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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Thurygrund</title>
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		<updated>2024-02-17T08:50:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;84.115.222.208: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;margin-top:0; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Rossau&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:AUT Thurygrund COA.png|140px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Karte Wien-Thurygrund.png|140px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thurygrund&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Thury&#039;&#039;, &#039;&#039;Thuryvorstadt&#039;&#039; und &#039;&#039;Am Thury&#039;&#039;, war bis 1850 eine eigenständige [[Gemeinde]] ([[Vorstadt]]) und ist heute ein Stadtteil [[Wien]]s im 9. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Alsergrund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Territorial bestand der Thurygrund aus zwei unverbundenen Teilen.&lt;br /&gt;
Im Nordteil, entlang von Ayrenhoff- und Pulverturmgasse, ist von der Stadt Wien die bauliche Schutzzone &#039;&#039;Thury-Nord&#039;&#039; definiert,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=9.+Thury-Nord&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine weitere entlang der Alserbachstraße unter dem Namen &#039;&#039;Thury-Süd&#039;&#039; ist projektiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=9.+Thury-S%c3%bcd+-+vorgeschlagen+Schutzzone&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der vorgeschlagenen Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das markanteste Bauwerk ist die 1903 geweihte späthistoristische [[Canisiuskirche (Wien)|Canisiuskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 1830 Vasquez Rossau Thurygrund.jpg|mini|Thurygrund um 1830]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Thurygrunds war bereits zur Zeit der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] besiedelt. &#039;&#039;St. Johann an der Als&#039;&#039;, ursprünglich als [[Hospitium]] für Fremde gegründet, wurde vermutlich schon zu dieser Zeit teilweise als [[Hospital]] genutzt. 1179 wurde ein Hospital zur Aufnahme von an [[Aussatz]] erkrankten Menschen gegründet. Der Name &#039;&#039;St. Johann an der Siechenals&#039;&#039; wurde in der Folge auf den angrenzenden Teil der [[Als (Fluss)|Als]] und die am Bach benachbarte Siedlung (&#039;&#039;Siechenals&#039;&#039;) übertragen. Die zugehörige Kirche stand bis 1858 auf einem Hügel rechts der Als, dem heutigen [[Arne-Karlsson-Park]]. [[Heinrich II. (Österreich)|Heinrich der II. Jasomirgott]], Gründer des [[Schottenstift]]s, übertrug dem Schottenkloster 1158 den Grundbesitz und das Pfarrrecht vom [[Tiefer Graben (Wien)|Tiefen Graben]] bis zur Kirche St. Johann und von dort bis zur Mündung der Als in die [[Donau]]. Während der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|ersten Wiener Türkenbelagerung]] wurden, um den Angreifern keine Deckung und Versorgungsmöglichkeit zu bieten, die Kirche und das Lazarett von Siechenals mit dem gleichnamigen Dorf in Brand gesteckt. Während der Ort &#039;&#039;Siechenals&#039;&#039; nicht mehr aufgebaut wurde, beschloss der Stadtrat 1540 den Neubau des Lazaretts und den Wiederaufbau der Kirche St. Johann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Thurygrunds blieb in der Folge lange Zeit unbesiedelt, Mitte des 17. Jahrhunderts reichte die Besiedelung des Bezirksgebietes nur bis zum Unterlauf der Als. 1646, 117 Jahre nach der Zerstörung von Siechenals, errichtete schließlich der Ziegelfabrikant [[Johann Thury]] erstmals wieder ein Gebäude in dieser Gegend. Der Bereich war immer wieder durch das Hochwasser der Als, insbesondere im Bereich der Einmündung des [[Währinger Bach]]es bei der heutigen Markthalle, bedroht. Thury besaß zwei Grundstücke, die miteinander nicht verbunden waren. Das nördliche davon, das ein Haus mit [[Weinberg|Weingarten]], Keller und Schankgerechtigkeit umfasste, schenkte er 1656 ebenso wie einen Ziegelofen am &#039;&#039;Sporkenbühel&#039;&#039; (Sperlingshügel) dem Servitenkloster. Im Andenken an Johann Thury wurde die entstehenden Vorstadt schließlich &#039;&#039;Thurygrund&#039;&#039; genannt. Während der südliche Teil des Thurygrunds Anfang des 18. Jahrhunderts bereits besiedelt wurde, blieb der nördliche Teil lange Zeit von Ziegeleien geprägt. Im südlichen Teil wurde wiederum bereits 1713 eine Kapelle für die Bewohner errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Czeike, Felix: &#039;&#039;Historisches Lexikon Wien in fünf Bänden.&#039;&#039; Wien 1997.&lt;br /&gt;
* Wolf, Alfred: &#039;&#039;Alsergrund. Bezirk der Dichter und Denker.&#039;&#039; Wien 1993.&lt;br /&gt;
* Wolf, Alfred: &#039;&#039;Alsergrund-Chronik. Von der Römerzeit bis zum Ende der Monarchie.&#039;&#039; Wien 1981.&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Umlauft Namenbuch 1895|seite=186|text=Thury}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile des Alsergrund}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/13/33/N |EW=16/21/28/E |type=city |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10040416-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alsergrund]]&lt;/div&gt;</summary>
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