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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neues_Rathaus_(D%C3%BCsseldorf)&amp;diff=2131696</id>
		<title>Neues Rathaus (Düsseldorf)</title>
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		<updated>2025-04-27T09:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: Grammatik, Satzbau, Wikilinks, Fachbegriffe, Einzelnachweise, bibliografische Angaben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Neues Rathaus in Düsseldorf (Torso) Detail, erbaut 1884 von Stadtbaumeister Eberhard Westhofen.jpg|mini|Neues Rathaus, 1904&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung aus &#039;&#039;Düsseldorf und seine Bauten&#039;&#039; 1904, vgl. &#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039; Neue Rathaus&#039;&#039;&#039; in [[Düsseldorf]], [[Marktplatz (Düsseldorf)|Marktplatz]] 2, wurde von 1884 bis 1888 nach Entwürfen des damaligen Stadtbaumeisters [[Eberhard Westhofen]] im [[Historismus|historistischen]] Stil der [[Neorenaissance]] errichtet. Westhofen schloss den Erweiterungsbau im nahezu rechten Winkel an das [[Rathaus Düsseldorf|Alte Rathaus]] an. Den Mittelpunkt des Gebäudes bildeten ein stattliches Treppenhaus und ein großer Sitzungs[[Saal (Architektur)|saal]] mit einer prachtvollen [[Kassettendecke]]. Der repräsentative Saal war mit großformatigen Ölgemälden von den Malern [[Albert Baur (Maler, 1835)|Albert Baur]], [[Friedrich Klein-Chevalier]] und [[Fritz Neuhaus (Maler)|Fritz Neuhaus]] geschmückt. Um diesen Saal gruppierten sich 35 Geschäftsräume.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Düsseldorf und seine Bauten&#039;&#039; 1904, vgl. &#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1969 erfolgte eine Entkernung und ein Umbau des im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Gebäudes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund statischer Probleme&amp;lt;!--Quelle?--&amp;gt; wurde der große und kunstvoll gestaltete [[Turmhelm]] mit [[Wimperg|Ziergiebel]] nach 1904 gekappt. 1911 wurde ein erster [[Architekturwettbewerb]] für eine erneute, umfangreiche Rathaus-Erweiterung durchgeführt, doch endete er ohne Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;R.Kurlemann=&amp;quot;8.11.2019&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beschädigt, wurde der historistische Prachtbau in der Nachkriegszeit nicht rekonstruiert.&amp;lt;ref&amp;gt;karlheinz (Foto): &#039;&#039;[https://digit.wdr.de/entries/102681 »Düsseldorfer Rathaus«. Düsseldorf im Mai 1965: Rathaus mit Marktplatz.] In diesem Monat kamen die britische [[Elisabeth II.|Königin Elisabeth II.]] und [[Philip, Duke of Edinburgh|Prinz Philip]] zu Besuch nach Düsseldorf.&#039;&#039; In: &#039;&#039;DigIt&#039;&#039;. Ein Projekt des [[WDR]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die monumentalen Wandgemälde gelten als Totalverlust. Schließlich gestaltete man in den 1960er Jahren den Bau gänzlich um, wobei das ehemalige [[Grupello-Haus]], Marktplatz 3, in den Baukomplex einbezogen wurde. Ein Ende 1960 beschlossener dritter und letzter Architekturwettbewerb&amp;lt;ref&amp;gt;Amt 65 – Hochbauamt: [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/4854720 „Die Entwurfsabteilung des Hochbauamtes führte die Planungsarbeiten &amp;amp;#91;…&amp;amp;#93; für die nachstehenden Neu- und Umbauten durch“], [...] [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/4854721 „(b) die am Ende der Berichtszeit in Bearbeitung waren.“] [...] [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/4854722 „Wettbewerbe: Schauspielhaus, Kunsthalle, Sporthalle, neues Rathaus“]. In: &#039;&#039;Verwaltungsbericht der Landeshauptstadt Düsseldorf vom 1. April 1959 bis zum 31. Dezember 1960&#039;&#039;, S.&amp;amp;nbsp;268, Digitalisat der [[ULB Düsseldorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Neubau eines neuen, [[Moderne (Architektur)|modernen]] Rathauses verlief ebenso ergebnislos wie zuvor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;R.Kurlemann=&amp;quot;8.11.2019&amp;quot;&amp;gt;Rainer Kurlemann: &#039;&#039;[https://www.vivid-magazin.de/story/2019/das-unvollendete Das Unvollendete.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Vivid Magazin&#039;&#039;, 8.&amp;amp;nbsp;November 2019, Heft&amp;amp;nbsp;4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude war ein dreigeschossiger Bau in Ziegel-[[Mauerwerk]] mit [[Werkstein]]-[[Fassadengliederung|Gliederungen]]. Bemerkenswert war der monumentale Turm, der den südlichen Abschluss des Neubaus bildete und dadurch zum Eckturm wurde. Er hatte „eine, die Dimensionen sprengende, neobarocke Mächtigkeit mit den doppelten [[Kolossalordnung|Kolossalsäulen]] an seiner Frontseite, dem breiten Giebel vor seinem hohen, geschieferten Helm und der oberen [[Laterne (Architektur)|Laterne]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eduard Trier, Willy Weyres&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Eduard Trier]], [[Willy Weyres]] |Titel=Kunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland |Band=Band 2. Architektur: II, &#039;&#039;Profane Bauten und Städtebau&#039;&#039; |Verlag=Schwann |Ort=Düsseldorf |Datum=1980 |ISBN=3-590-30252-6 |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planung sah vor, das Bautenkonglomerat rund um den [[Marktplatz (Düsseldorf)|Marktplatz]] in diesen Neubau zu integrieren: „Möglicherweise war bei der Konzeption des allzu wuchtigen Turmes die Vorstellung lebendig, dem gesamten Platz eine Aufgipfelung und dem Reiterstandbild des Jan Wellem einen passenden Hintergrund zu geben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eduard Trier, Willy Weyres&amp;quot; /&amp;gt; Geplant war ein langer Bau, wobei der Monumentalturm in der Mittelachse stehen sollte, nach dem Vorbild des [[Hamburger Rathaus]]es: „Vielleicht sollte der Eckturm ein Mittelturm werden, so wie das alte Rathaus einen Mittelturm hat?“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eduard Trier, Willy Weyres&amp;quot; /&amp;gt; So blieb das neue Düsseldorfer Rathaus lediglich ein Torso, der bei den Bürgern Aufsehen erregte – das „neue Rathaus, wie die Leute es nannten, war mit seinem unmöglichen Turm und seiner grotesken Säulen- und Figurenarchitektur das Tollste, was die Baukunst sich in Düsseldorf geleistet hat“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eduard Trier, Willy Weyres&amp;quot; /&amp;gt; Die monumentalen Figuren, zwei weibliche und zwei männliche, auf dem Dach des Gebäudes oberhalb der Säulen, hatte der Bildhauer [[Anton Josef Reiss]] gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Becker: &#039;&#039;Anton Josef Reiss (1835–1900). Leben und Werk.&#039;&#039; Marburg 2017, ISBN 978-3-8288-3861-1, S.&amp;amp;nbsp;108 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Neues Rathaus in Düsseldorf (Torso) , erbaut 1884 von Stadtbaumeister Eberhard Westhofen.jpg|Neues Rathaus (1889)&amp;lt;ref&amp;gt;Foto: &#039;&#039;[https://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/chronik/panorama.html Rathaus im Jahr 1889.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Stadt Düsseldorf&#039;&#039;, aufgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; links daneben das Grupello-Haus,&amp;lt;br /&amp;gt;auf dem Platz das [[Jan-Wellem-Reiterdenkmal]]&lt;br /&gt;
   Neues Rathaus in Düsseldorf (Torso) , erbaut 1884 von Stadtbaumeister Eberhard Westhofen, Grundriss.jpg|Neues Rathaus, Grundriss (1904)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Düsseldorf und seine Bauten&#039;&#039; 1904, vgl. &#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Marktplatz und Rathaus in Düsseldorf (um 1900).jpg|Rathaus ohne Turmhelm und Ziergiebel über den vier Säulen (vor 1914)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandgemälde ===&lt;br /&gt;
Im großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses hingen drei großformatige Gemälde: „Besitzergreifung Düsseldorfs durch die Brandenburger 1609“ von [[Albert Baur (Maler, 1835)|Albert Baur]], „Jan Wellem besichtigt die Pläne zum Schloßbau in der Neustadt“ [[Friedrich Klein-Chevalier]] und „[[Kaiserfest des Künstlervereins Malkasten|Festspiel vor Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] im [[Malkasten-Haus|Malkasten]] am 6. September 1877“ von [[Fritz Neuhaus (Maler)|Fritz Neuhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verkehrsverein Düsseldorf (Hrsg.): &#039;&#039;Führer durch Düsseldorf am Rhein und seine Umgebung.&#039;&#039; Düsseldorfer Verlags-Anstalt, Düsseldorf 1904, S.&amp;amp;nbsp;63. ({{Google Buch | BuchID=6sk3AAAAMAAJ |Hervorhebung=Neuhaus}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Wandgemälde im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses (Totalverlust)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Neues Rathaus in Düsseldorf (Torso) , erbaut 1884 von Stadtbaumeister Eberhard Westhofen, Großer Sitzungssaal mit Wandgemälden von Albert Baur, Klein-Chevalier und Neuhaus.jpeg|Großer Sitzungssaal, Wandgemälde von Baur, Klein-Chevalier und Neuhaus&lt;br /&gt;
   Fritz Neuhaus (1852-1922), Wandgemälde im Sitzungssaal des Neuen Rathauses Düsseldorf, Festspiel vor Kaiser Wilhelm I. im Malkasten am 6.9.1877.jpg|Wandgemälde „Festspiel vor Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;I. im Malkasten am 6. Sept. 1877“ von Fritz Neuhaus&lt;br /&gt;
   Friedrich Klein-Chevalier (1861-1931), Wandgemälde im Sitzungssaal des Neuen Rathauses Düsseldorf, Jan Wellem besichtigt die Päne zum Schloßbau in der Neustadt 1708.jpg|Wandgemälde „Jan Wellem besichtigt die Pläne zum Schloßbau in der Neustadt“ von Friedrich Klein-Chevalier&lt;br /&gt;
   Albert Baur (1835 - 1906), Wandgemälde im Sitzungssaal des Neuen Rathauses Düsseldorf, Besitzergreifung Düsseldorfs durch die Brandenburger 1609.jpg|Wandgemälde „Besitzergreifung Düsseldorfs durch die Brandenburger 1609“ von Albert Baur&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib der Gebäudeteile ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neues Rathaus in Düsseldorf (Torso) Detail, erbaut 1884 von Stadtbaumeister Eberhard Westhofen, zwei erhalten gebliebene Säulen vom Rathausturm.jpg|mini|hochkant|Zwei erhaltene Säulen vom Rathausturm (Rathausinnenhof)]]&lt;br /&gt;
Ab den 1960er Jahren erfolgte bis 1969 eine Entkernung und Umgestaltung des Baus von Westhofen, wobei zahlreiche [[Spolie]]n des Ursprungsbaus auf dem städtischen Bauhof eingelagert wurden. Markantes Erkennungszeichen dieser Umgestaltung ist ein neues [[Rathausportal Düsseldorf|Rathausportal]] nach Entwürfen von [[Zoltan Székessy]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rathausinnenhof (Zugang Marktplatz 3) hat sich verschiedener Bauschmuck des Altbaus erhalten. Dort befindet sich eine Gedenktafel mit folgendem Text: {{Zitat|Architekturteile der […] wilhelminischen Fassade des Rathauses am Marktplatz (erbaut 1884/85 von Architekt E. Westhofen)}} Die dort befindlichen Säulen vom Rathausturm mit korinthischen Kapitellen bestehen aus [[Obernkirchener Sandstein]]. An der Kopfwand des Innenhofs finden sich Köpfe, die ursprünglich die jeweils fünf Fenster des ersten und zweiten Obergeschosses der Schaufassade schmückten, sowie zwei Säulen mit Büsten. Des Weiteren ist an dieser Wand eine Arbeit von [[Leo Müsch]] befestigt, die vom Portal der [[Alte Kunsthalle|Alten Kunsthalle]] stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Beschlusses des Kulturausschusses aus dem Jahr 1984 wurde eine der Rathaussäulen auf der Liefergasse in der südlichen Altstadt aufgestellt, sie wird seit 2008 im Rahmen des städtischen Lichtmasterplans am Abend beleuchtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Foto: &#039;&#039;[http://www.duesseldorf.de/dkult/DE-MUS-042524/134301 Säule mit Kapitell.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Säulenfragment, genannt „Liesegangstein“, wurde im Jahr 1989 durch das städtische Hochbauamt an der Liesegangstraße aufgestellt. Es erinnert an den Landschaftsmaler [[Helmuth Liesegang]] (1858–1945; 1943 Träger des [[Cornelius-Preis]]es).&amp;lt;ref&amp;gt;Foto: &#039;&#039;[http://www.duesseldorf.de/dkult/DE-MUS-042524/138502 Liesegangstein]&#039;&#039; an der Liesegangstraße, Düsseldorf. In: &#039;&#039;Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Platz im Innenbereich der kleinen Wohnsiedlung auf dem [[Jagenberg-Fabrik|Jagenberg-Gelände]] wurde nach 1994 eine der vier Säulen des Neuen Rathauses zur „Kletterlandschaft“. Der Architekt Peter Müller hatte hier die zehn Meter hohe Säule in ihre Bestandteile zerlegt und so von der Basis mit dem Kopf der [[Germania (Personifikation)|Germania]] (drei Teile), über die [[Säulentrommel]] (drei Teile), bis zum [[Kapitell]], „einen Säulensturz inszeniert“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Funken: &#039;&#039;Ars Publica Düsseldorf.&#039;&#039; Band 2, Klartext-Verlag, Essen 2012, ISBN 978-3-8375-0874-1, S.&amp;amp;nbsp;914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Neuen Rathauses (so der &#039;&#039;Frauenkopf&#039;&#039;, die &#039;&#039;Marktsäule&#039;&#039;, das &#039;&#039;Kindertor&#039;&#039;, das &#039;&#039;Tor Kapeller Feld&#039;&#039; und der &#039;&#039;Grundstein&#039;&#039;) wurden im Zug der &#039;&#039;Wohnumfeldverbesserung Garath Süd-Ost&#039;&#039; an der Fritz-Erler-Straße aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Säule mit Kapitel, Neues Rathaus (Düsseldorf), Standort Liefergasse vor Haus Nr. 9 und 11, Düsseldorf Altstadt 1.JPG|Säule mit Kapitell, auf der Liefergasse vor den Häusern Nr. 9 und 11&lt;br /&gt;
   Marktplatz 3, Eingangsportal im Innenhof Rückseite des Grupellohaus, Düsseldorf, 2017.jpg|Ehemaliges Fenster über dem Eingangsportal (heute im Innenhof)&lt;br /&gt;
   Marktplatz 3, im Innenhof, Bauschmuck des Neuen Rathaus (4).jpg|Bauschmuck des Neuen Rathauses im Innenhof&lt;br /&gt;
   Liesegangstein, Säulenfragment Neues Rathaus, Liesegangstraße (Düsseldorf) 2.jpg|Liesegangstein&lt;br /&gt;
   Säule Neues Rathaus, auf dem Platz vor den Häuser Merowingerstraße 126a und 126, Düsseldorf-Bilk (02).jpg|Säule auf dem Platz vor den Häusern Merowingerstraße 126 und 126a in Düsseldorf-Bilk (2020)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Fettweis]]: &#039;&#039;11. Das Rathaus.&#039;&#039; In: [[Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf|Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf]] (Hrsg.): &#039;&#039;Düsseldorf und seine Bauten.&#039;&#039; L. Schwann, Düsseldorf 1904, S.&amp;amp;nbsp;189–192. ([https://archive.org/details/DuesseldorfUndSeineBauten/page/n205/mode/2up. Digitalisat] auf &#039;&#039;archive.org&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* Roland Kanz, [[Jürgen Wiener]] (Hrsg.): &#039;&#039;Architekturführer Düsseldorf.&#039;&#039; Dietrich Reimer, Berlin 2001, ISBN 3-496-01232-3, S. 11, Objektnr. 13. ({{Google Buch | BuchID=jFJNAAAAYAAJ |Hervorhebung=Rathaus}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neues Rathaus Düsseldorf}}&lt;br /&gt;
* Rainer Kurlemann: &#039;&#039;[https://www.vivid-magazin.de/story/2019/das-unvollendete Das Unvollendete.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Vivid Magazin&#039;&#039;, 8.&amp;amp;nbsp;November 2019, Heft&amp;amp;nbsp;4. (am 27. April 2025 offline)&lt;br /&gt;
* [https://www.duesseldorf.de/rathaus-online/rathausfuehrung.html Rathausführungen mittwochs ab 15 Uhr] auf &#039;&#039;www.duesseldorf.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.225936|EW=6.771671|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rathaus in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Neorenaissance in Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Altstadt (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktplatz (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannisstift_(Quedlinburg)&amp;diff=2706938</id>
		<title>Johannisstift (Quedlinburg)</title>
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		<updated>2025-04-26T15:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: /* Literatur */ bibliografische Anaben formal korrigiert (Änderungen nach DNB-OPAC)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johannisstift Quedlinburg.JPG|miniatur|Johannisstift]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johannisstift 2 Quedlinburg.JPG|miniatur|Gebäude auf dem Gelände des Johannisstifts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanniskapelle Seite (Quedlinburg).JPG|miniatur|Johanniskapelle]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Johannisstift&#039;&#039;&#039; ist ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschützter]] Gebäudekomplex in der Stadt [[Quedlinburg]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Anlage befindet sich auf einem dreieckigen Areal an der Westseite der Stresemannstraße südlich der Quedlinburger Innenstadt im Stadtteil [[Süderstadt]]. Die Anlage ist im [[Liste der Kulturdenkmale in Quedlinburg|Quedlinburger Denkmalverzeichnis]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung des Stifts soll einer Sage nach durch einen [[Askanien|askanischen]] Grafen im 12. Jahrhundert erfolgt sein. Er soll hier nahe einer Quelle ein [[Armenhospital]] begründet haben. Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1229. Aus der frühen Zeit des Stifts ist die [[Johanniskapelle (Quedlinburg)|Johanniskapelle]] erhalten, die bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen heute erhaltenen Gebäude des Stifts wurden in der Zeit zwischen 1850 und 1900 gebaut. Für viele der Bauten zeichnet der Quedlinburger Stadtbaurat [[Paul Laumer]] verantwortlich. Die Neubauten erfolgten im Stil des [[Klassizismus|Spätklassizismus]], der [[Neogotik]] und des [[Historismus]], wobei die Bauausführung in [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] und Backstein erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nordostende des Gebiets entstand 1906, nach der Eingliederung des Heiliggeisthospitals, die [[St. Johannis (Quedlinburg)|Sankt-Johannis-Kirche]] als [[Spitalkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben ist das Stiftsgelände durch eine ebenfalls denkmalgeschützte schmiedeeiserne Grundstückseinfriedung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Johannisstift gehörte auch ein etwas weiter südlich gelegener Friedhof, dessen Gelände heute in die Parkanlage [[Johannishain]] integriert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Falko Grubitzsch u. a. (Bearb.): &#039;&#039;Landkreis Quedlinburg, Band 1, Stadt Quedlinburg.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt&#039;&#039;, Band 7.) Michael Imhof, Petersberg 1998, ISBN 3-910147-67-4, S. 264.&lt;br /&gt;
* Ute Bednarz, [[Folkhard Cremer]] u. a. (Bearb.): &#039;&#039;[[Dehio-Handbuch]] der deutschen Kunstdenkmäler, Sachsen-Anhalt, Band 1, Regierungsbezirk Magdeburg.&#039;&#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 739.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.781152|EW=11.151767|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kulturdenkmale in der Stresemannstraße in Quedlinburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrichstraße (Quedlinburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stresemannstraße (Quedlinburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
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		<title>Rüdiger Höffer</title>
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		<updated>2025-04-23T08:22:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: +Wikilinks und andere Wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rüdiger Höffer&#039;&#039;&#039; (* [[12. November]] [[1961]] in [[Attendorn]]) ist ein deutscher [[Bauingenieur]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Rüdiger Höffer wurde im [[Sauerland|sauerländischen]] Attendorn geboren und absolvierte das [[Abitur]] am [[Rivius-Gymnasium]] seiner Heimatstadt. Danach studierte er von 1981 bis 1988 Bauingenieurwesen an der [[Ruhr-Universität Bochum]] und arbeitete dort anschließend als [[Wissenschaftlicher Mitarbeiter]]. 1995 und 1996 war Höffer Gastwissenschaftler zunächst beim &#039;&#039;Danish Maritim Institut&#039;&#039; in [[Kopenhagen]] und dann am Forschungsinstitut CRIACIV der [[Universität Florenz]] in [[Prato (Toskana)|Prato]]. Im Februar 1996 wurde er an der Ruhr-Universität bei [[Hans-Jürgen Niemann]] mit einer [[Dissertation]] über &#039;&#039;Stationäre und instationäre Modelle zur Zeitbereichssimulation von Windkräften an linienförmigen Bauwerken&#039;&#039; zum Dr.-Ing. [[promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre arbeitete Höffer in der gewerblichen Wirtschaft, bis er im Oktober 2003 als [[Professor]] für Bauingenieurwesen an der Ruhr-Universität Bochum zum Leiter der Arbeitsgruppe für [[Aerodynamik]] und [[Strömungsmechanik]] im Bauwesen berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 ist Höffer zudem für den [[DAAD]] Hauptkoordinator des deutsch-südosteuropäischen Netzwerks [[DYNET / SEEFORM]] für Wissenschaft und Studium mit Sitz in [[Skopje]] und seit 2006 Mitglied der Auswahlkommission des DAAD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2010 wurde Höffer von der &#039;&#039;[[Ingenieurkammer]]-Bau NRW&#039;&#039; als [[Sachverständiger#Staatlich anerkannte Sachverständige (Deutschland)|Sachverständiger]] für die Prüfung der Standsicherheit in der Fachrichtung [[Massivbau]] anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]]&#039;&#039; vom 12. Mai 2010 (Rubrik &#039;&#039;Der Westen&#039;&#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliches Engagement ==&lt;br /&gt;
Im Mai 2006 wurde Höffer als Fachberater in das Kuratorium der [[Heilig Kreuz-Stiftung]] in [[Gladbeck]]-[[Butendorf]] berufen, das ihn im Februar 2015 zu seinem Vorsitzenden wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arenen im 21. Jahrhundert. Leistungsschau des Stadionbaus.&#039;&#039; Berlin 2004.&lt;br /&gt;
* (gemeinsam mit Norbert Hölscher und Hans-Jürgen Niemann): &#039;&#039;Windeinwirkungen auf Bauwerke im Bauzustand.&#039;&#039; Windtechnologische Gesellschaft (WTG), Aachen 2007, ISBN 3-928909-09-6.&amp;lt;!--weder Titel noch ISBN im DNB-OPAC nachweisbar--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (gemeinsam mit Norbert Hölscher und G. Setzpfandt): &#039;&#039;Windeinwirkung für Entwurf und Nachweisführung von Seilbrücken.&#039;&#039; In: &#039;&#039;WTG-Berichte&#039;&#039;, Nr. 9 (2005), {{Falsche ISBN|3-928909-08-6}}, S. 93 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ruhr-uni-bochum.de/asib/mitarbeiter/index.html Rüdiger Höffer an der Ruhr-Universität Bochum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115406212|VIAF=77044756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoffer, Rudiger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruhr-Universität Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Höffer, Rüdiger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Attendorn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theley&amp;diff=33560</id>
		<title>Theley</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theley&amp;diff=33560"/>
		<updated>2025-04-21T20:09:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: /* Literatur */ Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Theley&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Tholey&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen theley.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Theley&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.498611&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.026389&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 370&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.93&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;homepage&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3266&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cityradio.saarland/2021/01/22/es-gibt-mehr-tholeyer-bevoelkerungszahl-der-gemeinde-tholey-leicht-gestiegen/ |titel=Es gibt mehr Tholeyer: Bevölkerungszahl der Gemeinde Tholey leicht gestiegen |werk=CityRadio Saarland |datum=2021-01-22 |sprache=de-DE |abruf=2022-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66636&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06853&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                   = Theley seen from Schaumberg.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Theley, Panorama-Aufnahme vom Schaumberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Theley St.Peter.jpg|mini|hochkant|St. Peter Theley]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Theley&#039;&#039;&#039; ({{IPA|[ˈtelaɪ]}}, Saarländisch {{IPA|[ˈtelə]}}) liegt im nördlichen [[Saarland]] und ist mit einer Fläche von 16,93&amp;amp;nbsp;km² und 3266 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2020) der größte Ortsteil der Gemeinde [[Tholey]] am Fuße des [[Schaumberg (bei Theley)|Schaumberges]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;homepage&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tholey.de/abc.php?typ=20 Offizielle Webseite Gemeinde Tholey], gesichtet 20. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; 1975 wurde Theley das Prädikat [[Luftkurort]] zuerkannt.&lt;br /&gt;
Der [[Bach (Gewässer)|Bach]] &#039;&#039;[[Theel]]&#039;&#039; entspringt auf {{Höhe|403|DE-NHN|link=true}} einem Quellgebiet in Theley.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Bronzekessel von Theley]] wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in Theley gefunden. Spuren einer Besiedlung reichen bis vor die gallo-römische Zeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der saarländischen [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurde die bis dahin eigenständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Theley einschließlich des [[Weiler]]s Leitzweiler am 1. Januar 1974 der Gemeinde Tholey zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Neugliederungsgesetz – NGG vom 19. Dezember 1973, § 37, veröffentlicht im [http://www.amtsblatt.uni-saarland.de/hefte/1973/1973-048.pdf Amtsblatt des Saarlandes 1973, Nr.&amp;amp;nbsp;48, S.&amp;amp;nbsp;857] (PDF Seite 29; 499&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=810}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Peter (Theley)|titel1=St. Peter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Einwohner von Theley gehören der römisch-katholischen Konfession an. Die katholische Kirche ist dem Apostelfürsten Petrus geweiht und somit heißt auch die Pfarrgemeinde St. Peter Theley. Der heutige spätgotische Kirchenbau ist auf dem Fundament einiger Vorgängerkirchen erbaut und 1892 konsekriert worden. In den 1960er-Jahren wurde die Pfarrkirche in den Seitenschiffen erweitert und 1974 mit einer neuen Kirchenorgel ausgestattet. Theley ist seit Anfang der 1980er Jahre Sitz der Pfarrverwaltung für die Seelsorgeeinheit Theley-Sotzweiler-Tholey. Damit ist Theley auch Dienstsitz eines hauptamtlichen Kirchenmusikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Theley stammt der Vater von [[Alfredo Vicente Scherer]] (1903 – 1996), von 1946 [[Erzbischof]] von [[Porto Alegre]] in [[Brasilien]], später auch [[Kardinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Fünf Chöre, drei Blasmusikorchester und viele leistungsfähige Solisten sorgen in Theley für ein reges kulturelles Leben im Ort. Als Sitz der Pfarrverwaltung und Dienstsitz des hauptamtlichen Kirchenmusikers profitiert Theley von den vielfältigen kirchenmusikalischen Aktivitäten. Als zentraler Schulstandort profitiert Theley auch von den vielfältigen musisch-kulturellen Aktivitäten der Erweiterten Realschule „Schaumberg“ Theley.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gesang&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Unter dem Mantel der Pfarrgemeinde St. Peter sind ein Kinderchor, ein Jugendchor, der Junge Chor „St. Peter“ Theley und der Kirchenchor St. Peter mit über 100 Sängern aktiv.&lt;br /&gt;
Seit 1875 singen Männer in Theley gemeinsam im heutigen „Sängerchor 1875 Theley“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Instrumentalmusik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mit Erwachsenenorchester, Jugendorchester und Musikalischer Früherziehung musizieren beim Musikverein „Concordia“ fast 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schauspiel ===&lt;br /&gt;
Der Theaterverein 1931 Theley bietet einmal im Jahr ein Theaterwochenende mit einem in Theleyer Mundart gespielten Volksbühnenstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karneval ===&lt;br /&gt;
Aus dem losen Zusammenschluss der Karnevalisten der Theleyer Vereinsgemeinschaft bildete sich in den 70er Jahren die Karnevalsgesellschaft &#039;&#039;Lach Mit Theley&#039;&#039;. Die Karnevalsgesellschaft &#039;&#039;Narrekäpp Helau-Mildau&#039;&#039; fand sich 1999 zusammen, um nach fast 40-jähriger Vakanz den Straßenkarneval in Theley wieder zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley}}&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
Hauptträger der sportlichen Aktivitäten in Theley ist der [[VfB Theley]]. In diesem Verein sind die Sportarten Fußball, Basketball und Männerturnen in Sparten organisiert. Das Gros der Aktivitäten beschränkt sich allerdings auf das Fußballspiel. Die 1. Herren-Mannschaft spielt in der Saison 2018/19 in der deutschlandweit siebtklassigen [[Fußball-Verbandsliga Saar|Verbandsliga Saar]].&lt;br /&gt;
Einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangte der Fußballverein in den 1960er Jahren, als er als kleinster deutscher Amateurverein Spieler als Vertragsspieler engagiert hatte. Der VfB Theley spielte Anfang der 1970er Jahre in der [[Regionalliga Südwest (Fußball)|Regionalliga Südwest]], die damals die zweithöchste Spielklasse im deutschen Fußball war. Seit der Saison 2016/17 spielt der VfB Theley in der [[Saarländischer Fußballverband|Verbandsliga Saar (Staffel Nordost)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basketball ===&lt;br /&gt;
Jüngster Spross im Theleyer Sportreigen ist die Basketballabteilung des VfB Theley. Sie entstand aus Schülern des Basketballkurses der Volkshochschule Theley e.&amp;amp;nbsp;V. Mittlerweile ist gemeinsam mit Basketballbegeisterten aus der Gemeinde Nohfelden die Spielgemeinschaft „Nordsaar Baskets“ unter Federführung der Theleyer Basketballer gegründet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tischtennis ===&lt;br /&gt;
Der TT Schaumberg Theley e.&amp;amp;nbsp;V. existiert unter selbigem Namen seit 2010 als selbstständiger, unabhängiger Tischtennisverein. In der laufenden Saison hat der Verein 4 Herrenmannschaften und 1 Damenmannschaft ins Rennen geschickt. Die 1. Herren-Mannschaft geht in der höchsten saarländischen Spielklasse (Saarlandliga) an den Start. Die Damen spielen in der zweithöchsten saarländischen Klasse (Landesliga). Die übrigen Herrenmannschaften kämpfen auf Kreisebene um Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendbereich entwickelt sich der TT Schaumberg seit einigen Jahren positiv, sodass in dieser Saison 2 Nachwuchs-Mannschaften in unterschiedlichen Altersklassen gemeldet werden konnten (U13 und U15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radsport ===&lt;br /&gt;
Träger der radsportlichen Aktivitäten in Theley ist der Radverein Schaumberg Theley. Kunstradfahren, Mountainbike, Rennrad, Radwandern und die Minibiker sind die Abteilungen des RV Theley.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwimmsport ===&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der Schwimmhalle Schaumberg, später Panoramabad Schaumberg, Schaumbergbad, jetzt Erlebnisbad Schaumberg etablierte sich eine Gruppe der DLRG in Theley und die der Wasserfreunde Schaumberg. Seitdem gibt es in Theley Schwimmunterricht, Wettkampftraining und Rettungsübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schießsport ===&lt;br /&gt;
1983 wurde der Schützenverein „Diana“ Theley von einigen Freunden des Schießsportes gegründet. Erste Schießhalle war die Buswerkstatt des ehemaligen Reiseunternehmens Vignal im Gewerbegebiet am Gießberg. 2008 weihte Diana zum 25-jährigen Bestehen die neue Schießhalle mit Schützenhaus in einer ehemaligen Sandgrube am Rande des Gewerbegebiets Hanacker ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaumbergturm 2014-3.JPG|mini|hochkant|Schaumbergturm nach umfassender Renovierung (2014)]]&lt;br /&gt;
* [[Naturlandstiftung Saar#Hofgut und Landschaftspark Imsbach|Hofgut und Landschaftspark Imsbach]]&lt;br /&gt;
* [[Johann-Adams-Mühle]]&lt;br /&gt;
* [[Schaumbergturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Engel: &#039;&#039;Theley einst und jetzt.&#039;&#039; St. Wendel 1966.&lt;br /&gt;
* Toni Schäfer: &#039;&#039;Theley. Heimat am Schaumberg.&#039;&#039; (Fortschreibung des Buchs &#039;&#039;Theley einst und jetzt&#039;&#039; von Johannes Engel) St. Wendel 1992, S. 258–265.&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Tholey+Theley}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.theley.de/ www.theley.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.tt-theley.de/ www.tt-theley.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.theulegium.de/index.php?id=bronzekessel Beschreibung Bronzekessel und Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindebezirke von Tholey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4561655-3|VIAF=237003953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis St. Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tholey)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis St. Wendel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_von_Czihak&amp;diff=1698194</id>
		<title>Eugen von Czihak</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_von_Czihak&amp;diff=1698194"/>
		<updated>2025-04-20T13:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: &amp;quot;Garnison...&amp;quot; niemals mit Fugen-s &amp;amp; andere  Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Czihak, Eugen von (1853-1918).jpg|mini|hochkant|Eugen von Czihak]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eugen von Czihak&#039;&#039;&#039; (* [[8. Juli]] [[1853]] in [[Aschaffenburg]]; † [[21. August]] [[1918]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]], preußischer [[Baubeamter]] und [[Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eugen von Czihak studierte von 1871 bis 1874 [[Architektur]] an der [[Technische Universität Darmstadt#Geschichte|Technischen Hochschule Darmstadt]]. Er war danach von 1874 bis 1875 als Zeichner und Architekt im Garnisonbaubüro [[Friedrichsort]] tätig, ehe er im Dezember 1875 Lehrer an der &#039;&#039;Städtischen [[Baugewerkschule]] Salza&#039;&#039; und an der Gewerbeschule [[Legnica|Liegnitz]] wurde. 1878 begann er nach dem bestandenen ersten [[Staatsexamen]] sein [[Referendariat]] als &#039;&#039;Regierungsbauführer&#039;&#039;. 1886 wurde er nach dem zweiten Staatsexamen zum &#039;&#039;Regierungsbaumeister&#039;&#039; ([[Assessor]]) ernannt. 1890 wurde er Lehrer an der staatlichen &#039;&#039;Baugewerkschule Breslau&#039;&#039;. Im September 1892 wurde er Direktor der neu gegründeten staatlichen &#039;&#039;Baugewerkschule [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&#039;&#039; und nebenamtlich auch der &#039;&#039;Provinzial-Kunst- und Gewerbeschule Königsberg&#039;&#039;. 1902 wurde er zum &#039;&#039;Regierungs- und Gewerbeschulrat&#039;&#039; in [[Düsseldorf]] befördert. 1905 wurde er ins Landesgewerbeamt des preußischen Handelsministeriums in Berlin berufen, wo er 1918 im Rang eines &#039;&#039;Geheimen Regierungsrats&#039;&#039; starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Czihak widmete sich der Erforschung des [[Kunstgewerbe]]s, besonders Schlesiens und Preußens. 1888 bis 1892 war er Verwalter der Sammlungen des &#039;&#039;[[Schlesisches Museum für Kunstgewerbe und Altertümer|Museums Schlesischer Alterthümer]]&#039;&#039; in Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schlesische Gläser.&#039;&#039; Verlag des Museums schlesischer Alterthümer, Breslau 1891.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Führer durch die Sammlungen des Museums Schlesischer Altertümer in Breslau.&#039;&#039; 3. Auflage, Nischkowsky, Breslau 1891.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Denkmäler des Geschlechts [[Saurma (Adelsgeschlecht)|von Saurma und von Sauerma]].&#039;&#039; Breslau 1892.&lt;br /&gt;
* (als Herausgeber gemeinsam mit Walter Simon): &#039;&#039;Königsberger Stuckdecken.&#039;&#039; Hiersemann, Leipzig 1899.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Edelschmiedekunst früherer Zeiten in Preussen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Band 1: Allgemeines. Königsberg und Ostpreussen.&#039;&#039; Schwann, Düsseldorf 1903.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Band 2: Westpreussen.&#039;&#039; Hiersemann, Leipzig 1908.&amp;lt;br /&amp;gt;(Von Czihaks Tod verhinderte den geplanten dritten Band mit Nachträgen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Krollmann: &#039;&#039;von Czihak, Eugen.&#039;&#039; In: Christian Krollmann (Hrsg.): &#039;&#039;Altpreußische Biographie.&#039;&#039; Band 1, Gräfe und Unzer, Königsberg 1941, S. 120.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Altpreußische Monatsschrift.&#039;&#039; Band 36, S. 328–329 (Rezension von &#039;&#039;Königsberger Stuckdecken&#039;&#039; von Adolf Boetticher, {{Webarchiv |url=http://www.mgh-bibliothek.de/bibliothek/altpreussischemonatsschrift.html|wayback=20110907050230|text=online}}); Band 40, S. 318–319 (Rezension zu &#039;&#039;Die Edelschmiedekunst früherer Zeiten in Preussen&#039;&#039; von Dethlefsen); Band 46, S. 532–533 (Rezension zum zweiten Band der &#039;&#039;Edelschmiedekunst früherer Zeiten in Preussen&#039;&#039; von C. Krollmann)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mitteilungen des westpreußischen Geschichtsvereins.&#039;&#039; Band 7, Danzig 1908, S. 67 (Rezension zum zweiten Band der &#039;&#039;Edelschmiedekunst früherer Zeiten in Preussen&#039;&#039; von Simson); Band 18, Nr. 2, 1. April 1919, S. 23–24 (Bernhard Schmidt: &#039;&#039;E. von Czihak †&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Karl Masner]], [[Hans Seger]] (Hrsg.): &#039;&#039;Jahrbuch des Schlesischen Museums für Kunstgewerbe und Altertümer.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Schlesiens Vorzeit in Bild und Schrift&#039;&#039;, Neue Folge.) Breslau 1900 und 1934, Band 1, S. 22–23 (im Artikel &#039;&#039;Geschichte des ehemaligen Museums Schlesischer Altertümer&#039;&#039; von Hans Seger); Band 10, S. 6–7 (im Artikel &#039;&#039;Fünfundsiebzig Jahre Schlesischer Altertumsverein&#039;&#039; von Hans Seger, mit Bild)&lt;br /&gt;
* Ernst Wermke: &#039;&#039;Bibliographie der Geschichte von Ost- und Westpreußen bis 1929.&#039;&#039; Gräfe und Unzer, Königsberg 1933. (verzeichnet auch seine Aufsätze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116787627|LCCN=no/97/066378|VIAF=25362941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Czihak, Eugen von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Preußen)]]&amp;lt;!--wegen Breslau und Königsberg--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Czihak, Eugen von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, preußischer Baubeamter und Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedenskirche_(Sterkrade)&amp;diff=1643490</id>
		<title>Friedenskirche (Sterkrade)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedenskirche_(Sterkrade)&amp;diff=1643490"/>
		<updated>2025-04-19T17:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Friedenskirche in Oberhausen-Sterkrade - panoramio.jpg|mini|Vorderansicht der Friedenskirche (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedenskirche Sterkrade innen.jpg|mini|Innenansicht der Friedenskirche (2012)]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Friedenskirche&#039;&#039;&#039; ist eine [[Evangelische Kirche im Rheinland|evangelische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] in [[Oberhausen]]-[[Sterkrade]], die 1852 erbaut wurde und damit das älteste Gotteshaus der Stadt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis etwa 1800 hatte Sterkrade so gut wie keine evangelischen Bewohner, was unter anderem dem Einfluss des dort 1254 angesiedelten [[Zisterzienser]]innen-Klosters zuzuschreiben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Gehne: &#039;&#039;Sterkrade&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Oberhausener Heimatbuch.&#039;&#039; (bearb. von Wilhelm Seipp) Oberhausen 1964, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies änderte sich mit dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts einsetzenden Aufschwung der [[Hüttenindustrie]]. Die Familie des Mitbetreibers der [[Gutehoffnungshütte]], [[Gottlob Jacobi]], soll sich als erste evangelische Familie in Sterkrade angesiedelt haben. In der Folgezeit nahm der Anteil der Protestanten an der rasch steigenden Einwohnerzahl des Ortes stetig zu. 1838 kam es unter Führung des Hüttendirektors [[Wilhelm Lueg (Montanindustrieller)|Wilhelm Lueg]] zur Gründung eines &#039;&#039;Bundes der Evangelischen in und bei Sterkrade&#039;&#039;, der die Interessen von inzwischen rund 300 Menschen vertrat, die kirchlich noch zur [[Holten (Oberhausen)#Kirchengeschichte|Gemeinde Holten]] zählten, sich jedoch einen eigenen Geistlichen und eine eigene Kirche wünschten. 1846 konnte mit August Creutzberg der erste Pfarrer für Sterkrade eingestellt werden; im April 1848 kam es zur offiziellen Gründung der Evangelischen Kirchengemeinde Sterkrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hüttengewerkschaft [[Jacobi, Haniel &amp;amp; Huyssen]] hatte als Gottesdienstraum einen Zeichensaal zur Verfügung gestellt, dessen Fassungsvermögen von rund 100 Personen sich jedoch bald als unzureichend erwies. Nach der Errichtung einer eigenen Schule war der Bau einer eigenen Kirche das nächste Ziel der jungen Gemeinde, die mit der Finanzierung des mit rund 10.000&amp;amp;nbsp;[[Taler]]n veranschlagten Projekts jedoch überfordert war. Aus eigenen Mitteln konnten 1000&amp;amp;nbsp;Taler bereitgestellt werden, 3000&amp;amp;nbsp;Taler stiftete die Hüttengewerkschaft. Der größte Teil des noch fehlenden Betrags konnte durch eine Haus[[kollekte]] in der [[Rheinprovinz]] und der [[Provinz Westfalen]] gesammelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gehne: &#039;&#039;Sterkrade&#039;&#039;, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Kirche wurde im September 1850 begonnen, am 15. Juli 1852 wurde die Friedenskirche feierlich eingeweiht, gleichzeitig konnte das zugehörige [[Pfarrhaus]] bezogen werden. Für die äußere Gestaltung der Kirche verband der Architekt &#039;&#039;Wilhelm Dahmen&#039;&#039; (Kreisbaumeister in [[Mülheim an der Ruhr]]) [[Klassizismus|klassizistische]] und [[Neugotik|neugotische]] Elemente. Charakteristisch sind die schlanken Türmchen an allen vier Ecken des [[Langhaus (Kirche)|Langhauses]]. Das Innere der Kirche präsentierte sich als schlichte [[Saalkirche]]. Die Deckenkonstruktion erinnert an das Dach einer Industriehalle. Das Kirchengebäude ist 27&amp;amp;nbsp;m lang, 13&amp;amp;nbsp;m breit; der [[Kirchturm]] hat eine Höhe von 33&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich das äußere Erscheinungsbild der Friedenskirche seit ihrer Einweihung nur unwesentlich verändert hat, kam es in ihrem Innern mehrfach zu Umbauten. Durch den Einbau einer [[Empore]] wurde 1900 die Zahl der Plätze für die Gottesdienstbesucher deutlich vermehrt. Zudem wurde die Friedenskirche durch die Eröffnung der [[Christuskirche (Sterkrade)|Christuskirche]] im Jahr 1914 entlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur bislang letzten Renovierung der Kirche kam es 2002 zum 150. Jahrestag ihrer Einweihung. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehörten dabei die Erneuerung des Innenanstrichs und eine Erweiterung des Altarraums, der bei dieser Gelegenheit mit neuen [[Prinzipalstücke]]n ausgestattet wurde. Das lange Jahre zugemauerte Fenster in der Mitte der [[Apsis]] wurde wieder geöffnet, so dass die drei Fenster an der Kopfseite der Kirche nun wieder mit ihren Bildern (Krippe, Lamm und Taube) die Feste [[Weihnachten]], [[Ostern]] und [[Pfingsten]] symbolisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich der Kirche erinnert eine steinerne Gedenktafel an Wilhelm Lueg, der wesentlichen Anteil an der Gründung der Gemeinde und dem Bau der Kirche hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herta Zilly: &#039;&#039;Evangelische Kirchen in Oberhausen. Evangelische Kirchengemeinden und Kirchenbauten in Bildern und Geschichte.&#039;&#039; Oberhausen 1993.&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchengemeinde Sterkrade (Hrsg.): &#039;&#039;150 Jahre Friedenskirche.&#039;&#039; Oberhausen 2002.&lt;br /&gt;
* Burkhard Gutleben, Daniela Neumann: &#039;&#039;Älteste evangelische Kirche in Sterkrade.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Sterkrader Journal&#039;&#039;, Ausgabe September/Oktober/November 2015, S. 40–45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedenskirche (Oberhausen-Sterkrade)|Friedenskirche (Sterkrade)}}&lt;br /&gt;
* [https://holtensterkrade.de/ Evangelische Kirchengemeinde Holten-Sterkrade]&lt;br /&gt;
* [https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Ev.-Friedenskirche-Oberhausen-Sterkrade--2608.htm Baukunst-NRW - Ev. Friedenskirche Oberhausen-Sterkrade]&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/26-sakralbauten/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.512568|EW=6.850855|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 4: Oberhausen: Industrie macht Stadt&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 26: Sakralbauten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Oberhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedenskirche|Sterkrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Sterkrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren|Sterkrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Historismus|Oberhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Nordrhein-Westfalen|Oberhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Sterkrade]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Concordia_(Oberhausen)&amp;diff=1387828</id>
		<title>Villa Concordia (Oberhausen)</title>
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		<updated>2025-04-18T18:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: Fachbegriffe mit Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Meuthenvilla.jpg|mini|Nordseite der Villa Concordia]]&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Villa Concordia&#039;&#039;&#039; wird heute die ehemalige Direktorenvilla der früheren [[Zeche Concordia]] in [[Oberhausen]], Grillostraße 34, bezeichnet. In Erinnerung an ihren letzten Bewohner – Direktor Erich Meuthen – war lange Zeit (und ist teilweise auch heute noch) die Bezeichnung &#039;&#039;Meuthenvilla&#039;&#039; populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Wohnhaus wurde 1897 im Stil des [[Historismus]] erbaut. Die Fassade besteht aus gelben [[Verblender]]n zwischen hell verputzten [[Fassadengliederung|Gliederungen]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es von der Stadt Oberhausen erworben, die dort von 1953 bis 1975 die Hauptstelle der [[Stadtbibliothek Oberhausen|Stadtbücherei]] unterbrachte. Anschließend beherbergte das Gebäude das Städtische Film- und Bildzentrum. Nach Umbau und Modernisierung in den 1980er Jahren – am augenfälligsten ist dabei der Dachaufbau – dient die Villa heute als Sitz der [[Internationale Kurzfilmtage Oberhausen|Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der frühere, etwa einen [[Hektar]] große, Privatgarten der Direktorenvilla steht seit seiner Umgestaltung in den 1970er Jahren als „Königshütter Park“ der Öffentlichkeit zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Concordia ist ein Haltepunkt der [[Route der Industriekultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{RIK|4|10408}}&lt;br /&gt;
* [https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Villa-Concordia--1618.htm Baukunst-NRW - Villa Concordia]&lt;br /&gt;
* [https://www.ogm.de/dienstleistungen/gruen-und-freiflaechen/parks/koenigshuetter-park OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH - Königshütter Park]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 4: Oberhausen: Industrie macht Stadt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 20: Unternehmervillen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/28/30.05214/N |EW=6/51/29.89143/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Nordrhein-Westfalen|Concordia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Oberhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Oberhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verblender&amp;diff=999240</id>
		<title>Verblender</title>
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		<updated>2025-04-18T17:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: Wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Berlin Markthalle VII Terrakottamedaillon Obst.jpg|mini|Klinker als Verblender mit [[Terrakotta]]-Verzierung an der [[Markthallen in Berlin|Markthalle VII]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verblender&#039;&#039;&#039; sind [[Mauerziegel]], die für die Außenseite des einschaligen und die [[Vorsatzschale]] des [[Außenwand#Zweischalige Außenwand|zweischaligen Mauerwerks]] verwendet werden. Das Verblendmauerwerk (die Verblendschale) wird üblicherweise als [[Mauerwerk#Sichtmauerwerk|Sichtmauerwerk]] ausgeführt. Der Verblender muss frostwiderstandsfähig sein. Die Einstufung als frostwiderstandsfähiger Stein erfolgt nach DIN EN 772-18 (Prüfung mit 25 bzw. 50 [[Frost-/Tauwechsel]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung  &#039;&#039;Verblender&#039;&#039; kann als Oberbegriff für frostwiderstandsfähige Steine (Verblender, [[Klinker]], Riemchen und Vormauersteine) angesehen werden. Neben der Frostbeständigkeit erfüllen Verblender meist auch erhöhte Anforderungen an die Maßhaltigkeit, so dass sich das Mauerwerk mit schmalen Fugen verlegen lässt, wie es etwa bei Klinkerfassaden des [[Historismus]] bis etwa 1914 üblich war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zum Vergleich die Formulierung bis Ende Januar 2022: &amp;quot;Als Oberbegriff für frostwiderstandsfähige Steine (Verblender, Klinker, Riemchen und Vormauersteine) wird im Allgemeinen nur die Bezeichnung Verblender verwendet. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass an Verblender erhöhte Anforderungen (Frostwiderstand, Maßhaltigkeit, Rohstoffe) gestellt werden. Bei besonders hohen Anforderungen an die optische Gestaltung sind aufgrund höherer Maßhaltigkeit Verblender zu wählen. In vielen Fällen, insbesondere bei Fassaden aus der Zeit 1870–1914, wurden im Unterschied zum gewöhnlichen [[Mauerwerk]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;sklinker besonders genau gefertigte Klinker als Verblender verwendet. Dadurch können besonders schmale Fugen ausgeführt werden.&amp;quot; --&amp;gt;&amp;lt;!-- Bei modernen Fassaden wird diese Präzision im Regelfall nicht mehr erreicht. &amp;lt;&amp;lt; Tatsächlich? Liegt das nicht bloß daran, dass der Zeitgeist solch kleinformatige Klinkerfassaden als &amp;quot;altmodisch&amp;quot; empfindet und ornamentale Klinkerfassaden für Neubauten quasi nicht mehr verwendet werden? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Riemchen|Flachverblender}} Riemchen (Flachverblender) ==&lt;br /&gt;
Riemchen sind flache, frostbeständige keramische Platten zur Verkleidung von Fassaden. Traditionell sind sie etwa 10–20 mm dick, es sind jedoch auch 5–25 mm starke Riemchen erhältlich. Sie werden entweder speziell für diesen Anwendungsfall geformt und gebrannt oder im Ziegelwerk aus den massiven [[Klinker]]n oder Vormauersteinen der laufenden Produktion geschnitten und sollten den Mauerziegelnormen DIN 105 und DIN EN 771-1 entsprechend gefertigt werden. Alternativ können sie auch nach der DIN 14411 für keramische [[Spaltplatte]]n gefertigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Neroth, Dieter Vollenschaar: &#039;&#039;Wendehorst Baustoffkunde. Grundlagen, Baustoffe, Oberflächenschutz.&#039;&#039; ([https://books.google.de/books?id=SmceBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA545&amp;amp;lpg=PA545&amp;amp;dq=riemchen+dicke+mm&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=SJBLT1WDI0&amp;amp;sig=95mfRL1vdl5I_QM5zxC9SsRm220&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwivpqaL55PPAhWmJMAKHdlcBtcQ6AEIgAEwDQ#v=onepage&amp;amp;q=riemchen%20dicke%20mm&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau] auf &#039;&#039;Google Bücher&#039;&#039;, abgerufen im September 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den flachen Platten werden meist auch passende Winkelriemchen angeboten, die so an den Gebäudeecken angeordnet werden können, dass eine mit Riemchen verkleidete Fassade praktisch nicht von einer massiven Ziegelwand zu unterscheiden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Sparverblender}} Sparverblender ==&lt;br /&gt;
Sparverblender sind [[Klinker]] oder Vormauersteine, die mit rund 50 mm Tiefe nur etwa halb so breit sind wie übliche Mauersteine. Ähnlich wie die Riemchen können sie durch die Spaltung von regulären (Hochloch-)Ziegeln der [[Steinformat|Formate]] NF und DF (seltener auch 2 DF) entlang der Längsachse gefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
Die DIN 1833 VOB Teil C „Maurerarbeiten“ schreibt das nachträgliche Verfugen von „äußerem Verblend- und Sichtmauerwerk“ vor. Der noch frische Mauermörtel ist mindestens 15 mm tief auszukratzen, um eine ausreichende Verankerung des später aufgebrachten Fugenmörtels zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird das Mauerwerk nach dem Abbinden des Mauermörtels, aber vor dem endgültigen Verfugen noch durch &#039;&#039;Absäuern&#039;&#039; von Mörtelresten gereinigt. Bei der Verwendung von [[Salzsäure]] sollte der Volumenanteil höchstens 2 % betragen. Vor der Reinigung ist das Mauerwerk bis zur Sättigung vorzunässen. Nach der Reinigung soll mit reichlich Wasser &#039;&#039;von unten nach oben&#039;&#039; nachgespült werden, damit das Spülwasser nicht von oben über die unteren Bereiche rinnt, die inzwischen wieder abgetrocknet und somit aufnahmefähig für das säurehaltige Wasser sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Fachverband Ziegelindustrie Oldenburg&#039;&#039; empfiehlt hingegen, auf alle diese Arbeitsschritte zu verzichten und stattdessen die Fugen gleich nach dem Vermauern glattzustreichen, um die Bildung von [[Ausblühung]]en auf der Ziegeloberfläche zu vermeiden. Saugfähige Ziegel sollen vor der Verarbeitung vorgenässt werden, um das vollständige Abbinden des Mörtels nicht durch Wasserentzug zu gefährden. Ansonsten solle das fertige Mauerwerk vor weiterer Durchfeuchtung geschützt werden, um die im Mörtel und in geringerem Maße teilweise auch in den Ziegelsteinen enthaltenen löslichen Salze nicht zu mobilisieren. Die Verwendung von Salzsäure könne sowohl zur Umwandlung der im Mörtel enthaltenen [[carbonat]]ischen Bindemittel in [[Calciumchlorid]] und andere Salze, als auch selber zu Verfärbungen auf der Steinoberfläche führen. Sofern Ausblühungen vorkommen, so können diese teilweise durch Abbürsten entfernt werden. Eine starke Durchfeuchtung der Wand während der Bauphase könne noch drei Jahre nach Fertigstellung zu Ausblühungen führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nasser Altaha: &#039;&#039;Wasser und Säure? Vorsicht!&#039;&#039; Fachverband Ziegelindustrie Oldenburg, B+B 6/1998. ([https://www.ziegelindustrie.de/fileadmin/user_upload/pdf/saeure_wasser.pdf online als PDF] auf &#039;&#039;ziegelindustrie.de&#039;&#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=|Titel=Kalksandstein. Planung, Konstruktion, Ausführung|Verlag=Verlag Bau+Technik GmbH|Ort=Düsseldorf|Auflage=5|Jahr=2009|ISBN=978-3-7640-0511-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Hans Rich|Titel=Kalksandstein. Die Maurerfibel|Verlag=Verlag Bau+Technik GmbH|Ort=Düsseldorf|Auflage=7|Jahr=2004|ISBN=3-7640-0453-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauerstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fassadenbekleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gelsenkirchen-Bismarck&amp;diff=791782</id>
		<title>Gelsenkirchen-Bismarck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gelsenkirchen-Bismarck&amp;diff=791782"/>
		<updated>2025-04-18T09:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: nach enzyklopädischen Maßstäben für diesen Artikel komplett irrelevante biografische Info zu Hübner zumindest in Fußnote ausgelagert / bibliografische Angaben formatiert (soweit für die zweibändige Publikation von Westermann überhaupt möglich)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
|NAME=Bismarck&lt;br /&gt;
|NAME-OBEREBENE=[[Stadtteile in Gelsenkirchen#Stadtbezirke|Mitte]]&lt;br /&gt;
|NAME-HAUPTEBENE=[[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
|TYP=Stadtteil&lt;br /&gt;
|TYP-OBEREBENE=[[Stadtbezirk]]&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN-HAUPTEBENE=DEU Gelsenkirchen COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE=Karte Gelsenkirchen Bismarck.png&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG=Die Stadtteile Gelsenkirchens mit Bismarck im Osten&lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG=1903-04-01&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=7.224&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=16509&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND=2023-12-31&lt;br /&gt;
|PLZ1=45889&lt;br /&gt;
|VORWAHL1=0209&lt;br /&gt;
|LAT_DEG=51 | LAT_MIN=31 |LAT_SEC=48&lt;br /&gt;
|LON_DEG=7 | LON_MIN=7 |LON_SEC=5&lt;br /&gt;
|REGION=DE-NW&lt;br /&gt;
|HÖHE=44&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-LISTE=Altstadt, Bismarck, [[Bulmke-Hüllen]], Feldmark, [[Heßler (Gelsenkirchen)|Heßler]], [[Gelsenkirchen-Schalke|Schalke]], Schalke-Nord&lt;br /&gt;
|GLIEDERUNG-TYP=Stadtteile&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER=Preuß, Detlev ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER-TITEL=Bezirksvorsteher&lt;br /&gt;
|AUTOBAHN1=42&lt;br /&gt;
|BUNDESSTRASSE1=227&lt;br /&gt;
|BUS=&lt;br /&gt;
|QUELLE=Statistikamt Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gelsenkirchen-Bismarck&#039;&#039;&#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Gelsenkirchen]] im [[Ruhrgebiet]]. Der Stadtteil liegt im [[Stadtteile in Gelsenkirchen#Stadtbezirke|Stadtbezirk]] &#039;&#039;Mitte&#039;&#039; und hatte am 31. Dezember 2023 insgesamt 16.509 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gelsenkirchen.opendata.ruhr/dataset/stadt-gelsenkirchen-statistik-bevoelkerung-altersgruppe-geschlecht Bevölkerungszahl]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norden trennen der [[Rhein-Herne-Kanal]] und die [[Emscher]] Bismarck von den Gelsenkirchener, ehemals [[Buer (Westfalen)|Buerer]] Stadtteilen [[Gelsenkirchen-Erle|Erle]] und [[Resser Mark]], im Osten grenzt Bismarck an [[Herne-Wanne]], im Süden liegt der Gelsenkirchener Stadtteil [[Bulmke-Hüllen]], im Westen liegen [[Gelsenkirchen-Schalke|Schalke]] und [[Schalke-Nord]]. Durch Bismarck verlaufen die Bahnstrecken [[Bahnstrecke Duisburg-Ruhrort–Dortmund#Bedienung|Herne–Oberhausen-Sterkrade]] bzw. [[Bahnstrecke Winterswijk–Gelsenkirchen-Bismarck|Winterswijk-Bismarck]]. Letztere wird heute als [[Sauerland-Netz#RB 43 – Emschertal-Bahn|Emschertal-Bahn]] im Personennahverkehr zwischen [[Dortmund Hauptbahnhof|Dortmund]] und [[Bahnhof Dorsten|Dorsten]] mit der Station &#039;&#039;[[Bahnhof Gelsenkirchen-Bismarck#Personenverkehr|Gelsenkirchen-Zoo]]&#039;&#039; bedient. Anlässlich der Eröffnung des Ruhr-Zoos erhielt der damalige Personenbahnhof &#039;&#039;Gelsenkirchen-Bismarck&#039;&#039; am 22. Mai 1955 die heutige Bezeichnung. Parallel verläuft die [[Bundesautobahn 42|A 42]], nördlich davon befindet sich die [[Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen|Zoom Erlebniswelt]] (ehemals Ruhr-Zoo). Die [[Bundesstraße 227]] führt als &#039;&#039;Bismarckstraße&#039;&#039; durch den Stadtteil. Westlich von dieser verkehrt seit Mai 1994 unterirdisch die [[Nahverkehr in Gelsenkirchen#Aktuell|Linie 301]] der [[Stadtbahn Bochum#Strecke III|Stadtbahn]]. Zuvor befuhr sie als [[Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen|Straßenbahn]] die &#039;&#039;Bismarck-&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tramtracks.de/gelsenkirchen_bismarckstrasse.html Bismarckstr. auf tramtracks.de] Abgerufen am 6. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &#039;&#039;Münsterstraße&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tramtracks.de/gelsenkirchen_muensterstrasse.html Münsterstraße auf tramtracks.de] Abgerufen am 6. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wovon noch Gleisreste zeugen. Der traditionsreiche Fußballverein &#039;&#039;Rot-Weiß Wacker Bismarck 1925&#039;&#039; war der Heimatverein von [[Reinhard Libuda|Stan Libuda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der heutige Name des Stadtteils geht auf die [[Zeche Graf Bismarck]] und ihre um 1870 gebauten [[Zechenkolonie]]n zurück, die nach dem preußischen Ministerpräsidenten [[Otto von Bismarck]] benannt war. Mit diesem und anderen Bergwerken begann der wirtschaftliche Aufschwung und das Bevölkerungswachstum der Gemeinde &#039;&#039;Braubauerschaft&#039;&#039;. Diese gehörte bis 1868 zum [[Amt Wattenscheid]], dann zum [[Amt Gelsenkirchen]], ab 1877 zum [[Amt Schalke]] im [[Landkreis Bochum]] und ab 1887 als eigenes Amt zum inzwischen neu gegründeten [[Landkreis Gelsenkirchen]]. Am 6. Februar 1900 wurde die Gemeinde Braubauerschaft in &#039;&#039;Bismarck&#039;&#039; umbenannt. Am 1. April 1903 wurde sie in die neue Großstadt Gelsenkirchen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=216}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche Graf Bismarck wurde 1966 stillgelegt. Nach dem fördertechnischen Zusammenschluss der [[Zeche Consolidation]] (genannt Consol) mit der [[Zeche Hugo]] 1993 wurde das letzte verbliebene Bergwerk bis 1995 schrittweise aufgegeben, was zum Verlust von 4000 Arbeitsplätzen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Consol16032012-04.jpg|mini|hochkant|Doppelstrebengerüst der Zeche Consol]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelsenkirchen-Bismarck, terrein Phoenix Beton IMG 8388 2018-09-01 11.27.jpg|mini|Bismarck, Gelände &#039;&#039;Phoenix Beton&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
Das Doppelstrebengerüst in Fachwerkbauweise über dem Zentralförderschacht 9 der Zeche Consol aus dem Jahr 1922 steht heute, wie das benachbarte Fördergerüst über Schacht 4, unter [[Denkmalschutz]]. Das Gelände wird heute kulturell genutzt, unter anderem vom [[Consol-Theater]] für Kinder- und Jugendtheateraufführungen. Dies geht auf das Förderungsprogramms &#039;&#039;Soziale Stadt NRW&#039;&#039; von 1995 bis 2005 in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilbüro Gelsenkirchen Bismarck / Schalke-Nord zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck&#039;&#039; wurde von 1999 bis 2004 in Form einer kleinen Stadt aus holzverkleideten Pavillons ausgeführt. Die Ideen dazu kamen zum Teil von den Schülern des Stadtteils und wurden von den Architekten &#039;&#039;Plus + Bauplanung, Hübner&amp;lt;ref&amp;gt;Prof. Peter Hübner (* 1939 in [[Kappeln]]) studierte nach Orthopädieschuhmacher- und  Schreinerlehre Architektur. 1979 war er [[Stipendiat]] an der [[Villa Massimo]] in [[Rom]], von 1980 bis 2007 lehrte er am Institut für Baukonstruktion und Entwerfen der [[Universität Stuttgart]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Forster, Eggler&#039;&#039; umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil Bismarck befinden sich auch die denkmalgeschützte [[Bleckkirche]] sowie die benachbarte [[Zoom Erlebniswelt]] und das historische [[Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 2023 lebten 16.509 Einwohner in Bismarck.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gelsenkirchen.opendata.ruhr/dataset/stadt-gelsenkirchen-statistik-bevoelkerung-altersgruppe-geschlecht Bevölkerungszahl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anteil der weiblichen Bevölkerung: 50,4 % (Gelsenkirchener Durchschnitt: 50,5 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gelsenkirchen.opendata.ruhr/dataset/stadt-gelsenkirchen-statistik-bevoelkerung-altersgruppe-geschlecht Anteil der weiblichen Bevölkerung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anteil der männlichen Bevölkerung: 49,6 % (Gelsenkirchener Durchschnitt: 49,5 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gelsenkirchen.opendata.ruhr/dataset/stadt-gelsenkirchen-statistik-bevoelkerung-altersgruppe-geschlecht Anteil der männlichen Bevölkerung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 26,8 % (Gelsenkirchener Durchschnitt: 26,0 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gelsenkirchen.opendata.ruhr/dataset/stadt-gelsenkirchen-statistik-bevoelkerung-nationalitaet Ausländeranteil]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1798 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 241&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 446&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 597&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 853&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.250&lt;br /&gt;
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| 1875 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.303&lt;br /&gt;
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| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4.577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6.813&lt;br /&gt;
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| 1889 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 9.539&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14.469&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 21.420&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 27.189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1915 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 27.919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 27.149&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 29.757&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31.998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31.168&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1940 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 29.251&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 23.935&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 30.593&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1955 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 21.339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 24.888&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 23.516&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 22.311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 20.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 19.464&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17.929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 18.331&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 18.155&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17.424&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.903&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.534&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.474&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.255&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15.911&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15.714&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15.903&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.195&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 15.906&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://opendata.gelsenkirchen.de/dataset/bevoelkerungsentwicklung-stadtteilen-ab-1975 |titel=Bevölkerungsentwicklung in Stadtteilen ab 1975 {{!}} Offene Daten Gelsenkirchen |abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Goch]], [[Lutz Heidemann]] (Hrsg.): &#039;&#039;100 Jahre Bismarck. Ein Stadtteil „mit besonderem Erneuerungsbedarf“. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart eines Gelsenkirchener Stadtteils.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte&#039;&#039;, Band 9.) Klartext Verlag, Essen 2001, ISBN 3-89861-039-X.&lt;br /&gt;
* Max Westermann: &#039;&#039;Die Geschichte des Ortsteils Gelsenkirchen-Bismarck, der früher einmal Braubauerschaft hieß.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Band 1, Selbstverlag, Gelsenkirchen 2001.&lt;br /&gt;
** Band 2, Selbstverlag, Gelsenkirchen 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Gelsenkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Gelsenkirchen|Bismarck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1903]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Kuder&amp;diff=1847417</id>
		<title>Richard Kuder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Kuder&amp;diff=1847417"/>
		<updated>2025-04-15T18:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: +Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Richard Kuder&#039;&#039;&#039; (* [[18. Juli]] [[1852]] in [[Stuttgart]]; † [[14. April]] [[1912]] in [[Hausen am Albis]]) war ein deutscher [[Architekt]] des [[Historismus]]. Zusammen mit Joseph Müller arbeitete er ab 1892 in einem gemeinsamen Architekturbüro. Nach seiner Übersiedlung in die Schweiz wurde ab 1907 [[Alexander von Senger]] sein Partner. In seinem Spätwerk finden sich Formen des [[Jugendstil]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haguenau MuseeHistorique.jpg|mini|[[Musée historique de Haguenau|Historisches Museum Hagenau]]]]&lt;br /&gt;
Die Ausbildung des in Stuttgart geborenen Richard Kuder begann 1868 mit einer zweijährigen Baulehre im schweizerischen [[Lausanne]]. 1870 wechselte er zum Studium der Architektur nach [[Wien]]. Hier besuchte er bis 1873 die [[Technische Universität Wien|Technische Hochschule Wien]] und die Meisterklasse von [[Friedrich von Schmidt]] an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Wiener Akademie der bildenden Künste]]. Schmidt arbeitete zu dieser Zeit am Bau des neuen [[Wiener Rathaus]]es, einem Entwurf im Stil der [[Neugotik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kuders frühesten wichtigen Bauprojekten gehörte der Neubau der ersten Börse in [[Zürich]], an dem er 1877–1879 mitwirkte. Anschließend arbeitete er überwiegend in [[Mülhausen]] und [[Straßburg]] im damals zum Deutschen Reich gehörenden [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]. In Straßburg gründete er 1892 gemeinsam mit Joseph Müller das Architekturbüro &#039;&#039;Kuder und Müller&#039;&#039;, das bis 1907 bestand, obwohl Kuder sich bereits 1897 in Zürich niederließ. Grund für den Umzug war der Neubau der Schweizerischen Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, den Kuder bis 1898 als leitender Architekt betreute. Dieses im Stil der deutschen [[Renaissance]] in rotem [[Sandstein]] ausgeführte Bauvorhaben gilt als Hauptwerk des Architekturbüros Kuder und Müller. Beim Bau des 1902 fertiggestellten Post- und Telegrafenamts in [[Schaffhausen]] wählten Kuder und Müller hingegen Stilmittel der Neugotik und ließen zudem Jugendstilelemente in den Entwurf einfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1901 bis 1903 bekleidete Kuder das Amt des Vorsitzenden des [[Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein|Zürcher Ingenieur- und Architektenvereins]]. In seinen Arbeiten finden sich in den Folgejahren verstärkt Einflüsse des Jugendstils. Hierzu gehören das 1903 errichtete Wohn- und Geschäftshaus Dufourstasse 3 in Zürich und die in eher kubischen Formen 1905 fertiggestellte Festhalle des Eidgenössischen Sängerbunds. Ebenso im Jugendstil gestaltete Kuder die Innenausstattung der [[Villa Alma]] in [[Männedorf]]; bei der Außengestaltung dieses für das Unternehmerehepaar [[Emil Staub Terlinden|Emil und Alma Staub-Terlinden]] ausgeführten Bauvorhabens orientierte er sich an der zeitgenössischen englischen [[Landhaus (Architektur)|Landhausarchitektur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1907 arbeitete Kuder zusammen mit dem Architekten [[Alexander von Senger]]. Das Architekturbüro &#039;&#039;Kuder und von Senger&#039;&#039; nahm wie zuvor &#039;&#039;Kuder und Müller&#039;&#039; an zahlreichen [[Architekturwettbewerb]]en im Deutschen Reich und in der Schweiz teil. So erhielten Kuder und von Senger 1907 den Auftrag für den Bau des neuen [[Bahnhof St. Gallen|Bahnhofs St. Gallen]], ein Projekt, von dem sich Kuder Ende November 1910 wegen Differenzen mit dem Bauherrn zurückzog. Richard Kuder starb 1912 in [[Hausen am Albis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* 1896: Synagoge in [[La Chaux-de-Fonds]]&lt;br /&gt;
* 1897–1898: Restaurationsgebäude und Festhalle &#039;&#039;Schützenhaus [[Albisgüetli]]&#039;&#039;, Uetlibergstrasse 341 in Zürich&lt;br /&gt;
* 1897–1898: Verwaltungsgebäude der Schweizerischen Lebensversicherungs- und Rentenanstalt, General Guisan-Quai 38 in Zürich&lt;br /&gt;
* 1899: [[Warenhaus Brann]], Bahnhofstrasse 75 in Zürich (ab 1941 Oskar Weber, heute Kaufhaus Manor)&lt;br /&gt;
* 1899–1902: Post- und Telegraphenamt in Schaffhausen&lt;br /&gt;
* 1900–1903: [[Palais des Fêtes (Straßburg)|Sängerhaus]] in Straßburg (mit Joseph Müller; bis 1922 mehrfach erweitert)&lt;br /&gt;
* 1900–1905: Historisches Museum in [[Hagenau]] im Elsass (nach 1919 [[Musée historique de Haguenau]])&lt;br /&gt;
* 1902–1906: [[Oberlandesgericht Colmar]]&lt;br /&gt;
* 1903: Wohn- und Geschäftshaus Dufourstasse 3 in Zürich&lt;br /&gt;
* 1903–1904: Wohn- und Geschäftshaus Reiff, Genferstrasse 24 in Zürich (Ausführung durch Kuder und Müller nach Plänen von [[Julius Kunkler]])&lt;br /&gt;
* 1904–1905: Villa Laubi, Kappelistrasse 7 in [[Enge|Zürich-Enge]]&lt;br /&gt;
* 1905: Festhalle des Eidgenössischen Sängerfestes in Zürich&lt;br /&gt;
* 1905–1906: [[Villa Alma]], Seestrasse 80 in Männedorf&lt;br /&gt;
* 1907–1908: Turbinenhalle des Löntsch-Kraftwerks in [[Netstal]]&lt;br /&gt;
* ab 1907: Bahnhof St. Gallen (1907–1910 Planung zusammen mit von Senger, erbaut 1911–1913 ohne Kuder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Kuder, Richard |Band=22 |Seite=42 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* Peter Baumgartner: &#039;&#039;Geschichte der Villa Alma in Männedorf.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Zürcher Denkmalpflege, 11. Bericht 1983–1986.&#039;&#039; Direktion der öffentlichen Bauten des Kantons Zürich, Abteilung Denkmalpflege, Zürich 1995, ISBN 3-905647-61-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|19873|Kuder, Richard|Autor=Cornelia Bauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1046593781|LCCN=|NDL=|VIAF=306269853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuder, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Jugendstils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuder, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hausen am Albis]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Envases_%C3%96hringen&amp;diff=1267772</id>
		<title>Envases Öhringen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Envases_%C3%96hringen&amp;diff=1267772"/>
		<updated>2025-04-14T19:17:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: /* Geschichte */ Formatierungen und anderer Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Envases Öhringen GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Envases Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1871&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Öhringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = * Jochen Massa&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschäftsführer&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Massa wird neuer Chef von Envases&amp;quot;&#039;&#039;, in: &#039;&#039;[[Heilbronner Stimme]]&#039;&#039; vom 8. Juli 2022, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 183,0 Mio. [[EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Jahresabschluss&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = circa 671&amp;lt;ref name=&amp;quot;:Jahresabschluss&amp;quot;&amp;gt;Envases Öhringen GmbH (vormals: Huber Packaging Group GmbH) Öhringen, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021, veröffentlicht im Bundesanzeiger am 22. März 2023, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = Verpackungsmittel&lt;br /&gt;
| Homepage         = https://www.envases.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Envases Öhringen GmbH&#039;&#039;&#039; ist ein [[Deutschland|deutscher]] Hersteller von [[Verpackung]]en aus [[Weißblech]], insbesondere [[Getränkedose|Getränkegroßdosen]] (Partyfässer), Lebensmitteldosen, chemisch-technische Verpackungen und bedrucktem [[Blech|Feinstblech]]. Sitz des Unternehmens ist in [[Öhringen]], [[Baden-Württemberg]]. Bis zur Übernahme durch die international tätige, [[Dänemark|dänische]] Envases Group zum 4. Februar 2021 firmierte das Unternehmen als &#039;&#039;&#039;Huber Packaging Group GmbH&#039;&#039;&#039; (Eigenschreibweise: HUBER Packaging Group).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Envases Öhringen GmbH (vormals: Huber Packaging Group GmbH) Öhringen, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021, veröffentlicht im Bundesanzeiger am 22. März 2023, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmensgründung und Anfangsjahre ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1871 von dem [[Flaschner]] Karl Huber (1845–1920) als Flaschner- und Installationsbetrieb gegründet. Neben Handwerksarbeiten und dem Ladengeschäft wurde die Produktion von Blecheimern für Schmierfette aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Bernhard: &#039;&#039;Das Unternehmen Huber Packaging Group.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Die Welt]]&#039;&#039; vom 27. August 2007, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Einstieg von Hubers Schwiegersohn Karl Meister (1875–1935) begann die industrielle Fertigung von Blech[[emballage]]n. 1919 übernahm Karl Meister die Geschäftsführung weitgehend. Nach dem Tod des Gründers gestaltete Meister das Geschäft zum reinen Industriebetrieb um. Mit der Übernahme der Blechemballagenfabrik Franz Schütt im Jahr 1930 wurde das Unternehmen vergrößert. Nach dem Tod Karl Meisters im Jahr 1935 übernahmen die Söhne Otto und Paul Meister die Geschäftsleitung. Im selben Jahr wurde Envases Öhringen in eine [[offene Handelsgesellschaft]] umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.huber-packaging.com/unternehmen/historie.html |text=Unternehmensgeschichte auf der Unternehmenswebsite |wayback=20140714163945}}, abgerufen am 25. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterung der Unternehmensbereiche und Übernahmen ===&lt;br /&gt;
1972 entwickelte das Unternehmen das erste Fünf-Liter-Bierfass (genannt &#039;&#039;Partyfass&#039;&#039;), das 1998 durch einen integrierten Zapfhahn verbessert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Martin Bernhard: &#039;&#039;Wir machen ein Fass auf.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Financial Times Deutschland]]&#039;&#039; vom 1. August 2008, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr baute Envases Öhringen ein weiteres Produktionswerk in [[Bottrop]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;Manfred Stockburger: &#039;&#039;Huber will Werk in Bottrop schließen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Heilbronner Stimme]]&#039;&#039; vom 27. Februar 2013, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Folgejahren schied Otto Meister aus der Geschäftsführung des Unternehmens aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Manfred Stockburger: &#039;&#039;Huber geht zurück in die Zukunft.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heilbronner Stimme&#039;&#039; vom 18. Dezember 2009, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 übernahm Envases Öhringen die Klann Packaging GmbH in [[Landshut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klann.de/Warum-Klann/Historie/ |titel=Historie |werk=Klann Packaging GmbH |datum=2023 |sprache= |abruf=2023-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Marken und Märkte erfolgreich managen. Kiesewetter.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Badische Zeitung]]&#039;&#039; vom 16. Juni 2007, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1999 erfolgte die Inbetriebnahme einer neuen Fabrik für Partyfässer, die 2006 erweitert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Martin Bernhard: &#039;&#039;Party-Fässer für jede Gelegenheit.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Die Welt]]&#039;&#039; vom 27. August 2007, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 2001 gründete Envases Öhringen die Huber Westform GmbH &amp;amp; Co. in [[Lindlar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.northdata.de/HUBER+WESTFORM+GmbH+%26+Co.+KG,+%C3%96hringen/Amtsgericht+Stuttgart+HRA+580884 |titel=Huber Westform GmbH &amp;amp; Co. KG, Öhringen |werk=North Data |datum=2023 |sprache= |abruf=2023-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007 nahm Envases Öhringen eine neue Produktionsstraße in Öhringen in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde die Klann Packaging mit der BMG Verpackungen GmbH &amp;amp; Co. KG in [[Braunschweig]] zur Huber Decorative Packaging GmbH &amp;amp; Co. KG in Landshut verschmolzen. Die Huber Packaging Group wurde als [[Dachmarke]] eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt; Anfang 2009 trat Andreas Meister, der Urenkel des Gründers Karl Huber, als weiteres Mitglied der Geschäftsführung in das Unternehmen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuausrichtung ab 2011 ===&lt;br /&gt;
2011 gab Envases Öhringen bekannt, das Unternehmen unter dem Projektnamen &#039;&#039;Fit 2020&#039;&#039; neu auszurichten. Das Schmuckdosengeschäft (Huber Decorative Packaging) wurde Mitte des Jahres 2011 an die [[Mutares]] SE &amp;amp; Co. KGaA in München verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Huber Packaging Group GmbH Öhringen, Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011, als Neufassung veröffentlicht im Bundesanzeiger am 12. März 2013, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Manfred Stockburger: &#039;&#039;Huber Packaging will Stellen streichen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heilbronner Stimme&#039;&#039; vom 23. November 2011, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ende desselben Jahrs investierte das Unternehmen in eine Anlage, die [[Induktionsofen|Induktionstechnologie]] zum Schmelzen des Lackpulvers nutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Schichtwechsel Huber. Vor allem wegen der jüngsten Personalabbaupläne ist der Öhringer Verpackungshersteller Huber Packaging derzeit im Gespräch.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heilbronner Stimme&#039;&#039; vom 6. Dezember 2011, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2015 übernahm Envases Öhringen vier Werke der [[Crown Holdings]] Inc. im US-Bundesstaat [[Pennsylvania]], in [[Rouen]] (Frankreich), [[Helsinki]] (Finnland), [[Aesch BL|Aesch]] ([[Schweiz]]) und [[Liverpool]] ([[Vereinigtes Königreich]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Huber kauft Standorte in Europa.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Haller Tagblatt]]&#039;&#039; vom 17. Dezember 2014, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Stockburger: &#039;&#039;Huber legt die Basis für morgen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heilbronner Stimme&#039;&#039; vom 19. Mai 2015, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 zog sich Andreas Meister aus der Geschäftsführung von Envases Öhringen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Stockburger: &#039;&#039;Andreas Meister nimmt private Auszeit.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heilbronner Stimme&#039;&#039; vom 20. April 2016, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umfirmierung 2021 ===&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage und wurde am 4. Februar 2021 an Envases Europe A/S (ein Unternehmen der international tätigen Envases Gruppe in [[Mexiko]]) mit Sitz in Loesning in [[Dänemark]] veräußert. Die Huber Packaging Group wurde in Envases Öhringen umfirmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Gleichauf |url=https://www.stimme.de/regional/wirtschaft/huber-packaging-in-oehringen-hat-einen-neuen-eigentuemer-art-4433334 |titel=Huber Packaging in Öhringen hat einen neuen Eigentümer |werk=Heilbronner Stimme |datum=2020-12-30 |sprache= |abruf=2023-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zum 30. November desselben Jahrs übernahm Envases Öhringen im Rahmen eines [[Asset Deal|Asset-Deals]] den Kundenstamm, die [[Patent]]e sowie die Produktionsanlagen der Trivium Packaging Germany GmbH in [[Seesen]] und integrierte sie in den Unternehmensbereich &#039;&#039;Beverage&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschäftsausbau ab 2022 ===&lt;br /&gt;
Nachdem das Unternehmen 2022 in eine neue Lackierlinie investiert hatte, stellte Envases Öhringen die Produktion auf Rollenware ([[Coil]]s) um. Für die Folgejahre wurde darüber hinaus eine stärkere [[Automatisierungstechnik|Automatisierung]] des Produktionsbetriebs – beispielsweise durch Greifarme, die Verschlussdeckel auffüllen sollten – geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Gleichauf: &#039;&#039;Huber dreht unter Envases auf.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Heilbronner Stimme&#039;&#039; vom 9. März 2022, abgerufen am 24. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Oktober desselben Jahrs übergab Martin Lüer, der seit Februar 2018 Vorsitzender der Geschäftsführung gewesen war, den Vorsitz an Jochen Massa, der gleichzeitig [[Cluster (Wirtschaft)|Cluster]]-[[Vizepräsident]] der Envases Central Europe wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschäftsführer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensstruktur und Standorte ==&lt;br /&gt;
Zum Stichtag 31. Dezember 2021 erhöhte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr die Umsatzerlöse um 30,9 Mio. EUR auf 183,0 Mio. EUR. Zum selben Stichtag waren circa 671 Mitarbeiter für Envases Öhringen tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der Geschäftsführer des Unternehmens ist Stand 2023 Jochen Massa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschäftsführer&amp;quot; /&amp;gt; Envases Öhringen ist eine Tochtergesellschaft der Envases Europe A/S Loesning, [[Dänemark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Stammsitz und dem Partyfasswerk in Öhringen (hier werden die Bleche produziert und lackiert) hat das Unternehmen zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2021 weitere Produktionsstandorte in Ansfelden (Envases Haid GmbH, Österreich), Győr (Envases Hungary Kft., Ungarn), Liverpool (Envases Liverpool Ltd., England), Aesch (Envases Aesch AG, Schweiz).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Stand 2023 ist Envases Öhringen über die Envases Germany Holding GmbH an diesen Produktionsstandorten beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Envases 5 Litre Beerkeg.jpg|mini|hochkant=0.5|5-Liter-Bierfass]]&lt;br /&gt;
Envases Öhringen stellt in den Bereichen &#039;&#039;Industrial&#039;&#039;, &#039;&#039;Beverage&#039;&#039; und &#039;&#039;Service&#039;&#039; Produkte für die Farb- und Lackindustrie, [[Brauerei]]en sowie [[Chemische Industrie|Chemieunternehmen]] in Deutschland und Europa her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unternehmensbereich &#039;&#039;Industrial&#039;&#039; produziert Envases Öhringen Weißblechverpackungen für die Industrie ([[Gebinde|Kleinstgebinde]] mit 50 ml Inhalt bis Großgebinde mit 33 l Inhalt). Im Geschäftsjahr 2021 betrug der Umsatz in diesem Bereich 121,7 Mio. EUR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich &#039;&#039;Beverage&#039;&#039; stellt das Unternehmen mehrere Varianten der &#039;&#039;Partyfässer&#039;&#039; (fünf Liter fassende Bierfässer mit eingebautem Zapfhahn) her, die von deutschen und internationalen Brauereien abgenommen werden. Der Umsatzerlös betrug 2021 54,8 Mio. EUR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Envases Öhringen bedruckt in einem Druckzentrum am Standort Öhringen Bleche, die beispielsweise als Verpackungen verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.envases.de/deutsch/services/metalldruck/ |titel=Weil der erste Eindruck zählt - hochwertiger Blechdruck für Ihre Markenprodukte. |werk=Envases Öhringen |datum=2023 |sprache= |abruf=2023-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Öhringen. Stadt und Stift.&#039;&#039; Herausgegeben von der Stadt Öhringen. Öhringen, Sigmaringen, 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.huber-packaging.com/ Website der Envases Öhringen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Öhringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verpackungsmittelhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Hohenlohekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1871]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=K%C3%B6nigliche_Baugewerksschule&amp;diff=1335538</id>
		<title>Königliche Baugewerksschule</title>
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		<updated>2025-04-06T14:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: Typografie &amp;amp; Interpunktion / Wikilinks / bibliografische Angaben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eingang Baugewerkschule München.jpg|mini|Haupteingang der Baugewerksschule, Gabelsbergerstraße 23; Das Gebäude wurde bei einem Luftangriff im Juli 1944 zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sites.hm.edu/jubilaeum/historie/historie.de.html |hrsg=[[Hochschule für angewandte Wissenschaften München]] |titel=Historie der Hochschule München |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Königliche Baugewerksschule&#039;&#039;&#039; war eine staatliche [[Baugewerkschule]] in [[München]], die zur [[Aufstiegsfortbildung]] von [[Bauhandwerker]]n eingerichtet wurde. Sie ging 1909 auf die Staatliche Bauschule München über, für die 1918 die Bezeichnung [[Staatsbauschule München]] aufkam. Die Staatsbauschule wurde 1971 mit weiteren Höheren Fachschulen zur [[Fachhochschule München]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert bestanden europaweit Bestrebungen, die anspruchsvoller werdende technisch-handwerkliche Praxis auf einer verstärkten wissenschaftlichen Grundlage aufzubauen. In München entstand die Königliche Baugewerksschule. Sie ging auf den bauhandwerklichen Unterricht zurück, der seit Anfang 1821 an der [[Feiertagsschule München]] durch den Zeichenlehrer [[Hermann Mitterer]] erteilt wurde. Zwei Jahre später entwickelte sich aus dem Unterricht eine eigene Lehranstalt, bei der ein modernes, an den örtlichen Notwendigkeiten orientiertes Bauwesen im Vordergrund stehen sollte, das auch den bis dahin vernachlässigten [[Ländlicher Raum|Ländlichen Raum]] einbezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aus- und Weiterbildung der Bauhandwerker und [[Parlier]]e zu [[Baumeister]]n erfolgte ab diesem Zeitpunkt mit der Möglichkeit der staatlichen Einflussnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Bestrebungen begabte Bauhandwerker schulisch zu Baumeistern fortzubilden, gab es im [[Königreich Bayern]] bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1803 oder 1804 wurde zum ersten Mal ein spezieller bauhandwerklicher Fachunterricht an der seit 1793 bestehenden Münchner Feiertagsschule erteilt. Der Unterricht kam allerdings bald wieder zum Erliegen, da die Schule auf Dauer nicht die erforderlichen Kapazitäten aufbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1820 gab es einen neuen Anlauf. Es erschienen „mehr als 32 Bauwerkmeister vom Lande, von verschiedenen Kreisen unseres Königreiches, theils aus eigenem Antriebe, theils von Seite der Regierung dazu aufgemuntert, um sich die abgängigen gründlichen Kenntnisse, die ihnen als wirklichen oder zukünftigen Werkmeistern unentbehrlich sind, auf der Schule zu sammeln. […] So bildete sich in diesem Jahre auf unserer Schule, sozusagen von selbst […] eine ordentliche Bauwerk-Schule für künftige [[Landbaumeister]], die erste und einzige Schule dieser Art in unserem Königreich.“&amp;lt;ref&amp;gt;N. N.: &#039;&#039;Jahres-Bericht über den Zustand der männlichen, wie auch der weiblichen Feyertags-Schule in München.&#039;&#039; München 1821, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Anfang des Jahres 1821 hielt dann Hermann Mitterer den bauhandwerklichen Unterricht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dauerhafter Bestand und Finanzierung blieben in den nächsten Jahren unsicher. Erst am 10. April 1823 teilte das Ministerium des Inneren mit, „daß diese Schule, welche ihr Bestehen dem gemeinnützigen Bestreben des Lehrers Mitterer verdankt, nach dem vorgelegten Plan unter der besonderen Aufsicht des Kreisbau Inspektors Vorherr alljährlich in den Wintermonaten fortgesetzt werde.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Hauptstaatsarchiv, MK 22637, Geheime Raths-Acten K. Staatsministerium des Inneren, Baugewerkschule in München, Repertorium Bd. VIII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war der an der Feiertagsschule entstandene Bauhandwerksunterricht zu einer eigenen Schule, zur Königlichen Baugewerkschule unter der Aufsicht eines Vertreters der Kreisregierung erhoben worden. Sie teilte sich aber weiterhin die Räumlichkeiten mit der Feiertagsschule.&lt;br /&gt;
[[Datei:JMCGVorherr Altersbild.jpg|mini|Gustav Vorherr, der Gründer der Königlichen Baugewerksschule München, um 1830 ([[Joseph Karl Stieler]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee zur Schulgründung hatte der Architekt und Königliche Baurat [[Gustav Vorherr]], der auch Herausgeber der &#039;&#039;Monatsblätter für Bauwesen und Landesverschönerung&#039;&#039; war. Vorherr war neben acht weiteren Lehrern, u. a. dem Bildhauer [[Ludwig Schwanthaler]], bis zu seinem Tod 1847 zugleich auch Schulleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baugewerksschule ging 1909 auf die Staatliche Bauschule München, Gabelsbergerstraße 23, über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt; Der Name &#039;&#039;Staatsbauschule München&#039;&#039; kam im Dezember 1918 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Mk 22648, Schreiben der Direktion an Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 6. Dezember 1918; siehe auch: Selzer, Hermann: 100 Jahre Staatliche Bauschule München, München 1922, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Bombenangriff im Juli 1944 und dem anschließenden zweitägigen Brand war das Gebäude zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Staatsbauschule München]] wurde 1971 mit sechs weiteren Ingenieur- und anderen Höheren Fachschulen zur [[Hochschule für angewandte Wissenschaften München|Fachhochschule München]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von mehreren nach dem Münchner Vorbild gegründeten Einrichtungen war die [[Baugewerkschule Kaiserslautern|Königliche Kreis-Baugewerkschule Kaiserslautern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildungsinhalte ==&lt;br /&gt;
Ziel der Ausbildung war „Im Allgemeinen die Vervollkommnung der Bauhandwerker und eine Begründung eines verbesserten Volkswesens“ durch zwei Abteilungen, nämlich der Gesellen und Meisterklasse. Jährlich wurden durchschnittlich 140 Schüler aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus fast allen Ländern Europas unterrichtet. Weitergebildet wurden neben Maurern/Parlieren auch Steinbildhauer, Zimmerer, Ofensetzer, Mühlenbauer, Brunnenmacher, Stuckateure, Schlosser und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrgegenstände waren vielfältig, das Pensum musste „zwischen Martini und Josephi“, also von 11. November und 19. März, bewältigt werden. Die Schulzeiten waren „vom frühen Morgen bis zum späten Abend, eine gewollte Behandlung wie auf einem Bauplatz, denn Nichts ist verderblicher als das verstündeln des Unterrichts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhalte: Freihand-, Bau- und Maschinenzeichnen, Grund- und Aufrisse, Konstruktion, Disposition und Dekoration, Schön- und Rechtschreiben, Arithmetik, mit besonderer Hinsicht auf das Baufach, Algebra, Geometrie mit Übungen im Vermessen, darstellende Geometrie und Perspektive, Stein- und Holzschnitt mit praktischen Übungen im Modellieren, Praktische Mechanik und Hydraulik, Brunnenwesen, Mühlenbau, Baumaschinen- und Bauwerkzeugkunde, Technische Chemie, Physik, Baumaterialienkunde, Vorträge zur Architektur, Übungen in Gebäudeaufnehmen und Entwerfen, Kostenvoranschläge entwerfen, Bossieren, Lithographieren, Blitzableiter-Aufstellen, Elemente des Land-, Wasser- und Straßenbaus, „Anweisungen angenehm und zweckdienlich zu reisen“, Exkursionen zu interessanten Bauplätzen und ausgeführten wichtigen Bauwerken, Landesverschönerungskunst und Fremdsprachenunterricht („wenn sich mehrere zusammenfinden“).&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl August Reuter.jpg|mini|Carl August Reuter leitete die Königlichen Baugewerksschule in München von 1847–1876.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorherr’scher Fonds und -Architekturpreis ==&lt;br /&gt;
Der Unterricht war mit Ausnahme der Fremdsprachen unentgeltlich. Bei „bemittelten Fremden“ wurde ein Schulgeld von vier [[Gulden]] erhoben. Durch den Vorherr’schen Fonds erhielten geeignete Absolventen „angemessene Unterstützungen“ für Bildungsreisen. Außerdem wurde alle zwei Jahre zu Pfingsten für das beste Zeugnis der Königlichen Baugewerksschule ein Preis in Höhe von 25 Gulden (ab 1827 von 50 Gulden) vergeben. Dieser Fonds wurde von der Königlichen Unterrichtsstiftungs-Administration verwaltet und der Preis aus dem Zinskapital gebildet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Legitimationskarte Baugewerksschule 1826.jpg|mini|Legitimationskarte eines Schülers der Königlichen Baugewerksschule München aus dem Jahr 1826]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde ab 1813 alle zwei Jahre der Vorherr’sche Architekturpreis für den geschicktesten Baulehrling der Münchner Feiertagsschule in Höhe von einem [[Louis d’or]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Jahrzehnten der provisorischen Unterbringung konnte die Baugewerkeschule 1877 in ein repräsentatives Gebäude an der [[Gabelsbergerstraße]] 57 umziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
* Johann Georg Behringer&lt;br /&gt;
* Georg Bierling&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Borst]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk Bürkel]]&lt;br /&gt;
* Georg Hartl&lt;br /&gt;
* Sebastian Hartl&lt;br /&gt;
* [[Jakob Heilmann]]&lt;br /&gt;
* Josef Unterpaintner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrer ==&lt;br /&gt;
* Karl Wilhelm Dempp&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Eichheim&lt;br /&gt;
* Sebastian Haindl&lt;br /&gt;
* Dr. Georg Nagler&lt;br /&gt;
* Jakob Paris&lt;br /&gt;
* Xaver Perzl&lt;br /&gt;
* Carl August Reuter&lt;br /&gt;
* Lorenz Schröpf&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schwanthaler]]&lt;br /&gt;
* Joseph Sedlmair&lt;br /&gt;
* Wilhelm Stephani&lt;br /&gt;
* [[Franz Zell]]&lt;br /&gt;
* [[Eduard Zimmermann (Heraldiker)|Eduard Zimmermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv München: Nachlass Gustav Vorherr, Nrn. 4, 21 und 23&lt;br /&gt;
* [[Georg Kaspar Nagler]]: &#039;&#039;Neues allgemeines Künstler-Lexicon.&#039;&#039; 1852, S. 539–541.&lt;br /&gt;
* Regina Prinz: &#039;&#039;Der Architekt Gustav Vorherr (1778–1848) und die Idee der Landesverschönerung.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte]]&#039;&#039;, 59. Jahrgang 1996.&lt;br /&gt;
* Georg Waldemer: &#039;&#039;Vom „Sonnenbau“ und „Gebirgsstyl“. Zur Geschichte des ländlichen Bauwesens in Oberbayern von 1800–1850.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Schönere Heimat&#039;&#039;, 3. Jahrgang 1886.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Nerdinger]]: &#039;&#039;Klassizismus in Bayern und Schwaben.&#039;&#039; München 1981.&lt;br /&gt;
* Uta Poss: &#039;&#039;Ist das Oberpfälzer Bauernhaus „berlinisch“? Ein Indizienprozeß.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Bayerische Blätter für Volkskunde&#039;&#039;, Jahrgang 2002, Heft 1.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Monatsblatt für Bauwesen und Landesverschönerung&#039;&#039;, Jahrgang 1823, Nr. 9.&lt;br /&gt;
* Klaus Bäumler: &#039;&#039;Franz Xaver Eichheim (1806–1878). Die Münchner Baugewerksschule.&#039;&#039; München o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Konigliche Baugewerksschule}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar-von-Miller-Polytechnikum&amp;diff=1263554</id>
		<title>Oskar-von-Miller-Polytechnikum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar-von-Miller-Polytechnikum&amp;diff=1263554"/>
		<updated>2025-04-06T14:24:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: Anmerkung zum Begriff &amp;quot;Reichsangehörige&amp;quot; ergänzt, +Wikilinks, Formulierungskomsetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Oskar-von-Miller-Polytechnikum&#039;&#039;&#039; war eine städtische [[Ingenieurschule]] in [[München]]. Sie bestand unter verschiedenen Namen von 1924 bis 1971, als sie in der [[Fachhochschule München]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die 1827 gegründete staatliche &#039;&#039;Polytechnische Centralschule&#039;&#039; unter Leitung von [[Joseph von Utzschneider]] gilt als Vorläufer der heutigen [[Technische Universität München|Technischen Universität München]]. Mit der Erhebung der [[Polytechnische Schule|Polytechnischen Schule]] zur [[Technische Hochschule|Technischen Hochschule]] wurden 1868 als neue &#039;&#039;mittlere&#039;&#039; technische Bildungsanstalten sogenannte Industrieschulen gegründet, eine davon in München. Diese Schulen hatten zwei Aufgaben: die Vorbereitung auf den „höheren Gewerbs- und Fabrikbetrieb“ und den Zugang zur „höheren, vollständigeren theoretischen Ausbildung“ an der neuen Technischen Hochschule.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Liudger Dienel]], Helmut Hilz: &#039;&#039;Bayerns Weg in das technische Zeitalter. 125 Jahre Technische Universität München.&#039;&#039; Heinrich Hugendubel Verlag, München 1993, ISBN 3-88034-661-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrieschule war zunächst im Gebäude der vormaligen Polytechnischen Schule an der Damenstiftsgasse untergebracht. Bis 1877 entstand auf dem Grundstück Gabelsbergerstraße 23 – heute Hausnummer 57 – ein neues Gebäude mit Werkstätten. Mit der Auflösung der Industrieschule 1907 entstand bei der polytechnischen Ausbildung eine Lücke, die von keiner anderen Einrichtung geschlossen wurde. Es sollte 17 Jahre dauern, bis eine neue, vergleichbare Fachschule in München eingerichtet wurde.&amp;lt;!--auskommentiert wegen falsch dargestelltem Zusammenhang: 1909 kam es zur Integration der bestehenden [[Königliche Baugewerksschule|Münchener Baugewerkschule]] in die Staatliche Bauschule München (im Gebäude Gabelsbergerstraße 23).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sites.hm.edu/jubilaeum/historie/historie.de.html |hrsg=[[Hochschule für angewandte Wissenschaften München]] |titel=Historie der Hochschule München |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2022-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Oskar-von-Miller-Polytechnikum München (Altbau) 1.jpg|mini|Oskar-von-Miller-Polytechnikum, Lothstraße 34, errichtet 1925–1926 von [[Karl Meitinger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|162000|München}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Errichtung eines staatlichen Technikums in München mehrfach gescheitert war, wurde im Jahr 1924 die &#039;&#039;Höhere Technische Lehranstalt der Stadt München&#039;&#039; gegründet. Sie war vorübergehen in der Gewerbeschule an der Pranckhstraße untergebracht. Ein neues Institutsgebäude an der Ecke Loth- und Kreittmayrstraße umfasste einen Hauptbau mit 15 Lehrsälen, den Seitenbau an der Lothstraße und das Laboratorium mit zahlreichen Laborräumen an der Kreittmayrstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisatorisch diente die [[Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm|Höhere Technische Staatslehranstalt Nürnberg]] der Münchner Schule als Vorbild. 1924 hatten sich 130 Studierende in zwei Parallelkursen der Abteilungen Maschinenbau und Elektrotechnik eingeschrieben. Besonders befähigte Absolventen der Münchner Lehranstalt konnten ab September 1926, sofern sie deutsche Reichsangehörige&amp;lt;ref&amp;gt;Das deutsche Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz (RuStAG) vom 22. Juli 1913 knüpfte an die gliedstaatliche Staatsangehörigkeit an. Deutscher war, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat (die sogenannte mittelbare Reichsangehörigkeit) oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit besaß. (vergleiche [[Deutsche Staatsangehörigkeit]], Abschnitt &#039;&#039;Rechtspolitische Geschichte der deutschen Staatsangehörigkeit&#039;&#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; waren und mit einer Ergänzungsprüfung eine ausreichende allgemeine Bildung nachweisen konnten, als ordentliche Studierende an der [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]] zugelassen werden. Zum 1. Oktober 1931 besuchten 162 Studierende die Abteilung Maschinenbau und 151 die Abteilung Elektrotechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule kam 1935 unter die Leitung des Nationalsozialisten [[Gebhard Ludwig Himmler|Gebhard Himmler]]. Unliebsame Dozenten wurden teils formal entlassen oder hinausgedrängt, es kam auch zu Verhaftungen. In der Zeit des Nationalsozialismus als „Ingenieurschule der Hauptstadt der Bewegung“ bezeichnet, wurde sie 1946 in &#039;&#039;[[Oskar von Miller|Oskar-von-Miller]]-Polytechnikum&#039;&#039; umbenannt. Ab dem Wintersemester 1946/47 war sie unter der neuen Bezeichnung &#039;&#039;„Oskar-von-Miller-Polytechnikum mit Staatsbauschule München“&#039;&#039; vorübergehend mit der [[Staatsbauschule München]] organisatorisch verbunden. Ab 1949 führte das Polytechnikum die Zusatzbezeichnung &#039;&#039;Akademie für angewandte Technik&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gründete [[Joseph Suder]] &#039;&#039;[[Musikensembles der Hochschule München|Chor und Orchester]] des städtischen Oskar-von-Miller-Polytechnikums&#039;&#039;. 1962 gab er die Leitung dieser Ensembles an seinen Sohn [[Alexander Suder]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 war das Polytechnikum die größte Ingenieurschule der Bundesrepublik Deutschland. 1961 verabschiedete der [[Bayerischer Landtag|Bayerische Landtag]] einen Fünfjahresplan für den Ausbau der öffentlichen Ingenieurschulen im Freistaat, nach dem die Zahl der Studienplätze von 7.300 im Jahr 1959/60 auf etwa 13.000 ab dem Jahr 1966 ausgebaut werden sollte. Eine Vereinbarung mit der Stadt sah die Schaffung von 1.000 zusätzlichen Studienplätzen sowie die Errichtung eines großen Erweiterungsbaus anstelle des Gebäudes an der Dachauer Straße 98 a vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fachhochschule München]] wurde am 1. August 1971 infolge des neu eingeführten Fachhochschulgesetzes als Nachfolger dieser Ingenieurschule, der [[Staatsbauschule München]] und einiger höherer Fachschulen gegründet. [[Karl Hammer (Physiker)|Karl Hammer]], Physiker und seit 1960 Direktor des Oskar-von-Miller-Polytechnikums war deren Gründungspräsident.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sites.hm.edu/jubilaeum/50_koepfe/profile/karl_hammer.de.html |titel=Karl Hammer - einer von 50 Köpfen |sprache=de |abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktoren ==&lt;br /&gt;
* Hans Pfann, 1924 bis 1935&lt;br /&gt;
* [[Gebhard Ludwig Himmler|Gebhard Himmler]], 1935 bis 1941&lt;br /&gt;
* Friedrich Bergtold, 1941 bis 1945&lt;br /&gt;
* Fritz Westrich, 1945 bis 1952&lt;br /&gt;
* Karl Poschenrieder, 1952 bis 1957&lt;br /&gt;
* Ludwig Schramm, 1957 bis 1960&lt;br /&gt;
* [[Karl Hammer (Physiker)|Karl Hammer]], ab 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://mediapool.hm.edu/media/dachmarke/dm_lokal/presse/hm200/HM_Geschichte_Bd_1_digital.pdf &#039;&#039;Die Geschichte der Hochschule München. Band 1: Die Vorgängerinstitutionen 1821 – 1971&#039;&#039;], München, 2022. ISBN 978-3-96395-036-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Ingenieurschule|München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschule in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.77.189.171</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Georg_(Bensheim)&amp;diff=1175461</id>
		<title>St. Georg (Bensheim)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=St._Georg_(Bensheim)&amp;diff=1175461"/>
		<updated>2025-04-05T17:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.77.189.171: +Wikilinks und diverse Wikipedia-Konventionen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche [[Georg (Heiliger)|St. Georg]]&#039;&#039;&#039; ist die älteste von vier [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Gemeinde-[[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]] im Gebiet der Stadt [[Bensheim]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St. Georg als Moller-Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bensheim 1849 03.jpg|mini|Stadtkirche im Jahr 1849 (Stahlstich von [[Ludwig Lange (Architekt)|Ludwig Lange]])]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1826 wurde die [[Baufälligkeit|baufällige]] Stadtpfarrkirche St. Georg (mit ältesten Bauteilen aus dem 12. Jahrhundert) bis auf den Kirchturm abgerissen, und der [[Großherzogtum Hessen-Darmstadt|großherzoglich hessische]] Hofbaudirektor [[Georg Moller]] plante eine Kirche im [[Klassizismus (Architektur)|klassizistischen Stil]], in die er den alten Kirchturm integrierte. Diese „Moller-Kirche“ wurde 1830 eingeweiht; Pfarrer zur Bauzeit war [[Franz Joseph Herold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. März 1945 wurde diese Kirche bei einem [[Luftangriff]] durch [[Brandbombe]]n bis auf wenige Mauerreste zerstört. Der aus dem Mittelalter stammende Westturm war noch weitgehend erhalten, wurde aber nach den Wiederaufbauplänen des Mainzer Architekten Hugo Becker (Sohn des Dombaumeisters [[Ludwig Becker (Architekt, 1855)|Ludwig Becker]]) abgebrochen. Der Wiederaufbau begann bereits 1949 in zwei Bauabschnitten, die sich weitgehend an der ursprünglichen Moller-Kirche orientierten. Am 13. August 1950 wurden der Altarraum und das Kirchenschiff mit den beiden östlichen Türmen geweiht. 1952–1953 folgten dann im zweiten Bauabschnitt die beiden Westtürme, die Moller schon in seinem ersten Plan vorgesehen hatte. Am 4. Oktober 1953 war die Kirche dann vollständig wiederhergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hessen&amp;quot;&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=424|titel=Marktplatz 11: Kath. Pfarrkirche St. Georg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 konnte die farbliche Gestaltung im Innern in Annäherung an die klassizistische Moller-Kirche vollendet werden. Die [[Kassettendecke]] war ursprünglich von Moller farblich grün gestaltet; heute ist ihr Farbton rot. Im gleichen Jahr wurde eine Orgel von [[Johannes Klais Orgelbau]] installiert, die 2011 restauriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://bistummainz.de/pressemedien/pressestelle/mainzer-bistumsnachrichten/aktuell/nachrichten/nachricht/Mainzer-Bistumsnachrichten-Nr-00006.-40/ | titel= 50 Jahre Klais-Orgel in Bensheim-St. Georg| titelerg=Traditionelles Konzert mit Gregor Knop zum ersten Advent| autor= Tobias Blum| hrsg= Bistum Mainz| werk= MBN|  zugriff=2013-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Ursprünge ==&lt;br /&gt;
„Chroniken, Stiche und Bilder bezeugen, dass es sicher seit dem 8. Jahrhundert in Bensheim eine christliche Gemeinde mit eigenem Gotteshaus gegeben hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Hellriegel: &#039;&#039;Bau und Weihe der St.-Georgskirche zu Bensheim. Festschrift zur 150-Jahrfeier.&#039;&#039; S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Stadt Bensheim ist [...] ein alter Ort, der schon im Jahr 765 namentlich in Urkunden vorkommt ([[Codex Laureshamensis]] No 231 ff.)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Dahl: &#039;&#039;Historisch-topographische-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues.&#039;&#039; Darmstadt 1812, S.&amp;amp;nbsp;200. ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=vJnomI9RGzYC|Seite=200}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie Dahl 1818 schrieb, erhielt das Kloster Lorsch im Jahr 818 eine Kirche in Bensheim geschenkt, die wahrscheinlich die Stadtpfarrkirche zum heiligen Georg ist. Sie stehe „ziemlich hoch, ist übrigens sehr alt, nicht groß, ziemlich baufällig, und außer ihrem hohen Turm, von gar keinerm Ansehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Dahl: &#039;&#039; Historisch-topographische-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues.&#039;&#039; Darmstadt 1812, S.&amp;amp;nbsp;203. ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=vJnomI9RGzYC|Seite=203}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung des Bauwerks ==&lt;br /&gt;
Für die Stadt Bensheim ist die St.-Georgs-Kirche von zentraler städtebaulicher und historischer Bedeutung. In [[Südhessen]] ist sie zusammen mit der [[Darmstadt|Darmstädter]] [[St. Ludwig (Darmstadt)|Ludwigskirche]] beispielhaft für den Klassizismus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie für die erste Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Kombination macht die St.-Georgs-Kirche über die Region [[Bergstraße]] hinaus einzigartig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 St Georg 01.jpg|St. Georg&lt;br /&gt;
 Kath.Kirche St. Georg Bensheim.jpg|St. Georg aus Sicht des Kirchbergs&lt;br /&gt;
 St-georg innen groß.jpg|St. Georg, Innenansicht&lt;br /&gt;
 StGeorg Bensheim Front 092011.jpg|St. Georg, Hauptportal, Treppenzugang&lt;br /&gt;
 St George church in Bensheim (6).jpg|St. Georg, Hauptportal, Westseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] von St. Georg wurde als Opus 1247 durch [[Johannes Klais]] (Bonn) 1963 auf der Empore neu erbaut. Das [[Windlade#Schleiflade|Schleifladen]]-Instrument hat 41&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] auf drei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spieltraktur ist mechanisch, die [[Registertraktur]] ist elektrisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?title=Bensheim,_St._Georg Informationen zur Orgel] auf organindex.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;I Rückpositiv&#039;&#039;&#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Holzgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Quintade || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Praestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Blockflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Larigot || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Scharf IV || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Cornett IV &#039;&#039;(ab g)&#039;&#039; || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &#039;&#039;Tremulant&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;II Hauptwerk&#039;&#039;&#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Gedacktpommer || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Gemshorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Superoktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Mixtur IV-VI || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Cymbel III || {{Bruch||1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Feldtrompete || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;III Schwellwerk&#039;&#039;&#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Holzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Schwebung || 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Holztraverse || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Nasard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Acuta IV-V || 1&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Dulzian || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Hautbois || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &#039;&#039;Tremulant&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;Pedal&#039;&#039;&#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Untersatz || 32&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32. || Prinzipal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33. || Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34. || Oktave || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35. || Rohrgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36. || Superoktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37. || Koppelflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38. || Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 39. || Rauschwerk III || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 40. || Hintersatz IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 41. || Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|42.&lt;br /&gt;
|Trompete&lt;br /&gt;
|8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&#039;&#039;  I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, II/P, III/P 4&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Spielhilfen]]:&#039;&#039; 3 freie Kombinationen, 1 freie Pedalkombination, Tutti, Zungeneinzelabsteller, [[Setzerkombination|Setzeranlage]], Turmglockenspiel vom RP aus spielbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=424|titel=Marktplatz 11: Kath. Pfarrkirche St. Georg}}&lt;br /&gt;
* [https://katholisch-bensheim-zwingenberg.de/sankt-georg/ Internetpräsenz der Pfarrgemeinde St. Georg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/40/53.1/N|EW=8/37/26.8/E|type=landmark|dim=60|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7716280-8|VIAF=234400795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgskirche|Bensheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Bensheim|Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Mainz|Bensheim, Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bensheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Hessen|Bensheim, Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren|Bensheim, Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistische Kirche|Bensheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Georg Moller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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