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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Or%C3%A9lie_Antoine_de_Tounens&amp;diff=493729</id>
		<title>Orélie Antoine de Tounens</title>
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		<updated>2024-08-13T12:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;211.197.54.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Orélie Antoine de Tounens.jpeg|mini|Orélie-Antoine de Tounens, Porträt als &#039;&#039;Orelie-Antoine I., König von Araukanien und Patagonien&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombeau d Antoine de Tounens.JPG|mini|Grabstätte von Orélie-Antoine und Achille, den sogenannten &#039;&#039;Königen von Araukanien und Patagonien&#039;&#039; in Tourtoirac/Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orelie-Antoine de Tounens&#039;&#039;&#039; (* [[12. Mai]] [[1825]] in [[Chourgnac]], [[Frankreich]]; † [[19. September]] [[1878]] in [[Tourtoirac]], Frankreich) war ein französischer Anwalt und Abenteurer. Ab 1860 nannte er sich &#039;&#039;&#039;Orelie-Antoine I., König von Araukanien und Patagonien&#039;&#039;&#039;. [[Königreich von Araukanien und Patagonien]] bezeichnete seine erfolglos gebliebene Staatsgründung auf dem Gebiet des heutigen [[Chile]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Geboren und aufgewachsen im [[Département Dordogne]], reiste er 1858 nach [[Chile]] und lebte die ersten zwei Jahre in [[Valparaíso]] und [[Santiago de Chile]] um [[Spanische Sprache|Spanisch]] zu lernen. In [[Valdivia]] traf er auf zwei Franzosen, Lachise und Desfontaines, die er in seine Pläne einweihte, im Süden Chiles eine neue französische Kolonie zu gründen. Das Gebiet Araukanien sei kaum bewohnt und für Chile uninteressant. 1860 nahm er Kontakte zum Volk der [[Mapuche]] auf. Deren [[Kazike]] [[Mañil]] gestattete ihm schließlich eine Reise in die [[Región del Bío-Bío|Region Bío-Bío]]. Das Gebiet südlich des gleichnamigen Flusses [[Río Bío Bío]] war zu diesem Zeitpunkt faktisch von Chile unabhängig und nur von den Mapuche beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuch der Staatsgründung ==&lt;br /&gt;
[[Mañil]] war bei seiner Ankunft jedoch verstorben, so dass er vom Nachfolger [[Quilapán]] herzlich aufgenommen wurde. Diesem schlug er vor, einen eigenen Staat der Mapuche südlich des Flusses Bío-Bío zu gründen. Mit seinen Kenntnissen als Anwalt hatte er eine Verfassung vorbereitet und auch schon eine [[Nationalhymne]] und eine [[Flagge]] entworfen. Dabei war er offenbar sehr von den Ideen des Philosophen [[Jean-Jacques Rousseau]] und des Schriftstellers [[Alonso de Ercilla y Zúñiga]] (&#039;&#039;[[La Araucana]]&#039;&#039;) beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. November 1860 unterzeichnete De Tounens auf der Farm des Siedlers Desfontaines die Unabhängigkeitserklärung und ließ sich nach einigen Gesprächen durch eine Versammlung von Mapuche-Häuptlingen der [[Región de la Araucanía|Region Araukanien]] zu deren Monarchen wählen. Möglicherweise glaubten diese, ein Europäer könnte die Interessen des neuen Staates bei den anderen Nationen besser vertreten, als es einem von ihnen möglich wäre. Desfontaines wurde zum Außenminister ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach der Krönung folgte er der Bitte eines Häuptlings aus [[Patagonien]], sein Gebiet in das [[Königreich]] einzubeziehen. Er sandte die Unterlagen der Staatsgründung an die chilenische Presse und in Auszügen veröffentlichte sie &#039;&#039;El Mercurio&#039;&#039; am 29. Dezember 1860. Als er aber nach [[Valparaíso]] kam, um auf die Regierungsvertreter Chiles zu warten, wurde er einfach ignoriert. Auch beim französischen Botschafter hatte er keinen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späteres Leben ==&lt;br /&gt;
De Tounens kehrte wieder nach Araukanien zurück und reiste nacheinander zu den einzelnen Stämmen, die schon damit begonnen hatten, eine indianische Armee gegen zunehmende militärische Übergriffe der Chilenen aufstellen. Jedoch verriet ihn 1862 sein Diener &#039;&#039;Juan Rosales Baptist&#039;&#039; an die chilenischen Behörden, woraufhin er festgenommen, in [[Los Ángeles (Chile)]] inhaftiert und zu zehn Jahren Kerker verurteilt wurde. Die Intervention des französischen Konsulats, dessen Argument, er sei nicht „Herr seiner Sinne“ ihn fast noch ins Irrenhaus gebracht hätte, erwirkte schließlich 1863 seine Abschiebung nach Frankreich. Dort schrieb er seine Memoiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1869 gelang es ihm schließlich, über [[Buenos Aires]] nach Araukanien zurückzukehren. Die Mapuche waren überrascht. Ihnen hatte man erzählt, er sei hingerichtet worden. De Tounens begann sofort sein „Königreich“ zu organisieren und zog schnell wieder den Ärger der chilenischen Behörden auf sich. Oberst [[Cornelio Saavedra Rodríguez]] setzte eine Belohnung auf seinen Kopf aus. Die Mapuche lieferten ihn aber nicht aus. 1871 ging Tounens das Geld aus, so dass er wieder nach Frankreich segelte, um eine zweite Ausgabe seiner Memoiren zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Versuch im Jahr 1874 unerkannt und mit falschem Pass nach Chile zurückzukehren, wurde er von der argentinischen Polizei in Buenos Aires abgefangen. 1876 unternahm er erneut einen Anlauf, sein „Königreich“ zu erreichen, diesmal mit Waffengewalt. Siedler in Patagonien lieferten ihn jedoch an chilenische Behörden aus, so dass es erneut zu seiner Deportation nach Frankreich kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Gesundheit war inzwischen bereits stark angegriffen und er starb am 19. September 1878 in Tourtoirac in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
Obwohl de Tounens keine Kinder hatte, eignete sich seine Verwandtschaft den Titel an. Gustave-Achille Laviarde bemühte sich als Achille I. den US-amerikanischen Präsidenten [[Grover Cleveland]] davon zu überzeugen, die Autonomie Araukaniens anzuerkennen. Weder Cleveland, noch ein anderes Oberhaupt eines anderen Staates hat die Gründung bis heute anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde die &#039;&#039;North American Araucanian Royalist Society&#039;&#039; (NAARS), als gemeinnützige Organisation gegründet, die angibt, sich unabhängig vom selbsternannten Königshaus und den Staaten Chile und Argentinien für die Pflege der Geschichte und Belange der Mapuche Nation einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jutta Müther: &#039;&#039;Orelie-Antoine I., König von Araukanien und Patagonien oder Nouvelle France. Konsolidierungsprobleme in Chile 1860–1870&#039;&#039;, Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-631-42595-3.&lt;br /&gt;
* Heinz-Siegfried Strelow: &#039;&#039;König der Indianer. Das abenteuerliche Leben eines Franzosen in Patagonien.&#039;&#039; Telesma-Verlag, Treuenbrietzen 2014, ISBN 978-3-941094-08-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Orelie-Antoine de Tounens}}&lt;br /&gt;
* [http://www.steelcrown.org/ Website der North American Araucanian Royalist Society]&lt;br /&gt;
* [http://www.araukanien.com/ Königreich von Araukanien und Patagonien. Private Website, die das „Königreich Araukanien und Patagonien“ propagiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118937227|LCCN=n/82/71593|VIAF=84037674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tounens, Orelie Antoine De}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte Chiles)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Argentinische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tounens, Orélie Antoine de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Orelie-Antoine I. (als König)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Anwalt, Abenteurer und selbsternannter König von Araukarien und Patagonien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chourgnac]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tourtoirac]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>211.197.54.36</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reu%C3%9F-Lobenstein&amp;diff=1506729</id>
		<title>Reuß-Lobenstein</title>
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		<updated>2024-06-30T02:35:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;211.197.54.36: /* Die Grafschaft Reuß-Lobenstein von 1673 bis 1790 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Flag of Reuss-Lobenstein.svg|mini|Flagge des Fürstentums Reuß-Lobenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reuß-Lobenstein&#039;&#039;&#039; ist der Name einer [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]], späteren [[Grafschaft]] und schließlich eines [[Fürstentum]]s des [[Haus Reuß|Fürstenhauses Reuß]] im Südosten des heutigen Freistaats [[Thüringen]] an der Grenze zu [[Sachsen]] und [[Bayern]], mit der Haupt- und Residenzstadt [[Bad Lobenstein|Lobenstein]] als Mittelpunkt. Der Einfachheit halber werden auch die Herrscher dieses Territoriums, die Herren, Grafen und Fürsten Reuß zu Lobenstein aus dem Haus [[Reuß jüngerer Linie]] stellenweise so benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Herrschaft Lobenstein in der Zeit vor den Reußen ==&lt;br /&gt;
=== Die Herrschaft der Vögte von Gera von 1278 bis 1550 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Voegte 1350.png|mini|Herrschaftsgebiet der Vögte von Weida, Gera und Plauen um 1350]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits lange Zeit vor den Reußen war das Gebiet um Lobenstein im Besitz von ihren nahen Verwandten, deren Herrschaft seit 1278 nachgewiesen ist. Heinrich&amp;amp;nbsp;II., der Ältere, [[Vögte von Gera|Vogt von Gera]], erweiterte 1278 seinen Besitz um den der Herrschaft Lobenstein. Eine Stadtrechtsurkunde aus diesem Jahr bezeugt, dass Lobenstein damals bereits eine [[Stadtrecht|Stadt]] war und gilt als erste urkundliche Erwähnung. Der Sohn Heinrichs&amp;amp;nbsp;II., Heinrich&amp;amp;nbsp;IV., der Ältere, erwarb um 1314 die Herrschaft [[Schleiz]] mit der [[Pfleger (Mittelalter)|Pflege]] [[Saalburg-Ebersdorf|Saalburg]] und dem [[Schloss Burgk]] und rundete damit seinen Besitz weiter ab. Im Hause der Vögte von Gera, die wie ihre nächsten Verwandten, die [[Vögte von Plauen]], von den [[Vögte von Weida|Vögten von Weida]] abstammten, war es [[Brauch]], seit ihrer Ernennung zu [[Vogt|Vögten]] durch Kaiser [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;VI.]] alle männlichen Nachkommen ihm zu Ehren &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; zu nennen. Diese Tradition wurde durch das [[Fürstenhaus Reuß#Zählung der Reußen|Haus Reuß]] übernommen. Die Ordnungszahlen haben bei allen Mitgliedern dieses großen Familienverbandes nur den Zweck der Unterscheidung und keine Bedeutung hinsichtlich der Erbfolge, wie sonst in Herrscherkreisen üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Vogtländischer Krieg|Vogtländischen Krieges]] (1354 bis 1357) mussten die Geraer Vögte die [[Wettiner]] als Herren anerkennen. Als [[Lehnswesen|Lehnsträger]] der Krone Böhmen beziehungsweise des Hauses Wettin legten die Vögte von Gera ihren alten Titel ab und titulierten sich als &#039;&#039;Herren von Gera&#039;&#039;. Ein weiterer Machtverlust war bedingt durch das im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] übliche Erbrecht, das im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] zur Entstehung einer Vielzahl von kleineren und sehr kleinen Herrschaftsgebieten führte. Alle Söhne erbten nach des Vaters Tod den Besitz und regierten diesen oft gemeinsam. Wegen Meinungsverschiedenheiten und oft zur Sicherung des eigenen Machtanspruchs und der Versorgung der zahlreichen Nachkommen wurde der Besitz jedoch mehrfach geteilt. Diese Teilungen, die mit zahlreichen Verhandlungen und der Ausstellung von Urkunden über die neuen Besitzverhältnisse oft einige Jahre dauerten, wurden mit jedem Erlöschen eines Familienzweigs, manchmal nur durch den Tod eines einzigen Bruders hervorgerufen, wieder neu in Gang gesetzt. Dieses Prinzip, das sich über Jahrhunderte hinzog, war die Ursache für die deutsche [[Kleinstaaterei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Landesteilung in der Linie der Vögte von Gera 1425 blieb ohne weitere Folgen, da von den teilenden Brüdern nur einer, Heinrich&amp;amp;nbsp;IX., der Mittlere (* 1406; † 1482), Nachkommen hinterließ. Dieser hatte die Herrschaft Lobenstein erhalten, zu der auch [[Zeulenroda-Triebes|Zeulenroda]] gehörte, das er 1438 mit dem [[Stadtrecht]] ausstattete. Nach dem Tod seines jüngeren Bruders erhielt er um 1452 als Erbe dessen durch den [[Sächsischer Bruderkrieg|Sächsischen Bruderkrieg]] (1446 bis 1451) verwüstete Herrschaft mit der fast völlig zerstörten Stadt [[Gera]] sowie Schleiz. 1482 teilten die drei Söhne Heinrichs&amp;amp;nbsp;IX. das Herrschaftsgebiet erneut unter sich auf. Sein Enkel Heinrich&amp;amp;nbsp;XV., der Jüngere (* 1476; † 1550), vereinigte 1538 letztmals die Herrschaften in seiner Hand. Im Jahr 1543 führte er mit Unterstützung des sächsischen Kurfürsten [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] die [[Reformation]] in der Herrschaft Lobenstein ein. Als er kinderlos starb, endete 1550 die Herrschaft der Vögte von Gera und die Herrschaft Lobenstein fiel an [[Heinrich IV. von Plauen|Heinrich&amp;amp;nbsp;IV. von Meißen]], den nächsten Verwandten aus dem Geschlecht der Vögte von Plauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die kurze Herrschaft der Burggrafen von Meißen von 1550 bis 1572 ===&lt;br /&gt;
Heinrich&amp;amp;nbsp;IV. [[Liste der Burggrafen von Meißen|Burggraf von Meißen]] aus dem Geschlecht der [[Vögte von Plauen]] kämpfte als Heerführer im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] auf Seiten Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karls&amp;amp;nbsp;V.]] Seine nächsten Verwandten, die sich zur Unterscheidung von der älteren Linie der Vögte von Plauen den Namen &#039;&#039;Reuß von Plauen&#039;&#039; zugelegt hatten, kämpften wie ihre etwas entfernteren Verwandten, die Vögte von Gera, auf der Seite der protestantischen Landesfürsten und Städte unter Führung von [[Kurfürstentum Sachsen|Kursachsen]] und [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]]. Nach der entscheidenden [[Schlacht bei Mühlberg]] und dem Sieg der kaiserlichen Truppen erhielt Heinrich&amp;amp;nbsp;IV. 1547 aus dem Besitz des sächsischen [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Kurfürsten]] die [[Vogtland|vogtländischen]] Herrschaften, darunter die Städte [[Plauen]] und [[Oelsnitz/Vogtl.|Oelsnitz]]. Ebenso erhielt er 1547 die Herrschaft [[Greiz]] der Reußen von Plauen sowie die Herrschaft Gera der Vögte von Gera. Mit deren Aussterben erbte er 1550 auch die Herrschaften Lobenstein und Schleiz mit Saalburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mit seinem jüngeren Sohn [[Heinrich VI. von Plauen|Heinrich&amp;amp;nbsp;VI.]] endete die Herrschaft seiner Linie über die gewonnenen Gebiete. Im Jahr 1562 hatten die [[Fürstenhaus Reuß|Reußen]], mit denen sie in der Person des Stifters der Vögte von Plauen einen gemeinsamen Vorfahren hatten, die Herrschaft Greiz zurückerhalten und die Herrschaft Gera noch dazubekommen. 1572 endete mit dem Tod Heinrichs&amp;amp;nbsp;VI. die ältere Linie der Vögte von Plauen. Die verbliebene jüngere Linie, die Reußen, erbten nun auch die Herrschaften Schleiz und Lobenstein, ohne jedoch vorerst in deren Besitz zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Herrschaft Reuß-Lobenstein von 1572 bis 1673 ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
Heinrich&amp;amp;nbsp;VI., der letzte Burggraf von Meißen, hatte von seinem Vater nicht nur dessen weitreichende Besitzungen, sondern auch dessen enorme Schulden geerbt. Wegen völliger Zahlungsunfähigkeit musste das Vogtland an Kurfürst [[August (Sachsen)|August von Sachsen]] verpfändet werden und ging schließlich nach Verstreichen der Pfändungsfrist ganz an diesen verloren. Die Herrschaft Lobenstein [[Verpfändung|verpfändete]] er 1569 an Georg [[Vitzthum (Adelsgeschlecht)|Vitzthum von Eckstädt]] für 60.000 [[Gulden#Reichswährung ab 1559|Gulden]] wiederkäuflich für sechs Jahre. Den seit 1572 rechtmäßigen Erben, den Herren Reuß von Plauen, gelang es erst 1577 das Pfand von der Familie Vitzthum von Eckstädt wieder einzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus der Reußen hatte sich 1564 in einer großen Landesteilung in drei Linien gespalten, die [[Reuß älterer Linie|ältere]], [[Reuß mittlerer Linie|mittlere]] und [[Reuß jüngerer Linie|jüngere]] Linie. Jede dieser Linien erhielt einen gleichen Anteil an der Herrschaft Lobenstein, die von ihnen gemeinschaftlich verwaltet wurde. 1585 verkauften die Herren der älteren Linie für 41.712 Gulden und 1588 die der mittleren Linie für 35.660 Gulden ihre Anteile an die jüngere Linie, dessen einziger Vertreter [[Heinrich II. (Reuß-Gera)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II. Posthumus]] somit neben der Herrschaft [[Reuß-Gera]] nun auch die gesamte Herrschaft Lobenstein besaß. Im Jahr 1616 starb die mittlere Linie des Hauses Reuß aus und Heinrich Posthumus erhielt als Erbe nun auch noch die Herrschaft Schleiz mit Saalburg. Heinrich Posthumus, der sich nicht nur um die Förderung der Wirtschaft und des Schulwesens verdient machte, legte um das Jahr 1608 fest, dass seine Hofhaltung zu Gera ganz allein aus den Einkünften dieser Herrschaft getragen werden sollte, die Einkünfte aus den übrigen Herrschaften jedoch zur Tilgung der Schulden verwendet werden sollten. Durch diese sparsame Haushaltspolitik gelang es ihm bis 1613 bereits 45.000 Gulden Schulden zu begleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Turm BadLobenstein.jpg|mini|Der Alte und der kleine Turm im winterlichen Bad Lobenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1619 wurde auf sein Betreiben das [[Münzregal|Münzrecht]], belegt durch kaiserliche Privilegien und Bestätigungsurkunden, durch das Münzprobationskonvent in [[Frankfurt (Oder)]] anerkannt und noch im selben Jahr ließ er in [[Saalfeld]] Goldgulden ausmünzen und im folgenden Jahr in der [[Burgruine Lobenstein (Thüringen)|Burg Lobenstein]] und 1621 in Gera weitere [[Münzprägeanstalt|Münzstätten]] anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Land durch Plünderungen schwer verwüstet und auch von der [[Pest]] heimgesucht. Im Jahr 1632 wurde die Burg Lobenstein durch die Schweden und anschließend durch die Erstürmung der kaiserlichen Truppen zur Ruine. Nur der rund 30 Meter hohe Bergfried und ein kleinerer Wallturm sind erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Heinrich Posthumus im Jahr 1635 blieben seine Söhne im gemeinschaftlichen Besitz der ererbten Herrschaften bis zum Jahr 1647. In diesem Jahr teilten die Nachkommen die Erbmasse. Die Herrschaft Lobenstein bekam der jüngste seiner Söhne, [[Heinrich X. (Reuß-Lobenstein)|Heinrich&amp;amp;nbsp;X.]] (* 1621; † 1671). Er wurde der Stifter des Hauses Reuß-Lobenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|x1=1647}} Reuß-Lobenstein als eigenständige Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Heinrich&amp;amp;nbsp;X. Reuß zu Lobenstein übernahm 1647 die Regierung in der ihm nun als Alleinregent gehörenden Herrschaft, blieb jedoch weiterhin in vielen Bereichen mit den anderen Ästen der jüngeren Linie zusammen, die in Gera, Schleiz und Saalburg residierten. So blieben das [[Konsistorium]], die allgemeine Landes- und [[Heeresfolge|Heerfolge]], die [[Gült|Landsteuerbewilligung]], Zölle, [[Branntweinsteuer|Trank-]] und [[Bergzehnt]], [[Klauensteuer]] und die Landesregierung zu Gera von der Landesteilung unberührt und weiterhin gemeinschaftlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reuss Karte.jpg|250px|mini|Die reußischen Territorien im 18. Jahrhundert&amp;lt;br /&amp;gt;Grün: Reuß ältere Linie (Greiz, Burgk)&amp;lt;br /&amp;gt;Rot: Reuß-Gera (mit Saalburg); Gelb: Reuß-Schleiz&amp;lt;br /&amp;gt;Braun: Reuß-Lobenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartenseite Schloss Bad Lobenstein.JPG|mini|Gartenseite des Schlosses in Bad Lobenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1664 kaufte Heinrich&amp;amp;nbsp;X. von der Familie [[Beulwitz (Adelsgeschlecht)|von Beulwitz]] [[Schloss Hirschberg (Saale)|Schloss]] und Pflege [[Hirschberg (Saale)|Hirschberg]]. Nach seinem Tod 1671 behielten die vier Söhne den Besitz gemeinschaftlich. Zwei Jahre später waren es nur noch drei Erben, die am 26. August 1673 wie alle anderen Mitglieder des Gesamthauses Reuß in den [[Reichsgraf]]enstand erhoben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grafschaft Reuß-Lobenstein von 1673 bis 1790 ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1678 führten die drei gräflichen Brüder die letzte Landesteilung im Hause Reuß jüngerer Linie durch. 1690 wurde statt der gleichberechtigten Erbfolge das Erbrecht des Erstgeborenen, die [[Primogenitur]], eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teilung der Grafschaft erfolgte in möglichst gleiche Teile, wobei der älteste Bruder Stadt und Schloss Lobenstein erhielt, der mittlere Stadt und Schloss Hirschberg als Residenz bezog, für den jüngsten Bruder aber keine Stadt mehr zur Verfügung stand, die man ihm hätte zuteilen können. Die „Hauptstadt“ seiner Grafschaft war das Dorf [[Saalburg-Ebersdorf|Ebersdorf]] und aus dem vorhandenen Rittergut wurde erst unter seiner Regie ein [[Schloss Ebersdorf|Schloss]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Reuß-Ebersdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Heinrich&amp;amp;nbsp;III. Reuß zu Lobenstein (* 1648; † 1710), der älteste der Brüder, hinterließ ebenfalls drei Söhne, von denen nun nur der älteste, Graf Heinrich&amp;amp;nbsp;XV. (* 1674; † 1739), die Nachfolge antrat. Sein Onkel, Graf Heinrich&amp;amp;nbsp;VIII. Reuß zu Hirschberg, war 1711 ohne Söhne verstorben und somit das Haus Reuß–Hirschberg erloschen. Mit seinem Ebersdorfer Cousin [[Heinrich XXIX. (Reuß-Ebersdorf)|Heinrich&amp;amp;nbsp;XXIX.]] kam nun eine neuerliche Teilung zustande. Im Jahr 1712 bekam jeder der beiden die Hälfte der alten Gesamtherrschaft Lobenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1714 wurde ein großer Teil der Stadt Lobenstein mit dem Residenzschloss, der Kirche und den meisten öffentlichen Gebäuden durch einen Stadtbrand vernichtet. Von 1714 bis 1718 wurde das [[Neues Schloss (Bad Lobenstein)|Neue Schloss]] als Residenz erbaut. Bereits 1732 vernichtete ein erneuter Stadtbrand mit noch größerem Ausmaß die Kirche, Schule und weite Teile der Stadt. Das Schloss überstand den Brand mit leichten Beschädigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger Heinrichs&amp;amp;nbsp;XV. wurde sein einziger ihn überlebender Sohn Graf Heinrich&amp;amp;nbsp;II. Reuß zu Lobenstein (* 1702; † 1782). Dieser hatte nur einen Sohn, Graf Heinrich&amp;amp;nbsp;XXXV. Reuß zu Lobenstein (* 1738; † 1805). Am 11. Oktober 1790 wurde Heinrich&amp;amp;nbsp;XXXV. anlässlich der Kaiserkrönung in [[Frankfurt am Main]] durch [[Leopold II. (HRR)|Kaiser Leopold&amp;amp;nbsp;II.]] in den [[Reichsfürst]]enstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of Arms of the Principality of Reuss-Greiz, Younger Line.svg|hochkant|mini|links|Wappen aller fürstlichen Linien des Hauses Reuß jüngerer Linie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Fürstentum Reuß-Lobenstein von 1790 bis 1824 ==&lt;br /&gt;
Fürst Heinrich&amp;amp;nbsp;XXXV. war unverheiratet geblieben und somit fiel sein Besitz nach seinem Tod im Jahr 1805 an eine Lobensteiner Nebenlinie. Sein Nachfolger Graf Heinrich LIV. wurde am 5. Juli 1806 durch [[Franz II. (HRR)|Kaiser Franz&amp;amp;nbsp;II.]] ebenfalls in den Reichsfürstenstand erhoben. Im Oktober gleichen Jahres nahm Kaiser [[Napoleon Bonaparte]] während des Feldzugs gegen [[Preußen]] vorübergehend im benachbarten [[Schloss Ebersdorf|Ebersdorfer Schloss]] Quartier. Der Durchzug der französischen Truppen durch das Fürstentum Reuß-Lobenstein brachte dem Land Plünderung und Verwüstung. Das [[Neutralität (Internationale Politik)|neutrale]] Fürstentum blieb zwar von Kampfhandlungen verschont, doch fast 200.000 Soldaten zogen drei Tage und Nächte lang durch das Städtchen Lobenstein und verursachten enorme Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürst Heinrich LIV. trat 1807 mit seinem Land dem [[Rheinbund]] und 1815 dem [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] bei. Der Fürst war trotz zweier Ehen kinderlos geblieben und mit seinem Tod endete 1824 die seit 1678 bestehende Teilung des Landes. Durch das Erlöschen des Hauses Reuß-Lobenstein kam das Gebiet an den Fürsten [[Heinrich LXXII. (Reuß-Ebersdorf)|Heinrich LXXII.]] [[Reuß-Ebersdorf|Reuß zu Ebersdorf]], der es mit seinem Fürstentum zum Fürstentum Reuß-Lobenstein und Ebersdorf vereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Fürstentum Reuß-Lobenstein und Ebersdorf von 1824 bis 1848 ==&lt;br /&gt;
1824 war Fürst Heinrich LXXII. gerade 27 Jahre alt und galt als ein lebensfroher Junggeselle, dem jedoch auch sein [[Exzentriker|exzentrisches]] und instinktloses Auftreten vorgeworfen wurde. Als er im Jahr 1826 erhöhte Abgaben forderte, widersetzten sich einige Bauern und der Fürst ließ zwangsweise pfänden. Aus mehreren Dörfern zogen Bauern nach [[Harra]], um hier die Pfändung zu verhindern. Es kam zu einem Handgemenge ([[Harraer Schlacht]]), bei dem mehr als zehn Bauern erschossen wurden. Bürgerliche Zeitungen waren entsetzt und beim [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]] wurde die Untersuchung des Falles und die Bestrafung des Fürsten gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fürstentümer Reuß 1894.jpg|mini|Fürstentümer Reuß seit 1848 (Karte von 1894)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch größeres Aufsehen erregte 1843 der Aufenthalt der Tänzerin [[Lola Montez]], die einer Einladung des Fürsten nach Ebersdorf gefolgt war. Launenhaft und arrogant, benahm sie sich einige Wochen so unmöglich, dass der Fürst sie ausweisen musste. Auf die Aufforderung, das Land binnen 24 Stunden zu verlassen, soll die kecke Lola geantwortet haben, dass sie bei der Größe des Fürstentums dafür nur zehn Minuten benötige. Ob sie es in der von ihr angegebenen Zeit geschafft hat, ist zu vermuten, mit 7,75 Quadratmeilen und 23.000 Einwohnern gehörte das Fürstentum zu den kleinsten [[Deutscher Bund|deutschen Bundesstaaten]]. Fakt ist, dass Lola Montez danach ebenfalls aus Berlin, Warschau und Baden-Baden ausgewiesen wurde, und schließlich [[Ludwig I. (Bayern)#Affäre um Lola Montez und Abdankung|1846 in München]] landete. Dort wurde sie die [[Maitresse]] König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs&amp;amp;nbsp;I.]], der ihretwegen in der [[Revolution von 1848/49|Revolution von 1848]] den Thron räumen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SOK Staatenkarte.PNG|290px|mini|Lage im heutigen [[Saale-Orla-Kreis]]; (westlicher gelber Bereich der bis 1922 bestehenden Staatenaufteilung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fürstentum Reuß-Lobenstein und Ebersdorf, besonders in [[Hirschberg (Saale)|Hirschberg]] und in der Hauptstadt [[Bad Lobenstein|Lobenstein]], kam es im gleichen Jahr zu Unruhen. Das Volk verlangte Pressefreiheit, Volksvertretung und unabhängige Rechtsprechung. Im Verlaufe der Unruhen im Revolutionsjahr 1848 zogen zirka 400 Personen nach Ebersdorf, um dem Landesfürsten Forderungen zu überreichen. Heinrich LXXII. machte zwar einige Zugeständnisse, dankte aber überraschend am 1. Oktober 1848 zugunsten des Fürsten [[Heinrich LXII. (Reuß jüngere Linie)|Heinrich LXII. Reuß zu Schleiz]] ab. Er zog sich auf die von der Mutter geerbten Familiengüter in Sachsen zurück und starb fünf Jahre später unverheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürst Heinrich LXII. Reuß zu Schleiz vereinigte nun nach [[#Reuß-Lobenstein als eigenständige Herrschaft|200 Jahren]] Teilung alle Fürstentümer der jüngeren Linie des Hauses Reuß in seiner Hand. Die Fürstentümer [[Reuß-Schleiz]], [[Reuß-Gera]] und [[Reuß-Ebersdorf|Reuß-Lobenstein und Ebersdorf]] gingen nun im Fürstentum [[Reuß jüngerer Linie]] auf, mit [[Gera]] als Landeshauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Ostflügel Schloss Bad Lobenstein.JPG|[[Neues Schloss (Bad Lobenstein)|Schloss Lobenstein]]&lt;br /&gt;
   Schloss Ebersdorf.JPG|[[Schloss Ebersdorf]]&lt;br /&gt;
   Hirschberg (Saale)-2008-03d.jpg|[[Schloss Hirschberg (Saale)|Schloss Hirschberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht der Regenten ==&lt;br /&gt;
=== Herren Reuß zu Lobenstein ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich X. (Reuß-Lobenstein)|Heinrich X.]] (1647–1671) (* 1621; † 1671)&lt;br /&gt;
* Heinrich III. (1671–1673) (* 1648; † 1710)&lt;br /&gt;
* Heinrich V. (1671–1672) (* 1650; † 1672)&lt;br /&gt;
* Heinrich VIII. (1671–1673) (* 1652; † 1711)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich X. (Reuß-Ebersdorf)|Heinrich X.]] (1671–1673) (* 1662; † 1711)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafen Reuß zu Lobenstein ===&lt;br /&gt;
* Heinrich III. (1673–1710) (* 1648; † 1710)&lt;br /&gt;
* Heinrich VIII. (1673–1678) (* 1652; † 1711), seit 1678 Graf Reuß zu Hirschberg&lt;br /&gt;
* [[Heinrich X. (Reuß-Ebersdorf)|Heinrich X.]] (1673–1678) (* 1662; † 1711), seit 1678 Graf [[Reuß-Ebersdorf|Reuß zu Ebersdorf]]&lt;br /&gt;
* Heinrich XV. (1710–1739) (* 1674; † 1739)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (1739–1782) (* 1702; † 1782)&lt;br /&gt;
* Heinrich XXXV. (1782–1790) (* 1738; † 1805)&lt;br /&gt;
* Heinrich LIV. (1805–1806) (* 1767; † 1824)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten Reuß zu Lobenstein ===&lt;br /&gt;
* Heinrich XXXV. (1790–1805) (* 1738; † 1805)&lt;br /&gt;
* Heinrich LIV. (1806–1824) (* 1767; † 1824)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürst Reuß zu Lobenstein und Ebersdorf ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich LXXII. (Reuß-Ebersdorf)|Heinrich LXXII.]] (1824–1848) (* 1797; † 1853), seit 1822 Fürst Reuß zu Ebersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stammliste des Hauses Reuß]]&lt;br /&gt;
* [[Vögte von Weida]]&lt;br /&gt;
* [[Vögte von Gera]]&lt;br /&gt;
* [[Vögte von Plauen]] 1244–1572&lt;br /&gt;
* [[Fürstenhaus Reuß]] Übersicht über Teilung der Territorien&lt;br /&gt;
* [[Reuß älterer Linie|Reuß ältere Linie]] Liste der Fürsten 1778–1918&lt;br /&gt;
* [[Reuß mittlerer Linie|Reuß mittlere Linie]] Liste der Herren 1564–1616&lt;br /&gt;
* [[Reuß jüngerer Linie|Reuß jüngere Linie]] Liste der Fürsten 1848–1918&lt;br /&gt;
* [[Reuß-Gera]]&lt;br /&gt;
* [[Reuß-Schleiz]]&lt;br /&gt;
* [[Reuß-Ebersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Reuß-Hirschberg]]&lt;br /&gt;
* [[Reuß-Köstritz]]&lt;br /&gt;
* [[Reuß-Burgk]]&lt;br /&gt;
* [[Volksstaat Reuß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* André Thieme: &#039;&#039;Landesherrschaft und Reichsunmittelbarkeit: Beobachtungen bei den Burggrafen von Meißen aus dem Hause Plauen und anderen Nachfolgefamilien der Vögte von Weida, Gera und Plauen, in: Hochadelige Herrschaft im mitteldeutschen Raum (1200 bis 1600): Formen, Legitimation, Repräsentation&#039;&#039;. Hrsg.: Jörg Rogge. 2003.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten&#039;&#039;, Tafeln 163–174&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=gXYAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA179&amp;amp;lpg=PA179&amp;amp;dq=Chronik+des+f%C3%BCrstlichen+Hauses+der+Reussen+von+Plauen+Lobenstein&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=AuFDyDGJ1U&amp;amp;sig=FdT-S_IYOnA2G6eF71By7lZUrWQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=TCm5Sv_AC6bYmwPhzvVZ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false &#039;&#039;Chronik des fürstlichen Hauses der Reussen von Plauen&#039;&#039;.] 1811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://hgisg.geoinform.fh-mainz.de/multi4/startTempl.php?gliederung=1&amp;amp;gebiet=30&amp;amp;txtArea=Thema Reuß-Lobenstein und Ebersdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.reussischefuerstenstrasse.de/ Verein Reußische Fürstenstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bad Lobenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reuß-Lobenstein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitgliedstaat des Rheinbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linie der Vögte von Weida|ReussLobenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
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