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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wendehaken&amp;diff=2409561</id>
		<title>Wendehaken</title>
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		<updated>2023-02-15T01:04:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;79.198.206.35: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Waldarbeit 1040984.jpg|miniatur|Wendehaken (rechts) an einen [[Sapie|Krempen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldarbeit 1040993.jpg|miniatur|Ansetzen des Wendehakens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldarbeit 1050010.jpg|miniatur|Wenden eines Baumstammes]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wendehaken&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kanthaken&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Meyers Konversationslexikon]], Verlag des Bibliographischen Instituts, Vierte Auflage, Leipzig und Wien 1885–1892, 9.&amp;amp;nbsp;Bd., S.&amp;amp;nbsp;473 [https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=109058 online], eingesehen am 25. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder allgemeiner &#039;&#039;&#039;Stammwender&#039;&#039;&#039; ist ein Werkzeug, das vor allem in der holzverarbeitenden Industrie bei der [[Holzernte]] eingesetzt wird, gelegentlich auch von [[Hafenarbeiter]]n. Er dient dazu, gefällte Stämme zu bewegen, insbesondere zu drehen; er wird auch bei der sogenannten Zufallbringung von [[Hänger (Forstwirtschaft)|Hängern]] eingesetzt. Bevor es größere Maschinen gab, wurde er auch zum [[Rodung|Roden]] von [[Baumstumpf|Stubben]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=HEwUAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA309&amp;amp;dq=%2BKantring&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=B5xoToOAHNGe-QavooDtCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=%2BKantring&amp;amp;f=false Georg Ludwig Hartig: &#039;&#039;Die Forstwissenschaft nach ihrem ganzen Umfange in gedrängter Kürze&#039;&#039;, 1831, Seite 309]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der klassische Wendehaken besteht aus einem Haken, der an einem Ring befestigt ist. Durch diesen Ring wird dann ein stabiler [[Hebel (Physik)|Hebel]] (oft ein [[Hebebaum]] aus Eschenholz) gesteckt, um möglichst hohe Kräfte zu übertragen. Seine Konstruktion ist dem früher bei Zimmerleuten eingesetzten &#039;&#039;&#039;Kantring&#039;&#039;&#039; nachempfunden. Auch wenn heute in der Holzernte häufig Maschinen zur Anwendung kommen, gehört die Arbeit mit dem Wendehaken noch immer zur Ausbildung von [[Waldarbeiter]]n.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Waldführer für den Privatwaldbesitzer in Mecklenburg-Vorpommern Heft 8 - Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern |url=http://www.wald-mv.de/style-a1/lib/media.php?id=803 |wayback=20151206090929}} (aufgerufen am 12. September 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzgebiet gibt es verschiedene Ausführungen. Für starkes Stammholz wird der ca. 2600 Gramm schwere &#039;&#039;Pfälzer Wendehaken&#039;&#039; eingesetzt. Der &#039;&#039;Schwarzwälder Wendehaken&#039;&#039; mit 1600 Gramm Gewicht hat einen mit einer Ausbuchtung versehenen Ring. Dieser ist dadurch größenverstellbar und hat eine breitere Anwendungsamplitude. Die mit ca. 800 Gramm leichteren Varianten wie der &#039;&#039;Baaksche Wendehaken&#039;&#039; oder der &#039;&#039;Orter Wendehaken&#039;&#039; werden überwiegend bei mittleren Holzstärken eingesetzt. Noch leichtere Varianten kommen ohne den Ring aus; hier ist der Haken gelenkartig an einem Stiel angesetzt, wie zum Beispiel beim [[Fällheber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprichwörtlich hat sich die Redewendung herausgebildet: „jemanden am Kanthaken haben“, das heißt: „jemanden nicht entwischen lassen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Alsleben, [[Werner Scholze-Stubenrecht]]: &#039;&#039;Duden. Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik.&#039;&#039; Der Duden in zwölf Bänden, Bd.&amp;amp;nbsp;11, Dudenverlag, Mannheim 2002, ISBN 978-3-411-04112-1, S. 396.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schemann: &#039;&#039;Deutsche Idiomatik.&#039;&#039; Reihe [[PONS]], E. Klett Verlag für Wissen und Bildung, Stuttgart / Dresden 1993, ISBN 3-12-517780-4, S.&amp;amp;nbsp;396.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhold Erlbeck, [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &#039;&#039;Das Kosmos Wald- und Forstlexikon&#039;&#039;, Kosmos-Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-440-07511-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cant hooks|Wendehaken}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwirtschaftliches Gerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haken (Werkzeug)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>79.198.206.35</name></author>
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