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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abtei_Lagny&amp;diff=2603701</id>
		<title>Abtei Lagny</title>
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		<updated>2024-02-01T13:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.230.46.88: /* Messe von Lagny */ Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lagny-sur-Marne - Church.jpg|mini|Abteikirche Lagny]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Abtei Saint-Pierre&#039;&#039;&#039; in [[Lagny-sur-Marne]] wurde um 645/650 gegründet und während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abtei ==&lt;br /&gt;
Nachdem der heilige [[Fursa]], ein [[Irland|irischer]] Mönch, in den 640er Jahren ins [[Frankenreich]] gekommen war, ließ er auf dem Landgut &#039;&#039;Villa Latiniacum&#039;&#039;, das ihm König [[Chlodwig II.]] und Königin [[Bathilde]] geschenkt hatten, das Kloster Saint-Pierre bauen. Es wurde im 9. Jahrhundert von den [[Normannen]] verwüstet, so dass Lagny bis zum Ende des 10. Jahrhunderts eine Ruine war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war Lagny als [[Eigenkirche]] im Besitz der [[Karolinger|karolingischen]] [[Grafschaft Meaux|Grafen von Meaux]]: [[Heribert II. (Vermandois)|Heribert II.]] († 943), [[Robert von Vermandois|Robert]] († 967), [[Heribert der Jüngere (Troyes)|Heribert der Jüngere]] († 995) und Stephan († 1021), der hier auch bestattet wurde. Die letzten beiden Grafen waren es, die die Abtei zwischen 990 und 1018 wieder aufbauen ließen. 1019 wurde die neue Abtei in Anwesenheit von König [[Robert II. (Frankreich)|Robert II.]] geweiht. Dabei stiftete der König die Spitze eines Nagels, angeblich vom [[Heiliges Kreuz|Heiligen Kreuz]], der 1567 während einer Plünderung durch [[Hugenotten]] verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Graf Stephans fiel Lagny an Graf [[Odo II. (Blois)|Odo II. von Blois]] als Graf von Troyes und Meaux, also der Champagne. Es blieb im Besitz der Grafen von Champagne, bis sich Graf [[Theobald II. (Champagne)|Theobald II.]] († 1152) auf die militärische Schutzfunktion für die Abtei zurückzog. Auch Theobald II. wurde in Lagny bestattet. Er hinterließ einen unehelichen Sohn, Hugo, der 1163 bis 1171 Abt von Lagny war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lagny-sur-Marne - Town Hall - 2.jpg|mini|rechts|200px|Rathaus]] Das Kloster wurde während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] aufgehoben, einige Gebäude 1796 verkauft. Im 19. Jahrhundert wurden die Reste in ein Militärhospital umgewandelt – die Inschrift „Hôpital Militaire“ befindet sich noch auf dem Giebeldreieck des Haupttors. Seit 1842 beherbergt die Abtei das Rathaus von Lagny. Von der Abtei bestehen heute noch zwei Bauwerken: der befestigte Eingang und die Abteikapelle aus dem 13. Jahrhundert, die Kirche &#039;&#039;Notre-Dame-des-Ardents&#039;&#039;, die am 12. Juli 1886 zum [[Monument historique]] erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzil von Lagny ==&lt;br /&gt;
Anfang der 1140er Jahre schlug König [[Ludwig VII. (Frankreich)|Ludwigs VII.]] seinem Vetter, [[Seneschall]] und Abwesenheitsregenten [[Rudolf I. (Vermandois)|Rudolf von Vermandois]] die Ehe mit [[Alix Petronilla von Aquitanien]], der Schwester seiner eigenen Ehefrau [[Eleonore von Aquitanien]], vor. Für Rudolf bedeutete dies die Auflösung seiner Ehe mit Eleonore von Vermandois, der Schwester des Grafen Theobald II., beides, Scheidung und neue Ehe, wurden 1142 vollzogen. Graf Theobald II. hielt in dem darüber ausbrechenden Streit noch im gleichen Jahr ein Konzil in Lagny ab, das zwar für ihn positiv endete, aber zum Konflikt mit dem König führte, bis der Papst 1143 einen Friedensvertrag erzwang, der den König zum Abzug aus der Champagne zwang. Dieser Konflikt gegen den König hatte zur Folge, dass Theobald dem zur gleichen Zeit offen ausbrechenden [[The Anarchy|englischen Bürgerkrieg]] und die damit einhergehende Invasion der Normandie durch Graf [[Gottfried V. (Anjou)|Gottfried von Anjou]] weitestgehend tatenlos gegenüberstand, wodurch bis 1144 die Normandie verloren ging. Diese Entwicklung förderte im Gegenzug die Versöhnung Theobalds mit dem König, der sich von dem Machtzuwachs der Anjous bedroht sah und somit auf starke Bündnispartner angewiesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messe von Lagny ==&lt;br /&gt;
Mit dem Kloster verbunden war die Messe von Lagny, die &#039;&#039;Foire des Innocents&#039;&#039;, eine der [[Champagnemesse]]n, und zwar Anfang Januar die erste, die im Jahreszyklus stattfand. Die Messe wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts bedeutend und war eine der wichtigsten Einnahmequellen für die Abtei, mit denen im 13. Jahrhundert der Bau einer neuen Abteikirche und der Bau einer das sich entwickelnde Dorf umgebenden Mauer finanziert werden konnte. Abt Raoul von Lagny regelte 1124–1148 die umfangreichen Geldwechselgeschäfte, die hier getätigt wurden, Graf [[Heinrich I. (Champagne)|Heinrich I. von Champagne]] († 1197) liberalisierte 1154 auf Drängen der Abtei den Messebetrieb wieder, den seine Vorgänger auf zehn Tage pro Jahr eingeschränkt hatten. Im 13. Jahrhundert trafen sich hier Händler aus [[Flandern]] und [[Herzogtum Brabant|Brabant]] mit Händlern aus dem französisch-italienischen Mittelmeerraum ([[Languedoc]], [[Provence]], [[Lombardei]], [[Toskana]]). Um die Wende zum 14. Jahrhundert verloren die Messen dann an Bedeutung. Für den Niedergang, der gegen 1320 abgeschlossen war, sind unter anderem die Verlagerung der Haupthandelswege nach Osten, zunehmende Spannungen zwischen den [[Kapetinger]]n und den [[Grafschaft Flandern|flandrischen Grafen]] und der Aufschwung italienischer Tuchproduktion verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LexMA|5|1614||Lagny|[[Michel Bur]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.877514|EW=2.705908|type=landmark|region=FR-77}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4564199-7}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lagny, Abtei}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (7. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lagny-sur-Marne|Abtei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peterskloster|Lagny]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster im Département Seine-et-Marne|Lagny]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.230.46.88</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=PISA-E&amp;diff=761053</id>
		<title>PISA-E</title>
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		<updated>2024-02-01T13:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.230.46.88: /* Wo herrscht die größte Bildungsbenachteiligung? */ Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In Deutschland bezeichnet &#039;&#039;&#039;PISA-E&#039;&#039;&#039; die nationale Ergänzung der internationalen [[PISA-Studien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung ist insofern unpräzise, als das &#039;&#039;I&#039;&#039; in &#039;&#039;PISA&#039;&#039; für &#039;&#039;international&#039;&#039; steht; jedoch sieht das internationale Konzept ausdrücklich die Möglichkeit vor, den weltweit einheitlichen Test um nationale Tests zu ergänzen. Diese Möglichkeit wird in Deutschland extensiv genutzt: Für PISA-E wird ein erheblich größerer Aufwand getrieben als für den eigentlichen, internationalen PISA-Test, der zur Unterscheidung auch &#039;&#039;PISA-I&#039;&#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den ca. 200 Schulen, die an PISA-I teilnehmen, wird PISA-E an einem darauffolgenden zweiten Testtag durchgeführt. Darüber hinaus wird PISA-E an ca. 1000 weiteren Schulen durchgeführt, die nicht an PISA-I teilnehmen. Die Schülerstichprobe ist bei PISA-E mit 50.000 ungefähr zehnmal größer als bei PISA-I. Dieser erhebliche Mehraufwand ist erforderlich, um die Ergebnisse nach Bundesländern und Schularten auswerten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärtes Ziel von PISA-E ist eine Analyse des möglichen Einflusses von äußeren Faktoren, wie das Schulsystem des jeweiligen Bundeslandes, der Lehrplangestaltung, die Zusammensetzung (männlich/weiblich, [[Migrationshintergrund]], sozial gutgestellt/sozial schwachgestellt) der Klassenstruktur und des familiären Hintergrundes der Schüler. Aus den Schülerangaben zur sozioökonomischen Stellung der Familie, zum erreichten Ausbildungsniveau der Eltern und zur materiellen Ausstattung des Haushalts wird eine Kennziffer des ökonomischen, sozialen und kulturellen Status ([[Soziale Herkunft#Der ökonomisch-sozial-kulturelle Status ESC-Status|ESCS]]) berechnet, die dann mit den kognitiven Leistungen des Schülers korreliert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wo herrscht die größte Bildungsbenachteiligung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gehen Kinder aus Familien der oberen [[Berufsklassifikation#Erikson-Goldthorpe-Portocarero-Klassen – EGP-Klassen|Dienstklasse]] (zum Beispiel Kinder von Spitzenmanagern) 6,06-mal häufiger aufs Gymnasium als Kinder aus Facharbeiterfamilien&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.): &#039;&#039;PISA 2000 - Die Länder der Bundesrepublik im Vergleich.&#039;&#039; Leske und Budrich, Opladen 2002, S. 166, ISBN 3-8100-3663-3&amp;lt;/ref&amp;gt;; Kinder aus der unteren Dienstklasse (zum Beispiel Kinder von Professoren oder Ärzten) gehen 3,64-mal häufiger aufs Gymnasium als Facharbeiterkinder (ebd.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chancen der Facharbeiterkinder sind in Städten mit über 300.000 Einwohnern am schlechtesten. Dort sind die Chancen des Kindes aus der oberen Dienstklasse auf den Gymnasialbesuch 14,36-mal höher als die des Facharbeiterkindes und die Chancen eines Kindes aus der unteren Dienstklasse 7,5-mal höher als die eines Facharbeiterkindes (ebd.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bessere Chancen in Ostdeutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch der Ost- und Westvergleich der Bildungsbenachteiligung. In Westdeutschland sind die Chancen ([[Quotenverhältnis|Odds Ratio]]) ein Gymnasium zu besuchen für ein Kind aus der oberen Dienstklasse (Akademiker) 7,26-mal so groß und für ein Kind aus der unteren Dienstklasse 4,20-mal so groß ein Gymnasium zu besuchen, als die Chancen eines Facharbeiterkindes es sind (ebd.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ostdeutschland ist die Ungleichheit der Lebenschancen kleiner. Hier ist die Chance eines Kindes aus der oberen Dienstklasse 3,89-mal so groß wie die eines Facharbeiterkindes und die Chance eines Kindes aus der unteren Dienstklasse ist 2,78-mal so groß. Die Vermutung, dass dies an einem hohen Migrantenanteil in Westdeutschland und an einem vermeintlich „bildungferneren“ Hintergrund von Migrantenkindern liege, wurde überprüft und konnte nicht bestätigt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das wirklich überraschende Resultat der Analysen ist [...] der [...] deutlich zu erkennende Befund, dass die sekundären sozialen Ungleichheiten unter den 15-Jährigen ohne Migrationshintergrund nicht geringer, sondern tendenziell größer als für die Gesamtkohorte ausfallen. Es kann also keine Rede davon sein, dass die Probleme der sozialen Verteilungsgerechtigkeit im engeren Sinne eine Nebenfolge der Zuwanderung sozial schwacher Bevölkerungskreise seien. [...] Ein ähnliches Resultat haben zum ersten Mal Lehmann, Peek und Gänsefuß (1997) aus der Hamburger Untersuchung zur Lernausgangslage berichtet. Dies heißt, [...], dass das Ost-West-Gefälle [...] bei einer Betrachtung ausschließlich von Jugendlichen ohne Migrationshintergrund noch steiler ausfällt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.): &#039;&#039;PISA 2000 - Die Länder der Bundesrepublik im Vergleich.&#039;&#039; Leske und Budrich, Opladen 2002, S. 171–172, ISBN 3-8100-3663-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PISA-E-Studie 2003 berichtete von einer extremen sozialen Benachteiligung von Facharbeiterkindern im Bundesdurchschnitt. So sei die Wahrscheinlichkeit ([[Quotenverhältnis|Odds Ratio]]) von Kindern der Dienstklassen gegenüber Facharbeiterkindern bei gleicher Lese- und Mathematikkompetenz mehr als viermal so hoch ein Gymnasium zu besuchen (in Bayern knapp siebenmal so hoch). Betrachtet man nicht die Kinder aus Facharbeiterfamilien, sondern von Eltern, die sozioökonomisch und kulturell noch schlechter gestellt sind, so wird die soziale Benachteiligung noch höher. Kinder aus den Dienstklassen haben bei gleichen Leistungen im Bundesdurchschnitt dann eine knapp sechsmal höhere Wahrscheinlichkeit, das Gymnasium zu besuchen (in Sachsen-Anhalt eine neunmal höhere). Zu ähnlichen Ergebnissen kamen die Hamburger [[LAU-Studie]], die [[IGLU-Studie]], sowie die [[AWO-Studie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungsunterschiede zwischen Bundesländern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Naturwissenschaften lassen sich ausgeprägte Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern feststellen. Die Schüler ohne Migrationshintergrund schneiden in den meisten Bundesländern relativ gut ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bundesland || Kompetenzpunkte (Schüler ohne Migrationshintergrund)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bayern || 528&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baden-Württemberg || 527&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sachsen || 509&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rheinland-Pfalz || 508&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schleswig-Holstein || 506&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thüringen || 505&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordrhein-Westfalen || 504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hessen || 504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niedersachsen || 501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;OECD-Mittelwert&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;500&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saarland || 497&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremen || 493&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mecklenburg-Vorpommern || 492&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sachsen-Anhalt || 478&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brandenburg || 473&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Prenzel u. a.: &#039;&#039;Naturwissenschaftliche Grundbildung im Ländervergleich&#039;&#039;. In: &#039;&#039;PISA 2000 - Die Länder der Bundesrepublik im Vergleich&#039;&#039;. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3663-3, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler mit Migrationshintergrund hingegen schneiden in der Regel schlechter ab als ihre Klassenkameraden ohne Migrationshintergrund. Doch auch hier lassen sich ausgeprägte Unterschiede zwischen den Bundesländern nachweisen. Schüler ohne Migrationshintergrund aus Sachsen-Anhalt oder Brandenburg schneiden schlechter ab als Schüler mit Migrationshintergrund aus Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse für die Länder mit weniger als zehn Prozent 15-Jährigen mit Migrationshintergrund wurden von Prenzel et al. nicht ausgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler mit Migrationshintergrund sind keine einheitliche Gruppe. Schüler der verschiedenen ethnischen Gruppen unterscheiden sich in ihrer Leistung stark. So gibt es sowohl ethnische Gruppen, deren Mitglieder viel besser abschneiden als die Deutschen ohne Migrationshintergrund (zum Beispiel Vietnamesischstämmige), als auch Ethnien, deren Mitglieder weit hinter den Deutschen zurückliegen (zum Beispiel Türkischstämmige).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bundesland || Kompetenzpunkte (Schüler mit Migrationshintergrund (nur Bundesländer mit über 10 % Schülern mit Migrationshintergrund)) || 15-Jährige mit Migrationshintergrund im betreffenden Bundesland (in % aller 15-Jährigen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;OECD-Mittelwert&#039;&#039;&#039;|| 500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bayern || 479 || 20,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saarland || 463 || 18,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rheinland-Pfalz || 459 || 25,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baden-Württemberg || 456 || 27,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schleswig-Holstein || 445 || 14,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hessen || 444 || 33,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordrhein-Westfalen || 438 || 30,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niedersachsen || 428 || 19,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremen || 418 || 39,9 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Prenzel u. a.: &#039;&#039;Naturwissenschaftliche Grundbildung im Ländervergleich&#039;&#039;. In: &#039;&#039;PISA 2000. Die Länder der Bundesrepublik im Vergleich&#039;&#039;. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3663-3, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Kritik an den PISA-Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Jürgen Baumert (Hrsg.): &#039;&#039;PISA 2000. Ein differenzierter Blick auf die Länder der Bundesrepublik Deutschland.&#039;&#039; Leske + Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8100-3663-3&lt;br /&gt;
* PISA-Konsortium Deutschland (Hrsg.): &#039;&#039;PISA 2003. Der zweite Vergleich der Länder in Deutschland – Was wissen und können Jugendliche?&#039;&#039; Waxmann, Münster 2005, ISBN 3-8309-1560-8&lt;br /&gt;
* PISA-Konsortium Deutschland (Hrsg.): &#039;&#039;PISA 2000. Die Länder der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich.&#039;&#039; Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3663-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [http://pisa.ipn.uni-kiel.de/PISA2003_E_Zusammenfassung.pdf PISA-2003-Ländervergleich: Zusammenfassung des IPN] (pdf; 848 kB)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://bildungplus.forumbildung.de/templates/imfokus_inhalt.php?artid=436 Bildung PLUS Dossier zu den Zentralen Ergebnissen des zweiten Vergleichs der Länder in Deutschland] LINK derzeit nicht verfügbar.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www2.dipf.de/publikationen/volltexte/was_ist_pisa_e_klieme.pdf Was ist PISA-E] (pdf)&lt;br /&gt;
* [http://www.gew-bw.de/PISA-E-2003.html PISA-E-2003 - Ergebnisüberblick der GEW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pisa E}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagogische Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PISA- und OECD-Bildungsstudien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.230.46.88</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Karl_(Pfalz-Gelnhausen)&amp;diff=1131029</id>
		<title>Johann Karl (Pfalz-Gelnhausen)</title>
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		<updated>2023-08-13T15:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.230.46.88: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johan Karl, 1638-1704, pfalzgreve av Birkenfeld (Abraham Wuchters) - Nationalmuseum - 15758.tif|thumb|Johann Karl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Karl von Pfalz-Gelnhausen&#039;&#039;&#039; (* [[17. Oktober]] [[1638]] in [[Bischwiller|Bischweiler]]; † [[21. Februar]] [[1704]] in [[Gelnhausen]]) war Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Baiern, von [[Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Gelnhausen|Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen]], [[Grafschaft Veldenz|Graf zu Veldenz]] und [[Grafschaft Sponheim|zu Sponheim]]. Er ist der Stifter der Linie der [[Herzog in Bayern|Herzöge in Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Karl war der jüngste Sohn des Pfalzgrafen [[Christian I. (Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler)|Christian I. von Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler]] aus dessen Ehe mit [[Magdalena Katharina von Pfalz-Zweibrücken|Magdalena Katharina]] (1606–1648), Tochter des Pfalzgrafen und Herzogs [[Johann II. (Pfalz-Zweibrücken-Veldenz)|Johann II. von Zweibrücken]]. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[Christian II. (Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld)|Christian]], wurde er durch [[Philipp Jacob Spener]] ausgebildet und studierte später an der [[Universität Straßburg]]. Danach unternahmen die Brüder eine 5-jährige [[Grand Tour|Kavalierstour]], die sie unter anderem nach Frankreich, Holland, England, Schweden und in die Schweiz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schwedischer Reiteroberst beteiligte er sich an der Seite seines entfernten Vetters [[Karl X. Gustav|Karl X. von Schweden]] am Krieg gegen Dänemark und kämpfte später gegen die Türken in Ungarn. In holländischen Diensten nahm er 1674 an der [[Schlacht bei Seneffe]] teil und erhielt den Rang eines ersten Heerführers. Danach verließ er den Militärdienst und zog sich nach Gelnhausen zurück. Dieses wurde ihm in Verträgen  mit seinem Bruder Christian 1681 und 1683 als [[Deputat]] überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Masson: &#039;&#039;Das Königshaus Bayern&#039;&#039;, Verl. des Hrsg., 1854, S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gelnhausen erwarb er den, mit Grundstücken und Gärten ausgestatteten, so genannten Fürstenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehen und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Johann Karl heiratete in erster Ehe 1685 in Weikersheim &#039;&#039;Sophie Amalie von Pfalz-Zweibrücken&#039;&#039; (* 15. Dezember 1646; † 20. November 1695), Tochter des Pfalzgrafen Herzogs [[Friedrich (Pfalz-Zweibrücken-Veldenz)|Friedrich von Zweibrücken]] und Witwe des Grafen Siegfried von [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Hohenlohe-Weikersheim]] (* 28. August 1619; †  26. April 1684), mit der er eine Tochter hatte:&lt;br /&gt;
* Magdalene Juliane (* 21. Februar 1686; † 5. November 1720) ⚭ 1704 Herzog [[Joachim Friedrich (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön)|Joachim Friedrich von Schleswig-Holstein-Plön]] (1668–1722)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er am 28. Juli 1696 [[Morganatische Ehe|morganatisch]] &#039;&#039;Esther-Maria von Witzleben&#039;&#039; (1665–1725), die Tochter des Freiherren Georg Friedrich [[Witzleben (Adelsgeschlecht)|von Witzleben]] zu Elgersburg. Er schloss mit seinem Bruder Christian einen Vertrag über die Erbfolge. Danach bemühte er sich, seine Frau zur Reichsgräfin zu erheben und so den Vertrag wieder aufzuheben, starb aber, bevor er sein Ziel erreichte. Seine Witwe klagte 1708 vor dem Reichshofrat. 1715 wurden ihr und ihren Kindern alle Privilegien eingeräumt, sodass die Erbreihe der späteren (1799) Herzöge in Bayern bestehen konnte. Das Paar hatte folgende Kinder:&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Bernhard von Pfalz-Gelnhausen|Friedrich Bernhard]] (1697–1739) ⚭ 1737 Prinzessin Ernestine Luise von [[Haus Waldeck|Waldeck]] (1705–1782)&lt;br /&gt;
* [[Johann (Pfalz-Gelnhausen)|Johann]] (1698–1780) ⚭ Wild- und Rheingräfin Sophie Charlotte von [[Salm (Adelsgeschlecht)|Salm-Dhaun]] (1719–1770)&lt;br /&gt;
* Charlotte Katharina (* 19. Dezember 1699; † 11. Mai 1785) ⚭ 1745 Fürst [[Friedrich Wilhelm (Solms-Braunfels)|Friedrich Wilhelm zu Solms-Braunfels]] (1696–1761)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Pfalz-Gelnhausen|Wilhelm]] (* 4. Januar 1701; † 25. Dezember 1760), ungarischer Feldmarschall, holländischer General der Kavallerie &lt;br /&gt;
* Sophie Marie (* 5. April 1702; † 13. November 1761) ⚭ 1722 Graf [[Heinrich XXV. (Reuß-Gera)|Heinrich XXV. Reuss zu Gera]] (1681–1748)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nathanael von Schlichtegroll: &#039;&#039;Genealogische lebens-skizzen der vorfahren des bayerischen königs-hauses bis auf Otto den Grossen von Wittelsbach&#039;&#039;, J. Rösl, 1842, S. 57 &lt;br /&gt;
* Johann Samuel Ersch: &#039;&#039;Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste: in alphabetischer Folge. Section 2, H - N ; Theil 21, Johann (Infant von Castilien) - Johann-Boniten&#039;&#039;, Teil 2, Band 21, Gleditsch, 1842, S. 189&lt;br /&gt;
* Maximilian V. Sattler: &#039;&#039;Lehrbuch der bayerischen Geschichte&#039;&#039;, Lindauer, 1868, S. 412 [http://books.google.de/books?id=Wk5BAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA412 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Kasimir von Heintz]]: &#039;&#039;Das ehemalige Fürstenthum Pfalz-Zweybrücken und seine Herzoge&#039;&#039;, [https://books.google.de/books?id=hOxDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA109 S.&amp;amp;nbsp;109f]&lt;br /&gt;
* Geschichte der Familie von Witzleben › Die Elgersburger Linie › Zweite Abtheilung. Die Elgersburger Linie. › Nachkommen des Pfalzgrafen Johann Carl zu Birkenfeld-Gelnhausen, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8287401 Stammbaum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.heraldica.org/topics/royalty/g_morganat.htm Prozess] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://genealogy.euweb.cz/wittel/wittel6.html#JKG Nachkommen] des Johann Karl zu Gelnhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138870675|VIAF=95487522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Johann Karl #PfalzGelnhausen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pfalz-Gelnhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittelsbacher (Linie Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler)]]&amp;lt;!--Doppelkategorisierung als Angehöriger dieser Linie, der folgende Nebenlinie begründete--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittelsbacher (Linie Pfalz-Birkenfeld-Gelnhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1638]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1704]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Johann Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Pfalzgraf von Pfalz-Gelnhausen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1638&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bischwiller]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1704&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gelnhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.230.46.88</name></author>
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