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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Kujau</title>
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		<updated>2023-06-22T15:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.71.250.65: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kujau&#039;&#039;&#039; bezeichnet:&lt;br /&gt;
* [[Konrad Kujau]] (1938–2000), deutscher Maler, Kunstfälscher und Aktionskünstler&lt;br /&gt;
* [[Kujau (Klein Strehlitz)]], polnisch Kujawy, Dorf in Polen in der Woiwodschaft Oppeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.71.250.65</name></author>
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		<title>Rudolph Dulon</title>
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		<updated>2023-03-21T18:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.71.250.65: /* Biografie */Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rudolph Dulon - 1850.jpg|miniatur|Porträt Rudolph Dulons von Friedrich Jentzen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rudolph Dulon&#039;&#039;&#039; (* [[30. April]] [[1807]] in [[Stendal]]; † [[13. April]] [[1870]] in [[Rochester (New York)]]) war ein deutscher [[Theologe]], Pädagoge und demokratischer Revolutionär.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Dulon, aus einem französisch-schweizerischen Adelsgeschlecht stammend, war der Sohn eines Postdirektors aus der Familie des Flötisten [[Friedrich Ludwig Dulon]]. Er studierte Theologie an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]]. 1831 war er Rektor in [[Werben (Elbe)|Werben]], 1836 Prediger in Flessau bei [[Osterburg (Altmark)|Osterburg]] und ab 1843 Prediger einer deutsch-reformierten Kirche in [[Magdeburg]]. Hier wirkte er in der innerkirchlichen Oppositionsgruppe &#039;&#039;[[Lichtfreunde]]&#039;&#039;, einem Verein von Protestanten. Er vertrat religiöse Positionen des [[Supranaturalismus]] und die der demokratischen Radikalen, teils auch im Sinne von [[Pierre-Joseph Proudhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1848 wurde er zum 2. Pastor an der [[Bremen|Bremer]] [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Kirche Unser Lieben Frauen]] gewählt. Zunächst hielt er sich politisch noch zurück, wurde aber dann der führende Vertreter in Bremen bei den radikalen Demokraten in der Zeit der [[Deutsche Revolution 1848/49|Deutschen Revolution von 1848/49]]. Er war Herausgeber der &#039;&#039;Tages-Chronik&#039;&#039; und des &#039;&#039;Weckers&#039;&#039;. 1849 brachte er sein zweibändiges Hauptwerk &#039;&#039;Vom Kampf um Völkerfreiheit&#039;&#039; heraus. Im November 1849 gewährte er [[Arnold Ruge]] (1802–1880) von den radikalen Linken in [[Frankfurt am Main]] und kurze Zeit Chef der Berliner Reform ein Bleiberecht bei der Kirche vor der drohenden Verhaftung und brachte ihn beim Marschendichter [[Hermann Allmers]] unter. Von seinem Exil in [[Brighton]] schrieb Ruge weiter für Dulon in dessen &#039;&#039;Tages-Chronik&#039;&#039;, bis diese am 20. Mai 1851 verboten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Grobe]]:  &#039;&#039;Über Preßfreiheit und Zeitungen&#039;&#039;; siehe hier:  [http://www.zum.de/psm/deu48_rev/grobe1998.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterstützt wurde Dulon auch durch die Frauenrechtlerin [[Marie Mindermann]], die für ihn 1851/52 verschiedene anonyme Schriften verfasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige seiner Kirchengemeindemitglieder klagten den streitbaren Geistlichen 1851 wegen seiner Lehren an, die Mehrheit der Gemeinde unterstützte ihn aber. Nachdem der [[Senat der Freien Hansestadt Bremen]] um 1851/52 die demokratische Bewegung niederschlagen konnte, wurde er auf der Grundlage eines Gutachtens der Theologiefakultät der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] am 19. April 1852 vom Senat abgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dulon emigrierte zunächst zum damals englischen [[Helgoland]], um dann 1853 in die [[USA]] auszuwandern. Er wurde Pfarrer einer unabhängigen Gemeinde in [[New York City]]. Er gab eine Reihe von Schriften für die Verbreitung einer freien Religion heraus. 1855 kaufte er die &#039;&#039;Feldner School&#039;&#039; in New York, die zur ersten deutsch-amerikanischen Schule der USA wurde. Von 1866 bis zu seinem Tod leitete Dulon eine Realschule in [[Rochester (New York)]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Elise Dulon heiratete den aus [[Baden (Land)|Baden]] stammenden, späteren Bürgerkriegsgeneral [[Franz Sigel]] (1824–1902), der zeitweise an der Schule von Dulon unterrichtete. Sie ist in der [[Bronx]] in New York beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;Dulonweg&#039;&#039; in Bremen-[[Obervieland]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vom Kampf um Völkerfreiheit. Ein Lesebuch für’s deutsche Volk&#039;&#039;. Geisler, Bremen 1849–50.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Tag ist angebrochen&#039;&#039;. A.D. Geisler, Bremen 1852. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aus Amerika über Schule, deutsche Schule, amerikanische Schule und deutsch-amerikanische Schule&#039;&#039;. Winter, Leipzig und Heidelberg 1866.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|48|160|162|Dulon, Christoph Joseph Rudolf|[[Ernst Christian Achelis]]|ADB:Dulon, Rudolph}}    &lt;br /&gt;
* {{NDB|4|187|188|Dulon, Christoph Joseph Rudolph|Friedrich Prüser|119075687}}&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &#039;&#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&#039;&#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119075687|LCCN=n/94/25373|VIAF=62350351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dulon, Rudolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter Geistlicher (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dulon, Rudolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dulon, Rudolf; Dulon, Christoph Joseph Rudolph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Revolutionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stendal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rochester (New York)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.71.250.65</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burrill_Crohn&amp;diff=101606</id>
		<title>Burrill Crohn</title>
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		<updated>2023-03-14T18:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.71.250.65: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Namengeber des Morbus Crohn; Zum Filmemacher siehe [[Burrill L. Crohn]].}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Burrill Bernard Crohn&#039;&#039;&#039; (* [[13. Juni]] [[1884]] in [[New York City]]; † [[29. Juli]] [[1983]] in [[Connecticut]]) war ein amerikanischer Arzt und der Namengeber des [[Morbus Crohn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crohn war Enkel jüdischer Einwanderer, die nach der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] aus Deutschland in die USA einwanderten.  Sein Vater war Petroleumhändler; Crohn hatte elf Geschwister. Seine Erziehung war streng und geprägt von einem sehr [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] Leben. Erst das Medizinstudium an der [[Columbia University]] ermöglichte es ihm, aus den Traditionen auszubrechen. 1907 wurde er zum Doktor der Medizin promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Stelle als Assistenzarzt erhielt er am [[Mount Sinai Hospital (New York)|Mount Sinai Hospital]] in New York City. Vier Jahre später ließ er sich als [[praktischer Arzt]] nieder, arbeitete aber parallel stets wissenschaftlich am Mt. Sinai Hospital weiter. Seine Forschungen führten ihn in das Gebiet der [[Gastroenterologie]], das damals allenfalls von der chirurgischen Seite her Anerkennung hatte. Seine Untersuchungen waren kontrovers, denn sie ergaben, dass die chirurgischen Eingriffe bei [[Zwölffingerdarmgeschwür]]en die Beschwerden oft nicht linderten. Eher zufällig konnte er diese Ergebnisse 1916 auf einem Kongress in [[Atlantic City (New Jersey)|Atlantic City]] vorstellen und avancierte schnell zum anerkannten Spezialisten auf diesem Gebiet. Crohn beschrieb 1925 erstmals einen Fall, bei dem eine [[Colitis ulcerosa]] zum Krebs entartete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Gewebeuntersuchungen nach Operationen entzündlicher Darmerkrankungen entdeckte Crohn zusammen mit seinen Kollegen Leon Ginzburg und Gordon Oppenheimer die entzündliche Darmkrankheit, die heute seinen Namen trägt. Bei 14 Patienten, die alle am [[Mount Sinai Hospital (New York)|Mount Sinai Hospital]] in New York operiert worden waren, wurden erstmals ausführlich neben den klinischen Erscheinungen auch die pathologischen Ergebnisse dargestellt. Diese Erstveröffentlichung trug den Titel &#039;&#039;Regional ileitis: a pathological and clinical entity&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Burrill B. Crohn, Leon Ginzburg, Gordon D. Oppenheimer: &#039;&#039;Regional ileitis; a pathological and clinical entity&#039;&#039;. [[Journal of the American Medical Association]] 1932; Band 99, Seiten 1323–1329.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allerdings wurde vorher bereits mehrfach an einzelnen Fällen das klinische Bild des Morbus Crohn dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Schuchardt: &#039;&#039;Burrill B. Crohn blieb seiner Passion ein Leben lang treu&#039;&#039;. [[Deutsches Ärzteblatt]] 2017, Band 114, Ausgabe 15 vom 14. April 2017, Seite 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 91 Jahren beendete Burrill B. Crohn, der bis dahin längst Weltruhm erlangt hatte, seine Tätigkeit als praktischer Arzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122313313|LCCN=n/90/603914|VIAF=62426377}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Crohn, Burrill}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeinmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Crohn, Burrill&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Crohn, Burrill Bernhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Arzt, Zweitbeschreiber des Morbus Crohn&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City]], USA&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Connecticut]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.71.250.65</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H%C3%B6pkensruh&amp;diff=2276214</id>
		<title>Höpkensruh</title>
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		<updated>2022-12-06T20:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.71.250.65: /* Gaststätte bis 1944 und seit 1964 */Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Park&lt;br /&gt;
| Name             = Höpkensruh&lt;br /&gt;
| Alternativnamen  = &lt;br /&gt;
| Stadtwappen      = Bremen Wappen(Mittel).svg&lt;br /&gt;
| Kategorie        = &lt;br /&gt;
| Ort              = [[Bremen]]&lt;br /&gt;
| Ortsteil         = [[Oberneuland]]&lt;br /&gt;
| Bild             = Linnaeus-Obelisk - Bremen - 2011.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt       = &#039;&#039;Linnaeus-Obelisk&#039;&#039;; Gedenken an&amp;lt;br /&amp;gt; [[Carl von Linné]], [[Albrecht Wilhelm Roth]], [[Albrecht von Haller]] und [[Nikolaus Joseph von Jacquin]]&lt;br /&gt;
| Angelegt         = 1785&lt;br /&gt;
| Neugestaltet     = 1859&lt;br /&gt;
| Straßen          = [[Oberneulander Landstraße]] 69.&lt;br /&gt;
| Bauwerke         = Gutshaus als Gaststätte&lt;br /&gt;
| Parkgestaltung   = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nutzung ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen    = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Technische Daten ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Parkfläche       =  7 ha&lt;br /&gt;
| Baukosten        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höpkensruh&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Höpkens Ruh&#039;&#039;, ist ein kleiner, sieben Hektar großer Landschaftspark in [[Bremen]]-[[Oberneuland]]. Der Park und das Landgut befinden sich an der [[Oberneulander Landstraße]] 69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erstbesitzer Schultze ===&lt;br /&gt;
Der Jurist Dr.&amp;amp;nbsp;Jacob Friedrich Schultz (1769–1827) hatte hier um 1800 einen Park angelegt, den ersten in Bremen, der in der Art eines [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Landschaftsgartens]] entstand. Nach dem Tod von Schultz wechselte das Gut mehrfach den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linnaeus-Obelisk ===&lt;br /&gt;
Um 1800 wurde der erste &#039;&#039;Linnaeus-[[Obelisk]]&#039;&#039; zum Gedenken an die Naturforscher [[Carl von Linné]], [[Albrecht Wilhelm Roth]], [[Albrecht von Haller]] und [[Nikolaus Joseph von Jacquin]] in der Gartenanlage aufgestellt. Der Obelisk wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und durch Material aus einem aufgelassenen Grab erneuert. Er ist etwas kleiner als das ursprüngliche Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höpken erwirbt das Landgut ===&lt;br /&gt;
Der Kaufmann und [[Reederei|Reeder]] [[Johann Höpken]] und sein Bruder Georg erwarben am 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1859 das Landgut in Oberneuland. Sie nannten es &#039;&#039;Höpkensruh&#039;&#039;. Höpkensruh wurde durch Höpkens Pflege und ergänzenden Pflanzungen als Park weiter ausgebaut. 1873 vererbte er Höpkensruh der Stadt Bremen, unter der Bedingung, hier eine Gastwirtschaft einzurichten. Zwei seiner Geschwister bekamen ein lebenslanges Nutzungsrecht eingeräumt; 1892 verzichtete Eduard Höpken auf seine weiteren Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeindeausschuss (heute Beirat) tagte in den 1930er Jahren in Höpkens Ruh. Am 3. Juli 1933 gibt hier der Gemeindevorsteher Aumund den Ausschluss aller sozialdemokratischen Abgeordneten bekannt. Der Nationalsozialismus hat nun auch offiziell Oberneuland erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaststätte bis 1944 und seit 1964 ===&lt;br /&gt;
Im Gutshaus wurde eine Gaststätte eingerichtet, die 1893 an den Oberneulander Wirt des Bahnhofsrestaurants Carl Bartels verpachtet wurde. 1897 brannte die Sommerwirtschaft ab. Nach Plänen von [[Heinrich Flügel (Architekt)|Heinrich Flügel]] erfolgte ein Neubau, verpachtet an die Kaiserbrauerei [[Beck &amp;amp; Co]], die verschiedene Unterpächter (Ebert 1899–1919, Reinecke 1919–1942, Struckmann seit 1942) einsetzte. Baracken des Militärs entstanden im Park und blieben auch nach dem Krieg bis 1958 bestehen. 1944 wurde das Gebäude weitgehend zerstört. Das Wirtschaftsgebäude wurde wieder renoviert und von Struckmann als Gastwirtschaft betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 1958 gegründeter &#039;&#039;Verein der Freunde von Höpkensruh&#039;&#039; veranlasste 1964 nördlich des alten Hauses den Bau einer neuen Gaststätte.&lt;br /&gt;
{{Panorama|ParkHoepkensruh.jpg|780|Park Höpkensruh in Bremen-Oberneuland}}&lt;br /&gt;
Der Park steht seit 1984 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz und ist Bestandteil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebietes]] &#039;&#039;Parks in Oberneuland&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039; {{Webarchiv|text=Parks in Oberneuland |url=http://www.bfn.de/4624.html?tx_n2gebiete_pi1%5Bdetail%5D=ffh&amp;amp;tx_n2gebiete_pi1%5Bsitecode%5D=DE2919371 |wayback=20160219160712 |archiv-bot=2018-04-15 14:22:49 InternetArchiveBot }}&#039;&#039;, Steckbrief des Natura-2000-Gebietes, [[Bundesamt für Naturschutz]]. Abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0609,T|Höpkens Ruh}} in der Denkmaldatenbank des LfD&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit dem Nachbargrundstück [[Muhles Park]] bildet Höpkensruh eine Denkmalgruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|0677|Muhles Park / Höpkensruh}} in der Denkmaldatenbank des LfD&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &#039;&#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&#039;&#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Berthold Lindemann]]: Höpkens Ruh 1893 - 1993. Vom hollerländischen Vorwerk zur stadtbremischen Stiftung.Nordkant Verlag, Bremen 1993, ISBN 3-924732-04-3&lt;br /&gt;
* Gustav Brandes: Aus den Gärten einer alten Hansestadt, Bremen 1939, S. 91–94.&lt;br /&gt;
* Axel Vos: Eingebettet in eine jahrhundertealte Kulturlandschaft. Landsitze in Oberneuland und Rockwinkel. (=Denkmalpflege in Bremen, Heft 8), Bremen 2011&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Höpkens Ruh}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hoepkensruh.de/ Höpkensruh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.0968|EW=8.93713|type=landmark|region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hopkensruh}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberneuland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in der Freien Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natura-2000-Gebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.71.250.65</name></author>
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