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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-05T12:25:36Z</updated>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Elektro%C3%A4tzen&amp;diff=602636</id>
		<title>Elektroätzen</title>
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		<updated>2024-10-14T20:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.58.7.44: Der Text dieser Seite basiert auf dem Artikel Elektroätzen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Elektroätzen&#039;&#039;&#039; ist ein [[Chemie|chemisches]] Bearbeitungsverfahren mit dem [[Metalle]] oder Metallschichten mit Unterstützung eines [[elektrischer Strom|elektrischen Stromes]] abgetragen werden können. Es handelt sich um eine spezielle Form des [[Ätzen]]s, bei der keine [[Korrosion|korrosiven]] Substanzen verwendet werden müssen. Gleichzeitig stellt das Verfahren einen Spezialfall der [[Galvanotechnik]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkprinzip ==&lt;br /&gt;
Hierbei wird das [[Werkstück]] zunächst an den nicht zu bearbeitenden Stellen mit einem [[Lack]] geschützt. Anschließend wird das zu bearbeitende Werkstück in einen [[Elektrolyt]]en getaucht und als [[Anode]] in einen [[Stromkreis]] geschaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maximilian Pflücke |Titel=Technisches Zentralblatt: Abteilung Elektrotechnik |Verlag=Akademie-Verlag. |Datum=1962-07 |Seiten=1983 |Online=https://www.google.de/books/edition/Technisches_Zentralblatt/1NQeAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;dq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine zweite, zumeist aus [[Edelmetall]] bestehende [[Elektrode]] wird als [[Kathode]] in den Elektrolyten getaucht. Wird ein Strom angelegt, lösen sich aus der Anode Metall[[ion]]en und wandern durch den Elektrolyten zur Kathode.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Zeitschrift für Elektrochemie und angewandte physikalische Chemie |Verlag=Verlag Chemie |Datum=1912 |Seiten=12 |Online=https://www.google.de/books/edition/Zeitschrift_f%C3%BCr_Elektrochemie_und_angew/mFuue96fqfcC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;dq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier werden die Ionen wieder neutralisiert und scheiden sich ab oder fallen aus der Lösung als [[Ausfällung|Niederschlag]] aus. Das Material an der Anode nimmt an den nicht mit Lack bedeckten Stellen langsam ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Werkstattstechnik: Zeitschrift für Produktion und Betrieb |Verlag=Springer-Verlag |Datum=1911 |Seiten=470 |Online=https://www.google.de/books/edition/Werkstattstechnik/Mr8nAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;dq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Anwendung findet das Verfahren beim Ätzen von Metallen. Vorteilhaft ist, dass keine ätzenden Flüssigkeiten oder Gase verwendet werden müssen. Weiterhin können selektiv Metallschichten abgetragen werden, weil sich nicht alle Metalle in einem Elektrolyten gleich gut lösen. Werden gezielt Bereiche eines Werkstücks mit einer Maske abgedeckt, so lassen sich vielfältige Muster auf der Oberfläche erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Technica |Verlag=Birkhäuser. |Datum=1973-07 |Seiten=1383 |Online=https://www.google.de/books/edition/Technica/Qv4iAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;dq=elektro%C3%A4tzen&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elektroatzen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrochemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.58.7.44</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rutschblock&amp;diff=536159</id>
		<title>Rutschblock</title>
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		<updated>2024-08-15T00:45:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.58.7.44: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rutschblocktest, digging.jpg|mini|Der Rutschblock wird freigelegt]]&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Rutschblock&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Rutschkeil&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Rutschblocktest&#039;&#039;&#039; ist ein Test zur Abschätzung der Gefahr von [[Schneebrett]]lawinen an Gebirgshängen. In Kombination mit einem [[Schneeprofil]] erhält man Aussagen über die Stabilität der Schneedecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rutschblocktest snow block.jpg|mini|Fertiggestellter Rutschblock]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rutschblock&#039;&#039;&#039;: Mit einer [[Lawinenschaufel]] wird ein 2&amp;amp;nbsp;m langer (hangparallel) und 1,5&amp;amp;nbsp;m breiter Schneeblock bis auf den Boden freigelegt, sodass nur noch seine hangaufwärts gelegene Seite mit der Schneedecke verbunden ist. An der Vorderseite kann das Schneeprofil erstellt werden. An der Rückseite wird der Rutschblock mit einer [[Reepschnur]] abgeschnitten. Die Schneedeckenstabilität ist sehr schwach, wenn der Rutschblock sich bereits beim Abschneiden mit der Reepschnur, beim Annähern von oben oder schon beim Graben löst. Danach wird der Block von einer durchschnittlich schweren Person mit [[Ski]]ern (bzw. dem im Hang verwendeten Sportgerät) betreten. Nach einer Weile wird leicht gewippt. Wenn der Block sich dabei wie ein [[Schneebrett]] löst, ist die Stabilität schwach. Schwache bis mäßige Stabilität ist gegeben, wenn sich der Block bei einer Folge von Sprüngen löst, die zunehmend schneller und intensiver ausgeführt werden. Als letzter Test wird ein Sprung von oben ohne Ski – nur in [[Skischuh]]en ausgeführt. Löst sich der Block erst jetzt, ist die Lawinengefahr gering. Auch die Art der Bruchfläche lässt wichtige Schlüsse zu: Je stufenförmiger sie ist, desto sicherer ist der Schneedeckenaufbau; Eine glatte Bruchstelle weist hingegen auf ein leichteres Fortpflanzen des Bruches und damit größere Gefahr hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ dazu wird beim &#039;&#039;&#039;Rutschkeil&#039;&#039;&#039; ein dreieckiges Segment aus der Schneedecke geschnitten. Dazu wird eine Lawinensonde zur Umlenkung in den Schnee gerammt und um diese eine Schnur gespannt. Mit dieser wird der Keil freigesägt. Die Belastung erfolgt gleich wie beim Rutschblock stufenweise. Die Keilmethode erfordert weniger Zeit als der viereckige Block und ist auch die genauere Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vereinfachte Variante ist der &#039;&#039;&#039;[[Kleiner Blocktest|Kleine Blocktest]]&#039;&#039;&#039;: Hier wird ein ca. 40&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;cm großer Block freigelegt. Die Festigkeit wird durch seitliches Klopfen mit der Lawinenschaufel von oben nach unten geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Kronthaler/Bernhard Zenke |Hrsg=[[Deutscher Alpenverein]]/[[Österreichischer Alpenverein]]/[[Schweizer Alpen-Club]] |Titel=[[bergundsteigen]] |Nummer=4 |Ort=Innsbruck |Datum=2006 |Seiten=56–64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Methode ist weniger aussagekräftig als der genormte Rutschblock oder -keil, dafür aber einfacher und schneller durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rutschblock wird in regelmäßigen Abständen, an verschiedenen Hängen, in typisch gegen Wetter (insbesondere Wind und Sonne) exponierten Lagen und an einer Stelle mit durchschnittlicher Hangneigung erstellt, um eine Aussage über die Lawinensituation im Gebiet machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Rutschblock wurde lange Zeit als auch für den einzelnen Skifahrer zur Beurteilung der Lawinengefahr geeignete Methode betrachtet. Die Methode beruht jedoch auf der Annahme einer relativ [[Homogenität (Soziologie)|homogenen]] Schneedecke, da hier von der Festigkeit der Schneedecke an einem bestimmten Ort auf die Festigkeit in der gesamten Umgebung geschlossen wird. Diese Annahme ist aber aufgrund neuerer lawinenkundlicher Erkenntnisse nicht mehr haltbar, die Schneedecke wird heute als äußerst inhomogen betrachtet, sodass die Stabilität an einzelnen Punkten nur ungenügend verallgemeinert werden kann. Diese Erkenntnis setzte sich nach einem tragischen Ereignis in der Schweiz durch, als zwei Männer nach dem Anlegen eines Rutschkeiles in einer Lawine verstarben: Der Rutschkeil hatte selbst bei höchster Belastung gehalten, der gesamte Hang um den (immer noch stehenbleibenden) Keil hatte sich jedoch gelöst und die Männer verschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren geht man heute davon aus, dass für den einzelnen Wintersportler einfachere und schnellere Methoden der Gefahreneinschätzung geeigneter sind. Obwohl der Rutschblock als Grundlage für Einzelentscheidungen weitgehend diskreditiert ist, hat er sich als Methode der Einschätzung des regionalen Gefahrenpotentials (z.&amp;amp;nbsp;B. zur Erstellung eines [[Lawinenlagebericht]]s) und als didaktische Methode eine gewisse Gültigkeit behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Extended Column Test]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Werner Munter]] |Titel=3x3 Lawinen - Entscheiden in kritischen Situationen |Verlag=Pohl &amp;amp; Schellhammer |Ort=Garmisch-Partenkirchen |Datum=1999 |ISBN=3000020608}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Jürg Schweizer|Titel=The Rutschblock Test – Procedure and Application in Switzerland&lt;br /&gt;
|Sammelwerk=The Avalanche Review|Band=20|Nummer=5|Datum=2002|Seiten=14–15|Online=http://www.slf.ch/ueber/mitarbeiter/homepages/schweizj/publications/Schweizer_Rutschblock_AvalancheReview_2000_small.pdf&lt;br /&gt;
|Abruf=2008-02-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.geocities.com/Yosemite/Trails/1996/npsRutsch.html |sprache=englisch |titel=Rutschblock Test |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060211093552/http://www.geocities.com/Yosemite/Trails/1996/npsRutsch.html |archiv-datum=2006-02-11 |zugriff=29. Februar 2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lawinenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prüfverfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>77.58.7.44</name></author>
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