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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krommenohl&amp;diff=506961</id>
		<title>Krommenohl</title>
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		<updated>2025-03-21T06:16:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.25.189.234: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Krommenohl&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Marienheide&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/06/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/29/58/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 300 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 19&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005-11-24&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51709&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02269&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Marienheide&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Krommenohl&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Marienheide]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa 3,8 km vom Gemeindezentrum entfernt.&lt;br /&gt;
Krommenohl (bisweilen „Krummenohl“ geschrieben, früher auch „Crummenohl“ und „Crommenohl“), ganz im Nordwesten der Gemeinde, kam am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 durch § 16 [[Köln-Gesetz]] zur [[Marienheide|Gemeinde Marienheide]]. Es gehörte zuvor zur nun aufgelösten Gemeinde [[Klüppelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Krommenohl ist für das [[Bergisches Land|Bergische Land]] ein historischer Ort, wohl der bekannteste der Pulverindustrie. Mit Recht wurde einstmals im Tal der Wipper vom „Königreich Buchholz“ gesprochen. In Krommenohl befanden sich Gebäude und Anlagen des Unternehmens Cramer &amp;amp; Buchholz, u.&amp;amp;nbsp;a. das ehemalige Kontorgebäude und das heute als Wohnhaus dienende „Tabakhäuschen“, das Pausengebäude der Pulvermühlen, in dem die Arbeiter rauchen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Erbgut Krommenohl gehörten einmal 3000 Morgen Land. Erworben hat diesen Besitz die „Dynastie“ der Cramer &amp;amp; Buchholz. Hatte ein Jörg Wolter doch bereits im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] mit der Produktion von [[Schwarzpulver]] in der Pulverbecke bei [[Rönsahl]] begonnen (1620) und seinem Schwiegersohn Cramer das Wissen darum weitervererbt, so trat in der später „sohnlosen“ Familie Cramer 1830 ein junger Mann mit Namen Carl Friedrich Buchholz auf und heiratete „sich ein“. Das Bündnis für viele Jahrzehnte bester Pulverfabrikation war geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein die Cramers hatten schon in großem Wohlstand gelebt. Sie ließen sich Villen errichten im Tal der Wipper und in Rönsahl. Der Baumeister Schinkel hat Hand angelegt, so hört man immer wieder, und die Verbindung zum preußischen Königshaus war auch nahtlos gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rönsahl Pulver]] war sehr begehrt: dieses Pulver, das einst der [[Berthold Schwarz|Mönch Berthold Schwarz]] als eine explosive Mischung bei einem seiner alchimistischen Versuche zur Goldherstellung auch zufällig entdeckte. Es war das Jahr 1353. Die Pulverfabrikanten verstanden es tatsächlich, dieses Pulver zu ihrem Gold zu machen.&lt;br /&gt;
Man spricht nicht umsonst heute noch vom sogenannten Schwarz-Pulver – nach dem Mönch Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streng gehütet war lange Zeit auch die Zusammensetzung des Pulvers. Heute ist dieses längst kein Geheimnis mehr.&lt;br /&gt;
Das Rönsahler Pulver bestand aus 65 % Salpeter, 20–22 % Schwefel und 12–13 % Holzkohle. Salpeter und Schwefel wurden aus Übersee herbeigeschafft, so z.&amp;amp;nbsp;B. aus Chile mit den schnellen, „Clipper“ genannten Segelschiffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
300 Jahre Schießpulverindustrie in und um Rönsahl und Ohl: Die große Nachfrage nach Schießpulver im Dreißigjährigen Krieg und die einsetzende Nutzung von Schwarzpulver im aufblühenden Bergbau nach Kriegsende begünstigten die wirtschaftliche Lage der Pulvermühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680 wurden zwei Mühlen erstmals urkundlich erwähnt. Anlässlich einer Vorschusszahlung mussten die Eigentümer aller Hämmer, Schmieden und Mühlen bestimmte Beträge entrichten. Jeweils 20 Reichstaler hatten die Pulvermühlen „zu Ballenbrügge“ (später in der Lingese Talsperre versunken) und die Pulvermühle „beym Dorffe“ zu zahlen. (&#039;&#039;Anmerkung: Den Standort der Pulvermühle „beym Dorffe“ vermutet man in Krommenohl, dort wo jetzt das Wohnhaus Böckelt steht.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pulvermacher aus der Familie Cramer betrieben in Krommenohl (1723 pachteten sie vom Kloster Marienheide das Grundstück an der Wipper, um dort eine Pulvermühle zu errichten) und in der Pulver-Becke ihre Mühlen.&lt;br /&gt;
Schon früh erlangte das hiesige Pulver durch seine hohe Qualität eine so große Nachfrage, dass der überwiegende Teil der Produktion exportiert wurde. Rege Geschäftsbeziehungen bestanden mit Kölner Handelshäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer vollständigen Übersicht aller Pulvermühlen in Westdeutschland aus den Jahren um 1800 konzentrieren sich die Hälfte der dort aufgelisteten Werke im Raum Krommenohl. Es befanden sich damals an der Wupper zwischen Marienheide und Klaswipper acht Pulvermühlen, sieben davon gehörten Angehörigen der Cramer-Familie und eine einem Kruse aufm Singern, jetzt Marienheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Napoleonischen Herrschaft brachte die nun aufstrebende Industrie und der damit verbundene große Bedarf an Rohstoffen eine ständig steigende Nachfrage an Sprengpulver im Bergbau und in den Steinbrüchen. Neue Märkte in Übersee konnten erschlossen werden. Die immer populärer werdenden Schützenvereine brachten große Nachfrage nach Scheibenpulver. In einer Aufstellung aus dem Jahre 1824 werden die in den heimischen Pulvermühlen produzierten Pulversorten aufgeführt. Danach wurde hauptsächlich Scheibenpulver hergestellt, in geringeren Mengen wurde Sprengpulver, Jagd- und Militärpulver produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Aufstellung wird auch über die in dem beschriebenen Zeitraum explodierten Mühlen berichtet. Demnach explodierten 1822 und 1823 in &#039;&#039;Crummenohl&#039;&#039; zwei nahe beieinanderliegende Werke der Witwe Joh. Hermann Cramer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte schon Schinkel planerisch am Giebel des Hauses [[Villa Ohl]] ‚Hand angelegt‘, so gab man sich auch sonst standesgemäß. Livrierte Diener sorgten für das Wohlbefinden und die Häuser in Krommenohl, Ohl und Rönsahl zeugen trotz Patina noch heute von gehobenem Wohlstand. Da waren die Hausmädchen ‚in Stellung‘ und mussten ein eigenes Dienstmädchentreppenhaus benutzen, um den Herrschaften nicht auf der Treppe zu begegnen. Auch hatte man eine Remise mit einer ordentlichen Ausstattung. Die Kutschen waren vom Feinsten und die Kutscher stets fahrbereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 1913, einen Tag bevor er das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig einweihte, kam Kaiser Wilhelm II. angereist. Warum gerade hierher? Er wollte sich des Beistands des Rheinlandes für „Feldzüge“ sicher sein und hatte einige Propagandafahrten vor sich. In ein Haus aber kehrte er ein, länger als überall sonst. Hier in der Villa Ohl traf er seinen Freund aus der Marine-Ausbildung, den Kapitän Buchholz wieder. Dieser hatte schon beim Boxer-Aufstand 1901 mit Waffengewalt geholfen, „den Widerstand der Chinesen zu brechen“ (Germans to the front! hieß es damals lautstark). Und hier war er auch eine ganze Weile beschäftigt, sich mit der Erinnerung und seinem „Freund“ auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
[[Carl August Buchholz (Unternehmer)|Carl August Buchholz]] (1837–1914), der in Krommenohl geborene Unternehmer war Schießpulver-Fabrikant. Er verstarb in Ohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krommenohl hat einen berühmten Sohn, den Opernsänger [[Franz Crass]] (1928–2012). In Wipperfürth geboren, verbrachte er zunächst nur wenige Jahre seiner Kindheit in Krommenohl. In den 1930er Jahren zog seine Familie nach Liegnitz in Schlesien. Im Jahr 1945 kehrte er wieder nach Krommenohl zurück, nachdem er wenige Wochen vor dem Ende des Krieges in amerikanische Gefangenschaft geraten war und ihm deshalb der [[Volkssturm]] erspart blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wander- und Radwege ==&lt;br /&gt;
Durch Krummenohl verläuft der [[Sauerländischer Gebirgsverein|SGV]]-Bezirkswanderweg 6 ([[Wupperweg]]) von der Quelle zur Mündung der [[Wupper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--,  * Martin Mellwig: Von der Wipper zur Wupper (Vom Schwarzpulver über weißen Leinen, zum Vater Rhein)  .--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Regina Marcus: &#039;&#039;Vom Donnerkraut zum Dynamit.&#039;&#039; 2. und 3. Teil. In: Hans Kurt Wirth: &#039;&#039;Grundlagen und Entwicklung der Industrie im Raume Kierspe-Rönsahl bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Heimatgeschichte.&#039;&#039; Selbstverlag, Kierspe 1950.&lt;br /&gt;
*  Harry Böseke: &#039;&#039;Unterwegs im Land der Elemente: 25 Ausflüge in die Bergische Geschichte&#039;&#039;, Bücken &amp;amp; Sulzer, Overath 2006, ISBN 978-3936405248, S. 135ff&lt;br /&gt;
* [[Klaus J. Breidenbach|Nicolaus J. Breidenbach]]: &#039;&#039;Alte Häuser und Höfe im Wupperviereck von Wermelskirchen, Schloß Burg, Remscheid, Hückeswagen, Wipperfürth, Kürten, Lindlar, Odenthal und Burscheid&#039;&#039; (= &#039;&#039;Wermelskirchen.&#039;&#039; 16). s. n., Wermelskirchen 2011, ISBN 978-3-9802801-2-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Marienheide}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Marienheide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.25.189.234</name></author>
	</entry>
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		<title>Gogarten</title>
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		<updated>2025-03-21T06:11:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.25.189.234: /* Dynamitfabrik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gogarten&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Marienheide&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/05/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/30/09/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 311&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 340&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 218&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2008-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51709&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02269&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Marienheide&lt;br /&gt;
| Bild                   = Elektromark-Schalthaus (1935) Gogarten.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Elektromark-Schalthaus (1935) Gogarten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gogarten&#039;&#039;&#039; ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Marienheide]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa 3,1 km in südwestlicher Richtung vom Hauptort entfernt an der Bundesstraße [[B256]] im Tal der [[Wipper (Wupper)|Wipper]] und des [[Obergogartener Bach]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Wupperverband; Flussgebiets Geo Informations System&amp;lt;/ref&amp;gt; Gogarten besteht aus den ehemals abgegrenzt voneinander liegenden Ortschaften [[Obergogarten|Ober-]] und [[Niedergogarten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historika25&amp;quot;&amp;gt;Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blätter 4911, Gummersbach und 4811 Meinerzhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbarorte sind [[Krommenohl]], [[Kempershöhe]] und [[Sattlershöhe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tim Online&amp;quot;&amp;gt; Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1443 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt im Zusammenhang mit „Einkünften und Pflichten des [[Köln]]er [[Apostel]]-[[Stift (Kirche)|Stiftes]]“; die Schreibweise der Erstnennung war &#039;&#039;Godegarden&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pampus: &#039;&#039;Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte&#039;&#039; (= &#039;&#039;Beiträge zur Oberbergischen Geschichte.&#039;&#039; Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.&amp;amp;nbsp;V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird erwähnt, dass im Jahr 1723 Theodor Wilhelm Cramer von dem Kloster Marienheide ein Grundstück bei Gogarten pachtete, um dort eine Pulvermühle zu errichten. Wo die Pulvermühle genau lag, kann nicht genau bestimmt werden. Einst befand sich in Gogarten auch eine Wassermühle, vermutlich eine Fruchtmahlmühle, die 1871 von Carl Aschenberg errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;LVR Fachbereich Umwelt, 2014[https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-NF-20080618-0005]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Ortskern lag etwa im Bereich des Königsheider Weges, der von der Wipperfürther Straße in nördlicher Richtung zur Kempershöhe abzweigt. Unter Denkmalschutz stehen das 2-geschossige Bruchsteinhaus Wipperfürther Straße 41 und das langgestreckte 2-geschossige Haus Wipperfürther Straße 54 auf der gegenüberliegenden nördlichen Straßenseite.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wipperfürther Straße 41 Gogarten (Marienheide).jpg|Baudenkmal Wipperfürther Str. 41&lt;br /&gt;
Wipperfürther Straße 54 Gogarten (Marienheide).jpg|Baudenkmal Wipperfürther Str. 54&lt;br /&gt;
Wipperfürther Straße 54 Gogarten (Marienheide) (3).jpg|Tür Wipperfürther Str. 54&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem 1902 erfolgten Ausbau der Eisenbahnstrecke über Wipperfürth hinaus bis nach Marienheide, erhielt Gogarten einen Haltepunkt an der [[Wippertalbahn]]. Güter- und Personenverkehr endeten mit der Einstellung des Bahnbetriebes auf dem Streckenabschnitt Wipperfürth Ost und Marienheide im Jahre 1985. Auf der Trasse wurde zwischen Marienheide und [[Wipperfürth]] ein Radweg angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1995 verschwinden aus den topografischen Karten die Ortsbezeichnungen Ober- und Niedergogarten. Stattdessen wird nun die Ortsbezeichnung „Gogarten“ verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historika25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Märchenwald ===&lt;br /&gt;
Noch bis in die 1970er Jahre existierte auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik ein [[Märchenwald]], der für Familien mit Kindern in der Region eine Attraktion darstellte. Das Gelände bestand aus kleinen umzäunten Parzellen, auf denen sich [[Diorama|Dioramen]] mit Märchenszenen befanden, deren [[Protagonist]]en auf Knopfdruck in Bewegung zu setzen und zum „Sprechen“ zu bewegen waren.&lt;br /&gt;
Als in den 1980er Jahren in Deutschland die ersten Freizeitparks eröffneten, musste wegen der nunmehr starken Konkurrenz und der dadurch verursachten Unrentabilität der Märchenwald geschlossen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pm_09&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marcus-roensahl.de/pm_09.htm |titel=Wie aus der Dynamitfabrik der Märchenwald wurde |werk=Mittendrin in Rönsahl |abruf=26.06.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wander- und Radwege ===&lt;br /&gt;
* An Gogarten führt der [[Sauerländischer Gebirgsverein|SGV]] Bezirkswanderweg 6 ([[Wupperweg]]) von der Quelle zur Mündung der [[Wupper]] vorbei.&lt;br /&gt;
* Durch den Ort hindurch führt die interregionale [[Radroute Wasserquintett]], ein Projekt im Rahmen der [[Regionale 2010]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dynamitfabrik ===&lt;br /&gt;
Im Ort bestand von 1885 bis 1898 die Dynamitfabrik Cramer &amp;amp; Buchholz. Erkennbar sind heute noch Reste der ehemaligen Fabrikgebäude im Waldgebiet oberhalb Gogartens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pm_09&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Produktion wurde 1898 nicht eingestellt, sondern erweitert. Es gibt einen Bauantrag von 1898, Hinweise auf die Erweiterung 1898 und als Datum der Einstellung der Produktion wird 1911 genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Archäologie des Rheinlandes 2009, ab Seite 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Busverbindungen ==&lt;br /&gt;
Über die im Ort gelegene Haltestelle der Linie 336 (VRS/OVAG)&amp;lt;ref&amp;gt;Busnetz 2010, Oberbergischer Kreis, herausgegeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Gogarten an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Marienheide}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Marienheide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1443]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.25.189.234</name></author>
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