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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Nebel_von_Avalon_(Film)&amp;diff=349592</id>
		<title>Die Nebel von Avalon (Film)</title>
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		<updated>2024-04-28T15:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.137.24.149: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             =&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = Die Nebel von Avalon&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = The Mists of Avalon&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = USA, Deutschland, Tschechien&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 2001&lt;br /&gt;
| Länge            = 183&lt;br /&gt;
| FSK              = 12&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Uli Edel]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = [[Gavin Scott]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Gideon Amir]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bernd Eichinger]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Lee Holdridge]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Vilmos Zsigmond]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Benjamin A. Weissman]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Michael Friedlander]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Anjelica Huston]]: [[Nimue|Viviane]]&lt;br /&gt;
* [[Julianna Margulies]]: [[Morgan le Fay|Morgaine]]&lt;br /&gt;
* [[Joan Allen]]: [[Morgause]]&lt;br /&gt;
* [[Samantha Mathis]]: [[Guinevere (Artussage)|Gwenhwyfar]]&lt;br /&gt;
* [[Caroline Goodall]]: [[Igraine]]&lt;br /&gt;
* [[Edward Atterton]]: [[Artus|Arthur]]&lt;br /&gt;
* [[Michael Vartan]]: [[Lancelot]]&lt;br /&gt;
* [[Michael Byrne (Schauspieler)|Michael Byrne]]: [[Merlin]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Matheson]]: [[Mordred]]&lt;br /&gt;
* [[Mark Lewis Jones]]: [[Uther Pendragon|Uther]]&lt;br /&gt;
* [[Clive Russell]]: [[Gorlois]]&lt;br /&gt;
* [[Freddie Highmore]]: der junge Arthur&lt;br /&gt;
* [[Tamsin Egerton]]: die junge Morgaine&lt;br /&gt;
* [[Tony Curran]]: König Uthers Hauptmann&lt;br /&gt;
| Synchronisation  =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Nebel von Avalon&#039;&#039;&#039; (Originaltitel: &#039;&#039;The Mists of Avalon&#039;&#039;) ist ein zweiteiliger Fernseh-[[Fantasyfilm]] des deutschen Regisseurs [[Uli Edel]] aus dem Jahr 2001. Der Film basiert auf dem [[Die Nebel von Avalon|gleichnamigen Roman]] von [[Marion Zimmer Bradley]] aus dem Jahr 1983 und erzählt die Geschichte der Frauen aus der [[Artus]]-Sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Anfangs sieht man die erwachsene Morgaine, die in einem Ruderboot durch einen vernebelten See gefahren wird. Sie beginnt, von ihrem Leben zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Krieges gegen die Angelsachsen lebt die junge [[Morgan le Fay|Morgaine]] mit ihrer Mutter [[Igraine]] und ihrer Tante [[Morgause]] auf der Burg ihres Vaters [[Gorlois]], des Herzogs von Cornwall, der aber wegen des Krieges nur selten zuhause ist. Die drei Frauen sind Angehörige der alten Religion; sie verehren die [[Muttergöttin|Große Mutter]], verheimlichen dies aber meist, da die Christen ihnen mit Verachtung begegnen. Igraine stammt, ebenso wie Morgause, von der Insel [[Avalon (Mythologie)|Avalon]] und hat die Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen. Sie sieht die Ankunft des Druiden [[Merlin]] und ihrer älteren Schwester [[Nimue|Viviane]] voraus, die kurz darauf auf der Burg eintrifft. Viviane ist die „Herrin vom See“, die oberste Priesterin von Avalon. Sie sagt Igraine, dass sie einen Sohn bekommen wird, einen großen Anführer der Briten. Aber sie wird dieses Kind nicht von ihrem Mann bekommen, sondern von jemandem mit einer Drachentätowierung auf dem Arm. Igraine sträubt sich, weshalb sich die eifersüchtige (da kaum mit den Gaben Avalons gesegnete) Morgause anbietet, das Kind zu bekommen, da sie unverheiratet ist. Viviane weist sie scharf zurecht. Morgaine schreit entsetzt auf, als sie die Vision von einem sterbenden Mann empfängt, obgleich sie noch sehr jung ist. Viviane sagt, dass sie wegen ihrer mächtigen Gaben bald nach Avalon gebracht werden müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Versammlung des Großkönigs [[Ambrosius Aurelianus|Ambrosius]] zur Regelung seiner Nachfolge reist Igraine mit ihrem Mann nach [[Londinium]], wo sie [[Uther Pendragon|Uther]] kennenlernt. Die beiden verlieben sich auf Anhieb ineinander, doch Igraine bekommt Angst, als sie den Drachen auf Uthers Arm sieht. Er redet mit ihr, wobei er ihr sagt, dass auch er ein Anhänger der Göttin ist und daher überzeugt davon, dass sie einander aus einem früheren Leben kennen. Uther wird der neue Großkönig. Von Neid auf die Königskrone und Eifersucht wegen der Liebe seiner Gemahlin zu Uther zerfressen, versucht Igraines Mann, Uther aus einem Hinterhalt heraus zu ermorden. Viviane nimmt von Avalon aus telepathisch Kontakt mit Igraine auf und fordert sie auf, Uther zu warnen. Igraine gehorcht, wenn auch widerwillig, denn obwohl sie Uther liebt, weiß sie, dass er im Kampf keine andere Wahl hat, als ihren Mann zu töten, womit sich auch Morgaines Prophezeiung bewahrheitet. Igraine geht es danach sehr schlecht. Morgause und Morgaine wollen Kräuter für Medizin sammeln, werden aber auf dem Burghof festgehalten. Als Morgaine sich heimlich durch das Fenster davonstiehlt, wird sie erwischt und von den Soldaten sehr grob zur Burg zurückgebracht. Aber Merlin taucht auf, in Begleitung ihres Vaters, der befiehlt, dass man seine Tochter loslässt. Überglücklich läuft Morgaine zu ihm und geht an seiner Hand neben dem Pferd her. Dabei sieht sie die Drachentätowierung und begreift, dass Merlin Uthers wahres Gesicht mit einem Zauber schützt. Während Uther bei Igraine ist, fragt Morgause ihre Nichte, wieso sie so traurig ist. Morgaine erklärt, dass sie auf ihren Vater wartet, denn der Mann bei ihrer Mutter sei es nicht. Kurz darauf wird die Leiche ihres Vaters hergebracht und seine Männer schwören Uther ihre Ergebenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uther heiratet Igraine und nimmt sie, Morgause und Morgaine mit sich nach [[Camelot]], wo Morgaines Halbbruder Artus geboren wird. Die beiden Geschwister entwickeln eine sehr innige Liebe zueinander und verbringen ein paar glückliche Jahre auf Camelot, denn unter Uther konnten die Angelsachsen endlich aus dem Land vertrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Viviane taucht wieder auf. Sie hat gesehen, dass der Frieden nicht ewig andauern wird, und will, dass sowohl Artus als auch Morgaine ihrer Bestimmung entsprechend ausgebildet werden. Die beiden Kinder werden zuerst von ihren Eltern, dann auch voneinander getrennt. Viviane bringt Morgaine nach Avalon und lehrt sie, sich von der Menschenwelt zu lösen und nur noch ihren Pflichten als Priesterin zu folgen. Morgaine wächst zur Frau heran und bekommt schließlich ihre Weihe. Sie darf zum ersten Mal die Nebel von Avalon teilen, welche die Insel von der wirklichen Welt und dem nahen [[Glastonbury Abbey|Kloster Glastonbury]] trennen. Dann bekommt sie das Zeichen einer Priesterin auf die Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielen Jahren darf sie auch wieder einmal in die Menschenwelt und soll [[Lancelot]] heimholen, Vivianes Sohn, der sich von Avalon lösen will. Seine Mutter versucht, ihn umzustimmen. Sie schickt ihn mit Morgaine zum Steinkreis, damit ihm die Macht der Großen Mutter wieder bewusst wird. Zufällig laufen einige Frauen aus Glastonbury vorbei; eine von ihnen ist die schöne junge [[Guinevere (Artussage)|Gwenhwyfar]], die den Steinkreis durch den magischen Nebel zwar nicht sehen, aber doch spüren kann. Lancelot bittet Morgaine, die sich in ihn verliebt hat, den Nebel zu senken. Gwenhwyfar ist überzeugte Christin und fürchtet daher Morgaine. Allerdings verlieben sie und Lancelot sich ineinander, und er bietet an, ihr Avalon zu zeigen. Mehr aus Eifersucht als um ihre Welt zu schützen, sperrt Morgaine sie wieder aus dem Nebel aus, was ihr Lancelot übelnimmt. Er verlässt Avalon endgültig und geht als Ritter nach Camelot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ernte- und Fruchtbarkeitsfest der Göttin wird Morgaine bemalt und maskiert als „jungfräuliche Jägerin“ in einer besonderen Zeremonie von einem ebenfalls maskierten Mann entjungfert. Beide genießen die Nacht sehr, wissen aber nichts vom anderen, da sie auch nicht miteinander sprechen. Aber der Mann war Artus, der Merlin bittet, ihm von der Frau zu erzählen, die ihn sehr fasziniert hat. Doch Merlin sagt ihm, dass er sie nie wiedersehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Angelsachsen erneut in Camelot einfallen, stirbt Uther im Kampf. Artus kommt gerade noch rechtzeitig, um seinen Vater ein letztes Mal zu sehen. Umgeben von Feuer ruft er den christlichen Gott und die Muttergöttin an, bittet sie um Hilfe. Viviane erscheint ihm in einer Vision und fordert ihn auf, das Schwert [[Excalibur]] aus dem Stein zu ziehen und in Zukunft der Göttin zu folgen. Artus schwört es und wird nach einem Sieg gegen die Angelsachsen der nächste Großkönig. Zu seiner Krönung versammelt sich ganz Britannien auf Camelot. Lancelot und Gwenhwyfar begegnen sich wieder, womit sie sich bestätigt fühlt, dass sie damals in Glastonbury nicht nur geträumt hat. Morgaine begrüßt ihre Tante, die inzwischen verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes ist, und ihre Mutter, die in ihrer tiefen Verzweiflung beschließt, mit ihrer alten Religion zu brechen und den Rest ihres Lebens im Kloster zu verbringen – in Glastonbury. Artus sieht seine Schwester wieder und berichtet ihr von der Nacht mit der „jungfräulichen Jägerin“. Morgaine wird klar, dass sie mit ihrem eigenen Bruder geschlafen hat. Bei Artus’ Krönung und Vermählung mit Gwenhwyfar (die sowohl ihr als auch Lancelot das Herz bricht), stellt sie fest, dass sie schwanger ist, und weiß, dass es nur Artus’ Kind sein kann. Morgause will ihr helfen, das Kind abzutreiben, da es als der Sohn der Königsschwester die Erbschaft ihres eigenen Sohnes bedroht. Viviane hindert sie daran, doch Morgaine weiß, dass Viviane und Merlin das Ganze geplant hatten, und sagt sich im Zorn von ihr und Avalon los, obwohl sie eigentlich Vivianes Nachfolgerin und die nächste Herrin vom See werden sollte. Aber sie entschließt sich, das Kind auszutragen. Sie zieht zu Morgause nach [[Lothian (Schottland)|Lothian]], die vorher noch Gwenhwyfar mit einem Fluch belegt: Sie wird niemals ein Kind bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lancelot die Königin einmal auf einem Ritt begleitet, werden sie überfallen, können sich aber in eine Waldhütte retten, wo sie einander ihre Liebe gestehen. Doch Lancelot hält seinem besten Freund Artus die Treue, ebenso will Gwenhwyfar nicht ehebrechen.&lt;br /&gt;
Nach der Geburt ihres Sohnes ist Morgaine erschöpft und fiebert. Im Auftrag ihres Mannes will Morgause das Kind töten, doch die kranke Morgaine sagt halb im Traum, dass es Artus’ Sohn sei. Morgause beschließt, den Jungen als ihren eigenen Sohn aufzuziehen und ihn so stets manipulieren zu können. Nach ein paar Jahren ist Mordred seiner leiblichen Mutter schon fast völlig entfremdet. Morgaine ist unruhig, will nicht mehr in Lothian bleiben. Morgause ermuntert sie, nach Camelot zurückzukehren, was sie auch tut. Sie lässt Mordred in der Obhut ihrer Tante zurück. Auf Camelot gesteht sie Lancelot ihre Liebe, der sie aber abweist. Dafür lernt sie jedoch Accolon kennen, der sich in sie verliebt und mit dem sie zum nächsten Ernte- und Fruchtbarkeitsfest schläft. Zur selben Zeit betrinkt sich Artus und sagt zu Gwenhwyfar und Lancelot, dass es an ihm liege, dass Gwenhwyfar kein Kind bekommt. Er bittet Lancelot, ihm einen Nachkommen zu zeugen. Als dies fehlschlägt, wirft Gwenhwyfar ihrem Ehemann diese Verleitung zur Sünde vor, wird launisch und beginnt, alle Nichtchristen zu verabscheuen.&lt;br /&gt;
Schließlich richtet sie ihren Hass gegen Morgaine, die stärkste Vertreterin der alten Religion in ihrer Umgebung, obwohl sie von ihr einen Fruchtbarkeitszauber bekommen hat. Als Morgaine beim Sommerfest mit Accolon tanzt, schlägt Gwenhwyfar sie als neue Ehefrau für dessen in die Jahre gekommenen Vater Uriens, den König von Nordwales, vor. Morgaine hört von Artus, dass ein walisischer Anhänger der Göttin um ihre Hand angehalten hat und sagt im Glauben, es wäre Accolon, zu. Doch sie erkennt den Irrtum zu spät: Sie kann den walisischen König nicht mehr zurückweisen, ohne ihn zu beleidigen. Sie zieht mit ihm nach Wales und erlebt dort eine Zeit des Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merlin kommt nach Avalon und stirbt nach einem letzten Gespräch mit Viviane. In ihrer Verzweiflung bemerkt Viviane nicht, dass Avalon beginnt, im Nebel zu versinken. Sie versucht vergeblich, Morgaine telepathisch zu kontaktieren. Als deren Mann stirbt, macht sich Accolon Hoffnungen, sie werde nun ihn heiraten. Doch Morgaine sehnt sich nach Avalon und verabschiedet sich schweren Herzens. Sie geht zu den Nebeln, kann sie aber nicht teilen. Sie lässt sich in ihrem Boot treiben und gerät verzweifelt nach Glastonbury, wo ihre Mutter Äbtissin geworden ist und sie zu sich nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mordred erfährt indessen in einer Vision von Viviane die Wahrheit über seine Herkunft, woraufhin er als Ritter der Tafelrunde nach Camelot geht. Artus nimmt ihn als seinen Neffen freudig bei sich auf. Von seiner Vaterschaft ahnt er nichts, bis Mordred sich ihm als Erbe anbietet, falls er in der Schlacht fällt. Gwenhwyfar ist empört, als sie erfährt, dass Morgaine ein Kind von Artus bekommen hat. Verzweifelt wirft sie sich Lancelot an den Hals, doch Mordred lässt die Affäre auffliegen und sorgt für Gwenhwyfars und Lancelots Verbannung. Lancelot bittet zwar Gwenhwyfar, bei ihm zu bleiben, aber sie will nicht ewig auf der Flucht sein und geht stattdessen ins Kloster, wo sie sich mit Morgaine versöhnt und ihr sagt, sie müsse ihrem Bruder beistehen. So kehrt Morgaine erneut nach Camelot zurück, wo sie überraschend Viviane trifft und sich auch mit ihr versöhnt. In der Burg angekommen, muss sie feststellen, dass Mordred unter Morgauses Einfluss mit seinen blutrünstigen Taten am Hof gegen das von ihm propagierte Leben „nach den alten Gesetzen Avalons“ verstößt. Als Morgause Viviane angreift, tötet Viviane Morgause und wird danach von Mordred erstochen. Morgaine geht zu ihrem Bruder und fordert ihn auf, sein Volk ein letztes Mal gegen die Angelsachsen zu führen. Sie spricht sich mit ihm über Mordred aus und legt Excalibur erneut in seine Hände.&lt;br /&gt;
Während Lancelot für diese Schlacht an Artus’ Seite zurückkehrt, verbrennt Morgaine ihre beiden Tanten nach alter Tradition. Sie wird von einer Vision unterbrochen, in der Mordred und Artus sich gegenüberstehen. Schnell reitet sie zum Schlachtfeld, findet dort aber nur noch ihren sterbenden Sohn (der sich auf die Seite der Angelsachsen geschlagen hatte) und ihren schwerverletzten Bruder vor. Auch Lancelot ist gefallen. Morgaine bringt Artus auf dessen Bitte hin nach Hause: Er meint Avalon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dieser Stelle setzt die anfängliche Szene ein. Morgaine fährt in dem kleinen Boot durch den Nebel und versucht abermals vergeblich, nach Avalon vorzudringen. Auf Artus’ Drängen hin wirft sie Excalibur in den See. Im Sterben kann Artus Avalon sehen, bevor es verschwindet. Auch Morgaine ist damit ausgesperrt. Sie geht zurück nach Glastonbury und glaubt lange Zeit, dass der Glaube an die Göttin verschwunden sei. Aber schließlich erkennt sie die Große Mutter in der Gottesmutter Maria wieder und kann hoffen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede zwischen Buch und Film ==&lt;br /&gt;
Der in [[Tschechien]] gedrehte Film konzentriert sich auf die zentralen Frauenfiguren der Artus-Sage. Dabei wird jedoch die Romanvorlage &#039;&#039;[[Die Nebel von Avalon]]&#039;&#039; der US-amerikanischen [[Fantasy]]-Schriftstellerin Marion Zimmer Bradley nicht korrekt wiedergegeben. Der erste Teil des Films lässt einen großen Teil der Romanhandlung unerwähnt. Auch der zweite Teil hat mit dem Buch nur wenig Übereinstimmung. Im Roman überleben am Ende Morgaine, Morgause und Lionors, die Ehefrau des Ritters [[Gareth]] und spätere Äbtissin des [[Glastonbury Abbey|Klosters von Glastonbury]]. Letztere kommt im Film aber gar nicht vor, genauso wenig die für die Handlung eigentlich wichtige Feenkönigin und etliche weitere Figuren. Die letztlich Überlebenden sind Morgaine und ihre Mutter Igraine, die im Roman bereits während Morgaines Aufenthalt im Feenreich stirbt. Auch diese Episode spiegelt der Film nicht; dort sterben Morgause und ihre Halbschwester Viviane gegen Ende im Streit. Im Roman wird Viviane vom Ziehbruder ihres Sohnes wesentlich früher getötet. Taliesin stirbt im Roman infolge des Schmerzes über diesen Verlust und das Amt des Merlin geht auf Kevin über, den Kurzzeitgeliebten Morgaines, der im Film ebenfalls nicht auftaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
„Ein starbesetzter Film in schauprächtigen Kulissen, der den Mythos nicht hinterfragt, sondern ihm eine neue Interpretation hinzufügt“, befand das &#039;&#039;[[Lexikon des internationalen Films]]&#039;&#039;. Uli Edels Adaption sei kurzum ein „unterhaltsamer Ausflug ins Vormittelalter“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|515925|Abruf=2018-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für &#039;&#039;[[TV Spielfilm]]&#039;&#039; handelte es sich um ein „[a]nspielungsreiches Mittelalterspektakel“, das nicht viel mit der Vorlage gemein habe, jedoch „viele mythische Motive“ einbeziehe und „einige Schauwerte“ besitze.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TV Spielfilm|1306430|Die Nebel von Avalon (1)|Abruf=2022-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer „fantastische[n] Story, der aufwändige[n] Inszenierung von Uli Edel […] und brillante[n] Darsteller[n]“ sei der Film typisch für [[Bernd Eichinger|Bernd-Eichinger]]-Produktionen „ein großer Wurf“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TV Spielfilm|1308712|Die Nebel von Avalon (2)|Abruf=2022-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der Film erhielt 2002 einen [[Emmy]] in der Kategorie Beste Maske und war in acht weiteren Kategorien nominiert:&lt;br /&gt;
* Beste Ausstattung&lt;br /&gt;
* Beste Kamera&lt;br /&gt;
* Bestes Kostümdesign&lt;br /&gt;
* Bestes Haarstyling&lt;br /&gt;
* Beste Miniserie&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beste Musik&lt;br /&gt;
* Beste Weibliche Nebendarstellerin: [[Anjelica Huston]]&lt;br /&gt;
* Beste Weibliche Nebendarstellerin: [[Joan Allen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Auszeichnungen und Nominierungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Julianna Margulies wurde 2002 für den [[Golden Globe]] nominiert.&lt;br /&gt;
* Der Film wurde 2002 für den [[Saturn Award]] nominiert.&lt;br /&gt;
* Anjelica Huston wurde 2002 für den [[Screen Actors Guild Award]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Nebel von Avalon&#039;&#039; hatte am 15. Juli 2001 seine Premiere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zelluloid.de/filme/index.php3?id=8620 |titel=Die Nebel von Avalon |werk=zelluloid.de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304203806/http://www.zelluloid.de/filme/index.php3?id=8620 |archiv-datum=2016-03-04 |zugriff=2018-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Erstausstrahlung der beiden Teile erfolgte am 20. und 21. Januar 2002 auf [[SAT 1]]. Am 2. Dezember 2002 erschien der Film auf [[Videokassette|Video]] und [[DVD]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bearbeitungen des Artus-Stoffs]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Mythologie#Britannien|Britannische Mythologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0244353}}&lt;br /&gt;
* {{OFDb|16748}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|mists_of_avalon|The Mists of Avalon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Uli Edel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nebel Von Avalon #Die}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehfilm (Turner Network Television)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fantasyfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexerei im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rezeption der keltischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologie im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artusepik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marion Zimmer Bradley]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uli Edel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.137.24.149</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Evelyn_(Film)&amp;diff=818014</id>
		<title>Evelyn (Film)</title>
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		<updated>2024-04-28T14:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;91.137.24.149: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = Evelyn&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Evelyn&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = Vereinigte Staaten, Deutschland, Irland&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 2002&lt;br /&gt;
| Länge            = 91&lt;br /&gt;
| FSK              = 12&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Bruce Beresford]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = [[Paul Pender]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Pierce Brosnan]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Michael Ohoven]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Beau St. Clair ]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Stephen Endelman]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[André Fleuren]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Humphrey Dixon]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Pierce Brosnan]]: Desmond Doyle&lt;br /&gt;
* [[Sophie Vavasseur]]: Evelyn Doyle&lt;br /&gt;
* [[Aidan Quinn]]: Nick Barron&lt;br /&gt;
* [[Alan Bates]]: Tom Connolly&lt;br /&gt;
* [[Julianna Margulies]]: Bernadette Beattie&lt;br /&gt;
* [[Stephen Rea]]: Michael Beattie&lt;br /&gt;
* [[Frank Kelly (Schauspieler)|Frank Kelly]]: Großvater Henry Doyle&lt;br /&gt;
* [[Niall Beagan]]: Dermot Doyle&lt;br /&gt;
* [[Hugh McDonagh]]: Maurice Doyle&lt;br /&gt;
* [[John Lynch (Schauspieler)|John Lynch]]: Senior Counsel Mr. Wolfe&lt;br /&gt;
* [[Bosco Hogan]]: Pater O’Malley&lt;br /&gt;
| Synchronisation  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Evelyn&#039;&#039;&#039; (deutscher Verweistitel: &#039;&#039;Ein Vater kämpft um seine Kinder&#039;&#039;) ist ein international co-produzierter Spielfilm von [[Bruce Beresford]] aus dem Jahr [[Filmjahr 2002|2002]], der auf der wahren Geschichte von Desmond Doyle beruht und seinen Kampf gegen irische Gerichte Mitte der 1950er-Jahre schildert, um das Sorgerecht für seine Kinder. Die Hauptrolle des Films spielt [[Pierce Brosnan]]. Der Film wurde von Brosnans eigener Firma Irish DreamTime produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Weihnachten in Irland 1953: Die Mutter der neunjährigen Evelyn und ihrer beiden jüngeren Brüder Maurice und Dermot verlässt ihren arbeitslosen Ehemann Desmond, um mit einem anderen Mann zusammenzuleben. Als Desmonds Schwiegermutter die Situation den irischen Behörden meldet, entscheidet ein Richter, dass die Kinder in Obhut genommen werden. Daraufhin bringt sie Evelyns Großvater in ein katholisches Waisenhaus. Um sie zu trösten, erzählt er dem Mädchen, dass nach einer Legende Lichtstrahlen, die von der Sonne erzeugt und in einer besonderen Weise durch die Wolken scheinen würden, „Engelsstrahlen“ genannt werden. Sie zeigen an, dass ein Schutzengel über sie wachen würde. Das tröstet Evelyn ein wenig und sie hofft, bald wieder nach Hause zurückkehren zu dürfen, doch muss sie mit der Zeit erkennen, viele der Kinder hier schon seit Jahren ausharren müssen. So schwindet auch ihre Hoffnung auf baldiger Erlösung aus ihrer Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desmond hat wenig Hoffnung, das Sorgerecht für seine Kinder zurückzuerhalten. Als er jedoch erfahren muss, dass seine Tochter Evelyn im Heim geschlagen wird, stellt er einen Antrag, sie zurückzubekommen. Er hört auf zu trinken und sucht nach einer Arbeit – doch vergebens, die katholische Kirche und vor allem der irische Staat sind gegen ihn und der Meinung, dass es das Beste sei, wenn die Kinder in den staatlichen Einrichtungen verbleiben. Desmond begeht dabei auch den Fehler und legt sich nicht nur mit der Ordensschwester an, die seine Tochter gezüchtigt hatte, sondern auch mit Pater O’Malley, was ihm keinen guten Stand bring. In einer Bar lernt Desmond den US-Amerikaner Nick Barron und den Anwalt Thomas Connolly kennen, der ihm bei der Wiedererlangung des Sorgerechts seiner Kinder vertreten will. Obwohl Connolly in erster Instanz eine Niederlage erleben muss, gibt er trotzdem nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bedarf des öffentlichen Drucks, damit der Fall vor dem Gerichtshof verhandelt wird und so eröffnet Desmond einen Präzedenzfall gegen den irischen Staat und die katholische Kirche um das Sorgerecht für seine Kinder. Anwalt Connolly erwirkt, dass die Kinder vor Gericht mehr mit einbezogen werden und Evelyn hat große Hoffnung, als plötzlich „Engelsstrahlen“ durch die Fenster scheinen. Das ist für sie ein Zeichen, dass ihr Großvater über sie wacht und nun alles gut wird. Sie sagt dem Richter offen die Wahrheit über die Vorkommnisse im Heim, was sie sich vorher nicht getraut hatte. Evelyn beendete ihre Ausführungen mit einem Gebet, das alle Anwesenden rührt. Sie bittet Gott darum, nicht nur der Ordensschwester zu vergeben, sondern auch für den Wohlstand Irlands und seiner Bevölkerung zu sorgen. Die Richter lassen sich überzeugen und geben Desmond das Sorgerecht für seine Kinder zurück, sodass er überglücklich mit ihnen gemeinsam das bevorstehende Weihnachtsfest als Familie feiern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Der Film basiert auf den Erlebnissen des Mädchens Evelyn Doyle, die sie nach dem Tod ihres Vaters niederschrieb. Während der Film nur den Kampf um das Sorgerecht schildert, ging der Kampf von Desmond Doyle gegen den Staat noch weiter. Denn als er seine Kinder wieder bei sich hatte, war er entsetzt über die vielen Blutergüsse, die er an ihnen entdecken musste. Mit seinen Anwälten kämpfte er weiter gegen das irische Rechtssystem und ging dabei auch an die Öffentlichkeit, die sie so für sich gewinnen konnten. All dies führte zu einer massiven Änderung des Rechtssystems und deren Institutionen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://filmewahrebegebenheiten.wordpress.com/tag/ein-vater-kaempft-um-seine-kinder/ &#039;&#039;Ein Vater kämpft um seine Kinder (Evelyn) – deutsch-irisch-amerikanisch-britisch-niederländisches Drama aus dem Jahr 2002.&#039;&#039;] bei filmewahrebegebenheiten.wordpress.com, abgerufen am 4. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat| Dem Film geht es nicht um Kritik an katholischen, staatlich sanktionierten Institutionen, vielmehr entwickelt er mit erheblichem Sentiment eine Familiengeschichte und beschreibt den Läuterungsprozess seines Protagonisten.&lt;br /&gt;
|[[Lexikon des internationalen Films]]&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|524872|zugriff=2017-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0298856}}&lt;br /&gt;
* [https://www.boxofficemojo.com/movies/?id=evelyn.htm Evelyn] bei boxofficemojo.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Bruce Beresford}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Evelyn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Dienstpflicht von Personen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis; zur allgemeinen Dienstpflicht als Alternative zur Wehrpflicht siehe: [[zivile Dienstpflicht]].}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dienstpflichten&#039;&#039;&#039; haben in Deutschland Personen in einem öffentlich-rechtlichen [[Dienstverhältnis]] ([[Beamter (Deutschland)|Beamte]], [[Soldat (Deutschland)|Soldaten]], [[Richter (Deutschland)|Richter]]) gegenüber ihren [[Dienstherr]]n. Diese sind zu unterscheiden von den [[Amtspflicht]]en, die für die Ausübung des [[Amt (Beamtenrecht)|Amtes]] gelten, etwa gegenüber dem Bürger. Die Verletzung von Dienstpflichten kann als &#039;&#039;&#039;Dienstpflichtverletzung&#039;&#039;&#039; [[disziplinarrecht]]lich geahndet werden. Für [[Bundesbeamter (Deutschland)|Bundesbeamte]] sind die Dienstpflichten im [[Bundesbeamtengesetz]] (BBG) geregelt, für Soldaten der [[Bundeswehr]] im [[Soldatengesetz]] (SG). Für Landes- und Kommunalbeamte finden sich Regelungen im [[Beamtenstatusgesetz]] (BeamtStG) und in den [[Landesbeamtengesetze (Deutschland)|Landesbeamtengesetzen]]. Eine Dienstpflichtverletzung im Zusammenhang mit der Annahme von Vorteilen, erfüllt i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. den Straftatbestand der [[Bestechlichkeit]] ({{§|332|StGB|juris}} StGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Personen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis haben auch auf privatrechtlicher Grundlage beschäftigte [[Arbeitnehmer]] Pflichten. Ihre [[Arbeitsrecht (Deutschland)|arbeitsrechtliche]] Hauptpflicht ist die [[Arbeitspflicht (Arbeitsrecht)|Arbeitspflicht]]. Hinzu treten weitere [[Arbeitnehmer#Pflichten des Arbeitnehmers|Nebenpflichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beamte ==&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Pflichten und Rechte der Bundesbeamten sind in den {{§|60-86|BBG|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;60 bis 86}} BBG geregelt, die der übrigen staatlichen Beamten in {{§|33-56|BeamtStG|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;33 bis 56}} BeamtStG (Paragraphen überwiegend wortgleich) und ggf. der Landesbeamtengesetze geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Dienstpflicht und Verfassungstreuepflicht ===&lt;br /&gt;
Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der [[Freiheitliche demokratische Grundordnung|freiheitlichen demokratischen Grundordnung]] im Sinne des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] bekennen und für deren Erhaltung eintreten ({{§|60|BBG|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 BBG; {{§|33|BeamtStG|juris}} BeamtStG). Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem [[Beruf]] zu widmen. Sie haben das ihnen übertragene Amt uneigennützig nach bestem [[Gewissen]] wahrzunehmen ({{§|61|BBG|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 BBG; {{§|34|BeamtStG|juris}} BeamtStG). Ein Bundesbeamter darf nicht so weit vom [[Dienstort]] entfernt wohnen, dass ihm eine Ausübung seiner Tätigkeit erschwert wird ({{§|72|BBG|juris}} BBG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Wohlverhaltenspflicht ===&lt;br /&gt;
Das Verhalten der Beamten innerhalb und außerhalb des Dienstes muss der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordert ({{§|61|BBG|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 BBG; {{§|34|BBG|juris}} BeamtStG). Bei Ausübung ihres Dienstes oder bei einer Tätigkeit mit unmittelbarem Dienstbezug haben Beamte auch hinsichtlich ihres Erscheinungsbilds Rücksicht auf das ihrem Amt entgegengebrachte Vertrauen zu nehmen ({{§|61|BBG|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 BBG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterbildungspflicht ===&lt;br /&gt;
Bundesbeamte sind zudem verpflichtet, an Maßnahmen der dienstlichen Qualifizierung teilzunehmen ({{§|61|BBG|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;3 BBG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Betätigung ===&lt;br /&gt;
Beamte dienen dem ganzen Volk, nicht einer Partei. Sie haben ihre Aufgaben unparteiisch und gerecht zu erfüllen und bei ihrer Amtsführung auf das [[Gemeinwohl|Wohl der Allgemeinheit]] Bedacht zu nehmen. Bei politischer Betätigung haben sie Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren ({{§|60|BBG|juris}} BBG; {{§|33|BeamtStG|juris}} BeamtStG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgepflicht (Weisungsgebundenheit) ===&lt;br /&gt;
Der Beamte hat seine [[Vorgesetzter|Vorgesetzten]] zu beraten und zu unterstützen. Er ist für die Durchführung der ihm übertragenen Aufgaben verantwortlich („Folgepflicht“; {{§|62|BBG|juris}} BBG; {{§|34|BeamtStG|juris}} BeamtStG). Beamte tragen für die [[Rechtmäßigkeit]] ihrer dienstlichen Handlungen die volle persönliche Verantwortung. Die [[Remonstration]]spflicht verpflichtet sie Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen unverzüglich bei der oder dem unmittelbaren Vorgesetzten geltend zu machen („Verantwortung für die Rechtmäßigkeit“; {{§|63|BBG|juris}} BBG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diensteid ===&lt;br /&gt;
Beamte haben einen [[Diensteid]] zu leisten ({{§|64|BBG|juris}} BBG; {{§|38|BeamtStG|juris}} BeamtStG). Für Bundesbeamte lautet dieser: „Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir [[Gott]] helfe.“ Der [[Eid]] kann auch ohne die Worte „so wahr mir Gott helfe“ geleistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschwiegenheitspflicht ===&lt;br /&gt;
Der Beamte ist verpflichtet, über alle Tatsachen und Angelegenheiten, von denen er in Ausübung seines Amtes erfährt, [[Verschwiegenheitspflicht|Stillschweigen]] zu bewahren. Vor [[Gericht]] darf er entsprechende [[Tatbestand|Tatbestände]] nicht ohne Zustimmung des Dienstherrn vortragen ({{§|67|BBG|juris}} BBG; {{§|37|BeamtStG|juris}} BeamtStG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbot der Annahme von Belohnungen und Geschenken (Korruptionsverbot) ===&lt;br /&gt;
Beamte dürfen ohne Zustimmung des Dienstherrn keinerlei Vergünstigungen oder Geschenke von Dritten annehmen ({{§|71|BBG|juris}} BBG; {{§|42|BeamtStG|juris}} BeamtStG).  Ein Bundesbeamter kann zum [[Schadensersatz]], den die Gemeinschaft durch sein schwerwiegendes [[Verschulden]] erlitten hat, herangezogen werden ({{§|75|BBG|juris}} BBG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebentätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Beamte sind verpflichtet, auf Verlangen ihrer Dienstbehörde eine [[Nebentätigkeit]] im [[Öffentlicher Dienst (Deutschland)|öffentlichen Dienst]] auszuüben, sofern diese Tätigkeit ihrer Vorbildung oder [[Berufsausbildung]] entspricht und sie nicht über Gebühr in Anspruch nimmt ({{§|98|BBG|juris}} BBG). Sie bedürfen zur Ausübung jeder entgeltlichen Nebentätigkeit grundsätzlich der vorherigen Genehmigung. Auch unentgeltliche Nebentätigkeiten können genehmigungspflichtig sein ({{§|99|BBG|juris}} BBG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soldaten ==&lt;br /&gt;
Die Dienstpflichten der Soldaten sind in den {{§|7-21|SG|buzer|text=§§&amp;amp;nbsp;7 bis 21}} Soldatengesetz (SG) festgeschrieben. Sie ähneln in Struktur und Wortlaut grundsätzlich denen der (Bundes-)Beamten, enthalten aber auch soldatische Besonderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere soldatische Dienstpflichten sind wie die Tapferkeitspflicht ({{§|7|SG|juris}} SG), die besonderen Vorgesetztenpflichten ({{§|10|SG|juris}} SG) zu Dienstaufsicht, Fürsorge und rechtskonformem Umgang mit der Befehlsbefugnis, sowie die Gehorsamspflicht der Untergebenen gegenüber [[Militärischer Befehl|militärischen Befehlen]] ({{§|11|SG|juris}} SG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richter ==&lt;br /&gt;
Die Dienstpflichten der [[Richter]] ergeben sich aus den Richtergesetzen des jeweiligen Dienstherrn (Bundesland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bundesrichter ordnet {{§|46|DRiG|juris}} Deutschen Richtergesetz (DRiG) die entsprechende Geltung des Bundesbeamtengesetzes, damit auch von dessen Dienstpflichten, an, soweit nicht Regelungen des DRiG oder des Grundgesetzes entgegenstehen. Damit gilt für Richter etwa die Folgepflicht nicht, soweit sie ihre richterliche Tätigkeit (Entscheiden über Fälle) ausüben, weil insoweit ihre [[Richter (Deutschland)#Die richterliche Unabhängigkeit|richterliche Unabhängigkeit]] ({{§|97|GG|juris}} GG) entgegensteht. In Angelegenheiten der bloßen Gerichtsverwaltung sind auch Richter dagegen zur Befolgung von Weisungen verpflichtet (z.&amp;amp;nbsp;B. bei der Zuweisung von Büroräumen im Gerichtsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine spezielle Ergänzung der Verschwiegenheitspflicht ist für Richter die Pflicht zur Wahrung des Beratungsgeheimnisses ({{§|43|DRiG|juris}} DRiG), also das Verbot, offenzulegen, was während der Beratung vor der Urteilsfindung zwischen den Mitgliedern eines Kollegialgerichts besprochen wurde, insbesondere auch, wer wie abgestimmt hat. Dies betrifft auch die [[ehrenamtlicher Richter|ehrenamtlichen Richter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ulrich Battis]] |Titel=Bundesbeamtengesetz: Kommentar |Auflage=5 |Verlag=[[Verlag C. H. Beck]] |Ort=München |Datum=2017 |ISBN=978-3-406-69364-9 |Seiten=339 ff.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4209206-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht des Öffentlichen Dienstes (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.137.24.149</name></author>
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