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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ballsaal&amp;diff=674289</id>
		<title>Ballsaal</title>
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		<updated>2025-02-11T06:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.1.212.36: Feinschliff&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Catherine Palace ballroom.jpg|mini|Aristokratischer Ballsaal aus dem 18. Jahrhundert im [[Katharinenpalast]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballsaal Kolmannskuppe 03.jpg|mini|Bürgerlicher Ballsaal (ca. 1910) aus der Geisterstadt [[Kolmanskuppe]], Namibia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofburg 2008-34.JPG|mini|Großer Redoutensaal der Wiener Hofburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Webster Hall by David Shankbone.jpg|mini|Webster Hall, New York City]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Ballsaal&#039;&#039;&#039; (von „Ball“ im Sinne von „Tanzball“; von italienisch &#039;&#039;ballo&#039;&#039; „Tanz“), auch &#039;&#039;&#039;Redoute&#039;&#039;&#039; und englisch &#039;&#039;Ballroom&#039;&#039; genannt, ist ein vornehmer, repräsentativer [[Saal (Architektur)|Saal]], an dem [[Tanzball|Tanzbälle]] abgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von der aristokratischen zur bürgerlichen Öffentlichkeit ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum einfachen [[Tanzfläche|Tanzboden]] war der Ballsaal im 17./18. Jahrhundert eine [[aristokratisch]]e Einrichtung und ein Bestandteil von [[Schloss (Gebäude)|Schlössern]]. Die &#039;&#039;Redouten&#039;&#039;, die am Ende des 17. Jahrhunderts in Mode kamen, waren für Maskenbälle und das [[Menuett]] als hauptsächlichen Tanz vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange noch keine festen Stuhlreihen installiert waren, konnte auch das [[Parkett (Theater)|Parkett]] von [[Theater]]n als Ballsaal genutzt werden – wie heute noch beim [[Wiener Opernball]], für den die mittlerweile feste Bestuhlung im Parterre demontiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden dann zahlreiche bürgerliche Ballsäle gebaut, die sich über [[Eintrittsgeld|Eintrittsgebühren]] finanzierten. Viele dieser Ballsäle waren mit [[Gaststätte]]n kombiniert. Zur Hauptsache wurden dort [[Walzer (Musik)|Walzer]] und andere Paartänze getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große [[Tanzfläche]] in Ballsälen ermöglicht [[Kontratanz|Kontratänze]], also tänzerische Gesellschaftsspiele zwischen mehreren Paaren wie die [[Quadrille (Tanz)|Quadrille]]. Um die Tanzfläche herum gab es Zuschauerplätze, oft auch [[Loge (Zuschauerraum)|Logen]] und [[Séparée]]s. Seit dem [[Wiener Kongress]] 1814/1815 waren [[Diplomatie]] und Ballsaal eng verbunden. Der Ballsaal wurde zum Inbegriff des „Mondänen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Eigenschaften und aktuelle Nutzungen ==&lt;br /&gt;
Ballsäle besaßen hohe Decken und sind deshalb schwer zu heizen und aufwendig zu erhalten. Weil die [[Tanzmusik]] live gespielt wurde, mussten Ballsäle eine geeignete [[Akustik]] haben. Für die eleganten Schuhe der Tänzer (vgl. [[Tanzschuh]]) brauchte es zudem ein geeignetes [[Parkett]]. Für die Musik sorgten spezialisierte Tanz-[[Musikkapelle|Kapellen]], die hauptsächlich aus [[Streichinstrument]]en bestanden und unter der Leitung des Primgeigers (wie [[Johann Strauss (Vater)]] und [[Johann Strauss (Sohn)]]) die ganze Nacht hindurch spielten. Sie waren noch nicht so klangstark wie die Blaskapellen des 20. Jahrhunderts und brauchten genügend [[Nachhall]]. Die &#039;&#039;[[Allgemeine Musikalische Zeitung]]&#039;&#039; beklagte 1870, dass der heute für seine Akustik gelobte Saal des [[Wiener Musikverein]]s eher als Ballsaal denn als [[Konzertsaal]] gebaut worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeine Musikalische Zeitung, Nr. 7, 1870, S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Ballsäle wie die Wiener [[Sofiensäle]] wurden je nach Jahreszeit auch als [[Hallenbad|Schwimmhallen]] verwendet. Seit die gesellschaftliche Bedeutung der Bälle schwand, also zunehmend nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], wurden die meisten Ballsäle umgenutzt oder abgerissen. Nur wenige Ballsäle sind heute noch als [[Nachtclub]]s oder [[Diskothek]]en in Gebrauch wie die 1886 erbaute Webster Hall in [[New York City]], die mittlerweile unter Denkmalschutz steht. Ein weiteres berühmtes Beispiel sind die Redoutensäle der [[Hofburg#Redoutensaaltrakt|Wiener Hofburg]]. Sie wurden im 18. Jahrhundert unter [[Maria Theresia]] erbaut und werden auch heute noch als Konzert- und Veranstaltungssäle verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Hotel]]s (aber auch große [[Passagierdampfer]]), die um 1900 herum gebaut wurden, besaßen Ballsäle. Viele sind heute zu groß, um im normalen Betrieb genutzt werden zu können. Im Ballsaal des Hotels Post in [[Wien]] ist heute die [[Wiener Kammeroper]] eingerichtet, im Ballsaal des Hotels National in [[Bern]] befindet sich ein Kino, der [[Bowery Ballroom]] in Manhattan wird hauptsächlich für Konzerte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft verwechselt mit dem Ballsaal wird das [[Ballhaus (Sport)|Ballhaus]], so wie das berühmte [[Ballhaus (Versailles)|Ballhaus in Versailles]], in dem Ball gespielt wurde, eine Vorform des Tennis, die [[Jeu de Paume]] genannt wurde. Manche dieser Ballhäuser wurden nach dem Abflauen der Ballspielmode in Theaterräume oder Tanzsäle umfunktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz u.&amp;amp;nbsp;a.: &#039;&#039;[[Oeconomische Encyclopädie]]&#039;&#039;, Berlin: Pauli 1821, Bd. 129, S. 203f.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Redoute|Redoute|MF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ballrooms|Ballsaal}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4561458-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ von Innenräumen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Tanzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanzstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.1.212.36</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alte_Redoute_Aachen&amp;diff=2487652</id>
		<title>Alte Redoute Aachen</title>
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		<updated>2025-02-11T06:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;89.1.212.36: Feinheiten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Komphausbadstrasse 1727.jpg|mini|Kurleben in der Komphausbadstraße im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Redoute02.jpg|mini|Alte Redoute um 1805]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Redoute Aachen.jpg|mini|Im Vordergrund die Alte Redoute – im Hintergrund (drei Häuser weiter) das Alte Kurhaus Aachen (Postkartendarstellung aus dem Jahr 1896; das Bild ist annotiert.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AlteSuermondtMuseumAachen1900.jpg|mini|Von 1878 bis 1901 Standort des ersten Suermondt-Museums in der Alten Redoute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Alte Redoute&#039;&#039;&#039; (anfangs nur &#039;&#039;[[Ballsaal|Redoute]]&#039;&#039;, von 1786 bis 1901 &#039;&#039;Alte Redoute&#039;&#039; genannt) war ein Gebäude in der [[Aachen]]er Komphausbadstraße 11. Der [[Barock|barocke]] Bau stammte aus der Zeit vor 1670, vermutlich wurde er nach dem [[Stadtbrand von Aachen|Aachener Stadtbrand]] errichtet. 1902 wurde die Alte Redoute abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus befand sich seit dem 17. Jahrhundert ein Gasthaus für gehobene Ansprüche, ab 1768 wurde es kulturell genutzt. Die um 1786 erbaute &#039;&#039;Neue Redoute&#039;&#039;, auch &#039;&#039;[[Altes Kurhaus Aachen]]&#039;&#039; genannt, befand sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Gebäudes (Komphausbadstraße 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert war die Komphausbadstraße aufgrund ihrer unmittelbaren Nähe zu den ergiebigsten innerstädtischen [[Aachener Thermalquellen#Untere Aachener Quellengruppe|Thermalquellen]] das Zentrum des Kur- und Badelebens in der Stadt Aachen. Die meisten Gebäude in der Komphausbadstraße wurden als Gasthäuser oder Kureinrichtungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1670 befand sich in der Komphausbadstraße 11 das im Besitz einer Familie Klöcker befindliche Gasthaus &#039;&#039;Roter Löwe&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Herrmann Loosen: &#039;&#039;Aus dem alten Aachen.&#039;&#039; Aquensia-Klette, Aachen, 1978, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat von Agnes Klöcker mit [[Bouget|Jakob Bouget]], dem Besitzer des Nachbarhauses Komphausbadstraße 13, wurden beide Häuser ab 1670 zusammen als &#039;&#039;Maison Bouget&#039;&#039; geführt. Dieses gehörte zu den besten Gasthäusern der Stadt und beherbergte zahlreiche prominente Gäste, im Jahr 1724 [[Friedrich IV. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich IV. von Dänemark]], 1742 [[Friedrich der Große|Friedrich den Großen]] mit seinem Bruder Heinrich und 1767 den [[Karl Wilhelm Ferdinand|Erbprinzen von Braunschweig]]. Im &#039;&#039;Maison Bouget&#039;&#039; wurden auch Konzerte und Bälle abgehalten, außerdem diente es zeitweilig als [[Spielbank]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alte Redoute war als Ballsaal der Vorgängerbau der von [[Jakob Couven]] entworfenen [[Altes Kurhaus Aachen|Neuen Redoute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundstück des Maison Bouget wurden 1768 infolge der Erbteilung getrennt und veräußert. Das Grundstück Hausnummer 13 gelangte an Georg Dubigk, der dort das später bekannte &#039;&#039;Dubigks Grand Hotel&#039;&#039; errichtete. Die Hausnummer 11 wurde von Leo Brammertz erworben und nach der Fertigstellung der Neuen Redoute in der Nachbarschaft fortan als &#039;&#039;Alte Redoute&#039;&#039; bezeichnet. Von 1794 bis 1858 hatte das Haus die Nummer A 429. Das Lesekabinett &#039;&#039;Cabinet Littéraire&#039;&#039; des Dieudonné Prosper La Ruelle (1776 [[Lüttich]] – um 1858 [[Ixelles]]) war von 1802 bis 1804 in der Alten Redoute, danach im Café Dumesnil neben der Neuen Redoute untergebracht. Der &#039;&#039;Club Aachener Casino&#039;&#039; mietete von 1806 bis 1846 den linken Flügel und 1823 die Räume im Obergeschoss. Spätere Besitzer waren unter anderem noch der Arzt Epaminondas Koenen (1801–1858), der das Haus 1845 als Sitz der &#039;&#039;Gesellschaft für nützliche Forschungen&#039;&#039; nutzte, sowie Franz Anton [[Hoesch (Familie)|Heusch]] (1773–1808).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 wurde die Stadt Aachen Eigentümerin des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Alte wie auch die Neue Redoute sind nicht mit dem 1916 eröffneten [[Neues Kurhaus Aachen|Neuen Kurhaus]] zu verwechseln; dieses ist am [[Stadtgarten Aachen|Stadtgarten]], Monheimsallee 44, gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das [[traufständig]]e Gebäude war zweigeschossig mit sieben Fensterachsen. Die erste Achse sprang im Verhältnis 1 : 1 vor. Betont war ebenfalls die fünfte Achse mit dem Eingang, einem Balkon auf der ersten Etage mit schmiedeeisernem Gitter, um 1900 mit einer Rundbogen-[[Lisene]] über dem Fenster und einem reich verzierten Dachaufbau mit dem [[Reichsadler]], dem Aachener Stadtwappen. Die übrigen Fenster des ersten Geschosses hatten eine Bekrönung in Form eines Dreieckgiebels. Eine [[Balustrade]] bildete den traufseitigen Abschluss des [[Satteldach]]s. Um 1900 stand unter dem Dachaufbau in erhabenen Reliefbuchstaben &#039;&#039;STÄDTISCHES SUERMONDT MUSEUM&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut A. Crous]]: &#039;&#039;Aachen so wie es war.&#039;&#039; Droste, Düsseldorf 1971, S. 57, Abb. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Darstellung der Alten Redoute aus dem Jahr 1805 zeigt eine durchweg [[Barock|barocke]] Fenstergestaltung und den Zustand der durchgehenden Balustrade ohne Dachaufbau. Im Jahr 1849 entwarf [[Friedrich Joseph Ark]] einen Umbauplan für die Alte Redoute zu einer Spielbank.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Dünnwald: &#039;&#039;Aachener Architektur im 19. Jahrhundert. Friedrich Ark. Stadtbaumeister 1839–1876.&#039;&#039; Aachener Beiträge für Baugeschichte und Heimatkunst, Band 6, Verlag des [[Aachener Geschichtsverein]]s, Aachen 1974, S. 212–213.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde nicht ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung der Neuen Redoute diente die Alte Redoute verschiedenen Zwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1821 war das Gebäude Sitz des [[Club Aachener Casino]]. Am 16. Juni 1821 verkündete Direktor Liou die baldige Eröffnung der 30-jährigen Kunstgalerie aus [[Wien]] mit 136 Kunstwerken, Kopien von Werken alter Meister aus Wien, [[München]] und [[Dresden]], in dem Alten Redoutensaal und den Nebenräumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Lambertz: &#039;&#039;Aachener Leben im Spiegel von Zeitungsberichten.&#039;&#039; Band 2: &#039;&#039;1749–1943. Katalog und Register.&#039;&#039; Aachen 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1845 wurde die Alte Redoute von der &#039;&#039;Gesellschaft zur Beförderung der nützlichen Wissenschaften&#039;&#039; angekauft und später von der Stadt Aachen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre später präsentierte sich der Aachener Maler [[Aloys Hubert Michael Venth]] als Landschaftsmaler in dem kleinen Salon des Kurhauses. Seit Juli 1857 befand sich die Dauerausstellung des naturhistorischen Museums von Willems als Unterhaltung für die Kurgäste und Bildung der Einheimischen in der Alten Redoute. [[Mineralien]]-, [[Schmetterlinge|Schmetterlings]]-, [[Amphibien]]- und [[Geologie|geognostische]] Sammlungen wurden präsentiert. Im Jahr 1875 dienten die Räumlichkeiten der Stadt Aachen für die &#039;&#039;Provinzial-Gewerbeschule&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Holger A. Dux]]: &#039;&#039;Alte Redoute.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Aachen von A bis Z.&#039;&#039; Aschendorff, Münster 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Stadtbibliothek Aachen]] und die Bildersammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Botanik]]er Matthias Hubert Debey setzte sich im 19. Jahrhundert aktiv für die Gründung eines [[Museum]]s ein. Oberbürgermeister [[Ludwig von Weise]] überließ zu diesem Zweck den vorderen Teil des Kurhauses dem 1877 gegründeten [[Museumsverein Aachen]]. Am 12. Februar 1878 fand die erste Ausstellung statt. Die Exposition widmete sich der [[Goldschmiedekunst]]. Zudem präsentierte sie die Porträts von [[Napoleon|Kaiser Napoléon]] und [[Josephine de Beauharnais|Kaiserin Joséphine]] von [[Louis-André-Gabriel Bouchet]] und [[Robert Lefèvre (Maler)|Robert Lefèvre]]. 1882 übergab [[Barthold Suermondt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Barthold Suermondt&#039;s Porträt von [[Ludwig Knaus]] schmückt das Foyer des Suermondt-Ludwig Museums. Abb. in AKB 28, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; 104 Gemälde seiner Sammlung der Stadt Aachen und legte den Grundstein für das [[Suermondt-Ludwig-Museum|Städtische Suermondt-Museum]], das am 20. Oktober 1883 in der Alten Redoute eröffnet wurde. Im November 1900 wurde im Museum der erste öffentliche Lesesaal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1901 zog das Museum in die [[Villa Cassalette]] auf der Wilhelmstraße um und 1902&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Kaemmerer]], [[Bernhard Poll]], [[Hans Siemons]]: &#039;&#039;Geschichte Aachens in Daten.&#039;&#039; [[Stadtarchiv Aachen]], Aachen 2003, ISBN 3-87519-214-1, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Alte Redoute abgerissen.&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;Holger A. Dux: &#039;&#039;Aachen von A bis Z.&#039;&#039; Aschendorff, Münster 2003, [S. ???].&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; Die Stuckverzierungen der Säle wurden 1903 in dem Erweiterungsbau der Neuen Redoute in den beiden kleineren Obergeschoss-Sälen wieder verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Faymonville]] u. a.: &#039;&#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt Aachen.&#039;&#039; Teilbd. III: &#039;&#039;Die profanen Denkmäler und die Sammlungen der Stadt Aachen.&#039;&#039; Schwann, Düsseldorf 1924, S. 807.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute steht ungefähr an der Stelle der Alten Redoute der [[Röhrenbrunnen]] von [[Heinz Tobolla]] aus dem Jahr 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Arens, Wilhelm Janssen: &#039;&#039;Geschichte des Club Aachener Casino.&#039;&#039; Heinrigs, Aachen 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.776944|EW=6.088936|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1900er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Museum in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasthaus in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suermondt-Ludwig-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (Aachen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.1.212.36</name></author>
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