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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Limbach (Asbach)</title>
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		<updated>2023-05-19T20:59:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.218.81.170: /* Geschichte */ ref. korr.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Limbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Asbach (Westerwald)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Asbach&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/41/6.04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 7/26/37.75/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 286 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 459&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2009-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-03-16&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 53567&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 02683&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Rosenkranzkönigin Limbach 2020 (1).jpg|mini|270px|Katholische Rektoratskirche in Limbach]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Limbach&#039;&#039;&#039; (mundartlich „Lempich“) ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde [[Asbach (Westerwald)|Asbach]] im [[Landkreis Neuwied]] im nördlichen [[Rheinland-Pfalz]]. Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt, hat aber den Charakter einer [[Wohngemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[File:Limbach (Asbach) 003.jpg|thumb|Limbach (Asbach), Luftaufnahme (2019)]]&lt;br /&gt;
Das [[Dorf]] liegt im [[Niederwesterwald]] nordöstlich des Hauptortes Asbach in der Nähe der Landesgrenze nach [[Nordrhein-Westfalen]] und der Grenze zum [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)|Landkreis Altenkirchen]]. Limbach ist über die Kreisstraße 61 mit dem Asbacher Ortsteil [[Löhe (Asbach)|Löhe]] und der Landesstraße 255 sowie über die Kreisstraße 70 mit dem Ortsteil [[Sessenhausen (Asbach)|Sessenhausen]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Limbach (Asbach) 002.jpg|thumb|Luftaufnahme der Kirche (2019)]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Limbach ist mit der Geschichte der Nachbarorte [[Hussen]] und [[Löhe (Asbach)|Löhe]] eng verbunden. Die drei Orte gehörten zum „Altenhöver [[Zehnt]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1222 ist ein &#039;&#039;Heidenreich von Limpach&#039;&#039; als [[Ministeriale]] des Grafen [[Heinrich III. (Sayn)|Heinrich III.]] von Sayn auf der [[Burg Blankenberg (Sieg)|Burg Blankenberg]] Zeuge einer Schenkung zur Gründung der [[Abtei Marienstatt]]. Später nennt sich das Geschlecht „Mant von Limpach“ und steht in Diensten der Herren von [[Ütgenbach]]. „Mant“ bezeichnete ein „Richteramt“ der [[Niedere Gerichtsbarkeit|niederen Gerichtsbarkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1370, als &#039;&#039;Rorich von Ütgenbach&#039;&#039; einen Hof in Limbach für 22 [[Alte Maße und Gewichte#Raummaße|Malter]] Hafer und drei Malter Korn verpachtet. Von 1515 an sind die Herren von [[Nesselrode (Adelsgeschlecht)|Nesselrode]] in Limbach begütert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte landesherrlich zum [[Kurköln|Kurfürstentum Köln]] und zum Amt [[Altenwied]] und war namensgebend für die „[[Honnschaft]] Limbach“. Nach einer 1660 vom Kölner Kurfürsten und Erzbischof [[Maximilian Heinrich von Bayern|Maximilian Heinrich]] angeordneten Bestandsaufnahme hatte Limbach sieben Höfe. 1787 wurde 24 Häuser mit 66 Einwohnern gezählt, 1808 waren es 21 Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaefer&amp;quot;&amp;gt;Josef Schäfer: &#039;&#039;Geschichte des Asbacher Landes&#039;&#039;, 1980, Seite 51 F&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Kurkölns in der Region endete 1803 nach über 500 Jahren mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]]. Das kurkölnische Gebiet in dieser Region wurde zunächst dem [[Grafschaft Wied|Fürstentum Wied-Runkel]] zugeordnet und kam 1806 aufgrund der [[Rheinbundakte]] zum [[Herzogtum Nassau]]. Die Honnschaft Limbach unterstand anschließend der Verwaltung des nassauischen [[Amt Altenwied (Nassau)|Amtes Altenwied]]. Nach den auf dem [[Wiener Kongress]] geschlossenen Verträgen wurde das Gebiet 1815 an das Königreich [[Preußen]] [[Abtretung (Völkerrecht)|abgetreten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nassauische Annalen: &#039;&#039;[http://books.google.de/books?id=lT4KAAAAIAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA306 Jahrbuch des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Band 9-10]&#039;&#039;, 1868, Seite 305&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Limbach wurde eine Gemeinde im damals neu gebildeten [[Kreis Neuwied]] im [[Regierungsbezirk Koblenz]] und wurde von der [[Bürgermeisterei Asbach]] verwaltet. Nach einer Volkszählung aus dem Jahr 1885 hatte die Gemeinde Limbach mit ihren Ortsteilen 906 Einwohner, die in 197 Wohngebäuden und in 11 [[Wohnplatz|Wohnplätzen]] lebten. Zur Gemeinde gehörten die Orte [[Ditscheid (Asbach)|Ditscheid]], [[Graben (Asbach)|Graben]], Hurtenbach, [[Hussen]], [[Krumbach (Asbach)|Krumbach]], [[Löhe (Asbach)|Löhe]], Parscheid (teilweise), [[Sessenhausen (Asbach)|Sessenhausen]], [[Wester (Asbach)|Wester]] und [[Zurheiden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=42 |Seite_weitere=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 wurde aus privaten Mitteln die erste Kapelle in Limbach gebaut und [[St. Jakobus]] geweiht. 1868 wurde die Kapelle vergrößert, Patronin wurde die Rosenkranzkönigin. Die heutige Kirche wurde 1889 gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaefer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 erhielt Limbach eine eigene Schule&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaefer&amp;quot; /&amp;gt; sowie 1931 eine eigene [[Poststelle (Postamt)|Poststelle]] der Klasse II im Bezirk des Postamts Asbach, die ab 1966 von der Landpoststelle des Postamts [[Linz am Rhein|Linz]] versorgt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Postgeschichte&amp;quot;&amp;gt;Theo Winterscheid: &#039;&#039;Aus der Geschichte der Post im Windhagener Raum.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Windhagen – Ein Heimatbuch&#039;&#039;, Economica Verlag, Bonn 1994, S. 113/114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Limbach mit seinen Ortsteilen war bis zum 16. März 1974 eine eigenständige Gemeinde und hatte zuletzt 1.105 Einwohner. Aus ihr und den gleichzeitig aufgelösten Gemeinden Asbach (1.106 Einwohner) und [[Schöneberg (Asbach)|Schöneberg]] (1.662 Einwohner) sowie einem Teil der Gemeinde [[Elsaff]] (1.022 Einwohner) wurde am 16. März 1974 die Ortsgemeinde Asbach neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 |url=http://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/Verzeichnisse/AmtlichesGemeindeverzeichnis_2006.pdf |wayback=20110718165403 }}, Seite 169 (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987|1987]] zählte Limbach 340 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz]] – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile ([https://www.statistik.rlp.de/de/gesellschaft-staat/bevoelkerung-und-gebiet/publikationen/ Excel; letzte Ausgabe 2015])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz stehen:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://denkmallisten.gdke-rlp.de/Neuwied.pdf Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Neuwied], Stand: 3. Januar 2013, Seite 4 (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Katholische Rektoratskirche [[Rosenkranzfest|Maria Rosenkranzkönigin]], ein dreiachsiger [[Neugotik|neugotischer]] [[Saalkirche|Saalbau]] von 1889. Die Orgel ist aus dem Jahr 1720 und zum größten Teil noch original erhalten, &lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal mit einer Christusfigur auf dem Friedhof&lt;br /&gt;
* Ein kleines [[Fachwerk]]-[[Quereinhaus]] aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Asbach (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
* Die Grundschule in Limbach unterrichtet die Kinder aus den Ortsteilen Limbach, [[Löhe (Asbach)|Löhe]] und [[Hussen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindebürgermeister ==&lt;br /&gt;
Die Gemeindebürgermeister seit 1946 waren:&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsgemeinde Asbach (Hrsg.): &#039;&#039;Asbach/Westerwald. Bilder und Berichte aus den letzten 200 Jahren&#039;&#039;; 1990, Seite 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1946–1948 Josef Marnett, Hussen&lt;br /&gt;
* 1948–1952 Johann Stroh, Krumbach&lt;br /&gt;
* 1952–1965 Johann Marnette, Hussen &lt;br /&gt;
* 1965–1969 Johann Hohn. Limbach&lt;br /&gt;
* 1969–1972 Johann Limbach, Zurheiden  &lt;br /&gt;
* 1972–1974 Hermann Limbach, Zurheiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=4239586/cdhljg/ Kurzporträt und Filmbericht] bei [[Hierzuland]], [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Asbach (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4221552-3|VIAF=246971482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Limbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neuwied)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Asbach, Westerwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Limbach (Asbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1370]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.218.81.170</name></author>
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