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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-24T01:23:06Z</updated>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R%C3%BCckholdienst&amp;diff=2116053</id>
		<title>Rückholdienst</title>
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		<updated>2024-10-16T19:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2A02:8109:63F:F99C:71A3:CE4:1C4F:D2C2: Orthographie korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:AmbulanzTallin.jpg|mini|250px|Patientenabholung Flughafen [[Tallinn]]]]&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;Rückholdienst&#039;&#039;&#039; (RHD) versteht man den Heimtransport von Verunfallten oder Erkrankten aus dem In- und Ausland in die Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
;Pkw-Dienst&lt;br /&gt;
:Der Patient wird mit einem Pkw der Hilfsorganisation abgeholt und heimgefahren. &lt;br /&gt;
;Langstrecken-Krankentransport&lt;br /&gt;
:Der Patient mit einem [[Krankentransportwagen]] abgeholt und in die Heimatklinik gefahren.&lt;br /&gt;
;Rettungswagen&lt;br /&gt;
:In kritischen Fällen, in denen ein Transport mit dem Krankentransportwagen nicht mehr möglich ist, kann stattdessen auf einen [[Rettungswagen]] oder einen [[Intensivtransportwagen]] zurückgegriffen werden.&lt;br /&gt;
;Flugbegleitung {{Anker|Patient Transport Compartment}}&lt;br /&gt;
:Ein Notarzt und/oder ein Rettungsassistent/Notfallsanitäter begleiten und versorgen den Patienten in einem herkömmlichen Linienflugzeug. Je nach Zustand können einfache Liegeflächen (englisch: „Stretcher“) oder [[Intensivstation]]en ähnliche (temporäre) Installationen, sogenannte „Patient Transport Compartments“ verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reisetravel&amp;quot;/&amp;gt; Flugbegleitungen finden in der Regel in der Kategorie „Business“ statt, da die „Economy“-Klasse meist zu wenig Platz bietet, aber auch im Bereich „Economy“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Medizinische Flugbegleitung - ambulanzflug-zentrale.de |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.ambulanzflug-zentrale.de/unser-service/medizinische-flugbegleitung.html |Abruf=2018-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Ambulanzflug&lt;br /&gt;
:Ein geeignetes [[Ambulanzflugzeug]] wird verwendet. Im Vergleich zu der Verwendung eines Ambulanzjets ist ein Rücktransport per Linienflugzeug trotz des nötigen Umbaus des Flugzeugs oft günstiger, die Kosten für eine Rückholung aus [[Bangkok]] im Jahr 2007 belief sich etwa auf 57.000 Euro pro Patient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reisetravel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Ein Rücktransport nach Österreich aus Brasilien mit einem PTC (Patient Transport Compartment) im Jahr 2016 kostete rund 80.000 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Rückholdienst ist eine besondere Versicherung notwendig. Diese ist für Mitglieder beispielsweise des [[ADAC]] (aber auch ähnliche, wie: [[Arbeiter-Samariter-Bund]], [[Deutsches Rotes Kreuz]] oder [[Gewerkschaft]]en) häufig bereits vorhanden, kann aber auch gesondert bei einem [[Versicherungsunternehmen]] abgeschlossen werden. In Österreich betreibt die [[OAFA Ärzteflugambulanz]] den Rückholdienst seit 1977 und bietet einen Reiseschutz an, der die Repatriierung beinhaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslandsrückholung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rettungswagen schweiz.jpg|mini|250px|Rettungswagen am Flugfeld]]&lt;br /&gt;
Als Auslandsrückholung (auch: „Repatriierung“) bezeichnet man den Rücktransport von erheblich [[Erkrankung|erkrankten]] oder [[Trauma (Medizin)|verletzten]] Personen aus einem [[Tourismus|Reiseland]]. Eine Repatriierung erfolgt nach Möglichkeit unter angemessener medizinischer Aufsicht eines [[Arzt]]es und eines [[Rettungsassistent]]en oder einer [[Pflegekraft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Auslandsrückholung muss der Aufwand zwischen Kosten und Nutzen unter anderem nach folgenden Faktoren abgewogen werden:&lt;br /&gt;
* Die Qualität der medizinische Versorgung am jeweiligen Ort&lt;br /&gt;
* erhebliche Verständigungsprobleme (besonders bei der [[Anamnese]])&lt;br /&gt;
* Fachwissen oder Spezialisierung &lt;br /&gt;
* Soziale Beziehungen im Heimatland können sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kosten-Nutzen-Analyse wird in medizinischen Notfällen bei Reiseschutz-Versicherungen, wie beispielsweise der OAFA Ärzteflugambulanz nicht angewendet, hier entscheiden andere Kriterien, insbesondere der Schweregrad der Erkrankung/der Unfallfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Transport eines Patienten birgt Risiken. Nicht jeder kann jederzeit transportiert werden, es gibt medizinische Indikationen, bei denen ein Rücktransport zu einem bestimmten Zeitpunkt erst möglich ist. Der begleitende Flugarzt entscheidet gemeinsam mit dem vor Ort behandelnden Arzt, ob der Patient transportfähig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ambulanzflug-zentrale.de/blog/transportfaehig-oder-nicht_3458.html |titel=Transportfähigkeit Auslandsrückholung |werk=Ambulanzflug-Zentrale |hrsg= |datum= |zugriff=2018-01-18 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer Rückholung per Flug wird hierfür häufig der Begriff „fit to fly“ benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Für die [[Bundesrepublik Deutschland]] gilt, dass die Kosten einer Repatriierung generell nicht von den [[Krankenkasse]]n gedeckt werden. Dies geht auf ein Gerichtsurteil zurück, nach welchem davon ausgegangen werden muss, dass derjenige, der ins Ausland verreist, auch finanzstark genug ist, einen entsprechenden [[Schutzbrief (Kraftfahrzeug)|Schutzbrief]] oder eine entsprechende [[Versicherungsvertrag|Versicherung]] abzuschließen (vgl. § 60 Abs.&amp;amp;nbsp;4 Satz&amp;amp;nbsp;1 [[Sozialgesetzbuch]] V).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Österreich übernimmt die Sozialversicherung keine Repatriierungskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Rettungsorganisationen der Repatriierung sowie private Versicherungsunternehmen bieten entsprechende Versicherungen an. Ansonsten hat im Regelfall der betroffene Patient die zumeist erheblichen Kosten selbst zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;reisetravel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Gerald H. Ueberscher|hrsg=Europäische Reiseversicherung AG|url=http://www.reisetravel.com/RTcom/global/reise/reiseversicherung/reiseversicherung/reiseversicherungen.htm|titel=Reiseversicherung|titelerg=Transport im Patient Transport Compartment (PTC), Kosten|werk=ReiseTravel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928021419/http://www.reisetravel.com/RTcom/global/reise/reiseversicherung/reiseversicherung/reiseversicherungen.htm|archiv-datum=2007-09-28|zugriff=2011-12-07|zitat=Das PTC ist eine 2,30 Meter x 2,40 Meter große, rundum geschlossene Kabine von 1,90 Meter Höhe, die in das Flugzeug des Typs Boeing 747 der Deutschen Lufthansa eingebaut werden kann. Sie erstreckt sich über insgesamt 12 Sitzplätze und enthält alle wichtigen intensivmedizinischen Einrichtungen zur Versorgung von Notfall-Patienten. […] Der Rücktransport im Verkehrsflugzeug verursacht – je nach Entfernung des Reiselandes – erhebliche Kosten. Zum Beispiel: Rücktransport aus Bangkok: im Stretcher ca. 14 000 Euro im Patient Transport Compartment ca. 38 000 Euro im Ambulanz-Jet ca. 57 000 Euro}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruckholdienst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rettungswesen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notfallmedizin (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
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