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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Garde-Reserve-Korps</title>
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		<updated>2025-02-06T11:55:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.88.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Garde-Reserve-Korps&#039;&#039;&#039; war ein [[Großverband]] der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] im Rahmen des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Heeres]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung 1914 ==&lt;br /&gt;
Das [[Korps]] war bei Kriegsbeginn der [[2. Armee (Deutsches Kaiserreich)|2. Armee]] unterstellt und wie folgt gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[3. Garde-Division (Deutsches Kaiserreich)|3. Garde-Division]]&lt;br /&gt;
** 5. Garde-Infanterie-Brigade&lt;br /&gt;
** 6. Garde-Infanterie-Brigade&lt;br /&gt;
** Garde-Reserve-Ulanen-Regiment&lt;br /&gt;
** 3. Garde-Feldartillerie-Brigade&lt;br /&gt;
** 1. Kompanie/Pionier-Bataillon Nr. 28&lt;br /&gt;
* [[1. Garde-Reserve-Division]]&lt;br /&gt;
** 1. Garde-Reserve-Infanterie-Brigade&lt;br /&gt;
** 15. Reserve-Infanterie-Brigade&lt;br /&gt;
** Garde-Reserve-Dragoner-Regiment&lt;br /&gt;
** Garde-Reserve-Feldartillerie-Brigade&lt;br /&gt;
** 2. und 3. Kompanie/Pionier-Bataillon Nr. 28&lt;br /&gt;
* Korpstruppen:&lt;br /&gt;
** II. Abteilung/Garde-Fußartillerie-Regiment&lt;br /&gt;
** Feld-Flieger-Abteilung Nr. 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:General Gallwitz.jpg|mini|hochkant|Max von Gallwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mobilmachung]] zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde das Garde-Reserve-Korps am 2. August 1914 aufgestellt. Das Korps unterstand dem kommandierenden [[General der Artillerie]] [[Max von Gallwitz]] und wurde der [[2. Armee (Deutsches Kaiserreich)|2. Armee]] in zweiter Linie an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] nachgeführt. [[Chef des Stabes]] war [[Oberst]] [[Paul von Bartenwerffer]], die zugeteilte 3. Garde-Division führte [[Generalleutnant]] [[Bonin (Adelsgeschlecht)|Henning von Bonin]] (1856–1923), die 1. Garde-Reserve-Division wurde von Generalleutnant [[Viktor Albrecht]] befehligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichsarchiv: Band I Die Grenzschlachten im Westen, Mittler und Sohn, Berlin 1925, S. 670&amp;lt;/ref&amp;gt; Während das [[Gardekorps]] bis 12. August im Raum [[Malmedy]] aufmarschierte, vollzog dahinter das Garde-Reserve-Korps seine Ausladung zwischen dem 11. und 14. August bei [[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]], [[Stadtkyll]] und [[Hillesheim (Eifel)|Hillesheim]] in der [[Eifel]]. Nach dem Grenzübergang bei [[Stavelot]] erreichte das Korps bis zum 16. August die [[Ourthe]] bei Bomal und [[Durbuy]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reichsarchiv: Band I Die Grenzschlachten im Westen, Mittler und Sohn, Berlin 1925, S. 128 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem vorangegangenen Gardekorps folgend, gelangte es auf seinem Durchmarsch durch die belgische Provinz [[Wallonien]] am 20. August nach [[Andenne]], wo die 1. Garde-Reserve-Division unmittelbar hinter den abziehenden Belgiern die [[Maas]] überschritt. Dort fand nach vermeintlichen Feuerüberfällen belgischer Zivilisten eines der schwersten Massaker dieser Kriegsphase an der Zivilbevölkerung statt. Die Täter beriefen sich in den [[Leipziger Prozesse]]n 1920 auf den ausdrücklichen Befehl General von Gallwitz’, der die Bildung von [[Standgericht]]en bei Waffenfunden angeordnet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Hankel: &#039;&#039;Die Leipziger Prozesse. Deutsche Kriegsverbrechen und ihre strafrechtliche Verfolgung nach dem Ersten Weltkrieg.&#039;&#039; Hamburg 2003, S. 214.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 3. Garde-Division bestritt vom 20. bis 24. August erste Kämpfe gegen die auf dem Rückzug befindlichen belgischen Truppen im Gefecht bei Hingeon, wo ein belgischer Gegenangriff den Vormarsch aufhielt, und am Fort de Cognelée. Damit erreichte das Korps [[Namur]] und begann mit dem Einschluss der Festung, deren langwierige Belagerung man befürchtete. Das Garde-Reserve-Korps [[Zernierung|zernierte]] mit der 1. Garde-Reserve-Division am Nordufer der Maas von Norden, das nachfolgende [[XI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XI. Korps]] übernahm mit der [[22. Division (Deutsches Kaiserreich)|22. Division]] den Angriff südlich der Maas. Zwischen dem 22. und 24. August begann mit der Beschießung der eigentliche Angriff auf die Festung. Die Deutschen drangen in die Forts Lognelee, Marchovelette und de Cognelée ein. Die Besatzung (belgische 4. Division) entschloss sich, über den einzigen noch freien Wege nach [[Mariembourg]] in südwestlicher Richtung auszubrechen. Am 24. August fielen weitere Forts: Maizeret, d’Emines, d’Andoy, Malonne, d’Héribert; am 25. August übergaben die Belgier auch die Forts de Dave und Suarlée. Nach dem unerwartet raschen Ende der Belagerung von Namur wurden die beiden freigewordenen Korps zur Verstärkung der [[8. Armee (Deutsches Kaiserreich)|8. Armee]] nach [[Ostpreußen]] transportiert, wo die [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]] begonnen hatte, in der die aus dem Westen abgezogenen Verstärkungen aber nicht mehr zum Einsatz kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. September 1914 marschierte das Garde-Reserve-Korps am linken Flügel der 8. Armee im Raum [[Preußisch Eylau]] auf und ging am folgenden Tag auf Dommau und am 7. September bis [[Friedland (Ostpreußen)|Friedland]] vor. Während der [[Schlacht an den Masurischen Seen]] sicherte das Korps zusammen mit der Festungsdivision von [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] im Norden der Schlachtfront an der Alle und stieß über [[Allenburg]] auf die [[Ilme]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichsarchiv: Band II. Die Befreiung Ostpreußens, E.S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1925, Seite 273 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entlastung der Österreicher wurde das Garde-Reserve-Korps am 20. September im Verband mit der neu aufgestellten [[9. Armee (Deutsches Kaiserreich)|9. Armee]] an die schlesische Grenze verlegt. Das Korps wurde westlich von [[Kattowitz]] ausgeladen; gleichzeitig war auch das [[XX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XX. Armee-Korps]] mit seiner Vorhut in [[Tschenstochau]] eingetroffen; dahinter folgten die Truppen des [[XVII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVII. Armee-Korps]]. Ende September wurde unter Generaloberst [[Paul von Hindenburg|von Hindenburg]] die [[Schlacht an der Weichsel (1914)|Schlacht an der Weichsel]] eröffnet. Aus dem Raum Tschenstochau rückte General von Gallwitz nördlich der [[Łysa Góra]] nach Osten zur [[Weichsel]] vor. Das Garde-Reservekorps schwenkte am 30. September mit der 3. Garde- und der 1. Garde-Reserve-Division über [[Kielce]] auf Ostrowiec nach Südosten ab. Am 4. Oktober unterstützte die südliche &#039;&#039;Gruppe Gallwitz&#039;&#039; (XX. Armeekorps und Garde-Reserve-Korps) durch ihren Entlastungsangriff bei [[Radom]] das XI. Armee-Korps ([[Otto von Plüskow|Plüskow]]) und die [[1. Armee (Österreich-Ungarn)|k.u.k 1. Armee]] ([[Viktor Dankl von Krásnik|Dankl]]) in ihren Abwehrgefechten gegen die russischen Angriffe bei [[Opatow]]. Am 8. Oktober eröffnete General Gallwitz den Angriff auf die Festung [[Dęblin|Iwangorod]]. Ab dem 13. Oktober ging die russische 5. Armee bei [[Góra Kalwaria]] auf das westliche Weichsel-Ufer über und marschierte im südwestlichen Vorfeld [[Warschau]]s auf. Wegen der Bedrohung im Rücken mussten die deutschen Kräfte nach Norden ausweichen und die schwer bedrängte Front bei Iwangorod den Österreichern überlassen. Zwischen dem 22. und 28. Oktober 1914 kämpfte die Gruppe Gallwitz an der [[Pilica (Fluss)|Pilica]] und wurde dort von russischen Verstärkungen zum Rückzug gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichsarchiv: Band V. Der Herbstfeldzug 1914, Mittler&amp;amp; Sohn, Berlin 1929, S. 414–500&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verlegung der 9. Armee nach Thorn musste das Garde-Reserve-Korps zur Sicherung des von den Russen bedrohten schlesischen Industriegebietes im Raum Tschenstochau an der Warthe zurückbleiben. Das Korps war jetzt der neu aufgestellten [[Armeeabteilung Woyrsch]] unterstellt, als nördlicher Nachbar sicherte das [[Landwehrkorps]] die Front, südlicher Nachbar war das bei Zarki nach Süden anschließende k.u.k. II. Korps unter General [[Johann von Kirchbach auf Lauterbach|Johann von Kirchbach]]. Infolge der Verlegung der [[2. Armee (Österreich-Ungarn)|k.u.k. 2. Armee]] in den Raum Nowo-Radomsk wurde auch das Generalkommando des Korps Mitte Dezember 1914 mit der 1. Garde-Reserve-Division bei den Abwehrkämpfen im Raum [[Piotrków Trybunalski|Petrikau]] und im folgenden [[Stellungskrieg]] an der [[Rawka]] und [[Bzura]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abtransport der 3. Garde-Division zur deutschen [[Südarmee (Deutsches Kaiserreich)|Südarmee]] in die [[Karpaten]] war das Generalkommando des Garde-Reserve-Korps praktisch aufgelöst. Am 9. Februar 1915 etablierte sich stattdessen an der Rawka-Bzura-Linie die „Armeegruppe Gallwitz“, sie unterstand direkt dem [[Ober Ost|Oberbefehlshaber Ost]] und wurde im Sommer 1915 während der [[Narew-Offensive]] zur [[12. Armee (Deutsches Kaiserreich)|12. Armee]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neues Garde-Reserve-Korps unter General der Kavallerie [[Wolf Rudolf Freiherr Marschall von Altengottern|Wolf  Marschall von Altengottern]] wurde im April 1916 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] aus dem früher an der Ostfront aufgelösten „Korps Marschall“ neu gebildet. Dieses übernahm zunächst im Abschnitt der [[6. Armee (Deutsches Kaiserreich)|6. Armee]] den Befehl im Raum [[Arras]] nördlich der Scarpe und griff Ende Juli 1916 im Raum [[Barleux]] in die [[Schlacht an der Somme]] ein. Später am linken Flügel des [[XIV. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XIV. Reserve-Korps]] (Gruppe [[Hermann von Stein|Stein]]) südlich der [[Ancre]] im Raum [[Thiepval]] positioniert, war der &#039;&#039;Gruppe Marschall&#039;&#039; die [[4. Garde-Division (Deutsches Kaiserreich)|4. Garde-Division]] und die [[1. Garde-Reserve-Division]] unterstellt. Die Aufgabe des Generalkommandos, das im Herbst 1916 unter der Bezeichnung &#039;&#039;Gruppenabschnitt B&#039;&#039; im Abschnitt der [[1. Armee (Deutsches Kaiserreich)|1. Armee]] eingesetzt war, bestand darin, den britischen Durchbruch auf [[Bapaume]] zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 1917 übernahm das Garde-Reserve-Korps während der [[Schlacht von Arras (1917)|Schlacht von Arras]] den bedrängten Abschnitt der &#039;&#039;Gruppe Queant&#039;&#039;, sie löste dabei das XIV. Reserve-Korps ab, welches die Führung der weiter nördlich stehenden &#039;&#039;Gruppe Arras&#039;&#039; übernahm. Dem Korps war bei diesen Kämpfen die [[3. Garde-Division (Deutsches Kaiserreich)|3. Garde-Division]], die [[2. Garde-Reserve-Division]] und die [[9. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|9. Reserve-Division]] unterstellt. Der Angriff am 3. Mai steigerte sich zu einem so genannten „[[Großkampftag]]“, dabei konnten die Briten und Australier in die deutschen Stellungen bei Riencourt und Bullecourt eindringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1917 beteiligte sich das Garde-Reserve-Korps an den Kämpfen im [[Schlacht von Messines|Wytschaete-Bogen]] und im Herbst an der [[Dritte Flandernschlacht|Dritten Flandernschlacht]]. Nach kurzfristiger Ablösung des [[XIV. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XIV. Armeekorps]] im Kommando der &amp;quot;Gruppe Dixmuide&amp;quot; etablierte sich das &#039;&#039;Korps Marschall&#039;&#039; ab 13. Oktober 1917 zwischen [[Houthulst|Houthulster Wald]] und [[Passendale (Zonnebeke)|Passchendaele]] als &amp;quot;Gruppe Staden&amp;quot; und organisierte zusammen mit der &amp;quot;Gruppe Ypern&amp;quot; (Gen. Kdo. [[Gardekorps]]) die Verteidigung der wichtigen Flandern-Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1918 wurde das Korps in der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|deutschen Frühjahrsoffensive]] eingesetzt und war im Abschnitt der [[6. Armee (Deutsches Kaiserreich)|6. Armee]] in der [[Schlacht an der Lys]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandierender General ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Dienstgrad !! Name !! Datum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[General der Artillerie]]||[[Max von Gallwitz]]||2. August 1914 bis 9. Februar 1915&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wegner&amp;quot;&amp;gt;Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: &#039;&#039;Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939 Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939&#039;&#039;, Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 626&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[General der Kavallerie]]||[[Wolf Rudolf Freiherr Marschall von Altengottern]]||18. April 1916 bis 23. November 1918&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wegner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Generalleutnant]]||[[Rudolf Rusche]]||24. November bis 21. Dezember 1918 (mit der Führung beauftragt)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reichsarchiv]] (Hrsg.): &#039;&#039;Der Weltkrieg 1914–1918, Band 1: Die Grenzschlachten im Westen&#039;&#039;, [[Ernst Siegfried Mittler|E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1925, S. 670–671&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korps des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg|Gardereserve]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.88.41</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Gr%C3%BCnwald&amp;diff=1244798</id>
		<title>Alexander Grünwald</title>
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		<updated>2025-02-06T11:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.88.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| bildname = ÖFB-Cupfinale 2013 - Alexander Grünwald.JPG&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = Alexander Grünwald (2013)&lt;br /&gt;
| langname = &lt;br /&gt;
| geburtstag = [[1. Mai]] [[1989]]&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Klagenfurt am Wörthersee]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum = &lt;br /&gt;
| sterbeort = &lt;br /&gt;
| sterbeland = &lt;br /&gt;
| größe = 188 cm&lt;br /&gt;
| position = [[Mittelfeldspieler|Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1995–2003|[[FC Kärnten]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2003–2007|[[FK Austria Wien]]}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|2006–2007|[[FK Austria Wien II]]|24 {{0}}(6)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2007–2008|[[FK Austria Wien]]|1 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2008–2011|[[SC Magna Wiener Neustadt]]|74 {{0}}(9)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2009|[[SV Wienerberg]]|5 {{0}}(3)|leihe=1}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2011–2022|FK Austria Wien|265 (60)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|2006–2007|[[Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|Österreich U-18]]|2 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2007|[[Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-19-Junioren)|Österreich U-19]]|5 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2008–2009|[[Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-20-Männer)|Österreich U-20]]|2 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2009–2010|[[Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Österreich U-21]]|7 {{0}}(3)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|2024|[[SV Stripfing]] (interim)}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alexander Grünwald&#039;&#039;&#039; (* [[1. Mai]] [[1989]] in [[Klagenfurt am Wörthersee]]) ist ein ehemaliger [[österreich]]ischer [[Fußball]]spieler auf der Position eines [[Mittelfeldspieler]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Grünwald begann seine aktive Karriere als Fußballspieler an seinem sechsten Geburtstag, dem Staatsfeiertag 1995, als er vom Nachwuchs des [[FC Kärnten]] aufgenommen wurde. Dort durchlief er verschiedene Jugendspielklassen, ehe er im Juni 2003 in die Nachwuchsabteilung des [[FK Austria Wien]] in die Bundeshauptstadt wechselte. Bei den Wienern kam er vorerst in der Jugend zum Einsatz und spielte am Ende seiner Jugendzeit für das U-19-Team mit Spielbetrieb in der von [[Toto (Sportwette)|Toto]] gesponserten U-19-Jugendliga. Weiters ist er ein Absolvent der &#039;&#039;Frank-Stronach-Akademie&#039;&#039; (FSA) mit Sitz im [[niederösterreich]]ischen [[Hollabrunn]]. Zur Winterpause der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2006/07|Saison 2006/07]] schaffte Grünwald den Sprung von der U-19-Akademiemannschaft in die [[FK Austria Wien II|zweite Profimannschaft der Wiener Austria]], die ihren Spielbetrieb zum damaligen Zeitpunkt in der zweitklassigen österreichischen [[2. Liga (Österreich)|Ersten Liga]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinskarriere ===&lt;br /&gt;
Im ersten Halbjahr kam er für die FK Austria Wien Amas bereits auf fünf Ligaeinsätze und zwei Tore. Sein Profidebüt gab er dabei am 13. April 2007 bei einem 1:1-Remis im Auswärtsspiel gegen den [[FC Admira Wacker Mödling]], als er in der 81. Spielminute für [[Tomas Šimkovič]], mit dem er später auch beim SC Magna spielen sollte, eingewechselt wurde. Auf seinen ersten Treffer als Profispieler ließ Grünwald auch nicht lange warten, denn bereits ein Monat nach seinem Profidebüt erzielte er bei einem 1:1-Auswärtsremis gegen seinen ehemaligen Jugendklub, dem FC Kärnten, in der elften Spielminute den Treffer zur 1:0-Führung. Die Vorlage zum Treffer machte [[Christian Schragner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2007/08|Saison 2007/08]] gab Grünwald sein Bundesligadebüt, als er im ersten Spiel der Saison beim 2:2-Auswärtsremis gegen den [[SK Sturm Graz]] am 11. Juli 2007 in der 89. Spielminute für [[Yüksel Sariyar]] eingewechselt wurde. 2007/08 schaffte er es knapp nicht, sich als Stammspieler der Austria Amateure durchzusetzen, war aber dennoch mit vier Toren und drei Torvorlagen in 19 Meisterschaftspartien ein Leistungsträger in der Mannschaft. Nachdem er am 30. November 2007 beim 2:1-Heimsieg über den [[SC Austria Lustenau]] noch im Einsatz gewesen war und dabei sogar den Treffer zum 1:1-Ausgleich beigesteuert hatte, verletzte er sich kurz darauf Anfang Dezember 2007 an den [[Adduktor]]en. Als er bald darauf wieder fit war, musste er sich Anfang Jänner 2008 einer [[Kreuzband]]operation unterziehen und fiel so mehrere Monate aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2008 wechselte der Mittelfeldakteur, obgleich er zu diesem Zeitpunkt wegen seiner Operation noch nicht am Spielbetrieb teilnehmen durfte, zum [[SC Magna Wiener Neustadt]] in die [[2. Liga (Österreich)|Erste Liga]]. Dort kam er nach dem Auskurieren der Operation am 22. August 2008 zu seinem Teamdebüt. Was danach folgte, waren zumeist Kurzeinsätze. Einzig und allein bei seinem letzten Spiel in der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2008/09|Saison 2008/09]] kam der junge Mittelfeldspieler über die volle Spieldauer zum Einsatz. So brachte er es bei den [[Wiener Neustadt|Wiener Neustädtern]] auf einen Treffer und eine Vorlage in insgesamt 13 Ligaspielen. Am Ende der Saison durfte die Mannschaft mit sieben Punkten Abstand auf Verfolger [[FC Wacker Innsbruck (2002)|Wacker Innsbruck]] den Meistertitel der Ersten Liga feiern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/1975385/index.do |text=Willkommen in der Bundesliga! SC Magna feiert Aufstieg |wayback=20141010050611}}, [[Kleine Zeitung]] vom 19. Mai 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen wurde Grünwald kurzzeitig an den Kooperationsverein [[SV Wienerberg]] verliehen, dessen erste Kampfmannschaft in der drittklassigen [[Fußball-Regionalliga (Österreich)|Regionalliga Ost]], einer von drei parallel laufenden Staffeln, vertreten war. Dabei erzielte er drei Tore bei fünf Einsätzen. Nicht nur im Ligageschehen konnte Grünwald während dieser Zeit mitmischen, denn auch im [[ÖFB-Cup]] der [[Österreichischer Fußball-Cup 2008/09|Saison 2008/09]] nahm der damals 19-Jährige teil und kam so in drei Spielen für den SC Magna zu Kurzeinsätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2009/10|Saison 2009/10]] avancierte Grünwald immer mehr zu einem Stammspieler in der Bundesligamannschaft des SC Magna Wiener Neustadt. Weiters war Grünwald im [[Österreichischer Fußball-Cup 2009/10|ÖFB-Cup 2009/10]] im Einsatz, wobei er am 18. September 2009 zusammen mit seinem Teamkollegen [[Mensur Kurtisi]] einer der Hauptverantwortlichen für den Einzug ins [[Österreichischer Fußball-Cup 2009/10#Achtelfinale|Achtelfinale des Bewerbs]] wurde. Nachdem im Spiel gegen den [[FC Pasching]] die Heimmannschaft mit 2:0 geführt hatte, drehten die Wr. Neustädter mit Treffern in der 88. (Kurtisi) und 93. Minute (Grünwald) noch das Spiel und konnten sich danach im anschließenden Elfmeterschießen nach der Verlängerung gegen die [[Oberösterreich]]er durchsetzen. Im Sommer 2011 wechselte Grünwald zum [[FK Austria Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.news.at/articles/1124/203/299558/austria-saison-wo-daniel-royer |titel=Wo bleibt Daniel Royer? |hrsg=news.at |datum=2011-06-16 |abruf=2011-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Saison 2012/13 wurde er mit der Wiener Austria Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In elf weiteren Jahren bei der Austria kam der Zehner zu über 320 Pflichtspieleinsätzen; ab der Saison 2018/19 war er zudem nach dem Karriereende von [[Robert Almer]] Kapitän, ehe er nach der Saison 2020/21 von [[Markus Suttner]] beerbt wurde. Nach der Saison 2021/22 beendete Grünwald im Alter von 33 Jahren seine Karriere als Aktiver.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fk-austria.at/news/alex-grünwald-beendet-im-sommer-seine-karriere Alex Grünwald beendet im Sommer seine Karriere] fk-austria.at, am 20. April 2022, abgerufen am 20. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== International ===&lt;br /&gt;
Erste internationale Erfahrung sammelte Grünwald bereits im Jahre 2006, als er erstmals im Kader der österreichischen U-18-Auswahl stand. Dabei bestritt er Anfang September 2006 ein Spiel gegen Alterskollegen aus der [[Schweiz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oefb.at/show_berichtdetail.php?ber_id=4224 |text=Drei Möglichkeiten, zwei Tore! U18-Team scheiterte vor allem an Chancenauswertung |wayback=20131230234802}}, abgerufen am 11. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2007 stand der engagierte Mittelfeldspieler im Kader der U-19-Auswahl seines Heimatlandes und brachte es für diese auf insgesamt fünf Einsätze, in denen er jedoch ohne Torerfolg blieb. Nachdem Grünwald zuvor bereits für das U-19-Team zum Einsatz gekommen war, wurde er vom U-19-Nationaltrainer [[Hermann Stadler (Fußballspieler)|Hermann Stadler]] nicht in den Österreich-Kader für die [[U-19-Fußball-Europameisterschaft 2007|Heim-Europameisterschaft 2007]] in Oberösterreich gewählt, stand aber als Feldspieler auf Abruf zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oefb.at/show_berichtdetail.php?ber_id=7005 |text=Hermann Stadler nominiert den Kader für die UEFA U19-EM in Oberösterreich (16. – 27. Juli) |wayback=20131230231748}}, abgerufen am 11. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor dem U-20-Länderspiel gegen die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-20-Männer)|deutschen U-20-Männer]] am 3.&amp;amp;nbsp;September 2008 wurde Grünwald erstmals in den U-20-Kader Österreichs gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oefb.at/show_berichtdetail.php?ber_id=11647 |text=ÖFB MediaInfo 154a/2008: U20: Der 18-Mann-Kader für das Länderspiel in Deutschland |wayback=20131230233921}}, abgerufen am 11. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen ersten U-20-Teameinsatz musste der Mittelfeldakteur jedoch knapp ein Jahr warten. Am 12. August 2009 gab er bei einer 1:5-Heimniederlage gegen die Schweizer U-20 sein Debüt, als er von Beginn an auf dem Platz stand und über die volle Matchdauer durchspielte. Nur kurz darauf war er beim 1:1-Auswärtsremis, ebenfalls gegen die Schweiz, abermals über die gesamte Spieldauer auf dem Feld. Im März 2009 war Grünwald einer von vielen Spielern, die zum ersten Mal in ihrer Karriere in den Kader der [[Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|österreichischen U-21-Nationalmannschaft]] berufen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oefb.at/show_berichtdetail.php?ber_id=13075 |text=Neun Debütanten im ersten U21-Kader von Teamchef Andreas Herzog |wayback=20151230052721}}, abgerufen am 11. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei debütierte der gebürtige Kärntner am 10. Oktober 2009 bei einem [[U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011/Qualifikation|Qualifikationsspiel]] zur [[U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011|U-21-EM 2011]] gegen die [[Aserbaidschanische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|U-21 von Aserbaidschan]], als er für seinen SC-Magna-Teamkollegen [[Guido Burgstaller]] zur Halbzeitpause eingewechselt wurde. Nachdem Aserbaidschan lange Zeit mit 1:0 geführt hatte, gewann Österreich mit Treffern in der 90. und 93. Minute doch noch das Spiel. Grünwald war dabei in der 93. Spielminute der Torschütze zum 2:1.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.uefa.com/under21/season=2011/matches/round=2000006/match=2000244/index.html Furioses Finale rettet ÖFB-Elf], abgerufen am 11. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er bei seinem zweiten Einsatz über 62 Minuten zum Einsatz gekommen war, brachte er bei seinem dritten U-21-Teameinsatz eine glänzende Leistung. Beim abermaligen Spiel gegen Aserbaidschan leitete der junge Mittelfeldspieler alle drei Treffer von [[Atdhe Nuhiu]] ein; je einmal mit einem Freistoß, einem Pass und einer Flanke. Beim 4:0-Erfolg war er über die gesamte Spieldauer hinweg im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.uefa.com/news/newsid=921286.html ÖFB-Junioren lassen nichts anbrennen], abgerufen am 11. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Funktionär ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Karriereende wurde Grünwald im Dezember 2023 Sportdirektor des Zweitligisten [[SV Stripfing]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sv-stripfing.at/artikel/69315/alexander-gruenwald-ist-neuer-sportdirektor Alexander Grünwald ist neuer Sportdirektor] sv-stripfing.at, am 5. Dezember 2023, abgerufen am 14. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2024 übernahm er als Nachfolger von [[Iñaki Bea]] zudem interimistisch den Trainerposten in Stripfing.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sv-stripfing.at/artikel/81056/alex-gruenwald-uebernimmt-vorerst-interimistisch Alex Grünwald übernimmt vorerst interimistisch] sv-stripfing.at, am 14. Oktober 2024, abgerufen am 14. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner Führung holte das Team in sieben Ligaspielen drei Punkte. Im Dezember 2024 wurde er von [[Emin Sulimani]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* 1× Meister der Ersten Liga: [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2008/09|2008/09]]&lt;br /&gt;
* 1× Meister der Bundesliga: [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2012/13|2012/13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|alexander-gruenwald}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|34763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grunwald, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FK Austria Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (1. Wiener Neustädter SC, 2008)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SV Wienerberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SV Stripfing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grünwald, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1989&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klagenfurt am Wörthersee]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.88.41</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stefan_Pries&amp;diff=2657951</id>
		<title>Stefan Pries</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stefan_Pries&amp;diff=2657951"/>
		<updated>2025-02-06T11:30:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.88.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Handballer&lt;br /&gt;
| kurzname = Stefan Pries&lt;br /&gt;
| bild = &lt;br /&gt;
| bildtext = &lt;br /&gt;
| geburtstag = [[13. Mai]] [[1982]]&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Elmshorn]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| spitzname = &lt;br /&gt;
| nationalität = {{DEU|#|3=Deutscher}} deutsch&lt;br /&gt;
| jetztverein = Karriere beendet&lt;br /&gt;
| trikotnummer = &lt;br /&gt;
| länge = 1,88 m&lt;br /&gt;
| wurfhand = rechts&lt;br /&gt;
| position = RM&lt;br /&gt;
| karrierebeginn = 1989&lt;br /&gt;
| verein1 = {{DEU|#}} [[SV Rot-Weiß Kiebitzreihe]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr1 = 1998&lt;br /&gt;
| verein2 = {{DEU|#}} [[MTV Heide]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr2 = 2000&lt;br /&gt;
| verein3 = {{DEU|#}} [[SG Flensburg-Handewitt]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr3 = 2005&lt;br /&gt;
| verein4 = {{DEU|#}} [[TV Emsdetten]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr4 = 2007&lt;br /&gt;
| verein5 = {{DEU|#}} [[Ahlener SG]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr5 = 2009&lt;br /&gt;
| verein6 = {{DEU|#}} [[SV Post Schwerin]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr6 = 2011&lt;br /&gt;
| verein7 = {{DEU|#}} [[SV Henstedt-Ulzburg]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr7 = 2013&lt;br /&gt;
| verein8 = {{DEU|#}} SG Flensburg-Handewitt&lt;br /&gt;
| bis_jahr8 = 2015&lt;br /&gt;
| verein9 = {{DEU|#}} [[DHK Flensborg]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr9 = 2016&lt;br /&gt;
| verein10 = &lt;br /&gt;
| bis_jahr10 = 2017&lt;br /&gt;
| verein11 = {{DEU|#}} [[SV Henstedt-Ulzburg|HSG Nord HU]]&lt;br /&gt;
| bis_jahr11 = 2017&lt;br /&gt;
| verein12 = &lt;br /&gt;
| bis_jahr12 = 2018&lt;br /&gt;
| verein13 = {{DEU|#}} SG Flensburg-Handewitt II&lt;br /&gt;
| bis_jahr13 = 2019&lt;br /&gt;
| debuet = &lt;br /&gt;
| gegen = &lt;br /&gt;
| nationalmannschaft = &lt;br /&gt;
| länderspiele (tore) = &lt;br /&gt;
| tr_verein1 = {{DEU|#}} SG Flensburg-Handewitt (U23)&lt;br /&gt;
| tr_von_jahr1 = 2013&lt;br /&gt;
| tr_bis_jahr1 = 2015&lt;br /&gt;
| tr_verein2 = {{DEU|#}} SG Flensburg-Handewitt (Jugend)&lt;br /&gt;
| tr_von_jahr2 = 2018&lt;br /&gt;
| tr_bis_jahr2 = &lt;br /&gt;
| update = 22. September 2019&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stefan Pries&#039;&#039;&#039; (* [[13. Mai]] [[1982]] in [[Elmshorn]]) ist ein ehemaliger deutscher [[Handball]]spieler, der von 2013 bis 2015 als [[Handballtrainer|Spielertrainer]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Pries begann im Jahr 1989 das Handballspielen beim [[SV Rot-Weiß Kiebitzreihe]]. Nachdem der [[Rückraumspieler]] anschließend für zwei Jahre beim [[MTV  Heide]] gespielt hatte, schloss er sich im Jahr 2000 der [[SG Flensburg-Handewitt]] an. In der Saison 2004/05 gehörte er dem Kader der Bundesligamannschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thw-provinzial.de/thw/04geflen.htm Kader der, SG Flensburg-Handewitt (Saison 2004/05)], abgerufen am 8. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 2005 ging Pries für den Zweitligisten [[TV Emsdetten]] auf Torejagd. Im Jahr 2007 wechselte Pries zum Ligarivalen [[Ahlener SG]] und zwei Jahre später zum [[SV Post Schwerin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwerin-news.de/sv-post-stefan-pries-neuverpflichtung-aus-ahlen/3820/ Stefan Pries, Neuverpflichtung aus Ahlen], abgerufen am 8. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor der Saison 2011/12 wechselte Pries zum Drittligisten [[SV Henstedt-Ulzburg]], mit dem er am Saisonende in die 2. Bundesliga aufstieg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-8-30963.html Regisseur Pries verlässt Post Schwerin], abgerufen am 8. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Henstedt-Ulzburg ein Jahr später wieder abgestiegen war, schloss sich Pries der U23-Mannschaft von der SG Flensburg-Handewitt an, bei der er in der Saison 2013/14 als Spielertrainer tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/sport/article116973702/Kurz-notiert.html Kurz notiert], abgerufen am 13. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Saison 2014/15 war er aus zeitlichen Gründen nur noch als spielender Co-Trainer bei der SG tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.shz.de/sport/lokaler-sport/lokaler-sport-flensburger-tageblatt/junior-team-soll-sich-etablieren-id7459516.html Junior-Team soll sich etablieren], abgerufen am 24. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wollte Pries eigentlich seine Karriere beenden, jedoch entschied er sich kurz vor dem Saisonbeginn 2015/16 seine Laufbahn beim [[DHK Flensborg]] fortzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dhk-flensborg.de/pries-ich-versuche-zu-helfen/ dhk-flensborg.de: &#039;&#039;Pries: »Ich versuche zu helfen«&#039;&#039;], abgerufen am 29. November 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2016 verließ er den DHK Flensborg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dhk-flensborg.de/unterm-strich-ueberzeugt/ dhk-flensborg.de: &#039;&#039;Unterm Strich überzeugt&#039;&#039;], abgerufen am 22. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Mai 2017 spielte bis zum Saisonende 2016/17 beim Drittligisten [[SV Henstedt-Ulzburg|HSG Nord HU]]. Anschließend beendete er seine Karriere.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/sport_135/article210584939/Bei-der-HSG-Nord-HU-gibt-s-jetzt-den-grossen-Umbruch.html abendblatt.de: &#039;&#039;Bei der HSG Nord HU gibt&#039;s jetzt den großen Umbruch&#039;&#039;], abgerufen am 19. März 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2018 trainiert er eine Jugendmannschaft bei der SG Flensburg-Handewitt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fl-arena.de/artikel/sie-alle-haben-den-traum-profi-handballer-zu-werden/ fl-arena.de: &#039;&#039;Alle haben den Traum, Profi-Handballer zu werden&#039;&#039;], abgerufen am 29. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Pries gab im Dezember 2018 sein Comeback im Drittligateam der SG Flensburg-Handewitt, für die er bis zum Saisonende 2018/19 aktiv war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/sport/lokaler-sport/lokaler-sport-flensburger-tageblatt/mit-stefan-pries-junior-team-ueberrascht-schwerin-id22062792.html shz.de: &#039;&#039;Mit Stefan Pries: Junior-Team überrascht Schwerin&#039;&#039;], abgerufen am 9. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Seine Frau Bente spielte Handball beim Zweitligisten [[TSV Nord Harrislee]] und trainiert heute ebenfalls ein Jugendteam der SG Flensburg-Handewitt. Sein verstorbener Vater [[Roberto Pries|Roberto]] spielte fünf Mal für die deutsche Handballnationalmannschaft an und spielte für Grambke Bremen und die Reinickendorfer Füchse acht Spielzeiten lang in der Handball-Bundesliga. Des Weiteren ist er mit dem Handballspieler [[Stefan Schröder (Handballspieler)|Stefan Schröder]] verschwägert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sv-hu-handball.de/home/nachrichten/artikel/article/in-memoriam-roberto-pries/?no_cache=1&amp;amp;cHash=ac69aac5b74eb30e45e424da54b21c3f In Memoriam Roberto Pries], abgerufen am 8. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Eurohandball|517207|Stefan Pries}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pries, Stefan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballtrainer (SG Flensburg-Handewitt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (SV Henstedt-Ulzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (SG Flensburg-Handewitt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (SV Post Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (DHK Flensborg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (TV Emsdetten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rückraumspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pries, Stefan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Handballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1982&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elmshorn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.88.41</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unergr%C3%BCndlichkeit&amp;diff=2068062</id>
		<title>Unergründlichkeit</title>
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		<updated>2022-07-05T10:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.88.41: unenzyklopädischer Ausdruck ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ludwig Thiersch - Unergründlich, 1874.jpg|thumb|&#039;&#039;Unergründlich&#039;&#039;, [[Ludwig Thiersch]], 1874.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unergründlichkeit&#039;&#039;&#039; ([[Mittelhochdeutsch|mhd]]. „unergruntlich, gegentheil des durch rückbildung gewonnenen ergründlich“)&amp;lt;ref&amp;gt;So belegt im [[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]] von Jacob und Wilhelm Grimm&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ausdruck, der zuerst in der [[Mystik|mystischen]] Literatur des [[Mittelalter]]s verwendet wurde und der Wiedergabe unterschiedlicher griechischer und lateinischer Begriffe und [[Theologie|theologischer]] [[Topos (Geisteswissenschaft)|Topoi]] diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWP&amp;quot;&amp;gt;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie]], &#039;&#039;Unergründlichkeit&#039;&#039;, Bd. 11, S. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In [[Brief des Paulus an die Römer|Röm 11, 33]] pries [[Paulus von Tarsus|Paulus]] (in der Übersetzung [[Martin Luther]]s) die „Wunderwege Gottes“ ({{B|Röm|11|33}}) und sprach hymnisch von der „Tiefe des Reichtums“ und der „Weisheit und der Erkenntnis Gottes“: Wie „unbegreiflich...und unerforschlich“ seien seine Wege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Vulgata]] wurden Ausdrücke wie „incomprehensibilia“ (Luther: „unbegreiflich“) und „investigabiles“; („unerforschlich“) verwendet. An sie sowie an den in [[Vetus Latina|altlateinischen Bibelübersetzungen]] vorkommenden Terminus „inscrutabilis“ schlossen sich in der [[Patristik]] Aussagen über die &#039;&#039;Unerforschlichkeit&#039;&#039; der Gerichte, der Ratschläge, der [[Weisheit]], [[Gnade (Theologie)|Gnade]] und Tiefe [[Gott]]es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Gregor von Nyssa]] habe der [[Apostel]] zeigen wollen, dass [[Mensch|menschlichen]] Gedanken der Weg zur Erkenntnis des göttlichen Wesens unzugänglich sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurde die Stelle im &#039;&#039;Römerbrief&#039;&#039; eingeschränkt verstanden: Die Vollendung der göttlichen Absichten könne nicht erkannt werden, solange deren Vollzug noch andauere.&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Wörterbuch der Philosophie, &#039;&#039;Unergründlichkeit&#039;&#039;, Bd. 11, S. 147–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophiegeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Immanuel Kant]] sprach von der &#039;&#039;Unergründlichkeit&#039;&#039; in einem [[Ethik|ethischen]] Zusammenhang. Er stand immer wieder vor der Frage, ob die Triebfeder, den [[Kategorischer Imperativ|kategorischen Imperativ]] zu befolgen, die Vorstellung des Gesetzes selbst sei oder aus anderen sinnlichen Antrieben herrühre. Da für ihn die „Tiefen des menschlichen Herzens“ unergründlich waren, sei dies nicht eindeutig zu beantworten. Es könnten durchaus Motive im Spiel seien, die sich am eigenen Vorteil orientierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Immanuel Kant: &#039;&#039;Die Metaphysik der Sitten&#039;&#039;, Zweiter Teil, Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre, Von der Pflicht gegen sich selbst, § 22, Werkausgabe Band. 8, S. 583.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die uneinheitliche Strömung der [[Lebensphilosophie]], die sich Ende des 19. Jahrhunderts etablierte und in zwei Richtungen von [[Henri Bergson]] und [[Wilhelm Dilthey]] vertreten und formuliert wurde, gab dem Begriff eine neue Bedeutung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Wesen des Lebens&#039;&#039; wurde hier nicht im Hinblick auf ein gegenüberstehendes [[Transzendent]]es bestimmt, sondern als [[Immanenz|immanente]] Bewegung des über sich hinausdrängenden Lebens selbst. Diese Bewegung kam etwa im [[Symbol]] der Flamme oder des Flusses zum Ausdruck, im [[Übermensch]]en bei [[Friedrich Nietzsche]] oder im „Sich-Überschreiten“ bei [[Rainer Maria Rilke]]. So gewann die häufig betonte „Unergründlichkeit“ des Lebens einen besonderen Sinn: Nicht nur negativ kann das Leben durch die „groben Maschen des Verstandes“ nicht eingefangen werden und bleibt unbegreiflich. Auch positiv ist es ein schöpferisches Prinzip, das sich selbst erweitert und jeden vorgegebenen Bestand überschreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Religion in Geschichte und Gegenwart]], &#039;&#039;Lebensphilosophie&#039;&#039;, Band 4, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unergrundlichkeit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metaphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystik (Christentum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.88.41</name></author>
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