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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-27T21:28:44Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Lohfeld (Bad Honnef)</title>
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		<updated>2024-07-18T05:41:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;79.251.245.169: ergänzt nach ref.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bad Honnef ABB Siebengebirge.jpg|mini|Blick über das Lohfeld zum Industriegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Honnef Lohfeld.jpg|mini|Das Lohfeld im Süden des Ortsteils]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Honnef Lohfelderfähre (4).jpg|mini|Lohfelderfähre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Honnef Lohfelder Straße.jpg|mini|Lohfelder Straße]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lohfeld&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;das Lohfeld&#039;&#039;) ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Bad Honnef]] im nordrhein-westfälischen [[Rhein-Sieg-Kreis]]. Er befindet sich am [[Rhein]] im äußeren Südwesten des Stadtgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lohfeld reicht von der [[Rolandsmühle]] im Süden am Grenzbach &#039;&#039;[[Honnefer Graben]]&#039;&#039;, der hier in den Rhein mündet und gleichzeitig die Grenze zur Ortsgemeinde [[Rheinbreitbach]] und damit zu [[Rheinland-Pfalz]] bildet, bis auf Höhe der Insel [[Grafenwerth]] im Norden. Es liegt auf dem westlichsten Ausläufer des breitflächigen Honnefer Schuttkegels, in dem [[Grundwasser]] aus dem Gebirge zum Rhein hinabströmt. Die Wohnbebauung erstreckt sich größtenteils rheinseitig entlang der zentralen Verbindungsachse der &#039;&#039;Lohfelder Straße&#039;&#039; ([[Kreisstraße]] 26). [[Solitär (Architektur)|Frei stehende]] und bis an den Rhein heranreichende Einzelhäuser mit großen Grundstücksflächen bestimmen das Gebiet bis zum nördlichen Abschnitt, der von einer 1963/64 entstandenen Reihenhaus-Siedlung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 27. November 1964, S. 2 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4337805?query=%22Bauprojekt%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; dominiert wird. Inmitten Lohfelds liegt westlich der [[Rechte Rheinstrecke|Bahnstrecke]] ein den Ortsteil prägendes Industrie- und Gewerbegebiet. [[Asea Brown Boveri|ABB]] und die [[Bad Honnef AG]], zwei für die Stadt bedeutende Unternehmen, haben dort ebenso wie einstmals [[Birkenstock]] ihren Sitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Süden hin wird das Lohfeld von einer ehemaligen Obstbaum-Plantage, heute unbebautem Grünland, abgeschlossen, das den Kern eines bis nach Rheinbreitbach reichenden [[Trinkwasserschutzgebiet]]s bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bezirksregierung Köln: &#039;&#039;{{Webarchiv|url=https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/54/wasserversorgung/wasserschutzgebiete/uebersicht/wsg_eb_bad_honnef_lohfelder_strasse_geplant.pdf |wayback=20190126113759 |text=Erläuterungsbericht zur Abgrenzung des Wasserschutzgebietes für das Einzugsgebiet der Grundwasser-Gewinnungsanlage Lohfelder Straße der Bad Honnef AG}}&#039;&#039; (PDF; 279&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{{Webarchiv|url=http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;amp;itemid=10001&amp;amp;detailid=156964 |wayback=20111012013959 |text=Die Wasserschutzzone könnte Bauland werden }}&#039;&#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 13. April 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Im äußeren Süden des Lohfelds liegt der &#039;&#039;[[Uhlhof]]&#039;&#039;, ehemaliger Standort der [[Akademie für Internationale Zusammenarbeit]]. Am Rhein befinden sich außerdem mit der &#039;&#039;[[Burg Arntz]]&#039;&#039; das ehemalige Landhaus des Forschungsreisenden Emil Arntz sowie ein als Ersatz für den 1889 in Betrieb genommenen Vorgängerbau&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 13. März 1889, S. 1 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/3707032?query=%22Wasserwerk%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964/65 neu erbautes [[Wasserwerk]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 29. Januar 1964, S. 3 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4336449?query=%22Wasserwerk%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Honnefer Volkszeitung]], 14. August 1965, S. 7 ([https://zeitpunkt.nrw/ulbbn/periodical/zoom/4339245?query=%22Wasserwerk%22 zeitpunkt.nrw])&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit März 1981&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Gutzmer]]: &#039;&#039;Chronik der Stadt Bonn&#039;&#039;. Chronik-Verlag, Dortmund 1988, ISBN 3-611-00032-9, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Wasserkontrollstation des Landes Nordrhein-Westfalen, die die [[Wasserqualität]] des Flusses nach Überschreitung der nahgelegenen Landesgrenze messen soll. Weiter nördlich setzt bei Stromkilometer 640 eine [[Siebengebirge (Schiff, 2015)|Rheinfähre]] nach [[Rolandseck]] über, die auf eine frühere [[Gierseilfähre]] zurückgeht. Der Fährplatz trägt auch die historische Bezeichnung &#039;&#039;Lohfelderfähre&#039;&#039;, 1885 zählte er neun Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=115 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname Lohfeld geht auf [[Flurstück|Flurnamen]] zurück, die die Bezeichnung &#039;&#039;Aufm Lohfeld&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;Unten auf Lohfeld&#039;&#039; trugen. Eine frühe [[urkunde|urkundliche]] Erwähnung des Ortes erfolgte 1343 als &#039;&#039;loyfeld&#039;&#039; (= „niedriges Holz, Gebüsch, Hain, Wald“), 1643 folgte eine Erwähnung als &#039;&#039;luffeltzien&#039;&#039; („Lohfeld-Sey“). Schon im Jahre 1302 war hingegen der sogenannte &#039;&#039;Lohfelder [[Weiher (Gewässer)|Weiher]]&#039;&#039; als  &#039;&#039;piscina lovelt&#039;&#039; genannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Arntz]] (unter Mitarbeit von [[Adolf Nekum]]): &#039;&#039;Urkataster und Gewannen: am Beispiel der Gemeinde Honnef 1824/1826.&#039;&#039; (= Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ e.&amp;amp;nbsp;V.: &#039;&#039;Studien zur Heimatgeschichte der Stadt Bad Honnef am Rhein.&#039;&#039; Heft 13, Bad Honnef 2000; [[Gesellschaft für Geschichte des Weines|Gesellschaft für Geschichte des Weines e.&amp;amp;nbsp;V.]]: &#039;&#039;Schriften zur Weingeschichte.&#039;&#039; {{ISSN|0302-0967}}, Nr. 133, Wiesbaden 2000), S. 67/68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gewässer, das bereits im Jahre 1652 nur noch an Überresten zu erkennen war, hatte eine längliche Form und im Süden eine Verbindung zu den noch bestehenden Weihern des [[Rheinbreitbach]]er &#039;&#039;Maars&#039;&#039;. Sich parallel zum Rhein erstreckend, reichte er im Norden bis auf die Höhe des südlichen Stadtzentrums. Der Lohfelder Weiher war sehr wahrscheinlich Überbleibsel eines früheren Rheinarms.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Johann Joseph Brungs|J[ohann] J[oseph] Brungs]] | Titel=Die Stadt Honnef und ihre Geschichte | Jahr=1925 | Seiten=158 | Verlag=Verlag des St. Sebastianus-Schützenvereins | Ort= Honnef | ISBN= | Kommentar=Neudruck 1978 durch Löwenburg-Verlag, Bad Honnef}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In etwa ab dem 13. Jahrhundert war das Lohfeld Standort der [[Richtplatz|Richtstätte]] von Honnef bzw. des [[Amt Löwenburg|Amtes Löwenburg]], die eine Größe von dreiviertel [[Morgen (Einheit)|Morgen]] hatte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heimat- und Geschichtsverein Herrschaft Löwenburg|Heimat- und Geschichtsverein Rhöndorf]] (Hrsg.); [[August Haag (Heimatforscher)|August Haag]]: &#039;&#039;Bilder aus der Vergangenheit von Honnef und Rhöndorf&#039;&#039;. Gesamtherstellung J. P. Bachem, Köln 1954, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; und spätestens 1788 aufgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Helfer: &#039;&#039;Positionsmerkmale des Galgenplatzes am unteren Mittelrhein.&#039;&#039; In: Karl Meisen (Hrsg.): &#039;&#039;[[Rheinisches Jahrbuch für Volkskunde]].&#039;&#039; Ferd. Dümmler Verlag, 13. und 14. Jahrgang, Bonn 1963, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im 16. Jahrhundert entstandene [[Landgraben|Land(wehr)graben]] an der Grenze vom [[Herzogtum Berg]] im Norden zum [[Kurfürstentum Köln]] im Süden wurde im Bereich des Lohfelds früher durch Gräben, Zäune und Hecken gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Arntz]] (unter Mitarbeit von [[Adolf Nekum]]): &#039;&#039;Urkataster und Gewannen: am Beispiel der Gemeinde Honnef 1824/1826.&#039;&#039; (= Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ e.&amp;amp;nbsp;V.: &#039;&#039;Studien zur Heimatgeschichte der Stadt Bad Honnef am Rhein.&#039;&#039; Heft 13, Bad Honnef 2000; [[Gesellschaft für Geschichte des Weines|Gesellschaft für Geschichte des Weines e.&amp;amp;nbsp;V.]]: &#039;&#039;Schriften zur Weingeschichte.&#039;&#039; {{ISSN|0302-0967}}, Nr. 133, Wiesbaden 2000), S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lohfeld (Bad Honnef)|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.631347 |EW=7.215378 |type=city |dim=5000 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bad Honnef}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bad Honnef]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Mittelrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Honnef]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1343]]&lt;/div&gt;</summary>
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