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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schlacht_bei_Tyrnau&amp;diff=213126</id>
		<title>Schlacht bei Tyrnau</title>
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		<updated>2025-06-12T00:39:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In der &#039;&#039;&#039;Schlacht bei [[Trnava|Tyrnau]]&#039;&#039;&#039; am 5. Oktober 1621 unterlagen [[Habsburger|habsburgische]] [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserliche Truppen]] unter [[Rudolf von Tiefenbach]] dem Heer von [[Gábor Bethlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Gábor Bethlen]] war 1619 mit 50.000 Mann in [[Oberungarn]] (heute: [[Ostslowakei]]) eingefallen und eroberte anfangs die gesamte heutige [[Slowakei]], einschließlich Tyrnau. Noch 1619 verlor er jedoch einige Städte in der Westslowakei, darunter auch Tyrnau. Seine Lage verschlechterte sich zusehends nach der für die Kaiserlichen siegreichen [[Schlacht am Weißen Berg]] gegen die böhmischen Stände.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Schlacht ==&lt;br /&gt;
Um seine Ausgangsposition bei den geplanten Friedensverhandlungen mit den Habsburgern zu verbessern, beschloss Bethlen 1621, die Westslowakei zurückzuerobern, was ihm auch teilweise gelang. Am 5. Oktober 1621 stand er vor Tyrnau, dem Zentrum der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] in der [[Slowakei]]. Der nach dem Tode Feldmarschall [[Karl Bonaventura Graf von Buquoy|Buquoys]] neue Befehlshaber der kaiserlichen Truppen [[Rudolf von Tiefenbach]] versuchte die Stadt vom Belagerungsring zu befreien. Allerdings konnte er zeitweilig nur 2.000 Mann aufbieten und stand damit einer zwanzigfachen Übermacht gegenüber. In dem Dorf [[Bohdanovce nad Trnavou]], in der Nähe von Tyrnau, wurden die kaiserlichen Truppen vernichtet, nur ein kleiner Rest ging in Gefangenschaft. Tiefenbach entkam mit knapper Not. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Tage später begann dann Bethlen wie geplant seine Friedensverhandlungen mit den Habsburgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* cf. {{ADB|39|94|107|Tiefenbach, Rudolf Freiherr von|[[Hermann Hallwich]]|ADB:Teuffenbach, Rudolf Freiherr von (1. Artikel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht des Dreißigjährigen Kriegs|Tyrnau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1621]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bohdanovce nad Trnavou]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (Heiliges Römisches Reich)|Tyrnau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowakische Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August-Streiks_1980_in_Polen&amp;diff=1012321</id>
		<title>August-Streiks 1980 in Polen</title>
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		<updated>2025-06-12T00:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: +Kategorie:Aufstand (20. Jahrhundert)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Strajk sierpniowy w Stoczni Gdańskiej im. Lenina 34.jpg|mini|hochkant=1.2|August-Streiks in der Danziger Leninwerft, 1980]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;August-Streiks 1980 in Polen&#039;&#039;&#039; waren eine Reihe von Arbeitsniederlegungen in der kommunistisch regierten [[Volksrepublik Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich fanden die ersten Streiks in [[Świdnik]] und [[Lublin]] Anfang Juli statt, &#039;&#039;Lubliner Juli&#039;&#039; genannt, und die ersten Protest-Arbeitsniederlegungen gab es in dieser Region schon im Frühjahr 1980. Er ging in die Geschichte ein durch die [[Streik]]s an der [[Ostseeküste]]. Als Resultat der Lubliner Ereignisse breiteten sich die Streiks in benachbarte Regionen aus, und schließlich wurde in zahlreichen Städten im ganzen Land gestreikt. Der wohl wichtigste Streik wurde am 14.&amp;amp;nbsp;August von den &#039;&#039;Freien Gewerkschaften&#039;&#039; (&#039;&#039;[[Wolne Związki Zawodowe Wybrzeża]]&#039;&#039;) auf der [[Werft Danzig|Danziger Werft]] ausgerufen (gefordert wurden u.&amp;amp;nbsp;a. die Rücknahme der Kündigung von [[Anna Walentynowicz]], eine Lohnerhöhung, der Bau eines Denkmals für die Opfer vom [[Aufstand vom Dezember 1970 in Polen|Dezember 1970]]), dem sich die Delegationen bestreikter Betriebe aus anderen Städten anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem August 1980 begann eine 15 Monate währende Periode relativer Freiheit in der polnischen Gesellschaft und es entstand eine soziale Bewegung, die sich in kurzer Zeit in die [[Solidarność]] wandelte. Beendet wurde diese Phase mit der [[Kriegsrecht in Polen 1981–1983|Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981]]. Insgesamt gelten die Streiks als wichtiger Meilenstein auf dem Wege zum Systemwandel, der schließlich zum [[Volksrepublik Polen#Agonie und Ende der Volksrepublik|Zusammenbruch der Volksrepublik Polen]] und zur Errichtung der [[Dritte Polnische Republik|Dritten Polnischen Republik]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 14. August – [[Jerzy Borowczak]], [[Bogdan Felski]] und [[Ludwik Prądzyński]] rufen unter Führung von [[Bogdan Borusewicz]] einen Streik auf der Danziger Leninwerft aus. Auf der bestreikten Werft trifft [[Lech Wałęsa]] ein. Die Arbeiter fordern: die Wiedereinstellung von Anna Walentynowicz und Lech Wałęsa, die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Dezember 1970, die Garantie der Sicherheit der Streikenden, Lohnerhöhungen, Teuerungs- und Familienzuschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 15. August – dem Streik schließt sich die [[Stocznia Gdynia|Werft der &#039;&#039;Pariser Kommune&#039;&#039;]] in Gdynia an. [[Henryka Krzywonos]] hält ihre Straßenbahn der Linie&amp;amp;nbsp;15 an und setzt damit einen Streik der städtischen Verkehrsmittel in Danzig in Gang. Die Telefonverbindungen werden blockiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 16. August – die Leitung der Danziger Werft erklärt sich einverstanden, die Forderungen der Werftarbeiter zu realisieren. Das Streikkomitee beschließt den Streik zu beenden. Lech Wałęsa gibt auf Vorschlag anderer streikender Betriebe einen Solidaritätsstreik bekannt. Henryka Krzywonos, [[Ewa Osowska]], [[Alina Pienkowska]] und Anna Walentynowicz halten abziehende Werftarbeiter auf. Ein &#039;&#039;Zwischenbetriebliches Streikkomitee&#039;&#039; (&#039;&#039;[[Międzyzakładowy Komitet Strajkowy]] – MKS&#039;&#039;) wird einberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 17. August – [[21 Forderungen des MKS]] werden aufgestellt, es wird eine hl. Messe durch den Priester [[Henryk Jankowski]] gelesen, den [[Prälat]]en der Danziger Pfarrei der hl. Brigida, unter Teilnahme tausender Menschen, auf dem Platz vor dem Haupttor zur Werft steht ein Gedenkkreuz für die Opfer des Dezember 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 18. August – dem MKS haben sich bereits 156 Betriebe an der Küste angeschlossen. In [[Stettin]] beginnt ein Streik auf der [[Stettiner Werft|Werft &#039;&#039;Adolf Warski&#039;&#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 19. August – die Machthaber bemühen sich, die Solidarität der Streikenden zu brechen, es werden „konkurrierende“ MKS-Organisationen geschaffen. Das MKS der Danziger Werft vereinigt 253 Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 20. August – das Regime lehnt weiterhin Gespräche mit dem MKS ab, den Streikenden schließen sich die [[Technische Universität Danzig|Technische Universität]], wie auch die [[Universität Danzig]] sowie die Oper und die Philharmonie Danzigs an. Das MKS repräsentiert 304 Betriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 21. August – eine Regierungsdelegation mit [[Mieczysław Jagielski]] kommt nach Danzig, dem Streik schließen sich Betriebe in [[Elbląg]] und [[Słupsk]] an. Das Danziger MKS vertritt 350&amp;amp;nbsp;Betriebe. Die Regierungsdelegation versucht, unter Nichtbeachtung des MKS Gespräche aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 22. August – das MKS fordert die Regierung zur Aufnahme von Gesprächen auf. In Stettin nimmt eine Regierungsdelegation Gespräche mit dem dortigen MKS auf, das 97 Betriebe vertritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 23. August – das MKS repräsentiert 388 Betriebe, eine Regierungsdelegation kommt in Danzig an und nimmt Gespräche auf. Es erscheint die erste Nummer des Streik-Informations-Bulletins „Solidarność“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 24. August – nach Danzig kommt auf Einladung des MKS eine Gruppe von Experten. In diese Experten-Kommission sind berufen [[Tadeusz Mazowiecki]], [[Bohdan Cywiński]], [[Bronisław Geremek]], [[Tadeusz Kowalik]], [[Waldemar Kuczyński]], [[Jadwiga Staniszkis]], [[Andrzej Wielowieyski]] und zu einem späteren Zeitpunkt stoßen dazu [[Jerzy Stembrowicz]], [[Andrzej Stelmachowski]] und [[Jan Strzelecki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 25. August – es wird eine Pressekonferenz durch den Sprecher des MKS [[Lech Bądkowski]] abgehalten. Er informiert, dass die Gespräche bis zur Freigabe der blockierten Telefonverbindungen nicht weitergeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 26. August – neuerliche Gespräche mit der Regierungsdelegation finden zum Thema der Bildung freier Gewerkschaften statt. Die Regierungsdelegation belässt es bei der Reform der bisherigen Gewerkschaftsverbände. Ein MKS entsteht in [[Breslau]], Solidaritätsstreiks mit der Danziger Werft brechen aus in [[Krakau]], Warschau, [[Poznań]], [[Łódź]], [[Rzeszów]] und anderen Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 27. August – das MKS aus [[Elbląg]] übergibt seine Befugnisse demjenigen aus Danzig, das 630 Betriebe vertritt. Streiks beginnen in [[Wałbrzych]], [[Bielsko-Biała]], [[Świdnica]] und in den [[Ursus (Unternehmen)|Ursus-Werken]] in Warschau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 28. August – eine Delegation aus Breslau erreicht Danzig. Lech Wałęsa schlägt vor, die in Danzig geschlossene Übereinkunft auf das ganze Land zu übertragen. Die Herrschenden antworten mit der Verhaftung von Oppositionellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 29. August – die Gespräche mit der Regierungsdelegation befinden sich in der Sackgasse, die Gretchenfrage ist die Errichtung freier Gewerkschaften. Nach Danzig kommt eine MKS-Delegation aus [[Bydgoszcz]], [[Bergwerk]]e in [[Oberschlesien]] werden bestreikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 30. August – das MKS unterschreibt eine Übereinkunft mit der Regierungsdelegation. Auf der Danziger Werft erfolgt eine schrittweise Anerkennung von Teilen der 21 Forderungen. Lech Wałęsa fordert das Ende der Repressionen gegenüber den Oppositionellen. Das MKS entscheidet sich zum Weiterführen der Gespräche erst zum Augenblick der Befreiung der politischen Gefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 31. August – es wird eine [[Augustabkommen|Übereinkunft]] zwischen dem MKS der Danziger Werft, das 700 Betriebe vertritt, und der Regierungsdelegation unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutendste Streiks in der Volksrepublik Polen ==&lt;br /&gt;
* Juni 1956 – [[Posener Aufstand (1956)|Posener Aufstand]]&lt;br /&gt;
* Dezember 1970 – [[Aufstand vom Dezember 1970 in Polen]]&lt;br /&gt;
* Juni 1976 – [[Polnischer Volksaufstand im Juni 1976]] in [[Ursus (Warschau)|Ursus]], [[Radom]], [[Płock]]&lt;br /&gt;
* August 1980 – [[Danzig]], [[Stettin]], [[Elbląg]] u.&amp;amp;nbsp;a. [[Solidarność]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholische Kirche in Polen]] hatte während der ganzen Zeit des Kommunismus eine besondere Rolle in Polen. Die Wahl eines Polen zum Papst ([[Johannes Paul II.]]) stärkte diese Rolle noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 stieg im Zuge der zweiten [[Ölpreiskrise]] der Ölpreis; dies trug in vielen Ländern zu einer Rezession bei (damals herrschte in vielen Ländern [[Stagflation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1979 begann die [[Sowjetunion]] den [[ Afghanistankrieg]]. Dies und die Aufrüstung der Sowjetunion mit [[SS-20]]-Raketen trug dazu bei, den [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] weiter zu verschärfen. In Moskau regierte zur Zeit der Auguststreiks [[Leonid Breschnew]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gdańsk Shipyard Strike of 1980|August-Streiks 1980 in Polen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.de.gdansk.gda.pl/about,2,18.html Die Streiks auf der Website der Stadt Danzig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solidarność]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksrepublik Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Streik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschaftsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<title>Slaget på Fælleden</title>
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		<updated>2025-06-12T00:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: +Kategorie:Aufstand (19. Jahrhundert)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Slaget på Fælleden&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Schlacht auf der [[Allmende]]&#039;&#039;}}) ist die Bezeichnung für einen gewaltsamen Zusammenstoß zwischen Arbeitern, Militär und Polizei am [[5. Mai]] [[1872]] auf dem &#039;&#039;Nørrefælled&#039;&#039; in [[Kopenhagen]]. In der [[Geschichte Dänemarks]] war es der erste größere Aufstand der neuen [[Arbeiterbewegung]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Slaget-pa-Faelleden Kopenhagen StNikolai-Kirche a.jpg|mini|Gedenktafel an der Nikolaikirche in Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
Der Hintergrund der Ereignisse war ein Streik der Maurergesellen, der im April 1872 begonnen hatte. Die Forderung war die Abschaffung der so genannten „Sklavenstunde“, der elften Arbeitsstunde zwischen 18 und 19 Uhr. Die dänische Abteilung der [[Erste Internationale|Internationale]], &#039;&#039;[[Socialdemokraterne]]&#039;&#039;, verhielt sich zunächst reserviert gegenüber den Streikenden, aber als sich eine Niederlage abzeichnete, beschloss ihr Führer [[Louis Pio]] die Einberufung eines großen Treffens auf dem Nørrefælled zum 5. Mai. Ziel sollte es sein, die Solidarität mit den Streikenden zu demonstrieren und mit ihnen zusammen einen Forderungskatalog zu formulieren, der [[Friedrich VIII. (Dänemark)|Kronprinz Frederik]] vorgelegt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Auftakt zu dem Treffen verfasste Pio einen sehr scharfen Artikel mit dem Titel „Målet er fuldt“ (Das Maß ist voll) in seiner Zeitung &#039;&#039;Socialisten&#039;&#039;. Dieser Artikel führte zur Verhaftung der drei Arbeiterführer Pio, [[Harald Brix]] und [[Paul Geleff]] am 4. Mai, also einen Tag vor der geplanten Veranstaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Verbot versammelten sich am Sonntag, dem 5. Mai tausende Arbeiter, obwohl die Streikorganisatoren dies verhindern wollten. Die Behörden setzten [[Husaren]] ein, um die unbewaffnete Menschenmenge zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Slaget på Fælleden&#039;&#039; erlangte den Status eines [[Politischer Mythos|politischen Mythos]] in der Geschichte der dänischen Arbeiterbewegung. Eine der Lehren aus der Repression war der moderatere Kurs, den die Bewegung in den 1880ern einschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Benito Scocozza und Grethe Jensen: &#039;&#039;Politikens Etbinds Danmarkshistorie&#039;&#039;. 3. Ausgabe, Politikens Forlag 2005. ISBN 978-87-567-8500-6. S. 257.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Slaget pa Faelleden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Arbeiterbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kopenhagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1872]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Huanghuagang-Aufstand&amp;diff=1201530</id>
		<title>Huanghuagang-Aufstand</title>
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		<updated>2025-06-12T00:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: +Kategorie:Aufstand (20. Jahrhundert)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Huanghuagang-Aufstand&#039;&#039;&#039; ({{zh|t=黃花崗起義|v=黄花岗起义|p=Huánghuāgǎng qǐyì|en=Huanghuagang Uprising}}), der auch als der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;3.29&amp;quot;-Aufstand von Guangzhou&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. der 29. 3. des &#039;&#039;Xinhai&#039;&#039;-Jahres (~ 1911) nach dem traditionellen [[Chinesischer Kalender|chinesischen Kalender]]. Weitere chinesische Namen für den Aufstand sind Huanghuagang zhi yi 黃花崗之役, Xinhai Guangzhou sanyue ershijiu zhi yi 辛亥廣州三月二十九日之役, Xinhai Guangzhou qiyi 辛亥广州起义 u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt ist, wurde von [[Huang Xing]] angeführt und ist nach einem Hügel in Guangzhou (Kanton), Guangdong, China, benannt. Es war der letzte erfolglose Aufstand chinesischer Revolutionäre gegen die [[Qing-Dynastie]] vor dem [[Aufstand von Wuchang]] im gleichen Jahr (1911).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. November 1910 traf [[Sun Yat-sen]] mit einigen Männern, die das Rückgrat der &#039;&#039;Chinesischen Revolutionären Liga&#039;&#039; ([[Tongmenghui]]) bildeten – [[Zhao Shen]], Huang Xing, [[Hu Hanmin]] und [[Deng Zeru]] – in [[Penang]] auf der [[Malaiische Halbinsel|Malaiischen Halbinsel]] zu einer Konferenz zusammen, um in [[Guangzhou]] (Kanton) eine entscheidende Schlacht gegen die Qing-Regierung in Angriff zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1911 errichteten Huang Xing, Zhao Shen und Hu Hanming das Hauptquartier dieses Aufstandes in [[Hongkong]]. Ursprünglich planten sie den Beginn des Kampfes für den 13. April, aber das Datum wurde wegen einiger Vorbereitungsangelegenheiten verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. April 1911 begann der Aufstand nahe der Dienststelle von [[Zhang Mingqi]]&amp;lt;!--张鸣歧 http://www.hoodong.com/wiki/%E5%BC%A0%E9%B8%A3%E6%AD%A7 --&amp;gt;, des Gouverneurs von Guangzhou. Die Revolutionäre hofften, ihn gefangen zu nehmen. Zhang jedoch kletterte über eine Mauer und entkam. Die Revolutionäre waren in ihrem verzweifelten Kampf in den Straßen bald der Qing-Armee unterlegen und der Aufstand endete in einem Desaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufstand sammelten Mitglieder der [[Tongmenghui]] zweiundsiebzig Leichname und begruben sie zusammen im Norden der Stadt in Honghuagang. Später wurde Honghuagang in Huanghuagang umbenannt. Die Zahl der während dieses Aufstandes getöteten Revolutionäre betrug über hundert, aber gemäß der Tradition werden sie weiterhin die &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Zweiundsiebzig Märtyrer von Huanghuagang&#039;&#039;&#039;&amp;quot; ({{zh|t=黄花崗七十二烈士|p=Huánghuāgǎng qīshí’èr lìeshì|kurz=1}}) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Grabstätte der 72 Märtyrer von Huanghuagang&#039;&#039;&#039; ({{zh|v=黄花岗七十二烈士墓|p=Huánghuāgǎng Qǐyì qīshí’èr lièshì mù|en=Graveyard of the 72 Martyrs at Huanghuagang Hillock|kurz=1}}) steht seit 1961 auf der Liste der [[Denkmäler der Volksrepublik China (Guangdong)|Denkmäler der Volksrepublik China (1-6)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.chinaculture.org/gb/en_travel/2003-09/24/content_33894.htm Graveyard of the 72 Martyrs at Huanghuagang Hillock] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.chinadaily.com.cn/english/doc/2005-03/28/content_428853.htm KMT leader in Guangzhou for historic visit] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www2.chinadaily.com.cn/english/doc/2005-03/29/content_429177_5.htm KMT delegation visits Huanghuagang Martyr Cemetery] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.huanghuagang.org Huanghuagang] (chinesisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Xinhai-Revolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guangzhou]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Guangdong]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<title>Kościuszko-Aufstand</title>
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		<updated>2025-06-12T00:08:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: +Kategorie:Aufstand (18. Jahrhundert)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT= Kościuszko-Aufstand&lt;br /&gt;
|BILD=Smuglewicz Kosciuszko 2.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=General Tadeusz Kościuszko leistet auf dem [[Hauptmarkt (Krakau)|Hauptmarkt von Krakau]] den Eid, Polen von den Invasionsmächten zu befreien&lt;br /&gt;
|DATUM=1794&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=&lt;br /&gt;
|ORT=[[Polen-Litauen|Republik Polen-Litauen]]&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Sieg der russisch-preußischen Allianz&lt;br /&gt;
|FOLGEN=[[Dritte Teilung Polens|Dritte Teilung Polens 1795]]&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1={{RUS-1721}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Preußen-1750}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2={{POL-1569}}&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1=&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2=&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE1=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2=&lt;br /&gt;
|NOTIZEN=[[Datei:Rp 1794n.jpg|rahmenlos|300px]]{{center|Die Rzeczpospolita in den Grenzen nach der Zweiten Teilung Polens 1793 und die militärischen Aktionen der Kriegsparteien: Polen (in gelb), Russland (in grün) und Preußen (in blau)}}&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK={{Linkbox Kościuszko-Aufstand}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kościuszko-Aufstand&#039;&#039;&#039; ({{plS|&#039;&#039;Insurekcja kościuszkowska&#039;&#039;}}) war eine gegen die [[Teilungen Polens]] gerichtete [[Aufstand|militärische Erhebung]] polnischer [[Patriotismus|Patrioten]] unter der Führung von General [[Tadeusz Kościuszko]] im Jahr 1794.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Erste Teilung Polens|Ersten Teilung Polens 1772]] zwischen [[Königreich Preußen|Preußen]], [[Russisches Kaiserreich|Russland]] und [[Habsburgermonarchie|Österreich]] sowie der [[Zweite Teilung Polens|Zweiten Teilung 1793]] zwischen Preußen und Russland war Polen ein Restgebiet von rund 230.000 km² und etwa 4,4 Millionen Einwohnern verblieben. Die Regierung war überdies von den Nachbarmächten gezwungen worden, eine Reduktion der Truppe auf 15.000 Mann durchzuführen, was in der Armee zu großer Unzufriedenheit führte. Als sich die Brigade des Generals [[Antoni Madaliński]] am 12. März 1794 in [[Ostrołęka]] der Auflösung widersetzte und nach [[Krakau]] marschierte, war dies das Signal zum Aufstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gotthold Rhode]]: &#039;&#039;Geschichte Polens. Ein Überblick&#039;&#039;. 3. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Darmstadt 1980, ISBN 3-534-00763-8, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Gruppe von polnischen Patrioten hatte ihn von [[Kurfürstentum Sachsen|Sachsen]] aus vorbereitet. Die Hoffnung, Hilfe vom [[Französische Revolution|revolutionären]] [[Erste Französische Republik|Frankreich]] zu bekommen, ging jedoch nicht in Erfüllung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Am 24. März verkündete der rasch nach Krakau geeilte Tadeusz Kościuszko auf dem Marktplatz den Aufstand, nicht mehr in einer [[Konföderation (Polen-Litauen)|Adelskonföderation]] (wie etwa in der [[Konföderation von Bar]] 1768), sondern als [[Volksaufstand|Volkserhebung]]. Kościuszko, der erfolgreich am [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg]] teilgenommen hatte, proklamierte sich selbst zum „Diktator“, bis er die Gewalt einem frei gewählten [[Sejm]] übergeben könne. Er erließ darüber hinaus auch den „Akt zur Festigung der Freiheit und der Unabhängigkeit der [[Rzeczpospolita]]“. Sein Plan sah die Einbeziehung der Bauern in den Kampf vor, womit er imstande war, eine weitaus größere Armee aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den wenigen [[Polnische Kronarmee|regulären Truppen]] und einem Kontingent rasch aufgebotener Bauern, die mit umgeschmiedeten [[Kriegssense|Sensen]] bewaffnet wurden, erzwang er am 4. April bei [[Schlacht bei Racławice|Racławice]] einen Sieg über eine russische Abteilung, aber der Durchbruch nach [[Warschau]] gelang nicht. Beim Aufstand in Warschau am 17./18. April wurden die dortige russische Garnison vernichtet und mehr als 4.000 russische Soldaten und Zivilisten getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eberhard Zänker |Titel=Johann Gottfried Seume |Verlag=Faber &amp;amp; Faber Verlag |Ort=Leipzig |Datum=2005 |Seiten=139–143}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch ab Juni drängten [[Kaiserlich Russische Armee|russische]] und [[Preußische Armee|preußische Truppen]] den Aufstand in die [[Operationsart#Verteidigung|Defensive]], und nach Kościuszkos Niederlage am 6. Juni in der [[Schlacht bei Szczekociny]] wurde Krakau von preußischen Truppen besetzt. Streitigkeiten unter den verbündeten Preußen und Russen ermöglichten Kościuszko zwar eine erfolgreiche Verteidigung des Mitte Juli belagerten Warschau, von dem die Preußen sogar abzogen, aber in der gleichen Zeit ging [[Wilna]] verloren, und mit dem Anmarsch einer weiteren russischen Armee unter [[Alexander Wassiljewitsch Suworow|Suworow]] gerieten die Aufständischen in eine hoffnungslose Lage. Am 10. Oktober wurde Kościuszko in der [[Schlacht bei Maciejowice]] südöstlich von Warschau geschlagen und gefangen genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November nahm Suworow den Warschauer Vorort Praga am rechten Weichselufer ein. Er erlaubte seinen Kosaken, nicht nur alle Kriegsgefangenen und Verletzten zu ermorden, sondern auch die polnische Zivilbevölkerung. So wurden an einem Tag mindestens 20.000 Einwohner und Verteidiger von Praga ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein polnisches Korps unter General [[Jan Henryk Dąbrowski]], das am 2. Oktober in der [[Schlacht bei Bromberg]] gesiegt und seitdem die 1772 von Preußen annektierte Stadt [[Bromberg]] besetzt gehalten hatte, war damit ebenfalls zur Aufgabe gezwungen und zog sich nach Zentralpolen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Der vernichtenden Niederlage des Aufstandes folgte die [[Dritte Teilung Polens]] 1795 und damit das staatsrechtliche Ende der Republik (&#039;&#039;Rzeczpospolita&#039;&#039;). Die Verluste waren groß. Mehrere Tausend Aufständische wurden im Kampf getötet, Tausende andere wurden nach [[Sibirien]] verbannt. Auch die polnische Kultur litt enorm, da Russland zahlreiche Kulturgüter raubte. Bereits im Dezember 1794 begann Suworow auf Befehl [[Katharina II.|Katharinas der Großen]] die Sammlungen der ersten und größten öffentlichen Bibliothek Europas, der Mitte des Jahrhunderts gegründeten [[Załuski-Bibliothek|Bibliothek der Załuskis]], zu stehlen. Insgesamt 400.000 unbezahlbare Werke machten sich auf den Weg nach [[Sankt Petersburg|Petersburg]], wo sie das Fundament der Kaiserlichen Bibliothek bildeten (heute: Bibliothek der Staatlichen Universität Sankt-Petersburg). Nach dem [[Friedensvertrag von Riga (1921)|Frieden von Riga]] 1921 kehrten nur 43.000 dieser Werke nach Polen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erhard Moritz |Titel=Preußen und der Kościuszko-Aufstand 1794 – Zur preußischen Polenpolitik in der Zeit der Französischen Revolution |Verlag=VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften |Ort=Berlin |Datum=1968}}&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Nowak]]: &#039;&#039;Polen und Russland. Eine Nachbarschaft der Freiheit und des Despotismus 10.–21. Jhd&#039;&#039;. Polska Fundacja Humanistyczna, Krakau 2023, ISBN 978-83-7553-376-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Kościuszko Uprising|Kościuszko-Aufstand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4209541-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kosciuszkoaufstand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kościuszko-Aufstand| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg in der polnischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg in der russischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russische Geschichte (18. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<title>Veltliner Mord</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Veltliner Mord&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Veltliner Protestantenmord&#039;&#039;&#039; (italienisch &#039;&#039;sacro macello&#039;&#039;) vom 18. bis 23. Juli 1620 war ein Ereignis in den italienischsprachigen [[Untertanenlande]]n des [[Drei Bünde|Freistaats der Drei Bünde]] und in [[Brusio]] im bündnerischen [[Puschlav]], bei dem ein Grossteil der dort lebenden reformierten Minderheit von der katholischen Mehrheit ermordet oder vertrieben wurde. Je nach Quelle kamen dabei zwischen 300 und 600 Personen um. Als Folge des Veltliner Mords wurde Graubünden in den «[[Bündner Wirren]]» im Rahmen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] zum Kriegsschauplatz zwischen Frankreich und Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Das Veltlin als Untertanenland der Drei Bünde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschichte Graubuenden.png|mini|Karte der [[Drei Bünde]] mit ihren Untertanengebieten]]&lt;br /&gt;
Die drei Talschaften [[Veltlin]], [[Chiavenna]] und [[Bormio]] waren seit 1512 Untertanenlande der [[Drei Bünde]]. Die Drei Bünde übernahmen dadurch die Herrschaftsgewalt in diesen Gebieten, mussten aber die alten Rechte und Satzungen der Talschaften respektieren. Von alters her besassen aber Chiavenna und Bormio viel grössere Freiheiten als das Veltlin. Die Echtheit eines Vertrages zwischen den Veltlinern und den Drei Bünden, des «Versprechens von [[Teglio]]» (Patti di Teglio), der auch den Veltlinern weitgehende Rechte zusprach und sie förmlich als «Bundesgenossen» anerkannte, ist bis heute umstritten geblieben. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine Fälschung aus der Reformationszeit, mit der Missbräuche der Bünde angeprangert werden sollten. Die Herrschaftsgewalt im Veltlin wurde in Vertretung der Drei Bünde durch einen Gouverneur in [[Sondrio]] und in den grösseren Ortschaften durch Podestà (in Chiavenna «Commissari» genannt) wahrgenommen. Die Kosten dieser Administration mussten von den Untertanen übernommen werden. Die ordentliche Entlohnung der Bündner Amtsleute war für die Zeit sehr dürftig, was diese teilweise zur persönlichen Bereicherung im Amt veranlasste. Im Vergleich mit den umliegenden Herrschaften [[Herzogtum Mailand|Mailands]] und [[Republik Venedig|Venedigs]] waren die Freiheiten in den Bündner Untertanengebieten durch die Selbstverwaltung auf der Ebene der Terziere und der Gemeinden allerdings recht weitreichend, auch die Abgaben blieben relativ moderat. Im Vergleich zu den Einwohnern der Drei Bünde, Chiavennas und Bormios waren die Veltliner jedoch klar schlechter gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Einfluss der Reformation auf die Bündner Untertanengebiete ===&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Reformation]] (→[[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz]]) setzte sich 1526 mit den [[Ilanz/Glion (Stadt)#Geschichte|Ilanzer Artikeln]] in den Drei Bünden die [[Konfessionelle Parität|Parität]] als Grundlage für das weitere Zusammenleben der Konfessionen durch. Reformierte Bündner Amtleute begannen seitdem, in den Untertanenlanden reformierte Prediger, sog. Prädikanten, zu fördern. Für die katholischen Untertanen wirkte sich nun die Parität dahingehend aus, dass sie, sobald sich eine oder mehrere Familien einer Gemeinde der Reformation anschlossen, die Pfarrkirche und die dazugehörenden [[Pfründe]]n mit einer reformierten Kirchgemeinde teilen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die «Entfremdung» von katholischen Pfründen, Stiftungen und Kirchen wurde von der katholisch gebliebenen Bevölkerung als grosse Ungerechtigkeit empfunden und die Gleichberechtigung der Konfessionen vor allem als Benachteiligung der Katholiken wahrgenommen. Weiter ergriff der Bundestag der Drei Bünde Massnahmen, um die [[Gegenreformation]] zu behindern. Kirchenrechtlich gehörten die Bündner Untertanengebiete und die Talschaft Poschiavo zum [[Bistum Como]], dessen Bischof sich anders als derjenige von Chur ausserhalb des Machtbereichs der Drei Bünde befand. Visitationen des Bischofs von Como in seinen Bündner Pfarreien wurden deshalb verboten, den geistlichen Orden der Aufenthalt und die Durchführung der [[Inquisition]] versagt, die Durchführung der Beschlüsse des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] (1545 bis 1563) untersagt sowie auch die Einführung des [[Gregorianischer Kalender|Gregorianischen Kalenders]] verhindert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Forte de Fuentes.jpg|links|mini|Die Festung Fuentes bei Colico, 1603 vom spanischen Gouverneur in Mailand, [[Pedro Henriquez de Acevedo]], Graf von Fuentes, als Talsperre gegen die Bündner erbaut]]&lt;br /&gt;
Auf katholischer Seite erregte das Übergreifen der «Ketzerbewegung» über die Alpen Ängste und Unmut, besonders beim Papst und in Spanien, dem das [[Herzogtum Mailand]] zugefallen war. Als grösstes Problem wurde dabei die [[Offizin]] des [[Dolfino Landolfi]] in [[Poschiavo]] gesehen, wo italienischsprachige Schriften auf Druck gelegt wurden, die auf Roms [[Index Librorum Prohibitorum|Index der verbotenen Bücher]] standen und die über das Veltlin nun Eingang nach Italien fanden. Verschiedene Versuche Mailands, wieder in den Besitz der verlorenen Gebiete zu gelangen, scheiterten, und als Resultat der [[Müsserkrieg]]e musste das Herzogtum Mailand 1531 die Hoheit der Bünde über die drei Talschaften anerkennen. Die Drei Bünde verloren aber das Gebiet der [[Drei Pleven|Tre Pievi]] das den Schlüssel zum ganzen Veltlin bildet. Am oberen Ende des [[Comersee]]s begann deshalb Mailand unter spanischer Herrschaft starke Befestigungen anzulegen. Am 24. Oktober 1603 gab Pedro Enriquez de Acevedo, Graf von Fuentes, spanischer Gouverneur von Mailand den Startschuss zu den Bauarbeiten der dann nach ihm benannten Festung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Bundi |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/015280/2006-11-14/ |titel=Fuentes |werk=Historisches Lexikon der Schweiz (HLS) |datum=2006-11-14 |sprache=de |abruf=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegensatz zwischen herrschenden Landen und Untertanen vertiefte sich also durch die Reformation noch zusätzlich. Innerhalb der Veltliner Gesellschaft schlossen sich der Reformation vor allem gebildete Kreise und ein Teil der adligen Familien an, sei es aus Überzeugung oder Opportunität. Die Konvertiten wurden aus ihren Gemeinen und Grossfamilien ausgestossen und geächtet, galten nicht mehr als Teil der Talschaft, sondern als «Bündner Agenten».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die strategische Lage des Veltlins im Rahmen der habsburgischen Politik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Heintz d. Ä. 003.jpg|mini|Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] von Habsburg]]&lt;br /&gt;
Die Talschaften Chiavenna, Veltlin und Bormio waren schon seit dem Altertum von grosser strategischer Bedeutung, da zahlreiche Verkehrsverbindungen zwischen der Poebene und der Alpennordseite sie durchqueren. Die wichtigsten waren traditionellerweise der [[Septimer]]-, [[Splügenpass|Splügen-]] und [[Malojapass]] von Chiavenna nach [[Chur]] und [[Innsbruck]]. Durch die Erwerbung Mailands durch [[Habsburg]] 1536 erlangten weitere Pässe Bedeutung, so der [[Umbrailpass|Umbrail]] und das [[Stilfser Joch]], über die eine direkte Verbindung zwischen den habsburgischen Besitzungen in [[Tirol]] und Mailand möglich gewesen wäre. Andererseits bildete der [[Passo dell’Aprica|Apricapass]] von [[Edolo]] nach [[Tirano]] die einzige noch nicht von Habsburg kontrollierte Landverbindung zwischen der [[Republik Venedig]] mit Deutschland und Frankreich. Auch dem Splügenpass kam erhöhte Bedeutung zu, da er für Frankreich ein mögliches Einfallstor ins Herzogtum Mailand darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den von den Drei Bünden kontrollierten Gebieten überschnitten sich also zwei wichtige strategische Achsen: Wien–Mailand (Habsburg/Spanien) und Paris–Venedig–Rom (Frankreich/Venedig/Papst). Das Ringen der Grossmächte Habsburg-Spanien und Frankreich um die Bündner Pässe 1618–1648 während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] war das Resultat der strategischen Lage der Drei Bünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das «Strafgericht zu Thusis» und das Eingreifen Österreichs in Graubünden ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Thusner Strafgericht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle als Auslöser des Veltliner Mords spielte der Konflikt zwischen der reformierten und der katholischen Partei in den Drei Bünden. Die reformierte Partei strebte eine Erneuerung des Bündnisses mit der [[Republik Venedig]] an, das 1613 abgelaufen war. Ihr wichtigster Vertreter war [[Jörg Jenatsch]], der reformierte Pfarrer von [[Scharans]]. Die katholische Partei wollte die Drei Bünde in ein Bündnis mit Spanien und Österreich einbringen, wovon sie sich eine Stärkung der Gegenreformation erhofften. Die wichtigsten Führer dieser Partei waren die Brüder [[Rudolf von Planta|Rudolf]] und [[Pompejus Planta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicolò Rusca.jpg|mini|hochkant|Nicolò Rusca auf einem Gemälde von Antonio Caimi (1852)]]&lt;br /&gt;
Um zusätzlichen Druck aufzubauen, sperrte Spanien seine Grenze im Herzogtum Mailand für den Handel mit den Drei Bünden. Im Anschluss an eine reformierte Synode in [[Bergün]] im April 1618 kam es deshalb zu einem Aufstand gegen die spanische Partei. Zahlreiche prominente  Parteigänger Spaniens und bei den Reformierten besonders verhasste Persönlichkeiten wurden verhaftet, so auch der katholische Erzpriester [[Nicolò Rusca]] aus [[Sondrio]]. In [[Thusis]] wurde von August 1618 bis Januar 1619 [[Thusner Strafgericht|ein Strafgericht]] über die spanisch-katholische Partei abgehalten. Rusca wurde zu Tode gefoltert und der Bischof von Chur, [[Johann Flugi]], des Landes verbannt und für abgesetzt erklärt. Weitere 157 Personen wurden verurteilt und einzelne hingerichtet, wenn man ihrer habhaft werden konnte. Unter den Entflohenen befand sich Rudolf Planta und sein Neffe, der Veltliner Ritter [[Giacomo Robustelli]] aus [[Grosotto]]. Die Vertriebenen warben in der Eidgenossenschaft und in Österreich für Unterstützung. Im Deutschen Reich wurde 1619 [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] zum römisch-deutschen Kaiser gewählt. Er war bekannt für seine harte Linie gegen die Reformierten, die er in seinem Herrschaftsbereich in den habsburgischen Erblanden nahezu vollständig bekehrt oder vertrieben hatte. Nach dem Hilfeersuchen von Rudolf Planta entwickelte Ferdinand 1620 einen Invasionsplan, der einen gleichzeitigen Angriff von Mailand und aus dem [[Vinschgau]] vorsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ereignisse während des Veltliner Mords am 18./19. Juli 1620 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giacomo Robustelli.jpg|mini|hochkant|Giacomo Robustelli]]&lt;br /&gt;
Im Veltlin war die Volksstimmung nach der Entführung und Hinrichtung Nikolaus Ruscas klar gegen die Bündner und gegen die Reformierten in den eigenen Reihen. Jakob Robustelli kehrte nach dem Ablauf seiner Verbannung wieder ins Veltlin zurück und begann einen Aufstand gegen die Bündner zu organisieren. Mit Unterstützung aus Spanien und Österreich sollten die Bündner und ihre Parteigänger mit Gewalt aus dem Land vertrieben werden. Robustelli warb mit spanischem Geld eine ganze Reihe von katholischen Adligen und Parteigängern im Veltlin an, um mit einem Handstreich die Kontrolle zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 1620 begann in Tirano unter der Führung von Jakob Robustelli, Marc Anton Venosta von Grosio, Vinzenz Venosta von Mazzo, und Franziskus Venosta von Tirano der katholische Aufstand. Die Stadttore wurden in den frühen Morgenstunden von den Verschwörern besetzt und alle Menschen durch Glockengeläut auf die Strasse gerufen. Anschliessend wurden alle Reformierten, derer man habhaft werden konnte, umgebracht. Der Bündner Landrichter, die Podestaten von Tirano und Teglio und weitere 60 Personen fanden den Tod. In der Bündner Talschaft Poschiavo erfuhren die Reformierten am gleichen Tag von den Ereignissen in Tirano und versuchten ihren Glaubensgenossen zu Hilfe zu eilen. Die Verschwörer hatten jedoch den Weg beim Schloss [[Piattamala]] bereits versperrt. In zeitgenössischen reformierten Quellen werden die Ereignisse nach dem [[Julianischer Kalender|Julianischen Kalender]] auf den 9. Juli gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, 19. Juli, zog Robustelli mit seiner Truppe nach [[Teglio]], wo sich Azzo und Carlo Besta, zwei lokale Adlige der Verschwörung anschlossen. Unter ihrer Führung wurden die Reformierten während des Gottesdiensts überrascht. Der Widerstand einiger Mutiger im [[Kirchturm]] wurde schnell überwunden, indem man den Turm in Brand setzte. Besondere Erwähnung in zeitgenössischen Quellen findet die Ermordung von Anton Besta, «der frömbsten, reichesten, vnd best qualificirtesten Edelleut einer im gantzen Land», der nächste Vetter des Azzo und Carlo Besta. In Teglio starben 62 Menschen, darunter war auch der Bündner reformierte Pfarrer [[Jan Peider Danz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hansruedi Näf: &#039;&#039;Jenatsch - Kurz &amp;amp; Bündig!&#039;&#039; Crüzer, Stampa 2017, S. 23–36&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurde [[Sondrio]] überfallen. 73 bewaffnete Reformierte, darunter auch Pfarrer Jenatsch, verschanzten sich im Palast des Gouverneurs, wo sie von etwa 1000 Mann belagert wurden. Schliesslich erhielt diese Gruppe freien Abzug über den Murettopass ins Engadin. Trotzdem kamen in Sondrio und Umgebung etwa 140 Menschen ums Leben, einige Reformierte wurden nach Mailand an die [[Inquisition]] überstellt. Selbst Bündner Amtsleute wurden ermordet. Sofern sie aber katholisch waren, wurden sie am Leben gelassen und lediglich vertrieben. Die Aufständischen beeilten sich, den neuen [[Gregorianischer Kalender|Gregorianischen Kalender]] einzuführen und alle Güter der Reformierten zur Plünderung freizugeben. In zeitgenössischen reformierten Quellen wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die meisten reformierten Familien sehr wohlhabend gewesen seien und dass dies für die Bauern der Umgebung eine wichtige Motivation dargestellt habe, an dem Morden und Plündern teilzunehmen. So konnten sie sich einerseits persönlich bereichern, aber auch Schuldbriefe vernichten und sich Besitzurkunden über Land aneignen. Während weiteren drei Tagen wurden im ganzen Veltlin reformierte Familien und Einzelpersonen ermordet und vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dienstag, 21. Juli, fielen die Veltliner auch in die Bündner Talschaft [[Puschlav]] ein, wo ein Teil der lokalen katholischen Führung mit ihnen kooperierte. In [[Brusio]] kamen um die 30 Reformierte um, der grosse Teil der Gemeinde war jedoch gewarnt worden und konnte sich auf die [[Cavaglia-Ebene]] zurückziehen und von dort ins Engadin flüchten. Die [[Exulanten]] fanden in den Drei Bünden und den reformierten Städten Zürich, St. Gallen und Genf Aufnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Folge des Veltliner Mordes: Veltliner Unabhängigkeit, Kelchkrieg und Bündner Wirren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Valtellina mappa.png|mini|Karte des Veltlins]]&lt;br /&gt;
Nach dem so genannten Veltliner Mord erklärten sich das Veltlin und Bormio für selbständig. Nur Chiavenna blieb bei den Drei Bünden. In Sondrio wählten die Veltliner Aristokraten Jakob Robustelli zu ihrem Regenten. Drei Tage später rückten österreichische Truppen ins Münstertal ein und errichteten bei St. Maria eine Befestigungsanlage, um den Weg über den Umbrail zu kontrollieren. Ins Veltlin rückten von Mailand her spanische Truppen ein. Die Veltliner besetzten strategische Punkte, wie die Gandenbrücke, und die Hauptorte des Tales. In Morbegno wurden die Brücken und Straßen gegen das venetianische Gebiet zum [[Passo San Marco]] hin abgesperrt. In Sondrio wurde das [[Castello Masegra]] (bei Sprecher als «Schloss Mazegrio» bezeichnet) besetzt, Tirano wurde mit Ringmauern versehen, [[Piattamala]] am Eingang zum [[Puschlav]] (bei Sprecher auch als «Serbellonis Veste» bezeichnet) instand gesetzt und bemannt, und Bormio gegen die [[Gebirgspass|Gebirgspässe]] vom [[Oberengadin]], den [[Passo di Foscagno]] und den [[Pass Chaschauna]] (seinerzeit noch «Casana-Pass» genannt) mit [[Schanze (Festungsbau)|Schanzen]] bei &#039;&#039;Turripiano&#039;&#039; (bei Sprecher noch als «Terraplana» und «Terrapiana» sowie in der Schweizer Landeskarte als «Torripiano» bezeichnet) gesichert. Die Spanier befestigten die Ortschaft Riva am [[Lago di Mezzola]], und am Eingang zum [[Val Codera]] die dortige gleichnamige alte Festung (bei Peter C. von Planta noch «Sasso Corberio» genannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Conradin von Planta |Titel=Geschichte von Graubünden in ihren Hauptzügen |Auflage=1. |Verlag=K.J. Wyß |Ort=Bern |Datum=1892 |Seiten=265}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), um die «Piano di Chiavenna», die Ebene südlich Chiavennas zu sperren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fortunat Sprecher von Bernegg; Übersetzung aus dem Lateinischen und mit Anmerkungen erläutert durch Conradin von Mohr |Titel=Des Ritters Fort. Sprecher v. Bernegg J.U.D. Geschichte der Kriege und Unruhen, von welchen die drei Bünde in Hohenrätien während der letzten Jahre heimgesucht wurden |Hrsg=Bündnerische geschichtsforschende Gesellschaft, Conradin von Mohr |Nummer=3 |Auflage=1 |Verlag=Leonhard Hitz |Ort=Chur |Datum=1855 |Seiten=187}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierten Bündner Talschaften versuchten vergeblich, das Veltlin zurückzuerobern. Ein Überfall über Chiavenna und den Murettopass endete am 2. August bei Morbegno in einer vernichtenden Niederlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf riefen die Drei Bünde die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]] zu Hilfe. Die katholischen Orte verweigerten jedoch jegliche Unterstützung und es kam beinahe zum Bürgerkrieg, da die Katholiken die reformierten Städte Bern und Zürich daran hindern wollten, Truppen nach Graubünden zu verlegen. Unter den Obersten [[Hans Jakob Steiner]] aus Zürich, Nikolaus von Mülinen aus Bern und Johannes Guler aus Bünden kam es zur vorübergehenden Rückeroberung von Bormio und zur anschliessenden [[Schlacht bei Tirano]], welche für die Bündner verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freistaat der Drei Bünde musste als Folge der Niederlage bei Tirano vorläufig seine Untertanenlande aufgeben. In den folgenden Jahren gerieten die Drei Bünde in den Sog des [[Dreissigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Während der «[[Bündner Wirren]]» wechselten die Bündner mehrmals die Koalitionen zwischen Spanien-Österreich, dem Papst und Venedig-Frankreich. Am 15. Januar 1622 mussten die Bündner formell gegen einen Jahrestribut von 25.000 Gulden auf das Veltlin verzichten. Die umstrittene Talschaft kam dann nach Intervention Frankreichs und Venedigs für kurze Zeit an den Papst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Henri deRohan.jpg|mini|[[Henri II. de Rohan]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1624 fielen die Bündner mit Unterstützung aus Frankreich und der Eidgenossenschaft erneut ins Veltlin ein, sie mussten sich jedoch bald wieder zurückziehen und die Talschaft fiel wieder unter die Kontrolle Spaniens. Über Jahre hinweg wurden Verhandlungen über das endgültige Schicksal der ehemaligen Bündner Untertanenlande geführt, die aber allesamt ergebnislos verliefen. Als 1634 Spanien mit einem grossen Heer durch das Veltlin zog und die Schweden bei [[Schlacht bei Nördlingen|Nördlingen]] schlug, entschloss sich Frankreich erneut zu einer Intervention im Veltlin. 1635 griff der französische General in den Drei Bünden, Herzog [[Henri II. de Rohan]], die Spanier an und schlug spanisch-österreichische Heere am 2. Juli bei Mazzo, bei Fraele am 31. Oktober und bei Morbegno am 10. November und erlangte dadurch die Kontrolle über das Addatal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drei Bünde verlangten von Frankreich die bedingungslose Rückgabe der Talschaften Veltlin und Bormio, was Rohan jedoch nicht zuliess. Er versuchte in einer Konferenz in Chiavenna 1636 die Autonomie der Untertanen wesentlich zu vergrössern. Die Bünde weigerten sich jedoch darauf einzugehen und schlossen am 3. September 1639 eine Allianz mit Spanien, das im Tausch Veltlin und Bormio wieder den Drei Bünden überliess. Als einzige Einschränkung bestand Spanien auf einem Verbot des reformierten Glaubens sowie auf ungehinderten Zugang des Bischofs von Como und der [[Gegenreformation]] in die Talschaften. Der Vertrag zwischen den Drei Bünden und Spanien, das sog. «Kapitulat» bildete seither eine Art Verfassung für das Veltlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Enrico Besta]]: &#039;&#039;Storia della Valtellina e della Val Chiavenna.&#039;&#039; Band 1: &#039;&#039;Dalle Origini alla Occupazione Grigiona&#039;&#039; (= &#039;&#039;Raccolta di Studi Storici sulla Valtellina.&#039;&#039; 7, {{ZDB|433880-7}}). 2a edizione. Giuffrè, Milano 1955.&lt;br /&gt;
* Sandro Liniger: &#039;&#039;Gesellschaft in der Zerstreuung: Soziale Ordnung und Konflikt im frühneuzeitlichen Graubünden&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Bedrohte Ordnungen&#039;&#039;, Band 7, Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-154933-5&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Pieth]]: &#039;&#039;Bündnergeschichte.&#039;&#039; Schuler, Chur 1945.&lt;br /&gt;
* Alexander Pfister: &#039;&#039;Jörg Jenatsch. Sein Leben und seine Zeit.&#039;&#039; 4., durchgesehene und um ein Zusatzkapitel von [[Jon Mathieu]] erweiterte Auflage. Terra-Grischuna-Buchverlag, Chur 1984, ISBN 3-908133-03-3.&lt;br /&gt;
* Heinrich Reinhardt: &#039;&#039;Der Veltliner Mord in seinen unmittelbaren Folgen für die Eidgenossenschaft&#039;&#039;, Geschichtsfreund, 40. Band, Einsiedeln, September 1885&lt;br /&gt;
* Andreas Wendland: &#039;&#039;Der Nutzen der Pässe und die Gefährdung der Seelen. Spanien, Mailand und der Kampf ums Veltlin, 1620–1641.&#039;&#039; Chronos, Zürich 1995, ISBN 3-905311-65-8.&lt;br /&gt;
* Andreas Wendland: &#039;&#039;Gewalt in Glaubensdingen. Der Veltliner Mord (1620)&#039;&#039;, in: Markus Meumann und Dirk Niefanger: &#039;&#039;Ein Schauplatz herber Angst: Wahrnehmung und Darstellung von Gewalt im 17. Jahrhundert&#039;&#039;, Wallstein 1997, ISBN 978-3-89244-234-9, S. 223–240.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|24652|Autor=Martin Bundi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4744088-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierte Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Kanton Graubünden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreißigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1620]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veltlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Belagerung_von_Osaka&amp;diff=1050201</id>
		<title>Belagerung von Osaka</title>
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		<updated>2025-06-11T22:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Kat präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=Belagerung von Osaka&lt;br /&gt;
|TEILVON=frühe [[Edo-Zeit]]&lt;br /&gt;
|BILD=Osaka Castle Nishinomaru Garden April 2005.JPG&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Burg Osaka&lt;br /&gt;
|DATUM=[[8. November]] [[1614]]–[[22. Januar]] [[1615]] und Mai–Juni [[1615]]&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=&lt;br /&gt;
|ORT=[[Burg Ōsaka]] ([[Osaka]], [[Japan]]) und Umgebung&lt;br /&gt;
|CASUS=[[Toyotomi Hideyori]] bereitete einen Aufstand gegen das neue [[Tokugawa-Shōgunat]] vor&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Sieg der [[Tokugawa]], letzter Widerstand gegen die Tokugawa-Herrschaft beseitigt&lt;br /&gt;
|FOLGEN=&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1=[[Datei:Mitsubaaoi.svg|20px]] [[Tokugawa-Shōgunat]]&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2=[[Datei:Goshichi no kiri inverted.svg|20 px]] [[Toyotomi (Klan)|Toyotomi-Klan]]&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT3=&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1=[[Datei:Mitsubaaoi.svg|20px]] [[Tokugawa Ieyasu]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2=[[Datei:Goshichi no kiri inverted.svg|20 px]] [[Toyotomi Hideyori]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER3=&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=164.000 (Winter)&amp;lt;br /&amp;gt; 150.000 (Sommer)&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2=113.000 (Winter)&amp;lt;br /&amp;gt; 60.000 (Sommer)&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE3=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE1=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2=&lt;br /&gt;
|VERLUSTE3=&lt;br /&gt;
|NOTIZEN=&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK=}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hokoji-BellDetail-M1767.jpg|mini|Inschrift auf einer Glocke in Hōkō-ji auf Kyōto]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Belagerung von Osaka&#039;&#039;&#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|大坂の役}}, &#039;&#039;Ōsaka no eki&#039;&#039;, allgemein auch {{lang|ja|大坂の陣}}, &#039;&#039;Ōsaka no jin&#039;&#039;) war eine Serie von Schlachten, die das [[Tokugawa-Shōgunat]] gegen den [[Toyotomi (Klan)|Toyotomi-Klan]] führte und die mit der Auslöschung des Klans endete. Unterteilt in zwei Phasen (Winterfeldzug und Sommerfeldzug) und andauernd von [[1614]] bis [[1615]], setzte die Belagerung dem letzten größeren bewaffneten Widerstand gegen die Errichtung des Shōgunats ein Ende. Der Konflikt wird manchmal auch als &#039;&#039;Genna Embu&#039;&#039; ({{lang|ja|元和偃武}}, dt. etwa: „Genna-Kriegsende“) bezeichnet, da der [[Nengō|Äraname]] sofort im Anschluss daran von [[Keichō]] in [[Genna (Ära)|Genna]] geändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn ==&lt;br /&gt;
Als [[Toyotomi Hideyoshi]] im Jahre [[1598]] starb, begann in Japan die Regierungszeit des [[Rat der Fünf Regenten|Rates der Fünf Regenten]], in welchem [[Tokugawa Ieyasu]] die größte Autorität besaß. Nachdem er [[Ishida Mitsunari]] in der [[Schlacht von Sekigahara]] geschlagen hatte, riss Tokugawa Ieyasu die Macht in Japan an sich und schaffte den Rat ab. Im Jahre [[1603]] wurde das Tokugawa-Shōgunat in der neuen Hauptstadt [[Edo]] errichtet. Tokugawa Ieyasu trachtete danach, ein mächtiges und stabiles Regime unter der Herrschaft seines eigenen Klans zu errichten. Als einziges Hindernis auf dem Weg zu diesem Ziel verblieben die Toyotomi unter der Führung von Hideyoshis Sohn [[Toyotomi Hideyori]], die ihr Hauptquartier in [[Osaka]] hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winterfeldzug ==&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1614]] baute der Toyotomi-Klan [[Burg Ōsaka]] zusammen mit [[Hōkō-ji]] wieder auf. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch eine Glocke angebracht. Diese Glocke trug die Inschrift: „Möge das Land friedvoll und glücklich sein; Im Osten grüßt es den bleichen Mond und im Westen entbietet es der untergehenden Sonne seinen Abschiedsgruß.“ Das Shōgunat, das seine Machtbasis in den östlichen Provinzen hatte, fasste dies als Beleidigung auf, und zwischen den [[Tokugawa]] und dem Toyotomi-Klan begannen sich Spannungen zu entwickeln. Diese Spannungen wuchsen noch, als Toyotomi Hideyori damit begann, in Osaka ein Heer von &#039;&#039;[[Rōnin]]&#039;&#039; und Feinden des Shōgunats um sich zu sammeln. Im November dieses Jahres hatte Tokugawa Ieyasu, obwohl er den Titel [[Shōgun]] bereits [[1605]] an seinen Sohn abgegeben hatte, immer noch großen Einfluss – und er beschloss, ein weiteres Anwachsen dieses Heeres nicht zu dulden. So führte er 164.000 Mann nach Osaka (diese Zahl bezieht die Truppen [[Shimazu Tadatsune]]s nicht mit ein, da diese nicht in Osaka ankamen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belagerung begann am [[19. November]], als Ieyasu dreitausend Mann über den [[Kizugawa|Fluss Kizu]] führte und die dort befindliche Festung zerstörte. Eine Woche später griff er das Dorf [[Schlacht von Imafuku|Imafuku]] mit 1.500 Mann an. Die Truppe der Verteidiger war 600 Mann stark. Dank der Hilfe einer mit [[Tanegashima-Arkebuse]]n ausgerüsteten Truppe konnten die Truppen des Shōgunats einen weiteren Sieg verbuchen. Zahlreiche kleinere Festungen und Dörfer wurden angegriffen, bevor am [[4. Dezember]] die eigentliche Belagerung der Burg Osaka begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sanada-maru]] war ein Wachturm, der von [[Sanada Yukimura]] und 7.000 Mann für die Toyotomi verteidigt wurde. Die Truppen des Shōgun wurden wiederholt zurückgeschlagen und Sanada und seine Männer führten eine Reihe von Angriffen gegen die Belagerungslinien durch, wobei sie dreimal durchbrechen konnten. Ieyasu griff daraufhin auf Artillerie zurück: Er ließ dreihundert Kanonen auffahren, des Weiteren auch Männer, die sich unter den Mauern hindurchgraben sollten. Am [[22. Januar]] wurde die winterliche Belagerung beendet, wobei Toyotomi Hideyori sich dafür verbürgte, sich nicht zu einer Rebellion zu erheben, und gestattete, dass der Burggraben der Burg Osaka zugeschüttet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sommerfeldzug ==&lt;br /&gt;
Im April 1615 erreichte Tokugawa Ieyasu die Nachricht, dass Toyotomi Hideyori noch mehr Truppen um sich sammelte als im vorangegangenen November und dass er versuchte, die Füllung des Burggrabens zu stoppen. Truppen der Toyotomi (oft als die Westliche Armee bezeichnet) begannen, Einheiten der Streitmacht des Shōgun (der Östlichen Armee) nahe Osaka anzugreifen. Befehligt von [[Ban Naoyuki]] überfielen sie am [[29. April]] [[Burg Wakayama]], eine Küstenfestung, welche [[Asano Nagaakira]], einem Verbündeten des Shōgun, gehörte. Asanos Männer stürmten aus der Burg hinaus, griffen die Invasoren an und schlugen sie zurück. Im frühen Juni war die Östliche Armee eingetroffen, bevor Hideyori es geschafft hatte, sich Land zu sichern, das er gegen sie einsetzen konnte. Bei der [[Schlacht von Dōmyōji]] am [[2. Juni]] trafen 2600 seiner Männer auf 23.000 Mann der Östlichen Armee. Toyotomi Hideyoris Befehlshaber bei dieser Schlacht, [[Gotō Mototsugu]], versuchte, sich in den Nebel zurückzuziehen – aber die Schlacht war verloren und er wurde getötet. Danach fingen Einheiten der Tokuwaga die des Toyotomi-Generals Sanada Yukimura bei Honta-Ryo ab. Sanada versuchte, eine Schlacht mit [[Date Masamune]] zu erzwingen, aber Dates Gefolgsmann [[Katakura Shigenaga]] zog sich zurück, weil seine Truppen erschöpft waren. Sanadas Truppen folgten diesem Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In derselben Nacht lieferten sich [[Chosokabe Morichika]] und [[Tōdō Takatora]] bei [[Yao (Osaka)|Yao]] eine Schlacht. Eine andere Schlacht fand ungefähr zur gleichen Zeit bei [[Schlacht von Wakae|Wakae]] zwischen [[Kimura Shigenari]] und [[Ii Naotaka]] statt. Chosokabes Truppen errangen einen Sieg, jedoch wurde Kimura Shigenari vom linken Flügel der Armee Ii Naotakas überrannt. Der Hauptteil der Tokugawa-Truppen zogen nach Shigenaris Tod zur Unterstützung Todo Takatoras, und Chosokabe zog sich vorläufig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren Serie von Siegen für das Shōgunat in den Randgebieten Osakas kam der Sommerfeldzug in der [[Schlacht von Tennoji]] zu einem Höhepunkt. Toyotomi Hideyori plante eine Hammer-und-Amboss-Operation, bei der 55.000 Mann das Zentrum der Östlichen Armee angreifen sollten, während eine zweite Gruppe von 16.500 Mann sie im Rücken flankierten. Ein weiteres Kontingent wurde als Reserve vorbehalten. Tokugawa Ieyasus Armee wurde von dessen Sohn, Shōgun [[Tokugawa Hidetada]], angeführt und besaß eine Stärke von etwa 155.000 Mann. Sie bewegte sich in vier parallelen Linien und war darauf vorbereitet, selbst Flankenmanöver durchzuführen. Fehler auf beiden Seiten ruinierten beinahe die Schlacht, als Toyotomi Hideyoris Rōnin sich von der Hauptgruppe abspalteten und Tokugawa Hidetadas Reservetruppe ohne Befehl der Haupttruppe aufmarschierte. Am Ende wurde Toyotomi Hideyoris Befehlshaber Sanada Yukimura getötet, was die Moral der Westlichen Armee zerstörte. Die kleinere Truppe unter direkter Führung Toyotomi Hideyoris fiel zu spät aus der Burg Osaka aus und wurde von den vorrückenden Feinden sofort in die Burg zurückgetrieben. Es blieb keine Zeit, eine Verteidigung der Burg zu organisieren – und so stand diese schon bald in Flammen und wurde von Artilleriefeuer belegt. Hideyori beging [[Seppuku]], und der letzte größere Aufstand gegen die Tokugawa-Herrschaft für die nächsten 250 Jahre kam zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausklang und Nachspiel ==&lt;br /&gt;
Toyotomi Hideyoris Sohn [[Toyotomi Kunimatsu]] (er war zu diesem Zeitpunkt acht Jahre alt) wurde durch das Shōgunat gefangen genommen und in [[Kyōto]] enthauptet. Toyotomi Hideyoris Tochter (von einer [[Konkubine]]) Naahime wurde nicht zum Tode verurteilt. Sie wurde später als Tenshūni Nonne im Kloster [[Tōkei-ji]] in [[Kamakura]]. Toyotomi Hideyoshis Grab wurde vom Shōgunat zusammen mit Kyōtos [[Tomokuri-Schrein]] zerstört. Der Toyotomi-Klan wurde aufgelöst. Chosokabe Morichika wurde am [[11. Mai]] enthauptet, während sein Gefolgsmann Ono Harutane, der seit mehr als zehn Jahren gesucht worden war, am [[27. Juni]] getötet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;[[bakufu]]&#039;&#039; trieb 650.000 &#039;&#039;[[Koku]]&#039;&#039; in Osaka auf und begann mit der Wiedererrichtung der Burg Osaka. Osaka wurde in der Folge zu einem &#039;&#039;[[Han (Japan)|Han]]&#039;&#039; (Lehen), welches an [[Matsudaira Tadaaki]] übergeben wurde. Im Jahre [[1619]] wurde dieses Lehen aufgelöst und an seiner Stelle das &#039;&#039;Ōsaka Jōdai&#039;&#039; ({{lang|ja|大阪城代}}) errichtet, welches unter dem Befehl eines &#039;&#039;[[Bugyō]]&#039;&#039; stand, der dem Shōgunat direkt diente. Damit war Osaka – wie viele andere größere japanische Städte – für den Rest der Edo-Zeit nicht mehr Teil eines Lehens unter der Kontrolle eines [[Daimyō]]. Einige Daimyō, darunter [[Naitō Nobumasa]] und [[Mizuno Katsushige]], zogen nach Osaka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall der Burg erließ das Shōgunat verschiedene Gesetze, darunter das &#039;&#039;Ikkuni Ichijōrei&#039;&#039; (in einer Provinz darf es nur eine Burg geben) und das &#039;&#039;Bukeshohatto&#039;&#039; (beschränkt jeden Daimyō auf den Besitz nur einer Burg). Von dieser Zeit an musste vor der Neuerrichtung einer Burg oder vor einer Reparatur die Erlaubnis des Shōgunats eingeholt werden. Viele Burgen wurden zerstört, um Übereinstimmung mit dem Gesetz herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Frank Brinkley&lt;br /&gt;
   |Titel=A history of the Japanese people from the earliest times to the end of the Meiji era&lt;br /&gt;
   |Verlag=Encyclopaedia Britannica&lt;br /&gt;
   |Ort=New York&lt;br /&gt;
   |Datum=1915&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |OCLC=277269607}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=George Bailey Sansom&lt;br /&gt;
   |Titel=A history of Japan, 1334–1615&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stanford Univ. Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Stanford&lt;br /&gt;
   |Datum=1961&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-8047-0525-9&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=&lt;br /&gt;
   |Titel=激闘大坂の陣―最大最後の戦国合戦&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gakushu Kenkyusha&lt;br /&gt;
   |Ort=Tokio&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=4-05-602236-4&lt;br /&gt;
   |Sprache=ja}}&lt;br /&gt;
* Paul K. Davis: &#039;&#039;Besieged. 100 Great Sieges from Jericho to Sarajevo.&#039;&#039; ABC-CLIO, Santa Barbara CA u. a. 2001, ISBN 1-57607-195-2.&lt;br /&gt;
* {{lang|ja|戦況図録大坂の陣―永き戦乱の世に終止符を打った日本史上最大規模の攻城戦}}. Shin Jinbutsu Ōraisha, 2004, ISBN 4-404-03056-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Siege of Osaka|Belagerung von Osaka}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belagerung|Osaka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht in der japanischen Geschichte|Osaka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1614]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1615]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht (17. Jahrhundert)|Osaka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Präfektur Osaka)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Belagerung_von_Philippsburg_(1688)&amp;diff=2091234</id>
		<title>Belagerung von Philippsburg (1688)</title>
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		<updated>2025-06-11T14:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Kat präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Philisbourg 1688 - Sébastien de Beaulieu.jpg|mini|Plan der Belagerung von Philippsburg: Kupferstich nach [[Sébastien de Beaulieu]] von 1692]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Belagerung von Philippsburg 1688&#039;&#039;&#039; war die erste große militärische Aktion im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]]. Die Belagerung begann am 27. September 1688 mit der Einschließung der [[Festung Philippsburg]] durch französische Truppen und endete am 30. Oktober mit der Kapitulation der Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufmarsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Brun - Vauban.jpg|mini|links|Sébastien Le Prestre de Vauban (1633–1707)]]&lt;br /&gt;
Die ersten größeren Kampfhandlungen des Krieges begannen am 27. September 1688 mit der Einschließung der [[Festung Philippsburg]], die von Graf [[Maximilian Lorenz von Starhemberg|Maximilian von Starhemberg]] verteidigt wurde. Ihm unterstand nur ein einziges Regiment mit etwas über 2.000 Mann, anfangs taugten davon wegen Krankheiten nur um die 1.600 Mann für den Kampf. An Geschützen gab es 17 Batteriestücke und 90 kleine [[Kanone]]n. Proviant und Munition waren ausreichend vorhanden, doch mangelte es an Wein sowie an kampferfahrenen Soldaten und Unteroffizieren: Nur 8 Offiziere waren in der Festung, darunter auch der Neffe des Grafen, Obristlieutnant Reichard von Starhemberg, und im Regiment dienten nur 20 Mann mit Kampferfahrung. Das französische Heer unter dem Oberbefehl des Dauphin [[Louis de Bourbon, dauphin de Viennois|Louis von Frankreich]] umfasste 30.000 – 40.000 Mann mit 52 Geschützen schwersten Kalibers und 24 [[Mörser (Geschütz)|Mörsern]]. Dem französischen Marschall Marquis de [[Sébastien Le Prêtre de Vauban|Vauban]] war die Leitung der Belagerung anvertraut. Er hat zu Lebzeiten an 53 Belagerungen und 140 Gefechten teilgenommen, war am Bau oder Ausbauten von insgesamt 160 Festungsanlagen beteiligt und gilt als einer der besten Festungsbaumeister und Belagerungstaktiker seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf der Kampfhandlungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober begannen die Franzosen damit, durch Beschuss mit Kanonen die „[[fliegende Brücke]]“ zu zerstören, die einzige Verbindung zwischen der Hauptfestung und der Rheinschanze, einer kleineren Befestigung am anderen Rheinufer. Nachdem Starhemberg bemerkt hatte, dass die Franzosen gegen das vorher unbemannte Werk eine Batterie errichteten und Laufgräben anlegten, besetzte er die Rheinschanze mit 50 Mann und hielt den Feind dadurch sechs Tage lang auf. Als die Franzosen am 4. Oktober mit dem Beschuss begannen und ihre Laufgräben öffneten, brachte man die Verteidiger unbemerkt mit Schiffen über den Rhein in Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust der Rheinschanze war jedoch nachteilig für die Verteidiger. Weil Philippsburg gegen den Rhein hin schlecht gesichert war, nahmen die [[Franzosen]] jetzt von dort aus mit ihrer Artillerie die Werke und Bastionen der [[Festung]] recht ungehindert unter Beschuss. Am 6. Oktober entwarf [[Marschall von Frankreich|Marschall]] Vauban den Angriffsplan. Er sah vor, durch drei Angriffe an verschiedenen Punkten gleichzeitig die ohnehin schon schwachen Einheiten der Verteidiger zu trennen, um so Mal um Mal die [[Bastion]]en der Festung leichter zu erobern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit danach führte man ihn aus. Unter dem Schutz der Nebenangriffe kamen die [[Sappeur]]einheiten trotz heftigen Beschusses der Kaiserlichen gut voran. Da es aber noch an geeignetem Belagerungsmaterial fehlte, begann man noch nicht mit den Arbeiten am Hauptangriffspunkt. Die Nebenangriffe führten die Franzosen jedoch bis zum 9. Oktober fort und die französischen Sappeure arbeiteten sich dabei bis an die Gräben der Bastionen heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Catinat.jpg|mini|Lieutenant-général Nicolas Catinat]]&lt;br /&gt;
Daraufhin hielt man inne, weil man zunächst die Vollendung der Geschützbatterien abwarten wollte. Bei Tagesanbruch des 10. Oktober öffnete man die Laufgräben des Haupts und der Sturm auf Philippsburg begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen standen Festung und Festungswerke unter andauerndem Mörserbeschuss, durch den sämtliche Gebäude zerstört und die Brunnen verschüttet wurden. Die Wälle wurden an den Tagen so sehr demoliert, dass man nicht mehr auf ihnen laufen konnte.  In den Nächten schütteten 200 Mann der Verteidiger die Löcher wieder zu, damit sie am nächsten Morgen wieder halbwegs begehbar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptangriff stockte aufgrund heftigen Gegenfeuers und hoher Verluste der Franzosen. Bis zum 12. Oktober gruben die Sappeure weiter an den Laufgräben, die meistens schon bis zu den Gräben der Festung reichten. Am nächsten Tage stürmten sie ein kleines vorgeschobenes Festungswerk. Am 14. Oktober entschlossen sich die Verteidiger zu einem Ausfall, drangen dabei gegen den Hauptangriff bis in die feindlichen Laufgräben vor und begannen die Belagerungsarbeiten einzureißen. Erst als die Franzosen unter [[Lieutenant-général (Frankreich)|Lieutenant-général]] [[Catinat]] einen Gegenangriff begannen, musste sich der Ausfalltrupp unter hohen Verlusten wieder zurückziehen. Ein weiterer Ausfall gegen einen Nebenangriff war weniger erfolgreich und wurde blutig zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Verteidiger große Verluste erlitten, suchten sie um einen [[Waffenstillstand]] an, um die Verwundeten bergen und versorgen zu können. Catinat willigte in ihn ein unter der Bedingung, dass nur französische Soldaten die Verwundeten tragen sollten. Sein Ansinnen war nicht uneigennützig, denn er schickte zwei als Soldaten verkleidete Pionieroffiziere als Krankenträger, die den Zustand der Festungswerke und die Umgebung ausspionierten. Sie brachten nützliche Informationen zurück. Unter anderem, dass ein Graben nur 2 Fuß Wassertiefe hatte und dass sich durch den Sumpf vor der Festung, der bisher als fast undurchdringlich galt, ein mehrere Meter breiter Damm zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der nächsten Tage führten die Belagerer im strömenden Regen die Grabungsarbeiten fort und legten neue Batterien an. Am 17. Oktober unternahmen die Belagerten einen erneuten Ausfall gegen die Angriffsarbeiten, die Franzosen erlitten dabei zwar große Verluste, doch das Werk der Sappeure wurden nur wenig geschädigt. Während der nächsten Nacht begannen die Franzosen, das Wasser aus dem Wallgraben abzulassen. Am 18. Oktober konnten die Belagerten wieder einen kleinen Sieg feiern, denn es war ihnen gelungen, ein [[Geschütz]] zu zerstören und eine Pulverkammer zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht des 19. auf den 20. Oktober begannen die Franzosen damit, den Wallgraben vor dem rechten Hornwerksflügel aufzufüllen; unter starkem Feuer der Verteidiger erlitten sie dabei große Verluste. Nach einem starken vorangehenden Bombardement auf das [[Hornwerk]] schritten die Franzosen am 20. Oktober zu einem Großangriff auf dieses Werk. Seine Wachmannschaft war beim Bombardement in Deckung gegangen und bemerkte nun den Angriff gar nicht. Die Franzosen konnten große Truppenteile über den bereits trockenen Graben schaffen und den Verteidigern in den Rücken fallen. Daraufhin geriet die Wachmannschaft in Panik und floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptmann Graf Archo versuchte mit 60 Mann die Lage zu retten. Trotz seines tapferen Widerstandes, bei dem er im Kampf fiel, wurde das Hornwerk erobert und nur wenige der 140 Verteidiger konnten sich retten. An eine Rückeroberung war nicht zu denken, da die Moral der Verteidiger einen neuen Tiefpunkt erreicht hatte. Wein war praktisch nicht mehr vorhanden und den Durst konnte man nur mehr mit Morastwasser stillen. Zudem war aufgrund der unausgesetzten Strapazen ein allgemeiner Aufstand der Truppe und der Zivilbevölkerung zu befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 26. Oktober fuhren die Franzosen mit den Sappeurarbeiten und der Sicherung der eroberten Werke und Bastionen fort, immer wieder von kleineren Ausfällen der Verteidiger gestört. Nun war sich Marschall Vauban sicher, dass nur noch ein früh einbrechender Winter oder [[Entsatz]] einen Sieg verhindern könnte. Der Wintereinbruch war wahrscheinlicher, weil dem Kaiser die Mittel fehlten, ein weiteres Heer zum Entsatz aufzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom selben Tag an ließ Vauban die Mittelbastion des [[Kronwerk]]es mit 18 Geschützen schwersten Kalibers zwei Tage hindurch beschießen. Am 28. dann war sie nur noch eine Ruine, wurde aber immer noch verteidigt. In der folgenden Nacht spionierten zwei Freiwillige die zerstörte Mittelbastion des Kronwerkes und die Besatzungen aus, danach hielt es Marschall Vauban für sturmreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großangriff begann gerade zur Zeit, als Graf Maximilian von Starhemberg mit seinen Offizieren über eine Kapitulation beriet. Schon seit Tagen waren alle Offiziere der Meinung, man solle kapitulieren, Graf Maximilian von Starhemberg widersprach bisher. Die Franzosen konnten sich beim Kronwerk festsetzen, worauf Maximilian erneut einen Gegenangriff befahl. Doch er konnte die Mannschaft nicht dazu bewegen. Als Vauban dieses Zögern bemerkte, blies er zum Generalsturm. Nach kurzem Widerstand mussten sich die Kaiserlichen im Kronwerk zurückziehen, um nicht von der Übermacht überrannt zu werden. Am Ende des Tages war das Kronwerk verloren und nur noch die Hauptfestung wurde verteidigt. Mit stark geschwächten und entmutigten Truppen konnte man keinen weiteren Sturm mehr abwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitulation und Nachspiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober kapitulierte die Festung nach 32 Belagerungstagen. Die Belagerten erhielten freien Abzug und sicheres Geleit nach Ulm. Am 1. November verließ Starhemberg mit rund 1500 Mann, 100 Wagen und 6 Geschützen die Festung. Nachdem die Franzosen sie besetzt hatten, fanden sie darin unter anderem noch 150.000 Pfund Pulver, 22.000 Kugeln, 1.600 Säcke Getreide und 124 Geschütze jeglichen Kalibers vor. Die Franzosen beklagten bei der Belagerung nach eigenen Angaben 587 Tote und 1013 Verwundete, während die Kaiserlichen etwa 600 Mann verloren hatten. In [[Ulm]] angelangt, wurde Graf Maximilian von Starhemberg nach [[Wien]] zitiert, wo er sich vor einer Militärkommission wegen der Übergabe von Philippsburg zu verantworten hatte. Die Kommission sprach ihn vollständig frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Ortenburg (Hrsg.), Siegfried Fiedler: &#039;&#039;Kriegswesen und Kriegführung im Zeitalter der Kabinettskriege&#039;&#039;, Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Augsburg 1986, ISBN 3-7637-5478-4&lt;br /&gt;
* Max Plassmann: &#039;&#039;Krieg und Defension am Oberrhein. Die vorderen Reichskreise und Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden (1693-1706)&#039;&#039;, Berlin 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nine Years&#039; War}}&lt;br /&gt;
* [http://www.digam.net/tmp/digam2916_1.pdf Karte eines Teils der Kurpfalz, des Kurfürstentums Mainz und des Bistums Worms mit den Feldlagern und Stellungen der Armee Ludwigs XIV., 1696-1697] (DigAM digitales archiv marburg)&lt;br /&gt;
* [http://www.heimat-pfalz.de/index.php/lokalgeschichte/753-pfalz-und-frankreich-der-pfaelzische-erbfolgekrieg.html Pfalz und Frankreich - Der Pfälzische Erbfolgekrieg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belagerung im Pfälzischen Erbfolgekrieg|Philippsburg 1688]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1688]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philippsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Operation_Halmazag&amp;diff=2125355</id>
		<title>Operation Halmazag</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: sort&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT        = Operation Halmazag&lt;br /&gt;
|TEILVON         = [[Krieg in Afghanistan seit 2001|Krieg in Afghanistan]]&lt;br /&gt;
|DATUM           = 31. Oktober – 4. November 2010&lt;br /&gt;
|BILD            = kunduz districts.png&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG    = &lt;br /&gt;
|ORT             = [[Kundus (Provinz)|Provinz Kundus]], [[Afghanistan]]&lt;br /&gt;
|GEBIETE         = &lt;br /&gt;
|AUSGANG         = Vertreibung der Aufständischen aus dem südlichen Char Darah; Errichtung eines permanenten Außenpostens in Quatliam&lt;br /&gt;
|FOLGEN          = &lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1     = {{AFG-2004}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{NATO}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Datei:ISAF-Logo.svg|20px]] [[ISAF]]&lt;br /&gt;
* {{DEU}}&lt;br /&gt;
* {{USA}}&lt;br /&gt;
* {{BEL}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2     = [[Datei:Flag of Taliban (bordered).svg|20px]] [[Taliban]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1   = {{USA|#}} General [[David H. Petraeus]] &amp;lt;small&amp;gt;Kommandeur ISAF&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{AFG-2004|#}} Brigadegeneral Zalmai Waisa&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Kommandeur 209. Afghanisches Armeekorps&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEU|#}} Generalmajor [[Hans-Werner Fritz]] &amp;lt;small&amp;gt;Regionalkommandeur Nord&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEU|#}} Oberst Rainer Grube &amp;lt;small&amp;gt;Kommandeur PRT Kunduz&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DEU|#}} Oberstleutnant Christian von Blumröder &amp;lt;small&amp;gt;Kommandeur Ausbildungs- und Schutzbataillon (ASB) – Task Force Kunduz&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2   = [[Datei:Flag of Taliban (bordered).svg|20px]] Maulawi Shamsullah&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Talibananführer im Distrikt Char Darah&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Taliban (bordered).svg|20px]] Mullah Muhib Madschrohi&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Talibananführer im Distrikt Char Darah&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1  = ~800 Soldaten davon 480 Soldaten an Kampfhandlungen beteiligt.&lt;br /&gt;
{{DEU|#}} 300 Soldaten davon &#039;&#039;&#039;150&#039;&#039;&#039; Soldaten direkt beteiligt&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;([[Panzergrenadiertruppe (Bundeswehr)|Panzergrenadiere]], [[Fallschirmjägertruppe (Bundeswehr)|Fallschirmjäger]], [[Militärische Aufklärung|Aufklärung]], [[Artillerietruppe (Bundeswehr)|Artillerie]], [[Pioniertruppe (Bundeswehr)|Pioniere]], [[Infanterie]])&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{USA|#}} &amp;lt;small&amp;gt; ([[Infanterie]], Aufklärung, [[Close Air Support]], Route Clearance Package) &amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BEL|#}} [[OMLT]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{AFG-2004|#}} [[Infanterie]], Polizei&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2  = unbekannte Anzahl&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE3  = &lt;br /&gt;
|VERLUSTE1       = {{DEU|#}} 3 Verwundete&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{AFG-2004|#}} 3 Verwundete&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{USA|#}} 2 Verwundete&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2       = 12 Tote&lt;br /&gt;
15 Verwundete&lt;br /&gt;
|NOTIZEN         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Operation Halmazag&#039;&#039;&#039; ([[Persische Sprache|Dari]] für „Blitz“) war eine von der [[Bundeswehr]] geleitete Offensivoperation von Truppen der afghanischen Sicherheitskräfte ([[Afghanische Nationalarmee|Armee]], [[Afghanische Nationalpolizei|Polizei]], Geheimdienst) in enger Zusammenarbeit mit der [[International Security Assistance Force|ISAF]] in der Provinz [[Kundus (Provinz)|Kundus]] im Jahr 2010. Die Operation Halmazag sollte der Aufbau eines ISAF-Außenpostens nahe der Ortschaft [[Quatliam]] im Distrikt [[Char Darah]] vorbereiten. Halmazag war hinsichtlich der Etablierung des Außenpostens erfolgreich. Es handelte sich um die erste deutsche Offensive seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Renz, Christian Deick: &#039;&#039; Unser Krieg (1/2) – Kampfeinsatz Afghanistan.&#039;&#039; (Dokumentarfilm), 2013, gezeigt am 8. Oktober 2013 um 20:15 Uhr auf ZDF (45 min, {{YouTube |id=1Je-khrc52A}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Medienberichte sprechen von bis zu 27 zivilen Opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Zwei von Nord nach Süd und West nach Süd-Ost verlaufende Haupthandelswege Afghanistans verbinden sich in der flusstalförmig gekennzeichneten Provinz [[Baglan (Provinz)|Baglan]], bevor sie als Teil der ganz Afghanistan umspannenden „[[Ring Road (Afghanistan)|Ringstraße]]“ durch den [[Salangpass]] verlaufen. Eine dieser beiden Straßen verläuft von der afghanisch-usbekischen Grenzstadt [[Schir Chan Bandar]] in südliche Richtung entlang des [[Kundus (Amudarja)|Kundus-Flusses]] durch die Stadt [[Kundus]] und weiter durch die Provinz Baglan nach [[Pol-e Chomri]]. Diese infrastrukturelle Signifikanz als wichtiger Versorgungskorridor sorgte bereits im afghanisch-sowjetischen Krieg dafür, dass die Region um Char Darah stetig umkämpft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Char Darah südwestlich von Kundus galt seit 2009 als einer der gefährlichsten Distrikte im Einsatzgebiet der Bundeswehr. Beim [[Karfreitagsgefecht]] im Jahr 2010 wurden in einem Hinterhalt in der Ortschaft [[Isa Khel (Afghanistan)|Isa Khel]] drei deutsche Soldaten getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechsel der Strategie ==&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung der [[Quick Reaction Force]] und der Aufstellung sogenannter [[Ausbildungs- und Schutzbataillon]]e (ASB) verfolgte die Bundeswehr seit August 2010 eine neue Strategie. Im NATO-Jargon als [[FM 3-24 Counterinsurgency|Partnering]] bezeichnet, trainierten die ASBs mit zwei jeweils 800 Mann starken Gefechtsverbänden die afghanische Armee in der Praxis. Dieses Training fand vor allem während laufender Operationen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildungs- und Schutzbataillone ===&lt;br /&gt;
Je ein Ausbildungs- und Schutzbataillon stellte die Bundeswehr für ihren Verantwortungsbereich, den Norden Afghanistans auf. Die Herstellung der vollen Einsatzbereitschaft des Ausbildungs- und Schutzbataillons in Kundus erfolgte bis Ende August, in [[Masar-e Scharif]] bis Ende Oktober 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bataillone sollten gemeinsam mit den afghanischen Streitkräften schrittweise die Kontrolle über Schlüsseldistrikte gewinnen, um sie anschließend in die Verantwortung der afghanischen Polizei zu übergeben. Ein „Sicherheitsvakuum“ sollte nicht entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstandsbekämpfung ===&lt;br /&gt;
→ Hauptartikel: &#039;&#039;[[FM 3-24 Counterinsurgency]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Operationen sollten nach einer zuvor im [[Irak]] eingesetzten Strategie zur [[Aufstandsbekämpfung]] in vier Phasen ablaufen. Die Phasen können durchaus fließend ineinander übergehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Shape – Nachrichtengewinnung und Aufklärung&lt;br /&gt;
* Clear – Nehmen des Raumes&lt;br /&gt;
* Hold – Halten des Raumes&lt;br /&gt;
* Build – Gewährleistung der Sicherheit durch afghanische Kräfte und ziviler Aufbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend robust waren die Ausbildungs- und Schutzbataillone ausgestattet: Jedes umfasste zwei Infanteriekompanien, eine Pionierkompanie und eine Aufklärungskompanie. Zur Bewaffnung gehörten auch [[Schützenpanzer Marder]]. Außerdem konnten die Bataillone auf die Feuerkraft der drei [[Panzerhaubitze 2000|Panzerhaubitzen 2000]] im [[Feldlager Kundus]] und auf [[Mörser (Geschütz)|Mörser]] zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionale Wiederaufbauteams ===&lt;br /&gt;
Die Ausbildungs- und Schutzbataillone sollten es ermöglichen, dass sich die beiden damals bestehenden Regionalen Wiederaufbauteams (Provincial Reconstruction Teams, PRT) in Kundus und [[Faizabad (Afghanistan)|Faizabad]] wieder auf Wiederaufbau und nachhaltige Stabilisierung konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geführt von einer „Doppelspitze“, d.&amp;amp;nbsp;h. einem Offizier der Bundeswehr und einem Beamten des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]], verfügten die ASBs über zahlreiche militärische Komponenten von Sicherungskräften bis zu Kampfmittelräumern und medizinischem Fachpersonal. Dem PRT Kunduz waren außerdem drei Panzerhaubitzen 2000 und Lenkraketen des Typs TOW auf [[Wiesel (militärisches Kettenfahrzeug)|Wiesel-Luftlandepanzern]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ausbildungsunterstützung ===&lt;br /&gt;
Neben den Ausbildungs- und Schutzbataillonen waren die Operational Mentor und Liaison Teams (OMLT) eine weitere Säule der Ausbildung der afghanischen Armee. Bis Ende 2010 beteiligte sich die Bundeswehr mit rund 200 Soldaten an acht OMLT für das 209. Afghanische Korps. Je ein Mentoren- und Verbindungsteam war dabei einem afghanischen Verband zugeordnet und ging auch mit ihm in den Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kamen rund 120 Bundeswehrsoldaten an Truppenschulen, in der Polizeiausbildung und an anderen afghanischen Einrichtungen. Zusammen mit den Ausbildungs- und Schutzbataillonen trug die Bundeswehr mit mehr als 1.500 Soldaten zum Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operationsplan ==&lt;br /&gt;
Die Operation im südlichen Teil des [[Char Darah|Char-Darah]]-Distriktes sollte mit zwei parallel nebeneinander angreifenden ISAF-Einheiten von der Distrikthauptstraße („Kamins“), beginnend von Nord nach Süd, durchgeführt werden. Dabei sollte die im Westen eingesetzte Task Force Kunduz (ASB) entlang einer Verbindungsstraße ausgehend von Höhe 432 nach Süden angreifen und die Ortschaft Quatliam gewinnen. Die im Osten eingesetzten Truppen des 1-87 US Infantry Battalion sollten vom Kundus-Fluss aus nach Süden die Ortschaften Isa Khel und Hadschi Amanullah von den Aufständischen erobern. Von allen drei Orten war bekannt, dass diese sehr stark und systematisch von den Aufständischen durch [[Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung|IEDs]] vermint worden waren, sodass vorab in die beiden Einsatzverbände [[Kampfmittelbeseitigung]]skräfte (EOD und Route Clearance Package) integriert worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf am 31. Oktober ===&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober kam es bereits während der Anmarschphase des ASB zu Feuergefechten mit Aufständischen, die dabei Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen einsetzten. Vor der Einnahme des Raumes um die Ortschaft Quatliam gab es drei Sprengstoffanschläge (IED) gegen US-Aufklärungskräfte und zwei deutsche Schützenpanzer vom Typ Marder. Die Schützenpanzer wurden dabei beschädigt und anschließend in das Feldlager Kundus zurückgebracht. Bei den Gefechten gab es entgegen ersten Meldungen aus Kundus zwei leicht verwundete deutsche Soldaten, die nach der Versorgung durch einen Sanitätstrupp ihren Auftrag fortsetzen konnten. Personelle Ausfälle waren infolgedessen nicht zu beklagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Tages kam es im Nahbereich der Ortschaft Quatliam zu einem weiteren Beschuss ohne Folgen. Die Artillerie leistete mit der Panzerhaubitze 2000 unmittelbare Feuerunterstützung für die eigene Truppe. Nach den vorliegenden Informationen des [[Militärisches Nachrichtenwesen|Militärischen Nachrichtenwesens]] wurden bei den Gefechtshandlungen am 31. Oktober zwei Aufständische getötet. Weitere Bestätigungen liegen nicht vor. Nach Aussagen aus der einheimischen Bevölkerung, die in einer Rundfunkreportage wiedergegeben wurden, mussten der Bundeswehr bereits am ersten Tag mindestens zwei zivile Opfer &amp;lt;!--Zmaray Ajmal, Sohn des Lehrers; Mohammed Azim, Landarbeiter--&amp;gt;bekannt geworden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marc Thörner]]: [http://www.deutschlandfunk.de/afghanistan-die-sieger-von-kundus.1247.de.html?dram:article_id=289672 &#039;&#039;Afghanistan: Die Sieger von Kundus&#039;&#039;], Feature von SWR/WDR/Deutschlandfunk, gesendet am 29. Juli 2014 im [[Deutschlandfunk]], ({{Webarchiv |url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/07/29/dlf_20140729_1914_d48a9655.mp3 |text=mp3 |wayback=20140821052008}}, ca. 40 min., [http://www.deutschlandfunk.de/die-sieger-von-kundus-pdf.media.d52aa9602f1f7bdaa444d18c5b2f93ce.pdf Manuskript] der Sendung (PDF, 26 Seiten, zur &#039;&#039;Operation Halmazag&#039;&#039; ab S. 15ff.))&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Intensität der Gefechte konnte nur mit Drohnen vom Typ [[Rheinmetall KZO|KZO]] eine eingeschränkte Schadensbeurteilung im umkämpften Gebiet durchgeführt werden. Bodentruppen konnten nicht eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht auf den 1. November verlief ruhig. Die Panzerhaubitze 2000 in Kundus verschoss Leuchtmunition zum Ausleuchten des Raumes westlich von Isa Khel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=YyO-SCiqfx0&amp;amp;t=13 |YouTube-Video: Deutsche Fallschirmjäger am 31. Oktober 2010 im Feuergefecht gegen Talibans bei Operation Halmazag von 0:14 bis 1:45]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf am 1. November ===&lt;br /&gt;
Am 1. November griffen gegnerische Kräfte im Raum Quatliam an, zunächst mit Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen. Dabei kam es besonders westlich und südlich der Ortschaft zu mehreren Feuergefechten, bei denen die Aufständischen auch Mörser einsetzten. Bei den Angriffen wurden keine deutschen Soldaten verwundet. Die Stellungen konnten gehalten werden. Gegen die aufgeklärten Mörserstellungen der Aufständischen kam die Panzerhaubitze 2000 zum Einsatz. Außerdem wurde im Laufe des Tages einmal Luftnahunterstützung (CAS) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel fand das erste „Key Leader Engagement“, ein Treffen der taktischen Führer der Operation mit einheimischen Führern, in Quatliam statt. Im Rahmen dieses Treffens gab es auch nach explizitem Nachfragen keine Erkenntnisse über zivile Opfer oder sonstige Schäden. Da an diesem Treffen allerdings der wichtigste Distrikt-Führer nicht anwesend war, ergaben erst spätere Recherchen des [[ARD]]-Magazins &#039;&#039;[[Monitor (Fernsehmagazin)|Monitor]]&#039;&#039;, dass bis zu 27 Zivilisten ums Leben gekommen sein sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | url=http://www.swr.de/landesschau-aktuell/deutschland-welt/monitor-bundeswehr-verschweigt-zivile-opfer-in-afghanistan/-/id=1884346/did=13747694/nid=1884346/1gappx3/index.html | date=2024-03-11 | bot=2024-03-11 22:31:21 TabellenBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorliegenden Informationen des Militärischen Nachrichtenwesens wurde bei den Gefechtshandlungen am 1. November ein Aufständischer getötet. Weitere Bestätigungen liegen nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Intensität der Gefechte konnte auch an diesem Tag eine Schadensbeurteilung im umkämpften Gebiet nur mit Drohnen durchgeführt werden. Die Vorbereitung zur Einrichtung des Außenpostens an der Straße „LOC Little Pluto“ fand zwar statt, konnte aber wegen des Beschusses durch Aufständische nicht abgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Operationsraum wurde in der Nacht von Kräften der ISAF aus der Luft überwacht und [[Show of Force]] demonstriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf am 2. November ===&lt;br /&gt;
Am 2. November fand ein zweites „Key Leader Engagement“ in Quatliam, auch mit lokalen Führern der benachbarten Ortschaften, statt. Der Raum um Quatliam wurde dabei von ISAF-Soldaten und ANSF-Kräften gesichert. Die Soldaten der internationalen Schutztruppe riegelten weiterhin feindliche Kräfte aus Richtung Isa Khel ab. Dabei griffen Aufständische wieder mit Handwaffen, Panzerabwehrhandwaffen und Mörsern an. Aufgeklärte feindliche Stellungen südlich der Ortschaft Quatliam wurden von Bodentruppen im Zusammenwirken mit der Panzerhaubitze 2000 und durch den mehrmaligen Einsatz von Luftnahunterstützung bekämpft. Die eigenen Stellungen konnten gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des zweiten „Key Leader Engagements“ wurden erneut keine zivilen Verluste oder Schäden gemeldet. Nach den vorliegenden Informationen des Militärischen Nachrichtenwesens wurden bei den Gefechtshandlungen am 2. November fünf Aufständische getötet. Weitere Bestätigungen liegen nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Intensität der Gefechte konnte an diesem Tag weder mit Drohnen noch mit Bodentruppen eine Schadensbeurteilung im umkämpften Gebiet durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf am 3. November ===&lt;br /&gt;
Am 3. November kam es zu Feuergefechten zwischen Aufständischen und eingesetzten ISAF-Kräften. Dabei wurde mit der Panzerhaubitze 2000 aus Kundus zur Feuerunterstützung gewirkt. Luftnahunterstützung mit [[McDonnell Douglas F-15|F15-Flugzeugen]] wurde gegen eine aufgeklärte feindliche Mörserstellung, die den feindlichen Angriff unterstützte, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel versuchten die Taliban, auch das Polizeihauptquartier in Char Darah anzugreifen. Dieser Angriff wurde jedoch abgewehrt und blieb für eigene Kräfte somit folgenlos. Nach vorliegenden Informationen des Militärischen Nachrichtenwesens wurden bei den Gefechtshandlungen am 3. November vier Aufständische getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlauf ab 4. November ===&lt;br /&gt;
Am 4. November wurde das Polizeihauptquartier in Char Darah durch weitere Kräfte des Ausbildungs- und Schutzbataillons aus Kundus verstärkt, um auf mögliche Angriffe reagieren zu können. In diesem Raum blieb es ruhig. Als zwei Aufständische einen zivilen Lastkraftwagen kapern wollten, brach der zivile afghanische Fahrer durch und konnte entkommen. Er erlitt dabei Schussverletzungen und wurde durch den vor Ort befindlichen [[Beweglicher Arzttrupp|Beweglichen Arzttrupp]] behandelt. Der Fahrer konnte seine Fahrt fortsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angriffe der Aufständischen wurden deutlich schwächer und flauten gegen Abend völlig ab. In der Nacht verlegte eine Einheit des Ausbildungs- und Schutzbataillon Masar-e Scharif von Baglan nach Quatliam und konnte so die eingesetzte Truppe zunächst verstärken und später entlasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des Außenpostens durch deutsche Pioniere wurde vorangetrieben. Die vorher ausgewählten zivilen Aufbaumaßnahmen im Raum Quatliam wurden durch Teams der [[Zivil-militärische Zusammenarbeit|Zivil-Militärischen Zusammenarbeit]] (CIMIC) begonnen. Der Ort Quatliam sollte flächendeckend mit Elektrizität versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Bedrohung durch Sprengfallen sowohl für die Zivilbevölkerung als auch für militärische Kräfte zu verringern, klärten Trupps behelfsmäßige Sprengsätze (IED) an den Straßen auf und räumten diese. Die Hinweise auf solche Sprengsätze kamen meist aus der Bevölkerung. Munition, die zu Sprengsätzen verarbeitet werden konnte oder wurde, wurde von den Pionierkräften an Ort und Stelle kontrolliert gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Hold-Phase“ ===&lt;br /&gt;
Nach Ende der Hauptkampfhandlungen war es die weitere Absicht der ISAF-Truppen in Kundus, den eingerichteten Außenposten („Combat Outpost“) im Dorf Quatliam an der Versorgungsstraße „Little Pluto“ zunächst mit ISAF-Kräften zu besetzen und im Anschluss in die Verantwortung der afghanischen Sicherheitskräfte zu übergeben. Gemäß der Operationsdoktrin der ISAF sollte so die „Hold-Phase“ beginnen, in der das eroberte Gebiet gehalten und unter dauerhafter Präsenz von Sicherheitskräften schrittweise mit Unterstützung von Entwicklungshilfeorganisationen wiederaufgebaut wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Löwenstein |url=http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2010/11/12/diesmal-keine-taliban-auf-brennendem-dingo.aspx |titel=Diesmal keine Taliban auf brennendem Dingo |hrsg=[[F.A.Z.]] |datum=2010-11-12 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101114122303/http://faz-community.faz.net/blogs/sicherheit/archive/2010/11/12/diesmal-keine-taliban-auf-brennendem-dingo.aspx |archiv-datum=2010-11-14 |archiv-bot=2022-12-24 01:08:32 InternetArchiveBot |abruf=2011-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespräche wurden mit den Ältesten auch der umliegenden Dörfer geführt und die Bauarbeiten zum Anschluss Quatliams und der umliegenden Dörfer an das Stromnetz wiederaufgenommen. Dieses Entwicklungsprojekt des Bundesaußenministeriums war durch die Präsenz der Aufständischen immer wieder bis zur völligen Einstellung gestört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfolg der Offensivoperation war Voraussetzung dafür, dass die Bundeswehr 2011 in der Lage war, den südlichen Teil des Unruhedistriktes Char Darah nahezu vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen und den Sicherheitsradius kontinuierlich nach Norden zu erweitern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Bohnert]]: &#039;&#039;COIN an der Basis: Zur Umsetzung des Konzeptes in einer Kampfkompanie der Task Force Kunduz.&#039;&#039; In: R. Schroeder &amp;amp; S. Hansen (Hrsg.)(2015): Stabilisierungseinsätze als gesamtstaatliche Aufgabe. Nomos: Baden-Baden, S. 247ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besuch des Verteidigungsministers ==&lt;br /&gt;
Der damalige Bundesverteidigungsminister [[Karl-Theodor zu Guttenberg]] traf am 4. November zu einem unangekündigten Kurzbesuch in Afghanistan ein. Dort begab er sich auch in das westlich von Kundus gelegene Gebiet um Char Darah und besuchte u. a. den OP North.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Krieg in Afghanistan seit 2001|Krieg in Afghanistan]]&lt;br /&gt;
* [[ISAF-Operationsführung im Raum Kundus (2009–2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian von Blumröder: &#039;&#039;Shape, Clear, Hold, Build – Die Operation HALMAZAG des Ausbildungs- und Schutzbataillons Kunduz.&#039;&#039; In: Robin Schroeder, Stefan Hansen (Hrsg.): &#039;&#039;Stabilisierungseinsätze als gesamtstaatliche Aufgabe. Erfahrungen und Lehren aus dem deutschen Afghanistaneinsatz zwischen Staatsaufbau und Aufstandsbewältigung (COIN)&#039;&#039;. Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-0690-7, S. 233–244.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Clair]]: &#039;&#039;Vier Tage im November&#039;&#039;. Econ-Verlag, 2012, ISBN 3-430-20138-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2694579_0_1616_-kundus-bundeswehr-kaempft-mit-afghanen.html Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 4. November 2010]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article10728706/Guttenberg-besucht-gefaehrlichen-Distrikt-in-Afghanistan.html |text=&#039;&#039;Guttenberg besucht gefährlichen Distrikt in Afghanistan&#039;&#039; |wayback=20101107030731}}, Artikel der [[Die Welt|Welt]] mit aktuellen Verlustzahlen&lt;br /&gt;
* [http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#91;pointer&amp;amp;#93;=2&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#91;tt_news&amp;amp;#93;=91301&amp;amp;tx_ttnews&amp;amp;#91;backPid&amp;amp;#93;=54&amp;amp;cHash=a9fad76752 Artikel über das Partnering]&lt;br /&gt;
* [http://www.derwesten-recherche.org/2012/11/der-kampf-um-quatliam/ Ausführlicher Artikel der WAZ-Gruppe über die Operation Halmazag]&lt;br /&gt;
* [[deutschlandfunk.de]], &#039;&#039;Das [[Radio-Feature|Feature]]&#039;&#039;, 29. November 2016, [[Marc Thörner]]: [http://www.deutschlandfunk.de/operation-halmazag-krieg-made-in-germany.1247.de.html?dram:article_id=370394 &#039;&#039;Operation Halmazag – Krieg Made in Germany&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation im Krieg gegen den Terror|Halmazag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht im Krieg in Afghanistan 2001–2021|Halmazag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kundus (Provinz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=La_Peral&amp;diff=1748620</id>
		<title>La Peral</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=La_Peral&amp;diff=1748620"/>
		<updated>2025-06-11T10:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#7. Regel: Artikel): bei Ortsnamen wird der Artikel nicht nach hinten gestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Spanien&lt;br /&gt;
  |parroquia          =&lt;br /&gt;
  |nombre             = La Peral&lt;br /&gt;
  |escudo             =&lt;br /&gt;
  |latitude           = 43.488047524619&lt;br /&gt;
  |longitude          = -5.9909054313487&lt;br /&gt;
  |isoreg             = O&lt;br /&gt;
  |ccaa               = {{ES-AS}}&lt;br /&gt;
  |provincia          =&lt;br /&gt;
  |isla               =&lt;br /&gt;
  |comarca            =[[Avilés (Comarca)|Avilés]]&lt;br /&gt;
  |fundación          =&lt;br /&gt;
  |altitud            = 360&lt;br /&gt;
  |superficie         = 6.9&lt;br /&gt;
  |población          = 234&lt;br /&gt;
  |censo              = 1. Januar 2011&lt;br /&gt;
  |longcod_ine        = 33030020000&lt;br /&gt;
  |cp                 = 33414&lt;br /&gt;
  &amp;lt;!--|prefijo            =&lt;br /&gt;
  |matrícula          = --&amp;gt;&lt;br /&gt;
  |aeropuerto         = [[Flughafen Asturias]] 18,7&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
  |predoling          =&lt;br /&gt;
  |alcalde            =&lt;br /&gt;
  |dirección          = C/ Callezuela nº1, 33411 – Illas&lt;br /&gt;
  |web                =&lt;br /&gt;
  |mapa               = Illas Asturies map.svg&lt;br /&gt;
  |Kommunalschlüssel  =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;La Peral&#039;&#039;&#039; ist eine von drei [[Parroquia]]s und gleichzeitig ein Ort in der Gemeinde [[Illas (Asturien)|Illas]] der [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|autonomen Region]] [[Asturien]] in [[Spanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
La Peral hat 234 Einwohner (2011) auf einer Fläche von 6,90&amp;amp;nbsp;km². Es liegt auf 270–640&amp;amp;nbsp;m Höhe über dem Meeresspiegel. Das 3&amp;amp;nbsp;km entfernt gelegene Illas ist der nächste größere Ort und zudem Verwaltungssitz der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Situation liegt beinahe komplett in der Landwirtschaft, wobei die Käserei der Familie López über Spaniens Grenzen hinaus durch den [[Queso Peral|Queso de la Peral]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel umfasst die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dörfer und Weiler ==&lt;br /&gt;
* Argañosa 21 Einwohner 2011 {{Coordinate|text=/|NS=43.487964|EW=-6.009312|type=city|pop=21|elevation=405|dim=5000|name=Arganosa|region=ES-O}}&lt;br /&gt;
* La Peral 199 Einwohner 2011&lt;br /&gt;
* Reconco 11 Einwohner 2011 {{Coordinate|text=/|NS=43.488083|EW=-6.001254|type=city|pop=11|elevation=379|dim=5000|name=Reconco|region=ES-O}}&lt;br /&gt;
* Rozaflor 1 Einwohner 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
  id:lightgrey value:gray(0.9)&lt;br /&gt;
  id:darkgrey value:gray(0.7)&lt;br /&gt;
  id:sfondo value:rgb(1,1,1)&lt;br /&gt;
  id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ImageSize  = width:450 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea   = left: 60 bottom: 30 top: 20 right: 20&lt;br /&gt;
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ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:50 start:0&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
BarData=&lt;br /&gt;
  bar: 2000 text: 2000&lt;br /&gt;
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  bar: 2002 text: 2002&lt;br /&gt;
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  bar: 2006 text: 2006&lt;br /&gt;
  bar: 2007 text: 2007&lt;br /&gt;
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  bar: 2010 text: 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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  bar: 2010 at: 234 fontsize:S text: 234. shift:(0,5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Quelle: [http://www.ine.es/ Website] des [[Instituto Nacional de Estadística (Spanien)|INE]] – grafische Aufarbeitung für Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche &#039;&#039;San Jorge de La Peral&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Käserei der Familie Lopez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Bevölkerungszahlen siehe {{INE.es EWZ|3303002}}&lt;br /&gt;
* Höhenangaben siehe [[Google Earth]]&lt;br /&gt;
* Postleitzahlen [http://www.ingeniuz.com/codigos-postales/index.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.vivirasturias.com/asturias/illas/la-peral/es Seiten auf dem Tourismusportal Vivirasturias]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Parroquias von Illas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Asturien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illas (Asturien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%E2%80%99Horr%C3%B3n_de_Riba&amp;diff=1264814</id>
		<title>L’Horrón de Riba</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%E2%80%99Horr%C3%B3n_de_Riba&amp;diff=1264814"/>
		<updated>2025-06-11T10:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#3. Regel: 26 Grundbuchstaben)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Spanien&lt;br /&gt;
 |Bild               = &lt;br /&gt;
 |localidad          =&lt;br /&gt;
 |parroquia          =&lt;br /&gt;
 |nombre             = Laviana: L&#039;Horrón de Riba&lt;br /&gt;
 |escudo             = kein&lt;br /&gt;
 |latitude           = 43.256663&lt;br /&gt;
 |longitude          = -5.559736&lt;br /&gt;
 |isoreg             = O&lt;br /&gt;
 |ccaa               = {{ES-AS}}&lt;br /&gt;
 |provincia          = &lt;br /&gt;
 |isla               = &lt;br /&gt;
 |comarca            = [[Nalón (Comarca)|Nalón]]&lt;br /&gt;
 |fundación          = &lt;br /&gt;
 |altitud            = 445&lt;br /&gt;
 |superficie         = &lt;br /&gt;
 |población          = 6&lt;br /&gt;
 |censo              = 2011&lt;br /&gt;
 |longcod_ine        = 33032052600&lt;br /&gt;
 |cp                 = 33989&lt;br /&gt;
 |aeropuerto         = [[Flughafen Asturias]] &lt;br /&gt;
 |predoling          = &lt;br /&gt;
 |alcalde            = &lt;br /&gt;
 |dirección          = Plaza Armando Palacio Valdes N° 1&lt;br /&gt;
33980 - Pola de Laviana (Asturias)&lt;br /&gt;
 |web                = &lt;br /&gt;
 |mapa               = Llaviana Asturies map.svg&lt;br /&gt;
 |Kommunalschlüssel  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;L&#039;Horrón de Riba&#039;&#039;&#039; ({{EsS|Horrón de Arriba}}) ist ein Weiler in der [[Parroquia]] [[Pola de Laviana (Parroquia)|Pola de Laviana]] der Gemeinde [[Laviana]] in der [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|autonomen Region]] [[Asturien]] in [[Spanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
L&#039;Horrón de Riba ist ein [[Weiler]] mit sechs Einwohnern (2011). Es liegt auf 445 m. L&#039;Horrón de Riba ist 2,7 Kilometer von [[Pola de Laviana]], dem Hauptort der Gemeinde Laviana, entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der [[Weiler]] besteht aus landwirtschaftlichen Betrieben, die jedoch nur noch im Nebenerwerb betrieben werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Land- und Forstwirtschaft sowie der Abbau von [[Kohle]] und [[Eisen]] haben die Region seit Jahrhunderten geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Angenehm milde Sommer mit ebenfalls milden, selten strengen Wintern. In den Hochlagen können die Winter durchaus streng werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.vivirasturias.com/asturias/turismo-rural/114678/9161/0/horron-de-arriba/index.html Infoseite]&lt;br /&gt;
*[http://www.ayto-laviana.es/mapa.php?pag=7 Seite der Parroquia] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:LHorron de Riba}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Asturien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laviana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler in Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=El_Palmar_de_Troya&amp;diff=54579</id>
		<title>El Palmar de Troya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=El_Palmar_de_Troya&amp;diff=54579"/>
		<updated>2025-06-11T10:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#7. Regel: Artikel): bei Ortsnamen wird der Artikel nicht nach hinten gestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Spanien&lt;br /&gt;
 |Bild               = Fuente (El Palmar).jpg&lt;br /&gt;
 |Bildbeschreibung   = &lt;br /&gt;
 |nombre             = &lt;br /&gt;
 |escudo             = Escudo_de_El_Palmar_de_Troya_(Sevilla).svg&lt;br /&gt;
 |latitude           = 37.06328&lt;br /&gt;
 |longitude          = -5.80632&lt;br /&gt;
 |isoreg             = SE&lt;br /&gt;
 |ccaa               = {{ES-AN}}&lt;br /&gt;
 |provincia          = Sevilla&lt;br /&gt;
 |comarca            = Bajo Guadalquivir&lt;br /&gt;
 |fundación          = &lt;br /&gt;
 |altitud            = 117&lt;br /&gt;
 |superficie         = &lt;br /&gt;
 |cp                 = 41719&lt;br /&gt;
 |cod_ine            = 41904&lt;br /&gt;
 |aeropuerto         = &lt;br /&gt;
 |predoling          = &lt;br /&gt;
 |alcalde            = Juan Carlos González García ([[PSOE]])&lt;br /&gt;
 |dirección          = &lt;br /&gt;
 |web                = [https://www.elpalmardetroya.es/es/ Palmar de Troya] &lt;br /&gt;
 |mapa               = Karte Gemeinde Palmar de Troya 2022.png&lt;br /&gt;
 |Kommunalschlüssel  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;El Palmar de Troya&#039;&#039;&#039; ist ein [[Spanien|spanisches Dorf]] und eine Gemeinde in der [[Provinz Sevilla]], das etwa 30 km südlich von [[Sevilla]] liegt. El Palmar de Troya hat {{Einwohnerzahl Wikidata}} Einwohnern (Stand: {{Einwohnerzahl-Stand Wikidata|Q1011422}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl wuchs von 1936 bis 1965 von etwa 200 auf 2000, da in der Nähe der Stausee Torre del Aguilar angelegt wurde. Die Bevölkerung lebt heute vor allem von der Landwirtschaft, viele Einwohner wandern in der Erntesaison in andere Regionen, zum Beispiel zur [[Erdbeeren|Erdbeerernte]] in die [[Provinz Huelva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
El Palmar de Troya ist Sitz der [[Palmarianisch-Katholische Kirche|Palmarianisch-Katholischen Kirche]] des 2005 verstorbenen [[Clemente Domínguez y Gómez]] („[[Papst]] Gregor XVII.“) und seiner Nachfolger. Die Kathedrale der Gemeinschaft ist geschützt durch eine Mauer, die genaueres Besichtigen verhindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
El Palmar de Troya ist seit dem 2. Oktober 2018 eine selbstständige Gemeinde, der Ort gehörte zuvor zu [[Utrera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|El Palmar de Troya}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Catedral El Palmar.jpg|miniatur|links|Kathedrale der Palmarianisch-Katholischen Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedral 2022.jpg|miniatur|links|Kathedrale in El Palmar de Troya]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Provinz Sevilla}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4402586-5|VIAF=239178038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Andalusien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Jans-Cappel&amp;diff=2242138</id>
		<title>Saint-Jans-Cappel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Jans-Cappel&amp;diff=2242138"/>
		<updated>2025-06-10T23:10:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Jans-Cappel&lt;br /&gt;
|nomlocale=Sint-Janskappel&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Saint-Jans-Cappel.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Hauts-de-France]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Nord|Nord]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Dunkerque|Dunkerque]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Bailleul|Bailleul]]&lt;br /&gt;
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|insee=59535&lt;br /&gt;
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|latitude=50/45/50/N&lt;br /&gt;
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|siteweb=[http://www.saint-jans-cappel.fr/ www.saint-jans-cappel.fr]&lt;br /&gt;
|image=Saint Jans Cappel.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=Blick auf Saint-Jans-Cappel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Jans-Cappel&#039;&#039;&#039;, {{nlS|Sint-Janskappel}}, ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|59535}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|59535}}) im [[Département Nord]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Hauts-de-France]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Dunkerque]] und ist Mitglied im Gemeindeverband [[Cœur de Flandre Agglo]]. Die Bewohner werden &#039;&#039;Cappellois&#039;&#039; und &#039;&#039;Cappelloises&#039;&#039; genannt. In Saint-Jans-Cappel wird auch [[Westflämisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LocatieSintJanskappel.PNG|mini|hochkant|Lage von Saint-Jans-Cappel im Arrondissement Dunkerque]]&lt;br /&gt;
[[Datei:59535-Saint-Jans-Cappel-Sols.png|mini|Bodennutzung, Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saint-Jans-Cappel liegt in [[Französisch-Flandern]] etwa 39 Kilometer südsüdöstlich von [[Dunkerque|Dünkirchen]] und etwa 29 Kilometer nordwestlich von [[Lille]] an der Grenze zu [[Belgien]]. Die Gemeinde befindet sich in der [[Région naturelle in Frankreich|Région naturelle]] [[Houtland]]. Neben dem geschlossenen Siedlungsbild des Y-förmigen Straßendorfes Saint-Jans-Cappel liegen im Gemeindegebiet zahlreiche verstreute Einzelhöfe sowie der kleine Ortsteil &#039;&#039;La Sapinière&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das überwiegend flache Gemeindegebiet wird durch die Becque du Mont Noir entwässert, die nach Süden zur [[Leie]] (&#039;&#039;Lys&#039;&#039;) fließt. Im Kernort Saint-Jans-Cappel nimmt die Becque du Mont Noir die aus Nordwesten kommende Capelle Becque auf. Das Zentrum befindet sich auf etwa {{Höhe|30}} Höhe. Höchster Punkt im Gemeindegebiet ist die markante Kuppe des {{Höhe|152}} hohen [[Mont Noir]] (Zwarteberg), der als Teil des [[Monts de Flandres|Westflämischen Hügellandes]] die Becken der [[Yser]] (&#039;&#039;IJzer&#039;&#039;) im Norden vom Becken der Leie im Süden trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des nördlichen Gebiets von Saint-Jans-Cappel gehört zur [[Zone naturelle d’intérêt écologique, faunistique et floristique|ZNIEFF-Naturzone]] „Le Mont Noir“ (310013740).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://inpn.mnhn.fr/collTerr/biodiversity/INSEEC59535|title=Biodiversité dans les territoires - Saint-Jans-Cappel|accessdate=2024-05-14|publisher=Inventaire national du patrimoine naturel (INPN)|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 88 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, der Anteil bebauter Fläche beträgt rund 8 %, rund 5 % sind bewaldet, insbesondere am Fuß des Mont Noir (Stand: 2018).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.statistiques.developpement-durable.gouv.fr/corine-land-cover-0|title=Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole)|accessdate=2024-05-14|date=2018|publisher=[[CORINE Land Cover]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Saint-Jans-Cappel sind [[Heuvelland (Westflandern)|Heuvelland]] (Belgien) im Nordosten, [[Bailleul (Nord)|Bailleul]] im Südosten und Süden, [[Méteren]] im Südwesten, [[Berthen]] im Westen sowie [[Boeschepe]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Saint-Jans-Cappel entstand in ihrer heutigen Ausdehnung in der Zeit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]]. Das Gebiet war zuvor lange Teil der [[Ambachtsherrlichkeit|Ambacht]] Bailleul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Randlage der Gemeinde hinterließ die Revolution auch in Saint-Jans-Cappel ihre Spuren. So wurde die Kirche geschlossen und das Mobiliar versteigert. Am 14. Mai 1794 kauften die Einwohner die Kirche für die Summe von 42.500 Franc zurück. Acht Jahre später fanden nach der Unterzeichnung des [[Organische Artikel|Konkordats zwischen Napoleon und Papst Pius VII.]] wieder die ersten öffentlichen Gottesdienste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unruhe herrschte im tief katholischen Französisch-Flandern zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch das [[Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat (Frankreich)|Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen [[Erster Weltkrieg|Oktober 1914 und April 1918]] war Saint-Jans-Cappel ein einziges Militärlager für französische und britische Soldaten aller Waffengattungen hinter der nahen Frontlinie. Das änderte sich im März 1918, als durch die Offensive der Deutschen in Richtung [[Armentières]] alle Einwohner von Saint-Jans-Cappel evakuiert werden mussten. Durch Bomben und Artilleriegeschosse kam es im Dorf zu erheblichen Verwüstungen, die meisten Häuser waren nach Kriegsende Ruinen. 54 Bewohner der Gemeinde verloren im Ersten Weltkrieg ihr Leben. Der Wiederaufbau des Dorfes dauerte etwa zehn Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Westfeldzug]]es am 10. Mai 1940 erreichten die deutschen Truppen Saint-Jans-Cappel, das über vier Jahre lang besetzt blieb, ehe es am 6. September 1944 befreit wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://saintjanscappel.free.fr/spip.php?article2 |titel=Geschichtlicher Überblick |abruf=2011-03-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2022&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 1072 || 1060 || 1145 || 1105 || 1351 || 1472 || 1707 || 1609&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 wurde mit 1730 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=32435 Saint-Jans-Cappel auf cassini.ehess]&amp;lt;/ref&amp;gt; und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-59535 Saint-Jans-Cappel auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Saint-Jans-Cappel wurde ein [[Literaturmuseum]] (&#039;&#039;Musée Marguerite Yourcenar&#039;&#039;) eingerichtet, das dem Werk der Schriftstellerin [[Marguerite Yourcenar]] (1903–1987) gewidmet ist, die als erste Frau in die [[Académie française]] aufgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://museeyourcenar.chez.com/ |titel=Musée Marguerite Yourcenar |abruf=2011-03-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände am Südhang des Mont Noir, das bis 1913 der Familie Cleenewerck Crayencour (Vater von Marguerite Yourcenar) gehörte, befindet sich ein öffentlich zugänglicher Park, der ebenfalls den Namen der Schriftstellerin trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://saintjanscappel.free.fr/spip.php?article38 |titel=Parc Départemental Marguerite Yourcenar |abruf=2011-03-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Villa Départementale Marguerite Yourcenar am Südhang des Mont Noir finden seit 1997 Lesungen, Theateraufführungen, Buchmessen, Schreibwettbewerbe, Workshops und Ehrungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Soldatenfriedhof nahe dem Mont Noir ruhen Gefallene des Ersten Weltkrieges, hauptsächlich aus Großbritannien und Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ww1cemeteries.com/ww1frenchcemeteries/montnoir.htm |titel=Eintrag auf ww1cemeteries.com |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100828223200/http://www.ww1cemeteries.com/ww1frenchcemeteries/montnoir.htm |archiv-datum=2010-08-28 |abruf=2011-03-11 |sprache=en |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Saint-Jans-Cappel}}&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste (&#039;&#039;Johannes der Täufer / Sint-Janskerk&#039;&#039;) mit einem Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert und einer bemerkenswerten Orgel&lt;br /&gt;
* Kapelle Bonsecours (&#039;&#039;Mariahilf-Kapelle&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saintjanscappel01.jpg|Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste&lt;br /&gt;
Villa Marguerite Yourcenar.jpg|Villa Marguerite Yourcenar&lt;br /&gt;
LE MONT NOIR (Zwarteberg).jpg|Mont noir, mit 152 m über dem Meer höchster Punkt der Gemeinde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folklore und Karneval ===&lt;br /&gt;
Wie in der gesamten Region Pas-de-Calais in Nordfrankreich und im benachbarten Belgien gehören auch in Saint-Jans-Cappel die auf Festen verbreiteten Riesenfiguren ([[Géants du Nord]]) zur festen Tradition. Die bekannteste Figur in Saint-Jans-Cappel ist &#039;&#039;Reuze Maman&#039;&#039;. Seit 2005 werden die Aufführungen von der [[UNESCO]] unter dem Titel &#039;&#039;Prozessionen der Riesen und Drachen aus Belgien und Frankreich&#039;&#039; als [[Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://mincoin.free.fr/region/geant/geant23/saintjanscappel%20reuzemamanIII.html |titel=Reuze Maman auf mincoin.free.fr |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160522201623/http://mincoin.free.fr/region/geant/geant23/saintjanscappel%20reuzemamanIII.html |archiv-datum=2016-05-22 |abruf=2011-03-11 |sprache=fr |offline=1 |archiv-bot=2019-05-11 18:09:03 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Gemeinde ist die Landwirtschaft. 17 Betriebe mit einer Größe von 5 bis 60 Hektar beschäftigen sich mit dem Anbau von Weizen, Kartoffeln, Mais, Futterpflanzen und Hopfen sowie mit Tierhaltung und -produktion (Schweine, Rinder, Geflügel).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-culture-production-animale-chasse-saint-jans-cappel.html Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Erwerbszweig ist der Tourismus, vor allem am Südhang des Mont Noir (Restaurants, Campingplatz, Reiterhof). Daneben gibt es kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe (Lederwaren, Bodenbeläge, Fahrschule, Arztpraxis). Größter Arbeitgeber in Saint-Jans-Cappel ist aber ein medizinisch-pädagogisches Institut, das unter dem Schirm des französischen Roten Kreuzes behinderte Menschen betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://saintjanscappel.free.fr/spip.php?article33 |titel=Vie économique |abruf=2011-03-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saint-Jans-Cappel ist Standort einer Vor- und Grundschule (&#039;&#039;école primaire&#039;&#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.education.gouv.fr/annuaire?keywords=&amp;amp;department=59&amp;amp;academy=&amp;amp;status=All&amp;amp;establishment=All&amp;amp;geo_point=&amp;amp;page=54|title=Annuaire|accessdate=2024-05-14|publisher=Nationales Bildungsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Saint-Jans-Cappel liegt etwas abseits größerer Verkehrsachsen. Die [[Route départementale|Departementsstraße]] D 10 von [[Bailleul (Nord)|Bailleul]] nach [[Poperinge]] in Belgien durchquert das Gemeindegebiet von Südost nach Nordwest. Die nachgeordneten Departementsstraßen D 223, D 318 und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinde und Nachbargemeinden. Busse einer Linie der Transportgesellschaft Arc-en-Ciel des Départements Nord fahren zwischen [[Godewaersvelde]] und [[Armentières]] über Bailleul.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://arcenciel.hautsdefrance.fr/plan/flandres/index.html|title=Plan du périmètre Flandres - Arc en Ciel|accessdate=2024-05-14|publisher=Arc-en-Ciel|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Le Patrimoine des Communes du Nord.&#039;&#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 185–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Dunkerque}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4362412-1|VIAF=239622539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintJansCappel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Hauts-de-France]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Jans-Cappel| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Germer-de-Fly&amp;diff=597724</id>
		<title>Saint-Germer-de-Fly</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Germer-de-Fly&amp;diff=597724"/>
		<updated>2025-06-10T23:00:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Saint-Germer-de-Fly&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason saint germer de fly.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Hauts-de-France]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Oise|Oise]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Beauvais|Beauvais]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Grandvilliers|Grandvilliers]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays de Bray|Pays de Bray]]&lt;br /&gt;
|insee= 60577&lt;br /&gt;
|cp= 60850&lt;br /&gt;
|longitude= 01/46/53/O&lt;br /&gt;
|latitude= 49/26/35/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 104&lt;br /&gt;
|alt mini= 84&lt;br /&gt;
|alt maxi= 220&lt;br /&gt;
|image= Saint-Germer-de-Fly (60), bâtiment d&#039;entrée de l&#039;abbaye, aujourd&#039;hui mairie 3.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] im ehemaligen Eingangsgebäude der Abtei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Germer-de-Fly&#039;&#039;&#039; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|60577}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|60577}}) im [[Département Oise]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Hauts-de-France]]; sie gehört zum [[Arrondissement Beauvais]] und zum [[Kanton Grandvilliers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Saint-Germer-de-Fly liegt im Südosten der Landschaft [[Pays de Bray]] an der Grenze zum [[Département Seine-Maritime]], 20 Kilometer westlich von [[Beauvais]]. Durch den von mehreren kleinen Bächen durchzogenen Norden der Gemeinde verläuft die [[Route nationale 31]] ([[Europastraße 46]]). Im Westen wird sie durch den Fluss [[Epte]] begrenzt, dem die Bahnstrecke von [[Paris]] nach [[Dieppe]] folgt. Die Bahnstrecke von [[Goincourt]] nach Gournay-Ferrières, die durch die Gemeinde führte, ist aufgelassen (Reiseverkehr seit 1939 eingestellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2010 !! 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039; || 1169 || 1327 || 1332 || 1355 || 1585 || 1761 || 1762 || 1690&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;10&amp;quot;| Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Benediktiner]]-[[Abtei Saint-Germer-de-Fly]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Saint-Germer-de-Fly}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saint-Germer-de-Fly (60), abbatiale, vue depuis le sud-est 1.jpg|Abteikirche&lt;br /&gt;
Saint-Germer-de-Fly (60), Sainte-chapelle, vue depuis le sud 2.jpg|Heiligenkapelle, nordöstlicher Anbau an die ehemalige Abtei&lt;br /&gt;
Saint-Germer-de-Fly rue 4.JPG|Außenmauern der ehemaligen Abtei mit dem sogenannten &#039;&#039;Kriegerturm&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Saint-Germer-de-Fly-FR-60-monument aux morts-2.jpg|Gefallenendenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Saint-Germer-de-Fly unterhält eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der deutschen Kleinstadt [[Niedenstein]] in Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Beauvais}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintGermerdeFly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Hauts-de-France]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Germer-de-Fly| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Maurice-sur-Moselle&amp;diff=1357912</id>
		<title>Saint-Maurice-sur-Moselle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Maurice-sur-Moselle&amp;diff=1357912"/>
		<updated>2025-06-10T12:58:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Maurice-sur-Moselle&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Saint-Maurice-sur-Moselle 88.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]] &lt;br /&gt;
|département=[[Département Vosges|Vosges]]  &lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Épinal|Épinal]] &lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes des Ballons des Hautes-Vosges|Ballons des Hautes-Vosges]] &lt;br /&gt;
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|alt maxi=1251&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=88-Saint-Maurice-sur-Moselle.png&lt;br /&gt;
|image-desc=Lage der Gemeinde Saint-Maurice-sur-Moselle&amp;lt;br /&amp;gt;im [[Département Vosges]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Maurice-sur-Moselle&#039;&#039;&#039; [{{IPA|sɛ̃ mɔʁis syʁ mɔzɛl}}] ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|88426}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|88426}}) im [[Département Vosges]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Épinal]] und zum Gemeindeverband [[Communauté de communes des Ballons des Hautes-Vosges|Ballons des Hautes-Vosges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Saint-Maurice-sur-Moselle ist die südlichste Gemeinde des Departements Vosges. Sie liegt am Oberlauf der [[Mosel]] in den Süd[[vogesen]]. Das Gemeindegebiet grenzt im Süden an die Region [[Bourgogne-Franche-Comté]] sowie im Osten an den [[Elsass]] und hat einen Anteil am 1247 m hohen [[Elsässer Belchen]] (&#039;&#039;Ballon d’Alsace&#039;&#039;). An dessen Südwestflanke liegt das „Vierländereck“ – hier treffen die vier Départements [[Département Vosges|Vosges]], [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]], [[Département Haute-Saône|Haute-Saône]] und [[Territoire de Belfort]] zusammen. Weitere Erhebungen am Rande des Gemeindegebietes sind der [[Ballon de Servance]] (1216 m) und die [[Tête de Perches]] (1224 m). Die Gemeinde liegt im [[Regionaler Naturpark Ballons des Vosges|Regionalen Naturpark Ballons des Vosges]]. Saint-Maurice gehört zu den niederschlagreichsten Orten Frankreichs und ist vielbesuchter Wintersportort. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile &#039;&#039;Goutte-du-Rieux&#039;&#039; und &#039;&#039;Les Charbonniers&#039;&#039;. Nachbargemeinden von Saint-Maurice-sur-Moselle sind [[Bussang]] im Norden, [[Urbès]] im Nordosten, [[Storckensohn]] im Osten, [[Rimbach-près-Masevaux]] und [[Oberbruck]] im Südosten, [[Sewen]] im Süden, [[Plancher-les-Mines]] und [[Haut-du-Them-Château-Lambert]] im Südwesten sowie [[Fresse-sur-Moselle]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2022&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 1809 || 1878 || 1845 || 1768 || 1615 || 1449 || 1513 || 1389 || 1364&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 wurde mit 3080 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von annuaire-mairie&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=33564 Saint-Maurice-sur-Moselle auf cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=33564]&amp;lt;/ref&amp;gt; und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-88426 Saint-Maurice-sur-Moselle auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint-Maurice-sur-Moselle, Église Saint-Maurice.jpg|mini|Kirche Saint-Maurice]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Saint-Maurice-sur-Moselle.JPG|Blick auf Saint-Maurice-sur-Moselle&lt;br /&gt;
Saint-Maurice-sur-Moselle, Mairie.jpg|[[Mairie]] (Rathaus)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Saint-Maurice-sur-Moselle lebt hauptsächlich vom Tourismus, insbesondere in der Wintersaison. In der Gemeinde sind 16 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Anbau von Gewürzpflanzen, Milchwirtschaft, Zucht von Pferden, Rindern, Schafen und Ziegen).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-culture-production-animale-chasse-saint-maurice-sur-moselle.html Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die Ortschaft führende [[Route nationale 66]] ([[Europastraße|E 512]]) folgt der alten Handelsstraße von [[Metz]] nach [[Basel]] und führt östlich über den [[Col de Bussang]] nach [[Mülhausen]] und im Nordwesten über [[Remiremont]] nach [[Épinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jacques Georges]] (1916–2004), von 1983 bis 1990 Präsident der [[UEFA]]&lt;br /&gt;
* [[Pierre Pelot]] (* 13. November 1945), französischer Science-Fiction-Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Épinal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7670386-1|LCCN=no/2011/21476|VIAF=236159586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintMauricesurMoselle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Jean-Kourtzerode&amp;diff=905989</id>
		<title>Saint-Jean-Kourtzerode</title>
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		<updated>2025-06-10T12:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Jean-Kourtzerode&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Saint-Jean-Kourtzerode 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins|Sarrebourg-Château-Salins]]&lt;br /&gt;
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|longitude=07/11/33/O&lt;br /&gt;
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|alt mini=270&lt;br /&gt;
|alt maxi=338&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Eglise St Jean Kourtzerode.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=Kirche St. Johannes’ Enthauptung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Jean-Kourtzerode&#039;&#039;&#039; (deutsch &#039;&#039;Sankt Johann-Kurzerode&#039;&#039;, 1940–1944 &#039;&#039;Kurzerode&#039;&#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins]]. Die {{EWZ|FR|57614}} Einwohner (Stand {{EWD|FR|57614}}) nennen sich Santi-Johaniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Saint-Jean-Kourtzerode liegt etwa elf Kilometer östlich von [[Sarrebourg]] auf einer Höhe zwischen 270 und 338 m über dem Meeresspiegel. Die mittlere Höhe beträgt 320 m. Das Gemeindegebiet umfasst 1,58&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Kourtzerode wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Durch die Bestimmungen im [[Friede von Vincennes]] kam &#039;&#039;Coursirode&#039;&#039; 1661 zu [[Frankreich]], wurde dann durch den [[Frieden von Frankfurt]] 1871 deutsch und nach dem Ersten Weltkrieg wieder französisch. Auch in der Zeit des Zweiten Weltkriegs war die Region wieder unter deutscher Verwaltung. Saint-Jean wurde dagegen erst Anfang des 18. Jahrhunderts gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baum im Gemeindewappen steht für die Familie &#039;&#039;d&#039;Elvert&#039;&#039;, die Herren über Kourtzerode waren; das Beil ist das Attribut des [[Johannes der Täufer|Heiligen Johannes]], des Schutzpatrons der Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160324101008/http://genealogie-lorraine.fr/blasons/index.php?dept=57&amp;amp;blason=SAINT_JEAN_KOURTZERODE Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] hieß der Ort &#039;&#039;Saint-Jean-de-Courtzerode&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 142 || 132 || 191 || 172 || 206 || 485 || 750 || 709&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=10144648147937835485}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintJeanKourtzerode}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Epvre&amp;diff=862008</id>
		<title>Saint-Epvre</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Epvre&amp;diff=862008"/>
		<updated>2025-06-10T06:27:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Epvre&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Saint-Epvre 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins|Sarrebourg-Château-Salins]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Le Saulnois|Le Saulnois]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Saulnois|Saulnois]]&lt;br /&gt;
|insee=57609&lt;br /&gt;
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|longitude=06/26/14/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/58/26/N&lt;br /&gt;
|alt moy=232&lt;br /&gt;
|alt mini=224&lt;br /&gt;
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|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Saint-Epvre DSCF5832.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Saint-Epvre &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eglise St Epvre.JPG|mini|hochkant|Kirche Saint-Epvre]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Epvre&#039;&#039;&#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|57609}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57609}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Saint-Epvre liegt im [[Saulnois]] (&#039;&#039;Salzgau&#039;&#039;) am Bach &#039;&#039;Elme&#039;&#039; vor dessen Einmündung in die [[Nied (Fluss)|Französische Nied]], etwa 27 Kilometer südöstlich von [[Metz]], 25 Kilometer nordwestlich von [[Château-Salins]] und zehn Kilometer nördlich von [[Delme]],  auf einer Höhe zwischen 224 und 267 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 4,67 km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf ist nach dem lothringischen Bischof [[Aper (Bischof)|Aper]] benannt. Es gehörte früher zum [[Hochstift Metz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huhn&amp;quot;&amp;gt;[[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]]: &#039;&#039;Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde&#039;&#039;, Stuttgart 1875, S. 504  ([https://books.google.de/books?id=lFthAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA504 google.books.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im 15. Jahrhundert als &#039;&#039;Saint-Eivre&#039;&#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraus&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Xaver Kraus]]: &#039;&#039;Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik&#039;&#039;. Band III: &#039;&#039;Kunst und Althertum in Lothringen&#039;&#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1886,  S. 115 ([https://books.google.de/books?id=TIhZAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA115 books-google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1348 wurde ein Arnould von St. Epvre in Urkunden genannt.&amp;lt;ref name=Huhn/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Schlosses von Château-Salins 1350 zerstörte Bischof [[Adhémar de Monteil|Adhémar]] im selben Jahr auch das hiesige Schloss.&amp;lt;ref name=Huhn/&amp;gt; Das Wappen der Familie &#039;&#039;Marguerite&#039;&#039;, der letzten Schlossbesitzer, wurde als Gemeindewappen übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160324222558/http://genealogie-lorraine.fr/blasons/index.php?dept=57&amp;amp;blason=SAINT_EPVRE Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Frankfurter Friede]]n vom 10. Mai 1871 kam die Region an Deutschland und das Dorf wurde dem [[Kreis Château-Salins]] im [[Bezirk Lothringen]] des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=Huhn /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste die Region aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Region von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt und stand unter [[CdZ-Gebiet Lothringen|deutscher Verwaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort trug von 1915 bis 1919 den deutschen Namen  &#039;&#039;Sankt Erffert&#039;&#039; und 1940 bis 1944 &#039;&#039;Apern&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 155 || 165 || 161 || 152 || 161 || 141 || 158 || 174&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Lang: &#039;&#039;Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch&#039;&#039;, Metz 1874, S. 179  ([https://books.google.de/books?id=Zb1fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA178 books.google.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintEpvre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Nied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aper (Bischof) als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Bernard_(Haut-Rhin)&amp;diff=999210</id>
		<title>Saint-Bernard (Haut-Rhin)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saint-Bernard_(Haut-Rhin)&amp;diff=999210"/>
		<updated>2025-06-10T06:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Saint-Bernard&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason de la ville de Saint-Bernard (68).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] / [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]]&lt;br /&gt;
|insee= 68081&lt;br /&gt;
|cp= 68720&lt;br /&gt;
|longitude= 07/12/06/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/40/16/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 278&lt;br /&gt;
|alt mini= 264&lt;br /&gt;
|alt maxi= 344&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Bernard&#039;&#039;&#039; ({{deS|Sankt Bernhard}}) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68081}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68081}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Kanton Altkirch]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Saint-Bernard entstand 1972 durch die Vereinigung von Enschingen und Brinighofen. Namengebend wurde der Kirchenpatron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enschingen wurde 1147 erstmals erwähnt als &#039;&#039;Ansconcingen,&#039;&#039; 1151 als &#039;&#039;Aenschossingen&#039;&#039;. Ein 1343 erwähntes Schloss muss schon vor langer Zeit abgegangen sein. Die Klöster St. Morand in Altkirch und St. Alban in Basel besaßen hier Dinghöfe. Letzteres gründete hier auch ein bis ins 16. Jahrhundert existierendes Cluniazenserpriorat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinighofen erscheint in den Urkunden 1192 als &#039;&#039;curtis Brunkofen&#039;&#039;, 1216 als &#039;&#039;Bruonichove&#039;&#039;. Das Schloss der Ortsadligen wurde von den Eidgenossen 1468 niedergebrannt, wieder aufgebaut und im 19. Jahrhundert abgebrochen. Eine um 1300 errichtete Katharinenkapelle wurde in der Revolutionszeit zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsnamenendungen deuten auf ein unterschiedliches Alter der beiden Orte hin. Die -ingen-Endung geht in die Zeit der alemannischen Landnahme im 5. Jahrhundert zurück. Die -hofen-Endung dagegen ist erst zur Zeit der fränkischen Besiedlung im 6. oder 7. Jahrhundert üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Orte gehörten bis 1324 zur Grafschaft Pfirt, kamen dann an Habsburg und 1648 im Westfälischen Frieden an die französische Krone. 1871–1918 gehörten die Orte zum Reichsland Elsass-Lothringen. Beide Orte wurden im Ersten Weltkrieg schwer beschädigt, weshalb man hier nicht auf das charakteristische Ortsbild der Sundgauer Fachwerkdörfer trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. Bernhard wurde 1846 an der gemeinsamen Gemarkungsgrenze erbaut, im Ersten Weltkrieg zerstört und wieder in alter Form aufgebaut. Der Turm besitzt ein spätklassizistisches Portal. Der Rundbogeneingang wird durch zwei toskanische Pilaster gerahmt und durch einen klassischen Segmentbogengiebel mit gesprengter Basis überfangen.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Saint-Bernard (Alsace), Eglise Saint-Bernard.jpg|mini|links|hochkant=1|Kirche St. Bernhard]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Saint-Bernard (Alsace), Mairie.jpg|mini|links|hochkant=1|Rathaus]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1962&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1968&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1975&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1982&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1990&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;1999&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2014&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;2020&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left |&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 293 || 295 || 319 || 361 || 382 || 472 || 462 || 547 || 579&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&#039;&#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintBernard #HautRhin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<title>Saint-Amand-sur-Fion</title>
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		<updated>2025-06-10T06:23:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Amand-sur-Fion&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Saint-Amand-sur-Fion.svg&lt;br /&gt;
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|image=Saint Amand sur Fion2.jpg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Amand-sur-Fion&#039;&#039;&#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|51472}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|51472}}) im [[Département Marne]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Vitry-le-François]] und zum [[Kanton Sermaize-les-Bains]]. Der Ort liegt am Ufer des kleinen Flusses [[Fion]] und ist nach seinem Kirchenheiligen benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|class=wikitable align=center width=400&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Jahr&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!1962&lt;br /&gt;
!1968&lt;br /&gt;
!1975&lt;br /&gt;
!1982&lt;br /&gt;
!1990&lt;br /&gt;
!1999&lt;br /&gt;
!2007&lt;br /&gt;
!2018&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039; || 730 || 772 || 722 || 707 || 762 || 838 || 1021 || 1031&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche [[St-Amand (Saint-Amand-sur-Fion)|Saint-Amand]] aus dem 12. Jahrhundert, Baustil teils romanisch, teils gotisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Saint-Amand-sur-Fion}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint-Amand-sur-Fion Église Saint-Amand 974.jpg|mini|links|Kirche Saint-Amand]]&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Vitry-le-François}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintAmandsurFion}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Amand-sur-Fion| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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		<title>Saint-Aignan (Ardennes)</title>
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		<updated>2025-06-10T06:21:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.236.78.168: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saint-Aignan&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Saint-Aignan 08.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Ardennes|Ardennes]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sedan|Sedan]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Sedan-1|Sedan-1]]&lt;br /&gt;
|insee=08377&lt;br /&gt;
|cp=08350&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Saint-Aignan&#039;&#039;&#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|08377}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|08377}}) im [[Département Ardennes]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Oberlauf des Flüsschens [[Bar (Fluss)|Bar]], das hier der [[Canal des Ardennes]] begleitet und das bei [[Pont-à-Bar]] in die [[Maas]] mündet. Richtung Westen führt der Kanal ins Tal der [[Aisne]]. In der Nähe des Ortes führt der Kanal durch einen [[Tunnel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1964 und dem 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1985 war die Gemeinde Saint-Agnan in die Gemeinde [[Cheveuges]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr || 1954 || 1962 || rowspan=2&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;|&amp;amp;nbsp;||1990 || 1999 || 2008 || 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einwohner&#039;&#039;&#039;|| 158 || 187 || 146 || 150 || 141 || 152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;15&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|Quellen: Cassini&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=30249 Saint-Aignan auf Cassini]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[INSEE]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-08377 Saint-Aignan auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Aignan aus dem 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kanaltunnel, erbaut 1892&amp;lt;ref&amp;gt;{{structurae |Typ=bauwerke |ID=20012193 |Name=Kanaltunnel von Saint-Aignan |Abruf=2008-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Waschhaus (Saint-Aignan)|Waschhaus]] ([[Monument historique]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Saint-Aignan (Ardennes)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sedan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:SaintAignan #Ardennes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saint-Aignan (Ardennes)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.236.78.168</name></author>
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