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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Ulrich Gerhardt (Zoologe)</title>
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		<updated>2025-05-12T13:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.208.110.248: /* Weblinks */ link aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ulrich Gerhardt als Student.jpg|mini|Ulrich Gerhardt als Student (1893)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ulrich Karl Friedrich Kurt Eduard Gerhardt&#039;&#039;&#039; (* [[11. Oktober]] [[1875]] in [[Würzburg]]; † [[8. Juni]] [[1950]] in [[Halle (Saale)]]) war ein deutscher [[Mediziner]] und [[Zoologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ulrich Gerhardt war der Sohn des Internisten [[Carl Jakob Adolf Christian Gerhardt]] und dessen Frau Wanda, Tochter des Regierungsrates Gustav von Barby. Sein Bruder war der Pathologe [[Dietrich Gerhardt (Mediziner)|Dietrich Gerhardt]] (1866–1921).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhardt studierte [[Medizin]] und [[Naturwissenschaften]] in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Straßburg|Straßburg]] (1898 [[Approbationsordnung|approbiert]]). In Heidelberg trat Gerhardt der Studentenverbindung [[Leonensia]] bei. 1899 wurde er in Berlin zum [[Doktor]] der Medizin [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und war von 1901 bis 1903 an der [[Universität Breslau]] Assistent am Institut für Physiologie. 1903 wurde er dort zum Doktor der Philosophie promoviert, seine [[Dissertation]] hieß &#039;&#039;Morphologische und biologische Studien über die Copulationsorgane der Säugethiere&#039;&#039;. Dank [[Willy Kükenthal]] wandte er sich dann der Zoologie zu und wurde Assistent am Institut für Zoologie. An der Universität wurde er für dieses Fach 1905 [[Habilitation|habilitiert]]. Vorlesungen bei ihm  hörte der spätere Journalist [[Hugo Reinhart]], der  bei [[Willy Kükenthal|Kükenthal]] 1907 promovierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Lebenslauf&#039;&#039; von Hugo Reinhart. In: (Aus dem Zoologischen Institut der Universität Breslau) &#039;&#039;Ueber den feineren Bau einiger Nephthyiden&#039;&#039;. „Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen philosophischen Fakultät der Königl. Universität Breslau eingereicht und mit ihrer Genehmigung veröffentlicht von Hugo Reinhart aus Breslau“, Verlag Gustav Fischer, Jena 1907, Anhang&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde Gerhardt in Breslau zum [[Professor]] ernannt, war im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Arzt als Bataillonsarzt in Lazaretten tätig, wurde 1921 nichtbeamteter Professor und erhielt im nächsten Jahr die außerordentliche Professur. 1924 wechselte Gerhardt als ordentlicher Professor für Anatomie und Physiologie der Haustiere an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]]. Im Jahr 1932 war er nach eigenen Angaben kurzfristig Mitglied der Deutsch-Nationalen Front.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henrik Eberle]]: &#039;&#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945&#039;&#039;. Mitteldeutscher Verlag (MDV), Halle 2002, S. 412. Ob es 1932 eine Parteigruppierung unter dem Namen Deutsch-Nationale Front gegeben hat, ist zweifelhaft. Die [[Deutschnationale Volkspartei]] firmierte im Mai 1933 unter diesem Namen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde er auf Bitten eines Doktoranden von 1934 bis 1939 [[Förderndes Mitglied der SS]] „unter der Voraussetzung, dass [ihm] dadurch keinerlei Beziehungen zu Partei oder SS entstehen würden“,&amp;lt;ref&amp;gt;Eidesstattliche Erklärung vom 18. Mai 1947: Universitätsarchiv der Universität Halle, PA Nr. 6599 U. Gerhardt&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1934 bis 1945 Mitglied der NSV. Der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gehörte er nicht an.&amp;lt;ref&amp;gt;Fragebogen und Antrag zur Direktive 24, 18. Mai 1947: ebd. – Die Behauptung bei Harry Waibel: &#039;&#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR&#039;&#039;, 2011, S. 102, Gerhardt sei Mitglied in der NSDAP gewesen, lässt sich weder aus den Universitätsakten in Halle noch aus den Akten des Berlin Document Center im Bundesarchiv verifizieren. Weibel selbst gibt – wissenschaftlichen Standards nicht entsprechend – keinen Beleg für diese Aussage.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerhardt war seit 1944 Mitglied der Widerstandsgruppe&amp;lt;ref&amp;gt;Henrik Eberle: &#039;&#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945.&#039;&#039; 2002, S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt; um [[Theodor Lieser]],&amp;lt;ref&amp;gt;zu Theodor Lieser siehe Henrik Eberle: &#039;&#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945&#039;&#039;, 2002, S. 424&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Mitglieder wesentlich den Wiederaufbau der Universität Halle unmittelbar nach dem Krieg mitgestalteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Henrik Eberle: &#039;&#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945&#039;&#039;, 2002, S. 252f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Mitglied der [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDP]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waibel102&amp;quot;&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &#039;&#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&#039;&#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war zwei Jahre Prorektor, obwohl er zunächst des Alters wegen in den Ruhestand versetzt worden war. 1946 wurde er auch wieder als ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Anatomie und Physiologie der Haustiere sowie als Leiter der Tierklinik eingesetzt. Außerdem war er kommissarischer Leiter des zoologischen Instituts, das nach dem Zweiten Weltkrieg zwar keine materiellen Schäden, dafür aber einen Mangel an qualifizierten wie auch entnazifizierten Bewerbern aufwies. Gerhardt wurde 1948 emeritiert, hielt aber weiterhin Vorlesungen über Zoologie. Im Mai 1949 erkrankte er schwer und starb im Juni 1950 in Halle im Alter von 74 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhardt gehörte der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] an und tat sich innerhalb der Akademie in der Organisation hervor. Daneben war er Vorstandsmitglied der [[Deutsche Zoologische Gesellschaft|Deutschen Zoologischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Gerhardts Großonkel mütterlicherseits [[Georg Friedrich Kolb]] und der Urgroßvater seiner Frau [[Ludwig Giesebrecht]] waren liberale Abgeordnete der [[Frankfurter Paulskirche]]. Admiral [[Henning von Holtzendorff]] war Großonkel seiner Frau. 1904 vermählte sich Gerhardt mit Renate, der Tochter des Oberkonsistorialpräsidenten Kurt Zittelmann (1844–1913) und dessen Frau Eva von Holtzendorff. Der Ehe entstammen der Slawistik-Professor [[Dietrich Gerhardt (Slawist)|Dietrich Gerhardt]] sowie Eva-Maria, die den hallischen Mathematik-Professor [[Heinrich Brandt (Mathematiker)|Heinrich Brandt]] heiratete. Renate Gerhardt starb am 28. April 1936. In zweiter Ehe heiratete Gerhardt am 11. März 1938 Renate Rauch. Diese Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Gerhardt beschäftigte sich mit deskriptiver Anatomie von Nieren und Geschlechtsorganen der Säugetiere. Außerdem befasste er sich mit dem Untersuchen der Sexualbiologie bei Spinnen und Nacktschnecken. Er gilt als Begründer einer vergleichenden systematischen Sexualbiologie der Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen biologischen Arbeiten hat Gerhardt zeit seines Lebens intensive judaistische Studien betrieben, die ihn in verschiedene Länder Osteuropas und auch nach Palästina brachten. Sie führten zu mehreren teils posthumen Publikationen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vorwort zu Jacob Levy: &#039;&#039;Die Schächtfrage unter Berücksichtigung der neuen physiologischen Forschungen.&#039;&#039; Berlin 1927 (2. Aufl. 1929); &#039;&#039;Jüdisches Leben im jüdischen Ritual - Studien und Beobachtungen 1902-1933.&#039;&#039; Bearbeitet und kommentiert von Zwi Sofer. Unter Mitwirkung von Malwine und Peter Maser herausgegeben von Dietrich Gerhardt. Heidelberg, Verlag Lambert Schneider 1980 ISBN 3-7953-0850-X; Peter Maser: &#039;&#039;Vor dem Vergessen bewahrt: Die Sammlung Ulrich Gerhardts im Berliner Museum.&#039;&#039; In: Tribüne: Zeitschrift zum Verständnis des Judentums 26 (1987), Heft 102, {{ISSN|0041-2716}} S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|285||Gerhardt, Ulrich|[[Wolf Herre]]|117536660}}&lt;br /&gt;
* [[Harry Waibel]]: &#039;&#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&#039;&#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117536660|NAME=Ulrich Gerhardt}}&lt;br /&gt;
* [http://objekte.jmberlin.de/person/jmb-pers-10003 Sammlung Ulrich Gerhardt] im Jüdischen Museum Berlin mit zugehörigem [https://objekte.jmberlin.de/document/264684/Findbuch%3A+Konvolut_160_Sammlung+Ulrich+Gerhardt Findbuch]&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.biologie.uni-halle.de/zool/hist/history.pdf Rolf Gattermann und Volker Neumann: &#039;&#039;Die Geschichte der Zoologie in Halle&#039;&#039;, Vortrag, 2002, S. 19 (PDF; 994&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117536660|LCCN=n/85/37384|VIAF=8167701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerhardt, Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerhardt, Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerhardt, Ulrich Karl Friedrich Kurt Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.208.110.248</name></author>
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		<title>Gustav Wolf (Maler)</title>
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		<updated>2025-02-12T15:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;37.208.110.248: /* Einzelnachweise */ Weblink Museum Östringen aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Wolf (circa 1918).jpg|mini|Gustav Wolf (um 1918)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gustav Wolf&#039;&#039;&#039; (geb. [[26. Juni]] [[1887]] in [[Östringen]]; gest. [[18. Dezember]] [[1947]] in [[Greenfield (Massachusetts)|Greenfield]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein deutscher [[Maler]], [[Grafiker]] und [[Holzschneider]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/wolf-gustav.html |titel=Gustav Wolf |werk= |hrsg=Künste im Exil |datum= |abruf=2018-08-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Wolf Polygonenwald Flandern.jpg|mini|Polygonenwald in Flandern im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Wolf ohne Titel 2648.jpg|mini|Ohne Titel (1938/42)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Wolf The superdictator 1945.jpg|mini|The superdictator (1945)]]&lt;br /&gt;
Ersten Privatunterricht erhielt Gustav Wolf bei der Karlsruher Malerin Emilie Stephan. Ab 1904 studierte Wolf an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe#Geschichte|Kunstgewerbeschule in Karlsruhe]], wo er Schüler von [[Hans Thoma]] war. Im Jahr 1916 wurde er Kunstlehrer in [[Schwerin]] und 1921 gründete er in [[Heidelberg]], unter anderem mit [[Richard Benz (Schriftsteller)|Richard Benz]], die Gemeinschaft &#039;&#039;Die Pforte&#039;&#039;, die Bücher, Plakate und andere Druckwerke nach eigenen Vorstellungen herausgab. 1920/21 unterrichtete Gustav Wolf Grafik als Professor an der Landeskunstschule Karlsruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kunstakademie-karlsruhe.de/index.php?id=10 |wayback=20120215005305 |text=Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe |archiv-bot=2019-09-08 17:01:29 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 21. Februar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.xn--museum-stringen-ftb.de/index.php/recherche/101-gustav-wolf |titel=Gustav Wolf, Schöpfer visionärer Kunst |werk=Heimatmuseum Östringen |abruf=2024-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des [[Antisemitismus]] und der [[Juden]]verfolgung in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] musste Gustav Wolf, der jüdischer Abstammung war, 1938 in die USA [[Emigration|emigrieren]] und entging so dem [[Holocaust]]. Dort war er weiterhin als Künstler tätig und lebte bis 1942 in New York.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=irgit Jooss, Matthias Memmel |url=https://www.gnm.de/forschung/archiv-forschungsprojekte/kuenste-im-exil/ |titel=Künste im Exil |werk= |hrsg=GNM Nürnberg |datum= |abruf=2018-08-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen letzten Lebensjahren zog er mit seiner Frau in eine Künstlerkolonie. Er starb mit 60 Jahren in den USA, nachdem er sich schon Gedanken über eine Rückkehr nach Deutschland gemacht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gustav-Wolf-Kunstgalerie ==&lt;br /&gt;
Nach umfassender Sanierung eines der ältesten Fachwerkhäuser in Östringen wurde die Gustav-Wolf-Kunstgalerie im Herbst 1994 eröffnet, die den künstlerischen Nachlass von Gustav Wolf bewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heimatmuseum Östringen |url=https://www.museum-östringen.de/index.php/recherche/101-gustav-wolf |titel=Gustav Wolf |werk= |hrsg=Stadt Östringen |datum= |abruf=2018-08-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Eckart von Borries: &#039;&#039;Gustav Wolf. Das druckgraphische Werk&#039;&#039;. Staatliche Kunsthalle, Karlsruhe 1982.&lt;br /&gt;
* Barbara Brähler: &#039;&#039;Gustav Wolf, Schöpfer visionärer Kunst&#039;&#039;. Gustav-Wolf-Kunstgalerie, Östringen 1995 (mit Bibliographie)&lt;br /&gt;
* Barbara Brähler: &#039;&#039;Gustav Wolf (1887–1947) – eine Weltanschauung in Bildern. Werkverzeichnis des künstlerischen Nachlasses in Östringen&#039;&#039;. Dissertation, Universität Heidelberg 2000 (als s-w-Mikrofiche in Bibliotheken verfügbar)&lt;br /&gt;
* Svenja Gerhardt: &#039;&#039;„Der verlorene Sohn“. Der badische Künstler Gustav Wolf – Einblicke in die Gustav-Wolf-Kunstgalerie Östringen&#039;&#039;. In: Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung, Folge 18, 2003, S. 211–226.&lt;br /&gt;
* Barbara Brähler: &#039;&#039;Wolf, Gustav, Druckgraphiker und Maler.&#039;&#039; In: [[Badische Biographien]]. N.F. 5. 2005, S. 295–297.&lt;br /&gt;
* Birgit Jooss: &#039;&#039;Gustav Wolf. Helden und dergleichen – Ein Bilderbuch aus dem Ersten Weltkrieg.&#039;&#039; In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2010. Hrsg. von G. Ulrich Großmann, Nürnberg 2011, S. 296–297.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wolf, Gustav&#039;&#039;, in: [[Joseph Walk]] (Hrsg.): &#039;&#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945&#039;&#039;. München : Saur, 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 391&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gustav Wolf}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/oestringen_synagoge.htm Gustav Wolf] bei [[Alemannia Judaica]]&lt;br /&gt;
* [https://www.oestringen.de/de/freizeit-kultur/museum-galerie/gustav-wolf-kunstgalerie/ Gustav-Wolf-Kunstgalerie] bei der Gemeinde Östringen (abgerufen am 19. Februar 2018)&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118769863/biografie Kurzbiografie] bei LEO-BW&lt;br /&gt;
* [http://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/wolf-gustav.html Gustav Wolf] auf [[Künste im Exil]]&lt;br /&gt;
* [http://www.eart.de/eigen/displayartist.cfm?ArtistID=10930 Gustav Wolf] bei eART (abgerufen am 21. April 2019).&lt;br /&gt;
* [https://www.museum-östringen.de/index.php/recherche/101-gustav-wolf Gustav Wolf] bei Heimatmuseum Östringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118769863|LCCN=n/89/643640|VIAF=37712151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolf, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Östringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolf, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Östringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Greenfield (Massachusetts)|Greenfield]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>37.208.110.248</name></author>
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