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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R._Eleasar&amp;diff=1789833</id>
		<title>R. Eleasar</title>
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		<updated>2024-12-25T11:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.210.65.114: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;R. Eleasar&#039;&#039;&#039;, oder [[Rabbanim]] Eleasar bezeichnet folgende Personen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eleasar ben Schammua]], jüdischer Gelehrter, Tannait der 3./4. Generation&lt;br /&gt;
* [[Eleasar ben Pedat]], jüdischer Gelehrter, Amoräer der 3. Generation&lt;br /&gt;
* [[Eleasar ben Simon|Elazer ben Schimon]], Sohn des [[Tannaiten]] [[Schimon ben Jochai]]&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:R Eleasar}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.210.65.114</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schvirat_ha-Kelim&amp;diff=1662952</id>
		<title>Schvirat ha-Kelim</title>
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		<updated>2024-12-25T11:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.210.65.114: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit &#039;&#039;&#039;Schvirat ha-Kelim&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Schewirat ha-Kelim&#039;&#039;&#039; ({{heS|שבירת הכלים&amp;amp;lrm;|de=Bruch der Gefäße}}) bezeichnet die [[Isaak Luria#Lehren zu Schöpfung und Erlösung|lurianische]] [[Kabbala]] das Zerbrechen der [[Sefiroth]]-Gefäße als Teil des [[Schöpfung]]s- beziehungsweise Weltentstehungsprozesses. Das Zerbrechen ist die Katastrophe, die sich während der [[Schöpfungsgeschichte (Priesterschrift)|Schöpfungsgeschichte]], ({{heS|בְּרֵאשִׁית&amp;amp;lrm;|bereschit|de=Im Anfang}}), {{B|Gen|1,1–2,3(4a)}} ereignet haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lurianisch kabbalistische Vorstellungen  ==&lt;br /&gt;
Nach kabbalistisch ([[Metapher|metaphorischer]]) Vorstellung „zog sich“ der allgegenwärtige [[Gott#Biblisches Judentum|Gott]] (hebräisch ‚[[En Sof]]‘) „in sich selbst zurück“. Ein Vorgang, der in der lurianischen Kabbala als [[Tzimtzum]]  ({{heS|צמצום|de=Kontraktion}})&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gershom Scholem]]: &#039;&#039;Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen.&#039;&#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-27930-0, S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den so entstandenen „leeren Raum“ sandte, emanierte er einen Lichtstrahl „Licht“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{heS|אור&amp;amp;lrm;|or|de=Licht}}. Der Begriff „Licht“, wie er im Hebräischen Kontext als &#039;&#039;אור&#039;&#039; steht, bedeutet aber nicht nur das [[Licht|physikalische Licht]], sondern steht auch [[Symbol|symbolisch]] für (spirituelle) „Erkenntnis“, „Klarheit“, siehe [[Philip Berg|Rav P. S. Berg]]: &#039;&#039;Licht der Kabbala. Die Essenz des Sohar.&#039;&#039; Kreuz, Freiburg 2006, ISBN 978-3-7831-2818-5, S. 14 f; 23–26&amp;lt;/ref&amp;gt; dass die „göttliche Energie oder Licht“ ({{heS|אור&amp;amp;lrm;|or}}), der den eigentlichen Schöpfungsakt einleiten sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexa Wilke]]: &#039;&#039;Licht / Dunkelheit (AT).&#039;&#039; Deutsche Bibelgesellschaft. Erstellt: März 2016, auf die-bibel.de [https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/licht-dunkelheit-at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zehn Gefäße, die Sephiroth, sie sinnbildlichen die Harmonie des Universums, sollten diesen Lichtstrahl auffangen. Die Sephiroth aber konnten den gewaltigen göttlichen Lichtstrom jedoch nicht fassen, die sieben unteren Gefäße zerbrachen, ihre „[[Scherbe]]n“ vereinten sich mit Funken göttlichen Lichts und fielen in den Abgrund. Der „Bruch der Gefäße“ steht [[Symbol|symbolisch]] für eine Welt in Dysbalance. Sie wird interpretiert als eine Welt, in der [[das Böse]] Einzug hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterungen ==&lt;br /&gt;
Der Weltentstehungsprozess, laut der lurianischen Kabbala, begann mit dem [[Tzimtzum]], der Selbstkontraktion des [[En Sof]], gefolgt von der [[Emanation (Philosophie)|Lichtemanation]] in den entstandenen Freiraum (Ha’azala). Während die Gefäße der drei ersten Sefiroth &#039;&#039;[[Kether|Keter]]&#039;&#039;, &#039;&#039;Ḥochmā&#039;&#039; und &#039;&#039;Binā&#039;&#039; das Licht normal aufnehmen konnten&amp;lt;ref name=&amp;quot;tre16&amp;quot;&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=kIipvmmMw5EC&amp;amp;pg=PA306&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &#039;&#039;Isaak Luria&#039;&#039;]. In: Gerhard Müller: &#039;&#039;Theologische Realenzyklopädie&#039;&#039;. Band 16: &#039;&#039;Idealismus – Jesus Christus IV&#039;&#039;. Berlin/New York: Walter de Gruyter 1987, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachen die für die Begrenzung des Lichtes vorgesehenen Gefäße der übrigen Sefiroth&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Erich Grözinger]]: [https://books.google.de/books?id=xxxF_2UzuRYC&amp;amp;pg=PA623&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &#039;&#039;Jüdisches Denken&#039;&#039;. &#039;&#039;Theologie · Philosophie · Mystik&#039;&#039;. Band 2: &#039;&#039;Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus&#039;&#039;] Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005, S. 623.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Teil des Lichts strömte wieder zurück, während ein anderer Teil mit den Scherben in die materielle Welt hinabsank.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tre16&amp;quot; /&amp;gt; Diese hinabgesunkenen Funken des göttlichen Lichts wurden im Ur-Abgrund (&#039;&#039;tehôm rabbā’&#039;&#039;) zu „Lebenskräften“&amp;lt;ref name=&amp;quot;maier472&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Maier (Judaist)|Johann Maier]]: [https://books.google.de/books?id=t05XwUOcYrgC&amp;amp;pg=PA472&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &#039;&#039;Geschichte der jüdischen Religion&#039;&#039;]. Berlin: Walter de Gruyter 1972, S. 472.&amp;lt;/ref&amp;gt; für die aus den Scherben der Gefäße entstandenen [[Qlīpōt]] (‚Schalen‘)&amp;lt;ref name=&amp;quot;tre16&amp;quot; /&amp;gt; und die aus ihnen entstandene „Gegenwelt des [[Das Böse#Judentum|Bösen]] und der [[Dämon]]en“&amp;lt;ref name=&amp;quot;maier472&amp;quot; /&amp;gt;. Dieser Bruch „schafft eine räumlich-quantitative Zerteilung des Lichtes und setzt zugleich einen zeitlichen Halte-, Rückkehr- und nachfolgenden Neuemanationspunkt des Emanationsgeschehens“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Erich Grözinger: [https://books.google.de/books?id=xxxF_2UzuRYC&amp;amp;pg=PA641&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &#039;&#039;Jüdisches Denken&#039;&#039;. &#039;&#039;Theologie · Philosophie · Mystik&#039;&#039;. Band 2: &#039;&#039;Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus&#039;&#039;]. Frankfurt/Main: Campus Verlag 2005, S. 641.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ein Sof1.jpg|mini|Diagramm der fünf Welten. Im Zentrum der Emanationskreise befindet sich laut des [[Zohar]]s das [[Ein Sof]]. Das Konzept der [[Qlīpōt]] ist nicht räumlich gedacht. Die Sephiroth sind im Diagramm als „Kreise“ dargestellt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bruch der Gefäße  und Sephiroth ==&lt;br /&gt;
Zum ‚Bruch der Gefäße‘ sind drei Erklärungen überliefert. Eine sieht ihn als unvermeidliche Folge von Mängeln in der „Welt der Punkte“ an, eine zweite versteht ihn nicht als „Ur-‚Malheur‘ wie in der [[Gnosis]]“, sondern als notwendiges „Mittel zur Hervorbringung des Bösen, dessen Existenz erst die [[Gott#Biblisches Judentum|freie Willensentscheidung]] […] ermöglicht und Lohn und Strafe begründet“. Bei der dritten „wird der ‚Bruch der Gefässe‘ z.&amp;amp;nbsp;T. im Sinne einer radikalen [[Monismus|monistischen]] Integration des Bösen gedeutet, nämlich als notwendiger Akt (a) zur Ausscheidung der &#039;&#039;Dîn&#039;&#039;-Wurzeln in Gott selbst und (b) zur Reinigung der ‚Gefässe‘ von ‚Schlacken‘“. Sie sind „zwar systematisch nicht harmonisierbar“, spiegeln aber die für Luria und seine Zeitgenossen mit der Existenz des Bösen verbundene Problematik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;maier472&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ‚Bruch der Gefäße‘ musste eine Neuordnung der Sephiroth durch einen neuerlichen Emanationsstrahl aus der Stirn des [[Adam Qadmon]] folgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;maier472&amp;quot; /&amp;gt; Das Ergebnis sind die fünf &#039;&#039;partzufīm&#039;&#039; ‚Gesichter‘ zur Strukturierung der Sephiroth:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;’Arîk-’anpîn&#039;&#039; ‚der Langmütige‘ bzw. &#039;&#039;‘Attîqā qaddîšā&#039;&#039; ‚der Heilige Alte‘: Sefira I&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Abbā&#039;&#039; ‚der Vater‘: Sefira II&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Immā&#039;&#039; ‚die Mutter‘: Sefira III&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ze’ir ‘anpin&#039;&#039; ‚der Zornmütige‘, ‚Ungeduldige‘: Sefira IV-IX&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rachel&#039;&#039; ‚die Tochter‘: Sefira X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nun geschaffenen fünf Gestalten finden sich fortan in allen „[[Kabbala#Weltenbaum, zehn Sephiroth und Zinnoroth|Vier Welten der Sephiroth]]“, ({{heS|עולמות&amp;amp;lrm;|olamot}}) wieder: der Welt der [[Emanation (Philosophie)|Emanation]] (&#039;&#039;Olam Atzilut&#039;&#039;, {{heS|עולם אצילות&amp;amp;lrm;|de=die Welt der Erhabenheit}}), der ‚Welt der Schöpfung‘ (&#039;&#039;Olam Briyah&#039;&#039; {{he|עולם בריאה&amp;amp;lrm;}}), der ‚Welt der Formung‘ (&#039;&#039;Olam Jetzirah&#039;&#039;, {{he|עולם יצירה&amp;amp;lrm;|de=die Welt der Formgebung}}) und der ‚Welt der Tat‘ (&#039;&#039;Olam Asiyah&#039;&#039;, {{heS|עולם עשיה&amp;amp;lrm;|de=die Welt der Tat}}) und aus ihnen emanieren die fünf Seelen der Organe und Körperteile Adams (&#039;&#039;Nefeš&#039;&#039; ‚der Geist‘, &#039;&#039;Rūaḥ&#039;&#039; ‚der Wind‘, &#039;&#039;Nəšāmā&#039;&#039; ‚die Seele‘, &#039;&#039;Ḥayā&#039;&#039; ‚das Leben‘ und Yəḥīdā ‚die Einmaligkeit‘). Jede menschliche Seele ist ein Funken (&#039;&#039;niṣōṣ&#039;&#039;) der Seelen des Adams, ({{heS|אָדָם&amp;amp;lrm;|ādām|de=der Mensch als [[Gattungsname|Gattungsbegriff]]}}). Durch den Sündenfall kam es jedoch zu einer Vermischung der Funken des Guten mit den Funken des Bösen (der [[Qlīpōt]]), wobei das [[Volk Israel]] die reinsten Seelen, die [[Goi (Nichtjude)|Nichtjuden]] die übrigen Seelen erhielten. So kommt es, dass alle [[Seele#Judentum|Seelen]] einen Anteil des Guten und des Bösen enthalten, was erst durch die Ankunft des [[Messias]] aufgehoben wird. Bis dahin wandern die Seelen durch die Körper von Menschen und Tieren sowie von unbelebten Gegenständen (&#039;&#039;[[Gilgul|Gīlgūl]]&#039;&#039; ‚Reinkarnation‘). Der Mensch ist vor die Aufgabe gestellt, den Makel zu beheben, indem er die hinabgesunkenen Funken hervorhebt und somit zur Restitution der Schöpfung beiträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Szynka: [https://books.google.de/books?id=i8xQR1R7zZ0C&amp;amp;pg=PA149&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &#039;&#039;Religiöse Spuren im Werk von Saul D. Alinsky (1909–1972)&#039;&#039;. &#039;&#039;Zu den ideengeschichtlichen Anfängen des Community Organizing&#039;&#039;]. In: Franz-Michael Konrad: &#039;&#039;Sozialpädagogik im Wandel&#039;&#039;. &#039;&#039;Historische Skizzen&#039;&#039;. Münster: Waxmann Verlag, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gereinigte Seele, die einige religiöse Pflichten vernachlässigt hat, kann ins irdische Leben zurückgesendet werden und mit einer anderen Seele verschmelzen (&#039;&#039;[[Ibbur]]&#039;&#039;), um so eine Wiedergutmachung zu erreichen. Auch eine bösartige Verschmelzung (&#039;&#039;[[Dibbuk]]&#039;&#039;) ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Zerbrechen der Gefäße (Schwirat ha Kelim) und deren Sturz in die Welten BYA (101-111)&#039;&#039;, auf kabbalisten.de [https://www.kabbalisten.de/pticha-le-chochmat-hakabbala/das-zerbrechen-der-gefaesse-schwirat-ha-kelim-und-deren-sturz-in-die-welten-bya-101-111/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schvirat Hakelim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabbala]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.210.65.114</name></author>
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