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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gasthaus_zum_Hirsch_(Memmingen)&amp;diff=2282054</id>
		<title>Gasthaus zum Hirsch (Memmingen)</title>
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		<updated>2025-04-10T16:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.83.80.202: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Gasthaus zum Hirsch&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Zum goldenen Hirsch&#039;&#039; genannt) ist ein unter [[Denkmalschutz]] stehender ehemaliger Gasthof im [[Oberschwaben|oberschwäbischen]] [[Memmingen]] in [[Bayern]]. Es steht an der Südseite des Marktplatzes.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marktplatz 6 Memmingen Gasthaus zum Hirsch.JPG|miniatur|hochkant|Gasthaus zum Hirsch am Memminger Marktplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühere Bebauung ===&lt;br /&gt;
Der Bauplatz gehört zur Keimzelle der alten [[Welfenstadt]] Memmingen. Er war vermutlich bereits seit dem frühen Mittelalter, spätestens jedoch im frühen [[Hochmittelalter]] bebaut. Dies bezeugt die noch erhaltene, mit Ziegelsteinen verblendete Tuffsteinwand im Inneren des Hauses. Die früheste Erwähnung befindet sich im Denkbuch der Reichsstadt Memmingen für die Jahre 1397 ff. im Stadtarchiv. Dort ist für das Jahr 1406 ein &#039;&#039;Haintzel und sinem Stiefkind vo hultzin hus&#039;&#039; erwähnt. Er musste einen Pfennig an Zins für sein Haus in der Stadt bezahlen. Es folgen weitere Zinseintragungen der späteren Jahre, meist für hoch angesehene Persönlichkeiten der Reichsstadt. Am Dienstag nach Allerheiligen des Jahres 1488 übernachtete [[Christoph der Starke]] in dem Gasthaus, 1492 nahmen dort zwei Landgrafen von Hessen Quartier. Ab dem Jahr 1499 war kurzzeitig eine Färberei in dem Gebäude untergebracht. Bis 1589 wechselten die Besitzer häufig. Zeitweilig gehörte das Haus auch dem Apotheker Dr. Ivo Strigel, dem Sohn des Künstlers [[Ivo Strigel]]. Er ließ in dem Gasthaus wie viele Apotheker im 16. Jahrhundert Betten für die Pflege der Kranken einrichten. Es war also zu dieser Zeit eine Art Krankenhaus. Walter Eysenberger erwarb das Haus 1521. Er gehörte der [[Großzunft]] an und war im Gefolge von [[Maximilian I. (HRR)|Kaiser Maximilian I.]] aus Nürnberg eingewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Arlart: &#039;&#039;Das Gasthaus zum Goldenen Hirsch – ein Nachtrag zur frühen Geschichte des Memminger Gasthauses am Marktplatz.&#039;&#039; Spiegelschwab, Heimatbeilage der [[Memminger Zeitung]], Jahrgang 2010, Nr. 2, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugeschichte des aktuellen Gebäudebestands ===&lt;br /&gt;
Das heutige Haus wurde 1589 im Auftrag der Stadt als Gasthaus erbaut,&amp;lt;ref&amp;gt;Philip L. Kinter: &#039;&#039;Die Geschichte der Stadt Memmingen – Von den Anfängen bis zum Ende der Reichsstadt.&#039;&#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-8062-1315-1, Seite 535&amp;lt;/ref&amp;gt; in deren Besitz es sich bis 1634 befand. Seit diesem Zeitpunkt befindet es sich im Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Stadt von den kaiserlichen Truppen im Dreißigjährigen Krieg nach längerer Belagerung besetzt worden war, wohnte im Januar 1633 der Kroatengeneral [[Johann Ludwig Hektor von Isolani|Isolani]] in dem Gasthaus. Der Wirt wurde als einziges Mitglied der Stadtregierung nicht nach Tirol verschleppt, sondern durfte in der Stadt bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Miedel, Führer durch Memmingen und Umgebung, Erster Teil, Memmingen 1929, Seite 108&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen mit einem Unterhändler Napoleons am 14. Oktober 1805 wurden ebenfalls in dem Gasthof geführt. Der Unterhändler wurde dabei mit verbundenen Augen zum Gasthof geführt, um den Wohnort des österreichischen Platzkommandanten Graf Spangen geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später geriet 1826 der Wirt Gabriel Häberle durch Überschuldung in finanzielle Not, worauf der Gasthof, der damals aus der Gaststube, einem Tanzplatz, mehreren beheizbaren und nicht beheizbaren Gast- und Dienstbotenzimmern sowie einem geräumigen Hof mit laufendem Wasser und Stallungen für 24 Pferde bestand, versteigert werden sollte. Der Wert wurde auf 5500 Gulden geschätzt. Dieser Schätzpreis wurde allerdings bei mehreren Versteigerungsterminen nicht erreicht. Der Wirt Häberle konnte sich mit den Geldgebern anders einigen und übergab das Gasthaus seinem Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1831 ließ der Bierbrauer Rist, der durch Einheirat in den Besitz des Gasthofes gekommen war, diesen nebst Stallungen und der Einrichtung versteigern. Neuer Eigentümer wurde der Inhaber der Brauerei &#039;&#039;Zum Weißen Schwanen&#039;&#039; in der angrenzenden Ulmer Straße. Dieser übertrug die auf dem Anwesen ruhende Weinwirtschaftsgerechtigkeit auf sein Gasthaus in der Ulmer Straße. Im Gegenzug wurde die Brau- und Taferngerechtigkeit auf den Goldenen Hirsch übertragen. Bei einer erneuten Versteigerung des Anwesens kam es 1846 in den Besitz von Nicolaus Textor. Über ihn wurde 1851 das Konkursverfahren eröffnet und er wanderte daraufhin 1854 nach Nordamerika aus. Nach einer weiteren Versteigerung kam das Haus in den Besitz des aus [[Pfaffenhausen]] stammenden Bierbrauers Xaver Leonhard. Er braute von März 1852 bis Dezember 1854 49 [[Schaff|Schäffel]] Malz zu weißem Bier, 136 Schäffel zu braunem Sommerbier und 56 Schäffel zu braunem Winterbier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger Joseph Leonhard fiel am 27. August 1889 einem Verbrechen zum Opfer. Daraufhin übernahmen seine drei Schwestern das Geschäft. Diese gaben den Brauereibetrieb auf, ließen das Brauereigebäude abbrechen und bauten dort ein Wohnhaus. Es dürfte sich dabei um das Gebäude hinter dem Gasthaus handeln. Danach wechselten die Besitzer und Pächter häufig. Von 1913 bis 1919 wurde neben dem Schankbetrieb auch eine Metzgerei in dem Gebäude betrieben. Baumeister Unglehrt baute das Gasthaus 1911 um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstellung des Restaurationsbetriebes und Wiederaufnahme ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1919 wurden die Räumlichkeiten von einem Metzger und einem Braumeister erkauft. Allerdings lehnte die Stadt das Gaststättenkonzessionsgesuch ab, woraufhin der Betrieb noch im selben Monat eingestellt wurde. Daraufhin erwarb die Firma Emil Bäßler das Haus. Er richtete in den Gasträumen ein Ladengeschäft und Lagerräume ein. Die ehemaligen Fremdenzimmer wurden zu Wohnungen umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namen „Zum Hirsch“ behielt das Haus, das sogenannte [[Realrecht]] wurde auf das [[Fugger-Booser-Haus]] übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lars Dietsch: &#039;&#039;Zum Goldenen Hirsch – Zur Geschichte eines alten Memminger Gasthauses am Marktplatz.&#039;&#039; Spiegelschwab, Heimatbeilage der [[Memminger Zeitung]], Jahrgang 2009, Nr. 3, Seite 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später befindet sich im Erdgeschoss ein Spielwarengeschäft, die oberen Stockwerke beherbergen Wohn- und Büroräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2019 erwarb der italienische Bauherr, Immobilien- und Gastronomieinvestor &#039;&#039;Cosimo Reo&#039;&#039; aus Leutkirch das Gebäude und führte es gut hundert Jahre später wieder seiner historischen Gastronomienutzung zu. Nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit wird das italienische Restaurant &#039;&#039;Lorenzo&#039;&#039; im April 2022 eröffnet und die Historie der Gastronomienutzung wird fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das dreigeschossige Giebelhaus besitzt fünf Achsen. Durch Ladeneinbauten wurde das Untergeschoss geändert, während die restlichen Teile des Hauses wohl im Wesentlichen aus dem 16. Jahrhundert entstanden sind. Durch Pilaster und Blendbogen ist der zweigeschossige Giebel bereits seit 1586 gegliedert. Die alten Schwingungen an der Giebelschräge stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. An der Westseite des Hauses befindet sich eine mit Ziegeln verkleidete hochmittelalterliche Tuffsteinmauer. Das Erdgeschoss ist als zweischiffige Halle gegliedert. Sie besitzt drei Joche mit Kreuzgratgewölbe, welches auf Rundpfeiler gestützt ist. Die Hallenform ist durch moderne Zwischenwände unterteilt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Tilmann Breuer&lt;br /&gt;
 | Titel=Stadt und Landkreis Memmingen&lt;br /&gt;
 | TitelErg=Bayerische Kunstdenkmale&lt;br /&gt;
 | Seiten=46&lt;br /&gt;
 | Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
 | Ort=München&lt;br /&gt;
 | Jahr=1959&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Lars Dietsch: &#039;&#039;Zum Goldenen Hirsch – Zur Geschichte eines alten Memminger Gasthauses am Marktplatz.&#039;&#039; Spiegelschwab, Heimatbeilage der [[Memminger Zeitung]], Jahrgang 2009, Nr. 3, Seite 11.&lt;br /&gt;
* Wolfram Arlart: &#039;&#039;Das Gasthaus zum Goldenen Hirsch – ein Nachtrag zur frühen Geschichte des Memminger Gasthauses am Marktplatz.&#039;&#039; Spiegelschwab, Heimatbeilage der [[Memminger Zeitung]], Jahrgang 2010, Nr. 2, Seite 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c29f6f830447fdf7176b7894c140e5af2b1891b195b9b3b41cf55625d3be9d7dbbdada1a5fcbae9200024f0a840a396d8e2f51a772f5449246c35aae9092f9a9158c2c4f5958dc038a189001e5593575e46ddba7d9f513ad6151e5bb861e55e0cd4d7a34ba912533486ddba7d9f513ad6192cc180a88565d9244c9976cf1d397069ede386f1a3fbc98a12a3c4d2cd2d68ec4ef3ecc156fe0c3f52b5cbf6fb63089e091133590225ab7a3d162929bddb677601aa0fbcab29ec93569fdb7dfc24ef0445515e0e8d581b4c81b26d4cec4a245d39d02d3b6551c3ac2355ee603526df24bc5206451c9e62923ce2d5f63deb2202c56b8bb9397c23c23a29f2914532f43188cfa5774622ef897b25c5f3efd16b8a66eae7b82c8cc9600c0a3b2876b32c64b2aaa9aa7e1b4865bd10a406963765deebe852813efb77e516da920e49bcf14905ed0febd3e9ff7e029d9a2b511891d14b33f0b274ae08b Das Gasthaus zum Hirsch beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.986141|EW=10.181137|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Memmingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1580er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Memmingen|Hirsch #Memmingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Europa|Hirsch #Memmingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.83.80.202</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gasthaus_zum_Hirsch_(Zweibr%C3%BCcken)&amp;diff=1078945</id>
		<title>Gasthaus zum Hirsch (Zweibrücken)</title>
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		<updated>2025-04-10T16:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.83.80.202: /* Anlage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=49.247743|EW=7.362256|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Zweibrücken Fugäzo.JPG|thumb|Ehemaliges Gasthaus &amp;quot;Zum Hirsch&amp;quot; in der Fußgängerzone (1679 erneuert)]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige &#039;&#039;&#039;Gasthaus zum Hirsch&#039;&#039;&#039; ist das älteste erhaltene Haus in der Innenstadt von [[Zweibrücken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht an dem zum Hallplatz hin gelegenen Ende der Fußgängerzone in der Hauptstraße 88. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert erbaut; erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1583. Es gehört zu den wenigen Gebäuden in der Zweibrücker Innenstadt, die während des Zweiten Weltkriegs nicht zerstört wurden. Es liegt daher etwas tiefer als die davor verlaufende Fußgängerzone, die wie die Nachbargebäude auf einer Schuttschicht errichtet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Integriert in den Hof des Hinterhauses befindet sich noch ein Treppenturm der ehemaligen &#039;&#039;Stadtmauer Zweibrückens&#039;&#039;. Von dieser Mauer existieren außerdem heute noch die Fundamente des sogenannten &#039;&#039;Spitalturmes&#039;&#039; und ein etwa 50 Meter langes Stück im westlichen Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Rheinland-Pfalz|Hirsch #Zweibrucken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Europa|Hirsch #Zweibrucken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.83.80.202</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gasthaus_zum_Anker_(Niedernhausen)&amp;diff=1268858</id>
		<title>Gasthaus zum Anker (Niedernhausen)</title>
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		<updated>2025-04-10T15:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.83.80.202: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Anker_niedernhausen.png|mini|Der &#039;&#039;Anker&#039;&#039; wenige Monate vor seinem Abriss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Gasthaus zum Anker&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Alte Post&#039;&#039;) war eine Schankwirtschaft auf dem Grundstück &#039;&#039;Wiesbadener Straße 6&#039;&#039; im alten Ortskern von [[Niedernhausen]] im [[Rheingau-Taunus-Kreis]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in der Mitte des Ortes unweit des Kreuzungspunktes der Verbindungsstraßen nach [[Idstein]] und nach [[Wiesbaden]] errichtet. Gegenüber lag mit der Herrenmühle die ansehnlichste Hofreite des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 1734 erhielt der damalige Besitzer Johann Conrad Braun, ein ehemaliger [[Hüttenschreiber]], von seinem nassauischen Landesherrn für einen jährlichen Zins von 50 Gulden die [[Schildwirtschaftsgerechtigkeit]] und mit der [[Braugerechtigkeit]] auch das Recht, Bier zu brauen und Branntwein zu brennen. Der Überlieferung nach stand das Wirtshaus bei den Leuten in keinem Renommee und Braun verschuldete sich hoch. Nach dessen Tod übernahm sein Schwiegersohn Johann Adam Schäfer, der bereits von 1749 die Branntweinbrennerei neben dem Gasthaus betrieben hatte, den &#039;&#039;Anker&#039;&#039;. Aber auch er konnte den jährlichen Zins nicht erwirtschaften und häufte Schulden an. Schließlich übergab er seinem in [[Niederseelbach]] lebenden Schwiegersohn Heinrich Kreusel das Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurde bei einem Bombenangriff am 9. März 1945 der rückwärtige Teil des Gasthauses, in dem ein Tanzsaal untergebracht war, zerstört. Nach Kriegsende diente das Gebäude als Wohnhaus. Eine Giebelinschrift nannte eine Instandsetzung im Jahr 1957. Später befand sich darin eine Bäckerei und danach ein Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem 1972 die nahegelegene Straßenkreuzung ausgebaut und im Zuge der Baumaßnahmen die gegenüberliegende Herrenmühle abgerissen wurde, befand sich der &#039;&#039;Anker&#039;&#039; als einzig verbliebenes historisches Gebäude in städtebaulich isolierter Situation. Das Gebäude verfiel zusehends. Nachdem der Denkmalschutz aufgehoben wurde, setzte der letzte Eigentümer am 23. Februar 2008 eine seit Jahren bestehende Abrissgenehmigung um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Dagmar Söder: &#039;&#039;Kulturdenkmäler in Hessen: Rheingau-Taunus-Kreis II. Altkreis Untertaunus.&#039;&#039; Wiesbaden 2003&lt;br /&gt;
* Mathias Gubo: &#039;&#039;Der „Anker“ hat selten Glück gebracht&#039;&#039;, in: Wiesbadener Kurier, 26. Februar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/09/39/N|EW=8/19/02.2/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Hessen|Anker #Niedernhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kulturdenkmal im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Niedernhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Rheingau-Taunus-Kreis|Niedernhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Niedernhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 2000er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Europa|Anker #Niedernhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.83.80.202</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gasthaus_R%C3%B6ssle_(Trillfingen)&amp;diff=2435594</id>
		<title>Gasthaus Rössle (Trillfingen)</title>
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		<updated>2025-04-10T05:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.83.80.202: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Trillfingen Gasthaus Rössle 885.jpg|mini|Gasthaus Rössle (2020)]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Gasthaus Rössle&#039;&#039;&#039; in [[Trillfingen]] ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Haus wurde um 1790 errichtet. Es wurde von einem Bauführer des Baumeisters [[Pierre Michel d’Ixnard|d’Ixnard]] im französischen Baustil entworfen und besitzt erhaltenswerte Stuckdecken. Das Gasthaus wurde von den Erben der letzten Wirtin, Paula Stehle, an einen Privatmann verkauft, der es nicht nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2010 wurde ein Ankauf des verfallenden Gebäudes, das noch einen Verkehrswert von 14.500 Euro hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.haigerloch-trillfingen-stadt-kauft-roessle-nur-ohne-denkmalschutz.22ac4930-5f6a-4fe4-a87b-e268202b1149.html Schwarzwälder Bote vom 10. Januar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; durch die Stadt Haigerloch erwogen, die an diesen Kauf allerdings die Bedingung knüpfte, dass der Denkmalschutz für das Rössle aufgehoben und damit der Abriss ermöglicht würde. Nachdem das staatliche Denkmalamt hierzu keine Zustimmung gegeben hatte und die Zeitschrift [[Denkmalpflege in Baden-Württemberg]] über das ehemalige Gasthaus berichtet hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Friesch, &#039;&#039;[https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/11522/5376 Ein klassizistisches Kleinod vom Abriss bedroht: Das Gasthaus Rössle in Trillfingen]&#039;&#039;, in: [https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/index Denkmalpflege in Baden-Württemberg], Bd. 39 Nr. 3 (2010), S. 194–195&amp;lt;/ref&amp;gt;, äußerten mehrere private Investoren Kaufabsichten. 2022 ging das Rössle in die Hände neuer Besitzer über, die das Bauwerk sanieren und zu Wohnzwecken nutzbar machen lassen wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.plaene-fuer-altes-wirtshaus-trillfinger-roessle-soll-zum-wohnobjekt-werden.5773ea02-ab14-4520-a9b8-c59ff04aff3e.html www.schwarzwaelder-bote.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/document/obj32050721#|home Aufnahme von 1936]&lt;br /&gt;
* Artikel von Holger Friesch zum Download in &#039;&#039;[https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/index Denkmalpflege in Baden-Württemberg]&#039;&#039;, Bd. 39 Nr. 3 (2010), &#039;&#039;[https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/11522/5376 Ortstermin: Ein klassizistisches Kleinod vom Abriss bedroht: Das Gasthaus Rössle in Trillfingen]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/23/04/N |EW=8/48/21.5/E |type=landmark |region=DE-BW|dim=25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gasthaus Rossle #Trillfingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Haigerloch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Haigerloch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Baden-Württemberg|Rossle #Trillfingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Europa|Rossle #Trillfingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.83.80.202</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tute&amp;diff=1745854</id>
		<title>Tute</title>
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		<updated>2025-04-06T19:19:24Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Tute&#039;&#039;&#039; steht für&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Artur de Souza Nascimento]] (1886–1957), brasilianischer Musiker (Künstlername)&lt;br /&gt;
* [[Ochrea]], Nebenblattscheide bei Blütenpflanzen &lt;br /&gt;
* [[Tröte]], ein primitives Blasinstrument &lt;br /&gt;
* [[Tute (Kartenspiel)]], spanisches Kartenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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