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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Totalisator&amp;diff=247195</id>
		<title>Totalisator</title>
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		<updated>2024-09-25T16:00:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.43.31.20: Zu lang, zu speziell.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Verfahren zur Bestimmung der Gewinnhöhen bei Wetten; zur Zählvorrichtung siehe [[Totalisator (Technik)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Totalisator&#039;&#039;&#039; ist ein [[mechanisch]]es [[Gerät]] zur Bestimmung der [[Preis (Gewinn)|Gewinn]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;höhen bei [[Wette]]n auf [[Pferderennen]]; im übertragenen Sinn bezeichnet &#039;&#039;Totalisator&#039;&#039; diese Wettart selbst. Die zugrundeliegende Methode wird auch beim [[Lotto]], [[Toto (Sportwette)|Toto]] u.&amp;amp;nbsp;Ä. angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Wetten nach dem Totalisator-Prinzip wetten die Wett-Teilnehmer untereinander (französisch &#039;&#039;Pari mutuel&#039;&#039;) statt gegen einen [[Buchmacher]].&lt;br /&gt;
Ein Buchmacher bietet [[Sportwette]]n zu festen [[Gewinnquote]]n, bei Wetten nach dem Totalisator-Prinzip sind die Gewinnhöhen von den Summen der [[Einsatz (Spiel)|Einsätze]] abhängig und stehen daher bei Abschluss der Wette noch nicht fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Josep Oller.jpg|mini|hochkant|[[Joseph Oller]], der Gründer des [[Moulin Rouge]], wird manchmal als Erfinder des Totalisators genannt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden und das Elbgelände 175a.jpg|mini|Werbung für Pferderennen in Dresden mit „Totalisator-Betrieb auf allen Plätzen“]]&lt;br /&gt;
Diese Wettart wurde um 1865 in [[Frankreich]] von Pierre Oller&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=f6VFAAAAMAAJ&amp;amp;q=%2B%22pierre+oller%22&amp;amp;dq=%2B%22pierre+oller%22&amp;amp;pgis=1 Margaret Cabell Self &#039;&#039;The Horseman’s Encyclopedia&#039;&#039;, New York, 1946]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.britannica.com/EBchecked/topic/443547/pari-mutuel Encyclopedia Britannica, Eintrag „pari-mutuel“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=xiUDAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA135&amp;amp;dq=%2B%22pari+mutuel%22&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1 The Billion Dollar Betting Machine]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.at/books?id=vBI9AAAAYAAJ&amp;amp;q=%2B%22pari+mutuel%22+%2Boller+%2Bpierre&amp;amp;dq=%2B%22pari+mutuel%22+%2Boller+%2Bpierre&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=0&amp;amp;pgis=1 Philip A. Pines: &#039;&#039;The Complete Book of Harness Racing&#039;&#039;, S.&amp;amp;nbsp;221]&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem Pariser Chemiker und Parfümhändler, erfunden; nach anderen Quellen wurde der Totalisator jedoch vom Rennbahnbesitzer und Gründer des [[Moulin Rouge]] [[Joseph Oller]] entwickelt. Diese Wettart wurde unter dem Namen &#039;&#039;pari-mutuel&#039;&#039; (dt. so viel wie „untereinander wetten“) bekannt; im englischen Sprachraum heißt diese Wette daher auch „parimutuel betting“. Dieses System wurde bald für den amtlichen Wettbetrieb an allen bedeutenden Rennplätzen der Welt übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wette am Totalisator ähnlich ist die [[Calcutta-Auktion]] (auch: &#039;&#039;Pool selling&#039;&#039;), die als Vorläufer angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Totalisator in Deutschland gilt ein kleines Holzhäuschen beim Großen Hamburger Handicap 1870, in welchem der Wettbetrieb für diesen Renntag abgewickelt wurde. Damit nutzten die Veranstalter eine Chance, ihre Einnahmen zu erhöhen, da die Renntage bis zum Norddeutschen Derby 1869 immer mehr [[Volksfest]]charakter bekamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche [[Reichsgericht]] entschied am 29. April 1882, dass das Buchmachen bei Pferderennen und das Wetten am Totalisator als [[Glücksspiel]] zu betrachten sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Australien|Australier]] George Julius von Julius Poole &amp;amp; Gibson Pty Ltd. erfand den ersten mechanischen Totalisator, der im Jahr 1913 erstmals auf der Pferderennbahn in [[Ellerslie (Neuseeland)|Ellerslie]] ([[Neuseeland]]) eingesetzt wurde. Der erste Totalisator in den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten]] ging in [[Chicago]] 1933 auf der „Arlington Parkrennbahn“ in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius, der später geadelt wurde, gründete im Jahre 1917 die „Automatic Totalisators Ltd. (ATL)“ und baute nun elektromechanische Totalisatorautomaten. Der erste vollständige elektronische Totalisator wurde 1966 entwickelt. Anfang der 1970er Jahre verwendete beinahe jede größere Rennbahn einen ATL-Totalisator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Totalisatorwetten können heute nicht nur am Rennplatz („on track betting“), sondern auch in Wettbüros abgeschlossen werden. Der Unternehmer des Wettbüros agiert dann aber nicht als Buchmacher, da er ja nicht Wettgegner ist, sondern als bloßer Vermittler von Wetten, als sogenannter „Totalisateur“ [sic]&amp;lt;!-- sic! die Person schreibt sich mit „eu“ statt mit „o“ --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rennen können heute live via [[Internetstream]] oder auf eigenen [[Spartenkanal|Spartenkanälen]] im Fernsehen mitverfolgt werden, und so nehmen die im Internet abgegebenen Wetten einen ständig wachsenden Anteil am Gesamtumsatz ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Totalisatorquoten ==&lt;br /&gt;
=== Siegwetten ===&lt;br /&gt;
Im einfachsten Fall der Wette auf Sieg errechnet sich die [[Sportwette|Quote]] für ein bestimmtes Pferd als Quotient aus der Summe aller Einsätze abzüglich Steuern etc. und der Summe der Einsätze auf das gesetzte Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: Auf das Siegerpferd Cherry wurden € 2.000, auf alle Starter insgesamt € 6.000 gesetzt. Dieser Betrag, der sogenannte &#039;&#039;Gross pool&#039;&#039;, wird nun um den sogenannten &#039;&#039;Take out&#039;&#039;, ca. 1/6, vermindert, sodass ein &#039;&#039;Net pool&#039;&#039; von € 5.000 an die Gewinner ausgeschüttet wird. Die [[Ausschüttungsquote]] beträgt also 5/6 oder 83,3 %.&lt;br /&gt;
:Die Gewinnquote errechnet sich somit zu 5.000 / 2.000 = 2,50. Die so bestimmten Quoten werden häufig auf 1/20 abgerundet (&#039;&#039;Breakage&#039;&#039;) – in diesem Beispiel ergibt sich jedoch ein exakter Wert, sodass keine [[Rundung]] vorgenommen werden muss.&lt;br /&gt;
:Ein Wett-Teilnehmer, der z.&amp;amp;nbsp;B. € 20 auf Cherry gesetzt hat, erhält 2,50 · € 20 = € 50 zurück, sein Reingewinn beträgt € 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bis zum Start des Rennens Wetten angenommen werden, ist die Quote bei Abschluss der Wette noch nicht bekannt, es können daher immer nur die so genannten &#039;&#039;Eventualquoten&#039;&#039;, i.&amp;amp;nbsp;e. vorläufige Quoten, angezeigt werden. Diese Eigenart ist kennzeichnend für alle Wetten am Totalisator; zum Unterschied: Bei einer Buchmacher-Wette steht die Quote bei Abschluss der Wette fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Platzwetten ===&lt;br /&gt;
Die Berechnung der Quoten bei Platzwetten sei anhand des folgenden Beispiels mit drei Platzrängen erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;: Auf die drei platzierten Pferde Cherry, Black Dream und Morning Star wurden € 2.000, € 1.000 und € 800, auf alle Starter insgesamt € 6.000 gesetzt. Dieser Betrag wird nun wieder um den sogenannten &#039;&#039;Take out&#039;&#039; vermindert, sodass € 5.000 an die Gewinner ausgeschüttet werden. Von diesem Betrag wird nun die Summe der gewinnenden Einsätze, also € 3.800 abgezogen, die verbleibenden € 1.200 werden nun auf drei Töpfe zu € 400 aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Netto-Quote für Cherry beträgt somit 400 / 2.000 = 0,20; die Brutto-Quote erhält man durch Addition von 1, sie beträgt daher 1,20. Ein Wett-Teilnehmer, der z.&amp;amp;nbsp;B. € 20 auf Cherry gesetzt hat, erhält 1,20 · € 20 = € 24 zurück, sein Reingewinn beträgt € 4 oder 0,20 · € 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Analog errechnen sich die Platzquoten für Black Dream und Morning Star zu 1,40 bzw. 1,50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Start können keine vorläufigen Platzquoten bekanntgegeben werden, da die Platzquote eines Pferdes ganz wesentlich davon abhängt, welche Pferde die weiteren Preisränge belegen:&lt;br /&gt;
Erreicht ein Pferd eine Platzierung und sind die anderen Plätze von Außenseitern belegt, so ist die Platzquote am höchsten. Werden die übrigen Plätze jedoch von Favoriten eingenommen, so ist die Platzquote niedrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt gelegentlich vor, wenn die Plätze ausschließlich von vom Wettpublikum stark favorisierten Pferden belegt werden, dass die Summe der Einsätze auf die platzierten Pferde den Net pool übertrifft. In diesem Fall spricht man von einem &#039;&#039;Minus pool&#039;&#039;, und es ergäbe sich eine Platzquote kleiner als eins: Ein Wett-Teilnehmer würde somit – trotz seiner richtigen Vorhersage – nicht einmal seinen Einsatz zurückerhalten. Die Quote wird nun – zu Lasten des Veranstalters – mit 1,05 festgesetzt, sodass der Wett-Teilnehmer zumindest einen kleinen Gewinn erzielt. Dies ist jedoch nicht allgemein üblich, in Deutschland etwa wird lediglich der Einsatz rückerstattet (10 für 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berechnung der Sieg- bzw. Platzquoten im Falle von &#039;&#039;ex aequo&#039;&#039;-Platzierungen siehe [[Totes Rennen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://members.ozemail.com.au/~bconlon/ Geschichte des Totalisators in Australien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glücksspiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferderennsport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.43.31.20</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fabrice_Bellard&amp;diff=874525</id>
		<title>Fabrice Bellard</title>
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		<updated>2024-09-10T10:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.43.31.20: /* Geschichte */ tipfela; &amp;quot;Satzschnipselreihenfolge&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Fabrice Bellard&#039;&#039;&#039; ([{{IPA|faˈbʁis bɛˈlaʁ}}]; * [[1972]] in [[Grenoble]]) ist ein [[Frankreich|französischer]] [[Softwareentwickler]] und [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging im &#039;&#039;Lycée Joffre&#039;&#039; in [[Montpellier]] zur Schule und studierte an der [[École polytechnique]] und der &#039;&#039;[[École nationale supérieure des télécommunications]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entwickelte unter anderem die folgenden Softwareprodukte, für die er auch lange Zeit der Hauptentwickler war:&lt;br /&gt;
* den [[Emulator]] [[QEMU]], ein [[quelloffen]]es Programm, das auf den Systemarchitekturen [[x86-Architektur|x86]], [[PowerPC]], [[SPARC-Architektur|SPARC]] und weiteren beispielsweise die Ausführung der vier Betriebssysteme [[Microsoft Windows|Windows]], [[Linux]], [[Mac OS (Apple)|Mac&amp;amp;nbsp;OS]] und [[Solaris (Betriebssystem)|Solaris]] unter anderen Betriebssystemen emulieren kann.&lt;br /&gt;
* [[Tiny C Compiler]], einen [[C (Programmiersprache)|C]]-Compiler, klein, aber vollständig; ursprünglich hat er ihn geschrieben, um den [[International Obfuscated C Code Contest]] zu gewinnen.&lt;br /&gt;
* [[FFmpeg]], eine [[Open Source|Open-Source]]-Software für Audio- und Video-Kompression.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 22. September 1997 gewann er den Weltrekord in der Berechnung von [[Dezimalstelle]]n der [[Kreiszahl]] Pi mit einem von der [[Bailey-Borwein-Plouffe-Formel]] abgeleiteten Verfahren. Im Januar 2010 stellte er erneut den Rekord in der Berechnung von Dezimalstellen von Pi auf. In 131 Tagen berechnete er mit einem handelsüblichen [[Intel-Core-i-Serie|Core-i7]]-PC 2.699.999.990.000 [[Nachkommastelle]]n, knapp 2,7 [[Billion]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://winfuture.de/news,52582.html Desktop-PC berechnet Pi auf 2,7 Billionen Stellen] – Artikel bei &#039;&#039;WinFuture&#039;&#039;, vom 5.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ihavenothing.org/2010/01/08/pi-buster-software-whiz-claims-record/ |wayback=20110520211254 |text=Pi buster: software whiz claims record }} (englisch) – Artikel (mit Bild) bei &#039;&#039;I Have Nothing&#039;&#039;, vom 8.&amp;amp;nbsp;Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 veröffentlichte er einen PC-Emulator programmiert nur in [[JavaScript]] basierend auf [[Typed Array]]s. Die emulierte Hardware besteht aus einem [[32-Bit-Architektur|32-Bit]]-[[x86-Prozessor|x86]]-kompatiblen [[Hauptprozessor]], einem [[Intel 8259|8259 Programmable Interrupt Controller]], einem [[Programmable Interval Timer|8254 Programmable Interrupt Timer]] und einem [[Universal Asynchronous Receiver Transmitter|16450 UART]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bellard.org/jslinux/tech.html Javascript PC Emulator - Technical Notes] (englisch) – Webseite von &#039;&#039;Fabrice Bellard&#039;&#039;, vom 14. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.golem.de/1105/83541.html Fabrice Bellard: PC-Emulator in Javascript bootet Linux] – Artikel bei &#039;&#039;[[Golem.de]]&#039;&#039;, vom 17.&amp;amp;nbsp;Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. September 2012 veröffentlichte er eine vollständige Software-Implementierung einer [[Long Term Evolution|LTE]]-Basisstation, die ohne besondere Hardware auf jedem PC lauffähig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bellard.org/lte/ LTE Base Station Software] (englisch) – Webseite von &#039;&#039;Fabrice Bellard&#039;&#039;, vom 3. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 veröffentlichte er das neue [[Bildkompression]]s&amp;amp;shy;format [[Better Portable Graphics]] (BPG), das bei gleicher Dateigröße deutlich bessere Qualität als [[JPEG]] liefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Donath |url=https://www.golem.de/news/better-portable-graphics-neues-bildformat-soll-jpeg-abloesen-1412-111012.html |titel=Neues Bildformat soll JPEG ablösen |hrsg=[[Golem.de]] |datum=2014-12-08 |abruf=2014-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Darstellung wird in allen aktuellen [[Browser]]n mittels eines ca. 72 kB großen Javascript-Programms ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabrice Bellard |url=https://bellard.org/bpg/lena.html |titel=BPG/JPEG comparison on the Lena picture |abruf=2014-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2016 veröffentlichte er einen Emulator für die [[RISC-V]]-Architektur (RISCVEMU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&amp;amp;px=RISCVEMU-Fedora-RISC-V |titel=RISCVEMU: RISC-V System Emulator, Can Boot Fedora |werk=www.phoronix.com |datum=2016-12-20 |abruf=2016-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juli 2019 veröffentlichte er QuickJS, eine in [[C (Programmiersprache)|C]] geschriebene [[JavaScript]]-Engine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://bellard.org/ Fabrice Bellards Homepage] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://bellard.org/quickjs/ QuickJS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bellard, Fabrice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwickler Freier Software]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bellard, Fabrice&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Softwareentwickler und Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grenoble]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.43.31.20</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bushism&amp;diff=161839</id>
		<title>Bushism</title>
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		<updated>2024-09-01T10:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.43.31.20: Reihenfolge: Buch Abschluss; Wortspiele im Titel berücksichtigen;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Bushism&#039;&#039;&#039; (zu [[Deutsche Sprache|Deutsch]] etwa „Bushismus“) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck aus dem [[Amerikanisches Englisch|amerikanischen Englisch]] und bezeichnet satirischerweise [[Wort|Wörter]] oder [[Phrase (Linguistik)|Phrasen]], die den Stil der öffentlichen Reden des ehemaligen [[Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten|US-Präsidenten]] [[George W. Bush]] kennzeichnen, insbesondere wenn es sich dabei um improvisierte Reden handelt. Der Begriff wurde ursprünglich auf Reden von Bushs Vater [[George H. W. Bush]] angewendet, der während seiner Präsidentschaft ebenfalls, jedoch in geringerem Umfang, für seine ungewöhnliche Ausdrucksweise bekannt geworden war, wird heute jedoch fast ausschließlich auf den Sohn George W. Bush bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es nicht ungewöhnlich ist, dass Personen, die sehr oft in der Öffentlichkeit auftreten und sprechen, Fehler unterlaufen, fällt in George W. Bushs Reden immer wieder der Gebrauch bestimmter ungewöhnlicher [[grammatik]]alischer Konstruktionen auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Anfügen von &#039;&#039;agentive endings ([[Nomen Agentis|Nomina agentis]])&#039;&#039;, also den Endungen &#039;&#039;-er&#039;&#039; oder &#039;&#039;-or&#039;&#039;, um aus [[Verb]]en [[Substantiv]]e zu schaffen, die im [[Englische Sprache|Englischen]] gewöhnlich so nicht vorkommen, beispielsweise „suiciders“, „decider“, „game changer“ oder „truth teller“.&lt;br /&gt;
* Das Schaffen von zusammengesetzten Wörtern, die es in der Form nicht gibt, z.&amp;amp;nbsp;B. „misunderestimated“ (missunterschätzen).&lt;br /&gt;
* Das Schaffen von Verben aus Substantiven, die bereits substantivierte Verben sind, z.&amp;amp;nbsp;B. „a president’s job is to presidate“ (&#039;&#039;president&#039;&#039; ist vom Verb &#039;&#039;to preside&#039;&#039; abgeleitet).&lt;br /&gt;
* Merkwürdige Satzkonstruktionen wie: „We had a chance to visit with Teresa Nelson who’s a parent, and a mom or a dad.“ (etwa: „Wir hatten Gelegenheit mit Teresa Nelson zu besuchen, die ein Elternteil ist und eine Mutter oder ein Vater.“)&lt;br /&gt;
* Sätze mit starker Abweichung zwischen Redeabsicht und Aussage: „Our enemies are innovative and resourceful, and so are we. They never stop thinking about new ways to harm our country and our people, and neither do we.“ („Unsere Feinde sind erfinderisch und einfallsreich, das sind wir auch. Sie hören niemals auf, darüber nachzudenken, wie sie unserem Land und unserem Volk schaden können, genauso wenig wie wir.“).&lt;br /&gt;
* Falscher Gebrauch von Redewendungen: “Fool me once, shame on — shame on you. Fool me, you can’t get fooled again” („Hältst du mich einmal zum Narren, schäm – schäm dich. Halte mich zum Narren, du kannst nicht noch einmal zum Narren gehalten werden“). Korrekt lautet das Sprichwort: “Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me” („Hältst du mich einmal zum Narren, schäm dich. Hältst du mich noch mal zum Narren, sollte ich mich schämen.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bushism ist weiterhin eine Bezeichnung für Zitate aus Reden George W. Bushs, die den Eindruck von Inkompetenz erwecken. Viele dieser Zitate enthalten falsche Aussagen zu Geographie oder Geschichte, politischen Vorgängen und der Welt im Allgemeinen. Es ist dabei schwer zu unterscheiden, was davon auf Unwissenheit beruht und was einfach Versprecher sind. So nannte Bush den ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten [[José María Aznar]] beim ersten Treffen &#039;&#039;Anzar&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Naive Ausdrucksweisen erwecken oft einen Anschein von Inkompetenz.&lt;br /&gt;
Der US-amerikanische Autor [[Mark Crispin Miller]], der als scharfer Kritiker des Politikers gilt, hat eine Sammlung skurriler Aussagen von Bush als Buch veröffentlicht (&#039;&#039;The Bush Dyslexicon: Observations on a National Disorder&#039;&#039; [deutsch etwa: &#039;&#039;Das Bush-Legasthenikon: Betrachtungen einer nationalen Störung&#039;&#039;]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wortschöpfung „Bushism“ fand zuerst in den [[Vereinigte Staaten|USA]] weitere Verbreitung, nicht zuletzt wegen verschiedener Bücher und Websites, die Sammlungen entsprechender Zitate enthalten. Inzwischen wird er auch von Journalisten aus anderen Ländern benutzt und ist insbesondere Kritikern des Ex-US-Präsidenten ein Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltener wird das Wort „Bushism“ von US-amerikanischen Journalisten auch verwendet, um die [[National Security Strategy vom September 2002|Bush-Doktrin]] zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Trumpismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jonathan Bines and the editors of the [[The New Republic|New Republic]]: &#039;&#039;Bushisms. President George Herbert Walker Bush in His Own Words.&#039;&#039; Workman, New York NY 1992, ISBN 1-56305-318-7.&lt;br /&gt;
* Mark Crispin Miller: &#039;&#039;The Bush Dyslexicon. Observations on a national Disorder.&#039;&#039; W. W. Norton and Co., New York NY u. a. 2001, ISBN 0-393-04183-2.&lt;br /&gt;
* Jacob Weisberg (Hrsg.): &#039;&#039;Voll daneben, Mr. President! Wahre Worte von George W. Bush.&#039;&#039; Herausgegeben von Gerhard Henschel und [[Kathrin Passig]]. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2003, ISBN 3-499-61619-X.&lt;br /&gt;
* Jacob Weisberg (Hrsg.): &#039;&#039;Schon wieder voll daneben, Mr. President! Noch mehr wahre Worte von George W. Bush.&#039;&#039; Herausgegeben von Gerhard Henschel und [[Kathrin Passig]]. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2003, ISBN 978-3-499-61619-8.&lt;br /&gt;
* George W. Bush: &#039;&#039;George W. Bushisms. The Accidental Wit and Wisdom of Our 43rd President.&#039;&#039; Edited by Jacob Weisberg. Andrews McMeel Publishing, Kansas City MO 2005, ISBN 0-7407-4456-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://politicalhumor.about.com/library/blbushisms.htm about.com: Bushisms]&lt;br /&gt;
* Reymer Klüver: &#039;&#039;[https://web.archive.org/web/20160309181657/http://www.sueddeutsche.de/politik/bush-und-seine-sprachlichen-aussetzer-die-faxen-des-boesen-1.362699 Bush und seine sprachlichen Aussetzer: Die Faxen des Bösen.]&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&#039;&#039;, 17. Mai 2010. (archivierte Version)&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/machtwechsel-in-den-usa-sie-haben-mich-verunterschaetzt-a-948119.html &#039;&#039;Machtwechsel in den USA: „Sie haben mich verunterschätzt“&#039;&#039;] – Artikel auf [[Spiegel Online]] (Rubrik &#039;&#039;einestages&#039;&#039;) vom 10. August 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:George W. Bush]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.43.31.20</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lederlaufk%C3%A4fer&amp;diff=320368</id>
		<title>Lederlaufkäfer</title>
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		<updated>2024-08-18T10:39:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.43.31.20: /* Merkmale */ Chitin ist weich; eher kräftig&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lederlaufkäfer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Carabus coriaceus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Echte Laufkäfer&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Carabus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Carabinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Laufkäfer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Carabidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Käfer&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coleoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Carabus coriaceus1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Lederlaufkäfer (&#039;&#039;Carabus coriaceus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Lederlaufkäfer&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Carabus coriaceus&#039;&#039;) ist eine Art aus der Familie der [[Laufkäfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Black-beetle o gewoehnl-Schaufelläufer Cychrus caraboides.JPG|mini|Der Käfer im Größenvergleich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carabus HC2.jpg|mini|Der Lederlaufkäfer hat kräftige [[Mandibel]]n. Auffällig sind die orange gefärbten sensorischen Gewebe an Fühlern und Gliedern.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der größten Laufkäferarten Mitteleuropas kann der Lederlaufkäfer 30 bis 40 Millimeter lang werden. Sein [[Sklerotin|Exoskelett]] ist schwarz und an den Flügeldecken gerunzelt. Auffällig sind die kräftigen Oberkieferzangen. Am mittleren Beinpaar sind ein paar rostfarbene Borsten zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterarten ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Carabus coriaceus cerisyi&#039;&#039; {{person|Dejean}}, 1826&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna cerisyi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Carabus coriaceus coriaceus&#039;&#039; {{person|Linnaeus}}, 1758&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna coriaceus&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Carabus coriaceus excavatus&#039;&#039; {{person|Charpentier}}, 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna excavatus&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Carabus coriaceus kindermanni&#039;&#039; {{person|Waltl}}, 1838&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna kindermanni&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Carabus coriaceus mediterraneus&#039;&#039; {{person|Born}}, 1906&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna mediterraneus&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Carabus coriaceus rugifer&#039;&#039; ({{person|Kraatz}}, 1877)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna rugifer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carabus coriaceus lederlaufkaefer erbeutet wegschnecke.webm|mini|Ein Lederlaufkäfer hat eine [[Wegschnecken|Wegschnecke]] erbeutet]]&lt;br /&gt;
Die flugunfähigen, nachtaktiven Tiere jagen am Waldboden Insekten, [[Schnecken]] und Würmer, sie gehen auch an [[Aas]] sowie manchmal an Obst. Tagsüber verstecken sich die Käfer unter Moos oder Steinen, nur sehr selten kann man sie auch am Tage beobachten. Bei Gefahr sondern sie aus Drüsen am Hinterleib eine übel riechende Flüssigkeit aus. Die Larven verpuppen sich nach mehreren Häutungen im Boden. Aus ihnen schlüpft dann der fertige Käfer. Die Art bildet eine Generation im Jahr, deren [[Imago (Zoologie)|Imagines]] primär von Mai bis Oktober angetroffen werden können, meist im August oder September. Die Larven überwintern. Die Käfer leben etwa zwei bis drei Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahradnik&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachmann/Platen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Lederlaufkäfer sind in Europa weit verbreitet, wo sie vor allem in Laub- und Mischwäldern anzutreffen sind. Lederlaufkäfer stehen in Deutschland unter Naturschutz. Sie sind nach Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) gesetzlich besonders geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna cerisyi&amp;quot;&amp;gt;{{FaunaEuropaea|ID=8602d4d9-5fa1-4c5a-b977-808d7138f5bc|WissName=Carabus (Procrustes) coriaceus cerisyi|Rang=Unterart|Download=13. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna coriaceus&amp;quot;&amp;gt;{{FaunaEuropaea|ID=2d248136-4045-4644-8250-670914f303f6|WissName=Carabus (Procrustes) coriaceus coriaceus|Rang=Unterart|Download=13. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna excavatus&amp;quot;&amp;gt;{{FaunaEuropaea|ID=81b99de0-2d7b-47e2-bf24-fb3af2c1db8e|WissName=Carabus (Procrustes) coriaceus excavatus|Rang=Unterart|Download=13. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna kindermanni&amp;quot;&amp;gt;{{FaunaEuropaea|ID=f77340a0-a70b-46a4-bb32-8f38506d11ec|WissName=Carabus (Procrustes) coriaceus kindermanni|Rang=Unterart|Download=13. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna mediterraneus&amp;quot;&amp;gt;{{FaunaEuropaea|ID=1a7d19eb-dd3a-47e4-ba92-fea876efaf2e|WissName=Carabus (Procrustes) coriaceus mediterraneus|Rang=Unterart|Download=13. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna rugifer&amp;quot;&amp;gt;{{FaunaEuropaea|ID=af431c3a-8d92-4696-ac74-e063bdb7c94f|WissName=Carabus (Procrustes) coriaceus rugifer|Rang=Unterart|Download=13. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahradnik&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3490271181|Seite=70}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wachmann/Platen&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3894401257|Seite=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Carabus coriaceus|Lederlaufkäfer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.insektenbox.de/kaefer/ledela.htm www.insektenbox.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.natur-in-nrw.de/HTML/Tiere/Insekten/Kaefer/Laufkaefer/TLK-171.html www.natur-in-nrw.de]&lt;br /&gt;
* {{FaunaEuropaea|ID=dcc94145-2886-4a1e-9b20-8ff3d5029230|WissName=Carabus  (Procrustes) coriaceus|Rang=Art}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lederlaufkafer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Laufkäfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.43.31.20</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mokassin&amp;diff=85601</id>
		<title>Mokassin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mokassin&amp;diff=85601"/>
		<updated>2024-07-30T11:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;78.43.31.20: tipfela&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Soft moccasin.jpg|mini|Mokassin]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Mokassin&#039;&#039;&#039; (engl. &#039;&#039;moccasin&#039;&#039;) ist ein weiches [[Schuhmodell]] (Schlupfschuh) ohne [[Absatz (Schuh)|Absatz]], dessen Schaft unter dem Fuß herumgeführt wird und auf der Oberseite meist ein zusätzliches so genanntes Einsatzteil bekommt: ein handtellergroßes Stück Leder, mit einer häufig auffällig gehaltenen Handnaht unter Kräuseln des Lederrands wegen der Formstabilität angenäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere Schuhtypen wie [[Bootsschuh]]e und [[Loafer]] werden in &#039;&#039;[[Mokassinmachart]]&#039;&#039; mit unter dem Fuß durchlaufendem Schaft gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort ist einer der östlichen [[Algonkin-Sprachen]] entlehnt. So lautet es auf [[Powhatan-Sprache|Powhatan]] &#039;&#039;mohkisson&#039;&#039; oder &#039;&#039;mokussin&#039;&#039;, [[Massachusett-Sprache|Massachusett]] &#039;&#039;makussin&#039;&#039;, [[Ojibwe-Sprache|Ojibwe]] &#039;&#039;makizin&#039;&#039;, [[Algonkin (Sprache)|Algonkin]] (im engeren Sinne) &#039;&#039;makasin&#039;&#039; und [[Micmac-Sprache|Micmac]] &#039;&#039;mksɨn&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.yourdictionary.com/moccasin |titel=Moccasin Meaning {{!}} Best 11 Definitions of Moccasin |abruf=2021-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.etymonline.com/word/moccasin |titel=moccasin {{!}} Etymology, origin and meaning of moccasin by etymonline |sprache=en |abruf=2021-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (rekonstruiertes Ur-Algonkin: &#039;&#039;maxkeseni&#039;&#039; „Schuh“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dictionary.com/browse/moccasin |titel=Definition of moccasin {{!}} Dictionary.com |sprache=en |abruf=2021-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:British Museum169.jpg|mini|Mokassins im Britischen Museum]]&lt;br /&gt;
Der Mokassin gilt als eines der ältesten Schuhmodelle der Menschheit. Er ist der Schuh der [[Indianer Nordamerikas|nordamerikanischen Ureinwohner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den nordamerikanischen Ureinwohnern war die Herstellung der Mokassins Frauensache.&amp;lt;!-- Weil der Mokassin kein sehr haltbares Schuhmodell ist, wurden diese immer auf Vorrat angefertigt und sogar gehandelt. Waldlandureinwohner trugen Mokassins ohne zusätzliche [[Schuhsohle|Laufsohle]], das war hilfreich beim Feingefühl für den Untergrund während der Jagd im Wald, die Mokassins der Berglandureinwohner hatten eine zusätzliche Rohlederlaufsohle zum Schutz des Fußes und Erhöhung der Haltbarkeit.  --&amp;gt; Schuhe, die zum Laufen in Gebieten mit steinigem Untergrund und Dornenpflanzen genutzt wurden, erhielten eine zusätzliche Laufsohle aus Rohleder, während Schuhe zur Verwendung auf Waldboden diese nicht benötigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für festliche Anlässe wurden Mokassins mit [[Quillarbeit]], später auch mit Glasperlen von den [[Siedler]]n verziert. Im 18. Jahrhundert wurden die ersten Mokassins von den [[Geschichte Nordamerikas#Gründung von europäischen Kolonien|europäisch-stämmigen amerikanischen Siedlern]] nach England geschickt, wo sie als Hausschuhe zur Mode wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale des Mokassins ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich hierbei um einen weichen Schlupfschuh aus Leder ohne Absatz, bei dem der Schaft unter dem Fuß herumgeführt wird.&lt;br /&gt;
Heute werden nur noch selten echte Mokassins angeboten, die alle Kennzeichen dieses Schuhtyps aufweisen:&lt;br /&gt;
*Eine zusätzlich angenähte [[Schuhsohle|Laufsohle]] ist möglich, jedoch keine separate [[Brandsohle]].&lt;br /&gt;
*Es gibt kein Schaftfutter.&lt;br /&gt;
*Es gibt keine Sohle mit Absatz.&lt;br /&gt;
*Ein mit Kräuseln eingenähtes Mokassinblatt prägt den Vorderschuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutzutage überwiegend angebotenen Mokassins werden häufig durch einen vom Original abweichenden Bodenaufbau versteift. Neben der [[Machart|machartbedingt]] einfachen Sohle, bei der die Innensohle zugleich die Außensohle ist, werden viele modernen Modelle mit einer zusätzlichen Brandsohle und/oder mit einer separaten Laufsohle ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mokassins können sowohl als flache [[Halbschuh|Halbschuhe]], knöchelhohe Bootees oder  um ein angenähtes Stiefelrohr verlängert als &#039;&#039;[[Stiefel]]mokassin&#039;&#039; bis unter das Knie reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuh mokkassin.png|mini|Mokassin]]&lt;br /&gt;
== Trageeigenschaften und Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mokassins&#039;&#039; werden aus weichen Schaftledern gefertigt, wodurch sie sich dem Fuß anschmiegen. Der Fuß wird kaum gestützt oder geführt. Aufgrund der fehlenden oder nur dünnen Laufsohle gibt es nur eine sehr geringe Auftrittdämpfung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der meist schlechten Wasserdichtigkeit ist er ein Schönwetterschuh. Mit seinem legeren und sportlichen Erscheinungsbild handelt es sich eher um einen Freizeitschuh. Zur Geschäftskleidung werden manchmal [[Loafer]] getragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiefel]], [[Schuh]]  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Sternke: &#039;&#039;Alles über Herrenschuhe.&#039;&#039; Nicolai, Berlin 2006, ISBN 3-89479-252-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moccasins|Mokassins}}&lt;br /&gt;
* Lothar Dräger: [https://web.archive.org/web/20010103233000/http://www.karl-may-stiftung.de/museum/indianer/indianer5.html Mokassins] – Artikel im virtuellen Museum der Karl-May-Stiftung&lt;br /&gt;
* [http://www.hands-and-love.de/mokassin_herstellung.php?3 Die einzelnen Arbeitsschritte der Herstellung eines Mokassins] bei hands-and-love.de (Bildergalerie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde (Nordamerika)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>78.43.31.20</name></author>
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