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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Louis_Link&amp;diff=1182824</id>
		<title>Villa Louis Link</title>
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		<updated>2021-03-18T12:17:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.209.183.147: Ausdruckskosmetik (z. B. &amp;quot;an der Cäcilienstraße&amp;quot;, aber höchstens &amp;quot;auf dem Grundstück Cäcilienstraße 51&amp;quot; – Umgangssprache ist nicht der Maßstab für WP-Artikel) / + wikilinks / Mehrfach-EN&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hn-caecilien51-web.jpg|mini|Villa Link, Straßenfassade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hn-caecilienstr51-1.jpg|mini|Villa Link, Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hn-caecilien51detail-web.jpg|mini|hochkant|Villa Link, Fassadendetail]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa Link&#039;&#039;&#039; ist eine unter [[Denkmalschutz]] stehende [[Villa]] in [[Heilbronn]], Cäcilienstraße 51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde 1871 durch den Werkmeister &#039;&#039;C. Beltz&#039;&#039; als herrschaftliches [[Mehrfamilienwohnhaus]] erbaut. 1881 wurde es durch [[Ludwig Eisenlohr]] und [[Carl Weigle]] für den Heilbronner Unternehmer [[Louis Link]] (1827–1889) und seine Frau &#039;&#039;Pauline Link geb. Münzing&#039;&#039; zum repräsentativen Wohnhaus im Stil der [[Neorenaissance]] umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtBD&amp;quot;&amp;gt;Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann: &#039;&#039;Stadtkreis Heilbronn.&#039;&#039; (vgl. &#039;&#039;Literatur&#039;&#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Links Tod bewohnten es ab 1889 Links Tochter Johanna (1870–1947) und ihr Mann, der Silberwarenfabrikant und Politiker [[Peter Bruckmann]] (1865–1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 befand sich das Haus im Besitz der Erben von Peter und Johanna Bruckmann. Im Haus untergebracht war das &#039;&#039;Bezirks[[notariat]] Heilbronn&#039;&#039;, das Räume im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss nutzte. Im zweiten Obergeschoss waren drei Wohnungen vermietet. Im zugehörigen Bauteil Cäcilienstraße 51/1 waren ein Büro an den Kreisverein des Württembergischen Roten Kreuzes und eine weitere Wohnung vermietet.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Heilbronn (Hrsg.): &#039;&#039;Adressbuch der Stadt Heilbronn 1950.&#039;&#039; Heilbronn 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 hatte die Stadt Heilbronn das Gebäude erworben, das nun bis auf eine Hausmeisterwohnung komplett vom Bezirksnotariat genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Heilbronn (Hrsg.): &#039;&#039;Adressbuch der Stadt Heilbronn 1961.&#039;&#039; Heilbronn 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute befinden sich das städtische Grünflächenamt und der Dienstsitz des Heilbronner Baubürgermeisters (Bau-[[Dezernent]]) in dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Im Denkmaltopographie-Band zum Stadtkreis Heilbronn&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtBD&amp;quot; /&amp;gt; wird die Villa wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Dreigeschossiger Werksteinbau der italienischen Renaissance: Aufwertung der Straßenfassade mit reicher bauplastischer Dekoration des Mittelrisalits sowie durch seitlich angefügte Annexbauten (Hofdurchfahrt balkonbekrönt mit dem Charakter eines Gartenpavillons, an der Westseite anspruchsvolldekorierte zweigeschossige Veranda). Dekorreiche Tore und Türen und die Deckenverkleidung im Innern vervollständigen das urspr. Erscheinungsbild einer noblen Villa. Reste des Gartens und der eisernen Umzäunung original überliefert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|9783806219883|Seite=82}}&lt;br /&gt;
* Klaus Könner, Joachim Wagenblast: &#039;&#039;„Steh fest mein Haus im Weltgebraus“. Denkmalpflege – Konzeption und Umsetzung.&#039;&#039; 2. Auflage, Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, 2001, S. 164 (Abb. [[Terrazzo]]boden mit ausgebesserten Fehlstellen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cäcilienstraße 51 (Heilbronn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.1375|EW=9.22108|type=landmark|region=DE-BW|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Heilbronn|Link, Louis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren|Heilbronn, Villa Louis Link]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Heilbronn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.209.183.147</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Zeininger&amp;diff=2042407</id>
		<title>Heinrich Zeininger</title>
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		<updated>2021-01-19T15:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.209.183.147: ergänzende Wikilinks &amp;amp; Begriffs-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Heinrich Zeininger&#039;&#039;&#039; (* [[11. März]] [[1867]] in [[Bad Homburg vor der Höhe|Homburg vor der Höhe]]; † [[15. Mai]] [[1939]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Gärtner]] bzw. [[Landschaftsarchitekt#Geschichte|Gartenarchitekt]] und der letzte [[Königreich Preußen|königlich preußische]] &#039;&#039;Hofgartendirektor&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Zeininger.jpg|mini|hochkant|Heinrich Zeininger in Hofuniform, um 1939]]&lt;br /&gt;
Heinrich Zeininger ging in der Handelsgärtnerei seines Vaters Christian Zeininger in die Lehre und bildete sich ab 1884 in [[England]] bei [[Henry Frederick Conrad Sander|Frederick Sander]] in der Orchideenhandlung &#039;&#039;Sander &amp;amp; Co.&#039;&#039; in [[St Albans]] weiter. 1886 kehrte er zurück und besuchte bis 1888 die [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]], die [[Ferdinand Jühlke]] zu der Zeit als Direktor leitete. Nach dem Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] 1888–1889 folgten verschiedene Tätigkeiten in städtischen Gartenverwaltungen; von 1889 bis 1890 als zweiter Assistent in [[Leipzig]] und 1890 als erster Gehilfe in [[Hannover]] sowie von 1891 bis 1894 als Stadtgärtner in [[Magdeburg]]. 1893 legte er die Prüfung zum &#039;&#039;Obergärtner&#039;&#039; ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der anschließenden vierjährigen Mitarbeit im elterlichen Geschäft übernahm Zeininger an der [[Landwirtschaftliche Winterschule|Landwirtschaftlichen Winterschule]] des [[Obertaunuskreis]]es vertretungsweise einen [[Lehrauftrag]] im Fach Obstbau und erhielt 1898 die Berufung als &#039;&#039;Garten[[inspektor]]&#039;&#039; in die Plantage der [[Israelitische Gartenbauschule Ahlem|Israelitischen Erziehungsanstalt zu Ahlem bei Hannover]]. In der von 1902 bis 1905 folgenden Verwendung als Stadtobergärtner in Hannover unterrichtete er nebenamtlich gärtnerisches Fachzeichnen an der dortigen [[Kunstgewerbeschule Hannover|Kunstgewerbe- und Handwerkerschule]]. 1906 ging Zeininger für zwei Jahre als erster Garteninspektor nach [[Wiesbaden]], wo er unter anderem die Pläne für den 1908–1909 angelegten [[Südfriedhof (Wiesbaden)|Südfriedhof]] ausarbeitete. Nach dem Tod des früh verstorbenen Gartendirektors [[Julius Trip]] kehrte er 1908 als dessen Nachfolger nach Hannover zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre später kam die [[Berufung (Amt)|Berufung]] in die Gartendirektion nach [[Potsdam]], um den Hofgartendirektor [[Gustav II. Adolph Fintelmann]] im Amt abzulösen, der am 1. Oktober 1911 aus gesundheitlichen Gründen in den [[Ruhestand]] versetzt wurde. Bis zum Ersten Weltkrieg, in dem Zeininger von August 1914 bis Juni 1916 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] diente, entstand in seiner Zeit unter anderem die 1913 anlässlich des 25-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.]] fertiggestellte &#039;&#039;Jubiläumsterrasse&#039;&#039; unterhalb des [[Orangerieschloss (Potsdam)|Orangerieschlosses]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg und dem Ende der Monarchie erledigte Zeininger ab April 1919 die Aufgaben des &#039;&#039;Generalintendanten der ehemals königlichen Gartenanlagen&#039;&#039; und wurde wegen seines sozialen Engagements in den [[Arbeiter- und Soldatenrat]] der Gärten gewählt. Dieser Einsatz führte wahrscheinlich zu Spannungen mit konservativen Vorgesetzten im preußischen Finanzministerium beziehungsweise der sofort gebildeten Kronverwaltung, der das beschlagnahmte Privatvermögen der [[Hohenzollern]] unterstand, und hatte die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand am 1. Juli 1920 zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Wacker: &#039;&#039;Der schwierige Weg zu den Museumsgärten&#039;&#039;. In: SPSG (Hrsg.): &#039;&#039;Preußisch Grün.&#039;&#039; S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit wurde in Berlin die Gartenintendantur aufgelöst und die Aufsicht über alle ehemaligen königlichen Gärten den [[Bezirksregierung]]en übertragen. Zeininger blieb als Beamter vorerst im Gartendirektionsgebäude unterhalb des Schlosses [[Sanssouci]] wohnen und führte durch seine Verbindungen nach Hannover kleinere Entwürfe für Privatgärten aus. 1922 erhielt er die Direktorenstelle an der [[Landwirtschaftliche Akademie Proskau#Königlich pomologisches Institut Proskau|Höheren staatlichen Lehranstalt für Obst- und Gartenbau]] im schlesischen [[Proskau]] und ging 1924 als [[wissenschaftlicher Hilfsarbeiter]] an die Preußische [[Landwirtschaftskammer]] nach Berlin, wo er bis zu seiner [[Pensionierung]] 1932 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Zeininger starb 1939 in Berlin und fand in seinem Geburtsort Bad Homburg vor der Höhe die letzte Ruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;SPSG (Hrsg.): &#039;&#039;Preußisch Grün.&#039;&#039; S. 338.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 ehrte ihn die Stadt Potsdam in einem Neubaugebiet im [[Bornstedt (Potsdam)|Bornstedter]] Feld mit der Benennung der &#039;&#039;Heinrich-Zeininger-Straße&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Verein deutscher Gartenkünstler]] &lt;br /&gt;
* Kuratorium der Königlichen Gärtnerlehranstalt in [[Berlin-Dahlem|Dahlem]], ehemals [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]] &lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied im Wiesbadener Gartenbauverein&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied im Gärtnerverein der Stadt Hannover&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied im Verband deutscher Privatgärtner&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst &lt;br /&gt;
* Parkausschuss für [[Groß-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gärtner, Titel und Mittel.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Gartenwelt&#039;&#039;, 29. Jahrgang 1925.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Betrachtungen zur Geschichte der Gärtnerlehranstalt.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Gartenwelt&#039;&#039;, 29. Jahrgang 1925.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gartenfachleute in der Verwaltung.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Gartenwelt&#039;&#039;, 29. Jahrgang 1925.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das gärtnerische Unterrichtswesen und die Hochschulfrage.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Gartenwelt&#039;&#039;, 30. Jahrgang 1926.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Um die Ausbildung der Gartenarchitekten.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Die Gartenkunst&#039;&#039;, 44. Jahrgang 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &#039;&#039;Preußisch Grün. Hofgärtner in Brandenburg-Preußen.&#039;&#039; [[Henschelverlag]], Potsdam 2004, ISBN 3-89487-489-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeininger, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Proskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zeininger, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gärtner und Landschaftsarchitekt, letzter preußischer Hofgartendirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.209.183.147</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=John_Duncan_(Maler)&amp;diff=875333</id>
		<title>John Duncan (Maler)</title>
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		<updated>2021-01-11T10:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;92.209.183.147: /* Literatur */ AKL mit Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:John Duncan - Signaturen.png|thumb|Signaturen von John Duncan aus den Gemälden &#039;&#039;The Sleeping Princess&#039;&#039; (oben) und &#039;&#039;Phlegethon&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isolde (detail from &amp;quot;Tristan and Isolde&amp;quot;) by John Duncan, 1912.jpg|thumb|Isolde (Detail, 1912)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;John Duncan&#039;&#039;&#039; (in manchen Büchern fälschlicherweise als &#039;&#039;John McKirdy&#039;&#039; verzeichnet; * 19. Juli [[1866]] in [[Dundee]]; † [[1945]] in [[Edinburgh]]) war ein schottischer Maler, Illustrator, Glaskünstler und Designer des [[Symbolismus (Bildende Kunst)|Symbolismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und erste Italienreise ===&lt;br /&gt;
John Duncan war der Sohn des Lebensmittelhändlers William Gardiner Duncan und der Weberin Helen Thomson. Mit elf Jahren besuchte Duncan die Dundee School of Art. Später, vermutlich ab 1879, zeichnete er für die monatlich erscheinende sozialpolitische Comic-Zeitung &#039;&#039;The Wizard of the North&#039;&#039;. Gleichzeitig lieferte er Illustrationen für den &#039;&#039;Dundee Advertiser&#039;&#039;. Etwa 1885 siedelte er nach London um, wo er drei weitere Jahre als Buchillustrator tätig war. Duncan entschied sich für eine Karriere als Porträtmaler und besuchte kurzzeitig die Kunstschulen in Antwerpen und Düsseldorf, bevor er 1890 nach Dundee zurückkehrte. Im selben Jahr begann er seine erste Italienreise, die ihn über die Zwischenstationen London und Paris durch Rom, Florenz, [[Lucca]], [[Bologna]] und Venedig führte. Vermutlich kehrte er im Frühjahr 1891 nach Schottland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 oder 1892 freundete sich Duncan mit dem Botaniker und Soziologen [[Patrick Geddes]] an. Zusammen mit [[William Gordon Burn-Murdoch]] lieferte er das künstlerische Material für dessen Seminare (“Summer Meetings”). Außerdem war er als Illustrator für die von Geddes gegründete Patrick Geddes Colleagues and Company tätig. Seine für die auf keltische Literatur und Kunst spezialisierte Zeitschrift &#039;&#039;The Evergreen&#039;&#039; (1895) angefertigten Arbeiten zeigen deutliche Einflüsse der japanischen Druckkunst. Außerdem beteiligte sich Duncan an Geddes’ Old Edinburgh School of Art, die ab etwa 1893 aktiv war, und bildete dort vier Mitarbeiterinnen aus. Er fertigte vor allem dekorative Kunstwerke und einige Porträts an. Enttäuscht war Duncan, als Geddes 1895 allmählich das Interesse an diesem Projekt verlor. 1896 oder 1897 wurde die Schule mangels ausreichend Kunden geschlossen, und 1898 kehrte Duncan nach Dundee zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dundee und Chicago ===&lt;br /&gt;
Als Mitglied der Dundee Graphic Arts Association kam Duncan mit praktisch allen lokalen Künstlern in Kontakt. Er wurde zu einem der 20 Gründungsmitglieder einer neuen Arts and Crafts Society in Glasgow ernannt. 1898 gab er an der [[Christlicher Verein Junger Menschen|Young Men’s Christian Association]] Unterricht über keltische Ornamentierung. Die Hoffnung Duncans, einen Platz an [[Robert Rowand Anderson]]s [[School of Applied Art]] in Edinburgh zu erlangen, wurde durch den finanziellen Ruin der Schule 1899 zerstört. Im Frühling 1900 vermittelte Geddes ihm jedoch eine mit 3000 US-Dollar pro Jahr bezahlte Stelle als Kunstlehrer am Chicago Institute (später: [[University of Chicago]] School of Education) unter der Leitung von [[Francis Wayland Parker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er Geddes noch bei der Organisation eines Seminars in Paris geholfen hatte, fuhr Duncan Ende August 1900 nach Chicago. Von den unreifen Studenten enttäuscht und mangels ausreichend Freizeit kehrte er 1904 nach Edinburgh zurück, wo er ein Atelier im Westen der Stadt mietete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Edinburgh und zweite Italienreise ===&lt;br /&gt;
In Edinburgh widmete sich Duncan vollständig der Malerei. Sein im Stil der [[Präraffaeliten]] gehaltenes Werk &#039;&#039;Hymn to the Rose&#039;&#039; (1907) wurde in der [[Society of Scottish Artists]], das [[Ölmalerei|Ölgemälde]] &#039;&#039;Angus Og&#039;&#039; (1908) in der [[Royal Scottish Academy]] ausgestellt. Auf einer Reise nach London im Februar 1910 war er von der Natürlichkeit der Gemälde [[Gustave Moreau]]s angetan und versuchte nunmehr, einen ähnlichen Effekt in seinen Arbeiten zu erzielen. In Edinburgh wurde Duncan zum außerordentlichen Mitglied der Royal Scottish Academy gewählt, sodass er sich sicher sein konnte, dass seine Werke in Zukunft ausgestellt werden würden. 1911 stellte er sein erstes größeres Werk in [[Tempera]], &#039;&#039;The Riders of the Sidhe&#039;&#039;, fertig (das erste malte er 1910 und stellte den Kopf der Venus dar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1911 reiste Duncan zum zweiten Mal nach Italien und besuchte zuerst Florenz. Dort hatte er Gelegenheit, sich mit anderen Künstlern über Temperamalerei zu unterhalten und einige Tücken dieser Technik kennenzulernen. Von den Fresken in der Kirche [[San Marco (Florenz)|San Marco]] war Duncan besonders beeindruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Duncans Schülern, die er in seinem Atelier empfing, gehörten [[Joyce Cary]], [[Stanley Cursiter]] und [[Cecile Walton]]. Weitere Künstler, die sich in seinem Atelier trafen, waren unter anderem [[Stewart Carmichael]], [[Alec Grieve]] und [[George Dutch Davidson]]. 1912 heiratete Duncan die damals 26-jährige Christine Allen und zog daraufhin in ein Haus in St Bernard’s Crescent im Stadtteil Stockbridge um. Hier arbeitete und lebte er bis zu seinem Lebensende. Während des Ersten Weltkriegs geriet Duncan in Geldnot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jahre ===&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren verbesserte sich Duncans finanzielle Situation. Von 1919 bis 1922 lehrte er an der Royal Scottish Academy School of Painting. Ein Jahr danach präsentierte er das Gemälde &#039;&#039;Ivory, Apes and Peacocks&#039;&#039; und wurde daraufhin zum vollständigen Mitglied der Royal Scottish Academy ernannt. Von 1925 bis zu seinem Tod arbeitete er dort auch als Bibliothekar. Er erhielt zunehmend Aufträge für Altargemälde und Glasfenster. Duncans Ehe verlief unglücklich. 1925 verließ ihn seine Frau und ging zusammen mit den zwei Kindern nach Südafrika, worauf Duncan die Scheidung einreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre begann Duncan eine anhaltende und platonische Freundschaft mit der Dichterin Bessie MacArthur. In den 1930er Jahren malte er einige Bilder mit nur subtilen Farbvariationen, von ihm auch „farbiges Monochrom“ genannt. Zu Duncans Freude kehrte seine jüngere Tochter Vivian zurück, um in Edinburgh Medizin zu studieren, und wohnte fortan bei ihm. 1941 fand in der [[National Gallery of Scotland]] eine Ausstellung von Duncans Werken statt&amp;amp;nbsp;– damit war er der erste lebende Künstler, dem diese Ehre zuteilwurde. Ein Raum allein war seinen Entwürfen für Glasfenster vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Stilistisch ähneln Duncans Werke denen der Symbolisten [[Pierre Puvis de Chavannes]] und Gustave Moreau sowie des Präraffaeliten [[Edward Burne-Jones]]. Duncan war in der schottischen Kunst der wichtigste Förderer von Motiven aus der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]], er widmete sich aber auch biblischen Szenen und Themen aus der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]]. Die dekorative Qualität eines Gemäldes hatte für ihn höchsten Stellenwert, auch wenn er dieses Ideal nicht immer so konsequent wie etwa bei &#039;&#039;St. Bride&#039;&#039; (1913) verfolgte. Stuchtey bezeichnet Duncans Gemälde als &#039;&#039;„in der Themenwahl, der dekorativen und zunehmend verfeinerten Darstellungsweise und der technischen Fertigkeit außergewöhnlich und einzigartig in der schottischen Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“&#039;&#039;. Duncans Werke befinden sich vor allem in schottischen Museen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duncan war mit der Ölmalerei und mit rauen Maluntergründen unzufrieden. Ab 1910 malte er in Tempera, was zeitaufwändig und mühsam war. Für die Emulsion verwendete er Eigelb, etwas Wasser und [[Mastix]] und variierte die Bestandteile, wobei er immer wieder von technischen Problemen geplagt war. Erst nach jahrelangem Experimentieren gelang es ihm, eine verlässliche und zufrieden stellende Zusammensetzung zu finden. Wasserfarben lehnte er für größere Bilder ab, da sie ihm zu substanzlos erschienen. Er verwendete sie aber wegen ihrer Einfachheit für Entwürfe oder wenn er unterwegs war. Zeitweilig [[Lavierung|lavierte]] er auch mit Wasserfarben auf einem [[Gesso]]grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duncan schätzte unter anderem [[Gustave Doré]], die [[byzantinische Kunst]] und die italienische [[Renaissance]], vor allem [[Sandro Botticelli]], [[Fra Angelico]], [[Andrea Mantegna]] und [[Carlo Crivelli (Maler)|Carlo Crivelli]]. Am [[Impressionismus]] beklagte er die schlechte technische Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=John Kemplay|Titel=The paintings of John Duncan: a Scottish symbolist|Verlag=Pomegranate|Ort=San Francisco|Jahr=1994|ISBN=1-56640-991-8}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|30|536|536|Duncan, John|Henriette Stuchtey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|John Duncan (painter)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.the-athenaeum.org/art/by_artist.php?Artist_ID=2099 Einige Werke bei The Athenaeum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11927907X|LCCN=n/94/46548|VIAF=50032226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duncan, John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dundee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duncan, John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=McKirdy, John&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schottischer Maler des Symbolismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=Juli 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dundee]], [[Schottland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Edinburgh]], [[Schottland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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