bewunderte, herauszubekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Frank Büchmann-Møller &#039;&#039;Someone to Watch Over Me&#039;&#039;, S. 321&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtigste Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
Aus den 1930er Jahren gibt es keine historisch wichtigen Aufnahmen; diese beginnen erst mit seiner Zeit bei Duke Ellington. Hier ist vor allem zu nennen &#039;&#039;Cotton Tail&#039;&#039; mit Websters berühmtem Solo und dem anschließenden von ihm arrangierten Saxophonensemble-[[Chorus (Jazz)|Chorus]], ferner die Ballade &#039;&#039;All Too Soon&#039;&#039;, die vielleicht sein erstes Balladen-Meisterstück war.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine gute Übersicht der ersten 20 Jahre 1931–1951 bietet die 4-CD-Box &#039;&#039;Ben Webster: Big Ben&#039;&#039; (Properbox 37) 1931–1951. Eine weitere gute Zusammenstellung enthält die 3-CD-Box &#039;&#039;Ben Webster: Complete 1943–1951 Small Group Recordings.&#039;&#039; (Definitive DRCD 11189) sowie die 4-CD-Box &#039;&#039;Ben Webster: Stompin’ At The Savoy&#039;&#039; (Quadromania 222494-444). Eine Zusammenstellung von Balladen enthält die 2-CD-Box &#039;&#039;Ben Webster: Jazz Ballads&#039;&#039; (Membran Music 222532-311).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den 1950er und 1960er Jahren sind zu erwähnen:&lt;br /&gt;
* Ben Webster Sextet (27. Dezember 1951) auf Mercury&lt;br /&gt;
* „King of the Tenors“ (21. Mai 1953) auf Clef/Verve&lt;br /&gt;
* Art Tatum-Ben Webster Quartet (11. September 1956) auf Verve (Tatum’s letzte Aufnahme-Session)&lt;br /&gt;
* The Red Norvo Sextet (18. Januar 1957) auf RCA-Victor&lt;br /&gt;
* „Soulville“ (15. Oktober 1957) auf Verve&lt;br /&gt;
* [[Coleman Hawkins Encounters Ben Webster]] (16. Oktober 1957) auf Verve&lt;br /&gt;
* [[Gerry Mulligan]] meets Ben Webster (3. November und 2. Dezember 1959) auf Verve&lt;br /&gt;
* Ben Webster meets Oscar Peterson (6. November 1959) auf Verve&lt;br /&gt;
* „See You at the Fair“ (11. und 25. März 1964) auf Impulse&lt;br /&gt;
* Ben Webster meets [[Don Byas]] (1. und 2. Februar 1968, Villingen (Schwarzwald))&lt;br /&gt;
Von seiner Zeit in Europa 1964 bis 1973 gibt es eine ganze Reihe guter Aufnahmen, doch nur wenige, die an die hohe Qualität der oben genannten herankommen, zumal relativ wenige Studio-Aufnahmen in dieser Zeit mit ihm produziert wurden. Erwähnenswert sind die Aufnahmen mit dem Arnvid Meyer Orchester aus 1965, von denen er Duke Ellington am Telefon begeistert berichtete: „Right Out of Kansas City“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographische Hinweise ==&lt;br /&gt;
* 1953: &#039;&#039;King of the Tenors&#039;&#039; ([[The Verve Music Group|Verve]]) &amp;lt;small&amp;gt;mit [[Sweets Edison]], [[Benny Carter]], [[Oscar Peterson]], [[Barney Kessel]], [[Herb Ellis]], [[Ray Brown]], [[Alvin Stoller]]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Auswahl der Alben orientiert sich an [[Ian Carr]], [[Digby Fairweather]], [[Brian Priestley]]: &#039;&#039;Rough Guide Jazz. Der ultimative Führer zum Jazz. 1800 Bands und Künstler von den Anfängen bis heute.&#039;&#039; 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2004, ISBN 3-476-01892-X sowie [[Richard Cook]], [[Brian Morton]]: &#039;&#039;[[The Penguin Guide to Jazz|The Penguin Guide to Jazz on CD]].&#039;&#039; 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954: &#039;&#039;Music for Loving&#039;&#039; (Verve, 1954–55) &amp;lt;small&amp;gt;mit [[Harry Carney]], [[Teddy Wilson]], [[Billy Strayhorn]], [[Billy Bauer]], [[George Duvivier]], [[Jo Jones]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1955: &#039;&#039;Soulville&#039;&#039; (Verve) &amp;lt;small&amp;gt;mit O. Peterson, B. Kessel, [[Herb Ellis]], R. Brown, J.C. Heard, [[Stan Levey]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: &#039;&#039;The Soul of Ben Webster&#039;&#039; (Verve, 1957–58) &amp;lt;small&amp;gt;mit [[Art Farmer]], [[Roy Eldridge]], [[Vic Dickenson]], [[Johnny Hodges]], O. Peterson, [[Milt Hinton]], [[Jimmy Woode]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1959: &#039;&#039;Ben Webster and Associates&#039;&#039; (Verve) &amp;lt;small&amp;gt;mit [[Coleman Hawkins]], [[Budd Johnson]], [[Roy Eldridge]], [[Jimmy Jones (Pianist)|Jimmy Jones]], [[Les Spann]], Ray Brown, Jo Jones&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1959: &#039;&#039;Ben Webster Meets Gerry Mulligan&#039;&#039; (Verve)&lt;br /&gt;
* 1959: &#039;&#039;Ben Webster Meets Oscar Peterson&#039;&#039; (Verve, 1959) &amp;lt;small&amp;gt;mit Ray Brown, [[Ed Thigpen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962: &#039;&#039;Ben and Sweets&#039;&#039; ([[Columbia Records]]) &amp;lt;small&amp;gt;mit Harry Sweets Edison, [[Hank Jones]], George Duvivier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963: &#039;&#039;Soulmates&#039;&#039; (OJC, 1963) &amp;lt;small&amp;gt;mit [[Thad Jones]], [[Bob Cranshaw]], [[Mickey Roker]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965: &#039;&#039;Stormy Weather&#039;&#039;, &#039;&#039;Gone with the Wind&#039;&#039; (Black Lion) &amp;lt;small&amp;gt;mit [[Kenny Drew senior|Kenny Drew]], Niels-Henning Ørsted Pedersen, [[Alex Riel]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965: &#039;&#039;The Jeep Is Jumping&#039;&#039; (Black Lion)&lt;br /&gt;
* 1966: &#039;&#039;Big Ben Time&#039;&#039; (Philips) &amp;lt;small&amp;gt;mit [[Dick Katz (Jazzpianist, 1924)|Dick Katz]], [[Tony Crombie]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969: &#039;&#039;At Work in Europe&#039;&#039; (Prestige, ed. 1973) &amp;lt;small&amp;gt;Doppel-LP mit [[Cees Slinger]] bzw. [[Frans Wieringa]] bzw. Kenny Drew senior, [[Rob Langereis]] bzw. Niels-Henning Ørsted Pedersen, [[Peter Ypma]] bzw. [[Makaya Ntshoko]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: &#039;&#039;No Fool, No Fun&#039;&#039; (Spotlite) &amp;lt;small&amp;gt;Proben mit der [[Danish Radio Big Band]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972: Oscar Peterson &amp;amp; Ben Webster &#039;&#039;During This Time&#039;&#039; (MIG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmographie ==&lt;br /&gt;
Gastauftritt in dem Film von Jens Jorgen Thorsen (DK) „Stille Tage in Clichy“; 1969&lt;br /&gt;
=== DVD ===&lt;br /&gt;
* Duke Ellington: The Centennial Collection. (Bluebird 82876 60091 2)&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser CD/DVD 2-disc Set enthält 8 Ellington Kurzfilme, darunter fünf aus 1941 mit Ben Webster. Webster spielt Soli auf “Hot Chocolate” (Cotton Tail) und “Jam Session” ([[C Jam Blues]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* The Greatest Jazz Films Ever (Idem IDVD 1059)&amp;lt;ref&amp;gt;Enthält The Sound of Jazz, das bekannte TV-Programm vom 5. Dezember 1957. Ben Webster spielt mit den Count Basie All Stars in “Fast And Happy Blues”, “I Left My Baby”, und “Dickie’s Dream”, und mit Billie Holiday in “Fine And Mellow”. Auch erhältlich auf Video Jazz 013KJ. (60 min). Außerdem ein Programm mit dem Ben Webster Sextet in Jazz From Studio 61 (April 1959), jedoch unvollständig. Das komplette Programm ist auf VHS, siehe unten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jimmy Witherspoon/Ben Webster &amp;amp; Jimmy Rushing. (Jazz Casual Idem IDVD 1002)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jazz Casual]], Fernseh-Sendung vom 2. Januar 1962. Auch erhältlich auf VHS von Wea/Rhino.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Big Ben. Ben Webster in Europe (Eforfilms 2869043) Film von Johan van der Keuken/NL 1967 (über Ben Webster in Amsterdam)&lt;br /&gt;
* Ben Webster in Denmark 1965–1971 (Universal 0602517546424)&amp;lt;ref&amp;gt;Enthält vier Filme: „Ben Webster 1965“ – „Ben Webster &amp;amp; His Music 1968“ – „Timme Rosenkrantz Memorial Concert 1969“ – „Big Ben 1971“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Duke Ellington Masters – 1971. (Quantum Leap QLDVD 0253)&amp;lt;ref&amp;gt;TV-Programm vom 7. November 1971 von zwei Konzerten in der Tivoli Concert Hall, Kopenhagen. Webster spielt Soli in “Cotton Tail”, “All Too Soon”, und “I Got It Bad”. Auch erhältlich auf VHS.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Right Out of Kansas City“ Arnvid Meyers Orkester 1959–1973 (Sundance Music STUCD 08102)&amp;lt;ref&amp;gt;Box mit 4 CDs, und einer DVD mit sieben Titeln von Arnvid Meyers Orchester mit Ben Webster und Benny Carter.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VHS ===&lt;br /&gt;
* Ben Webster in Hannover 1973 (Impro-Jazz IJ 506)&amp;lt;ref&amp;gt;9 Titel mit dem Oscar Peterson Trio vom [[NDR Jazzworkshop]] 14. Dezember 1972. VHS&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* The Brute and The Beautiful. Documentary directed by John Jeremy. (Koch Entertainment, 1992) (110 min)&amp;lt;ref&amp;gt;Enthält Interviews mit mehreren Musikern und Freunden. Ben Webster ist zu sehen in einigen unvollständigen Sessions und in verschiedenen Zusammenhängen, von Ellington 1941 bis Ellington 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Big Ben. Ben Webster in Europe. Film von [[Johan van der Keuken]]/NL, 1967. (Rhapsody Films, 1990) (31 min)&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch oben unter DVD&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Cab Calloway and His Orchestra “Hi-De-Ho”. (Milan Jazz Homevideo 791 286)&amp;lt;ref&amp;gt;Ben Webster ist nicht zu sehen, aber zu hören als Solist in dem Soundtrack dieses Films von 1937&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jazz From Studio 61. (Video Jazz Masters 010KJ) (25 min) April 1959&amp;lt;ref&amp;gt;Ben Webster Sextet mit “Mop Mop”, “Chelsea Bridge”, and “C Jam Blues”&lt;br /&gt;
Jazz 625 – Ben Webster. (VIDJAZZ 10) (30 min)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ben Webster im [[Marquee Club]], London, December 1964&amp;lt;ref&amp;gt;mit dem [[Stan Tracey]] Trio, “Sunday”, “Chelsea Bridge”, “[[A Night in Tunisia]]” (plus Ronnie Scott), “Over The Rainbow”, und “[[Perdido]]”&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Teddy Wilson – On European Tour. (VIDJAZZ 24)&amp;lt;ref&amp;gt;Ben Webster nur in “Stardust”, aufgenommen in Kopenhagen, 14. November 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Robert Altman]]s Film „[[Kansas City (Film)|Kansas City]]“ aus dem Jahre 1996 wird Ben Webster von [[James Carter (Saxophonist)|James Carter]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Büchmann-Møller: &#039;&#039;[http://hdl.handle.net/2027/mdp.39015063300720 Someone to Watch Over Me – The Life and Music of Ben Webster]&#039;&#039;. The University of Michigan Press 2006, ISBN 978-0-472-11470-2.&lt;br /&gt;
* [[Jeroen de Valk]]: &#039;&#039;Ben Webster – his Life and Music&#039;&#039;. Berkeley, Berkeley Hills Books 2001, ISBN 1-893163-17-2.&lt;br /&gt;
* Peter Langhorn, Thorbjørn Sjøgren: &#039;&#039;Ben – The Music of Ben Webster, a Discography by Langhorn &amp;amp; Sjøgren&#039;&#039;. JazzMedia ApS, 1996, ISBN 87-88043-17-7.&lt;br /&gt;
* Heinz Baumeister: &#039;&#039;Ben Webster Sessionography&#039;&#039;. Version 2007&lt;br /&gt;
* [[Gunther Schuller]]: &#039;&#039;The Swing Era&#039;&#039;, Oxford University Press 1988 (Kapitel &#039;&#039;The Great Soloists - Ben Webster&#039;&#039;, S. 578–590)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119499754}}&lt;br /&gt;
* [http://www.joerg-alisch.de/jazzportraits/webster.htm Alisch zu Webster mit ausgewählter Diskografie]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.jazzprofessional.com/interviews/BenWebster.htm | wayback=20130304074015 | text=Interview mit Les Tomkins 1965}}&lt;br /&gt;
* [http://www.benwebster.dk/ The Ben Webster Foundation, Kopenhagen] mit u. a. Biographie, Fotogalerie sowie Sessionography von Heinz Baumeister&lt;br /&gt;
* [http://www.press.umich.edu/pdf/0472114700-appendix.pdf Ben Webster’s Musical Activities], erstellt von Frank Büchmann-Møller (PDF-Datei; 558 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.bobrigter.com/eng4ben.htm Ben Websters Last Concert, Leiden 1973], mit Link auf Fotos&lt;br /&gt;
* [http://www.newyorker.com/archive/2001/08/20/010820crmu_music Whitney Balliett „Big Ben“], New Yorker 2001&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|Rubrik=artist|ID=mn0000793227}}&lt;br /&gt;
* {{discogs}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0916830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen, Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|15. Februar 2009|56691178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119499754|LCCN=n/82/90923|VIAF=20492247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Webster, Ben}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Saxophonist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Emigrant in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Webster, Ben&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Webster, Benjamin Francis (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Tenorsaxophonist des Jazz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kansas City (Missouri)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Amsterdam]], [[Niederlande]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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