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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Buchholz-K%C3%A4mpen&amp;diff=690114</id>
		<title>Buchholz-Kämpen</title>
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		<updated>2022-08-17T10:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.114.164.79: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Buchholz-Kämpen&#039;&#039;&#039; ist ein statistischer Bezirk der Stadt [[Witten]] im [[Ennepe-Ruhr-Kreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Er umfasst das Gebiet rund um das [[Hammertal (Ruhrgebiet)|Hammertal]]. Buchholz war bis 1966 eine eigenständige Gemeinde im Ennepe-Ruhr-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1975 waren Buchholz und Kämpen eigenständige Stadtteile von Herbede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde im Rahmen der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|Kommunalreform des Landes Nordrhein-Westfalen]] die Stadt [[Herbede]] in die Stadt Witten eingemeindet. Bestand die Stadt Herbede bis 1974 aus sechs [[Ortsteil|Stadtteilen]] (inklusive Mitte), wurden alle Stadtteile nach der kommunalen Neugliederung zu einem Stadtteil namens Herbede zusammengelegt, während alle ehemaligen Stadtteile den Status eines Stadtteilbezirkes (Ortsteils) verliehen bekamen. Im Zuge dieser Neuordnung entstand der Ortsteil Buchholz-Kämpen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2015 hatte der statistische Bezirk insgesamt 2788 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.witten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/sta12/Bevoelkerung_Flaeche/Bev_nach_Stat_Bez_31_12_2015.pdf |titel=Bevölkerungsbestand nach Statistischen Bezirken |werk=witten.de |datum=2015-12-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160218111119/http://www.witten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/sta12/Bevoelkerung_Flaeche/Bev_nach_Stat_Bez_31_12_2015.pdf |archiv-datum=2016-02-18 |abruf=2016-02-19 |format=PDF; 30&amp;amp;nbsp;kB |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchholz ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Frühzeit ====&lt;br /&gt;
Aus [[Archäologie|archäologischen]] Forschungen lässt sich schließen, dass im Bereich des heutigen Wittener Ortsteils Buchholz sich bereits vor 2000 Jahren erste Siedler niederließen. Diese Siedler ließen sich an einem [[Bach]] namens Welpe nieder. Das Datum der ersten urkundlichen Erwähnung ist unbekannt. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass die Siedlung nach ihrer Gründung jemals aufgegeben worden wäre. Wenn Buchholz tatsächlich auf eine 2000 Jahre währende Siedlungsgeschichte zurückblicken kann, wäre der Wittener Stadtteil einer der ältesten Siedlungsräume im heutigen [[Ruhrgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 18. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
Buchholz, oder „im Bockholt“, wie es seinerzeit genannt wurde, unterstand der Gerichtsbarkeit der Herren von [[Haus Kemnade]] und musste [[Hutewald|Hude]] an [[Blankenstein (Hattingen)|Blankenstein]] entrichten. In Buchholz lebten zu dieser Zeit fast ausschließlich  Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Französische Besetzung ====&lt;br /&gt;
Die Besetzung der Region durch Napoleonische Truppen während der [[Koalitionskriege]] beendete sämtliche Gerichtsbarkeiten und Abgabeverpflichtungen. 1809 wurde unter französischer Herrschaft neue Bürgermeistereien gegründet, darunter die [[Mairie Blankenstein]], zu der auch Buchholz gehörte. Nach dem Ende der französischen Herrschaft 1813 behielt die neu gegründete [[Provinz Westfalen]] den größten Teil der von den Franzosen vorgenommenen Neuordnungen auf kommunaler Ebene bei, die Bürgermeisterei Blankenstein im neu gegründeten [[Regierungsbezirk Arnsberg]] wurde dem [[Landkreis Bochum|Kreis Bochum]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Industrialisierung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wetterkamin01.jpg|mini|250px|Wetterkamin der Zeche Blankenburg]]&lt;br /&gt;
In Buchholz entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts eine ganze Reihe von kleinen [[Zeche]]n. Noch bedeutsamer aber war die Ansiedlung von sieben [[Eisenhammer|Hammerwerken]] in Buchholz. Das erste Hammerwerk, „Ibachs Mühle“, wurde bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts gegründet, im 19. Jahrhundert aber entwickelte sich Buchholz zur Hochburg der Hammerwerke in der Region. Da Buchholz geografisch betrachtet in einer Art Trichter zwischen Blankenstein und Kämpen liegt, erhielt Buchholz den Beinamen &#039;&#039;Hammerthal&#039;&#039; bzw. &#039;&#039;[[Hammertal (Ruhrgebiet)|Hammertal]],&#039;&#039; obschon Buchholz in seiner tatsächlich Ausdehnung mit dem Hammertal nicht exakt übereinstimmt. Bis heute ist dieser Name nicht nur präsent, er ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Buchholz. Selbst in den lokalen Medien wird Buchholz in der Berichterstattungen immer wieder Hammertal genannt. Neben den Hammerwerken und den Zechen entstanden in Buchholz mehrere [[Steinbruch|Steinbrüche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zeche Vereinigte Blankenburg]] war von 1865 bis 1925 die bedeutendste Zeche am Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zugehörigkeiten ====&lt;br /&gt;
Buchholz gehörte ab 1844 zum [[Amt Blankenstein (Ennepe-Ruhr-Kreis)|Amt Blankenstein]] im [[Kreis Bochum]]. Dieser Kreis wurde 1885 in drei [[Landkreis]]e aufgeteilt. Darunter der [[Kreis Hattingen]], von dem auch Buchholz fortan verwaltet wurde. Mit der Gemeindeneuordnung von 1929 wurde der Landkreis Hattingen aufgelöst. Ein Teil der Gemeinden wurden von der Stadt [[Bochum]] eingemeindet, die anderen Gemeinden wurden Teil des neu gegründeten [[Ennepe-Ruhr-Kreis]]es. Teil dieses neuen Kreises war auch das Amt Blankenstein, dem Buchholz weiterhin angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stadt Blankenstein / Stadt Herbede / Stadt Witten ====&lt;br /&gt;
Am 1. April 1966 wurde die Gemeinde Buchholz zusammen mit [[Holthausen (Hattingen)|Holthausen]] und [[Welper]] in die Stadt Blankenstein eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=216}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits am 1. Januar 1970 wurde die Stadt Blankenstein im Rahmen der Neugliederung des Ennepe-Ruhr-Kreises wieder aufgelöst. Blankenstein, Welper und Holthausen wurden von [[Hattingen]] eingemeindet und Buchholz wurde ein Stadtteil von Herbede.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=111 f. |OCLC=1072420528}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. Januar 1975 gehört Buchholz zu Witten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=330}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurioses ===&lt;br /&gt;
Das häufige Wechseln von Zugehörigkeiten hat seine Spuren hinterlassen. Bis heute [[telefonie]]ren Buchholzer Bürger mit der Hattinger [[Telefonvorwahl]] &#039;&#039;02324&#039;&#039; und nicht mit der &#039;&#039;02302&#039;&#039; von Witten. Auch die evangelische [[Kirchengemeinde]] war mit der von Hattingen-Blankenstein verwoben, bis diese aus finanziellen Gründen (sinkende [[Kirchensteuer (Deutschland)|Kirchensteuereinnahmen]]) 2006 aufgelöst wurde. Der Blankensteiner Bereich wurde der Kirchengemeinde Welper und der Buchholzer Bereich der Kirchengemeinde Herbede zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahrnehmung als Stadtteil ====&lt;br /&gt;
Der Stadtteilbezirk Buchholz-Kämpen ist ein rein verwaltungstechnisches Konstrukt, das von den Bürgern kaum wahrgenommen wird. Auch wenn aufgrund starker Bebauung besonders in den 1980er Jahren die beiden Ortsteile eng zusammengerückt sind, betrachten sich die Einwohner dennoch als Buchholzer (beziehungsweise Hammertaler) oder als Kämpener. Interessanterweise werden sowohl Buchholz als auch Kämpen an den Ortseingängen auf [[Ortsschild|Ortseingangsschildern]] ausdrücklich als &#039;&#039;Stadtteile&#039;&#039; gekennzeichnet. Auch die Zeitungen vor Ort betrachten Kämpen und Buchholz in ihrer Berichterstattung als voneinander getrennte, eigenständige Stadtteile (und nicht als zusammengehörige Ortsteile oder Stadtteilbezirke). Auch im Rahmen der Planungen zur Erstellung eines neuen Flächennutzungsplans für das Jahr 2009 wurde Buchholz gesondert aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinzeche Egbert01.jpg|mini|[[Zeche Egbert]] in Kämpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kämpen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet, das heute Kämpen umfasst, bestand im [[Rheinisch-westfälisches Urkataster|Kataster]] des Jahres 1823 aus mehreren [[Ländereien]] und [[Wald]]ungen. In dem Gebiet lebten nicht mehr nur einige wenige Bauern, sondern siedelten sich mehr und mehr [[Kleinzeche]]n an. Zum ersten Mal wird ein „Ortsteil Kämpen“ allerdings offiziell erst am 8. Juli 1926 im Protokollbuch der ein Jahr zuvor gegründeten Gemeinde Herbede erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurioses ===&lt;br /&gt;
Obwohl vergleichsweise ein junger Ortsteil, ist nicht klar, woher der Name Kämpen stammt. Es gibt zwei Theorien. 1. Kämpen wurde nach dem ältesten Bauern des Gebietes, &#039;&#039;Dietrich Kämpen,&#039;&#039; benannt, oder 2. es handelt sich um eine umgangssprachliche Bezeichnung („droben am Kampe“ – in Bezug auf die Hügellage von Kämpen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Paul Brandenburg, Karl-Heinz Hildebrand&lt;br /&gt;
   |Titel=Witten. Straßen, Wege, Plätze&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Mit einem Beitrag zur Siedlungsgeschichte Wittens von [[Heinrich Schoppmeyer (Historiker)|Heinrich Schoppmeyer]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Heinrich Schoppmeyer&lt;br /&gt;
   |Reihe=Beiträge zur Geschichte der Stadt Witten&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |HrsgReihe=[[Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark|VOHM]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Witten&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-920611-13-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/24/1/N |EW=7/15/48/E |type=city |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Witten|Buchholzkampen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herbede]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.164.79</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_Schuss,_der_um_die_ganze_Welt_geh%C3%B6rt_wurde&amp;diff=443827</id>
		<title>Der Schuss, der um die ganze Welt gehört wurde</title>
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		<updated>2022-08-17T10:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;46.114.164.79: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Schuss, der um die ganze Welt gehört wurde&#039;&#039;&#039; ist in den USA eine bekannte Redewendung, die sich auf den Beginn des [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges]] bezieht. Die Redewendung stammt aus der ersten Strophe von [[Ralph Waldo Emerson]]s „[[Concord Hymn]]“ von [[1837]] und beschreibt die Wirkung der [[Gefechte von Lexington und Concord|Schlacht von Lexington und Concord]] an der Alten Nordbrücke in [[Concord (Massachusetts)]] vom [[19. April]] [[1775]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Minute Man, Daniel Chester French, Concord MA.jpg|mini|Die Strophe ist am Fuße der Statue &#039;&#039;The Minute Man&#039;&#039; von [[Daniel Chester French]] eingraviert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strophe lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;padding-right:25px&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot; lang=&amp;quot;en&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
By the rude bridge that arched the flood,&lt;br /&gt;
Their flag to April’s breeze unfurled&lt;br /&gt;
Here once the embattled farmers stood&lt;br /&gt;
And fired the shot heard ’round the world.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der einfachen Brücke, die die Flut überspannte,&lt;br /&gt;
Entfaltete sich ihre Flagge in der Aprilbrise.&lt;br /&gt;
Hier standen einst die Farmer aufgereiht&lt;br /&gt;
Und feuerten den Schuss, der auf der ganzen Welt gehört wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Phrase „der Schuss, der um die ganze Welt gehört wurde“ verwendete Emerson als [[Rhetorik|rhetorisches Mittel]] die [[Hyperbel (Sprache)|Hyperbel]]. Er schrieb die „Concord-Hymne“ als Widmung für ein Schlachtmonument nahe dem Haus seiner Familie. Die Worte sollten zum Ausdruck bringen, dass an diesem Ort ein wichtiges Ereignis stattfand, das etwas von globaler Bedeutung auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phrase ist eine [[Analogie (Rhetorik)|Analogie]]. Vielleicht repräsentiert das „Feuern des Schusses“ nur diese spezielle Schlacht, und was zu „hören“ war, waren die Nachrichten darüber. Vielleicht repräsentiert es aber auch den Beginn des gesamten Krieges, und was zu hören war, waren die Nachrichten über eine neue Nation und eine Niederlage für das [[Britisches Weltreich|Britische Empire]]. Oft wird geäußert, dass das „Feuern des Schusses“ den Beginn des Kampfes für Freiheit und gegen die Tyrannei bedeute und dass das „Hören“ die weltweiten Auswirkungen dieses Kampfes mit der [[Amerikanische Revolution|amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung]] als Vorbild bezeichne. Diese dritte Analogie könnte Emersons Glauben an den [[Amerikanischer Exzeptionalismus|amerikanischen Exzeptionalismus]] reflektieren. Der Historiker David M. Wrobel schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Emerson und [[Henry David Thoreau]] waren zuerst [[Transzendentalismus|Transzendentalisten]], zweitens möglicherweise [[Nation|romantische Nationalisten]] und drittens amerikanische Exzeptionalisten. Solche Unterscheidungen sind wichtig, wenn wir die gewaltigen Unterschiede und das Durcheinander der amerikanischen Denkweisen betrachten, anstatt die verschiedenen Ufer als sorgfältig gewebte Teile eines zusammenhängenden exzeptionalistischen Gefüges zu sehen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den heutigen Leser scheint es eine Ungereimtheit zwischen den „Farmer[n]“ (Mehrzahl), die „den Schuss“ (Einzahl) abfeuern, zu geben. Das könnte als [[Untertreibung]] Emersons interpretiert werden, mit der die Übertreibung am Ende der Phrase hervorgehoben werden soll. In Betracht zu ziehen wären auch anderslautende Definitionen von „Schuss“ als „Versuch“, „Schätzung“ oder „Wetteinsatz“, zum Beispiel „Give it your best shot“ – „Gib dein Möglichstes!“ oder „That bet is a long shot“ – „Das ist eine heikle Wette“. Eine wahrscheinlichere Erklärung ist jedoch, dass Emerson „Schuss“ einfach im kollektiven Sinn benutzte. Im Englischen heißt es auch „volleys of shot“ – „ein Hagel Schüsse“, wobei dort das Wort „Schuss“ in der Einzahl benutzt wird; im Deutschen steht dafür die Redewendung „sie gaben einen Schuss ab“. Damit soll ausgedrückt werden, dass mehrere Personen gleichzeitig einen Schuss abgaben. Die Übertreibung ist hierbei natürlich, dass die Schlacht selbst nicht laut genug war, um auf der ganzen Welt gehört zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Populärkultur wird die Redewendung oft mit dem Mysterium des ersten Flintenschusses des Krieges verbunden. Dieser fiel in [[Lexington (Massachusetts)]] am frühen Morgen des 19. April. Es ist nicht bekannt, ob ein Soldat der [[British Army]] oder ein Angehöriger der [[Miliz (Volksheer)|Miliz]] der [[Patrioten (amerikanische Unabhängigkeit)|Patrioten]] diesen ersten Schuss in der [[Gefechte von Lexington und Concord|Schlacht von Lexington und Concord]] abgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „[[Schoolhouse Rock!]]“-Bildungskurzfilme schließen einen Teil „America Rock“ über den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg ein, der „Der Schuss, der auf der ganzen Welt gehört wurde“ heißt. Geschrieben und vorgetragen von [[Bob Dorough]], schreibt er den ersten Schuss den Briten zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redewendung wird auch für dramatische Momente der US-amerikanischen Sportgeschichte verwendet:&lt;br /&gt;
* Hauptsächlich im [[Baseball]] wird die Redewendung für [[Bobby Thomson (Baseballspieler)|Bobby Thomsons]] Walk-Off-Homerun verwendet, der den [[San Francisco Giants|New York Giants]] 1951 den Titel der [[National League (Baseball)|National League]] sicherte. Dieses Spiel wurde als erstes landesweit im Fernsehen übertragen und zudem per Radio „um die ganze Welt“ zu US-Truppen, u.&amp;amp;nbsp;a. denen im Koreakrieg.&lt;br /&gt;
* Im [[Golf (Sport)|Golf]] wird sie verwendet, um [[Gene Sarazen]]s [[Golf (Sport)#Par|Albatros]] in der Finalrunde am 15. Loch, einem Par 5, beim [[The Masters Tournament|Masters Tournament]] 1935 zu beschreiben, wo er seinen zweiten Schlag aus etwa 200 Metern einlochen konnte.&lt;br /&gt;
* Im [[Fußball]] wird sie verwendet, um das Tor von [[Paul Caligiuri]] für die [[Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten]] gegen [[Trinidad und Tobago]] in [[Port of Spain]] 1989 zu beschreiben, das das Team für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1990]] qualifizierte und dem US-amerikanischen Fußball wieder in die internationale Liga half.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schuss der um die ganze Welt gehort wurde #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geflügeltes Wort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.164.79</name></author>
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