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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bernard_Schultze&amp;diff=159377</id>
		<title>Bernard Schultze</title>
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		<updated>2025-06-12T08:49:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.151.189.176: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Maler Bernard Schultze. Zu anderen Personen siehe [[Bernhard Schultze]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernard-ursula-schultze_hg.jpg|mini|Bernard Schultze mit seiner Frau [[Ursula Schultze-Bluhm|Ursula]] 1962 in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BernardSchultze1968.jpg|mini|Bernard Schultze, 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bernard Schultze&#039;&#039;&#039; (* [[31. Mai]] [[1915]] in [[Piła|Schneidemühl]], [[Provinz Posen]]; † [[14. April]] [[2005]] in [[Köln]]) war ein deutscher Maler und ein Vertreter der Kunstrichtung [[Informel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schultze zog 1922 nach Berlin um, wo sein Vater am Berliner Kammergericht beschäftigt war. Dort besuchte er die Schule und entwickelte erste Vorlieben für die Künste. Die Sommer verbrachte er in der großelterlichen Villa Augusta in [[Heringsdorf]] auf [[Usedom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte von 1934 bis 1939 an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin und an der [[Kunstakademie Düsseldorf]]. In den Jahren 1939 bis 1945 war Schultze als Soldat in Russland und Afrika stationiert. Bei einem Bombenangriff auf Berlin verbrannten 1944 alle bis dahin entstandenen Arbeiten des Künstlers. Nach Kriegsende lebte Schultze zwei Jahre lang als Flüchtling in Flensburg, bis der Vater als [[Oberlandesgerichtsrat]] an das [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main|Oberlandesgericht nach Frankfurt am Main]] berufen wurde. Von 1947 bis 1968 lebte er in Frankfurt am Main und ab 1951 reiste er regelmäßig nach Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Diederich, Barbara Hermann |Hrsg=Stephan Diederich, Barbara Hermann |Titel=Bernard Schultze. Werkverzeichnis der Gemälde und Objekte. |Band=1 |Verlag=Hirmer Verlag GmbH |Ort=München |Datum=2015 |ISBN=978-3-7774-2312-8 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1952 und 1954 veröffentlichte [[Victor Otto Stomps]] drei Bücher mit originalgrafischen [[Textur in der Kunst|Texturen]] von Schultze in der [[Eremitenpresse]] in [[Stierstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1949 lernte Schultze die Künstlerin [[Ursula Schultze-Bluhm|Ursula Bluhm]] (genannt Ursula) in der Zimmergalerie Franck kennen; 1955 heiratete das Paar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Schultze siedelte 1968 nach Köln über und war zwischen 1972 und 1992 Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin, aus der er 1992 austrat. Studienreisen führten Schultze in die [[USA]], viele asiatische Länder, [[Mexiko]] und [[Guatemala]]. Bis zu seinem Tod hatte er noch gemalt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ursula + Bernard Schultze -Grab.jpg|mini|Familiengrab auf dem Kölner Friedhof Melaten]]&lt;br /&gt;
Bernard Schultze wurde im Grab seiner Frau auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]] (Flur 39) beigesetzt. Posthum wurden er und seine Frau im November 2024 zu verdienstvollen Bürgern ernannt und ihr Grab wird als [[Ehrengrab]] durch die Stadt Köln erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presseservice/verdienstvolle-buergerinnen-der-stadt-koeln |titel=Verdienstvolle Bürger*innen der Stadt Köln |werk=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |datum=2024-11-05 |sprache=de |abruf=2024-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Hammerschmidt Bonn Speisezimmer 20080831.jpg|mini|Einige seiner Werke hängen im Speisezimmer der Bonner [[Villa Hammerschmidt]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schultze war einer der großen deutschen Maler der [[Abstraktion]] in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine frühen Arbeiten wurden durch einen Luftangriff auf Berlin zerstört. 1952 gründete er zusammen mit [[Karl Otto Götz]], [[Otto Greis]] und [[Heinz Kreutz]] die [[Quadriga (Künstlergruppe)|Künstlergruppe Quadriga]], die Kerngruppe der deutschen [[informel]]len Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltig beeinflusst von [[Wols]] (Otto Wolfgang Schulze) und [[Jean-Paul Riopelle]], dem [[Tachismus]] und dem [[Action Painting]], entwickelte Bernard Schultze einen sehr persönlichen Stil der gestisch abstrakten Malerei. Schultzes Arbeiten werden häufig als [[Lyrische Abstraktion|lyrisch abstrakt]] bezeichnet. Seine überwiegend farbenfrohen und detailreichen akribisch hergestellten Gemälde sind voller Elemente, die unterschiedlichste Assoziationen beim Betrachter wecken. Sie enthalten meist Anspielungen und Zitate aus der Natur, erinnern an Wurzeln, Wald und andere Gewächse und imaginieren ganz eigene [[Hermetik|hermetische]] Gegenwirklichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erweitert er sein [[Gesamtwerk|Œuvre]] um [[Skulptur]]en, &#039;&#039;Migofs&#039;&#039; wie er sie bezeichnete, in denen seine Bildersprache die dritte Dimension erobert: &#039;&#039;Migof, ein lautmalerisches Wort ohne exakte Bedeutung, ist der als Gattungsbegriff zu verstehende Name für die plastischen Figurationen Bernard Schultzes, die, entsprechend ihrer Bezeichnung, auch nur andeutungsweise erklärbar sind – in der Migof-Welt ist alles vieldeutig. Die Migofs sind biegsame, zerbrechlich wirkende Gebilde, die (wie der Migof-Macher sagt) „zwischen den anderen Geschöpfen stehen, zwischen Tier, Pflanze, Mensch“. Ausgestattet mit einem drahtenen Skelett, einem aus Papier oder Stoff geformten Körper, den eine Farbhaut umspannt, erinnern sie an Alraunen, an Science-fiction-Monster, an krankhaft wuchernde Pflanzen, an Menschen im Moment ihrer Verwandlung in Bäume: Metamorphose ist ein bevorzugter Zustand der Migof-Existenz.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeit.de/1974/45/kunstkalender |titel=Kunstkalender. Neu in Museen und Galerien |werk=zeit.de |datum=1974-11-01 |zugriff=2018-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &#039;&#039;Zungen-[[Collage]]n&#039;&#039; integriert er dreidimensionale bemalte Elemente. Während der 1970er integriert er in diese Skulpturen, anscheinend angeregt von der [[Pop-Art]], Elemente aus den Regalen der Konsumgesellschaft. In den 1980ern schließlich erobert er die Fläche großer Gemälde und ihm gelingt ein beeindruckendes Alterswerk, an dem er bis kurz vor seinem Tod intensiv arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schultze war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html | wayback=20160304050724 | text=kuenstlerbund.de: &#039;&#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Schultze, Bernard&#039;&#039;}} (abgerufen am 9. Februar 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;, Teilnehmer der [[documenta II]] (1959), der [[documenta III]] (1964), und auch der [[documenta 6]] im Jahr 1977 in [[Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1949: &#039;&#039;Bernard Schultze. Neue Arbeiten&#039;&#039;, [[Zimmergalerie Franck]], Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1958: &#039;&#039;Schultze. Peintures et Gouaches&#039;&#039;, Galerie Daniel Cordier, Paris (FR), bis 31.03.1958&lt;br /&gt;
* 1962: &#039;&#039;Bernard Schultze. Peintures— Reliefs. Exposition organisée par la Société des Amis des Arts&#039;&#039;, Musée des Beaux-Arts de La Chaux-de-Fonds, Musée des Beaux-Arts, La Chaus-de-Fonds (CH), 14.01. – 11.02.1962&lt;br /&gt;
* 1965: &#039;&#039;Bernard Schultze. Hommage a Beckett&#039;&#039;, Howard Wise Gallery, New York (US), 23.11. – 11.12.1965&lt;br /&gt;
* 1970: &#039;&#039;Bernard Schultze 1960—1970&#039;&#039;, [[Museum Bochum – Kunstsammlung|Museum Bochum]] 01.11. – 06.1 2.1970; Pfalzgalerie, Kaiserslautern, 03. – 04.1971&lt;br /&gt;
* 1971: &#039;&#039;Bernard Schultze. Exposition réalisée&#039;&#039;, Galeries du Centre National d‘Art Contemporain, Paris (FR), 02.02. – 01.03.1971&lt;br /&gt;
* 1979: &#039;&#039;Bernard Schultze / Ursula Schultze-Bluhm&#039;&#039;, Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus, Wien, 23.08. – 23.09.1979&lt;br /&gt;
* 1980: &#039;&#039;Bernard Schultze: Zerbrochene Verstecke&#039;&#039;, [[Hamburger Kunsthalle]], Hamburg, 28.02. – 06.04.1980&lt;br /&gt;
* 1981: &#039;&#039;Aquarelle, Zeichnungen, Migofs von Bernard Schultze&#039;&#039;, Galerie Roswitha Haftmann, Zürich, ab 30.09.1981&amp;lt;ref&amp;gt; [[Ludmila Vachtova]]. &#039;&#039;Roswitha Haftmann&#039;&#039;. S. 96&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1981: &#039;&#039;Bernard Schultze „Im Labyrinth“. Werke von 1940-1980&#039;&#039;, Städtische Kunsthalle, Düsseldorf, 05.12.1980 – 11.01.1981; Akademie der Künste, Berlin, 29.03.–10.05.1981; Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main, 05.06. – 12.07.1981; Saarland-Museum, Neue Galerie, Saarbrücken, 11.09. – 11.10.1981&lt;br /&gt;
* 1984: &#039;&#039;Bernard Schultze. Papierarbeiten 1946-1983&#039;&#039;, Albertina, Wien, 18.01.–19.02.1984; [[LVR-Landesmuseum Bonn|Rheinisches Landesmuseum]], Bonn, 04.04. – 20.05.1984; Kunsthalle, Tübingen, 09.06. – 22.07.1984; Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, 05.08. – 16.09.1984; Kunsthalle, Nürnberg, 30.11.1984 – 20.01.1985&lt;br /&gt;
* 1993: &#039;&#039;Bernard Schultze, Ölbilder, Aquarelle&#039;&#039;, Galerie Roswitha Haftmann Modern Art, Zürich, 07.09.1993–15.01.1994&amp;lt;ref&amp;gt; Ludmila Vachtova. &#039;&#039;Roswitha Haftmann&#039;&#039;. S. 106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994: &#039;&#039;Bernard Schultze. Das große Format&#039;&#039;, Museum Ludwig, Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln, 12.11.1994–15.01.1995; Galleria Communale di Arte Moderna, Bologna, 27.01.–28.02.1995; Sz~pmuv~szeti Muzeum, Budapest, bis 24.09.1995; Kunsthalle Centrum ’t Elzenveld, Antwerpen, 23.11.1995 – 14.01.1996&lt;br /&gt;
* 1996: &#039;&#039;Arbeiten aus fünf Jahrzehnten&#039;&#039;, Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, [[Schloss Gottorf]], [[Schleswig]], 15.09.–10.11.1996&lt;br /&gt;
* 2000: &#039;&#039;Bernard Schultze – Schwarz/Weiss-Zeichnungen und Gedichte&#039;&#039;, [[Museum Folkwang]], [[Essen]], 04.06.–16.07.2000&lt;br /&gt;
* 2000: &#039;&#039;Bernard Schultze in der [[Villa Wessel]]&#039;&#039;, [[Iserlohn]], 16.04.–18.06.2000&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;Bernard Schultze – Welt im Farbrausch. Staatliches Russisches Museum – Museum Ludwig im Russischen Museum&#039;&#039; – [[Marmorpalast]], [[St. Petersburg]] (RU), 12.09.–28.10.2002&lt;br /&gt;
* 2003: &#039;&#039;Migof Barok – Bernhard Schultze zum 90. Geburtstag&#039;&#039;, Museum Ludwig, Köln&lt;br /&gt;
* 2005: &#039;&#039;Tanz der Migofs. Bernard Schultze 1915–2005,&#039;&#039; [[Kunstforum Ostdeutsche Galerie]], Regensburg, 08.05.–03.07.2005&lt;br /&gt;
* 2012: &#039;&#039;Bernard Schultze – Gegenwelten&#039;&#039;, MMK [[Museum Küppersmühle für Moderne Kunst]], Duisburg, 19.10.2012–20.01.2013&lt;br /&gt;
* 2015: &#039;&#039;Bernard Schultze. Werke aus der Sammlung Kemp&#039;&#039;, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, 19.04.–30.08.2015&lt;br /&gt;
* 2015: &#039;&#039;Bernard Schultze. Zum hundertsten Geburtstag – Werke aus dem Nachlass&#039;&#039;, [[Museum Ludwig]], Köln, 30.05.2015–01.11.2015&lt;br /&gt;
* 2015: &#039;&#039;Bernard Schultze. Hommage zum 100. Geburtstag&#039;&#039;, Samuelis Baumgarte Galerie, Bielefeld&lt;br /&gt;
* 2015: &#039;&#039;Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind, Bernard Schultze zum 100. Geburtstag&#039;&#039;, [[Arp Museum Bahnhof Rolandseck]], Remagen, 18.06.2015–01.05.2016&lt;br /&gt;
* 2022: &#039;&#039;Bernard Schultze. Peintures&#039;&#039;, Galerie Patrice Trigano, Paris (FR), 15.09.2022–12.11.2022&lt;br /&gt;
* 2022: &#039;&#039;BERNARD SCHULTZE GANZ GROSS. Gemälde und Arbeiten auf Papier&#039;&#039;, Zellermayer Galerie, Berlin, 28.09.–27.11.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1948: &#039;&#039;Tachismus in Frankfurt&#039;&#039;, Galerie [[Egon Guenther|Egon Günther]], Mannheim&lt;br /&gt;
* 1952: &#039;&#039;Neuexpressionisten, Schultze, Kreutz, Greis, Götz&#039;&#039;, Zimmergalerie Franck, Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1968: &#039;&#039;The obsessive Image 1960-1968&#039;&#039;, Institute of Contemporary Arts, London, 10.04.–29.05.1968&lt;br /&gt;
* 2000: &#039;&#039;Landschaftsräume aus der Sammlung Deutsche Bank&#039;&#039;, MMK Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, 28.06.–15.10.2000&lt;br /&gt;
* 2002: &#039;&#039;Museum der Wünsche&#039;&#039;, Museum Ludwig, Köln, 01.11.2001–28.04.2002&lt;br /&gt;
* 2013: &#039;&#039;Vom Bauhaus zum Informel. Werkauswahl aus den 20er bis 60er Jahren&#039;&#039;, Zellermayer Galerie, Berlin, 07.09.–27.10.2013&lt;br /&gt;
* 2021: &#039;&#039;Positionen des deutschen Informel. Von Ackermann bis Zangs&#039;&#039;, Kunsthalle Schweinfurt, 23.09.2021–09.01.2022&lt;br /&gt;
* 2022: &#039;&#039;Wachsen und Vergehen. Sieglinde Bottesch und Bernard Schultze&#039;&#039;, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, 8.10.2022–08.01.2023&lt;br /&gt;
* 2022: &#039;&#039;Körper in Gesellschaft&#039;&#039;, Sprengel Museum Hannover, 9.11.2022–12.03.2023&lt;br /&gt;
* 2023: &#039;&#039;Blauer Aufbruch – informelle Malerei der Quadriga nach 1945&#039;&#039;, Landesmuseum Mainz, 28.10.2023–04.02.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1966: [[Wilhelm-Loth-Preis]], Kunstpreis der Stadt Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1984: [[Hessischer Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Lovis-Corinth-Preis]] der Künstlergilde Esslingen&lt;br /&gt;
* 1989: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
* 1998: [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 2002: [[Binding-Kulturpreis]], gemeinsam mit anderen Malern der Künstlergruppe Quadriga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schultze Projects ==&lt;br /&gt;
Das [[Museum Ludwig]] in Köln beherbergt einen Großteil des künstlerischen Nachlasses von Bernard Schultze und [[Ursula Schultze-Bluhm|Ursula]]. Im September 2017 ruft das Museum Ludwig die Projektreihe &#039;&#039;Schultze Projects&#039;&#039; ins Leben. In Gedenken an das Künstlerehepaar soll im Dreijahresrhythmus eine Künstlerin oder ein Künstler eingeladen werden, ein Werk für die prominente Stirnwand im Treppenhaus des Museums anzufertigen. Das groß angelegte Werkformat als ein zentraler Aspekt im reifen Schaffen von Bernard Schultze stellt einen substantiellen Bezugspunkt zu den geplanten künstlerischen Positionen der &#039;&#039;Schultze Projects&#039;&#039; dar. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisherige Künstlerinnen und Künstler der Projektreihe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2017–2019: [[Wade Guyton]], Schultze Projects #1&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/rueckblick/2019/schultze-projects-1.html |titel=Schultze Projects #1 Wade Guyton |werk=Museum Ludwig |hrsg=Museum Ludwig |datum=2019 |abruf=12.04.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019–2021: [[Avery Singer]], Schultze Projects #2&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstforum.de/nachrichten/koeln-schultze-projekt-mit-avery-singer/ |titel=Museum Ludwig Köln: Bernhard Schultze-Projekt mit Avery Singe |werk=Kunstforum International |hrsg=Kunstforum International |datum=2021 |abruf=12.04.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021–2024: [[Minerva Cuevas]], Schultze Projects #3&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Museum Ludwig |url=https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/schultze-projects-3.html |titel=Schultze Projects #3 Minerva Cuevas |werk=Museum Ludwig |hrsg=Museum Ludwig |datum=2021 |abruf=12.04.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Ein künstlerischer [[Nachlass|Teilnachlass]] des Malers und der seiner Ehefrau [[Ursula Schultze-Bluhm|Ursula]] wurde 2018 vom [[Folkwang-Museumsverein|Folkwang-Museumsverein e.&amp;amp;nbsp;V.]] Essen an [[Van Ham Kunstauktionen|VAN HAM Art Estate]] zum Management übergeben. Dabei handelt es sich um Arbeiten auf Papier aus allen Schaffensphasen. Zudem befindet sich, wie bereits genannt, ein weiterer Teilnachlass im [[Museum Ludwig]] in Köln. Des Weiteren gibt es Bestände im [[Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels|Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung (ZADIK)]] am Institut der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln und im [[Documenta Archiv|documenta archiv]], Kassel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Van Ham Kunstauktionen|VAN HAM Art Estate]], offizielle Website des Künstlers [https://www.bernard-schultze.org/kuenstler/schriftlicher-nachlass.html/ Schriftlicher Nachlass]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Andreas Kaernbach / [[Manfred Schneckenburger]] / [[Evelyn Weiss]]: &#039;&#039;Kunst im Deutschen Bundestag. Das Jakob-Kaiser-Haus und Wilhelmstraße 65.&#039;&#039; München 2015.&lt;br /&gt;
* Ausst.-Kat.: Roberts, Eberhard u.&amp;amp;nbsp;a.: &#039;&#039;Bernard Schultze – Die Welt der Migofs&#039;&#039;, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Baden-Baden 1974.&lt;br /&gt;
* Ausst.-Kat.: Leistner, Gerhard (Hg.): &#039;&#039;Tanz der Migofs. Bernard Schultze 1915–2005&#039;&#039;, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg 2005.&lt;br /&gt;
* Ausst.-Kat.: Müller-Remmert, Eva / Smerling, Walter (Hg.): &#039;&#039;Bernard Schultze – Gegenwelten&#039;&#039;, MMK Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Köln 2012, ISBN=978-3868321258.&lt;br /&gt;
* Ausst.-Kat.: &#039;&#039;art Karlsruhe Selections Bonn&#039;&#039;, Galerie Bentler, Bonn 2021.&lt;br /&gt;
* Diedrich, Stephan / Herrmann, Barbara (Hrsg.): &#039;&#039;Bernard Schultze. Werkverzeichnis der Gemälde und Objekte in drei Bänden&#039;&#039;, München 2015, ISBN 978-3-7774-2312-8.&lt;br /&gt;
* Essers, Volkmar u.&amp;amp;nbsp;a.: &#039;&#039;Einblicke. Das 20. Jahrhundert in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen&#039;&#039;, Düsseldorf, Museumskatalog Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Ostfildern-Ruit 2000, ISBN 3-7757-0853-7.&lt;br /&gt;
* Klant, Michael / Zuschlag, Christoph (Hg.): Bernard Schultze – Pictor Poeta. Gedichte und Zeichnungen 1990-1995, Stuttgart 1995.&lt;br /&gt;
* Kunstverein Darmstadt: &#039;&#039;Deutsche Radierer der Gegenwart.&#039;&#039; Darmstadt 1982, ISBN 3-7610-8121-9, S. 116f.&lt;br /&gt;
* Romain, Lothar / Wedewer, Rolf: &#039;&#039;Bernard Schultze&#039;&#039;, München 1991.&lt;br /&gt;
* Rommerskirchen, Theo: &#039;&#039;Bernard Schultze&#039;&#039;. In: &#039;&#039;viva signatur si!&#039;&#039; Remagen-Rolandseck 2005, ISBN 3-926943-85-8.&lt;br /&gt;
* Schultze, Sabina (Hrsg.): &#039;&#039;Bernard Schultze. Innerer Monolog.&#039;&#039; Cantz, Ostfildern 2005.&lt;br /&gt;
* Tieze, Agnes (Hrsg.): &#039;&#039;Wachsen und Vergehen. Sieglinde Bottesch, Bernard Schultze&#039;&#039;, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg, 2022. ISBN 978-3-89188-144-6.&lt;br /&gt;
* Von Helmolt, Christa: &#039;&#039;Flucht in ein Land Orplid – Bernard Schultze und die Quadriga&#039;&#039;, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.12.1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bernard Schultze|Bernard Schultze}}&lt;br /&gt;
* [[Van Ham Kunstauktionen|VAN HAM Art Estate]], offizielle Website des Künstlers [https://www.bernard-schultze.org/ Bernard Schultze]&lt;br /&gt;
* [http://www.villa-wessel.de/AusstellungsSeiten/Bernard_Schultze/bernard_schultze.html Ausstellung in der Villa Wessel in Iserlohn 2000]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118611429}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118611429}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte-geschichten/s/d/09.03.2003-07.05.html | archive-is=20130412102617 | text=WDR-Info zum Beitrag &#039;&#039;Erlebte Geschichten&#039;&#039; über Bernard Schultze}}&lt;br /&gt;
* [http://www.g-h-h.de/fileadmin/user_upload/bibliothek/mp3/Schultze%2C%20Bernhard_Interview_23.12.1982.mp3 Düsseldorfer Werkstattgespräche der Künstlergilde NRW am Schriftstellerstammtisch im Haus des Deutschen Ostens (heute Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus), 23. Dezember 1982]&lt;br /&gt;
* Museum Ludwig, Köln [https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/rueckblick/2015/bernard-schultze.html Bernard Schultze]&lt;br /&gt;
* [[Van Ham Kunstauktionen|VAN HAM]], Künstlerdatenbank [https://www.van-ham.com/de/kuenstler/bernard-schultze.html Bernard Schultze]&lt;br /&gt;
* [https://artfacts.net/artist/bernard-schultze/43 Artfacts, Bernard Schultze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118611429|LCCN=n/84/218335|VIAF=116342077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schultze, Bernard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lovis-Corinth-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hessischen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schultze, Bernard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler der Kunstrichtung Informel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Piła|Schneidemühl]], [[Pommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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