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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-08T12:33:55Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Avivieren&amp;diff=1684982</id>
		<title>Avivieren</title>
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		<updated>2025-06-04T10:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.56.217.43: falsch dekliniert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter &#039;&#039;&#039;Avivieren&#039;&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;&#039;Aviverung&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Avivage&#039;&#039;&#039; versteht man heute allgemein das Aufbringen von Avivagemitteln ([[Lösung (Chemie)|Lösungen]], [[Dispersion (Chemie)|Dispersionen]] oder [[Emulsion]]en von [[Seife]]n, [[Öle]]n oder [[Fette]]n) auf [[Faser]]n, [[Garn]]e und [[textiles Flächengebilde|textile Flächengebilde]], um ihre Geschmeidigkeit zu erhöhen, den Griff zu verbessern, die für die Weiterverarbeitung nötige Glätte zu erzielen und ein gutes Aussehen der Fertigware zu gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Rath: Lehrbuch der Textilchemie einschließlich der textilchemischen Technologie. Dritte neubearbeitete Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1972, ISBN 978-3-642-80650-6, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Böttcher (Hrsg.): Wissensspeicher für Technologen –Textiltechnik, 2., neubearbeitete Auflage, Fachbuchverlag Leipzig 1977, S. 550.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Kießling, Max Matthes: Textil-Fachwörterbuch. Verlag Schiele &amp;amp; Schön, Berlin 1993, ISBN 3-7949-0546-6, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fabia Denninger, Elke Giese: &#039;&#039;Textil- und Modelexikon&#039;&#039;. Bd. A – K. 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main 2006,, ISBN 3-87150-848-9, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff stammt ursprünglich aus der [[Seide]]nveredlung, in der man unter Avivieren generell die Behandlung der gefärbten Seide auf einem organische Säuren (Essig-, Ameisen- oder Milchsäuren) enthaltenden Bad verstand, wodurch der vom Färben her ungünstig beeinflusste Glanz und Griff der Seide wiederbelebt werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul-August Koch, Günther Satlow: &#039;&#039;Großes Textil-Lexikon: Fachlexikon für das gesamte Textilwesen.&#039;&#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1965, Bd. A -K, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Avivagemitteln ==&lt;br /&gt;
Typische Arten von Avivagemitteln, häufig auch nur als Avivagen bezeichnet, sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Fettsäurepolyglykolester, nichtionogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Glykolethergemisch, nichtionogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Fettsäurekondensatprodukte, nichtionogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Dialkylpolyglykolether, anionaktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Oxalkyliertes Fettsäurederivat, nichtionogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Phosphorsäureester, anionaktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Mineralöl, anionaktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Wachsdispersion, nichtionogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• quartäres Amin, kationenaktiv.&amp;lt;ref&amp;gt; Hans-J. Koslowski: Chemiefaser – Lexikon . 12., erweiterte Auflage.Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-87150-876-9, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Karl Rouette]]: &#039;&#039;Handbuch Textilveredlung – Technologie, Verfahren und Maschinen&#039;&#039;, I. Bd. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-87150-728-8, S. 503–507.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbringen der Avivagemittel ==&lt;br /&gt;
Das Aufbringen der Avivagemittel erfolgt bei [[Filament (Textilfaser)|Filamenten]] aus [[Chemiefaser]]stoffen nach dem Verstrecken. Zum Avivieren stehen Verfahren wie Walzenauftrag (meist aus Sinterkeramik), Siebtrommelauftrag, Tauchavivierung oder Aufsprühen zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt; Chokri Cherif (Hrsg.): Textile Werkstoffe für den Leichtbau - Techniken - Verfahren - Materialien - Eigenschaften. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-17991-4, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Karl Rouette: &#039;&#039;Handbuch Textilveredlung – Technologie, Verfahren und Maschinen&#039;&#039;, I. Bd. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-87150-728-8, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Avivagemenge liegt meist in der Größenordnung von 0,1–0,2 Gewichtsprozenten des Faserstoffs, in speziellen Anwendungen aber auch bis 0,5 %.&amp;lt;ref&amp;gt; Anton Schenek: Lexikon Garne und Zwirne – Eigenschaften und Herstellung textiler Fäden. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-810-1, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel des Avivierens ==&lt;br /&gt;
Mit dem Auftragen des Avivagemittels auf die Filamentgarne soll u.&amp;amp;nbsp;a. das Haft-/Gleitverhalten verbessert werden, die statische Reibung herabgesetzt werden sowie das Faser-Faser-Metall-Reibeverhalten (Ring/Läufer) oder des Faser-Keramik-Reibeverhaltens (Garnführungsösen, Abzugstrichter) verbessert werden, d.&amp;amp;nbsp;h. insgesamt also das Weiterverarbeitungsverhalten beeinflusst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Schenek: Lexikon Garne und Zwirne – Eigenschaften und Herstellung textiler Fäden. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-87150-810-1, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besondere Bedeutung hat auch das Beeinflussen des textilen Griffs, d. h. die bei der Berührung von Textilien durch den Tastsinn feststellbare unterschiedliche subjektive Empfindung auf der Haut.&amp;lt;ref&amp;gt; Alfons Hofer: Textil- und Modelexikon. Band 1, A - K. 7., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-87150-518-8, S. 351.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfahren (Textilveredelung)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>84.56.217.43</name></author>
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