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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Hans Holm Bielfeldt</title>
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		<updated>2024-01-25T16:55:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2.206.214.77: linkfix&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hans Holm Bielfeldt&#039;&#039;&#039; (* [[6. März]] [[1907]] in [[Lübeck]]; † [[30. September]] [[1987]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Philologie|Philologe]], [[Slawistik|Slawist]] und [[Germanistik|Germanist]], der zahlreiche Arbeiten und Fachbücher über [[slawische Sprachen]] sowie [[Wörterbuch|Wörterbücher]] verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bielfeldt studierte nach dem [[Abitur]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] und schloss dieses Studium 1933 am Slawischen Institut der Universität mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] mit einer [[Dissertation]] zum Thema &#039;&#039;Lautlehre der deutschen Lehnwörter im Obersorbischen&#039;&#039; ab. Am 21. Dezember 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Februar 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.465.528).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2900528&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &#039;&#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&#039;&#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er vom Brandenburgischen &#039;&#039;Minister für Volksbildung, Wissenschaft und Kunst&#039;&#039; des Landes Brandenburg, [[Fritz Rücker]], zum &#039;&#039;Ordentlichen Professor für Slawistik an der Allgemeinwissenschaftlichen Fakultät der Brandenburgischen Landeshochschule&#039;&#039; mit Wirkung vom 1. Januar 1949 ernannt. Zu jener Zeit wohnte Familie Bielfeldt noch in [[West-Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bielfeldt, H. H.: &#039;&#039;Erinnerungen an den Beginn der Brandenburgischen Landeshochschule und ihres Slawischen Instituts&#039;&#039;. In: Pädagogische Hochschule Potsdam. Wissenschaftliche Zeitschrift, Jahrgang 12/1968; Heft 1 S. (99–101) 101 i. V. m. S. 99; Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ  sich später in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] nieder und übernahm 1950 eine [[Professur]] für Slawistik an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der er bis zu seiner [[Emeritierung]] lehrte. Daneben war Bielfeldt zwischen 1951 und 1969 auch Direktor des Instituts für Slawistik der Berliner Akademie der Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 legte er mit seinem 24.000 Stichwörter umfassenden &#039;&#039;Russischen Wörterbuch: Russisch–Deutsch&#039;&#039; ein Standardwerk vor, das zuletzt 1990 in 35. unveränderter Auflage erschien. Beim 1958 im Akademie-Verlag Berlin herausgebrachten Großwörterbuch (rund 60.000 Stichwörter) hatte Bielfeldt die Leitung und Redaktion übernommen. Auch dieses weitgehend akademischen Ansprüchen genügende Werk erlebte viele Auflagen. Beide Wörterbücher enthielten erstmals für das Russische ein detailliertes grammatisches Verweissystem mit entsprechenden Übersichten, das dem Benutzer zu jedem Stichwort alle relevanten grammatischen Informationen (einschließlich Betonungswechsel bei Flexion) zugänglich macht. 1967 veröffentlichte der Romanist  [[Werner Krauss (Romanist)|Werner Krauss]] ihm zu Ehren die [[Festschrift]] &#039;&#039;Slawisch-deutsche Wechselbeziehungen in Sprache, Literatur und Kultur&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner 70. sowie 80. Geburtstage gab die [[Akademie der Wissenschaften der DDR]], deren ordentliches Mitglied er seit 1953 war, darüber hinaus die Festschriften &#039;&#039;Slawistik in der DDR&#039;&#039; (1977) sowie 1988 [[posthum]] &#039;&#039;Zur Geschichte der Slawistik in Berlin: dem Wirken Hans Holm Bielfeldts gewidmet&#039;&#039; heraus. 1961 erhielt er im Kollektiv den [[Nationalpreis der DDR]] I. Klasse und 1960 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhe fand er auf dem [[Waldfriedhof Grünau]] im Feld J IV/1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Quellen der alttschechischen Alexandreis&#039;&#039;, Berlin 1951&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Rückläufiges Wörterbuch der russischen Sprache der Gegenwart&#039;&#039;, Berlin 1958&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Altslawische Grammatik: Einführung in die slawischen Sprachen&#039;&#039;, Halle 1961&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die historische Gliederung des Bestandes slawischer Wörter im Deutschen&#039;&#039;, Berlin 1963&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Beiträge zur Geschichte der Slawistik&#039;&#039;, Berlin 1964&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entlehnungen aus den verschiedenen slavischen Sprachen im Wortschatz der neuhochdeutschen Schriftsprache&#039;&#039;, Berlin 1965&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Slawistische Beiträge aus der Deutschen Demokratischen Republik zum 50. Jahrestag der Grossen Sozialistischen Oktoberrevolution&#039;&#039;, Berlin 1967&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Zum Aufbau der sorbischen Etymologie&#039;&#039;, Berlin 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die slawischen Wörter im Deutschen: ausgewählte Schriften 1950 - 1978&#039;&#039;, Leipzig 1982&lt;br /&gt;
* Mitautor in: Joachim Herrmann (Hrsg.) &#039;&#039;Die Slawen in Deutschland: Geschichte und Kultur der slawischen Stämme westlich von Oder und Neisse vom 6. bis 12. Jahrhundert&#039;&#039;, Neuauflage, Berlin 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hans-holm-bielfeldt|lemma=Bielfeldt, Hans Holm|autor=|band=1|idNum=279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11851072X}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.bbaw.de/nachlaesse/nachlaesse/bielfeldt-hans-holm Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Meyers Großes Personenlexikon&#039;&#039;, Mannheim 1968, S. 135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11851072X|LCCN=n/82/248208|VIAF=73867510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bielfeldt, Hans Holm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bielfeldt, Hans Holm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philologe, Slawist und Germanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2.206.214.77</name></author>
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