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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Kopenhagen (Theaterstück)</title>
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		<updated>2025-06-23T19:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Drama&lt;br /&gt;
|T = Kopenhagen&lt;br /&gt;
|OT = Copenhagen&lt;br /&gt;
|Gattung = Schauspiel&lt;br /&gt;
|OS = Englisch&lt;br /&gt;
|Autor = [[Michael Frayn]]&lt;br /&gt;
|LitVorl = &lt;br /&gt;
|Mus = &lt;br /&gt;
|EJahr = 1998&lt;br /&gt;
|UA = 28. 5. 1998&lt;br /&gt;
|UAort = London&lt;br /&gt;
|OrtZeit = Kopenhagen, 1941&lt;br /&gt;
|Pers =&lt;br /&gt;
* Margrethe&lt;br /&gt;
* Bohr&lt;br /&gt;
* Heisenberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;&#039; (Originaltitel: &#039;&#039;Copenhagen&#039;&#039;) ist ein [[Schauspiel]] in zwei Akten des britischen Schriftstellers [[Michael Frayn]]. Es wurde am 28. Mai 1998 im [[Royal National Theatre]] in [[London]] uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dreipersonenstück|Drei-Personen-Stück]] basiert auf dem historischen Treffen der beiden [[Physiker]] [[Werner Heisenberg]] und [[Niels Bohr]] sowie dessen Frau Margrethe 1941 im durch Deutschland besetzten [[Kopenhagen]]. Anhand dieses Treffens thematisiert Frayn Fragen nach der Verantwortung der Wissenschaft sowie möglicher Interpretationen der Vergangenheit. Er löste damit eine historische Debatte über die Rolle Heisenbergs im Nuklearprogramm des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] aus, dem so genannten [[Uranprojekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Copenhagen spring conference 1932.jpg|miniatur|Heisenberg (l.) und Bohr (3. v. l.) auf der Kopenhagener Physikerkonferenz 1932]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niels Bohr Institute 1.jpg|miniatur|Niels Bohr Institut an der [[Universität Kopenhagen]]]]&lt;br /&gt;
[[Niels Bohr]] und [[Werner Heisenberg]] zählten zu den herausragenden Physikern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu den Begründern der [[Quantenmechanik]]. Bohr entwickelte unter anderem das [[Bohrsche Atommodell]] und das [[Komplementaritätsprinzip]], von Heisenberg stammte die [[Heisenbergsche Unschärferelation]]. Gemeinsam formulierten sie um 1927 die [[Kopenhagener Deutung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren zwischen 1924 und 1927, als Heisenberg am Institut von Niels Bohr an der Universität in Kopenhagen arbeitete, wurde der ältere und bereits mit dem [[Nobelpreis]] ausgezeichnete Bohr für den jungen Heisenberg zu einem Mentor und väterlichen Freund. Ein Besuch Heisenbergs im September 1941 im besetzten Kopenhagen sorgte für einen Bruch in der Freundschaft der beiden Physiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heisenberg leitete im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] das so genannte [[Uranprojekt]], das die technische Nutzung der [[Kernspaltung]] erforschte. In diesem Projekt wurden Prototypen von [[Kernreaktor]]en entwickelt. Der Bau einer [[Atombombe]] wurde nach einem Gespräch Heisenbergs mit [[Albert Speer]] am 4. Juni 1942 niemals konkret, da er nicht in kriegsentscheidender Frist realisierbar schien. Ob und wieweit Heisenberg selbst dazu beitrug, den Bau einer deutschen Atombombe zu verzögern oder gar zu verhindern, ist bis heute umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso umstritten ist die Sicht auf das Treffen zwischen Heisenberg und Bohr im September 1941 in Kopenhagen, über das selbst die Beteiligten nach dem Krieg keine Einigung herstellen konnten. Im Jahre 1957 machte Heisenberg in einem Brief an [[Robert Jungk]] seine Version öffentlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://werner-heisenberg.unh.edu/RJungk.htm |wayback=20080807161425 |text=Zwei Briefe von Werner Heisenberg an Robert Jungk |archiv-bot=2019-04-23 20:27:47 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Demzufolge habe er Bohr gegenüber das deutsche Uranprojekt in der Hoffnung offenbart, eine weltweite Übereinkunft der Physiker gegen den Bau von Atomwaffen zu erzielen. Bohr widersprach dieser Darstellung. In einem nie verschickten Entwurf einer Antwort auf Heisenbergs Brief von 1957 betonte Bohr, auf ihn hätte Heisenberg den Eindruck vermittelt, dass Deutschland unter seiner Leitung mit Hochdruck an Atomwaffen arbeite.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://nba.nbi.dk/papers/docs/d01tra.htm |wayback=20081030065715 |text=Entwurf eines Briefs von Bohr an Heisenberg |archiv-bot=2019-04-23 20:27:47 InternetArchiveBot }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum historischen Hintergrund gehört auch die familiäre Tragödie Niels Bohrs, die sich als wiederkehrendes Motiv durch Frayns Stück zieht („Die Pinne schlägt um“): mit 17 Jahren wurde 1934 Bohrs ältester Sohn Christian bei einem Segeltörn über Bord gespült und ertrank vor den Augen seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Akt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Niels Bohr.jpg|miniatur|hochkant|links|Niels Bohr 1922]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heisenberg 10.jpg|miniatur|hochkant=0.73|Werner Heisenberg um 1927]]&lt;br /&gt;
„Warum ist er nach Kopenhagen gekommen?“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frayn: Kopenhagen. Wallstein, Göttingen 2001. S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Über diese Frage diskutieren Margrethe und Bohr an einem unbestimmten Ort zu einer unbestimmten Zeit, lange nach dem Tod aller Beteiligten. Der angesprochene Heisenberg gesellt sich zu ihnen. Sie beschwören die Vergangenheit herauf: das besetzte Kopenhagen im Jahr 1941, das Heisenberg als Teilnehmer einer deutschen Kulturdelegation bereist, um seinen alten Freund Bohr zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch verläuft angespannt. Heisenbergs leichtfertige Äußerungen verstimmen Bohr und Margrethe, die in ihm den Vertreter der deutschen Besatzungsmacht sehen. Allmählich tauen die gemeinsamen Erinnerungen an Heisenbergs Zeit in Kopenhagen die Atmosphäre auf. Wie früher begeben sich die beiden Physiker auf einen gemeinsamen Spaziergang. Margrethe bleibt zurück. Doch schon nach zehn Minuten stürzt ein aufgebrachter Bohr in die Wohnung. Erregt drängt er auf Heisenbergs Verabschiedung, der seinerseits vorgibt, dringend gehen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heisenberg und Bohr versuchen, ihr damaliges Gespräch zu rekonstruieren. Heisenberg fragte, „ob ein Physiker das moralische Recht hat, an der praktischen Nutzung der Atomenergie zu arbeiten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;. Wallstein, Göttingen 2001. S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt; Bohr, der begriff, dass die Frage auf den Bau einer Atombombe abzielte, war entsetzt. Er hatte stets darauf vertraut, dass nicht genug [[Plutonium]] zu erzeugen wäre, um aus seinen theoretischen Erkenntnissen Waffen zu fertigen. Als Heisenberg bestätigte, er wisse inzwischen, dass die Uranspaltung zur Herstellung von Waffen benutzt werden könne, brach Bohr unter Schock den Spaziergang ab. Heisenberg fand keine Gelegenheit mehr, die Fragen zu stellen, deretwegen er eigentlich nach Kopenhagen gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt, Jahre nach ihrem Tod, erklärt Heisenberg, weswegen er damals nach Kopenhagen gereist war. Er war in der Position, über den Fortgang des deutschen Atomwaffenprogramms zu entscheiden. Über Bohr versuchte er Kontakt zum Programm der [[Alliierte]]n zu knüpfen. Gemeinsam, so hoffte er, hätten die Physiker eine Chance, den Bau von Atombomben zu stoppen. Es kam nie zu dieser Übereinkunft. Schon der Versuch eines Gesprächs mit Bohr scheiterte. Dennoch gelang es Heisenberg, Speer von der mangelnden Erfolgsaussicht des deutschen Atomwaffenprogramms zu überzeugen. In der Folge konnte er das tun, was er am liebsten tat: er forschte wie besessen, weit weg vom Krieg im schwäbischen [[Haigerloch]]. Und sein Forschungsgegenstand war keine Bombe, sondern ein harmloser [[Kernreaktor|Reaktor]]. Nachträglich ist er überzeugt, „daß diese paar Wochen in Haigerloch die letzte glückliche Zeit in meinem Leben waren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;. Wallstein, Göttingen 2001. S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Akt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:German Experimental Pile - Haigerloch - April 1945.jpg|miniatur|[[Forschungsreaktor Haigerloch]] 1945]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nagasakibomb.jpg|miniatur|[[Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki|Atombombenabwurf auf Nagasaki]]]]&lt;br /&gt;
Heisenberg, Bohr und Margrethe unternehmen einen weiteren Vorstoß in die Vergangenheit. Erneut steht Heisenberg vor Bohrs Tür, doch dieses Mal im Jahre 1924, als der junge Wissenschaftler das erste Mal dem Papst der Physik gegenübertritt, um an seinem Institut zu arbeiten. Sie lassen die zwanziger Jahre wieder auferstehen, als sie gemeinsam die Quantenmechanik begründeten und damit die Physik revolutionierten. Bohr ruft begeistert aus: „Wir haben den Menschen wieder ins Zentrum des Universums zurückgestellt“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;. Wallstein, Göttingen 2001. S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;, indem ihre Erkenntnisse ein Ereignis stets in Bezug zu seinem Beobachter setzten. Doch Margrethe beendet den Enthusiasmus der beiden Physiker: „Denn das ist alles, was schließlich davon übrigblieb, das hat er hervorgebracht, dieser strahlende Frühling in den Zwanzigern – eine noch effizientere Maschine, um Menschen umzubringen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;. Wallstein, Göttingen 2001. S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Margrethe wirft Heisenberg vor, der wahre Grund für seinen Besuch 1941 sei gewesen, dass der Schüler seinem ehemaligen Lehrer unter den neuen Machtverhältnissen als Sieger dem Besiegten gegenübertreten wollte. Und sie unterstellt ihm, er habe keineswegs den Bau der deutschen Atombombe hintertrieben, er habe schlicht ihre Physik nicht verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch beginnt, um die so genannte [[kritische Masse]] zu kreisen, die Menge an spaltbarem Material, die benötigt wird, um eine [[Kettenreaktion (Kernphysik)|Kettenreaktion]] in Gang zu setzen. In einer erstaunlichen Unterlassung hatte Heisenberg diese kritische Masse nie selbst berechnet, sondern sich auf fremde Berechnungen verlassen, die die benötigte Menge und dadurch den Aufwand zum Bau einer Atombombe um ein Vielfaches überschätzten. Bohr und Heisenberg stellen sich die Frage, wie ihr Gespräch 1941 verlaufen wäre, hätte Bohr es nicht unter Schock abgebrochen. Bohr hätte Heisenberg fragen müssen, warum dieser so sicher sei, dass es ihm nicht gelänge, eine Atombombe zu bauen. Er hätte Heisenberg nach der Berechnung der kritischen Masse gefragt. Heisenberg hätte selbst angefangen zu rechnen, und plötzlich wäre die deutsche Atombombe in Reichweite gerückt. Die Geschichte hätte einen anderen Verlauf nehmen können, der vielleicht in der Zerstörung Europas im Atomkrieg gemündet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle gibt Margrethe dem Treffen seine endgültige Deutung: „Das war die letzte große Forderung, die Heisenberg an seine Freundschaft mit dir stellte. Verstanden zu werden, als er sich selber nicht verstand. Und das war der letzte und größte Akt der Freundschaft, den du im Gegenzug Heisenberg geleistet hast. Ihn mißverstanden zu haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;. Wallstein, Göttingen 2001. S. 84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende sinnieren die drei über eine Zeit, in der keine Entscheidungen mehr getroffen werden müssen, und es kein Wissen und somit auch keine Unbestimmtheit mehr gibt. Doch bis dahin hat die Welt noch überlebt. „Gerettet, vielleicht, durch diesen einen kurzen Moment in Kopenhagen. Durch ein Ereignis, von dem man nie genau wissen wird, wo und wie es stattgefunden hat. Durch diesen letzten Kern von Unbestimmtheit im Herzen der Dinge.“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;. Wallstein, Göttingen 2001. S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee zu &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039; entwickelte Frayn bei der Lektüre von Thomas Powers’ Buch &#039;&#039;Heisenberg’s War: The Secret History of the German Bomb&#039;&#039; (deutsch: &#039;&#039;Heisenbergs Krieg. Die Geheimgeschichte der deutschen Atombombe.&#039;&#039;). Die Kontroverse über die historischen Fakten und die Motivation der Beteiligten verknüpften sich für Frayn mit Fragen, die ihn schon lange beschäftigten: „Wieso tun Menschen, was sie tun? Wieso tut man, was man selber tut?“&amp;lt;ref name=&amp;quot;interview&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.axelhoedt.com/m_frayn/text.html | wayback=20080411060923 | text=Hanspeter Born: &#039;&#039;Alkohol und manchmal Frauen&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Die Weltwoche&#039;&#039; vom 18. April 2004}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben faszinierten Frayn die Parallelen, die sich aus den wissenschaftlichen Arbeiten der Physiker im Bereich der Quantenmechanik und ihrem persönlichen Leben ergaben. So spiegelte die Unbestimmtheit über das Kopenhagener Treffen für Frayn Heisenbergs Unschärferelation wider. Frayn entschied für sich, dass es eine theoretische Schranke gab, die verhinderte, einen anderen Menschen vollständig zu begreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;interview&amp;quot; /&amp;gt; Als Konsequenz ist sein Theaterstück keine determinierte Abfolge von Ereignissen, sondern eine Variation von Möglichkeiten, die immer wieder in Frage gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeptionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Copenhagen&#039;&#039; wurde am 28. Mai 1998 im [[Royal National Theatre]] in London uraufgeführt. Am gleichen Tag wurde wie zur Bestätigung der Aktualität des Stückes die Durchführung der ersten [[pakistan]]ischen [[Nuklearwaffentest]]s verkündet. Das Stück wurde vom Publikum so gut aufgenommen, dass die Produktion ins &#039;&#039;Duchess Theatre&#039;&#039; im Londoner [[West End (London)|West End]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Ausland setzte sich der Publikumserfolg fort. Die [[Paris]]er Inszenierung wurde mit dem [[Prix Molière]] ausgezeichnet. Am [[New York City|New Yorker]] [[Broadway (Theater)|Broadway]] erlebte &#039;&#039;Copenhagen&#039;&#039; 326 Aufführungen. Auch von der Kritik wurde Frayns Theaterstück mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, die im [[Oscar]] der Theaterszene, dem [[Tony Awards|Tony Award]] gipfelten. Die Erstaufführung der von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting übertragenen deutschsprachigen Fassung fand am 5. Juni 1999 im [[Essen]]er [[Grillo-Theater]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Erfolg beim Publikum und der Theaterkritik erregte &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039; auch wissenschaftliches Interesse. An Michael Frayns Darstellung des Treffens zwischen Bohr und Heisenberg entzündete sich eine heftige historische Debatte über die Rolle Heisenbergs während des Dritten Reichs. Historiker und Publizisten, die ihrerseits bereits zur Person Heisenbergs veröffentlicht hatten, meldeten sich zu Wort, darunter [[David C. Cassidy]], Thomas Powers und Paul Lawrence Rose. Ein Teil dieses Wissenschaftsstreits wurde in der &#039;&#039;New York Review of Books&#039;&#039; geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nybooks.com/articles/2000/05/25/the-unanswered-question/ &#039;&#039;The Unanswered Question&#039;&#039; von Thomas Powers] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nybooks.com/articles/2000/10/19/heisenberg-in-copenhagen/ &#039;&#039;Heisenberg in Copenhagen&#039;&#039; von Paul Lawrence Rose] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nybooks.com/articles/2002/03/28/copenhagen-revisited/ &#039;&#039;Copenhagen Revisited&#039;&#039; von Michael Frayn] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Überblick über die Debatte geben &#039;&#039;Michael Frayn&#039;s Copenhagen in Debate&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cstms.berkeley.edu/archive/copenhagen/ &#039;&#039;Michael Frayn&#039;s Copenhagen in Debate&#039;&#039;] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und die zwölf wissenschaftlichen Kommentare in der deutschsprachigen Ausgabe von &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Perlentaucher|michael-frayn/kopenhagen|b|Kopenhagen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Hinterbliebenen der beiden Wissenschaftler schalteten sich in die Debatte ein. Werner Heisenbergs Sohn Jochen veröffentlichte als Reaktion auf das öffentliche Interesse an seinem Vater im Dezember 2000 Material im Internet, das die Integrität und Humanität des umstrittenen Physikers belegen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://werner-heisenberg.unh.edu/ &#039;&#039;Who Was Werner Heisenberg ?&#039;&#039;] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &#039;&#039;Niels Bohr Archive&#039;&#039; hielt im September 2001 ein &#039;&#039;Copenhagen Symposium&#039;&#039; ab und veröffentlichte am 6. Februar 2002 11 Dokumente im Internet, die genaueren Einblick in Bohrs Sicht auf das Treffen im September 1941 ermöglichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nba-old.nbi.dk/papers/introduction.htm Niels Bohr Archive: &#039;&#039;Release of documents relating to 1941 Bohr-Heisenberg meeting&#039;&#039;] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2002 verfilmte die [[BBC]] &#039;&#039;Copenhagen&#039;&#039; als [[Fernsehspiel]] unter der Regie von [[Howard Davies (Regisseur)|Howard Davies]]. Die Schauspieler waren [[Daniel Craig]] als Heisenberg, [[Stephen Rea]] als Bohr, und [[Francesca Annis]] als seine Frau Margrethe. Im gleichen Jahr entstand in Koproduktion von SWR und WDR eine Hörspieladaption des Stückes in der Bearbeitung von [[Beate Andres]], die auch Regie führte. Die Rollen sprachen [[Werner Wölbern]], [[Traugott Buhre]] und [[Hannelore Hoger]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.xn--hrdat-jua.de/select.php?col1=ti&amp;amp;a=kopenhagen&amp;amp;bool1=and&amp;amp;col2=au.an&amp;amp;b=Frayn Hörspielbearbeitung] (Hördat)&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Hörspielumsetzung unter der Regie von [[Fred Berndt]] und der Mitwirkung von [[Peter Striebeck]], [[Maria Hartmann (Schauspielerin)|Maria Hartmann]] und [[Peter Schröder (Schauspieler)|Peter Schröder]] veröffentlichte ebenfalls 2002 Litraton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 entstand ein englisches [[Hörspiel]] für [[BBC Radio 3]] unter der Anleitung von [[Emma Harding]]. Die Rollen sprachen [[Benedict Cumberbatch]] (Heisenberg), [[Greta Scacchi]] (Margrethe) und [[Simon Russell Beale]] (Bohr).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbc.co.uk/programmes/b01ppwn6 BBC Radio 3 Website] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Evening Standard Award&#039;&#039; für das beste Theaterstück 1998&lt;br /&gt;
* [[Prix Molière]] für das beste Theaterstück 1999&lt;br /&gt;
* [[Frankfurter Rundschau]]: Wahl zum besten ausländischen Stück des Jahres 1999&lt;br /&gt;
* [[Tony Awards|Tony Award]] für das [[Tony Award/Bestes Theaterstück|beste Theaterstück]] 2000&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Drama Desk Award&#039;&#039; für das beste neue Theaterstück 2000&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;New York Drama Critics&#039; Circle&#039;&#039; für das beste ausländische Theaterstück 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen. Stück in zwei Akten. Mit zwölf wissenschaftlichen Kommentaren.&#039;&#039; Wallstein, Göttingen 2002. ISBN 3-89244-635-0&lt;br /&gt;
* Michael Frayn: &#039;&#039;Kopenhagen&#039;&#039;. Hörbuch von Litraton, Hamburg 2002. ISBN 3-89469-591-9&lt;br /&gt;
* Matthias Dörries (Hrsg.): &#039;&#039;Michael Frayn&#039;s Copenhagen in Debate&#039;&#039;. University of California, Berkeley 2005, ISBN 0-9672617-2-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0340057|Copenhagen}}.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bbc.co.uk/bbcfour/cinema/features/copenhagen.shtml | wayback=20090414212734 | text=&#039;&#039;Copenhagen.&#039;&#039;}} Seite der BBC zum TV-Film.&lt;br /&gt;
* [http://www.pbs.org/hollywoodpresents/copenhagen/index.html &#039;&#039;Copenhagen.&#039;&#039;] Seite des Senders PBS zum TV-Film.&lt;br /&gt;
* Michael Schaaf: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ein-neues-dokument-zum-treffen-der-beiden-physiker-in-kopenhagen-1941-heisenberg-wollte-bohr-helfen,10810590,9987068.html/ &#039;&#039;Heisenberg wollte Bohr helfen. Ein neues Dokument zum Treffen der beiden Physiker in Kopenhagen 1941.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;Berliner Zeitung.&#039;&#039; 5.&amp;amp;nbsp;April 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasan_Beyz%C3%A2de&amp;diff=1990831</id>
		<title>Hasan Beyzâde</title>
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		<updated>2025-06-23T08:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hasan Beyzâde Ahmed Pascha&#039;&#039;&#039;, genannt &#039;&#039;&#039;Hamdi&#039;&#039;&#039; († 1636/37 in [[Istanbul]]), war ein [[Liste osmanischer Chronisten|osmanischer Chronist]] und Beamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hasan trug seinen Beinamen Beyzâde als Referenz an seinen Vater &#039;&#039;re&#039;isülküttab&#039;&#039; („Außenminister“) Küçük Hasan Bey. Ort und Datum seiner Geburt sind unbekannt. Er erhielt seine Ausbildung in einer &#039;&#039;[[medrese]]&#039;&#039; („Hochschule“), anschließend trat er um 1590 in den Dienst des Sultans-Rates zur Zeit des Außenministers Dal Mehmed Efendi († 1597/98).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Langer Türkenkrieg|„Langen Krieg“]] machte er unter verschiedenen Feldherren mit. Während des [[Eger (Ungarn)|Eger]]-Feldzuges von [[Mehmed III.]] war er Kurier (&#039;&#039;teslimati&#039;&#039;) und Sekretär (&#039;&#039;tezkireci&#039;&#039;) beim [[Großwesir]] [[Damat İbrahim Pascha]] († 1601). Nach der Teilnahme am Varad-([[Nagyvarad]])-Feldzug im Gefolge von Satırcı Mehmed Pascha († 1598/99) kehrte Hasan nach Istanbul zurück und trat wieder in den Dienst von Damat İbrahim Pascha. Er begleitete ihn 1599 bei der Uyvar-([[Nové Zámky]]/Neuhäusl)-Expedition als stellvertretender Sekretär, später als Oberster Sekretär (&#039;&#039;baştezkireti&#039;&#039;). Diesen Rang bekleidete er auch beim Zug nach Qanije ([[Nagykanizsa]]) im Jahre 1600. Anschließend wurde er zum stellvertretenden Außenminister (&#039;&#039;re&#039;isülküttab vekaleti&#039;&#039;) ernannt. Abermals Oberster Sekretär war er 1602 bei der Wiedereroberung von Istolni-Belgrad ([[Székesfehérvár]]), sowie bei der Belagerung von Peste ([[Pest (Stadt)|Pest]]) im selben Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großwesir Yavuz &#039;Ali Pascha († 1604) entließ ihn aus seinen Ämtern, er blieb jedoch Sekretär des Stellvertreters von Yavuz, Ahmed Pascha († 1613). Nach seiner Wiedereinstellung wurde er 1604 stellvertretender Leiter des Einkommensteueramtes (&#039;&#039;defter-i haqani emini&#039;&#039;) und Leiter des Grundbesitz-Amtes (&#039;&#039;defter emini&#039;&#039;). Hasan arbeitete ab 1605 als Direktor der Finanzverwaltung in den [[Anatolien|anatolischen]] Provinzen, in [[Vilayet Tuna|Tuna]], [[Karaman (Stadt)|Karaman]] und Haleb ([[Aleppo]]), später als Generalgouverneur von Karaman und Kefe auf der Krim ([[Feodossija]]). Bei den Feldzügen in Erdel ([[Transsylvanien]]) und Eflak ([[Fürstentum Walachei|Walachei]]) war er wieder als Sekretär im Heere dabei und wurde anschließend neuerlich Gouverneur in Kefe. Bei seiner Rückreise von der Krim nahm er an der Verteidigung von [[Warna|Varna]] gegen die [[Kosaken]] teil. Neuerlich wurde er dann Chef der Finanzverwaltung in Karaman, Haleb und Tuna. Beim Feldzug gegen die [[Polen]] und Kosaken in Bogdan ([[Fürstentum Moldau]]) leitete er die Kontrolle der Staatsausgaben des Heeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Amtsperiode 1621 bis 1625 des Finanzministers (&#039;&#039;başdefterdar&#039;&#039;) Baqi Pascha († 1626/27) war Hasan ohne öffentliches Amt. Erst am Revan-([[Jerewan]])-Feldzug von Sultan [[Murad IV.]] im Jahre 1635 nahm er wieder in einer nicht näher bekannten Position teil. Kurz nach seiner Rückkehr starb Hasan Beyzâde in Istanbul, als Todesjahr wird 1636/37 angegeben; er wurde auf dem heute nicht mehr bestehenden Friedhof von Gümüşsuryu im Stadtteil [[Beyoğlu]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ta&#039;rih&#039;&#039; („Chronik“)&lt;br /&gt;
: Dieses Werk ist in sechs von Hasan Beyzâde verfassten Versionen überliefert, die in der Zeit von 1623 bis 1635 entstanden sind. Die erste ist ohne Einleitung, in der zweiten stellt er das Konzept der Chronik vor, in den weiteren Versionen werden die Personen, die jeweils diese Edition beeinflusst haben, benannt. Alle sechs Versionen teilen sich in Abschnitte, in denen Hasan ältere Chroniken als Grundlage verwendet und in solche, wo er Selbsterlebtes und -beobachtetes berichtet. Ein breites Feld nehmen die Aufzählung der Taten der Nächstenliebe einiger Sultane sowie die Lebensläufe von Prinzen, Wesiren und geistlichen Würdenträgern ein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Uṣūl al-ḥikam fī niẓām al-ʿālam&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Eine Übersetzung des Titels ist in der deutschsprachigen Literatur noch nicht vorhanden. Für den Großwesir von Sultan [[Osman II.]], Güzelce &#039;Ali Pascha († 1621), schrieb Hasan Beyzâde dieses politische Traktat (&#039;&#039;siyasetname&#039;&#039;). Es ist eine gekürzte Ausgabe zweier älterer Werke. An den Anfang stellt Hasan eine Autobiographie in 27 Versen. Nach dieser Einleitung folgen vier Kapitel und eine Zusammenfassung der beiden zugrundeliegenden Bücher &#039;&#039;&amp;quot;Ravzu&#039;l-ahyar&#039;&#039; von Muhyiddin Mehmed b. Hasib Kasım und der arabischen Vorlage &#039;&#039;Rabi&#039; al-abrar&#039;&#039; von Zamashari.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mecmu&#039;a&#039;&#039; („Sammlung, Kompendium“)&lt;br /&gt;
: Hier handelt es sich um eine Sammlung von Schriften und Gedichten Hasan Beyzâdes, z.&amp;amp;nbsp;B. drei Kopien des Berichtes über den Feldzug nach Qanije (1600), sowie zwanzig Briefkopien und einige [[Fatwa]]s (Rechtsgutachten). Diese Sammlung befand sich in Privatbesitz, jedoch wurde sie nach dem Tod des Besitzers bei der Aufstellung des Erbes durch die &#039;&#039;Yapı ve Kredi Bankasi&#039;&#039; (“Bau- und Kreditbank”) nicht mehr erwähnt. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung ist daher derzeit nicht möglich. Lediglich in zwei Artikeln des ursprünglichen Besitzers Cavit Baysun über Hasan Beyzâde beziehungsweise seinen Vater Küçük Hasan Bey wird die Sammlung genannt und detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manuskripte ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ta&#039;rih&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
: 1.&amp;amp;nbsp;Edition:&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;[[Archäologisches Museum Istanbul|Arkeoloji Müzeleri Kütüphanesi]]&#039;&#039; („Bibliothek des Archäologischen Museums“), Nr.&amp;amp;nbsp;482, 422 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;[[Süleymaniye-Moschee|Süleymaniye Kütüphanesi]]&#039;&#039; („Bibliothek der Süleymaniye Moschee“), Haidiye 898, 428 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;[[Topkapı-Palast|Topkapı Sarayı Müzesi Kütüphanesi]]&#039;&#039; („Bibliothek des Topkapi-Serail-Museums“), Hazine 1585, 109 Folios.&lt;br /&gt;
: 2.&amp;amp;nbsp;Edition:&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Nuruosmaniye Kütüphanesi&#039;&#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;3105, 321 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Topkapı Sarayı Müzesi Kütüphanesi&#039;&#039;, Emanet Hazinesi 1434, 486 Folios.&lt;br /&gt;
: [[Paris]], &#039;&#039;[[Bibliothèque nationale de France]]&#039;&#039; („Französische Nationalbibliothek“), Ancien Fonds Turc Nr.&amp;amp;nbsp;124, 600 Folios.&lt;br /&gt;
: 3.&amp;amp;nbsp;Edition:&lt;br /&gt;
: [[Kairo]], &#039;&#039;Kutubhana al-Hidiwiyya&#039;&#039; („al-Hidiwiyya-Koranschule“), Nr.&amp;amp;nbsp;8836/40, 325 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Arkeoloji Müzeleri Kütüphanesi&#039;&#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;481, 320 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Nuruosmaniye Kütüphanesi&#039;&#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;3134, 222 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Ragıb Paşa Kütüphanesi&#039;&#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;987, 389 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Süleymaniye Kütüphanesi&#039;&#039;, Hamidiye 974, 190 Folios.&lt;br /&gt;
: [[Wien]], [[Österreichische Nationalbibliothek]], Nr.&amp;amp;nbsp;OH&amp;amp;nbsp;19, 326 Folios.&lt;br /&gt;
: Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Nr.&amp;amp;nbsp;OH&amp;amp;nbsp;65, 185 Folios.&lt;br /&gt;
: 4.&amp;amp;nbsp;Edition:&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Arkeoloji Müzeleri Kütüphanesi&#039;&#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;234, 538 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;[[Istanbul Üniversitesi]] Kütüphanesi&#039;&#039; („Bibliothek der Universität Istanbul“), TY 6028, 417 Folios.&lt;br /&gt;
: 5.&amp;amp;nbsp;Edition:&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Dr. Orhan Köprülü Öze Kütüphanesi&#039;&#039;, 93 Folios.&lt;br /&gt;
: 6.&amp;amp;nbsp;Edition:&lt;br /&gt;
: [[Ankara]], &#039;&#039;Türk Tarih Kurumu Kütüphanesi&#039;&#039; („Bibliothek der Türkischen Historischen Gesellschaft“), Nr.&amp;amp;nbsp;Y517, 370 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Nuruosmaniye Kütüphanesi&#039;&#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;3106, 610 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Topkapı Sarayı Müzesi Kütüphanesi&#039;&#039;, Bağdad Köşkü 207, 405 Folios.&lt;br /&gt;
: [[Konya]], &#039;&#039;Mevlana Müzesi Kütüphanesi&#039;&#039; („Bibliothek des Mevlana-Museums“), Nr.&amp;amp;nbsp;3086, 400 Folios.&lt;br /&gt;
: Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Nr.&amp;amp;nbsp;Mxt.&amp;amp;nbsp;199, 100 Folios.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Uṣūl al-ḥikam fī niẓām al-ʿālam&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Istanbul Üniversitesi Kütüphanesi&#039;&#039;, TY 6944, 20 Folios.&lt;br /&gt;
: Istanbul, &#039;&#039;Belediye Kütüphanesi – Atatürk Kitaplığı&#039;&#039; („Stadtbibliothek Istanbul – Abteilung Atatürk“), Belediye Yazmaarı O-49, 23 Folios.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Mecmu&#039;a&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
: Ehemals Privatbibliothek von Cavit Baysun, derzeitiger Aufbewahrungsort unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ș. Nezihi Aykut: &#039;&#039;Ḥasan Beyzāde Aḥmed Pașa&#039;&#039;, Oktober 2005. In: C.Kafadar/H.Karateke/C.Fleischer: &#039;&#039;Historians of the Ottoman Empire.&#039;&#039; Harvard University. Center for Middle Eastern Studies, ISBN 9780-9762-7270-0, S.&amp;amp;nbsp;97–99.[https://books.google.ch/books?id=U_s_0_MaI6IC&amp;amp;pg=PA97&amp;amp;dq=Historians+of+the+Ottoman+Empire&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=TUVRUseeDMbQsgbn1YAw#v=onepage&amp;amp;q=Historians%20of%20the%20Ottoman%20Empire&amp;amp;f=false]&lt;br /&gt;
* [[Ahmed İbrahim Resmî]]: &#039;&#039;Sefinetü&#039;r-rü&#039;esa&#039;&#039;, Abschrift Istanbul 1852.&lt;br /&gt;
* [[Na&#039;īmā]]: &#039;&#039;Ta&#039;rīh-i Na&#039;īmā&#039;&#039;, Abschrift Istanbul 1865.&lt;br /&gt;
* [[Katib Çelebi]]: &#039;&#039;Fezleke&#039;&#039;, Abschrift Istanbul 1870–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136416187|LCCN=no/2005/45884|VIAF=37165763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasan Beyzade}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasan Beyzâde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hamdi; Hasan Beyzâde Ahmed Pascha&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=türkischer Chronist und Diwan-Sekretär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1636 oder 1637&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Istanbul]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=La_Nouvelle_Rauracienne&amp;diff=563119</id>
		<title>La Nouvelle Rauracienne</title>
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		<updated>2025-06-22T19:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: unbelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;La Nouvelle Rauracienne&#039;&#039;&#039; ist die offizielle [[Regionalhymne#Schweiz|Hymne]] des [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Jura|Jura]]. Es gibt sie in einer älteren Fassung, die nur &#039;&#039;&#039;La Rauracienne&#039;&#039;&#039; heisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;La Rauracienne&#039;&#039; bezieht sich als Begriff auf die antike Bezeichnung der Bevölkerung in Jura und Nordwestschweiz als [[Rauriker]], nach denen auch die kurzlebige [[Raurakische Republik]] von 1792/1793 benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesungen wurde das Lied erstmals 1830 in [[Pruntrut|Porrentruy]], wo liberale Oppositionskräfte zusammentrafen und die jurassische Volksbewegung gegen die 1815 eingesetzte [[Kanton Bern|bernische]] Obrigkeit organisierten. Der Text von [[Xavier Stockmar]] zur Komposition von M. Beuchat drückte den Wunsch nach Wiederherstellung der Unabhängigkeit des Jura von Bern aus; er erwies sich aber noch mehr als Kampfansage gegen die seit dem [[Wiener Kongress]] im gesamten Europa &#039;&#039;(Des bords du Tage à ceux de la Baltique)&#039;&#039; herrschende [[Restauration (Geschichte)|Restauration]] und gegen die [[Deutsch-französische Erbfeindschaft|deutsch-französische Feindschaft]], die den zweisprachigen Kanton zu beeinflussen drohte. Bereits 1831 wurde die &#039;&#039;Rauracienne&#039;&#039; von der aufständischen jurassischen Miliz gesungen, die für kurze Zeit [[Delsberg|Delémont]] besetzte. Die jurassischen Unabhängigkeitsbestrebungen blieben im 19. Jahrhundert zwar erfolglos, doch genoss das Lied weiterhin grosse Popularität unter der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Revision vom 29. Oktober 1950 hielt die [[Verfassung des Kantons Bern|Berner Kantonsverfassung]] erstmals die Existenz eines eigenen jurassischen Volkes fest. Zu diesem Anlass schrieb der jurassische Separatistenführer [[Roland Béguelin]] (mit Unterstützung von [[Roger Schaffter]]) den Text der &#039;&#039;Rauracienne&#039;&#039; neu und bezog diesen strikt auf die Bestrebungen für einen eigenen Kanton Jura in dessen historischen Grenzen &#039;&#039;(Du lac de Bienne aux portes de la France);&#039;&#039; nur der Refrain &#039;&#039;(Unissez-vous, fils de la Rauracie, / Et donnez-vous la main !)&#039;&#039; blieb gleich. Am 21. Juni 1990 erhob das [[Parlament (Jura)|Parlament]] des seit 1979 eigenständigen Kantons Jura &#039;&#039;La Nouvelle Rauracienne&#039;&#039; zur offiziellen Kantonshymne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hymnen im Textvergleich ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%;&amp;quot; | La Rauracienne (1)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;La constituante, gazette vaudoise. N.° 8 – 1831. Lundi 28 fevrier.&#039;&#039; S. 48 ([https://books.google.de/books?id=W4VSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA48 Google]); vgl.: &#039;&#039;Recueil de chants patriotiques et guerriers, dédiés aux braves Suisses qui prennent les armes pour défendre la patrie contre l&#039;injuste agression des Français.&#039;&#039; Bienne, 1838, S. 19 ([https://books.google.com/books?id=WmM7AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA19 Google])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%;&amp;quot; | Übersetzung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%;&amp;quot; | La Nouvelle Rauracienne&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%;&amp;quot; | Übersetzung&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des bords du Tage à ceux de la Baltique,&lt;br /&gt;
Entendez-vous le sinistre béfroi ?&lt;br /&gt;
Voyez-vous fuir de leur demeure antique&lt;br /&gt;
Ces rois saisis de remords et d&#039;effroi?&lt;br /&gt;
Vous qui veillez au sort de la patrie,&lt;br /&gt;
Oh ! détournez l&#039;orage peu lointain:&lt;br /&gt;
Unissez-vous, fils de la Rauracie, &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(bis.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Et donnez-vous la main !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des séducteurs, ennemis de leurs frères,&lt;br /&gt;
Diront : formez deux camps sous deux couleurs.&lt;br /&gt;
Mais répondez à ces voix étrangères,&lt;br /&gt;
Le pays seul fera battre nos cœurs.&lt;br /&gt;
De nos parens, déplorons la folie;&lt;br /&gt;
Notre étendard n&#039;est gaulois ni germain;&lt;br /&gt;
Unissez-vous, fils de la Rauracie, &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(bis.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Et donnez-vous la main !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loin de nos rangs celui qui n&#039;est sensible&lt;br /&gt;
Qu&#039;aux souvenirs de Vienne ou de Paris !&lt;br /&gt;
Pierre-Pertuis, Rhéfus (2) et Mont-Terrible,&lt;br /&gt;
J&#039;aime à rêver au pied de vos débris.&lt;br /&gt;
Vous avez vu la liberté bannie,&lt;br /&gt;
Cent fois mourir et renaître soudain;&lt;br /&gt;
Unissez-vous, fils de la Rauracie, &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(bis.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Et donnez-vous la main !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cueillons gaîment les fruits de nos campagnes.&lt;br /&gt;
Versez, Biennois, le vin de vos côteaux.&lt;br /&gt;
L&#039;Indépendance est fille des Montagnes :&lt;br /&gt;
Pour nos enfants luiront des jours plus beaux.&lt;br /&gt;
Que la Beauté, par nos chants adoucie,&lt;br /&gt;
A sa prière ajoute ce refrain :&lt;br /&gt;
Unissez-vous, fils de la Rauracie, &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(bis.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Et donnez-vous la main !&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von den Ufern des Tajo bis zu denen des Baltikum,&lt;br /&gt;
Hört ihr das dunkle Glockengeläut?&lt;br /&gt;
Seht ihr fliehen aus ihren antiken Behausungen&lt;br /&gt;
Diese Könige, gepackt von Reue und Angst?&lt;br /&gt;
Ihr, die ihr wacht über das Los des Vaterlands,&lt;br /&gt;
Ah! Wendet den nicht mehr fernen Sturm ab:&lt;br /&gt;
Vereinigt euch, Söhne Raurakiens &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(zweimal.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Und reicht einander die Hände!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verführer, Feinde eurer Brüder,&lt;br /&gt;
Haben gesagt: Bildet zwei Lager unter zwei Farben.&lt;br /&gt;
Doch entgegnet diesen fremden Stimmen:&lt;br /&gt;
Nur das Land lässt unsere Herzen schlagen.&lt;br /&gt;
Lasst uns den Wahnsinn unserer Ahnen betrauern;&lt;br /&gt;
Unsere Standarte ist nicht gallisch und nicht germanisch;&lt;br /&gt;
Vereinigt euch, Söhne Raurakiens &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(zweimal.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Und reicht einander die Hände!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fern unserer Reihen sei der, der bloß empfänglich&lt;br /&gt;
Für Gedanken aus Wien oder Paris!&lt;br /&gt;
Pierre-Pertuis, Rhéfus und Mont-Terrible,&lt;br /&gt;
Ich liebe es zu Füßen eurer Halden zu träumen.&lt;br /&gt;
Ihr saht die Freiheit verbannt,&lt;br /&gt;
hundert Mal sterben und wiedergeboren werden;&lt;br /&gt;
Vereinigt euch, Söhne Raurakiens &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(zweimal.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Und reicht einander die Hände!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst uns fröhlich die Früchte unserer Felder auflesen,&lt;br /&gt;
Schenkt ein, Bieler, den Wein eurer Hänge.&lt;br /&gt;
Die Freiheit ist die Tochter der Berge:&lt;br /&gt;
Unseren Kindern harren schönere Tage.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
[...] diesen Refrain:&lt;br /&gt;
Vereinigt euch, Söhne Raurakiens &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;sub&amp;gt;(zweimal.)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Und reicht einander die Hände!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | &amp;lt;small&amp;gt;Du lac de Bienne aux portes de la France,  / L&#039;espoir mûrit dans l&#039;ombre des cités ;  / De nos cœurs monte un chant de délivrance,  / Notre drapeau sur les monts a flotté !  / Vous qui allez au sort de la patrie,  / Brisez les fers d&#039;un injuste destin ! &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unissez-vous, fils de la Rauracie,  / Et donnez-vous la main, et donnez-vous la main ! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Si l&#039;ennemi de notre indépendance  / Dans nos vallons veut imposer sa loi,  / Que pour lutter chacun de nous s&#039;élance  / Et dans ses rangs jette le désarroi  / D&#039;un peuple libre au sein de l&#039;Helvétie  / Notre passé nous montre le chemin. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Refrain (bis) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Le Ciel fera germer notre semence,  / Marchons joyeux, c&#039;est l&#039;heure du Jura !  / Demain nos cris, nos chansons et nos danses  / Célébreront la fin de nos combats.  / Et dans la gloire au matin refleurie,  / Nous chanterons un hymne souverain. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Refrain (bis)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Vom Bielersee bis zu den Toren Frankreichs / Reift die Hoffnung im Dunkel der Städte; / Aus unseren Herzen erklingt ein Gesang der Erlösung, / Unsere Fahne hat auf den Bergen geweht! / Ihr, die um das Los des Vaterlands euch sorgt, / Brecht die Ketten eines ungerechten Schicksals!&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vereinigt euch, Söhne Raurakiens, / Und reicht einander die Hände, und reicht einander die Hände!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Wenn der Feind unserer Unabhängigkeit / Sein Gesetz in unseren Tälern erzwingen will, / Dann soll ein jeder zum Kampf hervorspringen / Und die Verzagung beiseite schleudern. / Eines freien Volkes im Schosse Helvetiens / Zeigt uns unsere Vergangenheit den Weg.&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Refrain (bis)&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Der Himmel wird unsere Saat reifen lassen, / Marschieren wir mit Freuden, es ist die Stunde des Jura! / Und morgen werden unsere Rufe, unsere Lieder und unsere Tänze / Das Ende unserer Kämpfe feiern. / Und im Ruhme des neu erblühten Morgens / Werden wir eine Hymne der Selbstbestimmung singen.&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Refrain (bis)&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Angabe vor dem Werk:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Chansson patriotique de M. S******* de Porentruy.&amp;lt;br /&amp;gt; Sar l&#039;air : &#039;&#039;Le Dien des bonnes gens.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkungen am Ende des Werkes:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|(1) &#039;&#039;La Rauracie&#039;&#039; comprenait jadis le Porentruy.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
(2) &#039;&#039;Rhéfus&#039;&#039;, antique tour du Porentruy.}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Angabe vor dem Werk:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Patriotisches Lied von Herrn S ******* aus Pruntrut (Bruntrut).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkungen am Ende des Werkes:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(1) &#039;&#039;Raurakien&#039;&#039; umfasste früher Pruntrut.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
(2) &#039;&#039;Rhéfus&#039;&#039;, alter Turm von Pruntrut.&lt;br /&gt;
|  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nationalanthems.us/cgi-bin/yabb/YaBB.cgi?board=lyrics_state;action=display;num=1087860545 Kurze geschichtliche Darstellung und Text der beiden Hymnen]&lt;br /&gt;
* [http://rsju.jura.ch/extranet/groups/public/documents/rsju_page/loi_105.1.hcsp Beschluss des jurassischen Parlaments zur &#039;&#039;Nouvelle Rauracienne&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nouvelle Rauracienne #La}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalhymne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Kanton Jura)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkslied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurafrage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Burgund-Ivrea&amp;diff=469570</id>
		<title>Haus Burgund-Ivrea</title>
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		<updated>2025-06-12T10:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Haus Burgund-Ivrea&#039;&#039;&#039; war eine Familie des europäischen [[Hoher Adel|Hochadels]]. Ursprünglich in [[Burgund]] beheimatet und in weiblicher Linie von den [[Karolinger]]n, abstammend, spielte das Geschlecht vom 9. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts eine herausragende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hauses Burgund-Ivrea gliedert sich in vier wesentliche Abschnitte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Markgrafschaft Ivrea|Markgrafen von Ivrea]] 879–1030&lt;br /&gt;
* Die [[Franche-Comté|Grafen von Burgund]] ([[Franche-Comté]]) 995–1184 und (in der [[Haus Chalon|Linie Chalon]]) 1248–1330&lt;br /&gt;
* Die Könige von [[Königreich Kastilien|Kastilien]] und [[Königreich León|León]] 1126–1369 (darunter auch der römisch-deutsche König [[Alfons X.|Alfons von Kastilien]])&lt;br /&gt;
* (unter dem Namen [[Chalon (Adelsgeschlecht)|Haus Chalon]]) die [[Fürstentum Orange|Fürsten von Orange]] 1417–1530&lt;br /&gt;
* Eine Bastardlinie der Familie setzte als [[Haus Trastámara]] die Linie der Könige von Kastilien und León, später dann auch von [[Krone von Aragonien|Aragonien]], [[Königreich Sizilien|Sizilien]] und [[Königreich Neapel|Neapel]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammliste ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stammliste des Hauses Burgund-Ivrea}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== [[Markgrafschaft Ivrea]] ===&lt;br /&gt;
* Anskar II. († um 902), Markgraf von Ivrea &lt;br /&gt;
* [[Adalbert I. (Ivrea)|Adalbert I. der Reiche]] († wohl 923), Markgraf von Ivrea&lt;br /&gt;
* [[Berengar II.]] († 966), dessen Sohn, Markgraf von Ivrea und [[König von Italien]]&lt;br /&gt;
* [[Adalbert II. (Ivrea)|Adalbert II.]] († 971), dessen Sohn, Markgraf von Ivrea und Mit[[könig von Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Franche-Comté|Freigrafschaft Burgund]] ===&lt;br /&gt;
* [[Otto Wilhelm (Burgund)|Otto Wilhelm]] († 1026), dessen Sohn, [[Graf von Burgund]] etc.&lt;br /&gt;
* [[Rainald I. (Burgund)|Rainald I.]], dessen Sohn, Graf von Burgund 1026–1057&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm I. (Burgund)|Wilhelm I.]], dessen Sohn, Graf von Burgund 1057–1087&lt;br /&gt;
* [[Rainald II. (Burgund)|Rainald II.]], dessen Sohn, Graf von Burgund, 1087–1105&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm II. (Burgund)|Wilhelm II. der Deutsche]], dessen Sohn, Graf von Burgund, 1105–1125&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm III. (Burgund)|Wilhelm III. das Kind]], dessen Sohn, Graf von Burgund, 1125–1127&lt;br /&gt;
* [[Rainald III. (Burgund)|Rainald, III.]], Neffe Rainalds II., Graf von Burgund, 1127–1148&lt;br /&gt;
* [[Beatrix von Burgund]] († 1184), dessen Tochter, Gräfin von Burgund 1148–1184, deutsche Kaiserin als Ehefrau [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Haus Chalon|Linie Chalon]] ====&lt;br /&gt;
* [[Hugo von Salins]] († 1266), 1248 Pfalzgraf von Burgund, Ehemann der Pfalzgräfin Adelheid von Burgund aus dem [[Haus Andechs-Meranien]]&lt;br /&gt;
* [[Otto IV. (Burgund)|Otto IV.]] († 1302), deren Sohn, Pfalzgraf von Burgund&lt;br /&gt;
* [[Robert (Burgund)|Robert]] († 1315), dessen Sohn, Graf von Burgund&lt;br /&gt;
* [[Johanna II. (Burgund)|Johanna II.]] († 1330), dessen Schwester, Gräfin von Burgund, Ehefrau [[Philipp V. (Frankreich)|Philipps V.]] [[König von Frankreich]] ([[Kapetinger]])&lt;br /&gt;
* [[Blanka von Burgund]] († 1325/1326), Ehefrau [[Karl IV. (Frankreich)|Karls IV.]] [[König von Frankreich]] ([[Kapetinger]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Königreich Kastilien|Kastilien]] und [[Königreich León|León]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Raimund von Burgund]], Sohn Wilhelms I. von Burgund und Ehemann der Königin [[Urraca (León)|Urraca von León-Kastilien]]&lt;br /&gt;
* [[Alfons VII.]], deren Sohn, 1126–1157 König von Kastilien und León&lt;br /&gt;
* [[Sancho III. (Kastilien)|Sancho III.]], dessen Sohn, 1157–1158 König von Kastilien&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand II. (León)|Ferdinand II.]], dessen Bruder, 1157–1188 König von León&lt;br /&gt;
* [[Alfons VIII.]], Sohn Sanchos III., 1158–1214 König von Kastilien&lt;br /&gt;
* [[Alfons IX.]], Sohn Ferdinands II., 1188–1230 König von León&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. (Kastilien)|Heinrich I.]], Sohn Alfons’ VIII., 1214–1217 König von Kastilien&lt;br /&gt;
* [[Berenguela von Kastilien|Berenguela]], dessen Schwester, 1217–1230 Königin von Kastilien&lt;br /&gt;
* [[Blanka von Kastilien]], deren Schwester, 1226–1236 und 1248–1242 Regentin [[Frankreich]]s&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand III. (Kastilien)|Ferdinand III. der Heilige]], Sohn Alfons’ IX. und Berenguelas, 1217–1252 König von Kastilien, 1230–1252 König von León&lt;br /&gt;
* [[Alfons X.|Alfons X. der Weise]], dessen Sohn, 1252–1284 König von Kastilien und León, 1257–1275 deutscher König&lt;br /&gt;
* [[Sancho IV. (Kastilien)|Sancho IV.]], dessen Sohn, 1284–1295 König von Kastilien und León&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand IV. (Kastilien)|Ferdinand IV.]], dessen Sohn, 1295–1312 König von Kastilien und León&lt;br /&gt;
* [[Alfons XI.]], dessen Sohn, 1312–1350 König von Kastilien und León&lt;br /&gt;
* [[Peter I. (Kastilien)|Peter I. der Grausame]], dessen Sohn, 1350–1369 König von Kastilien und León&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter I. wurde 1369 vertrieben, ihm folgte sein (illegitimer) Halbbruder [[Heinrich II. (Kastilien)|Heinrich II.]], der der Gründer des [[Haus Trastámara|Hauses Trastámara]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Fürstentum Orange]] ([[Chalon (Adelsgeschlecht)|Linie Chalon]]) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann I. (Orange)|Johann III. von Chalon-Arlay]] († 1418), Fürst von Orange (1393) durch Heirat mit der Erbtochter Marie des Baux&lt;br /&gt;
* [[Ludwig (Orange)|Ludwig]] genannt &#039;&#039;le Bon&#039;&#039; (‚der Gute‘) († 1463), deren Sohn, Fürst von Orange&lt;br /&gt;
* [[Guillaume de Chalon-Arlay|Wilhelm VII.]] († 1475), dessen Sohn, Fürst von Orange&lt;br /&gt;
* [[Jean IV. de Chalon-Arlay|Johann II. de Chalon]] († 1502), dessen Sohn, Fürst von Orange&lt;br /&gt;
* [[Philibert de Chalon]] († 1530), dessen Sohn, Fürst von Orange, letzter männlicher Abkömmling des Hauses Chalon-Arlay. Er adoptierte Renatus, den Sohn seiner Schwester Claudia, durch den alle Rechte an die ottonische Linie des [[Haus Nassau|Hauses Nassau]] gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burgundivrea, Haus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus Burgund-Ivrea| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Burgund)|Haus Burgundivrea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_von_Burgund&amp;diff=87235</id>
		<title>Heinrich von Burgund</title>
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		<updated>2025-06-12T10:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Henry, Count of Portugal.jpg|mini|200px|Heinrich von Burgund, Graf von Portugal]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heinrich von Burgund&#039;&#039;&#039; ({{ptS|Dom Henrique de Borgonha}} oder, wie in [[Portugal]] meist üblich, &#039;&#039;Conde Dom Henrique&#039;&#039;, * [[1069]] in [[Dijon]], [[Herzogtum Burgund]]; † [[1. November]] [[1112]] in [[Astorga]], [[Königreich León]]) war von 1093 bis zu seinem Tod erster [[Liste der Könige von Portugal|Graf von Portugal]] (historisch [[Portucale]]/Portucalia) und Stammvater des [[Haus Burgund (Portugal)|Hauses Burgund]], des ersten portugiesischen Königshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinrich wurde im französischen Dijon, der Residenzstadt Burgunds, als jüngster Sohn Heinrichs von Burgund (1035–1074) und damit Enkel des amtierenden [[Herzog von Burgund|Herzogs von Burgund]] [[Robert I. (Burgund)|Robert I.]] (1011–1076) geboren und war somit Abkömmling des französischen Königshauses der [[Kapetinger]]. Als jüngster Sohn hatte er kaum Aussichten auf den Herzogsthron. Er wurde daher zum [[Ritter]] und kam so an den Hof König [[Alfons VI. (Kastilien)|Alfons’ VI.]] von [[Königreich Kastilien|Kastilien]]. Dorthin bestanden bereits familiäre Verbindungen, denn Alfons VI. war mit einer Tante Heinrichs, der [[Konstanze von Burgund]], verheiratet. Um 1093 heiratete er [[Theresia von León]], die uneheliche Lieblingstochter Alfons’ VI. Als [[Mitgift]] erhielt er 1096 oder 1097 die wiedererrichtete Grafschaft Portucale bzw. Portucalia zuzüglich der Gebiete Nordportugals, die Alfons vor Kurzem von den [[Mauren]] erobert hatte, als erbliches [[Lehen]] im Rahmen der [[Reconquista]]. Heinrich nahm den Titel eines Grafen von Portucale/Portugal an. Er ließ das seit 1091 vakante [[Erzbistum Braga]] 1096 mit [[Geraldo de Moissac]] als Erzbischof besetzen. Als Alfons 1109 starb, nutzte Heinrich die Gelegenheit, die Grafschaft Portucale bzw. Portucalia zunehmend aus der Lehnsabhängigkeit Kastiliens zu lösen. Er leistete damit entscheidende Vorarbeit, dass sein Sohn und Nachfolger [[Alfons I. (Portugal)|Alfons I.]] schließlich 1139 die Unabhängigkeit Portugals von Kastilien erklären und sich selbst zum ersten König von Portugal ausrufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine Brüder waren [[Hugo I. (Burgund)|Hugo I.]] und [[Odo I. (Burgund)|Odo I. von Burgund]], sein Großonkel der Heilige [[Hugo von Cluny]]. Sein Cousin war [[Raimund von Burgund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Theresia von León]] hatte er folgende Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Afonso Henriques (* 1094; † 1108)&lt;br /&gt;
* Urraca Henriques (* 1095), sie heiratete 1120 Bermudo Peres de Trava&lt;br /&gt;
* Sancha Henriques (* 1097; † 1163), sie heiratete in erster Ehe Sancho Nunes de Celanova und in zweiter Ehe (ca. 1147) Ferdinand Mendes, Herr von Braganza&lt;br /&gt;
* Theresa Henriques (* 1098)&lt;br /&gt;
* Heinrich (Henrique) (* 1106; † 1110)&lt;br /&gt;
* [[Alfons I. (Portugal)|Alfons I.]] bzw. Alfonso Henriques (* 25. Juni 1109; † 6. Dezember 1185)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexMA|4|2075|2075|Heinrich von Burgund|Peter Feige}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://fmg.ac/Projects/MedLands/PORTUGAL.htm#_Toc290053567 | titel=Portugal, Kings | werk=Medievel Lands | hrsg=Foundation for Medieval Genealogy | sprache=EN | zugriff=2012-02-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039; [[Geschichte Portugals]], [[Zeittafel Portugal]], [[Portugal unter den Burgunderherrschern]], [[Hugo von Cluny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=—|NACHFOLGER=[[Alfons I. (Portugal)|Alfons I.]]|AMT=[[Liste der Könige von Portugal|Graf von Portugal]]|ZEIT=1093–1112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020826479|VIAF=233276603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinrich #Burgund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (Portugal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des älteren Hauses Burgund]]&amp;lt;!--Doppelkategorisierung als Angehöriger dieses Hauses und Begründer des folgenden Geschlechts--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Burgund (Portugal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1069]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1112]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinrich von Burgund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dom Henrique de Borgonha&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Graf von Portugal und Stammvater des Hauses Burgund&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1069&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dijon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1112&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Astorga]], Galicien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bistum_Greensburg&amp;diff=2250260</id>
		<title>Bistum Greensburg</title>
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		<updated>2025-06-09T14:44:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Römisch-katholisches Bistum&lt;br /&gt;
|Karte = Diocese of Greensburg map 1.jpg&lt;br /&gt;
|Kartengröße = 200px&lt;br /&gt;
|Karte Kirchenprovinz = Ecclesiastical Province of Philadelphia map 1.png&lt;br /&gt;
|Staat = [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
|Metropolitanbistum = [[Erzbistum Philadelphia]]&lt;br /&gt;
|Diözesanbischof = [[Larry Kulick]]&lt;br /&gt;
|Weihbischof =&lt;br /&gt;
|Emeritierter Diözesanbischof = &lt;br /&gt;
|Emeritierter Weihbischof =&lt;br /&gt;
|Generalvikar =&lt;br /&gt;
|Fläche = 8632&lt;br /&gt;
|Stand = 2021 / [[Annuario Pontificio|AP 2022]]&lt;br /&gt;
|Vikariate =&lt;br /&gt;
|Dekanate =&lt;br /&gt;
|Pfarreien = 78&lt;br /&gt;
|Einwohner = 666325&lt;br /&gt;
|Katholiken = 135100&lt;br /&gt;
|Diözesanpriester = 90&lt;br /&gt;
|Ordenspriester = 146&lt;br /&gt;
|Ständige Diakone = 14&lt;br /&gt;
|Ordensbrüder = 197&lt;br /&gt;
|Ordensschwestern = 194&lt;br /&gt;
|Ritus = [[Römischer Ritus]]&lt;br /&gt;
|Liturgiesprache = [[Englische Sprache|Englisch]]&lt;br /&gt;
|Kathedrale = Blessed Sacrament Cathedral&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.dioceseofgreensburg.org/Pages/default.aspx www.dioceseofgreensburg.org] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Bistum Greensburg&#039;&#039;&#039; ({{laS|Dioecesis Greensburgensis}}) ist eine in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] gelegene [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Diözese]] mit Sitz in [[Greensburg (Pennsylvania)|Greensburg]], [[Pennsylvania]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bistum Greensburg wurde am 10. März 1951 durch [[Papst]] [[Pius XII.]] mit der [[Apostolische Konstitution|Apostolischen Konstitution]] &#039;&#039;Ex supremi&#039;&#039; aus Gebietsabtretungen des [[Bistum Pittsburgh|Bistums Pittsburgh]] errichtet und dem [[Erzbistum Philadelphia]] als [[Suffragandiözese|Suffraganbistum]] unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pius XII: Const. Apost. &#039;&#039;Ex supremi&#039;&#039;, [[Acta Apostolicae Sedis|AAS]] 43 (1951), n. 12, S. 535ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territorium ==&lt;br /&gt;
Das Bistum Greensburg umfasst die im [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|Bundesstaat]] [[Pennsylvania]] gelegenen Gebiete [[Armstrong County (Pennsylvania)|Armstrong County]], [[Fayette County (Pennsylvania)|Fayette County]], [[Indiana County]] und [[Westmoreland County (Pennsylvania)|Westmoreland County]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedral of the Blessed Sacrament - Greensburg, Pennsylvania 01.jpg|miniatur|links|Blessed Sacrament Cathedral in Greensburg]]&lt;br /&gt;
== Bischöfe von Greensburg ==&lt;br /&gt;
* [[Hugh Louis Lamb]], 1951–1959&lt;br /&gt;
* [[William Graham Connare]], 1960–1987&lt;br /&gt;
* [[Anthony Gerard Bosco]], 1987–2004&lt;br /&gt;
* [[Lawrence Eugene Brandt]], 2004–2015&lt;br /&gt;
* [[Edward Malesic]], 2015–2020, dann [[Bischof]] von [[Bistum Cleveland|Cleveland]]&lt;br /&gt;
* [[Larry Kulick]], seit 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der römisch-katholischen Diözesen]]&lt;br /&gt;
* [[Römisch-katholische Kirche in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roman Catholic Diocese of Greensburg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dioceseofgreensburg.org/Pages/default.aspx Homepage des Bistums Greensburg] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Diözese|dgrpa}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Diözese|gree1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzdiözesen und Diözesen in den Vereinigten Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bistum Greensburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholisches Bistum (Vereinigte Staaten)|Greensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (Pennsylvania)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Westmoreland County, Pennsylvania)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Greensburg (Pennsylvania)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistumsgründung 1951|Greens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Metropolitanstadt_Mailand&amp;diff=151097</id>
		<title>Metropolitanstadt Mailand</title>
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		<updated>2025-06-09T07:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Provinz (Italien)&lt;br /&gt;
|BILD-WAPPEN=Provincia di Milano-Stemma.svg&lt;br /&gt;
|BILD-LAGE=Milano in Italy (2018).svg&lt;br /&gt;
|REGION=[[Lombardei]]&lt;br /&gt;
|HAUPTSTADT=[[Mailand]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=1575&lt;br /&gt;
|Provinz-ISO=IT-MI&lt;br /&gt;
|Region-ISO=IT-25&lt;br /&gt;
|GEMEINDEN=133&lt;br /&gt;
|KFZ=MI&lt;br /&gt;
|PRÄSIDENT=[[Giuseppe Sala (Politiker)|Giuseppe Sala]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Italienische Metropolitanstädte|Metropolitanbürgermeister]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEB=[https://www.cittametropolitana.mi.it/ cittametropolitana.mi.it]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Metropolitanstadt Mailand&#039;&#039;&#039; ({{itS|&#039;&#039;Città Metropolitana di Milano&#039;&#039;}}) ist eine [[Italienische Metropolitanstädte|Metropolitanstadt]] in der [[italien]]ischen [[Italienische Regionen|Region]] [[Lombardei]]. Verwaltungssitz der Metropolitanstadt ist die [[Italienische Gemeinden|Stadt]] [[Mailand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metropolitanstadt Mailand besteht seit dem 1. Januar 2015 als Rechtsnachfolgerin der [[Italienische Provinzen|Provinz]] Mailand ([[Italienische Sprache|italienisch]] &#039;&#039;Provincia di Milano&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Orte neben dem Verwaltungssitz Mailand sind [[Bollate]], [[Cinisello Balsamo]], [[Cologno Monzese]], [[Legnano]], [[Paderno Dugnano]], [[Rho (Lombardei)|Rho]], [[Rozzano]] und [[Sesto San Giovanni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Metropolitanstadt hat eine Fläche von 1.575 km². Sie umfasst 133 Gemeinden (Stand 1. Januar 2023) und {{EWZ|IT-25|IT-MI}} Einwohner (Stand {{EWD|IT-25}}). Mit der Gründung der [[Provinz Monza und Brianza]] im Jahr 2004 verlor die damalige Provinz Mailand 55 Gemeinden und ca. 850.000 Einwohner, im Dezember 2009 weitere fünf Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Größte Gemeinden ===&lt;br /&gt;
(Stand: 31. Dezember 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Gemeinde&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Mailand]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1.345.851&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sesto San Giovanni]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |81.608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cinisello Balsamo]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |75.078&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Legnano]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |60.262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rho (Lombardei)|Rho]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |50.434&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cologno Monzese]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |47.971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Paderno Dugnano]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |46.633&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rozzano]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |42.475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[San Giuliano Milanese]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |38.226&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Pioltello]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |36.912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bollate]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |36.392&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Segrate]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |35.037&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Corsico]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |35.032&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cernusco sul Naviglio]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |33.436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Abbiategrasso]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |32.585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[San Donato Milanese]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |32.492&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Parabiago]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |27.692&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Buccinasco]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |27.224&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Garbagnate Milanese]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |27.175&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bresso]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |26.263&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Lainate]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |25.708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cesano Boscone]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |23.792&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Magenta (Lombardei)|Magenta]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |23.654&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Peschiera Borromeo]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |23.397&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cornaredo (Lombardei)|Cornaredo]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |20.459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Senago]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |20.252&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Novate Milanese]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |20.083&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cusano Milanino]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |19.489&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Arese]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |19.346&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Trezzano sul Naviglio]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |18.762&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Melzo]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |18.506&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cormano]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |18.403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gorgonzola (Lombardei)|Gorgonzola]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |18.362&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Settimo Milanese]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |18.107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Cassano d’Adda]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |17.518&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nerviano]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |17.500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Melegnano]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |16.385&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bareggio]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |16.253&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Pieve Emanuele]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |15.615&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Friede von Konstanz|Frieden von Konstanz]] 1183 wurde Mailand zum Herzogtum, das auch die umliegende Gegend beherrschte. 1450 fiel Mailand an das Adelsgeschlecht der [[Sforza]]. Nach dem Sieg [[Karl V. (HRR)|Karls V.]] über Franz I. [[1525]] fiel Mailand an die spanischen [[Habsburg]]er. 1714 wurde im [[Frieden von Rastatt]] die Lombardei mit ihrer Hauptstadt Mailand dann den österreichischen Habsburgern zugesprochen. Diese untergliederten das [[Herzogtum Mailand]] 1786 in acht Provinzen, darunter die Provinz Mailand. Unter der [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] Herrschaft bestand in der [[Cisalpinische Republik|Cisalpinischen Republik]], in der [[Italienische Republik|Italienischen Republik]] und im [[Königreich Italien (1805–1814)|Königreich Italien]] zwischen 1797 und 1815 das nach dem Fluss [[Olona]] benannte &#039;&#039;[[Französische Départements in Mitteleuropa von 1792 bis 1814|Département Olona]]&#039;&#039;, das neben [[Pavia]] zeitweise auch [[Como]] und [[Varese]] umfasste. Im wiederum habsburgischen [[Königreich Lombardo-Venetien]] entstand 1816 die Provinz Mailand wieder. Nach der [[Annexion]] der Lombardei durch das [[Königreich Sardinien]]-Piemont ([[Risorgimento]]) wurde die Provinz Mailand auf der Grundlage eines Verwaltungsreformgesetzes vom 23. Oktober 1859 zu einer Gebietskörperschaft Sardinien-Piemonts und ab dem 17. März 1861 dann Italiens. Dabei wurde die Provinz Mailand um [[Abbiategrasso]], [[Magenta (Lombardei)|Magenta]] und [[Lodi (Lombardei)|Lodi]] vergrößert und umfasste somit knapp 3.000 km². Die ersten Provinzratswahlen erfolgten am 15. Januar 1860. Bis 1927 untergliederte sich die Provinz in die fünf Kreise &#039;&#039;(circondari)&#039;&#039; [[Kreis Mailand|Mailand]], [[Kreis Lodi|Lodi]], [[Kreis Monza|Monza]], [[Kreis Gallarate|Gallarate]] und [[Kreis Abbiategrasso|Abbiategrasso]] mit 39 Bezirken &#039;&#039;(mandamenti)&#039;&#039; und 498 Gemeinden. Nachdem 1923 die Bezirksebene entfallen war, wurden 1927 auch die Kreise abgeschafft und im Gegenzug etliche neue Provinzen gebildet. Im Zuge dieser Reform verlor die Provinz Mailand 37 Gemeinden an die neue [[Provinz Varese]]. 1992 wurde aus der Provinz Mailand die [[Provinz Lodi]] ausgegliedert, 2004 die [[Provinz Monza und Brianza]]. Im Jahr 2010 feierte die Provinz Mailand ihr 150-jähriges Bestehen als Selbstverwaltungsorgan. Am 1. Januar 2015 entstand aus der Provinz die Metropolitanstadt Mailand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Metropolitanstadt Mailand ist das wirtschaftlich bedeutendste Zentrum Italiens. Von den 200 größten Unternehmen des Landes haben mehr als die Hälfte hier ihren Sitz. Hier finden sich die meisten Verlage, Werbeagenturen, Marktforschungsinstitute und Handelsgesellschaften des Landes. 1910 wurde in Mailand der Automobilhersteller Alfa Romeo gegründet (heute Teil des Fiat-Konzerns). Ein weiteres weltbekanntes Unternehmen ist der Reifen- und Kabelhersteller Pirelli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Metropolitan city of Milan|Metropolitanstadt Mailand}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cittametropolitana.mi.it/ Offizielle Website der Metropolitanstadt Mailand] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste italienische Metropolitanstädte&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Provinzen der Region Lombardei&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden Metropolitanstadt Mailand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4473925-4|LCCN=n/79/97457|VIAF=147123366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metropolitanstadt Mailand| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienische Metropolitanstadt|Mailand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsgliederung (Lombardei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 2015|Mailand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Venier&amp;diff=687607</id>
		<title>Venier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Venier&amp;diff=687607"/>
		<updated>2025-06-04T13:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die italienische Hochadelsfamilie. Für weitere Personen namens Venier siehe [[Venier (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Venier famiglia stemma.png|mini|hochkant|Stammwappen der Venier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jacopo Tintoretto 037.jpg|mini|[[Sebastiano Venier]] (1496–1578), Doge von Venedig (von [[Jacopo Tintoretto|Tintoretto]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Venier&#039;&#039;&#039; (auch im Plural als &#039;&#039;Venieri&#039;&#039; oder weiblich als &#039;&#039;Veniera&#039;&#039; bezeichnet) sind eine venezianische [[Italienischer Adel#Patriziat und Nobilhòmini in Venedig|Patrizierfamilie]]. Sie spielte eine bedeutende Rolle in den venezianischen Kolonien und stellte drei Dogen [[Doge von Venedig|von Venedig]]. Die Familie wird daher zu jenen 16 Geschlechtern gezählt, die als die „neuen herzoglichen Häuser“ &#039;&#039;(case nuove ducali)&#039;&#039; bezeichnet werden (siehe &#039;&#039;[[Italienischer Adel#Patriziat und Nobilhòmini in Venedig|Patriziat von Venedig]]&#039;&#039;), obgleich sie diesen Rang nicht erblich, sondern nur in der jeweiligen Person des Wahlherzogs besaßen. 1857 wurde die Familie in den [[Österreichischer Adel|österreichischen Grafenstand]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie ist eine der ältesten der Stadt [[Venedig]]. Einer Überlieferung zufolge stammt die Familie ursprünglich aus [[Vicenza]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nobili86&amp;quot;&amp;gt;John Temple Leader: [https://books.google.it/books?id=55sBAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=it &#039;&#039;Libro dei nobili veneti ora per la prima volta messo in luce.&#039;&#039;] Florenz 1866, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bei alten italienischen Familien nicht selten anzutreffende (meist in der Renaissance entstandene) und auf die Antike zurückgreifende Abstammungslegende sieht in ihr Nachfahren der &#039;&#039;gens [[Aurelius|aurelia]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tassini&amp;quot;&amp;gt;[[Giuseppe Tassini]]: &#039;&#039;Curiosità Veneziane&#039;&#039; vol. 2, note integrative e revisione a cura di Marina Crivellari Bizio, Franco Filippi, Andrea Perego, Venezia, Filippi Editore [1863], 2009, ISBN 978-88-6495-063-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Venier treten jedoch spätestens im 11. Jahrhundert urkundlich in Erscheinung und gehörten zu den „neuen Familien“, den &#039;&#039;case nuove&#039;&#039;. Ihre Hauskirche war seit dem 11. Jahrhundert [[San Zan Degolà]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vierter Kreuzzug|Vierten Kreuzzug]] erhielten sie die Herrschaft über die griechischen Inseln [[Kythira]] und [[Paros]] und, zusammen mit den Geschlechtern derer von [[Martinengo]] und [[Lion (Adelsgeschlecht)|Lion]], die Burgen von [[Zemunik Donji]] in [[Dalmatien]] und [[Sanguinetto]] in Venetien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;treccani&amp;quot;&amp;gt;[https://www.treccani.it/enciclopedia/venier/ &#039;&#039;Venièr.&#039;&#039;] In: Treccani.it.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde [[Vinjerac]] (Italienisch: &#039;&#039;Castel Venier&#039;&#039;) in Dalmatien war seit 1409 als Eigentum der Familie urkundlich belegt und nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zweig der Familie zog nach [[Kreta]], welches unter der Herrschaft der [[Republik Venedig]] stand. Teile der Familie beteiligten sich am [[Aufstand der venezianischen Siedler auf Kreta (1363–1366)]], dessen Anführer Tito Venier wurde. Die meisten Venier in Venedig blieben jedoch treu und weiterhin im Dienste der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Republik Venedig im Jahr 1797 wurde im nachfolgenden [[Königreich Lombardo-Venetien]] der Adelsstand mit Allerhöchstem Beschluss durch den österreichischen Kaiser „bestätigt“ (allerdings hatte es in der Republik keinen Adelsstand, sondern ein [[Patriziat]] gegeben, dessen Angehörige [[Italienischer Adel#Patriziat und Nobilhòmini in Venedig|Nobilhòmini]] genannt wurden). Das Diplom des österreichischen Grafenstandes wurde am 13. Juni 1857 erteilt. Als eines von 64 gräflichen Geschlechtern hatte die Familie einen erblichen Sitz im [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhaus]], dem Oberhaus des [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Venier-Wappen Sm.png|mini|hochkant|Stammwappen der Grafen von Venier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] ist fünfmal von Rot und Silber geteilt. Auf dem gekrönten [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-silbernen [[Helmdecke]]n eine gold gestickte [[Dogenmütze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Venier stellten drei [[Doge von Venedig|Dogen von Venedig]]:&lt;br /&gt;
* [[Antonio Venier]] († 1400)&lt;br /&gt;
* [[Francesco Venier]] (1489–1556)&lt;br /&gt;
* [[Sebastiano Venier]] (1496–1578)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie 18 [[Verfassung der Republik Venedig#Die Prokuratoren|Prokuratoren]] und eine Reihe von Admirälen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lorenzo Venier (1510–1550) war Dichter, ebenso wie sein Sohn:&lt;br /&gt;
** Maffio Venier (1550–1586) war [[Erzbistum Korfu, Zakynthos und Kefalonia|Erzbischof von Korfu, Zakynthos und Kefalonia]] (1583–86) und betätigte sich als Dichter&lt;br /&gt;
* [[Nurbanu|Cecilia Venier-Baffo]] (1525–1583), Tochter eines Gouverneurs von Paros, wurde zur Geliebten des Sultans [[Selim II.]] und als Mutter des späteren Sultans [[Murad III.]] unter ihrem osmanischen Namen &#039;&#039;Nurbanu&#039;&#039; zur [[Valide Sultan]] (Sultansmutter) und damit zu einer der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
* [[Girolamo Venier]] (1707–1779), Komponist und Prokurator von San Marco&lt;br /&gt;
* Lydia Venieri (* 1962), moderne Künstlerin, stammt aus der griechischen Linie der Familie&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.venieri.com/ &#039;&#039;Lydia Venieri. Byronic Codex, April 11, 2022&#039;&#039;], abgerufen am 16. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Left transept of Santi Giovanni e Paolo (Venice) - Tomb of Doge Antonio Venier († 1400), attributed to the brothers Dalle Massegne.jpg|Grabmal des Dogen [[Antonio Venier]] († 1400)&lt;br /&gt;
Datei:Tiziano, Portrait of Doge Francesco Venier Oil on canvas, Thyssen-Bornemisza Collection.jpg|Doge [[Francesco Venier]] (1489–1556), von [[Tizian]]&lt;br /&gt;
File:Andrea vicentino, ritratto del doge sebastiano venier, 1577.JPG|[[Sebastiano Venier]] (1496–1578) im Dogenornat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitztümer ==&lt;br /&gt;
Die Familie besaß in Venedig und der weiteren Region mehrere Besitztümer, darunter der [[Palazzo Venier dei Leoni]], der [[Palazzo Venier Manfrin]] und der [[Palazzo Venier Contarini]] in Venedig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche von [[San Zan Degolà]] in Venedig reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Der Bau wurde durch eine Stiftung der Familie gefördert, die in der Nähe einen Palast hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nobili86&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--&amp;quot;...fecero assieme ai loro vicini la chiesa di S. Giovanni decolato ...&amp;quot;--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tassini&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Palazzo Venier Contarini (Venice).jpg|Palazzo Venier Contarini&lt;br /&gt;
File:Palazzo Venier dei Leoni a Dorsoduro Venezia 2.jpg|[[Palazzo Venier dei Leoni]] (heute [[Peggy Guggenheim Collection]])&lt;br /&gt;
File:Palazzo Priuli Venier Manfrin Venezia.jpg|Palazzo Priuli Venier Manfrin&lt;br /&gt;
Casa Venier.jpg|Haus des Sebastiano Venier&lt;br /&gt;
File:Venezia Castello Palazzetti Venier.jpg|Die &#039;&#039;Palazzetti Venier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* F. Heyer von Rosenfeld: &#039;&#039;[[J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch]], IV. Band, 3. Abteilung; Der Adel des Königreichs Dalmatien.&#039;&#039; Nürnberg 1878, S. 86, Tafel 52.&lt;br /&gt;
* G. von Csergheö: &#039;&#039;J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch, IV. Band, 15. Abteilung, 1. Teil; Der Adel von Ungarn samt den Nebenländern der St.Stephanskrone.&#039;&#039; Nürnberg 1893, S. 709, Tafel 485.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Venier|Venier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129379174|VIAF=6009722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venier| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venezianisches Patriziergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht (Hochadel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Substitut&amp;diff=398976</id>
		<title>Substitut</title>
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		<updated>2025-06-03T15:39:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Substitut&#039;&#039;&#039; (von lat. &#039;&#039;substituere&#039;&#039;, ‚ersetzen‘) steht für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein [[Surrogat]]&lt;br /&gt;
* [[Substitut (Warenhandel)]], eine Berufsbezeichnung &lt;br /&gt;
* [[Substitut (Heiliger Stuhl)]], Leitender Mitarbeiter im Staatssekretariat des Heiligen Stuhls&lt;br /&gt;
* in der Ökonomie, siehe [[Substitutionsgut]]&lt;br /&gt;
* sprachlicher Ersatz, siehe [[Pronominalisierung]]&lt;br /&gt;
* in der Musik: z.&amp;amp;nbsp;B. ein Chorsänger, der meist gegen Bezahlung für ein Konzert-Projekt in einem fremden Chor einspringt und aushilft.&lt;br /&gt;
* eine [[private Krankenversicherung]] in Deutschland, die ganz oder teilweise den im gesetzlichen Sozialversicherungssystem vorgesehenen Kranken- oder Pflegeversicherungsschutz ersetzen kann (substitutive Krankenversicherung)&lt;br /&gt;
* im Schweizer Recht einen [[Rechtsreferendar]], der das für die Zulassung zur Anwaltsprüfung notwendige praktische Jahr in einer Anwaltskanzlei absolviert; Synonyme für Substitut sind in diesem Zusammenhang Praktikant oder Junior Associate.&lt;br /&gt;
* ein [[Amtsvertreter|Amts-]] oder [[Stellvertreter]]; [[Beigesetzter]], [[Nachgeordneter]] im Amt, auch s. v. w. [[Nacherbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Substitution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ansegisel&amp;diff=311034</id>
		<title>Ansegisel</title>
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		<updated>2025-05-27T14:55:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Arnulfinger Ansegisel. Zu den weiteren Namensträgern siehe [[Ansegis (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ansegisel&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Ansegisal, Ansegise, Anchise, Ansguise&#039;&#039;, * um 610; † nach 657, aber vor 679) war der Ururgroßvater [[Karl der Große|Karls des Großen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Hlawitschka]]: &#039;&#039;Ansegisel&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&#039;&#039; Band 1, Artemis &amp;amp; Winkler, München/Zürich 1980, Sp. 678.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war ein Sohn des [[Bischof]]s [[Arnulf von Metz]] und der [[Doda von Metz]]. Ansegisel heiratete [[Begga]], die Tochter des [[Austrien|austrischen]] [[Hausmeier]]s [[Pippin der Ältere|Pippin des Älteren]], und führte damit Macht und Reichtum seiner Familie, der [[Arnulfinger]], und der Familie seiner Frau, der [[Pippiniden]], zusammen, nachdem die Bündnisse der beiden Gruppen den [[Merowinger|merowingischen]] Königen in der Vergangenheit bereits erhebliche Probleme und Nachteile eingebracht hatten. Ansegisel wird um 662 mit dem Titel eines &#039;&#039;domesticus&#039;&#039; erwähnt. Er wurde vor 679 von seinen Feinden erschlagen. Seine Grabstätte ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
* Ansegisel und Begga hatten einen Sohn, [[Pippin der Mittlere|Pippin den Mittleren]], der die Machtübernahme faktisch zu Ende führte, bevor sie von dessen Enkel, [[Pippin der Jüngere|Pippin dem Jüngeren]], mit dem Königstitel auch nach außen dokumentiert wurde. Nach [[Karl Martell]], dem Enkel von Ansegisel und Begga, wird die Familie dann [[Karolinger]] genannt.&lt;br /&gt;
* Vermutlich [[Chrodechild (Gattin Theuderichs III.)|Chrodechild]]&lt;br /&gt;
* Eventuell [[Grimo]], Erzbischof von [[Rouen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Vogel: &#039;&#039;Ansegisel: Geschichte einer Genealogie.&#039;&#039; In: Christian Vogel u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &#039;&#039;Frankenreich – Testamente – Landesgeschichte: Festschrift für Brigitte Kasten zum 65. Geburtstag&#039;&#039; (= &#039;&#039;Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte.&#039;&#039; Bd. 53). [[Kommission für Saarländische Landesgeschichte|Kommission für Saarländische Landesgeschichte e.V.]], Saarbrücken 2020, ISBN 978-3-939150-14-5, S. 33–50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie/karolinger_arnulfinger/ansegisel_vor_679.html ansegisel_+_vor_679] in &#039;&#039;genealogie-mittelalter.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137805616|VIAF=85986817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Arnulfinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 7. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 7. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Begga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ansegisel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ansegisal; Ansegise; Anchise; Ansguise&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Arnulfinger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 610&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 657 und 679&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schloss_Bad_Homburg&amp;diff=325772</id>
		<title>Schloss Bad Homburg</title>
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		<updated>2025-05-24T21:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss HG.jpg|mini|Das Schloss Bad Homburg mit dem [[Weißer Turm (Bad Homburg)|Weißen Turm]] (2002)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of Schloss Bad Homburg (view from the south).jpg|mini|Das Schloss Bad Homburg von Süden aus der Luft gesehen]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Homburg&#039;&#039;&#039; in [[Bad Homburg vor der Höhe]] war ab 1622 die Residenz der [[Graf#Landgraf|Landgrafen]] von [[Hessen-Homburg]] und nach 1866 Sommerresidenz der [[Preußen|preußischen]] Könige und deutschen Kaiser. Das Schloss ist heute der Hauptsitz der [[Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen]] und ist als Museumsschloss für die Öffentlichkeit zugänglich.&lt;br /&gt;
Das historische Gebäude dient außerdem als Spielstätte der [[Bad Homburger Schlosskonzerte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Schloss hat die Gestalt eines Rechtecks –&amp;amp;nbsp;mit einer runden Ecke zum Schlosspark&amp;amp;nbsp;– bei einer Seitenlänge von 120 Metern (von Ost nach West) und 100 Metern (von Süd nach Nord). Der Gesamtbau ist seit der Zeit des [[Barock]] in zwei Innenhöfe unterteilt: den unteren (begrenzt durch die Schlosskirche, den Uhrturm-, Hirschgang-, den Englischen Flügel und den überdachten ehemaligen Durchgang zur lutherischen Schlosskirche) und den oberen Hof (begrenzt durch Archiv-, Königs-, Hirschgang- und Bibliotheksflügel). Der obere Hof ist als nach Westen offene Terrasse angelegt und ermöglicht damit den Ausblick auf [[Taunus]] und Schlosspark. Er wird vom [[Weißer Turm (Bad Homburg)|Weißen Turm]], einem freistehenden [[Bergfried]] überragt, der im dritten Viertel des 14. Jahrhunderts erbaut wurde und heute das Wahrzeichen Bad Homburgs ist. Seine Gesamthöhe beträgt 48,11&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Valentin Wagner Homburg 1633.jpg|mini|[[Valentin Wagner]]: Ansicht Homburgs von Norden 1633]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luthmer II-070-Homburg Schloss Grundriss.jpg|mini|Heutiger Grundriss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burgbau um 1180 ===&lt;br /&gt;
Das erste Bauwerk auf dem Bergrücken, auf dem sich das heutige Bad Homburger Schloss befindet, war ein hölzerner Turmbau, der anhand von &amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;C-Datierungen in die Zeit der Ersterwähnung von [[Ortwin von Hohenberch]] (auch: Wortwin von Hohenberch; als Schreibweise sind beide Fassungen überliefert) um 1180 eingeordnet werden kann. Dieses Bauwerk brannte nach kurzer Nutzungszeit ab oder wurde abgerissen und durch ein größeres Gebäude in Fachwerktechnik ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.giessener-anzeiger.de/voba/artikel1861354.html | wayback=20070927213910 | text=Gießener Anzeiger (28. November 2005): „Ein Brunnen für die Turmburg Wortwins“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hatte rund 100 Jahre Bestand, bis es ebenfalls abbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinerner Ausbau im 14. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Seit dem 13. Jahrhundert wurde die Burg durch die [[Brendel von Homburg|Brendels]] und andere Rittergeschlechter als Dienstmannen der [[Herren von Eppstein]] verwaltet und bewohnt. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde die alte hölzerne Anlage durch eine in Stein erbaute [[Burg]] ersetzt. Aus dieser Zeit stammt der runde [[Bergfried]], der heutige „Weiße Turm“. Am Anfang des 16. Jahrhunderts gelangte die Burg in den Besitz der Landgrafen von Hessen, die hier aber zunächst baulich wenig aktiv wurden. Bis nach dem Dreißigjährigen Krieg behielt die Burg im Wesentlichen ihre mittelalterliche Struktur und Aussehen. Die Ringmauer begrenzte ein Areal, das heute durch den oberen Hof markiert wird. Ihm war ein trockener Graben vorgelagert, und an Stelle des heutigen unteren Hofes erstreckte sich eine Vorburg und Burgmannensiedlung mit einer Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlossbau ab 1680 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Bad-Homburg-Oberes-Tor-JR-G6-1807-2007-08-06.jpg|mini|Oberes Tor (um 1683) mit Reiterstatue Friedrichs II.]]&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich plante Landgraf [[Friedrich II. (Hessen-Homburg)|Friedrich II.]] seit 1677 den Umbau der alten Burg zu einem zeitgemäßen Schloss und die Anlage eines anschließenden [[Barockgarten|barocken Gartens]] auf der Ostseite.&amp;lt;ref&amp;gt;Wetter 2022, S. 79. Bei Wetter auch weitere Angaben zur Bauabfolge dieser Jahre im Detail.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wasserkunst im Garten wird ab 1678 in den Quellen genannt. Am 14. Mai 1680 wurde der Grundstein für den Umbau zum Schloss gelegt. Die Entwürfe stammten von [[Paul Andrich]] und sahen die Neugestaltung des bisherigen Burghofes und die Anlage eines zweiten, vorgelagerten Hofes auf der Eingangsseite vor. Bis 1685 waren die Arbeiten weitgehend abgeschlossen und Landgraf und Landgräfin konnten ihre neuen Wohnräume an der Nordostecke des oberen Hofes beziehen. Von dort hatten sie einen direkten Blick auf den neu angelegten geometrischen Garten. Der obere Hof wurde allerdings nur teilweise mit einer Randbebauungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Geldmangels wurde dem Schloss im 18. Jahrhundert wenig bauliche Sorgfalt zuteil. Gigantische Umbaupläne, etwa von [[Louis Remy de la Fosse]], blieben unausgeführt. Einzig die Einrichtung des so genannten „Spiegelkabinetts“ – ein Hochzeitsgeschenk der Homburger Schreinerzunft anlässlich der Vermählung des Landgrafen [[Friedrich III. (Hessen-Homburg)|Friedrich III.]] mit Christiane Charlotte von [[Nassau-Ottweiler]] im Jahre 1728 – sei an dieser Stelle erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau unter Friedrich VI. ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-hg-hof001 b.jpg|mini|Innenhof des Schlosses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bad Homburg - Englischer Flügel -Speisesaal.jpg|mini|Englischer Flügel – Speisesaal]]&lt;br /&gt;
1818 heiratete [[Erbprinz]] Friedrich, der nachmalige Landgraf [[Friedrich VI. (Hessen-Homburg)|Friedrich VI.]] die [[Elisabeth von Großbritannien, Irland und Hannover|Prinzessin Elisabeth von Großbritannien und Irland]]. Die „englische Landgräfin“ brachte eine stattliche [[Mitgift]] in die Ehe ein. Schon bald nach Friedrichs Regierungsantritt (1820) ging man an den Umbau des Schlosses. Unter der Bauleitung von [[Georg Moller]] wurde in rund 20 Jahren das Schloss zu einem standesgemäßen Wohnsitz im Stil des deutschen [[Klassizismus]] ausgebaut. In fast reinem Spätklassizismus präsentiert sich das Ensemble des „Englischen Flügels“ in dem Elisabeth und Friedrich VI. wohnen wollten. Gegen 1820 hatte sich das Paar im Uhrturmflügel eingerichtet. Der Tod des Landgrafen 1829 hätte dieser Absicht eigentlich ein Ende setzen müssen. Trotzdem wurde das Vorhaben zu Ende geführt und Elisabeth richtete sich ein „Wohnappartement“ ein. Von besonderer Ausdruckskraft ist der Speisesaal mit Wandmalereien im „pompeijanischen Stil“. Auch moderne Hygiene hielt mit einem [[Toilette#Geschichte|Wasserklosett]] (absolut neuzeit-ökologisch mit Regenwasserzisterne) Einzug. Die als englische Prinzessin geborene Elizabeth lebte hier bis zu ihrem Tod 1840. Ihre Wohneinrichtung vermittelt einen Eindruck von Elizabeths vielen künstlerischen Interessen sowie dem aristokratischen Leben im 19. Jahrhundert. Dieser Flügel des Schlosses war seit 1965 wegen Baufälligkeit geschlossen, wurde aber 1995 anlässlich des 225. Geburtstags der „englischen Landgräfin“ wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserliche Sommerresidenz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bad Homburg vor der Höhe neoromanische Halle Doppelkapitelle romanisch.jpg|mini|Neoromanische Halle]]&lt;br /&gt;
Der letzte Homburger Landgraf, [[Ferdinand (Hessen-Homburg)|Ferdinand]], starb kinderlos am 24. März 1866; die Landgrafschaft Hessen-Homburg kam per Erbvertrag an das [[Großherzogtum Hessen]].&lt;br /&gt;
Großherzog [[Ludwig III. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig III.]] stand im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] auf der Seite der Verlierer und musste danach Hessen-Homburg an den Sieger [[Preußen]] abtreten.&lt;br /&gt;
Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] hielt sich einige Male hier auf, ebenso sein Sohn und kurzzeitiger Nachfolger [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]] mit Gattin [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Victoria]]. Sein Enkel [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] hatte eine besondere Vorliebe für das Homburger Schloss; er und seine Familie nutzten es gern als [[Sommerresidenz]]. Zahlreiche Umbaumaßnahmen und Neugestaltungen unter Wahrung der historischen Bausubstanz wurden durch den kaiserlichen Hofarchitekten [[Louis Jacobi]] vorgenommen: Einbau von Bädern und Wasserklosetts, Verlegung elektrischer Leitungen, Telefonzimmer und Zusammenlegung mehrerer Räume. 1901 wurde die so genannte „Romanische Halle“ an den Bibliotheksflügel angebaut, für deren Terrassenunterbau sechs Doppelkapitelle aus der [[Säkularisation|säkularisierten]] [[Abtei Brauweiler]] dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Propson-Hauck |url=https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/bad-homburg-ort47554/hoehlengaenge-unterm-schlosshof-11364442.html |titel=Höhlengänge unterm Schlosshof |werk=Frankfurter Rundschau |datum=2012-11-21 |abruf=2021-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuratorium-schloss.de/romanische-halle/ |text=https://www.kuratorium-schloss.de%2Fromanische-halle Romanische Halle |wayback=20160418021320}}, Kuratorium Schloss Bad Homburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Monarchie im Jahre 1918 kam das Schloss 1927 unter die Verwaltung der [[Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg#Geschichte|Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten]] des Staates Preußen, ihre Rechtsnachfolgerin, die [[Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen]] hat in dem Schloss seit 1951&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patricia Fedler |Titel=Anfänge der staatlichen Kulturpolitik in Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg 1945–1955 |Verlag=Historische Kommission für Nassau |Ort=Wiesbaden |Datum=1993 |Sprache=de |Reihe=Dissertation 1990 |HrsgReihe=Universität Giessen |ISBN=3-922244-92-0 |Seiten=240}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ihren Verwaltungssitz. Als Museumsschloss sind die historischen Innenräume im Rahmen von Führungen zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen gravierender statischer Probleme musste der Königsflügel, der Trakt mit der Wohnung der letzten deutschen Kaiserfamilie, im Februar 2011 geschlossen werden, um grundlegende Sanierungsarbeiten durchführen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;fr-online.de: [https://www.fr.de/rhein-main/cdu-org26591/koenigsfluegel-gefahr-11403536.html Der Königsflügel in Gefahr].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;faz.net: [https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/schaeden-schlimmer-als-gedacht-einsturzgefahr-im-bad-homburger-schloss-1595029.html &#039;&#039;Einsturzgefahr im Bad Homburger Schloss.&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2017 konnten einige der Räume nach der Behebung der statischen Schäden besichtigt werden. Dabei wurden Fortschritte bei der Renovierung von Gemälden und Möbeln aufgezeigt, deren Kosten zum Teil durch Sponsoren übernommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Noch nicht komplett saniert&#039;&#039; in [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 1. Juni 2017, Seite 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. September 2021 kann der Königsflügel wieder besichtigt werden. Rund zehn Millionen Euro hat das Land Hessen für die Renovierung des Schlosses bereitgestellt, für die Restaurierung des Inneren weitere 1,1 Millionen Euro. Während der Restauration nutzte die Schlösserverwaltung die Gelegenheit, um die Ausstattung aufzuarbeiten und neu zu arrangieren. Als Vorbild nahm man sich das Ende der Monarchie, denn das Schloss hat die Besonderheit, dass das deutsche Kaiserpaar hier seine letzte Residenz hatte, bevor der Kaiser abdankte und ins Exil ging. Wie die Räume von Kaiser und Kaiserin damals aussahen, wurde anhand historischer Inventarlisten und anderer Quellen rekonstruiert. Das Mobiliar wurde um Originale ergänzt, die bisher in anderen Schlössern, in Büros der Verwaltung der Schlösser und Gärten oder auch im [[Haus Doorn]] standen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Kronleuchter mit elektrischem Licht&#039;&#039; in FAZ vom 31. August 2021 2017, Seite 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Elemente der Schlossanlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bad Homburg - Schlosskirche.jpg|mini|Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
Die Schlosskirche ist in einen Flügel des Schlosses integriert und als Hallenkirche gebaut. Nach ihrer Einweihung im Jahre 1697 war die Schlosskirche bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts zugleich die evangelisch-lutherische Stadtkirche. Mit dem Bau der [[Erlöserkirche (Bad Homburg)|Erlöserkirche]] im Jahre 1908 wurde die Schlosskirche entwidmet, geriet in Vergessenheit und verfiel. Erst 1982 formierte sich eine Bürgerinitiative, die die Wiederherstellung der Kirche vorantrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur [http://www.bad-homburg-tourismus.de/entdecken/freizeit_kirchen.htm Schlosskirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kircheninneren dominieren die zweigeschossigen Emporen, die mit biblischen Motiven geschmückt sind. Über dem Chorraum stellt ein Gemälde von [[Carl Joseph Begas]] (1794–1854) Jesus Christus dar, der den Untergang Jerusalems prophezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gruft ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Homburg vor der Höhe, Schloss, Gruft, Landgraf Friedrich I.JPG|mini|Gruft, Sarg von Landgraf Friedrich I.]]&lt;br /&gt;
In den Gewölben der Schlosskirche unter dem Chorraum befindet sich die Familiengruft der Landgrafen. Mit der Beisetzung des letzten Hessen-Homburgischen Landgrafen [[Ferdinand (Hessen-Homburg)|Ferdinand]] füllte sich der letzte freie Platz der Grabkammer. Es befinden sich 77 Särge in der Gruft. Die Abdeckung des Grufteinganges ist eine Bronzeplatte, die von dem Künstler [[Horst Hoheisel]] geschaffen wurde. Auf dieser Platte befindet sich der Beginn des Gedichtes &#039;&#039;[[Patmos (Hölderlin)|Patmos]]&#039;&#039; von [[Friedrich Hölderlin]] aus dem Jahre 1803.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur [http://www.musik-im-schloss.de/schlosskirche.html Schlosskirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Historische Bürgy-Orgel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Bad Homburg - Schlosskirche mit Orgel.jpg|mini|Schlosskirche mit Orgel]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der Sanierung wurde auch die [[Orgel]] rekonstruiert, die im Jahre 1787 von dem Orgelbauer [[Johann Conrad Bürgy]] (Homburg) erbaut worden war, und von der nur noch der [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] erhalten war. Sie dient heute als eines der Instrumente des internationalen Orgel-Festivals „Fugato“ in Bad Homburg. Das Instrument wurde originalgetreu wiederhergestellt, einschließlich der historischen Windanlage, deren sechs Keil-Blasebälge durch [[Kalkant]]en bedient werden. Das rein mechanische [[Windlade#Schleiflade|Schleifladen]]-Instrument hat 38 Register auf drei Manualen und Pedal. Bemerkenswert ist das Echowerk, dessen Windladen und Pfeifen im unteren Teil des Orgelgehäuses untergebracht sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur [https://www.castle-concerts.org/buergy-orgel.html Bürgy-Orgel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;I Echo&#039;&#039;&#039; C–e&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Flaute || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Salicional &#039;&#039;B/D&#039;&#039;|| 2′/4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Quint || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Octav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Basson/Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &#039;&#039;Tremulant&#039;&#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;II Hauptwerk&#039;&#039;&#039; C–e&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Groß Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Klein Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Viola di Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Flaute minor || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Quinta || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Superoctav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Hohlflaut || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Spielflaut || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Cimpal II || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Cornet VI &#039;&#039;D&#039;&#039; || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Mixtur VI || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;III Oberwerk&#039;&#039;&#039; C–e&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Flaut major || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Flaut travers &#039;&#039;D&#039;&#039; || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Hohlflaut || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Quint || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Octav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 28. || Spitzflöt || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. || Mixtur III || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. || Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. || Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &#039;&#039;Tremulant&#039;&#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &#039;&#039;&#039;Pedal&#039;&#039;&#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32. || Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 33. || Sub Bass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 34. || Octav Bass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35. || Quinta || 6′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 36. || Superoctav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 37. || Mixtur IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 38. || Posaunen Bass || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&#039;&#039; Manual-[[Schiebekoppel]] III/I, Pedalkoppel Hauptwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marstall ===&lt;br /&gt;
Von 1679 bis 1686 erbaut diente der in westliche Richtung vorgeschobene Flügelbau ursprünglich als [[Ballhaus]]. Im 19. Jh. wurde das Gebäude als [[Marstall]] umgenutzt, um den gewachsenen Fuhrpark mit Pferden und Kutschen der Landgrafen (und später auch der preußischen Könige) besser zu beherbergen. Auch die Stallbediensteten bewohnten zeitweise einen Teil des Marstalls. Das Gebäude schließt in rechtem Winkel westlich an die Schlosskirche an. Heute begrenzt es den unteren Schlossparkplatz in südliche Richtung. Der Bau wird hauptsächlich von der Verwaltung als Abstellfläche genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barocke Torportale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad-homburg-schloss-eingang-005.jpg|mini|hochkant|Unteres Tor mit Architrav]]&lt;br /&gt;
In dem eher nüchternen, so gar nicht in die Barockzeit passenden Bau bilden zwei Portale eine Ausnahme. Beim unteren Torportal tragen zwei Pfeiler ein [[Architrav]], versehen mit den Wappen Friedrichs II. und seiner beiden Gattinnen Gräfin Margarethe Brahe und Louise Elisabeth von Kurland. Zwei römische Krieger flankieren die Torwache und darüber steht die Statue eines Herkules bedeckt mit einem [[Löwenfell]]. Beim oberen Tor stehen über den Säulen rechts und links die Figuren des Mars und der Minerva und dann „ein wahrhaft barocker Gedanke“, wie der Kunsthistoriker [[Fried Lübbecke]] urteilt&amp;lt;ref&amp;gt;Fried Lübbecke: &#039;&#039;Kleines Vaterland. Homburg vor der Höhe.&#039;&#039; Kramer, Frankfurt am Main 1956, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; – aus einer Nische sprengt auf seinem Pferd in voller Rüstung der Landgraf, von Kriegsemblemen umgeben, heraus, unter ihm zwei nackte Gefangene. Es handelt sich um eine Arbeit von [[Juncker (Bildhauerfamilie)|Zacharias Juncker d. J.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosspark ===&lt;br /&gt;
[[Datei:White Tower Bad Homburg Germany.JPG|mini|Ostteil des Schlossparks mit Libanon-Zeder]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlosspark Bad Homburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Garten wird 1441 im Zusammenhang mit der Burg erwähnt. Im 17. Jahrhundert wurde zeitgleich mit dem Umbau des Schlosses ab 1679 ein regelmäßiger Garten angelegt. Der Hofgärtner [[Johann Adam Wittmann]] gestaltete den Garten ab 1770 in einen [[Landschaftspark]] nach englischem Vorbild um. Im 19. Jahrhundert wurde der Garten mit exotischen Gehölzen bepflanzt und die Wegeführung vereinfacht. Aus dieser Zeit stammen auch die berühmten [[Libanonzeder]]n, die Landgräfin Elisabeth um 1820 aus den englischen [[Royal Botanic Gardens (Kew)|Kew Gardens]] bezogen hatte. Ab 1866 verwaltete die preußische Hofgartendirektion den Garten und ließ ab 1870 auch wieder regelmäßige Pflanzungen (Teppichbeete) anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Binding]]: &#039;&#039;Beobachtungen und Grabungen im Schloss Bad Homburg vor der Höhe im Jahre 1962.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde zu Bad Homburg vor der Höhe.&#039;&#039; Heft 32. Bad Homburg vor der Höhe 1974, {{DNB|750872691}}.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Kurth: &#039;&#039;Vielleicht ist er Kaiser Barbarossa begegnet. (W)Ortwin von Hohenberch und seine Burg.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Jahrbuch Hochtaunuskreis 2006.&#039;&#039; Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2005, {{ISSN|0943-2108}}, S. 94–98.&lt;br /&gt;
* Friedrich Lotz: &#039;&#039;Geschichte der Stadt Bad Homburg vor der Höhe.&#039;&#039; 2 Bände:&lt;br /&gt;
** Band 1: &#039;&#039;Begegnung mit Urkunden.&#039;&#039; Kramer, Frankfurt 1964, {{DNB|457025492}}.&amp;lt;!--Seitenangaben ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Band 2: &#039;&#039;Die Landgrafenzeit.&#039;&#039; Kramer, Frankfurt 1972, ISBN 3-7829-0133-9.&amp;lt;!--Seitenangaben ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fried Lübbecke: &#039;&#039;Kleines Vaterland Homburg vor der Höhe.&#039;&#039; 4. Auflage. Kramer, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-7829-0574-9, S. 54 ff.&lt;br /&gt;
* Bernd Modrow, Claudia Gröschel: &#039;&#039;Fürstliches Vergnügen. 400 Jahre Gartenkultur in Hessen.&#039;&#039; Schnell + Steiner, Regensburg 2002, ISBN 3-7954-1487-3.&lt;br /&gt;
* Iris Reepen, Claudia Göschel: &#039;&#039;Landgräfin Elisabeth, ihre Wohnung in Schloss Homburg und ihre Gärten.&#039;&#039; Verlag Ausbildung und Wissen, Bad Homburg 1998, ISBN 3-7954-1346-X.&lt;br /&gt;
* [[Staatliche Schlösser und Gärten Hessen]] (Hrsg.): &#039;&#039;Der Königsflügel von Schloß Bad Homburg.&#039;&#039; Nünnerich-Asmus, Oppenheim 2021, ISBN 978-3-96176-175-3.&lt;br /&gt;
* Staatliche Schlösser und Gärten Hessen (Hrsg.): &#039;&#039;Schloss und Schlosspark Bad Homburg.&#039;&#039; Regensburg 2020, ISBN 978-3-7954-3690-2.&lt;br /&gt;
* Nils Wetter: &#039;&#039;Die Friedrichsburg in Bad Homburg vor der Höhe: Die Entwicklung eines neuzeitlichen Schlosses.&#039;&#039; Otto-Friedrich-Universität, Bamberg 2022 ([https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/56531 Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Bad Homburg vor der Höhe|Schloss Bad Homburg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloesser-hessen.de/de/schloss-bad-homburg &#039;&#039;Schloss und Schlosspark Bad Homburg&#039;&#039;]. In: [[Staatliche Schlösser und Gärten Hessen|Schloesser-Hessen.de]]&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-homburg.de/de/erleben/entdecken/schloss &#039;&#039;Schloss Bad Homburg&#039;&#039;]. In: [[Bad Homburg vor der Höhe|Bad-Homburg.de]]&lt;br /&gt;
* [https://museen-in-hessen.de/de/museen/schloss_homburg &#039;&#039;Schloss Bad Homburg&#039;&#039;]. In: [[Museumsverband Hessen|Museen-in-Hessen.de]]&lt;br /&gt;
* [https://lbih.hessen.de/was-wir-tun/planen-und-bauen/kunst-und-kulturbauten/schloss-bad-homburg-vor-der-hoehe &#039;&#039;Schloss Bad Homburg&#039;&#039;]. In: [[Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen|LBIH. Hessen.de]]&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=8328|titel=Schloss und Schlossgarten Bad Homburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Hochtaunuskreis}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/13/39/N |EW=8/36/36/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4436919-0|LCCN=sh2002005750|VIAF=236990366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Hochtaunuskreis|Bad Homburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Bad Homburg, Schlosskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatliche Schlösser und Gärten Hessen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geometer&amp;diff=24580</id>
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		<updated>2025-05-21T15:07:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Geometer&#039;&#039;&#039; bezeichnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Experte im Vermessungswesen; siehe [[Geodät]]&lt;br /&gt;
* Mathematiker, der sich mit [[Geometrie]] beschäftigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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		<updated>2025-05-21T13:58:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;FV&#039;&#039;&#039; steht für:&lt;br /&gt;
* Faktor V des Blutgerinnungssystems, siehe [[Proaccelerin]]&lt;br /&gt;
* [[Fernverkehr]]&lt;br /&gt;
* [[Fahrdienstvorschrift]], Regelwerk für die Durchführung des Bahnbetriebes bei öffentlichen Eisenbahnen&lt;br /&gt;
* Foamyviren, siehe [[Spumaviren]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Freight Village&#039;&#039;, englisch für [[Güterverkehrszentrum]]&lt;br /&gt;
* [[Fußballverein]]&lt;br /&gt;
* [[Pulkovo Airlines]] (IATA-Code), russische Fluggesellschaft&lt;br /&gt;
* den „Freien Verkauf“, bsplsw. im Theater, siehe [[Eintrittsgeld]]&lt;br /&gt;
* [[Festverbindung]] in der Telekommunikationstechnik&lt;br /&gt;
* [[Simbabwe]] (ICAO-Code)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;FV&#039;&#039;&#039; als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen:&lt;br /&gt;
* Großbritannien: [[Lincoln (Lincolnshire)|Lincoln]]&lt;br /&gt;
* Niederlande: Mofas und Mopeds&lt;br /&gt;
* Norwegen: [[Hamar]] in der Provinz Innlandet&lt;br /&gt;
* Österreich: [[Finanzverwaltung (Österreich)|Finanzverwaltung]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fv&#039;&#039;&#039; steht für:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Fragment variable&#039;&#039;, den variablen Bereich eines [[Antikörper]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[F5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|FV]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Rabeneck&amp;diff=2900546</id>
		<title>Johannes Rabeneck</title>
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		<updated>2025-05-21T13:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Grab Karl Rabeneck.jpg|thumb|Das Grab von Johannes Rabeneck in der Grabanlage des Jesuitenordens auf dem [[Südfriedhof (Frankfurt am Main)]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johannes Baptist Rabeneck&#039;&#039;&#039; (* [[29. Juli]] [[1874]] in [[Paderborn]]; † [[10. Juli]] [[1960]] in [[Pullach]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Geistlicher, [[Jesuit]] und [[Dogmatik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johannes Rabeneck trat nach dem Abitur in den Jesuitenorden ein und lehrte von 1909 bis 1910 und von 1912 bis 1919 [[Fundamentaltheologie]] und Dogmatik an der Jesuiten-Hochschule in [[Valkenburg aan de Geul|Valkenburg]]. Von 1922 bis 1924 wirkte er als Professor für [[Biblische Theologie]] an der [[Päpstliche Universität Gregoriana|Päpstlichen Universität Gregoriana]] in Rom und anschließend bis 1936 und von 1942 bis 1942 erneut als Professor für Dogmatik in Valkenburg. Nachdem die dortige Ordenshochschule nach dem deutschen Einmarsch in die Niederlande im Juli 1942 von der [[Gestapo]] aufgelöst worden war, wechselte Rabeneck als Professor für Dogmatik und Biblische Theologie an die 1925 gegründete [[Hochschule für Philosophie München|Philosophische Hochschule Berchmannskolleg]] in Pullach, wo er bis 1948 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1934 war Johannes Rabeneck von Papst [[Pius XI.]] beauftragt worden, zusammen mit seinem Ordensbruder [[Franz Hürth]] für das [[Dikasterium für die Glaubenslehre|Heilige Offizium]] eine Stellungnahme zur nationalsozialistischen Ideologie vorzubereiten. Bereits nach einem halben Jahr hatten die beiden Jesuiten „– im Wesentlichen aus [[Hitler]]s ‚[[Mein Kampf]]‘ – ein Verzeichnis der Hauptirrtümer des [[Nationalismus]], [[Rassismus]] und [[Totalitarismus]] zusammengestellt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Brechenmacher]]: &#039;&#039;Der Vatikan und die Juden. Geschichte einer unheiligen Beziehung.&#039;&#039; München 2005, ISBN 3-406-52903-8, S. 180.f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;De [[Thomas von Aquin|Ludovici de Molina]] studiorum philosophiae curriculo&#039;&#039; in: Archivum Historicum Societas Jesu VI, 1937&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Thomas von Aquin|S. Thomae de Aquino]] de generatione verbi et processione spiritus sancti ex libro IV Summae contra Gentiles&#039;&#039;, Aschendorff, Münster 1937 (Hrsg.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Einführung in die Evangelien durch Darlegung ihrer Gliederung&#039;&#039;, Aschendorff, Münster 1941&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis des dreipersönlichen Gottes&#039;&#039;, Herder, Freiburg 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]], Siebente Ausgabe, Berlin 1950, Sp. 1607&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schatz]]: &#039;&#039;Geschichte der deutschen Jesuiten (1814-1983)&#039;&#039;, Bd. 5: Glossar, Biogramme, Gesamtregister, Münster 2013, S. 319.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127952373}}&lt;br /&gt;
* [[Hubert Wolf (Theologe)|Hubert Wolf]]: [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2005_1.pdf &#039;&#039;Pius XI. und die „Zeitirrtümer“. Die Initiativen der römischen Inquisition gegen Rassismus und Nationalismus&#039;&#039;.] In: [[Hans-Peter Schwarz (Historiker)|Hans-Peter Schwarz]], [[Karl Dietrich Bracher]], [[Horst Möller]]: (Hrsg.): [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]], 53. Jahrgang, Heft 1/05, S. 1–43 (PDF, 6,9&amp;amp;nbsp;MB, Aufsatz zur Entstehung der Enzyklika unter Beteiligung Johannes Rabenecks, S. 13 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127952373|LCCN=n85206083|VIAF=161565945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rabeneck, Johannes Baptist}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Päpstliche Universität Gregoriana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Paderborn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rabeneck, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rabeneck, Johannes Baptist&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher und Dogmatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paderborn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pullach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Topic_(Nachrichtenblatt)&amp;diff=2363372</id>
		<title>Topic (Nachrichtenblatt)</title>
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		<updated>2025-05-15T14:57:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Topic&#039;&#039;&#039; ist ein monatlich erscheinendes, deutschsprachiges Informationsblatt mit [[Christlicher Fundamentalismus|christlich-fundamentalistischer]] Tendenz. Es ist [[Prämillenarismus|prämillenarstisch]] und endzeitlich&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Wäckerlig: [https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/23611 &#039;&#039;Vernetzte Islamfeindlichkeit.&#039;&#039;] In: &#039;&#039;Religionswissenschaft&#039;&#039;, Band 16, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Topic November 2012: [https://christliche-hauskreisgemeinde.homepage.t-online.de/Buch_Tipp/Biblische_Zeitschriften/TOPIC__biblische_Information/TOPIC_November_2012.pdf Bibel-Prophezeiungen belegen Endzeit], abgerufen am 13. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Topic&#039;&#039; wurde 1980 von [[Klaus Gerth (Unternehmer)|Klaus Gerth]] gegründet und redaktionell geleitet. In den ersten zehn Jahren erreichte die Zeitschrift eine Auflage von monatlich ca. 10.000 Stück und konnte namhafte Abonnenten wie [[Axel Springer]] für sich interessieren. 1993 wurde die Zeitschrift von [[Ulrich Skambraks]] übernommen und weitergeführt. Nach eigenen Angaben möchte die Publikation gläubigen und [[bibeltreue]]n [[Christ]]en Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Schwerpunkte bilden dabei die Bereiche Politik, Religion, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Zeitgeschehen, [[Kreationismus]] und [[Christian Science|Christliche Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die laufenden achtseitigen, monatlich erscheinenden Ausgaben, können nur über ein Abonnement bezogen werden. Weiterhin ist eine Archiv-CD-ROM erhältlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Nationalbibliothek: [http://d-nb.info/023368055 Topic: Informationen und Meinungen zum Zeitgeschehen aus biblischer Sicht / Hrsg.: Ulrich Skambraks].&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise können einzelne Artikel über die Christliche Hauskreisgemeinde eingesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://christliche-hauskreisgemeinde.homepage.t-online.de/Buch_Tipp/Biblische_Zeitschriften/TOPIC__biblische_Information/topic__biblische_information.html Christliche Hausgemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die [[Freie Theologische Hochschule Gießen]] bezeichnete den Stil der Berichterstattung von &#039;&#039;Topic&#039;&#039; nach einer kritischen Berichterstattung über die Hochschule als „Desinformation von rechts“.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Betanien Nachrichten&#039;&#039; (23. Februar 2005): {{Webarchiv|url=http://www.betanien.de/verlag/newsletter/newsletter.php?id=34 |wayback=20090516035301 |text=Newsletter Nr. 34 |archiv-bot=2019-05-18 23:52:01 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 25. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|023368055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelikales Medium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Zeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Monatszeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vicus&amp;diff=110101</id>
		<title>Vicus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vicus&amp;diff=110101"/>
		<updated>2025-05-12T18:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Vici|Zum deutschen Schauspieler, Musiker, Autor und Theaterregisseur siehe [[Ludo Vici]]. Zum italienischen Architekten siehe [[Andrea Busiri Vici]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Iulicum Model.jpg|mini|Schematisierte Darstellung des vicus [[iuliacum]] im 1.–3. Jh. n.&amp;amp;nbsp;Chr. Umzeichnung nach Tholen (1975)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CIL XIII 008695.jpg|mini|Römischer Mahlstein, der zur Markierung einer Vicus-Grenze diente und mit der Inschrift &#039;&#039;Fines Vici&#039;&#039; („Grenze des Vicus“) versehen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|8695|R=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;vicus&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Plural &#039;&#039;vici&#039;&#039;) war eine Siedlung mit kleinstädtischem Charakter in den nördlichen Provinzen des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]]. Der wirtschaftliche Schwerpunkt solcher Siedlungen lag in gewerblicher [[Produktion]], [[Handwerk]], [[Handel]] und [[Dienstleistung]]en. Die Bezeichnung war unabhängig von der Siedlungsgröße; je nach Funktion reichte ihre Größe von einer kleinen Straßensiedlung bis zur Ausdehnung zeitgenössischer Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlich lässt sich der Begriff vicus auf den [[Indogermanische Sprachen|urindogermanischen]] Ausdruck &#039;&#039;*weyḱ-&#039;&#039; zurückführen, der in seiner Grundbedeutung wohl für &#039;&#039;Dorf&#039;&#039; steht. Schlägt man &#039;&#039;vicus&#039;&#039; im Wörterbuch nach, werden häufig die Übersetzungen Hof, (Land-)Flecken, Stadtteil oder Gasse angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Fetz, Christine Meyer-Freuler, Jasmin Gerig: &#039;&#039;Der Vicus Sursee. Eine römische Kleinstadt zwischen Mittelland und Alpen&#039;&#039;. Verlag Surseer Schriften, Sursee 2003, ISBN 3-9520856-5-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; So muss das Wort eine Bezeichnung für Stadtteile Roms gewesen sein und mit der Ausdehnung des römischen Territoriums wurde es zur Bezeichnung eines außerhalb der Stadt liegenden Stadtteils, also einer kleinen [[Satellitenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschung definiert einen &#039;&#039;vicus&#039;&#039; weder sprachlich noch juristisch, sie stützt sich vielmehr auf eine Abgrenzung von anderen, bekannten Siedlungsformen. So wird häufig als &#039;&#039;vicus&#039;&#039; bezeichnet, was weder eindeutig &#039;&#039;[[municipium]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Colonia (Rom)|Colonia]]&#039;&#039; noch &#039;&#039;[[villa rustica]]&#039;&#039; ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard A. Greiner: &#039;&#039;Die Kastellvici am vorderen Limes - Wohnen am Rand des Imperiums.&#039;&#039; In: [[Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg]] (Hrsg.): &#039;&#039;Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau&#039;&#039;. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1945-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sehr offene Definition wird ergänzt durch die Zuordnung nach bestimmten Charakteristika wie etwa bauplanerische Struktur, öffentliche Gebäude oder Funktion.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römische &#039;&#039;vici&#039;&#039; besaßen keine eigene Verwaltung, keinen Rechtsstatus und waren der Gebietskörperschaft einer &#039;&#039;[[civitas]]&#039;&#039; zugeordnet. Manche &#039;&#039;vici&#039;&#039; erreichten aber selbst den Status eines civitas-Hauptortes (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Nida (römische Stadt)|Nida-Heddernheim]] oder [[Pforzheim]]). Nicht alle verfügten über öffentliche Bauwerke, wie [[Thermen]] oder [[Tempel]]. Einige Standorte der &#039;&#039;vici&#039;&#039; konnten anhand der &#039;&#039;[[Tabula Peutingeriana|tabula peutingeriana]]&#039;&#039; und des &#039;&#039;[[Itinerarium Antonini|itinerarium antonini]]&#039;&#039; geortet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Isidor von Sevilla]] bezeichnete &#039;&#039;vici&#039;&#039; als Ansiedlungen, „die nicht durch den Rang einer Stadtgemeinde ausgezeichnet sind, sondern von einem gewöhnlichen Zusammenschluss von Menschen bewohnt werden und wegen ihrer Winzigkeit größeren Gemeinwesen zugeordnet sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tilmann Bechert]]: &#039;&#039;Germania Inferior. Eine Provinz an der Nordgrenze des Römischen Reiches&#039;&#039;. Zabern, Mainz 2007, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &#039;&#039;vicus&#039;&#039; kann auch ein Stadtteil/Viertel in einem größeren Ort bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|VIII A,2|2090|2094|Vicus|Albert William van Buren}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Vici&#039;&#039; in Gallien ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung der &#039;&#039;vici&#039;&#039; in den [[Gallien|gallischen Provinzen]] erfolgte auf der Grundlage der dort entwickelten [[Oppida-Kultur]], die in der vorrömischen [[Spätlatènezeit]] den gesamten keltischen Siedlungsraum von Böhmen über Süddeutschland bis an die Kanalküste umfasste. Hier konnten die Römer auf eine entwickelte Infrastruktur von Ortschaften zurückgreifen, die zum einen verkehrsgeographisch in ein Netz aus Handels- und Austauschbeziehungen eingebunden waren, zum anderen bereits eine marktorientierte Produktion und gewerbliche Differenzierung der Bewohner aufwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Hupka: &#039;&#039;Die römischen Siedlungsfunde, gewerblichen Reste und Straßenbefunde in Mönchengladbach-Mülfort.&#039;&#039; Dissertation. Universität zu Köln, Köln 2015, S. 1 f. [http://kups.ub.uni-koeln.de/6310/ (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auffallend an der Ausstattung der dann als &#039;&#039;vici&#039;&#039; weitergenutzten Orte in Gallien &#039;&#039;(agglomérations secondaires)&#039;&#039; sind hinzugekommene szenische [[Theater der römischen Antike|Theaterbauten]], zu denen des Öfteren Tempelanlagen gehören.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Lobüscher: &#039;&#039;Tempel- und Theaterbau in den Tres Galliae und den germanischen Provinzen. Ausgewählte Aspekte.&#039;&#039; Rahden/Westfalen 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele hierfür sind die &#039;&#039;vici&#039;&#039; in [[Alise-Sainte-Reine]], [[Mandeure]] und [[Dalheim (Luxemburg)|Dalheim]]/Luxemburg.&lt;br /&gt;
Mit der Etablierung der &#039;&#039;vici&#039;&#039; ging zumeist die Aufgabe von Stammeszentren und befestigten Höhensiedlungen oder deren Umwandlung zu religiös-kultischen Plätzen einher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Vici&#039;&#039; in Niedergermanien ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der römischen vici in Niedergermanien}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aquincumi polgárváros (rekonstruált ház) 2013-ban.JPG|mini|Streifenhaus aus der Lagervorstadt des Legionslagers [[Aquincum]] (2.–3. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in den Nachbarprovinzen liegen viele vici Niedergermaniens an verkehrsgünstigen Stellen wie Flussübergängen, Straßengabelungen oder -kreuzungen.&lt;br /&gt;
Forschungsgeschichtlich wurde der Großteil der bekannten Siedlungen zunächst im Zuge der Untersuchung der römischen Militärlager und den Kolonien entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der [[Mittelgebirgsschwelle]] vorgelagerten Lösszone dominieren in Niedergermanien karge eiszeitlich geprägte Sandböden. Im Unterschied zu den Bewohnern der fruchtbaren Lösszone lag der Schwerpunkt der hiesigen Ökonomie auf Vieh- und Weidewirtschaft. In der römischen Kaiserzeit existierten hier einheimisch-teilromanisierte Siedlungen mit [[Wohnstallhaus|Wohnstallhäusern]] in Holzbauweise und mit einem deutlich eisenzeitlichen Charakter, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Weeze]]-Vorselaer, [[Alpen (Niederrhein)|Alpen]] oder [[Mehrum (Voerde)|Mehrum]]. Diese weidewirtschaftlich orientierten Siedlungsstrukturen waren in der Regel an das Wegenetz ausgerichtet. Sie sind vergleichbar mit kaiserzeitlichen Siedlungen in den [[Niederlande]]n. [[Streifenhaus (römisch)|Streifenhausähnliche]] Hausgrundrisse von Fachwerkgebäuden deuten auf eine Übernahme römischer Provinzarchitektur hin. In der Fachliteratur wird der Begriff &#039;&#039;vicus&#039;&#039; für diese ländlich geprägten Siedlungen meist vermieden und ansatzweise durch den Ausdruck &#039;&#039;rural centres&#039;&#039; ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hupka 2015, S. 2 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Vici&#039;&#039; in Obergermanien und Raetien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastell Rainau-Buch.svg|mini|Kastell und &#039;&#039;vicus&#039;&#039; von [[Kastell Buch|Rainau-Buch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Thermenviertel Osterburken.svg|mini|Das „Bäderviertel“ am [[Kastell Osterburken]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Römische Provinz|Provinzen]] [[Raetien]] und [[Obergermanien]], dort insbesondere auf dem Gebiet der &#039;&#039;Agri decumates&#039;&#039;, bildeten sich &#039;&#039;vici&#039;&#039; überwiegend in unmittelbarer Nähe von [[Römische Militärlager|Kastellen]].&amp;lt;ref&amp;gt;C. S. Sommer: &#039;&#039;Kastellvicus und Kastell.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Fundberichte Baden-Württemberg.&#039;&#039; 13, 1988, S.&amp;amp;nbsp;457–707.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Aussehen dieser &#039;&#039;vici&#039;&#039; unterschied sich trotz grundsätzlich ähnlicher Gründungskonzeptionen von Ort zu Ort. Wie die Bebauungspläne der &#039;&#039;vici&#039;&#039; am [[Kastell Buch]] oder am [[Kastell Weißenburg]] zeigen, wurden zunächst ungefähr gleich große längliche Grundstücke, die mit ihrer Schmalseite an die Straßenzüge stießen, abgesteckt. Anschließend wurden in der Regel Streifenhäuser aus Fachwerk auf diesen Grundstücken errichtet. Sie bildeten den Kern der Siedlungen. Zumeist waren die Giebelseiten der länglich-rechteckigen Bauten zur Straße hin orientiert. Vor den Bauten erstreckten sich längs zur Straße hin vielfach überdachte [[Kolonnade]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greiner 84&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Albert Greiner: &#039;&#039;Der Kastellvicus von Rainau-Buch: Siedlungsgeschichte und Korrektur der dendrochronologischen Daten.&#039;&#039; In: [[Ludwig Wamser]], [[Bernd Steidl]]: &#039;&#039;Neue Forschungen zur römischen Besiedlung zwischen Oberrhein und Enns&#039;&#039;. Greiner, Remshalden-Grunbach 2002, ISBN 3-935383-09-6, S.&amp;amp;nbsp;84.&amp;lt;/ref&amp;gt; In späteren Ausbaustufen konnten &#039;&#039;vici&#039;&#039; auch sehr regionale und individuelle Formen annehmen. So wurde am [[Kastell Jagsthausen]] schon früh die Streifenhausbebauung zugunsten städtisch geprägter Steinbauten aufgegeben. Teilweise, wie in Weißenburg, wurde auch die ältere Parzellierung zugunsten größerer Wohnraumeinheiten verändert. Neuere Forschungen am [[Kastell Theilenhofen]] weisen auf einen städtisch geprägten Ausbau dieses &#039;&#039;vicus&#039;&#039; hin. So könnten hier ein Forum, eine Basilika und ein szenisches Theater gestanden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carsten Mischka]], Jürgen Obmann, [[Peter Henrich]]: &#039;&#039;Forum, Basilika und ein szenisches Theater am raetischen Limes?&#039;&#039; In: &#039;&#039;Der Limes. Nachrichtenblatt der Deutschen Limeskommission.&#039;&#039; 4, 2010/Heft 1, S.&amp;amp;nbsp;10–13; Carsten Mischka, Peter Henrich: &#039;&#039;Forum oder Campus? Theater und Platzanlage in Theilenhofen.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Der Limes. Nachrichtenblatt der Deutschen Limeskommission.&#039;&#039; 2, 2012/Heft 2, S.&amp;amp;nbsp;4–7 ({{Webarchiv|url=http://www.deutsche-limeskommission.de/fileadmin/dlk/images/dlk/pdfs/Der_Limes_02_2012.pdf |wayback=20160309225539 |text=online-pdf |archiv-bot=2023-02-06 00:54:32 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[Mansio]] wie in Buch, am [[Kastell Eining]] oder am [[Kastell Pfünz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Mischka: &#039;&#039;Die neu entdeckte Mansio in der Außensiedlung des Kastells Pfünz.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Der Limes.&#039;&#039; Heft 1. 5.&amp;amp;nbsp;Jahrgang 2011. Nachrichtenblatt der Deutschen Limeskommission, München 2011, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörten offenbar ebenso zu einem &#039;&#039;vicus&#039;&#039;, wie das Militärbad, das wahrscheinlich auch von der zivilen Bevölkerung besucht werden konnten. In [[Kastell Osterburken|Osterburken]] fand sich gar ein größeres „Bäderviertel“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Planck: &#039;&#039;Die Römer in Baden-Württemberg. Römerstätten und Museen von Aalen bis Zwiefalten.&#039;&#039; Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1555-3, S.&amp;amp;nbsp;246.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gab es Amphitheater wie am [[Kastell Dambach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Ulbert, Thomas Fischer: &#039;&#039;Der Limes in Bayern&#039;&#039;. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0351-2, S.&amp;amp;nbsp;65.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder am [[Kastell Künzing]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Schmotz]]: &#039;&#039;Das hölzerne Amphitheater von Künzing, Landkreis Deggendorf. Kenntnisstand und erste Rekonstruktionsansätze nach Abschluss der Geländearbeiten im Jahr 2004.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Vorträge des 24. Niederbayerischen Archäologentages.&#039;&#039; Leidorf, Rhaden 2006, ISBN 3-89646-235-0, S.&amp;amp;nbsp;95–118.&amp;lt;/ref&amp;gt; und religiöse Bereiche wie das wohl hauptsächlich vom Militär besuchte &#039;&#039;[[Jupiter Dolichenus|Jupiter-Dolichenus]]&#039;&#039;-Heiligtum in Pfünz&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Hörig, [[Elmar Schwertheim]]: &#039;&#039;Corpus cultus Iovis Dolicheni (CCID).&#039;&#039; Brill, Leiden 1987, ISBN 90-04-07665-4, S.&amp;amp;nbsp;305.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das von der Bevölkerung gegen allerlei körperliche Beschwerden und Leiden aufgesuchte Quellheiligtum in Dambach.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Czysz: &#039;&#039;Ein römisches Quellheiligtum beim Kastell Dambach.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Der Limes.&#039;&#039; 3. Jahrgang, Heft 1, Deutsche Limeskommission, Bad Homburg 2009, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einigen &#039;&#039;vici&#039;&#039; gab es Standorte für Spezialverbände der Römischen Armee, die [[Benefiziarier]]. Am [[Kastell Obernburg]] wurde eine repräsentative, stadthausähnliche Station mit angeschlossenem Weihebezirk ergraben,&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Steidl: &#039;&#039;Die statio der beneficiarii consularis in Obernburg a. Main – Abschließende Ausgrabungen an der Gebäudefront.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Das archäologische Jahr in Bayern 2007.&#039;&#039; Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2156-5, S.&amp;amp;nbsp;84–86; Bernd Steidl: &#039;&#039;Welterbe Limes: Roms Grenze am Main.&#039;&#039; Logo, Obernburg am Main 2008, ISBN 978-3-939462-06-4, S.&amp;amp;nbsp;109–112, 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am Kastell Osterburken kam ein Weihebezirk mit einem hölzernen Tempel und [[Nymphäum]] zu Tage. An vielen &#039;&#039;vici&#039;&#039; sind Handwerkerviertel belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abzug der Truppe lässt sich an bestimmten Garnisonsorten auch ein starker Rückgang der Besiedlung feststellen. Insbesondere wenn ein &#039;&#039;vicus&#039;&#039; keine Zeit hatte, sich richtig zu entwickeln oder wenn – wie am [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] – Grenzzonen geräumt wurden. Es bestehen jedoch Hinweise darauf, dass zumindest bei einigen &#039;&#039;vici&#039;&#039; mehr oder minder große Teilbereiche auch nach dem gewaltsamen [[Limesfall]] von 259/260 n.&amp;amp;nbsp;Chr. erneut genutzt wurden. So fanden sich im &#039;&#039;vicus&#039;&#039; des Kastells Buch über einer nachlimeszeitlichen Planierschicht deutliche Spuren für Metallverarbeitung, einfache Holzbebauung, Brunnenanlagen, spätrömische Münzen sowie ein spätrömisches Glasfragment.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Albert Greiner: &#039;&#039;Der Kastellvicus von Rainau-Buch: Siedlungsgeschichte und Korrektur der dendrochronologischen Daten.&#039;&#039; In: Ludwig Wamser, Bernd Steidl: &#039;&#039;Neue Forschungen zur römischen Besiedlung zwischen Oberrhein und Enns&#039;&#039;. Greiner, Remshalden-Grunbach 2002, ISBN 3-935383-09-6, S.&amp;amp;nbsp;85, 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Vici&#039;&#039; in Noricum ==&lt;br /&gt;
Bei den Kastellen entlang des [[Noricum|norischen]] Limes, der der Donau folgte, befanden sich folgende Vici:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://mospace.umsystem.edu/xmlui/bitstream/handle/10355/4142/research.pdf?sequence=3|titel=THE MILITARY VICI OF NORICUM|titelerg=|autor=SHANNON ROGERS FLYNT|hrsg=|werk=mospace.umsystem.edu|seiten=|datum= |zugriff=2021-02-18|sprache=|format=|kommentar=Dissertation an der [[University of Missouri-Columbia]]|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Boiodurum]] ([[Passau]])&lt;br /&gt;
* [[Boiotro]] ([[Passau]])&lt;br /&gt;
* [[Stanacum]] ([[Engelhartszell|Oberranna]])&lt;br /&gt;
* [[Ioviacum]] ([[Schlögen]])&lt;br /&gt;
* [[Lentia (Noricum)|Lentia]] ([[Linz]])&lt;br /&gt;
* [[Lauriacum]] ([[Lorch (Oberösterreich)|Lorch]])&lt;br /&gt;
* [[Legionslager Albing|Albing]]&lt;br /&gt;
* [[ad Iuvense]] ([[Wallsee]])&lt;br /&gt;
* [[Locus Felicis]] ([[Mauer an der Url|Mauer]])&lt;br /&gt;
* [[Arelape]] ([[Pöchlarn]])&lt;br /&gt;
* [[Favianis]] ([[Mautern an der Donau|Mautern]])&lt;br /&gt;
* [[Augustianis]] ([[Traismauer]])&lt;br /&gt;
* [[Asturis]] ([[Zwentendorf an der Donau|Zwentendorf]])&lt;br /&gt;
* [[Comagena]] ([[Tulln]])&lt;br /&gt;
* [[Cannabiaca]] ([[Zeiselmauer]])&lt;br /&gt;
Weitere Vici waren [[Flavia Solva]] ([[Leibnitz]]), [[Gleisdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.meinbezirk.at/weiz/c-lokales/gleisdorf-fast-waere-der-zug-durchs-wellenbad-gerollt_a2973474|titel=Gleisdorf: Fast wäre der Zug durch‘s Wellenbad gerollt - Weiz|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=meinbezirk.at|seiten=|datum= |zugriff=2021-02-18|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Kalsdorf bei Graz|Kalsdorf]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://antike.uni-graz.at/de/forschen/projekte/abgeschlossene-projekte/grabungen-und-surveys/kalsdorf-bei-graz/die-struktur-des-roemischen-vicus/|titel=Die Struktur des römischen Vicus - Institut für Antike|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=antike.uni-graz.at|seiten=|datum= |zugriff=2021-02-18|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Seggauberg|Frauenberg]], [[Lassenberg (Gemeinde Wettmannstätten)|Lassenberg]], [[Gleichenberg]], am [[Saazkogel]] ([[Paldau]]), in [[Södingberg]], am [[Kugelstein]], in [[Poedicum]] ([[Bruck an der Mur|Bruck]]), [[Rattenberg (Gemeinde Fohnsdorf)|Rattenberg]], am [[Michlhallberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://austriaca.at/0xc1aa5576%200x001230d8.pdf|titel=Geographische Verteilung der vici mit Münzfunden in der Steiermark|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=austriaca.at|seiten=|datum= |zugriff=2021-02-18|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[St. Michael am Zollfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Krmnicek |Titel=Numismatische Oberflächenfunde aus dem Vicus und Tempelbezirk bei St. Michael am Zollfeld |Sammelwerk=Rudolfinum. Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten |Datum=2003 |Seiten=137–144 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/Rudolfinum_2003_0137-0144.pdf}} |KBytes=2370 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Vici&#039;&#039; in den Niederlanden und in Belgien ==&lt;br /&gt;
Aus der Maas-Schelde-Demer Region sind römische &#039;&#039;vici&#039;&#039; mit gemauerten Steinfundamenten bekannt. Hier ist, wie in Gallien, eine Entwicklung von einheimisch geprägten Siedlungen der frühen Kaiserzeit hin zu provinzialrömischen Siedlungsstrukturen erkennbar, die aber nicht flächendeckend ist. Ab der mittleren Kaiserzeit kommt es zu einem Steinausbau der Siedlungen nach römischer Bauweise. Diese Entwicklung vollzog sich regional unterschiedlich. Neben kulturellen Aspekten ist hier auch die Verfügbarkeit von Steinmaterial relevant. Während in den nördlichen Niederlanden Stein als Baumaterial kaum verfügbar ist, konnte in der Maas-Schelde-Demer-Region auf Tournaier Kalkstein und kleineren lokalen Sandsteinvorkommen zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nördlichen Niederlanden und Nordbelgien sind, ähnlich wie am Niederrhein, einheimisch-romanisierte Siedlungen mit ländlichem Charakter verbreitet. In diesen Orten dominieren in der frühen Kaiserzeit Hausgrundrisse in einheimischer Bautechnik. Sie bestehen aus langrechteckigen mehrschiffigen Wohnstallhäusern ohne Bezüge zur römischen Architektur. Wie das Beispiel der Siedlung von [[Hoogeloon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Willem J. H. Verwers, L. I. Kooistra: &#039;&#039;Native House Plans from the Roman Period in Boxtel and Oosterhout.&#039;&#039; Berichten ROB 40, 1990, S. 251–284.&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt, wurde die einheimische Bauweise nach dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert teilweise Stein- bzw. Fachwerkausbau nach römischer Bauweise ersetzt, wobei jedoch der größte Teil der Siedlung in traditioneller Holzbauweise verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Vici&#039;&#039; in Pannonien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Legionslager Brigetio - Übersicht.png|mini|Der städtische &#039;&#039;vicus&#039;&#039; am [[Legionslager Brigetio]] und die [[Brigetio (Municipium)|Zivilstadt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vicus Százhalombatta-Dunafüred-Mansio.png|mini|Typisches Bauwerk in einem &#039;&#039;vicus&#039;&#039;: eine &#039;&#039;[[mansio]]&#039;&#039; (Rast- und Umspannstation). Hier im Vicus des [[Kastell Matrica|Kastells Matrica]], Ungarn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;vici&#039;&#039; in Pannonien ähnelten in ihrem konzeptionellen Aufbau jenen in Noricum, Raetien und Obergermanien, nur waren sie vielfach in späteren Ausbauphasen luxuriöser und hochwertiger ausgestattet, zeugten wesentlich deutlicher vom Reichtum der oberen Bevölkerungsschichten. Am [[Kastell Klosterneuburg]] konnten sich die Menschen wohl trotzdem lediglich eines bescheideneren Wohlstands erfreuen und am Legionslager [[Vindobona]] fanden sich in dessen &#039;&#039;[[canabae]]&#039;&#039; Reste der auch für kleine Garnisonsorte typischen Streifenhausbebauung in Holz- oder Fachwerktechnik mit weiß verputzten Wänden und einfacher Bemalung. Zur „Grundausstattung“ der unmittelbar an den Militärstandorten errichteten Siedlungen gehörten auch hier die &#039;&#039;mansionis&#039;&#039; und Militärbäder. Ein Votivaltar aus dem Lagerdorf des [[Kastell Matrica|Kastells Matrica]] bezeugt, dass hier &#039;&#039;cives Romani&#039;&#039; (römische Bürger) nicht nur ein ihnen unterstelltes Gebiet &#039;&#039;(territorii Matricensium)&#039;&#039; verwalteten, sondern Institutionen geschaffen hatten, die nach munizipalem Vorbild arbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;András Mócsy: &#039;&#039;Pannonien und das römische Heer. Ausgewählte Aufsätze.&#039;&#039; Steiner, Stuttgart 1992, ISBN 3-515-06103-7, S.&amp;amp;nbsp;170.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauten der pannonischen Zivilansiedlungen lagen entlang der Ausfallstraßen vor den Lagertoren. Teilweise, wie am [[Carnuntum (Militärlager)|Legionslager Carnuntum]] oder am [[Legionslager Brigetio]], trug der hier ebenfalls auch &#039;&#039;canabae&#039;&#039; genannte &#039;&#039;vicus&#039;&#039; nach mehreren älteren Bauphasen stellenweise herrschaftliches Gepräge. Nördlich des im &#039;&#039;vicus&#039;&#039; von Brigetio gelegenen Amphitheaters konnte hingegen ein verschwenderisch mit [[Stuck]]aturen und [[Fresko|Fresken]] ausgestattetes Wohnhaus untersucht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Visy_1988_56&amp;quot;&amp;gt;Zsolt Visy: &#039;&#039;Der pannonische Limes in Ungarn&#039;&#039;. Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0488-8, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem komplexen Straßensystem des Lagerdorfs, das eine größere Fläche umfasste als die westlich gelegene [[Brigetio (Municipium)|Zivilstadt von Brigetio]], gab es zusätzlich zu Tempeln und weiteren öffentlichen Bauten auch Handwerkerviertel. Diese Handwerkerviertel finden sich ebenfalls in den kleineren Garnisonsorten. Zur Zivilbebauung dort gehörten in der Frühphase Wohnhäuser aus Flechtwerk und Lehmziegeln, so wie sich ebenso am [[Kastell Budapest-Albertfalva]] fanden. Im Großraum um Budapest lassen sich während des ausgehenden 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. stellenweise auch Bauten der spätkeltischen [[Eravisker]] im Befund der &#039;&#039;vici&#039;&#039; nachweisen. Diese Unterkünfte bestanden vielfach aus einfachen, [[Grubenhaus|eingetieften Zweiraumbehausungen]] mit aufgehenden Zweipfostenkonstruktionen und einem Mauerwerk aus luftgetrockneten Ziegeln. Bei einem dazugehörigen Keller in Budapest-Albertfalva wurden noch Reste der als Abdeckung dienenden, aufklappbaren Eisenplatte entdeckt. Spätere Bauten an diesem Ort besaßen ein Steinfundament mit aufgehenden Lehmziegelmauern. Es entwickelten sich dort beheizbare Porticushäuser mit Bädern und Wandmalereien und es gab eine gemauerte Kanalisation.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristina Szirmai: &#039;&#039;New archaeological Data to the Research of the Albertfalva vicus (1990–1991).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Communicationes archeologicae Hungariae 1994.&#039;&#039; Népművelési Propaganda Iroda, Budapest 2005, S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch an anderen Kastellstandorten, wie am [[Kastell Ad Statuas (Ács-Vaspuszta)|Kastell von Ács-Vaspuszta]],&amp;lt;ref&amp;gt;Dénes Gabler (Hrsg.): &#039;&#039;The Roman Fort at Ács-Vaspuszta (Hungary) on the Danubian limes.&#039;&#039; Teil 2. British Archaeological Reports, Oxford 1989, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt; am Kastell Matrica oder am [[Kastell Lussonium]] kann eine ähnliche Entwicklung von Grubenhäusern und/oder Holz-Lehmbauten bis hin zu Steinhäusern und villenartigen Bauten mit Hypokaust- und [[Kanalheizung]]en unter den Terrazzoböden beobachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edit B. Thomas]]: &#039;&#039;Römische Villen in Pannonien, Beiträge zur pannonischen Siedlungsgeschichte.&#039;&#039; Akadémiai Kiadó, Budapest 1964, S.&amp;amp;nbsp;261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Matrica gab es Abwasserkanäle,&amp;lt;ref&amp;gt;Dorottya Gáspár: &#039;&#039;Christianity in Roman Pannonia. An evaluation of Early Christian finds and sites from Hungary.&#039;&#039; (= &#039;&#039;British Archaeological Reports&#039;&#039;. International series 1010). Archaeopress, Oxford 2002, ISBN 1-84171-288-4, S.&amp;amp;nbsp;110.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Siedlung war von mindestens zwei Gräben umfriedet. Außerdem fanden sich Spuren eines dazugehörigen Flechtwerkzaunes.&amp;lt;ref&amp;gt;Zsolt Visy: &#039;&#039;Der pannonische Limes in Ungarn.&#039;&#039; Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0488-8, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen ähnlichen Schutz könnte zumindest zeitweise der &#039;&#039;vicus&#039;&#039; von Intercisa besessen haben, da sich im Verlauf der daraus weiterführenden Limesstraße beiderseits mehrere Fallgruben nachweisen ließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VisyLimes1988_104&amp;quot;&amp;gt;Zsolt Visy: &#039;&#039;Der pannonische Limes in Ungarn&#039;&#039;. Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0488-8, S.&amp;amp;nbsp;104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wohlstand vieler pannonischer Vicusbewohner wird auch durch das prunkvoll ausgestattete Haus aus [[Kastell Intercisa|Intercisa]] belegt, das eine säulengetragene Querhalle besaß. In diesem Gebäude fanden sich noch Reste eines römischen Reisewagens.&amp;lt;ref&amp;gt;Zsolt Visy: &#039;&#039;Die Rekonstruktion des römischen Reisewagens von Dunaújváros.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Archaeologiai értesítő.&#039;&#039; 112, 1985, S.&amp;amp;nbsp;178–179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Tempeln, wie jenem des [[Mithras]], der sich beispielsweise im &#039;&#039;vicus&#039;&#039; des [[Kastell Campona|Kastells Campona]] fand,&amp;lt;ref&amp;gt;László Kocsis: &#039;&#039;Campona Castellum.&#039;&#039; In: Zsolt Visy (Hrsg.): &#039;&#039;The Roman army in Pannonia.&#039;&#039; Teleki Lázló Foundation 2003, ISBN 963-86388-2-6, S.&amp;amp;nbsp;107.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder dem Jupiter-Dolichenus-Heiligtum am [[Kastell Vetus Salina]],&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Hörig, Elmar Schwertheim: &#039;&#039;Corpus cultus Iovis Dolicheni (CCID).&#039;&#039; Band 106, Brill, Leiden 1987, ISBN 90-04-07665-4, S.&amp;amp;nbsp;123; Zsuzsanna Bánki: &#039;&#039;Heiligtum des Iuppiter Dolichenus in Vetus Salina.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Alba Regia.&#039;&#039; 19, 1981, S.&amp;amp;nbsp;95–113.&amp;lt;/ref&amp;gt; gab es auch jüdische [[Synagoge]]n, nachweislich am [[Kastell Intercisa]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|3|3327|R=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere jüdische Gemeinde ist unter anderem am [[Kastell Esztergom]] durch einen Grabbau belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|3|10599|R=}}; [[Zoltán Kádár (Archäologe)|Zoltán Kádár]]: &#039;&#039;Die kleinasiatisch-syrischen Kulte zur Römerzeit in Ungarn.&#039;&#039; Brill, Leiden 1962, S.&amp;amp;nbsp;42; Alexander Scheiber: &#039;&#039;Jewish inscriptions in Hungary, from the 3rd century to 1686.&#039;&#039; Akadémiai Kiadó, Budapest / Brill, Leiden 1983, ISBN 963-05-3304-9 / ISBN 978-963-05-3304-1, S.&amp;amp;nbsp;42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein kleiner Apsisbau im &#039;&#039;vicus&#039;&#039; von Intercisa wurde als frühchristliches Kirchlein aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert angesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VisyLimes1988_104&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlich ist der nur kurzlebige &#039;&#039;vicus&#039;&#039; des spätantiken [[Kleinkastell Visegrád-Gizellamajor|Kleinkastells Visegrád-Gizellamajor]]. Hier zeigt sich auch für die Spätantike eine Gründungsphase mit einfachster Bebauung, die fast keine greifbaren Spuren hinterließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;Vici&#039;&#039; in Rom ==&lt;br /&gt;
Innerhalb [[Rom]]s bezeichnet &#039;&#039;vicus&#039;&#039; eines der Viertel oder Stadtteile, von denen es nach [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]] 265 gegeben haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Kolb: &#039;&#039;Rom. Die Geschichte der Stadt in der Antike.&#039;&#039; C.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;Beck, München 2002, S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der deutsche Epigraphiker [[Hermann Dessau]] listet im Register seines Werkes &#039;&#039;Insciptiones Latinae selectae&#039;&#039; 78 vici Roms mit Namen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Dessau (Hrsg.): &#039;&#039;[[Inscriptiones Latinae selectae]].&#039;&#039; Band III/2, Weidmann, Berlin 1916, S. 645 f. [http://www.archive.org/details/inscriptioneslat03dessuoft (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig bezeichnete das Wort auch die Straße, die durch den Stadtteil ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Struktur von &#039;&#039;vici&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Einen &#039;&#039;vicus&#039;&#039; vollständig auszugraben ist in den meisten Fällen unmöglich und somit ergeben sich auch nur sehr wenige komplette Bilder der gesamten Siedlungsstruktur. Eine Zusammenschau möglichst vieler ausgegrabener &#039;&#039;vici&#039;&#039; erlaubt aber eine relativ konkrete Vorstellung vom Aussehen und den verschiedenen baulichen Bestandteilen eines &#039;&#039;vicus&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Bis auf wenige Ausnahmen ist allen &#039;&#039;vici&#039;&#039; gemein, dass sie über keine städteplanerische Struktur verfügen. Obwohl sie häufig Neugründungen sind und sich selten Siedlungskontinuitäten zu einheimischen Siedlungen oder [[Oppidum (Kelten)|Oppida]] nachvollziehen lassen, weisen sie eine meist einer Straße entlang gewachsene Struktur auf, die sich abhängig von der Topographie der Umgebung willkürlich ausdehnt. Dies ist in Anbetracht der teilweise sehr unterschiedlichen Entstehungsfaktoren nicht sonderlich erstaunlich, dieses Charakteristikum stellt für die Forschung aber ein zentrales Zuordnungskriterium dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baulich dominiert das [[Streifenhaus (römisch)|Streifenhaus]], eine Bauform die Gewerbe und Wohnfunktion unter einem Dach vereint. Der gegen die Straße gerichtete Teil des Gebäudes dient der Produktion und/oder dem Verkauf von Gütern, während der hintere Teil aus privaten Räumen besteht. Der Straße entlang eng aneinander gebaut, müssen sie für den Großteil der Vicusbewohner Wohnraum geboten haben, eigentliche Wohn- oder Villenquartiere tauchen selten auf. Weitere bauliche Bestandteile stellen öffentliche Bauten dar und tauchen je nach Größe der &#039;&#039;vici&#039;&#039; unterschiedlich häufig auf. Sehr häufig vertreten sind sogenannte &#039;&#039;[[Mansio|mansiones]]&#039;&#039;, staatliche Gasthäuser für Reisende, und [[Thermen]]. Für den Handel zentral und deshalb auch häufig vorhanden sind Forum, Heiligtum und Basilika, hinzukommen [[Theater der römischen Antike|Theater]]/[[Amphitheater]]. An Seen oder Flüssen gelegene &#039;&#039;vici&#039;&#039; können über stattliche Hafenanlagen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vicustypen ==&lt;br /&gt;
=== Zivile &#039;&#039;vici&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vici&#039;&#039; in zivilem Kontext entstanden oft an Straßenkreuzungen, Flussübergängen und anderen verkehrsgünstigen Orten. Einige Siedlungen wie [[Mayen]], [[Tabernae (Rheinzabern)|Rheinzabern]] oder [[Schwabmünchen]] waren auf ein bestimmtes Gewerbe ausgerichtet oder lagen in der Nähe von Rohstoffvorkommen. Ihre Funktion lag also vorwiegend im Handel und Gewerbe. In vielen &#039;&#039;vici&#039;&#039; fanden Märkte für die &#039;&#039;[[Villa rustica|villae rusticae]]&#039;&#039; der Umgebung statt. Sonderfunktionen wie Kur- oder Badeorte ([[Baden-Baden]]) oder religiöse Zentren ([[Faimingen]]) sowie Mischformen sind geläufig. Eine Typologisierung nach Funktion ist nur lückenhaft möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kastellvici ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Canabae}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zivildörfer, die in unmittelbarer Nähe von [[Römische Militärlager|Kastellen]] gegründet wurden, werden als &#039;&#039;Kastellvici&#039;&#039; oder, falls sie sich an einem Legionslager entwickelten, auch als &#039;&#039;[[Canabae|canabae legionis]]&#039;&#039; bezeichnet. Hier ließen sich neben den Frauen der Soldaten hauptsächlich Gastwirte, Veteranen, Handwerker und Händler nieder. Belege für Landwirtschaft sind demgegenüber im Fundmaterial selten. Kastelldörfer waren zumindest in ihrer Frühphase stets von der Präsenz des Militärs abhängig. Im Laufe ihrer Entwicklungsphasen zeigten viele aber auch eine wirtschaftliche Eigendynamik, die von den örtlichen Möglichkeiten der Gewerbetreibenden abhängig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Ament]]: &#039;&#039;Zur nachantiken Siedlungsgeschichte römischer Vici im Rheinland.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Landesgeschichte und Reichsgeschichte. Festschrift für [[Alois Gerlich]] zum 70. Geburtstag&#039;&#039; (= &#039;&#039;Geschichtliche Landeskunde.&#039;&#039; 42) 1995, ISBN 3-515-06540-7&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 4-515-06540-7 --&amp;gt;, S.&amp;amp;nbsp;19–34.&lt;br /&gt;
* [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege]] (Hrsg.): &#039;&#039;Römische Vici und Verkehrsinfrastruktur in Raetien und Noricum. Konferenzschrift Colloquium Bedaium Seebruck, 26.–28. März 2015&#039;&#039; (= &#039;&#039;Schriftenreihe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.&#039;&#039; Nr. 15). 1. Auflage. Volk Verlag, München 2016, ISBN 978-3-86222-227-8.&lt;br /&gt;
* Gösta Ditmar-Trauth: &#039;&#039;Das gallorömische Haus&#039;&#039;. Band 1: &#039;&#039;Zu Wesen und Verbreitung des Wohnhauses der gallorömischen Bevölkerung im Imperium Romanum&#039;&#039;; Band&amp;amp;nbsp;2: &#039;&#039;Karte und Tafeln zum Katalog.&#039;&#039; Kovač, Hamburg 1995, ISBN 3-86064-349-5.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Gogräfe]] (Hrsg.): &#039;&#039;Haus und Siedlung in den römischen Nordwestprovinzen. Grabungsbefund, Architektur und Ausstattung; internationales Symposium der Stadt Homburg vom 23. und 24. November 2000.&#039;&#039; Ermer Verlag, Homburg 2002.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]]: &#039;&#039;Beispiele zur Entstehung römischer Städte in den Nordwestprovinzen.&#039;&#039; In: [[Gundolf Precht]], [[Norbert Zieling]] (Hrsg.): &#039;&#039;Genese, Struktur und Entwicklung römischer Städte im 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. in Nieder- und Obergermanien. Kolloquium vom 17.&amp;amp;nbsp;bis 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1998 im Regionalmuseum Xanten&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Xantener Berichte]].&#039;&#039; Band&amp;amp;nbsp;9). von Zabern, Mainz 2001, ISBN 3-8053-2752-8, S.&amp;amp;nbsp;11–16.&lt;br /&gt;
* Thomas Fischer: &#039;&#039;Vicus.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie.&#039;&#039; Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1591-X, S.&amp;amp;nbsp;56–58.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Heimberg]]: &#039;&#039;Siedlungsstrukturen in Niedergermanien.&#039;&#039; In: Guido von Büren, Erwin Fuchs (Hrsg.): &#039;&#039;Jülich, Stadt – Territorium – Geschichte. Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum des Jülicher Geschichtsvereins 1923 e.&amp;amp;nbsp;V.&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;Jülicher Geschichtsblätter.&#039;&#039; 67/68). Kleve 2000, ISBN 3-933969-10-7, S.&amp;amp;nbsp;189–240.&lt;br /&gt;
* [[Franz Oelmann]]: &#039;&#039;Gallo-Römische Strassensiedlungen und Kleinhausbauten.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Bonner Jahrbücher.&#039;&#039; 128, 1923, S.&amp;amp;nbsp;77–97.&lt;br /&gt;
* Jean-Paul Petit, Michel Mangin (Hrsg.): &#039;&#039;Les agglomérations secondaires. La Gaule Belgique, les Germanies et l’Occident romain. Actes du Colloque de Bliesbruck-Reinheim/Bitche, 21–24 octobre 1992.&#039;&#039; Errance, Paris 1994, S.&amp;amp;nbsp;294&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Harald von Petrikovits]]: &#039;&#039;Kleinstädte und nichtstädtische Siedlungen im Nordwesten des römischen Reiches.&#039;&#039; In: [[Herbert Jankuhn]] u. a.: &#039;&#039;Das Dorf der Eisenzeit und des frühen Mittelalters.&#039;&#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1977, ISBN 3-525-82380-0, S.&amp;amp;nbsp;86–135.&lt;br /&gt;
* Monica Rorison: &#039;&#039;Vici in Roman Gaul&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;British Archaeological Reports International Series.&#039;&#039; 933). Archaeopress, Oxford 2001, ISBN 1-84171-227-2.&lt;br /&gt;
* Peter Rothenhöfer: &#039;&#039;Die Wirtschaftsstrukturen im südlichen Niedergermanien. Untersuchungen zur Entwicklung eines Wirtschaftsraumes an der Peripherie des Imperium Romanum&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;[[Kölner Studien zur Archäologie der römischen Provinzen]].&#039;&#039; Band&amp;amp;nbsp;7). Leidorf, Rahen 2005, ISBN 3-89646-135-4.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Rupprecht]]: &#039;&#039;Untersuchungen zum Dekurionenstand in den nordwestlichen Provinzen des römischen Reiches&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;Frankfurter Althistorische Studien.&#039;&#039;&amp;amp;nbsp;8). 1975, S.&amp;amp;nbsp;44–46.&lt;br /&gt;
* {{RGA|32|337|347|Vicus|[[C. Sebastian Sommer]], [[Gerhard Waldherr (Historiker)|Gerhard Waldherr]]}}&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wamser]] (Hrsg.): &#039;&#039;Die Römer zwischen Alpen und Nordmeer. Zivilisatorisches Erbe einer europäischen Militärmacht. Katalog zur Landesausstellung des Freistaates Bayern vom 12. Mai bis 5. November 2000&#039;&#039; (=&amp;amp;nbsp;&#039;&#039;Schriftenreihe der Archäologischen Staatssammlung.&#039;&#039;&amp;amp;nbsp;1). Mainz 2000, S.&amp;amp;nbsp;108–110.&lt;br /&gt;
* Hermann Fetz, Christine Meyer-Freuler, Jasmin Gerig: &#039;&#039;Der Vicus Sursee – eine römische Kleinstadt zwischen Mittelland und Alpen.&#039;&#039; Sursee 2003, ISBN 3-9520856-5-0.&lt;br /&gt;
* Bernhard A. Greiner: &#039;&#039;Die Kastellvici am vorderen Limes – Wohnen am Rand des Imperiums.&#039;&#039; In: [[Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg]] (Hrsg.): &#039;&#039;Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau.&#039;&#039; Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1945-1, S. 165ff.&lt;br /&gt;
* Walter Drack, Rudolf Fellmann: &#039;&#039;Die Römer in der Schweiz.&#039;&#039; Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0420-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|7869|Autor=Alfred Hirt, Philipp von Cranach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4418146-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Vicus|!Vicus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur des Römischen Reiches]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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		<title>Giovinezza</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Giovinezza&#039;&#039;&#039; {{AudioSymbol|tooltip=Giovinezza|verweis=Giovinezza.ogg}} ({{itS}} für „Jugend“), eigentlich &#039;&#039;&#039;Inno Trionfale del Partito Nazionale Fascista&#039;&#039;&#039; („Triumphhymne der Nationalen Faschistischen Partei“), war die [[Hymne]] der [[Italienischer Faschismus|faschistischen]] Bewegung Italiens und des faschistischen Regimes. Ab 1922, dem Jahr des „[[Marsch auf Rom|Marsches auf Rom]]“, war sie im Anschluss an die damalige italienische Nationalhymne [[Marcia Reale]] zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Giovinezza&#039;&#039; stammt von einem unpolitischen Lied aus der 1909 von [[Nino Oxilia]] geschriebenen Studentenkomödie &#039;&#039;Addio Giovinezza&#039;&#039; (Adieu, Jugend). In dieser Fassung war das Lied zunächst unter dem Titel „Commiato“ bekannt. Die Melodie stammte von [[Giuseppe Blanc]]. Als 1910 Giuseppe Blanc an einem Training der &#039;&#039;Alpini Sciatori&#039;&#039; (der Skialpinisten des italienischen Heers) in [[Bardonecchia]] teilnahm, intonierte er das Lied auf dem Klavier. Den Soldaten gefiel es so gut, dass sie es unter einem eigenen Text als &#039;&#039;Inno degli Sciatori&#039;&#039; (Skifahrerhymne) übernahmen. Das Lied war auch bei den 1911 in [[Libyen]] kämpfenden italienischen Truppen im Gebrauch, und im Ersten Weltkrieg kam es bei den &#039;&#039;[[Arditi (Sturmtruppen)|Arditi]]&#039;&#039;, einer Eliteabteilung des italienischen Heeres, wieder unter einem anderen Text auf. In dieser Abteilung kämpften viele Männer, die sich später der faschistischen Bewegung anschlossen. Von den &#039;&#039;Arditi&#039;&#039; kam auch die „Giovinezza“ zu den Faschisten. [[Marcello Manni]] bearbeitete und fixierte den von den Arditi übernommenen Text schriftlich. [[Salvatore Gotta]] war der Verfasser der 1925 von der [[Partito Nazionale Fascista|PNF]] autorisierten Verse, während Manni von der Partei als Arrangeur anerkannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Altgeld: &#039;&#039;Vorlesung. Das faschistische Italien.&#039;&#039; Minifanal, Bonn 2016, ISBN 978-3-95421-098-5, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eingängige Refrain der &#039;&#039;Giovinezza&#039;&#039; kam unverändert in die Gotta-Version:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Giovinezza, giovinezza&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Primavera di bellezza,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Della vita nell&#039;asprezza&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Il tuo canto squilla e va!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Jugend, Jugend,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Frühling der Schönheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Vom Leben in Härte&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Kündet dein weithin schallender Gesang!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Anstelle von &#039;&#039;asprezza&#039;&#039; (Härte, Entbehrungsreichtum) wurde jedoch häufig das ähnlich klingende &#039;&#039;ebbrezza&#039;&#039; (Nervenkitzel, Rausch) gesungen. Eine weitere inoffizielle Abänderung des Refrains, wie vor allem die [[Arditi (Freischärler)|faschistischen &#039;&#039;Arditi&#039;&#039;]] sie benutzt haben sollen, lautete hingegen wie folgt:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Giovinezza, Giovinezza,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Primavera di bellezza &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Nel Fascismo è la salvezza&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Della nostra civiltà.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;È per Benito Mussolini, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eja eja alalà. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;È per la nostra Patria bella, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eja eja alalà. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Jugend, Jugend,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Frühling der Schönheit,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Im Faschismus liegt die Rettung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Unserer Zivilisation.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es gilt für Benito Mussolini,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eja eja alalá,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Es gilt für unser schönes Vaterland,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Eja eja alalá.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1943 war in der kurzlebigen [[Republik von Salò]] eine modifizierte Fassung als alleinige Nationalhymne in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hymne hatte, wie die faschistische Bewegung in Italien selbst, einen Vorbildcharakter für andere derartige Hymnen ideologisch ähnlich gelagerter Bewegungen und Regime. Sie wurde auch in andere Sprachen übertragen, etwa ins Deutsche (wo das Lied unter dem Titel „Hitlerleute“ gesungen wurde) und ins Spanische, in der Form des Lieds des „Voluntario de la División Azul“ („Freiwilliger der Blauen Division“ – die „[[Blaue Division]]“ entsandte [[Francisco Franco|Franco]] im Zweiten Weltkrieg an die deutsche Ostfront).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südtiroler Jugendliche verwendeten den abwertenden Spruch &amp;quot;Giovinezza - Hosenfetzer&amp;quot; in der Auseinandersetzung mit den italienischen Faschisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Austria-Forum]] |url=https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Symbole/Giovinezza |titel=Giovinezza |sprache=de |abruf=2022-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den seit 1932 offiziellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://peter-diem.at/Lieder/Texte/giovinezza.pdf |text=Archivlink |wayback=20060102061600}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brauch, die Parteihymne direkt nach der Nationalhymne zu singen, lehnten sich später im Dritten Reich das [[Horst-Wessel-Lied]] und in Österreich das [[Lied der Jugend]] an, ferner wurden im [[Franquismus|franquistischen]] Spanien nach der [[Marcha Real]] oft die Parteihymnen der [[Falange]] ([[Cara al Sol]]) und der [[Carlismus|Carlisten]] ([[Marcha de Oriamendi]]) gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Cassibile]] im September 1943 verboten die [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] das Lied. Zu dieser Zeit hatte Italien keine Nationalhymne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grove&amp;quot;&amp;gt;Eric Blom, George Grove, Denis Stevens: &#039;&#039;Grove’s Dictionary of Music and Musicians.&#039;&#039; St. Martin’s Press, 1955, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Italien am 12. Oktober 1946 eine Republik wurde, wurde zunächst das [[Canzone del Piave]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nationalanthems.info/it-47.htm |text=Archivlink |wayback=20080919002608}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr darauf [[Il Canto degli Italiani]] provisorisch zur Nationalhymne (seit dem 17. November 2005 auch offiziell). Das Singen und Aufführen der &#039;&#039;Giovinezza&#039;&#039; ist in Italien erlaubt, wird aber bei offiziellen Veranstaltungen zumeist vermieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pascal Oswald |url=https://risorgimento.info/beitraege4a-version3.pdf |titel=Eine gespaltene Nation? – Überlegungen zur politischen Geschichte und Gegenwart Italiens im Spiegel der Einigungsfeiern von 2011 |hrsg=Risorgimento. Perspektiven der Forschung / Prospettive di ricerca |datum=2020-01-10 |format=PDF |abruf=2022-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20130117181116/http://www.78-giri.net/en/canti/canzoni-fasciste/giovinezza Giovinezza (Text und Musik)]&lt;br /&gt;
* [http://peter-diem.at/Lieder/Giovinezza_Gigli.mp3 Giovinezza (mp3; 3,2&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
* [[:Datei:Giovinezza.gif|Partitur der Giovinezza]]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070930095930/http://www.gridcogames.com/HOI%20Stuff/Song_files/(Spanish)%20-%20Voluntario%20Division%20Azul.mp3 Voluntario Division Azul, mp3]&lt;br /&gt;
* [https://adp.library.ucsb.edu/names/329329 Tonaufnahmen mit verschiedenen Interpreten der faschistischen Hymne in der Textversion von Marcello Manni] in der [[Discography of American Historical Recordings]]&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ehemaliger Nationalhymnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faschismus (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politisches Lied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hymne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partito Nazionale Fascista]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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		<title>Károly Sós</title>
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		<updated>2025-04-07T18:39:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Fußballspieler. Zum General siehe [[Károly Soós]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Károly Sós (1967).jpg|mini|Károly Sós als sechster Trainer der DDR-Fußballnationalmannschaft (1967). ]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Károly Sós&#039;&#039;&#039; (* [[5. April]] [[1909]] in [[Budapest]]; † [[5. August]] [[1991]] ebenda) war ein [[Ungarn|ungarischer]] [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn als Spieler ==&lt;br /&gt;
Sós begann seine Laufbahn 1930 bei [[Vasas Nemzeti]], wo er bis 1932 spielte. 1932 wechselte er zum [[Attila FC Miskolc]], bevor es ihn ein Jahr später nach [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] zog. Dort war er von 1933 bis 1935 für die [[US Saint-Malo|US Saint-Servan-Saint-Malo]] und von 1935 bis 1937 bei [[Olympique Alès]] in der [[Ligue 1|Division&amp;amp;nbsp;1]] aktiv. 1937 spielte er beim [[FC Bern]] in der [[Schweiz]] und 1938 bei [[Banská Bystrica]] in der Slowakei. Danach kehrte er nach Ungarn zurück, wo er bis 1939 bei [[Budafok]] und von 1939 bis 1944 bei [[Gamma FC Budapest]] spielte. Dort beendete Sós seine aktive Laufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn als Trainer ==&lt;br /&gt;
Bei Gamma FC Budapest, seiner letzten Station als Spieler, begann Sós auch seine Trainerkarriere. Von 1947 bis 1950 und 1953 trainierte er anschließend [[Haladás Szombathely]], von 1951 bis 1952 [[Dorogi Tárna]], von 1953 bis 1957 [[Ferencváros Budapest]] und von 1957 bis 1961 [[Honvéd Budapest]]. Nach dem angekündigten Rücktritt von [[Márton Bukovi]] als Trainer der [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|ungarischen Fußballnationalmannschaft]] im Sommer 1957 war er kurzzeitig gemeinsam mit diesem sowie [[Lajos Baróti]] von [[Vasas Budapest]] und [[Árpád Csanádi]] von Ferencváros Budapest Teil eines vierköpfigen Ausschusses zur Betreuung der Auswahlmannschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]]: Ohne Titel (3./4. August 1957, S. 16).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend übernahm Baróti die Aufgabe eigenverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1961 war Sós das erste Mal Trainer der [[Fußballnationalmannschaft der DDR]] im WM-Qualifikationsspiel in Leipzig gegen die [[Niederländische Fußballnationalmannschaft|Niederlande]] (1:1). Er übernahm das Amt von [[Heinz Krügel]]. Unter der Regie von Sós spielte die Mannschaft nach Meinung vieler Experten den attraktivsten Fußball. Insgesamt saß Sós in 43 Länderspielen auf der Bank, in denen dem Team 19 Siege und 10 Unentschieden gelangen. 1964 gewann er mit der Mannschaft bei den [[Olympische Sommerspiele 1964|Olympischen Spielen 1964]] in [[Tokio]] die Bronzemedaille. Im November 1965 verlängerte er seinen Vertrag mit dem [[Deutscher Fußball-Verband|Deutschen Fußball-Verband]], zuvor war er beim [[Svenska Fotbollförbundet]] als Kandidat für die Nachfolge des scheidenden [[Lennart Nyman]] als [[Schwedische Fußballnationalmannschaft|schwedischer Nationaltrainer]] gehandelt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]: „Sport in Kürze“ (1. Dezember 1965, S. 9)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Qualifikation zu einer WM oder EM scheiterte die DDR jedoch auch unter Sós. Nach der missglückten Qualifikation für die EM 1968 verlängerte er seinen Vertrag nicht und wurde von [[Harald Seeger]] abgelöst. Das letzte Spiel unter Sós bestritt die [[Fußballnationalmannschaft der DDR|DDR-Mannschaft]] am 6. Dezember 1967 im [[Olympische Sommerspiele 1968|Olympia]]-Qualifikationsspiel gegen [[Rumänische Fußballnationalmannschaft|Rumänien]] in Bukarest (1:0).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1968 übernahm Sós als Nachfolger von [[Rudolf Illovszky]], der sich auf seine Tätigkeit bei [[Vasas Budapest]] konzentrierte, die ungarische Nationalmannschaft, mit der er die Goldmedaille bei den [[Olympische Sommerspiele 1968|Olympischen Spielen 1968]] gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]]: Ohne Titel (4. Januar 1968, S. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1969 blieb er im Amt, bevor er nach der verpassten Qualifikation zur [[Fußball-Weltmeisterschaft 1970|WM-Endrunde 1970]] im Herbst des Jahres seine Trainerlaufbahn beendete. Dabei hatte er in Deutschland im Sommer 1969 Schlagzeilen gemacht, als er [[Flórián Albert]] sowie [[Kálmán Mészöly]], [[János Farkas]], [[Ernő Solymosi]], [[Károly Fatér]], [[Ernő Noskó]] und [[István Szőke]] aussortierte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]]: Ohne Titel (26./27. Juli 1969, S. 40)&amp;lt;/ref&amp;gt; – teilweise hatten diese erst in den Vorjahren mit der ungarischen Auswahlmannschaft olympisches Gold bzw. Bronze geholt, teilweise kehrten sie auch nach dem Abgang Sós&#039; wieder zurück. Danach hatte er noch verschiedene Positionen im ungarischen Fußball inne, er war unter anderem Präsident des ungarischen Pokalwettbewerbs und Mitglied des Trainerrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1964: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (DDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sós Károly.&#039;&#039; In: Péter Kozák: &#039;&#039;Ki kicsoda a magyar sportéletben?&#039;&#039; Babits Kiadó, Szekszárd 1994, Band 3 (S–Z), S. 70. (ungarisch)&lt;br /&gt;
* Altendorfer, Otto, Die Fußball-Nationaltrainer der DDR zwischen SED und Staatssicherheit – Eine biografische Dokumentation, Leipzig 2014, ISBN 978-3-86583-848-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|5000500}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|24391|Zusatz=1|Typ=Trainer}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|karoly-sos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Trainer der ungarischen Fußballnationalmannschaft&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Trainer der Fußballnationalmannschaft der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sos, Karoly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Attila FC Miskolc)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (US Saint-Malo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Olympique Alès)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Ferencváros Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Honvéd Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sós, Károly&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Fußballtrainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paolo_Casella&amp;diff=2866525</id>
		<title>Paolo Casella</title>
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		<updated>2025-03-09T18:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Paolo Casella&#039;&#039;&#039; (* [[19. Januar]] [[1938]] in [[Bari]]; † [[27. August]] [[2005]] in [[Rom]]) war ein [[italien]]ischer [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Casella trat zwischen 1961 und 1977 in knapp fünfzehn Film- und Fernsehproduktionen auf, darunter zweimal neben [[Klaus Kinski]] in [[Italowestern]]. 1988 und 1989 war er noch in zwei weiteren Rollen zu sehen. In einigen Filmen wurde er als &#039;&#039;Paul Sullivan&#039;&#039; gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vito Attolini, Alfonso Marrese, Maria A. Abenante: &#039;&#039;Cineasti di Puglia. Film, paesaggi, associazioni.&#039;&#039; Edizioni Dal Sud, 2007, ISBN 8875530629, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1967: [[Landarzt Dr. Brock]]; Folge: Der Geizkragen&lt;br /&gt;
* 1970: [[Die Bestie (1970)|Die Bestie]] &#039;&#039;(La belva)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1971: [[Der Mörder des Klans]] &#039;&#039;(Prega il morto e ammazza il vivo)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1974: [[Zwei durch dick und dünn]] &#039;&#039;(Che botte, ragazzi!)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0143296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=299763070|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-09-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Casella, Paolo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Casella, Paolo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sullivan, Paul (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bari]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. August 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Sullivan&amp;diff=2866527</id>
		<title>Paul Sullivan</title>
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		<updated>2025-03-09T18:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Paul Sullivan&#039;&#039;&#039; ist der Name folgender Personen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;* [[Paul Sullivan (Tennisspieler)]], US-amerikanischer Tennisspieler&lt;br /&gt;
* [[Paul Sullivan (Komponist)]] (* 1955), US-amerikanischer Komponist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Paul Sullivan&#039;&#039; (1938–2005), italienischer Schauspieler, siehe [[Paolo Casella]]&amp;lt;/onlyinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
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		<title>G/Geschichte</title>
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		<updated>2025-02-26T07:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
| titel                = G/Geschichte&lt;br /&gt;
| bild                 = &lt;br /&gt;
| beschreibung         = [[Populärwissenschaftliche Literatur|populärwissenschaftliches Magazin]]&lt;br /&gt;
| fachgebiet           = [[Geschichte]]&lt;br /&gt;
| sprache              = Deutsch&lt;br /&gt;
| verlag               = [[Verlag Herder GmbH]]&lt;br /&gt;
| land                 = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| hauptsitz            = [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]&lt;br /&gt;
| erstausgabe_tag      = Juli&lt;br /&gt;
| erstausgabe_jahr     = 1979&lt;br /&gt;
| erscheint            = monatlich&lt;br /&gt;
| auflage_quelle       = {{Metadaten Auflagen Zeitschriften DE|Quartalstext|Liste und Infobox}}&lt;br /&gt;
| auflage_zahl         = {{FormatZahl|{{Metadaten Auflagen Zeitschriften DE|7450|Verk}}}}&lt;br /&gt;
| verbreitung_quelle   = {{Metadaten Auflagen Zeitschriften DE|Quartalstext|Liste und Infobox}}&lt;br /&gt;
| verbreitung_zahl     = {{FormatZahl|{{Metadaten Auflagen Zeitschriften DE|7450|Verbr}}}}&lt;br /&gt;
| reichweite_quelle    = &lt;br /&gt;
| reichweite_zahl      = &lt;br /&gt;
| chefreds             = Klaus Hillingmeier,&amp;lt;br /&amp;gt;[[Christian Pantle]]&lt;br /&gt;
| herausgeber          = &lt;br /&gt;
| herausgeberin        = &lt;br /&gt;
| weblink              = [https://www.g-geschichte.de/ www.g-geschichte.de]&lt;br /&gt;
| issn-print           = 1617-9412&lt;br /&gt;
| CODEN                = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;G/Geschichte&#039;&#039;&#039; ist eine 1979 gegründete Monatszeitschrift, die sich historischen Themen widmet. Sie erscheint im [[Verlag Herder]] in [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlage ==&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift erschien erstmals zum Juli 1979 unter dem Titel &#039;&#039;G-Geschichte mit Pfiff&#039;&#039; und war ursprünglich als [[Unterricht]]sbegleitung für Schüler und Lehrer gedacht. Seit den 1980er Jahren wendet sie sich an ein allgemein geschichtsinteressiertes Publikum. Gründungsverlag war der [[Johann Michael Sailer Verlag]] Nürnberg, der seit 2008 zur [[Bayard Mediengruppe Deutschland]] in Augsburg gehört. Zur Ausgabe 1/2001 erfolgte die Umbenennung von &#039;&#039;G – Geschichte mit Pfiff&#039;&#039; in &#039;&#039;G/Geschichte&#039;&#039;. Innerhalb der Verlagsgruppe wechselte die Zeitschrift 2009 zum Verlag [[Bayard Media]] und 2021 zu [[Roularta Media Deutschland]]. Zum 1. November 2024 übernahm der [[Verlag Herder|Herder Verlag]] die Zeitschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.boersenblatt.net/news/verlage-news/herder-uebernimmt-historische-magazine-von-roularta-351985 | titel=Herder übernimmt historische Magazine von Roularta | werk=Boersenblatt.net | datum=2024-11-06 | abruf=2024-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verkaufte Auflage ist nicht bekannt, die Druckauflage liegt laut [[Mediadaten]] 2023 bei 40.000 Exemplaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Inhalt ==&lt;br /&gt;
Charakteristikum von G/Geschichte ist das ausführliche [[Titelthema]], das rund zwei Drittel jeder Ausgabe einnimmt. Das jeweilige Thema kann aus allen Epochen oder Kulturkreisen der [[Weltgeschichte]] stammen und wird unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte behandelt. Dieser Ansatz und die Verwendung unterschiedlicher Präsentationsformen haben die [[Populärwissenschaftliche Literatur|populärwissenschaftliche]] Darstellung der letzten 30&amp;amp;nbsp;Jahre nachhaltig beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Titelthema bietet jede Ausgabe das Porträt einer historischen Persönlichkeit; im „Blickpunkt“ werden die historischen Hintergründe aktueller Schlagzeilen beleuchtet. Dazu gibt es die Serie „Geschichte im Alltag“ und eine Wechselserie zu kulturhistorischen Phänomenen. Im Serviceteil werden aktuelle Ausstellungen und Neuerscheinungen vorgestellt. Der Internetauftritt bietet ergänzende Beiträge und Informationen, Bibliografien, TV-Tipps zum Tage und ein Forum.&lt;br /&gt;
In den früheren Ausgaben kamen die beiden Comicfiguren Histor und Histörchen häufig vor, die dann in den 1990er Jahren nur mehr die Rätselfrage stellten und schließlich im neuen Jahrtausend komplett aus dem Heft verschwanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chefredakteur war von 1979 bis zur Ausgabe Februar 2009 [[Franz Metzger (Historiker)|Franz Metzger]]. Seit März 2009 ist Klaus Hillingmeier verantwortlich, seit Mai 2017 gemeinsam mit [[Christian Pantle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== G/Geschichte Porträt ==&lt;br /&gt;
Seit 2015 erscheinen neben der regulären Monatszeitschrift noch monothematische Sonderhefte, anfangs zwei Mal im Jahr unter dem Titel „G/Geschichte Spezial“, seit Ende 2017 vier Mal jährlich unter dem Titel &amp;quot;G/Geschichte Porträt&amp;quot;. Jeweils zwei der vier Ausgaben widmen sich einer Metropole (Prag, Berlin, Venedig) oder einer Landschaft beziehungsweise einem Fluss (Bayern, Donau, Nil, Seidenstraße), die anderen beiden Ausgaben befassen sich mit einer historischen Persönlichkeit (Karl Marx, Peter der Große, Humboldt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autoren und Gastautoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=15em|&lt;br /&gt;
* [[Çiğdem Akyol]]&lt;br /&gt;
* [[Eva-Maria Bast]] &lt;br /&gt;
* [[Bruno Bleckmann]] &lt;br /&gt;
* [[Klaus-Jürgen Bremm]] &lt;br /&gt;
* [[Bernd Brunner]] &lt;br /&gt;
* [[Roman Deininger]] &lt;br /&gt;
* [[Christoph Driessen]] &lt;br /&gt;
* [[Joachim Ehlers]] &lt;br /&gt;
* [[Agnes Fazekas]] &lt;br /&gt;
* [[Karin Feuerstein-Praßer]] &lt;br /&gt;
* [[Hauke Friederichs]] &lt;br /&gt;
* [[Kay Peter Jankrift]] &lt;br /&gt;
* [[Stefan von Kempis]] &lt;br /&gt;
* [[Thomas Kramer]]&lt;br /&gt;
* [[Alexander Krützfeldt]] &lt;br /&gt;
* [[Philipp Lichterbeck]] &lt;br /&gt;
* [[Tim Pröse]] &lt;br /&gt;
* [[Stefan Rinke]] &lt;br /&gt;
* [[Uwe Ritzer]] &lt;br /&gt;
* [[Karin Schneider-Ferber]] &lt;br /&gt;
* [[Michael Schophaus]] &lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]] &lt;br /&gt;
* [[Philipp W. Stockhammer]]&lt;br /&gt;
* [[Michael Zeuske]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviewpartner ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=15em|&lt;br /&gt;
* [[Sabine Adler]]&lt;br /&gt;
* [[Helmut Altrichter]]&lt;br /&gt;
* [[Birgit Aschmann]]&lt;br /&gt;
* [[Falko Daim]]&lt;br /&gt;
* [[Marian Füssel]] &lt;br /&gt;
* [[Rebecca Gablé]]   &lt;br /&gt;
* [[Katja Gloger]]  &lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Grill]] &lt;br /&gt;
* [[Martin Jehne]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kielinger]]&lt;br /&gt;
* [[Jan Kusber]] &lt;br /&gt;
* [[Arnulf Krause]]&lt;br /&gt;
* [[Stephan Malinowski]]&lt;br /&gt;
* [[Harald Meller]] &lt;br /&gt;
* [[Günther Moosbauer]]&lt;br /&gt;
* [[Sönke Neitzel]] &lt;br /&gt;
* [[Dorothee Nolte]] &lt;br /&gt;
* [[Salvatore Ortisi]]&lt;br /&gt;
* [[Jiří Padevět]] &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Polt]] &lt;br /&gt;
* [[Karen Radner]]&lt;br /&gt;
* [[Petra Reski]] &lt;br /&gt;
* [[Maren Röger]]&lt;br /&gt;
* [[Bernd U. Schipper]]&lt;br /&gt;
* [[Bernd Schneidmüller]]&lt;br /&gt;
* [[André Thieme (Historiker)]]&lt;br /&gt;
* [[Karina Urbach]]&lt;br /&gt;
* [[Chris Wahl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschienene Ausgaben ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Ausgaben von G/Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.g-geschichte.de/ Offizielle Website von &#039;&#039;G/Geschichte&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.g-geschichte.de/jahrgaenge/ Heftarchiv von &#039;&#039;G/Geschichte&#039;&#039; seit 2010]. In: G-Geschichte.de&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|01952692X|TEXT=|&#039;&#039;G/Geschichte&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:G Geschichte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Populärwissenschaftliche Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtswissenschaftliche Zeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtsdidaktik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Monatszeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktik-Fachzeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thanin_Kraivichien&amp;diff=233712</id>
		<title>Thanin Kraivichien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thanin_Kraivichien&amp;diff=233712"/>
		<updated>2025-02-25T09:08:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Tanin2011.jpg|mini|hochkant|Thanin Kraivichien (2011)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thanin Kraivichien&#039;&#039;&#039; (auch Tanin Kraivixien; [[Thailändische Schrift|Thai]]: {{lang|th|ธานินทร์ กรัยวิเชียร}}, [[Thailändisches Umschriftsystem|RTGS]]: Thanin Kraiwichian, ausgesprochen [{{IPA|tʰaː.nin krai.wí.t͡ɕʰian}}]; * [[5. April]] [[1927]] in [[Bangkok]]; † [[23. Februar]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.matichon.co.th/politics/news_5062871 |titel=Todesnachricht |autor= |werk= matichon.co.th|datum= 2025-02-23|abruf= 2025-02-23|sprache=th}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Thailand|thailändischer]] Jurist und Politiker. Er war zwischen 1976 und 1977 [[Premierminister von Thailand]]. Anschließend gehörte er bis 2016 dem [[Kronrat (Thailand)|Kronrat]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Thanin Kraivichien wurde als Sohn von Hae und Pa-ob Kraivichien geboren. Sein Vater war ein [[Chinesischstämmige Thailänder|aus China eingewanderter]] Händler und Besitzer eines der größten [[Pfandhaus|Leihhäuser]] im Raum Bangkok.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FEER&amp;quot;&amp;gt;Nelson Peagam: &#039;&#039;Judge picks up the reigns.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Far Eastern Economic Review.&#039;&#039; 1976, S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thanin erhielt seine Ausbildung zunächst an der [[Suan-Kulab-Wittayalai-Schule]] und studierte dann an der [[Thammasat-Universität]] in Bangkok [[Rechtswissenschaft]]en. 1948 machte er dort seinen Abschluss, ging jedoch zu weiteren Studien an die [[Universität London]], wo er 1953 einen weiteren Abschluss machte. Er erhielt seine Zulassung als [[Barrister]] von der traditionsreichen Anwaltskammer [[Gray’s Inn]]. Er lernte die in England aufgewachsene Dänin Karen Anderson kennen und heiratete sie. Die beiden haben fünf Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FEER&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im Staatsdienst ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Thailand 1954 arbeitete Thanin im [[Justizministerium]] als beisitzender [[Richter]] und stieg zügig auf. Schließlich wurde er Vorsitzender Richter am Obersten Gerichtshof des Landes. Während dieser Zeit lehrte er auch an der Thammasat-Universität, an der [[Chulalongkorn-Universität]] und an der Rechtsanwaltskammer in Bangkok. Nebenberuflich verfasste er Bücher, die vor den Gefahren des Kommunismus warnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FEER&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Volksaufstand in Thailand 1973|Aufstand gegen die Militärdiktatur im Oktober 1973]] gehörte Thanin der vom König ernannten Legislativversammlung an. Er wurde Mitglied in der extrem rechten und antikommunistischen [[Nawaphon]]-Bewegung.&amp;lt;ref&amp;gt;Jim Glassman: &#039;&#039;Thailand at the margins. State power, uneven development, and industrial transformation.&#039;&#039; University of Minnesota, 1999, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte eine Fernsehsendung, in der er den Kommunismus, die Studentenbewegung und progressive Politiker angriff.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Chris Baker (Autor)|Chris Baker]], [[Pasuk Phongpaichit]]: &#039;&#039;A History of Thailand.&#039;&#039; 2. Auflage. Cambridge University Press, 2009, ISBN 978-0-521-76768-2, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtszeit als Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thanin and Whitehouse.jpg|mini|Thanin mit dem US-Botschafter Charles Whitehouse (ca. 1976)]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Massaker an der Thammasat-Universität]] am 6. Oktober 1976 übergab der demokratische Ministerpräsident [[Seni Pramoj]] die Macht an eine Militärjunta unter der Führung von Admiral [[Sangad Chaloryu]]. Am 8. Oktober 1976 ernannte König [[Bhumibol Adulyadej]] seinen Favoriten Thanin zum Premierminister. Thanin bestand darauf, sein Kabinett selbst auszuwählen und verwarf die meisten Vorschläge der Militärjunta. Das [[Thailändische Streitkräfte|Militär]] besetzte lediglich den Posten des Vize-Ministerpräsidenten und des stellvertretenden Verteidigungsministers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FEER&amp;quot; /&amp;gt; Thanin galt als ehrlich und intelligent, andererseits als ausgesprochen ideologisch und politisch extrem. Nach seinem Amtsantritt sandte er Spezialkräfte der Polizei zu Buchläden mit liberaler Literatur und ließ 45.000 Bücher beschlagnahmen und verbrennen, darunter Werke von [[Thomas Morus]], [[George Orwell]] und [[Maxim Gorki]].&amp;lt;ref&amp;gt;Elliott Kulick, Dick Wilson: &#039;&#039;Time for Thailand. Profile of a New Success.&#039;&#039; White Lotus, Bangkok 1996, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thanin sorgte unter anderem für den Bau von 20 [[Krankenhaus|Krankenhäusern]] in ländlichen Entwicklungsgebieten des Landes. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in den Nachbarländern und einem Zulauf linker Gruppen im Inland war seine Regierung aber vor allem für ihre Bekämpfung aller linksgerichteten Bestrebungen im Lande bekannt. Er kündigte an, dass das Land erst nach 12 Jahren wieder zu einer demokratischen Verfassung zurückkehren könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Baker, Pasuk: &#039;&#039;A History of Thailand.&#039;&#039; 2009, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Parlament wurde aufgelöst und alle politischen Parteien verboten. Thanins repressives Vorgehen gegen Gewerkschaften, progressive Studenten- und Bauernverbände trieb deren Aktivisten in die Untergrundstrukturen der [[Kommunistische Partei Thailands|Kommunistischen Partei Thailands]]. Anstatt die Kommunisten zu schwächen, befeuerte es den bewaffneten Kampf.&amp;lt;ref&amp;gt;Chris J. Dixon: &#039;&#039;The Thai Economy. Uneven Development and Internationalisation.&#039;&#039; London/New York 1999, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1977 versuchte eine Gruppe jüngerer, politisch interessierter Offiziere, die sich „[[Jungtürken (Thailand)|Jungtürken]]“ nannte, Thanin zu stürzen. Der Putschversuch scheiterte jedoch. Am 20. Oktober 1977 riss Admiral Sangad Chaloryu erneut die Macht an sich und Kraivichien musste zurücktreten. Die Militärführung rechtfertigte das damit, dass die Regierung Thanins das Land gespalten und keine öffentliche Unterstützung gehabt hätte, die wirtschaftliche Lage sich verschlechtert hätte und die Bevölkerung mit der langfristigen Aussetzung der Demokratie nicht einverstanden wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Chai-Anan Samudavanija: &#039;&#039;The Thai Young Turks.&#039;&#039; Institute of Southeast Asian Studies, Singapur 1982, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronrat ===&lt;br /&gt;
König Bhumibol berief Thanin anschließend in seinen [[Kronrat (Thailand)|Kronrat]]. Während der Thronvakanz nach dem Tod Bhumibols am 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 2016, als der bisherige Kronratspräsident [[Prem Tinsulanonda]] als [[Regentschaft|Regent]] interimistisches Staatsoberhaupt war, übernahm vorübergehend Thanin die Präsidentschaft des Kronrats.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[http://www.nationmultimedia.com/detail/politics/30297989 Former PM Thanin appointed president of Privy Council.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;The Nation.&#039;&#039; (online), 20. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Amtseinführung des neuen Königs [[Maha Vajiralongkorn]] am 1. Dezember desselben Jahres wurde Prem wieder Präsident des Kronrats. In Vajiralongkorns neuem Kronrat wurde Thanin nicht mehr berücksichtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Yukako Ono: &#039;&#039;[https://asia.nikkei.com/Politics-Economy/Policy-Politics/Thailand-s-new-king-appoints-his-privy-council Thailand&#039;s new king appoints his privy council.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;Nikkei Asian Review.&#039;&#039; 6. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thaigov.go.th/pageconfig/viewcontent/viewcontent1.asp?pageid=467&amp;amp;directory=1774&amp;amp;contents=2223&amp;amp;searchtxt=%B8%D2%B9%D4%B9%B7%C3%EC%20%A1%C3%D1%C2%C7%D4%E0%AA%D5%C2%C3 Biografie] (Thai)&lt;br /&gt;
* [http://www.cabinet.thaigov.go.th/eng/pm_14.htm Kurzbiografie] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.cabinet.thaigov.go.th/eng/bb2_main21.htm History of Thai Prime Ministers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Premierminister Thailands}}&lt;br /&gt;
{{Hinweis Thailändische Namen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1158878656|LCCN=n82112050|VIAF=69198282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Thailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Thailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Kronrats (Thailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens von Chula Chom Klao]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Thailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thailänder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thanin Kraivichien&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tanin Kraivixien&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=thailändischer Politiker, Premierminister von Thailand&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bangkok]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.130.40.17</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vorlage:BibISBN/3770052242&amp;diff=2927914</id>
		<title>Vorlage:BibISBN/3770052242</title>
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		<updated>2025-02-03T17:15:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;80.130.40.17: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;onlyinclude&amp;gt;{{BibRecord&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Das eigentliche Werk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Autor            = &amp;lt;!-- identisch mit Hrsg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Titel            = {{#if: {{{Titel|}}} | {{{Titel}}} | {{#invoke:WLink|getArticleBase}} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Das Sammelwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Hrsg             = [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]]&lt;br /&gt;
| Sammelwerk       = M.d.B. – Die Volksvertretung 1946–1972. – [{{#switch: {{{Fundstelle|}}}&lt;br /&gt;
     |A= Abatz bis Azzola&lt;br /&gt;
     |B= Baack bis Bychel&lt;br /&gt;
     |C= Cahn-Garnier bis Czymek&lt;br /&gt;
     |D= Daecke bis Dziekan&lt;br /&gt;
     |E= Ebbinghaus bis Eyrich&lt;br /&gt;
     |F= Faber bis Fyrnys&lt;br /&gt;
     |G= Gaa bis Gymnich&lt;br /&gt;
     |H= Haack bis Huys&lt;br /&gt;
     |I&lt;br /&gt;
     |J= Ibach bis Jutzi&lt;br /&gt;
     |K= Kaaserer bis Kynast&lt;br /&gt;
     |L= Laade bis Lux&lt;br /&gt;
     |M= Maack bis Muuss&lt;br /&gt;
     |N= Naber bis Nydahl&lt;br /&gt;
     |O= Ober-Bloibaum bis Oxen&lt;br /&gt;
     |P= Pabst bis Pytlik&lt;br /&gt;
     |Q&lt;br /&gt;
     |R= Quack bis Rzeznik&lt;br /&gt;
     |S= Saalfeld bis Szyszka&lt;br /&gt;
     |T= Taack-Trakranen bis Tychsen&lt;br /&gt;
     |U&lt;br /&gt;
     |V= Udert bis Vullgraff&lt;br /&gt;
     |W= Waas bis Wynands&lt;br /&gt;
     |X&lt;br /&gt;
     |Y&lt;br /&gt;
     |Z= Xylander bis Zywietz&lt;br /&gt;
     |#default= Abatz bis Zywietz}}]&lt;br /&gt;
| WerkErg          =&lt;br /&gt;
| Band             =&lt;br /&gt;
| Nummer           =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Verlagsdaten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Auflage          =&lt;br /&gt;
| Verlag           = Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
| Ort              = Berlin&lt;br /&gt;
| Datum            = 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reihe, in der das Werk/Sammelwerk erschienen ist --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Reihe            = KGParl Online-Publikationen&lt;br /&gt;
| NummerReihe      =&lt;br /&gt;
| BandReihe        =&lt;br /&gt;
| HrsgReihe        =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Identifikation --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ISBN             = 3-7700-5224-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Online-Version, kann auch durchgereicht werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| URL              = {{#if: {{{Fundstelle|}}}| http://www.kgparl.de/online-volksvertretung/pdf/mdb-{{lc:{{#switch: {{{Fundstelle|}}}&lt;br /&gt;
     |I&lt;br /&gt;
     |J= i&lt;br /&gt;
     |Q&lt;br /&gt;
     |R= qr&lt;br /&gt;
     |U&lt;br /&gt;
     |V= uv&lt;br /&gt;
     |X&lt;br /&gt;
     |Y&lt;br /&gt;
     |Z= xz&lt;br /&gt;
     |#default={{{Fundstelle|}}}}}}}.pdf |}}&lt;br /&gt;
| URN              = nbn:de:101:1-2014070812574&lt;br /&gt;
| Linktext         = kgparl.de&lt;br /&gt;
| Format           = {{#if: {{{Fundstelle|}}}| PDF }}&lt;br /&gt;
| KBytes           = {{{KBytes|}}}&lt;br /&gt;
| Abruf            = {{#if: {{{Fundstelle|}}}| 2025-02-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Alles ab hier bitte unverändert lassen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Kommentar        = {{{Kommentar|}}}&lt;br /&gt;
| Kapitel          = {{{Kapitel|}}}&lt;br /&gt;
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