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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hohenstein_(Wuppertal)&amp;diff=1176837</id>
		<title>Hohenstein (Wuppertal)</title>
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		<updated>2022-09-07T11:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.8.229.52: /* Altgermanische Kultstätte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wuppertal Tannenstr 0021.jpg|mini|Der Hohenstein und die Aussicht auf Barmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Adolf-Vorwerk-Str 0182.jpg|mini|Die Parkanlage Hohenstein. Der bereits freigelegte Fels ist in der Bildmitte erkennbar.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Barmen(1856).jpg|mini|Barmen um 1855 (vom Hohenstein), Lithographie von [[Wilhelm Riefstahl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Tannenstr 0017.jpg|mini|Infotafel am Hohenstein]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Hohenstein&#039;&#039;&#039; ist eine [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;felsklippe&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im [[Wuppertal]]er Stadtgebiet, die in einem gleichnamigen, rund 4.450 m² großen [[Volksgarten|Stadtpark]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
Der Park liegt im Stadtteil [[Barmen]], südlich des Wohnquartiers [[Rott (Wuppertal)|Rott]] zwischen der &#039;&#039;Tannenstraße&#039;&#039; und der &#039;&#039;Bogenstraße&#039;&#039;. Er umfasst den steilen, bewaldeten Hang, der bei einer Breite von 65 Metern einen Höhenunterschied von rund 15 Metern überwindet. Im Stadtpark befinden sich ein Kleinkinderspielplatz sowie mehrere Informationstafeln zu dort wachsenden Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Felsen Hohenstein selbst ist als [[Liste der Naturdenkmäler in Wuppertal|Naturdenkmal]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Fels ist ein Überrest eines Korallenriffs aus dem [[Mitteldevon]] vor etwa 390 Millionen Jahren. Er ist Teil des Rheinisch-Westfälischen Kalkzugs, der sich vom [[Sauerland]] bis ins [[Neandertal]] erstreckt. Zur Eiszeit lag an der Stelle des heutigen Parks das Ufer der [[Wupper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altgermanische Kultstätte ===&lt;br /&gt;
Bevor der Rott als Wohngebiet ausgebaut und der Park angelegt wurde, war der auffallende Felsen schon eine beliebte Barmer Attraktion. Eine Beschreibung aus dem 19. Jahrhundert gibt Hinweise auf eine [[Germanen|germanische]] Kultstätte, die als Altar der Erdgöttin [[Hertha]] geweiht ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|… ein schroffer und nackter, ziemlich großer, vermutlich durch vulkanische Gewalt in der Vorzeit emporgetriebener Felsen, dem mehrere kleinere Gesellschaft leisten. Hier sei aber […] noch bemerkt, dass der erwähnte Hohe Stein nicht nur eine heidnische Opferstätte, sondern auch – wohl nach mittelalterlich-christlichem Glauben – ein Schreibepult des Teufels gewesen sein soll, wie eine daneben stehende kleinere Felsenkuppe „des Teufels Dintefaß“ genannt wird.|[[Wilhelm Langewiesche]] (1863)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Theorie des Tintenfasses wird gestützt durch einen schwarzen Fleck auf den Felsen, wodurch dessen anderer Name „Teufelskanzel“ abgeleitet wird. Nach einer anderen Deutung sollen die Felsen ein versteinertes Brautpaar darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Park ab dem 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Park entstand als Brachgelände mit zwei Fußwegen um 1900, nachdem der Hang um den Felsen unbebaut geblieben war. Die Grünanlage wurde vom Barmer Gartenarchitekten [[Arthur Stüting]] gestaltet und 1908 der Öffentlichkeit übergeben. Der Park war ein beliebtes Naherholungsgebiet und die Aussicht vom Hohenstein wurde auf Postkarten dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute präsentiert sich der Stadtpark in einer anderen Form als ursprünglich von Stüting vorgesehen; die Bäume sind deutlich in die Höhe gewachsen und verhindern die ehemals weitreichende Aussicht auf den Stadtteil Barmen. Auch der Felsen stach aus dem bewaldeten Hang lange Zeit nicht mehr als markanter Geländepunkt hervor. 2008 wurde er seitens der Stadt durch einen Freischnitt jedoch wieder freigelegt, darüber hinaus erläutert eine Hinweistafel die Geschichte und Bedeutung des Felsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Straße &#039;&#039;Hohenstein&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Barmen Gemarke 1761.jpg|mini|Das Zentrum von Barmen (Gemarke) um 1761, mit der &#039;&#039;Hochstraße&#039;&#039; (heute &#039;&#039;Hohenstein&#039;&#039;) links oben im Bild]]&lt;br /&gt;
Eine gleichnamige Straße &#039;&#039;Hohenstein&#039;&#039; befindet sich unterhalb des Hanges, noch unterhalb der &#039;&#039;Bogenstraße&#039;&#039;. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1935, vorher hieß sie &#039;&#039;Hohensteiner Straße&#039;&#039; und &#039;&#039;Hochstraße&#039;&#039;. Die erste Erwähnung ist 1858 zu finden. Auf der ausgewiesenen Karte datierte der [[Bergischer Geschichtsverein|Bergische Geschichtsverein]] das Bestehen der Straße auf mindestens 1761. Die Straße beginnt im Westen an der &#039;&#039;Loher Straße&#039;&#039; und mündet nach ca. 1,1 km im Osten in die &#039;&#039;Rödigerstraße&#039;&#039;. Sie bildet die Grenze zwischen den Wohnquartieren [[Friedrich-Engels-Allee (Quartier)|Friedrich-Engels-Allee]], [[Rott (Wuppertal)|Rott]] und [[Loh (Wuppertal)|Loh]]. Die &#039;&#039;Städtische Realschule Hohenstein&#039;&#039; liegt am Hohenstein 123.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wuppertal Loher Straße 2018 003.jpg|Beginn der Straße Hohenstein am [[Loh (Wuppertal)|Loh]], 2018&lt;br /&gt;
 Wuppertal Barmen - Ecke Hohenstein - Adlerstrasse (Blickrichtung Osten) - 2003.png|Ecke Hohenstein – Adlerstraße (Blickrichtung Osten), 2003&lt;br /&gt;
 Wuppertal Barmen - Ecke Hohenstein - Adlerstrasse (Blickrichtung Westen)- 2003.png|Wuppertal Barmen – Ecke Hohenstein – Adlerstraße (Blickrichtung Westen)&lt;br /&gt;
 Wuppertal Barmen - Treppe an der Bogenstrasse.png|Treppe zwischen Bogenstraße und der Straße Hohenstein, oben Aufgang zu den Parkanlagen, 2003&lt;br /&gt;
 Wuppertal Barmen - Ecke Hohenstein - Zur Doerner Bruecke - 2003.png|Ecke Hohenstein / Zur Dörner Brücke (Blickrichtung Westen), 2003&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Stock: &#039;&#039;Wuppertaler Straßennamen&#039;&#039;. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hohenstein (Wuppertal)|Hohenstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wuppertals-gruene-anlagen.de/stadtparks/hohenstein/ &#039;&#039;Der Hohenstein.&#039;&#039;] In: wuppertals-gruene-anlagen.de, ohne Datum, abgerufen am 13. Februar 2020&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Magin]]: [http://www.bergischeblaetter.de/wuppertal-naturdenkmal-hohenstein/ &#039;&#039;Ein germanischer Tempel in Barmen?&#039;&#039;] In: bergischeblaetter.de, 2016&lt;br /&gt;
* [[Antonia Dinnebier]]: {{Webarchiv |url=http://www.landconcept.de/index.php?page=werk&amp;amp;folder=200+Jahre+Blick+auf+Barmen |wayback=20131202233735|text=&#039;&#039;200 Jahre Blick auf Barmen. Artur Stüting und die Parkanlage Hohenstein in Wuppertal.&#039;&#039;}} In: &#039;&#039;Stadt und Grün.&#039;&#039; Ausgabe&amp;amp;nbsp;58, 2009, Heft&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;38–44, veröffentlicht in landconcept.de, 2013&lt;br /&gt;
* [http://www.zeitspurensuche.de/02/o1wsage1.htm#Hohenstein &#039;&#039;Hohenstein.&#039;&#039;] In: [[Otto Schell (Heimatforscher)|Otto Schell]]: &#039;&#039;Bergische Sagen.&#039;&#039; 1897, S.&amp;amp;nbsp;184 f. Erschienen in: &#039;&#039;Alte Ortsbezeichnungen: Sagen und Überlieferungen aus Barmen und Elberfeld&#039;&#039;, veröffentlicht in zeitspurensuche.de&lt;br /&gt;
* Wolfgang Mohndorf: {{Webarchiv |url=http://www.wolfgang-mondorf.de/barmen.html |wayback=20151209231553|text=Beschreibung &#039;&#039;Hohenstein.&#039;&#039;}} In: wolfgang-mondorf.de, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/16/10.2/N |EW=7/11/17.5/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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