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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Beifang</title>
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		<updated>2025-01-21T12:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.88.2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Beifang&#039;&#039;&#039; bezeichnet:&lt;br /&gt;
* in der Biologie als [[Beifang (Fischerei)]] den ungewollten Teil des Fischfangs&lt;br /&gt;
* in der Rechtsgeschichte ein aus einer Herrlichkeit ausgegliedertes Recht (Jurisdiktion, Gerichtssprengel: „sein eigen herlicheit und beyfangh“), so z.&amp;amp;nbsp;B. ein begrenztes Gebiet, Hof, eine Mühle oder Ähnliches. Daraus konnte sich eine Bauerschaft entwickeln. Die Bezeichnung steht also für einen alten Gerichtsbezirk, das an einen Grundbesitzer gebundene [[Patrimonialgericht]], als Alternative zu den Gogerichten, siehe [[Geschichte von Bockum-Hövel#Gogerichte|Geschichte von Bockum-Hövel]].&lt;br /&gt;
* in der Internetsuche gefundene, nicht zum Thema gehörende, aber interessante Funde, die man dann weiter verfolgt&lt;br /&gt;
* einen von obigem Begriff für „[[Gerichtsbezirk]]“ abgeleiteten Ortsnamen:&lt;br /&gt;
** [[Beifang (Selm)]]&lt;br /&gt;
** [[Beifang (Nordkirchen)]]&lt;br /&gt;
** [[Beifang (Darup)]]&lt;br /&gt;
* die Großgemeinde [[Beifang (Huairou)|Beifang]] (北房镇) im Stadtbezirk [[Huairou]] der chinesischen Hauptstadt [[Peking]]&lt;br /&gt;
* [[Beifang (Automarke)]], ehemalige chinesische Automarke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Byfang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.88.2</name></author>
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		<title>Flugsicherungsschiff</title>
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		<updated>2024-01-25T11:39:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;88.128.88.2: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Archimede et Le Bihan.jpg|mini|Das ehemalige deutsche Flugsicherungsschiff &#039;&#039;Greif&#039;&#039; als französische &#039;&#039;Marcel Le Bihan&#039;&#039;, mit dem Forschungs-U-Boot &#039;&#039;Archimede&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Flugsicherungsschiffe&#039;&#039;&#039; waren [[Schiff|Spezialschiffe]] der deutschen [[Kriegsmarine]] bzw. später der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] zur [[Bergung (Seefahrt)|Bergung]] von auf See [[Notwasserung|niedergegangenen]] [[Wasserflugzeug|Wasser-]] und [[Flugzeug|Landflugzeugen]] und deren [[Fliegendes Personal|Besatzungen]] im küstennahen Raum. Diese Schiffe erfüllten aber auch weitere Aufgaben im Bereich der Seefliegerei und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht zuletzt auf militärischem Gebiet, wie zum Beispiel Unterstützung der Seeluftaufklärung und Transporte aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden 1932 bzw. 1934 die beiden ersten Bergungs- und Flugsicherungsschiffe gebaut, zunächst innerhalb der Reichsmarine, die 1935 in Kriegsmarine umbenannt wurde. Als aber auf politischen Druck des Reichsluftfahrtministers und Oberbefehlshabers der Luftwaffe, [[Hermann Göring]], die [[Marineflieger#1913–1945|Seeflieger]] der Kriegsmarine im Januar 1939 in die Luftwaffe eingegliedert wurden, kamen auch die bereits existierenden Flugsicherungsschiffe zur Luftwaffe, die danach eine Anzahl weiterer Schiffe bauen ließ. Die ab Ende der 1930er-Jahre gebauten Flugsicherungsschiffe der Luftwaffe waren so ausgelegt, dass sie auch als [[Flugzeugmutterschiff]]e für die dreimotorigen [[Flugboot]]e [[Blohm &amp;amp; Voss BV 138]] dienen konnten, die ab 1940 als Fernaufklärer zum Einsatz kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem raschen Aufbau der Luftwaffe ab 1935 wurde es notwendig, einen leistungsfähigen Luftwaffen-Seenotdienst mit entsprechend ausgerüsteten Booten und Schiffen einzurichten. Im Laufe der Zeit wurden dazu insgesamt rund 80 Seenotrettungsboote, weit über 200 Flugbetriebsboote und Flugbetriebsschnellboote, zwei [[Bergungsschiff]]e, zehn Flugsicherungsschiffe und mindestens elf Hilfsflugsicherungsschiffe gebaut bzw. umgebaut. Sie wurden in ursprünglich fünf Seenotbezirken eingesetzt, zwei in der [[Nordsee]], drei in der [[Ostsee]]. In den Kriegsjahren wurde außerdem bei jeder [[Luftwaffe (Wehrmacht)#Luftflotten und Luftgaukommandos|Luftflotte]] ein eigener Seenotbereich (später Seenotdienstführer [SNDF]) eingerichtet, der die zugehörigen Seebereiche abdeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die Flugsicherungsschiffe waren Schiffe mit Geschwindigkeiten von 15 bis 20 Knoten, um in Seenot befindliche Flugzeuge möglichst schnell erreichen zu können. Sie hatten einen [[Flugzeughebekran]] zum Aufnehmen der havarierten Maschinen, und das glatte Oberdeck des Achterschiffes diente zum Transport von Flugzeugen. Auch befanden sich technische Einrichtungen zur Versorgung von Flugzeugen mit Treibstoff und für leichte Reparaturarbeiten an Bord, ebenso Unterkünfte und medizinische Versorgungseinrichtungen für Flugzeugbesatzungen und Gerettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugsicherungsschiffe der deutschen Luftwaffe vor und im Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
;12 Flugsicherungs- und Bergungsschiffe:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Phoenix (Schiff, 1933)|Phoenix]]&#039;&#039; – Bergungsschiff BS I&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Krischan (Schiff)|Krischan]]&#039;&#039; (ex &#039;&#039;Krischan I&#039;&#039;) – Flugsicherungsschiff K I&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Gunther Plüschow (Schiff)|Gunther Plüschow]]&#039;&#039; (ex &#039;&#039;Krischan II&#039;&#039;) – Flugsicherungsschiff K II&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Bernhard von Tschirschky (Schiff)|Bernhard von Tschirschky]]&#039;&#039; (ex &#039;&#039;Krischan III&#039;&#039;) – Flugsicherungsschiff K III&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Hans Rolshoven (Schiff)|Hans Rolshoven]]&#039;&#039; – Flugsicherungsschiff K IV; das Schiff war denen der sogenannten &#039;&#039;Krischan&#039;&#039;-Klasse sehr ähnlich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Gustave Zédé (Schiff, 1937)|Greif]]&#039;&#039; – Bergungsschiff BS II&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Karl-Meyer&#039;&#039;-Klasse – Flugsicherungsschiff K V; die vier Schiffe waren der &#039;&#039;Hans Rolshoven&#039;&#039; sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Karl Meyer (Schiff)|Karl Meyer]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Paul Goffeny (Schiff)|Max Stinsky]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Commandant Robert Giraud|Immelmann]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Boelcke (Schiff)|Boelcke]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hans-Albrecht-Wedel&#039;&#039;-Klasse – Flugsicherungsschiff K VI; die Schiffe dieser Klasse waren etwas größer als die der vorhergegangenen Klasse K V&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Hans Albrecht Wedel (Schiff)|Hans Albrecht Wedel]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;[[Richthofen (Schiff)|Richthofen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Hermann Köhl&#039;&#039; (nicht mehr fertiggestellt)&lt;br /&gt;
** zwei weitere geplante Schiffe der Klasse wurden nicht mehr auf Kiel gelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;12 Hilfsflugsicherungsschiffe&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Altair (Schiff, 1922)|Altair]]&#039;&#039;, ehemaliger [[Logger (Schiffstyp)|Heringslogger]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brandenburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Drache (Schiff, 1930)#Luftwaffen- und Kriegsmarineschiff Drache|Drache]]&#039;&#039; (nach der [[Luftlandeschlacht um Kreta|Besetzung von Kreta]] im Mai 1941 als Hilfsflugsicherungsschiff in der [[Ägäisches Meer|Ägäis]], 1944 an die Kriegsmarine übergeben)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Frida (Schiff)|Frida]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Kranich (Schiff, 1917)|Kranich]]&#039;&#039;, ex Minensuchboot &#039;&#039;M 77&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Obra (Schiff)|Obra]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Orion&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Prinz Homburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ursula&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Victoria&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wal 10&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wal 11&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Seenotstaffeln der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Kurowski|Volkmar Kühn]]: &#039;&#039;Der Seenotdienst der deutschen Luftwaffe 1939–1945.&#039;&#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-87943-564-2, ISBN 978-3-87943-564-7.&lt;br /&gt;
* Dieter Jung, Berndt Wenzel, Arno Abendroth: &#039;&#039;Schiffe und Boote der deutschen Seeflieger 1912–1976.&#039;&#039; 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1977, ISBN 3-87943-469-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://historisches-marinearchiv.de/projekte/luftwaffen_schiffe/beschreibung.php Flugsicherungsschiffe im Historischen MarineArchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtinfrastruktur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.128.88.2</name></author>
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