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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Andr%C3%A9-Charles_Boulle&amp;diff=451103</id>
		<title>André-Charles Boulle</title>
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		<updated>2025-02-26T23:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Château de Versailles, salon de l&amp;amp;#039;abondance.jpg|mini|300px|Medaillenschrank und Kommode von Boulle im Salon des Überflusses in [[Schloss Versailles]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BureauEbeneBoulle.jpg|mini|300px|Ebenholzschreibtisch von Boulle in Schloss [[Vaux-le-Vicomte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;André-Charles Boulle&#039;&#039;&#039; (* [[11. November]] [[1642]] in [[Paris]]; † [[29. Februar]] [[1732]] ebenda) war ein französischer [[Ebenist|Möbeltischler]]. André-Charles Boulle war Kind [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|holländischer]] [[Migrant|Emigranten]]. Der Vater [[Jean Bolt]] (französisiert: Jean Boule) zog 1610 aus dem deutschen Teil des [[Herzogtum Geldern|Herzogtums Geldern]] nach Paris und arbeitete für die Witwe des deutschsprachigen [[Tischler|Möbeltischlers]] [[Jean Senapre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
André-Charles Boulle gilt als der herausragende Handwerker und Künstler im Bereich der [[Marketerie]] des 17. Jahrhunderts in Frankreich. Er ist ein wichtiger Repräsentant der Stile [[Louis-quatorze]] und [[Régence]]. Boulle arbeitete bis zur vorübergehenden Schließung der königlichen [[Manufaktur]] im Jahre 1694 überwiegend für den französischen Hof. Seine Arbeiten beeinflussten die Kunsttischlerei in ganz Europa. Die durch André-Charles Boulle weiterentwickelte und nach ihm benannte [[Boullemarketerie]] unterscheidet sich von der herkömmlichen Marketerie im Hinblick auf die verwendeten Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist die renommierte Möbelbauerschule [[École Boulle]] in der [[Rue du Faubourg Saint-Antoine]] in Paris benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Armoire aux perroquets du Louvre.jpg|mini|&#039;&#039;Schrank mit Papageien&#039;&#039; (an der Seite) von Boulle, Louvre, Paris]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1662 und 1667 wurde das unter [[Heinrich IV. (Frankreich)|Henri de Navarre]] begonnene Programm zur Erneuerung und [[Zentralismus|Zentralisierung]] des [[Handwerk]]s und der [[Kunst|Künste]] durch den späteren Finanzminister &#039;&#039;[[Contrôleur général des finances]]&#039;&#039; [[Jean-Baptiste Colbert]] fortgesetzt. Dies führte nach 1662 zur Gründung der &#039;&#039;{{lang|fr|Manufacture royale des Meubles de la Couronne}}&#039;&#039; (Königliche Manufaktur der Möbel der Krone). In den darin angeschlossenen königlichen [[Manufaktur]]en wie u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Gobelin-Manufaktur|Manufacture royale des Gobelins]], der [[Savonnerie-Manufaktur|Manufacture de la Savonnerie]], der &#039;&#039;{{lang|fr|Manufacture royale des Glaces de Miroirs}}&#039;&#039; (königliche Spiegel-Manufaktur) und der &#039;&#039;{{lang|fr|Manufacture royale des Meubles}}&#039;&#039; wurden die zur repräsentativen Dekoration notwendigen [[Gewerk]]e zusammengefasst. Durch die Zusammenarbeit mit den zeitgleich durch Colbert gegründeten [[Académie Royale|Akademien]] schufen diese [[Ikonografie|ikonografisch]] und materiell den barocken Repräsentationsstil Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahrzehnten stand dabei die Dekoration der [[Appartement]]s im [[Louvre]] und des [[Schloss Versailles|Schlosses von Versailles]] im Vordergrund. Die Aufgaben der Manufaktur bestand in der Einrichtung und im Erhalt des königlichen Inventars der von den {{lang|fr|[[Bâtiments du Roi]]}} verwalteten königlichen [[Schloss (Architektur)|Schlösser]] und [[Palast|Palais]]. Die Leitung der Bâtiments oblag ab 1664 dem {{lang|fr|&#039;&#039;[[Surintendant des Bâtiments|surintendant et ordonnateur général des bâtiments, arts, tapisseries et manufactures de France]], parallèlement contrôleur général des finances et [[Secrétaire d&#039;État à la Maison du Roi|secrétaire d’État à la Maison du Roi]]&#039;&#039;}}, Jean-Baptiste Colbert. Zu seinem künstlerischen Leiter wählte er den ersten Maler des Königs, [[Charles Le Brun]], der zugleich der Direktor der &#039;&#039;{{lang|fr|[[Académie royale de peinture et de sculpture]]}}&#039;&#039; (Akademie für Malerei und Skulptur) in Paris war und Gründer der {{lang|fr|[[Académie de France à Rome]]}}. Die Konzentration von finanziellem und künstlerischem Einfluss trug wesentlich zur Herausbildung der homogenen Dekoration bei. Dieser wurde beispielhaft für die Entwicklung des europäischen Barockinterieur. Innerhalb des höfischen [[Zeremonie]]lls nahm das [[Möbel|Mobiliar]] als dekoratives, repräsentatives und funktionales Element eine wichtige Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in den Werkstätten gefertigte massive [[Silbermöbel|Silbermobiliar]] für das Große Appartement und die [[Spiegelsaal|Spiegelgalerie]] in Versailles blieb im handwerklichen und künstlerischen sowie im Wert des verarbeiteten Materials und in der räumlichen Disposition beispiellos in der Geschichte des gesamten europäischen Möbelbaus. Die für die Spiegelgalerie als Dreiheit konzipierten [[Konsole (Möbel)|Konsoltische]] als [[Basis (Architektur)|Basis]] für die darüber befindlichen in [[Silber]] gerahmten [[Spiegel]] und den beidseitig flankierenden silbernen [[Guéridon|Gueridons]] waren ein Meilenstein im Beleuchtungskonzept von Innenräumen. Das gesamte Silbermobiliar wurde jedoch im [[Pfälzer Erbfolgekrieg]] wegen Geldknappheit eingeschmolzen. Ihm folgten ab der letzten Dekade des 17. Jahrhunderts die zum Teil mit [[Groteske]]n-Motiven von [[Jean Bérain der Ältere|Jean Bérain]] dekorieren Möbel in &#039;&#039;[[Boullemarketerie|Boulle-Technik]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben André Charles Boulle gab es weitere Ebenisten, die Arbeiten in der &#039;&#039;Boulle-Technik&#039;&#039; ausführten. Zu den prominentesten Zeitgenossen gehören [[Alexandre-Jean Oppenordt]] und [[Bernard I Van Risamburgh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Musée du Louvre - Département des Objets d&#039;art - Salle 34 -2.JPG|mini|links|hochkant=0.68|Kabinettschrank mit Relief Ludwigs XIV. von Boulle, 1690–1710, [[Louvre]], Paris]]&lt;br /&gt;
Über die Kindheit und die Ausbildung von André-Charles Boulle ist wenig bekannt. Überliefert ist die Ausbildung in der Werkstatt seines Vaters. Es wird vermutet, dass Boulle eine Ausbildung als Maler absolviert hat, da eine der ersten Rechnungen &#039;&#039;{{lang|fr|ouvrages de peinture}}&#039;&#039; auf diese Tätigkeit hin gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1667 ist Boulle in der Pariser [[Zunft]] registriert. Er soll in seiner eigenen Werkstatt bis zu 40 Personen beschäftigt haben. Auf die Empfehlung von Jean-Baptiste Colbert, der ihn als &#039;&#039;{{&amp;quot; |lang=fr |Text=le plus habile ébéniste de Paris}}&#039;&#039; beschrieb, übernahm André-Charles Boulle, nach dem Tode von [[Jean Macé van Blois]] im Jahre [[1672]] als &#039;&#039;{{lang|fr|ébéniste du Roi}}&#039;&#039;, die königliche Möbelwerkstatt im [[Louvre]]. Er erhielt im Louvre das [[Privileg]], als [[Graveur]] und [[Ziseleur]] sowie als [[Vergolder]] unabhängig von den Zunftgesetzen eigene Marketerie- und [[Bronzearbeit|Bronze-Arbeiten]] anzufertigen. Mit dem Titel &#039;&#039;{{lang|fr|ébéniste du Roi}}&#039;&#039; war ein jährliches Gehalt und eine Wohnung im Louvre verbunden. Diese Wohnung behielt Boulle bis zu seinem Tod im Alter von 89 Jahren. Bis zur vorübergehenden Schließung der königlichen Manufaktur [[1694]] war Boulle überwiegend mit der Ausstattung der königlichen Schlösser betraut. Einige seiner Stücke dienten ebenfalls als Geschenk an Botschafter alliierter Höfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Marketerie wurde am Anfang des 17. Jahrhunderts vor allem von italienischen, niederländischen und deutschen Kunsttischlern in Frankreich etabliert. Mit der Gründung der königlichen Manufakturen in Paris war die Berufung von ausgezeichneten Handwerkern verbunden. Prägend für Boulle waren neben seinem Vorgänger Jean Macé van Blois Arbeiten von [[Pierre Gole]] (auch &#039;&#039;Pierre Golle&#039;&#039;), [[Auburtin Gaudron]] und [[Dominique Cucci]], die teilweise gemeinsam arbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmuckfußböden ===&lt;br /&gt;
Wie Pierre Gole war André-Charles Boulle an der Herstellung von [[Schmuckfußboden|Schmuckfußböden]] und [[Boiserie]] in Versailles beteiligt. Pierre Gole führte u.&amp;amp;nbsp;a. den Schmuckfußboden im [[Cabiné Doré]] in Versailles aus, während die Ausführung des Bodens im benachbarten [[Grand Cabinet]] {{lang|fr|&#039;&#039;Cabinet de Dauphin&#039;&#039;}} André-Charles Boulle zugeschrieben wird. Der überlieferte Entwurf des Cabinet Doré erinnert an einen geknüpften Teppich der Savonnerie. Ein Zeitgenosse von Boule mit vergleichbaren stilistischen Merkmalen war der Ebenist [[Alexandre-Jean Oppenordt]]. Er fertigte die Böden in der [[Petite Galerie]]. Für viele der Intarsienböden wie im [[Hôtel de Soubise]] oder im [[Spiegelsaal|Spiegelkabinett]] des [[Schloss Maisons-Laffitte|Schlosses Maisons-Laffitte]] sind Zuschreibungen bislang nicht möglich. Bei den Arbeiten von Boulle hat es sich aber wahrscheinlich um die aufwendigeren [[Intarsie]]nböden gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Möbel ===&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Arbeiten entstanden zwischen 1680 und 1710. Zwischen 1682 und 1686 fertigte André-Charles Boulle für 94.000 [[livre]]s neben den Intarsienböden und der Wandvertäfelungen auch die Konsoltische und [[Stuhl (Möbel)|Stühle]] für das [[Spiegelsaal von Versailles|Cabinet des Glaces]] im [[Schloss Versailles|Château de Versailles]] für das neue [[Appartement]] von [[Louis de Bourbon, dauphin de Viennois|Ludwig von Frankreich, Le Grand Dauphin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit zählten zu seinen Kunden auch König [[Philipp V. (Spanien)|Philipp&amp;amp;nbsp;V.]] von Spanien, [[Kurfürst]] [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Max Emanuel]] von Bayern und der [[Erzbischof]] von [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anzahl seiner späteren Möbel tragen feuervergoldete Bronzen, die von [[Etienne Forestier]] gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Der Begriff der Boullemarketerie wird umgangssprachlich für die verwendete Technik wie auch als Stilbegriff gebraucht. André-Charles Boulle perfektionierte die Marketerie-Technik. Durch den Einsatz verbesserter Werkzeuge wurde eine schnellere und präzisere Fertigung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; caption=&amp;quot;Mobiliar von Boulle&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Cabinet MET DP117991.jpg|Boulle-Schrank im [[Metropolitan Museum of Art]], New York.&lt;br /&gt;
Datei:Table, Andre-Charles Boulle, Paris, c. 1670-1680, marquetry of various woods, pewter, brass, copper, horn, tortoiseshell - California Palace of the Legion of Honor - DSC07731.JPG|Tisch in [[Marqueterie]], ca. 1670–80, [[Legion of Honor (Museum)|California Palace of the Legion of Honor]], [[San Francisco]].&lt;br /&gt;
Datei:Bottega di andré-charles boulle e figli (attr.), cassa di orologio a pendolo, 1720 ca.jpg|Pendeluhr, André-Charles Boulle und Söhne, ca. 1720, [[Detroit Institute of Arts]]&lt;br /&gt;
Datei:Example of Boulle Marquetry from the Wallace Collection in London 2.jpg|Sekretär, [[Wallace Collection]], London.&lt;br /&gt;
Datei:Commode MET DP108742.jpg|Kommode, Metropolitan Museum of Art, New York.&lt;br /&gt;
Datei:André-charles boulle, stipo, con orologio di balthasar martinot in cassa di boulle, 1690-1695 ca.jpg|Schrank von André-Charles Boulle mit Uhr von Balthasar Martinot in Gehäuse von Boulle, ca. 1690–1695&lt;br /&gt;
Datei:Armoire louvre.JPG|Schrank mit vergoldeter Marketerie von Boulle, [[Louvre]], Paris&lt;br /&gt;
Datei:Château de Versailles, salon de l&#039;abondance, médailler.jpg|Medaillenschrank im Salon des Überflusses, [[Schloss Versailles]]&lt;br /&gt;
Datei:Casket, early 18th century, attributed to Andre-Charles Boulle, oak carcass veneered with tortoiseshell, gilt copper, pewter, ebony - Art Institute of Chicago - DSC09744.JPG|Kassette, [[Art Institute of Chicago]].&lt;br /&gt;
Datei:André-charles boulle (attr.), armario, parigi 1700 ca.jpg|Boulleschrank, um 1700, [[Museu Calouste Gulbenkian]], [[Lissabon]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten ==&lt;br /&gt;
* 1682–1683: Intarsienfußboden für das Cabinet Doré des Dauphins in Versailles, nicht erhalten.&lt;br /&gt;
* 1719: [[Toilettenspiegel]] in Boulle Marketrie nach Motiven von Jean Louis Berain dem Älteren (1637–1711), angefertigt für [[Marie Louise Élisabeth d’Orléans]], verwitwete Herzogin von Berry, jetzt in der Wallace Collection&lt;br /&gt;
* um 1720: [[Barometer]] und [[Thermometer]] angefertigt für den unehelichen Sohn [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] [[Louis-Alexandre de Bourbon, comte de Toulouse]]&lt;br /&gt;
* um 1720: &#039;&#039;Bureau-Plat aux têtes de satyre&#039;&#039; angefertigt für eine französische Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;Koller, Zürich 2014 [[FAZ]] vom 27. September 2014, Seite 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boulle Revival ==&lt;br /&gt;
Während der &#039;&#039;Julimonarchie&#039;&#039; von [[Louis-Philippe I.|Ludwig Philipp]] und insbesondere in der Regierungszeit von [[Napoleon&amp;amp;nbsp;III.]] entstanden eine Reihe hochwertiger [[Nachbildung]]en von Stücken, die André-Charles Boulle zugeschrieben wurden. Diese Arbeiten wurden auch als &#039;&#039;Buhl work&#039;&#039; bezeichnet. Da eine Zuschreibung vieler Originale bis heute nicht immer zweifelsfrei geklärt ist, handelte es sich bei einigen der Kopien nicht um Originale von Boulle, sondern seiner Zeitgenossen. Beispiele dafür sind die Kopien eines Schreibtisches, die von [[John Webb (Architekt)|John Webb]] zwischen 1853 und 1857 für den [[4th Marquess of Hertford]] hergestellt wurden. Das Original stammte nicht wie angenommen von Boulle, sondern von Bernard&amp;amp;nbsp;I. van Risamburgh, der dieses für den Kurfürsten Max Emanuel von Bayern fertigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Boulle Archives&#039;&#039;, Centre de Recherches Historiques, 92 rue La Fayette, 75009 Paris&lt;br /&gt;
* [http://www.ucad.fr/index.html Musée des Arts Décoratifs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.boughtonhouse.org.uk/ Bougthon]&lt;br /&gt;
* [http://www.blenheimpalace.com/Palace_Gallery_files/pic9.htm Blenheim Pallace]&lt;br /&gt;
* [http://www.louvre.fr/llv/commun/home_flash.jsp Louvre Galerie, Paris]&lt;br /&gt;
* [http://www.waddesdon.org.uk/plan_your_visit/waddesdon_photo_gallery/picture_13.jpg Waddeston Manor]&lt;br /&gt;
* [http://wallacelive.wallacecollection.org:8080/eMuseumPlus?service=ExternalSearch&amp;amp;module=collection&amp;amp;fulltext=$boulle Wallace Collection]&lt;br /&gt;
* Zwischen Oktober 2009 und Januar 2010 fand in Frankfurt am Main eine internationale Ausstellung über &#039;&#039;André-Charles Boulle&#039;&#039; im [[Museum Angewandte Kunst (Frankfurt am Main)|Museum Angewandte Kunst]] statt, bei der 100 seiner Werke aus 30 europäischen Museen zugetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Aufsätze&lt;br /&gt;
* Jean Nérée Ronfort: &#039;&#039;André-Charles Boulle. Die Bronzearbeiten und seine Werkstatt im Louvre.&#039;&#039; In: [[Hans Ottomeyer]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &#039;&#039;Vergoldete Bronzen. Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus.&#039;&#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, München 1986, ISBN 3-7814-0217-7.&lt;br /&gt;
** 2. &#039;&#039;Beiträge zur Geschichte und Technik der Bronzearbeiten, zu Künstlern und Werkstätten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jean Nérée Ronfort: &#039;&#039;André-Charles Boulle (1642–1732). Chronologie nouvelle de sa vie et de son œuvre.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Dossier de l’Art&#039;&#039;, Nr. 124, November 2005, Editions Faton, Dijon.&lt;br /&gt;
* Jean Nérée Ronfort: &#039;&#039;André-Charles Boulle. Commandes pour le Grand Dauphin à Versailles.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Dossier de l’Art&#039;&#039;, Nr. 124, November 2005, Editions Faton, Dijon.&lt;br /&gt;
* Jean Nérée Ronfort: &#039;&#039;André-Charles Boulle. Commandes pour la duchesse de Bourgogne à Versailles et au château de la Ménagerie.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Dossier de l’Art&#039;&#039;, Nr. 124, November 2005, Editions Faton, Dijon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Monographien&lt;br /&gt;
* Yannick Chastang: &#039;&#039;Paintings in wood. French marquetry furniture.&#039;&#039; Wallace Collection, London 2002, ISBN 0-900785-66-7 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung).&lt;br /&gt;
* Adolf Feulner: &#039;&#039;Kunstgeschichte des Möbels&#039;&#039; (= &#039;&#039;Propyläen-Kunstgeschichte;&#039;&#039; Sonderband 2). Propyläen-Verlag, Frankfurt/M. 1980.&lt;br /&gt;
* Peter Hughes: &#039;&#039;The Wallace Collection: Catalogue of Furniture.&#039;&#039; Wallace Collection, London 2000, ISBN 0-900785-51-9.&lt;br /&gt;
* [[Hiltrud Kier]]: &#039;&#039;Schmuckfußböden in Renaissance und Barock&#039;&#039; (= &#039;&#039;Kunstwissenschaftliche Studien;&#039;&#039; Bd. 49). Deutscher Kunstverlag, München 1976, ISBN 3-422-00679-6.&lt;br /&gt;
* [[Fiske Kimball]]: &#039;&#039;The creation of the Rococo decorative style.&#039;&#039; Dover Publications, New York 1980, ISBN 0-486-23989-6.&lt;br /&gt;
* Jean Nérée Ronfort: &#039;&#039;Boulle et Versailles. Nouvelles découvertes.&#039;&#039; Editions Faton, Dijon. {{ISSN|1161-3122}}, November 2005.&lt;br /&gt;
* [[Peter Thornton (Kunsthistoriker)|Peter Thornton]]: &#039;&#039;Seventeenth-century interior decoration in England, France and Holland.&#039;&#039; Yale University Press, New Haven, Conn 1990, ISBN 0-300-02193-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_1330.html Infos zur Boulletechnik]&lt;br /&gt;
* [http://www.bmlisieux.com/litterature/asselineau/boulle.htm André-Charles Boulle Biographie]&lt;br /&gt;
* [http://www.dossier-art.com/referencement/boulle-les-commandes-pour-versailles-dossier-de-l-art-n-124-du-01-11-2005.html Boulle &amp;amp; Versailles]&lt;br /&gt;
* [http://www.ecole-boulle.org/english/welcome.htm Ecole Boulle Paris]&lt;br /&gt;
* [http://www.acboulle.org/ André Charles Boulle (1642–1732) und die Kunst seiner Zeit, ein neuer Stil für Europa]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119045664|LCCN=nr/89/000257|VIAF=22150743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boulle, AndreCharles}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschreiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1642]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1732]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boulle, André-Charles&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Möbeltischler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1642&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Februar 1732&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Multi-User_Chat&amp;diff=630736</id>
		<title>Multi-User Chat</title>
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		<updated>2025-02-26T23:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: /* Liste bekannter öffentlicher Chaträume */ WP:NICHT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit &#039;&#039;&#039;Multi-User Chat&#039;&#039;&#039; (kurz &#039;&#039;MUC&#039;&#039;, deutsch &#039;&#039;Mehrbenutzerchat&#039;&#039;), auch &#039;&#039;&#039;Gruppenchat&#039;&#039;&#039;, werden bei [[Extensible Messaging and Presence Protocol|XMPP]] die [[Chatraum|Chaträume]] bezeichnet, in denen sich mehrere Benutzer gleichzeitig unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie im [[Internet Relay Chat]] (&#039;&#039;IRC&#039;&#039;) kann ein Chatraum verschiedene Status haben (sichtbar, versteckt, passwortgeschützt usw.) und die Beteiligten die Rolle des Teilnehmers, Besuchers oder Moderators einnehmen (ähnlich wie im IRC der [[IRC-Operator|Operator]], Voice usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch hat der MUC viele Vorteile gegenüber dem IRC. So geht man im MUC mit seinem weltweit einzigartigen [[Jabber Identifier]] online, der nicht von jemand anderem belegt sein kann. Dadurch benötigt der MUC keine umständlichen Dienste (wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[IRC-Dienste|NickServ]]) um Benutzer eindeutig identifizieren zu können. Zudem können im MUC Räume (Channels) ohne Umwege über [[Bot]]s (wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[IRC-Dienste#ChanServ|ChanServ]]) registriert werden. Außerdem werden die unterschiedlichen [[Benutzerrolle|Rechte von Benutzern]] in einem Raum (Besitzer, Operator, Redeberechtigt, Leseberechtigt, Verbannt) mit dem Jabber Identifier des jeweiligen Benutzers verknüpft, wodurch Räume nicht – wie im IRC – von anderen „übernommen“ werden oder verbannte Benutzer, nach Ändern des [[Hostname|Hosts]] und des [[Nickname]]ns den Raum wieder betreten können. Ergänzend hat der MUC ein optionales Feature, um Gespräche serverseitig ohne einen Bot [[Logdatei|mitzuloggen]]. Um die Anonymität zu wahren, kann man sich im MUC (optional) einen beliebigen Namen aussuchen, der dann anstatt des Jabber Identifiers an normale Teilnehmer gesendet wird. Besitzer und Operatoren können den Jabber Identifier jedoch sehen, was auch nötig ist, um die Rechte eines Benutzers im Raum zu ändern. Nicknamen werden raumweise gewählt und gelten nicht netzwerkweit wie beim IRC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
MUC ist der letzte Spross einer Reihe von XMPP-[[Netzwerkprotokoll|Protokollen]]. Das ursprüngliche Groupchat-Protokoll, auf denen die heutigen Mehrbenutzerkonferenzen in gemeinsamen Räumen basieren, wurde um administrative Funktionen erweitert und Conference genannt. Diese nicht offiziell verabschiedete Erweiterung wurde überarbeitet und schließlich in einem [[XMPP Extension Protocol]] formuliert&amp;lt;ref name=&amp;quot;XEP-0045&amp;quot;&amp;gt;XMPP Standards Foundation: [http://xmpp.org/extensions/xep-0045.html &#039;&#039;XEP-0045: Multi-User Chat&#039;&#039;] Version 1.20, 8. September 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit neue Nutzer möglichst wenig Probleme im Chat haben, wurde zur Ausübung der Funktionen und Aktionen im [[XMPP Extension Protocol|XEP]]-0045: Multi-User Chat&amp;lt;ref name=&amp;quot;XEP-0045&amp;quot;/&amp;gt; die Möglichkeit geschaffen, Kommandos im IRC-Stil (z.&amp;amp;nbsp;B. /msg, /kick, /join) zu implementieren oder über Kontextmenüs der Clients bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
MUC bietet verschiedene Funktionen. So ist es möglich, dass der Server auf Wunsch eine [[Logdatei]] über einen Raum erstellt. Unabhängig davon werden aber auch die letzten Nachrichten gespeichert und mit korrekten Zeitangaben an neue Besucher gesendet, sodass diese gleich sehen können, worüber sich gerade unterhalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann jeder Benutzer in einem Chat verschiedene Privilegien besitzen, so kann er abhängig von seinen Privilegien in einem Raum schreiben oder den Betreff/das Subject ändern. Außerdem können die Privilegien den Benutzern ermöglichen andere Benutzer zu [[Computerspieler-Jargon#K|kicken]] oder [[Computerspieler-Jargon#B|verbannen]]. Zudem kann eingestellt werden, welcher Benutzer die [[Jabber Identifier]] der anderen sehen kann. Und sollten die Rechte ausreichen, können diese Benutzer die Rechte der anderen Benutzer ändern, und ihnen somit zum Beispiel die Redeberechtigung entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann die Benutzerzahl in einem Chat beschränkt werden. Auch besteht ein Chat weiter ohne das Benutzer anwesend sind und zudem kann er versteckt oder mit einem Passwort geschützt werden. Und sollte ein Interner Chat eingerichtet werden, ist es zudem möglich anzugeben welche Benutzer beitreten können und welche nicht. Außerdem kann ein Chat anonym sein und somit die Jabber Identifier der anderen verstecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rolle und Rechte eines Anwesenden ==&lt;br /&gt;
Jeder in einem Chatraum besitzt eine Rolle (Role) in diesem. Die drei möglichen Rollen dabei sind: Besucher (Visitor), Teilnehmer (Participant) und Moderator. Ein Teilnehmer hat dabei alle Rechte, die auch ein Besucher besitzt. Der Moderator besitzt auch alle Rechte die ein Besucher oder ein Teilnehmer besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man einen Chatraum, so wird man automatisch einer Rolle zugeteilt. Die Rolle in einem Chatraum bleibt immer nur so lange erhalten, wie man sich in diesem Chatraum befindet. Verlässt man einen Chatraum, so werden alle Änderungen an der Rolle verworfen. (Ausnahmen von dieser Regel ergeben sich aus der Zugehörigkeit, die weiter unten erklärt wird.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besucher ===&lt;br /&gt;
Der Status Besucher ist die unterste Ebene in einem Channel. So kann er nur Dinge tun, die für ihn von Bedeutung sind. So kann er sehen, was gerade im Raum geschrieben wird. Auch kann er seinen Status (Presence) oder [[Nickname]]n ändern. Außerdem kann er anderen im Raum private Nachrichten schreiben oder Einladungen an andere senden und die Empfänger auffordern dem Channel beizutreten. Nachrichten im Raum (für alle sichtbar) kann er nur schreiben, wenn der Raum nicht den Status „moderiert“ besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnehmer ===&lt;br /&gt;
Ein Teilnehmer hat zusätzlich auch das Recht Nachrichten in einem moderierten Raum zu senden. Außerdem kann er den Betreff (das Subject) ändern, sofern dieses Recht nicht auf die Moderatoren eingeschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moderatoren ===&lt;br /&gt;
Der Moderator kann zusätzlich andere aus einem Raum werfen (Kick), sofern der andere kein Moderator ist. Zudem kann er Besucher zu Teilnehmern und Teilnehmer zu Besuchern machen. Außerdem sieht er die [[Jabber Identifier]] aller Anwesenden, auch wenn der Raum den Status anonym hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zugehörigkeit einer Person ==&lt;br /&gt;
Darüber hinaus besitzt jeder eine den Raum betreffende Zugehörigkeit (Affiliation). Im Gegensatz zur Rolle bleibt die Zugehörigkeit erhalten, wenn jemand einen Chatraum verlässt. Betritt er einen Raum erneut, so besitzt er also wieder die gleiche Zugehörigkeit wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Zugehörigkeiten existieren: Ausgeschlossener (Outcast), keine (besondere) Zugehörigkeit (no Affiliation), Mitglied (Member), Administrator (Admin) und Besitzer (Owner). Wie bei den Rollen besitzen alle höhergestellten Zugehörigkeiten auch alle Rechte der schwächeren Zugehörigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgeschlossene ===&lt;br /&gt;
Ein Ausgeschlossener besitzt nicht das Recht den Chatraum zu betreten (er wurde ge[[Computerspieler-Jargon#B|ban]]nt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Eine Person ohne (besondere) Zugehörigkeit kann einen Raum betreten (es sei denn dieser Raum ist als „nur für Mitglieder“ konfiguriert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglieder ===&lt;br /&gt;
Ein Mitglied hat darüber hinaus kann auch Räume betreten die „nur für Mitglieder“ konfiguriert ist und bekommt im moderierten Raum mindestens die Rolle eines Teilnehmers und ist somit von Anfang an berechtigt Nachrichten in den Chatraum zu versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administratoren ===&lt;br /&gt;
Ein Administrator kann zusätzlich die Zugehörigkeit zu anderen Mitgliedern ändern. Außerdem wird jeder Person, die der Administrator einlädt, in einen „nur für Mitglieder“ konfigurierten Raum die Zugehörigkeit als Mitglied zugeordnet. Dabei muss die Einladung nach den MUC-Protokoll erfolgen. Eine Einladung nach dem alten Protokoll hat diesen Effekt nicht. Zudem kann der Administrator andere, außer Administratoren oder Besitzer, zu Ausgeschlossene machen, sie also des Raumes verweisen (siehe [[Multi-User Chat#Ausgeschlossene|Überschrift Ausgeschlossene]]). Zusätzlich hat er immer die Rolle eines Moderators und kann anderen die Rolle eines Moderators zuteilen oder nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzer ===&lt;br /&gt;
Ein Besitzer ist die höchste Zugehörigkeit. Sobald ein neuer Raum erstellt wird, ist normalerweise der Ersteller des Raumes sofort Besitzer. Er kann die Konfiguration des Chatraumes ändern und jemanden die Zugehörigkeit eines Administrators oder eines Besitzers zuordnen oder entfernen. Außerdem kann er den Raum wieder auflösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Software ==&lt;br /&gt;
=== Client ===&lt;br /&gt;
Nicht jeder [[Liste von XMPP-Clients|XMPP-Client]] unterstützt alle oben aufgelisteten Funktionen. Hier eine Liste mit Clients, die MUC (fast) vollständig unterstützen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- SORTIERUNG: TIEFE DER UNTERSTÜTZUNG IN ABSTEIGENDER REIHENFOLGE! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Diskussion über Features und Änderung der Reihenfolge bitte auf der Diskussionsseite zu Multi-User Chat --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Coccinella (Instant Messenger)|Coccinella]] (Windows/Linux/MAC OS X)&lt;br /&gt;
* [[Gajim]] (Windows/Linux)&lt;br /&gt;
* [[Psi (Instant Messenger)|Psi]] (Windows/Linux/MAC OS X)&lt;br /&gt;
* [[Pidgin (Instant_Messenger)|Pidgin]] (Windows/Linux/MAC OS X) ([https://developer.pidgin.im/wiki/Using%20Pidgin#ChatroomsConferences FAQ])&lt;br /&gt;
* [[Conversations (Instant Messenger)|Conversations]] (Android)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Server ===&lt;br /&gt;
* [[ejabberd]] (erlang / GPL)&lt;br /&gt;
* [[prosody]] (lua / MIT-Lizenz)&lt;br /&gt;
* [[Openfire|Openfire Server]] (Java / Apache License 2.0)&lt;br /&gt;
* [[PSYCED]] (zugleich auch [[PSYC]]- und [[Internet Relay Chat|IRC]]-fähig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://search.wensley.org.uk/ Suchmaschine für MUC-Räume] (PHP)&lt;br /&gt;
* [gopher://gopher.wensley.org.uk/7/mucsearch Suchmaschine für MUC-Räume] ([[Gopher]])&lt;br /&gt;
* [http://wiki.debianforum.de/debianforum.de/JabberChat debianforum.de – Einführung in den JabberChat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IRC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:XMPP]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Markus_Aspelmeyer&amp;diff=1724244</id>
		<title>Markus Aspelmeyer</title>
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		<updated>2025-02-26T23:22:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Markus Aspelmeyer (quantum physicist) front photo.jpg|mini|Markus Aspelmeyer am Center for Quantum Nanoscience in Südkorea (2024).]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Markus Aspelmeyer&#039;&#039;&#039; (* [[14. Juni]] [[1974]] in [[Schongau]]) ist ein aus Bayern stammender, in Österreich wirkender Physiker, [[Lieben-Preis|Lieben-]] und [[Europäischer Forschungsrat|ERC]]-Preisträger und Universitätsprofessor an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Markus Aspelmeyer besuchte das Gymnasium in Schongau bis zum Abitur im Jahr 1993. Daraufhin studierte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] [[Philosophie]] bis zum [[Magister]] sowie [[Physik]], worin er 2002 bei [[Johann Peisl]] promovierte, und zwar mit seiner Untersuchung über den &#039;&#039;Einfluss externer Felder auf Struktur und Grenzflächenmorphologie dünner ferroelektrischer Filme&#039;&#039;. Danach arbeitete er als Post-doc bei [[Anton Zeilinger]] an der [[Universität Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://edoc.ub.uni-muenchen.de/190/1/Aspelmeyer_Markus.pdf Diss. Markus Aspelmeyer], PDF, abgerufen am 13. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er folgte Zeilinger bei dessen Wechsel an das [[Institut für Quantenoptik und Quanteninformation]] (IQOQI) der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] und wurde dort zuerst Junior-, später Senior-Scientist. Er beschäftigte sich dort mit Problemen der [[Quantenverschränkung]] und [[Quantenoptik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aspelmeyer erhielt 2007 den [[Lieben-Preis]]. Nach einem [[Start-Preis|START-Preis]] 2008 erhielt er 2009 einen der renommierten &#039;&#039;ERC Starting Independent Researcher Grants&#039;&#039; des [[Europäischer Forschungsrat|Europäischen Forschungsrats]] (European Research Council, ERC) und 2010 den [[Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis]]. 2009 wählte er aus drei Angeboten auf Professorenstellen ([[University of Oxford]], [[University of Calgary]]) den Ruf an die [[Universität Wien]], wo er seitdem Universitätsprofessor für &#039;&#039;Quantum Information on the Nanoscale&#039;&#039; an der Fakultät für Physik ist. Markus Aspelmeyer ist Leiter einer Forschungsgruppe, die Quanteneffekte in Nano- und Micro-Systemen erforscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://aspelmeyer.quantum.at/ |titel=Quantum Foundations and Quantum Information on the Nano- and Microscale (Aspelmeyer Group) |werk=quantum.at |abruf=2018-10-09 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde er Fellow der [[American Physical Society]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aps.org/programs/honors/fellowships/archive-all.cfm?initial=&amp;amp;year=2012&amp;amp;unit_id=DQI |titel=APS Fellow Archive |abruf=2020-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 2017 wurde ihm der [[Preis der Stadt Wien für Naturwissenschaften]] zugesprochen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://aspelmeyer.univie.ac.at/details/news/preis-der-stadt-wien-an-markus-aspelmeyer/ |titel=&amp;quot;Preis der Stadt Wien&amp;quot; an Markus Aspelmeyer |hrsg=univie.ac.at |datum=2017-12-01 |abruf=2018-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die [[Österreichische Akademie der Wissenschaften]] gewählt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oeaw.ac.at/m/aspelmeyer-markus/ |titel=ÖAW Mitgliederliste: Prof. Dr. Markus Aspelmeyer |hrsg=oeaw.ac.at |abruf=2018-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 wurde er wirkliches Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://science.apa.at/power-search/618037367278474057 |titel= Historiker Evans und Molekularbiologe Wagner neue ÖAW-Ehrenmitglieder|datum=2022-05-03|abruf=2022-05-03|werk=apa.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alessio Belenchia, Robert M. Wald, Flaminia Giacomini, Esteban Castro-Ruiz, Časlav Brukner, Markus Aspelmeyer |Titel=Information Content of the Gravitational Field of a Quantum Superposition |Sammelwerk=Int. J. Mod. Phys. D |Band=28 |Nummer=14 |Datum=2019 |Seiten=1943001 |Sprache=en |arXiv=1905.04496 |DOI=10.1142/S0218271819430016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123660807}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://aspelmeyer.quantum.at/fileadmin/user_upload/a_aspelmeyer_quantum/People/Aspelmeyer_CV_May_2021.pdf |titel=Lebenslauf |datum=2021 |abruf=2021-06-08 |format=PDF |sprache=en |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://medienportal.univie.ac.at/videos/antrittsvorlesungen/detailansicht/artikel/antrittvorlesung-markus-aspelmeyer/ |titel=Antrittsvorlesung von Markus Aspelmeyer: &amp;quot;Quanten-Optomechanik: Was man von Sprungbrettern über Quantenphysik lernen kann&amp;quot; |hrsg=Uni Wien |datum=2011-03-02 |abruf=2018-10-09 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle |url=https://www.awhamburg.de/mitglieder/korrespondierende-mitglieder/detail/prof-dr-markus-aspelmeyer.html |titel=Seite der Akademie der Wissenschaften in Hamburg |abruf=2021-06-08 |sprache=de |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://aspelmeyer.quantum.at/research/ |titel=Aspelmeyer Group |werk=Universität Wien |abruf=2021-06-08 |sprache=en |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123660807|VIAF=55060842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aspelmeyer, Markus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieben-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fellow der American Physical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Jungen Akademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aspelmeyer, Markus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Hochschullehrer, Professor für Physik an der Universität Wien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1974&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schongau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auftrag_(Zeitschrift)&amp;diff=1786629</id>
		<title>Auftrag (Zeitschrift)</title>
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		<updated>2025-02-26T20:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
| titel                = Auftrag&lt;br /&gt;
| bild                 = [[Datei:Logo der Zeitschrift Auftrag.png|200px]]&lt;br /&gt;
| beschreibung         = Verbandsmagazin der [[Gemeinschaft Katholischer Soldaten|Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS)]]&lt;br /&gt;
| fachgebiet           = Friedensethik, Sicherheitspolitik, Innere Führung&lt;br /&gt;
| sprache              = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| verlag               = GKS&lt;br /&gt;
| land                 = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| hauptsitz            = [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| erstausgabe_tag      = &lt;br /&gt;
| erstausgabe_jahr     = 1970&lt;br /&gt;
| einstellung_tag      = &lt;br /&gt;
| einstellung_jahr     = &lt;br /&gt;
| gründer              = &lt;br /&gt;
| erscheint            = 3/Jahr&lt;br /&gt;
| auflage_quelle       = &lt;br /&gt;
| auflage_zahl         = &lt;br /&gt;
| verbreitung_quelle   = &lt;br /&gt;
| verbreitung_zahl     = &lt;br /&gt;
| reichweite_quelle    = &lt;br /&gt;
| reichweite_zahl      = &lt;br /&gt;
| impactfactor         = &lt;br /&gt;
| impact_jahr          = &lt;br /&gt;
| impact_quelle        = &lt;br /&gt;
| chefred              = &lt;br /&gt;
| chefredin            = Nadin Schley&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinschaft-katholischer-soldaten.de/attachments/article/105/Auftrag_302_PDF_W.pdf |titel=Impressum der Zeitschrift, Ausgabe 2.2018 |werk=[[Gemeinschaft Katholischer Soldaten]] |abruf=2020-04-04 |format=PDF |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| chefreds             = &lt;br /&gt;
| herausgeber          = [[Gemeinschaft Katholischer Soldaten]]&lt;br /&gt;
| herausgeberin        = &lt;br /&gt;
| geschäftsführer      = &lt;br /&gt;
| geschäftsführerin    = &lt;br /&gt;
| weblink              = [https://www.gemeinschaft-katholischer-soldaten.de/index.php/auftrag-archiv Website]&lt;br /&gt;
| archiv               = &lt;br /&gt;
| issn-print           = 1866-0843&lt;br /&gt;
| issn-online          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Auftrag&#039;&#039;&#039; ist die Verbandszeitschrift der [[Gemeinschaft Katholischer Soldaten]] (GKS). Sie erscheint grundsätzlich dreimal im Jahr. Vorgänger waren die [[Königsteiner Offizierbriefe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magazin befasst sich mit Themen aus dem Bereich Friedensethik, Sicherheitspolitik, Innere Führung und berufspraktischen und -ethischen Fragen, im Zusammenhang Bundeswehr und Soldatsein. Berichte aus dem Verbandsleben und von Aktivitäten der GKS geben einen Einblick in die GKS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbandszeitschrift erhalten alle Mitglieder der GKS zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann über die GKS-Kreise, die katholischen Militärpfarrämter und über die Bundesgeschäftsstelle der GKS bezogen werden. Der Bezug ist kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magazin kann digital auf der Homepage der GKS gelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://d-nb.info/01206355X |titel=Datensatz der Zeitschrift |werk=Katalog der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]] |abruf=2020-04-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* Digitale Ausgabe: https://gemeinschaft-katholischer-soldaten.de/auftrag-archiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auftrag}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Fachzeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Fachzeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandszeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scientific_Linux&amp;diff=382764</id>
		<title>Scientific Linux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scientific_Linux&amp;diff=382764"/>
		<updated>2025-02-26T20:04:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Betriebssystem&lt;br /&gt;
| Logo          = [[Datei:Scientific Linux logo.svg|100px|Logo von Scientific Linux]]&lt;br /&gt;
| Screenshot    = [[Datei:Scientific Linux 7.png|250px|Screenshot von Scientific Linux 7.0]]&lt;br /&gt;
| Beschreibung  = Scientific Linux 7.0 (Nitrogen)&lt;br /&gt;
| Entwickler    = [[Fermi National Accelerator Laboratory|Fermilab]] und [[CERN]]&lt;br /&gt;
| Version       = 7.9&lt;br /&gt;
| Freigabedatum = 20. Oktober 2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL79&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stammbaum     = [[GNU]]/[[Linux]]{{Kind|1}}[[Red Hat Linux]]{{Kind|2}}[[Fedora (Linux-Distribution)|Fedora]]{{Kind|3}}[[Red Hat Enterprise Linux|RHEL]]{{Kind|4}} Scientific Linux&lt;br /&gt;
| Architekturen = [[IA-32]], [[AMD64]]&lt;br /&gt;
| Lizenz        = [[GNU General Public License|GPL]] ([[Freie Software]])&lt;br /&gt;
| Sonstiges     = &lt;br /&gt;
| Website       = [https://www.scientificlinux.org/ www.scientificlinux.org]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Scientific Linux&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;SL&#039;&#039;&#039;) ist eine [[Linux-Distribution]], die auf der Distribution &#039;&#039;[[Red Hat Enterprise Linux]]&#039;&#039; (RHEL) des Unternehmens [[Red Hat]] basiert und zu dieser [[Binärkompatibilität|binärkompatibel]] ist. Die Distribution wurde bis zur Version 7 hauptsächlich von Entwicklern am [[Fermi National Accelerator Laboratory|Fermilab]], am [[CERN]], an der [[ETH Zürich]] und am [[Deutsches Elektronen-Synchrotron|DESY]] weiterentwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.scientificlinux.org/about/who-makes-scientific-linux/ |titel=Who Makes Scientific Linux? |sprache=en |abruf=2016-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die [[kommerz]]ielle Linux-Distribution RHEL kann nur im Zusammenhang mit [[Support (Dienstleistung)|Supportverträgen]] erworben werden. Die Firma [[Red Hat]] stellt aber alle [[Quellcode|Quellpakete]] von RHEL im [[Internet|Netz]] bereit, um die Anforderungen unterschiedlicher [[Lizenz]]en von – in RHEL enthaltener – [[Freie Software|freier Software]] zu erfüllen, und ermöglicht es so, auf dieser Basis eine zu RHEL binärkompatible Linux-Distribution zu entwickeln. Durch die Binärkompatibilität ermöglicht Scientific Linux, Computer mit einer RHEL-kompatiblen Linux-Distribution zu nutzen, ohne einen Supportvertrag mit Red Hat abschließen zu müssen. Neben finanziellen Ersparnissen ergibt sich auch der Vorteil, dass alle Software, die für RHEL angeboten wird, direkt und ohne Einschränkungen unter Scientific Linux genutzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel von Scientific Linux ==&lt;br /&gt;
Scientific Linux entstand im Umfeld verschiedener Forschungslabore und [[Universität]]en und wurde geschaffen, um verschiedene Ansprüche dieser Institutionen zu erfüllen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;pdf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.scientificlinux.org/documentation/presentations/Scientific.Linux.the.Experiment.pdf |titel=Scientific Linux – The Experiment that worked (PDF) |format=PDF; 344&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121203203034/http://www.scientificlinux.org/documentation/presentations/Scientific.Linux.the.Experiment.pdf |archiv-datum=2012-12-03 |offline=1 |abruf=2011-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nicht jedes Institut und Labor muss eine eigene Distribution erstellen – das Bündeln der Anstrengungen vermeidet mehrfache Arbeit.&lt;br /&gt;
* Durch eine gemeinsame Distribution steht allen Forschern eine gemeinsame Installationsbasis für verschiedene Experimente zur Verfügung.&lt;br /&gt;
* Durch die Kompatibilität zu RHEL wird gewährleistet, dass auch Enterprise-Linux-Software, die häufig nur für RHEL zur Verfügung steht, problemlos auf Scientific Linux läuft.&lt;br /&gt;
* Die einfache Anpassbarkeit der Distribution ermöglicht es, dass Institutionen oder Labore eine optisch angepasste Variante der Distribution veröffentlichen können, ohne die anderen Ziele einzuschränken.&lt;br /&gt;
* Scientific Linux wird um in der Wissenschaft häufig notwendige oder praktische Software erweitert, um den Software-Ansprüchen der wissenschaftlichen Einrichtungen zu genügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enterprise-Betriebssystem ===&lt;br /&gt;
Scientific Linux ist binärkompatibel zu RHEL und ist daher ebenfalls ein Enterprise-[[Betriebssystem]], also ein Betriebssystem, das auf die Bedürfnisse großer Unternehmen und staatlicher Organisationen ausgerichtet ist. Als Enterprise-Betriebssystem ist es deshalb auf Stabilität und lange Wartungszyklen ausgelegt. Man kann Scientific Linux über zehn Jahre nutzen, ohne [[Programmpaket|Pakete]] bzw. Softwareversionen [[Migration (Informationstechnik)|migrieren]] zu müssen, weshalb es für den kommerziellen Einsatz geeignet ist. Für RHEL bieten große [[Softwareunternehmen|Softwarehäuser]] wie [[Oracle]] oder [[SAP]] Zertifikate an, die garantieren, dass deren Software auf RHEL problemlos funktioniert, was analog für große Serverhersteller gilt. Enterprise-Betriebssysteme findet man daher meist auf [[Workstation]]s und [[Server]]n, wo ein extrem stabiler Betrieb verlangt wird (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wissenschaft]], [[Forschung]], [[Börse]], [[Militär]] oder [[Raumfahrt]]). Im Gegensatz zu RHEL gibt es für Scientific Linux von den meisten Software- und Hardware-Herstellern weder Zertifikate noch Support. Aufgrund der Binärkompatibilität zu RHEL kann es aber oft von den Voraussetzungen, die für RHEL geschaffen werden, direkt profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte von Scientific Linux ==&lt;br /&gt;
Scientific Linux entstand im Umfeld verschiedener Universitäten und [[Forschungseinrichtung|Forschungsinstitute]] wie CERN und Fermilab. Es baute am Anfang auf der Linux-Distribution „Fermi Linux LTS 3.0.1“ (Codename „[[Richard Feynman|Feynman]]“) auf, die um einige Programme und Updates erweitert worden war. Danach entschied man sich aber, die Quellen von RHEL zu nutzen, um binärkompatibel zu dieser Linux-Distribution zu werden, da für RHEL die meiste Enterprise-Linux-Software angeboten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.scientificlinux.org/about/history.long |titel=Indepth History |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140812144743/http://www.scientificlinux.org/about/history.long |archiv-datum=2014-08-12 |zitat=Scientific Linux&#039;s History |offline=1 |abruf=2011-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Ende der Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Im April 2019 wurde bekannt gegeben, dass keine weiteren Versionen von Scientific Linux entwickelt werden, sondern zukünftig auf [[CentOS]] gesetzt werde; die dadurch frei werdenden Ressourcen kommen diesem Projekt zugute.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lwn.net/Articles/786422/ The end of Scientific Linux]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Support für Scientific Linux 6 und 7 soll aber bis an das vorgesehene Ende fortgesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Forschungs-Linux-Kein-Scientific-Linux-8-4404246.html |titel=Forschungs-Linux: Kein Scientific Linux 8 |hrsg=Heise |abruf=2019-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete ==&lt;br /&gt;
Scientific Linux wird neben RHEL und [[Debian]] auf der [[Internationale Raumstation|Internationalen Raumstation]] (ISS) eingesetzt, wie die [[NASA]] bekannt gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;iss&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Raumstation-ISS-setzt-verstaerkt-auf-Linux-1860798.html |titel=Raumstation ISS setzt verstärkt auf Linux |hrsg=Heise Online |abruf=2013-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Daten beziehen sich auf die Release-Notes und nicht auf die Verfügbarkeit der Releases/Downlads. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Version|lv|zeige=111101}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Version&lt;br /&gt;
!Codename&lt;br /&gt;
!RHEL-Version&lt;br /&gt;
!Linux-Kernel Version&lt;br /&gt;
!Veröffentlichung&lt;br /&gt;
!Unterstützung bis&amp;lt;br /&amp;gt;(Voller Support)&amp;lt;ref name=&amp;quot;EOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://access.redhat.com/support/policy/updates/errata |titel=Red Hat Enterprise Linux Life Cycle |hrsg=Red Hat Inc. |sprache=en |abruf=2015-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Unterstützung bis&amp;lt;br /&amp;gt;(Erweiterter Support)&amp;lt;ref name=&amp;quot;EOL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|3.0.1}}&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Lithium]]&lt;br /&gt;
|3.1&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2.4.9&lt;br /&gt;
|10. Mai 2004&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|20. Juli 2006&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|31. Oktober 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|3.0.9}}&lt;br /&gt;
|3.9&lt;br /&gt;
|12. Oktober 2007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|4.0}}&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Beryllium]]&lt;br /&gt;
|4.0&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|2.6.9&lt;br /&gt;
|1. März 2005&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|31. März 2009&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|29. Februar 2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|4.9}}&lt;br /&gt;
|4.9&lt;br /&gt;
|21. März 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.0}}&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|[[Bor]]on&lt;br /&gt;
|5.0&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|2.6.18&lt;br /&gt;
|14. Mai 2007&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|31. März 2017&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;|30. November 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.1}}&lt;br /&gt;
|5.1&lt;br /&gt;
|16. Januar 2008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.2}}&lt;br /&gt;
|5.2&lt;br /&gt;
|26. Juni 2008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.3}}&lt;br /&gt;
|5.3&lt;br /&gt;
|19. März 2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.4}}&lt;br /&gt;
|5.4&lt;br /&gt;
|4. November 2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.5}}&lt;br /&gt;
|5.5&lt;br /&gt;
|19. Mai 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.6}}&lt;br /&gt;
|5.6&lt;br /&gt;
|21. Juni 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.7}}&lt;br /&gt;
|5.7&lt;br /&gt;
|14. September 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.8}}&lt;br /&gt;
|5.8&lt;br /&gt;
|24. April 2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.9}}&lt;br /&gt;
|5.9&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.10}}&lt;br /&gt;
|5.10&lt;br /&gt;
|11. November 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|5.11}}&lt;br /&gt;
|5.11&lt;br /&gt;
|4. November 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL511&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/511/x86_64/SL.releasenote |titel=Scientific Linux 5.11 Release Notes |hrsg=Fermilab und CERN |datum=2014-11-13 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304094312/http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/511/x86_64/SL.releasenote |archiv-datum=2016-03-04 |offline=1 |abruf=2015-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.0}}&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; |[[Kohlenstoff|Carbon]]&lt;br /&gt;
|6.0&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; |2.6.32&lt;br /&gt;
|3. März 2011&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; |30. November 2020&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; |Termin ausstehend&amp;lt;br /&amp;gt; voraussichtlich Ende 2023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.1}}&lt;br /&gt;
|6.1&lt;br /&gt;
|28. Juli 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.2}}&lt;br /&gt;
|6.2&lt;br /&gt;
|16. Februar 2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.3}}&lt;br /&gt;
|6.3&lt;br /&gt;
|8. August 2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.4}}&lt;br /&gt;
|6.4&lt;br /&gt;
|28. März 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.5}}&lt;br /&gt;
|6.5&lt;br /&gt;
|12. Dezember 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.6}}&lt;br /&gt;
|6.6&lt;br /&gt;
|12. November 2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.7}}&lt;br /&gt;
|6.7&lt;br /&gt;
|11. August 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL67&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/6x/x86_64/os/sl-release-notes-6.7.html |titel=Scientific Linux 6.7 |titelerg=Release Notes |hrsg=Fermilab und CERN |datum=2015-08-11 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150928174551/http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/6x/x86_64/os/sl-release-notes-6.7.html |archiv-datum=2015-09-28 |offline=1 |abruf=2015-08-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|6.8}}&lt;br /&gt;
|6.8&lt;br /&gt;
|7. Juli 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL68&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/6.8/i386/os/sl-release-notes-6.8.html |titel=Scientific Linux 6.8 |titelerg=Release Notes |hrsg=Fermilab und CERN |datum=2016-07-07 |sprache=en |abruf=2016-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|co|6.9}}&lt;br /&gt;
|6.9&lt;br /&gt;
|17. April 2017&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL69&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/6.9/i386/os/sl-release-notes-6.9.html |titel=Scientific Linux 6.9 |titelerg=Release Notes |hrsg=Fermilab und CERN |datum=2017-04-17 |sprache=en |abruf=2017-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|c|6.10}}&lt;br /&gt;
|6.10&lt;br /&gt;
|10. Juli 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|7.0}}&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |[[Stickstoff|Nitrogen]]&lt;br /&gt;
|7.0&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; | 3.10.0&lt;br /&gt;
|13. Oktober 2014&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;9&amp;quot; | 30. Juni 2024&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Termin ausstehend&amp;lt;br /&amp;gt; voraussichtlich Mitte 2027&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|7.1}}&lt;br /&gt;
|7.1&lt;br /&gt;
|13. April 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL71&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/7.1/x86_64/os/sl-release-notes.html |titel=Scientific Linux 7.1 Release Notes |hrsg=Fermilab und CERN |datum=2015-04-03 |sprache=en |abruf=2015-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|7.2}}&lt;br /&gt;
|7.2&lt;br /&gt;
|5. Februar 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL72&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pat Riehecky |url=http://listserv.fnal.gov/scripts/wa.exe?A2=scientific-linux-announce;b78f1deb.1602 |titel=Scientific Linux 7.2 x86_64 official release |hrsg=Fermilab |datum=2016-02-05 |sprache=en |abruf=2016-02-07 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|7.3}}&lt;br /&gt;
|7.3&lt;br /&gt;
|25. Januar 2017&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL73&amp;quot;&amp;gt;[https://listserv.fnal.gov/scripts/wa.exe?A2=SCIENTIFIC-LINUX-ANNOUNCE;7f6890a7.1701 Scientific Linux 7.3 x86_64 is officially released], Ankündigung von Pat Riehecky&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|7.4}}&lt;br /&gt;
|7.4&lt;br /&gt;
|2. Oktober 2017&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL74&amp;quot;&amp;gt;[http://ftp.scientificlinux.org/linux/scientific/7.4/x86_64/release-notes/ Scientific Linux 7.4 Release Notes], Scientific Linux Team (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|7.5}}&lt;br /&gt;
|7.5&lt;br /&gt;
|10. Mai 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|o|7.6}}&lt;br /&gt;
|7.6&lt;br /&gt;
|3. Dezember 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|co|7.7}}&lt;br /&gt;
|7.7&lt;br /&gt;
|26. August 2019&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL77&amp;quot;&amp;gt;Pat Riehecky, [https://www.mail-archive.com/scientific-linux-announce%40listserv.fnal.gov/msg00047.html Scientific Linux 7.7 now released], Fermi National Accelerator Laboratory (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|c|7.8}}&lt;br /&gt;
|7.8&lt;br /&gt;
|20. April 2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL78&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mail-archive.com/scientific-linux-announce%40listserv.fnal.gov/msg00049.html|titel=SL 7.8 x86_64 is now available |autor=Patrick Riehecky |zugriff=2020-08-10 |datum=2020-04-20 |sprache=en |werk=Scientific Linux Mailing List}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Version|c|7.9}}&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; |7.9 &lt;br /&gt;
|20. Oktober 2020&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL79&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mail-archive.com/scientific-linux-announce%40listserv.fnal.gov/msg00054.html|titel=SL 7.9 x86_64 is now available |autor=Patrick Riehecky |zugriff=2021-03-26 |datum=2020-10-20 |sprache=en |werk=Scientific Linux Mailing List}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; | TBD&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;1&amp;quot; | Termin ausstehend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Deckname#Computerindustrie|Codename]] der jeweiligen Versionen von Scientific Linux folgt aus dem wissenschaftlichen Namen des [[Chemisches Element|chemischen Elements]], dessen [[Ordnungszahl]] der [[Versionsnummer]] entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[CentOS]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Linux-Distributionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.scientificlinux.org/ Scientific Linux Homepage] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.livecd.ethz.ch/ Scientific Linux Live-CD/DVD] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://scientificlinuxforum.org/ scientificlinuxforum.org] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linux-Distribution]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Synagoge_Herford&amp;diff=1816303</id>
		<title>Synagoge Herford</title>
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		<updated>2025-02-26T20:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Herford - 2014-07-20 - Synagoge (01).jpg|mini|Synagoge und Gemeindehaus im Juli 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-02-04 Herford 241.jpg|mini|Giebel der Synagoge]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Synagoge [[Herford]]&#039;&#039;&#039; ist der Sitz der heutigen jüdischen [[Israelitische Kultusgemeinde|Kultusgemeinde]] Herford-Detmold. Die heutige [[Synagoge]] wurde 72 Jahre nach der Zerstörung während der [[Novemberpogrome 1938]] an der Stelle der ursprünglichen Synagoge an der Komturstraße in der [[Herforder Neustadt]] wieder aufgebaut. Sie wurde am 14. März 2010 eingeweiht, an dem Festakt waren unter anderem [[Charlotte Knobloch]], Präsidentin des [[Zentralrat der Juden in Deutschland|Zentralrats der Juden in Deutschland]], und [[Jürgen Rüttgers]], Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge === &lt;br /&gt;
[[Datei:Herford - 2014-07-20 - Synagoge (07).jpg|mini|Front der Synagoge]]&lt;br /&gt;
Seit 1306 sind Menschen [[Jüdische Religion|jüdischen Glaubens]] in [[Herford]] nachweisbar. Nach ihrer [[Judenverfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes|Ermordung]] in der Pestzeit 1350 kamen wieder [[Juden]] nach Herford. Es ist bis zum Ende des 16. Jahrhunderts von einer kontinuierlichen Anwesenheit von etwa drei bis fünf Familien in Herford auszugehen. Auch diese werden schon ein Bethaus besessen haben bzw. in den Privathäusern ihren Glauben gelebt haben. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] siedelten die [[Mark Brandenburg|Brandenburger]]/[[Preußen]] wieder zielgerichtet Juden in Herford an. Diese erwarben auch das heutige Friedhofsgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge Herford 1.jpg|mini|Das Gebetshaus an der Johannisstraße befand sich im Hinterhaus des Hauses in der Bildmitte]]&lt;br /&gt;
Am 11. März 1705 erwarb der Gemeindevorsteher Hertz Levi das Haus Nr. 469 (später Johannisstraße 19) für 180 Reichstaler. Dieses Privathaus bildete im 18. Jahrhundert das Zentrum der kleinen [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]] Herford, die nach dem brandenburgisch-preußischen Edikt von 1671 keine eigenständigen Synagogenbauten errichten durfte. Der [[Mazewa|Grabstein]] für Hertz Levis’ Sohn Berend Herz von 1721, trägt folgende Inschrift: „er baute das geringe Haus des Heiligtums aus seinem Gelde […]“. Möglicherweise hat Herz das Bethaus umbauen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1780 wurde das Haus, in dem neben dem Betraum auch ein [[Cheder|Schulzimmer]] und eine Unterkunft für durchreisende Juden untergebracht waren, genutzt. Dann sollte es auf Druck der Regierung verkauft werden. Zimmermeister Brandner erklärte sich schließlich bereit, das baufällige Bauwerk für zehn Jahre unentgeltlich zu übernehmen und den Herforder Juden den Betraum mietweise zu überlassen. 1793 wurde dieser Vertrag für 20 Jahre verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs die Gemeinde durch die erreichte Niederlassungs- und Gewerbefreiheit stark an. Im April 1826 beantragte die jüdische Gemeinde die Einrichtung einer eigenen Synagoge und eines [[Mikwe|Ritualbades]]. Zur Ausführung dieses Baus ist es allerdings nicht gekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit benutzte die Herforder Judenschaft das Haus Nr. 347 (Gehrenberg 15, heute [[Klingenthal Gruppe|Kaufhaus Klingenthal]]) als Bethaus, das als jüdisches Haus eine lange Tradition hat. Erst am 13. August 1852 konnte die neue Synagoge an der Komturstraße 23 eingeweiht werden. Der schlichte, völlig schmucklose quadratische Bau, dem auch eine Schule angegliedert war, wurde von Maurermeister Meyer errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1890er Jahren reichte die Synagoge für die Bedürfnisse der fast auf 300 Mitglieder angewachsenen Herforder jüdischen Gemeinde nicht mehr aus, sodass ein Neubau ins Auge gefasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur des Gebäudes vor der Zerstörung ==&lt;br /&gt;
=== Grundlegender Umbau ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1892/93 wurde das Gotteshaus an der Komturstraße durch die Baufirma Althoff und Lakemeier erweitert und grundlegend umgebaut, daneben entstand das neue [[Jüdisches Gemeindehaus (Herford)|Schul- und Gemeindehaus]]. Beide Gebäude wurden in Formen der [[neogotisch]]en Backsteinarchitektur errichtet, eine Entscheidung, die jüdische Gemeinden für ihre Synagogenneubauten wegen der Nähe dieser Bauweise zum christlichen Kirchenbau nur äußerst selten trafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Gesamtentwurf zeichnete möglicherweise der bekannte Herforder Architekt Schubert verantwortlich. Die Neuweihe des Gotteshauses fand am 3. September 1893 statt. Der Umbau der Synagoge an der Komturstraße war mit einer Freilegung des Grundstücks verbunden: das Gebäude wurde aus seiner Hinterhoflage befreit und war nun der direkte Nachbar der gegenüberliegenden katholischen Kirche [[St. Johannes Baptist (Herford)|St. Johannes Baptist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge Herford 3.jpg|mini|Synagoge und Gemeindehaus im &#039;&#039;Album&#039;&#039; von 1910]]&lt;br /&gt;
Die Erweiterung von 1892/93 bestand im Wesentlichen aus einem Anbau an die straßenseitige Südfassade, der das Treppenhaus aufnahm. Der Anbau wurde durch einen mit einem Konsolfries geschmückten Giebel, den der [[Davidstern]] bekrönte, abgeschlossen. Hohe Spitzbogenfenster mit Maßwerkfüllung und dünner Verstabung erhellten Treppenhaus und Betraum. Alle Schmuckelemente – Friese, Strebepfeiler, Sohlbänke, Gesimse, Fensterrahmen und die Inschriftenkartusche – waren aus hellem Werkstein gearbeitet, der sich von dem rötlichen Mauerwerk absetzte. Im Osten befand sich ein halbrunder Anbau für den Thoraschrein, darüber ein großes Halbrundfenster und ein kleinerer Okulus. Das realisierte Architekturprogramm signalisierte das gesteigerte Selbstbewusstsein der jüdischen Minorität ebenso wie die zunehmende Anpassung an die Umgebungsgesellschaft: „Die Fenster, die Friese und die über Eck gestellten Strebepfeiler verliehen nun der ehemals schlichten Synagoge das Aussehen einer gotischen Kapelle, bei der nur noch der Stern und das Inschriftband auf den jüdischen Kultbau hinweisen.“ Das zu diesem Zeitpunkt eine Integration gelungen war, zeigt sich auch daran, dass die Synagoge in einen Stadtführer aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 entstand auch das einzige bekannte Foto der Gesamtanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde hatte damit ein Gemeindezentrum, in dem alle Aktivitäten ausgeführt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renovierung === &lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 waren aufgrund eklatanter Feuchtigkeitsschäden, die schon den [[Toraschrein]] erfasst hatten, weitreichende Renovierungsarbeiten im Innenraum notwendig. Ob dies mit dem Hochwasser zu tun hatte, ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtleitung der Renovierungsarbeiten wurde Architekt Wefelmeyer übertragen, die Ausmalung führten der Kunstmaler Max Lazarus aus [[Trier]] und der Herforder Malermeister Hecht aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibungen in der Festschrift zur Wiedereinweihung der Synagoge am 11. September 1931 ersetzen in ausreichendem Maße die fehlenden Innenansichten des sanierten Gotteshauses:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der leitende Gedanke für die Ausgestaltung des Gotteshauses war, das Flächenhafte zu betonen und jede Unruhe und Überladenheit zu vermeiden, durch Hervorhebung der Weitenmaße das Raumgefühl zu steigern, das Auge des Andächtigen nicht auf eine bestimmte Stelle des Gotteshauses, sondern in die Ferne zu lenken. Es sollte ein Raum geschaffen werden, der dem Eintretenden die Loslösung von der Unruhe der Außenwelt und die Umstellung auf die stille Beschaulichkeit des Gotteshauses erleichterte und ihn in eine gehobene Weihestimmung versetzte. Diese Aufgabe ist von allen Beteiligten in glücklicher Weise gelöst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 erhielt die Stadt Herford aus Trier Entwürfe des Kunstmalers Max Lazarus, der dort mit einer Ausstellung gewürdigt werden soll. Sie zeigen zwar nicht die endgültige Ausführung der Synagoge, geben aber doch einen Eindruck der geplanten Wirkung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Beim Betreten des dreischiffigen Innenraums wird das Auge des Eintretenden von der Ostwand angezogen, auf die alle Linien und Farben zudrängen. In meisterhafter Weise ist die Aufteilung der schwierigen Fläche gelungen. Vor allem galt es, das große bunte Rundfenster der Architektur einzugliedern. Das Fenster wurde abgedeckt, so dass das Licht nur gedämpft einströmen kann; allein die Flammen des siebenarmigen Leuchters strahlen in unvermindertem Glänze, gleichsam als wären sie entzündet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung ==&lt;br /&gt;
Vom Anstieg der Judenfeindschaft nach der NS-Machtergreifung blieb auch die Synagoge nicht verschont. Bereits am 12. April 1934 zerstörte ein Brand in der Herforder Synagoge, der allerdings bald gelöscht werden konnte, Teile der Inneneinrichtung, insbesondere die Orgel. Betrunkene SS-Leute waren für die Tat verantwortlich, wie sich bald herausstellte. Sie wurden zwar ermittelt und vor Gericht gestellt, aber aufgrund eines Straffreiheitsgesetzes für „Taten aus nationalsozialistischem Übermut“ freigesprochen. Am [[Novemberpogrome 1938|9. und 10. November 1938]] wurde die Synagoge in der Komturstraße bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Inneneinrichtung wurde vollständig zerstört. Die Feuerwehr griff erst ein, als die unmittelbar benachbarte &#039;&#039;Färberei und chem. Reinigung Ulrich&#039;&#039; mit ihren leicht entzündlichen Chemikalien gefährdet schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Nacht begonnenen Verwüstungen wurden am Tage unter den Augen einer großen Menschenmenge fortgesetzt. Ein Herforder Bürger demontierte den Davidstern auf der Giebelspitze des Anbaus. Er ist der einzige Täter, der nach 1945 verurteilt wurde. Einrichtungs- und Kultgegenstände wurden auf die Straße geschafft und geplündert. Eine durch Feuer und Löschwasser geschädigte [[Tora]]rolle konnte gerettet werden und wurde nach 1945 wieder der jüdischen Gemeinde übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1938 bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Person steckte dem Herforder Pastor und späteren [[Superintendent]]en des [[Kirchenkreis Herford|Kirchenkreises Herford]] Helmut Gaffron die Grundsteinlegungsurkunde für die Synagoge von 1852 zu, die dieser versteckte. Das Schriftstück ist allerdings heute verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem vertraulichen Bericht des damaligen Oberbürgermeisters bestätigte dieser offen die ablehnende Haltung der Bevölkerung. Bald nach der Brandstiftung sollte die Synagogenruine, die wohl noch hätte wiederaufgebaut werden können „vermarktet“ werden. Die katholische Kirchengemeinde bot 22.000 RM für das gesamte Grundstück mit Bebauung, eine christlich-wissenschaftliche Vereinigung Herford bot 15.000 RM und begründete das niedrige Angebot damit, „dass dieses Grundstück jüdischer Besitz war und es einer gründlichen Umgestaltung bedarf, um alle Spuren des Judentums auszulöschen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synagogengemeinde Herford bot der Stadt die beiden Grundstücke, die einen [[Einheitswert]] von insgesamt 45.200 RM besaßen, für 25.000 RM unter der Bedingung an, dass eine Anmietung des Gemeindehauses zum Zwecke der Abhaltung des Schulunterrichts und des Gottesdienstes für die nächsten fünf Jahre zugestanden würde. Statt auf diese Vorstellungen der jüdischen Gemeinde einzugehen, forderte die Kommune den sofortigen Abriss der Synagoge, der 1939 von der jüdischen Gemeinde selbst vollzogen werden musste. Die Stadt erwarb das Synagogengrundstück schließlich für 4.732 RM und wollte hier einen Parkplatz einrichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindehaus blieb zunächst im Besitz der jüdischen Gemeinde. Rabbiner Lewin versuchte bis zu seiner [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] 1941 ein Gemeindeleben aufrechtzuerhalten, indem er unter anderem nach dem Schulverbot für Juden Unterricht anbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Novemberpogromen 1938 begann die zweite Phase der Judenverfolgung, die gewaltsame Herausdrängung aus der Gesellschaft, mit dem Ziel der Auswanderung und der Enteignung jüdischen Vermögens. Ab Dezember 1941 folgte die [[Holocaust|planmäßige Vernichtung]] jüdischen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubeginn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Synagoge Herford 2.jpg|mini|Alte Synagoge links, rechts das [[Jüdisches Gemeindehaus (Herford)|Gemeindehaus]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Synagogengrundstück an die [[Jewish Trust Corporation]] [[NS-Raubkunst und Restitution|restituiert]]. In Detmold wurde nach dem Krieg ein Wiederaufbau der 1907 errichteten und 1938 zerstörten [[Synagoge Detmold|Synagoge an der Lortzingstraße]]  gar nicht ernsthaft diskutiert. 1970 schlossen sich die jüdischen Gemeinden Herford und Detmold zur jüdischen Kultusgemeinde Herford-Detmold zusammen. Die neuerstandene Gemeinde richtete in dem Gebäude Komturstraße 21 einen Betsaal ein. Ein Synagogenneubau wurde zwar schon damals erwogen, kam aber aufgrund der kleinen Gemeinde und mangelnder öffentlicher Unterstützung nicht zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mahnmal, das von der jüdischen Gemeinde selbst finanziert wurde, erinnert seit dem 9. November 1978 an die zerstörte Synagoge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der 1990er Jahre erwog die Gemeinde einen Synagogenneubau am Standort des alten Gotteshauses. Am 29. Mai 2008 wurde mit dem Neubau der Synagoge nach alten Bauplänen unter der Leitung des Architekten Paul Dahlmeier begonnen. Das Richtfest erfolgte im Herbst 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neubau folgt in seiner äußeren Form dem Vorgängerbau, wurde aber im Inneren konzeptionell neu gestaltet. So gibt es unter anderem keine [[Frauenempore (Synagoge)|Frauenempore]] mehr. Unter dem Synagogenraum befindet sich ein Versammlungsraum, im neuen Keller Küchen und Versorgungsräume. Bleiglasfenster zeigen Tränen und einen zerbrochenen Davidstern. Im Blickpunkt der Innenraumgestaltung, die keine Reminiszenz zu Max Lazarus Malereien darstellt, steht die Gebäudedecke. Sie stellt mit 248 Sternen (das ist die Anzahl der [[Mitzwa|Gebote]]) den Sternenhimmel von [[Jerusalem]] zu [[Rosch ha-Schana]] (Neujahrsfest) im Jahr 5770 jüdischer Zeitrechnung dar. Dieses entspricht dem 19. September 2009. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. März 2010 wurde der Neubau abgeschlossen und eingeweiht. An dem Festakt waren unter anderem Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold gehörten zum Zeitpunkt der Einweihung etwa 110 Mitglieder aus den Kreisen [[Kreis Herford|Herford]] und [[Kreis Lippe|Lippe]] an.&amp;lt;ref&amp;gt; Dieser Text beruht auf einem Vortrag des Herforder Stadtarchivars Christoph Laue und ist von ihm autorisiert. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäudeensemble ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neubau der Synagoge, das benachbarte Gemeindehaus und die Trauerhalle auf dem [[Jüdischer Friedhof Herford|jüdischen Friedhof]] sind im gleichen architektonischen Stil erbaut worden und bilden gemeinsam ein Gebäudeensemble.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christine Brade, [[Lutz Brade]], Jutta Heckmanns, Jürgen Heckmanns (Hrsg.): &#039;&#039;700 Jahre jüdische Geschichte und Kultur in Herford&#039;&#039;. AJZ, Bielefeld 1990, ISBN 3-921680-92-1,  [http://www.zellentrakt.de/downloads/materialien/Publikation_Juden_in_Herford.pdf Online verfügbar] (PDF; 8,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [[Elfi Pracht-Jörns|Elfi Pracht]]: &#039;&#039;Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen&#039;&#039;. Teil III: &#039;&#039;Regierungsbezirk Detmold&#039;&#039;. Bachem, Köln 1998, ISBN 3-7616-1397-0.&lt;br /&gt;
* [[Harold Hammer-Schenk]]: &#039;&#039;Synagogen in Deutschland&#039;&#039;. Christians, Hamburg 1981, (&#039;&#039;Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden&#039;&#039; 8, {{ZDB-ID|526596-4}}), Bd. 1, S. 441.&lt;br /&gt;
* Sven Nieder, Jürgen Escher, Michael Helm, Christoph Laue: &#039;&#039;Wir freuen uns und wir weinen ...: Wiederaufbau der Herforder Synagoge&#039;&#039;. tpk-Verlag, Bielefeld 2010, ISBN 978-3936359381&lt;br /&gt;
* Lutz Brade: &#039;&#039;Ortsartikel Herford&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold&#039;&#039;, hg. von Karl Hengst in Zusammenarbeit mit Ursula Olschewski, Münster 2013, S. 406–418 [https://www.lwl.org/hiko-download/OA_DT/Herford_(Brade)_406-418.pdf Online-Fassung] der [[Historische Kommission für Westfalen|Historischen Kommission für Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Festschrift: Zur Wiedereinweihung unserer Synagoge, Herford, Erew Rauschhaschonoh 5692, 11. September 1931, Herford 1931 (keine Seitenzählung) Kommunalarchiv Herford, Bibliothek ID 3564.&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW, Abt. Ostwestfalen-Lippe, D 1, Nr. 5783 (Inventar der Synagoge)&lt;br /&gt;
* Neue Westf. Volkszeitung 14. April 1934. Kommunalarchiv Herford.&lt;br /&gt;
* Saarbrücker Volksstimme 26. Oktober 1934. Kommunalarchiv Herford.&lt;br /&gt;
* Kommunalarchiv Herford, Stadtarchiv Herford V 375 (Abwicklung des Verkaufs 1938ff)&lt;br /&gt;
* Landesarchiv NRW, Abt. OWL, D 109, 2 (Nachkriegsgeschichte).&lt;br /&gt;
* Auskünfte durch Harry Rothe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jg-hf-dt.de/ Jüdische Gemeinde Herford-Detmold]&lt;br /&gt;
* [http://www.zellentrakt.de Gedenkstätte Zellentrakt Herford]&lt;br /&gt;
* [http://www.Herford.de Stadt Herford/Stadtarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Jüdische Gemeinden in Westfalen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.115328|EW=8.676689|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7708430-5|VIAF=233947079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagoge in Nordrhein-Westfalen|Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Nordrhein-Westfalen|Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Europa|Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperschaft des öffentlichen Rechts (Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft)|Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Herford]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
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		<title>E-Rates</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;E-Rates&#039;&#039;&#039; sind ein standardisiertes elektronisches Ratenblatt, um die einfache Übermittlung und Verarbeitung von Luftfrachtraten zwischen [[Fluggesellschaft]]en und [[Spedition]]en zu ermöglichen. Bis zur Einführung der E-Rates wurden in Speditionen Raten manuell erfasst. Neben dem hohen Fehlerpotenzial gab es auch hohe Distributions- und Erfassungskosten.&lt;br /&gt;
Die E-Rates haben nichts mit den von der IATA veröffentlichten Luftfrachtraten „The Air Cargo Tariff and Rules (TACT)“ oder den „e-Tariffs“ für den Passagiertransport zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[BARIG]] wurde eine technische Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich bei der [[IATA]] in [[Frankfurt am Main]] am 31. Juli 2002 zum ersten Mal traf. Mitglieder des Arbeitskreises kamen von der IATA Agents Liaison Working Group – Cargo (ALWG-C), BARIG, [[Lufthansa]], [[Air France]], [[Korean Airlines]], [[Aer Lingus]], Capitol International ASO GmbH, UTi Deutschland GmbH, [[Schenker AG]] und der Daco-Air Transport GmbH. Um die Entwicklungs- und Pflegekosten für alle Beteiligten so niedrig wie möglich zu halten, wurde von einer Softwarelösung abgesehen. Es wurde übereingestimmt, dass eine standardisierte [[Microsoft Excel|Microsoft-Excel]]-Datei die beste Lösung sei, da Excel weit verbreitet ist.&lt;br /&gt;
Nach vier Monaten Entwicklungszeit wurden die E-Rates veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dateiname beginnt mit dem [[ISO 3166|ISO-Ländercode]], gefolgt von dreistelligen Code der Fluggesellschaft. Nach einem Unterstrich folgt ein Kürzel für Standardraten (G), Spezialraten (S) oder Consolraten (C), das Datum im Format JJMM. Nach einem weiteren Unterstrich folgt der vierstellige Code des Agenten oder „ALL“, wenn die Raten für alle Speditionen gelten. Nach einem letzten Unterstrich folgt die zweistellige Versionsnummer. Ein Beispiel für Standardraten der Lufthansa, gültig für alle Speditionen ab April 2012: DE020_G1204_ALL_01.xls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E-Rates bestehen aus drei Blättern: den eigentlichen Raten (E-Rates), Informationen der Fluggesellschaften (Airline Info) und einer Beschreibung der E-Rates (Instructions).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten neun Zeilen des Blattes E-Rates enthalten den Namen der ausgebenden Fluggesellschaft, optional den Namen einer Spedition und deren IATA-CASS-Abrechnungsnummer. Ab der zehnten Zeile beginnen die eigentlichen Daten in der Reihenfolge: Neuheitenmarker, Ländercode von dem Land, in dem die Raten gelten, IATA-Nummer, CASS-Nummer, Städtename, Städtecode, Flughafencode und Ländercode des Zielflughafens, Zwei-Buchstaben-Code und dreistelliger Zahlencode der Fluggesellschaft, GSA-Name, Produktname, Gefahrgutmarker, Prepaid/Collect Marker, Startdatum, Enddatum, Ländercode des Abgangsflughafens, Drei-Buchstaben-Code des Abgangsflughafens, Währung, die Raten in der Staffelung Minimum, N, 45, 100, 250, 300, 500 und 1000&amp;amp;nbsp;kg, ULD-Name, ULD-Pivot-Gewicht, ULD-Rate, ULD-Pauschalrate, ULD-Over-Pivot-Rate und Bemerkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blatt „Airline Infos“ kann freigelassen oder mit beliebigen Informationen gefüllt werden. Meistens werden hier diverse Zuschläge für Treibstoff, Sicherheit und Gefahrgut, sowie Anlieferadressen aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den „Instructions“ werden detailliert die Formatierungen und möglichen Werte der Felder sowie die Dateinamenkonvention erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteilung der Raten übernehmen die Fluggesellschaften oder deren General Sales Agents (GSA). Diese senden die E-Rates-Datei an eine standardisierte E-Mail-Adresse ihrer Kunden. Diese Adressen bekommt die Fluggesellschaft von der Spedition selbst, bis zum Juni 2012 auch von der IATA. Um die Distribution zu vereinfachen, hatte die IATA ein &#039;&#039;Communication Tool&#039;&#039; entwickelt. Hier konnten sich Fluggesellschaften und Speditionen registrieren lassen. Diese Aufgabe hat die Webseite &#039;&#039;e-rates.aero&#039;&#039; ab September 2012 übernommen. Dort werden auch die E-Rates ausführlich erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand April 2012 werden in Deutschland von 191 Fluggesellschaften E-Rates herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [http://www.scheddin.net/e-rates_workgroup.pdf Protokolle der e-Rates Working Group] (PDF-Datei; 609&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 1. März 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.scheddin.net/DE000_G0210_ALL_01.xls E-Rates-Beispieldatei] ([[Microsoft Excel|MS Excel]]; 30&amp;amp;nbsp;kB) auf [http://www.scheddin.net www.scheddin.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-rates.aero/ Hilfestellung zur E-Rates Erstellung] auf [http://www.e-rates.aero http://www.e-rates.aero]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfrachtverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klein_Gleidingen&amp;diff=1795943</id>
		<title>Klein Gleidingen</title>
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		<updated>2025-02-26T18:41:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Vechelde&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Klein Gleidingen (Vechelde) (ngw.nl).jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52/15/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 10/25/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe = 80&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche = 3.40&lt;br /&gt;
| Einwohner = 422&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2024-01-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle= &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url=https://www.vechelde.de/portal/seiten/einwohnerzahlen-900000062-26590.html&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohnerzahlen&lt;br /&gt;
 |werk=Webseite Gemeinde Vechelde |datum=2024-01-31 |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 38159&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 05302&lt;br /&gt;
| Lagekarte =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild = Heinrichshoehe Neubaugebiet.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Die Heinrichshöhe als Neubaugebiet in der Ortschaft Klein Gleidingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klein Gleidingen&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Vechelde]] im [[Landkreis Peine]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
Klein Gleidingen liegt an der [[Bundesstraße 1]] zwischen [[Braunschweig]] und Vechelde.&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG= &#039;&#039;&#039;Nachbarorte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Lamme|Lamme (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Vechelade]]&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Wedtlenstedt]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Lehndorf (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Denstorf]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Groß Gleidingen]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Sonnenberg (Vechelde)|Sonnenberg]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Timmerlah|Timmerlah (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste namentliche Nennung findet Klein Gleidingen in einem Güterverzeichnis des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] aus dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Erwähnt wird darin die Schenkung eines gewissen Odiltag und seiner Gattin Wentelsuvint an das Kloster Fulda um das Jahr 780. Dort werden 20 Güter des [[Liergau]]s genannt, darunter &#039;&#039;Gledingen&#039;&#039;, wahrscheinlich Klein Gleidingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Verein für Niedersachsen (Hrsg.): &#039;&#039;Hannoversche Geschichtsblätter&#039;&#039;. Band&amp;amp;nbsp;5, 1902, S.&amp;amp;nbsp;262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[August von Wersebe]] |Titel=Beschreibung der Gaue zwischen Elbe, Saale und Unstrut, Weser und Werra |Verlag=Hahnsche Hofbuchhandlung |Ort=Hannover |Datum= 1829 |Seiten=193}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1440 wurde Klein Gleidingen mit weiteren zehn Dörfern des [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel]] zum Verwaltungs- und Gerichtsbezirk „[[Amt Eich]]“ oder auch „Zur Eiche“ zusammengefasst. Das Amt umfasste das Gebiet westlich der Stadt Braunschweig, von der [[Braunschweiger Landwehr]] bis etwa zum Flüsschen [[Erse|Aue]]. Im Jahr 1501 verpfändete Herzog [[Heinrich I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]], genannt &#039;&#039;der Ältere&#039;&#039;, die Dörfer des Amts an die Stadt Braunschweig, unter deren Verwaltung sie bis 1671 blieben, als die Epoche der unabhängigen Stadt Braunschweig durch Rückeroberung der Fürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1802 hatte Klein Gleidingen 110 Einwohner in 13 Feuerstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Georg Hassel]] |Titel=Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg |Verlag=Friedrich Bernhard Culemann |Ort=Braunschweig |Datum=1802 |Online=[https://books.google.de/books?id=LsFDAAAAYAAJ Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel wurde der Ort 1807 in das von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] geschaffene [[Königreich Westphalen]] eingegliedert. Nach dessen Auflösung im Jahr 1813, gehörte der Ort bis 1918 zum [[Herzogtum Braunschweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Blazek]]: &#039;&#039;Das Kurfürstentum Hannover und die Jahre der Fremdherrschaft 1803–1813&#039;&#039;. ibidem, Stuttgart 2007, S.&amp;amp;nbsp;27&amp;amp;nbsp;ff, ISBN 978-3-89821-777-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein Gleidingens Zuordnung zum [[Landkreis Braunschweig]] endete am 1.&amp;amp;nbsp;März 1974 im Zuge der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform Niedersachsens]]. Seitdem gehört der Ort zur Gemeinde Vechelde.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Blazek: &#039;&#039;Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen&#039;&#039;. Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-357-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; margin-left: 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
{{Lageplan&lt;br /&gt;
|marker = Cercle rouge 100%.svg&lt;br /&gt;
|markersize = 50&lt;br /&gt;
|pos_x = 62&lt;br /&gt;
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|map = Braunschweig Amt Eich Mascop 1574.jpg&lt;br /&gt;
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|mapsize_x = 350&lt;br /&gt;
|maptext = Ämteratlas des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel von [[Gottfried Mascop]], 1574.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Die erste kartografische Darstellung Klein Gleidingens im Ämteratlas des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel von [[Gottfried Mascop]], 1574.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klein Gleidingen Gemeinde Vechelde.jpg|mini|Lage von Klein Gleidingen in der Gemeinde Vechelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbild und Ortsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Klein Gleidingen war bis in die zweite Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Das alte Dorfbild wird vorwiegend von mitteldeutschen [[Dreiseithof|Dreiseithöfen]] bestimmt. In der Erwerbsstruktur hat die Landwirtschaft heute nur noch eine geringe Bedeutung. Viele Bewohner des Dorfes gehen ihrem Erwerb hauptsächlich im [[Oberzentrum]] Braunschweig oder dem nahe gelegenen Industriegebiet im Raum [[Salzgitter]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Ort ein [[Straßendorf]]. Im Verlauf seiner Entwicklungsgeschichte wuchs der Ort zum heutigen [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] heran. In den vergangenen Jahrzehnten erweiterte sich der Ort nach Norden und Westen durch Eigenheime und Siedlungshäuser und schließt damit an die Nachbarortschaft [[Denstorf]] an, ohne erkennbare Ortsgrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südöstlichen Dorfrand entsteht seit 2007 das Neubaugebiet [[Heinrichshöhe (Vechelde)|Heinrichshöhe]]. Durch die Form eines [[Rundling]]sdorfs – die Grundstücke sind um einen zentralen Dorfplatz gruppiert – entsteht eine parkähnliche Wohnlandschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aust&amp;quot;&amp;gt;Bianca Aust: &#039;&#039;Der Park verbindet alle Bewohner&#039;&#039;. In: [[Braunschweiger Zeitung]] vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Das [[Timmerlaher Busch, Gleidinger Holz und angrenzende Landschaftsteile|Gleidinger Holz]] ist seit 1974 [[Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Peine|Landschaftsschutzgebiet]], gemeinsam mit dem angrenzenden Timmerlaher Busch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Ortsratswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wahlbeteiligung:&#039;&#039;&#039; 62,04 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=34.5|PARTEI3=Grüne|ERGEBNIS3=18.8|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=46.7}}Der [[Ortsrat]] Denstorf/Klein Gleidingen setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || Gesamt &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|2021]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03157007/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2365 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|9 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]]|| 3 || 4 || 2 || 9 Sitze &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|2011]]|| 5 || 4 || - || 9 Sitze &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2006|2006]] || 4 || 5 || - || 9 Sitze &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ortsbürgermeister]] ist Enrico Jahn (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Klein Gleidingen (Vechelde) (ngw.nl).jpg|links|75px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt auf einem blauen Schild in der oberen linken Ecke die Farben des Wappens des Klosters Fulda (schwarzes Kreuz auf silbernem Grund), zu dessen Besitz die Ortschaft in den Jahren 780 bis 820 gehörte. Im Zentrum des Wappens befindet sich der goldene Kopf eines Steinbocks. Dieser entstammt dem Wappen der [[Wallmoden (Adelsgeschlecht)|Familie von Wallmoden]], die neben anderen Adelsfamilien im Ort einen Edelhof, als gräflich schaumburgisches Lehen besaßen. Die Farbgebung Blau-Gold erinnert an die Zugehörigkeit zum ehemaligen Landkreis Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 9.&amp;amp;nbsp;September 1981 vom Ortsrat angenommen, der Entwurf stammt von Arnold Rabbow.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Rabbow: &#039;&#039;Neues Braunschweigisches Wappenbuch&#039;&#039;. Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, S.&amp;amp;nbsp;151, ISBN 3-926701-59-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vechelde.de/ Webseite der Gemeinde Vechelde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Vechelde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleingleidingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Peine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Peine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 780]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liedingen&amp;diff=1318460</id>
		<title>Liedingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liedingen&amp;diff=1318460"/>
		<updated>2025-02-26T18:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Vechelde&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Liedingen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52.243831&lt;br /&gt;
| Längengrad = 10.336676&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe = 83 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von = 78&lt;br /&gt;
| Höhe-bis = 83&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche = 4.36&lt;br /&gt;
| Einwohner = 406&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vechelde.de/allgemeine-informationen/einwohnerzahlen |titel=Einwohnerzahlen |werk=Internetseite der Gemeinde Vechelde |datum=2018-12-31 |abruf=2019-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 38159&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 05302&lt;br /&gt;
| Lagekarte =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild = Kirche in Liedingen (Vechelde) IMG 0112.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Dorfkirche von 1735&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Liedingen&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Ortschaft Bodenstedt/Liedingen/Köchingen in der Gemeinde [[Vechelde]] im [[Landkreis Peine]] im [[Land (Deutschland)|Bundesland]] [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liedingen Gemeinde Vechelde.jpg|mini|Lage von Liedingen in der Gemeinde Vechelde]]&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Bettmar (Vechelde)|Bettmar]]&lt;br /&gt;
 | NORD= &lt;br /&gt;
 | OST= [[Köchingen]]&lt;br /&gt;
 | WEST= &lt;br /&gt;
 | SUED= [[Bodenstedt (Vechelde)|Bodenstedt]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Klein Lafferde]] ([[Lengede]])&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Vallstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Steinbeil im Wappen weist neben einer ebenso gefundenen Steinaxt auf die ältesten Spuren menschlicher Ansiedlungen im Bereich von Liedingen hin. Die Funde lassen sich auf etwa 2500 v. Chr. datieren. Darüber hinaus befand sich in der Feldmark eine Siedlung aus der [[Eisenzeit]] um 800 bis 400 v. Chr., die 2023 bei einer Ausgrabung vor dem Bau eines Umspannwerkes entdeckt wurde. Zu den Resten gehörten Pfostengruben von Wohn- und Speicherbauten und zu den Fundstücken zählten Keramikgefäße, Spinnwirtel und Mahlsteine.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unteruns-portal.de/vor-2500-jahren-archaeologische-untersuchungen-in-liedingen/ &#039;&#039;Vor 2500 Jahren: Archäologische Untersuchungen in Liedingen&#039;&#039;] bei unteruns-portal.de vom 3. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liedingen wurde bereits im neunten Jahrhundert erwähnt, ist jedoch erheblich älter, worauf schon die Namensform hinweist. Als erste Schreibweise erscheint Lithingi in Dokumenten, später auch Lidinge. Dies lässt auf eine Besiedlungszeit im 6. oder 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert schließen. Die ursprüngliche Form des [[Reihendorf|Einwegedorfes]] entwickelte sich zum [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]]. Mitteldeutsche Höfe, zum Teil „Erkeröder Typ“, und einige moderne Ergänzungen sowie Arbeiterhäuser prägen das Dorfbild. 1492 wurde Liedingen von den Braunschweigern niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Hinweise auf kirchliches Leben im Dorf gibt es in einem Dokument von 1301. Eine Stiftertafel aus dem Jahr 1470 hingegen bekundet die ursprüngliche Dorfkirche, die 1735 grundlegend erneuert und renoviert wurde. Um 1853 gab es eine Konzession für Schürfversuche nach Erz und Kohle neben Vechelde, Bodenstedt und Bettmar unter anderem auch in Liedingen. Allerdings stellte sich bald heraus, dass die Vorkommen praktisch keine Rolle spielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1874 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] Liedingen gegründet, die sich jedoch bald wieder auflöste. Erst 1924 wurde sie wieder ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr begründete sich auch der [[Spielmannszug]]. Den [[Sportverein]] SV Liedingen gibt es seit 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liedingens Zuordnung zum [[Landkreis Braunschweig]] und sein Status als selbstständige Gemeinde endeten im Jahr 1974 im Zuge der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform Niedersachsens]]. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;März 1974 gehört Liedingen zur Gemeinde Vechelde&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN |3170032631 |Seite=268}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildet mit Köchingen und Bodenstedt eine Ortschaft mit einem gemeinsamen Ortsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Der gemeinsame [[Ortsrat]] von Liedingen, Bodenstedt und Köchingen setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahl]] || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{0}}[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|12. September 2021]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03157007/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2364 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|9 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|11.&amp;amp;nbsp;September 2016]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rat&amp;quot;&amp;gt;[https://www.vechelde.sitzung-online.de/public/gr020?2&amp;amp;GRLFDNR=12 &#039;&#039;Der Ortsrat von Bodenstedt-Liedingen-Köchingen.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;www.vechelde.rat-online.eu.&#039;&#039; Abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 5 || 3 || 1 || 9 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|11.&amp;amp;nbsp;September 2011]] || 4 || 4 || 1 || 9 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2006|10.&amp;amp;nbsp;September 2006]] || 5 || 3 || 1 || 9 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der [[Ortsbürgermeister]] ist Benno Schünemann (SPD).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das [[Kommunalwappen]] wurde am 13.&amp;amp;nbsp;April 1983 vom Ortsrat für Liedingen angenommen. Der Entwurf stammt von Arnold Rabbow.&amp;lt;ref name=Wappen /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In [[Blau#Heraldik|Blau]] ein [[Wappenschild#Ansicht|schrägrechts]] gestelltes [[Gold#Heraldik|goldenes]] [[Barte (Heraldik)|Steinbeil]].&lt;br /&gt;
|Quelle = Arnold Rabbow: &#039;&#039;Neues Braunschweigisches Wappenbuch.&#039;&#039; Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S.&amp;amp;nbsp;152.&lt;br /&gt;
|ref=Wappen&lt;br /&gt;
|Begründung = Das Steinbeil soll an die frühe Besiedlung dieses Gebietes erinnern. Die Schrägstellung des Beiles im Wappen soll das Gefälle oder die Hanglage des Siedlungsplatzes widerspiegeln. Der Name Lithingi soll laut [[Werner Flechsig]] Bodengefälle bedeuten. Die Farbgebung Blau-Gold zeigt die Zugehörigkeit zum ehemaligen Land Braunschweig an.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bauwerke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Grenzstein zwischen Liedingen und Klein Lafferde weist auf die Zugehörigkeit Liedingens zum [[Herzogtum Braunschweig]] hin. &lt;br /&gt;
* Urkundlich belegt wurde die Dorfkirche von Liedingen im Jahr 1470 errichtet, jedoch 1735 grundlegend erneuert und renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter des Ortes === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein. Alle Personen sind nach dem Geburtsjahr geordnet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Natascha Ochsenknecht]] (* 1964), ehemaliges Model, bekannt wurde sie durch die Ehe mit dem Schauspieler Uwe Ochsenknecht, sie wuchs in Liedingen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Liedingen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.liedingen.de/ Website für den Ortsteil Liedingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Vechelde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Peine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Peine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Denstorf&amp;diff=624404</id>
		<title>Denstorf</title>
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		<updated>2025-02-26T18:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Vechelde&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Denstorf (Vechelde) (ngw.nl).jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52/15/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 10/24/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe = 78 &amp;lt;!-- Quelle: Google Maps Koordinaten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche = 5.17&lt;br /&gt;
| Einwohner = 923&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle= &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vechelde.de/allgemeine-informationen/einwohnerzahlen |titel=Einwohnerzahlen |werk=Internetseite der Gemeinde Vechelde |datum=2018-12-31 |zugriff=2019-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 38159&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 05302&lt;br /&gt;
| Poskarte = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild = Denstorf Gemeinde Vechelde.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Lage von Denstorf in der Gemeinde Vechelde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Denstorf&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Vechelde]] im [[Landkreis Peine]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Denstorf liegt im Flachland der [[Braunschweig-Hildesheimer Lößbörde]] im Übergangsbereich zwischen den Ausläufern des nördlichen [[Harz (Mittelgebirge)|Harzvorlandes]] und dem [[Norddeutsches Tiefland|Norddeutschen Tiefland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Bundesstraße 1]] zwischen [[Braunschweig]] und [[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]]. Im Westen wird Denstorf vom [[Stichkanal Salzgitter]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Lamme|Lamme (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Vechelade]]&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Wedtlenstedt]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Klein Gleidingen]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Sonnenberg (Vechelde)|Sonnenberg]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Wierthe]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Groß Gleidingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Gemeinde ein [[Straßendorf]], das urkundlich erstmals im Jahre 1022 als „Dennesdorf“ erwähnt wurde, später auch als „Dennestorp“, „Dennisthorp“ und „Denstorp“. Im Verlauf seiner Entwicklungsgeschichte wuchs der Ort zum heutigen [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1440 wurde Denstorf mit weiteren zehn Dörfern des [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel]] zum Verwaltungs- und Gerichtsbezirk „[[Amt Eich]]“ oder auch „Zur Eiche“ zusammengefasst. Das Amt umfasste das Gebiet westlich der Stadt Braunschweig, von der [[Braunschweiger Landwehr]] bis etwa zum Flüsschen [[Erse|Aue]]. Im Jahr 1501 verpfändete Herzog [[Heinrich I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich I]], genannt &#039;&#039;der Ältere&#039;&#039;, die Dörfer des Amts an die Stadt Braunschweig, unter deren Verwaltung sie bis 1671 blieben, als die Epoche der unabhängigen Stadt Braunschweig durch Rückeroberung der Fürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte der Ort zum [[Bistum Hildesheim]] und war Amtssitz eines [[Archidiakonat|Archidiakons]]. Nach der [[Reformation]] wurde in Denstorf eine [[Superintendent]]ur eingerichtet, die im Jahr 1787 die Gemeinden Denstorf, [[Groß Gleidingen]], [[Klein Gleidingen]], [[Lehndorf (Braunschweig)|Lehndorf]], [[Ölper]], [[Watenbüttel]], [[Timmerlah]], [[Broitzem]], [[Sonnenberg (Vechelde)|Sonnenberg]], [[Völkenrode]], [[Wedtlenstedt]], Vechelde und [[Bortfeld (Wendeburg)|Bortfeld]] umfasste, mit insgesamt 24 Pfarrern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Büsching&amp;quot;&amp;gt;Büsching.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 200px; margin-left: 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
{{Lageplan&lt;br /&gt;
|marker = Cercle rouge 100%.svg&lt;br /&gt;
|markersize = 50&lt;br /&gt;
|pos_x = 49&lt;br /&gt;
|pos_y = 65&lt;br /&gt;
|map= Braunschweig Amt Eich Mascop 1574.jpg&lt;br /&gt;
|markertext = Denstorf&lt;br /&gt;
|mapsize_x = 275&lt;br /&gt;
|maptext= Ämteratlas des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel von [[Gottfried Mascop]], 1574.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Die erste kartografische Darstellung Denstorfs im Ämteratlas des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel von [[Gottfried Mascop]], 1574&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1802 hatte Denstorf 371 Einwohner in 52 Feuerstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassel&amp;quot;&amp;gt;Hassel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel wurde Denstorf 1807 in das von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] geschaffene [[Königreich Westphalen]] eingegliedert. Nach dessen Auflösung im Jahr 1813, gehörte der Ort bis 1918 zum [[Herzogtum Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denstorfs Zuordnung zum [[Landkreis Braunschweig]] und sein Status als selbstständige Gemeinde endeten am 1. März 1974 im Zuge der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform Niedersachsens]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Blazek]]: &#039;&#039;Von der Landdrostey zur Bezirksregierung – Die Geschichte der Bezirksregierung Hannover im Spiegel der Verwaltungsreformen&#039;&#039;, Stuttgart 2004, ISBN 3-89821-357-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denstorf war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. In der Erwerbsstruktur hat die Landwirtschaft heute nur noch eine geringe Bedeutung. Viele Bewohner des Dorfes gehen ihrem Erwerb hauptsächlich im [[Oberzentrum]] Braunschweig oder dem nahegelegenen Industriegebiet im Raum [[Salzgitter]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahrzehnten erweiterte sich der Ort nach Südwesten und Osten durch Eigenheime und Siedlungshäuser und schließt damit an die Nachbarortschaft [[Klein Gleidingen]] an, ohne erkennbare Ortsgrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Ortsratswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wahlbeteiligung:&#039;&#039;&#039; 62,04 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=34.5|PARTEI3=Grüne|ERGEBNIS3=18.8|PARTEI1=CDU|ERGEBNIS1=46.7}}Der [[Ortsrat]] Denstorf/Klein Gleidingen setzt sich aus vier Ratsfrauen und fünf Ratsherren folgender Parteien zusammen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vechelde.rat-online.eu/gremien/mitglieder/name/ortsrat-denstorfklein-gleidingen |titel=Der Ortsrat von Denstorf/Klein Gleidingen |werk=Ratsinformationssystem der Gemeinde Vechelde |zugriff=2018-05-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161222224532/https://vechelde.rat-online.eu/gremien/mitglieder/name/ortsrat-denstorfklein-gleidingen |archiv-datum=2016-12-22 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-10 15:48:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Jahr || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || Gesamt &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|2021]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03157007/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2365 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|9 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]]|| 3 || 4 || 2 || 9 Sitze &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|2011]]|| 5 || 4 || - || 9 Sitze &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2006|2006]] || 4 || 5 || - || 9 Sitze &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ortsbürgermeister]] ist Enrico Jahn (CDU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Denstorf (Vechelde) (ngw.nl).jpg|links|75px]]&lt;br /&gt;
Das Wappen von Denstorf zeigt auf einem goldenen Schild ein blaues achtspitziges Kreuz in dessen Mitte sich ein goldenes [[Eiche (Heraldik)|Eichenblatt]] befindet. Das Eichenblatt symbolisiert die Bedeutung Denstorfs als Hauptort des herzoglichen Verwaltungsbereichs und juristischen Bezirks des [[Amt Eich|Eichgerichts]]. Das achtspitzige Kreuz ähnelt dem [[Malteserkreuz|Johanniterkreuz]] und steht für die Funktion als kirchlicher Mittelpunkt eines [[Archidiakonat]]s, das um die dort ansässige Stammpfarrei gebildet wurde. Es erinnert zudem an die [[Kommende|Komturei]] des [[Johanniterorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 9. September 1981 vom Ortsrat bestätigt. Der Entwurf stammt von Arnold Rabbow.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Rabbow: &#039;&#039;Neues Braunschweigisches Wappenbuch.&#039;&#039; Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 149–150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ngw.nl/heraldrywiki/index.php?title=Denstorf &#039;&#039;Wappen von Denstorf.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;ngw.nl.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Im Zentrum Denstorfs befindet sich die „St.-Johannes-Kirche“, die wahrscheinlich im 12. Jahrhundert als Archidiakonatskirche errichtet wurde. Sie bietet etwa 320 Menschen Platz und ist damit die größte Kirche der [[Propstei Vechelde]]. In der Kirche befindet sich eine etwa 1,20&amp;amp;nbsp;m hohe Christusfigur aus dem Jahre 1525; eine lebensnahe Darstellung des leidenden [[Jesus von Nazaret|Jesus]] am Kreuz. Die [[Orgel]] ist eine der ältesten Orgeln im Braunschweiger Land und wurde in den Jahren 1766–1769 durch den Orgelbauer [[Johann Christoph Hüsemann]], [[Wolfenbüttel]], erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Pape]]: &#039;&#039;Die Orgeln des Landkreises Braunschweig.&#039;&#039; Wolfenbüttel 1968, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat einen spätbarocken Prospekt und eine romantische, eigenwillige [[Disposition (Orgel)|Disposition]]. Nach diversen Um- und Neubauten des Orgelwerks im Laufe ihrer Geschichte hat die Kirchengemeinde 1983–1988 ein neues Orgelwerk mit 20 Register (neun davon aus 1912) einbauen lassen. In der Kirche finden regelmäßig kirchenmusikalische Veranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
* Das Dorf wird im Westen vom [[Stichkanal Salzgitter]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 St.-Johannes-Kirche in Denstorf (Vechelde) IMG 0179.jpg|St.-Johannes-Kirche&lt;br /&gt;
 Ortsblick in Denstorf (Vechelde) IMG 0168.jpg|Ortsblick&lt;br /&gt;
 Ortsblick in Denstorf (Vechelde) IMG 0169.jpg|Sack&lt;br /&gt;
 Kriegerdenkmal in Denstorf (Vechelde) IMG 0175.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
 Friedhof in Denstorf (Vechelde) IMG 0155.jpg|Friedhof&lt;br /&gt;
 Stichkanal Salzgitter.jpg|Der [[Stichkanal Salzgitter]] zwischen Denstorf und [[Sonnenberg (Vechelde)|Sonnenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Das „Denstorfer Holz“, ein [[Auwald|Auenwald]] von rund 80 [[Hektar|ha]], ist seit 1969 [[Landschaftsschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Friedrich Büsching]]: &#039;&#039;Magazin für die neue Historie und Geographie.&#039;&#039; Halle 1787.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Georg Hassel]] |Titel=Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg |Verlag=Friedrich Bernhard Culemann |Ort=Braunschweig |Datum=1802 |Online=[https://books.google.de/books?id=LsFDAAAAYAAJ Digitalisat] }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hermann Adolf Lüntzel]] |Titel=Die ältere Diöcese Hildesheim |Verlag=Gerstenberg |Ort=Hildesheim |Datum=1837 |Online=[https://books.google.de/books?id=7Y4wAAAAYAAJ Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
* [http://www.denstorf.de/ Website der Kirchengemeinde Denstorf mit Klein Gleidingen und Groß Gleidingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Vechelde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4742407-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Peine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Peine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Web_Ontology_Language&amp;diff=35078</id>
		<title>Web Ontology Language</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Web Ontology Language&#039;&#039;&#039; (kurz &#039;&#039;&#039;OWL&#039;&#039;&#039; – zum Akronym OWL statt WOL siehe weiter unten) ist eine Spezifikation des [[World Wide Web Consortium]]s (W3C), um [[Ontologie (Informatik)|Ontologien]] anhand einer formalen Beschreibungssprache erstellen, publizieren und verteilen zu können. Es geht darum, Termini einer [[Wissensgebiet|Domäne]] und deren Beziehungen formal so zu beschreiben, dass auch Software (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Software-Agent|Agenten]]) die Bedeutung verarbeiten („verstehen“) kann. OWL ist somit ein wesentlicher Bestandteil der [[Semantic Web|Semantic-Web]]-Initiative von [[Tim Berners-Lee]]. OWL basiert technisch auf der [[Resource Description Framework|RDF]]-[[Syntax]] und historisch auf [[DAML plus OIL|DAML+OIL]] und geht dabei über die Ausdrucksmächtigkeit von [[RDF-Schema]] weit hinaus. Zusätzlich zu RDF und RDF-Schema werden weitere Sprachkonstrukte eingeführt, die es erlauben, Ausdrücke ähnlich der [[Prädikatenlogik]] zu formulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abkürzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Akronym]] für &#039;&#039;Web Ontology Language&#039;&#039; hätte eigentlich &#039;&#039;WOL&#039;&#039;, nicht &#039;&#039;OWL&#039;&#039; sein müssen. Über den Ursprung des Buchstabenverdrehers findet man Antwort in den Archiven des W3C. Der Name OWL ist offensichtlich von Tim Finin auf einer Mailingliste vorgeschlagen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lists.w3.org/Archives/Public/www-webont-wg/2001Dec/0169.html |titel=Re: NAME: SWOL versus WOL from tim finin on 2001-12-27|abruf=2023-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von ihm ursprünglich genannten Gründe sind wie folgt:&lt;br /&gt;
* Es ist klar, wie OWL auszusprechen ist (nämlich wie das englische Wort für &#039;&#039;Eule&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Das Akronym eignet sich hervorragend zur Erstellung von Logos.&lt;br /&gt;
* Eulen werden mit Weisheit assoziiert.&lt;br /&gt;
* Es gibt eine interessante Hintergrundgeschichte.&lt;br /&gt;
Die genannte Hintergrundgeschichte betrifft ein Projekt von William A. Martin am MIT aus den 1970er Jahren mit dem Namen &#039;&#039;One World Language&#039;&#039;, einem frühen Versuch der Entwicklung einer universellen Sprache für die Wissensrepräsentation.&lt;br /&gt;
Der Buchstabenverdreher ist hingegen keine Anspielung auf die literarische Figur der Eule aus [[Alan Alexander Milne|Milnes]] &#039;&#039;[[Pu der Bär]]&#039;&#039;, die als einziges Tier im Wald ihren Namen schreiben kann – allerdings mit einem Buchstabendreher, im englischen Original &#039;&#039;WOL&#039;&#039; statt &#039;&#039;OWL&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.w3.org/press-releases/2003/owl/ |titel=World Wide Web Consortium Issues Web Ontology Language Candidate Recommendations |datum=2003-08-19 |sprache=en |abruf=2023-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachebenen: Lite, DL und Full ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt OWL in drei verschiedenen Versionen. Dazu wurden die Sprachebenen &#039;&#039;OWL Lite&#039;&#039;, &#039;&#039;OWL DL&#039;&#039; und &#039;&#039;OWL Full&#039;&#039; definiert. Für den Einsatz von OWL Lite/DL wurden Einschränkungen definiert, welche die Entwicklung von Tools erleichtern bzw. vollständige [[Inferenz]] ermöglichen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OWL Lite ===&lt;br /&gt;
Die „Light-Version“ wurde mit dem Ziel geschaffen, eine einfach zu implementierende Untermenge der Sprache zu schaffen. Sie dient vor allem zum Erschaffen einfacher [[Taxonomie]]n und leicht axiomatisierter Ontologien. Dabei sind verschiedene Sprachkonstrukte aus OWL DL nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OWL DL ===&lt;br /&gt;
Dies ist die Ebene, deren Semantik noch am ehesten an [[DAML plus OIL|DAML+OIL]] heranreicht. &#039;&#039;DL&#039;&#039; steht für die [[Beschreibungslogik]] (&#039;&#039;description logic&#039;&#039;) &amp;lt;math&amp;gt;\mathcal{SHOIN} (D)&amp;lt;/math&amp;gt;, welche zu einer [[entscheidbar]]en Untermenge der [[Prädikatenlogik erster Stufe]] äquivalent ist.&lt;br /&gt;
Um die Abbildbarkeit auf diese Logik zu gewährleisten, wurden diverse Einschränkungen für den Einsatz von [[RDFS]]-Konstrukten eingefügt, zum Beispiel darf eine Klasse nicht Instanz einer anderen Klasse sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OWL Full ===&lt;br /&gt;
OWL Full besteht aus denselben Sprachkonstrukten wie OWL DL, verzichtet aber auf die dort vorhandenen Einschränkungen. Dadurch sind die Ontologien unentscheidbar, können dafür aber prädikatenlogische Ausdrücke höheren Grades ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachkonstrukte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spezifikation erweitert die Bedeutung von [[Resource Description Framework|RDF]] und [[RDF-Schema]] um weitere Konstrukte, um die Ausdrucksmächtigkeit zu steigern (oder teilweise auch einzuschränken, um [[Entscheidbar]]keit zu erreichen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziehen von logischen Schlussfolgerungen basiert in OWL allgemein auf dem Konzept der sogenannten [[Open World Assumption]] – kurz OWA. Die Open World Assumption (Offene-Welt-Annahme) bedeutet, dass ein Reasoner annimmt, dass etwas existiert, solange nicht explizit definiert wurde, dass es nicht existiert. Allgemein ausgedrückt gilt: Solange etwas nicht als zutreffend ausgesagt wurde, nimmt ein Reasoner nicht an, dass es unzutreffend ist. Es wird lediglich angenommen, dass das Wissen noch nicht zur Wissensbasis hinzugefügt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OWL unterscheidet Klassen, Eigenschaften (&#039;&#039;properties&#039;&#039;) und [[Objekt (Programmierung)|Instanzen]]. Klassen stehen für Begriffe (auch Konzepte; engl. &#039;&#039;concepts&#039;&#039;). Sie können Eigenschaften besitzen. Instanzen sind Individuen einer oder mehrerer Klassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassen betreffend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:class&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:oneOf&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:[[Vereinigungsmenge|unionOf]]&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:[[Schnittmenge|intersectionOf]]&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
=== Properties betreffend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:Restriction&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:[[Allquantor|allValuesFrom]]&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:[[Existenzquantor|someValuesFrom]]&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
=== Instanzen betreffend ===&lt;br /&gt;
* &amp;lt;owl:sameAs&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel beschreibt die Begriffe &amp;lt;Person&amp;gt;, &amp;lt;Gender&amp;gt; und &amp;lt;Woman&amp;gt;. Eine Frau ist definiert als eine &amp;lt;Person&amp;gt; mit dem Wert &amp;lt;female&amp;gt; im Property &amp;lt;gender&amp;gt;, das der Klasse &amp;lt;Gender&amp;gt; angehören muss. Die Instanz &amp;lt;STilgner&amp;gt; ist somit als &amp;lt;Person&amp;gt; beschrieben eine Frau (&amp;lt;Woman&amp;gt;). Mittels [[Inferenz]] kann diese Zugehörigkeit ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;xml&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;rdf:RDF&lt;br /&gt;
  xmlns:rdf=&amp;quot;http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#&amp;quot;&lt;br /&gt;
  xmlns:rdfs=&amp;quot;http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#&amp;quot;&lt;br /&gt;
  xmlns:owl=&amp;quot;http://www.w3.org/2002/07/owl#&amp;quot;&lt;br /&gt;
  xmlns=&amp;quot;http://localhost:8080/OWLBuergerInformation.owl#&amp;quot;&lt;br /&gt;
  xml:base=&amp;quot;http://localhost:8080/OWLBuergerInformation.owl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;owl:Ontology rdf:about=&amp;quot;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;owl:Class rdf:ID=&amp;quot;Gender&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;owl:Class rdf:ID=&amp;quot;Person&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;owl:Class rdf:ID=&amp;quot;Woman&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;rdfs:subClassOf rdf:resource=&amp;quot;#Person&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;owl:equivalentClass&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;owl:Restriction&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;owl:onProperty rdf:resource=&amp;quot;#gender&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;owl:hasValue rdf:resource=&amp;quot;#female&amp;quot; rdf:type=&amp;quot;#Gender&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/owl:Restriction&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/owl:equivalentClass&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/owl:Class&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;owl:ObjectProperty rdf:ID=&amp;quot;gender&amp;quot;&lt;br /&gt;
     rdf:type=&amp;quot;http://www.w3.org/2002/07/owl#FunctionalProperty&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;rdfs:range rdf:resource=&amp;quot;#Gender&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;rdfs:domain rdf:resource=&amp;quot;#Person&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/owl:ObjectProperty&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;owl:DatatypeProperty rdf:ID=&amp;quot;name&amp;quot;&lt;br /&gt;
     rdf:type=&amp;quot;http://www.w3.org/2002/07/owl#FunctionalProperty&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;rdfs:range rdf:resource=&amp;quot;http://www.w3.org/2001/XMLSchema#string&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;rdfs:domain rdf:resource=&amp;quot;#Person&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/owl:DatatypeProperty&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;owl:DatatypeProperty rdf:ID=&amp;quot;firstname&amp;quot;&lt;br /&gt;
     rdf:type=&amp;quot;http://www.w3.org/2002/07/owl#FunctionalProperty&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;rdfs:range rdf:resource=&amp;quot;http://www.w3.org/2001/XMLSchema#string&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;rdfs:domain rdf:resource=&amp;quot;#Person&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/owl:DatatypeProperty&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;Person rdf:ID=&amp;quot;STilgner&amp;quot; firstname=&amp;quot;Susanne&amp;quot; name=&amp;quot;Tilgner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;Gender rdf:resource=&amp;quot;#female&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/Person&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/rdf:RDF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tools ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Werkzeuge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Protégé (Software)|Protégé]], Ontologie-Editor mit OWL-Plugin von der Stanford University&lt;br /&gt;
* SWOOP ehemals von mindswap entwickelt, jetzt bei [https://github.com/ronwalf/swoop GitHub]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frameworks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apache Jena Framework: [http://jena.apache.org/ Apache Jena]&lt;br /&gt;
* Java-API: [http://owlapi.sourceforge.net/ OWL-API]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inferenz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* RACER [http://www.racer-systems.com/ OWL Reasoner]&lt;br /&gt;
* FaCT&lt;br /&gt;
* FaCT++ [http://owl.man.ac.uk/factplusplus/ OpenSource OWL Reasoner]&lt;br /&gt;
* Pellet [http://pellet.owldl.com/ OpenSource OWL Reasoner]&lt;br /&gt;
* KAON2 [http://kaon2.semanticweb.org/ OWL Reasoner] mit Stärken bei großen Instanzmengen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
* [http://owltools.ontoware.org/ KAON2 OWL Tools]&lt;br /&gt;
* DERI Ontology Management Environment ([http://dome.sourceforge.net/ DOME])&lt;br /&gt;
* [http://diplom.ooyoo.de/ UML2OWL Tool - Modellierung von OWL DL Ontologien mit UML / Transformation von UML Klassendiagrammen in valide OWL DL Dokumente]&lt;br /&gt;
* [[yEd]] Graph Editor – Diagrammeditor, mit dem OWL-Ontologien übersichtlich visualisiert werden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Beschreibungslogik]]&lt;br /&gt;
* [[F-Logic]]&lt;br /&gt;
* [[FOAF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pascal Hitzler, Markus Krötzsch, Sebastian Rudolph, York Sure: &#039;&#039;[http://www.semantic-web-grundlagen.de Semantic Web. Grundlagen].&#039;&#039; Springer, 2008, ISBN 978-3-540-33993-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.w3.org/TR/owl2-overview/ OWL 2 Document Overview – W3C-Empfehlung vom 11. Dezember 2011] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.w3.org/TR/owl-semantics/ OWL Semantics und Syntax Definitionen – W3C-Empfehlung vom 10. Februar 2004] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste W3C-Standards}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4396527-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentationssprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstliche Intelligenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Semantisches Web]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:XML-basierte Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MX_Resource_Record&amp;diff=110416</id>
		<title>MX Resource Record</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=MX_Resource_Record&amp;diff=110416"/>
		<updated>2025-02-26T17:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;MX Resource Record&#039;&#039;&#039; (englisch MX-Eintrag, eigentlich &#039;&#039;&#039;Mail Exchange Resource Record&#039;&#039;&#039;, MX-RR) einer [[Domain (Internet)|Domain]] ist ein [[Resource Record]] im [[Domain Name System]], der sich ausschließlich auf den Dienst [[E-Mail]] bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein MX-Record sagt aus, unter welchem [[Fully Qualified Domain Name]] (FQDN) der Mail-Server zu einer Domäne oder Subdomäne erreichbar ist. Es ist üblich, für eine Domäne mehrere MX-Records zu definieren mit unterschiedlichen Prioritäten, so dass bei Ausfall eines Mail-Servers ein anderer die E-Mails entgegennehmen kann. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mail trotzdem an die Empfängerdomain zugestellt werden kann.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich ermöglicht dieses Verfahren, einzelne (physisch getrennte) Mailserver für Wartungsarbeiten vom Netz zu nehmen, ohne den Empfang von Mails zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Versand einer E-Mail fragt der Ausgangs-Mailserver zunächst den MX-RR der Domain (der Teil der [[E-Mail-Adresse]] nach dem&amp;amp;nbsp;„@“) ab, dem die Empfängeradresse zugeordnet ist. Im Regelfall existiert mindestens ein MX-RR zu jeder Domain (auch Sub-Domains). Der Ausgangsserver baut dann eine [[Simple Mail Transfer Protocol|SMTP]]-Verbindung mit dem ersten gelisteten Mailserver der Eingangsdomain auf. Falls kein MX-RR vorhanden ist, versucht der Mailserver den [[A&amp;amp;nbsp;Resource Record]] (die [[IP-Adresse]]) der Domain festzustellen. Wenn das DNS auf diese Anfrage eine IP-Adresse zurückgibt, versucht der Mailserver zu dieser IP-Adresse eine [[Simple Mail Transfer Protocol|SMTP]]-Verbindung aufzubauen. Gelingt auch das nicht, meldet er einen Fehler (Host unknown).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein MX-RR vorhanden ist, schickt er die E-Mail an den Mailserver, der dort vermerkt ist. Falls mehrere MX-RRs vorhanden sind, wird die E-Mail an den Mailserver mit der niedrigsten Wertigkeit („preference“) gesendet. Daher wird diese Wertigkeit auch häufig als Distanz bezeichnet. Falls dieser nicht erreichbar ist, versucht der Mailserver den nächsten Mailserver in der MX-Liste zu erreichen usw. Dadurch kann der Ausfall eines Mailservers relativ einfach kompensiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
; Domäne: für welche der Eintrag ist&lt;br /&gt;
; Klasse: IN ([[Internet]])&lt;br /&gt;
; Typ: MX (Mail Exchange) – [[Resource Record|Liste]]&lt;br /&gt;
; Priorität: Gibt die Priorität des Eintrags an (Einträge mit niedrigeren Werten werden bevorzugt, zulässig sind Werte zwischen 0 und 65535&amp;lt;ref&amp;gt;“unsigned 16-bit integer”. {{RFC-Internet |RFC=974 |Titel=Mail Routing and the Domain System |Datum=1986-01 |Abschnittstitel=What the Domain Servers Know |Seite=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
; Mail-Server: Name des Mail-Servers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
Soll eine Mail an &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;&amp;amp;lt;Mary.Smith{{@}}wikipedia.org&amp;amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; versendet werden, überprüft der Mailserver des Absenders zunächst den MX-Record von &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;wikipedia.org&amp;lt;/span&amp;gt;. Er bekommt folgende Mailserver genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wikipedia.org preference = 10, mail exchanger = mchenry.wikimedia.org&lt;br /&gt;
 wikipedia.org preference = 50, mail exchanger = lists.wikimedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erkundigt er sich nach dem [[AAAA Resource Record|AAAA-Record]] und dem [[A Resource Record|A-Record]] des Servers mit der höchsten Priorität (d.&amp;amp;nbsp;h. kleinsten Zahl), um ihm die zugehörige IP-Adresse zu entnehmen. Er bekommt folgende Auskunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mchenry.wikimedia.org internet address = 208.80.152.186&lt;br /&gt;
 mchenry.wikimedia.org AAAA IPv6 address = 2620:0:860:2:219:b9ff:fedd:c027&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Adresse versucht er nun, die Nachricht abzuliefern; misslingt dies, versucht er es anschließend mit der Alternative &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;lists.wikimedia.org&amp;lt;/span&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manuelle Überprüfung von MX-Einträgen ==&lt;br /&gt;
Normalerweise tätigen [[Mailserver]] entsprechende DNS-Anfragen nach MX-Records beim Versenden von E-Mails.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MX-Records lassen sich händisch mit DNS-Abfragetools abfragen. Da diese jedoch meist standardmäßig nur A-Records abfragen, muss in diesem Fall der Anfragetyp explizit angegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows / Unix (samt Mac OS X) ===&lt;br /&gt;
Unter [[Microsoft Windows]], [[Unix]] sowie [[Mac OS X]] kann mit dem mitgelieferten [[Kommandozeile]]n-Tool &#039;&#039;[[nslookup]]&#039;&#039; ein MX-Record abgefragt werden. Das Setzen des Types geschieht mit &amp;lt;code&amp;gt;set type=MX&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;nslookup&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &amp;gt; &#039;&#039;&#039;set type=MX&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &amp;gt; &#039;&#039;&#039;wikipedia.org&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Server:  &#039;&#039;verwendeter Nameserver, aufgelöster Name&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Address:  &#039;&#039;verwendeter Nameserver, IP-Adresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Nicht-autorisierende Antwort:&lt;br /&gt;
 wikipedia.org MX preference = 10, mail exchanger = mchenry.wikimedia.org&lt;br /&gt;
 wikipedia.org MX preference = 50, mail exchanger = lists.wikimedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mchenry.wikimedia.org internet address = 208.80.152.186&lt;br /&gt;
 mchenry.wikimedia.org AAAA IPv6 address = 2620:0:860:2:219:b9ff:fedd:c027&lt;br /&gt;
 lists.wikimedia.org internet address = 208.80.154.4&lt;br /&gt;
 &amp;gt; &#039;&#039;&#039;exit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unix Erweitert ===&lt;br /&gt;
Unter Unix- und Linux-Derivaten gibt es verschiedene Möglichkeiten, MX-Records abzufragen. Das Programm &#039;&#039;[[dig (Software)|dig]]&#039;&#039; gibt die vollständige Antwort des DNS-Servers zurück:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;ini&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 $ dig -t MX wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ; &amp;lt;&amp;lt;&amp;gt;&amp;gt; DiG 9.4.2 &amp;lt;&amp;lt;&amp;gt;&amp;gt; -t MX wikipedia.org&lt;br /&gt;
 ;; global options:  printcmd&lt;br /&gt;
 ;; Got answer:&lt;br /&gt;
 ;; -&amp;gt;&amp;gt;HEADER&amp;lt;&amp;lt;- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 61573&lt;br /&gt;
 ;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 2, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ;; QUESTION SECTION:&lt;br /&gt;
 ;wikipedia.org.                 IN      MX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ;; ANSWER SECTION:&lt;br /&gt;
 wikipedia.org.          2481    IN      MX      10 mchenry.wikimedia.org.&lt;br /&gt;
 wikipedia.org.          2481    IN      MX      50 lists.wikimedia.org.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ;; ADDITIONAL SECTION:&lt;br /&gt;
 mchenry.wikimedia.org.  2164    IN      A       208.80.152.186&lt;br /&gt;
 lists.wikimedia.org.    2164    IN      A       91.198.174.5&lt;br /&gt;
 lists.wikimedia.org.    550     IN      AAAA    2620:0:862:1::25:1&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schnell-Abfrage ist auch mit dem Programm &#039;&#039;host&#039;&#039; möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ &#039;&#039;&#039;host wikipedia.org&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 wikipedia.org has address 208.80.152.2&lt;br /&gt;
 wikipedia.org mail is handled by 50 lists.wikimedia.org.&lt;br /&gt;
 wikipedia.org mail is handled by 10 mchenry.wikimedia.org.&lt;br /&gt;
 $&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abfragen sind auch mit dem Programm nslookup interaktiv möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ &#039;&#039;&#039;nslookup &amp;lt;&amp;lt;EOT&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &amp;gt; &#039;&#039;&#039;set type=MX&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &amp;gt; &#039;&#039;&#039;wikipedia.org&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &amp;gt; &#039;&#039;&#039;EOT&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Server:  &#039;&#039;verwendeter Nameserver, aufgelöster Name&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Address:  &#039;&#039;verwendeter Nameserver, IP-Adresse&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Nicht autorisierte Antwort:&lt;br /&gt;
 wikipedia.org MX preference = 10, mail exchanger = mchenry.wikimedia.org&lt;br /&gt;
 wikipedia.org MX preference = 50, mail exchanger = lists.wikimedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mchenry.wikimedia.org internet address = 208.80.152.186&lt;br /&gt;
 lists.wikimedia.org internet address = 91.198.174.5&lt;br /&gt;
 lists.wikimedia.org has AAAA address 2620:0:862:1::25:1&lt;br /&gt;
 $&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abfrage lautet im nicht-interaktiven Modus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $ &#039;&#039;&#039;nslookup -querytype=MX wikipedia.org&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 $&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reverse MX Record ==&lt;br /&gt;
Eine spezielle Form von MX-RRs sind [[Reverse MX|Reverse-MX]]-RRs. Hierbei handelt es sich um die [[Domain Name System|Domain-Name-System]]-Einträge der versendenden Mailserver. Diese Einträge werden z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[Sender Policy Framework]] Technology verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Priorität und Preference ==&lt;br /&gt;
Der Mailserver mit der höchsten Priorität ist derjenige mit dem niedrigsten Preference-Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei [[Spam]]mern beliebte Methode ist, eine Verbindung zu demjenigen Mailserver aufzubauen, der in der MX-Liste mit der geringsten Priorität angegeben ist (derjenige mit dem höchsten numerischen Wert). Hierdurch sollen [[Spamfilter]] umgangen werden, die auf dem Mailserver mit der höchsten Priorität laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RFC-Internet |RFC=974 |Titel=Mail Routing and the Domain System |Datum=1986-01 |Kommentar=veraltet}}&lt;br /&gt;
* {{RFC-Internet |RFC=2821 |Titel=Simple Mail Transfer Protocol |Datum= |Kommentar=veraltet}}&lt;br /&gt;
* {{RFC-Internet |RFC=5321 |Titel=Simple Mail Transfer Protocol |Datum=}}&lt;br /&gt;
* {{RFC-Internet |RFC=7505 |Titel=A “Null MX” No Service Resource Record for Domains That Accept No Mail |Datum=}}&lt;br /&gt;
* [http://wiki.apache.org/spamassassin/OtherTricks Other Trick For Blocking Spam.] apache.org – Anleitung: Fake MX-Record, um Spam zu blocken (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Resource Record]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Mail]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=OmegaT&amp;diff=1894566</id>
		<title>OmegaT</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=OmegaT&amp;diff=1894566"/>
		<updated>2025-02-26T16:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Software&lt;br /&gt;
|Name                  = &lt;br /&gt;
|Logo                  = [[Datei:OmegaT Logo.png|128px]]&lt;br /&gt;
|Screenshot            = [[Datei:OmegaT screenshot 1.6.1.04.png|250px|OmegaT 1.6]]&lt;br /&gt;
|Beschreibung          = OmegaT in Version 1.6 unter [[macOS]]&lt;br /&gt;
|Maintainer            = Aaron Madlon-Kay&lt;br /&gt;
|Hersteller            = &lt;br /&gt;
|Erscheinungsjahr      = 2002&lt;br /&gt;
|AktuelleVersion       = 6.0.0 („Standard-Version“)&lt;br /&gt;
|AktuelleVersionFreigabeDatum = 15. Februar 2023&lt;br /&gt;
|AktuelleVorabVersion  = 6.1.0 („Neueste Version“)&lt;br /&gt;
|AktuelleVorabVersionFreigabeDatum = &lt;br /&gt;
|Betriebssystem        = Linux, Microsoft Windows, macOS, Solaris&lt;br /&gt;
|Programmiersprache    = [[Java (Programmiersprache)|Java]]&lt;br /&gt;
|Kategorie             = [[Computerunterstützte Übersetzung|Computerunterstützte Übersetzung (CAT)]]&lt;br /&gt;
|Lizenz                = [[GNU General Public License|GPL]] ([[Freie Software]])&lt;br /&gt;
|Deutsch               = &lt;br /&gt;
|Website               = [http://www.omegat.org/de/omegat.html www.omegat.org]&lt;br /&gt;
|Dateien               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;OmegaT&#039;&#039;&#039; ist ein Hilfsprogramm für professionelle Übersetzer zur [[computerunterstützte Übersetzung|rechnerunterstützten Übersetzung]] (CAT).&lt;br /&gt;
OmegaT ist in [[Java (Programmiersprache)|Java]] geschrieben (Java ab der Version 8 ist erforderlich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://omegat.sourceforge.io/manual-standard/en/chapter.installing.and.running.html#other.systems |titel=Chapter&amp;amp;nbsp;1.&amp;amp;nbsp;Installing and running OmegaT |abruf=2019-08-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190731165011/https://omegat.sourceforge.io/manual-standard/en/chapter.installing.and.running.html#other.systems |archiv-datum=2019-07-31 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-04 16:47:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und wird als [[freie Software]] auch im Quelltext unter der [[GNU General Public License]] (GPL) veröffentlicht. OmegaT läuft unter Linux, [[Microsoft Windows]], macOS und Solaris.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://omegat.org/de/download |titel=Download - OmegaT |zugriff=2019-03-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;compatibility&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://omegat.org/howtos/compatibility |titel=Compatibility - OmegaT |zugriff=2019-03-02 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://omegat.sourceforge.io/manual-standard/en/chapter.installing.and.running.html#other.systems |titel=Chapter&amp;amp;nbsp;1.&amp;amp;nbsp;Installing and running OmegaT |abruf=2019-08-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190731165011/https://omegat.sourceforge.io/manual-standard/en/chapter.installing.and.running.html#other.systems |archiv-datum=2019-07-31 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-04 16:47:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Programmoberfläche ist in 27 Sprachen erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm weist alle Standardfunktionen von CAT-Programmen auf: zweispaltige Arbeitsblätter, auf denen Ausgangstexte satzweise (segmentweise) in die Zielsprache übertragen werden, wobei beide Teile anschließend in einen [[Übersetzungsspeicher]] (Translation Memory) gespeichert werden; [[Glossar]]e, in denen (mit [[unscharfe Suche|unscharfer Suche]]) nach Einzelworten oder -phrasen gesucht werden kann, eine Rechtschreibprüfung mittels [[Hunspell]] sowie (mit [[Regulärer Ausdruck|regulären Ausdrücken]]) konfigurierbare Textsegmentierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lieferumfang von OmegaT umfasst eine Kurzanleitung sowie ein ausführliches Handbuch in verschiedenen Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formate und Kompatibilitäten ==&lt;br /&gt;
Der Übersetzungsspeicher wird für jede Sprachrichtung getrennt angelegt und im international standardisierten Austauschformat [[Translation Memory eXchange|TMX]] gespeichert (in der aktuellen Version&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://en.wikiversity.org/wiki/Localization/Localization_Industry_Standards#TMX |titel=Localization/Localization Industry Standards - Wikiversity |zugriff=2019-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: TMX Level 1.4b).&amp;lt;ref name=&amp;quot;compatibility&amp;quot; /&amp;gt; Für die Glossare werden mit [[Tabulatorzeichen]] [[CSV (Dateiformat)|separierte Textdateien]] genutzt. OmegaT kann jedoch das Austauschformat [[TermBase eXchange|TBX]] lesen (d.&amp;amp;nbsp;h. solche Glossare importieren), jedoch nicht beispielsweise proprietäre Glossarformate wie Trados Multiterm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;compatibility&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den unterstützten Dateiformaten der Ausgangstexte werden die Formatierungen der Ausgangstexte beibehalten. Zu den unterstützten Dateiformaten gehören [[OpenDocument]], ([[Extensible Hypertext Markup Language|X]])[[Hypertext Markup Language|HTML]], [[Office Open XML]], [[XML Localization Interchange File Format|XLIFF]], [[GNU gettext|GNU-gettext]]-.po-Dateien (Portable Object) und [[DocBook]]. Für sonstige Formate ist dies durch Konvertierprogramme von Drittanbietern möglich. Die Formate von „[[Microsoft Office]] 97-2003“ werden nicht direkt unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;compatibility&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Übersetzen können auch Maschinenübersetzungen des Internet-Übersetzungsdienstes &#039;&#039;[[Google Übersetzer]]&#039;&#039; als Vorschläge abgefragt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz in der Praxis ==&lt;br /&gt;
=== Europäische Kommission ===&lt;br /&gt;
Seit spätestens 2017 setzt der Übersetzungsdienst der Europäischen Kommission (die [[Generaldirektion Übersetzung]]) das Programm OmegaT neben anderen Übersetzungsprogrammen ein. Dazu entwickelt sie eine eigene Programmversion „DGT-OmegaT“ sowie weitere Zusatzprogramme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://185.13.37.79/ |titel=DGT-OmegaT web site |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Weiterentwicklung ermöglicht beispielsweise die verbesserte Kompatibilität mit Projektdateien aus dem sonst verbreitet bei der Europäischen Kommission genutzten proprietären Programm [[SDL Trados Studio]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://185.13.37.79/?q=node/32 |titel=Interaction with Trados Studio {{!}} DGT-OmegaT web site |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zusatzprogramm „Tagwipe“ entfernt beispielsweise automatisch nicht benötigte Tags aus Dokumenten im Dateiformat [[Office Open XML|DOCX]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://185.13.37.79/?q=node/35 |titel=Tagwipe {{!}} DGT-OmegaT web site |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lizenzmodell, Kosten und Betriebssystem ===&lt;br /&gt;
OmegaT wird unter der [[GNU General Public License]] veröffentlicht und ist damit [[Freie Software]]. Seit 2015 (Umstellung des Lizenzmodells von [[Across Language Server]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proz.com/forum/across_support/295298-across_is_no_longer_free.html |titel=Across is no longer free (Across support) |zugriff=2019-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist OmegaT das einzige kostenlose, desktopbasierte CAT-Werkzeug, das vom Umfang&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.computerwoche.de/a/uebersetzungssoftware-was-die-kostenlosen-tools-taugen,3215547,4 |titel=Ratgeber: Übersetzungssoftware: Was die kostenlosen Tools taugen |zugriff=2019-03-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; professionellen Werkzeugen wie Marktführer [[SDL Trados Studio]] oder [[MemoQ]] entspricht. OmegaT funktioniert plattformübergreifend, also unter anderem mit Linux, Microsoft Windows und macOS.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://omegat.org/de/download |titel=Download - OmegaT |zugriff=2019-03-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
OmegaT wurde 2000 von Keith Godfrey zunächst in [[C++]] entwickelt und die erste Version wurde am 28. November 2002 veröffentlicht. Die Entwicklung wird seither von einer breiten Community von Übersetzern getragen, die noch eine Reihe ergänzender Software geschrieben hat. Bis Mitte 2019 wurde das Projekt vom Übersetzer Didier Briel&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://omegat.org/de/about |titel=Über - OmegaT |zugriff=2019-03-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Lyon/Frankreich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.proz.com/?sp=profile&amp;amp;sp_mode=contact&amp;amp;eid_s=87297 |titel=Didier Briel - English to French translator. Translation services in Computers: Software - software, manual, online help, IT, market research, translation, localization, localisation, music, instrument, recording, studio, marketing, market studies, technology, website, web site, consulting, OmegaT, computer, telecommunications |zugriff=2019-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geleitet. Hauptentwickler war Alex Buloichik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Seit Mitte 2019 wird das Projekt von Projektmanager Aaron Madlon-Kay geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://omegat.org/de/about |titel=Über - OmegaT |abruf=2019-08-14 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Abspaltung ist die „Autshumato translation suite“, die vom South African Department of Arts and Culture, der südafrikanischen North-West University und der University of Pretoria entwickelt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://autshumato.sourceforge.net/ |titel=Autshumato |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie [[Wordfast]] Pro, [[Swordfish Translation Editor|Swordfish]] oder [[Anaphraseus]] war OmegaT ursprünglich ein eigenständiges CAT-Programm nur für [[Unixoides System|Unix-ähnliche Betriebssysteme]]. Ab der Version 1.7.3 bzw. dem Jahr 2008 funktioniert das Programm unter Linux, Microsoft Windows und macOS (früher Mac OS X).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2008/03/omegat-stable-version-173-update-2-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT stable version 1.7.3 update 2 released |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der sehr verbreiteten Linux-Distribution [[Ubuntu (Betriebssystem)|Ubuntu]] war in der im April 2019 veröffentlichten Version 19.04 die bis Juli 2019 aktuelle Version 3.6 von OmegaT erstmals standardmäßig enthalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://packages.ubuntu.com/en/disco/omegat |titel=Ubuntu – Details of package omegat in disco |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (die Version 18.04 LTS von Ubuntu aus dem April 2018 enthielt OmegaT standardmäßig gar nicht&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;; im Jahre 2016 war lediglich einmal die bereits etwas veraltete Version 2.3&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rhonda D&#039;Vine|url=https://packages.ubuntu.com/en/xenial/omegat |titel=Ubuntu – Details of package omegat in xenial |zugriff=2019-03-02 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Ubuntu enthalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stabile Standardversion 2.0 erschien im Oktober 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2009/10/omegat-stable-version-20-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT stable version 2.0 released |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die stabile Standardversion 2.3 erschien im Juli 2011.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2011/07/omegat-standard-version-230-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT standard version 2.3.0 released |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Version 3.5 erschien im Juni 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2015/06/omegat-latest-version-35-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT latest version 3.5 released |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Standardversion 3.6 erschien im März 2016 und war bis Juli 2019 der Standard.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2016/03/omegat-latest-version-360-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT latest version 3.6.0 released |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die darauf folgende Entwicklungsversion 4.0 erschien im September 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2016/09/omegat-version-40-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT version 4.0 released |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dann folgende Version 4.1 erschien im Januar 2018.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2017/01/omegat-latest-version-410-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT latest version 4.1.0 released |zugriff=2019-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklungsversion 4.2 erschien im April 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/feature-requests/milestone/4.2/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / Feature Requests / Group 4.2 |abruf=2019-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aktuelle Standardversion 4.3 erschien im Juli 2019 und ersetzte die damit veraltete Version 3.6.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2019/07/omegat-standard-version-430-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT standard version 4.3.0 released |abruf=2019-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die darauf folgende Version 5, die neben der Standard-Version auch als „Neuste Version“ zum Download angeboten wurde, erschien erstmals am 1. Oktober 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sourceforge.net/p/omegat/news/2019/10/omegat-latest-version-500-released/ |titel=OmegaT - multiplatform CAT tool / News: OmegaT latest version 5.0.0 released |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.omegat.org/de/omegat.html Offizielle Webpräsenz]&lt;br /&gt;
* [http://sourceforge.net/projects/omegat/ Sourceforge-Projektseite]&lt;br /&gt;
* [http://groups.yahoo.com/group/omegat Mailingliste bei Yahoo Groups]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Linguistik-Software]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwendungssoftware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerunterstützte Übersetzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationalisierung und Lokalisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Java-Programm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Highly_Charged_Ion&amp;diff=1252838</id>
		<title>Highly Charged Ion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Highly_Charged_Ion&amp;diff=1252838"/>
		<updated>2025-02-26T16:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein &#039;&#039;&#039;Highly Charged Ion&#039;&#039;&#039; (HCI, &#039;&#039;hoch geladenes [[Ion]]&#039;&#039;) ist ein [[Atom]], das viele [[Elektron]]en verloren hat und daher eine hohe positive [[elektrische Ladung]] aufweist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die maximal erreichbare positive Ladung ist dabei die des „nackten“ [[Atomkern]]s, also die [[Protonenzahl|Anzahl der Protonen]] im Atomkern. Zum Beispiel kann ein [[Eisen]]atom (chemisches Symbol&amp;amp;nbsp;Fe), dessen Kern 26&amp;amp;nbsp;Protonen enthält, bei Temperaturen von ungefähr 1&amp;amp;nbsp;Million Grad in der [[Sonnenkorona]] 13&amp;amp;nbsp;Elektronen abgeben und als 13-fach positiv geladenes &amp;lt;math&amp;gt;(\mathrm{Fe}^{13{}+})&amp;lt;/math&amp;gt; Ion auftreten. Bei [[Sonneneruption]]en können wegen der viel höheren Temperatur sogar &amp;lt;math&amp;gt;(\mathrm{Fe}^{23{}+})&amp;lt;/math&amp;gt;-Ionen vorkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ionen, an denen noch ein einziges Elektron gebunden ist, nennt man [[Wasserstoffartige Ionen|wasserstoffartig]], nach dem Element [[Wasserstoff]], das im neutralen Zustand nur ein Elektron besitzt; analog bezeichnet man als heliumartig, lithiumartig usw. (nach den Elementen [[Helium]], [[Lithium]], die im neutralen Zustand zwei bzw. drei Elektronen besitzen) diejenigen, die noch zwei bzw. drei Elektronen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der gebundenen Elektronen bestimmt die Grundstrukturen des [[Emissionsspektrum]]s dieser Ionen, die sich daher in [[Isoelektronisch|isoelektronischen Reihen]] klassifizieren lassen. Innerhalb einer solchen isoelektronischen Reihe werden die [[Emissionslinie]]n des [[Elektromagnetisches Spektrum|Spektrums]] mit zunehmender positiver Ladung des Ions zwar immer kurzwelliger, d.&amp;amp;thinsp;h. energiereicher, ihre Anzahl und relative Anordnung bleiben jedoch weitgehend unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund ihrer Emissionslinien erlauben hochgeladene Ionen die Analyse der chemischen Zusammensetzung, Temperatur und [[Dichte]] von extrem heißen [[Plasma (Physik)|Plasmen]] in der [[Astrophysik]] mittels [[Teleskop]]en und [[Spektrograph]]en, siehe [[Plasmadiagnostik]]. Ähnliche Verfahren verwendet man zur Untersuchung der magnetisch eingeschlossenen Plasmen in der [[Kernfusion]]sforschung. Eine weitere Anwendung finden hochgeladene Ionen als Lichtquelle für [[EUV-Lithografie|extrem ultraviolett Lithographie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerry O’Sullivan, Bowen Li, Rebekah D’Arcy, Padraig Dunne, Paddy Hayden, Deirdre Kilbane, Tom McCormack, Hayato Ohashi, Fergal O’Reilly, Paul Sheridan, Emma Sokell, Chihiro Suzuki, Takeshi Higashiguchi |Titel=Spectroscopy of highly charged ions and its relevance to EUV and soft x-ray source development |Sammelwerk=Journal of Physics B: Atomic, Molecular and Optical Physics |Band=48 |Nummer=14 |Datum=2015-05-28 |ISSN=0953-4075 |DOI=10.1088/0953-4075/48/14/144025 |Seiten=144025 |Online=https://iopscience.iop.org/article/10.1088/0953-4075/48/14/144025&amp;amp;ssi=08f6e8b4-cnvj-48c3-928d-fa98cd593c44|Abruf=2024-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Labor ist die Untersuchung von hochgeladenen Ionen mittels [[Schwerionenbeschleuniger]]n sowie des [[Electron Beam Ion Trap]]s möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. F. Beyer, H.-J. Kluge, V. P. Shevelko, in: &#039;&#039;X-ray Radiation of Highly Charged Ions&#039;&#039;, Springer Series on Atoms and Plasmas, Springer Verlag, Berlin-Heidelberg 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrophysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantenphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atomphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=The_Bat&amp;diff=24705</id>
		<title>The Bat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=The_Bat&amp;diff=24705"/>
		<updated>2025-02-26T16:23:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das E-Mail-Programm &#039;&#039;The Bat!&#039;&#039;. Zur Achterbahn siehe [[The Bat (Kings Island)]]; zum US-amerikanischen Film siehe [[Das Rätsel der Fledermaus]]; zur Romanserie siehe [[Fledermaus Kriminal-Roman]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Software&lt;br /&gt;
|Name                 = The Bat!&lt;br /&gt;
|Logo                 = [[Datei:Bat letters.png]]&lt;br /&gt;
|Screenshot           = &lt;br /&gt;
|Beschreibung         = &lt;br /&gt;
|Maintainer           = &lt;br /&gt;
|Hersteller           = [[RITLabs|RITLabs S.R.L.]]&lt;br /&gt;
|Erscheinungsjahr     = 1997&lt;br /&gt;
|AktuelleVersion      = &lt;br /&gt;
|AktuelleVersionFreigabeDatum = &lt;br /&gt;
|AktuelleVorabVersion = &lt;br /&gt;
|AktuelleVorabVersionFreigabeDatum = &lt;br /&gt;
|Betriebssystem       = [[Microsoft Windows|Windows]]&lt;br /&gt;
|Programmiersprache   = [[Embarcadero Delphi|Delphi]]&lt;br /&gt;
|Kategorie            = [[E-Mail-Programm]]&lt;br /&gt;
|Lizenz               = [[Proprietär]]: Professional- und Home-Version (die Professional Edition enthält außerdem The Bat! Voyager)&lt;br /&gt;
|Deutsch              = ja&lt;br /&gt;
|Website              = [https://www.ritlabs.com/de/ www.ritlabs.com]&lt;br /&gt;
|Dateien              = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;The Bat!&#039;&#039;&#039; ist ein [[proprietär]]es [[E-Mail-Programm]] für [[Microsoft Windows|Windows]]. Entwickelt wird es seit 1997 von [[RITLabs]], einer Softwarefirma mit Sitz in [[Chișinău]], [[Moldawien]] und wird als [[Shareware]] vertrieben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ritlabs.com/de/products/thebat/download.php |titel=The Bat! – Download |abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Unterstützte Protokolle / Sicherheit ===&lt;br /&gt;
Unterstützt werden [[Internet Message Access Protocol|IMAP]] und [[POP3]], deren [[Transport Layer Security|SSL]]-Varianten mit sicherer [[Authentifizierung]] via [[Authenticated Post Office Protocol|APOP]], [[Challenge-Response-Authentifizierung|CRAM]]-[[Keyed-Hash Message Authentication Code|HMAC]], [[NTLM]] und [[Compuserve]]s [[Robotic Process Automation|RPA]] und [[Simple Mail Transfer Protocol|SMTP]] inklusive sicherer Verbindung per [[STARTTLS]], SSL3 wird seit The Bat! 6.1 unterstützt. Via [[MAPI]] kann auch auf Mailfunktionen von [[Microsoft Exchange Server]] zugegriffen werden. [[GNU Privacy Guard|GnuPG]] und [[Pretty Good Privacy|PGP]] können eingebunden und aus The Bat! heraus angesprochen werden. [[S/MIME]] wird direkt unterstützt. Die Pro-Version verschlüsselt und sichert die Maildatenbanken bei Bedarf automatisch. [[Hypertext Markup Language|HTML]]-Mails können auf Wunsch angezeigt werden, es werden jedoch keine aktiven Inhalte ausgeführt. The Bat! lädt keine Bilder, [[Stylesheet]]s oder Skriptdateien nach. Beim Speichern/Öffnen von potentiell gefährlichen Dateien warnt das Programm den Anwender. Über [[Plug-in]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ritlabs.com/de/products/thebat/plugin.php |titel=The Bat! – Plugins |abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kann es erweitert werden. Die Programmierschnittstelle steht auch externen Entwicklern offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The Bat! kann zu einem [[RSS-Reader]] erweitert und [[Virenscanner]] eingebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrere Benutzerkonten ===&lt;br /&gt;
The Bat! unterstützt beliebig viele Benutzerkonten, denen jeweils unterschiedliche Identitäten und Vorlagen zugewiesen werden können. Somit bekommt jedes Benutzerkonto eigene Ordner wie Posteingang und -ausgang. Diese werden nicht in einem zentralen Ordner abgelegt, können aber über die &#039;&#039;Virtuellen Ordner&#039;&#039; gemeinsam dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filterfunktionen ===&lt;br /&gt;
Komplexe verschachtelte Filter werden unterstützt. Sämtliche Eigenschaften einer Mail können als Kriterium angegeben werden. Trifft ein Filter, können Aktionen wie Verschieben, Markieren, Einfärben, Starten von externen Programmen, Exportieren, Weiterleiten, Adressbuchoperationen, Abspielen von Klängen und Weiteres ausgeführt werden. &#039;&#039;Selektive Filter&#039;&#039; lesen nur den [[Header (E-Mail)|Header]] einer [[E-Mail]] auf dem [[Server]] ein und löschen die Mail ggf., ohne sie vorher herunterzuladen. Als [[Spamfilter]] können verschiedene frei erhältliche Plug-ins verwendet werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritlabs_Antispam&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ritlabs.com/en/support/tips-and-tricks/899/ Ritlabs - How to install and use Anti-Spam plug-ins]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chip_Antispam&amp;quot;&amp;gt;[https://www.chip.de/downloads/The-Bat-Home-Edition-64-Bit_13014187.html CHIP - The Bat! Home Edition]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Virtuelle Ordner können mit zahlreichen Filterkriterien erstellt werden und zeigen Mails aus verschiedenen physischen Ordnern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorlagen ===&lt;br /&gt;
Neuen Nachrichten, Antworten und weiterzuleitenden Nachrichten können sehr flexible Vorlagen zugewiesen werden, etwa zur Erstellung automatisierter Anreden, [[Signatur (E-Mails und Postings)|Signaturen]], Einleitungszeilen oder Cookies. Diese Cookies haben dabei aber nichts mit den [[HTTP-Cookie]]s von Webseiten zu tun, sondern sind Vorlagen, mit deren Hilfe Texte aus externen Textdateien automatisch in Mails eingebunden werden können. Zudem gibt es zahlreiche vordefinierte [[Variable (Programmierung)|Variablen]] und [[Makro]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ritlabs.com/de/support/help/50/ |titel=The Bat! Hilfe - Makros |abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Vorlagen können pro Konto, Ordner, Adressbuchgruppe und Absender definiert werden. Zusammen mit den Filterfunktionen kann somit die Mailkommunikation zu einem großen Teil automatisiert werden. Mit der &#039;&#039;Serienbrief&#039;&#039;-Funktion können personalisierte Newsletter erstellt werden. &#039;&#039;Schnellvorlagen&#039;&#039; ermöglichen das schnelle Einfügen von Textbausteinen mit Shortcuts und die Wiederverwendung von Textbausteinen in verschiedenen Vorlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtschreibprüfung ===&lt;br /&gt;
Die Rechtschreibprüfung prüft Texte während der Eingabe. Unbekannte Wörter kann man hinzufügen. Fremde Wörterbücher, beispielsweise von OpenOffice.org, können importiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symbolleisten ===&lt;br /&gt;
Symbolleisten können nach Wunsch angepasst werden, um zum Beispiel oft benutzte Funktionen als Symbole einzublenden oder die Oberfläche auf die notwendigen Symbole zu beschränken.&lt;br /&gt;
Ebenso können [[Tastenkombination|Shortcuts]] individuell angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalender ===&lt;br /&gt;
The Bat! verfügt über einen Kalender mit Wiedervorlagefunktion und ein Notizbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Design ===&lt;br /&gt;
Über verschiedene Designs kann die Optik der Oberfläche angepasst werden. Farben und Muster der verschiedenen Oberflächenelemente werden damit beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adressverwaltung ===&lt;br /&gt;
Mehrere Adressbücher mit jeweils mehreren Adressgruppen können verwaltet werden. Eine Adresse kann in mehreren Gruppen Mitglied sein. Jede Adresse hat zahlreiche Felder; unter anderem mehrere E-Mail-Adressen, private und geschäftliche Postadresse, Geburtsdatum (mit optionaler Benachrichtigung), E-Mail-Vorlage, zu verwendende Codepage, Bild, OpenPGP-Keys und S/MIME-Zertifikate. Seit Version 7.0 wird [[CardDAV]] unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unicode ===&lt;br /&gt;
Seit Version 6.0.0, die nur als Vorabversion verfügbar war, ist The Bat! vollständig unicodetauglich. Dafür wurde ein großer Teil des Programms neu geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Varianten ===&lt;br /&gt;
* The Bat! Home Edition&lt;br /&gt;
* The Bat! Professional Edition&lt;br /&gt;
* The Bat! Voyager: Eine USB-Version des Mailers, es ist eine Lizenz für die Pro-Version erforderlich.&lt;br /&gt;
* The Bat! Professional mit Hardware-Tokens: mit allen Funktionen von The Bat!. Zusätzlich dazu gibt es noch eine sichere Verbindung zu POP3/SMTP-Servern, Hardware-Token und „On-the-Fly“-Verschlüsselung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Import-Funktion ===&lt;br /&gt;
The Bat! ermöglicht den E-Mail-Import von folgenden Programmen und Dateiformaten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[mbox|UNIX Mailboxformat (mbox)]]&lt;br /&gt;
* [[Microsoft Outlook Express|Outlook Express]] v4.xx, 5.xx, 6.0&lt;br /&gt;
* [[Microsoft Office Outlook|Office Outlook]]&lt;br /&gt;
* [[Mozilla Thunderbird]]&lt;br /&gt;
* [[Netscape Communicator]] v4.xx&lt;br /&gt;
* Netscape Mail v2.xx, 3.xx&lt;br /&gt;
* [[Eudora (Software)|Eudora Lite/Pro]]&lt;br /&gt;
* [[Pegasus Mail]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbücher können in folgenden Formaten importiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Outlook Express (Windows Address Book)&lt;br /&gt;
* Microsoft Office Outlook (Contacts Folder)&lt;br /&gt;
* [[Google Kontakte]]&lt;br /&gt;
* [[LDAP Data Interchange Format|LDIF-Dateien]]&lt;br /&gt;
* [[vcard|Elektronische Visitenkarten (VCard)]]&lt;br /&gt;
* [[CSV (Dateiformat)|Kommagetrennte Textdateien (CSV)]]&lt;br /&gt;
* [[Tabulatorgetrennte Textdateien|Tabulatorgetrennte Textdateien (TAB)]]&lt;br /&gt;
* [[Initialisierungsdatei|Initialisierungsdateien (INI)]]&lt;br /&gt;
* Eudora Address Book&lt;br /&gt;
* Pegasus Tag File&lt;br /&gt;
* CardDAV-Adressbücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschlüsselung der Datenbank ===&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;The Bat! Professional&#039;&#039; besteht die Möglichkeit, die auf dem Rechner gespeicherte Nachrichtendatenbank, Adressbücher und Konfigurationsdateien zu verschlüsseln&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ritlabs_AES&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ritlabs.com/en/support/help/83/#6416 Ritlabs - AES Encryption]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des ersten Programmstarts kann die Verschlüsselung aktiviert und das Master-Passwort festgelegt werden. Für die Verschlüsselung wird der Algorithmus AES im CBC-Verfahren (Cipher Block Chaining) mit einem 128-Bit-Schlüssel angewendet&amp;lt;ref name=&amp;quot;NIST_AES&amp;quot;&amp;gt;[https://nvlpubs.nist.gov/nistpubs/FIPS/NIST.FIPS.197.pdf NIST - FIPS PUB 197]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erst nach der Eingabe des Master-Passworts kann auf das Programm zugegriffen werden. Eine Änderung des Master-Passworts ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ritlabs.com/de/ Offizielle deutsche Homepage]&lt;br /&gt;
* [https://www.mail-archive.com/tbbeta%40thebat.dutaint.com/ The Bat Beta (tbbeta)]&lt;br /&gt;
* [news:de.comm.software.mailreader.the-bat Deutsche Newsgroup]&lt;br /&gt;
* [https://groups.google.com/g/de.comm.software.mailreader.the-bat Deutsche Newsgroup via Google-News]&lt;br /&gt;
* [https://www.batboard.net/ Batboard - ein von Nutzern betriebenes deutschsprachiges Supportforum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bat#The}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Mail-Programm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Windows-Software]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=TV_Voerde&amp;diff=823687</id>
		<title>TV Voerde</title>
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		<updated>2025-02-26T16:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege||Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#CADCFB;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Adresse || Rönskenstr. 54a&lt;br /&gt;
46562 Voerde&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Vorstand ||Gerd Hüsken, Christoph Dauber&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Vereinsfarben || Grün-Weiß&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Internet&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; | Internetseite ||[https://tv-voerde.de/ www.tv-voerde.de]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Fußball-Abteilung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielklasse 1. Mannschaft&lt;br /&gt;
|Bezirksliga&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielklasse 2. Mannschaft&lt;br /&gt;
|Kreisliga B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spielklasse A-Jugend&lt;br /&gt;
|Kreisklasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Faustball-Abteilung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Abteilungsleiter || Dietmar Hansen&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Damen || 2.  Faustball-Bundesliga Nord&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Herren || 1. Faustball-Bundesliga Nord&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Handball-Abteilung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Damen || Landesliga&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Herren || Bezirksliga&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Tischtennis-Abteilung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Damen&lt;br /&gt;
|W-LigaR&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Herren || Landesliga&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volleyball-Abteilung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Damen || Landesliga&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Spielklasse Herren || Landesliga&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;TV Voerde 1920&#039;&#039;&#039; ist ein [[Sportverein]] aus [[Voerde (Niederrhein)|Voerde]] mit rund 2100 Mitgliedern in den Abteilungen, [[Faustball]], [[Fußball]], [[Handball]], [[Kanu]], [[Leichtathletik]], [[Schwimmsport|Schwimmen]], [[Taekwondo|Budo]], [[Triathlon]], [[Tischtennis]], [[Turnen]] und [[Volleyball]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abteilungen ==&lt;br /&gt;
=== Faustball ===&lt;br /&gt;
Im TV Voerde wird seit dessen Bestehen Faustball gespielt, die ersten Mannschaften nahmen an den Meisterschaftskämpfen des damaligen Rhein-Lippe-Gaues teil. Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam der Sportbetrieb jedoch teils zum Erliegen. Erst 1966 wurde die Faustballabteilung wieder neu gegründet. 1972 bildeten sich dann zunächst eine Frauen- und eine Männermannschaft, denen dann eine weibliche Jugendmannschaft und eine Schülermannschaft folgten. 1974 nahmen die Voerder Mannschaften dann erstmals an Meisterschaftsspielen und Turnieren teil. 1976 wurde die weibliche Jugendmannschaft [[Deutscher Meister|Deutscher Hallenmeister]] und die Schülermannschaft in der gleichen Saison Deutscher Vizemeister. Die Damenmannschaft belegte im Anschluss an den Aufstieg in die [[Faustball-Bundesliga|Feld-Bundesliga]] 1979 direkt Platz zwei und erreichte den siebten Platz bei der deutschen Meisterschaft. 1982 folgte jedoch der vorläufige Abstieg aus der Bundesliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 spielen die Frauen wieder in der Feld-Bundesliga und wurden 2000, 2001 und 2006 [[Liste der deutschen Faustballmeister|Deutscher Meister]]. Noch erfolgreicher waren die Frauen in der Hallen-Bundesliga seit ihrem Aufstieg im Jahre 1995. Sie wurden 1996, 1998, 2001, 2003 und 2005 [[Liste der deutschen Faustballmeister|Deutscher Hallenmeister]]. Im Anschluss konnte sogar der [[Europapokal]] in der Halle in den Jahren 1999, 2000, 2001, 2004, 2005 und 2008 sowie auf dem Feld in den Jahren 2000 und 2004 gewonnen werden. Den größten Erfolg in der Vereins- und Abteilungsgeschichte stellte jedoch der [[Faustball-Weltpokal|Weltpokalgewinn]] 2001 gegen die brasilianische Mannschaft Sogipa Porto Alegre dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2004 startete erstmals eine zweite Damenmannschaft in der Zweiten Bundesliga und machte mit einem Durchmarsch auf Platz eins in der Abschlusstabelle auf sich aufmerksam. Die Mannschaft musste jedoch auf die Aufstiegsspiele verzichten, da nur eine Mannschaft je Verein in der ersten Liga spielen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 und 1990 wurde die Frauenmannschaft der über 30-Jährigen zweimal in Folge Deutscher Meister. In der Hallensaison 2003/04 bildete sich aus ehemaligen Bundesligaspielerinnen wieder eine Frauen AK-30, die auf Anhieb Deutscher Meister wurde und dies 2005 und 2006 wiederholte. 1997 nahm erstmals eine Männer AK-30-Mannschaft an einer deutschen Meisterschaft teil und erreichte 1998 den vierten Platz bei der deutschen Hallenmeisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Gewinn der [[Europameisterschaft]] 1996 stand mit [[Nicole Struif]] und beim Gewinn der [[Faustball-Weltmeisterschaft]] 1998 und 2006 sowie der Europameisterschaft 2005 mit [[Petra Schmitthuysen]] je eine Spielerin des TV Voerde im Kader der deutschen Frauen-[[Nationalmannschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1991, 1993 und 2002 war Voerde Ausrichter der deutschen Jugendmeisterschaften. Im März 2006 richtete die Abteilung die deutschen Meisterschaften der Damen im Hallenfaustball aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt konnte der TV Voerde bis Ende des Jahres 2006 18 deutsche Meistertitel, 16 deutsche Vizemeisterschaften, sieben Europapokalsiege und einen Weltpokalsieg verbuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass Nachwuchsarbeit in der Voerder Faustballabteilung großgeschrieben wird, zeigt auch das Vorhandensein von Minimannschaften seit Mitte der 1980er Jahre. Hier spielen Mädchen und Jungen bis zu einem Alter von 12 Jahren gemeinsam in einer Mannschaft. Seit ihrer Gründung gewannen Voerder Minis bisher 14 rheinische Meisterschaften, die den höchsten Titel für Mini-Mannschaften vergeben. Ehemalige Mini-Spieler und -Spielerinnen bilden heute das Gerüst vieler Erwachsenenmannschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basketball ===&lt;br /&gt;
1995 erfolgte die Gründung der Abteilung. In den ersten Jahren war man wenig erfolgreich. 1998 gewannen die Minis den ersten Pokaltitel, es folgten weitere Pokalsiege der Herren 1 2002 und 2003, der Herren 2 2006 und der männlichen U16 2004. Die offene U14 errang 2002 und 2007 die Kreismeisterschaft. Bei den Herren gelang der Aufstieg bis in die Oberliga in der Saison 2008/09, aus der man aber sofort wieder abstieg. Nachdem die letzte Mannschaft, eine U16-Jungen, während der Saison 2015/16 vom Spielbetrieb der Jugendoberliga zurückgezogen wurde, erfolgte 2017 die Auflösung der Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
Die Fußballabteilung des TV Voerde hat nur wenig sportliche Erfolge vorzuweisen. Die erste Herrenmannschaft pendelte in früheren Jahrzehnten meist zwischen Kreis- und Bezirksklasseniveau. Letztmals spielte der Verein 1990/91 in der Bezirksliga Niederrhein, dann verabschiedete man sich in die Niederungen der Kreisliga A. 20 Jahre später, in der Saison 2010/11, schaffte die erste Mannschaft nach mehreren Entscheidungsspielen die Rückkehr in die Bezirksliga. Als Kreisliga-A-Tabellenführer war man punktgleich mit &#039;&#039;Viktoria Wehofen&#039;&#039; und so musste ein Entscheidungsspiel die Meisterschaftsfrage klären, welches der TV Voerde vor 2000 Zuschauern mit 3:4 im Elfmeterschießen verlor. Nunmehr als Tabellenzweiter folgte ein Relegationsspiel gegen &#039;&#039;TuSpo Saarn&#039;&#039;, das die Voerder vor 1000 Besuchern mit 1:0 nach Verlängerung für sich entschieden und den Aufstieg sicherstellten.&lt;br /&gt;
2018 schaffte die A-Jugend des TV Voerde den Aufstieg in die A-Junioren-Niederrheinliga. In der Qualifikationsgruppe konnten sie sich sowohl gegen [[VfL Rhede]] (3:0), als auch den [[SV Straelen]] (2:0) durchsetzen. Der [[SV Union Velbert]] schenkte das letzte Spiel zudem ab und machte somit den Aufstieg perfekt. In der Saison 2023/24 schaffte die erste Mannschaft den erneuten Aufstieg in die Bezirksliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtathletik ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1984/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1984]] in Los Angeles gewann mit [[Heike Schulte-Mattler]] eine Athletin des Vereins eine Bronzemedaille mit der 4-mal-400-Meter-Staffel. Zwei Jahre zuvor hatte sie den deutschen Meistertitel im 200-Meter-Lauf gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triathlon ===&lt;br /&gt;
Die Triathlon-Abteilung unter dem Namen &#039;&#039;Triminators&#039;&#039; organisiert seit 2005 den &#039;&#039;Voerder Triathlon&#039;&#039;. Bekannteste Starterin der Triminators ist [[Mareen Hufe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volleyball ===&lt;br /&gt;
Die [[Volleyball]]abteilung des TV Voerde umfasst je zwei Damen- und Herrenmannschaften im Ligaspielbetrieb sowie Mannschaften im Hobbysportbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://tv-voerde.de/ Homepage TV Voerde 1920]&lt;br /&gt;
* [https://tv-voerde-volleyball.de/ Homepage Volleyballabteilung]&lt;br /&gt;
* [https://fussball.tv-voerde.de Homepage Fußballabteilung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voerde, TV}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Voerde (Niederrhein))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportverein (Kreis Wesel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Faustballverein|Voerde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein aus dem Kreis Wesel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein im Fußballverband Niederrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volleyballverein aus Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triathlonverein (Deutschland)|Voerde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1920]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christof_Biebricher&amp;diff=1784918</id>
		<title>Christof Biebricher</title>
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		<updated>2025-02-26T16:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Christof Kurt Biebricher&#039;&#039;&#039; (* [[15. Dezember]] [[1941]] in [[Schopfheim]];&amp;lt;ref&amp;gt;[http://icking-music-archive.org/ByComposer/Biebricher.php &#039;&#039;Biebricher, Cristoph K.&#039;&#039;] IMSLP/Petrucci Music Library; abgerufen am 9. November 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[17. Februar]] [[2009]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mail-archive.com/icking-music-archive.org-tex-music%40mailman.nfit.au.dk/msg02291.html Prof. Christof Biebricher.] mail-archive.com; abgerufen am  16. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Naturwissenschaftler]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Biebricher wirkte als Professor am [[Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie|Göttinger Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie]]. In seinen Forschungsarbeiten beschäftigte er sich mit Mechanismen der [[Chemische Evolution|Chemischen Evolution]]. Insbesondere untersuchte er enzymfreie [[Replikation]] und Evolution von [[Ribonukleinsäure|RNS]], prebiotsche [[Ribonukleinsäure|RNS]]-Synthese, sowie Evolution in Viren. Darauf basieren Modelle der Fortpflanzung in den frühesten Formen des Lebens auf der Erde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mpibpc.mpg.de//research/ags/biebricher/index.html |text=&#039;&#039;RNA-Replikation&#039;&#039; |wayback=20070623101819}} Arbeitsgruppe Biebricher, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie Göttingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer weiteren Öffentlichkeit wurde er durch einen Beitrag &#039;&#039;Entstand das Leben im Eis?&#039;&#039; des Nachrichtenmagazins &#039;&#039;[[Der Spiegel]]&#039;&#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,345353,00.html Evolution: Entstand das Leben im Eis?] [[Spiegel Online]], 8. März 2005; abgerufen am 16. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christof Biebricher wirkte neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als nebenamtlicher Organist für die [[Orgel der Pfarrkirche St. Marien (Göttingen)|Orgel der Pfarrkirche St. Marien]] und Chorleiter an [[St. Marien (Göttingen)|St. Marien]] in [[Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kirchenkreis-goettingen.de/gemeinden/stadt/marien.html |text=Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien. |wayback=20090130041624}} Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren veröffentlichte er als Herausgeber [[Free Sheet Music|kostenlose Noten]] im [[Werner Icking Music Archive]] (WIMA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Synthese von lambda-Phagen-DNA in einem subzellulären System&#039;&#039;. Dissertation, Heidelberg 1970.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Replikation und Evolution von RNA in vitro&#039;&#039;. [[Habilitationsschrift]], Braunschweig 1987.&lt;br /&gt;
* mit [[Hauke Trinks]], Wolfgang Schröder: &#039;&#039;Eis und die Entstehung des Lebens. (Ice and the origin of life)&#039;&#039;. [[Shaker Verlag]], Aachen 2003, ISBN 3-8322-1493-3.&lt;br /&gt;
* mit [[Manfred Eigen]], Esteban Domingo, John J. Holland: &#039;&#039;Quasispezies und RNA Virus Evolution. Principles and Consequences. (Molecular Biology Intelligence Unit).&#039;&#039; RG Landes Co., Austin TX 2001, ISBN 978-1-58706-077-9.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.mpibpc.mpg.de/groups/biebricher/publications.html |text=Verzeichnis publizierter Arbeiten |wayback=20090814202028}} mit den meisten Veröffentlichungen bis einschließlich 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://icking-music-archive.org/ByComposer/Biebricher.php Porträt] bei [[International Music Score Library Project]] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Biebricher, Cristoph K.}}&lt;br /&gt;
* [http://icking-music-archive.org/ByComposer1/Biebricher.php Christof K. Biebricher] bei [[Werner Icking Music Archive]] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{ChoralWiki}}&lt;br /&gt;
* Biebrichers Forschungsprojekt {{Webarchiv |url=http://www.mpibpc.mpg.de/groups/biebricher/evolution_in_vitro.html |text=&#039;&#039;Evolution in Vitro&#039;&#039; |wayback=20090814202037}}, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie Göttingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1019101962|LCCN=n00020206|VIAF=223463230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biebricher, Christof}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biebricher, Christof&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Biebricher, Christof Kurt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Naturwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schopfheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klaus-J%C3%BCrgen_Bathe&amp;diff=2206204</id>
		<title>Klaus-Jürgen Bathe</title>
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		<updated>2025-02-26T15:48:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;94.153.27.216: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:KJBathe.jpg|mini|Klaus-Jürgen Bathe]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klaus-Jürgen Bathe&#039;&#039;&#039; (* [[26. Mai]] [[1943]] in [[Berlin]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bauingenieurwesen|Bauingenieur]] und [[Hochschullehrer]] für [[Maschinenbau]] am [[Massachusetts Institute of Technology]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url = http://meche.mit.edu/people/faculty/index.html?id=10 |titel = K.-J. Bathe am Massachusetts Institute of Technology |zugriff = 2009-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bathe gilt als Pionier auf dem Gebiet der [[Finite-Elemente-Methode]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel = Giants of Engineering Science|Online=[http://books.google.co.in/books?id=S2OiZVmf1ccC&amp;amp;pg=PA68&amp;amp;dq=Klaus-Jurgen+Bathe online]| Autor = Osman Anwar Bég | Verlag= Troubador Publishing | Jahr = 2003 | ISBN = 1-899293-52-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bathe ging in [[Oldenburg in Oldenburg|Oldenburg]] zur Schule und studierte in [[Südafrika]]. An der [[Universität Kapstadt]] machte er 1967 seinen ersten Abschluss als [[Bachelor]] im [[Bauingenieurwesen]]. Einen [[M.Sc.]] in Bauingenieurwesen erhielt Bathe 1969 an der [[University of Calgary]]. Anschließend wurde er 1971 an der [[University of California, Berkeley]] zum [[Ph.D.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel = To Enrich Life | Autor = Klaus-Jürgen Bathe | Jahr= 2008 | ISBN = 978-0-9790049-2-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Thema seiner [[Dissertation]] war eine numerische Lösung großer [[Eigenwert]]-Probleme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel = Finite element Procedures | Autor = Klaus-Jürgen Bathe | Verlag= Prentice Hall | Jahr = 1996 | ISBN = 0-13-301458-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist der Urheber der Simulationssoftware [[ADINA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Joseph W. Tedesco, Jan Walczak: [http://web.mit.edu/kjb/www/Principal_Publications/Preface_in_Computers_&amp;amp;_Structures.pdf &#039;&#039;Preface&#039;&#039;] (PDF; 121&amp;amp;nbsp;kB). In: &#039;&#039;Computers and Structures&#039;&#039;, Band 81, 2003, {{ISSN|0045-7949}}, S.&amp;amp;nbsp;455–462. (zum 60. Geburtstag von Bathe)&lt;br /&gt;
* [https://meche.mit.edu/people/faculty/kjb%40mit.edu &#039;&#039;Klaus-Jürgen Bathe&#039;&#039;.] Website des [[Massachusetts Institute of Technology]]. (einschließlich Curriculum Vitae: [http://meche.mit.edu/documents/kjb_CV.pdf PDF; 74&amp;amp;nbsp;kB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104652559X|LCCN=n81021983|NDL=00432519|VIAF=73968208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bathe, KlausJurgen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Massachusetts Institute of Technology)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bathe, Klaus-Jürgen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbauingenieur, Professor für Maschinenbau am Massachusetts Institute of Technology&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>94.153.27.216</name></author>
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