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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adolf_W%C3%BCllner&amp;diff=386736</id>
		<title>Adolf Wüllner</title>
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		<updated>2025-06-10T14:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;213.196.212.72: /* Einzelnachweise */ Reihenfolge korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Adolf Wüllner.jpg|mini|hochkant|Adolf Wüllner]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedrich Hugo Anton Adolf Wüllner&#039;&#039;&#039; (* [[13. Juni]] [[1835]] in [[Düsseldorf]]; † [[6. Oktober]] [[1908]] in [[Aachen]]) war ein deutscher [[Physiker]] vor allem auf den Gebieten der [[Kathodenstrahlen|Kathoden-]] und [[Kanalstrahlen]] sowie der [[Elektrostriktion]] des Glases.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wüllner, Sohn von Josephina Winkelmann und dem Philologen [[Franz Wüllner (Philologe)|Franz Wüllner]] sowie Bruder des Komponisten [[Franz Wüllner (Komponist)|Franz Wüllner]], studierte Physik zunächst an den [[Universität Bonn|Universitäten Bonn]] und [[Universität München|München]], wo er 1856 auch promovierte. Anschließend wechselte er für zwei Jahre zur [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und ab 1858 an die [[Universität Marburg]], wo er sich habilitierte. Während seines Studiums wurde er 1854 Mitglied der [[Bonner Burschenschaft Frankonia]].&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Verzeichnis der Alten Herren der Bonner Burschenschaft &amp;quot;Frankonia&amp;quot;.&#039;&#039; vom 1. September 1901, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1862 wurde er zum [[Dozent]]en der Physik an der landwirtschaftlichen Akademie zu [[Poppelsdorf]] berufen und bekleidete gleichzeitig eine außerordentliche Professur an der Universität Bonn. Ab 1863 übernahm Wüllner die Direktion der [[Provinzial-Gewerbeschule]] in [[Aachen]] und wurde hier bereits vom damaligen amtierenden Regierungspräsidenten [[Friedrich von Kühlwetter (Jurist, 1809)|Friedrich von Kühlwetter]] mit der Planung und den Vorarbeiten für die in Aachen zu gründende Polytechnische Schule, der späteren [[RWTH Aachen]], beauftragt. Schließlich berief man Wüllner am 1. April 1870 zum Professor der Physik dieser zur gleichen Zeit eröffneten Technischen Hochschule, der er von 1883 bis 1886 auch als Rektor vorstand. Ebenso wurde er fast ununterbrochen in den Senat der TH gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Physiker war Wüllner hauptsächlich in der [[Experimentalphysik]] tätig und beschäftigte sich mit dem [[Dampfdruck]] der [[Dampf|Dämpfe]] von [[Salzlösung]]en und von Flüssigkeitsgemischen. Des Weiteren arbeitete er über [[spezifische Wärme]] der allotropen Modifikationen verschiedener Feststoffe sowie der [[Flüssigkeit]]en und [[Gas]]e nach der Dichte der gesättigten Dämpfe. Auch auf den Gebieten der [[Elektrizitätslehre]] und [[Optik]] war er tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenberuflich war Adolf Wüllner auch Mitglied der Stadtverordnetenversammlung sowie des Beleuchtungs- und Musikausschusses in [[Aachen]]. Hier wurde nach seinem Tod ihm zu Ehren auch die Straße nach ihm benannt, die das Hauptgebäude der RWTH Aachen mit dem Audimax der Hochschule verbindet. Die [[Technische Hochschule Dresden]] ehrte ihn und sein Wirken bereits Jahre zuvor mit der Ehrendoktorwürde. 1873 wurde Wüllner zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|5445|IDName=adolph-wuellner|Name=Adolph Wüllner|Kommentar=|Datum=8. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1874 trat er dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Aachener Bezirksvereins des VDI bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=18 |Nummer=7 |Datum=1874-07 |Seiten=437}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1889 war er korrespondierendes Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademiegeschichte/mitglieder-historisch/alphabetische-sortierung?altmitglied_id=3063 |titel=Adolf Wüllner |titelerg=Mitglieder der Vorgängerakademien |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |abruf=2016-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Wüllner fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Ostfriedhof (Aachen)|Aachener Ostfriedhof]]. Zu seinen Schülern gehörte u.&amp;amp;nbsp;a. [[Ernst Gerland (Physiker)|Anton Werner Ernst Gerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Lehrbuch der Experimentalphysik, 4 Bände, Leipzig, 1862–1899&lt;br /&gt;
* Ueber den Einfluss des Procentgehaltes auf die Spannkraft der Dämpfe aus wässerigen Salzlösungen, 1856&lt;br /&gt;
* Versuche über die Spannkraft der Dämpfe aus Lösungen von Salzgemischen, 1858&lt;br /&gt;
* Die Entwicklung der Grundanschauungen in der Physik im Laufe unseres Jahrhunderts, 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Adolf Wüllner}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/sfz107538.html Indexeintrag für Adolf Wüllner] in der Datenbank der [[Deutsche Biographie|Deutschen Biographie]]&lt;br /&gt;
* Historisches Institut der RWTH (Lehrstuhl für Neuere Geschichte) / Hochschularchiv RWTH: Biographische Datenbank: [https://www.archiv.rwth-aachen.de/biographischedatenbank/ Biographische Datenbank] (Personengruppen – Direktoren)&lt;br /&gt;
* UB Freiburg: [https://www.ub.uni-freiburg.de/xopac/wwwolix.cgi?db=ubfr&amp;amp;ai=416130&amp;amp;Band=Wüllner,%20Adolph Katalog Freiburg]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11743244X|titel=Wüllner, Friedrich Adolf Hugo Anton|datum=2020-05-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der RWTH Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11743244X|LCCN=nr2001024687|VIAF=57391958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wullner, Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Bonn-Poppelsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wüllner, Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wüllner, Friedrich Hugo Anton Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Oktober 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.196.212.72</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichskriegsministerium&amp;diff=588807</id>
		<title>Reichskriegsministerium</title>
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		<updated>2025-06-10T14:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;213.196.212.72: WP:BKS&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Reichskriegsministerium&#039;&#039;&#039; steht für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[k.u.k. Kriegsministerium]], Behörde in Österreich-Ungarn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reichskriegsministerium&#039;&#039;, Behörde im NS-Staat, siehe [[Reichswehrministerium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Oberkommando der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.196.212.72</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schleckheim&amp;diff=1487240</id>
		<title>Schleckheim</title>
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		<updated>2025-06-08T18:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;213.196.212.72: /* Vereine */ kl&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schleckheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Aachen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/9/18/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 280 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1500&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52076&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02408&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = 2016 Schleckheim Kreisverkehr Aachener Straße.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Schleckheim Kreisverkehr Aachener Straße&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schleckheim&#039;&#039;&#039; ist eine zum [[Aachen]]er Stadtbezirk [[Kornelimünster/Walheim]] gehörende [[Ortschaft]]. Der Ort liegt rund 10&amp;amp;nbsp;km südöstlich vom Aachener Stadtzentrum am Rande der [[Eifel]] und befindet sich in direkter Nachbarschaft zu [[Nütheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das komplette Ortsgebiet gehörte zu einer Schenkung [[Ludwig der Fromme|Ludwigs des Frommen]] an [[Benedikt von Aniane]]. Seinem Wunsch entsprechend sollte hier ein [[Kloster]] errichtet werden. Über 1000 Jahre beherrschte die [[Reichsabtei Kornelimünster]] daher das Gebiet des heutigen Schleckheims. Es gehörte in [[abtei]]licher Zeit zum [[Pfarrsprengel]] von St. Stephan, der Bergkirche von [[Kornelimünster]] in Übereinstimmung mit dem Gerichtsbezirk der [[Reichsabtei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ursprung von Schleckheim bildet ein in &#039;&#039;Slecheim&#039;&#039; gelegener Hornhof. Der Name &#039;&#039;Slecheim&#039;&#039; änderte sich mehrfach. Während er noch in einer Unterlage aus dem Jahre 1382 diesen Namen trägt, wird bereits 1392 der Name &#039;&#039;Slechem&#039;&#039; verwendet. Der Aachener Heimatforscher [[Christian Quix]] fasst den Inhalt einer mittelalterlichen Urkunde des Jahres 1390 folgendermaßen zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Quix: &#039;&#039;Schloß und Kapelle Beresberg&#039;&#039;. Aachen / Leipzig 1831, S. 157 f., 178. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10013976?q=Schleckheim&amp;amp;page=194,195 digitale-sammlungen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Andreas I. von Merode Herr zu Frankenberg und seine Frau Gertrud verkaufen ihren Hof zu Schleckheim (‚Schlecheim‘) an die Abtei Corneli Münster 1390.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert tauchte die Variante &#039;&#039;Schleckem&#039;&#039; auf und erst 1751 bezeichnete man den Ort als &#039;&#039;Schleckheim&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als Keimzelle des Ortes geltende Hornhof befand sich im Privatbesitz und war dauernd verpachtet, da er vom lokalen Geldadel als Manövriermasse betrachtet wurde. Um die Gebäude herum siedelten sich im 17. bis 20. Jahrhundert weitere Höfe, meist Winkelhöfe an. Diese wurden aus heimischem [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchstein]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. November 1824 wurde in Schleckheim eine Schule errichtet, über die eine im Aachener Stadtarchiv befindliche Schulchronik ausführlich berichtet. 1859 wurden in dieser Schule 159 Kinder unterrichtet, davon kamen 88 aus Oberforstbach. In der zweiklassigen Schleckheimer Volksschule unterrichteten im Jahre 1928 drei Lehrer insgesamt 68 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren zeugte der 1925 gegründete Schleckheimer Kirchenchor neben den anderen zwölf Musikvereinen in der Bürgermeisterei von einem regen musikalischen Leben in dieser Region. Die im Adressbuch des Kreises Aachen aus dem Jahr 1927 außer den Chören ebenfalls aufgeführten 42 Schleckheimer Gebäude geben einen weiteren Einblick. Erwähnt werden hier neben den Witwen die dort wohnenden erwerbstätigen männlichen Hausbewohner mit der Angabe des Berufs. Neben Arbeitern und sonstigen Berufen werden vor allem Landwirte genannt. Mit 301 Einwohnern ist die Größe Schleckheims 1935 sehr überschaubar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/periodical/pageview/5775091?query=Schleckheim Adressbuch 1935, S.&amp;amp;nbsp;41]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 hat sich die Zahl aufgrund vieler neuer Wohnhäuser mit 653 Einwohnern mehr als verdoppelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/periodical/pageview/5775091?query=Schleckheim Adressbuch 1957, S.&amp;amp;nbsp;29]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur kommunalen Neugliederung gehörte Schleckheim zur Gemeinde [[Walheim (Aachen)|Walheim]]. Am 1. Januar 1972 wurden alle Orte der Gemeinde Walheim in die Stadt Aachen eingegliedert und gehören seitdem zum [[Aachen]]er Stadtbezirk [[Kornelimünster/Walheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=305}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kapelle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreifaltigkeitskapelle Schleckheim.JPG|mini|Dreifaltigkeitskapelle Schleckheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum des Ortes und seines Nachbarortes [[Nütheim]] bildet die kleine [[Dreifaltigkeitskapelle (Schleckheim)|Dreifaltigkeitskapelle]], die im Jahre 1646 an der höchsten Stelle errichtet wurde. Sie ersetzte damit ein noch älteres Gotteshaus, das abgebrochen und von den Bewohnern von Schleckheim und Nütheim wieder aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1933/1934 wurde die in Bruchstein errichtete Kapelle durch ein Querhaus zu einem kreuzförmigen Gebäude erweitert. Von kulturhistorischer Bedeutung ist das in Brüssel angefertigte Altarretabel aus der Zeit um 1470/80, das sich bis zur [[Säkularisation]] in der St. Gangolphi-Kapelle der damals aufgelösten Reichsabtei Kornelimünster befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst in der Gegenwart stellt die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] das Zentrum des Ortes dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihr wurde sowohl ein Kindergarten als auch eine Schule errichtet. Nachdem die Schule geschlossen worden war, entstand in dem leerstehenden Gebäude ein zweiter Kindergarten. Der ebenfalls benachbarte Dorfplatz wird für viele gesellschaftliche Anlässe genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapellenverein Schleckheim 2019 e.&amp;amp;nbsp;V. wurde gegründet zur Förderung der Kapelle Allerheiligste Dreifaltigkeit. Die Homepage des Vereins enthält detaillierte Angaben zur Geschichte der Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wegekreuze ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Wegekreuz1-Schleckheim.JPG||Wegekreuz2-Schleckheim.JPG||Wegekreuze Schleckheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleckheim besitzt zwei historisch bedeutsame [[Flurkreuz|Wegekreuze]]. Beide befinden sich an der Verbindungsstraße nach [[Kornelimünster]]. Sie wurden aus dem in der Region sehr verbreiteten [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Kreuz zeigt im oberen Bereich einen Christuskorpus. Dieser ist rechts und links im waagerechten Balken von der [[Maria (Mutter Jesu)|Mutter Gottes]] sowie dem [[Apostel]] [[Johannes (Apostel)|Johannes]] umgeben. In das [[Kapitell]] wurde ein [[Schädel|Totenkopf]] gemeißelt. Die Inschrift des Kreuzes ist [[Verwitterung|verwittert]] und es ist nur noch der Schriftzug „Memento Mori“ (Gedenke dem Tode) lesbar. Die Herkunft des Kreuzes ist ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Wegekreuz Schleckheims wurde ebenfalls aus Blaustein hergestellt. Es trägt einen [[Leib Christi|Metallkorpus]] und besitzt einen breiten Sockel. Auf diesem wurde neben der [[Römische Zahlen|römischen Zahl]]&amp;amp;nbsp;V die Jahreszahl 1883 sowie die Buchstaben [[IHS|J.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;S.]], was Jesus-Heiland-Seligmacher bedeutet, in den Stein gehauen. Die Herkunft des Kreuzes ist ebenfalls ungeklärt. Vermutlich wurde es jedoch anlässlich einer Volksmission errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet Schleckheims siedelte sich bereits in den 1960er Jahren die Maschinenfabrik [[Schumag]] an und schuf damit für die Anwohner zahlreiche Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft, die für die Gründung des Ortes entscheidend war, ist inzwischen aus Schleckheim fast vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Buslinien 11, 16, 36, 46, 55 und 65 der [[Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG|ASEAG]] verbinden Schleckheim mit Aachen-Mitte, [[Brand (Aachen)|Brand]], [[Walheim (Aachen)|Walheim]], [[Breinig]], [[Roetgen]] und [[Vaals]]. Zusätzlich verkehren in den Nächten vor Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen die [[Nachtverkehr|Nachtexpresslinien]] N1 und N5 der ASEAG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|11}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|16}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|36}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|46}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|55}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|65}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|NE1}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|NE5}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinszug Schleckheim.jpg|mini|Traditioneller Martinszug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereine von Schleckheim und Nütheim tragen wesentlich zur Gestaltung des Ortslebens bei. Dazu zählen&lt;br /&gt;
* Big Band Nütheim Schleckheim&lt;br /&gt;
* DJK Nütheim Schleckheim&lt;br /&gt;
* Dreifaltigkeits-Schützenbruderschaft Nütheim-Schleckheim 1840 e.V&lt;br /&gt;
* Dreifaltigkeitskirchenchor Schleckheim&lt;br /&gt;
* Pfadfinder DPSG Stamm Vennfüßler&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vennfuessler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://kapellenverein-schleckheim.de/ Kapellenverein-Schleckheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wegekreuze und Flurdenkmäler im Bereich der Ortschaften Oberforstbach – Nütheim -Schleckheim&#039;&#039;. Redaktion: Hans Wexler. Layout: Hermann-Josef Heinen.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Felbick]]: &#039;&#039;Schulchronik 1664–1953&#039;&#039;. In: Maria Schiefer (Hrsg.): &#039;&#039;50 Jahre Grundschule Oberforstbach&#039;&#039;. Aachen 2015, unpaginiert [S. 6–9].&lt;br /&gt;
* Wilhelm Quirin: &#039;&#039;Gehöft in Aachen: Schleckheim Dorfstrasse 2&#039;&#039;. o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.schleckheim-nuetheim.de/index-Dateien/Page356.htm |text=Die Entwicklung von Nütheim-Schleckheim |wayback=20131102095051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vennfuessler&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.vennfuessler.de/&lt;br /&gt;
 |titel=Home - DPSG Stamm Vennfüßler&lt;br /&gt;
 |werk=vennfuessler.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gerrit Nieuwenhuijsen&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-03-28&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Aachen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.196.212.72</name></author>
	</entry>
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