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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Beethovenplatz (Hanau)</title>
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		<updated>2020-07-05T23:49:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;77.180.116.45: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Beethovenplatz &#039;&#039;&#039; in [[Hanau]] ist ein [[Kreisverkehr]], der 1926/27 an der Kreuzung zwischen der [[Kastanienallee (Hanau)|Kastanienallee]] und der Hochstädter Landstraße angelegt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Beethovenplatz.jpg|mini|Beethovenplatz im Sommer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrliche Bedeutung==&lt;br /&gt;
Damals war der Ausbau neuer und bereits bestehender Verkehrsachsen angestrebt, um die Hanauer Innenstadt vom aufkommenden motorisierten Verkehr zu entlasten. An den Kreuzungspunkten zwischen den äußeren Ring- und den Ausfallstraßen sollten Kreisverkehre entstehen. Dazu gehörte auch der Beethovenplatz. Das Projekt wurde unter der Verwaltung durch Oberbürgermeister [[Kurt Blaum]] verwirklicht. Der Beethovenplatz bildete ab 1928 zugleich die Wendeschleife für die Linie 1 der [[Hanauer Straßenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verkehrliche Bedeutung des Platzes reduzierte sich jedoch stark, als 1935 tangential in knapp 50 m Entfernung vom Beethovenplatz die heutige [[Bundesstraße 8]]/40 errichtet wurde. Diese Straße und der Platz durchbrachen die ursprünglich durchgehende Achse der vom [[Schloss Philippsruhe]] kommenden Kastanienallee nach etwa zwei Dritteln ihres Verlaufs und überlagern so das [[Barock|barocke]] Straßenkonzept am westlichen Rand von Hanau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Städtebau==&lt;br /&gt;
[[Städtebau|Städtebaulich]] sollte der Platz hohen Ansprüchen genügen. Er stellte das Tor Hanaus nach Westen dar, also den repräsentativen Stadteingang für den von [[Frankfurt am Main]] kommenden Verkehr, sowie den städtebaulichen Kontrapunkt zu dem am östlichen Stadtrand angelegten Kreisverkehr um die [[Ehrensäule_(Hanau)|Ehrensäule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung==&lt;br /&gt;
Die Mitte des Beethovenplatzes bildet ein Rasenrund mit einem Durchmesser von 40 m, in dessen Mitte seit 1976 der Schwanenbrunnen (ehemals: [[Kanaltorplatz]]) platziert wurde. Umrahmt wird der Platz von einheitlichen, vierstöckigen Wohngebäuden. Das Konzept des Platzes und der Bebauung stammt im Wesentlichen von [[Georg Clormann]]. Bestimmend sind für die Gestaltung Balkone, die die Gebäudeecken umgreifen, Fenster in Eckstellung und andere Elemente [[Expressionismus|expressionistischen]] Bauens.&amp;lt;ref&amp;gt; Bott, S. 94–96. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage entstand offensichtlich unter dem Einfluss des innovativen Wohnsiedlungsbaus in Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., der dort nach Plänen von [[Ernst May]] gestaltet wurde. Diese für damalige Verhältnisse sehr fortschrittliche Bebauung fand in Hanau aber keine Nachfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutung==&lt;br /&gt;
Der Beethovenplatz ist als [[Gesamtanlage]], und die ihn umrandenden Gebäude als Einzelkulturdenkmale, [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] aufgrund des [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Krumm, S. 432ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Bott (Kunsthistoriker)|Gerhard Bott]]: &#039;&#039;„Modernes Bauen“ in der Stadt Hanau 1918–1933. „Abrissfrevel“ und Wiederaufbau nach 1945&#039;&#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein]] (Hg.): &#039;&#039;Gerhard Bott 90&#039;&#039;. Cocon, Hanau 2017. ISBN 978-3-86314-361-9, S. 85–113.&lt;br /&gt;
* Martin Hoppe, Hanauer Straßennamen, Hanau 1991. ISBN 3-87627-426-5&lt;br /&gt;
* Caroline Krumm, Kulturdenkmäler in Hessen – Stadt Hanau = [[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]] – Kulturdenkmäler in Hessen, Wiesbaden 2006, ISBN 3-8062-2054-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesamtanlage in Hanau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Hanau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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