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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aufw%C3%A4ltigung&amp;diff=2192381</id>
		<title>Aufwältigung</title>
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		<updated>2024-07-22T11:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;61.8.136.95: /* Grundlagen */ Hauptsätze trennt man mit Punkten!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Begriff Aufwältigung im Grubenbau; zu anderen Bedeutungen siehe [[Aufwältigung (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;Aufwältigung&#039;&#039;&#039; versteht man das Ausräumen und erneute Absichern eines alten, bereits aufgegebenen [[Grubenbau|Grubenbaus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Der Bergmann spricht auch vom Aufwältigen, Gewältigen oder auch Aufgewältigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Einen Grubenbrand gewältigen ist das Löschen oder Ersticken des Feuers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Sämtliche Grubenbaue müssen regelmäßig gesäubert und überarbeitet werden. Diese Arbeit wird im Bergbau als Grubenerhaltung bezeichnet. Werden diese Arbeiten nicht getätigt, sammeln sich im Laufe der Jahre [[Bergematerial]], altes nicht mehr benötigtes [[Grubenholz]] und auch Unrat in den [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] und [[Strecke (Bergbau)|Strecken]]. In den [[Rösche|Wassersaigen]] sammeln sich Sand, Schlamm und Kalk. Dadurch verschlammen die Wassersaigen mit der Zeit und können das [[Grubenwasser]] nicht mehr ableiten, sodass es in die Strecke läuft und dort kleine Wasserlöcher bildet. Das Wasser in diesen Wasserlöchern behindert die [[Fahrung]] und die [[Streckenförderung|Förderung]] und kann im Zusammenhang mit organischen Substanzen zu einer fauligen Flüssigkeit werden, sodass die untertägigen [[Bewetterung|Wetter]] in den betroffenen Strecken einen üblen Geruch annehmen. Mit Schlamm und Sand vermischte Materialreste behindern und erschweren die Förderung. Defekte [[Grubenausbau]]e verlieren ihre Tragkraft und fallen zu Bruch, wenn sie nicht ausgewechselt werden. In der Folge kann eine Strecke teilweise oder sogar ganz [[Bruch (Bergbau)|verbrechen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufwältigungsvorgang ==&lt;br /&gt;
Durch das Aufwältigen wird der Grubenbau soweit überarbeitet, dass er wieder nutzbar wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Hierbei wird jedes Hindernis beseitigt, das den Grubenbau versperrt. Das Bergematerial im Grubenbau wird restlos entfernt und abtransportiert, Grubenwasser wird abgepumpt. Bei einem verbrochenen Grubenbau wird dieser nach dem Entfernen des Verbruchmaterials wieder durch Ausbau gesichert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die Wassersaigen werden vom Schlamm und Sand befreit und gesäubert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Dazu werden die Verunreinigungen mit einer Kratze aus der Wassersaige gezogen und am Rand der Strecke aufgehäuft. Von dort werden die Schlammhaufen mit einer Schaufel in einen [[Hunt]] geschaufelt und abtransportiert. Altes und nicht mehr benötigtes Material wird verladen und abtransportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Veith: &#039;&#039;Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen.&#039;&#039; Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Jicinsky, Berg- und Hüttenmännischer Verein Mähr-Ostrau (Hrsg.): Katechismus der Grubenerhaltung für Grubensteiger und Grubenaufsichtsorgane. Commissionsverlag von Prokisch&#039;s Buchhandlung, Mähr-Ostrau 1876.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;[[Carl von Scheuchenstuel]]: &#039;&#039;IDIOTICON der österreichischen Berg- und Hüttensprache.&#039;&#039; k. k. Hofbuchhändler Wilhelm Braumüller, Wien 1856.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Bergmännisches Wörterbuch.&#039;&#039; Johann Christoph Stößel, Chemnitz 1778.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;[[Herbert Stahl]] (Redaktion), [[Gerhard Geurts]], Hans-Dieter Hilden, [[Herbert Ommer]], Siegfried Raimann: &#039;&#039;Das Erbe des Erzes, Band 4, Der Lüderich&#039;&#039;, Bergisch Gladbach 2008, ISBN 3-932326-52-0, Glossar S. 240&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&#039;&#039; Band 7. Leipzig 1907, S. 775.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aufwaltigung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>61.8.136.95</name></author>
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