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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Burg Klopp</title>
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		<updated>2025-06-07T21:28:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                   = Burg Klopp&lt;br /&gt;
|Bild                   = Burg Klopp.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = Burg Klopp (Blick von Südwesten)&lt;br /&gt;
|Alternativname         =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit        = um 1240&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand      = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung    = Klerikale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale     =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname      = [[Bingen am Rhein]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 49/57/58.8/N&lt;br /&gt;
|Längengrad             = 7/53/47.72/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO             = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte               =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate          = 127&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Klopp Bingen 2012.JPG|mini|Burg Klopp (Blick von Nordwesten)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bingen Burg Klopp.jpg|mini|hochkant|Burg Klopp mit moderner Brunnenanlage am Fuß]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Klopp&#039;&#039;&#039; ist eine [[Höhenburg]] auf einer Anhöhe in der Stadt [[Bingen am Rhein]] im [[Landkreis Mainz-Bingen]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist die Burg Klopp Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage ist wohl in der Zeit zwischen 1240 (Kloppberg als Wohnsitz eines Klerikers erwähnt) und 1277 (ab da taucht die Erwähnung als Burg &#039;&#039;Clopp&#039;&#039; auf) erbaut worden. Äußerst unwahrscheinlich ist ein römischer Ursprung, da das römische Kastell [[Bingium]] nach neueren Untersuchungen nicht den Kloppberg umfasste. Zweck des Baus war die Verstärkung der [[Kurmainz]]er Zollbarriere, die Burg Klopp mit [[Burg Ehrenfels (Hessen)|Burg Ehrenfels]] am anderen Ufer und dem im 14. Jahrhundert hinzugekommenen [[Binger Mäuseturm]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Mainzer Erzbischof [[Dietrich Schenk von Erbach]] Stadt und Burg 1438 an das [[Mainzer Domkapitel]] verkauft hatte, diente sie auch als [[Zwingburg]], welche die nach Unabhängigkeit strebenden Städter kontrollierte. Nach der Zerstörung im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erfolgte 1653 ein Wiederaufbau, doch schon 1689 wurde die Burg im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] durch französische Truppen wieder zerstört. 1711/12 sprengte die Mainzer Besatzung die Reste während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekriegs]], um die Nutzung durch den Gegner zu verhindern. Die Ruine kaufte der Notar und Regierungskommissar des Kantons Bingen, Hermann Gottfried Joseph Faber um 1800. Klopphügel und Ruine wechselten um 1840 den Besitzer. Dies wurde Gustav Johann von Mengden, der sie wiederaufbauen wollte, seine Pläne aber änderte und sie 1853 an den Kölner Reeder und Kaufmann Ludwig Maria Cron verkaufte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Funke in Allgemeine Zeitung Mainz, Ausgabe Pfingsten 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Ihre heutige Gestalt erhielt die Burg im Zuge der [[Rheinromantik]] im 19. Jahrhundert. Nach einem Teilwiederaufbau (Brücke, [[Torbau|Torhaus]], [[Wehrgang]] und [[Bergfried]]) durch [[Ludwig Maria Cron]] im Jahr 1853 ließ der Architekt und vormalige Binger Bürgermeister [[Eberhard Soherr]] von 1875 bis 1879 das [[Neugotik|neugotische]] Hauptgebäude als bürgerliche Sommerresidenz errichten. Seit 1897 ist in der Burg ein Teil der Binger Stadtverwaltung untergebracht, darunter das Büro des Oberbürgermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bingen.de/stadt/stadtverwaltung/dienstgebaeude Informationen zu den Dienstgebäuden der Stadtverwaltung] auf der Seite der Stadt Bingen am Rhein&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom heutigen Aussehen kann man nicht auf die ursprüngliche Gestalt schließen. Aus dem [[Mittelalter]] erhalten blieben lediglich die unteren Mauern des Bergfriedes, der [[Halsgraben]] und Teile der südlichen [[Ringmauer]] mit Resten des Wehrgangs. Der 37,5&amp;amp;nbsp;m hohe Bergfried ist in den Sommermonaten tagsüber geöffnet und kann als [[Aussichtsturm]] bestiegen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bingen.de/tourismus/touristische-angebote-und-service/sehenswuerdigkeiten/burg-klopp Burg Klopp] auf der Webseite der Stadtverwaltung Bingen am Rhein&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* [[Rhein in Flammen]] am 1. Samstag im Juli: Großfeuerwerke und Schiffsrundfahrt am [[Mittelrhein]] von [[Trechtingshausen]] mit [[Burg Reichenstein (Trechtingshausen)|Burg Reichenstein]], entlang [[Burg Rheinstein]], [[Assmannshausen]], Mäuseturm, Burg Ehrenfels, Burg Klopp nach [[Rüdesheim am Rhein]] mit der [[Brömserburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Schmandt: &#039;&#039;Die Geschichte der Burg Klopp in Bingen&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Heimatjahrbuch 2004 des Landkreises Bingen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vom Faustkeil zum Frankenschwert. Bingen – Geschichte einer Stadt am Mittelrhein&#039;&#039;. Philipp von Zabern, 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|181}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgrekonstruktion.de/main.php/ Historische Rekonstruktionszeichnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mainz-Bingen|Klopp, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Klopp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naheland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bingen am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bingen am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Klopp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurmainz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Stahlberg&amp;diff=429184</id>
		<title>Burg Stahlberg</title>
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		<updated>2025-06-07T21:11:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = Burg-Stahlberg-JR-E-1171-2013-09-05.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Stahlberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1158 bis 1168&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Bergfried, Teile der Ringmauer, Reste eines eckigen Turms&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Klerikale. Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bacharach]]-[[Bacharach-Steeg|Steeg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/3/25.31/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/44/18.89/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Stahlberg&#039;&#039;&#039; ist die [[Ruine]] einer [[Spornburg]] zwischen zwei Seitentälern des [[Rhein]]s auf einem [[Bergsporn]] über dem Ortsteil [[Bacharach-Steeg|Steeg]] der Stadt [[Bacharach]] im [[Landkreis Mainz-Bingen]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist die Burg Stahlberg Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Dendrochronologie|Dendrochronologische]] Untersuchungen aus dem Jahr 2005 ergaben Daten im Zeitraum von 1158 bis 1168 für die Erbauung der Gesamtanlage. Bisherige Vermutungen über ein unterschiedliches Alter von Ober- und Unterburg können damit als widerlegt gelten. In weiten Teilen ist die Burg somit noch eine Anlage der [[Romanik]]. Eine zweite große Ausbauphase datiert in das zweite Viertel des 14. Jahrhunderts. Diese war vor allem durch Einstürze am rechteckigen [[Bergfried]] und der südwestlichen [[Ringmauer]] nötig geworden. Der runde Bergfried wurde damals erhöht. Weitere kleinere Ausbauten sind um 1470 belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich wurde die Burg im Auftrag der [[Erzstift Köln|Kölner Erzbischöfe]] gebaut, um ihren damals hier vorhandenen Grundbesitz zu sichern, möglicherweise auch als Gegenburg zur [[Burg Stahleck (Bacharach)|Burg Stahleck]], auf der um 1120 Gozwin von Stahleck als [[Vogt]] über den mittelrheinischen Grundbesitz des Kölner Erzstifts amtierte, dessen Sohn [[Hermann von Stahleck]] sich jedoch als [[Pfalzgraf]] weitgehend unabhängig machte. Bereits 1243 ging die Burg zusammen mit [[Burg Fürstenberg (Rheindiebach)|Fürstenberg]] als [[Lehen]] an die [[Kurfürst von der Pfalz|Wittelsbacher Pfalzgrafen]]. Abgesehen von einer längeren Verpfändungsphase zwischen 1317 und 1353 an die Trierer Erzbischöfe verblieb sie bei diesen und wurde über einen langen Zeitraum von den Burggrafen Knebel von Katzenelnbogen verwaltet. Im 14. Jahrhundert war Stahlberg ein Verwaltungszentrum der Pfalzgrafen bei Rhein, die in dieser Zeit allerdings auch ihren Herrschaftsmittelpunkt nach [[Heidelberg]] verlagerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrittweise verlor die Burg an Bedeutung. Grabungsfunde legen nahe, dass die Vorburg bis ins 15. Jahrhundert und die Kernburg noch bis ins 17. Jahrhundert genutzt wurde, aber die bewaffnung der Kernburg war schon im 16. Jahrhundert nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ein Ausbau hin zum Einsatz von Feuerwaffen und gegen Feuerwaffen ab der Zeit um 1500 ist im Baubestand nicht nachzuweisen. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] möglicherweise 1632 durch schwedische Truppen während der Eroberung Bacharachs beschädigt, wurde sie 1638 und 1647 noch einmal von Truppen besetzt. 1678 wurde sie als verfallen beschrieben. Gut denkbar ist, dass sie im Gegensatz zu den Burgen Stahleck und Fürstenberg nicht 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde, sondern schrittweise verfiel, wie es die Grabung für die Burgkapelle nachzeichnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die Burg erstreckt sich von Nordnordwest nach Südsüdost Richtung Bacharach-Steeg. Im Süden begleitet sie der Borbach und im Norden der Dorweiler Bach. Vom Tal des Dorweiler Baches führt der steile historische Zuweg auf kürzestem Weg zur Burg hinauf. Eine langgezogene hohe Mauer stützt diesen Zugang. Sie lässt erahnen, mit welchem Aufwand die Burg errichtet wurde. Zugleich ist sie ein besonderes technisches Bauwerk des hohen Mittelalters, das zumindest für den Mittelrhein einzigartig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der gut 100 Meter langen Kernburg ist die Ringmauer zum Teil noch mit Resten des Wehrgangs erhalten. Vor der Front liegt ein [[Halsgraben]], den eine moderne Holzbrücke überquert. Die Angriffsseite, den Halsgraben und den langgezogenen Zugang sicherte ein [[Rundturm]] als Bergfried der Unterburg. Zur nach Steeg orientierten Oberburg führt eine in den Felsen eingearbeitete Rampe mit Spurrillen. In der Oberburg steht ein eckiger Turm als Bergfried. Diesen eckigen Bergfried umgeben Reste von Gebäuden. Markanteste Baugruppe der Oberburg war die Einheit aus Palas bzw. Saalbau, Burgkapelle und Treppenturm. Vom Palas besteht noch der Keller. Von der Kapelle, die dem Heiligen Petrus geweiht war, sind der Grundriss mit einer eingezogenen Apsis und Reste der Treppe zur Empore erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kernburg führt ein breiter Umgang. Dieser dürfte als [[Zwinger]] gedient haben. Da hier Mauerreste fehlen, ist anzunehmen, dass der Zwinger im Verteidigungsfall mittels einer [[Palisade]] als Verteidigungslinie eingerichtet werden sollte. Im Südosten des Bergsporns, unterhalb der Oberburg, deuten Mauerreste auf einen Bereich hin, in dem sich Wirtschaftsgebäude und Unterkünfte für das Personal der Burg befunden haben könnten. Der Treppenturm bei der Kapelle in der Oberburg dürfte somit auch eine Verbindung zu diesem Bereich der Burg gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südwestseite der Kernburg schließt sich eine Mauer mit 63 Zentimetern Stärke an, die von einem Stützpfeiler aus talwärts verläuft. Es ist denkbar, dass diese Mauer die Burg in das [[Gebück]] einband, eine vorwiegend aus einer dichten Hecke gebildete Landwehr, die das Viertälergebiet mit [[Bacharach]], [[Rheindiebach]], [[Manubach]] und [[Bacharach-Steeg|Steeg]] schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Kernburg liegt die Richtung Hunsrück orientierte Vorburg. Ihre Mauern sind noch gut zwei Meter hoch erhalten. Die Vorburg deckte neben der Angriffsseite der Burg auch die Zufahrt der Burg aus Richtung Steeg über den Halsgraben. Diese Zufahrt erhielt im oberen Bereich die schoon erwähnte hohe Stützmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1912 ist die Ruine im Eigentum des [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz|Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.&amp;amp;nbsp;V.]], Köln. Der Verein legte die Ruine 1912 frei und erschloss sie mit einer ersten Holzbrücke. Eine erste Sicherung folgte in den Jahren 1930/31. 1967 sicherte der Verein Mauerkronen und erneuerte die Holzbrücke. In den 80er- und 90er-Jahren folgten weitere Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten. Nach weiteren Freilegungsarbeiten erfolgte 2009 bis 2013 eine Sicherung der südwestlichen Wehrmauer, des runden Bergfrieds und des Eingangs. Parallel dazu gab es Grabungen und Sicherungsarbeiten im Bereich des Palas und der Kapelle. Seit dem Jahr 2021 wird die Instandsetzung der Kernburg fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Stahlberg2.jpg|Viereckiger Bergfried&lt;br /&gt;
 2013 Rheintal 029 Bacharach Burg Stahlberg.JPG|Runder Bergfried&lt;br /&gt;
 2013 Rheintal 036 Bacharach Burg Stahlberg.JPG|Burgtor&lt;br /&gt;
 Burg-Stahlberg-JR-E-1186-2013-09-05.jpg|Gesamtansicht von Südwesten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|472}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=uand1ak1-ms Video der Burganlage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sibylle Bauer&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Burgruine Stahlberg. Erste Ergebnisse der dendrochronologischen Untersuchungen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Rheinische Heimatpflege&lt;br /&gt;
   |Band=42.&amp;amp;nbsp;Jg.&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |Seiten=256–262}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Böckling&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgruine Stahlberg bei Bacharach-Steeg&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Rheinische Kunststätten&lt;br /&gt;
   |Nummer=Heft 583&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86526-141-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael P. Fuhr&lt;br /&gt;
   |Titel=Wer will des Stromes Hüter sein? 40 Burgen und Schlösser am Mittelrhein&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner&lt;br /&gt;
   |Ort=Regensburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7954-1460-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hartmut Hofrichter&lt;br /&gt;
   |Titel=Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Burgen und Schlösser&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |Seiten=255-263}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Otten&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Burgruine Stahlberg. Praktische Denkmalpflege beim Rheinischen Verein&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Rheinische Heimatpflege]]&lt;br /&gt;
   |Band=42.&amp;amp;nbsp;Jg.&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |Seiten=241–244}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Achim Wendt&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Burgruine Stahlberg. Erste Ergebnisse der Bauforschung&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Rheinische Heimatpflege&lt;br /&gt;
   |Band=42.&amp;amp;nbsp;Jg.&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |Seiten=245–255}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Achim Wendt&lt;br /&gt;
   |Titel=Ruine Stahlberg-Wiederentdeckung einer vergessenen Rheinburg&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Stadt und Burg am Mittelrhein&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7954-2072-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=139-153}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Achim Wendt&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Olaf Wagener&lt;br /&gt;
   |Titel=„… dermalen ist aber nichts mehr davon übrig“ – Die Wiederentdeckung der Kapelle St. Peter auf Burg Stahlberg über Bacharach-Steeg. Ein Werkbericht.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Burgen im Hunsrück, eine Burgenlandschaft im Fluss der Zeiten, Akten der 6. Wissenschaftlichen Tagung in Oberfell an der Mosel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Imhof Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Petersberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |Seiten=149–194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7605810-4|VIAF=246997977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Stahlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Stahlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bacharach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Kurpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Rheinland-Pfalz|Stahlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bacharach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Stahlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mainz-Bingen|Stahlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf bei Rhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sauerburg&amp;diff=267556</id>
		<title>Sauerburg</title>
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		<updated>2025-06-07T21:09:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burgruine am Mittelrhein. Zum gleichnamigen Gutshof siehe [[Sauerburg (Homberg)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Sauerburg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ringmauer mit Turm&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1355&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = teilweise erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen, Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Sauerthal]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/4/58.100/N &lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/49/2.64/E  &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Sauerburg&#039;&#039;&#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] über dem in die [[Wisper]] einmündenden [[Tiefenbach (Wisper)|Tiefenbach]] im [[Taunus]]. Sie steht etwa vier Kilometer östlich von [[Kaub]] am [[Rhein]] nahe dem Ort [[Sauerthal]] im [[Rhein-Lahn-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die Grenze nach [[Hessen]] liegt östlich der Burg in unmittelbarer Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist die Sauerburg Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner und Besitzer ==&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 1355 erhielt [[Pfalzgraf]] [[Ruprecht I. (Pfalz)|Ruprecht I.]] vom [[Liste der Bischöfe von Mainz|Mainzer Erzbischof]] [[Gerlach von Nassau]] die Erlaubnis zum Bau einer Burg bei &#039;&#039;Suerburn&#039;&#039;, um sein Territorium gegen die Übergriffe der [[Raubritter]] von der nahe gelegenen [[Burg Waldeck (Lorch)|Burg Waldeck]] schützen zu können. Die Genehmigung erfolgte offenbar im Nachhinein, denn bereits 1339 war die befestigte Anlage ein [[Kurpfalz|pfälzisches]] [[Lehnswesen|Lehen]]. Die Anlage war eine der letzten mittelalterlichen Burgenbauten am Rhein überhaupt. Sie wurde mehrfach wehrtechnisch auf den neuesten Stand der damaligen Technik gebracht, unter anderem durch den Einbau eines [[Rondell]]s und einer [[Kasematte|kasemattierten]] [[Bastion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1505 gab Pfalzgraf [[Philipp (Pfalz)|Philipp der Aufrichtige]] die Anlage als [[Erblehen]] an seinen Marschall Philipp von Kronberg. Durch Erbschaft gelangte sie 1618 an die Brömser aus [[Rüdesheim am Rhein|Rüdesheim]]. Diese ließen die mittlerweile verfallene Burg wieder herrichten und mit der schon erwähnten Bastion modernisieren. Doch ihre Bemühungen hatten nicht lange Bestand, denn bereits 1668, als die Sauerburg durch Erbschaft an die Freiherrn von [[Metternich (Adelsgeschlecht)#Linie Winneburg-Beilstein|Metternich-Winneburg]] kam, war sie schon wieder in schlechtem Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1672 kam die Burg in Besitz der [[Reichsgraf]]en [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|von Sickingen]], eines [[Adel]]sgeschlechts, aus dem auch der berühmte [[Franz von Sickingen]] stammt, und deren letzter Nachfahr, ebenfalls Franz von Sickingen mit Namen, auf dem Friedhof von Sauerthal begraben liegt. Zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 1834 war die Burg längst eine Ruine, denn 1689 wurde der [[Bergfried]] im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] von Truppen des französischen Königs [[Ludwig XIV.]] gesprengt und die Wohnhäuser der Burganlage niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten häufige Besitzerwechsel, 1888 und 1907 sogar durch [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]]. Nachdem der Geheime [[Legationsrat]] von Loehr die Ruine auf diesem Weg erworben hatte, ließ er sie 1909–1912 durch den mit ihm verwandten Architekten [[Karl von Loehr]] teilweise wieder aufbauen. Auch heute befindet sich die Halbruine in Privatbesitz, kann aber für Veranstaltungen gebucht und in Anwesenheit des Verwalters auch besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1942 wurde die Burg von Franz Peter Mostert gekauft. In der Kapelle wurden Familienmitglieder des Hauses getauft, verheiratet und auch Trauerfeiern begangen. Gräber der Familie befinden sich im Burghof und im angrenzenden Burgfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe der Enkelin von Franz Peter Mostert&amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 erwarb das Unternehmen &#039;&#039;Vieso AG&#039;&#039; die Burg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alleburgen.de/bd.php?id=25758 |titel=Burg Sauerburg in Sauerthal |abruf=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2004 wurde sie in ein hochwertiges Hotel mit wenigen Zimmern umgebaut. Die inneren Räume sind renoviert und im ursprünglichen Stil gestaltet. Seit 2009 ruht der Hotel- und Veranstaltungsbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde die Burg von einer Privatperson gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/hierzuland/video-1814.html |titel=Sauerthal |sprache=de |abruf=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauerburg01.jpg|mini|hochkant|Bergfried]]&lt;br /&gt;
Die [[Kernburg]] wird von einem trapezförmigen [[Ringmauer|Bering]] umschlossen, mit einem quadratischen [[Bergfried]] im Nordosten. Der 22 Meter hohe Turm umfasst sechs Geschosse; das Erdgeschoss diente als [[Kerker|Verlies]]. Sämtliche Geschosse waren mit Kaminen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle des heutigen Wohnbaus stand früher ein dreigeschossiger [[Palas]]. Ein weiteres Wohngebäude an der Westseite ist heute verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kernburg südlich vorgelagert ist die etwa rechteckige Unterburg (erste [[Vorburg]]), die ebenfalls von einer gut erhaltenen [[Ringmauer]] umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere, jüngere Vorburg mit dreieckigem Grundriss findet sich an der Ostseite des Komplexes. Gesichert durch einen verstärkten [[Torbau]] standen dort früher vornehmlich Wirtschaftsgebäude, die mittlerweile nicht mehr vorhanden sind. In der südöstlichen Ecke dieser zweiten Vorburg befindet sich die [[Burgkapelle]]. Vorgelagert ist ein [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde das gesamte Gelände durch eine Bastion im Süden und ein [[Rondell|Geschützrondell]] im Nordosten verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/sauerburg/object.php Die Sauerburg] bei burgenwelt.de&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|84|3=[[Jens Friedhoff]]}}&lt;br /&gt;
* Das Sauerthal und die Sauerburg in SWR Hierzuland vom 17.5.2021 https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/hierzuland/video-1814.html&lt;br /&gt;
* Besitzer der Sauerburg sind auf der Webseite von Alleburgen.de hinterlegt: https://www.alleburgen.de/bd.php?id=25758&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7516597-1|VIAF=239225992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Sauerburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Sauerburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Kurpfalz)|Burg Sauerburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sauerthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf bei Rhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Gutenfels&amp;diff=407429</id>
		<title>Burg Gutenfels</title>
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		<updated>2025-06-07T21:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg Gutenfels, Southwest view 20141002 1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Gutenfels&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Kaub&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1220 bis 1230&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Kaub]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/5/16.15/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/45/56.19/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 200&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Gutenfels&#039;&#039;&#039; ist eine [[Spornburg]] auf einem {{Höhe|200|DE-NHN|link=1}} hohen [[Felssporn]] 110&amp;amp;nbsp;Meter über der Stadt [[Kaub]] im [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist ein selten gut erhaltenes Beispiel des [[Staufer|staufischen]] [[Burg]]enbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Gutenfels wurde als &#039;&#039;Burg Kaub&#039;&#039; (&#039;&#039;Cube&#039;&#039;) ab 1220 vielleicht noch im Auftrag des Reiches erbaut. Bereits 1252 wurde sie durch [[Wilhelm von Holland]] erfolglos belagert. 1277 übertrugen die [[Falkenstein (Hessisches Adelsgeschlecht)|Herren von Falkenstein]] Burg und Stadt Kaub dem [[Pfalzgraf]]en zu Lehen. Bis 1289 verkauften sie ihre Besitzungen in und um Kaub mit der Burg an [[Ludwig der Strenge|Pfalzgraf Ludwig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anette Löffler: &#039;&#039;Die Herren und Grafen von Falkenstein (Taunus)&#039;&#039;. Hessische Historische Kommission [u. a.], Darmstadt [u. a.] 1991, ISBN 3-88443-188-9.&amp;lt;!-- Genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert wurde die [[Ringmauer]] errichtet und die Angriffsseite mit einem [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] versehen. Zur gleichen Zeit wurde das Plateau der westlichen [[Vorburg]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Landgraf [[Wilhelm I. (Hessen)|Wilhelm von Hessen]] die Burg 1504 39 Tage erfolglos belagert hatte, taufte der Kurfürst [[Ludwig V. (Pfalz)|Ludwig der Friedfertige]] von der Pfalz sie auf den Namen &#039;&#039;Gutenfels&#039;&#039; um. Er ließ sie 1508 wiederherstellen und ausbauen (südlicher Zwinger). Es gibt Vermutungen, die die [[Schanze Weisel]] in Verbindung mit dieser Belagerung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] stammt das im Westen vorgelagerte, unterkellerte [[Rondell]]. In dieser Zeit wurde die Burg mehrfach erobert, zuletzt 1647 durch [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|hessen-kasselsche]] Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 kampflos an die Franzosen übergeben, war sie bis 1804 Quartier einer Invalidenbesatzung. 1806 ging sie an das [[Herzogtum Nassau]] über und wurde 1807 auf Abbruch versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1833 [[Friedrich Gustav Habel]] die Ruine gekauft und vor dem weiteren Verfall gerettet hatte, wurde sie im Zuge der [[Burgenrenaissance]] in den Jahren 1889–1892 nach Plänen des Kölner Architekten Gustav Walter, der sie 1888 von Habel erworben hatte, wiederaufgebaut, wobei die ursprüngliche Bausubstanz und der Ruinencharakter weitgehend erhalten blieben. 1909 besaß sie Herzog [[Heinrich Borwin zu Mecklenburg]], ab 1911 der Industrielle und Privatier [[Josef Massenez]], ab 1935 der Fabrikant Georg Edel zu Schüttorf, ab 1952 der Bergrat a.&amp;amp;nbsp;D. Werner Dubusque, der sie renovieren ließ, seit 1959 die [[Rei (Waschmittel)|Rei-Werke Boppard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 2006 ging die Burg in Privatbesitz über und wurde aufwendig renoviert. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Burganlage als Hotel genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lange brachgefallenen [[Weinbergsterrassen]] am Fuße der Burg wurden seit 2008 wieder instand gesetzt und neu mit Reben bepflanzt. Sie sind dem [[Weinbaugebiet]] [[Mittelrhein (Weinbaugebiet)|Mittelrhein]] zugehörig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab März 2022 wurde erneut eine Änderung der Nutzung ohne Wechsel des Besitzers vorgenommen, es befindet sich wieder ein Hotelbetrieb auf der Burg Gutenfels. Die Burg ist damit zumindest für Hotelgäste öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Burg handelt es sich um eine guterhaltene [[Turmburg|Frontturmburg]] mit 35&amp;amp;nbsp;Meter hohen quadratischen [[Bergfried]] und einem etwa 22&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;8&amp;amp;nbsp;Meter großen dreigeschossigen Wohnbau. Die etwa 21,60&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;21,10&amp;amp;nbsp;Meter große [[Kernburg]] war durch die [[Vorburg]], eine [[Zwinger (Architektur)|Zwingeranlage]] und eine [[Ringmauer]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Walter: &#039;&#039;Schloss Gutenfels am Rhein. Geschichte und Beschreibung&#039;&#039;. Kölner Verlags-Anstalt, o. D. [1900].&lt;br /&gt;
* Michael Fuhr: &#039;&#039;„Wer will des Stromes Hüter sein“? 40 Burgen und Schlösser am Mittelrhein.&#039;&#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2002, ISBN 3-7954-1460-1, S. 108–111.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pröhle]]: &#039;&#039;Burg Gutenfels bei Kaub&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Rheinlands schönste Sagen und Geschichten&#039;&#039;. 1. Auflage. Tonger &amp;amp; Greven, Berlin 1886, S. 108–111; Sage, [[s:Burg Gutenfels bei Kaub|Volltext]] ([[Wikisource]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Gutenfels (Kaub)|Burg Gutenfels|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|ID=79|Autor=Reinhard Friedrich}}&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/kaub/kulturdenkmaeler/burg-gutenfels.html &#039;&#039;Burg Gutenfels&#039;&#039;.] regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Rheinland-Pfalz|Gutenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Gutenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Kaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Kurpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Gutenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Rhein-Lahn-Kreis|Gutenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzgraf bei Rhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Liebeneck&amp;diff=1113378</id>
		<title>Schloss Liebeneck</title>
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		<updated>2025-06-07T20:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Die neue Schlossanlage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Liebeneck, Nordostseite.jpg|thumb|Schloss Liebeneck, Nordostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Liebeneck.jpg|thumb|Schloss Liebeneck vom Rhein aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schloss Liebeneck&#039;&#039;&#039; ist ein [[Jagdschloss]] über der Ortsgemeinde [[Osterspai]] im [[Rhein-Lahn-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist das Schloss Liebeneck Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1590 wurde das Schlösschen für die Herren von Liebenstein errichtet. Damals handelte es sich, einem Brief aus dem Jahr 1610 nach zu schließen, nur um ein [[Festes Haus]] mit landwirtschaftlichen Nebengebäuden. Zu diesem Zeitpunkt hieß die Anlage &#039;&#039;Grauborn&#039;&#039;. Kurz darauf gaben die Herren von Liebenstein ihren bisherigen Hauptsitz [[Burg Liebenstein (Rheintal)|Burg Liebenstein]] auf und zogen nach Liebeneck, das moderner ausgestattet war und strategisch günstiger in ihrem kleinen, dreigeteilten Gebiet lag. 1637 starben die von Liebenstein aus. Ihr Lehen wurde an die Freiherren von Waldenburg, genannt Schenckern, neu vergeben und 1793 noch einmal an Freiherr [[Georg Ernst Ludwig von Preuschen von und zu Liebenstein (1727–1794)|Georg Ernst Ludwig von Preuschen von und zu Liebenstein]] als Entlohnung für den von ihm erarbeiteten [[Nassauischer Erbverein|Nassauischen Erbverein]], ein Abkommen zwischen den verschiedenen Linien des Hauses Nassau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] wurde das Reichslehen aufgelöst und 1806 dem neu geschaffenen [[Herzogtum Nassau]] zugeschlagen. Das Schloss und die Grundherrschaft blieben im Besitz der Familie [[Preuschen von und zu Liebenstein|von Preuschen]], die das Schloss 1831 in ein [[Fideikommiss]] umwandelten und nur noch als Sommersitz nutzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts genügte die Anlage den Ansprüchen der Familie immer weniger. Die beiden Fideikommissherren Freiherr [[Franz Ludwig von Preuschen von und zu Liebenstein|Franz Georg Ernst Ludwig]] (1804 bis 1887) und dessen Neffe Freiherr Klemens August Ludwig von Preuschen von und zu Liebenstein (1840 bis 1913) planten ab 1870 eine Modernisierung des Schlosses. Der ältere der beiden wollte das Anwesen wieder als ganzjährigen Besitz bewohnen. Zunächst gab es jedoch Auseinandersetzungen um Renovierungskosten und zukünftige Nutzungsrechte zwischen ihm und seinem weniger wohlhabenden Neffen. Nachdem 1872 ein Teilungsvertrag zwischen beiden geschlossen und das alte Wohnhaus abgerissen worden war, baute der Bopparder Architekt [[Joseph Balthasar Fuchs]] das Schloss 1873 bis 1875 im Stil des [[Historismus]], genauer der [[Neorenaissance]], um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] besetzten und verwüsteten französische Truppen das Schloss. Anschließend folgte eine Instandsetzung. 1960 erwarb der Hotelier Doysen ein Erbbaurecht an der Anlage. 1972 kaufte die Familie Schnierle aus Bonn das Schloss und baute es zu ihrem Familienwohnsitz um. Eine Besichtigung ist heute nur von außen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die alte Schlossanlage ==&lt;br /&gt;
Die Schlossanlage war bis zum Abriss 1873 rund 43 Meter lang und 22,5 Meter breit. Das Hauptgebäude wies an der Nordostecke zwei und drei Stockwerke auf der Rheinseite sowie einen viergeschossigen runden Eckturm auf. Im Süden schlossen sich ein Küchenbau und weitere Anbauten an. Nördlich war eine Kapelle an das Hauptgebäude angebaut. Im Westen des Hofs lag ein Garten, der zum Rhein hin von heute noch bestehenden Eiben begrenzt wurde. In geringer südwestlicher Entfernung vom Schloss lag bereits damals der heute noch bestehende Hof, damals ein Pächtergut, das 1849 mit einem neuen [[Klassizismus|spätklassizistischen]] Hauptgebäude versehen wurde. Ein Fußpfad führte zum Rhein, wo auf der &#039;&#039;Camper Spitze&#039;&#039; ein Pavillon stand. Von diesem 1872 durch Vandalismus zerstörten Häuschen aus konnte man die Burg Liebenstein sehen, das einstige Zentrum der Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die neue Schlossanlage ==&lt;br /&gt;
Teile der Grundmauern blieben bei den Umbauten ab 1873 erhalten. Insgesamt hat der neue Schlossbau mit seiner Grundfläche von 28 auf 19,5 Meter ein erheblich größeres Volumen. Das Mauerwerk besteht aus [[Backstein]]en auf einem Bruchsteinfundament. Das Haus ist zweigeschossig, mit einem Untergeschoss, das auf der Rheinseite ebenerdig betreten werden kann. Der nordöstliche viergeschossige Rundturm des Vorgängerbaus wurde nachempfunden. Ost- und Nordseite sind jeweils mit einem [[Risalit]] versehen, die Westseite mit zwei [[Stufengiebel]]n. Der Ost-Risalit ist mit einem Zugang zum Treppenhaus versehen, der Nord-Risalit mit einem Doppelportal mit dem Allianzwappen von Preuschen/von Schwartzenau. Zu dem ursprünglich vorgesehenen Bau eines eigenen Gebäudeflügels für Klemens August Ludwig von Preuschen von und zu Liebenstein an der Nordseite kam es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der Anlage gehört ein Park um das Schloss, ein 1850 angelegter Familienfriedhof der Familie von Preuschen und die eingefasste Quelle &#039;&#039;Grauborn&#039;&#039;. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das bis dahin erhalten gebliebene [[Backhaus]] des alten Schlosses abgerissen. In den 1960er Jahren veränderte der neue Besitzer vor allem die innere Raumaufteilung und setzte eine Terrasse vor die Ostfassade. Teilweise wurden diese Umbauten ab 1972 wieder rückgängig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/14/28.5/N |EW=7/37/08.4/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdschloss in Rheinland-Pfalz|Liebeneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss am Mittelrhein|Liebeneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1590er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterspai]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Rhein-Lahn-Kreis|Liebeneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Liebeneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuschen von und zu Liebenstein (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Mendelssohn&amp;diff=575951</id>
		<title>Palais Mendelssohn</title>
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		<updated>2025-06-07T16:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bismarckallee Palais Mendelssohn Berlin-Grunewald.jpg|mini|hochkant=1.5|{{center|Heutiges St.-Michaels-Heim}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Palais Mendelssohn&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Landhaus Mendelssohn&#039;&#039;) befindet sich im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Grunewald|Grunewald]] an der Ecke Bismarckallee/Herthastraße. Es diente ursprünglich als hochherrschaftliches Wohngebäude und wird nach Umbauten und Erweiterungen in den 1960er Jahren multifunktional genutzt. Seit 1957 trägt es den Namen &#039;&#039;&#039;St.-Michaels-Heim&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Grundstück gehörte der Berliner Bankiersfamilie von Mendelssohn. [[Franz von Mendelssohn der Jüngere|Franz von Mendelssohn]] (1865–1935) ließ in den 1890er Jahren von dem [[Architekt]]en [[Ernst von Ihne]] ein Palais im Stil [[England|englischer]] Herrensitze mit einem [[Landschaftspark]] errichten. Auf der anderen Seite des damals zum Grundstück gehörenden [[Herthasee (Berlin)|Herthasees]], an der [[Koenigsallee]], bauten nacheinander der Bruder [[Robert von Mendelssohn (der Ältere)|Robert von Mendelssohn]] (1857–1917), die Tochter Emma Witt (1890–1957), geb. von Mendelssohn, und der Sohn [[Robert von Mendelssohn (der Jüngere)|Robert von Mendelssohn]] (1902–1996) eigene Wohnhäuser. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden die Mendelssohns von ihrem Besitz vertrieben. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Palais schwer beschädigt, die anderen Mendelssohn-Wohnbauten wurden komplett zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 übernahm die [[Britische Besatzungszone|britische Besatzungsmacht]] das Grundstück und reparierte die erhaltenen Gebäudeteile des Palais zurückhaltend. Sie wurden als Schule für die Kinder britischer Militärangehöriger genutzt. Nachdem die Schule verlegt und das Gebäude den Mendelssohnschen Erben zurückgegeben worden war, erwarb die [[Johannische Kirche]] im Jahr 1957 das Grundstück und nannte das Gebäude in &#039;&#039;St.-Michaels-Heim&#039;&#039; um. Noch in den frühen 1960er Jahren hatte das Palais im Äußeren viel seiner ursprünglichen Ausstrahlung bewahrt und diente als Filmkulisse. Von 1963 bis 1967 führte der neue Eigentümer weitreichende Um- und Anbauten aus, die das Aussehen des Gebäudes stark veränderten. Heute wird das Gebäude als soziales Zentrum, Jugendgästehaus und Hotel genutzt. Auf dem Gelände jenseits des Herthasees wurden nach 1960 Wohnhäuser errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baustruktur des ursprünglichen Landhauses Mendelssohn ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Landhaus Mendelssohn, Empfangsseite mit Hofumfahrt.jpg|mini|Landhaus Mendels&amp;amp;shy;sohn in seinem ur&amp;amp;shy;sprüng&amp;amp;shy;lichen Er&amp;amp;shy;schei&amp;amp;shy;nungs&amp;amp;shy;bild, Empfangs&amp;amp;shy;seite mit Hof&amp;amp;shy;umfahrt, errichtet als Zwei&amp;amp;shy;flügel&amp;amp;shy;anlage mit einem kleinen Treppen&amp;amp;shy;turm im Hof&amp;amp;shy;winkel und somit angelehnt an das Erscheinungs&amp;amp;shy;bild kleiner Schlösser aus der [[Renaissance]]&amp;amp;shy;zeit; nach dem Prinzip englischer Herren&amp;amp;shy;sitze erfolgt eine Trennung in Herrschafts- und Wirtschafts&amp;amp;shy;flügel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landhaus Mendelssohn, Seeseite mit Herrschafts- u. Wirtschaftsflügel.jpg|mini|See&amp;amp;shy;seite, Zweiflügel&amp;amp;shy;anlage, unter&amp;amp;shy;schiedlich auf&amp;amp;shy;wendige Fassaden&amp;amp;shy;gestaltung und unter&amp;amp;shy;schiedliche Bau&amp;amp;shy;höhe zwischen Herrschafts- und Wirtschafts&amp;amp;shy;flügel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landhaus Mendelssohn, zweigeschossige Halle mit Repräsentations-Treppe.jpg|mini|hochkant|links|Reprä&amp;amp;shy;sentative Treppen&amp;amp;shy;halle; Gebäude&amp;amp;shy;außen&amp;amp;shy;seite im Bereich des Hallen&amp;amp;shy;fensters frei von Anbauten, weshalb dieses Fenster über anderthalb Geschosse reicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landhaus Mendelssohn, zweigeschossige Treppenhalle mit zweiseitig umlaufender Galerie.jpg|mini|hochkant|links|Treppen&amp;amp;shy;halle mit zwei&amp;amp;shy;seitig um&amp;amp;shy;laufender Galerie, wobei die Galerie&amp;amp;shy;gänge auf den Decken&amp;amp;shy;balken der benach&amp;amp;shy;barten Erd&amp;amp;shy;geschoss&amp;amp;shy;räume aufge&amp;amp;shy;lagert sind und sich dadurch im Ober&amp;amp;shy;geschoss eine gewisse, seitliche Erweiterung der Halle ergibt; auch durch das Aus&amp;amp;shy;weiten der Halle erscheint diese besonders stabil und würdevoll.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landhaus Mendelssohn, Gebäude-Grundrisse, Erdgeschoss u. Obergeschoss.jpg|mini|Grund&amp;amp;shy;risse im Erd&amp;amp;shy;geschoss und im Ober&amp;amp;shy;geschoss zeigen die zwei&amp;amp;shy;geschossige Treppen&amp;amp;shy;halle als Zentral&amp;amp;shy;raum des Herr&amp;amp;shy;schafts&amp;amp;shy;flügels, um den herum in U-Form alle anderen Gesellschafts- und Wohn&amp;amp;shy;räume (EG) oder intimeren Wohn&amp;amp;shy;räume (OG) der herr&amp;amp;shy;schaftlichen Familie angeordnet waren. Im Wirtschafts&amp;amp;shy;flügel befinden sich der Küchen&amp;amp;shy;trakt (EG) und der Gäste&amp;amp;shy;trakt (OG).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim früheren Landhaus Mendelssohn handelte es sich um das größte Bauwerk (Nettofläche im Erdgeschoss ca. 700&amp;amp;nbsp;m²) und eines der prächtigsten Palais in der [[Villenkolonie]] Grunewald, das auf dem größten Wohngrundstück (ca. 22.000&amp;amp;nbsp;m²) der Villenkolonie errichtet worden war. Das Areal lag direkt am [[Herthasee (Berlin)|Herthasee]] und wurde an zwei Seiten vom Seeufer umfasst. Der kaiserliche Hofarchitekt Ernst Ihne – ein enger, persönlicher Freund des Bauherrn Franz von Mendelssohn – hatte das Landhaus entworfen, nachdem er zuvor den Plan für den 1889–1893 errichteten Witwensitz von [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Victoria Kaiserin Friedrich]] (Nettofläche im Erdgeschoss rund 1.600&amp;amp;nbsp;m²) erstellt hatte. Bei der Bauherrin des Schlosses Friedrichshof handelte es sich um eine englische Prinzessin, Tochter der Queen Victoria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie das kaiserliche [[Schloss Friedrichshof]] im [[Königreich Preußen|preußischen]] Teil [[Hessen]]s (gelegen in [[Kronberg im Taunus]]) unterteilte er auch das Landhaus Mendelssohn gemäß der Baustruktur englischer Herrensitze in einen Herrschaftsflügel (Nettofläche im Erdgeschoss ca. 480&amp;amp;nbsp;m²) und einen Wirtschaftsflügel (Nettofläche im Erdgeschoss rund 220&amp;amp;nbsp;m²). Dem englischen Beispiel und Schloss Friedrichshof folgend verfügte der Herrschaftsflügel über eine höherwertige Architektur (Fassaden komplett mit [[Haustein]] verblendet, Details in geringem Umfang an Schloss Friedrichshof erinnernd) als der Wirtschaftsflügel, dessen Obergeschoss (nebst den [[Giebel]]&amp;amp;shy;flächen) mit einem [[Niedersachsen|niedersächsisch]]-[[Franken (Region)|fränkischen]] [[Fachwerk]]gemisch verkleidet war. Beide Flügel wiesen gemäß ihrer Bedeutung und Nutzungsweise unterschiedliche Bauhöhen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem schlossartigen Erscheinungsbild her entsprach das Landhaus Mendelssohn einer „Zweiflügelanlage mit einem (kleinen) Treppenturm im rechten Hofwinkel“ und war damit wohl vergleichbaren Schlossbauwerken (kleinen Adelssitzen) aus der [[Renaissance]]zeit nachempfunden (siehe [[Schloss Rhede]] in Westfalen). Bezüglich des Hofwinkels von 90° unterschied sich das Landhaus Mendelssohn aber ganz wesentlich von ähnlich strukturierten Bauwerken wie dem kaiserlichen [[Schloss Friedrichshof]] in Hessen und dem herzoglichen [[Schloss Wiligrad]] in Mecklenburg (erbaut 1896/1898, Nettofläche im Erdgeschoss rund 900&amp;amp;nbsp;m²), die beide über eine weite Flügelspreizung von 135° verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Hofwinkel befindliche Treppenturm des Landhauses Mendelssohn ordnete sich bescheiden in das Gesamtbauwerk ein und wirkte, im Unterschied zu dem an gleicher Stelle befindliche Treppenturm des Schlosses Wiligrad oder zum Hauptturm am Herrschaftstrakt des Schlosses Friedrichshof, nicht dominant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Schloss Friedrichshof hat wohl in besonderer Weise das Landhaus Mendelssohn als Architekturanregung für das mecklenburgische Schloss Wiligrad gedient, zumal der Bauherr von Wiligrad, Herzog [[Johann Albrecht (Mecklenburg)|Johann Albrecht zu Mecklenburg]], ein persönlicher Freund von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] war, der seinen Hofarchitekten Ernst Ihne sicher gern zu Beratungszwecken an den mecklenburgischen Herzog weiterempfohlen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Innenerschließung des Herrschaftsflügels hatte der in England aufgewachsene Ernst Ihne – ähnlich wie beim Schloss Friedrichshof – das Prinzip der „Englischen Halle“ als zentralen „Verteilerraum“ gewählt. Während auf Friedrichshof die „Halle“ nur eingeschossig ausgeführt wurde und die Repräsentationstreppe zum Obergeschoss in einem separaten Treppenhaus (mit offenen Anschluss zur Halle hin) untergebracht war, wählte er für das Landhaus Mendelssohn eine zweigeschossige Ausführung der „Englischen Halle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweigeschossige Treppenhalle mit einer repräsentativen – an den Wänden der Halle entlanglaufenden – Winkeltreppe und einer Galerie im Obergeschoss, wie sie im Landhaus Mendelssohn besteht, hatte im wilhelminischen Kaiserreich der 1890er Jahre – wohl als Weiterentwicklung der eingeschossigen Englischen Halle – eine gewisse Verbreitung beim Neubau von Villen und Herrensitzen gefunden. Sie wurde als zentral gelegener Hauptraum des Landhauses oder der Villa verstanden. Um sie herum gruppierten sich in U-Form die übrigen Räume der Villa – im Erdgeschoss vor allem die Gesellschaftsräume und im Obergeschoss eher die privaten Wohnräume der Herrschaften. Zum Erreichen der Räume im Obergeschoss diente die umlaufende Galerie. Ähnlich wie beim später errichteten und auch heute noch erlebbaren Schloss Wiligrad wurde beim Landhaus Mendelssohn die Galerie nicht in den freien Luftraum der Halle hineingezogen. Die Galeriegänge ruhen hier komplett auf den Deckenbalken der umliegenden Erdgeschossräume, wodurch die zweigeschossige Treppenhalle eine Abstufung nach außen hin erfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wirtschaftsflügel des Landhauses Mendelssohn umfasst im Erdgeschoss den Küchentrakt einschließlich Anrichteraum und im Obergeschoss den Gästetrakt. Auch hier sind die räumlichen Verhältnisse mit denen auf Schloss Wiligrad in Mecklenburg vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmkulisse ==&lt;br /&gt;
Das Palais Mendelssohn wurde – vor dem Umbau in den 1960er Jahren – für einige Filme der &#039;&#039;[[CCC-Film]]produktion&#039;&#039; des Produzenten [[Artur Brauner]] als Drehort genutzt:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Das Geheimnis der schwarzen Koffer]]&#039;&#039; (1961) als &#039;&#039;Cronsdale Castle&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse]]&#039;&#039; (1962) als &#039;&#039;Schlosshotel&#039;&#039; in dem fiktiven Ort Wallgraben&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Der Würger von Schloss Blackmoor]]&#039;&#039; (1963) als &#039;&#039;Schloss Blackmoor&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Scotland Yard jagt Dr. Mabuse]]&#039;&#039; (1963)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Egon Hessling (Hrsg.): &#039;&#039;Die Villencolonie Grunewald – Facaden, Innenräume und Grundrisse der interessantesten Grunewaldvillen&#039;&#039;, Teil 2; Berlin/New York, 1900. Enthält ca. 100 Tafeln (Tafeln 14–35 Palais Fürstenberg, Tafeln 64–97 Landhaus Mendelssohn).&lt;br /&gt;
* Peter-Alexander Bösel: &#039;&#039;Berlin-Grunewald in historischen Ansichten&#039;&#039;, Sutton-Verlag, Erfurt 2005 (mit Fotoaufnahmen vieler Grunewald-Villen aus der [[Wilhelminismus|wilhelminischen Kaiserzeit]] bis zur [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]]).&lt;br /&gt;
* Heinz Reif (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit Moritz Feichtinger: &#039;&#039;Berliner Villenleben – die Inszenierung [[Bürgertum|bürgerlicher]] Wohnwelten am grünen Rand der Stadt um 1900&#039;&#039;, Gebr. Mann Verlag, Berlin 2008 (mit deutlichen Lageplan der Villenkolonie Grunewald von 1904).&lt;br /&gt;
* Valerian Arsène Verny: &#039;&#039;Das Palais Mendelssohn – Ein Symbol für den Aufstieg des jüdischen Großbürgertums Berlins?&#039;&#039; Verlag der Johannischen Kirche Weg und Ziel, Berlin 2014, ISBN 978-3-9813822-5-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.johannische-kirche.org/de/05_kirchliche_zentren/02_st-michaels-heim/03_geschichte_des_hauses.php Geschichte des Hauses]&lt;br /&gt;
* Einträge in der Berliner Landesdenkmalliste:&lt;br /&gt;
** {{LDLBerlin|09046400|Bismarckallee 19a, 21b–21d, 23, Palais Mendelssohn, Landhausanlage}}&lt;br /&gt;
** {{LDLBerlin|09046490|Pförtnerhaus des Palais Mendelssohn}}&lt;br /&gt;
** {{LDLBerlin|09046402|Stallgebäude des Palais Mendelssohn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/29/18/N |EW=13/16/38/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Palais Mendelssohn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Grunewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Berlin|Mendelssohn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mendelssohn (Berliner Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurf%C3%BCrstliches_Schloss_zu_K%C3%A4rlich&amp;diff=2894451</id>
		<title>Kurfürstliches Schloss zu Kärlich</title>
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		<updated>2025-06-07T00:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kurfürstliches Schloss Kärlich (um 1790).JPG|mini|hochkant=1|Kurfürstliches Schloss zu Kärlich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kärlich Schloss LHAKO 710 15890.jpg|mini|hochkant=1|Schloss Kärlich um 1760 auf einem Gemälde von Gottfried Bernhard Manskirch in [[Schloss Bürresheim]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtmuseum Mülheim-Kärlich - Kärlicher Schloss, Modell (2012-02-26 Sp Ausschnitt).jpg|mini|hochkant=1|Modell im Stadtmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kärlich Kurfürstliches Schloss - Schlossplan 1768 LHAKO 702 221.png|mini|hochkant=1|Plan des kurfürstlichen Schlosses von 1768]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mülheim-Kärlich, Säule Schloss - Freistell b (2013-07-02 Sp).jpg|mini|hochkant=1|Säule aus dem Kärlicher Schloss]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Kurfürstliche Schloss zu Kärlich&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Kärlicher Jagdschloss&#039;&#039; oder &#039;&#039;Schloss Kärlich&#039;&#039;) war eine von 1654 bis 1660 unter dem [[Kurtrier|Trierer Kurfürsten]] [[Karl Kaspar von der Leyen]] am damaligen nördlichen Ortsrand von [[Mülheim-Kärlich|Kärlich]] errichtete Palastanlage. Das hauptsächlich als Jagd- und Lustschloss genutzte Gebäude samt seinen Gartenanlagen wurde 1794 durch [[Französische Revolution|französische Revolutionstruppen]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kärlicher Jagdschloss geht auf eine Hofburg aus dem 14. Jahrhundert zurück, die vermutlich unter [[Kurfürst]] und [[Erzbischof]] [[Balduin von Luxemburg]] erbaut worden war, nach neueren Erkenntnissen wohl an der heutigen Burg- und Klosterstraße inmitten eines Hofareals. Sie stand nicht, wie lange Zeit vermutet, an gleicher Stelle wie das unter Erzbischof [[Johann II. von Baden]] um 1480 errichtete schlossähnliche Jagd- und Verwaltungsgebäude, dessen Standort und Aussehen in den bekannten Quellen nicht genannt oder beschrieben sind. Es heißt nur, dass es an einem Weiher („nechst bay dem wayer“) stand. Im Sommer 1635, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], wurden Hofburg und Jagdschloss wie auch weite Teile von Kärlich von schwedischen Truppen zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch 2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp 20 Jahre später, von 1654 bis 1660, erfolgte unter Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen der Neubau eines repräsentativen Wasserschlosses. Baumeister war ein Bruder Gerhardt. Dieses Schloss wurde von mehreren Kurfürsten als Erholungsort und für Feste ausgiebig genutzt. [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]] und seine Schwester [[Maria Kunigunde von Sachsen|Kunigunde]] besuchten  das Schloss wahrscheinlich am häufigsten. Am 10. August 1784 weihte der der letzte Kurfürst und Erzbischof von Trier den späteren Martyrer [[Franz Josef Pey]] in der Schlosskapelle zum Priester.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schmitt: &#039;&#039;Der „Kärlicher Heilige“&#039;&#039;. In: Winfried Henrichs (Hrsg.): &#039;&#039;Mülheim-Kärlich&#039;&#039;, Mülheim-Kärlich 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Oktober 1792 floh Clemens Wenzeslaus vom Kärlicher Schloss aus vor den anrückenden französischen Revolutionstruppen zunächst nach Bonn. Nach seiner nochmaligen Rückkehr zog er sich am 5. Oktober 1794 nach Augsburg zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf, am 22./23. Oktober 1794, zerstörten französische Truppen unter General [[François Séverin Marceau]] das Schloss und den umgebenden Park, die sich wenige Meter südlich der heutigen Grundschule Kärlich befanden. Die Ruinen dienten den Einwohnern von Kärlich und Mülheim zur Gewinnung von Baumaterialien. Je nach Quelle von 1804 oder 1806 bis 1810 versteigerte der französische Staat das Areal an vier Einheimische.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch 2021&amp;quot;&amp;gt;Winfried Henrichs: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Kärlich&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Heimatbuch 2021&#039;&#039;. Hrsg. Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Koblenz 2020, ISSN 0944-1247, S. 284–287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Henrichs: &#039;&#039;Das ehemalige kurfürstliche Schloß in Kärlich und sein Garten&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Mülheim-Kärlich&#039;&#039;, Mülheim-Kärlich 1981, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtchronik&amp;quot;&amp;gt;Winfried Henrichs: &#039;&#039;Stadtchronik Mülheim-Kärlich&#039;&#039;. Hrsg. Stadt Mülheim-Kärlich, Mülheim-Kärlich 2009, S. 90 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
Das Schloss war ein Viereckbau mit Seitenlängen von etwa 23 und 19 Metern. In der Mitte erhob sich ein spitz zulaufender Mittelturm und an den Ecken waren kleine Türmchen mit welschen Hauben angebaut. Fenster mit flach gebogenen [[Sturz (Architektur)|Stürzen]] entsprachen dem [[Renaissance]]stil. Das Gebäude hatte drei Geschosse mit Sälen und Zimmern sowie im dritten Stock einer kleinen [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]]. Die Treppe lag in der Südwestecke. Den das Schloss umgebenden, ungefähr 20 Meter breiten Wassergraben ließ Clemens Wenzeslaus 1778 wegen der von ihm ausgehenden „Ungesundheit“ verfüllen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtchronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlossgarten ==&lt;br /&gt;
Ein erster Garten entstand schon zur Zeit des Schlossneubaus unter Karl Kaspar von der Leyen. Die im Wesentlichen von der Familie Willmart gestaltete Anlage war etwa 20 Hektar groß. Sie reichte von der Burgstraße nach Osten bis zur Poststraße im heutigen Stadtteil Mülheim und nach Süden bis zur Kärlicher bzw. Mülheimer Straße. Es war ein Barockgarten im Stil von Versailles mit Hecken, Irrgärten, Lusthäusern, Springbrunnen usw. Das nötige Wasser kam vom Mülheimer Bach. 1722 wurde eine [[Orangerie]] angelegt. Clemens Wenzeslaus trieb den Ausbau des Parks voran. Nach 1783 entstand so unter Joseph Heinrich Freiherr von Thünnefeld zusätzlich ein offener [[Englischer Landschaftsgarten|Englischer Landschaftspark]], etwa 35 Hektar groß, der sich bis an die Grenzen von [[Bassenheim]] ausdehnte. Nach und nach wurden verschiedene Gebäude in die Parklandschaft gebaut, so z.&amp;amp;nbsp;B. ca. 1788 ein [[Tempietto]] nach Plänen von [[Johann Andreas Gärtner]] oder um 1790 ein [[Klassizismus|klassizistischer]] [[Tempel]] (bzw. [[Pantheon]]) von [[François Ignace Mangin]]. Zur Unterhaltung der Garten- und Parkanlagen wurden Bauern aus Kärlich und Mülheim verpflichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtchronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Die Kunstdenkmäler des Landkreises Koblenz&#039;&#039;, hrsg. von Paul Clemen und Walther Zimmermann, Düsseldorf 1944, unveränderter Neudruck 1981, S. 154–157 (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Sechzehnter Band. 3. Abteilung).&lt;br /&gt;
* Winfried Henrichs: &#039;&#039;Das ehemalige kurfürstliche Schloß in Kärlich und sein Garten&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Mülheim-Kärlich&#039;&#039;, hrsg. von Winfried Henrichs, Andernach 1981, S. 88–96.&lt;br /&gt;
* Andreas Göller: &#039;&#039;Der Kärlicher Schlosspark im 18. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Gartenkunst in Kurtrier&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Koblenzer Beiträge zur Geschichte und Kultur&#039;&#039;, Neue Folge 9/10, hrsg. vom Görres Verlag Koblenz, Koblenz 2002, S. 7–22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurfurstliches Schloss zu Karlich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss am Mittelrhein|Mulheim-Karlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdschloss in Rheinland-Pfalz|Mulheim-Karlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1750er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1790er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Mülheim-Kärlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Mayen-Koblenz|Karlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Karlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in der Französischen Revolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Mayen-Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurtrier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Schloss Engers</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:SchlossEngers.jpg|miniatur|Schloss Engers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Engers 008-.jpg|mini|Ansicht von der Rheinseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Engers, Schloss Engers von Osten.jpg|mini|Schloss Engers von Osten aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Engers&#039;&#039;&#039; liegt unmittelbar am [[Rhein]] im [[Neuwied]]er Stadtteil [[Engers]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Der [[Liste der Bischöfe von Trier|Trierer Erzbischof]] und Kurfürst [[Johann Philipp von Walderdorff]] ließ es zwischen 1759 und 1764 als [[Jagdschloss|Jagd-]], [[Lustschloss|Lust-]] und [[Sommerschloss]] nach Plänen von [[Johannes Seiz]] erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spätbarocke Schlossgebäude beheimatet heute die Geschäftsstelle der Landesstiftung [[Villa Musica]], einen Museumsbereich mit alten Musikinstrumenten und Gemälden [[kurtrier]]ischer Fürsten sowie Probe- und Verwaltungsräume der [[Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz]]. Das Restaurant im Schlosskeller steht seit der Insolvenz der stiftungseigenen Betriebsgesellschaft leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Burg Kunostein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GraueTurmEngers.jpg|miniatur|hochkant|&#039;&#039;Grauer Turm&#039;&#039; der ehemaligen Burg Kunostein, Engers]]&lt;br /&gt;
Der Trierer Erzbischof [[Kuno II. von Falkenstein|Kuno von Falkenstein]] erwarb 1371 die Stadt Engers und erbaute am Rheinufer die &#039;&#039;Burg Kunostein&#039;&#039;. Sein Bruder und Nachfolger [[Werner von Falkenstein]] verlegte die Zollstation von [[Schloss Stolzenfels|Burg Stolzenfels]] bei [[Koblenz]] nach Engers. Burg Kunostein wurde somit [[Zollburg]]. Sie überstand die Zeit des Mittelalters ohne größere Zerstörungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1757 beschloss der damalige Trierer Erzbischof und Kurfürst [[Johann Philipp von Walderdorff]] die Modernisierung der Burg. Dieses Vorhaben wird gedeutet als Reaktion auf die Gründung der Stadt [[Neuwied]]. Er änderte sein Vorhaben und ließ im Jahr 1758 die Burg abreißen. Heute ist der &#039;&#039;Graue Turm&#039;&#039; der alten Zollstation noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Engers ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SchlossEngersWappen.jpg|miniatur|Wappen des Schloss Engers]]&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Johannes Seiz]], ein Schüler [[Balthasar Neumann]]s, wurde mit der Planung der Arbeiten für ein neues Schloss beauftragt. Unter Beteiligung des Hofstukkateurs [[Michael Eytel]], des Koblenzer Malers [[Januarius Zick]] und des Bildhauers [[Ferdinand Dietz]] entstand von 1759 bis 1762 das spätbarocke, noch heute gut erhaltene Schloss Engers an der Stelle der ehemaligen Burg Kunostein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur während der Jagdsaison im September eines Jahres hielt sich der Kurfürst im Schloss Engers auf. In der restlichen Zeit stand das Schloss leer und wurde für durchreisende Fremde zur Besichtigung geöffnet. Weitere Lustschlösser ließ der Kurfürst in [[Wittlich]] und [[Molsberg]] errichten. [[Johann Philipp von Walderdorff]] starb 1768. Nach dem Ende des Kurfürstentums wurde das Schloss 1803 dem Fürsten zu [[Nassau-Weilburg]] als Sommerresidenz zugewiesen. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde [[Engers]] preußisch und das Gelände zwischen 1862 und 1914 als [[Kriegsschule]] genutzt. In den Kriegszeiten 1870/71 und zwischen [[Erster Weltkrieg|1914 und 1917]] diente es als Reservelazarett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1928 wurde das Gelände an die [[Josefs-Gesellschaft]] verkauft und eine Heim-, Heil- und Lehranstalt für Menschen mit Behinderung entstand. Aus der Krankenhausschule entwickelte sich die zum [[Heinrich-Haus]] gehörende &#039;&#039;Christiane-Herzog-Schule&#039;&#039; mit dem Förderschwerpunkt Motorische Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde das Schlossgebäude vom Land Rheinland-Pfalz übernommen und beheimatet seit 1995 die Landesstiftung &#039;&#039;Villa Musica&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Schloss flussaufwärts unmittelbar benachbart ist das um 1900 erbaute, [[neobarock]]e Wohnhaus der Meister (das so genannte Meisterhaus), die im [[Heinrich-Haus]] ausgebildet wurden. Im 2003 renovierten Gebäude befindet sich die [[Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|PanoramaSchlossEngers.jpg|700|Rheinpromenade Engers (Neuwied) mit Blick auf den efeubewachsenen &#039;&#039;Grauen Turm&#039;&#039;, Verwaltungs- und Cafeteriagebäude &#039;&#039;Heinrich-Haus&#039;&#039;, Schloss Engers und Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung und Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Engers Rheinterrasse.jpg|miniatur|Rheinterrassen Schloss Engers]]&lt;br /&gt;
Die Landesstiftung &#039;&#039;Villa Musica&#039;&#039; nutzt das Gebäude zur Ausbildung junger Musiker im kammermusikalischen Zusammenspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spiegelsaal]] (Saal der Diana) im 1. Stock, der Wandmalereien und [[Fresko|Deckenfresken]] von [[Januarius Zick]] trägt, finden regelmäßig Aufführungen von [[Kammermusik]] statt. Im dazu benachbarten Rosenkabinett finden sich außergewöhnliche Stuckarbeiten von [[Michael Eytel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum des Schlosses sind Gemälde kurtrierischer Fürsten, barocke Möbelstücke und alte Musikinstrumente zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gartensaal im Erdgeschoss des Schlosses finden seit Anfang 2023 Konzerte und Veranstaltungen der [[Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die [[Jugend musiziert|Jugend Musiziert]]-Regionalwettbewerbe können die Räumlichkeiten genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
Nach 324&amp;amp;nbsp;km endet am Schloss Engers der seit 1936 bestehende und 1993 wiedereröffnete Thüringen-Rhein-[[Fernwanderweg|Wanderweg]], der vom Rennsteig am [[Großer Inselsberg|Großen Inselsberg]] über [[Oberellen]], [[Bad Hersfeld]], [[Alsfeld]], [[Homberg (Ohm)]], [[Staufenberg (Hessen)|Staufenberg]], [[Herborn]], [[Westerburg]], [[Höhr-Grenzhausen]] und Engers führt. Traditionell werfen Wanderer Steine aus dem [[Thüringer Wald]] in Engers in den Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als außergewöhnlicher Ort zählt das Schloss Engers zu den [[Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel|Meisterwerken zwischen Rhein und Mosel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schloss Engers wurde 1997 das Fahrgastschiff [[Schloss Engers (Schiff, 1997)|&#039;&#039;Schloss Engers&#039;&#039;]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich: &#039;&#039;„... wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront“. Burgen am unteren Mittelrhein&#039;&#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2210-3, S. 64–67 (insbesondere zur Vorgängeranlage Burg Kunostein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen, Festungen und Schlösser in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-engers.de/ Offizielle Website von Schloss Engers]&lt;br /&gt;
* [https://www.villamusica.de/villamusica/schloss-engers Schloss Engers] bei VillaMusica.de&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmusikakademie.de/ Website der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/25/21/N |EW=07/32/37/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4766902-0|LCCN=n/00/077253|VIAF=263372316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss am Mittelrhein|Engers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdschloss in Rheinland-Pfalz|Engers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in Rheinland-Pfalz|Engers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Neuwied|Engers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurtrier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Wolkenburg&amp;diff=397970</id>
		<title>Burg Wolkenburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Wolkenburg&amp;diff=397970"/>
		<updated>2025-06-06T23:53:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg Wolkenburg im Siebengebirge. Es gibt auch noch einen Artikel zum [[Schloss Wolkenburg]] in Sachsen.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Wolkenburg Breiberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Wolkenburg vom [[Großer Breiberg|Großen Breiberg]] aus Südost gesehen&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1118&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Königswinter]], [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.66872&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7.21380&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 324.0&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian Wolkenburg Drachenfels2.jpg|mini|300px|Burg Wolkenburg und Burg Drachenfels, 1618]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenburg Siebengebirge August 2020 IMG 20200827 130750 (2).jpg|alt=Wolkenburg-Halde im Siebengebirge, Blick nach Süden|mini|300px|Wolkenburg-Halde im Siebengebirge, Blick nach Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wolkenburg&#039;&#039;&#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]], d.&amp;amp;#8239;h. eine nicht mehr vorhandene [[Höhenburg]] auf dem gleich&amp;amp;shy;namigen, heute noch {{Höhe|324.0|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohen Berg im [[Siebengebirge]] im Stadtgebiet von [[Königswinter]]; der Name sei von den das Bergplateau oftmals verhüllenden Wolken herzuleiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Lage ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Sicherung des Herrschaftsgebietes gegen die [[Grafschaft Sayn|Grafen von Sayn]] errichtete der Kölner Erzbischof [[Friedrich I. von Schwarzenburg|Friedrich I.]] im Jahr 1118 auf diesem Berg die &#039;&#039;Burg Wolkenburg&#039;&#039;. Er war sich über den Grenzverlauf im Siebengebirge nicht sicher und baute daher nicht auf dem günstiger gelegenen [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]]. Erzbischof [[Konrad von Hochstaden]] verstärkte die Burg. Die Burg war Sitz des [[Kurfürstentum Köln|kurkölnischen]] [[Amt Wolkenburg|Amtes Wolkenburg]], das die [[Kirchspiel]]e Königswinter und [[Ittenbach]] umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1125 erhielt Rudolf, ein Sohn des Burggrafen von [[Kerpen (Adelsgeschlecht)|Kerpen]] an der Erft, das erbliche Burggrafenamt der Wolkenburg und begründete das Haus Wolkenburg, das Mitte des 14. Jahrhunderts erlosch. 1176 wurde dessen Sohn Godart der erste Burggraf von Drachenfels und Begründer des Hauses [[Drachenfels (Adelsgeschlecht)|Drachenfels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Geldmangels verpfändete sie 1425 der Kölner Erzbischof [[Dietrich II. von Moers]] an den [[Burg Drachenfels (Siebengebirge)|Burggrafen vom Drachenfels]]. Nach einer verheerenden [[Schwarzpulver]]explosion im Jahre 1518 verfiel sie im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Truchsessischer Krieg|Truchsessischen Krieges]] soll sie schon nicht mehr bewohnt gewesen sein. 1740 stürzte bei Steinbrucharbeiten ein Turm ein. Die bis zum Ankauf durch den [[Verschönerungsverein für das Siebengebirge]] im Jahre 1909 bestehenden Steinbrüche, zuletzt nur noch an der Südseite, verschlangen Burg und Kuppe des Berges und reduzierten die Gipfelhöhe um schätzungsweise 20 bis 40&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frieder Berres]]: &#039;&#039;Die Gesteine des Siebengebirges – Gewinne und Verwendung&#039;&#039;. In: [[Verschönerungsverein für das Siebengebirge]] (Hrsg.): &#039;&#039;Das Siebengebirge – geschützt und genutzt. Gestern – Heute – Morgen&#039;&#039;. SZ-Offsetdruck-Verlag, Siegburg 2009, ISBN 978-3-932436-18-5, S. 215–230 (hier: S. 220–222).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wolkenburger Latit ==&lt;br /&gt;
Die Wolkenburg besteht aus [[Latit]], das besonders an der Kuppe des Berges in feinkörniger Form erhalten ist bzw. war. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das dort abgebaute Gestein bei einigen Bauten in der Umgebung als [[Baumaterial]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den ganz oder teilweise in Wolkenburger Latit errichteten Bauwerken gehören im weiteren Umkreis der [[Kölner Dom]], die [[Schlösser Augustusburg und Falkenlust]] und das [[Schloss Bensberg]]. In Bonn wurde das Gestein der Wolkenburg beim Bau des [[Poppelsdorfer Schloss]]es sowie des [[Altes Rathaus (Bonn)|Alten Rathauses]] verwendet. In Königswinter diente es unter anderem bei der [[St. Remigius (Königswinter)|Pfarrkirche St. Remigius]], beim [[Siebengebirgsmuseum|heutigen Siebengebirgsmuseum]], beim [[Liste der Baudenkmäler in Königswinter#A 17|Haus Rebstock]], beim [[Liste der Baudenkmäler in Königswinter#A 130|ehemaligen Hotel zum Goldenen Stern]] sowie als zeitlich letztes beim [[Weinbrunnen (Königswinter)|Weinbrunnen]] als Baumaterial.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Verschönerungsverein für das Siebengebirge]] (Hrsg.): [https://www.yumpu.com/de/document/fullscreen/37612029/naturpark-echo-2013-01 Naturpark-Echo des VVS], 13. Jg., Nr. 1, April 2013, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stürtzplatz ==&lt;br /&gt;
1915/16 wurde am südlichen Hang der Wolkenburg ein ehemaliges Steinbruchgelände vom [[Verschönerungsverein für das Siebengebirge]] (VVS) durch Einebnung und Bepflanzung in eine Platzanlage umgewandelt und zu Ehren des Geologen [[Bernhard Stürtz]], der sich in besonderem Maße für die Stilllegung der Steinbrüche eingesetzt hatte, nach diesem als „(Bernhard-)Stürtz-Platz“ benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Elmar Heinen: &#039;&#039;Angesehen und angefochten: 140 Jahre Verschönerungsverein für das Siebengebirge&#039;&#039;. In: [[Verschönerungsverein für das Siebengebirge]] (Hrsg.): &#039;&#039;Das Siebengebirge – geschützt und genutzt. Gestern – Heute – Morgen&#039;&#039;. SZ-Offsetdruck-Verlag, Siegburg 2009, ISBN 978-3-932436-18-5, S. 9–49 (hier: S. 32).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 21. Juni 1915, S. 4 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3283934?query=%22Bernhard%20st%C3%BCrtz%20platz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kölnische Zeitung]], 8. Juni 1916, S. 3 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/9365069?query=%22Bernhard%20st%C3%BCrtz%20platz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst war der Weg nur vom Aufstieg zum Drachenfels her aus Richtung [[Rhöndorf]] zugänglich, bis 1921/22 eine weitere Verbindung zum an der Nordseite des &#039;&#039;Rhöndorfer Tals&#039;&#039; verlaufenden &#039;&#039;Kuckucksteinweg&#039;&#039; angelegt und nach dem damaligen VVS-Vorsitzenden [[Max Wallraf]] benannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Reichszeitung]], 26. Juni 1922, S. 5 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3223143?query=%22st%C3%BCrtz%20platz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 30. Juni 1930, S. 3 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3883267?query=Kuckucksteinweg zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war dort auch eine Schutzhütte vorhanden, die Mitte der 1920er-Jahre zerfiel und nicht in selber Form wiederaufgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 2. Mai 1916, S. 3 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3833178?query=%22Bernhard%20st%C3%BCrtz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 13. Juli 1926, S. 3 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3759532?query=%22st%C3%BCrtzplatz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 4. Juli 1927, 2. Blatt ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3867845?query=%22st%C3%BCrtzplatz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 wurde am Stürtzplatz ein Gedenkstein aus [[Andesit]] mit einem von [[Karl Menser]] geschaffenen Portraitrelief von Bernhard Stürtz errichtet, der mit einem Kranz von Andesitbrocken umgeben wurde. Zur damaligen Zeit bot sich von dem Platz noch eine freie Aussicht auf das Rheintal.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Echo des Siebengebirges]], 19. September 1925, S. 2 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4095881?query=%22Bernhard%20st%C3%BCrtz%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Angelika Schyma]]: &#039;&#039;Stadt Königswinter&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Denkmäler im Rheinland&#039;&#039;, Band 23.5.). Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heimatverein Siebengebirge]] (Hrsg.); [[Frieder Berres]], Christian Kieß: &#039;&#039;Siebengebirge: Naturpark – Orte – Sehenswertes&#039;&#039;. Rheinlandia Verlag, Siegburg 1994, ISBN 978-3-925551-72-7, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--mit einzigem Farbfoto am alten Standort in hoher Auflösung--&amp;gt; Der Stürtzplatz ist nach der am 1. März 2013 in Kraft getretenen Wegeverordnung der [[Bezirksregierung Köln]] nicht mehr auf dem offiziellen Wegenetz erreichbar; 2019/20 wurde daher am „Humbroichplatz“ unterhalb des Gipfels des [[Großer Ölberg|Großen Ölbergs]] ein neues Denkmal für Bernhard Stürtz mit einer Kopie des von Menser geschaffenen Reliefs errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vv-siebengebirge.de/der-vvs-saniert-die-denkmaeler-seiner-fuehrenden-koepfe/ Der VVS saniert die Denkmäler seiner führenden Köpfe], Verschönerungsverein für das Siebengebirge&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zum Stürtzplatz führenden Wege sind nach wie vor in der aktuellen [[Topographische Karte|Topographischen Karte]] eingetragen, ebenso der Platz selbst und das Denkmal in der [[Grundkarte|Amtlichen Basiskarte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kartendienst [[TIM-online]], abgerufen am 25. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Angelika Schyma]]: &#039;&#039;Stadt Königswinter&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Denkmäler im Rheinland&#039;&#039;, Band 23.5.). Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 117/118.&lt;br /&gt;
* [[Edmund Renard (der Jüngere)|Edmund Renard]]: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler des Siegkreises&#039;&#039;. Druck und Verlag von L. Schwann, Düsseldorf 1907, S. 115/116. (=[[Paul Clemen]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&#039;&#039;, Band 5, Abt. 4, S. 815/816) (Unveränderter Nachdruck Verlag Schwann-Bagel, Düsseldorf 1984, ISBN 3-590-32120-2) ([http://archive.org/stream/DieKunstdenkmaelerDerRheinprovinz.Band5Siegkreis/die20kunstdenkme4ler20der20rheinprovinz20-20band2005-0420-20siegkreis201907#page/n131/mode/2up Internet Archive]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wolkenburg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen |ID=20547 |Name=Wolkenburg}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=1370 |Name=Wolkenburg im Siebengebirge}}&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig |ID=O-73699-20130911-2 |Datum=2013}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rheindrache.de/wolkenburg/ Die Geschichte der Wolkenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Rhein-Sieg-Kreis&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Rhein-Sieg-Kreis|Wolkenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Wolkenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Siebengebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Königswinter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Nordrhein-Westfalen|Wolkenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Wolkenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurköln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ausschuss_f%C3%BCr_Sport_und_Ehrenamt&amp;diff=244400</id>
		<title>Ausschuss für Sport und Ehrenamt</title>
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		<updated>2025-06-06T23:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Weblinks */ https://www.bundestag.de/sport_ehrenamt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;toccolours float-right toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot; text-align:center; margin-left:0.5em; margin-bottom:0.5em; width:320px;&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;3&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:1.4em;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Sportausschuss des Deutschen Bundestages&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-top: solid 1px #ccd2d9&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Deutscher Bundestag logo.svg|200px|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-top: solid 1px #ccd2d9&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Gründung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | 1969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Sitz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Paul-Löbe-Haus]], [[Berlin]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Website&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [http://www.bundestag.de/ausschuesse http://www.bundestag.de/ausschuesse]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Ausschuss für Sport und Ehrenamt&#039;&#039;&#039; (seit 2025, zuvor &#039;&#039;&#039;Sportausschuss&#039;&#039;&#039;) des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] wurde 1969 als „Sonderausschuss für Sport und Olympische Spiele“ zur Vorbereitung der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspiele]] im Jahr 1972 in [[München]] wie auch für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974]] im eigenen Land gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung begründete man mit der enormen Bedeutung des Sports in der Gesellschaft. Die Zuständigkeiten des Sportausschusses des Bundestages verändern sich je nach Wahlperiode und anstehenden Ereignissen. In den meisten Fällen decken sich die Zuständigkeiten und Teilaufgaben des Sportausschusses mit denen des [[Bundesministerium des Innern|Innenministeriums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell stehen im Mittelpunkt der Ausschussarbeit Fragen des [[Leistungssport|Hochleistungssports]] (Organisation wie Olympische Spiele oder Fußballgroßveranstaltungen), der [[Sportwissenschaft]] und der Wechselwirkungen zwischen Sport und Gesundheit sowie Sport und Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2017 hat der Sportausschuss 18 Mitglieder und zählt damit zu den kleineren Ausschüssen des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkte seiner Arbeit in den Wahlperioden von 2013 bis heute sind unter anderem:&lt;br /&gt;
* der Behindertensport&lt;br /&gt;
* Sport und gesundheitliche Präventionswirkungen&lt;br /&gt;
* die Dopingbekämpfung&lt;br /&gt;
* die Förderung des Sportstättenbaus in den neuen Bundesländern&lt;br /&gt;
* die steuerliche Behandlung sportlicher Großveranstaltungen in Deutschland&lt;br /&gt;
* Stand und Perspektiven der Eliteschulen des Sports&lt;br /&gt;
* Sport und Naturschutz&lt;br /&gt;
* die Leistungssportreform des [[Deutscher Olympischer Sportbund|DOSB]]&lt;br /&gt;
* Transparenz- und Menschrechtsgebote bei der Vergabe von sportlichen Großveranstaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder der 21. Legislaturperiode ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!CDU/CSU&lt;br /&gt;
!AfD&lt;br /&gt;
!SPD&lt;br /&gt;
!Bündnis 90/Die Grünen&lt;br /&gt;
!Die LINKE&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Artur Auernhammer]]&lt;br /&gt;
|[[Jörn König]]&lt;br /&gt;
|[[Jasmina Hostert]]&lt;br /&gt;
|[[Ophelia Nick]]&lt;br /&gt;
|[[Christian Görke]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fritz Güntzler]]&lt;br /&gt;
|[[Thomas Korell]]&lt;br /&gt;
|[[Bettina Lugk]]&lt;br /&gt;
|[[Tina Winklmann]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jens Lehmann (Radsportler)|Jens Lehmann]]&lt;br /&gt;
|[[Lars Schieske]]&lt;br /&gt;
|[[Aydan Özoğuz]], Vorsitzende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Stephan Mayer (Politiker, 1973)|Stephan Mayer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dieter Stier]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder der 20. Legislaturperiode ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!SPD&lt;br /&gt;
!CDU/CSU&lt;br /&gt;
!Bündnis 90/Die Grünen&lt;br /&gt;
!FDP&lt;br /&gt;
!AfD&lt;br /&gt;
!Die LINKE&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Frank Ullrich]]&lt;br /&gt;
|[[Fritz Güntzler]]&lt;br /&gt;
|[[Philip Krämer]]&lt;br /&gt;
|[[Philipp Hartewig]]&lt;br /&gt;
|[[Jörn König]]&lt;br /&gt;
|[[André Hahn (Politiker)|Andre Hahn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jasmina Hostert]]&lt;br /&gt;
|[[Jens Lehmann (Radsportler)|Jens Lehmann]]&lt;br /&gt;
|[[Marcel Emmerich]]&lt;br /&gt;
|[[Bernd Reuther]]&lt;br /&gt;
|[[Klaus Stöber (Politiker)|Klaus Stöber]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bettina Lugk]]&lt;br /&gt;
|[[Stephan Mayer (Politiker, 1973)|Stephan Mayer]]&lt;br /&gt;
|[[Tina Winklmann]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sabine Poschmann]]&lt;br /&gt;
|[[Johannes Steiniger]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christian Schreider]]&lt;br /&gt;
|[[Dieter Stier]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Herbert Wollmann]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder der 19. Legislaturperiode ==&lt;br /&gt;
Im [[19. Deutscher Bundestag]] setzte sich der Ausschuss aus insgesamt 18 Mitgliedern (6 Mitglieder der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]], 4 Mitglieder der [[SPD-Bundestagsfraktion|SPD-Fraktion]], sowie jeweils 2 Mitgliedern der [[AfD-Bundestagsfraktion|AfD-Fraktion]], der [[Fraktion der Freien Demokraten|FDP-Fraktion]], der [[Linksfraktion]] und der [[Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen|Fraktion Bündnis 90/Die Grünen]]) zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsitzende war [[Dagmar Freitag]] (SPD). Stellvertretender Vorsitzender war [[Dieter Stier]] (CDU).&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |CDU/CSU – Ordentliches Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |CDU/CSU – Stellvertretendes Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |SPD – Ordentliches Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |SPD – Stellvertretendes Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |AfD – Ordentliches Mitglied &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |AfD – Stellvertretendes Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |FDP – Ordentliches Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |FDP – Stellvertretendes Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |Die Linke – Ordentliches Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |Die Linke –  Stellvertretendes Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |Bündnis 90/Die Grünen – Ordentliches Mitglied&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:8%&amp;quot; |Bündnis 90/Die Grünen – Stellvertretendes Mitglied&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Artur Auernhammer]]&lt;br /&gt;
|[[Ingmar Jung]]&lt;br /&gt;
| [[Dagmar Freitag]]&lt;br /&gt;
| [[Eva Högl]]&lt;br /&gt;
|[[Andreas Mrosek]]&lt;br /&gt;
|[[Siegbert Droese]]&lt;br /&gt;
|[[Britta Dassler]] */**&lt;br /&gt;
|[[Marcel Klinge]]&lt;br /&gt;
|[[Sören Pellmann]]&lt;br /&gt;
|[[Petra Sitte]]&lt;br /&gt;
| [[Erhard Grundl]]&lt;br /&gt;
|[[Omid Nouripour]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eberhard Gienger]] **&lt;br /&gt;
| [[Roy Kühne]]&lt;br /&gt;
| [[Cansel Kiziltepe]]&lt;br /&gt;
|[[Wiebke Esdar|Wiebke Esder]]&lt;br /&gt;
|[[Jörn König]] */**&lt;br /&gt;
|[[Andreas Bleck]]&lt;br /&gt;
|[[Reginald Hanke]]&lt;br /&gt;
|[[Stephan Thomae]]&lt;br /&gt;
| [[André Hahn (Politiker)|André Hahn]] */**&lt;br /&gt;
|[[Friedrich Straetmanns]]&lt;br /&gt;
| [[Monika Lazar]] */**&lt;br /&gt;
| [[Maria Klein-Schmeink]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Fritz Güntzler]]&lt;br /&gt;
| [[Jens Lehmann (Radsportler)|Jens Lehmann]]&lt;br /&gt;
| [[Siemtje Möller]]&lt;br /&gt;
|[[Rainer Spiering]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Frank Steffel]] *&lt;br /&gt;
| [[Stefan Müller (Politiker, 1975)|Stefan Müller]]&lt;br /&gt;
| [[Mahmut Özdemir]] */**&lt;br /&gt;
| [[Axel Schäfer]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Johannes Steiniger]]&lt;br /&gt;
| [[Karin Strenz]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dieter Stier]]&lt;br /&gt;
| [[Ingo Wellenreuther]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;nowiki&amp;gt;* Obleute&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;nowiki&amp;gt;** Sprecher&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/sport_ehrenamt Sportausschuss des Deutschen Bundestages]&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a05/index.jsp Sportausschuss des 17. Deutschen Bundestages]&lt;br /&gt;
* [http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a05/index.jsp Sportausschuss des 18. Deutschen Bundestages]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/sport Sportausschuss des 19. Deutschen Bundestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsausschuss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußball (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportpolitik (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_H%C3%B6chst%C3%A4dt&amp;diff=920116</id>
		<title>Schloss Höchstädt</title>
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		<updated>2025-06-06T18:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Höchstädt an der Donau - Schloss.JPG|miniatur|Schloss Höchstädt]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Höchstädt&#039;&#039;&#039; in [[Höchstädt an der Donau]] zählt zu den wertvollen Bauten aus der deutschen [[Renaissance|Spätrenaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Jülich-Kleve-Berg.jpg|miniatur|hochkant|[[Anna von Jülich-Kleve-Berg]], Pfalzgräfin von Neuburg (1552–1632)]]&lt;br /&gt;
Das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] wurde zwischen 1589 und 1603 auf Wunsch von [[Pfalzgraf]] [[Philipp Ludwig (Pfalz-Neuburg)|Philipp Ludwig]] von [[Pfalz-Neuburg]] nach Entwürfen von Lienhart Grieneisen von [[Baumeister|Hofbaumeister]] Sigmund Doctor als dreigeschossiges Gebäude auf rechteckigem Grundriss mit mehr als 120 Zimmern, [[Zwerchgiebel]]n, [[Treppenturm|Treppentürmchen]] und den vier runden Ecktürmen errichtet. Der [[Gotik|gotische]] [[Bergfried]] eines Vorgängerbaus wurde einbezogen und entzieht sich der Symmetrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss diente als Witwensitz für Philipp Ludwigs Frau [[Anna von Jülich-Kleve-Berg]], die dort von 1615 bis 1632 lebte. Im Gegensatz zu ihrem Sohn [[Wolfgang Wilhelm (Pfalz-Neuburg)|Wolfgang Wilhelm]] hielt sie am [[Protestantismus|protestantischen]] Bekenntnis fest, was die Ausmalung der [[Schlosskapelle]] noch heute bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angelika Dreyer |url=https://www.deckenmalerei.eu/219ef471-d855-44b7-bc84-e52090d1476f |titel=Höchstädt, Schloss |titelerg= |werk=[[Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland]], deckenmalerei.eu |hrsg=Stephan Hoppe, Hubert Locher, Matteo Burioni (Hrsg.) |datum=2021 |abruf=2024-09-01 |abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wandmalerei]]en aus der Entstehungszeit, [[stuck]]ierte Decken und [[intarsie]]rte [[Portal (Architektur)|Portale]] sind in den Räumen erhalten geblieben. Das Schloss diente später als Amtsgericht mit Gefängniszellen sowie in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] dem [[Reichsarbeitsdienst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit dem Kunstraub in Europa beauftragte [[Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg]] (ERR) deponierte 1944 über 550.000 Objekte von Kulturgütern und wissenschaftlichem Material, 14 Eisenbahnwaggons aus der Ukraine und 4 Waggons Musealien aus Minsk, im Schloss und beschäftigte eine Gruppe ukrainischer Wissenschaftler mit der Inventarisierung. Geleitet wurde das Unternehmen von dem als Kustos eingesetzten [[Paul Grimm]] und von den Direktoren [[Rudolf Stampfuß]] und [[Werner Hülle (Prähistoriker)|Werner Hülle]]. 1945 wurden die Objekte in den [[Munich Central Collecting Point|Central Collecting Point]] nach München transportiert und 1946 an die Sowjetunion restituiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Hartung: &#039;&#039;Verschleppt und verschollen: eine Dokumentation deutscher, sowjetischer und amerikanischer Akten zum NS-Kunstraub in der Sowjetunion (1941–1948).&#039;&#039; Temmen, Bremen 2000, ISBN 3-86108-336-1, S. 118; S. 216; S. 265 ff.; S. 290 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren begann die [[Restaurierung]] durch die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung. Seit 2004 ist fast das ganze Schloss restauriert und begehbar. Lediglich die Schlafgemächer der Herzogin sind noch unvollständig (Stand: 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Schloss beherbergt heute (2007) Ausstellungsräume für diverse Wanderausstellungen, den [[Rittersaal]] und die Schlosskapelle als Konzertsaal, verschiedene Seminar- und Konferenzräume und den Schlosskeller als Veranstaltungsort für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt aufgrund dieser zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten hat sich das Schloss in den letzten Jahren zu einem Kulturzentrum der Gemeinde weiterentwickelt. 2009 kamen 12.900 Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit (2007) erinnert eine Dauerausstellung im 2. Stock an die für die Geschichte Europas bedeutsame [[Zweite Schlacht bei Höchstädt]] von 1704.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wurde im Schloss auf knapp 900 Quadratmetern das [[Museum Deutscher Fayencen]] mit etwa 1000 Exponaten eröffnet, in dem Geschichte und Fertigungstechnik dieser Keramikgattung sowie Produkte aus 58 [[Fayence]]-Manufakturen präsentiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/hoechst.htm |titel=Schloss Höchstädt |werk=schloesser.bayern.de |hrsg=Bayerische Schlösserverwaltung |abruf=2024-09-01 |abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlossportal Höchstädt.jpg|Schlossportal&lt;br /&gt;
Innenportal Höchstädt.jpg|Portal im Innenhof&lt;br /&gt;
Innenhof Höchstädt.jpg|Treppenturm im Innenhof&lt;br /&gt;
Schloss Höchstädt Südfront.jpg|Südfront&lt;br /&gt;
Schloss in Höchstädt.jpg|Süd-/Westfront&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard H. Seitz: &#039;&#039;Das Fürstliche Renaissanceschloß zu Höchstädt a. d. Donau.&#039;&#039;  Verlag Anton H. Konrad, Weißenhorn 2009, ISBN 978-3-87437-537-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/hoechst.htm Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung]&lt;br /&gt;
* [https://www.schloss-hoechstaedt.de Schloss Höchstädt]&lt;br /&gt;
* Zur Ausmalung der Schlosskapelle und des Turmzimmers: {{Internetquelle |autor=Angelika Dreyer |url=https://www.deckenmalerei.eu/219ef471-d855-44b7-bc84-e52090d1476f |titel=Höchstädt, Schloss |titelerg= |werk=[[Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland]], deckenmalerei.eu |hrsg=Stephan Hoppe, Hubert Locher, Matteo Burioni (Hrsg.) |datum=2021 |abruf=2024-09-01 |abruf-verborgen=1 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Dillingen an der Donau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/36/36/N |EW=10/34/26/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Dillingen an der Donau|Hochstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Dillingen an der Donau|Hochstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Bayern|Schloss Höchstädt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Höchstädt an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Höchstädt an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Hochstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Hochstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalz-Neuburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philippshof&amp;diff=500464</id>
		<title>Philippshof</title>
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		<updated>2025-06-05T20:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das ehemalige Rittergut in Prignitz in Brandenburg. Der &#039;&#039;Philippshof&#039;&#039; in einem Vorort von Flensburg in Schleswig-Holstein wird im Artikel [[Rosgaard]] beschrieben. - Zur Einöde [[Philippshof (Nainhof-Hohenfels)]] im ehemaligen Landkreis Parsberg in Bayern siehe dort.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Putlitz Rittergut Philippshof.jpg|mini|Rittergut Philippshof (2014)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Philippshof&#039;&#039;&#039; ist ein ehemaliges [[Rittergut]] in [[Putlitz]] in der [[Prignitz]] im Land [[Brandenburg]]. Es gehörte einst zum Besitz der Familie [[Gans zu Putlitz|Gans Edle Herren zu Putlitz]] und wurde im ausgehenden 16. Jahrhundert von Philipp Gans Edlem Herr zu Putlitz begründet und nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dieprignitz.de/putlitz.html |titel=Putlitz |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131203020135/http://www.dieprignitz.de/putlitz.html |archiv-datum=2013-12-03 |hrsg=Tourismusverband Prignitz e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2016-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das heute noch bestehende Herrenhaus wurde 1895 erbaut. Zu jener Zeit umfasste das Rittergut nach dem Handbuch des Grundbesitzes in Preußen genau 662 ha Land.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Ellerholz, E. Kirstein, Traug. Müller, W. Gerland, Georg Volger |Titel=Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche, I., Das Königreich Preussen, I. Lieferung, Provinz Brandenburg. Nach amtlichen und authentischen Quellen bearbeitet. Mit Angaben sämtlicher Güter; ihrer Qualität; ihrer Grösse und Culturart; ihres Grundsteuerreinertrages; ihrer Besitzer; Pächter, Administratoren, etc. |Auflage=3 |Verlag=R. Stricker Nicolaische Verlags-Buchhandlung |Ort=Berlin |Datum=1896 |Seiten=236–237 |Online=https://www.digi-hub.de/viewer/image/BV043879596/296/ |Abruf=2021-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philippshof war bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Privatbesitz derer zu Putlitz. Letzter Gutsbesitzer war Oberstleutnant a. D. Siegfried Gans zu Putlitz (1886–1955).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser A (Uradel) 1963 |Hrsg=Ausschuss für adelsrechtliche Fragen/Deutsches Adelsarchiv |Sammelwerk=Gesamtreihe GHdA von 1951 bis 2015 |Band=V |Nummer=30. Mit Angaben Gans zu Putlitz und Ehefrauen |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1963 |Seiten=97–98 |Online=http://d-nb.info/010014292 |Abruf=2021-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der so genannten [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] nach 1945 wurde der Besitz enteignet, das Gutshaus ging in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] nach 1949 in so genanntes [[Volkseigentum]] über. Im Jahr 1995 wurde das Gebäude umfassend saniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berliner-zeitung&amp;quot;&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/erneut-werden-in-der-mark-zwei-herrensitze-versteigert---schnaeppchen-sind-beide-nicht-eigenes-schloss-zum-kleinen-preis,10810590,10345654.html &#039;&#039;Eigenes Schloss zum kleinen Preis.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Berliner Zeitung]]&#039;&#039;, 16. Dezember 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Sommer 2005 wurde es als [[Grundschule]] genutzt und stand danach leer. Das Gutshaus ist denkmalgeschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|PR}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Dezember 2005 wurde das Herrenhaus versteigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berliner-zeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen, Schlössern und Herrenhäusern in Berlin und Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – N–Z |TitelErg=Bearbeitet von [[Lieselott Enders]] |Hrsg=[[Klaus Neitmann]] |Sammelwerk=Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) –  Band 3 |WerkErg=Begründet von [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]] |Verlag=Verlag Klaus-D. Becker |Ort=Potsdam |Datum=2012 |ISBN=978-3-88372-033-3 |Seiten=701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09160524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Putlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/15/22/N|EW=12/2/25/E|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Brandenburg|Philippshof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Landkreis Prignitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Putlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gans zu Putlitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Halstenbeck&amp;diff=2599475</id>
		<title>Burg Halstenbeck</title>
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		<updated>2025-06-05T19:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg Halstenbeck.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Hinweisschild Burg Halstenbeck&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Ostbevern]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52/01/10.72&lt;br /&gt;
|Längengrad = 07/48/28.04&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = 	&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burg Halstenbeck&#039;&#039;&#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Niederungsburg]] und diente als [[Fliehburg]] in der [[Grafschaft Tecklenburg]] in [[Ostbevern]] im [[Kreis Warendorf]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Heute ist eine im Jahr 2003 angelegte künstliche [[Flussaue]] am Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und war eine Flieh- und [[Burg|Ritterburg]] der Grafen von Tecklenburg. Eingefriedet war sie mit Pfählen. In der [[Vorburg]] waren Wirtschaftsgebäude und Verteidigungseinrichtungen untergebracht. Darin die [[Kernburg|Hauptburg]]. Sie stand unmittelbar nördlich an der [[Bever (Ems)|Bever]] auf einem runden künstlichen Hügel. Auf Pfahlrosten gegründet, war sie ein mehrstöckiger Turm, vielleicht aus [[Backstein]] mit einem Obergeschoss aus [[Fachwerk]]. Hier lebten die Burgherrn, geschützt durch Palisaden und Gräben. Der Zugang scheint im Westen gelegen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg war ein Vorposten in dem Konflikt zwischen [[Otto VI. (Tecklenburg)]] und dem Bischof [[Florenz von Wevelinghoven]]. Dieser ließ die Burg 1377 völlig zerstören. Wälle und Erderhebungen sind noch heute sichtbar. Obwohl die Burg zerstört war, blieb das Lehen immer noch bei Tecklenburg, das 1707 zu Preußen kam. Am 18. April 1714 belehnt der preußische König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] nach Maximilian Heidenreich Freiherr Droste zu Vischering als Ehemann Marie Antonette Gaudentie von Schenkings, Tochter Bernhard Johanns Frei- und Edler Herr zu Büren und Ringelstein von Schenking zu Bevern, dessen Rentmeister, Hermann Sinderen, mit dem tecklenburgischen Lehngut Halstenbeck im Kirchspiel Ostbevern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/urkunden_datenbank/suche/erweitert/saveform.php?sucheNeu=J&amp;amp;urlFeldauswahlSuchePerson=AllePersonen&amp;amp;urlSuchtextPerson=311&amp;amp;regestenart=Text_Digitalisat Westfälischer Landschaftsverein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
Der tragische Untergang der Burg wird in der Sage vom &#039;&#039;Jüfferken von Halstenbeck&#039;&#039; wieder lebendig. Der Sage nach wandelt die Jungfrau immer noch in Gegend und sucht vergeblich ihren Geliebten, einem Ritter, der bei der Eroberung und Zerstörung der Burg den Tod fand. Wer sie mitnimmt und ihr hilft, wird reich belohnt, wer ihr die Hilfe verweigert, wird bestraft. So wurde eine Kranke, die von Ostbevern nach Westbevern fuhr, und die Jungfrau mitnahm, danach unverhofft gesund. Ein Bauer aber, der von Westbevern nach Ostbevern ihr die Mitfahrt verweigerte, erlitt alsbald einen Achsbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsplan Ostbevern ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurden dort die Beverauen renaturiert. Die Umrisse der Burg werden durch angepflanzte Baumreihen sichtbar gemacht. Am 28. März 2012 eröffnete [[Olaf Gericke]] den Auftakt zum Landschaftsplan Ostbevern. Das Ziel ist: Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Natur und Landschaft, sowie die Erhaltung und die Entwicklung Fauna und Flora im Biotopverbundsystem. Unter anderem ist hierfür auch das Areal Halstenbeck/Beveraue vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kreis-warendorf.de/w1/21739.0.html?&amp;amp;tx_jppageteaser_pi1%5BbackId%5D=45 |wayback=20170113160927 |text=Landschaftsplan |archiv-bot=2023-03-26 13:57:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Halstenbeck}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Ostbevern/Ostbevern-Engagement-fuer-die-Natur WN]&lt;br /&gt;
* [http://www.westline.de/lokales/kreis-warendorf/nachr/ln/Regen-kann-Bever-nichts-anhaben;art1223,809209 Westline]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gemeinde Ostbevern - Band 1. Herausgeber: Gemeinde Ostbevern in Verbindung mit dem Heimatverein Ostbevern e.V., Ostbevern, 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Warendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen|Halstenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ostbevern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Kreis Warendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Nordrhein-Westfalen|Halstenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Halstenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tecklenburg (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Venne&amp;diff=1614270</id>
		<title>Haus Venne</title>
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		<updated>2025-06-05T19:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Haus venne 01.jpg|mini|Das Wasserschloss Haus Venne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Venne Sammlung Duncker.jpg|miniatur|Haus Venne um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Venne&#039;&#039;&#039; ist ein als [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] oder [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserschloss]] bezeichnetes Anwesen in [[Drensteinfurt]]-Mersch im [[Münsterland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Haus Venne steht ganz in der Nähe des Bahnhofs Mersch, etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer vom [[Haus Itlingen]] in [[Ascheberg (Westfalen)|Ascheberg]]-[[Herbern (Ascheberg)|Herbern]] entfernt an der L671.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Besitzer haben vermutlich den Namen des Hauses geführt und sich somit &#039;&#039;von Venne&#039;&#039; genannt. Später stand das Anwesen dann im Besitz derer [[Galen (Adelsgeschlecht)|von Galen]]. Diese finden erstmals 1299 urkundliche Erwähnung. 1410 heiratete ein vermutlich von Haus Venne stammender von Galen die Erbtochter zu [[Haus Ermelinghof]]. 1611 ging Venne dann an die jetzigen Besitzer über, die [[Ascheberg (Adelsgeschlecht)|von Ascheberg]]. Diese waren über Generationen Drosten des bischöflichen Amtes Werne gewesen. Auch nach Auflösung der alten Verwaltungsbezirke 1802 blieb mit Johann Mathias Freiherr von Ascheberg ein von Ascheberg Droste und wurde schließlich zum ersten Landrat des neuen (ersten) [[Kreis Lüdinghausen|Kreises Lüdinghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauzustand ==&lt;br /&gt;
Haus Venne ist eine symmetrisch angelegte [[Schloss (Architektur)|Schloss]]anlage aus dem frühen 18. Jahrhundert, die um 1710 nach den Plänen von [[Lambert Friedrich Corfey|Lambert Friedrich von Corfey]] aus einem Haupthaus aus [[Backstein]] sowie vier symmetrisch zugeordneten Nebenbauten errichtet wurde. Es handelt sich um ein geräumiges Rechteck ohne Flügel. Rechts und links vom Schlosseingang liegen zwei gleichförmige Gebäude. Das linke wurde 1771 als [[Schlosskapelle|Hauskapelle]] mit [[Rokoko]]ausstattung und einem sehenswerten Deckengemälde eingerichtet (siehe [[Marienkapelle (Drensteinfurt-Mersch)]]). Insgesamt gibt es vier symmetrisch angeordnete Nebengebäude, von denen die Kapelle eines ist. Die drei anderen werden als Wirtschaftsgebäude für die Landwirtschaft genutzt. Hervorzuheben ist das von [[Johann Conrad Schlaun]] errichtete Gartenhaus hinter dem Haupthaus in der [[Schlosspark|Parkanlage]]. Die Gräfte und die Teiche, die das Haus umgeben, werden vom [[Mühlenbach (Umlaufbach/Werse)|Mühlenbach]], der nordwärts über den [[Umlaufbach]] mit der [[Werse]] verbunden ist, gespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Schumacher, Hartmut Greilich, &#039;&#039;Bockum-Hövel. Aus Geschichte und Heimatkunde.&#039;&#039;, Bockum-Hövel 1958, Neuauflage 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.drensteinfurt.de/index.php?section=1.1.4.15.7&amp;amp;lang=DE |wayback=20160311210624 |text=Beschreibung auf der Website der Stadt Drensteinfurt}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|253092|Gartenanlagen Haus Venne}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zlb.de/digitalesammlungen/SammlungDuncker/13/764%20Venne.pdf |wayback=20070612071038 |text=Material zu Haus Venne}} in der Sammlung Duncker der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (PDF; 206 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Warendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/45/40.19/N |EW=7/43/45.71/E |type=landmark |dim=250 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Venne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Drensteinfurt|Venne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Johann Conrad Schlaun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Warendorf|Venne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Drensteinfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1710er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Venne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ascheberg (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserburg_Haus_K%C3%BCchen_(Ahlen)&amp;diff=1846842</id>
		<title>Wasserburg Haus Küchen (Ahlen)</title>
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		<updated>2025-06-05T19:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Wasserburg Haus Küchen&lt;br /&gt;
|Bild = Haus Küchen.2.nnw.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch =&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Erste Erwähnung 1352&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Ahlen]] 	&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.756655&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7.833717&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = 	&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =         &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wasserburg Haus Küchen&#039;&#039;&#039; ist eine ehemalige [[Wasserburg]] und Adelssitz der [[Grafen von der Mark]] bei [[Ahlen]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Küchen wurde 1392 erstmals in den Lehnsbüchern der Grafen von der Mark im Besitz des Dietrich von Cloedt erwähnt. Dieser musste die Burg damals neu an der Stelle des wüst gefallenen Hoinghofes errichten, von dem 1954 noch die unweit gelegene Speicherinsel sichtbar war. Das klevisch-märkische Lehen fiel 1502 durch die Heirat der Erbtochter Elseke mit Hermann von Mallinckrodt an die [[Mallinckrodt (Adelsgeschlecht)|Familie von Mallinckrodt]], in deren Besitz es über drei Jahrhunderte verblieb. Die Familie von Mallinckrodt gehörte dem märkischen Uradel an und nannte sich nach dem [[Haus Mallinckrodt]] an der [[Ruhr]] in [[Herdecke]]. Das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] wurde nach einem Brand 1543 neu errichtet. 1716 wurde der Ostflügel angebaut.1829 ging das Haus durch Erbschaft in den Besitz des Justizkommissars Johann Henrich Rath aus [[Sassenberg]]. 1868 wurde Haus Küchen durch Auguste Rath an Ferdinand Limbrock verkauft, dabei wurden die Ländereien aufgeteilt. Seit 1904 ist die Anlage im Besitz der Familie Schulze-Henne. Mit finanzieller Hilfe des Landeskonservators Westfalen-Lippe wurde Haus Küchen von 1962 bis 1965 restauriert. Heute befindet sich das ehemalige Rittergut in Privatbesitz und wird als Reiterhof genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Anlage von Haus Küchen erstreckte sich ursprünglich über fünf von [[Gräfte]]n umgebenen Inseln. Die Hauptinsel lag im Norden, die barocke Garteninsel im Süden und westlich davon zwei langgestreckte Wirtschaftsinseln sowie eine kleine Insel für Wasservögel. Auf den Wirtschaftsinseln standen ein [[Torhaus]], ein Brauhaus, Stallungen und Gesindehäuser.  Das T-förmige Herrenhaus. Das zweiflügelige und zweistöckige [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] ist aus Ziegeln mit Werksteingliederungen errichtet und besitzt eine gewinkelte Freitreppe. Der Südflügel stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist mit einem Dreistaffelgiebel ausgestattet. Der Ostflügel aus dem 18. Jahrhundert besitzt ein Krüppelwalmdach und eine Wappentafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf einen kleinen Rest wurde die Binnengräfte um 1900 verfüllt. Die Außengräfte blieb weitgehend erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Schulze-Henne: &#039;&#039;Küchen – Festes Haus. Geschichte der Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, 5&amp;amp;nbsp;km westlich der Stadt Ahlen/Westfalen.&#039;&#039; Küchen 1979.&lt;br /&gt;
* [[Albert Ludorff]]: &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Beckum (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen.&#039;&#039; Band 6). Schöningh, Münster 1897, S. 14.&lt;br /&gt;
* [[Karl Eugen Mummenhoff]]: &#039;&#039;Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Westfalen&#039;&#039;. Sonderheft 15). Aschendorff, Münster 1961, S. 203 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haus Küchen (Ahlen)}}&lt;br /&gt;
* [http://grosse-drenkpohl.de/haus-kuechen/ Burgen in Westfalen – Haus Küchen]&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Fb_4a015304-35d8-4197-b48f-a58fb6898399 Findbuch Landesarchiv NRW - Haus Küchen]&lt;br /&gt;
* https://www.hauskuechen.de&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|10038380|Garten am Haus Küchen}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=2520 |Name= |Autor=Stefan Eismann |Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Warendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Küchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Ahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Warendorf|Kuchen #Ahlen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mallinckrodt (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vorlage:Navigationsleiste_Burgen_und_Schl%C3%B6sser_in_der_Region_Olomouc&amp;diff=1098714</id>
		<title>Vorlage:Navigationsleiste Burgen und Schlösser in der Region Olomouc</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vorlage:Navigationsleiste_Burgen_und_Schl%C3%B6sser_in_der_Region_Olomouc&amp;diff=1098714"/>
		<updated>2025-06-05T18:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigationsleiste&lt;br /&gt;
|TITEL=[[Liste von Burgen und Schlössern in Tschechien#Region Olomouc (Olomoucký kraj)|Burgen und Schlösser in der Region Olmütz (cz.:Olomouc)]]&lt;br /&gt;
|BILD=[[Datei:Olomoucky kraj.svg|80px|Olomoucky kraj]]&lt;br /&gt;
|INHALT=&lt;br /&gt;
[[Schloss Bílá Voda|Schloss Weißwasser]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Burg Bouzov|Burg Busau]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Burg Helfštýn|Burg Helfenstein]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Schloss Jánský Vrch|Schloss Johannesberg]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Burg Kaltenštejn|Burg Kaltenstein]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Schloss Náměšť na Hané|Schloss Namiescht]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Burg Puchart]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Burg Šternberk|Burg Sternberg]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Schloss Úsov|Schloss Mährisch Aussee)]]&amp;amp;nbsp;&amp;amp;#124;&lt;br /&gt;
[[Schloss Velké Losiny|Schloss Groß Ullersdorf)]]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlage:Navigationsleiste Burgen und Schlösser|Olomouc, Region]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlage:Navigationsleiste (Tschechien)|Burgen und Schlosser in der Region Olomouc]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_%C5%A0ternberk&amp;diff=214651</id>
		<title>Burg Šternberk</title>
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		<updated>2025-06-05T18:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Šternberk 1850 C Haun.gif|mini|Burg Šternberk]]&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt die nordmährische &#039;&#039;&#039;Burg Šternberk&#039;&#039;&#039;. Für die gleichnamige, heute als [[Burg Štamberk]] bezeichnete, Ruine in Südmähren siehe dort.}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Šternberk&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Burg Sternberg oder Mährisch Sternberg&#039;&#039;}}) liegt oberhalb der Stadt [[Šternberk]] im [[Okres Olomouc]] in Tschechien. Sie gehört zur Region [[Olomoucký kraj]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Burg]] wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von Zdeslav von [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Sternberg]] erbaut, der die Ländereien von König [[Ottokar II. Přemysl]] 1253 zum Dank für seine Teilnahme an der Verteidigung von [[Olmütz]] gegen die [[Kumanen]] erhalten hatte. Die Burg wird erstmals 1269 erwähnt. Zdeslav wurde auch [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]] der [[Markgrafschaft Mähren]]. Bereits zuvor hatte er auf seinen ererbten böhmischen Ländereien zwischen Prag und Brünn die [[Burg Český Šternberk|Burg Böhmisch Sternberg]] erbaut. Um 1280 erbaute die Familie auch die mährische [[Burg Štamberk]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1397 erwarb Peter von [[Krawarn (Adelsgeschlecht)|Krawarn]] die Herrschaft. 1430 wurde sie von den Hussiten besetzt. Die während der [[Hussitenkriege]] entstandenen Schäden behob Georg/Jiří von Krawarn und [[Strážnice|Straßnitz]] (†&amp;amp;nbsp;1466). Weitere Umbauten im Renaissancestil erfolgten im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch die [[Berka von Dubá]]. Auch nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Burg, die um 1695 von [[Johann Adam I. Andreas (Liechtenstein)|Johann Adam I. von Liechtenstein]] erworben wurde, instand gesetzt. Bei dessen Nachkommen blieb die Burg bis zur Enteignung 1945. Unter Fürst [[Johann II. (Liechtenstein)|Johann&amp;amp;nbsp;II. von Liechtenstein]] erfolgte 1886 ein Umbau im Stil des [[Historismus]] durch den Wiener Architekten [[Carl Gangolf Kayser]]. Die Park- und Gartenanlagen wurden in der Zeit von 1907 bis 1909 durch den Wiener Gartenarchitekten [[Albert Esch]] umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hrad_Šternberk%2C_brána.JPG|Wappen [[Berka von Dubá]]&lt;br /&gt;
Berkove_z_Dube.jpg|Wappen Berka von Dubá&lt;br /&gt;
Hrad Šternberk, vstup do hradu.JPG|Wappen [[Johann Adam I. Andreas (Liechtenstein)|Johann Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
Liechtenstein-St-Wappen_Sm.png|Wappen Johann Liechtenstein&lt;br /&gt;
Šternberk, hrad, portál s erby.jpg|Wappen [[Albrecht von Sternberg]]&lt;br /&gt;
B_03_Albert_ze_Sternbergu.png|Wappen Albrecht von Sternberg&lt;br /&gt;
CZ Sternberg - Castle 3.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Šternberk Castle|Burg Šternberk}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sternberk.eu/index_web.php?jazyk=de&amp;amp;sekce=turista&amp;amp;kategorie_1=zajimavosti&amp;amp;kategorie_2=statni-hrad Beschreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.hrad-sternberk.cz/ Homepage der Burg]&lt;br /&gt;
* [http://www.zamky-hrady.cz/2/sternberk-d.htm Deutsche Beschreibung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in der Region Olomouc}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/43/59/N |EW=17/18/6/E |type=landmark |region=CZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burg Sternberk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Tschechien|Sternberk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Olomouc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Olomouc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Šternberk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Sternberk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_%C3%9Asov&amp;diff=224180</id>
		<title>Schloss Úsov</title>
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		<updated>2025-06-05T18:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=49/47/55.4928/N|EW=17/0/51.984/E|type=landmark|region=CZ-71}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Usov zamek 1.jpg|mini|Schloss Úsov]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Úsov&#039;&#039;&#039; befindet sich in [[Úsov]] (deutsch &#039;&#039;Mährisch Aussee&#039;&#039;), einer Stadt im [[Okres Šumperk]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den archäologischen Funden stand am Platz des [[Schloss (Gebäude)|Schlosses]] ursprünglich eine [[Burg]] aus dem 13. Jahrhundert. 1487 bauten die Herren von Vlašim den Burgpalast um, kleine Umgestaltungen führten die Herren von [[Boskovice]] und seit dem [[17. Jahrhundert]] die [[Liechtenstein]]er, die das Schloss bis 1945 besaßen, durch. Im Schloss befindet sich eine Sammlung von Trophäen der liechtensteinischen Jagdexpeditionen nach [[Afrika]], [[Asien]] und [[Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Úsov Castle|Schloss Úsov}}&lt;br /&gt;
* [https://usov-muzeum.cz/ Homepage (CZ/DE/EN/PL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in der Region Olomouc}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schloss Usov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Tschechien|Usov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Úsov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Šumperk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Usov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Liechtenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Kalten%C5%A1tejn&amp;diff=217813</id>
		<title>Burg Kaltenštejn</title>
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		<updated>2025-06-05T18:19:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Kaltenštejn&lt;br /&gt;
|Bild = Kaltenstejn1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ruine der Burg&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch =&lt;br /&gt;
|Alternativname = Kaltenstein; Kaldenstein&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1290&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =  &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Nové Podhradí]], [[Staré Podhradí]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.2953431&lt;br /&gt;
|Längengrad = 17.1521744&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = CZ-711&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 437&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der [[Gotik|gotischen]] &#039;&#039;&#039;Burg Kaltenštejn&#039;&#039;&#039; (deutsch &#039;&#039;Kaltenstein&#039;&#039;, früher &#039;&#039;Kaldenstein&#039;&#039;) liegt 437 m hoch am Hagewasser, südöstlich des Ortes [[Černá Voda]] (&#039;&#039;Schwarzwasser&#039;&#039;) bei den Siedlungen [[Nové Podhradí]] (&#039;&#039;Neu-Kaltenstein&#039;&#039;)  und [[Staré Podhradí]] (&#039;&#039;Alt-Kaltenstein&#039;&#039;) im [[Okres Jeseník]] (&#039;&#039;Freiwaldau&#039;&#039;) in [[Tschechien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde um 1290 auf der Erhebung &#039;&#039;Hradisko&#039;&#039; errichtet, die früher &#039;&#039;Bischofmütze&#039;&#039; genannt wurde. &lt;br /&gt;
Die gesamte Burganlage bedeckt eine Fläche von 100 mal 30 bis 70 Metern. Der Eingang zur Burg lag auf der Westseite, deren Reste noch erkennbar sind. Die Burgmauer mit einer Stärke von rund zwei Metern ist noch auf einer Länge von 38 Metern erkennbar. Die südliche Seite der Burg war am meisten gefährdet und wurde deshalb besonders stark befestigt. Auf dem Gelände der Burg soll sich eine Mühle und eine Bierbrauerei befunden haben&amp;lt;ref&amp;gt;Jindřich Hudec: &#039;&#039;Černá Voda.&#039;&#039; 1990, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein wichtiger Teil der Burganlage war der wuchtige Fluchtturm mit einer Mauerdicke von etwa vier Metern. Das Baumaterial stammte aus dem in der Nähe gewonnenen Granit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde die Burg im Jahre 1295 als „Castrum Kaldensteyn“. Damals erwarb sie der [[Piasten]]herzog [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] vom [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]]. Auf Bitten des Breslauers Bischofs [[Johann III. Romka]] wurde vom Papst der Krakauer Bischof [[Johann Muskata]] als Schlichter eingesetzt. Dieser erreichte, dass die Burg wieder an den Breslauer Bischof zurückfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des 14. Jahrhunderts geriet die Burg in [[Pfand (Recht)|Pfandabhängigkeit]], aus der sie 1307 herausgekauft wurde. 1319 war sie im Besitz der mächtigen Adelsfamilie [[Haugwitz]]. 1345 erwarb sie der Breslauer Bischof [[Preczlaw von Pogarell]]. Diesem diente sie als [[Bergfried]], auf dessen höchster Stelle ein zweiflügliger [[Palas]] stand. Ab 1398 unterstand die Burg dem Burgkastellan Konrad Muschin, einem Verwandten des Kriegers und Hus-Anhängers Hynek Muschin. In der Zeit der [[Hussitenkriege]] unterstand die Burg dem Verwalter Kunz aus Sedlitz. Kaltenstein war damals eine der Burgen im [[Altvatergebirge|Altvatergebiet]], die nicht eingenommen werden konnten. 1428 wurde die Burg mit den umliegenden Städten und Dörfern an Pelkan von Kalkau verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Burg in [[Kłodzko|Glatz]] entführte im Sommer 1440 [[Topola (Kamieniec Ząbkowicki)|Sigismund von Reichenau]], der auch „Rachna“ genannt wurde, die Tochter Anna des verstorbenen [[Puta der Jüngere von Častolowitz|Puta d. J. von Častolowitz]] auf die [[Burg Chałupki|Burg Neuhaus]] in der Nähe von [[Paczków|Patschkau]]. Hintergrund der Entführung war Rachnas Wunsch, durch eine mögliche Heirat mit Anna an einen Teil des Erbes ihres verstorbenen Vaters zu gelangen. Nachdem [[Hynek Kruschina von Lichtenburg]] kurze Zeit später die Besitzungen Putas erworben und dessen Witwe Anna von Kolditz geheiratet hatte, eroberte er Anfang 1441 die Burg Neuhaus und befreite seine Stieftochter. Rachna gelang die Flucht auf die 22 Kilometer südlich gelegene Burg Kaltenštejn. Dort nahmen seine Helfer den Burgherrn Nikolaus Pelkan von Kalkau (&#039;&#039;Mikuláš Pelkan z Kalkova&#039;&#039;) gefangen und besetzten die Burg. Obwohl Hynek Kruschina den Entführer nach Kaltenstein verfolgt hatte, brannte er nur einige der umliegenden Dörfer nieder und überließ die Eroberung der Burg und die Bestrafung des Entführers Rachna dem Breslauer Bischof [[Konrad von Oels]]. Dessen Heer eroberte die Burg am 11. März 1441. Rachna wurde auf der Burg zu Tode gefoltert, seine Helfer wurden nach [[Nysa|Neisse]] gebracht, wo sie gefoltert und schließlich gehängt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Urban: &#039;&#039;Lichtenburkové.&#039;&#039; 2003, S. 300–304.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach bewohnte die Burg der bischöfliche Burggraf Hanusch von Moschin gegen Pacht. 1460 erhielt Nikolaus Meinold die Burg Kaltenstein im Tausch gegen [[Žulová|Friedeberg]]. Nach dessen Tod führte seine Witwe mit ihrem Sohn Hynek die Verwaltung weiter. Am 29. Juni 1467 ließ Bischof [[Jost II. von Rosenberg|Jodok von Rosenberg]] den renitenten Breslauer Dompropst Johann Düster festsetzen und auf die Burg verbringen. 1470 kaufte das Breslauer Domkapitel die Burg für 2700 Gulden wieder zurück. Hynek erhielt dafür die Stadt [[Vidnava|Weidenau]] mit den dazugehörigen Dörfern unterhalb der Burg. Zwei Jahre später erwarb Hynek Meinold die Burg erneut. 1497 wurde sie von Ritter Heinrich von Tetau für 2700 Gulden erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1505 erwarb der Breslauer Bischof [[Johannes V. Thurzo|Johannes Turzo]] die Burg Kaltenstein für 1400 Gulden. Gegen den Willen seines [[Domkapitel]]s gab er sie zum Abriss frei. Ein Teil der Natursteine aus dem Mauerwerk wurde zum Bau des [[Schloss Jánský Vrch|Schlosses Johannesberg]] bei [[Javorník|Jauernig]] verwendet, der Sommerresidenz der Breslauer Bischöfe&amp;lt;ref&amp;gt;Jindřich Hudec: &#039;&#039;Černá Voda.&#039;&#039; 1990, S. 36–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jindřich Hudec: &#039;&#039;Černá Voda v minulosti a dnes&#039;&#039; hrsg. v. Místni národní výbor Černá Voda, 1990, frei übersetzt v. Viktor Hank, J. Ryska, Otto Losert (unveröffentl. Manuskript).&lt;br /&gt;
* Jan Urban: &#039;&#039;Lichtenburkové. Vzestupy a pády jednoho panského rodu&#039;&#039; (= &#039;&#039;Slechtické rody Cech, Moravy a Slezska.&#039;&#039; Bd. 2). Lidové Noviny, Praha 2003, ISBN 80-7106-579-X, S. 290–318.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kaltenštejn|Burg Kaltenštejn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.info-jesenik.cz/mesto/fotogaleriede/default.asp?stranka=35&amp;amp;dotaz=1 Abbildungen der Burg Kaltenštejn]&lt;br /&gt;
* [http://hrady.dejiny.cz/kaltenstejn/ hrady.dejiny.cz –  Kaltenštejn (tschechisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in der Region Olomouc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burg Kaltenstejn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Tschechien|Kaltenstejn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Jeseník|Burg Kaltenstejn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Jeseník]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Kaltenstejn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Černá Voda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Schweidnitz-Jauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochstift_Augsburg&amp;diff=319988</id>
		<title>Hochstift Augsburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hochstift_Augsburg&amp;diff=319988"/>
		<updated>2025-06-05T17:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Galerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen =[[Datei:Hochstift Augsburg coat of arms.svg|100px|Wappen des Hochstifts Augsburg]]&lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Alternativnamen = [[Fürstbistum]], [[Hochstift]], [[Stift (Kirche)|Stift]]&lt;br /&gt;
|Vorläufer = &lt;br /&gt;
|Regierungsform = Wahlfürstentum/[[Ständestaat]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Fürstbischof]], [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] oder in [[Vakanz]]: [[Domkapitel]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-BY]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = 1 [[Virilstimme]] auf der geistlichen Bank im [[Reichsfürstenrat]]&lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Schwäbischer Reichskreis|Schwäbisch]]&lt;br /&gt;
|Kreistag =&lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Augsburg]], [[Dillingen an der Donau|Dillingen]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = &lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[römisch-katholisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[deutsche Sprache|Deutsch]], [[Lateinisch]]&lt;br /&gt;
|Fläche= &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Kurfürstentum Bayern]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Karte =&lt;br /&gt;
|Lage = [[Datei:HRR 1648 Hst Augsburg.png|300px|Karte des Hochstiftes Augsburg im Heiligen Römischen Reich (1648)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Hochstift Augsburg&#039;&#039;&#039; war bis zur [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] Anfang des 19. Jahrhunderts der weltliche Herrschaftsbereich des [[Fürstbischof]]s von [[Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Hochstift Augsburg entstand im 11. bis 13. Jahrhundert aus verschiedenen Erwerbungen der [[Bistum Augsburg|Bischöfe von Augsburg]]. Eine bedeutende Vergrößerung erfuhr es 1059, als die Kaiserin-Witwe [[Agnes von Poitou]], die für ihren unmündigen Sohn [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich]] die Reichsverweserschaft führte, dem Augsburger Bischof [[Heinrich II. (Augsburg)|Heinrich II.]] den Wildbann zwischen [[Lech]], [[Iller]], [[Wertach]] und [[Singold]] verlieh.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Monumenta Boica&#039;&#039;. Bd. 29a, 1831, S. 142f &amp;lt;/ref&amp;gt;  Schon um 1450 war das Hochstift ein relativ geschlossenes Territorium.  1453 bestätigte [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Herzog Siegmund von Tirol]] dem  regierenden Augsburger Fürstbischof [[Peter von Schaumberg]] die Rechte des Hochstifts  über dessen Besitzungen im [[Inntal]] und an der [[Etsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Die tirolischen Weisthümer&#039;&#039;. I. Theil: &#039;&#039;Unterinntal&#039;&#039;. Braumüller, Wien 1975, [https://books.google.de/books?id=BiRoAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1 S. 1–3.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heftige Auseinandersetzungen gab es ab dem 13. Jahrhundert zwischen der zunehmend selbstständigeren [[Freie und Reichsstädte|Reichsstadt]] Augsburg und dem Hochstift, so dass es im 15. Jahrhundert zur Verlegung der Hauptresidenz der Fürstbischöfe nach [[Dillingen an der Donau]] kam. Fürstbischof [[Otto von Waldburg|Otto Truchseß von Waldburg]] gründete 1549 die [[Universität Dillingen]], unterstellte sie 1563 der Leitung der [[Jesuiten]] und machte sie zu einem Zentrum der [[Gegenreformation]]. Der letzte Fürstbischof von Augsburg und Herrscher des bei der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1802/03 aufgelösten Hochstifts war [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]]. Der Besitz des Hochstifts innerhalb der Stadt Augsburg kam zunächst an die Reichsstadt Augsburg. Durch den [[Friede von Pressburg|Pressburger Frieden]] vom 26. Dezember 1805 verlor Augsburg, das bereits am 21. Dezember von [[Bayerische Armee|bayerischen Truppen]] besetzt worden war, die [[Reichsfreiheit]] und fiel ebenfalls an das [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Hohe Dom zu AugsburgDSC 2136.jpg|[[Dom Mariä Heimsuchung (Augsburg)|Die Hohe Domkirche&amp;lt;br&amp;gt;zu Augsburg]]&lt;br /&gt;
Augsburg_Fronhof_Alter_Bischofssitz.jpg|[[Fürstbischöfliche Residenz (Augsburg)|Fürstbischöfliche Residenz]]&lt;br /&gt;
Dillingen, Schloss-001.jpg|[[Schloss Dillingen an der Donau|Schloss Dillingen]]&lt;br /&gt;
Marktoberdorf Schloss und Stadtpfarrkirche.jpg|[[Schloss Marktoberdorf]]&lt;br /&gt;
Panorama (Füssen).jpg|[[Hohes Schloss Füssen]]&lt;br /&gt;
BadHindelangRathaus.jpg|[[Schloss Hindelang]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(jetzt Rathaus)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdehnung und Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
[[File:Augsburger Wildbann Grenzen.jpg|thumb|Grenzen des Augsburger Wildbannes von 1059]] Das [[Hochstift]] erstreckte sich vom Norden ([[Pflegamt Westendorf]]) über den Westen (Pflegamt [[Zusmarshausen]]) und die [[Pflegamt|Ämter]] in der Augsburger Straßvogtei (Pflegämter [[Bobingen]] und [[Schwabmünchen]]) bis in das [[Allgäu]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Wüst: &#039;&#039;Das Fürstbistum Augsburg,&#039;&#039; S. 414–421.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es umfasste zur Zeit der Säkularisation 1802 eine Fläche von circa 3000 Quadratkilometern und wies eine Bevölkerung von rund 100.000 grund- oder gerichtsuntertänigen Einwohnern aus. Die Residenzen der Augsburger Fürstbischöfe waren [[Augsburg]] und [[Dillingen an der Donau|Dillingen]], wo die bischöfliche Hauptresidenz lag. Sommer- bzw. Nebenresidenzen gab es auch in Oberdorf (heute [[Marktoberdorf]]), [[Füssen]] und [[Bad Hindelang]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rentamt Augsburg:&#039;&#039; Grundherrschaft und Gerichtsbarkeit in der Bischofspfalz (vor 1316) und Pfersee (1710), dort Kondominat mit St. Jakobspfründe Augsburg.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Aislingen]]:&#039;&#039; [[Aislingen]] (1498), [[Gundremmingen]] (1492), Ortsherrschaft geteilt mit [[Kloster Edelstetten|Damenstift Edelstetten]], [[Glöttweng]] (1684), [[Konzenberg]] (1684), [[Rieden an der Kötz]] (1791), Splitterbesitz in [[Schnuttenbach]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vogtamt Bobingen (1492):&#039;&#039; Grundherrschaft und geteilte Dorfherrschaft in [[Bobingen]] (1452), Kameralgut [[Straßberg (Bobingen)|Straßberg]] (1772), [[Wehringen]] (1675)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Buchloe]] (1581):&#039;&#039; [[Buchloe]], Stadtherrschaft, zugleich Pflegamt Helmishofen. Landeshoheitsansprüche in der Straßvogtei, ([[Bronnen (Waal)|Bronnen]], [[Emmenhausen (Waal)|Emmenhausen]], [[Gutenberg (Oberostendorf)|Gutenberg]], [[Kleinkitzighofen]], [[Lamerdingen]], [[Oberostendorf]], [[Stöttwang]], [[Thalhofen an der Wertach|Thalhofen]]).&lt;br /&gt;
** Amtssprengel: Buchloe (1363), [[Dillishausen]] mit Eschenlohmühle (1618), [[Gennachhausen]] (1772), [[Gerbishofen]] (1600), [[Eldratshofen]], [[Großkitzighofen]] (1785) [[Helmishofen]] mit Herrschaft Altensberg (1473), Aufkirch, Blonhofen, Gerbishofen, Frankenried, [[Honsolgen]] mit Hausen (1785), [[Jengen]] (1454), Herrschaft Koneberg (1673), [[Lindenberg (Buchloe)|Lindenberg]] (1618), Menhofen (1594), Schöttenau&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Stadtammannamt [[Dillingen an der Donau|Dillingen/Donau]]:&#039;&#039; Stadtherrschaft und Grundherrschaft&lt;br /&gt;
** Amtssprengel: Stadt Dillingen (vor 1316), [[Nordfelden]] (1396)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rentamt Dillingen/Donau (bis 1789):&#039;&#039; Geschlossene Landherrschaft, Grundherrschaft&lt;br /&gt;
** Amtssprengel: Dillingen (vor 1316), [[Donaualtheim]] (1627), [[Eppisburg]] (1602), [[Fristingen]] (1440), [[Gremheim]] (1361–1783), [[Mörslingen]], [[Kloster Reistingen|Frauenstift Reistingen]] (vor 1316), [[Riedsend]], [[Schretzheim]] (1344), [[Kloster Steinheim|Propstei Steinheim]], [[Weisingen]] (1454), [[Wittislingen]] (1373)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Propstei/Pflegamt Füssen:&#039;&#039; Stadtgericht [[Füssen]] (1322), geteilte Stadtherrschaft mit der Bürgerschaft; [[Kloster St. Mang|Propstei Füssen]] mit Amtssprengel: [[Bernbeuren]] (1448), [[Burggen]] (1399), Hopfen, [[Pfronten]], [[Rieden am Forggensee|Rieden]], [[Roßhaupten]] (1501), [[Seeg]] (vor 1316)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Göggingen-Inningen]]:&#039;&#039; [[Göggingen (Augsburg)|Göggingen]] (1401), [[Inningen]] (1621)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Leeder]]:&#039;&#039; Herrschaft [[Leeder]] (1661), Vogtei [[Denklingen]] (1350), [[Menhofen]] (1494)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Münsterhausen]] (1789):&#039;&#039; [[Münsterhausen]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Nesselwang]]:&#039;&#039; Geschlossener Pflegamtssprengel (vor 1316): [[Bayerstetten]], Gschwend, einzelne Höfe in [[Görisried]], Hertingen, Hörich, Lachen, Niederhöfen, Rindegg, Schicken, Schneidbach, Thal, Voglen, Wank&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Markt Oberdorf]]:&#039;&#039; Vogtei Bertoldshofen-Oberdorf (1330) mit den Orten Bertoldshofen, Steinbach, [[Stötten am Auerberg|Stötten]], Oberdorf; [[Rettenbach am Auerberg|Rettenbach]] (1453), [[Leuterschach]] und Wald (1493), Vogtei [[Bidingen]] (1506), [[Weibletshofen]] und Thalhofen; Korbsee (1559), Herrschaft Ottilienberg (1610), Vogtei Sulzschneid (1616), [[Ingenried]], Habertshofen und [[Dietlried]] (1758), Altsdorf, Bernbach, Ebenhofen, Görisried, Kraftisried, [[Oberthingau]], Reinhartsried, Remnatsried, Rieder, [[Ruderatshofen]], [[Unterthingau]], Wald&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Pfaffenhausen]]:&#039;&#039; Pfaffenhausen Hasberg, Winzer, Geismarkt (1505), Nattenhausen (1553)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Schönegg]]:&#039;&#039; Dietershofen, Engishausen, Innberg, Nattenhausen (zeitweilig), Oberschönegg, Oberroth, Unterroth&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Schwabmünchen]]:&#039;&#039; Geyernburg, [[Schwabmünchen]] und Teile der Straßvogtei&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Sonthofen-Rettenberg]]:&#039;&#039; Gericht [[Sonthofen]] (1466) mit Pfarrei Altstädten, Sonthofen und [[Bad Hindelang|Hindelang]] (1666); Gericht [[Rettenberg |Rettenberg]] (1335) mit Pfarrei Vorderburg, Stephansrettenberg, Agathazell, Maiselstein, Ried, Ottacker, Petersthal, Moosbach; Gericht [[Oberstdorf]] (1477) mit Pfarrei Oberstdorf und [[Burg Schöllang]]; Gericht [[Wertach |Wertach]] mit Pfarrei Wertach und [[Oy-Mittelberg|Mittelberg]] (1403)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Weisingen]] (1789):&#039;&#039; Eppisburg (1602), Fristingen (1440), Weisingen (1454), Riedsend (1602); früher alle zum Rentamt Dillingen gehörend&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Kühlental]], später [[Pflegamt Westendorf]]:&#039;&#039; Fertingen, Kühlental (1361), Ostendorf (1683), Rieblingen (1710), Waltershofen, Westendorf&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Wittislingen]] (1789):&#039;&#039; Donaualtheim (1627), Schretzheim (1344), Reistingen (1461), Wittislingen (vor 1316), früher alle zum Rentamt Dillingen gehörend&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Pflegamt Zusmarshausen]]:&#039;&#039; [[Zusmarshausen]] (1395), Wollbach (1461), Streitheim (1466), Horgauergreut (1500), Lindgraben, (1434), Salenbach, Schäfstoß/Burgstall (1400), Vallried&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reichsvogtei Aitrang (1354):&#039;&#039; nur Einzelrechte&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Propstamt [[Bozen]] (vor 1316):&#039;&#039; nur Einzelrechte&amp;lt;ref&amp;gt;Thaddäus Steiner: &#039;&#039;Das Urbar des Hochstifts Augsburg&#039;&#039;, S. 5ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zollamt Lurx am Brenner (vor 1316):&#039;&#039; nur Einzelrechte&amp;lt;ref&amp;gt;Thaddäus Steiner: &#039;&#039;Das Urbar des Hochstifts Augsburg&#039;&#039;, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bistum Augsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Domkapitel Augsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bischöfe von Augsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thaddäus Steiner (Bearb.): &#039;&#039;Das Urbar des Hochstifts Augsburg von 1316&#039;&#039; (= &#039;&#039;Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsstelle Augsburg.&#039;&#039; Reihe 5a: Urbare 4). Wißner-Verlag, Augsburg 2019, ISBN 978-3-95786-202-0.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &#039;&#039;Das Fürstbistum Augsburg. Ein geistlicher Staat im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.&#039;&#039; Sankt-Ulrich-Verlag, Augsburg 1997, ISBN 3929246236.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wüst: &#039;&#039;Geistlicher Staat und Altes Reich. Frühneuzeitliche Herrschaftsformen, Administration und Hofhaltung im Augsburger Fürstbistum&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;Studien zur Bayerischen Verfassungs- und Sozialgeschichte.&#039;&#039; Band&amp;amp;nbsp;19, Teil&amp;amp;nbsp;1 und&amp;amp;nbsp;2). München 2001, ISBN 376969709X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Prince-Bishopric of Augsburg|Hochstift Augsburg}}&lt;br /&gt;
* [[Felicitas Söhner]]: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Augsburg,_Hochstift:_Verwaltung Augsburg, Hochstift: Verwaltung]. In: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Startseite?title=Hauptseite Historisches Lexikon Bayerns]&lt;br /&gt;
*{{HistLexBay|45196|link|[[Manfred Weitlauff]]|Augsburg, Bistum/Hochstift: Politische Geschichte (Spätmittelalter)}}&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|45197|link|Manfred Weitlauff|Augsburg, Bistum: Sprengel und Verwaltung (bis 1803)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4079869-0|LCCN=n/91/068594|VIAF=265521173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Augsburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift in Bayern|Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistliches Reichsfürstentum|Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbischer Reichskreis|Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1803]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Hohes Schloss Füssen</title>
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		<updated>2025-06-05T17:57:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Fuessen hohes schloss.jpg|mini|hochkant|Das Hohe Schloss über Füssen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the High Castle of Füssen (view from the southwest).jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohes-Schloss-Fuessen-JR-E-4482-2020-06-21.jpg|miniatur|Der Schlosshof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gotische &#039;&#039;&#039;Hohe Schloss&#039;&#039;&#039; der [[Liste der Bischöfe von Augsburg|Bischöfe von Augsburg]] liegt auf einem Hügel über der Altstadt von [[Füssen]] in [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]]. Das große Burgschloss gilt als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen [[Burg]]anlagen Bayerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Schlossberg entstand in der späten römischen Kaiserzeit das [[Kastell Foetibus]] als Sitz einer Nachschubeinheit der [[Legio III Italica|III. Italischen Legion]]. Bereits um 47 n.&amp;amp;nbsp;Chr. dürfte sich eine der Raststationen der [[Via Claudia Augusta|Via Claudia]] auf dem heutigen Stadtgelände befunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augsburger Bischöfe gründeten bereits im 8. Jahrhundert das [[Kloster St. Mang]]. Die Ruinen des römischen Kastells konnten damals sicherlich noch als willkommener Steinbruch dienen. Im Jahre 1183 schenkten die Augsburger dem Kloster den &#039;&#039;Gaisberg (Altwik)&#039;&#039;, der später die Burg tragen sollte. Allerdings musste das Kloster sich damals verpflichten, niemals ein weltliches Bauwerk auf dem Hügel zu errichten oder den Berg an einen weltlichen Herrn zu veräußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vogtei über das [[Hochstift Augsburg]] wurde nach dem Tod des letzten [[Staufer]]s [[Konradin]] zum Streitobjekt zwischen den Bischöfen von Augsburg und den Herzögen von Bayern. Konradin hatte die Vogtei 1266 und 1267 unrechtmäßig an seinen Onkel, den bayerischen Herzog, verpfändet. Herzog [[Ludwig der Strenge|Ludwig II.]] versuchte seine Ansprüche auf das Füssener Gebiet durch die Anlage einer Burg über dem Kloster abzusichern. Im Jahre 1292 kam es nach heftigen Auseinandersetzungen zu einem Vergleich, bei dem der Herzog auf die Burg und den Ausbau weiterer Befestigungen in der Region verzichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1313 verpfändete Kaiser [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] die Vogtei über die Güter des Bistums an Bischof [[Friedrich I. Spät von Faimingen|Friedrich I.]] 1322 erwarb das Hochstift den Burgberg auf dem Tauschweg und machte die [[Veste]] zum Sitz des [[Pflegamt|Pflegamtes]] Füssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1363 war die Burg bereits in die [[Stadtmauer|Stadtbefestigung]] integriert. In den Jahren ab 1486 erfolgte unter Bischof [[Friedrich II. von Zollern]] ein umfangreicher Um- und Ausbau des Pflegschlosses, der das Bild der Anlage bis heute bestimmt.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Umbau wurde gegen 1680 unter Fürstbischof [[Johann Christoph von Freyberg]] begonnen, der aber hauptsächlich die Innenausstattung betraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1798 und 1799 wurde die Burg als österreichisches Zentrallazarett zweckentfremdet und im Jahr darauf von den Franzosen okkupiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgten einige Renovierungsarbeiten, zeitweilig war das Hohe Schloss sogar als Sommersitz des bayerischen Kronprinzen [[Maximilian II. Joseph|Maximilian]] vorgesehen, der sich jedoch für [[Schloss Hohenschwangau]] entschied, das er 1832 erwarb. In den Jahren 1862 und 1863 richtete man im Südflügel das [[Amtsgericht Füssen|Füssener Amtsgericht]] ein, später wurden sogar einige Wohnungen eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatsgalerie Füssen Kunigundenlegende.jpg|mini|Die Kunigundenlegende (Anf. d. 16. Jh.) v. H. Holbein d. Ä. in der Staatsgalerie]]&lt;br /&gt;
Der Nordflügel beherbergt seit 1931 eine Filialgalerie der [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen|Bayerischen Staatsgemäldesammlungen]]. Schwerpunkt der Dauerausstellung in sechs Räumen ist die schwäbische Malerei der Spätgotik. Im großen Festsaal ([[Rittersaal]]) werden zur Ergänzung Allgäuer Skulpturen dieser Zeit präsentiert, unter anderem einige Werke [[Jörg Lederer]]s.&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Städtische Galerie&#039;&#039; im ersten Obergeschoss zeigt neben Werken der „Münchner Schule“ des 19. Jahrhunderts einige Zeichnungen des [[Franz Graf von Pocci|Grafen Pocci]] und Arbeiten einheimischer Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Burgschloss wurde in den Jahren 1957/58 und 1966/67 renoviert. Später wurden noch die Illusionsmalereien aufgefrischt und einige Innenräume sowie die Kapelle saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohes Schloss Fuessen .jpg|miniatur|Rekonstruktion des spätgotischen Ausbauzustandes]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Hohe Schloss&#039;&#039; konnte seine [[Gotik|spätgotische]] Baugestalt im Wesentlichen bis heute bewahren. Spätere Veränderungen betrafen vor allem die Innenräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg liegt auf dem östlichen Ausläufer des Höhenzuges, der an seinem anderen Ende die [[Burg Falkenstein (Pfronten)|Burg Falkenstein]] bei Pfronten trägt. Die Wehranlage war in die Stadtbefestigung einbezogen. Das „Hohe Schloss“ bildet zusammen mit dem etwas tiefer liegenden Kloster Sankt Mang ein charakteristisches Ensemble über der Füssener Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite trennt ein mächtiger, aus dem Fels geschlagener [[Halsgraben]] vom Hinterland, wo sich heute der Stadtpark [[Baumgarten (Füssen)|Baumgarten]] befindet. Dieser „Schlucht“ genannte Graben wurde unter Fürstbischof Friedrich II. von Zollern (1486–1505) ausgebaut. Dahinter schützten der „Hohe Stock“ und der halbrund ausspringende Bergfried die Angriffsseite, die noch durch einen Zwinger verstärkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lang gestreckte, trapezförmige Grundriss der Kernburg passt sich dem Gelände an. Südlich wurde auch hier ein [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] vorgelegt, dessen Mauern man im 19. Jahrhundert um die Hälfte erniedrigte. Im Südwesten ist noch die kurze Schenkelmauer der Stadtbefestigung an die Hauptburg angeschlossen. Hier liegt auch das äußere Tor der Burganlage. Der Torweg zieht sich an der Südseite vorbei zum Torturm, in den die Uhr des abgebrochenen &#039;&#039;Augsburger Torturmes&#039;&#039; der Stadtmauer eingebaut wurde. Links und rechts schließen sich die [[Ringmauer]]n mit ihren noch teilweise gedeckten [[Wehrgang|Wehrgängen]] und einem halbrunden Wehrturm über dem Zwinger an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hufeisenförmige Kernburg öffnet sich nach Osten. Die dreigeschossigen Seitenflügel werden von spätgotischen, [[fiale]]ngeschmückten Giebeln abgeschlossen. Aus der Giebelfront springt der&lt;br /&gt;
[[Chor (Architektur)|Chor]] der Burgkapelle polygonal aus.&lt;br /&gt;
Im Westen wacht der mächtige [[Bergfried]] (Gefängnisturm) über die Veste. Der Turm ist durch kurze Verbindungsbauten mit den Seitenflügeln verbunden.&lt;br /&gt;
Über dem Nordosteck liegt der Storchenturm, der ursprünglich „Hohes Haus“ genannt wurde. Der Wohnturm trägt ein hohes Satteldach mit Giebelfialen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Burganlage bewahrt noch ihren weiß gekalkten Außenputz, der den gotischen Illusionsmalereien als Träger dient. Als Baumaterial diente meist das anstehende alpine Kalkgestein der Umgebung, aber auch Backsteinziegel und Bachgeröll wurden verwendet. Portale und Fenstergewände bestehen meist aus gefasstem [[Sandstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohes-Schloss-Fuessen-JR-E-4872-2020-06-28.jpg|Westseite mit Bergfried&lt;br /&gt;
Hohes-Schloss-Fuessen-JR-E-5579-2021-07-04.jpg|Südseite mit äußerem Tor&lt;br /&gt;
Hohes-Schloss-Fuessen-JR-G6-6231-2018-06-22.jpg|Torturm mit gedecktem Wehrgang&lt;br /&gt;
Hohes-Schloss-Fuessen-JR-G6-6224-2018-06-22.jpg|Fialen am Giebel des Nordflügels&lt;br /&gt;
Hohes Schloss (Füssen) 1.jpg|Südflügel mit ausspringender Kapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Illusionsmalereien&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohes-Schloss-Fuessen-JR-G6-6675-2020-06-21.jpg|mini|hochkant|Illusionsmalerei]]&lt;br /&gt;
Die Hoffassaden der Schlossflügel und der Torturm wurden um 1499 mit ungewöhnlich reichen Architektur- und [[Illusionsmalerei]]en geschmückt. Die Fenster werden von prächtigen [[Wimperg]]en mit Krabben- und Kreuzblumenschmuck eingerahmt. Aus den Fassaden springen scheinbar zahlreiche – größere und kleinere – wappenverzierte Erker vor. Als ausführender Meister wird der Hechinger Maler Fidelis Eichele vermutet. Der heutige Bestand ist allerdings stark restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu: [[Theodor Rogge]]: &#039;&#039;Fassadenmalereien vom Schloß zu Füssen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Kunstgewerbeblatt.&#039;&#039; Jahrgang 1887, Heft 11, S. 213–214 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kunstgewerbeblatt1887/0250/image ub.uni-heidelberg.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Innenräume&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der zahlreichen Um- und Einbauten sind noch einige bemerkenswerte Innenräume erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nördlichen Verbindungsflügel liegen zwei „Franzosenzimmer“ mit spätgotischen Holzdecken.&lt;br /&gt;
Der Nordflügel birgt im Erdgeschoss eine spätgotische, kreuzgratgewölbte Halle über fünf quadratischen Pfeilern. Der Rittersaal im 2. Obergeschoss (Staatsgalerie) besitzt eine spätgotische, farbig [[Fassung (Bemalung)|gefasste]] (bemalte) Schnitzdecke mit figürlichen Halbreliefs, die Jörg Lederer zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche kleinere Zimmer haben sich ebenfalls ihre Balken- oder [[Stuck]]decken, Kachelöfen, Portale oder Fenstergewände bewahrt, sind jedoch nicht immer öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staatsgalerie Füssen Rittersaal 1.jpg|Rittersaal&lt;br /&gt;
Hohes Schloss Fuessen Nordfluegel Innenraum.jpg|Raumflucht im Nordflügel&lt;br /&gt;
Staatsgalerie Füssen Kachelofen.jpg|Kachelofen&lt;br /&gt;
Hohes Schloss (Füssen) Veitskapelle 1.jpg|Innenansicht der Schlosskapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Joachim Zeune]] | Titel=Das Hohe Schloss in Füssen. &#039;&#039;Herausgegeben im Auftrag der Wartburg-Gesellschaft von [[G. Ulrich Großmann]]&#039;&#039; | Verlag=Schnell und Steiner | Ort=Regensburg | Jahr=2010|ISBN=978-3-7954-2395-7 | Kommentar=&#039;&#039;Burgen, Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa&#039;&#039; 25}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Gisela Goldberg | Titel=Staatsgalerie Füssen. &#039;&#039;=&#039;&#039; Staatsgalerie Füssen im Hohen Schloss | TitelErg=Mit einer Einleitung zur Geschichte des Hohen Schlosses von Magnus Peresson | Kommentar=&#039;&#039;Große Kunstführer&#039;&#039; 145 | Verlag=Schnell und Steiner | Ort=München u. a. | Jahr=1987 |ISBN=3-7954-0667-6| Seiten=145}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Michael Petzet]] | Titel=Stadt und Landkreis Füssen (Kurzinventar) | Kommentar=&#039;&#039;Bayerische Kunstdenkmale&#039;&#039; 8 |Verlag = Deutscher Kunstverlag| Ort=München | Jahr=1960}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: Artikel: „Augsburg“ (Bischöfe v.), „Augsburg“ (Residenz), „Dillingen“ (Residenz), „&#039;&#039;&#039;Füssen&#039;&#039;&#039;“ (Residenz), „Marktoberdorf“ (Residenz), in: Werner Paravicini (Hg.), Jan Hischbiegel / Jörg Wettlaufer (Bearb.), Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, 2 Teilbände (1: Dynastien und Höfe, 2: Residenzen) (Residenzenforschung 15 I/1,2) Ostfildern 2003, Bd. 1: S. 496–498, Bd. 2: S. 22–24, 143–146, 204–205, 366–368.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hohes Schloss (Füssen)|Hohes Schloss}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-fuessen.de/hohesschloss.html Hohes Schloss], Stadt Füssen&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/burgen/burgen_suche-burgen_detail.php?id=brn-0006 Burgschloss Füssen, Hohes Schloss] auf der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (Pläne, Geschichte, Baugeschichte, Baubestand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ostallgäu}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.567164 |EW=10.698151 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4703028-8|LCCN=sh/2010/013226|VIAF=245144782721953613640}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hohes Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Wessobrunner Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Ostallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Ostallgäu|Fussen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Füssen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgenregion Allgäu-Außerfern|Fussen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Füssen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Augsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Dillingen_an_der_Donau&amp;diff=1718067</id>
		<title>Schloss Dillingen an der Donau</title>
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		<updated>2025-06-05T17:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dillingen, Schloss-001.jpg|miniatur|Schloss Dillingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Schloss Dillingen an der Donau (view from the east).jpg|miniatur|Schloss Dillingen aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dillingen, Schloss-013.jpg|miniatur|Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dillingen, Schloss-021.jpg|miniatur|Fassade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dillingen, Schloss-012.jpg|miniatur|Einfahrt]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schloss Dillingen an der Donau&#039;&#039;&#039; ist ein ehemaliges fürstbischöflich augsburgisches Residenzschloss. Es steht auf einer Hochterrasse mit Steilabfall am südlichen Rande der Innenstadt von [[Dillingen an der Donau]]. Der quadratische Nordwestturm mit seinen drei achteckigen Geschossen gehört zu den Wahrzeichen der schwäbischen Stadt. Das Gebäude besteht aus vier ungleichen, drei- bzw. viergeschossigen Flügeln um einen unregelmäßigen [[polygonal]]en Innenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im 10. Jahrhundert existierte an der Stelle des heutigen Schlosses eine [[Fliehburg]]. Diese bot der Bevölkerung Schutz und Sicherheit, &#039;&#039;als insbesondere ungarische Heere das Land bedrohten. Vermutlich bewachte diese Burg auch schon einen Donauübergang in unmittelbarer Nähe und die wichtige Donaustraße, die immer schon zu den bedeutendsten Ost-West-Verbindungen Mitteleuropas gehörte&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen 2002, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bischof [[Ulrich von Augsburg]] weilte im Jahre 937 einige Monate als Gast im &#039;&#039;castellum Dilinga&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Nennung der Burg stammt aus dem Jahre 1220. Sie war seinerzeit im Besitz der Hupaldinger, welche sich im 12. Jahrhundert [[Grafen von Dillingen]] nannten. Die Grafen von Dillingen hatten in typisch &#039;&#039;Staufischer Mode&#039;&#039; zwei [[Bergfried]]e und ein dazwischen gestellten [[Palas]] errichtet. Der Kern dieser Anlage ist im jetzigen Nordflügel noch erhalten. 1258 ging die gesamte Anlage sowie die Stadt Dillingen durch Schenkung durch Hartmann V., Graf und Bischof von Dillingen, in Besitz des Hochstifts Augsburg über. In diesem Jahr findet man auch urkundlich die Nennung &#039;&#039;castrum et oppidum Dilingen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Übergabe der Grafenburg an das [[Hochstift Augsburg]] begann die Blütezeit des Gebäudes und der Stadt, bedingt durch den Aufstieg Dillingens zu einer Residenzstadt. Die [[Fürstbischof|Fürstbischöfe]] von Augsburg verwalteten ihre Besitzungen verstärkt von hier aus. In den Jahren 1458 bis 1520 erfolgte eine Umwandlung der mittelalterlichen Wehrburg zu einem Burgschloss im Stil der [[Gotik]]. Der Nordflügel wurde durch die Schlosskapelle St. Johannes verlängert und ein West- sowie ein Ostflügel angefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof [[Christoph von Stadion]] wurde durch Ratsdekret der [[lutherisch]] gewordenen [[Freie Reichsstadt|Freien Reichsstadt]] Augsburg 1537 gezwungen, die Stadt zu verlassen und seine Residenz nach Dillingen zu verlegen. Er kehrte nie mehr nach Augsburg zurück und starb 1543. Sein Nachfolger, [[Kardinal]] [[Otto Truchseß von Waldburg]], erweiterte das Burgschloss um einen Südflügel und den Rundturm an der Südwestecke, den sog. &#039;&#039;Heiligen Turm&#039;&#039; (mit Rundkapelle). Ferner ließ er den Westflügel um ein Stockwerk erhöhen, 1595 erfolgte noch die Erhöhung des Nordwestturmes. Der Baumeister [[Hans Alberthal]] zeichnete verantwortlich für den Neubau des Treppenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine massive Veränderung erfuhr das Burgschloss im 18. Jahrhundert, als von 1737 bis 1740 durch [[Johann Caspar Bagnato]] der Versuch eines Umbaus in ein klassisches Barockschloss unternommen wurde. Zu dieser Zeit entstanden unter Fürstbischof [[Johann Franz Schenk von Stauffenberg]] der runde [[Ehrenhof (Schloss)|Ehrenhof]] und das [[Torhaus]] im Norden der Schlossanlage. Dadurch hatte man eine geradlinige Verbindung direkt zur Stadt geschaffen. In zwei kleineren Gebäuden rechts und links vor dem Torhaus war das bischöfliche Militär untergebracht. Am 4. oder 5. November 1766 musizierte der junge [[Wolfgang Amadeus Mozart]] während seiner Westeuropareise im Dillinger Schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dieter M. Schinhammer |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Dillingen-Vor-250-Jahren-stieg-Mozart-in-Dillingen-ab-id39631142.html |titel=Vor 250 Jahren stieg Mozart in Dillingen ab |sprache=de |abruf=2022-08-15}} &amp;lt;!-- 2024 durch Paywall blockiert. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Säkularisation]] 1802/1803 bedeutete das Ende von Schloss Dillingen als bischöfliche Residenz. Im Lauf der Zeit erfolgten immer wieder Umbauten und Veränderungen. Trotz der Schädigung der wertvollen Bausubstanz hat das monumentale Gebäude seinen mittelalterlichen Wehrcharakter beibehalten, deutlich sichtbar u.&amp;amp;nbsp;a. am [[Buckelquader]]mauerwerk der südlichen Außenwand im Vorraum des Rittersaals und im nördlichen Bereich der Ostmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 1994 wurde im Dillinger Schlosshof eine Gedenktafel enthüllt, die an das Schicksal der vor 250 Jahren als Hexe hingerichteten Barbara Zielhauser erinnert. Das Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse wurde von dem Künstler Hans Malzer gestaltet und vom Rotary-Club der Stadt Dillingen übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Residenz der Augsburger Fürstbischöfe ist das Finanzamt untergebracht. Mehrere Teile des Gebäudes, vor allem der kleine [[Rittersaal]] mit seiner emblemverzierten Holzdecke sowie der Schlosshof, sind Schauplatz von Vernissagen, Festen und Marktveranstaltungen. Östlich der mächtigen Anlage befindet sich der Hofgarten und die ehemalige 1764 erbaute Schlossbrauerei. Westlich des Schlosses gelangt man zum &#039;&#039;Brucktörle&#039;&#039; mit seinen beiden Zwiebeltürmen, das einstige Tor zur mittelalterlichen Burg. In den Gebäuden der ehemaligen Schlosswache sind Räume der [[Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen]] und ein Restaurant untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen]]: &#039;&#039;Schlösser im Landkreis.&#039;&#039; Dillingen 2002, S.&amp;amp;nbsp;1–13.&lt;br /&gt;
* Werner Meyer: &#039;&#039;Dillingen an der Donau – von der Landesburg zum Barockschloss.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Burgen und Schlösser&#039;&#039;. Band I, 1971, S.&amp;amp;nbsp;20–23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Zeune]]: [https://hdbg.eu/burgen/detail/burgschloss-dillingen/4 &#039;&#039;Burgschloss Dillingen&#039;&#039;] auf der Homepage des [https://www.hdbg.de/basis Hauses der Bayerischen Geschichte] (Pläne, Geschichte, Baugeschichte, Baubestand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Dillingen an der Donau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.576295|EW=10.494636|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Wessobrunner Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Dillingen an der Donau|Dillingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dillingen (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Caspar Bagnato]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Augsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Falkenstein&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Falkenstein Pfronten 10.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Burg Falkenstein von Osten&lt;br /&gt;
|Alternativname = castrum Pfronten&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Gipfellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Kalkbruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Pfronten]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/34/12/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/35/30/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 1277&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Falkenstein&#039;&#039;&#039; ist eine [[hochmittelalter]]liche [[Ruine|Burgruine]] bei [[Pfronten]] im [[Landkreis Ostallgäu]] im Südwesten von [[Bayern]], direkt an der Grenze zu [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] ([[Österreich]]). Die Burg Falkenstein ist die höchstgelegene Burganlage Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Ina Heuer: &#039;&#039;Deutschland, deine Schlösser und Burgen&#039;&#039;, In: [[Monumente]], Ausgabe 3/2020, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vils Burgen.jpg|mini|links|Vils in Tirol mit den Burgen [[Burg Vilsegg|Vilsegg]] (rechts) und Falkenstein (links)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Falkenstein-Pfronten-JR-E-5485-2021-07-02.jpg|mini|Der Burgfelsen mit der Ruine, darunter die Mariengrotte, rechts das Burghotel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Falkenstein (Pfronten) 11.jpg|mini|Nordfassade der Burgruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Hohenfreyberg Tannheimer.jpg|mini|Der Falkenstein vor den Tannheimer Bergen. Blick von der Nachbarburg Hohenfreyberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Falkenstein Pfronten 11.jpg|mini|Der stark reduzierte Entwurf Georg von Dollmanns führte zur Entlassung des Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Falkenstein Pfronten 12.jpg|mini|Entwurf der „Raubritterburg“ von Max Schultze, der 1885 zurücktrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Höhenburg]] liegt auf dem [[Falkenstein (Pfronten)|Falkenstein]] (1.268 Meter) im [[Falkensteinkamm]] bei Pfronten im [[Allgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Burganlage wird wegen ihrer exponierten und außergewöhnlichen Lage von der modernen Burgenforschung als Macht- und Herrschaftssymbol, als Drohgebärde gegenüber dem Herzogtum Bayern gedeutet. Als Wehrbau und Verwaltungssitz war sie nur bedingt geeignet, weshalb der Amtssitz auch 1582 ins Tal verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Anlage aus ergibt sich eine Aussicht auf das unterhalb liegende [[Vils (Lech)|Vilstal]] und die Gipfel der [[Tannheimer Berge|Tannheimer Gruppe]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die hoch- bis spätmittelalterliche Burganlage ===&lt;br /&gt;
Um 1270/1280 erhob Graf [[Meinhard II.]] von [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tirol]] Ansprüche auf das [[Staufer]]erbe im Ostallgäu. Als unübersehbares Herrschaftszeichen gegenüber den konkurrierenden [[Herzogtum Bayern|Herzögen von Bayern]] befahl er 1280 die Anlage des „castrum Pfronten“ am Rande seines Herrschaftsgebietes. Joachim Zeune, Kurator des Europäischen Burgeninstituts, berichtet in einem Artikel des Magazins &#039;&#039;[[Monumente]]&#039;&#039;, dass Falkenstein auf Grund ihrer Nähe zu Füssen als Machtsymbol angelegt wurde: Ab Füssen wurde der Lech in Richtung Norden schiffbar, in Richtung Süden lag die [[Via Claudia Augusta]]. Der heutige Name Falkenstein wurde erst im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert – wohl wegen der ungewöhnlichen Lage – gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1290 übertrug der Tiroler die kleine Veste dem [[Augsburg]]er Bischof [[Wolfhard von Roth|Wolfhard]], der sich zur Zahlung eines „[[Vogt]]eizinses“ verpflichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Monumentorum Boicorum, Collectio nova, Vol. VI. Pars I., S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grafen von Tirol und die Bischöfe von Augsburg hatten gemeinsame Interessen gegenüber ihren mächtigen Nachbarn, den Herzögen von Bayern. Die Hoheitsgebiete der drei Feudalherren berührten sich hier im [[Füssen]]er Gebiet, was einer der Gründe für den ungewöhnlichen Burgenreichtum dieses Landstriches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg diente bis 1582 als Sitz der Augsburger Vögte oder Pfleger, welche die Anlage wegen der außergewöhnlichen Höhenlage besonders im Winter oft nicht bewohnen konnten. Man scheint sich deshalb im darunter liegenden Stallgebäude wohnlich eingerichtet zu haben. Danach verlegte man den Amtssitz ins Tal nach (Pfronten-)Ried.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1646) teilte Falkenstein das Schicksal seiner beiden Nachbarburgen [[Burg Eisenberg (Bayern)|Eisenberg]] und [[Burg Hohenfreyberg|Hohenfreyberg]]. Die Tiroler Landesregierung beschloss die Aufgabe der drei Burgen, um sie dem anrückenden schwedisch-protestantischen Heer nicht intakt ausliefern zu müssen. Die Anlagen wurden geräumt und in Brand gesteckt. Allerdings änderten die Schweden kurz darauf ihre Marschroute, was die Zerstörung sinnlos machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem übrigen [[Hochstift Augsburg]] gelangte auch der Falkenstein 1803 an das [[Kurfürstentum Bayern]], das die Burg bald darauf an die Gemeinden Steinach und Ösch, heute Ortsteile von Pfronten, veräußerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das geplante Schloss Ludwigs II. ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Falkenstein Planung Gemälde Historismus Ludwig.jpg|mini|Erster Entwurf des Bühnenmalers Christian Jank für Schloss Falkenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 erwarb König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]] von [[Königreich Bayern|Bayern]] die Ruine.&lt;br /&gt;
An ihrer Stelle wollte er eine Burg in der Art [[Schloss Neuschwanstein|Neuschwansteins]] errichten, ebenso an romantischen Abgründen, aber diesmal in [[Gotik|gotischem]] Stil. Der [[Bühnenmaler]] [[Christian Jank]] lieferte dazu 1883 eine phantastische Zeichnung, und der [[Architekt]] [[Georg von Dollmann]] erhielt die Weisung, die Pläne und Aufrisse herzustellen. Da er wusste, dass Ludwig zu dieser Zeit finanzielle Probleme hatte, erstellte er (oder einer seiner Gehilfen) den Entwurf einer kleinen gotischen Burganlage mit einem hohen Hauptturm, den der König zornig ablehnte.&lt;br /&gt;
Darauf gab Ludwig den Auftrag an den [[Regensburg]]er Architekten und fürstlich Thurn- und Taxisschen Oberbaurat [[Max Schultze (Künstler)|Max Schultze]] weiter, der nicht ahnte, dass wenig Aussicht auf Verwirklichung irgendwelcher Baupläne bestand. Schultze entwarf 1884 eine „[[Raubritter]]burg“ als vereinfachte Abwandlung von Janks Beitrag und ließ gleichzeitig eine Straße und eine Wasserleitung zur Burg anlegen.&lt;br /&gt;
Ludwig griff jedoch wiederholt mit Änderungswünschen in die Planung ein. Insbesondere änderte er den Stil des Schlafzimmers von gotisch zu profan-byzantinisch, und schließlich wollte er es in der Art einer byzantinischen Kirche mit [[Apsis]] und Altar. Darauf trat Schultze 1885 zurück. Von nun an lieferte sein Nachfolger [[Julius Hofmann]] sowie [[Eugen Drollinger]] fortlaufend neue Entwürfe. Da beide wussten, dass sie nicht realisiert werden würden, gestalteten sie ihre Pläne so phantastisch, kostspielig und undurchführbar, wie es Ludwig beliebte. Als Drollinger am vierten Plan für das Schlafzimmer arbeitete, das nun mit bunten Glasfenstern und einer Mosaikkuppel ausgestattet sein sollte, erreichte ihn die Nachricht vom Tod des Königs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilfrid Jasper Walter Blunt|Wilfrid Blunt]] |Titel=König Ludwig II. von Bayern |Auflage= |Verlag=Prestel |Ort=München |Datum=1970 |Seiten=154-156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Ölgemälde des geplanten königlichen Schlafsaales und ein Modell des Schlosses befinden sich im König-Ludwig-II.-Museum auf [[Herrenchiemsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 schlug ein Blitz in das Gebäude ein und zerstörte die östliche Giebelwand.  Das Mauerwerk wurde aus dem anstehenden [[Kalkstein|Kalkbruchstein]] des Berggipfels aufgemauert, der teilweise bereits bei der Planierung des Plateaus gewonnen werden konnte. Ursprünglich lag hier eine große Halle über einem Erd- und einem niedrigen Zwischengeschoss. Diese Halle war über einen [[Hocheingang]] zugänglich und um 1300 nachträglich mit einem aufwändigen Kreuzgratgewölbe überspannt. Das darüber liegende Dachgeschoss enthielt wahrscheinlich die Wohnräume der Burg. In den 1920er und 1960er Jahren wurden einige (handwerklich unzureichende) Sicherungen an der Burg ausgeführt, bereits 1897 war unterhalb das Burghotel errichtet worden. Im Zuge der jüngsten Sanierung nach der Jahrtausendwende entstand eine hölzerne Aussichtsplattform im Burginneren ([[Burgenregion Ostallgäu-Außerfern]]). Im Jahr 1988 gelangte die Burg in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die Burgruine ist über mehrere Wanderwege und Bergsteige aus dem Tal (ca. eine Stunde) bzw. von der „Schloßanger Alp“ (ca. 20 min) zugänglich. Die steilen Bergpfade setzen etwas Kondition und [[Trittsicherheit]] voraus, sind aber auch von normalen Bergwanderern gut zu bewältigen. Eine gebührenpflichtige Fahrstraße ermöglicht Tagesbesuchern die Auffahrt bis kurz unter das Burghotel und damit den gefahrlosen Aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage bestand eigentlich nur aus dem „Festen Haus“, dessen Ruinenreste sich noch erhalten haben, und einer schwächlichen [[Ringmauer]]. Die Wirtschaftsgebäude standen etwa 50 Meter tiefer, hier befindet sich heute das Burghotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenwände des rechteckigen „Festen Hauses“ (ca. 18,6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;8,5 Meter) sind noch etwa acht Meter hoch erhalten und werden von einigen, meist halbrunden Fensteröffnungen unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Ringmauer sind nur noch geringe Reste auf der Ostseite sichtbar. Der ehemalige Bau- bzw. Wirtschaftshof lag auf dem Schlossanger (heute Schlosshotel Schloßanger Alp) westlich unterhalb der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa vier Kilometer nördlich der Burg liegen die beiden anderen Tiroler Vorposten im Allgäu auf einem über 1000 Meter hohen Bergrücken. Die Burgengruppe [[Burg Hohenfreyberg|Hohenfreyberg]]-[[Burg Eisenberg (Bayern)|Eisenberg]] bildet zusammen mit dem Falkenstein ein spektakuläres Burgenensemble der Burgenregion Ostallgäu-Außerfern, die ab 2004 zur [[Burgenregion Allgäu]] erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Doser / Ludwig Holzner: &#039;&#039;Der Falkenstein&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Veröffentlichungen des Vereins „Alt-Füssen“&#039;&#039;, 4. Jahrgang 1928 Nr. 13/14.&lt;br /&gt;
* Toni Nessler: &#039;&#039;Burgen im Allgäu, Band 2: Burgruinen im Westallgäu und im angrenzenden Vorarlberg, im württembergischen Allgäu, im nördlichen Allgäu um Memmingen, im nordöstlichen Allgäu um Kaufbeuren und Obergünzburg sowie im östlichen Allgäu und im angrenzenden Tirol&#039;&#039;. 1. Ausgabe. Allgäuer Zeitungsverlag, Kempten 1985, ISBN 3-88006-115-7, S. 243–251.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Leidorf]], [[Peter Ettel]], Walter Irlinger, [[Joachim Zeune]]: &#039;&#039;Burgen in Bayern – 7000 Jahre Geschichte im Luftbild&#039;&#039;. [[Konrad Theiss Verlag]], Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1364-X, S. 146–147.&lt;br /&gt;
* Joachim Zeune: &#039;&#039;Burgenführer Ostallgäu und Außerfern. Bergvesten und Talsperren Burgenregion Ostallgäu-Außerfern.&#039;&#039; Tourismusverband Ostallgäu, Marktoberdorf 1998, S. 22&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Joachim Zeune: &#039;&#039;Die Burg Falkenstein aus Sicht der modernen Burgenforschung.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Rund um den Falkenstein.&#039;&#039; Band 3, Heft 2, 1998, {{ZDB|1486315-7}}, S. 37–49.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Linnenkamp]]: &#039;&#039;Die Schlösser und Projekte Ludwigs II.&#039;&#039; (&#039;&#039;Heyne Stilkunde&#039;&#039; 10 = &#039;&#039;Heyne Bücher&#039;&#039; 4541). Heyne, München 1977, ISBN 3-453-41231-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Unfertige Bauwerke]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Falkenstein (Pfronten)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/burgen/burgen_suche-burgen_detail.php?id=brn-0004 Burgruine Falkenstein] auf der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (Pläne, Geschichte, Baugeschichte, Baubestand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ostallgäu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4629895-2|VIAF=248731559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Ostallgäu|Falkenstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Schwaben (Bayern)|Falkenstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Pfronten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwig II. (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Pfronten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgenregion Allgäu-Außerfern|Falkenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Falkenstein, Pfronten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Augsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zitadelle_J%C3%BClich&amp;diff=59463</id>
		<title>Zitadelle Jülich</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Aerial image of Zitadelle Jülich (view from the west).jpg|mini|Zitadelle Jülich im Luftbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zitadelle Jülich&#039;&#039;&#039; war einst Bestandteil der [[Festung Jülich]] und ist das wichtigste erhaltene Baudenkmal der Stadt und eine der am besten erhaltenen Festungen im Bastionärsystem in Deutschland. Sie wurde in den Jahren nach 1545 als Bestandteil einer [[Idealstadt]] der [[Renaissance]] erbaut und ist die älteste [[Zitadelle]] nördlich der Alpen. Ihr Baumeister war [[Alessandro Pasqualini]]. Sie stellt sich heute als eine vierzackige bastionierte [[Festung]] mit einem Umfang von etwa 1200 Metern dar. Umgeben ist die Zitadelle von einem zehn Meter tiefen und 20 bis 30 Meter breiten, teilweise Wasser führenden Graben, aus dessen Grund sie emporwächst. Die Anlage überragt ihre Umgebung (Höhe der Straße) im Ganzen noch um etwa fünf bis zehn Meter. Der Zugang von der Stadtseite aus erfolgt seit einigen Jahren über die &#039;&#039;Pasqualini-Brücke&#039;&#039;, über den Graben hinweg, durch eine [[Poterne]]. Auch von Norden erreicht man den Innenhof durch einen solchen Tunnel; nur wird der Graben hier nicht durch eine Brücke, sondern durch einen Damm überspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zitadelle ist Sitz des [[Gymnasium Zitadelle Jülich|Gymnasiums Zitadelle Jülich]] und ein geschütztes Kulturgut nach der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielerlei Hinsicht ähnliche Festungsanlagen aus gleicher Epoche sind die  [[Zitadelle Spandau]] in [[Berlin-Spandau]] und die bayerische [[Wülzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jülich Zitadelle Specklin 1589.jpg|mini|450px|Zitadelle Jülich, Ansicht 1589 [[Daniel Specklin]] Architectura Von Vestungen, Straßburg 1589]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Juelich-Zitadelle-Urentwurfsmodell-1545.jpg|mini|Urentwurfsmodell der Zitadelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Jülicher Zitadelle wurde die in der Renaissance viel diskutierte, aber nur selten verwirklichte Bauidee des [[Palazzo in fortezza]], des Fürstensitzes in einer uneinnehmbaren Festung, realisiert: Innerhalb der Zitadelle wurde das herzogliche Residenzschloss errichtet, in dem ebenfalls die Handschrift Alessandro Pasqualinis zu erkennen ist. Dieser &#039;&#039;palazzo in fortezza&#039;&#039; ist der älteste im deutschsprachigen Raum und gilt als bedeutendstes Beispiel der Hochrenaissance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zitadelle sowie die nicht mehr erhaltene Stadtbefestigung wurden von dem italienischen Architekten [[Alessandro Pasqualini]] entworfen und zwischen 1543 und 1580 ausgeführt; sie sind in neuitalienischer Manier konstruiert. Die Wallanlagen und auch die Wirtschafts-, Kasernen und Schlossbauten im Innern der Festung sind zum ganz überwiegenden Teil aus Feldbrandziegeln aufgemauert und mit Verzierungen und Verstärkungen aus weißem [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]] versehen; lediglich die hofseitigen Bögen des Nord- und Südtores sind aus [[Sandstein]] gefertigt. Die Wälle bestehen wie bei den meisten derartigen Festungen größtenteils aus Erde, die von Blendmauern eingefasst wird, welche an der Feldseite bis zu fünf Meter stark sein können. Das Wallinnere ist durch ein System von [[Tonnengewölbe]]n unterteilt, um ein Auslaufen der enthaltenen Erdmassen aus einer etwa geschossenen [[Bresche]] zu erschweren, damit das Entstehen einer gangbaren Bresche, durch die ein Gegner in die Festung eindringen könnte, verzögert wird. Vom Innenhof führen bombensichere [[Kasematten]] hinunter zu den [[Kanonenhof|Kanonenhöfen]], welche in den zurückgezogenen Flankenstellungen der vier Bastionen eingebaut sind, und hinter fast der gesamten Außenmauer verlaufen unterirdische Galerien. Die Wallstärke ist an der am meisten bedrohten Nordfront mit 42 Metern am höchsten, die Wälle sind vom Grabenboden aus etwa 12–15 Meter hoch. Sie sind zudem abgeböscht, um ihre Stärke zu erhöhen und von oben fallengelassene Wurfgeschosse in Richtung des Gegners abprallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitadelle Juelich-DSC 0015w.jpg|mini|links|Südtor mit Geschützscharte links von der Toröffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Poternen, die den Nord- und Südwall durchstoßen, sind am ältesten und stammen aus der Entstehungszeit. Sie sind in geschwungener Form angelegt, um ein Durchschießen zu erschweren. Daneben existieren noch zwei gerade, nicht öffentlich zugängliche Poternen in der West- und der Ostkurtine. Die &#039;&#039;Pasqualini-Brücke&#039;&#039; vor der Südpoterne folgt in ihrem Verlauf der alten Grabenbrücke, im Norden findet sich nach wie vor ein nach der Entfestigung von 1860 aufgeschütteter Damm. Nord- und Südtor werden durch flankierende Geschützscharten links neben der Toröffnung gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Fertigstellung waren die Wallkronen noch glatt, im 17. Jahrhundert wurde dann ein Oberwallsystem ([[Kavalier (Festungsbau)|Kavalier]]) installiert, um eine höhere Ausguck- und Schussposition und mehr Raum für Geschützstellungen zu gewinnen. An der südlichen und östlichen Grabenseite hat sich die [[Fachbegriffe Festungsbau|Kontereskarpe]] aus dem [[16. Jahrhundert]] erhalten, welche die jenseitige Grabenwand stabilisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten war der Wallgraben, wie er von der örtlichen Bevölkerung genannt wird, oftmals geflutet und dann etwa zwei bis drei Meter tief unter Wasser gesetzt, heute ist er fast völlig trocken. Wie die [[Zitadelle Spandau]] ist auch die Zitadelle in Jülich auf Pfählen gegründet, was durch den früher sehr feuchten Untergrund bedingt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Zitadellenbastionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitadelle-Plan.jpg|400px|mini|Lageplan anhand eines Planes aus der Zeit nach 1860: 1. Bastion Wilhelmus, 2. Bastion Marianne, 3. Bastion St. Salvator, 4. Bastion St. Johannes mit Pulvermagazin (Museum), 5. Herzogliches Schloss mit Schlosskapelle und Garten, 6. Südtor mit Pasqualini-Brücke, 7. Nordtor mit Damm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier [[Bastion]]en sind im Einzelnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wilhelmus&#039;&#039;&#039; oder nach preußischer Zählung &#039;&#039;&#039;Bastion No. I&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Die Bastion Wilhelmus bildet die südöstliche Ecke der Zitadelle, benannt wurde sie nach dem Bauherrn Herzog [[Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg]].&lt;br /&gt;
: Heute ist auf ihrer Plattform der Schulsportplatz des städtischen Gymnasiums untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Maria Anna&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Marianne&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Bastion No. II&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Die Bastion Maria Anna bildet die nordöstliche Ecke der Zitadelle, benannt wurde sie nach der Gattin des Bauherrn.&lt;br /&gt;
: Sie ist die am stärksten befestigte Bastion, da sie der &#039;&#039;Merscher Höhe&#039;&#039; gegenüberliegt – von dort wurden bei Belagerungen wegen der überhöhten Lage bevorzugt die Angriffe geführt. Auf ihr wurde eine ausgeklügelte zweite Verteidigungslinie an der Bastionsbasis auf der Wallkrone installiert. Sie besteht aus einem halbkreisförmigen gedeckten Gang mit zahlreichen Scharten für Handwaffen und leichte Geschütze, welche auf die Bastionsplattform stürmende Angreifer in Schach halten sollte; sie wurde in den 1980er Jahren rekonstruiert. An der Nordface der Bastion befand sich seit der Belagerungsübung [[1860]] die Große Bresche, sie wurde in den 1980er Jahren vermauert, ist aber nach wie vor klar ablesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;St. Salvator&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Bastion No. III&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Die Bastion St. Salvator bildet die nordwestliche Ecke der Zitadelle.&lt;br /&gt;
: Zusammen mit der Bastion Maria Anna war sie bei den Belagerungen im 17. Jahrhundert heftigem Beschuss ausgesetzt. Auch sie war Ziel der Beschießungen von 1860, am nördlichen Bastionsohr lässt sich eine der gelegten Breschen noch klar ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;St. Johannes&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Bastion No. IV&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Die Bastion St. Johannes bildet die südwestliche Ecke der Zitadelle.&lt;br /&gt;
: Auf ihr befindet sich ein Kriegspulvermagazin aus der Zeit von [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] ähnlich wie am [[Brückenkopf Jülich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist die verschiedenartige Ausstattung der vier Bastionen nach dem Grad ihrer Bedrohung im Falle einer Belagerung. Maria Anna und Salvator lagen der Merscher Höhe, der natürlichen Angriffsrichtung, am nächsten und waren damit am meisten bedroht, entsprechend sind sie am stärksten und am modernsten ausgebaut. Salvator und Wilhelmus hingegen lagen nahe der Stadtbefestigung, weit weg vom Feind und hinter zahlreichen schützenden Vorwerken, logischerweise sind sie daher eher schwach ausgebaut. An der Südkurtine hat sich die ursprüngliche Form der [[Kanonenhof|Kanonenhöfe]], von denen aus man das angrenzende Wallstück und die gegenüberliegende Bastionsface unter Feuer nehmen konnte, erhalten – riesige Tonnengewölbe, die nach vorn offen sind und nur Schutz nach oben hin bieten. Alle anderen Kanonenhöfe sind modernisiert worden und weisen eine Maskenmauer auf, welche sie auch nach vorne hin vor Beschuss schützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwerke ===&lt;br /&gt;
Reste der zahlreichen [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerke]] der Zitadelle sind noch vorhanden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Fachbegriffe Festungsbau|Kontregarde]] III&#039;&#039;&#039; vor Bastion St. Salvator, erhebliche Wall- und Grabenreste entlang der Nordwestseite des Grabens&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kontregarde II&#039;&#039;&#039; vor der Bastion Maria Anna, ein flacher Erdwall am Grabenrand vor der Bastionsspitze&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Ravelin]] I&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Ravelin Lyebeck&#039;&#039;&#039;) vor der Ostkurtine, bedeutende Kasemattenreste unter dem Kindergarten, teils als Luftschutzkeller ausgebaut&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ravelin II&#039;&#039;&#039; vor der Nordpoterne, Wall- und Grabenreste beiderseits des Zufahrtsweges&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ravelin III&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;Ravelin Judas&#039;&#039;&#039;) vor der Westkurtine, erhebliche Erdreste und Schleusenanlage im Grabenbereich. Das Ravelin war ein Erdwerk und ist nicht überbaut worden, es ließe sich mit relativ geringem Aufwand wiederherstellen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ravelin IV&#039;&#039;&#039; vor der stadtseitigen Poterne, Größe im Pflasterbelag angedeutet, Reste des Torhauses&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schleusenanlage&#039;&#039;&#039; in der Kontramauer unter dem Bonhoefferhaus mit westlichem Zugang zum Stadtgraben&lt;br /&gt;
* Anschluss an den &#039;&#039;&#039;Stadtgraben&#039;&#039;&#039; südlich der Bastion Wilhelmus&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lünette (Festungsbau)|Lünette]] A&#039;&#039;&#039; am westlichen Ende der Artilleriestraße hinter dem Pennymarkt, erhebliche Erdreste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zitadelle sind heute das städtische Gymnasium und ein Museum untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gebäude in der Zitadelle ===&lt;br /&gt;
Von den einstmals vielfältigen Wirtschafts-, Kasernen- und Repräsentationsbauten ist nach den zahlreichen Belagerungen, Umbauten und den umfangreichen Zerstörungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nicht mehr viel geblieben. Hier eine kurze Liste der erhaltenen Gebäude und Gebäudereste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Nordostecke die Reste eines Doppeltores, das zu einem Gebäude gehörte, das im Laufe seiner Existenz offenbar verschiedene Nutzungen erfuhr; mal war es als &#039;&#039;Laboratorium&#039;&#039; bezeichnet, mal als &#039;&#039;Zeughaus&#039;&#039;. Heute sind die beiden Bögen mit repräsentativen Blausteinverzierungen der Sporthalle vorgesetzt.&lt;br /&gt;
* An der Innenseite des Nordwalles die Fundamente von Kasernen, von denen außer dem Sockel nichts geblieben ist.&lt;br /&gt;
* In der Nordwestecke ein Gebäude, dessen ursprüngliche Funktion unbekannt ist. Es scheint aber wegen der noch erkennbaren, nun zugemauerten großen Sprossenfenster repräsentativen Aufgaben gedient zu haben und wurde später anderweitig genutzt. Irgendwann wurde ein massives [[Tonnengewölbe]] eingezogen, vermutlich für eine Verwendung als bombensicheres Pulvermagazin, was eine Verstärkung der Ostmauer erforderlich machte. Früher hing hier ein preußischer Festungsadler, der einstmals über dem Tor hing und heute im Kellergeschoss des Schlosses (Museum) untergebracht ist. Ein Abguss dieses Adlers ziert das Tor der [[Zitadelle Spandau]]. Heute dient das Gebäude als Lager.&lt;br /&gt;
* Der Ostflügel des Herzoglichen Residenzschlosses wird weiter unten behandelt.&lt;br /&gt;
* Zwei Trophäensäulen südlich des Südflügels gegenüber der stadtseitigen Poterne markieren die Stelle, wo ehemals ein Durchgang durch das Schlossgebäude zum Innenhof lag. Sie bestehen aus Blaustein und weisen ein reiches Dekor im Stil der Renaissance auf, einstmals gehörten sie wohl zur Verkleidung des Südflügels.&lt;br /&gt;
* Das Kriegspulvermagazin auf der Plattform der Bastion St. Johannes wurde ab dem Jahr 1806 errichtet (1811 fertiggestellt) und ist das erste Gebäude in der Stadt, das nach dem metrischen System errichtet wurde (Wandstärke genau ein Meter). Es ist in der für solche Bauten üblichen Weise errichtet, mit einem massiven Tonnengewölbe als Dach und nur lose am Hauptbau angebrachten, dünnen Stirnwänden – bei einer Explosion im Innern wären die Wände leicht umgestürzt und der Druck entwichen, das Tonnengewölbe aber stehengeblieben. Als Standort war aus offensichtlichen Gründen die am wenigsten gefährdete Bastion gewählt worden, weit entfernt von der Merscher Höhe im Nordosten. Im Krieg erlitt das Gebäude starke Schäden und beherbergte zeitweise Flüchtlinge, bis in die 1990er Jahre verfiel es und wurde erst dann zu einem Museum umgebaut. Ein etwa halb so großes Magazin, das in seiner Bauweise fast identisch ist, findet sich am [[Brückenkopf Jülich|Brückenkopf]], es wurde gleichzeitig mit dem in der Zitadelle errichtet.&lt;br /&gt;
* Die sandsteinernen Innenportale der Nord- und Südpoterne ähneln in ihrem Stil derjenigen, die sich in [[Schloss Rheydt]] bei [[Mönchengladbach]] finden, sie stammen aus derselben Zeit und auch der Bauherr ist derselbe. Über dem Südportal findet sich eine blausteinerne Reliefplatte mit bemerkenswerten Steinmetzarbeiten aus der Entstehungszeit, sie zeigt die Göttin [[Ceres (Mythologie)|Ceres]] mit Füllhorn nebst einigen weiteren allegorischen Figuren. Die Platte ist eine Kopie, das Original befindet sich im Museum im Schlosskeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss ==&lt;br /&gt;
Das herzogliche Residenzschloss entstand ab der Grundsteinlegung am 30. April 1549 im Stil der italienischen [[Hochrenaissance]] und wurde gleichzeitig mit den Festungsanlagen begonnen. Es ist mangels geeigneter Steinbrüche in der [[Jülicher Börde]] fast ganz aus Ziegeln gemauert und knüpft damit an rheinische und niederländische Traditionen an, allein die Schmuckelemente sind aus [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]]. Die vierflügelige Anlage besaß zwei Etagen, vier Ecktürme, davon einen repräsentativen hohen Turm an der Nordostecke sowie eine Kapelle in der Mitte des Ostflügels. Das Obergeschoss war dabei als sogenanntes [[Beletage|Piano nobile]], d.&amp;amp;nbsp;h. für die Gemächer des Herrschers, ausgelegt. Eine Besonderheit stellte die [[Loggia|Binnenhofloggia]] dar, von der sich Spuren der Fundamente im Innenhof bis heute erhalten haben. Auch die Treppenhäuser an den Türmen sind eine Bemerkung wert: sie waren tonnengewölbt und äußerst großzügig angelegt, außerdem waren sie reich mit Steinmetzarbeiten verziert. Auch von ihnen sind umfangreiche Reste vorhanden, vor allem Handläufe und repräsentative Türen. Zwei Treppen sind vollständig erhalten, sie führen ins Kellergeschoss und sind nicht ganz so verschwenderisch ausgestattet, gestatten aber einen Einblick in das Aussehen der alten Treppenhäuser. Die Gestaltung des Schlosses gemahnt stark an zeitgenössische italienische Vorbilder wie den herzoglichen Palast &#039;&#039;(palazzo ducale)&#039;&#039; in [[Urbino]], wo sich viele ähnliche Bauelemente wie die Loggia oder die Treppenhäuser finden und der einen guten Eindruck davon vermittelt, wie das Jülicher Schloss kurz nach seiner Vollendung ausgesehen hat. Die Tatsache, dass die Schlosskapelle nicht genau in der Mitte des Ostflügels liegt, sondern nach Süden hin aus der Mittelachse verschoben ist, deutet darauf hin, dass die Reduktion des ursprünglich weitaus großzügigeren Planes erst nach Baubeginn entschieden wurde, als die Fundamente dieser Bauteile schon gelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Juelich-Schloss.jpg|mini|Ansicht des Ostflügels um 1748; man beachte die Verschiebung der Schlosskapelle aus der Mittelachse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss stellte damals im noch stark mittelalterlich geprägten Rheinland etwas völlig Neues dar und bedeutete einen krassen Bruch mit dem Althergebrachten. Es diente als herzogliche Residenz sowohl repräsentativen als auch administrativen Zwecken, es beherbergte die Gemächer und Repräsentationsräume des Herrschers (im Ostflügel) ebenso wie umfangreiche Magazin- und Verwaltungsräume. Davon zeugen noch heute die umfangreichen und gut erhaltenen Kellergewölbe, welche die Zerstörungen des letzten Krieges relativ unbeschadet überstanden und sich unter dem gesamten Schloss erstrecken. Die [[Fassade]] war mit Blausteinelementen repräsentativ geschmückt, so gab es einen umlaufenden [[Triglyphe]]nfries und einen [[Bossenwerk|bossierten]] Blausteinsockel, auch eine [[Sonnenuhr]] und ein reicher Figurenschmuck sind belegt, von dem heute kaum noch etwas geblieben ist. Der Innenhof besaß zwei gewölbte Zufahrten, eine von Süden und eine von Norden. Lediglich die im Norden, mit einem überaus reichen Schmuck im Stil des [[Manierismus]], blieb bis heute erhalten. Eine Besonderheit waren auch die noch existenten Toiletten im Ostflügel, die statt der bisher üblichen Außenaborte im Inneren lagen. Bemerkenswert ist auch der große Festsaal im Westflügel, über den heute keine Aussagen mehr gemacht werden können, sowie die noch erhaltene Schlosskapelle, der ein eigener Absatz gewidmet ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Jülich, Ostflügel mit Schlosskapelle und Schlossgarten-4439.jpg|mini|Heutige Ansicht]]&lt;br /&gt;
Ab 1553 war der Ostflügel des Schlosses bezugsfertig und wurde vom Herzog auch zuweilen über längere Zeiträume genutzt, die Bauarbeiten am Schloss dauerten aber mindestens bis 1561. Es wurde in der Folge eher sporadisch genutzt, der Hauptaufenthalt des Herzogs war Düsseldorf. Als Jülich seiner Eigenschaft als Residenzstadt mit dem Aussterben des Herrscherhauses verlustig ging und lediglich noch Festungs- und Garnisonsstadt war, musste auch das Schloss sich den neuen Aufgaben anpassen. Es wurde in eine Kaserne umgebaut und entkernt, statt der ursprünglichen zwei Stockwerke besaß es ab 1738 drei, die vier Türme verschwanden nach und nach. Die militärische Nutzung dauerte bis 1944, bis dahin war das Schloss sehr stark verändert worden und von der ursprünglichen Pracht war nicht mehr viel zu sehen. 1892 wurde der Westflügel bis auf die Kellergewölbe abgerissen, an seiner Stelle erhob sich später die Küche der Garnison.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss bei den heftigen Bombenangriffen und Kämpfen im Jahr 1944 stark zerstört, es brannte völlig aus. Erste Sicherungsmaßnahmen erfolgten erst 1964, dabei wurden kurzerhand der größte Teil des Süd- und Nordflügels ohne vorherige Bauaufnahme oder Rettung erhaltenswerter Stücke gesprengt. Dieser Aktion fiel z.&amp;amp;nbsp;B. die erhaltene Renaissancesonnenuhr am Südflügel zum Opfer. Im Zuge des Umbaus zum Sitz des Staatlichen Gymnasiums wurden am Ostflügel umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt, auch das Kellergeschoss, das als Fundament für die neuen Schulgebäude dienen sollte, wurde gesichert. Die Restaurierung des Ostflügels stellte rein äußerlich in weiten Teilen den Zustand des 16. Jahrhunderts wieder her, innerlich ist er allerdings ein fast reiner Zweckbau, der die Verwaltung der Schule und einige Klassenzimmer, aber auch die ehemalige Schlosskapelle enthält. Von der reichen Innenausstattung früherer Tage ist nicht mehr viel erhalten, lediglich Teile der Treppenhäuser und ein im Konferenzraum befindlicher steinerner [[Kamin]] zeugen von der alten Pracht. Die Fassade des Ostflügels dagegen lässt noch den Urzustand erahnen, ebenso wie diverse Überreste des alten Figurenschmuckes vor dem Südflügel, als [[Spolie]]n verbaut in den Innenmauern der Wallanlagen und in einem bemerkenswerten [[Relief]] über dem Portal der stadtseitigen Poterne. Bemerkenswert ist außerdem das fast vollständig erhaltene Kellergeschoss mit dem darin untergebrachten Museum und den aufwendigen Anlagen zum Ausgleich der erheblichen Bergschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlosskapelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskapelle, Schloss Jülich-4439.jpg|mini|hochkant|Die Schlosskapelle von Osten her gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlosskapelle ist ohne Zweifel der architektonische Höhepunkt des Residenzschlosses und wahrscheinlich das kunsthistorisch wertvollste Gebäude der ganzen Stadt und des Umlandes. Von allen Teilen des Schlosses ist sie am besten erhalten bzw. wurde am liebevollsten und vollständigsten restauriert. Sie entstand zusammen mit dem Rest des Schlosses ab 1549, vermutlich ursprünglich als Teil eines größeren Schlossentwurfes, der später reduziert wurde. Deshalb liegt sie nicht genau in der Mitte des Ostflügels, sondern ist in südlicher Richtung daraus verschoben, was darauf hindeutet, dass sie mit dem Nordostturm zu den ältesten Teilen des Baues gehört. Der Herzog sympathisierte seinerzeit stark mit [[Reformation|reformatorischen]] Ideen, weshalb die Kapelle leicht der erste evangelische Kirchenbau im ganzen Rheinland sein könnte. Wie der Ostflügel, in den sie eingebettet ist, ist die Kapelle zweigeschossig: Im Erdgeschoss war der Platz für das Gesinde, während im Obergeschoss die Herrscherfamilie am Gottesdienst teilnahm. Nur in der [[Apsis]] der Jülicher Schlosskapelle findet sich heute noch das Mittelstützenmotiv [[Donato Bramante|Bramantes]], die sogenannte doppelte Fensterordnung. Bei ihr existieren zwei hintereinandergeschaltete Fensterreihen, außen befinden sich drei große Öffnungen und innen vier engere, wodurch ein erstaunlicher räumlicher Effekt entsteht, besonders wenn Sonnenlicht hindurchfällt. In Jülich wurde diese Besonderheit bei einem der zahlreichen Umbauten zerstört, aber bei der Restaurierung nach dem Zweiten Weltkrieg wiederentdeckt und rekonstruiert. Sie existiert sonst nur noch am [[Petersdom]] in [[Rom]], aber in überbauter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle erfuhr über die Jahrhunderte zahlreiche unterschiedliche Nutzungen, sie diente u.&amp;amp;nbsp;a. als Lagerraum und Pferdestall sowie – natürlich – als Gotteshaus. Zeitweise wurden Zwischenböden eingezogen, um den Raum besser nutzen zu können. Die ursprüngliche Renaissancefassade fiel im 18. Jahrhundert einem Brand zum Opfer und wurde 1768 im Stil des [[Rokoko]] erneuert, aus dieser Zeit stammt auch die Form des heutigen [[Dachreiter]]s. Nach der verheerenden Zerstörung von 1944 wurde die Kapelle in den 1970er Jahren von Grund auf erneuert und 1979 dem Publikum übergeben, sie dient heute als Schulkirche und repräsentativer Konzertsaal. Sie wurde weitestgehend wieder in den Zustand versetzt, in dem sie erstmals erbaut wurde, lediglich die Empore im ersten Stock wurde in Beton ausgeführt, und es fehlt der Verputz auf der Innenseite. Vor dem Westportal finden sich zwei der ursprünglichen spätbarocken [[Kirchenglocke]]n aus dem ehemaligen Geläut, das nicht rekonstruiert wurde. Sie wurden auf Geheiß des Kurfürsten [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] im Jahr 1786 gegossen und stammen aus der Saarburger Glocken- und Geschützrohrgießerei des Willibrord Stocky. Beide Glocken sind gesprungen und können nicht mehr verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiheinschrift von 1768 an der Westfassade der Kapelle lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DEO AVITERNO ET CAELITIBVS SACRUM, FRONTE NOVA CAROLI THEODORI SPLENDEO IVSSV, EX BVSTIS PHOENIX REDIVIVVS ABIT&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(Ich, dem ewigen Gott und seinen Heiligen geweihte Stätte, erglänze auf Geheiß Karl Theodors mit neuer Fassade, wie sich der Phoenix wiedergeboren aus der Asche erhebt)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Einige Buchstaben der Inschrift sind herausgehoben und bilden ein [[Chronogramm]], das die Jahreszahl 1768 ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Wilhelm der Reiche ===&lt;br /&gt;
Im frühen 16. Jahrhundert waren die vereinigten Herzogtümer [[Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg|Jülich-Kleve-Berg]] eine der stärksten Regionalmächte in Nordwestdeutschland, der Herzog [[Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Wilhelm V.]] gebot neben Jülich auch über die Herzogtümer Kleve und Berg sowie die Grafschaften Ravensberg und Mark. 1539 übernahm er dazu das [[Herzogtum Geldern]], auf das auch Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] Anspruch erhob. 1543 kam es deswegen zum Krieg, der für Wilhelm ungünstig ausging: er hatte sich auf [[Frankreich]] als Verbündeten verlassen, das aber keinen Finger rührte, um ihm zu helfen. Die kaiserliche Armee mit ihrer modernen [[Artillerie]] demolierte die veralteten herzoglichen Festungen mit Leichtigkeit, insbesondere die als uneinnehmbar geltende [[Burg Nideggen]] fiel ihnen zum Opfer, und Wilhelm musste sich dem Kaiser unterwerfen und eine Habsburgerin heiraten. Der Herzog war nun darauf aus, seine militärische Position zu stärken, und begann den Bau mehrerer moderner Festungen, darunter [[Orsoy]] für das [[Herzogtum Kleve]], [[Düsseldorf]] für das [[Herzogtum Berg]] und [[Jülich]] für das [[Herzogtum Jülich]], wobei die letzten beiden zudem seine Residenzstädte werden sollten und entsprechende Residenzschlösser erhielten. Jülich war im Krieg verschont geblieben, eine neue Stadtbefestigung war begonnen worden, aber Wilhelm wollte eine völlig neue Stadt haben, und so engagierte er den italienischen Baumeister [[Alessandro Pasqualini]], der vorher in den [[Niederlande]]n gewirkt hatte. Er betreute nun den Ausbau von Düsseldorf und Jülich als Festungen sowie die Erstellung bzw. Erneuerung der dortigen Schlossbauten. 1547 brannte fast die ganze Stadt nieder, ob durch Zufall oder Brandstiftung, konnte nie ganz geklärt werden. Jedenfalls war der Weg nun frei für eine völlig neue [[Idealstadt]]anlage der [[Renaissance]], inklusive einer mächtigen Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Urentwurf sah vor, dass die [[Zitadelle]] die gesamte Nordseite der Stadt abdecken sollte, sie wäre dann etwa doppelt so groß geworden wie tatsächlich ausgeführt. Geldmangel diktierte eine Reduktion, und sowohl das Schloss als auch die Zitadelle mussten verkleinert werden. Der Bau nahm etwa dreißig Jahre in Anspruch, gegen 1580 waren die Stadtbefestigung und die Zitadelle fertiggestellt. Das ganze Straßensystem der als unregelmäßiges [[Fünfeck]] angelegten Stadt mit eigener Befestigung war so ausgelegt, dass sie von der Zitadelle aus beherrscht werden konnte. Schusslinien erstreckten sich von der Zitadelle weg quer durch die Stadt, um Aufstände der Bürger oder die Nutzung durch feindliche Soldaten zu verhindern – die Zitadelle war das Zentrum der Macht in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zitadelle als Festung und Garnison ===&lt;br /&gt;
[[Datei:J-kl Erbfolgekrieg Jülich.jpg|mini|Belagerung der Stadt Jülich 1610]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siege and capture of Julich by Maurice of Orange in 1610.jpg|mini|&#039;&#039;Belagerung und Einnahme von Jülich durch [[Moritz (Oranien)|Moritz von Oranien]] im Jahr 1610&#039;&#039;, Karte im &#039;&#039;Atlas van Loon&#039;&#039;, 1649]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1610 kam es im Rahmen des [[Jülich-Klevischer Erbfolgestreit|Jülich-Klevischen Erbfolgestreites]] nach dem Aussterben des Herzogshauses zur ersten [[Belagerung]] der von kaiserlichen Truppen besetzten Stadt durch ein Heer der holländischen [[Generalstaaten]] (→ &#039;&#039;[[Belagerung von Jülich (1610)]]&#039;&#039;). Die Festung wurde relativ schnell niedergekämpft, da nicht genug Vorräte vorhanden waren und die Besatzung offenbar nicht ernsthaft mit einem Angriff gerechnet hatte. Beobachter aus vielen Ländern verfolgten den Fortgang der Belagerung der damals modernsten Festung Europas. Die Vereinigten Herzogtümer wurden aufgeteilt, und [[Herzogtum Jülich|Jülich]] kam zusammen mit [[Herzogtum Berg|Berg]] an das Haus [[Pfalz-Neuburg]]. Diese Aufteilung war freilich provisorisch, vorläufig verblieb die Stadt noch in den Händen der Generalstaaten. 1621 folgte eine zweite Belagerung durch spanische Truppen, welche die Stadt den Niederländern wieder entreißen wollten. Die Belagerten leisteten zähen Widerstand, die Kampfhandlungen dauerten den Winter über an, und erst im Frühjahr 1622 kapitulierte die Festung. Die spanischen Besatzer blieben bis 1660, danach fiel die Stadt an die Pfälzer und schließlich die Bayern, welche die Befestigungsanlagen im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] stark ausbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss wurde nicht länger für repräsentative oder administrative Zwecke benötigt und zur Kaserne umgebaut. Gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s war die Festung jedoch in einem schlechten Allgemeinzustand und wurde 1794 kampflos den Franzosen übergeben, welche ehrgeizige Ausbaupläne schmiedeten und zum Teil auch umsetzten. Jülich sollte zur wichtigen Etappenfestung zwischen der [[Rhein]]grenze und dem französischen Mutterland werden und als Rückhalt für in der Gegend operierende kaiserliche Heere dienen. Zahlreiche neue Vorwerke wurden begonnen, ganz besonders im Vorfeld der Zitadelle, ein Kreis von sieben Lünetten wurde um die Stadt gelegt, von denen fünf im Bereich der Zitadelle lagen, dazu kam der neugeschaffene [[Brückenkopf Jülich|Brückenkopf]]. Die Niederlage [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] in Russland und bei [[Völkerschlacht bei Leipzig|Leipzig]] 1813 verhinderte die Fertigstellung aller Ausbauten, und 1814 wurde die Stadt, die nach wie vor eine französische Besatzung beherbergte, den Winter über von den vorrückenden preußischen, dänischen und mecklenburgischen Verbänden [[Zernierung|zerniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 wurden Stadt und Festung preußisch, und die neuen Herren bauten die von den Franzosen begonnenen Ausbauten zu Ende. 1860 wurde die Festung aufgehoben, und es kam zu einer groß angelegten Belagerungsübung der preußischen Armee, in deren Rahmen die neuen [[Rohrwaffe|gezogenen]] [[Hinterlader]]waffen (Geschütze und Gewehre) ausgiebig erprobt wurden. Die gewonnenen Erkenntnisse kamen den Preußen bei den Belagerungen im Rahmen des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] zugute. Die Stadtbefestigung wurde bis auf geringe Reste beseitigt, lediglich die Zitadelle und der [[Brückenkopf Jülich|Brückenkopf]] blieben erhalten. Im Zuge der Entfestigung wurden auch die Brücken über den Graben abgerissen und durch Dämme ersetzt, im Norden ist der damals aufgeschüttete Damm noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Entfestigung ===&lt;br /&gt;
Die Zitadelle beherbergte von 1860 bis 1944 eine [[Unteroffiziersvorschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Dietz; F. Meyer: &#039;&#039;Die Unteroffizierschule in Jülich 1860–1910. Eine Festschrift zur Feier ihres fünfzigjährigen Bestehens.&#039;&#039; Flamm, 1910 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/3228677?query=Düsseldorf%20 uni-duesseldorf.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit einer Unterbrechung in den 1920er Jahren, in der dort belgische und französische Besatzungstruppen einquartiert waren. Die Festung trug während der Besatzungszeit die Bezeichnung &#039;&#039;Quartier Charlemagne&#039;&#039;. Im Wallgraben befanden sich in den nördlichen Kanonenhöfen der Bastionen Wilhelmus und St. Johannes Schießstände, mit Kugelfängen an den nordwestlichen und nordöstlichen Grabenenden. Die Nordseite der Zitadelle mit dem früher von ihren Vorwerken eingenommenen Raum, zwischen dem Grabenrand und der heutigen Artilleriestraße, wurde als Artilleriefahrplatz von der Garnison genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] befand sich in der Jülicher Zitadelle ein SA-Heim und ein [[Schutzhaft]]-Gefängnis&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Wallraff: &#039;&#039;Nationalsozialismus in den Kreisen Düren und Jülich.&#039;&#039; Hahne &amp;amp; Schloemer Verlag, 2000, ISBN 3-927312-30-4, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt; für politisch Verfolgte. Nach der Übertragung der Macht an Adolf Hitler, am 30. Januar 1933, wurden in diesem Gefängnis&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kraus: &#039;&#039;Stätten nationalsozialistischer Zwangsherrschaft, Band 5, Teil 10&#039;&#039;, Habelt Verlag, 2007, ISBN 3-7749-3521-1, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; inhaftierte Kommunisten und Sozialdemokraten, aus Jülich und Umgebung, von SS-Männern schwer misshandelt und gefoltert. Nach Zeugenaussagen waren 1933/34 insgesamt 25 SS- und SA-Männer als Hilfspolizisten im Zusammenhang mit dem Schutzhaftlager in der Zitadelle Jülich tätig. Im Juni 1951 wurden diese ehemaligen SS-Leute wegen ihrer dort begangenen Verbrechen im sogenannten &#039;&#039;Zitadellen-Prozess&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dürener Nachrichten vom 27. Juni 1951: „Ich wollte gerne SS-Mann werden“ und Dürener Nachrichten vom 4. Juli 1951: „Hauptdrahtzieher“ schwer bestraft&amp;lt;/ref&amp;gt; vor dem Schwurgericht in Aachen angeklagt und verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg dienten die Kasematten der Zitadelle als Luftschutzkeller. Beim Bombenangriff vom [[16. November]] 1944 wurde sie stark beschädigt, alle Gebäude brannten aus, und zwei [[Luftmine]]nvolltreffer in die Kasematten der Bastion St. Johannes töteten zahlreiche Zivilisten, die dort Zuflucht gesucht hatten. Weitere Bombenangriffe, Artilleriebeschuss und Straßenkämpfe setzten das Zerstörungswerk fort. Nach dem Krieg sank die Zitadelle in einen langen Dornröschenschlaf und wurde allgemein gemieden und totgeschwiegen, es existierten sogar Abrisspläne. 1964 wurde die Ruine provisorisch „gesichert“, leider wurden im Zuge dieser Arbeiten die meisten Wirtschafts- und Kasernenbauten sowie das [[Zeughaus]] und etwa zwei Drittel des Schlosses ohne viel Federlesens gesprengt. Ende der 1960er Jahre wurde die Zitadelle zum neuen Sitz des Staatlichen Gymnasiums, das mit den geburtenstarken Nachkriegsjahrgängen und den zahlreichen Zuwandererkindern ein größeres Zuhause benötigte, erkoren. Der erhaltene Ostflügel wurde leidlich wiederhergestellt, der Rest des Schlosses in moderner Form „ergänzt“. 1972 konnte der Neubau mit angeschlossener Sporthalle und Institutsgebäude vom heutigen &#039;&#039;[[Gymnasium Zitadelle]] der Stadt Jülich&#039;&#039; bezogen werden, die Plattform der Bastion Wilhelmus und die Wallkrone der Ostkurtine dienen seither als Sportplatz. Im Verlauf der 1980er Jahre wurden die Ost- und Nordkurtine sowie die Bastion Maria Anna wenig behutsam restauriert, das Mauerwerk wurde zu großen Teilen einfach weggerissen und mit Beton und billigen Ziegeln ersetzt. In den 1990er Jahren setzte allmählich ein Umdenken ein, und Nord- und Westkurtine sowie die Bastionen St. Salvator und St. Johannes erhielten eine erstklassige Restaurierung. Bis 1993 wurde der Damm vor der Südkurtine abgetragen und durch die &#039;&#039;Pasqualinibrücke&#039;&#039; ersetzt, welche die alte hölzerne Brücke aus der Festungszeit in Stahl nachempfindet. Auch das Pulvermagazin auf der Bastionsplattform von St. Johannes wurde gründlich erneuert und Sitz eines Museums. In den letzten Jahren ist die Zitadelle immer mehr zum touristischen und kulturellen Zentrum der Stadt geworden, was besonders durch die Landesgartenschau 1998 befördert wurde, deren Zentrum neben dem [[Brückenkopf Jülich|Brückenkopf]] auch die Zitadelle war. Diese beiden erhaltenen Festungswerke sind mit wenigen Ausnahmen die einzigen Gebäude in der Stadt, welche die totale Verwüstung des Zweiten Weltkrieges überstanden haben, was ihre Bedeutung noch verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergschäden ===&lt;br /&gt;
Die Grundwasserabsenkungen durch die vielen umliegenden [[Tagebau]]e der [[Rheinbraun]]/[[RWE]] haben die Gründung der Festung trockenfallen lassen und erzeugen erhebliche [[Bergschaden|Bergschäden]] durch fließenden Sand und nachgebende Fundamente. Ausgrabungen der 1990er Jahre ergaben, dass die Zitadelle zumindest auf weiten Teilen lediglich auf [[Sand]] steht, der durch den sinkenden Grundwasserspiegel stellenweise ins Fließen gerät und Risse und Sprünge in den Wallanlagen entstehen lässt. Eine stetig wachsende [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfung]] läuft von Nordwesten nach Südosten quer durch die Zitadelle, wobei die südwestliche Platte stetig absinkt. Sie erzeugt einen deutlich sichtbaren Riss in der linken Face der Bastion St. Salvator, unterquert das Pädagogische Zentrum und den Südflügel des Schlosses und verlässt die Festung durch die linke Face der Bastion Wilhelmus. Bereits in den 1980er Jahren musste der Südflügel des Schlosses aufwendig gesichert werden, er wurde komplett durchgesägt, um eine Dehnungsfuge einzufügen, und der abgetrennte Teil wurde auf ein kompliziertes System von hydraulischen Dämpfern und Stahlfedern aufgesetzt, unter dem Pädagogischen Zentrum existieren ähnliche Dämpfer, die Verformungen des Gebäudes verhindern sollen. Die Bergschäden nehmen immer größere Ausmaße an, der Niveauunterschied zwischen dem westlichen und dem östlichen Teil des Südflügels beträgt inzwischen etwa 50&amp;amp;nbsp;cm, und geborstene Fensterscheiben im Pädagogischen Zentrum führten dazu, dass auch dieser Bau abgefedert wurde. Die Risse in den Wällen sind besonders an der Bastion Wilhelmus nicht zu übersehen, auch am Fundament und den Kordonsteinen der Wälle lässt sich der mittlerweile entstandene Niveauunterschied deutlich ablesen. An der Bastion St. Salvator ist die Lage wegen der noch nicht so lange zurückliegenden Restaurierung nicht so offensichtlich, in den Kasematten beider betroffener Bastionen herrscht aber eine gewisse Einsturzgefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Festung Jülich]]&lt;br /&gt;
* [[Brückenkopf Jülich]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Stadt Jülich]]&lt;br /&gt;
* [[Zitadelle Spandau]]&lt;br /&gt;
* [[Wülzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Festungen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Guido von Büren, Andreas Kupka: &#039;&#039;Schloss und Zitadelle Jülich&#039;&#039;. 2004. ISBN 3-7954-1482-2&lt;br /&gt;
* Jürgen Eberhardt: &#039;&#039;Die Zitadelle von Jülich: Wehranlagen, Residenzschloss und Schlosskapelle&#039;&#039;. Verlag Jos. Fischer (Jülich), 1993. ISBN 3-87227-044-3&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Neumann]]: &#039;&#039;Die Zitadelle Jülich: ein Gang durch die Geschichte&#039;&#039;. Verlag Jos. Fischer (Jülich), 1971.&lt;br /&gt;
* Hartwig Neumann: &#039;&#039;Zitadelle Jülich: Großer Kunst- und Bauführer&#039;&#039;. Verlag Jos. Fischer (Jülich), 1986. ISBN 3-87227-015-X&lt;br /&gt;
* Hartwig Neumann: &#039;&#039;Stadt und Festung Jülich auf bildlichen Darstellungen&#039;&#039;, Bonn 1991. ISBN 3-7637-5863-1&lt;br /&gt;
* Hartwig Neumann: &#039;&#039;Das Ende einer Festung&#039;&#039;. Verlag Jos. Fischer (Jülich), 1987. ISBN 3-87227-016-8&lt;br /&gt;
* Volker Schmidtchen: &#039;&#039;Baudenkmal Zitadelle: Nutzungsform im Wandel: das Beispiel Jülich&#039;&#039;. Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung, 1989.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Renaissancefestung Jülich – Stadtanlage, Zitadelle und Residenzschloß&#039;&#039;. Festung Zitadelle Jülich e.&amp;amp;nbsp;V. 1991&lt;br /&gt;
* Jörn Wangerow: &#039;&#039;Die Zitadelle Jülich: Eine Festung im Wandel der Zeit&#039;&#039;. Jülich 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.juelich.de/schlossfestungzitadelle/ Schlossfestung Zitadelle] (Webseite der Stadt Jülich)&lt;br /&gt;
* [https://www.juelich.de/schlosskapelle/ Schlosskapelle] (Webseite der Stadt Jülich)&lt;br /&gt;
* [https://www.obib.de/Archaeologie/Juelich/Juel_Zeit.html Zeitleiste Jülich]&lt;br /&gt;
* Historische Karte als [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-30309 Digitalisat] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/55/31.98/N |EW=6/21/36.21/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Julich, Zitadelle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Jülich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Jülich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jülich-Heimbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Festung Forchheim</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Festung Forchheim&#039;&#039;&#039; wurde nach der Besetzung der Stadt [[Forchheim]] im [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieg]] (1552) vom [[Hochstift Bamberg]] angelegt. Heute ist noch etwa ein Drittel der Festungswerke vorhanden und in die städtischen Grünanlagen eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:De Merian Frankoniae 052.jpg|mini|Festung Forchheim von Westen&amp;lt;ref&amp;gt;{{MerianTopo |Titel=Forchheim |Band=9 |Seite=40–41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung Forchheim 5.jpg|mini|St.-Veit-Bastion von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung Forchheim 6.jpg|mini|St.-Veit-Bastion von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saltorturm - Forchheim - 2012.jpg|mini|hochkant|Der Saltorturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung Forchheim 4.jpg|mini|Bastion am Saltorturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung Forchheim 3.jpg|mini|Kurtine zwischen der Bastion am Saltorturm und dem St.-Valentini-Werk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung Forchheim 2.jpg|mini|St.-Valentini-Werk von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung Forchheim.jpg|mini|hochkant|St.-Petri-Werk, Westflanke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Forchheim Tor.jpg|mini|Das &#039;&#039;Nürnberger Tor&#039;&#039; (1698)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Markgrafenkrieges besetzten 1552 die Truppen des [[Fürstentum Kulmbach-Bayreuth|Kulmbacher]] Markgrafen [[Albrecht Alkibiades]] drei Monate Forchheim. Nach der Rückeroberung durch Claus von [[Herren von Egloffstein|Egloffstein]] beschloss das [[Hochstift Bamberg]] den Ausbau der Stadt zur südlichen Grenzfestung nach modernen [[Festung#Entwicklung der neuitalienischen Manier|italienischen Vorbildern]]. Die Bauarbeiten begannen 1553 mit der St.-Veit-Bastion südlich der [[Burg Forchheim|Forchheimer Burg]], der so genannten Pfalz. 1561/62 kam die [[Bastion]] beim Saltorturm hinzu. Die Nordostecke der Stadtfestung sicherte ein runder [[Artillerie]]turm. Als neue Einlässe entstand 1557 das Bamberger Tor, 1567 das Reuther Tor, 1570 das alte Nürnberger Tor und 1578/79 das Sattlertor. Die Ein- und Ausflüsse der [[Wiesent (Regnitz)|Wiesent]] sicherte man durch zwei Wasserschlösser, von denen sich das nördliche erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des 17. Jahrhunderts geriet der Festungsbau ins Stocken. Zu Beginn des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die mittelalterliche [[Stadtmauer]] noch zum großen Teil vorhanden. Die Befestigungsanlagen wurden durch Neubauten ergänzt. Während des Krieges kam es zu keiner größeren [[Belagerung]], obwohl Forchheim strategisch und als Truppensammelplatz und Zufluchtsort von großer Bedeutung war. Die [[Festung]] hatte sich erstmals bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Kampfhandlungen wurde der Ausbau fortgesetzt. 1655 entstand das St.-Cunigundis-Werk im Osten, ein Jahr später das St.-Philippi-Werk. Das St.-Valentini-Werk (Zwinger-Bastion, 1657) und das St.-Henrici-Werk (Dreikirchen-Werk) sind noch ganz bzw. in Resten erhalten. 1675 kam das St.-Petri-Werk (Dernbach-Bastion) im Nordosten hinzu, 1683 das große, verschwundene St.-Martini-Werk (Neuwerk). Fürstbischof [[Lothar Franz von Schönborn]] schickte 1706 den Militärarchitekten [[Maximilian von Welsch]], um die Werke zu ertüchtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Arens |Titel=Maximilian von Welsch – Architekt der Schönbornbischöfe |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner Künstlerbibliothek |Ort=München • Zürich |Datum=1986 |ISBN=3-7954-0373-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Festungswerken entstanden zahlreiche Verwaltungs- und Repräsentationsbauten im Stadtinneren. An den Planungen waren die besten Kräfte des Hochstiftes beteiligt. So schuf [[Balthasar Neumann]] die Kaserne der fürstbischöflichen [[Dragoner]] (1730–1733). Die Kommandantur am Paradeplatz entwarf [[Johann Jakob Michael Küchel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] des Hochstifts Bamberg kam auch die Festung zu [[Kurfürstentum Bayern|Kurbayern]], das 1806 zum [[Königreich Bayern|Königreich]] erhoben wurde. Die Festungseigenschaft wurde 1838 von der [[Bayerische Armee|Armee]] aufgehoben, die Wehranlagen waren entbehrlich geworden. 1875 erwarb die Stadt einen Großteil der Festungsanlagen und verpflichtete sich zu deren Abriss. Noch nach dem Ersten Weltkrieg verschwanden Teile des Ensembles. Aus dem Abbruchmaterial entstanden etwa das [[Herder-Gymnasium Forchheim|städtische Gymnasium]] und die [[Liste der Baudenkmäler in Hallerndorf#Hallerndorf|Kirche in Hallerndorf]]. Die Gräben der Werke im Norden und Nordosten konnten jedoch zu einer weitläufigen Parkanlage umgestaltet werden, die von der Bevölkerung als Naherholungsgebiet genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Festung ==&lt;br /&gt;
In ihrer letzten Ausbaustufe bezog die Festung die ehemaligen, landwirtschaftlich geprägten Vororte ein. Zehn Bastionen waren durch lange [[Kurtine]]n verbunden, davor lag ein etwa 30&amp;amp;nbsp;Meter breiter Graben. Die Tore sicherten Vorwerke bzw. [[Ravelin]]s. Die [[Wiesent (Regnitz)|Wiesent]] wurde von den beiden Wasserschlössern überbrückt. Die ehemals ungefähr 10 bis 14&amp;amp;nbsp;Meter hohen, geböschten Wallmauern stecken teilweise im Boden, erscheinen also heute niedriger. Sehr gut erhalten sind die Nord- und die Nordwestseite, dort stören nur die Straßendurchbrüche das Ensemble. In dieser Erhaltung als frühneuzeitliche und barocke Stadtfestung ist die Forchheimer Bastionärbefestigung eine architekturgeschichtliche Rarität in Mitteleuropa. In Bayern besitzt nur noch [[Würzburg]] umfangreichere Reste einer solchen Umwallung. Einige eindrucksvoll erhaltene Renaissancebastionen wurden der mittelalterlichen Stadt- bzw. Burgmauer [[Nürnberg]]s vorgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bischofsstadt [[Bamberg]] selbst war nur schwach befestigt. Aus diesem Grund entstand auch an der Nordgrenze ein aufwändiger Festungsbau. Die [[Festung Rosenberg]] wacht noch heute vollständig erhalten über die Altstadt von [[Kronach]], dessen [[Stadtbefestigung Kronach|Stadtbefestigung]] an die Festung angeschlossen war und ebenfalls weitgehend bewahrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung der erhaltenen Festungswerke ===&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Stadtmauer lässt sich noch zwischen der Sattlertorstraße und dem ehemaligen Krankenhaus verfolgen. Das Sattlertor neben der [[Burg Forchheim|„Pfalz“]] ist ein typisch [[Franken (Region)|fränkischer]], dreigeschossiger Torturm aus dem 14./16. Jahrhundert mit spitzbogiger Durchfahrt (heute verschlossen) und flachem Pyramidendach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der ersten Ausbaustufe der Festung sind die beiden „altitalienischen“ Bastionen im Nordwesten erhalten. Beide Werke sind bombensicher [[Kasematte|kasemattiert]] und eingewölbt, die Brustwehren sind von Kanonenscharten unterbrochen. Die Kanonenhöfe schützen [[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau#O|Orillons]], die Flanken sind also zurückgezogen und gegen Beschuss gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der St.-Veit-Bastion (1553) ist das [[Wappen]] des [[Fürstbischof]]s [[Weigand von Redwitz]] angebracht (bezeichnet „1562“). Die Bastion am Saltorturm trägt eine Tafel mit dem Wappen des Bischofs [[Veit II. von Würtzburg]] (bezeichnet „1561“). Die anschließenden Kurtinen sind weitgehend erhalten, vor dem Amtsgerichtsgebäude klafft allerdings eine längere Mauerlücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Osten schließt sich nach einem Straßendurchbruch die lange Kurtine zum St.-Valentini-Werk (1657) an. Die Bastion springt dreikantig vor und ist vollständig erhalten. Auf den Ecken sitzen kleine Wachhäuschen, darunter befinden sich die Wappensteine des Dompropstes Franz Conrad von [[Stadion (Adelsgeschlecht)|Stadion]], des Domdekans Georg Heinrich von [[Künsberg]] und des Fürstbischofs [[Philipp Valentin Voit von Rieneck]]. Alle Steine sind mit „1657“ bezeichnet. Die anstoßende Kurtine verläuft bis zur Wiesent. Nach einer größeren Mauerlücke folgt das St.-Petri-Werk (1675) mit dem Wappen des Fürstbischofs [[Peter Philipp von Dernbach]]. Dort hat nur der nördliche Teil der Bastion die Entfestigung überstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den nördlichen Durchfluss der Wiesent sichert das nördliche Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert. Die Reste des südlichen Gegenstückes stecken im Gebäude der Stadtwerke. Dort ist auch ein Wappenstein von 1569 eingemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom St.-Henrici-Werk (Dreikirchenbastion) im Süden ist nur die Nordostflanke erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges der vier ehemaligen Tore ist das Nürnberger Tor (bezeichnet „1698“) überkommen. Das repräsentative Prunkportal ist dem Haupttor (1662) der [[Festung Rosenberg]] in Kronach nachempfunden. Zwei kleinere seitliche Durchgänge flankieren die Durchfahrt, über der zwei Löwen das Wappen des Bischofs [[Lothar Franz von Schönborn]] halten. Die anschließenden Kurtinen sind verschwunden, ebenso der Ravelin mit dem Vortor. Die Situation kurz vor dem Abbruch ist durch ein [[Aquarell]] von Michael Kotz (1887) dokumentiert (Pfalzmuseum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Bamberger Tor erinnert nur noch der eingeschossige [[Walmdach]]bau des Wachhäuschens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Pfalzmuseum in der Stadtburg der Bamberger Bischöfe ist neben zahlreichen historischen Ansichten und Plänen auch ein Modell der ehemaligen Festung ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärbauten in der Altstadt ===&lt;br /&gt;
Von den ehemaligen Militär- und Verwaltungsbauten innerhalb der ehemaligen Festungswerke sind die Alte Kaserne an der Wiesent und die Dragonerkaserne im Osten (Balthasar Neumann, 1730/33) erhalten geblieben. Am Paradeplatz steht die Kommandantur (1743/47), ein zweigeschossiger Barockbau. Am anderen Platzende wurde 1800 mit der Hauptwache das jüngste Militärbauwerk der Festung errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Bamberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildquellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ansicht der Stadt Forchheim vom Westen&#039;&#039; (Stich von Matthäus Merian, 1648)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reuther Tor Bastion&#039;&#039; (vor 1875, Photo im Stadtarchiv Forchheim)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vor dem Bamberger Tor&#039;&#039; (Aquarell von Michael Kotz, 1910/11, Pfalzmuseum Forchheim)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vor dem Nürnberger Tor 1887&#039;&#039; (Aquarell von Michael Kotz, 1910/11, Pfalzmuseum Forchheim)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Uraufnahmeblatt der Stadt Forchheim, 1825&#039;&#039; (Bayerisches Landesvermessungsamt, München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Bog Forchheim 1955}}&lt;br /&gt;
* [[Daniel Burger]]: &#039;&#039;Burg und Festung Forchheim.&#039;&#039; (= Burgen Schlösser und Wehrbauten in Mitteleuropa, Bd. 19), Regensburg (Verlag Schnell und Steiner) 2004, ISBN 3-7954-1658-2.&lt;br /&gt;
* Daniel Burger: &#039;&#039;Festungen in Bayern.&#039;&#039; Regensburg 2008, S. 73–76. ISBN 978-3-7954-1844-1.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Kupfer]]: &#039;&#039;Forchheim. Geschichte einer alten fränkischen Stadt&#039;&#039;. Spindler, Nürnberg 1960.&lt;br /&gt;
* [[Hartwig Neumann]]: &#039;&#039;Festungsbau-Kunst und -Technik&#039;&#039;. area, Erftstadt 2004, ISBN 3-89996-268-0.&lt;br /&gt;
* Max Schleifer, Winfried Keller: &#039;&#039;Forchheim&#039;&#039;. Nürnberg 1981.&lt;br /&gt;
* Katharina Sitzmann: &#039;&#039;Stadt Forchheim.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Denkmäler in Bayern.&#039;&#039; Band IV.53/1, München/Zürich 1989, ISBN 3-7954-1006-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.forchheim-erleben.de/de/geschichte/festungsanlage/ &#039;&#039;Festungsanlage in Forchheim&#039;&#039;]. In: Forchheim-Erleben.de&lt;br /&gt;
* [https://kaiserpfalz.forchheim.de/de/pfalzmuseum/erlebnismuseum-rote-mauer/ &#039;&#039;Erlebnismuseum Rote Mauer&#039;&#039;]. In: [[Burg Forchheim|Kaiserpfalz.Forchheim.de]]&lt;br /&gt;
* [https://fraenkische-schweiz.bayern-online.de/die-region/staedte-gemeinden/forchheim/sehenswertes/baudenkmaeler/festung/ &#039;&#039;Festung Forchheim&#039;&#039;]. In: Fraenkische-Schweiz.Bayern-Online.de&lt;br /&gt;
* [https://www.infranken.de/regional/forchheim/die-festung-forchheim;art216,3313756 &#039;&#039;Die Festung Forchheim&#039;&#039;]. In: [[Fränkischer Tag]] (inFranken.de), 11. April 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Forchheim}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.7227 |EW=11.0570 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Forchheim|Forchheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Forchheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Forchheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Forchheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Schloss Ludwigsburg (Rudolstadt)</title>
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		<updated>2025-06-05T13:44:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schlossludwigsburg rudolstadt.JPG|miniatur|Blick von der [[Heidecksburg]] auf Schloss Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schloss Ludwigsburg&#039;&#039;&#039; ist ein dreiflügeliges Stadtschloss im [[Thüringen|thüringischen]] [[Rudolstadt]].&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es wurde zwischen 1734 und 1741 unterhalb der [[Heidecksburg]] im Stil des [[Barock]] errichtet. An dessen Standort befand sich höchstwahrscheinlich eine ältere, 1345 zerstörte [[Burg]], deren noch vorhandener Rundturm der Überlieferung nach 1730 für den Bau des Schlosses gesprengt worden sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der architektonisch hervorgehobene Mittelflügel enthält einen sich über zwei Geschosse erstreckenden [[Rokoko]]saal mit reichem Wandschmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss diente zunächst Prinz [[Ludwig Günther II. (Schwarzburg-Rudolstadt)|Ludwig Günther]], dem Onkel von Fürst [[Johann Friedrich (Schwarzburg-Rudolstadt)|Johann Friedrich von Schwarzburg-Rudolstadt]], als [[Residenzschloss]]. Nach dem Tod Johann Friedrichs zog Ludwig Günther 1767 als dessen Nachfolger auf die Heidecksburg. Nach deren Brand diente das Schloss kurzzeitig auch als Residenz derer von Schwarzburg-Rudolstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge befand sich in dem Schloss die fürstliche Zeichenschule. Zeitweise diente der Bau als Sitzungsgebäude für den Schwarzburg-Rudolstädter Landtag, Museum, Ministerialwohnung, Lehrerseminar und Kinderhort. Bis 1919 war hier das weit über die Grenzen Rudolstadts bekannte Naturalienkabinett untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.nhm-rudolstadt.de/sammlungen/fuerstliches_naturalienkabinett/ | titel=Das Fürstlich-Schwarzburgische Naturalienkabinett | werk=NHM-Rudolstadt.de | abruf=2023-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das denkmalgeschützte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://file.kreis-slf.de/downl/2009-12-02_2ff9b1cc-07b3-4e02-9fb2-93a22647b6c6.pdf |wayback=20110721215111 |text=Denkmalliste des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt |archiv-bot=2019-05-12 16:01:20 InternetArchiveBot }} (PDF; 629&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Schloss Sitz des Thüringer Landes[[rechnungshof]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Literarischen Niederschlag fand das Schloss in Schillers Erzählung &#039;&#039;[[Herzog von Alba bei einem Frühstück auf dem Schlosse zu Rudolstadt. Im Jahr 1547]]&#039;&#039; (1788).&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Krumbholz: &#039;&#039;Burgen, Schlösser, Parks und Gärten.&#039;&#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. VEB Tourist Verlag, Berlin/Leipzig 1986, S.&amp;amp;nbsp;136–137.&lt;br /&gt;
* Paul Lehfeldt (Bearb.): &#039;&#039;Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens. Heft 19: Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. Amtsgerichtsbezirke Rudolstadt und Stadtilm&#039;&#039;. Gustav Fischer, Jena 1894, S.&amp;amp;nbsp;52–53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rechnungshof.thueringen.de/ Website des Thüringer Rechnungshofes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/43/21/N |EW=11/20/35/E |type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4833245-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Thüringen|Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt|Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1740er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzburg (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Veste_Oberhaus&amp;diff=351386</id>
		<title>Veste Oberhaus</title>
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		<updated>2025-06-05T13:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2011 - Veste Oberhaus in Passau.jpg|mini|Veste Oberhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of Veste Oberhaus.jpg|mini|Luftbild der Veste Oberhaus (oben) und der [[Veste Niederhaus]] (rechts unten) mit dem die beiden Burgen verbindenden Wehrgang. Links oberhalb der Veste Niederhaus ist die [[St. Salvator (Passau)|Wallfahrtskirche St. Salvator]] zu sehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:070422 Veste Oberhaus 1.jpg|mini|Innenhof der Veste Oberhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:070422 Veste Oberhaus 2.jpg|mini|Blick zum Turm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesangbuch der Täufer Ausbund.jpg|mini|hochkant|„[[Ausbund (Gesangbuch)|Ausbund]]“ – Täuferisches Gesangbuch, entstanden im Kerker der Veste]]&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Passau.jpg|360° Ansicht der Feste Oberhaus und der Stadt Passau}}&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Veste Oberhaus (Passau, full spherical panoramic image, equirectangular projection).jpg|Außenansicht der Veste von Süden mit Blick auf Passau}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Veste Oberhaus&#039;&#039;&#039; ist eine [[Festung|Burg]] auf der linken Seite der [[Donau]], gegenüber der rechtsseitigen Altstadt von [[Passau]]. Gegründet im Jahr 1219, war sie für die meiste Zeit die Burg und Residenz des fürstlichen Bischofs vom [[Hochstift Passau]]. Die weit sichtbare Inschrift &#039;&#039;1499&#039;&#039; (mit der mittelalterlichen Schreibweise der &#039;&#039;4&#039;&#039; als halbe Ziffer 8) auf der Fassade zeigt nur eines der Baujahre der bis 1800 immer wieder erweiterten Burg. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7446-0052 im [[Liste der Bodendenkmäler in Passau|Bayernatlas]] als „untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde und Funde im Bereich der Veste Oberhaus“ geführt. Ebenso ist sie unter der Aktennummer D-2-62-000-438 als [[Liste der Baudenkmäler in Passau/Ortsteile|Baudenkmal]] von Passau verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bau der Veste Oberhaus auf dem [[Georgsberg (Passau)|Georgsberg]] über Passau datiert auf das Jahr 1219. Sie wurde vom ersten Passauer Fürstbischof [[Ulrich II. von Passau|Ulrich II.]] um eine bereits vorhandene Georgskapelle errichtet. Die Burganlage sollte Ausdruck militärischer Stärke und zugleich Rückhalt sein für die 1217 erlangte Reichsfürstenwürde der Passauer Bischöfe. Des Weiteren sollte sie als Schutz vor äußeren und inneren Feinden dienen, so unter anderem gegen Passauer Bürger, die eine [[Freie Reichsstadt|Reichsstadt]] errichten wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der fortschreitenden Belagerungstechnik wurde die Festung über die Jahrhunderte ständig ausgebaut und erweitert, wodurch sie die Möglichkeit bietet, die Fortifikationskunst vom 13. bis zum 19. Jahrhundert zu studieren. Die wichtigsten Umbauten fanden unter den Fürstbischöfen [[Leonhard von Laiming]], [[Christoph von Schachner]], [[Wiguleus Fröschl von Marzoll]], [[Urban von Trennbach]] und [[Johann Philipp von Lamberg (Bischof)|Johann Philipp von Lamberg]] statt. Sie bauten die Festung von einer gotischen [[Zwingburg]], über einen Fürstensitz in der Frührenaissance, zu einem „Festen Hochschloss“ und schließlich, in Zeiten der [[Türkenkriege|Türkenbedrohung]], zu einer repräsentativen Landesfestung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veste Oberhaus erlebte fünf Belagerungen zwischen 1250 und 1482, die allesamt erfolglos blieben. Zweimal, 1298 und 1367, waren es die Bürger von Passau, die versuchten, sich gegen den Bischof zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1535 und 1540 waren im Kerker der Veste zahlreiche Anhänger der reformatorischen [[Täufer]]bewegung wegen ihrer Glaubensüberzeugungen inhaftiert. Während ihrer Haftzeit entstand der [[Ausbund (Gesangbuch)|Ausbund]], ein Gesangbuch, das noch heute in den Gottesdiensten der [[Amische]]n benutzt wird. Einige der Liederdichter verstarben in der Haftzeit, viele erlitten im Anschluss an den Kerkeraufenthalt den [[Märtyrer]]tod. Anschließend wurde dort [[Ruprecht von Mosham]] wegen seiner religiösen Ansichten inhaftiert, der auf der Veste starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] 1802 verlor der Bischof den Besitz. [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] benutzte die Festung in seinem Feldzug gegen [[Österreich]]. Sie wurde dem Verbündeten Bayern als Grenzfestung gegen Österreich zur Verfügung gestellt. 1805 ergab sich die Festung der österreichischen Armee. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde sie für fast ein Jahrhundert von der [[Bayerische Armee|bayerischen Armee]] sowohl als Festung als auch ab 1822 als Staats[[gefängnis]] für politische Gefangene und als [[Militärgefängnis|Militärstrafanstalt]] benutzt. Bis 1918 war die Veste Oberhaus somit die gefürchtete „Bastille Bayerns“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Passau kam 1932 in den Besitz der Anlage und richtete das [[Oberhausmuseum]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Das Oberhausmuseum umfasst das Stadtmuseum, eine Gemäldegalerie und weitere Sammlungen mit Schwerpunkt auf [[Ostbayern]] und die Nachbarländer [[Böhmen]] und [[Österreich]]. Die barocke Vorfeld-Fortifikation wurde 1934 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] durch den ersten [[Thingbewegung|Thing]] des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]] ersetzt (nach dem Entwurf von [[Ludwig Moshamer]]). Die Burg beherbergt daneben noch ein [[Restaurant]], einen [[Aussichtsturm]] im sogenannten &#039;&#039;Observationsturm&#039;&#039; aus dem 18. Jahrhundert, eine Sternwarte und eine [[Jugendherberge]] im sogenannten &#039;&#039;Generalsgebäude&#039;&#039; von 1597.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Anlage thront 105 Meter über dem Tal auf dem St. Georgsberg zwischen [[Donau]] und [[Ilz (Donau)|Ilz]] und ist beidseitig geschützt durch steile Hänge.&lt;br /&gt;
Unterhalb am Fluss und durch einen Wehrgang verbunden liegt die [[Veste Niederhaus]].&lt;br /&gt;
Von der Ilzseite führt eine befahrbare Straße zur Burg hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Schanzlbrücke]] über die Donau erreicht man die Burg zu Fuß über die &#039;&#039;Oberhausleiten-Stiege&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Ravelintor&#039;&#039; am Eingang der Anlage mit dem Wappen des Kardinals Johann Philipp von Lamberg stammt von 1703. Dahinter liegt das [[barock]]e &#039;&#039;Kronwerk&#039;&#039;, eine zwischen 1674 und 1740 angelegte Wallzone.&lt;br /&gt;
Die dahinterliegende zweite Verteidigungszone stammt vorwiegend aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Vom mittleren Befestigungsring führt die Burgstraße an der &#039;&#039;Hauptwache&#039;&#039; vorbei über die Brücke in die eigentliche [[Kernburg|Hauptburg]].&lt;br /&gt;
Der Torturm am Zugang zeigt das Wappen des Fürstbischofs [[Leonhard von Laiming]] von 1440.&lt;br /&gt;
Die Gebäude um den äußeren Burghof stammen aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Im Inneren Burghof steht die Burgkirche St. Georg mit [[Frühgotik|früh-]] und [[Hochgotik|hochgotischen]] [[Fresko|Fresken]]; sie ist noch älteren Datums als die Burg selbst.&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;[[Christoph von Schachner|Schachnerbau]]&#039;&#039; von 1500, an dem außen das weithin sichtbare Wappen- und Jahreszahl-Fresko von 1499 angebracht ist, befindet sich im oberen Stockwerk der repräsentative &#039;&#039;Rittersaal&#039;&#039;, der durch einen offenen [[Arkade]]ngang mit [[Dürnitz]]- und Fürstentrakt aus dem 14. bis 17. Jahrhundert verbunden ist.&lt;br /&gt;
Im unteren Stockwerk des &#039;&#039;Schachnerbaus&#039;&#039; befinden sich Geschützbatterien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so genannte &#039;&#039;Batterie Linde&#039;&#039;, eine von [[Wehrmauer]]n umgebene Terrasse der Veste Oberhaus, bietet einen guten Aussichtspunkt auf das [[Dreiflüsseeck]] zwischen Inn, Donau und Ilz: von hier sind die unterschiedlichen Farben der drei Flüsse deutlich zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marina Beck / Andrij Kutnyi: &#039;&#039;Die Veste Oberhaus im 18. Jahrhundert. Planung, Konzeption und Ausführung der Festungsanlage während der Erbfolgekriege.&#039;&#039; In: Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &#039;&#039;Technische und bauliche Aspekte der Festungs- und Belagerungsartillerie&#039;&#039;. Schnell und Steiner, Regensburg 2022 (Festungsforschung; 12), ISBN 978-3-7954-3575-2, S. 158–169.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Dupper]]; Stefanie Buchhold; Bernhard Forster (Hrsg.): &#039;&#039;800 Jahre Veste Oberhaus&#039;&#039;, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2019, ISBN 978-3-7954-3390-1.&lt;br /&gt;
* Matthias Koopmann: &#039;&#039;Passaus St. Georgenburg. Studien zum Gründungsbau der Veste Oberhaus&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Passauer Jahrbuch&#039;&#039;, Bd. 59 (2017), S. 249–276.&lt;br /&gt;
* [[Richard Loibl]]; Herbert Feldmeier: &#039;&#039;„Dem Menschen uneinnehmbar?“ Beiträge zur Geschichte der Burg und Festung Oberhaus ob Passau in Mittelalter und früher Neuzeit&#039;&#039;. In: Herbert W. Wurster; Richard Loibl (Hrsg.): &#039;&#039;Ritterburg und Fürstenschloss&#039;&#039;, Bd. 1: &#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;, Verlag Archiv des Bistums &amp;amp; Oberhausmuseum, Passau 1998, ISBN 3-9804433-2-9, S. 249–287.&lt;br /&gt;
* Peter Morsbach; Irmhild Heckmann; Christian Later (Hrsg.): &#039;&#039;Denkmäler in Bayern. Kreisfreie Stadt Passau&#039;&#039;, Bd. XXV.2. Pustet, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7917-2552-9, S. 337–350, 602–605.&lt;br /&gt;
* Jörg Peter Niemeier: &#039;&#039;Wiederentdeckt. Der Bergfried auf der Veste Oberhaus zu Passau&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Das archäologische Jahr in Bayern&#039;&#039; (1996), S. 171–174.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Schäffer]], Gregor Peda: &#039;&#039;Burgen und Schlösser im Passauer Land&#039;&#039;. (&#039;&#039;Kleine Pannonia-Reihe&#039;&#039;, Band 60). Pannonia Verlag, Freilassing 1977, ISBN 3-7897-0060-6, S. 24–25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oberhausmuseum.de/ Oberhausmuseum]&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/burgen/burgen_suche-burgen_detail.php?id=brn-0126 Burgschloss Passau, Oberhaus] auf der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (Pläne, Geschichte, Baugeschichte, Baubestand)&lt;br /&gt;
* [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Passau,_Vesten_Niederhaus_und_Oberhaus Passau, Vesten Niederhaus und Oberhaus] auf: Historisches Lexikon Bayerns&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=287/ Rekonstruktionszeichnung] von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
* Veste Oberhaus im Projekt &amp;quot;Welt der Wappen&amp;quot;: [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien4/galerie3106.htm Heraldik der Fürstbischöfe auf der Veste Oberhaus] - [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien4/galerie3107.htm Heraldik der Grabplatten auf der Veste Oberhaus]&lt;br /&gt;
* Andreas Glas: [https://www.sueddeutsche.de/bayern/jubilaeum-bayerns-bastille-1.4386134 &#039;&#039;Bayerns Bastille.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&#039;&#039; Online-Version vom 27.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;2019, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Passau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/34/39/N |EW=13/28/13/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2061930-3|VIAF=173787909}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thingbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Passau|Oberhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Oberhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendherberge (Deutschland)|Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Passau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Passau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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	<entry>
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		<title>Schloss Hacklberg</title>
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		<updated>2025-06-05T13:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Hacklberg.JPG|miniatur|300px|Schloss Hacklberg]]&lt;br /&gt;
[[File:Schloss Hacklberg-1.PNG|mini|Lageplan von Schloss Hacklberg auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schloss Hacklberg&#039;&#039;&#039; ist ein Schloss in der kreisfreien Stadt [[Passau]]. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7446-0139 im [[Liste der Bodendenkmäler in Passau|Bayernatlas]] als „untertägige spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde und Funde im Bereich des fürstbischöflichen Sommerschlosses Hacklberg mit zugehöriger Gartenanlage“ geführt. Ebenso ist sie unter der Aktennummer D-2-62-000-658 als [[Liste der Baudenkmäler in Passau/Ortsteile|Baudenkmal]] von [[Hacklberg (Passau)|Hacklberg]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schloss Hacklberg befindet sich im Ortsteil [[Hacklberg (Passau)|Hacklberg]] am linken Ufer der [[Donau]] etwa hundert Meter südwestlich der [[Brauerei Hacklberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1307 entstand hier ein kleiner bischöflicher Lehenshof nebst Badestube. 1358 besaß das Gebäude bereits zwei Türme und war Schauplatz eines großen Turniers mit nicht weniger als 160 teilnehmenden Rittern. Anlass war die Feier der in Passau erfolgten Vermählung von [[Meinhard III.]] mit einer Tochter Herzog [[Albrecht II. (Österreich)|Albrechts II.]] von Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pläne für einen weiteren Ausbau stießen auf den Widerstand der Passauer Bürger. Sie einigten sich 1410 mit Bischof [[Georg von Hohenlohe]], dass Hacklberg keine Wehranlage erhalten und ein reines [[Sommerschloss]] bleiben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bischof [[Wolfgang von Salm]] ließ es 1544 durch Bernardino zu seinem „tusculum“ umformen, einer mit Gärten und Säulengängen umgebenen Villa. 1675 verlegte Fürstbischof [[Sebastian von Pötting]] das Hochfürstliche Bräuhaus hierher und verband es mit den Sommerzimmern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürstbischof [[Johann Philipp von Lamberg (Bischof)|Johann Philipp von Lamberg]] ließ die Anlage in fast zwanzigjähriger Bauzeit monumental ausbauen, sodass Schloss Hacklberg nun eines der bedeutendsten süddeutschen Sommerschlösser war. In der Umgebung des Hauptgebäudes gruppierten sich [[Orangerie]], Feigen-, Zwetschgen- und Ananashaus, Kavaliers- und Dienerschaftstrakte, Springbrunnen und Laubentrakte. Das nördlich angrenzende Fuchsloch war geprägt durch ein vierfach gestaffeltes Wasserterrassen-Parterre mit Flügelpavillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürstbischof [[Joseph Franz Anton von Auersperg]] ließ nach 1786 die französische Gartenanlage in eine englische umwandeln. 1796 machte sein Nachfolger [[Thomas Johann von Thun und Hohenstein]] daraus einen großen Bierlagerkeller. Nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] zeigte die bayerische Verwaltung nur an dem Bräuhaus Interesse, aus dem die [[Brauerei Hacklberg]] entstand. Die Schlosstrakte und Gartenanlagen verkamen. &lt;br /&gt;
1897 wurde das Schloss mit der Brauerei für den [[Bistum Passau|Bischof von Passau]] erworben. 1913 zog die Brauerei in einen Neubau im Schlosspark im Fuchsloch um. &lt;br /&gt;
Im April 1945 wurden Teile der ehemaligen Brauerei durch einen Bombenangriff zerstört, die Ruinen sind teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
Am 26. Mai 2003 wurden die umfangreichen Restaurierungsarbeiten des noch erhaltenen Festsaals vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der bestehende Bau geht auf die Zeit zwischen 1690 und 1700 zurück. Der Festsaal des 1692 datierten Hauptgebäudes wurde von Domstukkateur [[Giovanni Battista Carlone (Stuckateur)|Giovanni Battista Carlone]] und dem Maler [[Giovanni Carlone (Maler, 1636)|Giovanni Carlone]] ausgestaltet. Er enthält eine üppige Stuckdekoration mit Wappen und Namenszug des Erbauers Johann Philipp von Lamberg, Muschelnischen mit Figuren der Jahreszeiten und der Elemente sowie einen gemalten Götterhimmel inmitten der ebenfalls gemalten Erdteile. Von den Gartenanlagen dieser Zeit ist nur eine Grottenrückwand erhalten. Die Ummauerung und der klassizistische Pavillon stammen aus dem späten 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Schäffer]], Gregor Peda: &#039;&#039;Burgen und Schlösser im Passauer Land&#039;&#039;. Pannonia Verlag, Freilassing 1977, ISBN 3-7897-0060-6, S. 28–29.&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Reitzenstein]], Herbert Brunner: &#039;&#039;Reclams Kunstführer Deutschland Band 1. Bayern. Baudenkmäler.&#039;&#039; 8. Auflage. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1974, ISBN 3-15-008055-X. (Universal-Bibliothek Nr. 8055-72)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Hacklberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/bd.php?id=5310 Schloss Hacklberg] auf: Alle Burgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Passau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.576281|EW=13.443537|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4550097-6|VIAF=238120494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Passau|Hacklberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Passau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Schloss Haidenhof</title>
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		<updated>2025-06-05T13:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Haidenhof.JPG|miniatur|300px|Schloss Haidenhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schloss Haidenhof&#039;&#039;&#039; ist ein Schloss in der kreisfreien Stadt [[Passau]]. Von seinem Vorgänger, dem Haidenhof, stammen die Namen der ehemaligen Gemeinde Haidenhof und der jetzigen Passauer Stadtteile [[Haidenhof Nord]] und [[Haidenhof Süd]]. Die Anlage ist unter der Aktennummer D-2-62-000-426 als [[Liste der Baudenkmäler in Passau/Ortsteile|Baudenkmal]] von Haidenhof verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schloss Haidenhof befindet sich an der Neuburger Straße im Stadtteil Haidenhof Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hof gehörte 1614 einem Wolf Hayll. Aus diesem Hayllhof wurde später Haynhof und schließlich Haidenhof. Hier standen das Wirtsgut und das Schlösschen, das 1685 der Passauer [[Domherr]] Vigil Graf von [[Thun und Hohenstein|Thun]] erbaute. Seine jetzige Form erhielt es 1790 durch Hofbaudirektor [[Johann Georg Hagenauer]] mit der Umgestaltung zum [[Jagdschloss]] für den Domherrn Leopold Freiherrn von [[Hanxleden (Adelsgeschlecht)|Hanxleden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Schlösschen ist zweigeschossig und fünfachsig, wobei die drei Mittelachsen etwas hervortreten. In der Mittelachse befindet sich das rundbogige Portal, das von [[Lisene]]n flankiert ist, die einen [[Architrav]] tragen. Die Fenster des Untergeschosses sind als Halbfenster gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Garten befindet sich eine Brunnengruppe aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, bestehend aus vier Kindern. Die Nebengebäude, ein L-förmig angelegtes Wirtschaftsgebäude und das Gesindehaus, entstanden im frühen 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Mader (Heimatforscher)|Franz Mader]]: &#039;&#039;Die Geschichte der Eingemeindungen nach Passau&#039;&#039;. Der Passauer Wolf – Schriftenreihe des Stadtarchivs Passau, 1997, ISBN 3-929350-29-7.&lt;br /&gt;
* Felix Mader: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler von Niederbayern&#039;&#039;. Band 3. München 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00023292/images/index.html?seite=568&amp;amp;pdfseitex= Sommerschlösschen Haidenhof] in &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler von Niederbayern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Passau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.56174446453259|EW=13.4260493516922|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Passau|Haidenhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hanxleden (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neue_Residenz_Passau&amp;diff=796941</id>
		<title>Neue Residenz Passau</title>
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		<updated>2025-06-05T13:14:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Zwiesel, Passau 8. u. 9. Nov. 2006 004.jpg|miniatur|Die Neue bischöfliche Residenz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Residenz Passau.jpg|miniatur|Südseite der Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Neue bischöfliche Residenz&#039;&#039;&#039; der Fürstbischöfe von [[Passau]] wurde von 1712 bis 1730 im Stil des Wiener Spät[[barock]]s errichtet. Baumeister waren vermutlich der Italiener [[Domenico d’Angeli]] und der Wiener [[Antonio Beduzzi]]. Die Anlage ist unter der Aktennummer D-2-62-000-486 als [[Liste der Baudenkmäler in Passau|Baudenkmal]] von Passau verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Unter Fürstbischof Kardinal [[Leopold Ernst von Firmian]] erhielt das Gebäude 1765 bis 1771 durch den Wiener [[Melchior Hefele]] den Fassadenschmuck mit zwei Portalen und einer Dachbalustrade. Die beiden vorkragenden Balkone sind mit den Jahreszahlen 1770 und 1771 bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ist vor allem das [[Treppenhaus]] mit seinen Stuckaturen von [[Johann Baptist Modler]] und dem Deckenfresko von [[Johann Georg Unruhe]] aus der Zeit um 1768 von Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deckenmalerei.eu/0444985d-c658-43ab-846f-0eaa42dca7a3 |titel=Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland (CbDD) |abruf=2023-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Deckenfresko stellt die Götter des Olymps dar. Auf den Treppengeländern sitzen Putten, die der Passauer Bildhauer Joseph Bergler der Ältere geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Treppenhaus ist zugänglich. In der Neuen Residenz befindet sich heute das Bischöfliche Ordinariat mit dem Eingang zum Domschatzmuseum. Über den sogenannten [[Domschatz- und Diözesanmuseum (Passau)|Saalbau]] ist das Gebäude mit der [[Alte Residenz Passau|Alten Residenz]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gesamtkomplex der Residenz siehe [[Residenz (Passau)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Schäffer]], Gregor Peda: &#039;&#039;Burgen und Schlösser im Passauer Land&#039;&#039;. (&#039;&#039;Kleine Pannonia-Reihe&#039;&#039;, Band 60) Pannonia Verlag, Freilassing 1977, ISBN 3-7897-0060-6, S. 22–23.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Neue Residenz (Passau)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/bd.php?id=5586 Neue Residenz Passau] auf: Alle Burgen&lt;br /&gt;
* [http://root.riskommunal.net/gemeinde/obernberg/gemeindeamt/html/images/Modler_Passau_neue_Residenz.jpg Das Treppenhaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Passau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/34.4393//N |EW=13/28.0153//E |type=landmark |dim=300 |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4370761-0|VIAF=241192240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Passau|Neue Residenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Passau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bisch%C3%B6fliches_Palais_(Graz)&amp;diff=2018605</id>
		<title>Bischöfliches Palais (Graz)</title>
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		<updated>2025-06-05T13:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischöfliches Palais Graz.jpg|mini|Bischöfliches Palais]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Bischöfliche Palais&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Bischofshof&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Fürstbischöfliches Palais&#039;&#039;&#039; genannt, beherbergt heute das Bischöfliche Ordinariat der [[Diözese Graz-Seckau]]. Es befindet sich am &#039;&#039;Bischofplatz&#039;&#039; im ersten [[Graz]]er Stadtbezirk [[Innere Stadt (Graz)|Innere Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung des Palais geht auf eine Hausschenkung des Ottokar von Graz aus dem Haus der Udalrichinger im Jahr 1254 zurück, der sein Haus dem Bischof [[Ulrich von Seckau]] überantwortete. Das Gebäude lag zu diesem Zeitpunkt noch außerhalb der (mittelalterlichen) Stadtmauer und wurde erst 1265/67 einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebner 80&amp;quot;&amp;gt;Ebner: &#039;&#039;Burgen und Schlösser.&#039;&#039; S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1272 kaufte Bischof [[Wernhard von Marsbach]] ein weiteres Gebäude. Sein Nachfolger, Bischof [[Leopold I. (Seckau)|Leopold]], ließ 1287 die Hauskapelle Johannes dem Täufer weihen (heute trägt sie das Patrozinium Hlgst.&amp;amp;nbsp;Dreifaltigkeit). Zwischen 1481 und 1502 wurden umfangreiche Ausbauarbeiten durchgeführt. 1613 wurde auf Betreiben des Bischofs [[Martin Brenner]] eine Bibliothek hinzugefügt. Da der Bischof seinen Amtssitz im obersteirischen [[Abtei Seckau|Domstift Seckau]] hatte, diente das Fürstbischöfliche Palais in Graz als Absteigequartier in der steirischen Landeshauptstadt. Seit 1786 ist der Bischofssitz in Graz, wodurch das Palais zur [[Bischofsresidenz]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau zur heutigen Größe wurde erst nach der Verlegung der bischöflichen Residenz von [[Schloss Seggau]] nach Graz in Angriff genommen. Nach der Regulierung der Diözesen durch Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] wurde das Palais endgültig zur fürstbischöflichen Residenz der Diözese Graz-Seckau erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebner 80&amp;quot; /&amp;gt; Die vorhandene Bausubstanz wurde erst unter Fürstbischof [[Joseph Adam von Arco]] zu Beginn des 19. Jahrhunderts vereinheitlicht. Dabei wurde im ersten Obergeschoß eine neue Kapelle eingerichtet, eine neue Fassadierung in Auftrag gegeben und das Portal mit einer Wappenkartusche versehen. Die Planung von Baumeister [[Joseph Stengg]] wurde nach dessen Tod 1782 durch Christoph Stadler weitergeführt. 1860/61 beauftragte Fürstbischof [[Ottokar Maria Graf von Attems]] den Architekten Joseph Mixner mit einer [[Historismus|historistischen]] Umgestaltung des Westflügels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1902/03 erfolgte der Neubau des Südflügels unter der Leitung von Baumeister Johann Guido Wolf. 1927 wurde im Südflügel eine der Heiligen Dreifaltigkeit geweihte Kapelle eingerichtet. Am 1.&amp;amp;nbsp;November 1944 wurde das Bischöfliche Palais durch einen Bombentreffer vor allem am Südtrakt schwer beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Brunner: &#039;&#039; Bomben auf Graz.&#039;&#039; S. 174 und 178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Portal, 1782 von [[Johannes Piringer]] geschaffen, wurde vollkommen zerstört. Der Wiederaufbau dauerte von 1947 bis 1950 und wurde nach den Plänen der Architekten Harald Bleich und Franz Ignaz Gallowitsch ausgeführt. Dabei wurde das Portal vereinfacht wiederhergestellt. Zu Beginn der 1960er Jahre kam es zu einer Aufstockung des Bischöflichen Palais.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebner 80&amp;quot; /&amp;gt; Gegenwärtig ist in den Räumlichkeiten der Bischofssitz und das Bischöfliche Ordinariat untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Gestaltung  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischöfliches Palais Vorderseite.jpg|mini|Vorderseite am Bischofplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischöfliches Palais Graz Rückseite.jpg|mini|Rückseite]]&lt;br /&gt;
Der Bischofshof ist in seiner Gesamtheit die Summe verschiedener Stilepochen. Sein ältester Teil, der Ostflügel mit Gewölben in Keller und Erdgeschoß, stammt aus der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Um das Jahr 1500 kam es zur Errichtung des Nordflügels. Davon zeugen heute die [[Gotik|spätgotischen]] Türgewände aus Stein. Der Festsaal im zweiten Obergeschoß ist mit Deckenfresken aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ausgestattet. Die Darstellungen der heiligen Maria und des heiligen Benedikt wurden vermutlich von Franz Anton Stecher geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erfolgte ein Ausbau unter Bischof Leopold und um 1454 ein Um- und Neubau des Bischofhofes. Dabei wurde der Speisesaal zur Hauskapelle. Fürstbischof Graf Joseph Adam von Arco ließ um 1781 das Gebäude nach den Plänen von Joseph Stengg erweitern. 1861 wurde der Westtrakt unter dem Architekten [[Joseph Mixner]] errichtet und 1903 folgte der Südtrakt unter der Leitung von Johann Guido Wolf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio 59-60&amp;quot;&amp;gt;Schweigert: &#039;&#039;Dehio Graz.&#039;&#039; S. 59–60.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Komplex durch Bombentreffer stark beschädigt. Unter anderem führte das zur Zerstörung des josephinisch-klassizistischen Portals, das mit einem Wappen des Bistums versehen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walter Brunner (Historiker)|Walter Brunner]] |Titel=Bomben auf Graz |Verlag=Leykam |Ort=Graz |Jahr=1989 |ISBN=3-7011-7201-3 |Seiten=o.A. }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio 59-60&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Erschütterungen der Bombentreffer wurden im ersten Obergeschoß bis dahin verborgene Wandmalereien aus der Zeit um 1270 freigelegt. Sie zeigen figürliche Darstellungen aus dem [[Altes Testament|Alten]] und [[Neues Testament|Neuen Testament]] im romanischen [[Zackenstil]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebner 80&amp;quot; /&amp;gt; Es sind die ältesten erhaltenen Wandmalereien der Stadt Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{burgen-austria|id=1192|name=Graz - Bischofshof}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1950 erfolgte der Wiederaufbau des Bischöflichen Palais nach den Plänen der Architekten Bleich und Gallowitsch mit einer Vereinheitlichung der Hauptfassade, des Portals mit Durchfahrt zum Innenhof, sowie des gesamten Südtrakts.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigert: &#039;&#039;Dehio Graz.&#039;&#039; S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neubarocken Schmiedeeisengeländer des rekonstruierten Treppenhauses konnten wiederverwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Herwig Ebner]] |Titel=Burgen und Schlösser Graz, Leibnitz und West-Steiermark |Verlag=Birken |Ort=Wien |Jahr=1967 |ISBN=3-8503-0028-5 |Seiten=80}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Horst Schweigert]] |Titel=DEHIO Graz |Verlag=Schroll |Ort=Wien |Jahr=1979 |ISBN=3-7031-0475-9 |Seiten=59-60}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=1192|name=Graz - Bischofshof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/04/12.00/N|EW=15/26/31.34/E|type=landmark|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Grazer Palais&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kirchen und Ordensniederlassungen im Dekanat Graz-Mitte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graz-Innere Stadt, Bischofliches Palais}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)|Bischofliches Palais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Graz|Bischofliches Palais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Verwaltungssitz der Diözese Graz-Seckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Bischofsresidenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1250er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diözese Graz-Seckau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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	<entry>
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		<title>Arkenau</title>
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		<updated>2025-06-05T13:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Dominikanerpater und Gegner des NS-Regimes siehe [[Aurelius Arkenau]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg|Name=Arkenau|Heutiger Ortsname=Essen (Oldenburg)|Höhenordinate=|Poskarte=|Region-ISO=DE-NI|Unauffindbar=|Längengrad=7.91755|Breitengrad=52.68657|Mauerwerksmerkmale=|Bild=|Ständische Stellung=Grafen von Tecklenburg|Erhaltungszustand=Keine Reste|Typologie n. geo. Lage=Motte|Entstehungszeit=Um 1200|Alternativname=Arkenowe|Bilderwunsch=|Bildbeschreibung=|Höhe-Bezug=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Arkenau&#039;&#039;&#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]], [[hochmittelalter]]liche [[Motte (Burg)|Motte]] der [[Grafschaft Tecklenburg]] bei der Gemeinde [[Essen (Oldenburg)|Essen]] im niedersächsischen [[Landkreis Cloppenburg]]. Sie stand auf einer kleinen, vom Moor umgebenen Anhöhe beim heutigen Dorf Brokstreek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg Arkenau wurde um 1200 durch die Grafen von Tecklenburg errichtet. In der historischen Überlieferung erscheint sie nur ein einziges Mal. In der Chronik des von 1364 bis 1379 amtierenden Münsteraner Bischofs [[Florenz von Wevelinghoven]] wird ihre Zerstörung um 1235 beschrieben. Dies geschah während einer Fehde, die Bischof [[Konrad I. von Velber|Konrad I. von Osnabrück]] zusammen mit der [[Grafschaft Ravensberg]] gegen den Grafen Graf [[Otto I. (Tecklenburg)|Otto I. von Tecklenburg]] austrugen. Der Konflikt endete mit der Verpflichtung der Tecklenburger Grafen, die Burg nicht wieder aufzubauen und die Grenze zu Osnabrück anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1929 und 1930 wurde der Burgwall abgetragen, der Burghügel folgte 1966. Heute sind von der Burg keine Spuren mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der ovale Burghügel maß ca. 80 × 100 m ab der Basis und erhob sich ca. 4 m über seine Umgebung. Während der Planierungsarbeiten stieß man auf einen Brunnen, zahlreiche 3–4 m lange Pfähle sowie viele kleine Feldsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Bucholtz u. a.: &#039;&#039;Amt Cloppenburg und Amt Friesoythe&#039;&#039; (= &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Oldenburg&#039;&#039;. Band III). Oldenburg 1903, Nachdruck Wenner Osnabrück 1976, S. 28.&lt;br /&gt;
* Günter Müller: &#039;&#039;293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland.&#039;&#039; Kayser, Oldenburg 1977, S. 16.&lt;br /&gt;
* Dirk Beyer: &#039;&#039;Chronik der Gemeinde Essen/Oldb. Band I: Der Naturraum der Gemeinde Essen und ihre Geschichte bis 1400&#039;&#039;, Essen/Oldb. 2008, S. 166–169.&lt;br /&gt;
* Anonymus: &#039;&#039;Arkenau. Burg Arkenova in einer jetzt zum Hofe Arkenau gehörigen Wiese gelegen u. Familie Arkenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heimatblätter. Zeitschrift des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland.&#039;&#039; Band 12, 1930, S. 79–81, 97–99, 149, 160 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=6162 |Name=Arkenau |Autor=Frank Both |Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen|Arkenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte|Arkenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Cloppenburg|Arkenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Arkenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tecklenburg (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Bevergern&amp;diff=1032810</id>
		<title>Burg Bevergern</title>
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		<updated>2025-06-05T12:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Einzelnachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Zeichnung Burg Bevergern.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1100 / um 1300&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, Reste in neueren Teilen&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =Bistum Münster; Grafschaft Tecklenburg &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bevergern]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52/16/19.97/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/34/51.75/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Bevergern&#039;&#039;&#039;, eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Burg]]anlage im heutigen Ortskern der Ackerbürgerstadt [[Bevergern]] (ein Stadtteil von [[Hörstel]]) in der westfälischen Region [[Tecklenburger Land]] im heutigen [[Kreis Steinfurt]]. Sie wurde 1680 von [[Ferdinand von Fürstenberg (1626–1683)|Ferdinand II. von Fürstenberg]], [[Bischof von Münster]], gesprengt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Lage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Burg ===&lt;br /&gt;
Über den Anfang der Burg existieren zwei verschiedene Theorien: Entweder wurde sie in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts durch den Bischof von Münster oder in der 1. Hälfte des 14. Jhs. durch die [[Grafschaft Tecklenburg]] erbaut. 1385 wurde Bevergern durch Münsteraner Truppen erobert. 1387 erfolgte die Rückgabe der Burg an Graf [[Otto VI. (Tecklenburg)|Otto VI. von Tecklenburg]]. Am 25. Oktober 1400 muss der [[Nikolaus II. (Tecklenburg)|Graf Nikolaus II. von Tecklenburg]]  die Burg Bevergern mit Teilen seiner Grafschaft abgeben. Sie fiel dem Bischof von Münster zu. Danach baute Bischof [[Otto IV. von Hoya]] die Burg zu Beginn des 15. Jahrhunderts zu einer [[Kastellburg]] in der Art anderer Münsteraner Landesburgen aus. 1457 ging die Burg an den Gegenbischof [[Erich I. von Münster]], 1466 an den [[Herzog von Kleve]]. Von Dezember 1535 bis Januar 1536 wurde der Wiedertäufer [[Jan van Leiden]] in der Burg gefangen gehalten. Im Anschluss wurde er hingerichtet und sein Körper als Exempel in einem Korb an der [[St. Lamberti (Münster)|Lambertikirche]] aufgehängt. Weitere „[[Täufer]]“ sollen in der Burg eingesessen haben und auf dem Galgenkamp zwischen Bevergern und [[Rodde (Rheine)|Rodde]] hingerichtet worden sein. Die Burg diente zu dieser Zeit als Sitz von [[Drost]] und [[Rentmeister (Rentamt)|Rentmeister]] des Amtes Bevergern. Im Jahr 1560 fanden unter Bischof [[Bernhard von Raesfeld]] Umbauten statt, unter anderem wurde damals wohl der Renaissancegiebel an das Herrenhaus angefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dreißigjährige Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Bevergern.jpg|miniatur|Mosaikbild der alten Burg Bevergern an der St.-Antonius-Grundschule in Bevergern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Zeit in der Burg unruhiger.&lt;br /&gt;
Von 1634 bis 1652 gehörte die Burg den [[Oranien|Oraniern]], die so ihren Anspruch auf die [[Grafschaft Tecklenburg]] geltend machen wollten. Im Jahre 1637 kam Bevergern kurzzeitig wieder in Besitz des Bischofs von Münster. Mit Ende des Krieges mit dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] von Osnabrück und Münster wurden die Burg und der Ort wieder Münster zugesprochen. Trotz dieser Entscheidung wurde die Besetzung der Burg fortgesetzt. Am 28. August 1652 eroberten sieben Soldaten des [[Christoph Bernhard von Galen|Bischofs von Münster]] mit einer List die Burg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ibbenbürener Volkszeitung]] vom 23. Juni 2018: &#039;&#039;Ein ganz besonderes Bild&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die genaue Geschichte ist im Buch &#039;&#039;Sagen und Geschichten aus dem Tecklenburger Land&#039;&#039; von [[Friedrich Ernst Hunsche]] nachzulesen. Der Drost von Rheine und seine Leute sollen als Jagdausflug getarnt in die Nähe der Burg gelangt sein, wo schon ihre Verbündeten auf der Burg die Wachmannschaft überwältigt haben. Die Burgbesatzer wurden ohne Waffen nach [[Lingen (Ems)|Lingen]] geschickt. Am 15. Februar 1659 zahlte der Bischof von Münster dem Prinz von Oranien 120.000 Taler für den Verzicht auf die Burg und Bevergern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum vom 6. bis 15. März 1680 wurde die Burg von [[Ferdinand von Fürstenberg (1626–1683)|Bischof Ferdinand II.]] gesprengt aus Sorge, die Holländer könnten von Lingen aus die Burg wieder besetzen. Die Steine der Burg wurden für Bauten in der Umgebung verwendet (vermutlich z.&amp;amp;nbsp;B. beim Bau der Pfarrkirche [[St. Ludgerus (Elte)|St. Ludgerus]] in [[Elte (Rheine)|Elte]], der [[Alte Kirche St. Johannes d. T. (Mesum)|alten Kirche St. Johannes Baptist]] in [[Mesum]] oder der [[Bönekerskapelle]] in [[Rheine]]). 1910 wurden erstmals wieder Reste der alten Burg beim Bau eines Hauses gefunden. In der Altstadt sind die Grundmauern heute im Boden kenntlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Auf Bildquellen ist die vollständig verschwundene spätmittelalterliche Burg als rechteckige, vierflügelige Anlage mit vier Ecktürmen und einem großen Turm an der Nordseite überliefert. Ihre Größe betrug ca. 60 × 45 m. Der Turm stammt vermutlich noch von der Vorgängeranlage. Innen an der mit einem [[Wehrgang]] versehenen [[Ringmauer]] stehen die einzelnen Gebäude, das Hauptgebäude offensichtlich im Osten. Die weiteren Bauten sind auf einem Grundrissplan von 1680 als Kommandantenhaus, Kapelle, Schmiede, Pferdestall, Viehhaus, Brauhaus, Wachhaus und kleiner Hofsaal bezeichnet. Die Burg ist von einem Wassergraben umgeben, die Zugang erfolgt über eine [[Zugbrücke]] im Norden. Dort befindet sich auch die Vorburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Ludorff]]: &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Tecklenburg (= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen.&#039;&#039; Band 21). Schöningh, Münster 1907, S. 19–22.&lt;br /&gt;
* [[Karl Eugen Mummenhoff]]: &#039;&#039;Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Westfalen&#039;&#039;. Sonderheft 15). Aschendorff, Münster 1961, S. 118 f.&lt;br /&gt;
* Friedrich Ernst Hunsche: &#039;&#039;Rittersitze, adelige Häuser, Familien und Vasallen der ehemaligen Obergrafschaft Lingen, Amt Bevergern und weitere Tecklenburger Lehensträger.&#039;&#039; Tecklenburg 1989, S. 71–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|3336|Bevergern|Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147977596/1f9aecf3-23e3-462d-b570-6557738a152b.gif?quality=80,90&amp;amp;auto=webp&amp;amp;disable=upscale&amp;amp;width=824&amp;amp;height=842 Rekonstruktionszeichnung] von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Steinfurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen|Bevergern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hörstel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Bevergern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Steinfurt|Bevergern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Steinfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tecklenburg (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Burg Cloppenburg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Cloppenburg castle.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Im Vordergrund Baureste der Burg Cloppenburg, im Hintergrund das Amtshaus&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1. Hälfte 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Fundamentreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafschaft Tecklenburg, Fürstbistum Münster&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Cloppenburg]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52.847072&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.045002&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 40&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Cloppenburg&#039;&#039;&#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]], [[mittelalter]]liche [[Burg]] der [[Grafschaft Tecklenburg]] im Stadtzentrum von [[Cloppenburg]] (Burgstr. 9) im [[Landkreis Cloppenburg]] in [[Niedersachsen]] unmittelbar südlich der [[Soeste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Cloppenburg sollte den Grafen von Tecklenburg zur Sicherung ihres nördlichen Herrschaftsbereichs dienen. Zunächst entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts in unmittelbarer Nähe der Siedlung [[Krapendorf]] in der Soesteniederung auf einem Hof in Hemesburen (Hemmelsbühren) ein durch einen Wassergraben geschütztes [[Festes Haus]]. Vor 1297 wurde dieses durch eine [[Wasserburg]] ersetzt, die erstmals anlässlich eines Grundstückstausch am 5. Januar 1297 erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1297 ließ Graf [[Otto III. (Tecklenburg)|Otto III.]] von [[Tecklenburg]] zur Sicherung der Landeshoheit die Befestigungsanlage Cloppenburg in unmittelbarer Nähe der Siedlung [[Krapendorf]] an einer [[Soeste]]niederung auf einem Hof in Hemesburen (Hemmelsbühren) erbauen. Die Nennung eines [[Vogt]]es im Jahr 1297 demonstriert ihre Rolle als Verwaltungsmittelpunkt. Nachdem am 18. Juni 1393 die Bischöfe von [[Bistum Münster|Münster]] und [[Bistum Osnabrück|Osnabrück]] sowie die Städte [[Münster]] und [[Osnabrück]] ein Bündnis geschlossen hatten, wurde die „Cloppenburg“ und andere Burgen des Tecklenburger Nordlands noch im selben Jahr erobert. Sie kam am 28. Dezember 1396 an den Bischof von Münster [[Otto IV. von Hoya]], nachdem der Bischof [[Dietrich von Horne|Dietrich von Osnabrück]] seinen Anteil an Cloppenburg abgetreten hatte. Das Gebiet wurde nach dem Verzicht des Grafen [[Nikolaus II. von Tecklenburg]] dem [[Niederstift Münster]] einverleibt. Zu dessen Sicherung wurde die Cloppenburg durch Otto IV. zwischen 1400 und 1411 zu einer [[Kastellburg]] erweitert. Da nach bisherigem Kenntnisstand nur ein Eckturm errichtet wurde, blieb der Bau gegenüber anderen münsterschen Kastellburgen wie [[Burg Bevergern]] offenbar unvollendet. Die Burg wurde Sitz eines [[Drost]]en und bildete den Verwaltungsmittelpunkt des Amtes Cloppenburg. Mitte des 15. Jhs. wurden der Burgwall und der äußere Ringgraben angelegt, der von der Soeste gespeist wurde. 1547 fand ein Ausbau der Befestigung durch die Errichtung von zwei [[Zwinger (Architektur)|Zwingern]] und einer um den Burggraben verlaufenden Steinmauer statt. 1569 wurde der äußere Burgwall abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cloppenburg 1632.jpg|mini|links|Die Burg und der Ort Cloppenburg hinter der Stadtmauer, 1632]]&lt;br /&gt;
Am 24. August 1716 wurden die Burggebäude bei dem Großen Brand in Cloppenburg zerstört. 1805 wurde der verbliebene Burgturm gesprengt und ein [[Amthaus|Amtshaus]] zum Teil auf den Fundamenten der alten Burggebäude errichtet. 1909 wurde das Amtsgericht auf dem ehemaligen Burggelände gebaut. Der Burgplatz wurde 1959 in Teilbereichen archäologisch untersucht, 1987 folgte die Vorburg. Am 20. Juni 1960 fand auf dem früheren Burggelände die Einweihung des Kreisamtes statt. 1984 wurden im Stadtpark die Fundamente des runden Burgturms wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Burg wies eine Größe von max. 200 × 180 m auf und war durch einen doppelten [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Wassergraben]] mit mächtigem Innenwall geschützt. Oberflächlich sind heute nur noch das freigelegte und restaurierte Fundament eines großen [[Rundturm]]es zu sehen, der ehemals das Südwesteck der [[Kastellburg]] bildete. Der Durchmesser des Turmes beträgt 9,70 m bei einer Mauerstärke von 2,50 m. Die Fundamentierung erfolgte durch einen [[Pfahlrost]], auf dem ein [[Sandstein]]sockel aufsaß, bevor das aufgehende Mauerwerk aus [[Backstein|Ziegel]] erstellt wurde. Östlich schloss sich an den Turm der aus [[Findling]]ssteinen errichtete [[Palas]] an. Sein östlicher Flügel zeichnet sich heute im auf seinen Grundmauern stehenden Landgerichtsgebäude ab. Der Zugang zur Burg erfolgte auf der Westseite über eine [[Zugbrücke]] und vermutlich einem Tor[[Zwinger (Architektur)|zwinger]]. Ein bei den Ausgrabungen aufgefundener Pfahlrost Im Südwesteck wurde bei den Ausgrabungen ein Pfahlrost einer älteren Bebauungsstruktur aufgefunden. Im Südwesten schloss sich die 50 × 60 m große [[Vorburg]] an. Sie war durch eine 1 m starke Findlingsmauer befestigt, auf ihr stand offenbar nur ein Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Bucholtz u. a.: &#039;&#039;Amt Cloppenburg und Amt Friesoythe&#039;&#039; (= &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Herzogtums Oldenburg&#039;&#039;. Band III). Oldenburg 1903, Nachdruck Wenner Osnabrück 1976, S. 76–79.&lt;br /&gt;
* J. Kuropka/Stefan Burmeister/Frank Both: &#039;&#039;Cloppenburg.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Oldenburgisches Ortslexikon. Archäologie, Geografie und Geschichte des Oldenburger Landes.&#039;&#039; Oldenburg 2010, S. 180–187.&lt;br /&gt;
* Günter Müller: &#039;&#039;293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland.&#039;&#039; Kayser, Oldenburg 1977, S. 19–21.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Wilhelm Heine]]: Die Burg in Cloppenburg. In: Frank Both (Bearb.): &#039;&#039;Archäologische Denkmäler zwischen Weser und Ems&#039;&#039; (= &#039;&#039;Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland.&#039;&#039; Beiheft 34). Isensee, Oldenburg 2000, S. 229–231.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Ottenjann]]: &#039;&#039;Baugeschichte der Burg und Stadt Cloppenburg. Ein Beitrag zur Stadtkernforschung.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Oldenburger Jahrbuch.&#039;&#039; Band 65, 1966, S. 61–87.&lt;br /&gt;
* Helmut Ottenjann: Z&#039;&#039;ur Besiedlungsgeschichte der Stadt Cloppenburg und zur Baugeschichte der Burg Cloppenburg.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Cloppenburg.&#039;&#039; Band 1. Janssen, Cloppenburg 1985, S. 77–108.&lt;br /&gt;
* Michael Schmauder: &#039;&#039;Befunde und Funde der Burgausgrabung 1984.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Cloppenburg.&#039;&#039; Band 1. Janssen, Cloppenburg 1985, S. 109–120.&lt;br /&gt;
* Ludwig Middendorf: &#039;&#039;Die Anfänge der Burg und der Stadt Cloppenburg unter besonderer Berücksichtigung der topographischen Verhältnisse.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland.&#039;&#039; Band 63, 2014, S. 24–45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Cloppenburg}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|6192|Cloppenburg|Frank Both, Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/28942021/2/-/ &#039;&#039;Burg Cloppenburg&#039;&#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147974091/9d6fe27f-ed57-45ac-9c09-c689d2e4a7f1.gif Rekonstruktionsversuch] als Zeichnung im mittelalterlichen Zustand von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Niedersachsen|Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg im Landkreis Cloppenburg|Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tecklenburg (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Fuldaer Stadtschloss</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Stadtschloss Fulda (Südwestansicht).jpg|mini|Haupteingang des Stadtschlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuldaer Stadtschloss.jpg|mini|Ansicht vom Südturm des [[Fuldaer Dom]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das barocke &#039;&#039;&#039;Fuldaer Stadtschloss&#039;&#039;&#039; wurde 1706 bis 1714 von [[Johann Dientzenhofer]] als Residenz der [[Liste der Äbte und Bischöfe von Fulda|Fuldaer Fürstäbte und später der Fürstbischöfe]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Der erste Vorgängerbau des [[Fulda]]er Stadtschlosses war eine Abtsburg, die am Anfang des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gebaut wurde. Danach wurde die Burg am Anfang des 17. Jahrhunderts als Schlossanlage und im letzten Viertel des Jahrhunderts als [[Renaissance]]schloss umgebaut und erweitert. Johann Dientzenhofer baute die Anlage Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im Stil des [[Barock]]s um. Beim Umbau als Kurprinzen[[Regierungssitz|residenz]] Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss teilweise [[Klassizismus|spätklassizistisch]] umgeformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abtsburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fulda heertor.jpg|mini|Heertor auf der Stadtseite des Stadtschlosses, aus ihm ging man, an der Abtsburg vorbei, aus der Stadt heraus, um auf die [[Via Regia|„Hohe Straße“ Frankfurt-Leipzig]] zu kommen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Vorgängerbau des Fuldaer Stadtschlosses war eine [[Stadtburg]], die als „neue Burg“ am Ende der Amtszeit von Fürstabt [[Heinrich&amp;amp;nbsp;V. von Weilnau]] erstmals erwähnt wurde. Die genaue Bauzeit der Burg ist nicht bekannt, auch gibt es nur wenige Überlieferungen, die Rückschlüsse auf ihren Grundriss erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich V. nahm vermutlich einen Streit mit seinem [[Konvent (Kloster)|Konvent]] über die Verteilung der Klostereinnahmen zum Anlass, seine Residenz außerhalb des Klosters neu zu bauen. Der [[Stiftsdechant|Stiftsdekan]], der innerhalb des Klosters bereits viele Aufgaben des Abtes übernommen hatte, übersiedelte in die ehemalige Abtswohnung im Kloster auf dem Gelände der heutigen [[Dekanat|Domdechanei]]. Heinrich&amp;amp;nbsp;V. wählte für die Burg eine strategisch gute Lage zwischen dem Kloster und der Stadt. Auch achtete er auf einen Standort auf einer Anhöhe, um die neue Burg leichter verteidigen zu können. Die Burg repräsentierte die gestiegene Macht der Äbte, sie diente zur Repräsentation und zur besseren Verteidigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausgrabungen zwischen 1979 und 1982 im heutigen Ehrenhof und im Boden unterhalb des heutigen Mittelbaus weiß man, dass sich der südwestliche Teil der rechteckigen Burganlage auf dem heutigen Ehrenhof befand. Man fand dort Grabenstützmauern, das Untergeschoss eines südlichen Rundturmes (vermutlich der [[Bergfried]]) und Fragmente des Wehrganges und der Grabenbrücke. Die Burg war nach Quellenlage eine Bastion, die gleichzeitig der Stadtverteidigung diente, da ihre [[Ringmauer]] im Norden gleichzeitig die [[Stadtmauer]] bildete. Gegen die Stadt war die Burg mit der Ringmauer, dem Turm und einem Graben gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens im 16. Jahrhundert war die Burg im Südwesten gegen die Stadt hin mit drei Befestigungsanlagen gesichert, als zusätzliche Verteidigungsanlage diente eine [[Vorburg]]. Die Burg hatte im Nordwesten ein zweites Tor in der Stadtmauer (Heertor), über das der Zugang zur Burg gesichert war, ohne dass man die Stadt betreten musste. Auf der einzigen bekannten bildlichen Darstellung dieser Burg, einem Holzschnitt aus dem Jahr 1550 ist die Ost[[vedute]] der Stadt dargestellt, auch erkennt man die nordöstliche Flanke der Burganlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlossbauten ===&lt;br /&gt;
==== Erstes Schloss ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fulda schloss gartenfront.jpg|mini|Gartenfront des Stadtschlosses. Die viereckige Basis des Schlossturmes stammt noch von der Abtsburg, der achteckige Oberteil vom Renaissanceschloss.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Machtzuwachs und das gestiegene Repräsentationsbedürfnis des Abtes war Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts vermutlich der Anlass für den Umbau der [[Regierungssitz|Residenz]] zu einem Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1607 und 1612 wurde die Burg zu einem vierflügeligen Schloss umgebaut, wobei man einige Bauten der alten Burg einbezog. So ist der [[Palas]] der Abtsburg mit seinen Grundmauern noch im Mittel[[risalit]] des heutigen Schlosses enthalten. Das Aussehen des von Winter gebauten Schlosses lässt sich nur durch drei Zeichnungen (von 1669, 1704 und 1705) und die oben erwähnten Grabungen feststellen. Danach bildeten die vier dreistöckigen ungleichen Flügel in ihrem Innern einen unregelmäßig rechteckigen Innenhof. Zwei runde Treppentürme bildeten den Übergang der Seitenflügel zum Hauptflügel, dessen Dach höher war als die Dächer der übrigen Trakte. Das Gebäude war architektonisch schlicht gehalten. Eine Ausnahme bildeten der Giebelschmuck an den Schmalseiten und die Außenfassade des Hauptflügels. Sie war mit zwei Türmen flankiert und in ihrer Mitte befand sich ein terrassenartiger Vorbau mit Tordurchfahrt. In dem zweistöckigen [[Risalit]] über der Tordurchfahrt befand sich vermutlich der Altarraum der Schlosskapelle. Er hatte Giebel wie bei profanen Bauten, seitlich waren jedoch je zwei spitzbogige Maßwerkfenster eingebaut, wie sie in sakralen Bauten üblich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Renaissanceschloss ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Kupferstich fulda schloss 1655.jpg|mini|Kupferstich des Renaissanceschlosses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abt [[Bernhard Gustav von Baden-Durlach]] im Jahre 1671 sein Amt antrat, plante er schon ein Jahr später die Erweiterung der Residenz. Er begann mit dem Bau eines neuen zweistöckigen Flügels an der Westseite der Vierflügelanlage. Vollendet wurde dieser Flügel jedoch erst zwischen 1681 und 1683, als Abt [[Placidus von Droste]] den Bau mit eigenen Planungen abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vermutliche Ziel war, eine geschlossene Fassade gegen den Tier- bzw. Lustgarten zu errichten. Nach einer Zeichnung von 1705 ordnete sich dieser Seitentrakt in Richtung Garten der Vierflügelanlage unter. Der westliche Turm war in dieser Fassade nun in der Mitte angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Barockschloss ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses.jpg|mini|Fürstensaal, heute Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orangerie Fulda 029a.jpg|mini|Orangerie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Erweiterung begann 1706 unter Fürstabt [[Adalbert von Schleifras|Adalbert&amp;amp;nbsp;I. von Schleifras]], der Johann Dientzenhofer mit der Planung des neuen Schlosses beauftragte. Nach Quellenlage entwarf Dientzenhofer damit seinen ersten Profanbau. Die Grundsteinlegung war am 26.&amp;amp;nbsp;März 1708. Der Vierflügelanlage wurde ein weiterer neuer Flügel angesetzt, der zur Stadt hin ausgerichtet war. So entstand der Ehrenhof. Weiterhin baute er das restliche Schloss im Stil des Barocks um. Da Dientzenhofer im Jahre 1711 nach Bamberg zurückging, ist zu vermuten, dass die Arbeiten zu dieser Zeit weitgehend fertig waren. Bis 1713 wurden die Umbauarbeiten am Mitteltrakt und in den Nordflügeln beendet. Der Innenausbau ging noch bis in das Spätjahr 1714 weiter. Dazu gehörten vor allem die Arbeiten am Haupttreppenhaus und an den Freitreppen im Ehrenhof, die von Hans Georg Mainwolff, dem früheren Polier Dientzenhofers, errichtet wurden. Der Tod des Abtes im Jahre 1714 hatte eine vierjährige Bauunterbrechung zur Folge. Im Jahr 1719 wurden die Arbeiten abgeschlossen, da schon 1720 viele Künstler für die Innenausstattung des Schlosses anwesend waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage bestand nun aus dem dreistöckigen Hauptflügel bzw. Quertrakt mit seinen zwei östlich angesetzten, im Dachbereich niedrigeren Seitenflügeln. Diesen schlossen sich die etwas schmaleren zweistöckigen Bauten des Marstalls an, die den Innenhof nach außen abschlossen. Im nördlichen Seitenflügel blieb der Turm aus dem Renaissanceschloss bestehen. Der Hauptflügel ging über die gesamte Breite der Anlage und beherrschte das Schloss architektonisch durch sein steiles und hohes Walmdach und den wenig hervortretenden Mittelrisalit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen bildeten zwei dem Hauptflügel angesetzte zweistöckige Seitentrakte den Ehrenhof, der zum Dienstagsmarkt hin durch Pfeiler und Gitter abgeschlossen wurde. In der Mitte waren die Pfeiler bzw. die Gitter zum Eingangstor hin nach innen eingewölbt. Die Fassaden waren schlicht gehalten, die Fenster hatten schmale, profilierte Rahmen. Sie waren in den oberen Ecken zweifach verkröpft und mit trapezförmigen Schlusssteinen am Sturz abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kurprinzenresidenz ====&lt;br /&gt;
Der Barockbau blieb weitgehend bestehen. Als Kurfürst [[Wilhelm I. (Hessen-Kassel)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I. von Hessen]] das Fürstentum übernahm, ließ er 1817 und 1818 die Flügel am Residenzgarten im spät[[Klassizismus|klassizistischen]] Stil umbauen. Er beauftragte damit den Oberhofbaumeister [[Johann Conrad Bromeis (Architekt)|Johann Conrad Bromeis]]. Das Schloss wurde die Residenz des Kurprinzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegelsaal des Fuldaer Stadtschlosses.jpg|mini|Der Spiegelsaal des Fuldaer Stadtschlosses.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute dienen Teile des Stadtschlosses als Sitz der [[Stadtverwaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der historischen Räume können besichtigt werden und befinden sich nahezu im Originalzustand. Außerdem ist eine große Anzahl Kunstwerke ausgestellt (u. a. [[Gemälde]], [[Stuck]]arbeiten, [[Porzellan]]). Ein besonderer Raum ist der Spiegelsaal (auch Spiegelkabinett genannt). Der ehemalige Ankleideraum des Fürstabtes ist mit hunderten kleiner und großer Spiegel ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franziskus Büll]] / Friedhelm Jürgensmeier (Hrsg.): &#039;&#039;Germania Benedictina, Bd.7 Hessen&#039;&#039;. EOS Verlag, Ottobeuren 2004, S. 367ff.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &#039;&#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&#039;&#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;130f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Fulda|Fuldaer Stadtschloss}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|8128|Fulda|Thorsten Sonnemann}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tourismus-fulda.de/sehenswuerdigkeiten/museen/einzelansicht/fuehrung/show/fuehrung/stadtschloss-historische-raeume.html?tx_ttvfulda_fuehrung%5Bftype%5D=2&amp;amp;tx_ttvfulda_fuehrung%5Bfuehrunguid%5D=&amp;amp;cHash=091539931061d00595020089b30fcda1 Fuldaer Stadtschloss]. In: Tourismus-Fulda.de&lt;br /&gt;
* [https://www.museen-in-hessen.de/de/museen/stadtschloss_fulda Fuldaer Stadtschloss]. In: Museen-in-Hessen.de&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/bd.php?id=13815 Fuldaer Stadtschloss]. In: AlleBurgen.de&lt;br /&gt;
* [https://schloesser.gnm.de/wiki/Fulda,_Stadtschloss Fuldaer Stadtschloss] im Wiki des Projekts „Renaissanceschlösser in Hessen“ am [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Ansicht des Kurfürstlichen Schlosses, 1840 |DB=OA |ID=1508 |datum=2007-10-05 |zugriff=2019-10-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=6063396-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Hessen|Fulda, Park des Stadtschlosses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Fulda|Stadtschloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/33/14/N |EW=9/40/32/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Siedlinghausen&amp;diff=1023291</id>
		<title>Schloss Siedlinghausen</title>
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		<updated>2025-06-05T12:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss in Siedlinghausen.jpg|mini|Altes Schloss, vor Modernisierung 1966]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdschloss Siedlinghausen.jpg|mini|Ehemaliges Jagdschloss Siedlinghausen, 2007]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige &#039;&#039;&#039;Jagdschloss Siedlinghausen&#039;&#039;&#039; liegt rund drei Kilometer vor der Ortsmitte [[Siedlinghausen]]s entfernt am Fuße des Steinbergs (713 m) an der L 742 zwischen Siedlinghausen und dem [[Schmallenberg]]er Stadtteil [[Rehsiepen (Schmallenberg)|Rehsiepen]] in der Nähe des Flusses [[Neger (Ruhr)|Neger]]. Westlich der Landstraße liegt direkt das [[Naturschutzgebiet Neger- und Birautal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Siedlinghausen wurde erstmals 1314 im Güterverzeichnis des [[Stift Meschede]] erwähnt. Der Name ist vermutlich auf „Sedelhof“ (Herrenhof, Sitz der Adligen) zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das adelige Haus war von Beginn an bedeutsam für Siedlinghausen. Das Gut stand um 1300 zunächst am Potthof in Siedlinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme des Gutes um 1370 durch die Familie von [[Gaugreben]] baute zehn Jahre später der neue Eigentümer auf dem Wolfhagen ein neues Domizil. Bis 1657 blieb das Gut im Besitz der Familie von Gaugreben. Danach fiel es durch Erbfolge an [[Caspar Christian Vogt von Elspe]], der auch neue Gutsgebäude errichten ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1750 bis 1810 gelangte das Gut Siedlinghausen wiederum durch Erbfolge in den Besitz der [[Vincke (Adelsgeschlecht)|Familie von Vincke]]. Diese boten 1810 zunächst der Gemeinde das Gut zum Kauf an. Nachdem der Gemeinderat den Kauf abgelehnt hatte, erwarb Freiherr Friedrich Leopold von [[Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)|Fürstenberg]] den Besitz. Der Freiherr ließ anschließend das ramponierte Gutsgebäude abreißen. Die Ansicht der ehemaligen Burg Siedlinghausen ist nur noch auf einer alten Jagdgrenzkarte von 1658 im [[Schloss Herdringen|Herdringer Archiv]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 erhält Freiherr von Fürstenberg von der Gemeinde eine Baugenehmigung für den Bau eines [[Jagdschloss]]es. Im Jahre 1966 wurde das Schloss in ein Wohnhaus umgebaut. Hierbei ist die Fassade des Gebäudes entfeinert worden, was dem Gebäude eine zeitgemäßere Optik geben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bietet eine Hotelgesellschaft hier Ferienwohnungen unter der Bezeichnung Jagdschloss Siedlinghausen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://siedlinghausen.eu/cms/pages/home/ortsgeschichte.php Geschichte von Siedlinghausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.2190 |EW=08.4606 |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlossruine in Deutschland|Siedlinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdschloss in Nordrhein-Westfalen|Siedlinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Winterberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Hochsauerlandkreis|Siedlinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<title>Schloss Adolfsburg</title>
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		<updated>2025-06-05T12:13:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kirchhundem-Oberhundem Schloss Adolfsburg FFSW-0481.jpg|mini|Luftbild des Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Adolfsburg 03.jpg|mini|Ansicht des Schlosses von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Adolfsburg&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Adolphsburg&#039;&#039; geschrieben, ist ein [[Wasserburg|Wasserschloss]] im Hundemtal am Ortseingang von [[Oberhundem]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Kirchhundem]] im [[Kreis Olpe]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StichSchlossAdolfsburg01.jpg|mini|Alter Stich der Adolfsburg, kurz nach Fertigstellung des Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Adolfsburg Innenhof.jpg|mini|Innenhof]]&lt;br /&gt;
Schloss Adolfsburg führt seinen Namen auf den Erbauer [[Johann Adolf von Fürstenberg]] zurück, der es in den 1670er Jahren wahrscheinlich nach Plänen von [[Ambrosius von Oelde]] auf den Resten eines alten Burgsitzes errichten ließ.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;alleburgen&amp;quot; /&amp;gt; Es handelt sich um ein [[barock]]es Wasserschloss, das für den Bauherrn hauptsächlich als Erholungs- und Alterssitz gedacht war. Johann Adolf von Fürstenberg, ein Spross der seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter anderem in den Ämtern [[Amt Bilstein|Bilstein]] und [[Amt Waldenburg|Waldenburg]] begüterten Familie, gehörte dem geistlichen Stand an. Er war Mitglied des [[Domkapitel]]s von [[Münster]] sowie [[Kapitular|Domherr]] und [[Propst]] zum Heiligen Kreuz in [[Hildesheim]]. &amp;lt;!-- 1681 wurde er Dompropst in [[Paderborn]]. An weltlichen Ämtern übte er die Funktion eines Geheimen Rates in Münster und Paderborn aus. Von 1662 bis 1684 war er [[Drost]] der Ämter Bilstein, [[Amt Fredeburg|Fredeburg]] und Waldenburg. -- Was hat das denn mit dem Schloss zu tun? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kamine im [[Rittersaal]] sowie eine [[Alabaster]]büste Johann Adolfs von Fürstenberg sind Arbeiten des [[Bildhauerei|Bildhauers]] [[Johann Mauritz Gröninger]]. Vermutlich geht auch die frühere Barockausstattung des Rittersaales auf Entwürfe Gröningers zurück.&amp;lt;!-- Quelle für diese Vermutung??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Bau ermöglichte der Ankauf verschiedener Bauerngüter in Oberhundem durch Johann Adolf aus dem Besitz der Eheleute Wilhelm Heinrich von Bruch und Johanna Maria Stael von Holstein, darunter der so genannte Waltmanns- oder Brucher Hof. Durch Diplom vom 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1676 erhob [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Leopold I. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] zum [[adel]]igen Herrensitz. Johann Adolf von Fürstenberg betrieb in und um Oberhundem intensiven Grunderwerb und arrondierte damit seinen dortigen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorburg entstand um das Jahr 1681.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;alleburgen&amp;quot; /&amp;gt; Nach Johann Adolf, der von 1679 bis zu seinem Tod 1704 seinen ständigen Wohnsitz in Schloss Adolfsburg hatte, wohnten dort noch zwei weitere Generationen der Familie [[Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Fürstenberg]], und zwar [[Clemens Lothar Ferdinand von Fürstenberg|Clemens Lothar]] (1725–1791) mit seiner Familie von 1758 bis zum Ende der 1780er Jahre und der 1766 dort geborene Friedrich Leopold von 1819 bis zu seinem Tod 1835.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Generationen der Familie von Fürstenberg nahmen ihren Stammsitz in [[Schloss Herdringen]] bei [[Arnsberg]]. Deshalb erfüllte die Adolfsburg für sie nur noch die Funktion eines [[Jagdschloss]]es. Im 18. Jahrhundert gehörten fünf Jagdbezirke rund um [[Heidschott]], [[Heinsberg (Kirchhundem)|Heinsberg]], [[Oberhundem]], [[Saalhausen (Lennestadt)|Saalhausen]] und [[Fleckenberg]] zur Burg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Eberts |url=https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/fundgrube-der-heimatgeschichte-id8539161.html |titel=Fundgrube der Heimatgeschichte |datum=2013-10-08 |abruf=2020-10-04 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Vorburg wurden durch einen Brand im Jahr 1901 zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alleburgen&amp;quot; /&amp;gt; Teile der Innenausstattung des Schlosses wurden Anfang des 20. Jahrhunderts für die Neugestaltung des Inneren von Schloss Herdringen verwandt. Dazu gehören barocke Portale und die [[Ledertapete]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schloss-herdringen.de/index.php?s=ledersaal Ledersaal Schloss Herdringen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das Gebäude wieder einer kontinuierlichen Nutzung zuzuführen, wurde es 1919 an die [[Missionare von der Heiligen Familie]] vermietet, die dort ihre erste Missionsschule auf deutschem Boden errichteten. 1940 kam es zur Schließung der Schule durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] waren in der Adolfsburg Evakuierte untergebracht. Außerdem waren hier aus Sicherheitsgründen Teile der Sammlung des Stadtmuseums [[Düsseldorf]] deponiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Meinolf Lüttecke |url=https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/familie-bilsing-90-jahre-burg-schnellenberg-id214227911.html |titel=Familie Bilsing: 90 Jahre Burg Schnellenberg |datum=2018-05-07 |abruf=2020-10-04 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1946 konnte die Missionsschule mit zunächst zehn Schülern ihren Betrieb wieder aufnehmen. Seitdem der Orden und die Schule in das 1956 bei [[Altenhundem]] errichtete [[Kloster und Gymnasium Maria Königin]] eingezogen waren, stand Schloss Adolfsburg über mehrere Jahrzehnte leer und war vom Verfall bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jahrelangen intensiven Bemühungen um den Erhalt des Bauwerks gelang es Mitte der 1980er Jahre, einen Investor zu finden, der bereit war, das Schloss zu [[Restaurierung|restaurieren]] und einer angemessenen Nutzung zuzuführen. Am 7.&amp;amp;nbsp;März 1985 wurde die Adolfsburg als [[Baudenkmal]] in die [[Liste der Baudenkmäler in Kirchhundem|Denkmalliste der Gemeinde Kirchhundem]] eingetragen. Zwischenzeitlich wurde das Schloss in einzelne Wohneinheiten unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bei dem Schloss handelt es sich um einen barocken Herrensitz mit Vor- und Hauptburg. Das Haupthaus ist zweigeschossig mit zwei vorspringenden Pavillontürmen auf der Westseite und einem quadratischen Treppenturm mit Barockportal auf der Hofseite. Im nördlichen Wirtschaftstrakt befindet sich ein zweigeschossiger [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellenraum]]. Die zum Schloss gehörende Parkanlage entstand 1713 und ist zum Teil noch erhalten. Auf einem Teil des Parkes entstand 1970 ein [[Hallenbad]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;alleburgen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.alleburgen.de/bd.php?id=18972|titel=Wasserschloss Apolphsburg|hrsg=alleburgen.de|abruf=2019-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das etwa zeitgleich entstandene Schloss der [[Deutschordenskommende Mülheim]] ist weitgehend baugleich mit Schloss Adolfsburg errichtet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Streber |url=https://www.wp.de/staedte/warstein-und-umland/was-detlef-gruender-jetzt-mit-dem-schloss-muelheim-vor-hat-id216205749.html |titel=Was Detlef Gründer jetzt mit dem Schloss Mülheim vor hat |datum=2019-01-14 |abruf=2020-10-04 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Schloss befindet sich in der Nähe des westlichen Ortseingangs. Südlich des Schlosses fließt die [[Hundem]], welche in der [[Lenne (Ruhr)|Lenne]] mündet, vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Becker, Martin Vormberg: &#039;&#039;Kirchhundem. Geschichte des Amtes und der Gemeinde&#039;&#039;. Gemeinde Kirchhundem, Kirchhundem 1994, ISBN 3-923483-15-5.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adolf Färber: &#039;&#039;Adolfsburg und Rüsper Wald&#039;&#039;. Olpe 1941.&lt;br /&gt;
* Theo Hundt: &#039;&#039;Die Adolfsburg, ein Wasserschloss&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe&#039;&#039;. 69.&amp;amp;nbsp;Folge, Nr. 4, 1967, S..&amp;amp;nbsp;235–236.&lt;br /&gt;
* Aloys Klein (Hrsg.): &#039;&#039;Beiträge zur Geschichte. Kirchspiel und Gemeinde Oberhundem&#039;&#039;. Selbstverlag, Oberhundem 1972.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albert Ludorff]]: &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Olpe&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen]]&#039;&#039;. Band&amp;amp;nbsp;14). Schöningh, Paderborn/Münster i. W. 1903, S.&amp;amp;nbsp;82–83, Tafel 36–38 ([https://archive.org/stream/bauundkunstdenkm14ludouoft#page/82/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
* Margarete Lippe: &#039;&#039;Unbekannte Arbeiten von Johann Mauritz Gröninger auf der Adolfsburg und Schloss Herdringen&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde&#039;&#039;. 21.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, 1936, Heft 5, S.&amp;amp;nbsp;207ff.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Martin Vormberg: &#039;&#039;Schloss Adolfsburg bei Oberhundem&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe&#039;&#039;. 219. Folge, Nr. 2, 2005. Beschreibung zum Titelbild.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: [[Dehio-Handbuch|Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]: Dehio-Handbuch, Nordrhein-Westfalen II: Westfalen. Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der LWL-Denkmalpflege u.&amp;amp;nbsp;a.; unter wiss. Leitung von Ursula Quednau. Paderborn 2001, Artikel: Kriechendem, Adolfsburg&lt;br /&gt;
* Martin Vormberg: &#039;&#039;Die Jagdbezirke von Schloss Adolfsburg. Historische Ortsansichten und Landschaftselemente im Südsauerland um 1743/44&#039;&#039;. Kirchhundem 2013.&lt;br /&gt;
* Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe, Frankfurt am Main 1987&lt;br /&gt;
* Kracht, August: Burgen und Schlösser im Sauerland, Siegerland und an der Ruhr, München 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/05/07/N |EW=08/10/11/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Adolfsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdschloss in Nordrhein-Westfalen|Adolfsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kirchhundem|Adolfsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Olpe|Adolfsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Adolfsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1670er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Kreis Olpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kirchhundem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Residenz_(Passau)&amp;diff=846461</id>
		<title>Residenz (Passau)</title>
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		<updated>2025-06-05T11:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Residenz Passau.jpg|thumb|Alte und Neue Residenz]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Fürstbischöfliche Residenz&#039;&#039;&#039; in der Altstadt von [[Passau]] erstreckt sich als 200&amp;amp;nbsp;Meter langer Gebäudekomplex entlang dem  [[Inn]]ufer und gegenüber dem [[Dom St. Stephan|Dom]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Bischofsresidenz]] besteht aus der [[Alte Residenz Passau|Alten Residenz]], die heute das Landgericht beherbergt und der [[Neue Residenz Passau|Neuen Residenz]]. Die &#039;&#039;Alte Residenz&#039;&#039; stammt im Kern aus dem 13. Jahrhundert und wurde nach den beiden Stadtbränden von 1662 und 1680 wiederhergestellt. Die &#039;&#039;Neue Residenz&#039;&#039; wurde um 1707–1730 erbaut nach Plänen von [[Domenico d’Angeli]] und [[Antonio Beduzzi]]. Alte und neue Residenz sind durch den sogenannten &#039;&#039;Saalbau&#039;&#039; verbunden, der ursprünglich die fürstbischöfliche Hofbibliothek&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Xaver Schuster: &#039;&#039;Die ehemalige fürstbischöflich-passauische Hofbibliothek.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Die ostbairischen Grenzmarken.&#039;&#039; Band 13, 1924, S. 33–37.&amp;lt;/ref&amp;gt; beherbergte und heute das [[Domschatz- und Diözesanmuseum (Passau)|Domschatz- und Diözesanmuseum]]. Der &#039;&#039;Parlamentensaal&#039;&#039; im 2.&amp;amp;nbsp;Obergeschoss mit Stuckdecke der Holzinger-Schule wurde früher &#039;&#039;Papstsaal&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Durchgang unter dem südlichen Domturm zur Zengergasse befindet sich das sogenannte &#039;&#039;Fürstliche Neugebäud&#039;&#039;, wegen seines Terrassengartens auch &#039;&#039;sala terrena&#039;&#039; genannt, das 1708 von [[Jacob Pawagner]] erbaut wurde und in dem bis 2003 ein Postamt untergebracht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen &#039;&#039;fürstbischöflichen Opernhaus&#039;&#039; im Westen des Komplexes befindet sich heute das [[Stadttheater Passau]]. Das 1645 ursprünglich als Ballhaus errichtete Gebäude, wurde ab 1770 als Hofkomödienhaus genutzt und schließlich 1783 auf Anweisung von Fürstbischof von [[Joseph Franz Anton von Auersperg|Auersperg]] durch [[Johann Georg Hagenauer]] zum Opernhaus umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neue Residenz (Passau)}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alte Residenz (Passau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Denkmäler in Bayern|Ndb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.5740 |EW=13.4667 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Passau, Residenz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Passau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort der Exekutive in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtpalais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Bischofsresidenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudekomplex in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Passau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%BCbecker_Bischofshof&amp;diff=2462458</id>
		<title>Lübecker Bischofshof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%BCbecker_Bischofshof&amp;diff=2462458"/>
		<updated>2025-06-05T11:52:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:WP Bischofshof Lübeck 1818.jpg|mini|Der Lübecker Bischofshof (1818)]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Bischofshof&#039;&#039;&#039; war die [[Lübeck]]er [[Kurie (Gebäude)|Kurie]] und lange Zeit Residenz der [[Liste der Bischöfe von Lübeck|Bischöfe von Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Bischofshof nahm das direkt gegenüber vom [[Lübecker Dom|Dom]] gelegene heutige Grundstück [[Domkirchhof]] 2–6 ein, auf dem sich heute ein Teil der [[Oberschule zum Dom]] sowie eine benachbarte Grundschule befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der älteste schriftliche Beleg für die Existenz des Bischofshofs bezieht sich auf den 1317 bis 1341 amtierenden [[Heinrich II. Bochholt|Bischof Bochholt]], der dort ein &#039;&#039;großes steinernes Haus&#039;&#039; errichten ließ. Bauliche Befunde bei Abrissarbeiten im Jahre 1887 (siehe weiter unten) deuten aber darauf hin, dass Bochholt ein bereits bestehendes Gebäude erweiterte oder umbaute.&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert erfolgte ein erheblicher Ausbau durch [[Nikolaus II. Sachau|Bischof Sachau]], der ein weiteres &#039;&#039; großes steinernes Haus&#039;&#039; aufführte, das über eine ausdrücklich erwähnte eigene Kapelle mit [[Gewölbe|Deckengewölbe]] verfügte, sowie ein &#039;&#039;langes steinernes Haus&#039;&#039;, in dem sich die Unterkünfte für sein [[Gefolge]] sowie die Stallungen befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ab 1350 residierten die Lübecker Bischöfe nicht mehr in der Stadt selbst, sondern bevorzugten das [[Eutiner Schloss]], wo sie im Unterschied zur [[Freie Reichsstadt|Freien Reichsstadt]] Lübeck als [[Fürstbischof|Fürstbischöfe]] selber die Obrigkeit darstellten. Nach der [[Reformation]] büßte der Bischofshof seine Bedeutung endgültig ein und diente nur noch als gelegentliche Unterkunft.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Hochstift Lübeck|Hochstifts Lübeck]] im [[Reichsdeputationshauptschluss]] ging der Bischofshof 1804 in Privatbesitz über und wurde 1819 bis auf einen Wirtschaftstrakt, der die beiden Hauptgebäude verband und bei dem es sich wohl um das &#039;&#039;lange steinerne Haus&#039;&#039; Bischof Sachaus handelte, abgebrochen. 1850 bezog die [[Domschule Lübeck|Domschule]] den Bischofshof. 1887 erfolgte auch der Abriss dieses letzten Bauwerks, da das Grundstück für den Bau des neuen Schulgebäudes benötigt wurde. Dabei entdeckte man an der zum Dom weisenden Außenmauer Überreste eines monumentalen [[Wandgemälde]]s, das auf die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert datiert werden konnte. Dieser Fund zeigte, dass der Ursprungsbau bereits vor Bischof Bochholts Amtszeit bestanden haben musste. Das auch &#039;&#039;Catalogus episcoporum lubicensium&#039;&#039; genannte Gemälde, eine gelegentlich in Urkunden erwähnte lebensgroße Darstellung der frühesten Bischöfe Lübecks, gehörte zur Ausgestaltung der [[Aula]] im Erdgeschoss von Bochholts &#039;&#039;steinernem Haus&#039;&#039;. Hierdurch wurde auch klar, dass der zum Dom orientierte Flügel der Bau Bochholts gewesen sein muss, der andere hingegen der von Sachau errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Diebel Bischofshof.jpg|mini|Rot umrandet: Der Bischofshof auf Elias Diebels Stadtansicht von 1552]]&lt;br /&gt;
Das Aussehen des Bischofshofs ist im Wesentlichen durch zwei bildliche Darstellungen überliefert. [[Elias Diebel]]s monumentale [[Lübecker Stadtansicht des Elias Diebel|Stadtansicht von 1552]] zeigt den Gebäudekomplex vor dem Dom zwar durch gegenläufige Perspektiven verzerrt, aber in individueller Darstellung. Deutlich erkennbar sind die beiden Hauptgebäude des 14. und 15. Jahrhunderts sowie der verbindende Wirtschaftstrakt. Auch der kleine Glockenturm, der in einigen alten Quellen erwähnt wurde, ist abgebildet. Die Bauten weisen die auch für die Bürgerhäuser typischen [[Treppengiebel]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere wichtige Darstellung wurde 1818, ein Jahr vor dem Abriss der Hauptgebäude, von einem unbekannten Künstler angefertigt und vermittelt einen Eindruck vom letzten Zustand des Komplexes. Die Treppengiebel sind verschwunden, an ihre Stelle traten [[Walmdach|Walmdächer]]. Die genauen baulichen Beziehungen der einzelnen Gebäudeteile zueinander gehen aus dem Bild nicht völlig eindeutig hervor, da der Künstler besonders bei den verschachtelten Anbauten ganz rechts Schwierigkeiten hatte, eine konsistente Perspektive anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Hasse (Kunsthistoriker)|Max Hasse]]: &#039;&#039;Der Lübecker Bischofshof.&#039;&#039; In: [[Paul Brockhaus]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Der Wagen]] 1963.&#039;&#039; Schmidt-Römhild, Lübeck 1963, S. 18–22.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Baltzer (Architekt)|Johannes Baltzer]], [[Friedrich Bruns]]: &#039;&#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck.&#039;&#039; Herausgegeben von der Baubehörde. Band III: &#039;&#039;Kirche zu Alt-Lübeck. Dom. Jakobikirche. Ägidienkirche.&#039;&#039; Verlag von Bernhard Nöhring, Lübeck 1920, S. 302f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.861119|EW=10.687226|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubecker Bischofshof}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Lübeck|Bischofshof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lübecker Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Lübeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rosengarten_(Bamberg)&amp;diff=548580</id>
		<title>Rosengarten (Bamberg)</title>
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		<updated>2025-06-05T11:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Bamberg]]er &#039;&#039;&#039;Rosengarten&#039;&#039;&#039; ist ein [[Barockgarten]] hinter der [[Neue Residenz (Bamberg)|Neuen Residenz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosengarten Residenz Bamberg Übersichtsplan.JPG|mini|Übersichtsplan]]&lt;br /&gt;
Der Garten ist durch ein zentrales Wegekreuz gegliedert, in dessen Schnittpunkt ein Brunnenbecken liegt. Er ist von geschnittenen Linden eingerahmt. Auf den von Buchshecken eingefassten Beeten blühen 4.500 Rosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamberg-Rosengarten-Panorama.JPG|zentriert|500px|Rosengarten – im Hintergrund die Neue Residenz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto von Griechenland 01.JPG|mini|hochkant=0.6|Erinnerungstafel für König Otto und Königin Amalie von Griechenland]]&lt;br /&gt;
Vor Anlage des Rosengartens gab es auf dem gleichen Gelände im 16. Jahrhundert einen [[Renaissancegarten]], der im Jahr 1733 unter [[Fürstbischof]] [[Friedrich Carl von Schönborn]] in einen Barockgarten umgewandelt wurde. Die Planung des Gartens wurde dem renommierten Baumeister [[Balthasar Neumann]] übertragen. Von dem Baumeister [[Johann Jakob Michael Küchel]] stammt der Gartenpavillon im Stil des [[Rokoko]]. Die Skulpturen aus dem Themenkreis der antiken Mythologie (Entstehungsjahre 1760–1761) stammen von Ferdinand Tietz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Erinnerungsmal für [[Otto (Griechenland)|Otto von Griechenland]] und seine Gemahlin [[Amalie von Oldenburg|Amalie]] findet sich in einem Blendbogen der Mauer vor. Die Inschrift ist in griechischer und deutscher Sprache. Otto und Amalie lebten bis zu ihrem Tod in der angrenzenden, ehemals fürstbischöflichen Residenz, wo sie jeden Abend zwischen sechs und acht als Erinnerung an ihre Zeit in Griechenland eine Griechischstunde abhielten, in der sie sich ausschließlich auf Griechisch unterhielten. Passend dazu war der Hofstaat in griechische Trachten gekleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamberg-Residenzblick.JPG|mini|500px|zentriert|Bamberg-Panorama vom Rosengarten aus]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; caption=&amp;quot;Bilder vom Rosengarten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rosengarten Residenz Bamberg Übersicht.JPG|Übersicht&lt;br /&gt;
Rosengarten Residenz Bamberg Frühling Sommer.JPG|Frühling/Sommer&lt;br /&gt;
Rosengarten Residenz Bamberg Herbst Winter.JPG|Herbst/Winter&lt;br /&gt;
Bamberg-Rosengarten-Figur.JPG|Skulptur von [[Ferdinand Tietz]]&lt;br /&gt;
Bamberg-NeueResidenz1-Asio.JPG|Putto&lt;br /&gt;
Bamberg, Neue Residenz, Rosengarten-017.jpg|Neptun&lt;br /&gt;
Bamberg, Neue Residenz, Rosengarten-009.jpg|&lt;br /&gt;
2018 Bamberg Rosengarten 5.jpg&lt;br /&gt;
Rosengarten Bamberg.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Rosengarten Bamberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/garten/objekte/bamberg.htm Bayerische Schlösserverwaltung]&lt;br /&gt;
* [http://www.bamberg.info/www_tks/Bamberg_Sehenswuerdigkeiten_garten_rosengarten_119_23_0_f.htm? www.bamberg.info]&lt;br /&gt;
* [http://bamberg.bayern-online.de/02_Tourismus/Gaerten_und_Parks/Rosengarten/ bamberg.bayern-online.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/53/31/N |EW=10/52/54/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4647185-6|VIAF=35144648263207423601}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosarium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in Europa|Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bischofspfalz_Speyer&amp;diff=1246561</id>
		<title>Bischofspfalz Speyer</title>
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		<updated>2025-06-05T11:32:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=49.31758 |EW=8.44325 |type=landmark |region=DE}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Speyer Dom und Bischofspfalz Merian 1640.jpg|mini|Dom und Bischofspfalz (rechts daneben, mit 11 bezeichnet), nach [[Matthäus Merian]], 1640]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofspfalz Speyer.jpg|mini|Bischöfliche Pfalz 1765 (links zum Domgrundriss hin, der noch stehende Arkadenbogen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bischofspfalz&#039;&#039;&#039; zu [[Speyer]] ist eine abgegangene [[Bischofsresidenz]] neben dem [[Speyerer Dom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage des ersten Bischofssitzes ist nicht gesichert, ebenso wenig wie die des vorsalischen Domes, jedoch erscheint es naheliegend, sie auf der Spitze der [[Speyer#Flussterrassen|Flussterrasse]] in der Nähe des heutigen Domes zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1270 wird die Bischofspfalz urkundlich erstmals genannt, doch bestand sie mit großer Wahrscheinlichkeit schon lange Zeit zuvor. Sie lag zur Zeit der ersten Nennung, ähnlich wie zum Beispiel die Wormser Bischofspfalz, auf der Nordseite des Domes (die Südseite war den Klausurbauten mit dem [[Kreuzgang]] vorbehalten). Erneuerungen sind aus der Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und 1454 durch [[Hans von Mingolfsheim]] überliefert. Auch im 16. und Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfolgten Umbauten. 1658 wird die Pfalz in [[Abraham Saur]]s &#039;&#039;Stätte Buch&#039;&#039; als „ein lustiges und von herrlichen Zimmern, Säulen und künstlicher Schreiner Arbeit ansehnliches Gebäude“ beschrieben. Den Ansichten des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts folgend, scheint die mittelalterliche Bischofspfalz bis dahin im Kern erhalten geblieben zu sein (Die Ansicht von Silvestre, die einen anderen Eindruck vermittelt, lehnt sich offenbar idealisierend an die „Wiener Zeichnung“ an).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] erfolgte ab 1703 unter Fürstbischof [[Johann Hugo von Orsbeck]] der Wiederaufbau in barocken Formen auf den Grundmauern der alten Bischofspfalz, zunächst durch den Speyrer Baumeister &#039;&#039;de la Frise&#039;&#039;, ab 1717 durch &#039;&#039;Johann Clemens Froimont&#039;&#039;. 1757 errichtete der Dombaumeister [[Leonhard Stahl]] einen Arkadenbogen als Widerlager zum Nordostturm des Domes, den heute als einziges erhaltenen Baurest der Bischofspfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Baumaßnahmen wurden in der Folgezeit eingestellt, da die 1720 begonnene Residenz in [[Schloss Bruchsal|Bruchsal]] bezugsfertig wurde. Nach der [[Säkularisation]] des [[Hochstift Speyer|Hochstifts Speyer]] und dem bereits früher erfolgten [[Linkes Rheinufer|Übergang des Territoriums an Frankreich]] wurde die Bischofspfalz 1806 abgetragen. Der heutige Bischofssitz liegt im 1704 erbauten Vikarienhof auf der Westseite des Domplatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Speyer Dom Torbogen zur Bischofspfalz3.JPG|Letzter Rest der Anlage: Arkadenbogen zwischen ehem. Bischofspfalz (rechts davon) und Nordostturm des Domes (links), 1757 &lt;br /&gt;
  Speyer Dom und Bischofspfalz Sebastian Münster 1550.jpg|Dom und Bischofspfalz (rechts mit Rauchfahne aus dem Kamin) um 1550, nach [[Sebastian Münster]] &lt;br /&gt;
  Dom Speyer 1650.jpg|Dom und Bischofspfalz (links) um 1650&lt;br /&gt;
  Speyer Dom und Bischofspfalz Anfang 18 Jahrhundert.jpg|Dom mit Baulücke und Bischofspfalz (im Vordergrund mittig), um 1730&lt;br /&gt;
  Speyer Bischofspfalz Ausschnitt Stadtplan 1730.jpg|Dom und Bischofspfalz (im Vordergrund rechts neben dem Dom) auf Stadtplan von 1730&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Medding: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in der Pfalz und an der Saar.&#039;&#039; Frankfurt am Main 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Speyer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Rheinland-Pfalz|Speyer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1800er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Speyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Vinsebeck&amp;diff=1982819</id>
		<title>Schloss Vinsebeck</title>
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		<updated>2025-06-05T10:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:108SchlossVinsebeck3.jpg|mini|Schloss Vinsebeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Vinsebeck P1810475.jpg|mini|Schloss Vinsebeck 2022]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Vinsebeck Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Vinsebeck um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Vinsebeck 2021.jpg|mini|Schloss Vinsebeck 2021]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schloss Vinsebeck&#039;&#039;&#039; ist ein [[Wasserburg|Wasserschloss]] im [[Steinheim (Westfalen)|Steinheimer]] Ortsteil [[Vinsebeck]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Die ehemalige Sommerresidenz der [[Liste der Paderborner Domherren|Paderborner Domherren]] ist in Privatbesitz sowie von innen und außen zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1720 ließ es [[Drost]] Johann Friedrich Ignaz mit seinen drei Brüdern Ferdinand Ernst Adam, [[Adolf Franz Friedrich von der Lippe|Adolf Franz Friedrich]] und Mauritz Lothar [[Lippe (paderbornisches Adelsgeschlecht)|von der Lippe]]&amp;amp;nbsp;– allesamt Domherren in Paderborn&amp;amp;nbsp;– im Stil des [[Barock]] auf einer quadratischen Insel am Heubach, einem Zufluss der [[Emmer (Weser)|Emmer]], vom Baumeister [[Justus Wehmer]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 starb mit Moritz Anton Freiherr von der Lippe die männliche Stammeslinie Vinsebeck der Familie von der Lippe aus, so dass das Schloss an dessen Schwester Theresia, verheiratet mit [[Hermann Werner von der Asseburg|Hermann Werner]] [[Asseburg (Adelsgeschlecht)|von der Asseburg]] zu [[Schloss Hinnenburg|Hinnenburg]] fiel. Theresia vererbte das Schloss nebst den anderen Gütern an ihre Tochter Antonette, welche mit Johann Ignatz Graf [[Wolff-Metternich]] zur Gracht verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1795 klagte die Wintruper Linie der Herren von der Lippe gegen die Grafen Wolff-Metternich um die Herrschaft Vinsebecks. Der Kläger ging gegen einen Familienvertrag von 1767 an, der den Status als Mannlehen aufhob und damit die Vererbung in der weiblichen Linie ermöglichte. Der erfolglose Prozess zog sich über 40 Jahre hin. Das Schloss ist heute im Eigentum von Simeon Graf Wolff Metternich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Das barocke Wasserschloss Vinsebeck steht auf einer quadratischen Insel, die von einer 17&amp;amp;nbsp;Meter breiten, wassergefüllten [[Gräfte]] umgeben ist. Zu der terrassenförmigen Fläche vor der Hauptfront gelangt man über eine seitliche Brücke. Der das Schloss umgebende Garten mit Neptunbrunnen und Steinfiguren ist nur noch teilweise in seinen barocken Formen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenausstattung des Italienischen Zimmers, des Driburger Zimmers, des Grünen Zimmers, des Mohrenzimmers und des Chinesenzimmers ist weitgehend bauzeitlich erhalten. Sehenswert sind die Stuckarbeiten und ganzflächig bemalte Leinentapeten in den Räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das Schloss diente bei den Dreharbeiten von &#039;&#039;[[Der tolle Bomberg (1957)|Der tolle Bomberg]] &#039;&#039; von 1957 als Kulisse. Ebenso war Schloss Vinsebeck im Jahr 1973 Kulisse für [[Peter Beauvais]] Film &#039;&#039;[[Griseldis (Film)|Griseldis]]&#039;&#039; nach dem Roman von [[Hedwig Courths-Mahler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1974/24/romantik-liebe-sauberkeit Artikel über die Griseldis-Verfilmung.] In: &#039;&#039;[[Die Zeit]]&#039;&#039;, Nr. 24/1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Vinsebeck |Blatt=565 |zlb=107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.westfaelische-geschichte.de/arc188 Urkundenregesten aus dem Archiv des Schlosses Vinsebeck.] In: Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD).&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-und-schloesser.net/040/ burgen-und-schloesser.net]&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/marsLWL/instance/ko/Schloss-Vinsebeck.xhtml?oid=2219 Bilder des Schlosses.] In: [[Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.848591|EW=9.032049|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Höxter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen|Vinsebeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Höxter|Vinsebeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Steinheim (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1720er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Steinheim (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Vinsebeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolff-Metternich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Amelunxen&amp;diff=2583061</id>
		<title>Schloss Amelunxen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Amelunxen&amp;diff=2583061"/>
		<updated>2025-06-05T10:51:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Amelunxer Schloß.JPG|miniatur|Amelunxer Schloss]]&lt;br /&gt;
Das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] &#039;&#039;&#039;Schloss Amelunxen&#039;&#039;&#039; ist ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Profangebäude in [[Amelunxen (Beverungen)|Amelunxen]], einer Ortschaft der Stadt [[Beverungen]] im [[Kreis Höxter]] ([[Nordrhein-Westfalen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
Der kleine Ort rund um Schloss Amelunxen wurde erstmals 811 in einer Urkunde von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] erwähnt. Das Vorhandensein eines Gutshofes in dieser Zeit gilt als gesichert. Die [[Amelunxen (Adelsgeschlecht)|Herren von Amelunxen]] wurden 1147 erstmals erwähnt; sie waren [[Lehnswesen|Lehensmänner]] des Abtes von [[Corvey]]. Ein [[Ritter]]sitz der Familie ist seit 1239 belegt, allerdings ist unklar, ob es sich hierbei um einen Vorgängerbau des Schlosses handelte. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurden sowohl das Schloss als auch der Ort mehrfach gebrandschatzt und geplündert. Die Anlage wurde 1718 an den [[Bistum Paderborn|Fürstbischof von Paderborn]] Freiherr [[Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht]] verkauft. Das Schloss befand sich seither im Besitz der Freiherren [[Wolff-Metternich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.burgen-und-schloesser.net/nordrhein-westfalen/schloss-amelunxen/geschichte.html Geschichte von Schloss Amelunxen]&amp;lt;/ref&amp;gt;, zusammen mit dem benachbarten [[Schloss Wehrden]]. Beide gehören heute deren Erben, Alexander und Andrea [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|von Köckritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinbau mit übergiebelten [[Erker]]n, einem hohen [[Walmdach]] und einem spitzgiebligen [[Zwerchhaus]] wurde 1554 errichtet. Bauherren waren die Brüder Gerd und Ludolf von Amelunxen. Die Wohnungen sind spiegelbildlich angeordnet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein Giebel aufgebracht. In derselben Zeit wurde innen eines der beiden Treppenhäuser entfernt und der gemeinsame Saal im Obergeschoss wurde geteilt. Das Gebäude besitzt [[Portal (Architektur)|Portale]] mit [[Maßwerk|Stabmaßwerk]], zu denen eine doppelläufige [[Freitreppe]] mit breitem Podest führt. Über den Portalen sind die Wappen der Erbauer angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Schloss liegt der [[Gutshof]] Amelunxen und hinter dem Schloss der Gutspark Amelunxen, ein historischer [[Landschaftspark]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LWLGDK|10034415|Gutspark Amelunxen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Gutspark ==&lt;br /&gt;
Gepflegter kleiner [[Landschaftspark]] des 19. Jahrhunderts im Westen der [[Gutshof|Gutsanlage]] mit weiten Rasenflächen, Umgangsweg, sowie vereinzelten [[Solitärpflanze|Solitärbäumen]] und Gehölzgruppen. Als Besonderheiten sind eine mächtige [[Blutbuche]] und eine [[Hängebuche]] vorhanden. In etwas versteckter nördlicher Randlage neuer Einbau eines runden Swimmingpools.&lt;br /&gt;
Über die Entstehungsgeschichte des Parks ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Wirtschaftsweg der Nordzufahrt zum Gut ist eine bemerkenswerte [[Allee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landschaftsverband Westfalen-Lippe]]: Gutspark Amelunxen, Beverungen 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Wehrden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sofie Meisel: &#039;&#039;Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 98 Detmold&#039;&#039;. Naturräumliche Gliederung Deutschlands 98, Bonn-Bad Godesberg (1959).&lt;br /&gt;
* Thomas Bufe / Walter Neuling: &#039;&#039;Garten-Landschaft OstWestfalenLippe&#039;&#039;. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe. Band 3.1: Kreis Höxter. Zugleich CD-ROM, Münster (2002).&lt;br /&gt;
* Anna Bálint: &#039;&#039;Amelunxen Schloss, Beverungen-Amelunxen.&#039;&#039; In: Kreis Höxter (Hrsg.): &#039;&#039;Burgen, Schlösser und historische Adelssitze im Kreis Höxter&#039;&#039;. Höxter (2002), ISBN 3-00-009356-7, S. 30 f.&lt;br /&gt;
* Ursula Quednau (Bearb.): &#039;&#039;[[Dehio-Handbuch]] der deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen, Band II: Westfalen.&#039;&#039; [[Deutscher Kunstverlag]], Berlin / München (2011), ISBN 978-3-422-03114-2, Seite 99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|4160|Amelunxen|Gabriele Rustemeyer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.westfaelische-geschichte.de/arc291 Urkundenregesten aus dem Archiv des Hauses Amelunxen / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.westfalen-adelssitze.de/amelunxen.html|wayback=20160501222254|text=Burgen, Schlösser und Adelssitze in Westfalen-Lippe: Schloss Amelunxen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/bd.php?id=19825 Schloss Amelunxen] www.alleburgen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Höxter}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.712871|EW=9.340346|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Amelunxen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Höxter|Amelunxen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Beverungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1550er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage im Kreis Höxter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Beverungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolff-Metternich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.77.57.125</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Dringenberg&amp;diff=1435505</id>
		<title>Burg Dringenberg</title>
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		<updated>2025-06-05T10:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.77.57.125: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Dringenberg&lt;br /&gt;
|Bild = Burg dringenberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Dringenberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1318 bis 1323&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Klerikale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bad Driburg]]-[[Dringenberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.671963&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.053662&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 298&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Dringenberg&#039;&#039;&#039; ist eine mittelalterliche [[Burg]] in [[Dringenberg]] im [[Kreis Höxter]], [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie war eine der wichtigsten [[Landesburg]]en des [[Hochstift Paderborn|Hochstifts Paderborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche [[Höhenburg]] besitzt eine feste [[Wehrmauer]] mit einem [[Wehrturm]] (Hungerturm). Zur nördlichen Seite fällt der Berg steil ab, so dass von der Burg aus freie Sicht über das darunterliegende Tal herrschte. Heute ist dieser Berghang von Bäumen und Sträuchern bewachsen.&lt;br /&gt;
Auf der südlichen Seite befindet sich das Burgtor, zu dem eine massive Brücke über den davor errichteten [[Burggraben]] führt.&lt;br /&gt;
Im Burghof befindet sich ein großzügiger [[Burgbrunnen|Brunnen]] mit einer Tiefe von 38,60 m, der zur Wasserversorgung der Burg- und Dorfbewohner diente. Das noch erhaltene Räderwerk stammt offensichtlich aus dem Jahre 1835, diese Jahreszahl ist dort eingeprägt. Im Innenhof wurde eine Putzfläche auf das Jahr 1551 datiert. Sie zeigt eine eherne Schlange und die [[Lippische Rose]]. Am Kellerabgang wurde eine Putzinschrift aus der frühen Bauphase entdeckt, die vor einem Abstieg in den Keller warnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-DLBW/Denkmal_des_Monats Denkmal des Monats April 2011 des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem Bischof [[Bernhard V. zur Lippe]] im Jahre 1316 die Freigrafschaft Dringen vom Grafen zu [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Everstein]] erwarb, ließ er 1318 den 298&amp;amp;nbsp;m über NN. gelegenen Bergsporn roden und errichtete dort bis 1323 die wehrhafte Burg, worauf sich bald die ersten Siedler an deren Fuße einfanden. So entstand etwa zeitgleich das Dorf [[Dringenberg]].&lt;br /&gt;
Umfangreiche Bauarbeiten und Restaurierungen wurden in den Jahren 1463–1498 vom Fürstbischof [[Simon III. zur Lippe]] veranlasst. Damals war die Burg Sitz des Paderborner Fürstbischofs. So kam es hier auch im Mai 1471 zum &amp;quot;Friede auf 33 Jahren&amp;quot; nach der Hessen-Paderbornischen Fehde mit dem Landgrafen Ludwig II. von Hessen. Erst 1488/98 wurde das [[Torhaus]] mit der [[Burgkapelle]] und der Südost-Flügel mit dem Wehrturm erbaut. Diese Bauarbeiten wurden vom Dringenberger Landdrosten Otto Arndt von der Borch zu Detmold beaufsichtigt.&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Burg von den Truppen des schwedischen Generalmajors Duclas niedergebrannt. Der Wiederaufbau erfolgte ab dem Jahre 1651 unter Fürstbischof [[Dietrich Adolf von der Recke|Adolph von der Reck]].&lt;br /&gt;
Weitere Umbau- und Renovierungsarbeiten ließ schließlich [[Franz Arnold von Wolff-Metternich zur Gracht|Franz Arnold Freiherr Wolff-Metternich zur Gracht]] in den Jahren 1710–1712 durchführen.&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert diente die Burg als Sommerresidenz der Bischöfe des Paderborner Bistums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage vom Ritter Teudebert ==&lt;br /&gt;
Der Sage nach soll der Burgbrunnen vom Ritter Teudebert in den Fels getrieben worden sein, der sich dort in Gefangenschaft befand.&lt;br /&gt;
Man habe ihm die Freiheit versprochen, sobald er den Brunnen soweit ausgehoben hat, bis das Grundwasser zu sehen war. Doch als dieser Tag endlich gekommen war und der Ritter seinen Schritt in die Freiheit machte, traf ihn der Schlag (so sagt es die Legende), und er starb noch am selben Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Heute ist in der Burg ein Heimatmuseum untergebracht. Die Räume im Südostflügel werden als Vereins- und Proberäume verschiedener Vereine aus Dringenberg genutzt. Der Südwestflügel ist noch heute bewohnt.&lt;br /&gt;
In der historischen [[Burgkapelle]] werden heute u.&amp;amp;nbsp;a. Trauungen vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Engelbert Giefers]]: &#039;&#039;1874 – Die Anfänge der Burg und Stadt Dringenberg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dringenberg: Burg&#039;&#039; (Broschüre). 1.&amp;amp;nbsp;Auflage. Schnell &amp;amp; Steiner, 1989, ISBN 978-3-7954-5474-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|ID=4188|Name=Dringenberg|Autor=Gabriele Rustemeyer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-dringenberg.de/index.php/die-burg.html Informationen Zur Burg auf der Website des Heimatverein Dringenberg]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|10033490|Burggarten Dringenberg}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|254931|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich K 09.14 Burg Dringenberg und Schonlaukapelle}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Höxter}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7656995-0|VIAF=234820287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Höxter|Dringenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bad Driburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1320er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Driburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Nordrhein-Westfalen|Dringenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Dringenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Paderborn]]&lt;/div&gt;</summary>
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