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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riesenh%C3%B6rnchen&amp;diff=332999</id>
		<title>Riesenhörnchen</title>
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		<updated>2024-08-28T18:31:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.76.113.85: Falsches Wort ersetzt (Oberfläche ≠ Oberseite)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Riesenhörnchen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ratufa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John Edward Gray|J. E. Gray]], 1867&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Riesenhörnchen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ratufinae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Joseph Curtis Moore|Moore]], 1959&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Hörnchen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sciuridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hörnchenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sciuromorpha&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Nagetiere&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Rodentia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Euarchontoglires&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Malabar giant sqirrel.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Königsriesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa indica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Riesenhörnchen&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Ratufa&#039;&#039;) sind eine Gattung südasiatischer [[Hörnchen]] mit vier Arten. Sie gehören gemeinsam mit den [[Murmeltiere]]n und den [[Riesengleithörnchen]] zu den größten Hörnchen der Welt. Verwandtschaftlich werden sie allen anderen Hörnchen als eigene Unterfamilie &#039;&#039;&#039;Ratufinae&#039;&#039;&#039; gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Riesenhörnchen gehören zu den größten Hörnchenarten der Welt und haben eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 25 bis 45 Zentimeter, damit übertreffen die größten Vertreter einen [[Marder]].  Das Gewicht kann bis zwei Kilogramm, ausnahmsweise auch drei Kilogramm betragen. Damit sind Riesenhörnchen zwar außergewöhnlich große Vertreter der Familie, doch gibt es unter den [[Gleithörnchen]] noch größere Hörnchen. Der Schwanz ist länger als die Kopf-Rumpf-Länge. Die Arten haben ein farbenprächtiges Fell. Das Schwarze Riesenhörnchen ist oberseits schwarz und unterseits gelb gefärbt. Das Königsriesenhörnchen hat eine dunkelrote Oberseite, schwarze Flecken auf Rücken, Schultern und Beinen, und eine weißlichgelbe Unterseite. Die Füße sind sehr kräftig und enden in scharfen Krallen. Die Weibchen haben drei Paar Zitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Yan Xie 2009 Ratufa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|1|0|1|3|Gesamt=20|Titel=Zahnformel der Riesenhörnchen|Position=left}}&lt;br /&gt;
Der Schädel der Tiere ist kräftig gebaut, die Schnauzenregion ist sehr kurz. Die Länge der [[Nasenbein]]e entspricht etwa der Hälfte der maximalen Schädelbreite im Bereich der [[Jochbogen|Jochbögen]].  Das [[Stirnbein]] ist lang und breit ausgebildet, der postorbitale Fortsatz ist stumpf. Die Hinterhauptsregion ist gestaucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Yan Xie 2009 Ratufa&amp;quot; /&amp;gt; Alle Arten der Gattung besitzen im Oberkiefer pro Hälfte einen zu einem [[Nagezahn]] ausgebildeten [[Schneidezahn]] (Incisivus), dem eine Zahnlücke ([[Diastema (Zoologie)|Diastema]]) folgt. Hierauf folgen ein [[Prämolar]] und drei [[Molar (Zahn)|Molare]]. Die Zähne im Unterkiefer entsprechen denen im Oberkiefer. Insgesamt verfügen die Tiere damit über ein Gebiss aus 20 Zähnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Yan Xie 2009 Ratufa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Von den Arten der Riesenhörnchen sind das [[Königsriesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa indica&#039;&#039;)  und das [[Sri-Lanka-Riesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa macroura&#039;&#039;) in ihrer Verbreitung auf [[Indien]] und [[Sri Lanka]] beschränkt. Das [[Schwarzes Riesenhörnchen|Schwarze Riesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa bicolor&#039;&#039;) kommt über weite Teile Süd- und Südostasiens von [[Nepal]] und der [[Volksrepublik China]] bis auf die indonesischen Inseln vor. Das Verbreitungsgebiet des [[Blasses Riesenhörnchen|Blassen Riesenhörnchens]] (&#039;&#039;Ratufa affinis&#039;&#039;) umfasst die [[Malaiische Halbinsel]] sowie die Inseln [[Sumatra]] und [[Borneo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Riesenhörnchen bewohnen die Wipfelregion des [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwaldes]]. Hier sind sie sehr lebhaft und springen mit bis zu sechs Meter langen Sätzen durch das Geäst. Zum Ruhen kommen sie in Baumhöhlen unter, und nur zur Fortpflanzungszeit bauen sie ein Nest aus Pflanzenteilen in den Ästen. Diese Nester können gewaltige Ausmaße annehmen und einen Durchmesser von fast zwei Metern haben. Die Nahrung besteht wie bei den meisten baumlebenden Hörnchen aus Nüssen, Früchten und Rinde, gelegentlich auch aus Vogeleiern. Im Gegensatz zu den meisten Hörnchen können Riesenhörnchen nicht auf den Hinterbeinen sitzen und dabei das Gleichgewicht halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ratufa bicolor 6237.jpg|mini|hochkant|[[Schwarzes Riesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa bicolor&#039;&#039;) im Khao Yai National Park, [[Pak Chong]], [[Thailand]]]]&lt;br /&gt;
Als Einzelgänger kommen Riesenhörnchen nur zur Paarungszeit zusammen und gehen gleich wieder auseinander. Nach einer Tragzeit von dreißig Tagen kommen ein bis fünf Junge zur Welt, die erst mit zwei Jahren geschlechtsreif werden. In Gefangenschaft wurde ein Königsriesenhörnchen zwanzig Jahre alt, was für ein Nagetier ein außergewöhnlich hohes Alter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Riesenhörnchen bilden eine eigene Unterfamilie innerhalb der Hörnchen, die mit der Gattung &#039;&#039;Ratufa&#039;&#039; nur eine einzelne Gattung enthält. Die Erstbeschreibung der Gattung &#039;&#039;Ratufa&#039;&#039; erfolgte durch [[John Edward Gray]] im Jahr 1867. Traditionell wurden die Riesenhörnchen systematisch in die Nähe der [[Schönhörnchen]] gestellt. [[Joseph Curtis Moore]] führte 1959 in seiner Revision der Hörnchensystematik die Riesenhörnchen als eigene [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Ratufini ein, der er die &#039;&#039;Ratufa&#039;&#039;-Arten zuordnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moore 1959&amp;quot; /&amp;gt; In den letzten Jahren ergaben [[Kladistik|kladistische]] Analysen, dass Riesenhörnchen unter den heute lebenden Hörnchen keine näheren Verwandten haben und offenbar als [[Schwestergruppe]] aller anderen Hörnchen zu betrachten sind, sie werden deshalb in einer eigenen Unterfamilie geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Riesenhörnchen werden vier Arten unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thorington et al. 2012&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Blasses Riesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa affinis&#039;&#039;) auf der [[Malaiische Halbinsel|Malaiischen Halbinsel]], Sumatra und [[Borneo]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzes Riesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa bicolor&#039;&#039;) auf dem [[Südostasien|südostasiatisches]] Festland sowie auf [[Hainan]], [[Sumatra]], [[Java (Insel)|Java]] und [[Bali]]&lt;br /&gt;
* [[Königsriesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa indica&#039;&#039;) in Indien&lt;br /&gt;
* [[Sri-Lanka-Riesenhörnchen]] (&#039;&#039;Ratufa macroura&#039;&#039;) im südlichen [[Indien]] und [[Sri Lanka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Bestände aller Riesenhörnchen sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, daher werden von der [[International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]]  (IUCN) alle vier Arten als „gefährdet“ (&#039;&#039;near threatened&#039;&#039;) eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sri-Lanka-Riesenhörnchen hatte einst auch eine größere Verbreitung im Süden Indiens, ist dort aber bis auf wenige hundert Exemplare ausgestorben, so dass es fast nur noch auf Sri Lanka vorkommt. Von vier Unterarten des Königsriesenhörnchens ist eine bereits ausgestorben, das Dangs-Riesenhörnchen (&#039;&#039;Ratufa indica dealbata&#039;&#039;), das in [[Gujarat]] lebte und seit den 1940er-Jahren nicht mehr gesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moore 1959&amp;quot;&amp;gt;[[Joseph Curtis Moore]]: &#039;&#039;Relationship among living squirrels of the Sciurinae.&#039;&#039; Bulletin of the American Museum of Natural History 118, 1959; S. 153–206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Yan Xie 2009 Ratufa&amp;quot;&amp;gt;Robert S. Hoffmann, Andrew T. Smith: &#039;&#039;Subfamily Ratufinae / Genus Ratufa.&#039;&#039; In: [[Andrew T. Smith]], Yan Xie: &#039;&#039;A Guide to the Mammals of China.&#039;&#039; Princeton University Press, Princeton NJ 2008, ISBN 978-0-691-09984-2, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thorington et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Ratufinae&#039;&#039; In: Richard W. Thorington Jr., John L. Koprowski, Michael A. Steele: &#039;&#039;Squirrels of the World.&#039;&#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2012; S. 23 ff. ISBN 978-1-4214-0469-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW6&amp;quot;&amp;gt;J.L. Koprowski, E.A. Goldstein, K.R. Bennett, C. Pereira Mendes: &#039;&#039;Subfamily Ratufinae, Genus Ratufa.&#039;&#039; In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &#039;&#039;Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.&#039;&#039; (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, ISBN 978-84-941892-3-4, S. 711–714.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J.L. Koprowski, E.A. Goldstein, K.R. Bennett, C. Pereira Mendes: &#039;&#039;Subfamily Ratufinae, Genus Ratufa.&#039;&#039; In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &#039;&#039;Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1.&#039;&#039; (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, ISBN 978-84-941892-3-4, S. 711–714.&lt;br /&gt;
* Robert S. Hoffmann, Andrew T. Smith: &#039;&#039;Subfamily Ratufinae / Genus Ratufa.&#039;&#039; In: [[Andrew T. Smith]], Yan Xie: &#039;&#039;A Guide to the Mammals of China.&#039;&#039; Princeton University Press, Princeton NJ 2008, ISBN 978-0-691-09984-2, S. 173.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Richard W. Thorington|Richard W. Thorington Jr.]], John L. Koprowski, Michael A. Steele | Titel=Squirrels of the World. | Verlag=Johns Hopkins University Press | Ort=Baltimore MD | Datum=2012 | ISBN=978-1-4214-0469-1 | Seiten= 25 ff.}}&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &#039;&#039;Walker&#039;s Mammals of the World.&#039;&#039; 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Michael D. Carleton, Guy G. Musser: &#039;&#039;Order Rodentia.&#039;&#039; In: [[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &#039;&#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&#039;&#039; 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4, S.&amp;amp;nbsp;745–1600.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ratufa|Riesenhörnchen (&#039;&#039;Ratufa&#039;&#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCNSearch|Text=Ratufa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riesenhornchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörnchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.113.85</name></author>
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