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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siebenb%C3%BCrgenlied&amp;diff=828227</id>
		<title>Siebenbürgenlied</title>
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		<updated>2025-06-08T18:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: /* Entstehung */ Kleine Bearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Siebenbürgenlied&#039;&#039;&#039; ist die Landes[[hymne]] der [[Siebenbürger Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Der Text stammt von dem Schriftsteller und Sprachforscher [[Maximilian Leopold Moltke]] (1819–1894) und war ursprünglich ein Gedicht mit dem Titel „Siebenbürgen, Land des Segens“. Zum Lied wurde das Gedicht erst durch die Vertonung (um 1848) von [[Johann Lukas Hedwig]] (* 5. August 1802 in [[Hălchiu|Heldsdorf]]; † 8. Januar 1849 bei [[Hărman|Honigberg]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Lukas Hedwig in: [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/streitfort/erzaehlung/47345-die-geschichte-des-siebenbuergen_liedes.html Die Geschichte des Siebenbürgen-Liedes] bei siebenbuerger.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist ein Lobgesang auf die Landschaften, Menschen und Geschichte Siebenbürgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hedwig schrieb die Melodie ursprünglich allerdings nicht für das Gedicht Moltkes, sondern für einen Festgesang zur 300-Jahr-Feier des 1545 von [[Apollonia Hirscher]] erbauten Kronstädter Kaufhauses am 28. Oktober 1845. Das Original mit der Handschrift Hedwigs befindet sich heute im Archiv der Kirchengemeinde in Heldsdorf. Das Siebenbürgenlied wird jedoch nicht so gesungen, wie Hedwig es vorschrieb. Auch werden nur die erste, zweite und siebte Strophe gesungen, weil das Absingen des ganzen Liedes zu lange dauern würde. Fehlerhaft werden außerdem oft die beiden letzten Worte des Liedes verstanden: der Eintracht Band. Moltke richtete diesen Verbrüderungsaufruf 1846 an alle Völker Siebenbürgens. Die [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]] und [[Rumänen]] haben sich das Lied jedoch nie zu Eigen gemacht, und so meinen die Siebenbürger Sachsen beim Singen oft nur die Einheit unter sich selbst. Verdreht wird auch gerne der letzte Vers &#039;&#039;und um alle deine Söhne&#039;&#039;. Hier heißt es gesungen meist eher &#039;&#039;und um alle Sachsensöhne&#039;&#039;, was die anderen Völker Siebenbürgens bewusst ausschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liedtext ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;1. Strophe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siebenbürgen, Land des Segens&lt;br /&gt;
:Land der Fülle und der Kraft,&lt;br /&gt;
:mit dem Gürtel der Karpaten&lt;br /&gt;
:um das grüne Kleid der Saaten&lt;br /&gt;
:Land voll Gold und Rebensaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;2. Strophe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siebenbürgen, Meeresboden&lt;br /&gt;
:einer längst verflossnen Flut;&lt;br /&gt;
:nun ein Meer von Ährenwogen,&lt;br /&gt;
:dessen Ufer waldumzogen,&lt;br /&gt;
:an der Brust des Himmels ruht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;3. Strophe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siebenbürgen, Land der Trümmer&lt;br /&gt;
:einer Vorzeit, stark und groß,&lt;br /&gt;
:deren tausendjährige Spuren&lt;br /&gt;
:ruhen noch in deinen Fluren&lt;br /&gt;
:ungeschwächtem Ackerschoß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;4. Strophe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siebenbürgen, grüne Wiege&lt;br /&gt;
:einer bunten Völkerschar!&lt;br /&gt;
:Mit dem Klima aller Zonen,&lt;br /&gt;
:mit dem Kranz von Nationen&lt;br /&gt;
:um des Vaterlands Altar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;5. Strophe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siebenbürgen, grüner Tempel&lt;br /&gt;
:mit der Berge hohem Chor,&lt;br /&gt;
:wo der Andacht Huldigungen&lt;br /&gt;
:steigen in so vielen Zungen&lt;br /&gt;
:zu dem einen Gott empor!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;6. Strophe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siebenbürgen, Land der Duldung&lt;br /&gt;
:jedes Glaubens sichrer Hort,&lt;br /&gt;
:mögst du bis zu fernen Tagen&lt;br /&gt;
:als ein Hort der Freiheit ragen&lt;br /&gt;
:und als Wehr dem freien Wort!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;7. Strophe&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Siebenbürgen, süße Heimat&lt;br /&gt;
:unser teures Vaterland!&lt;br /&gt;
:Sei gegrüßt in deiner Schöne&lt;br /&gt;
:und um alle deine Söhne&lt;br /&gt;
:schlinge sich der Eintracht Band!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Brenndörfer: Siebenbürgenlied ins Rumänische übertragen. [http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/alteartikel/1028-siebenbuergenlied-ins-rumaenische.html Siebenbürgische Zeitung Online, 15. Mai 2002] – Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=qrmOYmr8Ldg Siebenbürgen, Land des Segens | Die Hymne der Siebenbürger Sachsen | Siebenbürgen-Lied | Musik] auf YouTube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=4PIsihWJjb8 Siebenbürgen, Land des Segens (Siebenbürgenlied) - German Anthem of Transylvania] (English Subtitles) auf YouTube&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=d0_inswsJlE Siebenbürgenlied (J.L. Hedwig) - Jugendbachchor Kronstadt] auf YouTube&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siebenburgenlied}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalhymne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siebenbürger Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Orheiu_Bistri%C8%9Bei&amp;diff=1829841</id>
		<title>Orheiu Bistriței</title>
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		<updated>2025-06-06T19:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Erratum plus Korrektur (Kleine Bearbeitung)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
|NameRumänisch         = Orheiu Bistriței&lt;br /&gt;
|NameDeutsch           = Burghalle&lt;br /&gt;
|NameUngarisch         = Óvárhely&lt;br /&gt;
|Wappen                = kein&lt;br /&gt;
|lat_deg = 47&lt;br /&gt;
| lat_min = 5&lt;br /&gt;
| lat_sec = 45.226454&lt;br /&gt;
|lon_deg = 24&lt;br /&gt;
| lon_min = 35&lt;br /&gt;
| lon_sec = 34.732819&lt;br /&gt;
|HistRegion            = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
|Kreis                 = Bistrița-Năsăud&lt;br /&gt;
|Gemeindeart           = Dorf&lt;br /&gt;
|Gemeinde              = [[Cetate (Bistrița-Năsăud)|Cetate]]&lt;br /&gt;
|Höhe                  = 400&lt;br /&gt;
|Fläche                = &lt;br /&gt;
|Gliederung            = &lt;br /&gt;
|Einwohner             = 859&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/romania/localities/bistritanasaud/ Volkszählung in Rumänien 2021] bei citypopulation.de, abgerufen am 11. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Postleitzahl          = RO–427038&lt;br /&gt;
|Bürgermeister         = &lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand    = &lt;br /&gt;
|Partei                = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße       = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt          = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz            = &lt;br /&gt;
|Stadtfest             =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orheiu Bistriței&#039;&#039;&#039; ({{deS|Burghalle}}, {{huS|Óvárhely}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Burichhaln&#039;&#039; oder &#039;&#039;Bürichhaaln&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Haiduc |url=https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/burghalle/ |titel=Burghalle |werk=Siebenbuerger.de ([[Verband der Siebenbürger Sachsen]]) |sprache=de |abruf=2025-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Rumänien|rumänisches]] Dorf der Gemeinde [[Cetate (Bistrița-Năsăud)|Cetate]] im [[Kreis Bistrița-Năsăud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Orheiu Bistriței liegt im Budaktal im [[Nösnerland]] elf Kilometer südöstlich der Stadt [[Bistrița]] im Norden [[Siebenbürgen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde aus der jüngeren Vergangenheit weisen darauf hin, dass hier eine römische Befestigungsanlage (castrum Arcobadara) bestanden hat, die die deutschen Einwanderer im 12. Jahrhundert als verfallene Ruine vorgefunden haben. Urkundlich wurde der Ort erstmals im Jahre 1319 unter den ungarischen Namen &#039;&#039;Varhel&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Warhel&#039;&#039; erwähnt. In den nächsten Jahrhunderten wurde der Ort von [[Siebenbürger Sachsen]] geprägt, die hier außerhalb des [[Königsboden]]s als [[Hörige]] lebten. In den Jahren 1910 und 1929 kam es zu einer Auswanderungswelle der Siebenbürger Sachsen nach Nordamerika.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhbsb&amp;quot;&amp;gt;Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): &#039;&#039;Reisehandbuch Siebenbürgen.&#039;&#039; Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges flohen die meisten deutschstämmigen Bewohner aus dem Ort nach Deutschland; fast alle übrigen reisten bis zur [[Rumänische Revolution 1989|Rumänischen Revolution 1989]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Orheiu Bistriței entwickelte sich wie folgt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 940&lt;br /&gt;
| 75&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 543&lt;br /&gt;
| 322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 553&lt;br /&gt;
| 57&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 391&lt;br /&gt;
| 105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 576&lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 420&lt;br /&gt;
| 107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 584&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 403&lt;br /&gt;
| 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1966&lt;br /&gt;
| 554&lt;br /&gt;
| 334&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
| 99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 530&lt;br /&gt;
| 476&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| 644&lt;br /&gt;
| 521&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| 614&lt;br /&gt;
| 518&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| 693&lt;br /&gt;
| 548&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 134&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Seit 1850 wurde in Orheiu Bistriței die höchste Einwohnerzahl sowie die der [[Rumäniendeutsche]]n 1850 ermittelt. Die höchste Anzahl der Rumänen und der [[Roma in Rumänien|Roma]] (114) wurde 2011,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nepszamlalas.adatbank.ro/?pg=etnikai&amp;amp;id=4996 Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1852–2011 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei nepszamlalas.adatbank.ro (ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; und die der Magyaren 1941 registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/bnetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 1. November 2008 (PDF; 677&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Josephinische Landaufnahme pg067.jpg|Der Ort in der Josephinischen Landaufnahme&lt;br /&gt;
Orheiu burghalle.JPG|Blick auf Orheiu Bistriței&lt;br /&gt;
RO BN Orheiu Bistritei (3).jpg|Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanspeter Zehner (Hrsg.): &#039;&#039;Heimatbuch Burghalle. Die Geschichte einer deutschen Gemeinde im Budaktal in Nordsiebenbürgen.&#039;&#039; Selbstverlag, Au bei Freiburg 1990.&lt;br /&gt;
* Sorin Nemeti: &#039;&#039;Finding Arcobadara. Essay on the geography and administration of Roman Dacia&#039;&#039; Cluj – Napoca 2014, ISBN 978-606-543-514-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Orheiu Bistriței, Bistrița-Năsăud|Bistrița-Năsăud}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/burghalle/ Burghalle] bei siebenbuerger.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Orheiu Bistritei}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1319]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=N%C3%B6snerland&amp;diff=1518735</id>
		<title>Nösnerland</title>
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		<updated>2025-06-06T18:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert (basierend auf einer seriösen akademischen Quelle)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Nösnerland&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Nösnergau&#039;&#039;; {{roS|Țara Năsăudului}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Ursprung |url=https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/133324/1/euxeinos_19_20_2015_compressed.pdf |titel=The German Minority in Romania |werk=University of Zurich |hrsg=zora.uzh.ch |datum=2015 |seiten=11 |sprache=en |abruf=2025-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine historische Region in [[Nordsiebenbürgen]] angrenzend an das [[Reener Ländchen]]. Es ist der nördlichste Ausläufer des [[Königsboden]]s, zwischen den Flüssen [[Bistrița (Șieu)|Bistritz]] und [[Mureș (Fluss)|Marosch]]. Der Hauptort des Gebietes war die Stadt [[Bistrița|Bistritz]]. Bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war das Nösnerland mehrheitlich von [[Siebenbürger Sachsen]] bewohnt. Die Sachsen wurden 1944 mit dem Abzug der deutschen Wehrmacht nach Österreich und Westdeutschland evakuiert, 1945 von der Roten Armee aber wieder teilweise zurückgeführt. Eine weitere Verminderung der deutschsprachigen Bevölkerung fand nach der Revolution von 1989 durch Auswanderung nach Deutschland statt. Heute ist das Nösnerland Teil des [[Kreis Bistrița-Năsăud|Kreises Bistrița-Năsăud]] und hat eine überwiegend rumänische Einwohnerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Orte ==&lt;br /&gt;
Historische Orte im Nösnerland sind:&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann A. Hienz: &#039;&#039;Schriftsteller-Lexikon der Siebenbürger Deutschen.&#039;&#039; Bd. 7. Böhlau, Köln 2000, ISBN 3-412-12599-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Crainimăt|Baierdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Domnești (Bistrița-Năsăud)|Billak]]&lt;br /&gt;
* [[Bistrița|Bistritz]]&lt;br /&gt;
* [[Batoș|Botsch]]&lt;br /&gt;
* [[Orheiu Bistriței|Burghalle]]&lt;br /&gt;
* [[Budacu de Jos|Deutsch-Budak]]&lt;br /&gt;
* [[Dipșa|Dürrbach]]&lt;br /&gt;
* [[Viile Tecii|Großeidau]]&lt;br /&gt;
* [[Șieu (Bistrița-Năsăud)|Groß-Schogen]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Viișoara (Bistrița-Năsăud)|Heidendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Livezile (Bistrița-Năsăud)|Jaad]]&lt;br /&gt;
* [[Sâniacob (Bistrița-Năsăud)|Jakobsdorf (bei Bistritz)]]&lt;br /&gt;
* [[Arcalia|Kallesdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Chiraleș|Kirieleis]]&lt;br /&gt;
* [[Dorolea|Klein-Bistritz]]&lt;br /&gt;
* [[Cușma|Kuschma]]&lt;br /&gt;
* [[Lechința (Bistrița-Năsăud)|Lechnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dumitra (Bistrița-Năsăud)|Mettersdorf]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Monariu|Minarken]]&lt;br /&gt;
* [[Moruț (Bistrița-Năsăud)|Moritzdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Herina|Mönchsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Cetate (Bistrița-Năsăud)|Oberneudorf]]&lt;br /&gt;
* [[Posmuș|Paßbusch]]&lt;br /&gt;
* [[Slătinița|Pintak]]&lt;br /&gt;
* [[Sângeorzu Nou|Sankt Georgen]]&lt;br /&gt;
* [[Sigmir|Schönbirk]]&lt;br /&gt;
* [[Jelna (Bistrița-Năsăud)|Senndorf]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Tonciu (Bistrița-Năsăud)|Tatsch]]&lt;br /&gt;
* [[Tărpiu (Bistrița-Năsăud)|Treppen]]&lt;br /&gt;
* [[Cepari (Bistrița-Năsăud)|Tschippendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Șieu-Măgheruș|Ungersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Unirea (Bistrița-Năsăud)|Wallendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Dumitrița|Waltersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Albeștii Bistriței|Weißkirch]]&lt;br /&gt;
* [[Vermeș (Bistrița-Năsăud)|Wermesch]]&lt;br /&gt;
* [[Ghinda (Bistrița-Năsăud)|Windau]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann A. Hienz: &#039;&#039;Schriftsteller-Lexikon der Siebenbürger Deutschen.&#039;&#039; Bd. 7. Böhlau, Köln 2000, ISBN 3-412-12599-7.&lt;br /&gt;
* [[Claus Stephani]]: &#039;&#039;Das goldene Horn.&#039;&#039; Sächsische Sagen und Ortsgeschichten aus dem Nösnerland. Ion Creangă Verlag: Bukarest, 1982.&lt;br /&gt;
* [[Georg Daniel Teutsch]]: &#039;&#039;Zur Geschichte von Bistritz.&#039;&#039; In: Archiv des Vereins des Vereins für Siebenbürgische Landeskunde, Bd. IV, 1860, S. 255–294.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4117904-3|VIAF=245027555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nosnerland}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Gebiet (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siebenbürger Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreis Bistrița-Năsăud)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cotnari&amp;diff=748826</id>
		<title>Cotnari</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cotnari&amp;diff=748826"/>
		<updated>2025-06-05T15:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert (mit Quelle auch).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Cotnari&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Kottnersberg&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = &lt;br /&gt;
 |Wappen               = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 47 | lat_min = 21 | lat_sec = 10&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 26 | lon_min = 56 | lon_sec = 0&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Moldau&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Iași&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = &lt;br /&gt;
 |Fläche               = 103.53&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Cotnari, [[Bahluiu]], [[Cârjoaia]], [[Cireșeni (Iași)|Cireșeni]], [[Făgăt]], [[Hodora]], [[Horodiștea (Iași)|Horodiștea]], [[Iosupeni]], [[Lupăria (Iași)|Lupăria]], [[Valea Racului]], [[Zbereni]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 5843&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 707120&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Vasile Crețu&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2024-11-19 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Principală, nr. FN&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Cotnari, jud. Iași, RO–707120&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primariacotnari.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = 1. Samstag im Oktober &#039;&#039;Zilele toamnei la Cotnari&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cotnari&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Kottnersberg&#039;&#039;}} oder &#039;&#039;Kotnar)&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Raimund Friedrich Kaindl]] |Titel=Geschichte der Deutschen in den Karpathenländern bd. Geschichte der Deutschen in Ungarn und Siebenbürgen bis 1763; in der Walachei und Moldau bis 1774 |Verlag=F. A. Perthes |Datum=1907 |Seiten=373–374 |Online=http://archive.org/details/bub_gb_yEJF6hixpRUC |Abruf=2025-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine aus elf Dörfern bestehende Gemeinde in der [[Rumänien|rumänischen]] Region [[Moldau (Region)|Moldau]] im [[Kreis Iași]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an der [[Drum național 28B|Nationalstraße 28B]] – hier Teil der [[Europastraße 58]] – nordwestlich der Kreishauptstadt [[Iași]] und südlich der Stadt [[Hârlău]]. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Cotnari 1448. Bekannt wurde das Dorf durch die von [[Ștefan cel Mare|Stefan dem Großen]] hier errichten [[Weinbau in Rumänien|Weinkellereien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Steinbrücke bei [[Cârjoaia]]&lt;br /&gt;
* Kirche &#039;&#039;Cuvioasa Parascheva&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Weinkeller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Biserica Cuvioasa Parascheva din Cotnari10.jpg|Die Kirche &#039;&#039;Cuvioasa Parascheva&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Podul medieval din Cârjoaia7.jpg|Die Steinbrücke bei Cârjoaia&lt;br /&gt;
Școala din Cotnari.jpg|Die &#039;&#039;Ștefan cel Mare și Sfânt&#039;&#039; Schule&lt;br /&gt;
Cave de Cotnari.JPG|Weinkeller in Cotnari&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cotnari, Iași|Cotnari}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIM%C4%82RIA-COTNARI/166340 Cotnari bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Iași}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neumarkter_Recht&amp;diff=1908464</id>
		<title>Neumarkter Recht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neumarkter_Recht&amp;diff=1908464"/>
		<updated>2025-05-29T20:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: /* Geschichte */ Kleine Bearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Neumarkter Recht&#039;&#039;&#039; (lateinisch &#039;&#039;ius Theotonicum Noviforense&#039;&#039;, auch &#039;&#039;ius Theotonicum Sredense&#039;&#039;; polnisch &#039;&#039;Prawo średzkie&#039;&#039;) erhielt seine Bezeichnung nach der Stadt [[Środa Śląska|Neumarkt]] im [[Herzogtum Schlesien]]. Es fußte auf dem [[Magdeburger Recht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich in seinen ersten Regierungsjahren stattete Herzog [[Heinrich I. (Polen)|Heinrich I.]] den damaligen Markt Szroda mit deutschem Recht aus. Dabei fand das Magdeburger Recht Anwendung, das in einzelnen Punkten den schlesischen Verhältnissen angepasst und als &#039;&#039;Neumarkter Recht&#039;&#039; bezeichnet wurde. Nachfolgend wurde das in Neumarkt praktizierte deutsche Recht Vorbild für andere Orte. Erstmals erwähnt wurde es 1223, als der Breslauer Bischof [[Lorenz (Breslau)|Lorenz]] die Stadt [[Ujest]] zu dem Recht aussetzte, „das der Neue Markt Herzog Heinrichs, der Szroda genannt wird“, anwandte. (&#039;&#039;eodem iure, quo utitur Novum Forum ducis Henrici, quod Szroda dicitur&#039;&#039;.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen Städten und Dörfern in Schlesien wurde das Neumarkter Recht auch in [[Großpolen|Groß-]] und [[Kleinpolen]] sowie [[Rotruthenien|Rotreußen]] verliehen. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand das &#039;&#039;Neumarkter Rechtsbuch&#039;&#039;, das jedoch nur fragmentarisch überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &#039;&#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&#039;&#039; Band: &#039;&#039;Schlesien&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&#039;&#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 343.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte des Mittelalters (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gu%C8%99teri%C8%9Ba&amp;diff=880475</id>
		<title>Gușterița</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gu%C8%99teri%C8%9Ba&amp;diff=880475"/>
		<updated>2025-05-28T14:21:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Kleine Bearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Gușterița&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Szenterzsébet&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Hammersdorf&lt;br /&gt;
 |Wappen               = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 45 | lat_min = 48 | lat_sec = 40&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 10 | lon_sec = 40&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Stadtteil&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = [[Hermannstadt]]&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 440&lt;br /&gt;
 |Fläche               = &lt;br /&gt;
 |Gliederung           = &lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 4000&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = &lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 550271&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
 |Partei               = &lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammersdorf, ev Kirche v SO, 5.jpeg|mini|Die evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ackner denkmal.jpg|mini|Johann Michael Ackner-Gedenkstein]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gușterița&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Hammersdorf&#039;&#039;}}, {{laS|Villa Humperti oder Villa Umberti}}, {{huS|Szenterzsébet}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Hamerschderf&#039;&#039;) ist ein Stadtteil der Kreishauptstadt [[Hermannstadt|Sibiu]] &#039;&#039;(Hermannstadt)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt im Nordosten Hermannstadts und ist vom Stadtgebiet durch den Bach [[Cibin]] &#039;&#039;(Zibin)&#039;&#039; getrennt. Am Dorf vorbei verläuft die Trasse der [[Autostrada A1 (Rumänien)|Autobahn A1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil wurde 1309 als &#039;&#039;villa (h)umberti&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt. Schon in der [[Antike]] jedoch gab es hier eine [[Römisches Reich|römische]] Siedlung mit dem Namen &#039;&#039;Cedonia&#039;&#039;, über die jedoch bisher wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1940er Jahren wurde Gușterița an Sibiu angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Seivert]] (1735–1785), Dichter und Historiker, starb in Hammersdorf.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Aurelius Müller]] (1741–1806), siebenbürgischer Bischof, war Pfarrer im Ort.&lt;br /&gt;
* [[Johann Michael Ackner]] (1782–1862), [[Archäologe]] und [[Naturforscher]], lebte und starb in Hammersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Gebäude ==&lt;br /&gt;
* Die [[Kirchenburg]] Hammersdorf wurde Anfang des 13. Jahrhunderts als eine [[Romanik|romanische]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit einem Westturm errichtet. Von der ursprünglichen Struktur sind noch die quadratischen Pfeiler, das [[Kreuzgewölbe]] der Seitenschiffe, die südliche [[Apsis|Apsidiole]] sowie Fragmente des Süd- und des Nordportals erhalten. Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche im gotischen Stil umgebaut, dabei erhielt die Ostapsis im oberen Teil einen 5/8-Abschluss und der [[Chor (Architektur)|Chor]] wurde mit einem Backsteinrippen-Kreuzgewölbe überdeckt. In die Wände wurden gotische [[Spitzbogen]]fenster eingebaut. Auch der Chorbogen erhielt einen Spitzbogen. Über dem Chor wurde ein Wehrgeschoss errichtet. Ein Kreuzgewölbe mit Durchbrüchen und Kreuzfedern bedeckt derzeit das Kirchenschiff.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agramonia.com/de/attraction/fortified-church-gu%C8%99teri%C8%9Ba &#039;&#039;Kirchenburg Hammersdorf&#039;&#039;, bei agramonia.com.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Gedenkstein an „Johann-Michael-Ackner“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hammersdorf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/hammersdorf/ Hammersdorf auf www.siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* Juliana Fabritius-Dancu: [http://www.karpatenwilli.com/komi7921.htm &#039;&#039;Romanische Baukunst in der Zibinsebene&#039;&#039;] bei karpatenwilli.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1167007646|VIAF=1941153716400758820000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gusterita}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hermannstadt|Gusterita]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Donauf%C3%BCrstent%C3%BCmer&amp;diff=395469</id>
		<title>Donaufürstentümer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Donauf%C3%BCrstent%C3%BCmer&amp;diff=395469"/>
		<updated>2025-05-24T20:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Erratum und Korrektur (Kleine Bearbeitung)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit dem Begriff &#039;&#039;&#039;Donaufürstentümer&#039;&#039;&#039; ({{roS|Principatele dunărene}}) bezeichnete man bis ins [[19. Jahrhundert]] die unter [[Osmanisches Reich|osmanischer]] [[Suzeränität|Oberhoheit]] stehenden [[Fürstentum Moldau|Fürstentümer Moldau]] und [[Fürstentum Walachei|Walachei]]. Der Begriff wird weiter in historischen Darstellungen verwendet, die sich auf beide Fürstentümer beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ebenfalls an der Donau befindliche und ebenfalls unter osmanischer Oberhoheit stehende [[Fürstentum Serbien]] wird zumeist nicht zu den eigentlichen (rumänischen) Donaufürstentümern gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Gostentschnigg: &#039;&#039;Wissenschaft im Spannungsfeld von Politik und Militär&#039;&#039;, Seite 300. Springer-Verlag, Wiesbaden 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Altreich (Rumänien)|Regat]]&lt;br /&gt;
* [[Königreich Rumänien]]&lt;br /&gt;
* [[Großrumänien]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Republik Moldau]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Walachei]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Rumäniens]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Ukraine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Donaufurstentumer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Walachei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Republik Moldau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Europa)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Romstorfer&amp;diff=1522365</id>
		<title>Karl Romstorfer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Romstorfer&amp;diff=1522365"/>
		<updated>2025-05-24T11:43:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Korrektur (Quelle: https://www.arhiepiscopiasucevei.ro/karl-a-romstorfer-arhitectul-care-a-salvat-monumente-istorice-bisericesti-si-laice-din-bucovina/; Kleine Bearbeitung)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Karl Adolf Romstorfer&#039;&#039;&#039; (zeitgenössisch &#039;&#039;Carl Adam&#039;&#039;&amp;lt;!--C.A.Romstorfer--&amp;gt;, * [[17. März]] [[1854]] in Aigen-Gaunersdorf in [[Niederösterreich]]; † [[24. September]] [[1916]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Gewerbeschuldirektor in [[Salzburg]], [[Architekt]], Regierungsrat, [[Kaiserlich-königlich|k.k.]] [[Konservator]] und [[Herausgeber]] mehrerer wissenschaftlichen Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war Realitätenbesitzer und Weinhändler. Karl A.&amp;amp;nbsp;Romstorfer besuchte die Realschule und die k.k.&amp;amp;nbsp;[[Technische Universität Wien|Technische Hochschule Wien]]. Nach Absolvierung der Technik und Ableistung des einjährigen Militärdienstes hatte er eine fünfjährige Baupraxis insbesondere als Architekt. Er arbeitete ein Jahr als Assistent an der Technischen Hochschule Wien, drei Jahre als Leiter der Fachschule in [[Bergreichenstein]] in Böhmen, elf Jahre als Professor und neun Jahre als Direktor der [[Staatsgewerbeschule]] in [[Czernowitz]]. Seine Werke waren verschiedene kunsthistorische Schriften, zumeist über den moldauisch-byzantinischen Stil und ein größeres Werk über das Böttchergewerbe, drei Bände über Bautischlerei, Arbeiterwohnhäuser, u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a. Sein Interesse galt vor allem der Kunstarchitektonischen Arbeit, insbesondere über die [[byzantinische Baukunst]] und über [[Burg]]enbauten, ferner über die holzverarbeitende Hausindustrie. Als Architekt war er an zahlreichen Bauausführungen beteiligt, wie Schulen, Kapellen, Kirchen, namentlich im moldauisch-[[Neobyzantinismus|byzantinistischen]] Stile, der Schlossbauten in vielen Kronländern Österreichs sowie in Ungarn, Württemberg und Rumänien. Mehrere seiner Wettbewerbsentwürfe wurden prämiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war er mit Melanie geb. West und hatte zwei Kinder: Erwald (* 1891) und Irmfried (* 1896).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdienste ==&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde er mehrfach ausgezeichnet. Unter anderen wurde er zum [[Orden der Krone von Rumänien|Kommandeur des Ordens der Krone von Rumänien]] und zum [[Franz-Joseph-Orden|Ritter des Franz-Joseph-Ordens]] ernannt. Außerdem erhielt er die rumänischen [[Medaille bene merenti (Rumänien)|Medaille bene Merenti in Gold]]. Er war Begründer und vielfacher Schriftsteller des Bukowinischen Landes-Museums, Mitglied der k.k. Landwirtschaftlichen Gesellschaft Wien, der Bukowinischen Handels- und Gewerbekammer Czernowitz und des Vereins &#039;&#039;Rumänische Kunst&#039;&#039; in [[Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Romstorfer, Karl A.&#039;&#039; In: [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &#039;&#039;Wer ist’s? Unsere Zeitgenossen&#039;&#039;. 4. Ausgabe, 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://search.obvsg.at/primo_library/libweb/action/search.do?fn=search&amp;amp;ct=search&amp;amp;initialSearch=true&amp;amp;mode=Basic&amp;amp;tab=default_tab&amp;amp;indx=1&amp;amp;dum=true&amp;amp;srt=rank&amp;amp;vid=OBV&amp;amp;frbg=&amp;amp;tb=t&amp;amp;vl%28freeText0%29=Karl+A.+Romstorfer&amp;amp;scp.scps=scope%3A%28OBV_alma%29 Literatur von Karl Romstorfer im Österreichischen Verbundkatalog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101590938|LCCN=n2021054149|VIAF=17594018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Romstorfer, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Rumänien (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Czernowitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Romstorfer, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Romstorfer, Karl Adolf; Romstorfer, Karl A.; Romstorfer, Karl; Romstorfer, Carl; Romstorfer, C.A.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Aigen-Gaunersdorf, Niederösterreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Czernowitzer_Morgenblatt&amp;diff=2786851</id>
		<title>Czernowitzer Morgenblatt</title>
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		<updated>2025-05-23T07:20:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Kleine Bearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = Czernowitzer Morgenblatt&lt;br /&gt;
|bild               = &lt;br /&gt;
|beschreibung       = [[Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
|fachgebiet         = &lt;br /&gt;
|sprache            = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(1938–40 auch [[Rumänische Sprache|Rumänisch]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|verlag             = &lt;br /&gt;
|land               = [[Rumänien]]&lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = 14. Mai&lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1918&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = 28. Juni&lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = 1940&lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = täglich&lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = ca. 6.800&lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = [[Julius Weber (Journalist)|Julius Weber]]&lt;br /&gt;
|herausgeber        = &lt;br /&gt;
|weblink            = &lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = &lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Czernowitzer Morgenblatt&#039;&#039;&#039; war eine [[Deutsche Sprache|deutschsprachige]] Tageszeitung aus der heute in der [[Ukraine]] gelegenen Stadt [[Czernowitz]]. Die Zeitung wurde 1918 gegründet und erschien bis 1940, also zu einer Zeit, als die ehemals zu [[Österreich-Ungarn]] gehörende [[Bukowina]] ein Teil [[Rumänien]]s war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitung war eine von mehreren großen, deutschsprachigen Zeitungen und richtete sich dementsprechend an die deutschsprachige Bevölkerung von Czernowitz und Umgebung, neben Deutschen ([[Bukowinadeutsche]]) waren dies vor allem Juden. Das Morgenblatt wurde aber nicht nur in Czernowitz, sondern in der gesamten Bukowina und auch in anderen Teilen Rumäniens vertrieben. Die Auflage betrug etwa 6.800 Exemplare, in den 1930er-Jahren gab es zusätzlich auch eine Abendausgabe der Zeitung, das „Abendblatt des Czernowitzer Morgenblattes“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.compactmemory.de/project/smarten-finnis_mwinkler1.pdf |text=Archivlink |wayback=20070606204937}}. Abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Czernowitzer Morgenblatt wurde im Mai 1918 von [[Elias Eliahu Weinstein]] und [[Julius Weber (Journalist)|Julius Weber]] gegründet. Neben [[Alfred Margul-Sperber]] schrieben auch [[Rose Ausländer]], [[Kubi Wohl]] und [[Mayer Ebner]] zeitweise für das Blatt. Wegen einer teils sehr kritischen Berichterstattung über den rumänischen Staat und dessen Rumänisierungspolitik stand die Zeitung mehrfach kurz vor einem dauerhaften Verbot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weinstein&amp;quot;&amp;gt;[http://www.isro-press.net/www.bukovinajewsworldunion.org/German/8PersUndErieg/Weinstein.htm isro-press.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1938 wurde die Zeitung dazu gezwungen, auch einen rumänischsprachigen Teil einzuführen. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde Czernowitz 1940 von der [[Sowjetunion]] (UdSSR) besetzt. Am 28. Juni 1940 endete damit endgültig das Erscheinen des Czernowitzer Morgenblattes. Große Teile der hauptsächlich aus Juden bestehenden, ehemaligen Redaktion kamen ab 1941 durch den [[Holocaust]] ums Leben. Der Gründer Julius Weber starb 1942 in einem Lager in [[Brazlaw]], Elias Eliahu Weinstein verstarb 1967 in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ioana Rostoș: &#039;&#039;Czernowitzer Morgenblatt – Eine Monographie.&#039;&#039; Editura [[Universität Suceava|Universității Suceava]], [[Suceava]], 2008, ISBN 978-973-666-272-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Rumänien, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Zeitung im Ausland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Czernowitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäniendeutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Oblast Tscherniwzi)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreis_Suceava&amp;diff=53491</id>
		<title>Kreis Suceava</title>
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		<updated>2025-05-21T19:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quellen: https://relint.usv.ro/about-romania/about-suceava/ und https://insse.ro/cms/sites/default/files/field/publicatii/anuarul_statistic_al_romaniei_carte_en.pdf&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
|AMT-NAME= Județul Suceava&lt;br /&gt;
|BILD-LAGE= Suceava in Romania.svg&lt;br /&gt;
|BILD-LAGE-BESCHREIBUNG= Lage des Kreises in Rumänien&lt;br /&gt;
|WAPPEN= Actual Suceava county CoA.png&lt;br /&gt;
|FLAGGE= &lt;br /&gt;
|BREITE= 47.58&lt;br /&gt;
|LÄNGE= 25.81&lt;br /&gt;
|HAUPTSTADT= [[Suceava]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 8553&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 642551&lt;br /&gt;
|STAND= 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ISO-CODE= RO-SV&lt;br /&gt;
|CHEF= Gheorghe Șoldan (2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Președinte consiliul județean |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-30 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|CHEF-TITEL= Kreisratsvorsitzender&lt;br /&gt;
|PARTEI= [[Partidul Social Democrat|PSD]]&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG= 1968&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cdep.ro/pls/legis/legis_pck.htp_act_text?idt=9327 |titel=LEGE nr. 2 din 16 februarie 1968 |zugriff=2020-09-07 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WWW= www.cjsuceava.ro/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Provinz Suceava Romania CIA2006.png|mini|Karte von Kreis Suceava]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RSR Jud Suceava.png|mini|150px|Wappen des Kreises Suceava, zur Zeit des [[Realsozialismus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Interbelic Suceava County CoA.png|mini|150px|Wappen des Kreises Suceava, in der [[Zwischenkriegszeit]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suceava&#039;&#039;&#039; [{{IPA|suˈt͡ʃe̯ava}}] ist ein [[Liste der Kreise in Rumänien|rumänischer Kreis]] &#039;&#039;({{roS|Județ}})&#039;&#039; in den Regionen [[Bukowina]] und [[Westmoldau]] mit der Kreishauptstadt [[Suceava]] ({{deS|&#039;&#039;Suczawa&#039;&#039;}}). Sein Territorium umfasst den südlichen Teil des ehemaligen [[Cisleithanien|österreichischen]] [[Kronland (Österreich)|Kronlandes]] Bukowina und ein kleiner Teil der Westmoldau. Das [[Kfz-Kennzeichen (Rumänien)|Kfz-Kennzeichen]] und die gängige Abkürzung für den Kreis sind &#039;&#039;&#039;SV&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis Suceava grenzt im [[Norden]] an die [[Ukraine|ukrainische]] [[Oblast Tscherniwzi]], im [[Osten]] an die [[Rumänien|rumänischen]] [[Kreis Botoșani|Kreise Botoșani]] und [[Kreis Iași|Iași]], im [[Süden]] an die rumänischen [[Kreis Neamț|Kreise Neamț]], [[Kreis Harghita|Harghita]] und [[Kreis Mureș|Mureș]] sowie im [[Westen]] an die rumänischen [[Kreis Bistrița-Năsăud|Kreise Bistrița-Năsăud]] und [[Kreis Maramureș|Maramureș]]. Der Kreis Suceava ist flächenmäßig der zweitgrößte Kreis Rumäniens, nach dem [[Kreis Timiș]] im [[Banat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
Im Jahr&amp;amp;nbsp;2002 hatte der Kreis 688.435&amp;amp;nbsp;Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 80&amp;amp;nbsp;Einwohnern pro km².&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.edrc.ro/recensamant.jsp?regiune_id=1&amp;amp;judet_id=328&amp;amp;localitate_id=0 Ethnische und religiöse Zusammensetzung bei der Volkszählung von 2002], abgerufen am 29. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;Oktober 2011 wurden im Kreis Suceava 634.810&amp;amp;nbsp;Einwohner registriert, somit eine Bevölkerungsdichte von 74&amp;amp;nbsp;Einwohnern pro km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2011&amp;quot;&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/php/romania-suceava_d.php Volkszählung 2011 in Rumänien] bei citypopulation.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Kreis hat eine Gesamtfläche von 8555&amp;amp;nbsp;km² und ist damit der zweitgrößte der 41&amp;amp;nbsp;Kreise Rumäniens. Dies entspricht 3,58 % der Fläche des Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Nach den Kommunalwahlen 2024 ist Gheorghe Șoldan von der [[Partidul Social Democrat|Sozialdemokratischen Partei]] (PSD) Kreisratsvorsitzender ({{roS|Președinte de Consiliu Județean}}) von Kreis Suceava. Der Kreisrat der Kreis Suceava hat 36 Mitglieder und setzt sich wie folgt zusammen (Stand: 2024)&amp;lt;ref name=&amp;quot;INS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.monitorulsv.ro/Local/2024-06-15/Componenta-tricolora-la-Consiliul-Judetean-Suceava-17-consilieri-PSD-15-consilieri-PNL-si-4-consilieri-de-la-AUR |titel=Componență tricoloră la Consiliul Județean Suceava: 17 consilieri PSD, 15 consilieri PNL și 4 consilieri de la AUR |werk= Monitorul de Suceava |autor = Dana Humoreanu| abruf=2025-05-21 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CCCCCC&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CCCCCC&amp;quot;|Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Partidul Social Democrat]] (PSD)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Partidul Național Liberal]] (PNL)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Alianța pentru Unirea Românilor]] (AUR)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;4&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Gemeinden ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Orte im Kreis Suceava}}&lt;br /&gt;
Der Kreis Suceava besteht aus offiziell 413&amp;amp;nbsp;Ortschaften. Davon haben 16 den Status einer [[Rumänien#Städte|Stadt]], 98 den einer Gemeinde und die übrigen sind administrativ den Städten und Gemeinden zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größte Orte ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Stadt/Gemeinde&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Suceava]] ([[Deutsche Sprache|dt.]] &#039;&#039;Suczawa&#039;&#039;, [[Ungarische Sprache|ung.]] &#039;&#039;Szucsáva&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 84.322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rădăuți]] (dt. &#039;&#039;Radautz&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Radóc&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 24.292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Fălticeni]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 23.902&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Câmpulung Moldovenesc]] (dt. &#039;&#039;Kimpolung&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Moldvahosszúmező&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 15.642&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vicovu de Sus]] (dt. &#039;&#039;Oberwikow&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 15.143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gura Humorului]] (dt. &#039;&#039;Gura Humora&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 13.278&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Șcheia (Suceava)|Șcheia]] (dt. &#039;&#039;Skeja&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 12.792&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vatra Dornei]] (dt. &#039;&#039;Dorna Watra&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Dornavátra&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 12.578&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Marginea (Suceava)|Marginea]] (dt. &#039;&#039;Mardzina&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 11.164&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dolhasca]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 11.007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Salcea]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}9.513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ipotești (Suceava)|Ipotești]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}9.346&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cajvana]] (dt. &#039;&#039;Keschwana&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}9.139&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Liteni]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}8.878&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Siret (Ort)|Siret]] (dt. &#039;&#039;Sereth&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}6.708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; | (Stand: 31. Dezember 2021)&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kreise in Rumänien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Suceava County|Kreis Suceava}}&lt;br /&gt;
* [https://suceava-county.map2web.eu/ Karten des Kreises Suceava bei map2web.eu]&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/Consiliul-Judetean-Suceava/968462 Website des Kreises Suceava bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise in Rumänien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis in Rumänien|Suceava]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis Suceava| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poiana_Bra%C8%99ov&amp;diff=105677</id>
		<title>Poiana Brașov</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Poiana_Bra%C8%99ov&amp;diff=105677"/>
		<updated>2025-05-20T16:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Kleine Bearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch         = Poiana Brașov&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch           = Schulerau&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch         = Brassópojána&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch = &lt;br /&gt;
 |NameTschechisch       = &lt;br /&gt;
 |Wappen                = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 35 | lat_sec = 45&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 25 | lon_min = 33 | lon_sec = 15&lt;br /&gt;
 |Beschriftung          = &lt;br /&gt;
 |HistRegion            = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis  = Brașov&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart           = Stadtteil&lt;br /&gt;
 |Gemeinde              = [[Brașov]]&lt;br /&gt;
 |Höhe                  = 1050&lt;br /&gt;
 |Fläche                = &lt;br /&gt;
 |Gliederung            = &lt;br /&gt;
 |Einwohner             = 274&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/romania/localities/brasov/ Volkszählung in Rumänien 2021] bei citypopulation.de, abgerufen am 12. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl          = 500001&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister         = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand    = &lt;br /&gt;
 |Partei                = &lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße       = &lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt          = &lt;br /&gt;
 |Webpräsenz            = www.poianabrasov.com/ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Poiana Brașov&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Schulerau&#039;&#039;}}, {{huS|Brassópojána}}) ist einer der bekanntesten [[Wintersport]]orte [[Rumänien]]s. Der Ort liegt oberhalb der Stadt [[Brașov]] &#039;&#039;(Kronstadt)&#039;&#039; am Fuß des Berges [[Postăvarul]] (&#039;&#039;Schuler&#039;&#039;, 1799&amp;amp;nbsp;m), der die Grenze zwischen [[Transsilvanische Alpen|Süd-]] und [[Ostkarpaten]] markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „insula vulgo Awe“ („Schulerau“) kam erstmals schriftlich in den 1532–1535 erschienenen „Schaffner Rechnungen“ vor, die in den „Quellen zur Geschichte der Stadt Kronstadt“ veröffentlicht wurden. Die „Schaffner Rechnungen“ verzeichnen Bezahlungen an Arbeiter, die in den Jahren 1534–1535 am „Saumweg“ in der Schulerau Instandsetzungs-Arbeiten durchführten. Diese Arbeiten fanden auf Empfehlung des damaligen Königs von Ungarn [[Johann Zápolya]] statt, anlässlich eines Empfangs des 1534 zum Wojewoden Siebenbürgens ernannten &#039;&#039;Stephan Majlath&#039;&#039; in Kronstadt. Im August 1535 verweilte dieser drei Tage lang in der Schulerau mit Familienangehörigen und Freunden auf Kosten der Stadt. Die bis heute erhalten gebliebenen Rechnungen legen Zeugnis davon ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Grün: [https://adz.ro/artikel/artikel/zur-geschichte-der-schulerau-bei-kronstadt-iv/ Zur Geschichte der Schulerau bei Kronstadt], [[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien|ADZ]] am 5. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2004 fand hier ein [[NATO]]-Gipfel statt.&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=250|align=right	&lt;br /&gt;
|Datei:PoianaBV00.JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:Poiana Brasov.jpg|&lt;br /&gt;
|Datei:Poiana brasov.jpg|&lt;br /&gt;
|Datei:Biserica poianabv.jpg|Holzkirche in der Poiana Brașov&lt;br /&gt;
|Datei:1964-07-06 Poiana Brașov, Gebirgsbus am Sporthotel.jpg|Gebirgsbus am Sporthotel in Poiana Brașov (1964)&lt;br /&gt;
|Datei:1964-07-05 Poiana Brașov, Sesselbahn mit Doppelsitz zum Postăvarul.jpg|Sesselbahn mit Doppelsitz zum Postăvarul (1964)&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Tourismus ==&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
Das erste [[Hotel]] war das 1950/51 errichtete &#039;&#039;Hotelul Turistic&#039;&#039; in &#039;&#039;Poiana Stalin&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Poiana Stalin Hotel turistik.PNG|Benennung &#039;&#039;Poiana Stalin, Hotel Turistic&#039;&#039;]]&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Unterkunft der [[Sportler]] bei den Internationalen Universitären Winterspielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Albert |url=https://adz.ro/artikel/artikel/ein-starker-wille-kann-berge-versetzen |titel=Ein starker Wille kann Berge versetzen |hrsg=[[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien|ADZ]] |datum=2011-12-14 |abruf=2024-01-16 |sprache= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Parteiorgan ([[Parteizeitung]]) der [[SED]] „[[Neues Deutschland]]“ bezeichnete die Wettkämpfe als Weltwinterspiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Turistic&#039;&#039; erlitt 1959 durch einen [[Brand]] schwere Schäden und wurde neu aufgebaut. Es hieß 1959 und 1960 noch &#039;&#039;Hotelul Turistic&#039;&#039;, wonach es in &#039;&#039;Hotel Sport&#039;&#039; umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Poiana Brasov Hotel Sport.PNG|Benennung &#039;&#039;Hotel Sport&#039;&#039;]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[DDR]]-Deutsch nannte man die kleine Siedlung Poiana-Stalinstadt. Das Hotel selbst war nach sehr modernen Gesichtspunkten gestaltet worden. Die Außenwand besteht aus [[Naturstein]]en und die [[Balkon]]seite zeigt nach Süden. Weiterhin verfügt das Hotel über eine moderne Terrasse. Die Zimmer haben alle fließend warmes und kaltes Wasser sowie eine Dusche. In den Korridoren und in den Zimmern lagen [[Smyrnateppich]]e. Das Hotel verfügte über zwei Speisesäle, von denen der obere der vornehmere war. In ihm standen auf dem [[Marmor]]fußboden rote und grüne [[Plüsch]]stühle. Bereits beim Abendessen spielte eine 6-Mann-Kapelle deutsche Weisen und danach spielte diese Kapelle auch zum Tanz auf. Das Sporthotel führt jetzt (2019) den Namen Ana Hotels Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Sesselbahn]] zum [[Postăvarul]] &#039;&#039;(Schuler)&#039;&#039; bereits 1951 für die Internationalen Winterspiele gebaut worden war, war Poiana Brașov somit für Bergwanderer gut erschlossen. In 27 Minuten konnte man mit der Sesselbahn mit Doppelsitz sehr bequem 800 [[Höhenmeter]] überwinden. Erst als die [[Drum național 1E|Nationalstraße&amp;amp;nbsp;1E]] zwischen Brașov und Poiana Brașov fertiggestellt worden war, konnten [[PKW]] und [[Reisebus]]se den Gebirgsort anfahren. Die Einweihung der neuen Straße erfolgte im Dezember 1964, obwohl im Juli 1964 noch keine Teilstücken fertig waren. Bis dahin verkehrten für den [[Personenverkehr]] nur mehrere offene [[Lastkraftwagen]] vom Typ&amp;amp;nbsp;SR &#039;&#039;(Steagul-Roșu)&#039;&#039; mit Bänken. Diese [[Fahrzeuge]] entsprachen dem sowjetischen [[ZIS-150]] und wurden im Werk [[Roman (Nutzfahrzeughersteller)|Roman S.&amp;amp;nbsp;A.]], dem &#039;&#039;Steagul-Roșu&#039;&#039; Werk („Rote-Fahne Werk“) in Brașov auf dem Gelände der ehemaligen ROMLOC-Lokomotivfabrik gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Personen-Transport-[[LKW]] verfügte im Sommer über Gummireifen und zur Winterszeit musste man mindestens [[Schneeketten]] anbringen oder Radsätze mit [[Gleiskette]]n aufmontieren. Allerdings war das Fahrzeug sehr leistungsstark. Die schmale Straße nach Poiana Brașov hatte viele Schlaglöcher und war nur für Pferdefuhrwerke ausgelegt. Eine Fahrt mit diesem Gebirgsfahrzeug von Brașov nach Poiana Brașov dauerte im Sommer etwa 35 Minuten. Diese Gebirgsbusse nannten die Reisebüro-Urlauber aus der DDR „Schrecki“ und jede Fahrt war eine Tortur. Bei der An- und Abreise und auch bei Regen musste dieses Gefährt benutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Butmaloiu |url=https://adz.ro/artikel/artikel/50-jahre-neue-strasse-in-die-schulerau |titel=50 Jahre „neue Straße“ in die Schulerau |hrsg=[[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien|ADZ]] |datum=2014-12-16 |abruf=2024-01-16 |sprache= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1970 wurde das Hotel Teleferec in der Nähe der [[Talstation]] der Sesselbahn erbaut. Das Hotel verfügte ebenso wie das Sporthotel über eine ausgezeichnete Küche und es stand eine reiche Anzahl an Weinen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Straßenneubau von Brașov und den beiden gastfreundlichen Hotels stiegen die Besucherzahlen in Poiana Brașov stark an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wintersportgebiet ==&lt;br /&gt;
Poiana Brașov hat eine lange Tradition als Skiort. Hier wurde schon im Jahr 1906 der erste Skiwettbewerb Rumäniens abgehalten. 1951 fanden im Poiana Brașov die &#039;&#039;Internationalen Universitäts-Winterspiele&#039;&#039; statt. In den letzten Jahren sind hier neue Hotels und Unterkünfte erbaut und modernisiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rumaenien-info.at/de/reisefuehrer/skiorte/235 |wayback=20160409120312 |text=Wintersportort Poiana Brasov }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort bietet eine gute Wintersport-Infrastruktur, darunter olympische Abfahrtspisten und [[Loipe]]n. Zwei Kabinenseilbahnen und eine Gondelseilbahn sowie sechs Schlepplifte führen auf den Berg. Es gibt zahlreiche Hotels, und mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus/Taxi) erreicht man gut die etwa 15 km entfernte Stadt Brașov. Weiterhin besteht die Möglichkeit, in nordwestlicher Richtung die ca. 11 km entfernte Stadt [[Râșnov]] &#039;&#039;(Rosenau)&#039;&#039; zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.poianabrasov.de Deutsche Seite über Poiana Brasov]&lt;br /&gt;
* [https://adz.ro/artikel/artikel/in-der-schulerau-landesweit-groesstes-skigelaende-eroeffnet/ In der Schulerau landesweit größtes Skigelände eröffnet], ADZ vom 28. Dezember 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Brașov)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miercurea_Sibiului&amp;diff=664635</id>
		<title>Miercurea Sibiului</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Miercurea_Sibiului&amp;diff=664635"/>
		<updated>2025-05-19T08:12:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/reussmarkt/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Miercurea Sibiului&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Szerdahely&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Reußmarkt&lt;br /&gt;
 |Wappen               = reussmarkt.PNG&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 45 | lat_min = 53 | lat_sec = 21&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 23 | lon_min = 46 | lon_sec = 56&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Stadt&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 345&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 85.12&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = 2 Gemarkungen/Katastralgemeinden: [[Apoldu de Sus]], [[Dobârca]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 3619&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 557150&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Ioan Troancă&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;W2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-21 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Ilie Măcelariu, nr. 48&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Miercurea Sibiului, jud. Sibiu, RO–557150&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = www.miercureasibiului.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Miercurea Sibiului&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Reußmarkt&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Reissmuert&#039;&#039;, {{huS|Szerdahely}}) ist eine Kleinstadt in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Reußmarkt liegt im [[Kreis Sibiu]], 34&amp;amp;nbsp;km westlich von der Kreishauptstadt [[Hermannstadt]] im [[Unterwald (Siebenbürgen)|Unterwald]], an den Europastraßen [[Europastraße 68|E68]] und [[Europastraße 81|E81]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reußmarkt Kirchenburg 1966 ret.PNG|mini|Kirchenburg Reußmarkt, 1966]]&lt;br /&gt;
Reußmarkt wurde in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts von [[Siebenbürger Sachsen|siebenbürgisch-sächsischen]] Siedlern gegründet. 1290 wird der Ort als &#039;&#039;Ruhcmark&#039;&#039; zum ersten Mal erwähnt. Um 1330 zählte der Ort bereits 90 Familien, was in etwa einer Bevölkerung von etwa 450 Personen entspricht. Die Bevölkerung bestand überwiegend aus Bauern, teilweise aber auch aus Handwerkern, die in fünf verschiedenen [[Zunft|Zünften]] organisiert waren. 1349 wird der [[Sieben Stühle|Reußmarkter Stuhl]] zum ersten Mal erwähnt. Als dessen Sitz erlangte Reußmarkt eine hohe administrative Bedeutung. 1488 werden für den Ort nur mehr 43 Familien genannt. Auch die in den Steuerlisten genannten Abgaben fielen deutlich geringer aus als in früherer Zeit. Es kann davon ausgegangen werden, dass Reußmarkt durch die [[Türkenkriege|Türkeneinfälle]] im 15. Jahrhundert schwer getroffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1658 wurde Reußmarkt erneut von den [[Türken]] verwüstet und niedergebrannt. 1704 wurde der Ort von [[Serben]] aus dem [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserlichen Heer]] geplündert. Um 1713 zählte der Ort 68 Familien. Während der [[Ungarische Revolution 1848/1849|ungarischen Revolution]] wurde 1848 auch Reußmarkt belagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegende Zahl der Siebenbürger Sachsen Reußmarkts lebt heute in [[Deutschland]]. Deren Anzahl hat im Lauf des 20. Jahrhunderts deutlich abgenommen. Als Hauptgründe anzuführen sind hier der Zweite Weltkrieg und dessen Folgen, die Repressionen während des Kommunismus aber vor allem die Massenabwanderung nach Deutschland nach der Wende in den frühen 1990er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich dominierten von jeher Landwirtschaft und Viehzucht. 2004 wurde die Gemeinde zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung von Miercurea Sibiului entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/sbetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnische Zusammensetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 1371&lt;br /&gt;
| 571&lt;br /&gt;
| 35&lt;br /&gt;
| 703&lt;br /&gt;
| 62&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 2055&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 144&lt;br /&gt;
| 918&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 2065&lt;br /&gt;
| 989&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 1044&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 2585&lt;br /&gt;
| 1833&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 745&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
| 1790&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 210&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
| 1844&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 69&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
| 3619&lt;br /&gt;
| 2863&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 45&lt;br /&gt;
| 706 (319 [[Roma in Rumänien|Roma]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Kirche ==&lt;br /&gt;
Im Norden eines geräumigen Platzes steht die Kirchenburg in deren Mitte eine dreischiffige [[Romanik|romanische]] [[Basilika (Bautyp)|Pfeilerbasilika]] mit schlankem Westturm aus dem 13. Jahrhundert den Kern der Anlage bildet. Kirche und ovaler Bering sind Ende des 15. Jahrhunderts umgebaut worden: die Kirche erhält ein [[Satteldach]], das auf die überhöhten Seitenschiffwände gesetzt wird. Dadurch wird der Turm in das Dach einbezogen. Die Ringmauer wird erhöht und an der Innenwand dreigeschossige Gaden angebaut, ein Gang im 1. Obergeschoss bedient [[Schießscharte]]n, Gusslöcher und [[Erker]] und bietet Zugang zu Fruchtkammern. An anderer Stelle, im Süden der Burg, stehen unter einem [[Pultdach]] große Fruchtkästen. Der Zugang zum Burghof erfolgt durch ein befestigtes Torhaus. Die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] stammt überwiegend aus dem 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agramonia.com/de/attraction/fortified-church-miercurea-sibiului &#039;&#039;Kirchenburg Reußmarkt&#039;&#039;], bei agramonia.com, abgerufen am 21. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem 13. bis 15. Jahrhundert stammende Ringmauer besitzt einen Torturm und an der Innenseite auf fast ganzer Länge Wohn- und Vorratskammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde 2014–2020 mit Unterstützung der &#039;&#039;Siebenbürgisch Sächsischen Stiftung&#039;&#039; saniert und befindet sich in gutem Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunalpolitik ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right;margin-left:1em; background:#e3e3e3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Mandatsverteilung&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Mandate im Lokalrat &amp;lt;br /&amp;gt;(Wahlen 2024): || [[Partidul Național Liberal|PNL]] (7), [[Alianța pentru Unirea Românilor|AUR]] (3), [[Partidul Social Democrat|PSD]] (2), &amp;lt;br /&amp;gt;[[Partida Romilor „Pro-Europa“|PRPE]] (1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Lokalrat von Reußmarkt gehören 13 Mitglieder an. Bei den Lokalwahlen von 2024 wurde Ioan Troancă von der National-Liberalen Partei wiedergewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ilie Măcelar (1822–1891), siebenbürgisch-rumänischer Politiker, Präsident der „Rumänischen Nationalpartei Transsilvaniens“&amp;lt;!--siehe [http://ro.wikipedia.org/wiki/Ilie_M%C4%83celar Wiki-RO-Beitrag über Ilie Măcelar]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Robert Wellmann (1866–1946), Künstler, Maler und Unternehmer&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Myss: &#039;&#039;Kunst in Siebenbürgen.&#039;&#039; Wort und Welt Verlag, Thaur bei Innsbruck 1991, S.&amp;amp;nbsp;278, ISBN 3-85373-127-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Victor Capesius]] (1907–1985), Apotheker in den Konzentrationslagern [[KZ Dachau|Dachau]] und [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
* [[Gheorghe Moldovan]] (1927–2003), Politiker (Partidul Comunist Român)&lt;br /&gt;
* [[Johann Jungwirth (Ingenieur)|Johann Jungwirth]] (* 1973), deutscher Ingenieur und Manager&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIMARIA-MIERCUREA-SIBIULUI/186091 Miercurea Sibiului bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/reussmarkt/ Reußmarkt] auf www.siebenbuerger.de&lt;br /&gt;
* [https://kirchenburgen.org/location/reussmarkt-miercurea-sibiului/ Reußmarkt] auf kirchenburgen.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1290]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Bittinger&amp;diff=2318833</id>
		<title>Albert Bittinger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Bittinger&amp;diff=2318833"/>
		<updated>2025-05-16T20:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert (Kleine Bearbeitung).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Albert Bittinger&#039;&#039;&#039; (* [[15. September]] [[1868]] in [[Fălticeni|Folticeni]], [[Fürstentum Rumänien]]; † [[7. April]] [[1925]]) war ein deutscher [[Reichsgerichtsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bittinger wurde promoviert. Er wurde 1890 auf den bayrischen Landesherrn vereidigt. 1895 wurde er zunächst Rechtsanwalt. 1896 wurde er III. Staatsanwalt und 1898 Amtsrichter. 1900 wurde er zu II. Staatsanwalt befördert. 1903 ernannte man ihn zum Landgerichtsrat. 1914 erfolgte die Beförderung im Titel und Rang zum Oberlandesgerichtsrat. 1917 wurde er Leiter der Rechtsabteilung des „Treuhänder[s] für das feindliche Vermögen“. 1918 war er Staatsanwalt und ab 1923 Oberlandesgerichtsrat. Am 28. Februar 1925 kam er an das Reichsgericht. Er wurde als Richter dem [[IV. Strafsenat des Reichsgerichts]] zugewiesen. Er verstarb knapp sechs Wochen später im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zur sog. Statuten-Kollision bei gegenseitigen Verträgen&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Deutsche Juristen-Zeitung]]&#039;&#039;, Jg. 22 (1917), {{ISSN|1866-1696}}, [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_22%2b1917_0517%22 Sp. 977]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Zug der Rechtspflege geht an die Amtsgerichte&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Deutsche Juristen-Zeitung&#039;&#039;, Jg. 21 (1916), {{ISSN|1866-1696}}, [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_21%2b1916_0199%22 Sp. 329]. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vom Bayerischen Richterverein&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Deutsche Juristen-Zeitung&#039;&#039;, Jg. 12 (1907), {{ISSN|1866-1696}}, [http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_12%2b1907_0331%22 Sp. 533].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Adolf Lobe]]: „Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929“, Berlin 1929, S. 386.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126540402X|VIAF=208582933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bittinger, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bittinger, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fălticeni|Folticeni]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siebenb%C3%BCrgisches_Becken&amp;diff=887800</id>
		<title>Siebenbürgisches Becken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siebenb%C3%BCrgisches_Becken&amp;diff=887800"/>
		<updated>2025-05-16T20:51:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Kleine Bearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=46/30//N |EW=24/30//E |type=landmark |region=RO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Podisul Transilvaniei.jpg|mini|300px|Das Siebenbürgische Becken in Rumänien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Siebenbürgische Becken&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Transsilvanisches Becken&#039;&#039;, rum. &#039;&#039;Podișul Transilvaniei&#039;&#039;, &#039;&#039;Bazinul Transilvan&#039;&#039; oder &#039;&#039;Depresiunea colinară a Transilvaniei&#039;&#039;) ist eine Landschaft in [[Rumänien]]. Es stellt einen geografischen Begriff dar. In weiten Teilen entspricht es allerdings dem historischen Gebiet [[Siebenbürgen]]. Das Siebenbürgische Becken wird teilweise als der östlichste Teil des [[Pannonische Tiefebene|Pannonischen Beckens]] angesehen, nach anderer [[Geomorphologie|geomorphologischer]] Auffassung als Untereinheit der [[Karpaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen ==&lt;br /&gt;
Das Siebenbürgische Becken wird begrenzt &lt;br /&gt;
*im Osten und Nordosten von den inneren [[Ostkarpaten]], &lt;br /&gt;
*im Süden von den [[Transsilvanische Alpen|Transsilvanischen Alpen]], &lt;br /&gt;
*im Westen von dem [[Apuseni-Gebirge]], darunter insbesondere von dem [[Meseș|Meseș-Gebirge]], den [[Munții Gilăului|Gilăuer Bergen]], dem [[Trascău-Gebirge]] und dem [[Siebenbürgisches Erzgebirge|Siebenbürgischen Erzgebirge]] ([[Rumänische Sprache|rumänisch]]: &#039;&#039;Munții Metaliferi&#039;&#039;), &lt;br /&gt;
*im Norden vom [[Lapuș|Lapuș-Gebirge]] und dem [[Țibleș|Țibleș-Gebirge]], d.&amp;amp;nbsp;h. Teilgebirgen der inneren [[Waldkarpaten]], nach anderer Auffassung der inneren Ostkarpaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberfläche ==&lt;br /&gt;
Das Siebenbürgische Becken ist überwiegend ein welliges Berg- und Hügelland, das von Nordwesten nach Südosten etwas ansteigt und durchschnittlich zwischen {{Höhe|300}} und {{Höhe|600}} liegt. Einzelne Berge erreichen bis zu {{Höhe|800}}. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hochland wird geomorphologisch in fünf Abschnitte unterteilt:&lt;br /&gt;
* im Norden das [[Somesch-Hochland]] (&#039;&#039;Podișul Someșelor&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* zentral die [[Siebenbürgische Heide]] (&#039;&#039;Câmpia Transilvaniei&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* im Süden das [[Kokel-Hochland]] (&#039;&#039;Podișul Târnavelor&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* im Südwesten das [[Zekesch-Hochland]] (&#039;&#039;Podișul Secașelor&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* im Südwesten das [[Harbach-Hochland]] (&#039;&#039;Podișul Hârtibaciului&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Rändern gibt es ausgedehntere Ebenen, insbesondere in den Tälern des [[Olt (Fluss)|Olt]] und des [[Mureș (Fluss)|Mureș]]. Diese beiden, sowie der [[Someș]], sind die einzigen drei Flüsse, die das ansonsten weitgehend vollständig von Gebirgen umschlossene Siebenbürgische Becken verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Es herrscht gemäßigtes kontinentales Klima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 8 bis 10 °C vor. Aufgrund kälterer Winter ist dabei die jahreszeitliche Temperaturspanne etwas größer als in Mitteleuropa. Die mittlere Niederschlagsmenge beträgt 550 bis 950 mm pro Jahr und nimmt von Südwesten nach Nordosten sowie mit steigender Meereshöhe zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cinc%C8%99or&amp;diff=2795479</id>
		<title>Cincșor</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cinc%C8%99or&amp;diff=2795479"/>
		<updated>2025-05-15T18:18:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kleinschenk/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Cincșor&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Kissink&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Kleinschenk&lt;br /&gt;
 |Wappen               = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 45.836335&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24.8329335&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = [[Siebenbürgen]]&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Brașov&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Dorf&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = [[Voila (Brașov)|Voila]]&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 428&lt;br /&gt;
 |Fläche               = &lt;br /&gt;
 |Gliederung           = &lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 663&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/romania/localities/brasov/ Volkszählung in Rumänien 2021] bei citypopulation.de, abgerufen am 12. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   =&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
 |Partei               = &lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cincșor&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Kleinschenk&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kloischingk&#039;&#039;, {{huS|Kissink}}, {{laS|Parvum Promontorium}}) ist ein Dorf im Kreis [[Brașov]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]]. Es ist Teil der Gemeinde [[Voila (Brașov)|Voila]] &#039;&#039;(Wolldorf)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1329 wurde das jahrhundertelang von [[Siebenbürger Sachsen]] bewohnte Straßendorf erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot;&amp;gt;Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): &#039;&#039;Reisehandbuch Siebenbürgen.&#039;&#039; Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung in Cincșor entwickelte sich wie folgt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/bvetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1880–2002&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 782&lt;br /&gt;
| 143&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| 576&lt;br /&gt;
| 63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| 901&lt;br /&gt;
| 319&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 563&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 861&lt;br /&gt;
| 205&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 561&lt;br /&gt;
| 93&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1966&lt;br /&gt;
| 882&lt;br /&gt;
| 436&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 419&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 855&lt;br /&gt;
| 434&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 317&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| 720&lt;br /&gt;
| 556&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| 86&lt;br /&gt;
| 56&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| 651&lt;br /&gt;
| 597&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nepszamlalas.adatbank.ro/?pg=etnikai&amp;amp;id=6099 Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1852–2011 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei nepszamlalas.adatbank.ro (ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 589&lt;br /&gt;
| 549&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die höchste Einwohnerzahl des Dorfes (935) wurde 1910 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Rumänen wurde 2002, der Deutschen (581) 1930, die der Magyaren 1977 und die der [[Roma in Rumänien|Roma]] (75) wurde 1930 registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die romanische Kirche, die einen Vorgängerbau gehabt hat, mit dem Westturm wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. An der Südmauer des Glockenturms befindet sich eine Inschrift mit: „Erbaut 1421, repariert 1677 und 1761 - gebessert wurde 1840 und 1869“. Die sieben Meter hohe Wehrmauer hatte einen Wehrgang mit einer Dachschräge, die vier hervorstehenden Türme und der Glockenturm haben vorkragende Fachwerk-Wehrgänge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines EU-Projektes sollen 18 [[Kirchenburg]]en, darunter auch die Kirchenburg von Kleinschenk, saniert und für den Kulturtourismus erschlossen werden. Im September 2017 wurde in der Kirchenburg eine «Künstlerresidenz» eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ruxandra Stănescu |url=https://www.hermannstaedter.ro/2017/09/jenseits-ideologischer-scheuklappen |titel=Jenseits ideologischer Scheuklappen |hrsg=Hermannstädter Zeitung |datum=2017-09-28 |abruf=2022-02-18 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
CincsorSchild.JPG|Ortsschild&lt;br /&gt;
Cincsor2.JPG|Kirchenburg&lt;br /&gt;
Cincsor1.JPG|Orthodoxe Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cincșor, Brașov|Cincșor}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kleinschenk/ Kleinschenk bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.kleinschenk.de/ Webdarstellung der Kleinschenker Heimatortsgemeinschaft (HOG)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cincsor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1329]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ca%C8%9Ba&amp;diff=1852798</id>
		<title>Cața</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ca%C8%9Ba&amp;diff=1852798"/>
		<updated>2025-05-15T13:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/katzendorf/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch         = Cața&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch           = Katzendorf&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch         = Kaca&lt;br /&gt;
 |NameTschechisch       = &lt;br /&gt;
 |Wappen                = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg =46/5/25.8/N&lt;br /&gt;
 |lon_deg =25/16/49.08/E&lt;br /&gt;
 |Beschriftung          = &lt;br /&gt;
 |HistRegion            = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis  = Brașov&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde              = &lt;br /&gt;
 |Höhe                  = 467&lt;br /&gt;
 |Fläche                = 118.12&lt;br /&gt;
 |Gliederung            = Cața, [[Beia]], [[Drăușeni]], [[Ionești (Brașov)|Ionești]], [[Paloș]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner             = 2571&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl          = 507040 &lt;br /&gt;
 |Bürgermeister         = Liviu Ioan Vocilă&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand    = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2024-09-24 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei                = PNL &lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße       = Str. Principală, nr. 223&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt          = Cața, jud. Brașov, RO–507040&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz            = comunacata.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cața&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Katzendorf&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kaznderf&#039;&#039;, {{huS|Kaca}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Brașov]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cata jud Brasov.png|mini|links|Lage der Gemeinde Cața im Kreis Brașov]]&lt;br /&gt;
Der Gemeinde Cața befindet sich im Osten des [[Siebenbürgisches Becken|Siebenbürgischen Beckens]], im Norden des Kreises Brașov. In der Homoroder Senke, am Zusammenfluss des &#039;&#039;Paloș&#039;&#039; mit dem Großen Homorod, einem Quellenfluss des [[Homorod (Fluss)|Homorod]], an der Kreisstraße &#039;&#039;(Drum județean)&#039;&#039; DJ&amp;amp;nbsp;132B und der [[Bahnstrecke Teiuș–Brașov]], liegt der Ort ca. 8&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von [[Rupea]] &#039;&#039;(Reps)&#039;&#039;; die Kreishauptstadt [[Brașov]] &#039;&#039;(Kronstadt)&#039;&#039; befindet sich ca. 70&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich von Cața entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Besiedlung der Region reicht bis in die [[Jungsteinzeit]] zurück. Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden – auf einem von den Einheimischen „Der Steinberg“ &#039;&#039;(Dealu Pietrei)&#039;&#039; genannten Areal und in einer nah gelegenen Höhle – nach Angaben von G. Téglás, P. Pósta, I. Marțian, M. Roska und [[Kurt Horedt]] zahlreiche Funde gemacht, welche auf Behausungen der Jungsteinzeit und der [[Römerzeit]] deuten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ran.cimec.ro/sel.asp Institutul Național al Patrimoniului], abgerufen am 17. Oktober 2022 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzendorf wurde vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert von [[Siebenbürger Sachsen]] gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit um 1400, als in einem Register der Zinszahlung für die Kirche die Siedlung Katzendorf unter den Ortschaften des Kapitels [[Rupea|Reps]] aufgezählt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rupea-cohalm.ro/fileadmin/user_upload/despre_eveniment/prezentare_Cata_DE.pdf |wayback=20131109214821 |text=Rupea-cohalm.ro, Cața – Die evangelische Wehrkirche (PDF; 136&amp;amp;nbsp;kB) abgerufen am 1. Januar 2010 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1515 scheiterte ein Versuch von General [[Giovanni Battista Castaldo]], den Ort an Adlige zu verleihen. Im Jahr 1540 kauften die Bauern von Cața den auf dem Dorfareal liegenden Landbesitz dem ungarischen Adligen Ferenc (Franziskus) Katzai de Galambfalva für 80 Gulden ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Amlacher: &#039;&#039;Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen. Ein Beitrag zur europäischen Burgenkunde&#039;&#039; (= &#039;&#039;Veröffentlichungen des Instituts für Deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS).&#039;&#039; Wissenschaftliche Reihe, Bd. 95). IKGS-Verlag, München 2002, ISBN 3-88356-159-2, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Türken und Tataren fielen 1658 in den Ort ein und brannten ihn nieder. Katzendorf wurde in den Jahren 1683, 1706 und 1749 von Bränden heimgesucht. Im Jahr 1706 brannte das gesamte Dorf sowie die Kirche nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist auch wegen seiner typischen, reichen Schreinermalerei und, da einige Familien bis zu sieben Pferde hatten, auch als „Pferdedorf“ bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot;&amp;gt;Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): &#039;&#039;Reisehandbuch Siebenbürgen.&#039;&#039; Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind heute die Landwirtschaft und die Viehzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/bvetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1880–2002&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
 | 4.523&lt;br /&gt;
 | 2.002&lt;br /&gt;
 | 323&lt;br /&gt;
 | 1.815&lt;br /&gt;
 | 383&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
 | 4.709&lt;br /&gt;
 | 2.287&lt;br /&gt;
 | 574&lt;br /&gt;
 | 1.825&lt;br /&gt;
 | 23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
 | 4.263&lt;br /&gt;
 | 1.471&lt;br /&gt;
 | 696&lt;br /&gt;
 | 1.721&lt;br /&gt;
 | 375&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
 | 3.359&lt;br /&gt;
 | 1.360&lt;br /&gt;
 | 939&lt;br /&gt;
 | 531&lt;br /&gt;
 | 529&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
 | 2.491&lt;br /&gt;
 | 1.034&lt;br /&gt;
 | 808&lt;br /&gt;
 | 41&lt;br /&gt;
 | 608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
 | 2.570&lt;br /&gt;
 | 1.079&lt;br /&gt;
 | 888&lt;br /&gt;
 | 20&lt;br /&gt;
 | 583&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
 | 2.463&lt;br /&gt;
 | 1.088&lt;br /&gt;
 | 751&lt;br /&gt;
 | 16&lt;br /&gt;
 | 608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
 | 2.571&lt;br /&gt;
 | 1.099&lt;br /&gt;
 | 483&lt;br /&gt;
 | 16&lt;br /&gt;
 | 973&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Seit der offiziellen Erhebung von 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl – und gleichzeitig die der Rumänen und der Rumäniendeutschen – 1920 ermittelt. Die höchste Zahl der Ungarn (1.190) wurde 1966 und die der [[Roma in Rumänien|Roma]] (838) 2021 registriert. Des Weiteren wurden 1977 ein, 2002 zwei [[Ukrainer in Rumänien|Ukrainer]], 1910 34 und 1966 einer als [[Serben#Rumänien|Serbe]] und bei der Volkszählung 1880 zehn [[Slowaken]] registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Gemeinde lebten bis vor Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fast zu gleichen Teilen Rumänen und &#039;&#039;[[Siebenbürger Sachsen|Sachsen]]&#039;&#039;, wobei [[Drăușeni|Draas]], Katzendorf und [[Beia|Meeburg]] eine deutsche, [[Paloș]] eine rumänische und [[Ionești (Brașov)|Ionești]] eine ungarische Mehrheit besaßen. Mit dem Rückzug der deutschen Truppen Anfang September 1944 wurde von deutschen Offizieren die Evakuierung der Sachsen von &#039;&#039;Katzendorf&#039;&#039; und &#039;&#039;Draas&#039;&#039; ([[Drăușeni]]) angeordnet. Nach einer sieben Wochen langen Fahrt des [[Treck]]s, begleitet von 3–4 deutschen Soldaten, kam dieser in [[Amstetten]] ([[Niederösterreich]]) an. Im April 1945 wurde der größte Teil der Flüchtlinge in der Umgebung von Amstetten von der [[Rote Armee|Roten Armee]] nach Rumänien zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.z-g-v.de/doku/archiv/rumaenien/kapitel-4-2-1-0-10.htm | wayback=20100314113616 | text=&#039;&#039;Evakuierung der Gemeinden Katzendorf und Draas durch vorstoßende deutsche Truppen&#039;&#039; in „Das Schicksal der Deutschen in Rumänien“, abgerufen am 27. November 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=200|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Katzendorf (Caţa) - Kirchenburg.jpg|Die Kirchenburg&lt;br /&gt;
|Datei:Caţa - train station.jpg|Der Bahnhof&lt;br /&gt;
|Datei:Cata biserica medievala.jpg|Die Kirchenburg&lt;br /&gt;
|Datei:Viehbrandzeichen 08-08 Katzendorf.jpg|Viehbrandzeichen des Ortes&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
* Die Kirchenburg, im 13. Jahrhundert errichtet, wurde in ihrer Geschichte mehrfach umgebaut, erweitert und renoviert. Die dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit zwei romanischen Zwillingsfenstern wurde 1250 errichtet. Von den zwei ca. 4&amp;amp;nbsp;Meter hohen Mauern der Befestigungsanlage umgeben, stehen am inneren Ring drei Türme; am äußeren – zum Teil zerfallen – steht seit 1676 der fünfeckige „Pfarrerturm“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot; /&amp;gt; Die letzten Renovierungsarbeiten fanden 1969/70 statt. 2010 ist eine Dachsanierung der Kirchenburg durch die [[Hermann-Niermann-Stiftung]] vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/rumaenien/8872-hermann_niermann_stiftung-sichert.html Siebenbuerger.de - Hermann-Niermann-Stiftung sichert Kirchenburgen, abgerufen am 1. Januar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchenburg und Basilika stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot;&amp;gt;[http://patrimoniu.gov.ro/images/LMI/LMI2010.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert] (PDF; 7,10&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Zentrum des Ortes (&#039;&#039;Piața Centrală&#039;&#039; im 13. Jahrhundert errichtet und im 19. umgebaut), die Häuser von &#039;&#039;Michael Lienert&#039;&#039; (Nr. 59, 1808 errichtet), &#039;&#039;Günther Thomes&#039;&#039; (Nr. 266, 1833 errichtet), &#039;&#039;Hones-Marcus&#039;&#039; (Nr. 142, 1824 errichtet) und von &#039;&#039;Georg Mathie&#039;&#039; (Nr. 265, 1872–1883 errichtet) stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das evangelische Pfarrhaus, im 18. Jahrhundert errichtet, wurde vom Schriftsteller [[Frieder Schuller]] restauriert und ausgebaut. Hier organisiert Schuller seit 1992 nationale und internationale Kulturtreffen, wobei der „Dorfschreiberpreis von Katzendorf“ verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adz.ro/meinung-und-bericht/artikel-meinung-und-bericht/artikel/ich-lebe-in-zwei-welten/ Elise Wilk: &#039;&#039;Ich lebe in zwei Welten&#039;&#039;, Interview mit Frieder Schuller am 24. September 2014 bei adz.ro] abgerufen am 22. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pfarrhaus steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die ehemalige deutsche Schule (1884 errichtet, heute die Dorfschule) und die ehemalige rumänische Schule (1936 errichtet) stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die [[Rumänisch-Orthodoxe Kirche|rumänische-orthodoxe Kirche]] &#039;&#039;Sf. Treime&#039;&#039;, im 18. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ioan Popescu (1832–1892), Pädagoge und Mitglied der [[Rumänische Akademie|rumänischen Akademie]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.academiaromana.ro/membri_ar/membri_p.htm Ioan Popescu, auf der Webpräsenz der rumänischen Akademie, abgerufen am 26. November 2010] (rumänisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frieder Schuller]] (* 1942), Schriftsteller und Filmregisseur&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.litde.com/sonstige/frieder-schuller-von-jakobsdorf.php Frieder Schuller bei litde.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cața commune, Brașov|Cața}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-CATA/35093/ Cața bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/katzendorf/ Katzendorf auf siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Brașov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4682821-7|VIAF=248289364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cata}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1400]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laslea&amp;diff=1307301</id>
		<title>Laslea</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laslea&amp;diff=1307301"/>
		<updated>2025-05-15T07:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/grosslasseln/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch         = Laslea&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch           = Großlasseln&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch         = Szászszentlászló&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch = &lt;br /&gt;
 |NameTschechisch       = &lt;br /&gt;
 |Wappen                = ROU SB Laslea CoA.PNG&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 46 | lat_min = 12 | lat_sec = 27&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 24 | lon_min = 39 | lon_sec = 21&lt;br /&gt;
 |Beschriftung          = &lt;br /&gt;
 |HistRegion            = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                 = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde              = &lt;br /&gt;
 |Höhe                  = 351&lt;br /&gt;
 |Fläche                = 114.70&lt;br /&gt;
 |Gliederung            = Laslea, [[Florești (Sibiu)| Florești]], [[Mălâncrav]], [[Nou Săsesc]], [[Roandola]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner             = 3100&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl          = 557115&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister         = Ioan Onea&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel    = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand    = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-23 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei                = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße       = Str. Principală, nr. 33&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt          = loc. Laslea, jud. Sibiu, RO–557115&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz            = comunalaslea.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laslea&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Großlasseln&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Gruissloasseln&#039;&#039;, {{huS|Szászszentlászló}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Laslea liegt etwa in der Mitte [[Siebenbürgen]]s im [[Kokel-Hochland]] &#039;&#039;(Podișul Târnavelor)&#039;&#039;. Der Ort Laslea befindet sich am gleichnamigen Bach – ein linker Nebenfluss der [[Târnava Mare]] &#039;&#039;(Große Kokel)&#039;&#039; – und an der Kreisstraße &#039;&#039;(drum județean)&#039;&#039; DJ&amp;amp;nbsp;143A, etwa anderthalb Kilometer südlich der [[Drum național 14|Nationalstraße DN14]] zwischen [[Mediaș]] &#039;&#039;(Mediasch)&#039;&#039; und [[Sighișoara]] &#039;&#039;(Schäßburg)&#039;&#039;. Die nächstgelegene Kleinstadt Sighișoara liegt etwa 10&amp;amp;nbsp;km nordöstlich; die Kreishauptstadt [[Hermannstadt]] etwa 80&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von Laslea entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegene Bahnhaltestelle genannt &#039;&#039;Luna&#039;&#039;, befindet sich in etwa vier Kilometer Entfernung an der [[Bahnstrecke Teiuș–Brașov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Laslea wurde im Jahr 1309 als &#039;&#039;Sanctus Ladislaus&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.genealogy.net/reg/ESE/7burg_dg.html#grosslasseln Groß Lasseln bei genealogy.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals urkundlich erwähnt, vermutlich jedoch bereits um 1200 gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glh&amp;quot;&amp;gt;[http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~bgwiehle/siebenburgen/grosslas.htm Großlasseln in &#039;&#039;Unsere Deutschen Wurzeln&#039;&#039; bei freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gehörte ursprünglich wohl dem Kloster &#039;&#039;Kolozsmonostor&#039;&#039; (auf dem Gebiet des heutigen [[Cluj-Napoca]]), bevor es im 14. Jahrhundert dem [[Königsboden]] zugeordnet und damit eine freie Gemeinde der [[Siebenbürger Sachsen]] im [[Schäßburger Stuhl]] wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrhunderte wurde Großlasseln von den Siebenbürger Sachsen geprägt. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges stellten die [[Rumäniendeutsche]]n die absolute, bis zur [[Rumänische Revolution 1989|Revolution von 1989]] die relative Mehrheit der Dorfbevölkerung. Danach wanderten die meisten Rumäniendeutschen aus. Durch Zuzug von [[Rumänen]], und vor allem [[Roma in Rumänien|Roma]], blieb die Einwohnerzahl insgesamt jedoch relativ stabil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gesamtgemeinde Laslea bezeichneten sich im Jahr 2002 von damals 3203 Einwohnern 2081 als Rumänen, 765 als Roma, 312 als Deutsche, 43 als [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]] bzw. [[Tschangos]], einer als [[Russen|Russe]] bzw. [[Lipowaner]] und einer als [[Ukrainer in Rumänien|Ukrainer]]. Im Dorf Laslea selbst lebten 2002 insgesamt 1456 Menschen, davon 1016 Rumänen, 385 Roma, 34 Deutsche (2 %), 19 Ungarn und zwei Angehörige anderer Nationalitäten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/sbetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Von der sonst abgetragenen [[Kirchenburg]] ist der Glockenturm erhalten geblieben, weil der Turm der neuen, Mitte des 19. Jahrhunderts errichteten Kirche noch vor der Fertigstellung einstürzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhbsb&amp;quot;&amp;gt;Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): &#039;&#039; Reisehandbuch Siebenbürgen.&#039;&#039; Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
In Laslea existiert seit 1992 das Spitalul Lukas &#039;&#039;(Lukas-Spital)&#039;&#039;, das aus einem Seniorenheim und einer chirurgischen Ambulanz besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lukasspitallaslea.net/ Webdarstellung des Spitals] abgerufen am 10. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird von mehreren – meist kirchlichen – Organisationen in Deutschland, z.&amp;amp;nbsp;B. vom „Hilfsverein für das Lukas Spital in Laslea, Rumänien e.&amp;amp;nbsp;V.“ in [[Neuendettelsau]] mitfinanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Töchter und Söhne der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hannah Monyer]] (* 1957), siebenbürgisch-sächsische Medizinerin und ärztliche Direktorin an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Laslea commune, Sibiu|Laslea}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-LASLEA/183559/ Laslea bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/grosslasseln/ Großlasseln auf siebenbürger.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4672860-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1309]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laslea| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C8%98eica_Mic%C4%83&amp;diff=452256</id>
		<title>Șeica Mică</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C8%98eica_Mic%C4%83&amp;diff=452256"/>
		<updated>2025-05-14T13:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kleinschelken/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Șeica Mică&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Kisselyk&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Kleinschelken&lt;br /&gt;
 |Wappen               = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 46 | lat_min = 3 | lat_sec = 10&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 7 | lon_sec = 25&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 299&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 39.86&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Șeica Mică, [[Soroștin]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 1519&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 557255&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Emil-Marius Urian&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-28 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Principală, nr. 75&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Șeica Mică, jud. Sibiu, RO-557255&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = seicamica.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Șeica Mică&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Kleinschelken&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kliischielken&#039;&#039;, {{huS|Kisselyk}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort Șeica Mică liegt 23 km westlich von [[Mediaș]] und ist mit dem Auto nur über eine Abzweigung von der Straße Mediaș–[[Blaj]] zu erreichen. Die nächsten Bahnhöfe liegen nördlich an der [[Bahnstrecke Teiuș–Brașov]] sowie im 4 km südöstlich von Șeica Mică befindlichen [[Șeica Mare]] an der [[Kursbuchstrecke 208 (Rumänien) Sibiu–Copșa Mică|Bahnstrecke Sibiu–Copșa Mică]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1280 fand die erste Orstgründung auf der Mitte des Bergrückens zwischen Kleinschelken und Kleinkopisch. 1311 wurde der Name &amp;quot;Salchelk&amp;quot; erstmals urkundlich belegt; er ist auf das slawische Wort &amp;quot;sol&amp;quot; (zu dt. Salz) zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Lexikon der Siebenbürger Sachsen&amp;quot;, Herausgeber: Prof. Dr. Walter Myß, Wort und Welt Verlag Thaur, Österreich, 1993. Seite 265.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort wurde als &#039;&#039;Kleinschelken&#039;&#039; 1318 erstmals urkundlich erwähnt. Es finden sich allerdings auch zahlreiche Hinterlassenschaften aus der Eisenzeit, der Daker und der Römer. Kleinschelken wurde wie das gesamte Gebiet Siebenbürgens seit der Mitte des 12. Jh. von deutschen Kolonisten besiedelt, die der ungarische König [[Géza II.]] auf dem sog. [[Königsboden]] ansiedeln ließ. Die Nachfahren dieser Einwanderer behielten ihren dem [[Moselfränkisch]]en nahestehenden Dialekt bis in die Gegenwart bei. Seit 1414 ist eine Schule dokumentiert. 1494 wurde Kleinschelken Marktort. 1530 wurde der Ort im Zusammenhang mit den habsburgisch-türkischen Kriegen geplündert. 1553 wurde die Reformation eingeführt, 1576 erhielt der Ort die Blutgerichtsbarkeit vom Vojvoden Siebenbürgens zugestanden. 1661 war Kleinschelken Schauplatz eines siebenbürgischen Landtags. 1705 kam es zu Plünderungen durch kaiserliche Truppen. In den Jahren 1838 und 1865 ereignete sich in Kleinschelken jeweils ein Großbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Zweiten Weltkrieges verließ ein Großteil der deutschstämmigen Bewohner den Ort, um in Deutschland zu leben. Eine letzte große Welle dieser Rückwanderung erfolgte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der politischen Wende in Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Șeica Mică heute ==&lt;br /&gt;
Durch die Abwanderung der Siebenbürger Sachsen leben heute überwiegend Rumänen in Șeica Mică. Ein Teil der Aussiedler aus dem Ort ist in Deutschland in der &#039;&#039;[[Heimatortsgemeinschaft]] Kleinschelken&#039;&#039; organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Kirchenburg]], eine stark befestigte evangelische Kirche mit dreischiffiger Basilika und massivem Glockenturm (erbaut im 15. Jh.).&lt;br /&gt;
* Seit 2012 ist das Kleinschelker Heimatmuseum&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kleinschelken.de/heimatmuseum Angaben zum Kleinschelker Heimatmuseum auf der Website der HOG Kleinschelken]&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnet und kann im als Gasthaus ausgebauten Pfarrhof&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kleinschelken.de/pfarrhof Angaben zum Pfarrhof auf der Website der HOG Kleinschelken].&amp;lt;/ref&amp;gt; besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
RO SB Șeica Miică (8).jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Seica Mica - Ansamblul bisericii evanghelice fortificate (2).jpg|Kirchenburg&lt;br /&gt;
RO SB Șeica Miică (6).jpg|Schule&lt;br /&gt;
Seica_Mica_-_view_from_the_north.jpg|Blick auf Șeica Mică (li. der &#039;&#039;Hausberg&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adolf Kiertscher]] (1942–2015), Kapellmeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Șeica Mică commune, Sibiu|Șeica Mică}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kleinschelken/ Kleinschelken bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.kleinschelken.de/ Webdarstellung der Kleinschelkener Heimatortsgemeinschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seica Mica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1318]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sadu&amp;diff=1696954</id>
		<title>Sadu</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sadu&amp;diff=1696954"/>
		<updated>2025-05-14T13:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Siehe auch: https://ro.wikipedia.org/wiki/Sadu,_Sibiu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde in Rumänien. Zum Distrikt in der indonesischen Provinz Jambi siehe [[Sado (Jambi)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch         = Sadu&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch           = Zoodt&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch         = Cód&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch =&lt;br /&gt;
 |NameTschechisch       =&lt;br /&gt;
 |Wappen                = ROU SB Sadu CoA.png&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 40 | lat_sec = 15&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 24 | lon_min = 10 | lon_sec = 52&lt;br /&gt;
 |Beschriftung          =&lt;br /&gt;
 |HistRegion            = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                 = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde              =&lt;br /&gt;
 |Höhe                  = 480&lt;br /&gt;
 |Fläche                = 37.8&lt;br /&gt;
 |Gliederung            =&lt;br /&gt;
 |Einwohner             = 2561&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl          = 557220&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister         = Valentin-Dumitru-Ioan Ivan&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel    = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand    = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-28 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei                = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße       = Str. Inocențiu Micu Klein, nr. 36&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt          = loc. Sadu, jud. Sibiu, RO–557220&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz            = sadu.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest             =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sadu&#039;&#039;&#039; (veraltet &#039;&#039;Sad&#039;&#039;; {{deS|&#039;&#039;Zoodt&#039;&#039;, &#039;&#039;Zood&#039;&#039; oder &#039;&#039;Sodenbach&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Tsôt&#039;&#039;, {{huS|Cód}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]], in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Sadu liegt am gleichnamigen Fluss an der Kreisstraße &#039;&#039;(drum județean)&#039;&#039; DJ&amp;amp;nbsp;105G etwa 27&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Hermannstadt]], im Gebiet [[Mărginimea Sibiului]] am Fuße des [[Zibinsgebirge]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
* Die Holzkirche 1866 errichtet, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot;&amp;gt;[http://patrimoniu.gov.ro/images/LMI/LMI2010.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert] (rumänisch; PDF; 7,10&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Rumänisch-Orthodoxe Kirche|orthodoxe Kirche]] &#039;&#039;Adormirea Maicii Domnului&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.biserici.org/index.php?menu=BI&amp;amp;code=2587 Die Kirche &#039;&#039;Adormirea Maicii Domnului&#039;&#039; in Sadu] bei biserici.org, abgerufen am 24. Oktober 2023 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein Gedenkkreuz zu Ehren der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Gefallenen des Ortes wurde 1925 errichtet. Dieses Steinkreuz ist eingezäunt und enthält eine Inschrift, die auf die toten Söhne der Gemeinde hinweist.&lt;br /&gt;
* Das Eingangstor des Anwesens Haus-Nr. 486 1795 errichtet, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Biserica de lemn din Sadu (41).JPG|Holzkirche&lt;br /&gt;
Sadu Biserica ortodoxa (1).jpg|Orthodoxe Kirche&lt;br /&gt;
Hidrocentrala Sadu I (1).jpg|Wasserkraftwerk Sadu I&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ioan Piuariu-Molnar]] (1749–1815), Ophthalmologe und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Inocențiu Micu-Klein]] (1692–1768), Bischof der [[Rumänische griechisch-katholische Kirche|Rumänischen griechisch-katholischen Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Samuil Micu]] (1745–1806), Theologe, Historiker und Philosoph, Mitglied der [[Siebenbürgische Schule|Siebenbürgischen Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sadu commune, Sibiu|Sadu}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIM%C4%82RIA-SADU/186111 Sadu bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sadu| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchberg_(Kreis_Sibiu)&amp;diff=1303492</id>
		<title>Kirchberg (Kreis Sibiu)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kirchberg_(Kreis_Sibiu)&amp;diff=1303492"/>
		<updated>2025-05-14T11:34:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kirchberg/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch         = Chirpăr&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch           = Kirchberg&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch         = Kürpöd&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch = &lt;br /&gt;
 |NameTschechisch       = &lt;br /&gt;
 |Wappen                = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 53 | lat_sec = 37&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 24 | lon_min = 35 | lon_sec = 55&lt;br /&gt;
 |Beschriftung          = &lt;br /&gt;
 |HistRegion            = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                 = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde              = &lt;br /&gt;
 |Höhe                  = 480&lt;br /&gt;
 |Fläche                = 100.84&lt;br /&gt;
 |Gliederung            = Chirpăr, [[Săsăuș]], [[Vărd]], [[Veseud (Chirpăr)|Veseud]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner             = 1489&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl          = 557080&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister         = Eugen Feldeoiu&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel    = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand    = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-22 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei                = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße       = Str. Principală, nr. 47&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt          = loc. Chirpăr, jud. Sibiu, RO–557080&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz            = chirpar.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher deutschsprachiger Name laut rumänischem Regierungsbeschluß 1415 vom 6. Dezember 2002 ({{Webarchiv|url=http://lege5.ro/Gratuit/gm4denju/hotararea-nr-1415-2002-pentru-modificarea-unor-anexe-la-normele-de-aplicare-a-dispozitiilor-privitoare-la-dreptul-cetatenilor-apartinand-unei-minoritati-nationale-de-a-folosi-limba-materna-in-administ |wayback=20180905102050 |text=Amtsblatt }})&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{roS|&#039;&#039;&#039;Chirpăr&#039;&#039;&#039;}} [{{IPA|ˈkirpər}}], [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kirp(e)rich&#039;&#039;, {{huS|Kürpöd}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chirpar jud Sibiu.png|miniatur|links|Lage der Gemeinde Chirpăr im Kreis Sibiu]]&lt;br /&gt;
[[Datei:kirchberg_gesamt.jpg|miniatur|300px|Blick auf Kirchberg]]&lt;br /&gt;
Chirpăr ist eine Gemeinde in Siebenbürgen im [[Altland]], östlich des [[Harbachtal]]s im historischen [[Leschkircher Stuhl]]. Im östlichen Teil des Kreises Sibiu an der Kreisstraße &#039;&#039;(drum județean)&#039;&#039; DJ&amp;amp;nbsp;105D, befindet sich der Ort auf einer Anhöhe 86&amp;amp;nbsp;Kilometer von der Kreishauptstadt [[Sibiu]] &#039;&#039;(Hermannstadt)&#039;&#039; und 13&amp;amp;nbsp;Kilometer von [[Agnita]] &#039;&#039;(Agnethlen)&#039;&#039; entfernt. Die eingemeindeten Dörfer liegen etwa 5&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;9&amp;amp;nbsp;Kilometer vom Gemeindezentrum entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchberg ist über teilweise asphaltierte Nebenstraßen der Kreisstraße DJ&amp;amp;nbsp;106 von [[Marpod]] &#039;&#039;(Marpod)&#039;&#039; oder Agnita über [[Vărd]] &#039;&#039;(Werd)&#039;&#039; aus erreichbar; oder (109&amp;amp;nbsp;Kilometer) von Hermannstadt auf der [[Europastraße 68]] Richtung [[Brașov]] &#039;&#039;(Kronstadt)&#039;&#039; und bei [[Voila (Brașov)|Voila]] &#039;&#039;(Wolldorf)&#039;&#039; links nach [[Merghindeal]] &#039;&#039;(Mergeln)&#039;&#039; über Agnita bis Kirchberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der von [[Siebenbürger Sachsen]] gegründete Ort wurde 1337 als &#039;&#039;Kyrchberch&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt. Noch bis Ende der 1970er Jahre war das Dorf zur Hälfte von deutschsprachigen Menschen besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ1850–2002&amp;quot; /&amp;gt; Schon ab den 1960er Jahren, vor allem aber nach der [[Rumänische Revolution 1989|Wende von 1989]] wanderte die überwiegende Mehrheit der deutschsprachigen Bevölkerung nach [[Deutschland]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Kirchberger Keramik&#039;&#039; werden hochwertige irdene Ziergefäße mit gekerbten Gürtelstreifen bezeichnet, die zwischen 1743 und 1776 in der Umgebung von Hermannstadt hergestellt wurden. Sie sind einzigartig in Europa, jedoch ist Kirchberg als Herstellungsort ungewiss.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Klusch]]: &#039;&#039;Siebenbürgische Töpferkunst aus drei Jahrhunderten.&#039;&#039; Kriterion-Verlag, Bukarest 1980, S. 61–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 3.554 Einwohner. 1.942 davon waren [[Rumänen]], 1.365 [[Rumäniendeutsche|Deutsche]], 210 [[Roma in Rumänien|Roma]] und ein [[Magyaren in Rumänien|Ungar]]. 1941 wurde mit 3.792 die größte Bevölkerungszahl – und gleichzeitig die der Rumänen (1.969) und der [[Siebenbürger Sachsen]] (1.703) – ermittelt. Die höchste Anzahl der Roma (312) und die der Ungarn (25) wurde 1992 registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ1850–2002&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/sbetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Volkszählung 2011 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 1.434 Menschen, davon waren 1.190 Rumänen, 142 Roma, 37 Rumäniendeutsche und neun Ungarn. Restliche Menschen machten keine Angaben zu deren Zugehörigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Kirchenburg in Kirchberg – eine dreischiffige romanische Basilika –, im 13. Jahrhundert errichtet, wurde ursprünglich der Heiligen Maria geweiht. Um 1500 und im 19. Jahrhundert wurden nachhaltige bauliche Veränderungen vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://arheologie.ulbsibiu.ro/publicatii/bibliotheca/repsibiu/a-h/chirpar.htm Sabin Adrian Luca, Zeno Karl Pinter, Adrian Georgescu: Repertoriu Sibiu 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist noch der West- und Ostabschnitt des rechteckigen Berings der Wehrkirche erhalten. 1968 stürzte der Südostturm ein. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot;&amp;gt;[http://patrimoniu.gov.ro/images/LMI/LMI2010.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert] (PDF; 7,10&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Rumänisch-Orthodoxe Kirche|rumänische-orthodoxe Kirche]] &#039;&#039;Înălțarea Domnului&#039;&#039; in Kirchberg, 1844 errichtet und 1899 erneuert, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Săsăuș]] &#039;&#039;(Sachsenhausen)&#039;&#039; steht die orthodoxe Kirche &#039;&#039;Adormirea Maicii Domnului&#039;&#039;, etwa 1782 errichtet, unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Vărd]] stehen die romanische Marienkirche, die im 13. Jahrhundert errichtet und etwa 1853 erneuert wurde, sowie auch der Streckenabschnitt der [[Harbachtalbahn]] auf dem Gebiet des Dorfes unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Veseud (Chirpăr)|Veseud]] &#039;&#039;(Zied)&#039;&#039; stehen die Kirchenburg, im 13. Jahrhundert errichtet, und die rumänisch-orthodoxe Kirche &#039;&#039;Sf. Gheorghe&#039;&#039;, 1790 errichtet, beide unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chirpar - ansamblul bisericii evanghelice fortificate.jpg|Kirchenburg in Kirchberg&lt;br /&gt;
SasausSB (77).JPG|Kirche in Săsăuș&lt;br /&gt;
Veseud - ansamblul bisericii evanghelice fortificate 2.jpg|Kirchenburg in Zied&lt;br /&gt;
SasausSB (124).JPG|Holzkirche in Săsăuș&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Daniel Joseph Gottschling (1774–1850), Pfarrer in Kirchberg von 1809 bis 1850&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Trausch]]: &#039;&#039;Schriftstellerlexicon oder biographisch-literarische Denkblätter der Siebenbürger Deutschen&#039;&#039; II. Band Kronstadt, 1870 S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Maler.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.karpatenwilli.com/komi8018.htm Juliana Fabritius-Dancu: &#039;&#039;Durchs Harbachtal auf den Spuren der Romanik&#039;&#039;, bei karpatenwilli.com].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Irina Petraș (* 1947), Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.irinapetras.ro/ Website von Irina Petraș].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chirpăr commune, Sibiu|Chirpăr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIMARIA-CHIRPAR/186076 Chirpăr bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kirchberg/ Kirchberg bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://kirchberg-siebenbuergen.de.tl/Willkommen.htm Private Website zu Kirchberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1337]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchberg (Kreis Sibiu)| ]]&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chirpar}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%A2r%C8%9Ba_(Sibiu)&amp;diff=183219</id>
		<title>Cârța (Sibiu)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%A2r%C8%9Ba_(Sibiu)&amp;diff=183219"/>
		<updated>2025-05-14T11:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kerz/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch      = Cârța&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch      = Kerc&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch        = Kerz&lt;br /&gt;
 |Wappen             = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg =45 | lat_min =47 | lat_sec = 4&lt;br /&gt;
 |lon_deg =24 | lon_min =34 | lon_sec = 4&lt;br /&gt;
 |Beschriftung       = &lt;br /&gt;
 |HistRegion         = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis              = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart        = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde           = &lt;br /&gt;
 |Höhe               = 406&lt;br /&gt;
 |Fläche             = 28.90&lt;br /&gt;
 |Gliederung         = Cârța, [[Poienița (Sibiu)|Poienița]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner          = 1042&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand     = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl       = 557070&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister      = Daniel Cândulețiu&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-22 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei             = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße    = Str. Principală, nr. 104&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt       = loc. Cârța, jud. Sibiu, RO–557070&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz         = comunacarta.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cârța&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;Cîrța&#039;&#039; [{{IPA|ˈkɨrtsa}}] ({{deS|&#039;&#039;Kerz&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kierz&#039;&#039;, {{huS|Kerc}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort Cârța befindet sich am Fluss [[Olt (Fluss)|Olt]] &#039;&#039;(Alt)&#039;&#039;, an der [[Bahnstrecke Avrig–Făgăraș]] und etwa zweieinhalb Kilometer von der [[Europastraße 68]] entfernt. Die nächstgelegene Kleinstadt [[Avrig]] &#039;&#039;(Freck)&#039;&#039; befindet sich ca. 20&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich; die Kreishauptstadt [[Sibiu]] &#039;&#039;(Hermannstadt)&#039;&#039; 42&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von Cârța entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Den Namen verdankt der Ort dem [[Kloster Kerz]], einem [[Zisterzienser]]kloster, das 1202 gegründet und 1474 unter [[Matthias Corvinus]] aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Ruine des [[Kloster Kerz|Klosters Kerz]]. Die Abtei ist ein Tochterkloster von [[Kloster Igriș]] &#039;&#039;(Egresch)&#039;&#039; im [[Banat]].&lt;br /&gt;
* Die Stauseen am Olt in der Nähe von Cârța.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cârta2009 12.jpg|Blick auf Cârța&lt;br /&gt;
Cârţa2009 15.jpg|Das Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Carta Romania 003.jpg|Klosterkirche Kerz&lt;br /&gt;
Cârta2009 5.jpg|Grabstätten bei der Klosterkirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Viktor Kästner]] (1826–1857), siebenbürgisch-sächsischer Mundartdichter.&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Schuster (* 1950), Journalist, siebenbürgisch-sächsischer Mundartdichter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.honterus-verlag.ro/db/bucher/?id=20&amp;amp;p=7 |wayback=20140503010957 |text=Friedrich Schuster bei honterus-verlag.ro }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Thalgott: &#039;&#039;Die Zisterzienser von Kerz. Zusammenhänge&#039;&#039; (= &#039;&#039;Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerks.&#039;&#039; Reihe B: &#039;&#039;Wissenschaftliche Arbeiten.&#039;&#039; Bd. 50). Verlag Südostdeutsches Kulturwerk, München 1990, ISBN 3-88356-061-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cârța commune, Sibiu|Cârța}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIMARIA-CARTA/186074 Cârța bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kerz/ Kerz bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Carta}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bazna&amp;diff=183825</id>
		<title>Bazna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bazna&amp;diff=183825"/>
		<updated>2025-05-14T11:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/baassen/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort in Rumänien; für den türkischen Agent siehe [[Elyesa Bazna]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Bazna&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Bázna&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Baaßen&lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU SB Bazna CoA.PNG&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 46 | lat_min = 11 | lat_sec = 48&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 16 | lon_sec = 56&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 312&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 82.4&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Bazna, [[Boian (Sibiu)|Boian]], [[Velț]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 3329&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 557030&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Octavian-Alin Limbășan&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-21 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Tudor Vladimirescu, nr. 500&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Bazna, jud. Sibiu, RO–557030&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = comunabazna.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bazna&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Baaßen&#039;&#039; oder &#039;&#039;Baassen&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Baußen&#039;&#039; oder &#039;&#039;Boassen&#039;&#039;, {{huS|Bázna}} oder &#039;&#039;Felsőbajom&#039;&#039;) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bazna jud Sibiu.png|mini|links|Lage der Gemeinde Bazna im Kreis Sibiu]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bazna liegt im [[Kokeltal]] &#039;&#039;(Podișul Târnavelor)&#039;&#039; im [[Siebenbürgisches Becken|Siebenbürgischen Becken]]. Im Norden des Kreises Sibiu befindet sich der Ort Bazna etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich von der Stadt [[Mediaș]] &#039;&#039;(Mediasch)&#039;&#039; und etwa 70&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von der Kreishauptstadt Sibiu ([[Hermannstadt]]) entfernt. Bazna ist von Mediaș aus über den [[Drum național 14]], die hier die [[Târnava Mare]] &#039;&#039;(Große Kokel)&#039;&#039; – ein Quellfluss der [[Târnava (Fluss)|Târnava]] &#039;&#039;(Kokel)&#039;&#039; – überquert, zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurort Bazna &#039;&#039;(Bad Baaßen)&#039;&#039; befindet sich am Fuße des Berges &#039;&#039;Dealul Înalt&#039;&#039; ({{Höhe|599}}) zwei Kilometer südlich vom Gemeindezentrum entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
König [[Stephan V. (Ungarn)|Stefan V.]] (regierte als König von [[Ungarn]] 1270–1272) schenkte den Ort dem Sohn des Grafen Bozouch. Im Jahr 1302 wurde Baaßen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1359&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHGS&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Reisehandbuch Siebenbürgen |Verlag=Kraft |Ort=Würzburg |ISBN=3-8083-2019-2 |Seiten=517 |Hrsg=Heinz Heltmann, Gustav Servatius |Datum=1993 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde es als freie Gemeinde des [[Königsboden]]s als zum [[Zwei Stühle|Mediascher Stuhl]] gehörend, genannt. Die deutschen Kolonisten siedelten sich zuerst auf dem rückseitig gelegenen Hügel an, später entwickelte sich der Ort im vorderen Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Ortes bauten sie eine [[Kirchenburg Baaßen|Wehrkirche]]. 1672 wurde zum ersten Mal über das „brennende Wasser von Bazna“ berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHGS&amp;quot; /&amp;gt; In dieser Legende wird erzählt, dass ein Schäfer in der Nähe einer Quelle ein Feuer machte und sich dadurch das Wasser ebenfalls entzündete. Im Jahr 1752 untersuchte der Chemiker [[George Bette]] aus [[Hermannstadt]] zum ersten Mal die [[Solequelle|Salzquellen]]. 1808 sandte die Regierung aus [[Wien]] eine Gruppe von Chemikern und Physikern nach Baaßen, um die heilende Wirkung des Salzes und des Klimas dort zu untersuchen. 1843 entstand das erste Kurbad, indem vier Bewohner von Mediasch dort ein Unternehmen gründeten. Es wurde im Jahr 1905 von der evangelischen Gemeinde übernommen, welche die Einrichtungen ausbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Kurort, bereits im Jahr 1845 waren es 637 Badegäste. Die [[Mineralquelle]]n enthalten [[Chlor]], [[Iod]] und [[Brom]]. Das berühmteste Produkt ist das so genannte Baaßener Salz. Die Urlaubsgebiete liegen am Fuße der Hügel in der Nähe der Eichen- und Buchenwälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung der Gemeinde Bazna entwickelte sich wie folgt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnische Zusammensetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850&lt;br /&gt;
| 3.557&lt;br /&gt;
| 1.884&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 1383&lt;br /&gt;
| 275&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941&lt;br /&gt;
| 5.456&lt;br /&gt;
| 2.600&lt;br /&gt;
| 160&lt;br /&gt;
| 2.009&lt;br /&gt;
| 687&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 5.365&lt;br /&gt;
| 3.300&lt;br /&gt;
| 149&lt;br /&gt;
| 1.278&lt;br /&gt;
| 638&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| 3.911&lt;br /&gt;
| 2.576&lt;br /&gt;
| 136&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| 1.173&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| 3.792&lt;br /&gt;
| 2.425&lt;br /&gt;
| 86&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 1.252 (Roma 1.079)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
| 3.329&lt;br /&gt;
| 2.558&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 747 (Roma 365)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und gleichzeitig die der Rumänen und der Rumäniendeutsche 1941 registriert. Die höchste Anzahl der Magyaren (274) wurde 1910 und der [[Roma in Rumänien|Roma]] (1170) 2002 ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/sbetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 4. November 2008 (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=3 class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bazna (1964).jpg|Die Kirchenburg Baaßen (1964)&lt;br /&gt;
Bazna Biserica fortificata.JPG|Kirchenburg und Pfarrhaus in Bazna (2008)&lt;br /&gt;
Biserica fortificata - Bazna.JPG|Blick auf Bazna&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Kirchenburg Baaßen|Kirchenburg in Baaßen]] im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet, im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert umgebaut und ein Teil des Gemeindezentrums stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot;&amp;gt;[https://www.uniuneanotarilor.ro/files/2016/LMI_2015.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert] (PDF; 12,7&amp;amp;nbsp;MB; rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Kirchenburg Bonnesdorf]], im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet und 1825 umgebaut, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Wehrkirche in [[Velț]] &#039;&#039;(Wölz)&#039;&#039;, Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet, 1881 umgebaut, heute eine Ruine und das evangelische Pfarrhaus im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet, stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bazna commune, Sibiu|Bazna|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-BAZNA/186046/ Bazna bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/baassen/ Baaßen bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4685631-6|LCCN=no92007823|VIAF=6385170868674822930009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bazna| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1359]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=A%C8%9Bel&amp;diff=684852</id>
		<title>Ațel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=A%C8%9Bel&amp;diff=684852"/>
		<updated>2025-05-14T10:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/hetzeldorf/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Ațel&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Ecel&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Hetzeldorf&lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU SB Atel CoA.png&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 46 | lat_min = 9 | lat_sec = 3&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 28 | lon_sec = 0&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 355&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 27.21&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Ațel, [[Dupuș]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 1263&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 557020&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Ioan-Ovidiu Aldea&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-21 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Regele Mihai I, nr. 388&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Ațel, jud. Sibiu, RO–557020&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primaria-atel.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ațel&#039;&#039;&#039; [{{IPA|aˈtsel}}] (veraltet &#039;&#039;Oțel&#039;&#039;; {{deS|&#039;&#039;Hetzeldorf&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Häzelderf&#039;&#039;, {{huS|Ecel}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arcanum Kézikönyvtár |url=https://www.arcanum.hu/hu/online-kiadvanyok/ErdelyHelysegnevTar-erdely-bansag-es-partium-torteneti-es-kozigazgatasi-helysegnevtara-1/telepulesek-1C9/?list=eyJmaWx0ZXJzIjogeyJNVSI6IFsiTkZPX0tPTllfRXJkZWx5SGVseXNlZ25ldlRhcl8xIl19LCAicXVlcnkiOiAiYnJhc292In0 |titel=Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium |hrsg=arcanum.hu |datum= |zugriff=2025-01-21 |sprache=hu }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ort im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Atel jud Sibiu.png|mini|links|Lage von Ațel im Kreis Sibiu]]&lt;br /&gt;
Ațel liegt im [[Siebenbürgisches Becken|Siebenbürgischen Becken]] in einem linken Seitental der [[Târnava Mare]] &#039;&#039;(Große Kokel)&#039;&#039;. An der Kreisstraße &#039;&#039;(Drum județean)&#039;&#039; DJ&amp;amp;nbsp;142F etwa 14&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich von [[Mediaș]], vier Kilometer südlich der Nationalstraße [[Drum național 14|DN&amp;amp;nbsp;14]] ([[Hermannstadt]]–[[Sighișoara]]), befindet sich der Ort im Norden des Kreises etwa 48&amp;amp;nbsp;Kilometer (Luftlinie) nördlich von der Kreishauptstadt Sibiu entfernt. [[Weide (Grünland)|Weiden]], [[Weinberg]]e und [[Büffel]]herden prägen die Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird vom Rufnamen &#039;&#039;Hetzel&#039;&#039; abgeleitet. In der Mundart wird der Name Hazelderf ausgesprochen. Die zugewanderten Rumänen sprachen den Namen &#039;&#039;Ațeldorf&#039;&#039; aus, woraus schließlich der heute offizielle Name &#039;&#039;Ațel&#039;&#039; wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecel erődtemplom.jpg|mini|Kirchenburg in Ațel]]&lt;br /&gt;
Archäologische Funde geben Aufschluss über eine Besiedlung in der [[Jungsteinzeit]]. Es finden sich auch keltische und hellenistisch-römische Relikte bis hin zur Zeit der [[Völkerwanderung]]. Im Zuge der Kolonisierung Siebenbürgens durch deutsche Siedler im 12./13. Jahrhundert wurde auch Hetzeldorf gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1283 wird der Ort als &#039;&#039;villa Echelini&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt. Um 1397 gab es bereits eine deutsche Schule. 1471 wird in einer Urkunde des ungarischen Königs [[Matthias Corvinus]] eine Kirchenburg in der „villa nostra saxonicalis Eczel“ genannt. Damit ist die bewehrte Nikolauskirche gemeint, eine spätgotische Pfeilerbasilika, deren Bauarbeiten schon 1380 begannen. Um 1545 trat das Dorf zur [[Reformation]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert führten Türkeneinfälle, Pest und Bürgerkriege zu einem wirtschaftlichen und demografischen Rückgang, der Hetzeldorf dem Untergang nahe brachte. In dieser Zeit siedelten sich auch die ersten Rumänen an, die 1784 eine steinerne Kirche und Schulen bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 erreichte der evangelische Pfarrer durch seine Fürsprache die Errichtung einer Haltestelle an der bedeutenden [[Bahnstrecke Teiuș–Brașov|Eisenbahnstrecke von Klausenburg nach Kronstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 waren die Weinreben – eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen – fast gänzlich durch die Reblaus vernichtet worden. Nur die Anpflanzung reblausresistenter Weinstöcke rettete den Weinbau in Hetzeldorf (&#039;&#039;siehe:&#039;&#039; [[Weinbau in Rumänien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Siebenbürgen an Rumänien. Auch in Hetzeldorf kam es zur entschädigungslosen [[Enteignung in Rumänien 1945|Enteignung von Ackerflächen der Sachsen]]. 1925 wurde der Gemeindesaal und 1938 die Neue Schule gebaut, 1936 die rumänische Staatsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Zweiten Weltkrieges wurden ca. 213 arbeitsfähige deutsche Männer und Frauen im Januar 1945 für fünf Jahre in die [[Verschleppung von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion|Sowjetunion zur Zwangsarbeit verschleppt]]. 1946 wurden etwa 80 rumänische Familien in die Häuser der Verschleppten einquartiert. Der Bodenbesitz der Sachsen wurde entschädigungslos enteignet und Rumänen zugeteilt. Die deutsche Schule und die evangelische Kirche blieben bestehen und sicherten den Weiterbestand der Sachsen im Ort. Für die sächsische Bevölkerung entstand aber eine große wirtschaftliche Notlage, lebte sie doch bisher ausschließlich von der Landwirtschaft. Erst die Gründung einer [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlichen Genossenschaft]] 1952 milderte diese Umstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde Hetzeldorf an das Stromnetz angeschlossen und 1958 mit Erdgas versorgt. 1968 entstand die Großgemeinde Ațel durch die Eingemeindung der Nachbarorte [[Dupuș]] &#039;&#039;(Tobsdorf)&#039;&#039;, [[Alma (Sibiu)|Alma]] &#039;&#039;(Almaschken)&#039;&#039;, [[Șmig]] &#039;&#039;(Schmiegen)&#039;&#039; und [[Giacăș]] &#039;&#039;(Jakobsdorf)&#039;&#039;. 1969 wurde ein ärztliches Zentrum eingerichtet und so die medizinische Versorgung wesentlich verbessert. Nach 1975 wurden die Hauptgassen und der Weg zum Bahnhof asphaltiert. 1984 kamen die ersten Telefonanschlüsse hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Zusammenbruch des diktatorischen Regimes nach der [[Rumänische Revolution 1989|Revolution von 1989]] hoffte die deutsche Bevölkerung auf die Rückgabe des enteigneten Bodens; sie wurde jedoch enttäuscht und nutzte die zugestandene Reisefreiheit zur Massenauswanderung nach Deutschland. Rumänen aus allen Landesteilen erwarben die billigen Immobilien und siedelten sich im Ort an. 1997 wohnten schließlich nur noch 45 deutschstämmige Menschen in Ațel, zumeist im 1990 gegründeten Altenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.diakonie-mediasch.ro/organisation/geschichte.htm |wayback=20160304042538 |text=Evangelischer Diakonieverein Mediasch e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 12. Mai 2011 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Ațel wurde am 24. Februar 2004 durch die Loslösung der Orte Alma, Giacăș und Șmig neu organisiert, somit bildete Ațel mit dem Dorf Dupuș eine Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://lege5.ro/en/Gratuit/gu3dmmbu/legea-nr-14-2004-pentru-infiintarea-comunei-alma-prin-reorganizarea-comunei-atel-judetul-sibiu |wayback=20160115214136 |text=Angaben zur Entstehung der Gemeinde Alma am 8. März 2004, auf lege5.ro }} abgerufen am 15. Januar 2016 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung der heutigen Gemeinde entwickelte sich wie folgt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnische Zusammensetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 1850&lt;br /&gt;
 | 2.154&lt;br /&gt;
 | 805&lt;br /&gt;
 | 110&lt;br /&gt;
 | 1.222&lt;br /&gt;
 | 17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 1900&lt;br /&gt;
 | 2.047&lt;br /&gt;
 | 671&lt;br /&gt;
 | 24&lt;br /&gt;
 | 1.350&lt;br /&gt;
 | 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 1941&lt;br /&gt;
 | 2.433&lt;br /&gt;
 | 718&lt;br /&gt;
 | 24&lt;br /&gt;
 | 1.690&lt;br /&gt;
 | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 1977&lt;br /&gt;
 | 2.347&lt;br /&gt;
 | 867&lt;br /&gt;
 | 15&lt;br /&gt;
 | 1.255&lt;br /&gt;
 | 210&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 1992&lt;br /&gt;
 | 1.527&lt;br /&gt;
 | 1.078&lt;br /&gt;
 | 46&lt;br /&gt;
 | 249&lt;br /&gt;
 | 154&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 2002&lt;br /&gt;
 | 1.540&lt;br /&gt;
 | 1.288&lt;br /&gt;
 | 34&lt;br /&gt;
 | 92&lt;br /&gt;
 | 126&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 2011&lt;br /&gt;
 | 1.429&lt;br /&gt;
 | 1.138&lt;br /&gt;
 | 20&lt;br /&gt;
 | 77&lt;br /&gt;
 | 194&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | 2021&lt;br /&gt;
 | 1.263&lt;br /&gt;
 | 1.018&lt;br /&gt;
 | 16&lt;br /&gt;
 | 57&lt;br /&gt;
 | 172 (86 Roma)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die höchste Einwohnerzahl auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde wurde 1941 ermittelt, die der Rumänen 2002, der Rumäniendeutsche 1941, der Ungarn 1850 und die der [[Roma in Rumänien|Roma]] 1977. Während auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde seit den Volkszählungen von 1880 bis 1941 etwa doppelt so viele [[Siebenbürger Sachsen]] wie Rumänen lebten, wohnten in Dupuș selbst bis etwa 1977 weiterhin doppelt so viele Siebenbürger Sachsen wie Rumänen. Des Weiteren wurde im Ort Dupuș 1992 ein [[Slowaken|Slowake]] registriert. 2002 lebten auf dem Gebiet der Gemeinde 1.288 Rumänen (1.095 in Ațel), 118 Roma (116 in Ațel), 92 Rumäniendeutsche (60 in Ațel) und 34 Ungarn (31 in Ațel).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/sbetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Kirchenburg mit ihren Torwehren, mit reichhaltigen Steinmetzarbeiten des [[Hermannstadt|Hermannstädter]] Steinmetzen &#039;&#039;Andreas Lapicida&#039;&#039;, und einem barocken Altar des [[Schäßburg]]er Meisters &#039;&#039;Johannes Folbert&#039;&#039;, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://patrimoniu.gov.ro/images/LMI/LMI2010.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert] PDF 7,10&amp;amp;nbsp;MB.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Friedhof und die Bergkapelle&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hetzeldorf.de/htz.php Bilder des Friedhofs und Bergkirche von Astrid Sutoris, auf der Hetzeldorfer HOG].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das evangelische Pfarrhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lukas Graffius (1667–1736), [[Liste der Bischöfe der Evangelischen Kirche A. B. in Siebenbürgen|evangelischer Bischof in Siebenbürgen]] von 1711 bis 1736&lt;br /&gt;
* Gerhard Juchum (1932–1977), Bildhauer&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gerhardjuchumsculptor.org/about_artist.htm Webdarstellung von Gerhard Juchum].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Dionisie Roman (1841–1917), Memorandist (Aktivist für rumänisch-nationale Anliegen zur Zeit der Habsburger Monarchie) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Paal, Erich Briebrecher: &#039;&#039;Hetzeldorf. Ein Stück verlorene Heimat.&#039;&#039; Heimatortsgemeinschaft Hetzeldorf, Villingen 1998.&lt;br /&gt;
* Erich Briebrecher: &#039;&#039;Ein Dorf in Siebenbürgen. Hetzeldorf. Verlorene Heimat. Die Geschichte der Hetzeldorfer Deutschen Schule.&#039;&#039; Selbstverlag, Weingarten 2004.&lt;br /&gt;
* Arne Franke: &#039;&#039;Das wehrhafte Sachsenland. Kirchenburgen im südlichen Siebenbürgen.&#039;&#039; Mit einer historischen Einführung von Harald Roth. Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam 2007, ISBN 978-3-936168-27-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ațel commune, Sibiu}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/hetzeldorf Hetzeldorf bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://hetzeldorf.org/ Die Hetzeldorfer HOG &#039;&#039;(Heimatortsgemeinschaft)&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.sibiweb.de/orte/hetzeldorf/ Erich Briebrecher: &#039;&#039;Hetzeldorf&#039;&#039;, auf SibiWeb.de (erschienen in der Siebenbürgischen Zeitung, 1996)]&amp;lt;!-- Website selbst sagt 31. Juni, diesen Tag gibt&#039;s aber nicht; Online-Archiv der Zeitung reicht nicht weit genug zurück --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-ATEL/186044/ Ațel bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Atel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1283]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axente_Sever&amp;diff=790772</id>
		<title>Axente Sever</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axente_Sever&amp;diff=790772"/>
		<updated>2025-05-14T10:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/frauendorf/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch      = Axente Sever&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch      = Asszonyfalva&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch        = Frauendorf&lt;br /&gt;
 |Wappen             = ROU SB Axente Sever CoA.PNG&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 46 | lat_min = 5 | lat_sec = 32&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 12 | lon_sec = 49&lt;br /&gt;
 |Beschriftung       =&lt;br /&gt;
 |HistRegion         = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis              = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart        = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Höhe               = 306&lt;br /&gt;
 |Fläche             = 73.7&lt;br /&gt;
 |Gliederung         = Axente Sever, [[Agârbiciu (Sibiu)|Agârbiciu]], [[Șoala]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner          = 3286&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand     = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl       = 557025&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister      = Marius Grecu&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-21 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei             = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße    = Str. Principală, nr. 308&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt       = loc. Axente Sever, jud. Sibiu, RO–557025&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz         = axentesever.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest          =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Axente Sever&#039;&#039;&#039; (veraltet &#039;&#039;Frâua&#039;&#039;; {{deS|&#039;&#039;Frauendorf&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Fräenderf&#039;&#039;, {{huS|Asszonyfalva}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Frauendorf liegt im Kreis Sibiu, 36&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Hermannstadt]] und 11&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Mediaș]] &#039;&#039;(Mediasch)&#039;&#039;. Das Dorf liegt auf dem rechten Ufer der [[Vișa]] &#039;&#039;(Weißbach)&#039;&#039;, eines linken Nebenflusses der [[Târnava Mare]] &#039;&#039;(Große Kokel)&#039;&#039;. Die Hauptstraße verläuft parallel zum Weißbach. Senkrecht dazu führt eine Gasse in östliche Richtung. An der Schnittstelle befindet sich die Kirchenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1305 als „Assonfalva“ erstmals urkundlich erwähnt, als untertänige Gemeinde der Familie Apafi. 1516 wurde „Frauendorff“ eine freie Gemeinde des [[Zwei Stühle|Mediascher Stuhls]]. 1533 zählte Frauendorf 400 Einwohner, davon 61 Wirte, 4 Witwen, 2 Hirten und einen Müller. 1885 wurde in Frauendorf ein Raiffeisenverein gegründet. Die ursprüngliche rumänische Bezeichnung „Frâua“, phonetisch an die deutsche angelehnt, war bis 1970 offiziell in Verwendung. Seither trägt die Ortschaft den Namen eines rumänischen [[Revolution]]ärs (siehe &#039;&#039;Persönlichkeiten&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=250|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:ROM Axente Sever 01.jpg|Blick vom Turm auf Axente Sever&lt;br /&gt;
|Datei:Axente Sever IMG 5527.jpg|Kirchenburg&lt;br /&gt;
|Datei:Biserica Fortificata din Axente Sever Sibiu Poza 4.JPG|Wehrkirche&lt;br /&gt;
|Datei:ROM Axente Sever Fortificata 14.jpg|Innenhof der Kirchenburg&lt;br /&gt;
|Datei:ROM Axente Sever Fortificata 23.jpg|Glocke des Kirchturms&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Kirchenburg]] stammt aus dem [[14. Jahrhundert]]. Die erstmals 1322 als &amp;quot;Kirche aller Heiligen&amp;quot; erwähnte Kirche entstand in zwei Bauphasen. Die Urkirche ist eine [[Gotik|hochgotische]] [[Saalkirche]], erbaut aus [[Bruchstein|Bruch-]] und Flussstein. In ganz seltener Bauweise wurde über dem [[Chorquadrat]] ein dreigeschossiger [[Glockenturm]] errichtet. Die Dicke der Turmmauer beträgt im Erdgeschoss 1,6&amp;amp;nbsp;m. Im Süden des Turmes sind Reste einer Kapelle enthalten. Der Zugang zu den oberen Stockwerken erfolgt über eine in die Westmauer eingebaute Trappe. 1490 wurde die Kirche wehrhaft umgebaut. Es entstand eine der imposantesten [[Wehrkirche]]n Siebenbürgens. Die Saal- und Chorwände wurden etwa zwei Stockwerken erhöht und schufen dadurch Raum für Wehrgeschosse. Der Aufstieg in der Westmauer wurde mit einem [[Fallgatter]] versehen, dessen Laufrinnen noch zu sehen sind. Gleichzeitig wurde der Glockenturm in ein mächtiges [[Bollwerk]] umgebaut und in den Wehrkomplex eingegliedert. Dazu gehört auch der eiförmige Bering ([[Ringmauer]]), dessen Wände zwischen 6 und 8&amp;amp;nbsp;m hoch sind. Unter dem zum Hof hin abfallenden [[Pultdach]] befanden sich Wohn- und Vorratskammern. Jede Kammer hat ihren eigenen Eingang und ist durch eine Öffnung in der Decke mit dem Wehrgang unter dem Pultdach verbunden. Von hier aus wurden die [[Schießscharte]]n und Gießlöcher bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s wurde auf der Westseite der Kirche eine [[Orgelempore]] gemauert, an deren Brüstung musizierende Engel zu sehen sind. An der Süd- und Nordwand wurde eine hölzerne Empore errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Barockaltar stammt von Stephan Valepagi aus dem Jahr 1777. Das Hauptbild stellte den gekreuzigten Christus dar, zu dessen Füßen Maria, seine Mutter, und der Jünger Johannes. Rechts und links rahmen je zwei korinthische Säulen die Apostel [[Apostel Paulus|Paulus]] und [[Apostel Petrus|Petrus]] ein. Unter der Kreuzigungstafel, auf der [[Predella]], ist ein [[Abendmahl Jesu|Abendmahlsbild]] zu sehen, und den Abschluss im Oberbild zeigt den Auferstandenen. Die gemauerte Kanzel wird von zwei Heiligenbildern geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 baute der Hermannstädter Orgelbauer Johann Hann eine Barockorgel, die 1926 von der Firma Ludwig Wegenstein zu einer [[pneumatische Orgel|pneumatischen Orgel]] umgebaut wurde. Im Glockenturm befinden sich drei Glocken. Die große Glocke von 1699, trägt die Inschrift: „Gloria in excelsis deo et in terra pax hominibus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurden Kirche und Kirchenburg umfassend renoviert. Die Kirche wurde am 4. August 2009 bei einem Unwetter schwer beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/hog/9251-grosser-sachschaden-an-frauen-dorfer.html Siebenbürgische Zeitung vom 14. September 2009, abgerufen am 14. September 2009].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ioan Axente Sever (1821–1906), Politiker, Revolutionär und beteiligte sich an der Führung der [[ASTRA (Rumänien)|ASTRA]] &#039;&#039;(Transsilvanische Vereinigung für rumänische Literatur und die Kultur des rumänischen Volkes)&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ropers&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Ecatarina Țarălungă: &#039;&#039;Rumänische Persönlichkeiten&#039;&#039; (online, sh. unter &#039;&#039;Axente, Ioan&#039;&#039;) |url=http://www.antim.md/files/enciclopedia_identitatii_romanesti_personalitati.pdf |wayback=20150923172433}} oder Ecaterina Țarălungă: &#039;&#039;Enciclopedia identității românești. Personalități&#039;&#039;, București, Editura Litera, 2011, ISBN 978-606-600-246-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte|Liste deutscher Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arne Franke: &#039;&#039;Das wehrhafte Sachsenland. Kirchenburgen im südlichen Siebenbürgen.&#039;&#039; Mit einer historischen Einführung von Harald Roth. Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam 2007, ISBN 978-3-936168-27-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Axente Sever commune, Sibiu|Axente Sever}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-AXENTE-SEVER/186066/ Axente Sever bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/frauendorf/ Frauendorf bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/kultur/23503-blumenfest-in-frauendorf.html &#039;&#039;Blumenfest in Frauendorf&#039;&#039;] bei siebenbuerger.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4666383-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1305]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Al%C8%9B%C3%A2na&amp;diff=181589</id>
		<title>Alțâna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Al%C8%9B%C3%A2na&amp;diff=181589"/>
		<updated>2025-05-14T10:50:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/alzen/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Alțâna&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Alcina&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Alzen&lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU SB Altana CoA.png&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 45 | lat_min = 55 | lat_sec = 41&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 27 | lon_sec = 44&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 448&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 83.32&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Alțâna, [[Benești (Sibiu)|Benești]], [[Ghijasa de Sus]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 1533&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 557005&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Adrian-Gheorghe Antal&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-21 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Principală, nr. 94&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Alțâna, jud. Sibiu, RO–557005&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primariaaltina.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alțâna&#039;&#039;&#039;, alte Schreibweise &#039;&#039;&#039;Alțîna&#039;&#039;&#039; [{{IPA|alˈtsɨna}}] ({{deS|&#039;&#039;Alzen&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Ålzen&#039;&#039;, {{huS|Alcina}}), ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Alțâna liegt vier Kilometer nördlich von [[Nocrich]] &#039;&#039;(Leschkirch)&#039;&#039; und südwestlich von [[Agnita]] &#039;&#039;(Agnetheln)&#039;&#039; im [[Harbachtal]]. Alzen ist Sitz der Gemeindeverwaltung für dieses Dorf sowie für [[Benești (Sibiu)|Benești]] &#039;&#039;(Bägendorf)&#039;&#039; und [[Ghijasa de Sus]] &#039;&#039;(Obergesäß)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im Jahr 1291 zum ersten Mal urkundlich dokumentiert, zwei Mitglieder der [[Grafenfamilie Gerendi]] werden in einem Kaufvertrag erwähnt. Im Jahr 1532 war Alzen die größte Gemeinde des [[Leschkircher Stuhl]]s.&amp;lt;!--Die Stadt wurde von 10 Männer gegründet. Alle wollten am Namen der Stadt beteiligt sein deswegen nannten sie die Stadt &amp;quot;Alle Zehn&amp;quot;, was sich im Laufe der Zeit ine Alzen änderte.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Alzen gab es eine kleine jüdische Bevölkerungsgruppe, allerdings keine Gemeinde. Laut Zeugen ist die letzte jüdische Familie 1970 ausgewandert. Es gab im westlichen Teil des Ortes auch einen [[Jüdischer Friedhof|jüdischen Friedhof]], der allerdings bereits seit langem überbaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Es ist umstritten, ob der offizielle Name des Ortes im Rumänischen „Alțina“ (eine verstärkende Rumänisierung der ungarischen Variante) lautet, oder „Alțâna“, wie es z.&amp;amp;nbsp;B. die Website der Kreisverwaltung sowie das Schild am Bahnhof der Ortschaft vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untergegangenes Dorf ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortes, Richtung Nocrich, wurden während der späten 1980er Jahre Grabungen durchgeführt, wo sich einmal das Dorf [[Underten]] befand. Man fand Reste von Häusern und Werkzeugen und konnte eine gewesene [[Saalkirche]] nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1786 hatte der Ort 1.326 Einwohner, bis zum Jahr 1910 wuchs er auf 2.113 an; damals schon war die relative Mehrheit der Dorfbewohner [[Rumänen]]. Im Jahr 1940 gab es eine Zählung der [[Rumäniendeutsche]]n, zu diesem Zeitpunkt waren es 1.012. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wuchs die Bevölkerungsanzahl nochmal leicht an, jedoch weniger schnell als in den neuen Industriestandorten Rumäniens. 1966 wurden 2.141 Menschen gezählt, 1990 – kurz nach der Revolution – waren es 2.815;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/sbetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 4. November 2008 (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; im Sommer 2004 zählte das Dorf 1.109 Einwohner. Nach der zweiten großen Auswanderungswelle der Rumäniendeutschen Anfang der 1990er Jahre gab es 1995 noch 90 Mitglieder der evangelischen Gemeinde, die von [[Cisnădioara]] &#039;&#039;(Michelsberg)&#039;&#039; aus betreut werden. 2005 zählte die evangelische Gemeinde 74&amp;amp;nbsp;Mitglieder und bildet zusammen mit [[Hosman]] &#039;&#039;(Holzmengen)&#039;&#039;, [[Marpod]] und Nocrich die [[Pfarrgemeinde]] Alzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=250|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:AltanaSB (13).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:AltanaSB (11).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:AltanaSB (4).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:AltanaSB (6).JPG|&lt;br /&gt;
|Datei:Biserica fortificata din Altana.jpg|&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
* Die [[Kirchenburg Alzen|Alzener Kirchenburg]] – ein Sakralbau – liegt auf einem Hügel im Westen der Ortschaft und wird von einem doppelten, fast kreisrunden Mauerring umschlossen. Im 13. Jahrhundert war sie eine turmlose [[Basilika (Bautyp)|Basilika]], im Jahr 1509 wurde sie vermutlich zu einer [[Hallenkirche]] umgebaut, das flachgedeckte [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] bekam ein [[Tonnengewölbe]]. Das kelchförmige, aus Glockenbronze gegossene Taufbecken der Kirchenburg war eines von insgesamt acht Taufbecken, das vom Hermannstädter &#039;&#039;Meister Leonhardus&#039;&#039; 1404 gefertigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot;&amp;gt;Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): &#039;&#039;Reisehandbuch Siebenbürgen.&#039;&#039; Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Taufbecken wurde im Juli 1999 gestohlen und ist nicht wieder aufgetaucht. Die anderen Taufbecken befinden sich heute in [[Daia (Apold)|Daia]] &#039;&#039;(Denndorf)&#039;&#039;, [[Brădeni]] &#039;&#039;(Henndorf)&#039;&#039;, [[Hermannstadt]], [[Șeica Mică]] &#039;&#039;(Kleinschelken)&#039;&#039;, [[Mediaș]] &#039;&#039;(Mediasch)&#039;&#039;, [[Șaeș]] &#039;&#039;(Schaas)&#039;&#039; und [[Sighișoara]] &#039;&#039;(Schäßburg)&#039;&#039;. Der heutige Turm wurde im Jahr 1856 gebaut, vorher stand dort ein Glockenturm mit einem [[Wehrgang]]. Das Deckengewölbe der Kirche stürzte am 4. November 2020 ein und beschädigte das gesamte Kirchenschiff sowie die Empore mit der einzigartigen [[Johannes Hahn (Orgelbauer)|Johannes-Hahn]]-Orgel.&lt;br /&gt;
* Die [[Harbachtalbahn]], eine Schmalspurbahn von Hermannstadt nach Agnetheln, von den [[Siebenbürger Sachsen]] [[Wusch]] genannt, führte durch Alzen von Hermannstadt nach Agnetheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Michaelis (Pädagoge)|Johann Michaelis]] (1813–1877), war in Alzen ab 1861 Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schuster (Schriftsteller)|Heinrich Schuster]] (1857–1931), Schriftsteller und Lehrer&amp;lt;ref&amp;gt;{{ÖBL|11|387|387|Schuster, Heinrich (1857–1931), Schriftsteller und Lehrer|B. Tontsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Irmgard Sedler]] (* 1951), deutsche Volkskundlerin, Sachbuchautorin und Museumsleiterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alțina commune, Sibiu|Alțâna}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/alzen/ Alzen bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://alzen-hog.de/ Webdarstellung der Alzner Heimatortsgemeinschaft]&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-ALTINA/192082/ Alțâna bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://kirchenburgen.org/location/alzen-altina/ Alzen bei kirchenburgen.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altana}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alțâna| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1291]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cop%C8%99a_Mic%C4%83&amp;diff=187328</id>
		<title>Copșa Mică</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cop%C8%99a_Mic%C4%83&amp;diff=187328"/>
		<updated>2025-05-14T09:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kleinkopisch/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Copșa Mică&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Kiskapus&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Kleinkopisch&lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU SB Copsa Mica CoA.jpg&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 46 | lat_min = 7 | lat_sec = 2&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 14 | lon_sec = 38&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Stadt&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 295&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 25.9&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = &lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 4570&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 555400&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Nicolae-Bogdan Tăpălagă&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-20 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Aleea Castanilor, nr. 8&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Copșa Mică, jud. Sibiu, RO–555400&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = www.copsa-mica.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Copșa Mică&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Kleinkopisch&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kliikoopesch&#039;&#039;, {{huS|Kiskapus}}) ist eine Kleinstadt im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Copsa01.JPG|mini|Ortsteil von Copșa Mică]]&lt;br /&gt;
Die Kleinstadt liegt an der Mündung des Flusses [[Vișa]] &#039;&#039;(Weißbach)&#039;&#039; in die [[Târnava Mare]] &#039;&#039;(Große Kokel)&#039;&#039; und ist 43 Kilometer von der Kreishauptstadt [[Sibiu]] &#039;&#039;(Hermannstadt)&#039;&#039; und zwölf Kilometer von [[Mediaș]] &#039;&#039;(Mediasch)&#039;&#039; entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1263 unter der Bezeichnung &#039;&#039;Kapws&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1402 erwirkte der Kleinkopischer Gräf Michael &#039;&#039;(comes de parva Kabaz)&#039;&#039; bei König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] die Befreiung  von der Gerichtsbarkeit des Szeklergrafen. Der Name &#039;&#039;Kleinkopisch&#039;&#039; lässt auf eine [[Wegzoll|Zollstation]] schließen, denn in der ungarischen Form bedeutet er etwa „Kleines Tor“. Auf dem Gelände der heutigen evangelischen Kirche wurde im 15. Jahrhundert ein Wachturm errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltig beeinflusst wurde die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der Ortschaft durch die Entdeckung von [[Methan]]gas im Jahr 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Soziales ==&lt;br /&gt;
Seit 1989 ist die Einwohnerzahl des Städtchens um 23 Prozent gesunken. Viele der verbliebenen Menschen leben in bescheidenen Verhältnissen. Die [[Arbeitslosenquote]] betrug im Jahr 2000 56 Prozent, während es im Landesdurchschnitt damals 12 Prozent waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem industriellen Niedergang wurde Copșa Mică am 24. November 2000 für zehn Jahre zur wirtschaftlich benachteiligten Region erklärt. Dadurch werden in diesem Gebiet tätige Investoren und Firmen sowohl von Zollgebühren wie auch von der Mehrwertsteuer beim Import bzw. Kauf von Anlagen und Ausrüstungen befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltsituation ==&lt;br /&gt;
Die Gegend gilt als eines der Gebiete Rumäniens mit der höchsten Umweltschädigung. Grund dafür war der Betrieb einer [[Ruß]]fabrik und einer [[Buntmetall]]hütte ab dem Jahr 1939. Nachdem der rumänische Staat in den Jahren 1965 bis 1970 weiter große Investitionen tätigte, gelangte Copșa Mică in den 1980er Jahren als gigantische „Giftküche“ zu traurigem Weltruhm. Auch der Verkehr belastete die Menschen zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rußfabrik wurde 1993 stillgelegt, was in Copșa Mică und Umgebung zu einem Rückgang der sichtbaren Verschmutzungen geführt hat. Jedoch bestehen die unsichtbaren und wesentlich gefährlicheren Giftbelastungen durch Schwermetalle weiterhin, da die Buntmetallhütte bis 2008 in Betrieb war. Wegen der weltweiten Wirtschaftskrise gibt es seitdem nur noch Instandhaltungsbetrieb; eine erneute Inbetriebnahme ist jedoch nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vegetation um Copșa Mică hat nicht zuletzt auch durch die damalige Rußproduktion einen derartig nachhaltigen Schaden erlitten, dass die Hügel in der Umgebung nur sehr dünn bewachsen waren. Im Ort selber waren und sind einzelne Häuser heute noch vom Rußnebel von damals grau bis fast schwarz gefärbt. Die massiven Verschmutzungen wurden bei Westwind sogar bis ins ca. 12 km entfernte [[Mediaș]] getragen und sorgten dort für zeitweise beißenden, schwefeligen Gestank und bei Niederschlag für „schwarzen Regen“ oder Schnee. Copșa Mică wurde daher von Seiten diverser Umweltschutzorganisationen bereits mehrfach als einer der am stärksten verschmutzten Plätze Europas bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildergalerie Rußfabrik und Buntmetallanlage ===&lt;br /&gt;
Bilder aus dem Jahr 2002. Die Natur hat sich seither weiter erholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Copsa03.JPG|Rußfabrik (ehemalige)&lt;br /&gt;
Copsa11.JPG|Buntmetallanlage&lt;br /&gt;
Copsa12.JPG|Schlackenhalde der Buntmetallanlage&lt;br /&gt;
Copsa09.JPG|Geschwärzte Häuser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Straßenverbindung von Kleinkopisch nach [[Hermannstadt]] – heute [[Drum național 14|Nationalstraße DN14]] – wurde in den Jahren 1850 bis 1867 errichtet. Bald danach, 1872, wurde die Kreishauptstadt durch eine über Kleinkopisch führende [[Bahnstrecke Teiuș–Brașov|Zugstrecke]] an das siebenbürgische Eisenbahnsystem angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.cfr.ro/JF/romana/2000_11_12/sibiu.htm | wayback=20110605001108 | text=&#039;&#039;SIBIU – CENTRUL TURISMULUI FEROVIAR DE EPOCA&#039;&#039;, abgerufen am 5. Juni 2011}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum heutigen Tag ist die Ortschaft ein wichtiger Bahnknotenpunkt für die staatliche Eisenbahngesellschaft [[Căile Ferate Române]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Kleinkopisch gibt es drei Kindergärten, drei Schulen mit acht Klassen, ein Lyzeum, eine Berufsschule, eine weiterbildende und eine technische Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Wehrkirche Kleinkopisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIMARIA-COPSA-MICA/186049 Copșa Mică bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kleinkopisch/ Kleinkopisch bei Siebenbürger.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.logon.ro/hz/1719_3.html | wayback=20070928145957 | text=Beitrag der Hermannstädter Zeitung aus dem Jahr 2000 zum Thema Umweltverschmutzung in Copșa Mică}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1263]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Copsa Mica}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ro%C8%99ia_(Sibiu)&amp;diff=664685</id>
		<title>Roșia (Sibiu)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ro%C8%99ia_(Sibiu)&amp;diff=664685"/>
		<updated>2025-05-14T09:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/rothberg/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Roșia&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Veresmart&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Rothberg&lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU SB Rosia CoA.PNG&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 45 | lat_min = 49 | lat_sec = 0&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 18 | lon_sec = 40&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 459&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 161.64&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Roșia, [[Cașolț]], [[Cornățel (Sibiu)|Cornățel]], [[Daia (Sibiu)|Daia]], [[Nou (Sibiu)|Nou]], [[Nucet (Sibiu)|Nucet]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 6074&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 557210&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Ioan David&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-28 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Principală, nr. 22&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Roșia, jud. Sibiu, RO–557210&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primariarosia-sb.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Roșia&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Rothberg&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Ruitbrich&#039;&#039; oder &#039;&#039;Rudjebich&#039;&#039;, {{huS|Veresmart}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]] und liegt nordöstlich von [[Hermannstadt]] nahe der Straße nach [[Agnita]] &#039;&#039;(Agnetheln)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kirchenburg Rothberg|Evangelische Kirche]] (13. Jahrhundert) mit Barockaltar und eindrucksvollem Wehrturm&lt;br /&gt;
* [[Hans-Spalinger-Waldorfschule|Waldorfschule ‚Hans Spalinger‘ Roșia]], entstanden aus einem Alphabetisierungsprojekt für [[Roma in Rumänien|Romakinder]]&lt;br /&gt;
* Heldendenkmal bei [[Daia (Sibiu)|Daia]] ([[Erster Weltkrieg]], Schlacht um Hermannstadt, September 1916)&lt;br /&gt;
* Gräberfeld aus der Zeit der römischen Herrschaft in [[Dakien]] ([[2. Jahrhundert]]) südlich von [[Cașolț]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Roșia liegt an einer Nebenstrecke der Schmalspurbahn Sibiu–Agnita, auch &#039;&#039;[[Wusch]]&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Mocănița&#039;&#039; genannt. Die Strecke von [[Cornățel (Sibiu)|Cornățel]] über Roșia nach [[Vurpăr]] &#039;&#039;(Burgberg)&#039;&#039; wurde 1993, die restliche Strecke von Hermannstadt bis Agnita im Jahr 2001 de facto stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eginald Schlattner]] (* 13. September 1933), ev. Pfarrer und Schriftsteller, lebt in Roșia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roșia commune, Sibiu|Roșia}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/rothberg/ Rothberg bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIM%C4%82RIA-RO%C5%9EIA/186110 Roșia bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roșia (Sibiu)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C8%98elimb%C4%83r&amp;diff=1024952</id>
		<title>Șelimbăr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=%C8%98elimb%C4%83r&amp;diff=1024952"/>
		<updated>2025-05-14T08:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/schellenberg/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Șelimbăr&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Schellenberg&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Sellenberk&lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU SB Selimbar CoA.jpg&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 45 | lat_min = 46 | lat_sec = 13&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 24 | lon_min = 11 | lon_sec = 19&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = left&lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Sibiu&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 411&lt;br /&gt;
 |Fläche               = &lt;br /&gt;
 |Gliederung           = Șelimbăr, [[Bungard (Sibiu)|Bungard]], [[Mohu]], [[Veștem]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 17492&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 557260&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Marius Grecu&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel   = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-01-28 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Mihai Viteazu nr. 197&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Șelimbăr, jud. Sibiu, RO–557260&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = primariaselimbar.ro&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Șelimbăr&#039;&#039;&#039; ({{deS|&#039;&#039;Schellenberg&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Schälembrich&#039;&#039;, {{huS|Sellenberk}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Sibiu]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Selimbar jud Sibiu.png|mini|links|Lage der Gemeinde Șelimbăr im Kreis Sibiu]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt knapp außerhalb von [[Hermannstadt]] im Südosten des Stadtgebietes am [[Cibin]] &#039;&#039;(Zibin)&#039;&#039;. In der Katastralgemeinde [[Mohu]] mündet der [[Hârtibaciu]] &#039;&#039;(Harbach)&#039;&#039; in den Zibin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort umfasst noch weitere drei Katastralgemeinden, wodurch sich insgesamt ein langgezogenes Erscheinungsbild ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=3 class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schellenberg, evangelische Kirche, 3.jpeg|Evangelische Kirche in Schellenberg&lt;br /&gt;
Mihai Viteazul woodcut.jpg|Mihai Viteazul &#039;&#039;(Michael der Tapfere)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Monument comemorativ Selimber-SB-IV-m-B-12637 (6).jpg|Denkmal „Opfer des Ersten Weltkriegs“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die von [[Siebenbürger Sachsen]] gegründete Ortschaft wurde 1323 erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrhunderte lang bildeten die Sachsen die Bevölkerungsmehrheit. Ab etwa dem 18. Jahrhundert begannen sich Rumänen niederzulassen. In den 1960er Jahren lebten etwa gleich viele Sachsen wie Rumänen im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon während der [[Sozialismus|sozialistischen Periode]], besonders aber nach der [[Rumänische Revolution 1989|politischen Wende von 1989 in Rumänien]] wanderte der Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung in die [[Bundesrepublik Deutschland]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „Schlacht von Schellenberg“ ===&lt;br /&gt;
Historische Bedeutung erlangte der Ort durch die [[Schlacht von Schellenberg]], bei der [[Mihai Viteazul]] (&#039;&#039;Michael der Tapfere&#039;&#039;) am 18. Oktober 1599 als Verbündeter der [[Habsburger]] einen Sieg gegen [[András Báthory|Andreas Báthory]] erzielen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran konnte Mihai Viteazul Siebenbürgen, die [[Walachei (Region)|Walachei]] und die [[Moldau (Region)|Moldau]] vorübergehend vereinen. Diesen Ereignissen wird von weiten Teilen der rumänischen Historiker besonders hohe Bedeutung zugemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Das Ortsbild ist heute durch die Ausdehnung der Kreishauptstadt, das Hermannstädter „[[Gewerbegebiet]] Süd“ geprägt. [[Einkaufszentrum|Einkaufszentren]] und Supermärkte säumen die Nationalstraße westlich des Ortskerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an den hier gemeinsam verlaufenden [[Drum național 1|Nationalstraßen DN1]] und [[Drum național 7|DN7]] und den [[Europastraße]]n [[Europastraße 68|E68]] und [[Europastraße 81|E81]], unmittelbar nach der Hermannstädter Stadtausfahrt in südlicher Richtung. An der rumänischen [[Autostrada A1 (Rumänien)|Autobahn A1]] wird derzeit gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es in der Ortschaft eine Eisenbahnhaltestelle der [[Căile Ferate Române|CFR]] an der [[Bahnstrecke Sibiu–Avrig|Strecke Sibiu–Avrig]]. Ehemals führte auch die Schmalspurbahn [[Wusch]] durch das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Evangelische Kirche A.B. in Rumänien|evangelische Kirche]] im 13. Jahrhundert errichtet und  1428 umgebaut (Glockenturm 1807), steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot;&amp;gt;[https://www.uniuneanotarilor.ro/files/2016/LMI_2015.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert] (PDF; 12,7&amp;amp;nbsp;MB; rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die orthodoxe Kirchen von 1878&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.biserici.org/index.php?menu=BI&amp;amp;code=15060 Orthodoxe Kirche (1878) in Șelimbăr] bei biserici.org, abgerufen am 24. Oktober 2023 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; und die 1937&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.biserici.org/index.php?menu=BI&amp;amp;code=18533 Orthodoxe Kirche (1937) in Șelimbăr] bei biserici.org, abgerufen am 24. Oktober 2023 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet.&lt;br /&gt;
* Das Denkmal zur Erinnerung an die [[Rumänen|rumänischen]] Opfer des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde 1923 errichtet. Es steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das [[Gedenkkreuz]] ({{Coordinate|text=ICON0|NS=45/46/11.0/N|EW=24/10/6.2/E|type=landmark|region=RO-SB|name=Gedenkkreuz}}) zum Gedenken an die „Schlacht von Schellenberg“ von 1599 wurde 1925 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://starsibian.ro/foto-pe-urmele-lui-mihai-viteazul-la-troita-din-selimbar/ &#039;&#039;Pe urmele lui Mihai Viteazul la Troița din Șelimbăr&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Filtsch Junior]] (1783–1867), evangelischer [[Theologe]] und [[Pfarrer]], starb in Schellenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Șelimbăr commune, Sibiu|Șelimbăr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/schellenberg/ Schellenberg bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIMARIA-SELIMBAR/186117 Șelimbăr bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Sibiu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Selimbar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1323]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Șelimbăr| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=C%C3%A2lnic_(Alba)&amp;diff=394303</id>
		<title>Câlnic (Alba)</title>
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		<updated>2025-05-14T08:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kelling/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch         = Câlnic&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch           = Kelling&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch         = Kelnek&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch = &lt;br /&gt;
 |NameTschechisch       = &lt;br /&gt;
 |Wappen                = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 53 | lat_sec = 15&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 23 | lon_min = 39 | lon_sec = 30&lt;br /&gt;
 |Beschriftung          = &lt;br /&gt;
 |HistRegion            = Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 |Kreis                 = Alba&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde              = &lt;br /&gt;
 |Höhe                  = 344&lt;br /&gt;
 |Fläche                = 43.99&lt;br /&gt;
 |Gliederung            = Câlnic, [[Deal (Alba)|Deal]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner             = 1810&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand        = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl          = 517205&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister         = Lucian-Tiberiu Bodea&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand    = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2024-08-22 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei                = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße       = Str. Principală, nr. 20&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt          = loc. Câlnic, jud. Alba, RO–517205 &lt;br /&gt;
 |Webpräsenz            = primaria-calnic.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Câlnic&#039;&#039;&#039; oder alte Schreibweise &#039;&#039;&#039;Cîlnic&#039;&#039;&#039; [{{IPA|ˈkɨlnik}}] ({{deS|&#039;&#039;Kelling&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kalengk&#039;&#039;, {{huS|Kelnek}}) ist eine [[Rumänien|rumänische]] Gemeinde im [[Kreis Alba]] in der Region [[Siebenbürgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Calnic jud Alba.png|mini|links|Lage der Gemeinde Câlnic im Kreis Alba|260x260px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Josephinische Lanaufnahme pg202.jpg|mini|Kelling in der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Josephinischen Landaufnahme]] von 1767–1773]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Câlnic liegt im Siebenbürgischen [[Unterwald (Siebenbürgen)|Unterwald]], 3&amp;amp;nbsp;Kilometer von der Europastraße [[Europastraße 68|E68]] (zwischen [[Sebeș]] und [[Hermannstadt]]) und vom Fluss [[Secaș (Fluss, Sebeș)|Secaș]] &#039;&#039;(Zekesch)&#039;&#039; entfernt. Sebeș – die nächste größere Stadt – liegt etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer und die Kreishauptstadt [[Alba Iulia]] 32&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich von Câlnic entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Ort ausschließlich von [[Siebenbürger Sachsen]] bewohnt. Er wurde erstmals 1269 erwähnt im Zusammenhang mit der Namensnennung des Grafen &#039;&#039;Cheel (Chyl) comes des villa Kelnuk (de Kelling&#039;&#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Acker |Titel=Heimatbuch Kelling: Geschichte einer sächsischen Gemeinde im siebenbürgischen Unterwald |Ort=Wolfhagen, Rehwiesen 2 |Datum=1987 |ISBN=978-3-922942-05-4 |Seiten=286 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welcher den rechteckigen (ca. 9&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;13&amp;amp;nbsp;m), mit ca. 1&amp;amp;nbsp;Meter dicken Mauern und 27&amp;amp;nbsp;Meter hohen Turm, für seine Unterkunft erbauen ließ. Dieser vom Volksmund so genannte &#039;&#039;Siegfried&#039;&#039; wurde um 1430 von Johann Gereb de Vingard an die Dorfgemeinschaft der Siebenbürger Sachsen verkauft, damit diese eine Möglichkeit hatten, sich gegen die [[Mongolensturm|Mongolen]] und [[Türkenkriege|Türkenüberfälle]] zu wehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;[http://www.monumenteromania.ro/index.php/monumente/detalii/ro/Ansamblul%20Cetate%20Burgviertel/2768 &#039;&#039;Ansamblul &amp;quot;Cetate&amp;quot; (Burgviertel)&#039;&#039;] In: &#039;&#039;Historische Denkmäler Rumäniens&#039;&#039; (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 15. Jahrhundert wurde dieser Turm durch zwei Ringmauern mit Wehrgängen und Schießscharten zur Burg ausgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rhbsb&amp;quot;&amp;gt;Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): &#039;&#039;Reisehandbuch Siebenbürgen.&#039;&#039; Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname &#039;&#039;Kelnuk&#039;&#039; &#039;&#039;(Kelling)&#039;&#039; könnte slawischen Ursprungs sein. Die slawische Silbe „kal“, was auf Deutsch Moor, Lache oder Schlamm bedeutet, könnte zur sprachlichen Bildung des Ortsnamens beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass Kelling, gelegen im Tal des gleichnamigen Baches, an einem moorig-sumpfigen Stau entstanden sein könnte und möglicherweise slawisch vorbesiedelt war. Diese sprachliche Ableitung ist jedoch lediglich eine Hypothese und kein Beweis. Aber der kleine, im Sommer oft ausgetrocknete Kellinger Bach könnte in unreguliertem Zustande zu einer Moor- und Sumpfbildung beigetragen haben. Dies wird unterstützt durch die Tatsache, dass der Ortsteil an seinem westlichen Einflussgebiet immer noch umgangssprachlich „Af dem Wauer – Auf dem Weiher“ genannt wird, was auf einen Wasserstau hinweist. Es gibt auch in der Walachei und den slawischen Siedlungsgebieten des Balkans zahlreiche Ortsbezeichnungen, die die gleiche Stammsilbe „kal“ enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30.–31. Mai 2009 feierte die Ortschaft &#039;&#039;740 Jahre Kelling&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;feier&amp;quot;&amp;gt;[http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/rumaenien/9010-740-jahre-kelling-gross-gefeiert.html &#039;&#039;740 Jahre Kelling groß gefeiert&#039;&#039;] In: Siebenbürgische Zeitung, 27. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Ortschaft 1121 Einwohner. 442 waren [[Rumänen]], 481 [[Rumäniendeutsche|Deutsche]] und 198 [[Roma in Rumänien|Roma]]. 1930 war die Anzahl der Deutschen und Rumänen auf etwa das Doppelte gestiegen. Gleichzeitig wurden auch vier [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]] und 82 Roma registriert. 1992 wurden von der Deutschen Bevölkerung noch 48 Personen, 901 Rumänen, 4 Ungarn und 255 Roma registriert. Bei der Volkszählung 2002 lebten in Câlnic 1328 Personen, darunter 1313 Rumänen, sieben Deutsche, fünf Ungarn und 409 Roma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im eingemeindeten Dorf Deal wohnten seit den Volkszählungen 1850 nahezu ausschließlich Rumänen (855 im Jahr 1850, 1086 im Jahr 1900). 2002 war die Bevölkerungszahl auf 425 zurückgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/abetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 30. Oktober 2008 (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siebenbürger-sächsische Familien des Ortes ==&lt;br /&gt;
Pfarrer Martinus Pancratius hat durch sein Familienregister von 1638 erstmals die Namen und Anzahl der Einwohner von Kellings überliefert. Diese Aufzeichnungen bieten wertvolle Informationen über den Entwicklungsstand der Siedlung. Zudem geben sie Hinweise auf die Entstehung der ersten Nachnamen (Übernamen) der Siebenbürger-Familien. Pancratius wird daher als einer der „tatkräftigen“, evangelischen Kellinger Pfarrherren angesehen. Sein Sohn Michael, der zum sächsischen Bischof aufstieg, hat es nicht versäumt, das wertvolle Werk seines Vaters nachträglich ins Kellinger Kirchenbuch einzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die weitere Entwicklung der Kellinger Familiennamen zu erfassen und bis in die Gegenwart zu verfolgen, wurden neben den verbliebenen 8 Familiennamen weitere 26 neu hinzugekommene Namen berücksichtigt, die nach dem Stand von 1945 am häufigsten vertreten waren. Insgesamt wurden 35 Familiennamen identifiziert und entsprechend ihrer Herkunft oder Ableitung in 5 Gruppen unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Herkunft abgeleitet ===&lt;br /&gt;
* Batzoni, aus &#039;&#039;Nagy-Baczon&#039;&#039; ([[Bățanii Mari]]) zugewandert&lt;br /&gt;
* Bulkescher, aus &#039;&#039;[[Bălcaciu|Bulkesch]]&#039;&#039; zugewandert&lt;br /&gt;
* Nemeth, {{huS|Deutscher}}&lt;br /&gt;
* Rätscher, aus &#039;&#039;[[Reciu|Rätsch]]&#039;&#039; zugewandert&lt;br /&gt;
* Waldhütter, aus &#039;&#039;[[Valchid|Waldhütten]]&#039;&#039; zugewandert&lt;br /&gt;
* Wuorner, früher Wardner, aus Wardein a. Mieresch zugewandert&amp;lt;!--- „Wardein a. Mieresch“, wo soll das sein ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Vornamen abgeleitet ===&lt;br /&gt;
* Bluoß, von Blasius, kirchlich lat.&lt;br /&gt;
* Dengel, von Daniel, kirchl. lat.&lt;br /&gt;
* Greger, von Gregor, kirchl. lat.&lt;br /&gt;
* Henning, aus dem Germanischen&lt;br /&gt;
* Klusch, von Klaus/Nikolaus, kirchl. lat.&lt;br /&gt;
* Penkert, nicht bestätigt aber vermutlich von Pankratius, kirchl. lat.&lt;br /&gt;
* Philippi, von Philippus, kirchl. lat.&lt;br /&gt;
* Salmen, von Salomon, kirchl. kath.&lt;br /&gt;
* Thieß, von Mathias, kirchl. kath.&lt;br /&gt;
* Wegmeth, nicht bestätigt aber vermutlich von wagemutig, germanisch&lt;br /&gt;
* Wolf, von Wolfgang, german. (Kurzform)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Beruf abgeleitet ===&lt;br /&gt;
* Acker, von Acker-er = Pflüger (nicht bestätigt aber vermutlich aus Osttirol zugewandert)&lt;br /&gt;
* Beckert, von Brot-Bäcker&lt;br /&gt;
* Fleischer, von Fleischhauer/Metzger&lt;br /&gt;
* Krampulz von Krummholz (Krammhulz) Wagner/Stellmacher&lt;br /&gt;
* Kremer, von Krämer (Händler)&lt;br /&gt;
* Möllner, von Müller&lt;br /&gt;
* Schuster, von Schuhmacher&lt;br /&gt;
* Schmidt, von Schmied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Familien Eigenschaftsnamen abgeleitet ===&lt;br /&gt;
* Gross/Groß, von großer Gestalt&lt;br /&gt;
* Krauß, vom kräuseligen Haar&lt;br /&gt;
* Roth, vom roten Haar&lt;br /&gt;
* Schwarz, vom schwarzen Haar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Haus- und Wildtieren als Ersatznamen abgeleitet ===&lt;br /&gt;
* Fuss, von Fuchs&lt;br /&gt;
* Kolf, von Kalb (sächs. Kaulw)&lt;br /&gt;
* Löw, von Löwe (früher Leo, lat.)&lt;br /&gt;
* Wolff, von Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von unbekannter Herkunft ===&lt;br /&gt;
* Nietsch, nicht bekannt&lt;br /&gt;
* Philippi, nicht bekannt aber vermutlich von Philippos, griechisch oder von der Arbeit als Pferdewirte vergangener Familien Mitglieder?&lt;br /&gt;
* Schrädt (Schreidt), nicht bestätigt aber vermutlich von Faß- oder Textil-Schröter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Nachnamen (Zunamen) ungeklärter Herkunft stellen in Kelling nur eine kleine Ausnahme dar. Diese Ausnahme liegt darin begründet, dass im Laufe der Jahrhunderte eine Veränderung durch Lautverschiebung oder Verstümmelung stattgefunden hat, wodurch die ursprüngliche Bedeutung nicht mehr erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Namengeschichte von Kelling bestätigt sich insgesamt ein reger Wechsel aufgrund zahlreicher Zuwanderungen nach dem Verschwinden vieler Familien. Es entwickelten sich auch oft Orts charakteristische Spitznamen, die typisch für die Eigenarten oder Eigenschaften einzelner Kellinger waren und bis in die Gegenwart fortbestehen, wie zum Beispiel Båtter-Hans oder Doctor Misch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA&amp;quot; /&amp;gt; Diese Spitznamen wurden häufig an eines der Kinder weiter „vererbt“ und dienten zur besseren Unterscheidung der Familienzugehörigkeit. Sie waren oft auch über die Grenzen des Dorfes hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Agrarreform von 1923 hatte besonders Auswirkungen auf das Gemeineigentum, wie Wälder, Weiden und Kirchenbesitz. In der Reform von 1945 wurden die deutschen Landwirte enteignet. Im Jahr 1945 wurden auch arbeitsfähige Deutsche aus Kelling zur „Wiederaufbauarbeit“ in die Sowjetunion deportiert. Nach der Vergenossenschaftung von Grund, Vieh und Geräten im Jahr 1952 (Gründung einer Kollektivwirtschaft) nahm die landwirtschaftliche Produktion ab. Gleichzeitig übernahm der staatliche Landwirtschaftsbetrieb, der im Jahr 1947 gegründet wurde, den Wein- und Obstbau und baute sie weiter aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-oldenburg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/orte/kelling-calnic |titel=Kelling/Câlnic |abruf=2023-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religions- und Kirchengeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1550 konvertierten die bisher römisch-katholischen Deutschen von Kelling geschlossen zum Luthertum. Mit der Ansiedlung von Rumänen entstand zudem eine griechisch-orthodoxe Gemeinde, die im Jahr 1750 bereits 345 Mitglieder zählte. Im Jahr 1828 baute die Gemeinde ihre eigene Kirche. Zwischen 1957 und 1971 wurde in Kelling eine neue griechisch-orthodoxe Kirche errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-oldenburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kellinger Burg ==&lt;br /&gt;
=== Entstehungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=250|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:2007 05230251 Câlnic AB-II-a-A-00196.jpg|Blick auf den Eingang der Burg&lt;br /&gt;
|Datei:RO AB Calnic fort 11.jpg|Innenhof und Burgkapelle&lt;br /&gt;
|Datei:Câlnic, Romania - castle walls.jpg|Blick auf die Ringmauern&lt;br /&gt;
|Datei:RO AB Calnic fort 10.jpg|Blick in die Burgkapelle&lt;br /&gt;
|Datei:RO AB Calnic fort 17.jpg|Wehrturm&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
Im 14.–15. Jahrhundert wurde die Burg um eine Ringmauer, einen Torturm und einen Bergfried erweitert und um ein Gesindehaus im Burghof ergänzt, um als befestigter Gräfenhof zu dienen. Bei archäologischen Grabungen wurden Münzen aus der Zeit zwischen 1235 und 1272 gefunden, was der Regierungszeit der ungarischen Könige Bela IV. und Stephan V. entspricht. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts führte die Bauerngemeinde, die die Burg von den Gräfen übernommen hatte, verschiedene Bauarbeiten durch. Im Burghof wurde eine kleine Saalkirche mit einer halbkreisförmigen Chor-Apsis errichtet. Das Westportal der Kirche ist mit einer spätgotischen Steineinfassung verziert. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde der Wassergraben zugeschüttet und ein zweiter, niedrigerer Bering errichtet. Im Jahr 1733 erhielt die Kirche Emporen mit bemalten Brüstungen. Zwischen 1961 und 1964 wurde die Bauernburg von der staatlichen Denkmalpflege (rum. Direcţia Monumentelor Istorice) restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-oldenburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten der Architektur ===&lt;br /&gt;
Für den Fall einer Belagerung wurden entlang der Innenseite der Mauer der Kellinger Burg Wohn- und Vorratskammern errichtet. Die Gemeinde leistete bei der und durch die Umsetzung dieser Idee hervorragende Arbeit. Dies zeigte sich insbesondere im Jahr 1658, als türkische Truppen in die Region einfielen und das Dorf Kelling verwüsteten. Trotzdem blieb die Burg standhaft und konnte nicht eingenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudenthal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freudenthal.biz/siebenbuergen/graefenburg-kelling/ |titel=Gräfenburg Kelling {{!}} Sächsische Bauernburg in Calnic |datum=2022-02-14 |sprache=de-de |abruf=2023-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saalkirche ===&lt;br /&gt;
Über der halbrunden Apsis der im 15. Jahrhundert errichteten Saalkirche ist ein Satz aus dem Matthäus-Evangelium in großen Lettern zu sehen: &#039;&#039;Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freudenthal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burganlage ===&lt;br /&gt;
Im östlichen Teil der Burganlage befindet sich die ursprünglich mittelalterliche Dorfkirche, die keine Wehranlagen aufweist. Die Kirche wurde zwischen 1868 und 1869 im neugotischen Stil umgebaut und mit einer Carl-Hesse-Orgel ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfanlage, die evangelische Kirche und das Pfarrhaus stehen unter dem Schutz des rumänischen Denkmalschutzes. Das Pfarrhaus stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert umgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-oldenburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergfried ===&lt;br /&gt;
Im Burghof wurde ein massiver Bergfried, im Grundriss misst er 12 × 9 m, gebaut. Die vier Geschosse des Turmes erreichen eine Höhe von 14 m. Der Wohnturm trägt den Namen „Siegfried“. Das Erdgeschoß ist mit einem Tonnengewölbe überführt und wurde als Vorratsraum genützt. Der Zugang erfolgte aus dem ersten Geschoß über einen Treppenstollen. Das erste Stockwerk bildet ein heizbarer Wohnraum 9,4 × 4 m, der ebenfalls mit einem Tonnengewölbe überdeckt war, dessen Gewölbeansätze noch heute erkennbar sind. Der Zugang zu diesem Raum erfolgte über eine Leiter, die heraufgezogen werden konnte. Über dem offenen Herd sind Reste einer rundgewölbten Esse zu erkennen. In diesem Raum ist ein Zwillingsfenster mit gotischer Steineinfassung erhalten: Kleeblattbogenabschluss mit Dreipassdurchbruch. Das dritte Geschoß hat eine geringere Höhe und schließt mit einer Balkendecke ab. Darüber befindet sich ein wehrhaftes Wohngemach.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agramonia.com/de/attraction/fortified-church-c%C3%A2lnic &#039;&#039;Die Gräfenburg von Kelling&#039;&#039;] bei agramonia.com, abgerufen am 21. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Eine Besonderheit des Ortes ist die im 13. Jahrhundert gebaute Gräfenburg, die seit 1993 zum [[Weltkulturerbe]] gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot;&amp;gt;[http://www.uniuneanotarilor.ro/files/2016/LMI_2015.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums], 2015 aktualisiert (PDF; 12,7&amp;amp;nbsp;MB; rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der sogenannte &#039;&#039;Siegfried&#039;&#039; ist mit den längeren Seiten in Richtung Nordwest und Südost aufgebaut. Der ursprüngliche Aufstieg zu den oberen Etagen des Turms, war möglich über eine in dessen Inneren an der Mauer angebrachten Treppe. Heute ist der Turm über eine im 20. Jahrhundert von außen angebrachte Treppe bis zur ersten Etage zugänglich. Der Kellerraum des Turms wird über einen Luftschacht auf der Südseite durchlüftet.&amp;lt;br /&amp;gt; Ab dem 15. Jahrhundert wurden an der Wehrburg von Kelling nach und nach verschiedene Umbauten vorgenommen. Die teils doppelte [[Ringmauer]] hat einen ovalen Umriss mit einem maximalen Durchmesser von etwa 50&amp;amp;nbsp;Meter in nordöstlich-südwestlicher Richtung. Die 7&amp;amp;nbsp;Meter hohen Wehrmauern wurden später nochmals um 3,5 Meter erhöht. Der Wehrturm auf der Südostseite hat eine Höhe von 15&amp;amp;nbsp;Metern und wurde auch der „Speckturm“ genannt. In dem 24&amp;amp;nbsp;Meter hohen Eingangsturm sind vier Glocken untergebracht. Seitlich dieses Turms befinden sich die etwas breiteren [[Wehrgang|Wehrgänge]], wo sich auf der Nordseite die noch am besten erhaltenen Räume befinden.&amp;lt;br /&amp;gt; In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die ca. 70&amp;amp;nbsp;Meter durchmessende ovale und 3&amp;amp;nbsp;Meter hohe Burgmauer auf dem zugeschütteten [[Burggraben]] errichtet.&amp;lt;br /&amp;gt; Auf dem Gelände der Wehrburg befindet sich auch eine Burgkapelle in Form einer [[Saalkirche]] im [[Gotik|spätgotischen]] Baustil, ausgestattet mit einer Carl-Hesse-Orgel von 1867.&amp;lt;ref name=&amp;quot;feier&amp;quot; /&amp;gt; An der [[Empore]] der Kapelle ist das Jahr 1733 aufgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Evangelisch-Lutherische Kirche, erbaut im 15. Jahrhundert und umgeben vom Friedhof, wurde im 19. Jahrhundert in [[Neugotik|neugotischem]] Stil umgebaut, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das ehemalige evangelische Pfarrhaus wurde im 16. Jahrhundert erbaut und 1779 erweitert, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Acker: &#039;&#039;Heimatbuch Kelling. Geschichte einer sächsischen Gemeinde im siebenbürgischen Unterwald.&#039;&#039; Selbstverlag, Wolfhagen 1986 (erschienen 1987), ISBN 3-922942-05-9.&lt;br /&gt;
* Nicolae-Marcel Simina: &#039;&#039;Cetatea din Câlnic (jud. Alba). (Consideratii pe marginea cercetarii arheologice).&#039;&#039; (= &#039;&#039;Arheologia medievala.&#039;&#039; Bd. 3 (2000), S. 95–116.) {{ISSN|1224-8304}}.&lt;br /&gt;
* Marius Porumb, Ciprian Firea: &#039;&#039;Cetatea Câlnic.&#039;&#039; = &#039;&#039;Die Burg Kelling.&#039;&#039; = &#039;&#039;Câlnic Fortress.&#039;&#039; = &#039;&#039;La Fortresse de Câlnic.&#039;&#039; Editura Academiei Române, Bukarest 2007, ISBN 978-973-27-1521-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Câlnic, Alba|Câlnic}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/PRIMARIA-CALNIC/129448/ Câlnic bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kelling/ Kelling bei siebenbuerger.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.hog-kelling.de/ Heimatortgemeinschaft (HOG) Kelling]&lt;br /&gt;
* [https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/orte/kelling-calnic Kelling/Câlnic bei Universität Oldenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Alba&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Dörfer mit Kirchenburgen in Siebenbürgen (Welterbe)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4260411-4|VIAF=240000539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Calnic}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dörfer mit Kirchenburgen in Siebenbürgen (Welterbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1269]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreis_Bra%C8%99ov&amp;diff=53468</id>
		<title>Kreis Brașov</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreis_Bra%C8%99ov&amp;diff=53468"/>
		<updated>2025-05-13T18:40:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/kronstadt/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
|AMT-NAME= Județul Brașov&lt;br /&gt;
|BILD-LAGE= Brasov in Romania.svg&lt;br /&gt;
|BILD-LAGE-BESCHREIBUNG= Lage des Kreises in Rumänien&lt;br /&gt;
|WAPPEN= Stema judetul brasov nou.png&lt;br /&gt;
|FLAGGE= &lt;br /&gt;
|BREITE= 45.79&lt;br /&gt;
|LÄNGE= 25.28&lt;br /&gt;
|HAUPTSTADT= [[Brașov]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 5363&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 546615&lt;br /&gt;
|STAND= 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ISO-CODE= RO-BV&lt;br /&gt;
|CHEF= Adrian-Ioan Veștea (2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Președinte consiliul județean |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2024-09-22 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|CHEF-TITEL= Kreisratsvorsitzender&lt;br /&gt;
|PARTEI= [[Partidul Național Liberal|PNL]]&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG= 1968&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cdep.ro/pls/legis/legis_pck.htp_act_text?idt=9327 |titel=LEGE nr. 2 din 16 februarie 1968 |zugriff=2020-09-07 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WWW= cjbrasov.ro/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Provinz Brasov Romania CIA2006.png|mini|Karte des Kreises Brașov]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brasov county coat of arms.png|mini|150px|Wappen bis 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RSR Jud Brasov1.png|mini|150px|Wappen des Kreises Brașov, zur Zeit des [[Realsozialismus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Interbelic Brasov County CoA.png|mini|150px|Wappen des Kreises Brașov, in der [[Zwischenkriegszeit]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Brașov&#039;&#039;&#039; ([{{IPA|braˈʃov}}]; {{Audio|Ro-Brașov.ogg|&#039;&#039;Aussprache&#039;&#039;}}) ist ein [[Rumänien|rumänischer]] Kreis &#039;&#039;(Județ)&#039;&#039; in der Region [[Siebenbürgen]] mit der Kreishauptstadt [[Brașov]] ({{deS|&#039;&#039;Kronstadt&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Kruunen&#039;&#039;, {{huS|Brassó}}). Seine gängige Abkürzung und das [[Kfz-Kennzeichen (Rumänien)|Kfz-Kennzeichen]] sind BV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis Brașov grenzt im [[Norden]] an die Kreise [[Kreis Mureș|Mureș]] und [[Kreis Harghita|Harghita]], im [[Osten]] an den [[Kreis Covasna]], im [[Süden]] an die Kreise [[Kreis Prahova|Prahova]], [[Kreis Dâmbovița|Dâmbovița]] und [[Kreis Argeș|Argeș]] sowie im [[Westen]] an den [[Kreis Sibiu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl einiger [[Ethnie]]n im Kreis Brașov entwickelte sich ab 1930 wie folgt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
![[Rumänen]]&lt;br /&gt;
![[Magyaren in Rumänien|Magyaren]]&lt;br /&gt;
![[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! [[Roma in Rumänien|Roma]]&lt;br /&gt;
! [[Lipowaner]]&lt;br /&gt;
! [[Slowaken]]&lt;br /&gt;
! [[Juden]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/bvetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1850–2002&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 265.414&lt;br /&gt;
| 148.062&lt;br /&gt;
| 57.054&lt;br /&gt;
| 50.585&lt;br /&gt;
| 4.803&lt;br /&gt;
| 444&lt;br /&gt;
| 351&lt;br /&gt;
| 3.003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956&lt;br /&gt;
| 373.941&lt;br /&gt;
| 267.683&lt;br /&gt;
| 57.064&lt;br /&gt;
| 39.546&lt;br /&gt;
| 6.313&lt;br /&gt;
| 195&lt;br /&gt;
| 86&lt;br /&gt;
| 1.996&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1966&lt;br /&gt;
| 442.692&lt;br /&gt;
| 331.007&lt;br /&gt;
| 65.326&lt;br /&gt;
| 40.857&lt;br /&gt;
| 3.405&lt;br /&gt;
| 251&lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 162&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 582.863&lt;br /&gt;
| 457.570&lt;br /&gt;
| 72.956&lt;br /&gt;
| 38.623&lt;br /&gt;
| 12.033&lt;br /&gt;
| 273&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
| 502&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992&lt;br /&gt;
| 643.261&lt;br /&gt;
| 553.101&lt;br /&gt;
| 63.558&lt;br /&gt;
| 10.059&lt;br /&gt;
| 15.612&lt;br /&gt;
| 187&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 162&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.edrc.ro/recensamant.jsp?regiune_id=2568&amp;amp;judet_id=2646&amp;amp;localitate_id=0 Volkszählung 2002 im Kreis Brașov in Rumänien] bei edrc.ro. Abgerufen am 7. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 589.028&lt;br /&gt;
| 514.161&lt;br /&gt;
| 50.956&lt;br /&gt;
| 4.418&lt;br /&gt;
| 18.313&lt;br /&gt;
| 142&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 138&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/wp-content/uploads/2022/02/sR_Tab_8.xls Volkszählung 2011 in Rumänien] ([[Microsoft Excel|MS Excel]]; 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 549.217&lt;br /&gt;
| 453.325&lt;br /&gt;
| 39.661&lt;br /&gt;
| 2.923&lt;br /&gt;
| 18.519&lt;br /&gt;
| 90&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 546.615&lt;br /&gt;
| 416.664&lt;br /&gt;
| 28.221&lt;br /&gt;
| 1.853&lt;br /&gt;
| 23.472&lt;br /&gt;
| 105&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 81&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Hauptfluss ist der [[Olt (Fluss)|Olt]] &#039;&#039;(Alt)&#039;&#039;, welcher den Kreis Brașov auf einer Länge von 210&amp;amp;nbsp;Kilometern durchquert. Seine Nebenflüsse sind Baraolt, [[Vârghiș]], Aita, Homorodul Vechi, Valea Mare, [[Râul Negru]], Timiș, [[Bârsa]], [[Ghimbășel]], Șinca, Sâmbăta, Vulcănița, [[Sebeș (Fluss)|Sebeș]], Berivoiul, Breaza, Viștea und Rodbav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das [[Klima]] ist [[Kontinentalklima|kontinental]] kühl und nass in den Berggebieten mit relativ geringen Niederschlägen und etwas höheren Temperaturen in den unteren Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niedrigste Temperatur in Rumänien wurde am 25. Januar 1942 in der Gemeinde [[Bod (Rumänien)|Bod]] &#039;&#039;(Brenndorf)&#039;&#039; mit −38,5&amp;amp;nbsp;°C registriert. Die Winde erreichen in den Gipfeln der Berge häufig bis zu 25–30&amp;amp;nbsp;[[Meter pro Sekunde|m/s]]. Die vorherrschende Windrichtung ist West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaften ===&lt;br /&gt;
Der Kreis Brașov hat eine Gesamtfläche von 5363&amp;amp;nbsp;km², dies entspricht 2,2 % der Fläche Rumäniens. Seine [[Heide (Landschaft)|Heidelandschaft]] ist hügelig und steigt von Norden nach Süden in der Meereshöhe an. In der Mitte dominieren Tallandschaften, getrennt durch das [[Perșani-Gebirge]] &#039;&#039;(Geisterwald)&#039;&#039;. Im Nordwesten liegt ein Teil des [[Harbach-Hochland]]es. Im Süden erheben sich das [[Făgăraș-Gebirge|Fogarascher Gebirge]], das [[Bucegi-Gebirge]] &#039;&#039;(Butschetsch-Gebirge)&#039;&#039;, das [[Piatra Craiului-Gebirge|Piatra-Craiului-Gebirge]] &#039;&#039;(Königstein)&#039;&#039;, das [[Postăvarul|Postăvarul-Gebirge]] &#039;&#039;(Schuler)&#039;&#039;, das [[Piatra Mare-Gebirge|Piatra-Mare-Gebirge]] &#039;&#039;(Hohenstein)&#039;&#039; und das [[Ciucaș-Gebirge]] &#039;&#039;(Krähenstein)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Gipfel (Berg)|Gipfel]] &#039;&#039;Omul&#039;&#039; im Bucegi-Gebirge &#039;&#039;(Munții Bucegi)&#039;&#039; werden die niedrigsten jährlichen [[Temperatur]]en von durchschnittlich −2,6&amp;amp;nbsp;°C gemessen; der höchste jährliche [[Niederschlag]] im Kreis ist durchschnittlich 1346&amp;amp;nbsp;mm und die durchschnittliche jährliche Temperatur des Kreises Brasov ist 8&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Gemeinden ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Orte im Kreis Brașov}}&lt;br /&gt;
=== Status der Ortschaften ===&lt;br /&gt;
Der Kreis Brașov besteht offiziell aus 166 Ortschaften. Davon haben zehn den Status einer Stadt und 48 den einer Gemeinde. Die übrigen sind administrativ den Städten und Gemeinden zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größte Orte im Kreis Brașov ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Stadt/Gemeinde&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Brașov]] ([[Deutsche Sprache|dt.]] &#039;&#039;Kronstadt&#039;&#039;, [[Ungarische Sprache|ung.]] &#039;&#039;Brassó&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 237.589&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Săcele]] (dt. &#039;&#039;Siebendörfer&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Szecseleváros&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}30.920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Făgăraș]] (dt. &#039;&#039;Fogarasch&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Fogaras&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}26.284&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Zărnești]] (dt. &#039;&#039;Zernescht&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Zernest&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}21.624&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Codlea]] (dt. &#039;&#039;Zeiden&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Feketehalom&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}20.534&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Râșnov]] (dt. &#039;&#039;Rosenau&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Barcarozsnyó&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}15.920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tărlungeni]] (dt. / ung. &#039;&#039;Tatrang&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}12.067&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sânpetru (Brașov)|Sânpetru]] (dt. &#039;&#039;Petersberg&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Barcaszentpéter&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}11.794&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Prejmer]] (dt. &#039;&#039;Tartlau&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Prazsmar&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}8.647&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ghimbav]] (dt. &#039;&#039;Weidenbach&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Vidombák&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}7.208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hărman]] (dt. &#039;&#039;Honigberg&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Hermány&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}7.154&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Victoria (Rumänien)|Victoria]] (dt. &#039;&#039;Viktoriastadt&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Győzelemváros&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}6.446&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Feldioara (Brașov)|Feldioara]] (dt. &#039;&#039;Marienburg&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Földvár&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}6.311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cristian (Brașov)|Cristian]] (dt. &#039;&#039;Neustadt&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Keresztényfalva&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}6.292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rupea]] (dt. &#039;&#039;Reps&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Köhalom&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}4.907&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hoghiz]] (dt. &#039;&#039;Warmwasser&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Olthévíz&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}4.896&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bran]] (dt. &#039;&#039;Törzburg&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Törcsvár&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}4.866&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Vulcan (Brașov)|Vulcan]] (dt. &#039;&#039;Wolkendorf&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Szászvolkány&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}4.823&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Moieciu]] (dt. &#039;&#039;Moesch&#039;&#039;, ung. &#039;&#039;Alsómoécs&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|00}}4.556&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: 1. Dezember 2021)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kreise in Rumänien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brașov County|Kreis Brașov}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/Consiliul-Judetean-Brasov/31695 Der Kreisrat von Brașov bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://brasov-county.map2web.eu/ Karte des Kreises Brașov] bei map2web.eu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise in Rumänien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis in Rumänien|Brasov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis Brașov| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rupea&amp;diff=144345</id>
		<title>Rupea</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rupea&amp;diff=144345"/>
		<updated>2025-05-13T15:38:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. Quelle: https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/reps/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 | NameRumänisch= Rupea&lt;br /&gt;
 | NameDeutsch= Reps&lt;br /&gt;
 | NameUngarisch= Kőhalom&lt;br /&gt;
 | NameKroatischSerbisch= &lt;br /&gt;
 | NameTschechisch= &lt;br /&gt;
 | Wappen= ROU BV Rupea CoA.png&lt;br /&gt;
 | lat_deg= 46&lt;br /&gt;
 | lat_min= 2&lt;br /&gt;
 | lat_sec= 19.991292&lt;br /&gt;
 | lon_deg= 25&lt;br /&gt;
 | lon_min= 13&lt;br /&gt;
 | lon_sec= 21.024751&lt;br /&gt;
 | Beschriftung= &lt;br /&gt;
 | HistRegion= Siebenbürgen&lt;br /&gt;
 | Kreis= Brașov&lt;br /&gt;
 | Gemeindeart= Stadt&lt;br /&gt;
 | Gemeinde= &lt;br /&gt;
 | Höhe= 461&lt;br /&gt;
 | Fläche= 74.87&lt;br /&gt;
 | Gliederung= 1 Gemarkung/Katastralgemeinde: [[Fișer]]&lt;br /&gt;
 | Einwohner= 4907&lt;br /&gt;
 | EinwohnerStand= 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | Postleitzahl= 505500&lt;br /&gt;
 | Bürgermeister= Alexandru Opriș&lt;br /&gt;
 | BürgermeisterStand= 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2024-09-23 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | Partei= PNL&lt;br /&gt;
 | AnschriftStraße= Str. Republicii, nr. 169&lt;br /&gt;
 | AnschriftOrt= loc. Rupea, jud. Brașov, RO–505500&lt;br /&gt;
 | Webpräsenz= www.primariarupea.ro/&lt;br /&gt;
 | Stadtfest= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rupea&#039;&#039;&#039; (ehem. &#039;&#039;Cohalm&#039;&#039;; {{deS|&#039;&#039;Reps&#039;&#039;}}, [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsisch]] &#039;&#039;Räpess&#039;&#039;, {{huS|Kőhalom}}) ist eine Stadt im [[Kreis Brașov]] in der Region [[Siebenbürgen]] in [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist auch unter den deutschen Bezeichnungen &#039;&#039;Rupes&#039;&#039; und &#039;&#039;Kuhalm in Altland&#039;&#039; und der [[Siebenbürgisch-Sächsisch|siebenbürgisch-sächsischen]] Bezeichnung &#039;&#039;Räppes&#039;&#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dictionar.referinte.transindex.ro/ Wörterbuch der Ortschaften in Siebenbürgen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orasul Rupea vazut din Cetatea Rupea 3.jpg|mini|Blick auf Rupea]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rupea Biserica evanghelica.JPG|mini|hochkant|Evangelische Kirche und Glockenturm]]&lt;br /&gt;
Rupea liegt im historischen [[Altland]] am &#039;&#039;Valea Mare&#039;&#039; &#039;&#039;(Kosder-Bach)&#039;&#039; – einem rechten Zufluss des [[Homorod (Fluss)|Homorod]] – und an der [[Europastraße]] [[Europastraße 60|E60]], die hier in der Region [[Sighișoara]] &#039;&#039;(Schäßburg)&#039;&#039; mit [[Brașov]] &#039;&#039;(Kronstadt&#039;&#039;) verbindet. Die Siedlung liegt am Fuße der gleichnamigen Burg. Der Bahnhof von Rupea befindet sich etwa sieben Kilometer außerhalb in der Siedlung Rupea Gară &#039;&#039;(Repser Bahnhof)&#039;&#039;. Zur Kleinstadt Rupea gehört das acht Kilometer nordwestlich gelegene Dorf [[Fișer]] &#039;&#039;(Schweischer)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Reps wurde als Marktflecken im 12. Jahrhundert als neue Siedlung auf dem [[Königsboden]] von deutschen Kolonisten, den [[Siebenbürger Sachsen]], gegründet und nach unterschiedlichen Angaben 1324&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot;&amp;gt;Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): &#039;&#039; Reisehandbuch Siebenbürgen.&#039;&#039; Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1433&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Primăria Rupea |url=https://www.primariarupea.ro/istorie/ |titel=Istorie în Rupea  |zugriff=2019-10-20 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals urkundlich erwähnt. Es war eine der Primärsiedlungen der [[Sieben Stühle]] und bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Vorort des Repser Stuhls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besiedlung des Ortes, von den Einheimischen &#039;&#039;Pădurea lui Grigore&#039;&#039; &#039;&#039;(Grigoriwald)&#039;&#039; genannt, deutet nach archäologischen Funden bis ins 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der [[Römerzeit]] zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot;&amp;gt;[http://patrimoniu.gov.ro/images/LMI/LMI2010.pdf Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert] (PDF; 7,10&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die örtliche Wirtschaft wird von der Landwirtschaft geprägt. Daneben gibt es in Rupea je eine Fabrik zur Herstellung von Teppichen und Möbeln. In der näheren Umgebung finden sich [[Solequelle|Salzquellen]], deren Wasser 126,2&amp;amp;nbsp;mg/l Salze enthält.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/bvetn02.pdf Varga E. Árpád: &#039;&#039;Volkszählungen 1880–2002&#039;&#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 3308 || 837 || 17 || 2084 || 370&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920 || 3500 || 1509 || 232 || 1743 || 16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941 || 3680 || 1599 || 323 || 1595 || 163&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || 4691 || 2532 || 602 || 1385 || 172&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977 || 6640 || 3617 || 1502 || 1269 || 252&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || 6326 || 4331 || 1428 || 193 || 374&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 5759 || 4063 || 1245 || 110 || 341&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/wp-content/uploads/2022/02/sR_Tab_8.xls Volkszählung 2011 in Rumänien] ([[Microsoft Excel|MS Excel]]; 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; || 5269 || 3591 || 975 || 82 || 648 (Roma 360)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &#039;&#039;Populația rezidentă după etnie&#039;&#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; || 4907 || 3137 || 76 || 52 || 1642 (Roma 484)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Seit der offiziellen Erhebung von 1850 wurde in Rupea die höchste Einwohnerzahl 1977 registriert. Die höchste Bevölkerungszahl der Rumänen wurde 1992, die der Magyaren 1977, die der Rumäniendeutschen 1850 und die der [[Roma in Rumänien|Roma]] (374) 1992 ermittelt. Des Weiteren wurden seit 1850 auch [[Ukrainer in Rumänien|Ukrainer]], [[Serben]] und [[Slowaken]] registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Gemeinde der Siebenbürger Sachsen hatte am 31. Dezember 1995 86&amp;amp;nbsp;Mitglieder; 2009 zählte diese noch 57&amp;amp;nbsp;Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Drotleff: &#039;&#039;Pfarrer, Kuratoren, Seelenzahlen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Allgemeine Deutsche Zeitung.&#039;&#039; Beilage: &#039;&#039;Karpatenrundschau&#039;&#039;, 4. März 2010, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Galerie|Größe=200|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:2006Cetatea Rupea (Cetatea Cohalmului) BV-II-a-A-11769.jpg|Die Repser Burg, 2006&lt;br /&gt;
|Datei:Cetatea Rupea (Cetatea Cohalmului)-judetul Brasov.jpg|2011&lt;br /&gt;
|Datei:Ansamblul Rupea 03.JPG|2013&lt;br /&gt;
|Datei:Rupea Fortress, Transylvania - Photo taken in January 2020.jpg|Die Repser Burg, 2020&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
* Das bedeutendste Sakralgebäude der Stadt ist die evangelisch-lutherische Kirche von Reps. Sie wurde im 15. Jahrhundert als [[Gotik|gotische]] Saalkirche errichtet und später mit einem barocken Glockenturm versehen. Heute wird sie von der stark geschrumpften evangelisch-deutschen Gemeinde und den lutherischen Ungarn gemeinsam genutzt. Sie steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Burg Rupea|Repser Burg]], im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet, ist das Wahrzeichen der Stadt. Hoch über der Stadt auf dem Kohalmer Berg ({{höhe|578}}) ist sie als Ruine weithin zu sehen. Sie wurde im Jahr 1324 als &#039;&#039;castrum Kuholm&#039;&#039; zum ersten Mal erwähnt und war Sitz des Repser Königsrichters und der Stuhlobrigkeit, die von hier aus das [[Repser Ländchen]], die östlichste Region des Königsbodens, verwaltet. 1421 wurde die Burg von den Türken zerstört, danach neu aufgebaut und auch gleichzeitig erweitert. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden der dritte und vierte Burghof errichtet. 1790 zerstörte ein Unwetter die Wehrgänge und die Dächer, so dass diese verfielen. 1954 wurden einige Mauern restauriert&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsrs&amp;quot; /&amp;gt; und heute stehen die Burgreste unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Des Weiteren stehen laut dem [[Lista Monumentelor Istorice|Verzeichnis historischer Denkmäler]] des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe &#039;&#039;(Ministerul Culturii și Patrimoniului Național)&#039;&#039; auf dem Gebiet der Kleinstadt der &#039;&#039;Grigoriwald&#039;&#039;, das &#039;&#039;Blumenthal&#039;&#039; &#039;&#039;(Valea Florilor)&#039;&#039;, in der &#039;&#039;Strada Cetății&#039;&#039; &#039;&#039;(Burggasse)&#039;&#039; die Anwesen zwischen dem evangelischen Friedhof und den Häuserblocks, und einige Anwesen in der &#039;&#039;Strada Republicii&#039;&#039;, beide Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet, unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Kirchenburg in der Gemarkung [[Fișer]] &#039;&#039;(Schweischer)&#039;&#039;,  im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert außerhalb des Ortes errichtet und im 19. erneuert, steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rokm&amp;quot; /&amp;gt; Die Kirche hat einen Flügelaltar und eine kunstvolle Emporenmalerei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rose Schmidt |url=https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/schweischer/informationen/ |titel=Schweischer - Informationen |hrsg=siebenbuerger.de |datum=1995-04-30 |zugriff=2019-10-20 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur hier geborene Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Bausner|Bartholomäus Baussner]] (1629–1682), [[Liste der Bischöfe der Evangelischen Kirche A. B. in Siebenbürgen|evangelischer Bischof in Siebenbürgen]] von 1679 bis 1682&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Michael Salzer: &#039;&#039;Der königliche freie Markt Birthälm in Siebenbürgen. Ein Beitrag zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen.&#039;&#039; C. Graeser, Wien 1881, S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Árpád Tamásy von Fogaras]] (1861–1939), österreichisch-ungarischer [[Feldzeugmeister]]&lt;br /&gt;
* [[Richard Müller (Architekt)|Richard Müller]] (1877–1930), Bauingenieur und Architekt&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Melas]] (1900–1977), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Georg Berger]] (1929–1993), Violinvirtuose, Musikwissenschaftler und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Cristian Mandeal]] (* 1946), Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Seiler]] (* 1953), Lyriker, Übersetzer und Satiriker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Rumänien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIM%C4%82RIA-RUPEA/35162 Rupea bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
* [https://www.siebenbuerger.de/ortschaften/reps/ Reps bei siebenbürger.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ars-transylvanica.de/versch/Foto%20Marburg/FM.27.htm Bilder von Reps bei ars-transylvanica.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte im Kreis Brașov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4667283-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moldauer&amp;diff=9923</id>
		<title>Moldauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moldauer&amp;diff=9923"/>
		<updated>2025-05-11T19:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: /* Geschichte */ Link (Kleine Bearbeitung)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Romania Graiuri.jpg|mini|Die rumänischen Mundarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moldovans.PNG|mini|Die Moldauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Major ethnics groups in Moldova 1989.jpg|mini|Die Verbreitung einzelner Ethnien in der Republik Moldau (1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Moldauer&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Moldawier&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Moldowaner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; genannt) wird für die [[Rumänen]], die im heutigen [[Westmoldau|Osten Rumäniens]], der [[Republik Moldau]] und [[Ukraine]] (meistens in der [[Oblast Odessa]] und der [[Oblast Tscherniwzi]]) leben und die moldauische Mundart &#039;&#039;(graiul moldovenesc)&#039;&#039; der [[Rumänische Sprache|rumänischen Sprache]] sprechen, verwendet. Diese Gebiete bildeten im [[Mittelalter]] das [[Fürstentum Moldau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anzahl der Moldauer ==&lt;br /&gt;
Die rumänischsprachige Selbstbezeichnung ist &#039;&#039;moldovean&#039;&#039; (männl.) und &#039;&#039;moldoveancă&#039;&#039; (weibl.). Die Zahl der Moldauer liegt insgesamt bei etwa 9 Millionen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rumänien]] (2002): Die Rumänen in den Kreisen: [[Kreis Bacău|Bacău]] (688.719), [[Kreis Botoșani|Botoșani]] (447.426), [[Kreis Iași|Iași]] (800.997), [[Kreis Galați|Galați]] (604.753), [[Kreis Neamț|Neamț]] (547.122), [[Kreis Suceava|Suceava]] (662.980), [[Kreis Vaslui|Vaslui]] (449.796), [[Kreis Vrancea|Vrancea]] (380.364).&lt;br /&gt;
In andere Städte Rumäniens sind viele Moldauer (aus dem Osten Rumäniens) aus wirtschaftlichen Gründen innerhalb der letzten 40 Jahre ausgewandert (ca. 2 Mio.) in [[Bukarest]], [[Constanța]], [[Timișoara]], [[Petroșani]] und [[Brașov]]. Insgesamt leben ca. 5,5 Mio. Moldauer in Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Republik Moldau]] (2004): 3.643.260 (davon 177.760 in [[Transnistrien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Ukraine]] (2001): 409.600, hauptsächlich in den Oblasten [[Oblast Tscherniwzi|Tscherniwzi]] (181.800), [[Oblast Odessa|Odessa]] (123.800), [[Oblast Mykolajiw|Mykolajiw]] (13.100) und [[Oblast Kirowohrad|Kirowohrad]] (8.200). In anderen Oblasten der Ukraine leben weitere 82.700 rumänische Moldauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wanderten viele Moldauer während der Sowjetzeit in die anderen Sowjetrepubliken aus, sie leben heute in [[Russland]] (172.330), [[Kasachstan]] (20.054) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die politische Abgrenzung zwischen den Moldauern aus Rumänien und denen aus der ehemaligen Sowjetunion, geht auf das Jahr 1812 zurück. Nach dem [[Russisch-Türkischer Krieg (1806–1812)|achten russisch-osmanischen Krieg]] wurde ein Teil des osmanischen Vasallenstaates Moldau an das russische Imperium abgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Mircea Mușat, Considerații privind urmările dominației și ingerințelor străine asupra evoluției istorice a poporului român în &amp;quot;Anale de Istorie&amp;quot;, nr. 2/1976, București, pag 197-200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet war bis 1917 als [[Gouvernement Bessarabien]] ein Teil des russischen Kaiserreichs. Die in [[Bessarabien]] lebenden Moldauer waren somit nicht an der Entstehung des rumänischen Staates, welche mit der Vereinigung der Fürstentümer Moldau und Walachei 1859 sowie der späteren Ausrufung des [[Königreich Rumänien|Königreichs Rumänien]] 1881 erfolgte, beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;История Республики Молдова. С древнейших времён до наших дней = Istoria Republicii Moldova: din cele mai vechi timpuri pină în zilele noastre / Ассоциация учёных Молдовы им. Н. Милеску-Спэтару. — изд. 2-е, переработанное и дополненное. — Кишинёв: Elan Poligraf, 2002. — С. 95. — 360 с. ISBN 9975-9719-5-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ersten Weltkrieg war das Gebiet ab 1917 von den [[Mittelmächte]]n besetzt. Es bildete sich der &#039;&#039;Sfatul Țării&#039;&#039; als provisorische Landesversammlung, die 1918 die Vereinigung mit Rumänien erklärte. Nach dem [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Molotow-Ribbentrop-Pakt]] von 1939 annektierte die [[Sowjetunion]] 1940 das Gebiet. Daraufhin beteiligte sich Rumänien an dem Angriff auf die UdSSR im Jahr 1941 und besetzte zusammen mit deutschen Truppen das Gebiet, bis es 1944 von der Roten Armee zurückerobert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;История Республики Молдова. С древнейших времён до наших дней = Istoria Republicii Moldova: din cele mai vechi timpuri pină în zilele noastre / Ассоциация учёных Молдовы им. Н. Милеску-Спэтару. — изд. 2-е, переработанное и дополненное. — Кишинёв: Elan Poligraf, 2002. — С. 95. — 360 с. ISBN 9975-9719-5-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Um das gewonnene Gebiet längerfristig an die Sowjetunion zu binden, wurde das eigene Landes- und Gemeinschaftsgefühl künstlich gestärkt, indem man die Sprache der Moldauer nur noch als Moldauisch bezeichnete und die Eigentümlichkeit der Moldauer unterstrich. [[Leonid Iljitsch Breschnew]], der spätere Führer der [[KPdSU]], war zu dieser Zeit Generalsekretär der [[Moldauische SSR|Moldauischen Sowjetrepublik]] und soll in seiner Position wesentlich zu dieser Abgrenzung beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Alle Moldauer sprechen die moldauische Mundart der [[Rumänische Sprache|rumänischen Sprache]]. Die Amtssprache in der Republik Moldau, wird seit 2013 offiziell wieder [[Moldauische Sprache|Rumänisch]] genannt. Die Bezeichnung &amp;quot;Moldawisch&amp;quot; für die Amtssprache der Republik Moldau war offiziell von 1994 bis 2013. In der neuen Verfassung von 1994 der Republik Moldau wurde die Sprache als &amp;quot;Moldawisch&amp;quot; (limba moldovenească) festgelegt. Das Verfassungsgericht entschied 2013, dass die Formulierung der Unabhängigkeitserklärung (1991), in der von &amp;quot;Rumänisch&amp;quot; die Rede war, Vorrang vor der Verfassung hat. Damit wurde Rumänisch offiziell als Bezeichnung der Amtssprache wieder anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch gesehen gab es jedoch weiterhin Debatten und unterschiedliche Auffassungen über die Bezeichnung der Sprache, aber die Entscheidung von 2013 markierte den formellen Wechsel zur Bezeichnung &amp;quot;Rumänisch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist keine geschriebene Form des moldauischen Dialektes, wie oft vermutet wird, sondern dieselbe Form der rumänischen Sprache, die auch im Nachbarland Rumänien als Amtssprache dient ([[Muntenesc]]). Somit besteht der einzige Unterschied gegenüber dem westlichen Nachbarland an der offiziellen Benennung der Sprache und an der Tatsache, dass sie während der Zeit als Bessarabien und der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Zeit weiterhin mit [[Kyrillische Schrift|kyrillischer Schrift]] geschrieben wurde, während im Fürstentum Rumänien eine Umorientierung des Schriftrumänischen im Jahre 1868 von der kyrillischen Schrift zur Lateinschrift erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Cristina Petrescu, „Contrasting/Conflicting Identities:Bessarabians, Romanians, Moldovans“ in Nation-Building and Contested Identities, Polirom, 2001, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1989 wird in den Schulen von Moldau wieder der Stoff des Rumänischen in [[Lateinisches Schriftsystem|lateinischer Schrift]] unterrichtet und auch die Benennung des Stoffes lautet nicht mehr &amp;quot;Moldauische Sprache&amp;quot;, sondern &amp;quot;Rumänische Sprache&amp;quot;. In [[Transnistrien]] wird das Benutzen der lateinischen Schrift bis heute von der separatistischen Regierung nicht offiziell anerkannt (mit der Ausnahme von sechs Schulen, in denen Rumänisch mit lateinischer Schrift unterrichtet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die bis 1940 in Bessarabien lebenden [[Bessarabiendeutsche]]n nannten die Moldauer in ihrer Mundart &#039;&#039;Moldowaner&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Transnistrien-Konflikt]]&lt;br /&gt;
* [[Bewegung zur Vereinigung von Rumänien und Moldau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Stefan Ihrig&lt;br /&gt;
   |Titel=Wer sind die Moldawier? Rumänismus versus Moldowanismus in Historiographie und Schulbüchern der Republik Moldova, 1991–2006&lt;br /&gt;
   |Reihe=Soviet and Post-Soviet Politics and Society&lt;br /&gt;
   |BandReihe=76&lt;br /&gt;
   |Verlag=ibidem-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89821-466-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4568467-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft (Republik Moldau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Republik Moldau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moldau (Region)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
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		<title>Universitas Valachorum</title>
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		<updated>2025-05-07T16:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert. (Kleine Bearbeitung)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Map Romanian Settling and Autonomy in Medieval Hungary.jpg|mini|hochkant=1.7|In Quellen Ende 13. Jahrhundert erwähnte walachische Dörfer (hellblau, mit Jahreszahl) und bekannte Weidegebiete in walachischem Besitz (schraffiert). Sitze walachischer [[Knes#Rumänen|Knesen]] und [[Woiwode]]n, erwähnt 1301–41 (violett), 1342–82 (rot) und 1382–1400 (gelb). Es gab im 14. Jahrhundert deutlich mehr walachische Siedlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.historyonmaps.com/bigmaphtmls/B31_big.html diese ergänzende Karte desselben siebenbürgisch-britischen akademischen Autors András Bereznay, der einen Atlas der Geschichte Siebenbürgens herausgab]. (Auch hier blau: überlieferte Dörfer Ende 13. Jahrhundert, rot: Dörfer und walachische Adelssitze, überliefert im 14. Jahrhundert, gelb: abseits gelegene walachische Streusiedlungen im 14. Jahrhundert)&amp;lt;/ref&amp;gt; Grün umrandet: Autonomie in der [[Maramuresch]] durch walachische Woiwoden für mehr als 50 Jahre bis 1385 (nördlicher, parallel zur politischen Beteiligung der &#039;&#039;Universitas Valachorum&#039;&#039; in Siebenbürgen/„Transsylvania“ bis 1366.)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Universitas Valachorum&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Stand der [[Walachen]]&#039;&#039;, {{roS|Starea românilor}}) ist die [[latein]]ische Bezeichnung für eine Institution der Selbstverwaltung der [[Rumänen]] im mittelalterlichen [[Siebenbürgen|Transsylvanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge dieser Institution sind unklar, sie dürften aber nicht älter als die [[Königreich Ungarn|ungarische]] Machtausdehnung auf Siebenbürgen im [[11. Jahrhundert]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Universitas Valachorum wurden die transsylvanischen Rumänen von den eigenen Adeligen ([[Wojwode|Woiwoden]], [[Knjaz|Knezen]]) geführt und genossen auch eine eigene Gerichtsbarkeit nach eigenem Recht (&#039;&#039;[[Jus Valachorum]]&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Siebenbürgen mit externen Bedrohungen wie den [[Tataren]], [[Kumanen]], [[Sarazenen]] und anderen [[Heidentum|Heiden]] (&#039;&#039;omnino Tartarorum vel Cumanum Saracenum vel Meugarium&#039;&#039;) konfrontiert war, rief man den Stand der Rumänen (Universitas Valachorum) zusammen mit den anderen Ständen Siebenbürgens (&#039;&#039;Universisque nobilibus Ungarorum, Saxonibus, Syculis et Volachis&#039;&#039;) zur Verteidigung des christlichen Glaubens – so Lodomerus, Erzbischof von [[Esztergom]], [[1288]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der König von Ungarn oder der [[Woiwode]] von Transsylvanien die Generalversammlung der Stände (&#039;&#039;congregatio generalis&#039;&#039;) einberief, trat die &#039;&#039;Universitas Valachorum &#039;&#039; zusammen mit den anderen drei Ständen Siebenbürgens auf: dem Adel, den [[Siebenbürger Sachsen|Sachsen]] und den [[Szekler]] (&#039;&#039;Universis nobilibus, Saxonibus, Syculis et Olachis in partibus Transiluanis&#039;&#039;) – so König [[Andreas III. (Ungarn)|András III]] [[1291]], bei Einberufung der Stände Siebenbürgens nach [[Alba Iulia|Weißenburg/Alba Iulia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte bislang bekannte Dokument über die Einberufung der Universitas Valachorum zur Generalversammlung der Stände Siebenbürgens in [[Turda|Thorenburg/Turda]] datiert aus dem Jahre [[1355]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich nach [[1366]] verloren die Rumänen ihren Status als &#039;&#039;Stand&#039;&#039; und wurden von den Versammlungen der Stände ausgeladen. In jenem Jahr erließ König [[Ludwig I. (Ungarn)|Ludwig I. von Ungarn]] in der Stadt Turda/Torda/Thorenburg ein law-and-order Dekret, das zum Teil gezielt gegen die Rumänen gerichtet war (&#039;&#039;presumptuosam astuciam diversorum malefactorum, specialiter Olachorum, in ipsa terra nostra existencium&#039;&#039; – die bösen Listen verschiedener Übeltäter, besonders Rumänen, die in diesem unserem Land wohnen; &#039;&#039;ad exterminandum seu delendum in ipsa terra malefactores quarumlibet nacionum, signanter Olachorum&#039;&#039; – zu vertreiben oder auslöschen aus diesem Land die Übeltäter jedweder Nation, nachdrücklich Rumänen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dasselbe Dekret wird die Zugehörigkeit zum Adelstand von der Zugehörigkeit zur [[Katholische Kirche|Römisch-Katholischen]] Kirche bedingt. Folglich werden die [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxen]] vom Adelstand ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptgrund für diese Politik war politischer und kirchlicher Natur: für die auf katholische Missionierung gerichtete [[Anjou|Anjou-Dynastie]], erschien die Existenz einer [[Schisma|„schismatischen“]] [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]] Adelsschicht unkompatibel mit dem katholisch-apostolischen Selbstverständnis der Ungarischen Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Dekret von Turda wurde den Adelstatus nicht nur vom Besitz über Land und Leibeigenen definiert, sondern bedurfte es auch einer königlichen Bestätigung in Form einer Schenkungsurkunde. Da die rumänische Elite, die größtenteils aus &#039;&#039;iudices&#039;&#039; und &#039;&#039;knezes&#039;&#039; bestand, die über ihre Untertanen nach althergebrachten rumänischem Recht (&#039;&#039;ius valachicum&#039;&#039;) herrschten, zumeist nicht Zustande brachte, die modernen königlichen Schenkungsurkunden zu beschaffen, sahen sich viele rumänische Adelige um ihren Besitz und Stand gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diesen doppelten Mechanismus – Ausschluss der [[Orthodoxe Kirchen|Orthodoxen]] aus dem Adelstand und Einführung der königlichen Schenkungsurkunden – waren die Rumänen nicht mehr fähig ihren Stand aufrechtzuerhalten und an die Ständeversammlungen teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre Privilegien nicht zu verlieren und auch politisch zu überleben, fügten sich Teile der rumänischen Oberschicht dem Dekret von 1366 und gingen zum Katholizismus über und dann in den ungarischen Adelstand („nobilis Ungaris“) unter. Die nicht bekehrten rumänischen Adeligen konnten auf Dauer ihren Status und Privilegien nicht verteidigen und sanken ins Bauertum wenn nicht in die Leibeigenschaft. Die Masse der [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]] Rumänen blieben ohne politischen Führung, und damit ohne Repräsentanzrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die definitive Besiegelung des politischen und sozialen Ausschlusses der siebenbürgischen Rumänen kam aber nach der Niederschlagung des Bauernaufstandes von [[1437]], als die [[Unio Trium Nationum]] (&#039;&#039;Vereinigung Dreier Nationen&#039;&#039;) ausgerufen wurde, welche die Allianz und die alleinige politische Berechtigung der drei Stände der Adligen, der Sachsen und der Szekler proklamierte. Somit wurde dem Universitas Valachorum auch ein verfassungsrechtliches Ende gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Binder Pál: &#039;&#039;South-transylvanian antecedents and consequences of the formation of the Principality Muntenia.&#039;&#039; Századok, Budapest 1995/5&lt;br /&gt;
* I. Dani, K. Gündish u. a. (Hrsg.): &#039;&#039;Documenta Romaniae Historica, Series C, Transilvania 1366–1370.&#039;&#039; vol. XIII, Bucarest 1994, ISBN 973-27-0428-4.&lt;br /&gt;
* [[Béla Köpeczi]], Gábor Barta, István Bóna, László Makkai, Zoltán Szász u. a.: &#039;&#039;Kurze Geschichte Siebenbürgens.&#039;&#039; Akadémiai Kiadó, Budapest 1989, ISBN 963-05-5667-7. ([https://mek.oszk.hu/02100/02113/html/index.html Volltext online mit Verlinkung aller Hauptkapitel])&lt;br /&gt;
* I.-A. Pop: &#039;&#039;Nations and Denominations in Transylvania (13th - 16th Century).&#039;&#039; In: Csaba Lévai u. a. (Hrsg.): &#039;&#039;Tolerance and Intolerance in Historical Perspective.&#039;&#039; Edizioni PLUS, Università di Pisa, 2003, ISBN 88-8492-139-2, S. 111–125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumänische Geschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
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		<title>Theodor Stolojan</title>
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		<updated>2025-05-01T07:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.186.127.155: Einleitung aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Conventia PD-L 2013 - Theodor Stolojan (2).jpg|mini|Theodor Stolojan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Theodor Stolojan&#039;&#039;&#039; (* [[24. Oktober]] [[1943]] in [[Târgoviște]], [[Kreis Dâmbovița]], [[Königreich Rumänien]]) ist ein [[Rumänien|rumänischer]] Politiker. Als Mitglied der [[Consiliul Frontului Salvării Naționale|Front zur Nationalen Rettung]] (FSN) war er von Oktober 1991 bis November 1992 [[Liste der Ministerpräsidenten Rumäniens|Ministerpräsident]]. Später trat er der [[Partidul Național Liberal]] (PNL) bei und war von 2002 bis 2004 deren Vorsitzender. Er gründete Ende 2006 die [[Partidul Liberal Democrat]] (PLD), die im Jahr darauf in der [[Partidul Democrat Liberal]] (PD-L) aufging. Von 2007 bis 2019 war er [[Mitglied des Europäischen Parlaments]], seit 2014 erneut als Mitglied der PNL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1961 bis 1966 studierte Stolojan in [[Bukarest]] Ökonomie. Anschließend war er als Ökonom für sechs Jahre in einer Bukarester Fabrik für Kältetechnik tätig. 1972 wechselte er ins rumänische Finanzministerium. Von 1978 bis 1982 war er dort Leiter einer Abteilung, die [[Devisen]] verwaltete. 1988 wurde er innerhalb des Ministeriums Direktor der Abteilung für internationale Finanzbeziehungen. Nach der [[Rumänische Revolution 1989|Revolution von 1989]] blieb Stolojan im Finanzministerium und übernahm von Juni 1990 bis April 1991 unter Ministerpräsident [[Petre Roman]] das Amt des Finanzministers. Im Mai 1991 wurde Stolojan Präsident der Nationalen Privatisierungsagentur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Liste der Ministerpräsidenten Rumäniens|Ministerpräsident]] leitete er von Oktober 1991 bis November 1992 in einer für Rumänien sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation das Regierungskabinett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1993 bis 2000 war Stolojan bei der [[Weltbank]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 unterstützte er die Präsidentschaftskandidatur des Postkommunisten [[Ion Iliescu]]. 2000 kehrte er als Gegner Iliescus in die Politik zurück und bewarb sich für die [[Partidul Național Liberal|Nationalliberale Partei]] (PNL) erfolglos um das Amt des Präsidenten. Mit 11,8 Prozent der Stimmen kam er auf den dritten Platz. Als Nachfolger [[Valeriu Stoica]]s wurde Stolojan im August 2002 zum Parteivorsitzenden der PNL gewählt. Für die Präsidentschaftswahl 2004 war er der ursprüngliche Kandidat des Bündnisses &#039;&#039;Dreptate şi Adevăr&#039;&#039; (D.A., „Gerechtigkeit und Wahrheit“), bestehend aus der PNL und der PD ([[Partidul Democrat]], &#039;&#039;Demokratische Partei&#039;&#039;), zog seine Kandidatur jedoch aus gesundheitlichen Gründen zugunsten des später gewählten [[Traian Băsescu]] zurück. Auch vom Parteivorsitz trat er zurück, ihm folgte [[Călin Popescu-Tăriceanu]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er mit dem Versuch gescheitert war, die PNL zu einer Fusion mit der PD und zum Verlassen der internationalen liberalen Dachverbände zu bewegen, gründete Theodor Stolojan im Dezember 2006 gemeinsam mit Valeriu Stoica und anderen gleichgesinnten Ex-PNL-Politikern die [[Partidul Liberal Democrat]] (Liberal-Demokratische Partei). Bei den aufgrund des EU-Beitritts Rumäniens 2007 notwendig gewordenen Nachwahlen zum Europäischen Parlament erhielt die PLD 7,8 Prozent der Stimmen und Stolojan zog als einer von drei Vertretern seiner Partei in das Europäische Parlament ein. Dort war er zunächst fraktionsloser Abgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PLD fusionierte im Dezember 2007 mit der PD zur [[Partidul Democrat Liberal|Demokratisch-Liberalen Partei]] (&#039;&#039;Partidul Democrat Liberal&#039;&#039;, PD-L), deren stellvertreter Vorsitzender Stolojan wurde. Infolge der Fusion saß er im EU-Parlament anschließend in der christdemokratisch-konservativen [[Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten|EVP-ED]]. Zu den [[Parlamentswahlen in Rumänien 2008|Parlamentswahlen im November 2008]] trat Stolojan als Spitzenkandidat der PD-L an und wurde anschließend von Staatspräsident [[Traian Băsescu]] für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert. Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit der [[Partidul Social Democrat|Sozialdemokratischen Partei]] (PSD) zog er sich jedoch überraschend zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.evz.ro/articole/detalii-articol/832440/STOLOJAN-S-A-RETRAS-BOC-NOUL-PREMIER/ |wayback=20090206224058 |text=„Preşedintele Traian Băsescu a anunţat cu tristeţe că va semna decretul de anulare a mandatului de desemnare a lui Theodor Stolojan şi pe cel de numire a noului premier, Emil Boc.“}}. In: &#039;&#039;EVZ.ro,&#039;&#039; 15. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahl in Rumänien 2009|Europawahlen 2009]] wurde er erneut für die PD-L in das Europäische Parlament gewählt, wo er Mitglied des Vorstandes der [[Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)|EVP-Fraktion]] wurde. Zudem war er stellvertretender Vorsitzender des [[Ausschuss für Wirtschaft und Währung|Ausschusses für Wirtschaft und Währung]], Mitglied im Sonderausschuss zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise, Delegierter im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei (bis 2011) bzw. für die Beziehungen zur Schweiz, Norwegen und Island und im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss [[Europäischer Wirtschaftsraum]] sowie im Ausschuss für parlamentarische Kooperation EU-Moldau (2011–2014). Nach seiner Wiederwahl 2014 war er in der Legislaturperiode bis 2019 erneut Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, im Sonderausschuss zu Steuervorbescheiden und anderen Maßnahmen ähnlicher Art oder Wirkung sowie Delegierter in der Paritätischen Parlamentarischen Versammlung [[Cotonou-Abkommen|AKP-EU]]. Infolge der Fusion von PNL und PD-L ist er seit Ende 2014 wieder Mitglied der Nationalliberalen Partei, die nun EVP-Mitglied ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MdEP|39721}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|39721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten Rumäniens nach 1989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1214717667|VIAF=5726159639264143290008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolojan, Theodor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Partidul Național Liberal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PD-L-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stolojan, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänischer Politiker, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Târgoviște]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.186.127.155</name></author>
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