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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Reagan-Doktrin</title>
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		<updated>2025-03-31T15:04:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.90.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ronald Reagan 1981 presidential portrait.jpg|mini|Ronald Reagan (1983)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Reagan-Doktrin&#039;&#039;&#039; war eine [[Vereinigte Staaten|US]]-Strategie während des [[Kalter Krieg|Kalten Kriegs]], die darauf abzielte, durch Unterstützung [[antikommunistisch]]er [[Guerilla]]-Organisationen die Regierungen [[Sowjetunion|prosowjetischer]] Staaten (bzw. allgemein [[Marxismus|marxistisch-beeinflusste]] Regierungen) zu schwächen und letztlich zu stürzen. In Teilen ein Gegenstück zur [[Breschnew-Doktrin]] und als Variante des in den 1950er-Jahren ausgerufenen [[Rollback-Politik|Rollback]] bildete sie ein Kernstück der [[Außenpolitik der Vereinigten Staaten|amerikanischen Außenpolitik]] während der 1980er-Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Wirkung ==&lt;br /&gt;
Der amerikanische Präsident [[Ronald Reagan]] machte die Öffentlichkeit mit der nach ihm benannten Doktrin in seiner [[State of the Union Address|State-of-the-Union]]-Ansprache vom Februar 1985 bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.reagan.utexas.edu/archives/speeches/1985/20685e.htm |wayback=20090726171525 |text=Vollständiger Text |archiv-bot=2024-04-23 15:21:52 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kernsatz lautete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=We must stand by all our democratic allies. And we must not break faith with those who are risking their lives—on every continent, from Afghanistan to Nicaragua—to defy Soviet-supported aggression and secure rights which have been ours from birth.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Wir müssen an der Seite aller unserer demokratischen Verbündeten stehen. Und wir dürfen nicht das Vertrauen derjenigen verlieren, die ihr Leben aufs Spiel setzen – auf allen Kontinenten, von [[Afghanistan]] bis [[Nicaragua]] –, um der sowjetischen Aggression entgegenzutreten und sich die Rechte zu sichern, die wir von Geburt an haben.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat mit erläuternden Informationen gemäß {{Webarchiv |url=http://www.state.gov/r/pa/ho/time/dr/17741.htm |text=Webseite des US-Außenministeriums |wayback=20060502061948}} (via [[Internet Archive]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reagan-Doktrin fand starke Unterstützung in der nationalkonservativen [[Heritage Foundation]], die sie selbst ausformulierte und weiterentwickelte. Die originale englische Bezeichnung &#039;&#039;Reagan Doctrine&#039;&#039; entstammt einem Artikel des Kolumnisten [[Charles Krauthammer]], der im [[Time]]-Magazin erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Krauthammer |Titel=The Reagan Doctrine |Sammelwerk=Time |Datum=1985-04-01 |Sprache=en |Online=https://time.com/archive/6709711/essay-the-reagan-doctrine/}} Der Begriff wurde, wenn auch in anderem Zusammenhang, schon zuvor verwendet, so von [[Isaac Asimov]]: &#039;&#039;The Reagan Doctrine.&#039;&#039; In: [http://www.sullivan-county.com/id3/asimov.htm &#039;&#039;The Austin American-Statesman&#039;&#039;, 10. Mai 1981].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reagan-Doktrin betraf die Länder Afghanistan, Kambodscha, Angola, Nicaragua und Mosambik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beth A. Fischer |Titel=The Myth of Triumphalism. Rethinking President Reagan’s Cold War Legacy |Verlag=The University Press of Kentucky |Ort=Lexington |Datum=2020 |ISBN=978-0-8131-7817-2 |Seiten=159 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=Q5K3DwAAQBAJ |SeitenID=PA159}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie führte zur finanziellen und militärtechnischen Ausweitung der Unterstützung der [[Contra (Organisation)|Contras]] in Nicaragua, der [[Mudschahed]]din in Afghanistan und der [[União Nacional para a Independência Total de Angola|UNITA]] des [[Jonas Savimbi]] in [[Angola]] wie auch anderer antikommunistischer [[Rebell]]engruppen. Als Vorteil dieser indirekten Interventionen galt der relativ geringe eigene zeitliche, finanzielle und Arbeitsaufwand, den die USA hatten, während die UdSSR selbst große Anstrengungen bei der Unterstützung verbündeter Staaten auf sich nehmen musste. Zudem konnten es die USA vermeiden, selbst in kriegerische Handlungen verwickelt zu werden. Problematisch war dagegen die Legalität von destabilisierenden Aktionen gegen völkerrechtlich anerkannte Regierungen, die eine offizielle Finanzierung oft unmöglich machte und Gesetzesbrüche mit sich brachte &#039;&#039;(vgl. etwa [[Iran-Contra-Affäre]])&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doktrin entfachte eine intensive Debatte in der Öffentlichkeit und war eines der meistdiskutierten Politthemen ab Mitte der 1980er-Jahre; das Konzept als solches wird noch heute kontrovers beurteilt. Zur Verteidigung der Reagan-Doktrin werden von Befürwortern wie [[Margaret Thatcher]] die – nach dem Guerillakrieg von den linken Sandinisten verlorene – Wahl von 1990 in Nicaragua und der Abzug der sowjetischen Armee aus Afghanistan genannt, Faktoren, die letztlich zur Auflösung der Sowjetunion beigetragen haben sollen. Kritiker der Doktrin verweisen auf die Intensivierung der Drittweltkonflikte durch [[Stellvertreterkrieg]]e und auf nicht zu kontrollierenden Folgen ([[Blowback]]) [[Verdeckte Operation|geheimdienstlicher Operationen]] und der Unterstützung militanter Widerstandsgruppen hin. Insbesondere habe der [[Terrorismus|terroristische]] [[Islamischer Fundamentalismus|Islamismus]] seine Wurzeln in der Afghanistanpolitik der 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[School of the Americas]]&lt;br /&gt;
* [[Todesschwadron]]&lt;br /&gt;
* [[Schmutziger Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Meier: &#039;&#039;Die Reagan-Doktrin. Die Feindbilder, die Freundbilder. Afghanistan, Angola, Kambodscha, Nicaragua.&#039;&#039; Lang, Bern 1998, ISBN 3-906759-68-7 (Zugleich: Zürich, Univ., Diss., 1996/97).&lt;br /&gt;
* [[Heiko Meiertöns]]: &#039;&#039;Die Doktrinen U.S.-amerikanischer Sicherheitspolitik. Völkerrechtliche Bewertung und ihr Einfluss auf das Völkerrecht&#039;&#039; (= &#039;&#039;Völkerrecht und Außenpolitik.&#039;&#039; Band 71). Nomos, Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1904-X (Zugleich: München, Univ., Diss., 2005).&lt;br /&gt;
* Chester Pach: &#039;&#039;[https://www.jstor.org/stable/27552748 The Reagan Doctrine: Principle, Pragmatism, and Policy.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Presidential Studies Quarterly]].&#039;&#039; Vol. 36, No. 1, März 2006 (= &#039;&#039;Presidential Doctrines&#039;&#039;), S. 75–88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www2.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB2/nsaebb2.htm &amp;quot;The Contras, Cocaine, and Covert Operations&amp;quot;], veröffentlichte Dokumente über die Guerillaunterstützung im National Security Archive, George Washington Universität, August 1996. (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinigte Staaten im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitische Doktrin (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geopolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ronald Reagan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikommunismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.90.60</name></author>
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		<title>Nixon-Doktrin</title>
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		<updated>2025-03-31T15:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.90.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Richard M. Nixon, ca. 1935 - 1982 - NARA - 530679.jpg|mini|Richard Nixon]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Nixon-Doktrin&#039;&#039;&#039; wurde während einer Pressekonferenz auf der [[Andersen Air Force Base]] in [[Guam]] am 25. Juli 1969 von [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsident]] [[Richard Nixon]] verkündet. Er befand sich in dieser Region, um die Rückkehr von [[Apollo 11]] an Bord der &#039;&#039;[[Hornet (Schiff, 1943)|Hornet]]&#039;&#039; zu erleben. Während seine Rede keine Überraschungen zur amerikanischen Außenpolitik bereithielt, bekamen seine Antworten auf die anschließenden Fragen der anwesenden Journalisten, die um die Rolle der Vereinigten Staaten im [[Pazifik]] und den [[Vietnamkrieg]] gingen, zum Ende hin mehr den Charakter einer neuen [[Außenpolitik der Vereinigten Staaten|außenpolitischen]] Leitlinie. So sollte es zukünftig mehr darum gehen, andere Staaten dabei zu unterstützen, ihre Probleme selbst ohne militärische Intervention Amerikas zu lösen. Besonders klar wurde dies, als Nixon auf Nachfrage einräumte, dass er einen weiteren Krieg wie den in Vietnam vermeiden und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen wollte. Unmittelbar nach der Pressekonferenz sprachen die Medien bereits von der „Guam-Doktrin“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeffrey Kimball: &#039;&#039;[https://www.jstor.org/stable/27552747 The Nixon Doctrine: A Saga of Misunderstanding.]&#039;&#039; März 2006, S. 59–74; hier: S. 60–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der Nixon-Doktrin erwarteten die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] künftig von ihren Verbündeten, ihre militärische Verteidigung –&amp;amp;nbsp;vor allem finanziell&amp;amp;nbsp;– in die eigene Hand zu nehmen. Man suchte damit eine Weiterführung der „[[Armee der Republik Vietnam#Der Anfang vom Ende|Vietnamisierung]]“ des [[Vietnamkrieg]]es, die im März 1968 unter [[Lyndon B. Johnson]] ihren Anfang genommen hatte. Man hatte vorgesehen, dass die [[Südvietnam]]esen allmählich die Verantwortung bei der Kriegführung übernehmen würden, und hoffte, dass diese Politik den Vereinigten Staaten schließlich ermöglichen würde, alle ihre Soldaten stufenweise aus Vietnam zurückzuziehen. Die Nixon-Doktrin benannte es zu ihrem Ziel, den Kampf für den Frieden durch eine Partnerschaft mit den Verbündeten der USA weiterzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nixons Worten (Rede an die Nation zum Vietnamkrieg vom 3. November 1969) lautete dies &lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
* „Erstens, die Vereinigten Staaten werden alle ihre vertraglichen Verpflichtungen einhalten.&lt;br /&gt;
* Zweitens, wir werden einen schützenden Schild bieten, falls eine Atommacht die Freiheit einer mit uns verbündeten Nation bedroht, oder einer Nation deren Existenz wir als für unsere Sicherheit wichtig erachten.&lt;br /&gt;
* Drittens, in Fällen, bei denen andere Arten der Aggression im Spiel sind, werden wir militärische und wirtschaftliche Hilfe gewähren, wenn wir in Einklang mit unseren vertraglichen Verpflichtungen darum ersucht werden. Aber wir werden darauf achten, dass die direkt bedrohte Nation die Hauptverantwortung für die Aufstellung der für ihre Verteidigung erforderlichen Streitkräfte trägt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=R. Nixon |url=https://www.youtube.com/watch?v=RPpOBu2LNCo |titel=President Richard Nixon Address to the Nation on the War in Vietnam, November 3, 1969 |werk= |hrsg= |datum=November 3, 1969 |abruf=13.04.2020 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nixons Berater befürchteten, der stufenweise Abbau aller US-Truppen würde einen baldigen Sieg der [[Nationale Front für die Befreiung Südvietnams|FNL]] zur Folge haben, so dass man einsah, dass eine demütigende Niederlage der USA einzig durch Friedensverhandlungen vermieden werden könnte. Diese fanden dann in [[Paris]] statt. Die Bemühungen Nixons, Druck auf Nordvietnam auszuüben, bezeichnete man schließlich als „[[Madman-Theorie]]“ (Theorie vom Verrückten). [[Harry Robbins Haldeman|Bob Haldeman]], einer der US-Hauptunterhändler, nannte Präsident Nixon geistig schwach und im Hass auf den Kommunismus so fanatisch, dass er vor einem Einsatz von Kernwaffen gegen Nordvietnam nicht zurückschrecken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doktrin wurde auch von der Nixonregierung in der [[Persischer Golf|Golfregion]] mit der militärischen Unterstützung des [[Iran]] und [[Saudi-Arabien]]s angewendet, da diese US-Verbündeten für die Herstellung von Frieden und Stabilität in der Region vorgesehen waren. Nach Michael Klare, Autor von &#039;&#039; Blut und Öl: Die Gefahren und Konsequenzen von Amerikas wachsender Erdöl-Abhängigkeit.&#039;&#039; (New York: Henry Holt, 2004), öffnete die Anwendung der Nixon-Doktrin „die Schleusen“ des militärischen US-Engagements für die Verbündeten im persischen Golf, und bewirkte die Entstehung der [[Carter-Doktrin]] sowie das folgende direkte Engagement der USA im [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkrieg]] und im [[Irakkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karlyn Kohrs Campbell: &#039;&#039;The Great Silent Majority: Nixon’s 1969 Speech on Vietnamization.&#039;&#039; Texas A &amp;amp; M University Press, College Station 2014, ISBN 978-1-62349-034-8.&lt;br /&gt;
* [[Heiko Meiertöns]]: &#039;&#039;Die Doktrinen U.S.-amerikanischer Sicherheitspolitik. Völkerrechtliche Bewertung und ihr Einfluss auf das Völkerrecht.&#039;&#039; Nomos, Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1904-X&lt;br /&gt;
* Jeffrey Kimball: &#039;&#039;[https://www.jstor.org/stable/27552747 The Nixon Doctrine: A Saga of Misunderstanding.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Presidential Studies Quarterly]].&#039;&#039; Vol. 36, No. 1, März 2006 (= &#039;&#039;Presidential Doctrines&#039;&#039;), S. 59–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://vietnam.vassar.edu/doc14.html Nixons Rede an die Nation zum Krieg in Vietnam, 3. November 1969]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nixondoktrin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitische Doktrin (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geopolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richard Nixon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rede (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.90.60</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eisenhower-Doktrin&amp;diff=306075</id>
		<title>Eisenhower-Doktrin</title>
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		<updated>2025-03-31T15:02:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.90.60: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dwight D. Eisenhower, official photo portrait, May 29, 1959.jpg|miniatur|US-Präsident [[Dwight D. Eisenhower]] (1959)]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Eisenhower-Doktrin&#039;&#039;&#039; war eine am [[5. Januar]] [[1957]] vom damaligen [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-amerikanischen Präsidenten]] [[Dwight D. Eisenhower]] erlassene politische Leitlinie. Sie besagte, die USA würden überall und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (also auch der Verwendung von Atomwaffen) prowestliche Regimes vor kommunistischer Unterwanderung oder einer Bedrohung durch die Sowjetunion schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Doktrin]] wurde als Reaktion auf die [[Sueskrise]] formuliert, die zu einem Ende der westlichen Dominanz im arabischen Raum geführt hatte. Der arabische Nationalismus war auf Unabhängigkeit und Souveränität der arabischen Staaten aus, was von den USA mit  kommunistischen Tendenzen gleichgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweimal wandte die USA die Eisenhower-Doktrin an: Im April 1957 unterstützte eine US-Flotte den jordanischen König [[Hussein I. (Jordanien)|Hussein I]], als dieser gegen die eigene Regierung putschte, um eine Annäherung Jordaniens an die Sowjetunion zu verhindern. In der [[Libanonkrise 1958|Libanonkrise]] (Juli bis September 1958) kamen US-Truppen dem christlichen Staatspräsidenten [[Camille Chamoun]] zu Hilfe, der eine Einverleibung der damals einzigen pluralistischen Demokratie in der arabischen Welt durch die [[Vereinigte Arabische Republik]], die bereits unter der Führung [[Gamal Abdel Nasser|Nassers]] Syrien und Ägypten vereinigt hatte, durch muslimische Aufständische im Libanon verhindern wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Popularität Nassers in der arabischen Welt und der Zusammenschluss Syriens und Ägyptens zur Vereinigten Arabischen Republik 1958 bedeutete einen Rückschlag für Eisenhowers Politik im Nahen Osten. &lt;br /&gt;
Die Eingriffe der USA in die Politik der Region lösten in der arabischen Bevölkerung zudem eine Ablehnung der Vereinigten Staaten aus.&amp;lt;!---- ?? Beleg ?? ------&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Besuch des sowjetischen Ministerpräsidenten [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow]] in den USA im September 1959 schwenkten er und Eisenhower auf einen Koexistenzkurs der beiden Machtblöcke um. Im gleichen Jahr wurde die Eisenhower-Doktrin formell aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heiko Meiertöns]]: &#039;&#039;Die Doktrinen U.S.-amerikanischer Sicherheitspolitik – Völkerrechtliche Bewertung und ihr Einfluss auf das Völkerrecht&#039;&#039; (= &#039;&#039;Völkerrecht und Außenpolitik.&#039;&#039; Band 71). Nomos, Baden-Baden 2006, ISBN 978-3-8329-1904-7 (zugleich [[Dissertation]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] 2005; ausgezeichnet mit dem [[Helmuth-James-von-Moltke-Preis]] der Deutschen Gesellschaft für Wehrrecht und Humanitäres Völkerrecht).&lt;br /&gt;
* Peter L. Hahn: &#039;&#039;[https://www.jstor.org/stable/27552745 Securing the Middle East: The Eisenhower Doctrine of 1957.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Presidential Studies Quarterly]]&#039;&#039;. Vol. 36, No. 1, März 2006 (= &#039;&#039;Presidential Doctrines&#039;&#039;), S. 38–47. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitische Doktrin (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Vereinigten Staaten (1945–1964)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geopolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dwight D. Eisenhower]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.90.60</name></author>
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