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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Thumfart&amp;diff=2737280</id>
		<title>Alexander Thumfart</title>
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		<updated>2025-01-23T04:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.142.103.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Alexander Thumfart&#039;&#039;&#039; (* [[23. Dezember]] [[1959]] in [[Uffenheim]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vita alt&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=CV alt |url=http://www2.uni-erfurt.de/politische_theorie/thumfart/curriculum%20vitae.htm |wayback=20100125234312}} auf uni-erfurt.de (Stand: 2. Februar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.degruyter.com/view/KDGO/P115837 Alexander Thumfart]&#039;&#039;. In [[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]] Online. Berlin, Boston: De Gruyter. (Stand: 14. April 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[22. August]] [[2022]] in [[Erfurt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;TA-2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Holger Wetzel |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/article236231059/Trauer-in-Erfurt-um-Alexander-Thumfart.html |titel=Trauer in Erfurt um Prof. Dr. Alexander Thumfart |werk=[[Thüringer Allgemeine]] |datum=2022-08-23 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Politikwissenschaft]]ler, [[Hochschullehrer]] und [[Kommunalpolitik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Thumfart wurde in [[Mittelfranken]] geboren. Er besuchte das [[Rupprecht-Gymnasium]] in München sowie das [[Allgäu-Gymnasium Kempten]]. Anschließend absolvierte Thumfart von 1979 bis 1984 ein Studium der [[Philosophie]], [[Politikwissenschaft|Politischen Wissenschaft]] und [[Evangelische Theologie|evangelischen Theologie]] an den Universitäten von [[LMU München|München]], Augsburg und [[Universität Tübingen|Tübingen]], das er 1984 als [[Magister artium]] in Philosophie, Politischer Wissenschaft und evangelischer Theologie an der [[Universität Augsburg]] abschloss. In seiner Magisterarbeit widmet er sich dem &#039;&#039;Entwurf einer Menschenwürde in der „Oratio“ des [[Giovanni Pico della Mirandola]]&#039;&#039;. Ebenfalls in Augsburg wurde Thumfart 1991 mit einer Arbeit zu &#039;&#039;Die Perspektive und die Zeichen. Hermetische Verschlüsselungen bei Giovanni Pico della Mirandola&#039;&#039; promoviert. Bis zu seiner Promotion betätigte sich Thumfart als [[Wissenschaftlicher Mitarbeiter]] bei [[Arno Baruzzi]] und [[Theo Stammen]]. Nach seiner Promotion war er bis 1994 als Lehrbeauftragter für Philosophie an der [[TU Ilmenau|Technischen Universität Ilmenau]] und für Politik an der Universität Augsburg beschäftigt, bevor er 1994 eine Stellung als [[Wissenschaftlicher Assistent]] bei [[Arno Waschkuhn]] an der [[Pädagogische Hochschule Erfurt|PH Erfurt]] annahm, an der er am Aufbau der neuen Hochschulstrukturen mitwirkte. Dort [[Habilitation|habilitierte]] er sich 2000 in Fach Politikwissenschaft mit einer Habilitationsschrift zur politischen Integration Ostdeutschlands. Anschließend folgte bis 2001 eine Vertretungsprofessur für [[Wolfgang Jäger (Politikwissenschaftler)|Wolfgang Jäger]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas C. Gundling: &#039;&#039;Alexander Thumfart (1959–2022)&#039;&#039;, ZLVR 2022, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thumfart war ab 2001 als [[Hochschullehrer#Hochschuldozent|Hochschuldozent]] an der neugegründeten Staatswissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Erfurt]] tätigt, an der er 2011 zum [[außerplanmäßiger Professor|außerplanmäßigen Professor]] für Politische Theorie ernannt wurde. 2005/2006 war er außerdem Erfurt-Fellow am [[Max-Weber-Kolleg]]. Neben vielen Aufgaben im universitären Bereich, so war er von 2005 bis 2022 wissenschaftlicher Beirat des [[Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt|Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt]], ab 2012 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der [[Stiftung Ettersberg]]. Thumfart erhielt regelmäßig Preise für gute Lehre an der Universität Erfurt, so beispielsweise 2005, 2007, 2018 und 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20181209124004/https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/user-docs/stawi/Dokumente_Info/Preis_fuer_Gute_Lehre.pdf &#039;&#039;Preis für gute Lehre&#039;&#039;] auf uni-erfurt.de (abgerufen am 7. Dezember 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20190414134716/https://www.uni-erfurt.de/fileadmin/user-docs/stawi/Dokumente_Info/Lehrpreis_WiSe2018_Ergebnis_190319.pdf &#039;&#039;Preis für gute Lehre&#039;&#039;] auf uni-erfurt.de (abgerufen am 14. April 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas C. Gundling: &#039;&#039;Alexander Thumfart (1959–2022)&#039;&#039;, ZLVR 2022, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thumfart war mit [[Kai Hafez]] im Februar 2020 im Kontext der [[Regierungskrise in Thüringen 2020|Regierungskrise in Thüringen]] Koordinator einer Erklärung von 163 Wissenschaftlern der Universität Erfurt, die demokratischen Zusammenhalt forderten, sich gegen die [[AfD Thüringen]] wandten und für Neuwahlen zum [[Thüringer Landtag]] aussprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/uni-erfurt-wissenschaftler-landtag-ministerpraesident-100.html „Demokratie stärken“: Wissenschaftler der Uni Erfurt fordern demokratischen Zusammenhalt]&#039;&#039;, Beitrag auf mdr.de vom 13. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://ungleich-magazin.de/2020/02/17/erklarung-ministerprasidentenwahl-uni-erfurt/ Erklärung von Wissenschaftler*innen und Lehrenden der Universität Erfurt zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen]&#039;&#039;, auf ungleich-magazin.de (Erklärung vom 13. Februar 2020 im Wortlaut und Liste der Unterstützer; zuletzt abgerufen am 24. Februar 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thumfart starb 2022 in Folge einer Krebserkrankung unerwartet im Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/trauer-um-prof-dr-alexander-thumfart Trauer um Prof. Dr. Alexander Thumfart]&#039;&#039;, Meldung der Universität Erfurt vom 23. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/erfurt/alexander-thumfart-gruene-uni-gestorben-tot-100.html Erfurter Uni-Professor und langjähriger Stadtrat Alexander Thumfahrt verstorben]&#039;&#039;, Meldung vom 23. August 2022 auf mdr.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TA-2022&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde am 22. Oktober 2022 auf dem [[Hauptfriedhof Erfurt]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas C. Gundling: &#039;&#039;Alexander Thumfart (1959–2022)&#039;&#039;, ZLVR 2022, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte lagen besonders in der [[Politische Theorie|Politischen Theorie]] und den [[Kulturtheorie]]n von der Zeit der Antike bis zur Gegenwart. Ein besonderes Augenmerk legte Thumfart hierbei auf den [[Humanismus]], die [[Renaissance]] und die [[klassische Moderne]]. Außerdem beschäftigte er sich mit [[Transformation (Politikwissenschaft)|Transformationstheorien]], dabei besonders auf die Transformation in Ostdeutschland bezogen sowie mit [[Gerechtigkeitstheorie]]n und den Theorien des [[Republikanismus]]. Darüber hinaus war die [[Nachhaltigkeit]] ein Thema seiner wissenschaftlichen Arbeit. Zuletzt wirkte er als Projektleiter eines Teilprojektes des Forschungsverbundes &#039;&#039;Diktaturerfahrung und Transformation&#039;&#039; der Universitäten Erfurt und [[Universität Jena|Jena]] sowie der [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] und der [[Stiftung Ettersberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas C. Gundling: &#039;&#039;Alexander Thumfart (1959–2022)&#039;&#039;, ZLVR 2022, S. 138 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
Thumfart war Mitglied der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen]] und von 2004 bis 2019 im Stadtrat der Thüringer Landeshauptstadt [[Erfurt]]. Er war dort von 2014 bis 2019 Fraktionsvorsitzender, von 2004 bis 2019 Mitglied im Kulturausschuss sowie von 2004 bis 2012 Mitglied im Bau- und Verkehrsausschuss. Außerdem bekleidete er das Amt eines [[Aufsichtsrat]] bei den [[Erfurter Verkehrsbetriebe]]n von 2004 bis 2014, und von 2014 bis 2019 war er Aufsichtsratsvorsitzender der [[Stadtwerke Erfurt|Stadtwerke Erfurt Energie Gesellschaft]] (SWE Energie GmbH). Daneben war er Beisitzer im Vorstand des Vereins KulturQuartier Erfurt e. V. zur Neunutzung des [[Schauspielhaus (Erfurt)|Alten Schauspielhauses Erfurt]] als Kultur- und Kreativquartier, an dessen Entwicklung als erste Kulturgenossenschaft in Thüringen er in führender Rolle beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas C. Gundling: &#039;&#039;Alexander Thumfart (1959–2022)&#039;&#039;, ZLVR 2022, S. 139 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. November 2017 wurde er von der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen]] als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl 2018 in Erfurt gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Casjen Carl |Titel=Grüne wählen Kandidaten für OB-Wahl im April |Online=https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/vermischtes/article223508217/Gruene-waehlen-Kandidaten-fuer-OB-Wahl-im-April.html |Abruf=2017-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erhielt bei der Oberbürgermeisterwahl schließlich 6,4 % der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[https://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/wahlen/ob/jahre/129213.html Oberbürgermeisterwahl 2018 – Ergebnisse]&#039;&#039; auf erfurt.de (abgerufen am 14. April 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Perspektive und die Zeichen. Hermetische Verschlüsselungen bei Giovanni Pico della Mirandola&#039;&#039;, Fink Verlag, München 1996, ISBN 978-3-7705-3051-9.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Staatsdiskurs und Selbstbewußtsein. Sprachlich-rhetorische Formen ihrer Institutionalisierung&#039;&#039;, Gordon+Breach Verlag Fakultas, Amsterdam 1996, ISBN 90-5708-015-X.&lt;br /&gt;
* mit [[Andreas Dornheim]], [[Winfried Franzen]] und [[Arno Waschkuhn]] (Hrsg.): &#039;&#039;Gerechtigkeit – Interdisziplinäre Grundlagen&#039;&#039;, Opladen, Wiesbaden 1999: Westdeutscher Verlag. ISBN 3-531-13302-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die politische Integration Ostdeutschlands&#039;&#039; (Habilitationsschrift), Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 2002 [Teile dieses Buches sind in Koreanischer Übersetzung Seoul 2007, 383 S. erschienen].&lt;br /&gt;
* mit Arno Waschkuhn: &#039;&#039;Staatstheorien des italienischen Bürgerhumanismus. Politische Theorie von Francesco Petrarca bis Donato Giannotti&#039;&#039;, Nomos-Verlag, Baden-Baden 2005.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Politik in Ostdeutschland. Lehrbuch zur Transformation und Innovation&#039;&#039;, Oldenbourg Verlag, München-Wien 1999.&lt;br /&gt;
* mit Arno Waschkuhn (Hrsg.): &#039;&#039;Politisch-kulturelle Zugänge zur Weimarer Staatsdiskussion&#039;&#039;, Nomos-Verlag Baden-Baden 2002.&lt;br /&gt;
* mit [[Dorothee Kimmich]] (Hrsg.): &#039;&#039;Universität ohne Zukunft?&#039;&#039;, Suhrkamp-Verlag, Frankfurt/M. 2004, ISBN 978-3-518-12304-1.&lt;br /&gt;
* mit [[Gisela Riescher]] (Hrsg.): &#039;&#039;Monarchien. Eine Einführung&#039;&#039;, Baden-Baden, Nomos-Verlag 2008, ISBN 978-3-8329-3827-7.&lt;br /&gt;
* mit [[Arno Scherzberg]], [[Tilmann Betsch]], [[Helge Peukert]], [[Peter Walgenbach]], [[Gerhard Wegner (Ökonom)|Gerhard Wegner]]: &#039;&#039;Klugheit. Begriff – Konzepte – Anwendungen&#039;&#039;, Reihe [[Neue Staatswissenschaften]], Band 8, Verlag Mohr-Siebeck, Tübingen 2008.&lt;br /&gt;
* mit Arno Scherzberg, [[Hermann-Josef Blanke]], Gerhard Wegner, [[Jürgen Backhaus]], [[Hans-Friedrich Müller]], Helge Peukert: &#039;&#039;Dimensionen des Wettbewerbs – Europäische Integration zwischen Eigendynamik und politischer Gestaltung&#039;&#039;, Reihe Neue Staatswissenschaften, Band 4, Verlag Mohr-Siebeck, Tübingen 2010.&lt;br /&gt;
* mit Moritz Brunn, [[Frank Ettrich]], Jan H. Fahlbusch, [[Raj Kollmorgen]], Thees Spreckelsen: &#039;&#039;Transformation und Europäisierung. Eigenarten und (Inter-)Dependenzen von postsozialistischem Wandel und Europäischer Integration&#039;&#039;, LIT, Münster 2010, ISBN 978-3-8258-8354-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lukas C. Gundling: &#039;&#039;Alexander Thumfart (1959–2022) – Politikwissenschaftler, Hochschullehrer und Kommunalpolitiker&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Zeitschrift für Landesverfassungsrecht und Landesverwaltungsrecht]]&#039;&#039;, 7. Jahrgang (2022), S. 137–146 ([https://www.zlvr.de/app/download/8083363081/ZLVR+-+4-2022+Online+%2821.11.2022-2%29.pdf?t=1670276366 online] mit Publikationsverzeichnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115147454}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|115147454}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-erfurt.de/staatswissenschaftliche-fakultaet/fachrichtung/sozialwissenschaften/hochschuldozentur-fuer-politische-theorie/apl-prof-dr-alexander-thumfart Webpräsenz von Alexander Thumfart auf uni-erfurt.de]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://25jahre.uni-erfurt.de/25-koepfe-alexander-thumfart/ 25 Köpfe: Alexander Thumfart – Wahl-Erfurter mit Engagement über die Grenzen der Uni hinaus]&#039;&#039;, Porträt vom 18. Juli 2019, zum 25-jährigen Jubiläum der Universität Erfurt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://www.uni-erfurt.de/universitaet/aktuelles/news/news-detail/trauer-um-prof-dr-alexander-thumfart Nachruf]&#039;&#039; der Universität Erfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://gruene-erfurt.de/2022/08/23/wir-trauern-um-alexander-thumfart/ Nachruf]&#039;&#039; von Bündnis 90/Die Grünen Erfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[https://web.archive.org/web/20160623123448/https://www.uni-erfurt.de/uni/who-is-who/thumfart/ Alexander Thumfart]&#039;&#039; im Who is Who der Universität Erfurt (wird seit 2020 nicht mehr aktualisiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115147454|LCCN=no97048698|VIAF=17329673}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thumfart, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thumfart, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politikwissenschaftler und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uffenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.142.103.41</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ramona_Br%C3%A4u&amp;diff=2896404</id>
		<title>Ramona Bräu</title>
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		<updated>2025-01-23T03:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.142.103.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ramona Bräu&#039;&#039;&#039; ist eine deutsche [[Historikerin]] und [[Politologie|Politologin]] mit den Schwerpunkten „[[Arisierung]]“ und [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Ramona Bräu studierte neuere und neueste Geschichte und Politikwissenschaft an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] und Polnische Geschichte an der [[Universität Breslau|Universität Wrocław (Breslau)]]. Ihre Forschungsschwerpunkte waren Wirtschafts-, Gesellschafts- und Alltagsgeschichte im [[Nationalsozialismus]], Geschichte der NS-[[Konzentrationslager]] und des [[Holocaust]] sowie Geschichte der Deutsch-Polnischen Beziehungen im 20. Jahrhundert. Sie war inhaltlich verantwortliche Mitarbeiterin des Buch- und Ausstellungsprojekts &#039;&#039;„Arisierung“ in Thüringen&#039;&#039; am Historischen Institut der Universität Jena.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;„Arisierung“ in Thüringen. Entrechtung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bürger Thüringens 1933–1945.&#039;&#039; ({{Webarchiv |url=http://www.arisierung-in-thueringen.uni-jena.de/2007072714/kontakt/impressum/impressum.html |text=arisierung-in-thueringen.uni-jena.de |wayback=20111107125302}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Magisterarbeit schrieb sie 2006 über &#039;&#039;Arisierung in Breslau. Die Entjudung einer deutschen Großstadt und deren Entdeckung im polnischen Erinnerungsdiskurs&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war sie Leonardo-da-Vinci-Stipendiatin der Stiftung für Europäische Verständigung in [[Krzyżowa]] (Kreisau/Polen) und von 2008 bis 2010 wissenschaftliche Volontärin an der [[Gedenkstätte Buchenwald]] der [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]]. 2010 und 2011 hatte Bräu einen Lehrauftrag an der Universität Erfurt am Lehrstuhl Geschichte Ostmitteleuropas inne. Ihre Forschungen über den deutschen Rüstungskonzern [[HASAG]] als Profiteur von Zwangsarbeit präsentierte sie bei einem Symposion der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Zwangsarbeit und Vernichtung. Der nationalsozialistische Rüstungskonzern HASAG und seine Aufarbeitung.&#039;&#039; Review des Symposiums von Ulrike Breitsprecher. In: H-Net Reviews, Januar 2011. [http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=32330 (h-net.org)]&amp;lt;/ref&amp;gt; bei einer wissenschaftlichen Tagung in Leipzig zum Tag der Stadtgeschichte 2011&amp;lt;ref&amp;gt;Tagung &#039;&#039;Leipzigs Wirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart. Akteure, Handlungsspielräume, Wirkungen (1500–2011).&#039;&#039; Tag der Stadtgeschichte, 4. bis 6. November 2011 Leipzig. [https://www.industriekultur-leipzig.de/chronik/tag-der-stadtgeschichte.html (industriekultur-leipzig.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und bei einer Konferenz des Arbeitskreises Technikgeschichte des [[Verein Deutscher Ingenieure|VDI]] Leipzig. Von 2011 bis 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt des [[Bundesministerium der Finanzen|Bundesfinanzministeriums]] zur Geschichte des Reichsministeriums der Finanzen in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Das RFM-Projekt - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. ({{Webarchiv |url=http://www.reichsfinanzministerium-geschichte.de/index.php?page=2-mitarbeiterin |text=reichsfinanzministerium-geschichte.de |wayback=20131110185007}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist Bräu stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Tracing beim [[International Tracing Service]] (ITS) in Bad Arolsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Plünderung Polens.&#039;&#039; &#039;&#039;Die Reichsfinanzverwaltung in den Jahren der Besatzung (1939–1945)&#039;&#039;. De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2021, ISBN 978-3-11-071793-8.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/ns-politik-besatzung-polens-generalgouvernement-hans-frank-finanzaemter-auspluenderung-ramona-braeu-1.5571864 |titel=Finanzbeamte auf Beutezug - Buch über die Besetzung Polens 1939-1945. |sprache=de |abruf=2022-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&amp;quot;Arisierung&amp;quot; in Breslau: Die &amp;quot;Entjudung&amp;quot; einer deutschen Großstadt und deren Entdeckung im polnischen Erinnerungsdiskurs&#039;&#039;. VDM Verlag Müller, Saarbrücken 2008, ISBN 978-3-8364-5958-7. ([http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=9469 db-thueringen.de], Digitale Bibliothek Thüringen)&lt;br /&gt;
* mit Thomas Wenzel (Hrsg.): &#039;&#039;„ausgebrannt, ausgeplündert, ausgestoßen“; die Pogrome gegen die jüdischen Bürger Thüringens im November 1938; Quellen zur Geschichte Thüringens.&#039;&#039; Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2008, ISBN 978-3-937967-41-7.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Schmid: &#039;&#039;Die „Reichsscherbenwoche“ nach 70 Jahren. Eine Sammelrezension zum Novemberpogrom 1938.&#039;&#039; Rezension. In: &#039;&#039;Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung.&#039;&#039; Heft 4, 2009, S. 1. [http://www.medaon.de/pdf/R_Schmid-4-2009.pdf (medaon.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Monika Gibas]] (Hrsg.), Ramona Bräu u.&amp;amp;nbsp;a. (Redaktion): &#039;&#039;„Arisierung“ in Thüringen: Entrechtung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bürger Thüringens 1933–1945&#039;&#039;. Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen, Erfurt 2006, ISBN 3-937967-06-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Essays und Fachartikel ===&lt;br /&gt;
* Mit Ralf Banken: &#039;&#039;&amp;quot;Herrenloses Gut&amp;quot;. Raub und Verwertung mobilen polnischen Eigentums im Zweiten Weltkrieg.&#039;&#039; In: Michael Kempe, Robert Suter (Hrsg.): &#039;&#039;Res nullius. Zur Genealogie und Aktualität einer Rechtsformel.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Schriften zur Rechtsgeschichte.&#039;&#039; Band 170). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2015, ISBN 978-3-428-84536-1.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zwangsarbeit – Rüstung – Volksgemeinschaft. Die Leipziger Rüstungsfirma Hugo Schneider AG im „Dritten Reich“ – Versuch einer Einordnung.&#039;&#039; In: [[Susanne Schötz]] (Hrsg.): &#039;&#039;Leipzigs Wirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart. Akteure, Handlungsspielräume, Wirkungen (1400–2011).&#039;&#039; (= &#039;&#039;Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig.&#039;&#039; Bd. 3). Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2012, ISBN 978-3-86583-637-3, S. 337–355.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zwischen Schlesien und Palästina: Lebensläufe schlesischer Juden auf der Grundlage von Zeitzeugeninterviews.&#039;&#039; In: Maximilian Eiden (Hrsg.): &#039;&#039;Von Schlesien nach Israel. Juden aus einer deutschen Provinz zwischen Verfolgung und Neuanfang.&#039;&#039; Schlesisches Museum, Görlitz 2010, ISBN 978-3-9813510-0-2, S. 65–84.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Shoah und „Arisierung“ in Schlesien – aktueller Forschungsstand.&#039;&#039; In: Cornelia Domaschke, Daniela Schmohl, Günter Wehner: &#039;&#039;Nationalsozialismus und antifaschistischer Widerstand in Schlesien.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Manuskripte der [[Rosa-Luxemburg-Stiftung]].&#039;&#039; Bd. 84). Dietz, Berlin 2009, ISBN 978-3-320-02191-7. [http://www.rosalux.de/publication/29274/nationalsozialismus-und-antifaschistischer-widerstand-in-schlesien.html (rosalux.de)]&lt;br /&gt;
* Volkhard Knigge, Gerd Fleischmann (Hrsg.): &#039;&#039;Franz Ehrlich: ein Bauhäusler in Widerstand und Konzentrationslager&#039;&#039;. Neues Museum Weimar, 2009, ISBN 978-3-935598-15-6. (mit Beiträgen von Harry Stein, Ramona Bräu, Sabine Stein, Gerd Fleischmann, Adina Seeger)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Arisierung“ in Thüringen Ausgegrenzt. Ausgeplündert. Ausgelöscht.&#039;&#039; Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2009, ISBN 978-3-86583-351-8.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039; &amp;quot;... verließen meine Frau und ich, das damals verpestete Deutschland im Januar 1939. Wir mussten es verlassen, weil wir sahen, dass unser Leben auf dem Spiel stand.&amp;quot; Überzeugter Patriot und Protestant Dr. Walter Spiegel – thüringischer Studienrat in Gotha und Gera.&#039;&#039; In: [[Monika Gibas]] (Hrsg.): &#039;&#039;Ich kam als wohlhabender Mensch nach Erfurt und ging als ausgeplünderter Jude davon. Schicksale 1933–1945.&#039;&#039; Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2008, ISBN 978-3-937967-39-4, S. 11–18. ([http://www.thueringen.de/imperia/md/content/lzt/schicksale.pdf thueringen.de], PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Überzeugter Patriot und Protestant Dr. Walter Spiegel – thüringischer Studienrat in Gotha und Gera.&#039;&#039; In: Monika Gibas (Hrsg.): &#039;&#039;&amp;quot;Ich kam als wohlhabender Mensch nach Erfurt und ging als ausgeplünderter Jude davon.&amp;quot; Schicksale 1933–1945.&#039;&#039; Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen, Erfurt 2008, S. 11–18.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;David Littmann and the Mohrenapotheke in Erfurt.&#039;&#039; In: Monika Gibas (Hrsg.): &#039;&#039;Fates of Jewish Families in Thuringia 1933 – &#039;45.&#039;&#039; Erfurt 2009. ([http://www.thueringen.de/imperia/md/content/lzt/fates_of_jewish_families.pdf thueringen.de], PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeit bei Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ausstellung-zwangsarbeit.org/273/ Internationale Wanderausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“], [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]]&lt;br /&gt;
* [http://www.arisierung-in-thueringen.uni-jena.de/ „Arisierung in Thüringen“. Entrechtung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bürger Thüringens 1933–1945], uni-jena.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132272091|LCCN=no2009069870|VIAF=65162663}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brau, Ramona}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bräu, Ramona&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Historikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.142.103.41</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hluk&amp;diff=716465</id>
		<title>Hluk</title>
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		<updated>2025-01-23T03:09:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.142.103.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Hluk&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Hluk CoA CZ.jpg|111px|Wappen von Hluk]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Zlínský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Uherské Hradiště&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2839&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 222&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 592170&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 687 25&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = Z&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Martin Křižan&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2020&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Hřbitovní 140&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 687 25 Hluk&lt;br /&gt;
| Website            = www.mestohluk.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/59/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/31/32/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hluk&#039;&#039;&#039; (deutsch &#039;&#039;Hulken&#039;&#039;) ist eine Stadt im [[Okres Uherské Hradiště]] in [[Tschechien]]. Sie liegt 10 km südwestlich von [[Uherský Brod]] am Flüsschen [[Okluky]] im [[Mähren|mährischen]] Tiefland und gehört zur Region [[Zlínský kraj]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Blatnička]] im Süden, [[Blatnice pod Svatým Antonínkem]] und [[Ostrožská Lhota]] im Westen, [[Kunovice]] im Norden sowie [[Vlčnov]] und [[Dolní Němčí]] im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Chronica Boemorum]] des [[Cosmas von Prag]] wurde die Ansiedlung Hluk oder lateinisch &#039;&#039;Hlucium&#039;&#039; in den Jahren 1099 und 1116 erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung datiert von 1294, Besitzer war damals [[Ulrich II. von Neuhaus]]. Nach dessen Tod fiel das [[Lehnswesen|Lehen]] an die [[Krone Böhmen|böhmische Krone]] zurück und [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel II.]] überließ den Ort 1303 an Zdislav Měšec. In der Folge wechselte die Herrschaft zwischen verschiedenen Landadelsfamilien. Von 1460 bis 1506 waren dies die von [[Zástřizly]] und anschließend die von Kunovice. 1525 erhob [[Ludwig II. (Böhmen und Ungarn)|Ludwig II.]] Hulken zum Marktflecken. 1625 erwarb [[Gundaker von Liechtenstein]] die Herrschaften Hulken und [[Uherský Ostroh|Ostroh]]. 1663 und 1683 plünderten die Türken den Ort. Im [[Kuruzenkrieg]] überfielen die Truppen [[Franz II. Rákóczi]] in den Jahren 1703, 1705, 1708 und 1709 mehrmals den Flecken. Aber auch von Bränden blieb Hulken nicht verschont, 1663, 1709, 1838 und 1857 brannten Teile des Ortes nieder. Bis zur Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] blieb Hulken im Besitz der Liechtensteiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde Hluk zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hluk tvrz.JPG|mini|Die Festung Hluk]]&lt;br /&gt;
* Veste Hluk, seit 1303 nachweisbar, ist das Kulturzentrum der Stadt mit dem Museum &#039;&#039;Bauernstube&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* St.-Laurentius-Kirche, erbaut 1736 bis 1741 von [[Anton Erhard Martinelli]]&lt;br /&gt;
* Die Kapelle am südöstlich der Stadt gelegenen Hügel Babí hora (335 m) hat ihren Ursprung in dem Marterl, dass an zwei Gefechte in den Jahren 1116 und 1421 erinnerte. Erbaut wurde sie 1525.&lt;br /&gt;
* In der Stadt sind mehrere Denkmale der bäuerlichen Volksarchitektur aus der Zeit vom 17. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts erhalten. Darüber hinaus bestehen historische Weinkeller.&lt;br /&gt;
* Alle drei Jahre findet der traditionelle [[Ritt der Könige]] statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[František Kožík]], Schriftsteller, beschrieb in seinem Roman „Na dolinách svítá“ die Festung Hluk&lt;br /&gt;
* Antonín Zelnitius, Lehrer und Archäologe&lt;br /&gt;
* [[František Omelka]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Käthe Odwody]], Hilfsarbeiterin, Betriebsrätin und Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
* [[Dominik Černý]] (* 1903 in Chrlice (heute [[Brno]], [[Tschechoslowakei]]), † 1973 in Hluk), Maler und Kunsterzieher, Lehramtsstudium in Brno, Kunstpädagoge in Südmähren, ethnographische Studien, hielt die örtlichen Volkstrachten in seinen Bildern fest, schloss sich unter der deutschen Besatzung dem Widerstand an, wurde im Oktober 1942 ins [[KZ Auschwitz]] deportiert und malte im so genannten &#039;&#039;Lagermuseum&#039;&#039; Auftragswerke für die SS. Im August 1943 wurde er ins [[KZ Buchenwald]] verbracht, [[KZ Mittelbau-Dora|Außenlager Dora]]. Nach der Befreiung im April 1945 schuf er die Holzschnittfolgen &#039;&#039;Oswientim&#039;&#039; (1951) und &#039;&#039;KL Dora-Sangerhausen&#039;&#039; (1953)&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre der [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] &#039;&#039;Künstler-Biografien&#039;&#039; von 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jan Smital, Maler&lt;br /&gt;
* František Hořínek, Lehrer und Chronist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* František Hořínek: &#039;&#039;Slovácké městečko Hluk.&#039;&#039; Nákladem obce Hluku a Rolnické záložny hlucké, Hluk 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hluk (Uherské Hradiště District)|Hluk}}&lt;br /&gt;
* https://www.mestohluk.cz/&lt;br /&gt;
* [https://www.hrady.cz/index.php?OID=1400 Veste Hluk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Uherské Hradiště}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7758775-3|VIAF=248347712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1099]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.142.103.41</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Werner_David_Feist&amp;diff=1380229</id>
		<title>Werner David Feist</title>
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		<updated>2025-01-23T03:04:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.142.103.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Werner David Feist&#039;&#039;&#039; (* [[3. Dezember]] [[1909]] in [[Augsburg]]; † [[8. März]] [[1998]] in [[Côte-Saint-Luc]]) war ein deutsch-kanadischer [[Fotograf]], [[Malerei|Maler]] und [[Grafikdesign]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Feist studierte von 1927 bis 1930 am [[Bauhaus]] in [[Dessau]]. 2001 waren Feists Fotografien in einer Ausstellung unter dem Titel &#039;&#039; Dancing on the Roof: Photography and the Bauhaus (1923–1929)&#039;&#039; im [[Metropolitan Museum of Art]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.metmuseum.org/press/exhibitions/2001/first-new-york-exhibition-to-focus-on-photography-and-the-bauhaus-experience-opens-june-5 metmuseum.org], abgerufen am 31. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feist lebte neun Jahre in [[Prag]], wo er mit der früheren Bauhausschülerin [[Margarete Dambeck-Keller]] befreundet war. Einige seiner Werke waren 2005 auf der Ausstellung &#039;&#039;Spaziergang durch die tschechische Fotografiegeschichte&#039;&#039; in Prag zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.radio.cz/de/artikel/68847 Artikel über die Ausstellung bei radio.cz/de], abgerufen am 6. Juli 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Werke von Feist besitzen das [[Museum Folkwang]] in Essen und das [[Bauhaus-Archiv]] in Berlin in ihren fotografischen Sammlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografisches Werk ==&lt;br /&gt;
Werner David Feist erlangte vor allem durch seine experimentellen Fotografien aus seiner Zeit als Schüler am Bauhaus Dessau (1927–1930) Bekanntheit. Zuletzt war er Assistent von [[Walter Peterhans]], der ab 1929 die Werkstatt für Fotografie am Bauhaus Dessau aufgebaut hat. Feists Aufnahmen zeichnen sich durch ungewohnte Perspektiven, extreme Projektionen und Bildausschnitte sowie Doppelbelichtungen und Licht- bzw. Spiegelungseffekte aus, die eine neue ästhetische Sichtweise auf Objekte wie auch Personen offenbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1994: [[Augsburger Zeughaus]]&lt;br /&gt;
* 1994: [[Bauhaus Dessau]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[Bauhaus-Archiv]], Berlin-Tiergarten&lt;br /&gt;
* 2008: Generalkonsulat Montréal, Ausstellung zum 10. Todestag&lt;br /&gt;
* 2012: Bauhaus-Archiv, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz-Xaver Schlegel: &#039;&#039;Werner David Feist. Fotografien am Bauhaus 1928–1930.&#039;&#039; Augsburg 1995. ISBN 3-00-000176-X&lt;br /&gt;
* [[Volkhard Knigge]], Harry Stein (Hrsg.): &#039;&#039;[[Franz Ehrlich]]. Ein Bauhäusler in Widerstand und Konzentrationslager.&#039;&#039; (Katalog zur Ausstellung der [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar und der Stiftung Bauhaus Dessau im Neuen Museum Weimar vom 2. August 2009 bis 11. Oktober 2009.) Weimar 2009, ISBN 978-3-935598-15-6, S. 146.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119360322}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bauhaus.de/ Bauhaus-Archiv, Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-Feist-Werner-David-321 Werner David Feist] bei bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119360322|LCCN=n/96/93902|VIAF=5739454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feist, Werner David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Kanada)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanadier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feist, Werner David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-kanadischer Fotograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Côte-Saint-Luc]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.142.103.41</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_B%C3%BCchler&amp;diff=1749760</id>
		<title>Robert Büchler</title>
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		<updated>2025-01-23T02:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.142.103.41: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Robert [[Jehoschua]] Büchler&#039;&#039;&#039; (* [[1. Januar]] [[1929]] in [[Topoľčany]], [[Tschechoslowakei|ČSR]]; † [[14. August]] [[2009]] in [[Lahavot Haviva]], [[Scharonebene]], [[Israel]]) war ein slowakisch-israelischer [[Historiker]], Friedensaktivist und Mitglied des [[Häftlingsvereinigung|Internationalen Komitees Buchenwald-Dora]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Robert Büchler wurde als Sohn jüdischer Eltern 1929 in der [[Westslowakei|westslowakischen]] Stadt Topoľčany geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 wurde er mit seiner Familie ins [[KZ Auschwitz]] gebracht. Mutter und Schwester sah er nach der Ankunft bei der Selektion zum letzten Mal. &lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1945 erreichte er nach einem [[Todesmarsch]] das [[KZ Buchenwald]], wo er mit Hunderten anderen Kindern und Jugendlichen im Kinderblock 66 des „Kleinen Lagers“ untergebracht wurde. Kurz vor der Befreiung des Lagers wurde er auf einen weiteren Todesmarsch geschickt, auf dem er aber bei [[Eisenberg (Thüringen)|Eisenberg]] fliehen konnte. Er kehrte danach in seine westslowakische Heimat zurück. &lt;br /&gt;
Von seiner Familie überlebten nur eine Tante und ein Onkel den [[Holocaust]]. &lt;br /&gt;
1949 wanderte er nach Israel aus. Dort gründete er zusammen mit rund 100 anderen Überlebenden aus Konzentrationslagern den [[Kibbuz]] „Lahavot Haviva“. &lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Aufbauphase des Kibbuz studierte Büchler in Tel Aviv und Jerusalem Geschichte, Jüdische Zeitgeschichte und Judaistik. Anschließend arbeitete er vorwiegend im Moreshet Archive (www.moreshet.org) und widmete er sich der Erforschung und Dokumentation der [[Holocaust|Shoa]]. Er schrieb zahlreiche Aufsätze über seine Erlebnisse, verfasste Forschungsarbeiten über die [[Jüdische Geschichte|Geschichte der europäischen Juden]] und arbeitete an den [[Dachauer Hefte]]n mit. &lt;br /&gt;
Sein Lebenswerk ist die Geschichte des Kinderblocks 66 im KZ Buchenwald. Bereits Mitte der 1980er-Jahre trat er hierzu in Kontakt mit der Gedenkstätte Buchenwald, die der Geschichte „Kleinen Lagers“ jahrzehntelang wenig Beachtung geschenkt hatte. Bis zu seinem Lebensende recherchierte er weltweit nach ehemaligen Mithäftlingen und organisierte mehrere Treffen Überlebender in Israel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buchenwald.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.buchenwald.de/de/315/date/2009/04/07/buchenwald-ueberlebender-erhaelt-thueringer-verdienstorden/ Buchenwald-Überlebender erhält Thüringer Verdienstorden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden des Freistaats Thüringen]], verliehen am 8. April 2009 für herausragendes Engagement um Erinnerung und Aussöhnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Mit seiner unbestechlichen Geradlinigkeit und seiner moralischen Autorität war Robert Büchler in vielen Teilen der Welt ein gefragter Gesprächspartner, Ratgeber und ein großes Vorbild. Sein lebenslanges Engagement und seine außergewöhnlichen Verdienste um Erinnerung und Aussöhnung haben Büchler die Achtung vieler Menschen eingetragen. Die Mitgliedschaft im Häftlingsbeirat der [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] ist nur eines von vielen Beispielen seines Einsatzes für ein Wachhalten der Erinnerung im Geiste der Versöhnung.|Quelle=[[Dagmar Schipanski]], Präsidentin des Thüringer Landtages, 18. August 2009.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Widerstand im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137371969|LCCN=n/81/37538|VIAF=18358813}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buchler, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Freistaats Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Topoľčany)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Büchler, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Büchler, Robert Jehoschua&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=slowakisch-israelischer Historiker, Buchenwald-Überlebender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Topoľčany]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lahavot Haviva]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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