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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elisabeth-Siegel-Preis&amp;diff=678569</id>
		<title>Elisabeth-Siegel-Preis</title>
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		<updated>2025-06-19T23:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: +Kategorie:Erstverleihung 2001&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Elisabeth-Siegel-Preis&#039;&#039;&#039; wurde 2001 zum 100. Geburtstag der Pädagogin und Professorin [[Elisabeth Siegel]] (1901–2002) aus [[Osnabrück]] von der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen gestiftet. Es ist der einzige Preis der Stadt Osnabrück, der alle zwei Jahre ausschließlich an Frauen vergeben wird. Über die Vergabe entscheiden Jurorinnen aus Verbänden wie der Arbeitsgemeinschaft Osnabrücker Frauenverbände und dem Frauenbündnis Osnabrücks. Der vom Ernst-Weber-Fonds verwaltete Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Mit dem Preis soll die Arbeit von Frauen im Sinne der Lebensleistung von Elisabeth Siegel, Trägerin der [[Justus-Möser-Medaille]], als Streiterin für demokratische Grundrechte und die Rechte der Frauen gewürdigt werden. Er soll Frauen in ihrem demokratischen Einsatz ermutigen und diesen in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Der erste Elisabeth-Siegel-Preis ging im August 2001 noch zu Lebzeiten Elisabeth Siegels an die Osnabrücker Künstlerin Gertrud Margarita Krüger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Preisträgerinnen ==&lt;br /&gt;
* 2003 Ulrike Schmidt, [[Redakteur]]in der [[Neue Osnabrücker Zeitung|&#039;&#039;Neuen Osnabrücker Zeitung&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
* 2005 Tilly Bakker-Grunwald (1947–2006), Professorin für Biochemie an der Universität Osnabrück&lt;br /&gt;
* 2007 Hela Lahrmann, Mitgründerin des Frauenkulturvereins „Mother Jones“ und des Internationalen Frauennetzes Osnabrück&lt;br /&gt;
* 2013 Martina Scholz, Kulturplanerin der [[Lagerhalle Osnabrück]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/420020/auszeichnung-fur-martina-scholz Auszeichnung für Martina Scholz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015 Antonia Martin Sanabria, Streetworkerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Osnabrück&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Regine Hoffmeister|Titel=Osnabrücker Elisabeth-Siegel-Preis: Antonia Martin-Sanabria für soziales Engagement geehrt|Hrsg=|Sammelwerk=Osnabrücker Zeitung|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=|Datum=2015-11-13|Seiten=|ISBN=|Online=https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/637346/antonia-martin-sanabria-fur-soziales-engagement-geehrt|Abruf=2017-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenförderpreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dieter_Baacke_Preis&amp;diff=1360756</id>
		<title>Dieter Baacke Preis</title>
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		<updated>2025-06-19T23:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: +Kategorie:Erstverleihung 2000&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit dem &#039;&#039;&#039;Dieter Baacke Preis&#039;&#039;&#039; zeichnet die [[Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur]] (GMK) gemeinsam mit dem [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]] (BMFSFJ) bundesweit beispielhafte Projekte aus, die in der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Dieter Baacke]] begründete einen pädagogischen [[Medienkompetenz]]begriff, der kreative, kritische, soziale und strukturelle Aspekte beinhaltet. Dieses Konzept bildet die Basis des Dieter Baacke Preises, mit dem bundesweit beispielhafte Medienprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Familien ausgezeichnet werden. Der Dieter Baacke Preis wird gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum steht nicht nur das Produkt, sondern ebenso der medienpädagogische Prozess. Ausgezeichnet werden innovative, originelle, mutige und weitreichende Projekte, die zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz beigetragen haben. Dies kann beispielsweise ein multimediales Projekt in einem Jugendzentrum sein, ein Kinderradioprojekt, die Etablierung medienpädagogischer Eltern-Kind-Aktivitäten im Vorschulbereich oder auch ein außergewöhnliches Film- oder Videoprojekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahmebedingungen ==&lt;br /&gt;
Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen. Die Projekte sollten im Jahr der Ausschreibung oder im Vorjahr realisiert worden sein. Bewerbungsschluss ist jeweils der 31. Juli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien ==&lt;br /&gt;
Der Dieter Baacke Preis wird in sechs Kategorien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dieter-baacke-preis.de/dieter-baacke-preis/info/ |titel=Info |autor=GMK |sprache=de |zugriff=2017-05-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170630131641/http://www.dieter-baacke-preis.de/dieter-baacke-preis/info/ |archiv-datum=2017-06-30 |offline=ja |archiv-bot=2023-12-12 17:39:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; vergeben:&lt;br /&gt;
# Projekte von und mit Kindern&lt;br /&gt;
# Projekte von und mit Jugendlichen&lt;br /&gt;
# Interkulturelle und internationale Projekte – z.&amp;amp;nbsp;B. grenzüberschreitende Medienprojekte oder Projekte, die den interkulturellen Austausch fördern oder die Situation von Kindern, Jugendlichen, Familien mit Migrationshintergrund berücksichtigen oder deren politische Teilhabe fördern&lt;br /&gt;
# Intergenerative und integrative Projekte – z.&amp;amp;nbsp;B. medienpädagogische Zusammenarbeit, Austausch zwischen Generationen, familienorientierte Medienarbeit&lt;br /&gt;
# Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter – z.&amp;amp;nbsp;B. modellhafte, innovative medienpädagogische Zusammenarbeit von verschiedenen Institutionen, Trägern oder medienpädagogisch engagierten Einzelpersonen&lt;br /&gt;
# Sonderpreis (jährlich wechselndes Thema: 2017: Medienkritik – Filterblase, Hate Speech und Fake News)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
Jede der sechs Kategorien ist mit einem Preisgeld von jeweils 2.000 [[Euro]] dotiert.&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Festakts am Rande des Forums Kommunikationskultur der GMK.&lt;br /&gt;
Der Pokal wurde von Baackes Adoptivsohn [[Ippazio Fracasso-Baacke]] kreiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jury ==&lt;br /&gt;
Die Expertenjury besteht aus Vertreter/-innen folgender Institutionen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dieter-baacke-preis.de/dieter-baacke-preis/jury/ |titel=Jury |autor=GMK |sprache=de |zugriff=2017-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW]], Remscheid&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]], Bonn&lt;br /&gt;
* Bundesvorstand des Auslobers, &#039;&#039;Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn&lt;br /&gt;
* [[Kinder- und Jugendfilmzentrum]] (KJF), Remscheid&lt;br /&gt;
* [[die medienanstalten]]&lt;br /&gt;
* Medienzentrum München beim [[JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis|JFF]]&lt;br /&gt;
* SIN-Studio im Netz, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dieter-baacke-preis.de/ Website]&lt;br /&gt;
*http://www.gmk-net.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienpädagogik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienwissenschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 2000]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsches_Tanzabzeichen&amp;diff=890576</id>
		<title>Deutsches Tanzabzeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsches_Tanzabzeichen&amp;diff=890576"/>
		<updated>2025-06-19T23:02:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: +Kategorie:Erstverleihung 1968&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Deutsche Tanzabzeichen&#039;&#039;&#039; (DTA) ist eine Auszeichnung, die seit 1968 vom [[Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband|Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband]] an Tänzerinnen und Tänzer verliehen wird. Neben der [[Welttanzprogramm#Tanzabzeichen|Welttanznadel]], die üblicherweise nach der Beendigung eines fortgeschrittenen Kurses verliehen wird, gibt es das Deutsche Tanzabzeichen in Bronze, Silber, Gold, Goldstar sowie Super Goldstar Rang&amp;amp;nbsp;I, II und III. Die Bewerber werden, je nach Stufe, in vier bis sechs Tänzen geprüft. Ein ausgebildeter [[Tanzlehrer]] fungiert als Prüfer und bewertet die aus den fünf [[Standardtänze]]n und den fünf [[Lateinamerikanische Tänze|lateinamerikanischen Tänzen]] ausgewählten Tänze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutsches Tanzabzeichen Bronze.jpg|Das Deutsche Tanzabzeichen Bronze&lt;br /&gt;
Deutsches Tanzabzeichen Silber.jpg|Das Deutsche Tanzabzeichen Silber&lt;br /&gt;
Deutsches Tanzabzeichen Gold.jpg|Das Deutsche Tanzabzeichen Gold&lt;br /&gt;
Deutsches Tanzabzeichen Goldstar.jpg|Das Deutsche Tanzabzeichen Goldstar&lt;br /&gt;
Deutsches Tanzabzeichen Goldstar1.jpg|Das Deutsche Tanzabzeichen Super Goldstar Rang I&lt;br /&gt;
Deutsches Tanzabzeichen Goldstar2.jpg|Das Deutsche Tanzabzeichen Super Goldstar Rang II&lt;br /&gt;
Deutsches Tanzabzeichen Goldstar3.jpg|Das Deutsche Tanzabzeichen Super Goldstar Rang III&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! klassische&amp;lt;br /&amp;gt;Standardtänze || klassische&amp;lt;br /&amp;gt;Lateintänze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Langsamer Walzer]] || [[Cha-Cha-Cha]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wiener Walzer]] || [[Rumba]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Slowfox]] || [[Jive]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tango (Standardtanz)|Tango]] || [[Samba (Tanz)|Samba]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Quickstep]]/[[Foxtrott]] || [[Paso Doble]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung bei der Wahl der Tänze sind die im Tanzkurs gelehrten Tänze, welche im Regelfall aus den fünf Latein- bzw. Standardtänzen bestehen. [[Discofox]], [[Salsa (Tanz)|Salsa]], [[Rock ’n’ Roll (Tanz)|Rock ’n’ Roll]], [[Mambo]], [[Lambada]] oder ähnliches sind nur in Ausnahmefällen und auch nur dann, wenn sie zum Kursprogramm gehörten, zur Prüfung zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Deutsche Tanzabzeichen ist eine Auszeichnung für praxisbezogenen Gesellschaftstanz und steht daher weder in Konkurrenz noch in Abhängigkeit zum [[Deutsches Tanzsportabzeichen|Deutschen Tanzsportabzeichen]], das [[Tanzsport]]lern die Möglichkeit gibt, ihre Fähigkeiten zu messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tanzabzeichen Gold Star 1982.jpg|mini|Historisches: Das Tanzabzeichen „Gold Star“ aus dem Jahr 1982]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bronze&#039;&#039; – Der Bewerber wird in vier Tänzen seiner Wahl geprüft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Silber&#039;&#039; – Die Zulassungsvoraussetzung ist das bronzene Tanzabzeichen. Der Bewerber wählt hier drei Standardtänze (außer Slowfox) und zwei lateinamerikanische Tänze oder zwei Standard (außer Slowfox) und drei lateinamerikanische Tänze.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gold&#039;&#039; – Für das goldene Tanzabzeichen benötigt man zuerst das Silberne. Es müssen hier vom Bewerber drei Standardtänze (außer Slowfox) und drei lateinamerikanische Tänze gewählt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Goldstar&#039;&#039; – Für das Tanzabzeichen Goldstar benötigt man zuerst das goldene Tanzabzeichen. Es müssen vom Bewerber vier Tänze gewählt werden, der Prüfer gibt zwei Tänze vor. Es müssen insgesamt drei Standardtänze und drei lateinamerikanische Tänze getanzt werden. Das nächste Abzeichen kann erst ein Jahr nach dem Goldstar-Abzeichen abgelegt werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Super Goldstar Rang I, II und III&#039;&#039; – Für das Tanzabzeichen Super Goldstar Rang&amp;amp;nbsp;I benötigt man zuerst das Goldstarabzeichen und ab Rang&amp;amp;nbsp;II den jeweils vorherigen Rang. Bei diesen Prüfungen werden alle Tänze vom Prüfer ausgewählt. Es müssen drei Standardtänze und drei lateinamerikanische Tänze getanzt werden. Es kann innerhalb eines Kalenderjahres immer nur ein Super Goldstar-Abzeichen abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertungskriterien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DTA Deutsches Tanzabzeichen Wertungsbogen.jpg|mini|Wertungsbogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jeder Medaillenprüfung werden Takt, Körperhaltung und Fußarbeit beurteilt. In Bronze- und Silberprüfungen sind dies die einzigen Kriterien. Ab Gold kommen noch Armlinien, Rhythmus und tänzerische Darbietung dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Tanz kann mit maximal 15 Punkten bewertet werden. Damit ergeben sich theoretische Höchstpunktzahlen von 60 (Bronze), 75 (Silber) und 90 (ab Gold). Dabei gelten die folgenden Bewertungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bewertung || Bronze || Silber || ab Gold&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| nicht bestanden || 0–29,5 || 0–39,5 || 0–44,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bestanden || 30–44,5 || 40–54,5 || 45–69,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gut bestanden || 45–54,5 || 55–69,5 || 70–84,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| sehr gut bestanden || 55–59,5 || 70–74,5 || 85–89,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mit Auszeichnung bestanden || 60{{0|,0}} || 75{{0|,0}} || 90{{0|,0}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanzsport (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportliche Auszeichnung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 1968]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dr.-Georg-Schreiber-Medienpreis&amp;diff=1788954</id>
		<title>Dr.-Georg-Schreiber-Medienpreis</title>
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		<updated>2025-06-19T22:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: +Kategorie:Erstverleihung 2003&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Georg Schreiber (Journalist)#Dr.-Georg-Schreiber-Medienpreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:DrGeorgSchreiberMedienpreis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalismuspreis (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stalin,_Freund,_Genosse&amp;diff=1808611</id>
		<title>Stalin, Freund, Genosse</title>
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		<updated>2025-06-18T10:27:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Stalin, Freund, Genosse&#039;&#039;&#039; ist ein [[politisches Lied]], das als klassisches Beispiel des [[Stalinismus|stalinistischen]] [[Personenkult]]s in der Musik gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied entstand 1938 in der Sowjetunion unter dem Titel &#039;&#039;Lied von Stalin&#039;&#039; ({{lang|ru|Песня о Сталине}}). Die schwungvolle Musik des Liedes stammt von [[Matwei Isaakowitsch Blanter|Matwei Blanter]] (1903–1990), der russische Text von [[Alexei Alexandrowitsch Surkow|Alexei Surkow]] (1899–1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahre 1949 in der [[DDR]] entstandene deutsche Text von [[Alexander Ott]] (Pseudonym von &#039;&#039;Georg Schmidt&#039;&#039;; 1908–1978) betont die nach Ansicht des Texters unter [[Josef Stalin]] existierende Freiheit, das „Glück“ und den „Wohlstand“ der unter seiner Herrschaft lebenden Menschen. Besonders der Begriff „[[Freiheit]]“ wird mehrfach in Anspruch genommen („aus der freien Arbeit froh, beschwingt, ist der Freiheit hellstes Lied erstanden“, die Sowjetunion erscheint als „Heimatland der Freiheit“, „wo der Mensch auf freier Erde schafft“). Der Refrain des Liedes, „das vom großen Freund der Menschheit“ singt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Stalin führte uns zu Glück und Frieden – &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unbeirrbar wie der Sonne Flug. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langes Leben sei dir noch beschieden, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stalin, Freund, Genosse, treu und klug!&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied wurde von [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]] aus Anlass des 70. Geburtstages des sowjetischen Politikers herausgegeben (&#039;&#039;Lieder der UdSSR. Lieder um Stalin&#039;&#039;, Berlin (Lied der Zeit) 1949, S. 86–88). Die Schallplattenaufnahme von [[Eterna (Plattenlabel)|Eterna]] stammt aus dem Jahr 1951. Nach der [[Entstalinisierung]] wurde das Lied nicht mehr offiziell gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuherausgabe erfolgte nach der Wende durch das [[Deutsches Historisches Museum|Deutsche Historische Museum]] auf der CD &#039;&#039;Die Partei hat immer recht&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://erinnerungsort.de/lied/stalin-freund-genosse/ Liedtext]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stalin Freund Genosse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistisches Lied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stalinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk über Josef Stalin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Sowjetunion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Bruno_Krumbholz&amp;diff=2710514</id>
		<title>Villa Bruno Krumbholz</title>
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		<updated>2025-06-17T00:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: sort&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Villa Bruno Krumbholz&#039;&#039;&#039; liegt im Stadtteil [[Kötzschenbroda]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], in der Bernhard-Voß-Straße 23. Sie wurde 1898 durch den Musikdirektor der [[Lößnitz-Kapelle]] Bruno Krumbholz errichtet, der dort auch seine [[Orchesterschule]] betrieb. Direkt links daneben baute sieben Jahre später der Fabrikant [[J. Wilhelm Hofmann]] seine [[Villa mit Produktionsgebäude Wilhelm Hofmann|Villa, mit Produktionsgebäude im Hinterhof]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Kötzschenbroda Villa Bruno Krumbholz.jpg|mini|Villa Bruno Krumbholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die zweigeschossige, unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08951254|Abruf=2021-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende [[Mietvilla]] hat ein verschiefertes, ausgebautes [[Pyramidenstumpf]]dach. Die vierachsige Straßenansicht ist symmetrisch aufgebaut. Die von Sandsteingewänden eingefassten Fenster werden hier wie auch in den Seitenansichten von horizontalen Verdachungen geschützt; abweichend sitzen über den beiden mittleren Hochparterre-Fenstern Dreiecksverdachungen. Das Dachgeschoss wird zur Straße durch ein Drillingsfenster-Dachhäuschen geschmückt. Dessen Segmentbogenabschluss wird in der Mittelachse durch ein Zierelement in Zinkblech bekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenansichten des Putzbaus sind zweiachsig. In den jeweiligen Dachseiten sitzen Giebelgauben. Der Eingangsvorbau sitzt vor der rechten Seitenansicht; der Eingang ist über eine [[Freitreppe]] zu erreichen. Das in der oberen Hälfte verputzte und darunter aus Bruchstein-Mauerwerk bestehende Kellergeschoss wird nach oben durch ein [[Sockelgesims]] abgesetzt. Das obere Stockwerk wird zum Dach hin kurz oberhalb der oberen Fensterverdachungen durch ein breites [[Dachgesims]] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Kötzschenbrodaer Musikdirektor Bruno Krumbholz, Leiter des 1871 gegründeten, &#039;&#039;Lössnitz-Kapelle&#039;&#039; genannten, Stadtorchesters baute sich 1898 in der damaligen Blücherstraße 9 (heute Bernhard-Voß-Straße 23) eine Villa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchesterschule ===&lt;br /&gt;
Zur Nachwuchsgewinnung für die professionelle Kötzschenbrodaer Stadtkapelle gründete der seinerzeitige Direktor Krumbholz 1897 eine private Musiklehranstalt, die erst im Gaststättengebäude des Lößnitzer Hofes (Meißner Straße 202, damals noch &#039;&#039;Zur guten Hoffnung&#039;&#039;) untergebracht war. Ein Jahr später verlegte er die Schule in seine neuerbaute Villa in der Blücherstraße. 1908 genehmigte das sächsische [[Sächsisches Staatsministerium für Kultus|Ministerium des Kultus und Öffentlichen Unterrichts]] unter [[Heinrich Gustav Beck]] den dortigen Ausbildungsgang zum Orchestermusiker; gleichzeitig integrierten sie diesen in die &#039;&#039;Beruflich gegliederte Fortbildungsschule&#039;&#039; der Gemeinde Kötzschenbroda, die damit bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eine selbstständige Fachklasse für Musikschüler betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Weltkriegs wurde die Kapelle aufgelöst. Krumbholz und sein Sohn Kurt belebten 1919 die Stadtkapelle wieder, im Jahr 1923 starben beide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchester- und Musikerfachschule ===&lt;br /&gt;
Krumbholz&#039; Nachfolger wurde der Konzertmeister Wilhelm Laudel (1881–1964), der 1924 die offizielle Einsetzung als Stadtmusikdirektor erhielt, wohl im Zusammenhang mit dem Erhalt der Stadtrechte nach der Vereinigung der westlichen [[Lößnitzortschaften]] zur [[Kötzschenbroda (bis 1934)|Stadt Kötzschenbroda]]. Laudel übernahm Krumbholz&#039; Villa, die er in der Folge auch als seinen Wohnsitz nutzte. In Abstimmung mit der Stadt eröffnete Laudel in gemeinsamer Trägerschaft von Stadtorchester und Berufsschule Kötzschenbroda die &#039;&#039;Orchester- und Musikerfachschule&#039;&#039;, damals umgangssprachlich „[[Stadtpfeiferei|Stadtpfeife]]“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Konzert-Orchester Radebeul mit Lehrabteilung für Solisten und Orchestermusiker, Leitung: Musikdirektor Wilhelm Laudel.&#039;&#039; In: [https://books.google.de/books?id=qR04bU5NVZIC&amp;amp;pg=PA196&amp;amp;lpg=PA196&amp;amp;dq=%22stadtpfeife%22+radebeul&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jVLskH9zZV&amp;amp;sig=YLV2ofX9sdObYrx72-4dJQGjvHE&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=%22stadtpfeife%22%20radebeul&amp;amp;f=false Stewart Carter: &#039;&#039;Brass Scholarship in Review: Proceedings of the Historic Brass Society.&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu 60 im Internat untergebrachte Jungen im Alter von 14 bis 17 wurden dort für drei bis vier Jahre theoretisch und praktisch an zwei Musikinstrumenten ausgebildet. Ziel war die Befähigung zum Einsatz in zivilen [[Orchester]]n wie auch in [[Militärorchester|Militärkapellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulräume befanden sich sowohl in der Villa als auch im Berufsschulgebäude in der heutigen Hermann-Ilgen-Straße 35 (heute [[Liste von historischen Schulen in Radebeul|Mittelschule Kötzschenbroda]]). Die Lehrer für den Einzelunterricht kamen von der [[Sächsische Staatskapelle Dresden|Sächsischen Staatskapelle in Dresden]] beziehungsweise von der [[Dresdner Philharmonie]], Laudel dagegen unterrichtete den Orchestereinsatz. Einer der bekanntesten dort tätigen Lehrer war [[Heinrich Knauer]], [[Kammervirtuose]] und Solopauker der damaligen [[Staatskapelle Dresden]] und Begründer der Dresdner Trommelschule, einer speziellen Spielweise und Spieltechnik der kleinen Trommel, die in dieser Institution ihren Ursprung fand und welche die heutige Grundlage der weltweiten Ausbildung von Orchesterschlagzeugern bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „weithin als vorbildlich gewürdigte Einrichtung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orchesterschule&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Orchesterschule.&#039;&#039; In: {{BibISBN|3-938460-05-9|Seite=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im April 1943 von der Stadt als öffentliche &#039;&#039;Berufsfachschule für Orchestermusiker&#039;&#039; übernommen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte Laudel die Schule zurückerwerben und als „Musiklehrlingsabteilung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orchesterschule&amp;quot; /&amp;gt; seines Orchesters weiterbetreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1950 beschloss das sächsische Ministerium für Volksbildung, alle Schüler kommunaler wie auch privater Musikschulen an die staatlich betriebenen Musikoberschulen zu überführen. Anfang 1951 wurde gegen den Protest Laudels seine Schule amtlicherseits geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
Heute wird das Gebäude mit dem dahinter gelegenen Hof und den dortigen Gebäuden durch einen Elektrofachbetrieb genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Orchesterschule.&#039;&#039; In: {{BibISBN|3-938460-05-9|Seite=147}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Stadtorchester.&#039;&#039; In: {{BibISBN|3-938460-05-9|Seite=190 f}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3|Seite=79}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/18.50/N |EW=13/38/33.50/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Radebeul|Krumbholz Bruno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikschule in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kötzschenbroda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Goethestra%C3%9Fe_6_(Dresden)&amp;diff=1778715</id>
		<title>Villa Goethestraße 6 (Dresden)</title>
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		<updated>2025-06-16T23:59:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: sort&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dresden Haus Goethestraße 6. Ansicht der Straßenseite. Aufnahme um 1875.jpg|mini|Hauptfassade der Villa Goethestraße 6 in der Dresdner Seevorstadt]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa Goethestraße 6&#039;&#039;&#039; (heute [[Gret-Palucca-Straße]]) in [[Dresden]] wurde 1869 bis 1870 von [[Karl Eberhard]] im [[Englisches Viertel (Dresden)|Englischen Viertel]] in der [[Seevorstadt]] erbaut. Die 1945 infolge der [[Luftangriffe auf Dresden]] zerstörte [[Villa]] zeichnete sich durch eine „[v]ornehme, einfache Fassade nach dem Muster italienischer Frührenaissancepaläste“ aus und war nach dem Vorbild des an der [[Bürgerwiese (Straße)|Bürgerwiese]]&amp;amp;nbsp;5–7 befindlichen [[Palais Kaskel-Oppenheim|Stadtpalais Oppenheim]] errichtet worden, wobei die Schlichtheit der Fassade als „Mittel zur Distanz“ eingesetzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Schaufassade der Villa gegen die Goethestraße maß fünf [[Fensterachse]]n. An der linken, vierachsigen Seitenfassade waren drei Fensterachsen in der Form einer [[Rücklage (Architektur)|Rücklage]] zusammengefasst worden, wobei in deren Mitte ein [[Säulenportal]] angebracht worden war. Die rechte Seitenfassade hatte eine Frontlänge von drei Fensterachsen und war symmetrisch angelegt worden. An der Fassade angebrachte [[Erker]] trugen [[Söller|Altane]]. Eine großzügige Treppe führte hinab zum Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Gebäude erhob sich über einem Sockelgeschoss, das mit gequaderten Sandsteinen gearbeitet worden war. Darüber war das übrige Gebäude [[Putz (Baustoff)|verputzt]]. Ein Sohlbankgesims befand sich am ersten Obergeschoss, während am Gebälk eine reiche, starkplastische Festondekoration zu finden war. Die rechteckigen Fenster zeigten im Erdgeschoss [[Sohlbänke]], die auf Konsolen ruhten. Eine Flachgiebelverdachung mit leeren [[Tympanon (Architektur)|Tympana]] befand sich oberhalb der Fenster. Die rechteckigen Fenster im ersten Obergeschoss zeigten als Fensterverdachung Flachbogen mit reich geschmückten Tympana. So waren dort Kreismedaillons mit [[Rollwerk]]-[[Kartusche (Kunst)|Kartuschen]], flankiert von Laubwerk zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helas (1991), S. 144 (Goethestraße 6. 1869/70 von Eberhard) / Helas (1999), S. 109 (Karl Eberhard, Goethestraße 6, 1869–1870).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Volker Helas]] |Titel=Architektur in Dresden 1800–1900 |Verlag=Verlag der Kunst |Ort=Dresden |Jahr=1991 |ISBN=3-364-00261-4}}&lt;br /&gt;
* Volker Helas: &#039;&#039;Villenarchitektur Dresden&#039;&#039;. Taschen, Köln 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj70400171.html#|home Deutsche Fotothek, Plan von Dresden. Blatt 1 (Altstadt), 1945] (Die Villa befindet sich am unteren Rand am Übergang zu Blatt&amp;amp;nbsp;6.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/02/23/N|EW=13/44/30.5/E|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Dresden|Goethestrasse 06]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seevorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goethestraße (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
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		<title>Großer Österreichischer Staatspreis für Architektur</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Großer Österreichischer Staatspreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosser Osterreichischer Staatspreis fur Architektur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer Österreichischer Staatspreis für Architektur| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturpreis (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: K&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;#redirect [[Arthur von Rosthorn#Rosthorn-Medaille]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arthurvonrosthornmedaille}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Auszeichnung|Rosthornmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medaille]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Ernst-Jünger-Preis für Entomologie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Ernst-Jünger-Preis für Entomologie des Landes Baden-Württemberg&#039;&#039;&#039; ist eine wissenschaftliche Auszeichnung, mit der Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die mit herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der [[Entomologie]] hervorgetreten sind. Der Preis war im Jahr 1985 vom Bundesland [[Baden-Württemberg]] aus Anlass des 90. Geburtstages des Schriftstellers [[Ernst Jünger]] (geboren am 29. März 1895) mit dessen Einverständnis gestiftet worden. Hintergrund ist zum einen, dass Jünger sich mit seinen insektenkundlichen Interessen und seiner bekannten Käfersammlung auch in der Wissenschaft einen Namen gemacht hatte. Zum anderen hatte der Schriftsteller dadurch, dass diese Betätigungen in seine literarischen Werke Eingang fanden, das Verständnis für die Biologie der Insekten beim literarisch interessierten Publikum gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit 5.000 Euro (früher 10.000 DM) dotierte Ernst-Jünger-Preis für Entomologie ist unteilbar. Erster Preisträger war 1986 [[Hans Georg Amsel]], seither wird die Auszeichnung in dreijährlichem Turnus verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft der Preisträger ist dabei nicht auf Baden-Württemberg beschränkt. Die Auswahl der Preisträger nimmt eine mit Fachwissenschaftlern besetzte und in ihrer Entscheidung unabhängige Auswahl-Jury vor. Die feierliche Preisvergabe fand bis 2010 jeweils im Schloss des Freiherrn von Stauffenberg in [[Wilflingen (Langenenslingen)|Langenenslingen-Wilflingen]] – also in unmittelbarer Nähe des langjährigen Wohnhauses Ernst Jüngers – statt. Seit 2013 liegt die Organisation der Preisverleihung beim [[Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart|Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart]], wo auch die Preisverleihung stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger ==&lt;br /&gt;
* 1986 – [[Hans Georg Amsel]], Waldbronn&lt;br /&gt;
* 1989 – [[Gustav Adolf Lohse]], Hamburg&lt;br /&gt;
* 1992 – [[Walter Linsenmaier]], Ebikon/Schweiz&lt;br /&gt;
* 1995 – [[Alfons M. J. Evers]], Krefeld&lt;br /&gt;
* 1998 – [[Friedrich Schaller]], Universität Wien&lt;br /&gt;
* 2001 – [[Werner Funke]], Universität Ulm&lt;br /&gt;
* 2004 – [[Günter Ebert (Entomologe)|Günter Ebert]], Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe&lt;br /&gt;
* 2007 – [[Peter Zwick (Biologe)|Peter Zwick]], MPI für Limnologie, Schlitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/pressemitteilungen/presse-detailseite/ernst-juenger-preis-fuer-entomologie-geht-an-prof-peter-zwick/ |wayback=20140201212814 |text=Ernst-Jünger-Preis für Entomologie geht an Prof. Peter Zwick   }} beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (mwk.baden-wuerttemberg.de); abgerufen am 21. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010 – [[Bert Hölldobler]], Arizona State University, Tempe, USA&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/pressemitteilungen/presse-detailseite/ernst-juenger-preis-fuer-insektenkunde-2010-geht-an-verhaltensforscher-und-evolutionsbiologen-profes/ |wayback=20140201212636 |text=Ernst-Jünger-Preis für Insektenkunde 2010 geht an Verhaltensforscher und Evolutionsbiologen Professor Dr. Bert Hölldobler  }} beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (mwk.baden-wuerttemberg.de); abgerufen am 21. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013 – [[Konrad Dettner]], Universität Bayreuth&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.naturkundemuseum-bw.de/service/presse/aktuelles/ |wayback=20140331130419 |text=Verleihung des Ernst-Jünger-Preises 2013 im Museum am Löwentor  }} beim Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart (naturkundemuseum-bw.de); abgerufen am 31. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016 – [[Volker Puthz]], Schlitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{IDW-online | ID=650650 | Titel=Ernst-Jünger-Preis für Entomologie 2016 geht an den Biologen Dr. Volker Puthz. | Autor=Meike Rech | Institution=Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart | Datum=2. Mai 2016 |Zugriff=2. Mai 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019 – [[Rolf Beutel]], Friedrich-Schiller-Universität Jena&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.naturkundemuseum-bw.de/news-detailansicht/verleihung-des-ernst-juenger-preises-fuer-entomologie-an-den-insektenforscher-und-evolutionsbiologen-rolf-beutel |titel=Verleihung des Ernst-Jünger-Preises für Entomologie an den Insektenforscher und Evolutionsbiologen Rolf Beutel |werk=naturkundemuseum-bw.de |hrsg=Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart |datum=2019-09-27 |sprache=de |abruf=2022-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023 – [[Ulrike Aspöck]], Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{IDW-online|ID=821184|Autor=Meike Rech|Titel=Die Insektenforscherin Univ.-Prof. Dr. Ulrike Aspöck wurde mit dem Ernst-Jünger-Preis für Entomologie ausgezeichnet|Institution=Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart|Datum=22.&amp;amp;nbsp;September 2023|Abruf=23.&amp;amp;nbsp;September 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/pdf/aktuelle_ausschreibungen/EJP_Ausschreibung_2007.pdf Ernst-Jünger-Preis für Entomologie – Ausschreibung für das Jahr 2007 (pdf)] (338 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-ulm.de/uui/2001/nr245.htm#4 Detlef Bückmann: &#039;&#039;Erstaunliche Formen. Ernst-Jünger-Preis für Professor Funke&#039;&#039;. In: &#039;&#039;uni ulm intern&#039;&#039;, Nr. 245/Mai 2001]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1168634318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:ErnstJungerPreis fur Entomologie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernst Jünger|Preis fur Entomologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Zoologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologiepreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann-Peter-Hebel-Medaille&amp;diff=2353021</id>
		<title>Johann-Peter-Hebel-Medaille</title>
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		<updated>2025-06-16T11:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: Sortierung (Hilfe:Kategorien#4. Regel: Sonderzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Johann-Peter-Hebel-Medaille&#039;&#039;&#039; war ein Preis für Autoren und andere [[Multiplikator (Werbung)|Multiplikatoren]] der [[Alemannische Dialekte|alemannischen Mundart]] besonders aus dem [[Hegau]] im Süden [[Baden-Württemberg]]s. Sie ist benannt nach dem alemannischen Mundartdichter [[Johann Peter Hebel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medaille wurde seit 1991 jährlich von der &#039;&#039;Gruppe Hegau&#039;&#039; der [[Muettersproch-Gsellschaft]] verliehen. Die Preisträger sind „Persönlichkeiten, die sich besonders um die alemannische Mundart verdient gemacht haben“. Die Preisträger stammen aus dem Hegau und anderen Gebieten der alemannischen Mundart. Die Preisverleihung fand traditionell statt am Weihnachtstag im &#039;&#039;Kulturzentrum GEMS&#039;&#039; in [[Singen (Hohentwiel)|Singen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger ==&lt;br /&gt;
* 2013: Peter Filz, Musiker und Fastnachter ([[Zizenhausen]])&lt;br /&gt;
* 2011: Stefan Pflaum, Komponist und Musiker, [[Schallstadt|Schallstadt-Wolfenweiler]]&lt;br /&gt;
* 2010: Wolfgang Lechler, Autor von „Mir schwätzed andersch“, [[Überlingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/Hueter-ueberlieferter-Woerter;art372458,4641344 |wayback=20160222020350 |text=&#039;&#039;Hüter überlieferter Wörter&#039;&#039; (Südkurier, 22. Dezember 2010)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: Hans-Peter Jehle, langjähriger Präsident der „[[Narrenvereinigung Hegau-Bodensee]]“, [[Gottmadingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedkurier.de/archiv/region/kreis-konstanz/gottmadingen/art1360084,4087703 &#039;&#039;Der Narren-Biolek&#039;&#039;], Südkurier, 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: [[Luise Katharina Meier]], genannt „S’ Breite Lieseli“, Dialektdichterin, [[Feuerbach (Kandern)|Kandern-Feuerbach]]&lt;br /&gt;
* 2007: Wolfgang Miessmer, Sänger, [[Seelbach (Schutter)|Seelbach]]&lt;br /&gt;
* 2006: Walter Möll, Präsident der „Muettersproch-Gsellschaft“, Singen&lt;br /&gt;
* 2005: [[Sigrun Mattes]], Leiterin der „Mundartbühne Hegau“, Singen&lt;br /&gt;
* 2004: Heidi Knoblich, Dialektdichterin, [[Zell im Wiesental]]&lt;br /&gt;
* 2003: Alfred Richli und Heinz Gallmann, Initiant bzw. Koautor des „Schaffhauser Mundartwörterbuch“, [[Schaffhausen]] (CH)&lt;br /&gt;
* 2002: Klaus Poppen, Präsident der Muettersproch-Gsellschaft, [[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
* 2001: Karl Glunk, Zunftmeister der Poppele-Zunft, Singen&lt;br /&gt;
* 2000: Frank Dietsche, Liedermacher, [[Schliengen|Schliengen-Obereggenen]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Uli Führe]], Liedermacher, [[Buchenbach]]&lt;br /&gt;
* 1998: Werner Richter, Dialektdichter, [[Grenzach-Wyhlen]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Rosemarie Banholzer]], Dialektdichterin, [[Konstanz]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[Bruno Epple]], Dialektdichter, Öhningen-Wangen&lt;br /&gt;
* 1995: [[Walter Fröhlich]], Dialektdichter, Singen&lt;br /&gt;
* 1994: Franz Götz, Präsident „Fasnachtsmuseum [[Schloss Langenstein|Langenstein]]“&lt;br /&gt;
* 1993: Helmut Mattes, Leiter der „Mundartbühne Hegau“, Singen&lt;br /&gt;
* 1992: Jakob Brütsch, Dialektdichter&lt;br /&gt;
* 1991: Hans Flügel, Dialektdichter, Singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Johann-Peter-Hebel-Preis]]&lt;br /&gt;
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette|Johann-Peter-Hebel-Plakette]]&lt;br /&gt;
* [[Alemannischer Literaturpreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannisch.de/gruppen/rg_hegau/hegau.htm Internetseite der Regionalgruppe Hegau der Muettersproch-Gsellschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:JohannPeterHebelMedaille}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alemannisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachpreis (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Singen (Hohentwiel))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Peter Hebel als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionale Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Deutsche Sprache)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kategorie:Eisenbahnunfall_in_Australien&amp;diff=2856634</id>
		<title>Kategorie:Eisenbahnunfall in Australien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kategorie:Eisenbahnunfall_in_Australien&amp;diff=2856634"/>
		<updated>2025-06-16T08:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: -Kategorie:Ereignis in Australien : unnötig wegen Kategorie:Verkehrsunglück in Australien&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kategorie Schienenverkehr}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rail transport accidents in Australia|Eisenbahnunfälle in Australien}}&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahnunfall nach Staat|Australien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Australien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsunglück in Australien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aufstand_der_Sokehs&amp;diff=1129452</id>
		<title>Aufstand der Sokehs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aufstand_der_Sokehs&amp;diff=1129452"/>
		<updated>2025-06-16T08:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: sort&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT = Aufstand der Sokehs&lt;br /&gt;
|TEILVON =&lt;br /&gt;
|BILD =&lt;br /&gt;
|BILDBREITE =&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG =&lt;br /&gt;
|DATUM = 18. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|DATUMBIS = Februar 1911&lt;br /&gt;
|ORT = [[Deke Sokehs|Dschokadsch]]/[[Pohnpei]], [[Karolinen]]&lt;br /&gt;
|CASUS =&lt;br /&gt;
|GEBIETE =&lt;br /&gt;
|AUSGANG = deutscher Sieg&lt;br /&gt;
|FOLGEN = 17 Sokehs hingerichtet, ca. 450 Sokehs Stammesangehörige deportiert&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1 = [[Datei:No flag.svg|20px]] Sokehs&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2 = {{DEU-1871|WIDTH=20}}&lt;br /&gt;
* [[Datei:Reichskolonialflagge.svg|20px]] [[Deutsch-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1=Jomatau&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Sou Madau&#039;&#039; Samuel&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2=&amp;lt;small&amp;gt;bis zum 10. Januar 1911:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Max Girschner&amp;lt;br /&amp;gt;[[Karl Kammerich]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;ab dem 10. Januar 1911:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hermann Kersting (Afrikaforscher)|Hermann Kersting]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Edgar von Spiegel von und zu Peckelsheim|Edgar von Spiegel]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Waldemar Vollerthun]]&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=ca. 250 Kämpfer&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2=fünf Kriegsschiffe&amp;lt;br /&amp;gt;745 [[Kaiserliche Marine|Marineangehörige]]&amp;lt;br /&amp;gt;ca. 200 [[Melanesien|melanesische]] Polizeisoldaten&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Morlang: &#039;&#039;Rebellion in der Südsee.&#039;&#039; Christoph Links Verlag, Berlin 2010, S. 9, ISBN 978-3-86153-604-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VERLUSTE1 = 6–10 Gefallene&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Morlang: &#039;&#039;Rebellion in der Südsee.&#039;&#039; Christoph Links Verlag, Berlin 2010, S. 10, ISBN 978-3-86153-604-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;17 Exekutierte&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2 = 12 Gefallene/Getötete&amp;lt;br /&amp;gt;16 Verwundete&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schultz-Naumann: &#039;&#039;Unter Kaisers Flagge. Deutschlands Schutzgebiete im Pazifik und in China einst und heute.&#039;&#039; Universitas, München 1985, ISBN 3-8004-1094-X, S.&amp;amp;nbsp;139&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|NOTIZEN =&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;[[Liste der Aufstände in den deutschen Kolonien|Aufstände in den deutschen Kolonien]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Aufstand der Sokehs&#039;&#039;&#039; begann am 18. Oktober 1910 auf der zu den [[Karolinen]] gehörigen Insel [[Pohnpei]], zu der Zeit als &#039;&#039;Ponape&#039;&#039; Teil [[Deutsch-Neuguinea]]s, und war eine [[Aufstand|Rebellion]] gegen die dortige [[deutsche Kolonialherrschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Pohnpei war mit dem [[Deutsch-Spanischer Vertrag 1899|Deutsch-Spanischen Vertrag von 1899]] durch Verkauf in deutschen Besitz übergegangen und Sitz des [[Bezirk Ponape|Bezirks Ponape]]. Zu dieser Zeit lebten ungefähr 3000 Menschen auf der Insel. Als der deutsche Vizegouverneur [[Victor Berg]] 1907 verstarb, nahm einer seiner Nachfolger, der Bezirksamtmann [[Georg Fritz (Publizist)|Georg Fritz]], eine umfangreiche Umorganisation des bis dahin existierenden [[Lehnswesen]]s auf der Insel vor. Das Landeigentum war bis dahin die ausschließliche Domäne der Häuptlinge, die ihren Stammesmitgliedern gemeinsame Parzellen zugeteilt hatten. Der Grundbesitz ging nun von den bisherigen Lehnsherren an die Stammesmitglieder über, die die Flächen tatsächlich bewirtschaftet hatten. Pachtzahlungen oder Ähnliches wurden dafür nicht fällig. Allerdings mussten alle männlichen Einwohner im Alter von 16 bis 45 Jahren insgesamt 15 Tage jährlich in einen Arbeitsdienst der deutschen Kolonialadministration treten. Die bisherigen Lehnsherren erhielten eine Befreiung von dieser Dienstpflicht sowie eine Entschädigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen provozierten umfangreichen Widerstand, der jedoch durch das Eintreffen der &#039;&#039;[[Jaguar (Schiff, 1899)|Jaguar]]&#039;&#039; am 25. November 1908 mit einer Polizeitruppe zunächst abebbte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1909 ernannte das [[Reichskolonialamt]] den Regierungsrat [[Gustav Boeder]] zum neuen Vizegouverneur auf Pohnpei. Boeder, der bereits in [[Deutsche Kolonie Togo|Deutsch-Togo]] Erfahrungen in der Kolonialverwaltung gesammelt hatte und für sein rücksichtsloses und brutales Vorgehen berüchtigt war, wollte das neue System unnachgiebig durchsetzen, während sein Amtsvorgänger Fritz zuvor noch auf Verhandlungen gesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbruch des Aufstands ==&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 1910 erließ Boeder Anweisungen für forcierte Straßenbauarbeiten unter harten Leistungsanforderungen der Zwangsverpflichteten sowie unter Androhung schwerer Strafen bei Nichtbefolgung. Die Aufsicht über die Arbeiten lag bei zwei deutschen Aufsehern und dem lokalen Häuptling Samuel, der den Rang eines &#039;&#039;Sou Madau&#039;&#039; ({{deS}} &#039;&#039;Meister des Ozeans&#039;&#039;, {{enS}} &#039;&#039;Master of the Ocean&#039;&#039;) bekleidete. Als am 19. Oktober beim Bau einer Straße auf [[Deke Sokehs|Dschokadsch]] ({{Coordinate |NS=6/58/10/N |EW=158/11/15/E |text=DMS| name=Dschokadsch |type=isle|region=FM-PNI}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geographic.org/geographic_names/name.php?uni=-5059466&amp;amp;fid=1822&amp;amp;c=federated_states_of_micronesia Insel Dschokadsch – Federated States of Micronesia - auf der Webpage &#039;&#039;Geographical Names&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;), einer kleinen, nördlich von Ponape gelegenen Insel, ein junger Sokeh sich den Weisungen eines Aufsehers widersetzte und deshalb bestraft wurde, legten die Sokeh am nächsten Tag die Arbeit nieder. Initiiert wurde der Streik von dem lokalen Häuptling Jomatau. Als Boeder die Widerspenstigen vor Ort „zur Räson“ bringen wollte, wurden er, sein Sekretär, die beiden Aufseher und vier einheimische Bootsruderer von den Sokeh-Arbeitern erschossen oder erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Polizeisoldat der Polizeitruppe Deutsch-Neuguinea um 1910, feldmarschmäßig in Sommeruniform. Zeitgenössische Darstellung.jpg|mini|Polizeisoldat der Polizeitruppe Deutsch-Neuguinea um 1910, feldmarschmäßig in Sommeruniform. Zeitgenössische Darstellung]]&lt;br /&gt;
Die übrigen Deutschen auf Pohnpei flüchteten daraufhin nach [[Kolonia]] und verschanzten sich dort zusammen mit den Polizeisoldaten der [[Polizeitruppe Deutsch-Neuguinea]] und weiteren ca. 400 einheimischen Kriegern, die treu zur Kolonialverwaltung standen. Allerdings gab es in der Folge keinen Angriff der Aufständischen auf die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Gegenmaßnahmen ===&lt;br /&gt;
Am 26. November gelang es den Eingeschlossenen, Kontakt zur Außenwelt herzustellen, als der Dampfer &#039;&#039;Germania&#039;&#039; der [[Jaluit-Gesellschaft]] planmäßig Pohnpei anlief und nach nur zwei Stunden Aufenthalt nach [[Rabaul]], dem Hauptort der Kolonie Deutsch-Neuguinea, weiterfuhr. Die &#039;&#039;Germania&#039;&#039; kehrte am 5. Dezember mit 68 weiteren melanesischen Polizeisoldaten unter dem Kommando des Oberleutnants zur See [[Edgar von Spiegel von und zu Peckelsheim|Edgar von Spiegel]] nach Pohnpei zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Garzke: &#039;&#039;Der Aufstand in Ponape und seine Niederwerfung durch S.M. Schiffe Emden, Nürnberg, Cormoran, Planet&#039;&#039;. In:  Marine Rundschau. Wissenschaftliche Zeitschrift für Marinefragen. Hrsg. vom Nachrichtenbureau des Reichs-Marine-Amts, 22. Jg., 6. Heft 1911, S. 703 – 738 (insbes. S. 711, 717); Edgar von Spiegel: &#039;&#039;Meere, Inseln, Menschen. Vom Seekadetten zum U-Boot-Kommandanten&#039;&#039;. Verlag August Scherl, Berlin 1934, S. 168–197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr folgte am 13. Dezember der Dampfer &#039;&#039;Star&#039;&#039; mit noch einmal 70 Polizeisoldaten&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Morlang: [http://www.traditionsverband.de/download/pdf/polizeitruppe.pdf Die Polizeitruppe Deutsch-Neuguineas 1887–1914] (PDF-Datei; 80&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;  und am 19. Dezember der [[Kleiner Kreuzer|Kleine Kreuzer]] &#039;&#039;[[Cormoran (Schiff, 1893)|Cormoran]]&#039;&#039; mit seiner Artilleriebewaffnung. Die &#039;&#039;Germania&#039;&#039; fuhr kurz darauf zunächst nach [[Yap (Insel)|Yap]] weiter, um dort mittels der Kabelverbindung Kontakt mit dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] herzustellen. In der Antwort, die am 28. Dezember eintraf, wurde die Entsendung der Kreuzer &#039;&#039;[[Emden (Schiff, 1909)|Emden]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Nürnberg (Schiff, 1908)|Nürnberg]]&#039;&#039; zugesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa 250 aufständischen Sokehs, die mit [[Remington Arms|Remington]]- und [[Winchester Repeating Arms Company|Winchester]]-Gewehren und Revolvern bewaffnet waren, hatten sich auf ein felsiges Gebiet auf Dschokadsch zurückgezogen. Am 3. Januar 1911 traf das Vermessungsschiff [[Planet (Schiff, 1905)|&#039;&#039;Planet&#039;&#039;]] ein und half bei der Vermessung und Erkundung möglicher Landeplätze um die Insel herum. Die Zwischenzeit wurde weiterhin genutzt, um die Polizeisoldaten militärisch auszubilden. Der [[Schoner]] &#039;&#039;[[Orion (Schiff, 1909)|Orion]]&#039;&#039; der Jaluit-Gesellschaft wurde ab dem 7. Januar durch die Kolonialregierung beschlagnahmt, und leicht bewaffnet als Wachschiff eingesetzt. Bereits am 4. Januar war die &#039;&#039;Nürnberg&#039;&#039; mit dem neuen Bezirksamtmann für Ponape [[Hermann Kersting (Afrikaforscher)|Hermann Kersting]] in Yap eingetroffen und traf mit der &#039;&#039;Emden&#039;&#039; unter dem Kommando von [[Waldemar Vollerthun]] in [[Chuuk (Atoll)|Truk]] zusammen, um die weitere Lage zu besprechen und den Einsatz zu planen. In der Folge setzten beide Schiffe ihre Reise nach Pohnpei fort und trafen am Morgen des 10. Januar dort ein. Vollerthun übernahm als dienstältester Offizier das Kommando über alle dortigen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sokehs Rebellion - German Column.jpg|mini|Kolonne melanesischer Polizeisoldaten zur Bekämpfung des Sokehs-Aufstands.]]&lt;br /&gt;
Am 13. Januar wurde der Angriff auf Dschokadsch schließlich mit der Beschießung der Insel durch die deutschen Schiffe eingeleitet. Es folgte ein Angriff des Landungskorps von der &#039;&#039;Nürnberg&#039;&#039; auf das Hochplateau. Bis Ende Januar wurden weite Teile der Insel Dschokatsch nach Aufständischen abgesucht, ohne jedoch die Anführer und deren Kerntruppe ausfindig machen zu können. In der Zwischenzeit mussten die deutschen Schiffe aus [[Qingdao|Tsingtau]] mit Kohle und weiterem Nachschub versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unternehmung gegen Nankiop.jpg|mini|Karte der Unternehmung gegen Nankiop am 26. Januar 1911.]]&lt;br /&gt;
Ende Januar erhielten die Deutschen die Nachricht, dass die Anführer mit etwa 100 verbliebenen Aufständischen den Hügel Nankiop besetzt und stark ausgebaut hatten. Am 26. Januar erfolgte der deutsche Angriff auf die Stellung von zwei Seiten mit einem Landungskorps der &#039;&#039;Emden&#039;&#039; und einem von &#039;&#039;Nürnberg&#039;&#039; und &#039;&#039;Cormoran&#039;&#039; jeweils unterstützt von Polizeisoldaten. Beim Sturm auf die Stellung gab es mehrere Tote auf deutscher Seite, die Gegner konnten allerdings erneut entkommen. Die Sokehs gingen zu einer [[Guerillataktik]] über, die Deutschen unter Führung von Hermann Kersting, dem neu ernannten Vize-Gouverneur, reagierten mit einer [[Verbrannte Erde|Taktik der verbrannten Erde]] mit dem Abholzen des unübersichtlichen Geländes, der Einäscherung mehrerer Dörfer und dem Abernten der Felder. Diese Taktik zeigte offenbar Wirkung, sodass sich Anfang Februar eine zunehmende Anzahl der Rebellen ergab. Am 13. Februar ergaben sich dann auch &#039;&#039;Sou Madau&#039;&#039; Samuel und Jomatau mit ihren verbliebenen Anhängern und den übrigen Waffen und Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Ein aus dem Kommandanten der &#039;&#039;Planet&#039;&#039; und einem Vertreter der Zivilverwaltung auf Ponape gebildetes Gericht verurteilte am 23. Februar die an den Ermordungen vom 18. Oktober 1910 beteiligten 15 Sokehs zum Tod, darunter auch Samuel und Jomatau. Weitere Urteile für andere Beschuldigte lauteten auf Zwangsarbeit oder Deportation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Todesstrafe|Todesurteile]] wurden am folgenden Tag durch die melanesische Polizeitruppe vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Kriegsschiffe verließen in der Folge bis zum 1. März Pohnpei, bereits am 26. Februar war SMS &#039;&#039;Condor&#039;&#039; eingetroffen, um die Überwachung der Insel fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deportation der ersten 172 Gefangenen auf die Insel Yap führte das Versorgungsschiff &#039;&#039;[[Titania (Schiff, 1895)|Titania]]&#039;&#039; durch, in der Folge wurden zwei nach Yap verbrachte Sokehs erschossen. Der Aufstand kostete insgesamt 35 Menschenleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Massengrab von Sokehs|Grabstelle]] der 15 Sokehs auf Pohnpei gilt heute als Denkmal ({{Coordinate |NS=6/58/10/N |EW=158/12/17.5/E |text=DMS| name=Sokehs Mass Grave Site |type=landmark|region=FM-PNI}}&amp;lt;ref&amp;gt;Sokehs Mass Grave, Komwonlaid, Kolonia. Veröffentlicht auf der Webpage des &#039;&#039;Pohnpei State Historic Preservation Office&#039;&#039; [https://hpo.pohnpeistate.gov.fm/sokehs-mass-grave/ Link]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Grabstätte bestand 1976 nur aus einem Felsen und zwei Betelnusspalmen, die das ansonsten von Unkraut überwucherte, 5 × 5 m große Grab markierten. Sie wurde 1999 (nach der Unabhängigkeit der Föderierten Staaten von Mikronesien 1986/1991) als nationales Denkmal wiederhergestellt. Die restlichen Sokehs, etwa 450, wurden nach [[Babelthuap]] exiliert, ihr Grundbesitz verstaatlicht, und die Männer mussten in den Phosphat-Minen auf [[Angaur]] Zwangsarbeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mmberriz.com/article_catholic_church_palau.php | wayback=20081120210210 | text=The Catholic Church In Palau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Online-Artikel [http://www.angelfire.com/gundam/japanese_empire/altjap/nanyo.htm &#039;&#039;The Nan-yô Gunto Special Prefecture&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; leisten. Nach dem Ende Deutsch-Neuguineas konnten die Sokehs wieder nach Ponape zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Micronesian Seminar: {{Webarchiv|url=http://www.micsem.org/photos/sokehs/intro.htm |wayback=20170613013538 |text=The Sokehs Rebellion |archiv-bot=2023-03-11 03:05:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde der Todestag des Anführers Soumadau en Sokehs von der Regierung von Pohnpei zum Feiertag erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Deutsche Marine im Sokeh-Aufstand&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 StateLibQld 1 55044 Cormoran (ship).jpg|Die &#039;&#039;[[Cormoran (Schiff, 1893)|Cormoran]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv DVM 10 Bild-23-61-13, Kleiner Kreuzer &amp;quot;SMS Emden I&amp;quot;.jpg|Die &#039;&#039;[[Emden (Schiff, 1909)|Emden]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 SMS Nürnberg Seitenlinie.jpg|Die &#039;&#039;[[Nürnberg (Schiff, 1908)|Nürnberg]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 SMS Planet (1905).JPG|Die &#039;&#039;[[Planet (Schiff, 1905)|Planet]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Aufstände in den deutschen Kolonien und Schutzgebieten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historisch ===&lt;br /&gt;
* Golf Dornseif: &#039;&#039;Ponape und die Dschokadsch Rebellion 1910.&#039;&#039; [https://www.yumpu.com/de/document/read/3883694/lesen-golf-dornseif online] (abgerufen am 6. April 2021).&lt;br /&gt;
* Garzke: &#039;&#039;Der Aufstand in Ponape und seine Niederwerfung durch S.M. Schiffe Emden, Nürnberg, Cormoran, Planet&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Marine Rundschau. Wissenschaftliche Zeitschrift für Marinefragen&#039;&#039;. Hrsg. vom Nachrichtenbureau des Reichs-Marine-Amts, 22.&amp;amp;nbsp;Jg., 6. Heft&amp;amp;nbsp;1911, S.&amp;amp;nbsp;703–738.&lt;br /&gt;
* [[Edgar von Spiegel von und zu Peckelsheim|Edgar von Spiegel von und zu Peckelsheim:]] &#039;&#039;Kriegsbilder aus Ponape. Erlebnisse eines Seeoffiziers im Aufstande auf den Karolinen.&#039;&#039; [[Union Deutsche Verlagsgesellschaft]], Stuttgart, Berlin, Leipzig 1912 (Reprint Wolfenbüttel 2013).&lt;br /&gt;
* Edgar von Spiegel von und zu Peckelsheim: &#039;&#039;Meere, Inseln, Menschen. Vom Seekadetten zum U-Boot-Kommandanten&#039;&#039;. Verlag [[August Scherl]], Berlin 1934, S.&amp;amp;nbsp;168–197.&lt;br /&gt;
* Richard Weidinger: &#039;&#039;Schwan der Südsee. S.M.S. „Cormoran“ in der Südsee 1909.&#039;&#039; Marine-Tagebuch und Erinnerungen. [[Klaus Franken (Bibliothekar)|Klaus Franken]] (Hrsg.). Revierbuch Verlag, Essen 2023, ISBN 978-3-947320-09-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftlich ===&lt;br /&gt;
* Helmut Christmann, Peter Hempenstall und Dirk Anthony Ballendorf: &#039;&#039;Die Karolinen-Inseln in deutscher Zeit: eine kolonialgeschichtliche Fallstudie&#039;&#039;. LIT, Münster 1991, ISBN 978-3-89473-118-2. Dort: S. 125–142.&lt;br /&gt;
* Peter Sack: &#039;&#039;The ‚Ponape Rebellion‘ and the Phantomisation of History&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Journal de la Société des océanistes&#039;&#039; 104, 1997, S.&amp;amp;nbsp;23–38. [http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/jso_0300-953x_1997_num_104_1_2011 Link].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sokehs Rebels Mass Grave Site rehabilitation: final project report, ed. Pohnpei (Micronesia)&#039;&#039;. Office of Historic Preservation and Cultural Affairs / United States. National Park Service. Pacific Great Basin Support Systems Office, Pohnpei State Government 1999.&lt;br /&gt;
* Thomas Morlang: &#039;&#039;Grausame Räuber, die wir waren&#039;&#039;, erschienen in [[Die Zeit|der Zeit]] (Nr. 39) vom 23.&amp;amp;nbsp;September 2010, S.&amp;amp;nbsp;22 [http://www.zeit.de/2010/39/Kolonie-Ponape Link].&lt;br /&gt;
* Thomas Morlang: &#039;&#039;Rebellion in der Südsee. Der Aufstand auf Ponape gegen die deutschen Kolonialherren 1910/11.&#039;&#039; Christoph Links Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-604-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarisch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sibylle Knauss]]: &#039;&#039;Die Missionarin.&#039;&#039; Roman. Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 1997, ISBN 3-455-03866-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Fotodokumentation &#039;&#039;The Sokehs Rebellion&#039;&#039; auf der Webpage &#039;&#039;Micronesian Seminar&#039;&#039; [http://www.micsem.org/photos/sokehs/intro.htm Link] April 2003.&lt;br /&gt;
* Aleksandr Sirota: &#039;&#039;Sokehs Island against the German Empire.&#039;&#039; 5. März 2021. Artikel auf der Webpage &#039;&#039;Warspot.net&#039;&#039; [https://warspot.net/313-sokehs-island-against-the-german-empire Link]. Abgerufen am 7. April 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in Australien und Ozeanien|Sokehs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand (20. Jahrhundert)|Sokehs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Föderierte Staaten von Mikronesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis in den Föderierten Staaten von Mikronesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Kolonialgeschichte (Ozeanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liste_der_r%C3%B6misch-germanischen_Kriege&amp;diff=2904285</id>
		<title>Liste der römisch-germanischen Kriege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liste_der_r%C3%B6misch-germanischen_Kriege&amp;diff=2904285"/>
		<updated>2025-06-16T08:17:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: sort&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Liste der römisch-germanischen Kriege&#039;&#039;&#039; ist die chronologische Aufzählung der kriegerischen Handlungen zwischen dem [[Römisches Reich|Römischen Reich]] und verschiedenen [[Germanen|germanischen Verbänden]] zwischen 220 v.&amp;amp;nbsp;Chr. und 600 n.&amp;amp;nbsp;Chr., das heißt von der Zeit der späten [[Römische Republik|Republik]] bis zur [[Spätantike]] und [[Völkerwanderungszeit]]. Die Natur dieser Kriege variierte zwischen römischen Eroberungen, germanischen Aufständen und, ab dem späten 2. Jahrhundert n. Chr., germanischen Invasionen ins Kerngebiet des Reichs, der [[Apenninhalbinsel|Italia]]. Die Serie von Konflikten und römische [[Bürgerkrieg]]e führten im 5. Jahrhundert im Zuge der [[Völkerwanderung|Großen Völkerwanderung]] zum [[Untergang des Römischen Reiches|Untergang des Weströmischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie ==&lt;br /&gt;
; vor 200 v. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Olbia]], ca. 220 v. Chr.&lt;br /&gt;
; 200 v. Chr. – 100 v. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Kimbernkriege]], 113–101 v. Chr.&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Noreia]] 113 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Theodor Mommsen: History of Rome&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=http://italian.classic-literature.co.uk/history-of-rome/04-the-revolution/ebook-page-67.asp |title=History of Rome: Book IV – The Revolution |last=Mommsen |first=Theodor |page=67 |accessdate=2009-04-18 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Agen]] 107 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mommsen&amp;quot;&amp;gt;[[Theodor Mommsen]]: [http://books.google.de/books?id=PX0PAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA178 &#039;&#039;Römische Geschichte.&#039;&#039; Band 2. &#039;&#039;Von der Schlacht von Pydna bis auf Sullas Tod.&#039;&#039;] 3. Auflage Weidmann, Berlin 1861, S.&amp;amp;nbsp;178.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Arausio]] 105 v. Chr.&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Aquae Sextiae]] 102 v. Chr.&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Vercellae]] 101 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mosssman&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |title= History of Rome|last=Mossman |first= Theodor|year= 1908|publisher=Charles Scribner’s Sons |location= New York |page=71 |url=http://italian.classic-literature.co.uk/history-of-rome/04-the-revolution/ebook-page-71.asp |accessdate=9. Oktober 2009 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
; 100 v. Chr. – 1 v. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Schlacht im Elsass]] 58 v. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Schlacht an der Sambre (57 v. Chr.)|Schlacht an der Sambre]] 57 v. Chr.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Clades Lolliana]]&#039;&#039; 16 v. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Drusus-Feldzüge]] 12–8 v. Chr.&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Arbalo]] 11 v. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Elbe-Überquerung Ahenobarbus]] 3 v. Chr.&lt;br /&gt;
; 1 – 100 n. Chr.&lt;br /&gt;
* [[Immensum bellum]] 1–5&lt;br /&gt;
* [[Marbod-Feldzug 6 n. Chr.|Marbod-Feldzug]] (abgebrochen) 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Varusschlacht|Schlacht im Teutoburger Wald]] 9&lt;br /&gt;
* [[Germanicus-Feldzüge]] 14–16&lt;br /&gt;
** [[Marserfeldzug 14 n. Chr.|Marserfeldzug]] 14&lt;br /&gt;
** [[Feldzug gegen die Chatten Frühjahr 14 n.Chr.|Feldzug gegen die Chatten]] Frühjahr 15&lt;br /&gt;
** [[Röm. Sieg gegen die Marser Frühjahr 15 n.Chr.|Röm. Sieg gegen die Marser]] Frühjahr 15&lt;br /&gt;
** [[Feldzug gegen die Brukterer Sommer 15 n.Chr.|Feldzug gegen die Brukterer]] Sommer 15&lt;br /&gt;
** [[Schlacht an der Weser Sommer 15 n.Chr.|Schlacht an der Weser]] Sommer 15&lt;br /&gt;
** [[Schlacht an den Pontes longi]] Herbst 15&lt;br /&gt;
** [[Feldzug gegen die Chatten Frühjahr 16 n.Chr.|Feldzug gegen die Chatten]] Frühjahr 16&lt;br /&gt;
** [[Entsetzung Aliso Frühjahr 16 n.Chr.|Entsetzung Aliso]] Frühjahr 16&lt;br /&gt;
** [[Strafexpedition gegen Angrivarier 16 n.Chr.|Strafexpedition gegen Angrivarier]] Sommer 16&lt;br /&gt;
** [[Idistaviso|Schlacht bei Idistaviso]] 16&lt;br /&gt;
** [[Schlacht am Angrivarierwall]] 16&lt;br /&gt;
* [[Schlacht im Baduhenna Wald]] 28&lt;br /&gt;
; 100 – 200&lt;br /&gt;
* [[Markomannenkriege]] 166–180&lt;br /&gt;
; 200 – 300&lt;br /&gt;
* [[Reichskrise des 3. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
** [[Harzhornereignis]] ca. 235&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Philippopolis (250)|Schlacht von Philippopolis]] 250&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jordanes]]: &#039;&#039;[http://www.earth-history.com/Europe/Goths/jordanes-goths-04-3rdcentury.htm The Goths in the Third Century AD]&#039;&#039; in: [http://books.google.com/books?id=rXh8g34W-qwC&amp;amp;hl=en&amp;amp;source=gbs_navlinks_s &#039;&#039;THE ORIGIN AND DEEDS OF THE GOTHS&#039;&#039;], übersetzt von Charles C. Mierow, earth-history.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Abrittus]] 251&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Mediolanum]] 259&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Augusta Vindelicorum]] 260&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei den Thermopylen (267)|Schlacht bei den Thermopylen]] 267&lt;br /&gt;
** [[Belagerung von Mainz (268)|Belagerung von Mainz]] 268&lt;br /&gt;
** [[Schlacht am Lacus Benacus]] 268&lt;br /&gt;
** [[Belagerung von Augustodunum Haeduorum]] 269&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Naissus]] 269&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Placentia]] 271&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Fano]] 271&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Pavia (271)|Schlacht bei Pavia]] 271&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Châlons]] 274&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Langres]] 298&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Vindonissa]] 298&lt;br /&gt;
; 300 – 400&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Senonae]] 356&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Autun]] 356&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Reims]] 356&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Brumath]] 356&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Argentoratum]] 357&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Solicinium]] 367&lt;br /&gt;
* [[Große Verschwörung]] 367–368&lt;br /&gt;
* [[Gotenkrieg (376–382)]]&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Willows]] 377&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Adrianopel (378)|Schlacht von Adrianopel]] 378&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Thessaloniki]] 380&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Argentovaria]] 378&lt;br /&gt;
* [[Massaker von Thessaloniki]] 390&lt;br /&gt;
* [[Schlacht am Frigidus]] 394&lt;br /&gt;
; 400 – 500&lt;br /&gt;
* [[Gotenkrieg (402–403)]]&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Pollentia]] 402&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Verona]] 403&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Florence]] 405&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heather 205&amp;quot;&amp;gt;Peter Heather: &#039;&#039;The Goths&#039;&#039;, S.&amp;amp;nbsp;205, ISBN 978-0-631-20932-4 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Faesulae]] 405&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Jaques: &#039;&#039;[http://books.google.com/books?id=Dh6jydKXikoC&amp;amp;hl=en&amp;amp;source=gbs_navlinks_s Dictionary of Battles and Sieges: F-O.]&#039;&#039; Greenwood Publishing Group, 2007, ISBN 978-0-313-33538-9, S.&amp;amp;nbsp;345 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Mainz]] 406&lt;br /&gt;
* [[Rheinübergang von 406]] 406&lt;br /&gt;
* [[Plünderung Roms (410)|Plünderung Roms]] 410&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Hippo Regius]] 430&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harbottle&amp;quot;&amp;gt;Thomas Benfield Harbottle: &#039;&#039;DICTIONARY OF BATTLES&#039;&#039; – &#039;&#039;From the earliest date to the present time&#039;&#039;, S.&amp;amp;nbsp;13 (englisch; [http://www.ebooksread.com/authors-eng/thomas-benfield-harbottle/dictionary-of-battles-from-the-earliest-date-to-the-present-time-bra/page-13-dictionary-of-battles-from-the-earliest-date-to-the-present-time-bra.shtml online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Narbonne]] 436&lt;br /&gt;
* [[Schlacht auf den Katalaunischen Feldern]] 451&lt;br /&gt;
* [[Plünderung von Aquileia]] 452&amp;lt;ref name=livius&amp;gt;{{cite web |title=Valentinian III |url=http://www.livius.org/va-vh/valentinian/valentinian_iii.htmlVa |publisher=livius.org |accessdate=2012-09-07 |language=en}} {{Toter Link|url=http://www.livius.org/va-vh/valentinian/valentinian_iii.htmlVa}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schlacht am Nedao]] 454&lt;br /&gt;
* [[Plünderung Roms (455)|Plünderung Roms]] 455&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Aylesford]] 455&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Órbigo]] 456&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Arelate]] 458&lt;br /&gt;
* [[Nacht der langen Messer]] ca. 460&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Cartagena (461)|Schlacht von Cartagena]] 461&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Orleans (463)|Schlacht von Orleans]] 463&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Wippedesfleot]] 466&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Bassianae]] 468&amp;lt;ref name=&amp;quot;google1990&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |author= |url=http://books.google.es/books?id=xsQxcJvaLjAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=History+of+the+Goths&amp;amp;hl=no&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=AAh-T_P3LsSp0QXB2-GVDg&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Bassianae%20Dengizich&amp;amp;f=false |title=History of the Goths |publisher=University of California Press |date=13. Februar 1990 |accessdate=5. April 2012 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Seeschlacht bei Kap Bon (468 n. Chr.)|Seeschlacht bei Kap Bon]] 468&lt;br /&gt;
* [[Schlacht an der Bolia]] 469&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Déols]] ca. 469&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Ravenna (476)|Schlacht von Ravenna]] 476&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Mercredesburne]] 485&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Soissons (486)|Schlacht von Soissons]] 486&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Isonzo]] 489&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Verona (489)|Schlacht von Verona]] 489&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Zülpich]] 496&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Mons Badonicus]] ca. 490–517&lt;br /&gt;
; 500 – 600&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Vouillé]] 507&lt;br /&gt;
* [[Schlacht bei Vézeronce]] 524&lt;br /&gt;
* [[Schlacht an der Unstrut]] 531&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Autun]] 532&lt;br /&gt;
* [[Vandalenkrieg (533–534)|Vandalenkrieg]] 533–534&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Ad Decimum]] 533&lt;br /&gt;
** [[Schlacht bei Tricamarum]] 533&lt;br /&gt;
* [[Gotenkrieg (535–554)|Gotenkrieg]] 535–554&lt;br /&gt;
** [[Belagerung Roms (537–538)|Belagerung Roms]] 537–538&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Faventia]] 542&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Mucellium]] 542&lt;br /&gt;
** [[Belagerung von Neapel (542–543)|Belagerung von Neapel]] 542–543&lt;br /&gt;
** [[Plünderung Roms (546)|Plünderung Roms]] 546&lt;br /&gt;
** [[Belagerung Roms (549–550)|Belagerung Roms]] 549–550&lt;br /&gt;
** [[Seeschlacht von Sena Gallica]] 551&lt;br /&gt;
** [[Schlacht von Busta Gallorum|Schlacht von Taginae]] 552&lt;br /&gt;
** [[Schlacht am Mons Lactarius]] 553&lt;br /&gt;
* [[Schlacht am Casilinus]] 554&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Pavia (569–572)|Belagerung von Ticinum]] 569–572&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Deorham]] 577&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Woden&#039;s Burg]] 592&lt;br /&gt;
* [[Schlacht von Raith]] 596&amp;lt;ref&amp;gt;Lachlan Macbean: &#039;&#039;[http://books.google.com/books?id=iGlAOgAACAAJ&amp;amp;hl=en&amp;amp;source=gbs_navlinks_s Kirkcaldy Burgh and Schyre]&#039;&#039; 1924 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Furor teutonicus]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Römer in Germanien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kriege und Schlachten nach Zeitraum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Romischgermanische Kriege}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Kriege|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriege Roms|!Germanische Kriege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Byzanz)|!Germanische Kriege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste (bewaffnete Konflikte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (3. Jahrhundert v. Chr.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (2. Jahrhundert v. Chr.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (1. Jahrhundert v. Chr.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (1. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (2. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (3. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (5. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (6. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.165.243.144</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aufstand_der_Roten_Augenbrauen&amp;diff=382427</id>
		<title>Aufstand der Roten Augenbrauen</title>
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		<updated>2025-06-16T08:13:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;87.165.243.144: sort&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt einen Bauernaufstand. Zum taiwanischen Kunststoffhersteller siehe [[Chi Mei Corporation]].}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Aufstand der Roten Augenbrauen&#039;&#039;&#039; ({{zh|v=赤眉之乱|t=赤眉之亂|p=Chìméi Zhī Luàn}}) war eine [[Liste von Bauernaufständen|Bauernrevolte]] in [[Kaiserreich China|China]], die von [[18]] bis [[27]]&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. dauerte. Sie wurde durch zwei Verlagerungen des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses (Huanghe)]] und die aus den Überschwemmungen resultierende Hungersnot ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturkatastrophe ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit von Kaiser [[Han Pingdi|Ping]] und Reichsverweser [[Wang Mang]] lebten in Nordchina 44 Millionen Menschen, im Süden nur 13,7 (Zählung: August des Jahres 2 n. Chr.). Bald nach diesem Zensus (im Sommer 3, 4 oder 5) brach eine Naturkatastrophe herein: Der Gelbe Fluss teilte seinen Lauf, ein Teil des Wassers floss nun südlich der [[Shandong]]-Halbinsel in den [[Huai-Fluss]]. Zusätzlich verlagerte im Jahr 11 der nördliche Arm seine Mündung (bis dahin bei [[Tianjin]]) südwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschwemmungen führten zu einer Hungersnot und zu Epidemien. Alle diese Katastrophen forderten viele Todesopfer. Es kam zu einer Massenauswanderung in den Süden. Schon zur Zeit des [[Han Wudi|Kaisers Han Wudi]], zu dessen Regierungszeit das Reich stabil gewesen war, brauchte es 23 Jahre, um einen kleineren Deichbruch zu schließen, und hier konnte der südliche Arm des Huanghe erst am 8. April 70 abgeschnitten werden. (Im Jahr 1194 teilte der Huanghe übrigens erneut seinen Lauf.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstandsbeginn bis Tod Wang Mangs ==&lt;br /&gt;
Am schlimmsten war die Situation im von den Wassermassen abgeschnittenen [[Shandong]], wo sich von der Regierung unbemerkt eine schlecht organisierte Armee von Hungernden bildete. Ihr erster Anführer war [[Fan Chong]], der im Jahr 18 binnen Jahresfrist 10.000 Mann hinter sich scharen konnte. Ihm schlossen sich vier weitere Hauptleute an. In diesem Jahr sah sich Kaiser [[Wang Mang]] zum Handeln gezwungen, aber die ausgesandte Armee war erfolglos. Im Jahr 22 schickte er erneut eine Armee nach Shandong, die den Fluss im Winter bei niedrigem Wasserstand überquerte. Sie wurde besiegt, ihr General getötet. Damit hatte Wang Mang die östlichen Provinzen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern hatten ihre Stirn zur Unterscheidung von den kaiserlichen Soldaten mit waschechter Farbe ([[Hennastrauch#Henna|Henna]] oder [[Färberdistel|Safflor]]) rot bemalt und erhielten deshalb den Namen &#039;&#039;Rote Augenbrauen&#039;&#039;. Ansonsten gab es keine Banner, keine militärischen Eigenarten und keine politischen Programme. Ihre Führer gaben sich einfache Titel. Auch die Disziplin dieser Armee war einfach: Wer jemanden tötete, wurde getötet, wer jemanden verletzte, musste ihn entschädigen. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die Roten Augenbrauen eine ideologisch motivierte Sekte waren: Ihr einziges Ziel war es, Auswege aus dem Hunger zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wurde die Armee der Roten Augenbrauen so groß, dass sie sich in drei Abteilungen teilte. Eine davon marschierte im Sommer 22 auf Nanyang (im heutigen [[Henan]]) und verbreitete unter den Grundbesitzern dieser Region Schrecken. [[Liu Yan (Bosheng)|Liu Yan]] alias Liu Bosheng, ein Nachkomme des Gründers der [[Han-Dynastie]] in 8. Generation, baute nun eine Armee auf, um einerseits Wang Mang, andererseits den Roten Augenbrauen entgegentreten zu können. Dabei stützte er sich auf verbündete Kriegsherren sowie auf andere aufständische Banden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liu Bosheng siegte schließlich im Januar oder Februar 23 über die Truppen Wang Mangs, wurde aber nicht zum Kaiser ausgerufen, da seine Verbündeten ihm misstrauten. Stattdessen rief man seinen Cousin [[Han Gengshi|Liu Xuan]] am 7. Juli 23 zum Kaiser einer Han-Dynastie aus. Der neue Kaiser, der sich nun Gengshi nannte, besiegte Wang Mangs Armee erneut, diesmal bei Kunyang. Liu Bosheng ließ er anschließend umbringen. Dann marschierte er auf die Hauptstadt [[Chang’an]], so dass die dortigen Einwohner und Machthaber sich gegen Wang Mang wandten und ihn noch vor dem Eintreffen der Han-Armee töteten. Kurz danach fiel auch die zweite Hauptstadt [[Luoyang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Machtergreifung der Östlichen Han und Aufstandsende ==&lt;br /&gt;
Kaiser Gengshi beging nun drei Fehler:&lt;br /&gt;
# versäumte er es, eine Vereinbarung mit den Roten Augenbrauen zu treffen, deren Armee am Jahresende 23 schon östlich von Luoyang stand. Er empfing zwar die Führer wie Fan Chong und gab ihnen Titel, aber er integrierte sie nicht, womit die Masse der Bauern unzufrieden war.&lt;br /&gt;
# entließ er den jüngeren Bruder Liu Boshengs, [[Han Guangwu di|Liu Xiu]] aus seiner Umgebung. Der konnte nun im Norden etwa 13 % der Bevölkerung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bielenstein (Sinologe)|Hans Bielenstein]]: &#039;&#039;Wang Mang, the restoration of the Han dynasty, and Later Han.&#039;&#039; In: [[Denis Twitchett]], [[Michael Loewe]] (Hrsg.): &#039;&#039;The Cambridge History of China.&#039;&#039; Band 1. Cambridge u.&amp;amp;nbsp;a. 1986, S. 223ff., hier S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; hinter sich bringen und eine eigene Armee aufstellen.&lt;br /&gt;
# verlegte er die Hauptstadt nach [[Chang’an]] und brachte damit seine Anhänger gegen sich auf, die sich in dem Talkessel angesichts der Bedrohung durch die Roten Augenbrauen in der Falle sitzen sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Gengshi kontrollierte so nur noch ungefähr ein Viertel der Bevölkerung, es gab sogar Handgemenge im Palast, und seine Anhänger zogen mit ihren Truppen ab. Im Februar oder März 25 setzten die Roten Augenbrauen den Marionettenkaiser [[Liu Penzi]] ein, ernannten einige der analphabetischen Anführer zu Ministern und rückten auf Chang’an vor. Der Talkessel erwies sich nun tatsächlich als Falle; Kaiser Gengshi wurde gefangen, abgesetzt und schließlich erwürgt (Oktober 25). Die Stadt wurde geplündert, gebrandschatzt und zerstört. Man zerrte die Leiche der ersten Han-Kaiserin [[Lü Zhi]] aus ihrem Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mit diesen Ereignissen bestieg der jüngere Bruder Liu Boshengs, Liu Xiu, am 5. August 25 als [[Han Guangwu di|Kaiser Guangwu]] der Östlichen Han den Kaiserthron. Er wählte [[Luoyang]] zur Hauptstadt und dehnte seinen Machtbereich allmählich aus. In Chang’an hatten die Roten Augenbrauen keinerlei Vorkehrungen getroffen, so dass sie im Winter unter militärischen Rückschlägen, Frost und Schneesturm litten. Bis zum März des Jahres 26 war die Stadt und ihr Umland erschöpft; die Truppen mussten abziehen. Im Oktober 26 kamen sie nach Chang’an zurück und blieben bis Januar 27 dort. Als dann die kaiserliche Armee anrückte, saßen sie, noch dazu geschwächt, in der gleichen Falle wie zuvor Wang Mang und Liu Xuan und ergaben sich Kaiser Guangwu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Bielenstein (Sinologe)|Hans Bielenstein]]: &#039;&#039;Wang Mang, the restoration of the Han dynasty, and Later Han.&#039;&#039; In: [[Denis Twitchett]], [[Michael Loewe]] (Hrsg.): &#039;&#039;The Cambridge History of China.&#039;&#039; Band 1. Cambridge u.&amp;amp;nbsp;a. 1986, S. 223ff. [für den Artikel nicht vollständig ausgewertet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.chinaknowledge.de/History/Terms/chimei.html Darstellung des Aufstandes bei chinaknowledge.de] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernaufstand|Roten Augenbrauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Han-Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:10er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (1. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in China|Roten Augenbrauen]]&lt;/div&gt;</summary>
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