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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Louis Wüstenhagen</title>
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		<updated>2025-06-06T11:39:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Louis Wüstenhagen.jpg|mini|hochkant|Louis Wüstenhagen, um 1871 in Couleur]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Louis Wüstenhagen&#039;&#039;&#039; (* [[21. Februar]] [[1852]] in [[Hecklingen]]; † [[1. April]] [[1916]] ebenda; vollständiger Name: &#039;&#039;Louis Heinrich Andreas Wüstenhagen&#039;&#039;) war ein deutscher [[Unternehmer]] in der [[Zuckerindustrie|Zucker-]] und [[Chemische Industrie|chemischen Industrie]] sowie [[Gutsbesitzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Louis Wüstenhagen studierte an der [[Gewerbeinstitut Berlin|Berliner Gewerbeakademie]] [[Chemie]]. Im Wintersemester 1869/1870 schloss er sich dort dem &#039;&#039;Verein der Sachsen&#039;&#039;, dem späteren Corps Saxonia-Berlin, an. Nach dem Studium trat er in die Zuckerfabrik ein, die sein Vater Ludwig Wüstenhagen 1858 in Hecklingen als erstes Industrieunternehmen des Ortes errichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren nahm das Unternehmen die Fabrikation von [[Magnesiumsulfat]]-Heptahydrat (sog. „Bittersalz“) auf, das aus den [[Salzbergwerk#Abbauverfahren|Abraumsalzen]] des [[Staßfurt]]er [[Kalisalz|Kalibergbaus]] gewonnen wurde. 1885 war das Unternehmen einer der beiden etablierten deutschen Hersteller von Bittersalz.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Führer durch die chemische Industrie.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Chemiker Zeitung&#039;&#039;, 9. Jahrgang 1885, Heft 3, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1894 wandelte er das Unternehmen in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] mit 15 weiteren [[Gesellschafter]]n um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 entwickelte &#039;&#039;Wüstenhagen &amp;amp; Co.&#039;&#039; als erstes Unternehmen ein Verfahren zur [[Lebensmittelkonservierung|Konservierung]] von [[Rübenkraut]], mit dem dieses konkurrenzfähig für den Futtermittelmarkt erschlossen werden konnte. Das Verfahren umfasste die Schritte &#039;&#039;Reinigung der Blätter in einer Vorreinigungstrommel&#039;&#039;, &#039;&#039;Entfernung von Eisenteilen durch Magnetscheidung&#039;&#039;, &#039;&#039;Zerkleinerung in einer Vorhhäckselung und Nachschneidung&#039;&#039;, &#039;&#039;Trocknung in mit Treppenrostfeuerung ausgestatteten rotierenden Trommeln&#039;&#039; sowie &#039;&#039;Abkühlung und Lagerung als Schüttgut&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit bewirtschaftete Wüstenhagen das [[Gutshof|Gut]] der Familie in Hecklingen. Er war [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] im 1. Garde-Feldartillerie-Regiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Louis Wüstenhagen trug den [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] eines [[Oberamtmann]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Weigandt: &#039;&#039;Geschichte des Corps Saxonia-Berlin zu Aachen 1867–1967.&#039;&#039; Aachen 1968.&lt;br /&gt;
* [[Franz Honcamp]], T. Katayama: &#039;&#039;Die Trocknung des Rübenkrautes und die Verwertung des Trockengutes als Futtermittel.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Die landwirtschaftlichen Versuchsstationen&#039;&#039;, 68. Jahrgang 1907, S. 433–463.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.blaues-band.de/bode/index.htm?hecklingen.htm &#039;&#039;Hecklingen-Geschichtliches&#039;&#039;] auf &#039;&#039;www.blaues-band.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wustenhagen, Louis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zuckerherstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Fünferbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wüstenhagen, Louis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wüstenhagen, Louis Heinrich Andreas (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hecklingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hecklingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Karl_Mayreder&amp;diff=677952</id>
		<title>Karl Mayreder</title>
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		<updated>2025-06-04T12:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: +Wikilinks, Wikipedia-Formalien&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlmayreder.jpg|mini|hochkant|Karl Mayreder, um 1895]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KarlsplatzMayreder.jpg|mini|Mayreders Plan zur Ausgestaltung des Karlsplatzes, unter anderem mit Unterpflasterstraßenbahn (1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien-Unterdöbling Zacherl-Haus.jpg|mini|Zacherl-Fabrik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzherrenhof Portal DSC 8914w.jpg|mini|hochkant|links|Portal des Kreuzherrenhofs]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Karl Mayreder&#039;&#039;&#039; (* [[13. Juni]] [[1856]] in [[Mauer (Wien)|Mauer]], heute [[Wien]]; † [[9. September]] [[1935]] in Wien) war ein österreichischer [[Architekt]]. Er war der Ehemann der Frauenrechtlerin [[Rosa Mayreder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Mayreder wurde als ältester von drei Söhnen des Hoteliers Leopold Mayreder, der den als Gastwirtschaft und Hotel damals sehr bekannten „Matschakerhof“ in der [[Innere Stadt (Wien)|Inneren Stadt]] (1. Bezirk), Spiegelgasse 5 / Seilergasse 6, erfolgreich führte, und dessen Ehefrau Henriette geboren. Alle drei Söhne wandten sich der Architektur bzw. dem Bauwesen zu; wie Karl auch [[Julius Mayreder|Julius]] (1860–1911) und Rudolf Mayreder (1864–1937), der das bis 1996 bestehende Bauunternehmen Mayreder-Kraus &amp;amp; Co. (später [[Mayreder Bau]], Alpine Mayreder Bau bzw. [[Alpine Holding]]) gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl studierte von 1872 bis 1877 an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]], wo er Schüler von [[Heinrich von Ferstel]] und später Assistent bei [[Karl König (Architekt)|Karl König]] war. Noch während des Studiums lernte er die wissenschaftlich und an einer Besserung der Stellung der Frauen interessierte [[Rosa Mayreder|Rosa Obermayer]] bei einem regelmäßigen [[Stammtisch]] kennen, der für sie der einzige Weg war, um ihre Persönlichkeit gemäß ihren Idealen zu entwickeln. 1881 heirateten die beiden. Von 1880 bis 1884 war er im Atelier von Ferstel beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 24. Jänner 1885 an war er Mitglied des [[Wiener Künstlerhaus]]es, ab 1888 auch des [[Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein|Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins]]. 1893 gewann er mit seinen beiden Brüdern den Wettbewerb zur Regulierung des Stubenviertels, eines Teils des 1. Bezirks, in Wien und erhielt, ebenfalls mit seinen Brüdern, einen 2. Preis für ein Projekt zum Stadtregulierungsplan von Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1894 bis 1902 war Karl Mayreder Leiter des Stadtregulierungsbüros des [[Stadtbaudirektion Wien|Wiener Stadtbauamts]]. Etliche damalige Projekte der [[Stadtplanung]], insbesondere Straßendurchbrüche, gingen auf ihn zurück. Diese Funktion führte auch dazu, dass er zum Juror für Wettbewerbe zu Stadtregulierungsprojekten in mehreren europäischen Städten berufen wurde. 1907 erhielt er den Auftrag, den Stadtplan von [[Rovereto]] (Trentino-Südtirol) zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 wurde er zum [[Außerordentliche Professorin|außerordentlichen Professor]] für die &#039;&#039;[[Propädeutik]] der Baukunst&#039;&#039; ernannt, 1900 wurde er zum ordentlichen Professor für die &#039;&#039;Baukunst der Antike&#039;&#039; berufen. Außerdem war er treibende Kraft zur Einführung eines Lehrstuhls für [[Städtebau]] an der Technischen Hochschule Wien. Im Studienjahr 1922/1923 bekleidete er an der Hochschule das Amt des [[Rektor]]s, musste jedoch schon im Jänner 1923 krankheitsbedingt zurücktreten und 1925 in den [[Ruhestand]] gehen. 1929 bekam er die [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Universität Graz|Technischen Hochschule Graz]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen öffentlichen Funktionen arbeitete Mayreder auch als Privatarchitekt und errichtete mehrere Palais und andere Gebäude, wobei allerdings bei mehreren davon seine Urheberschaft nicht gesichert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Mayreder wurde auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] an der Seite seiner Eltern Leopold und Henriette Mayreder, seines Bruders [[Julius Mayreder]] und seiner Schwestern im Familiengrab, Gruppe 43 E, Reihe 1, Nr. 33, bestattet. 1938 wurde auch seine Witwe Rosa Mayreder dort begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Österreichischer Schilling#Serie 1997|500-Schilling-Banknote]] von 1997, eine der letzten beiden Banknoten der Schillingwährung, zeigt auf der Vorderseite ein Porträt von Rosa Mayreder und auf der Rückseite Rosa und Karl Mayreder (siehe Abb. oben) und ein Gruppenbild der Teilnehmerinnen des Bundestags Österreichischer Frauenvereine in Wien 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mayreder grab.jpg|mini|Grab der Familie Mayreder auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
* Palais Oberleitner in [[Šumperk|Mährisch Schönberg]]&lt;br /&gt;
* [[Palais Isbary]] in Wien 4&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Kreuzherrenhof&#039;&#039; in Wien 4 (gemeinsam mit Julius Mayreder)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=arc&amp;amp;datum=19010005&amp;amp;seite=00000050&amp;amp;zoom=1 aus &amp;quot;Der Architekt&amp;quot;, 1901]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Zacherlfabrik|Zacherl-Insektenpulverfabrik]] in Wien 19&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Weitere Werke siehe [[Julius Mayreder]])&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|9||Mayreder Karl|R. Schachel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|395}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130115037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130115037|LCCN=no2011089636|VIAF=6030567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayreder, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayreder, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mauer (Wien)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Klingenberg_(Bauingenieur)&amp;diff=1174682</id>
		<title>Wilhelm Klingenberg (Bauingenieur)</title>
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		<updated>2025-05-22T12:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wilhelm Klingenberg&#039;&#039;&#039; (* [[19. Februar]] [[1899]] in [[Hannover]]; † [[16. November]] [[1981]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Bauingenieur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Klingenberg wuchs in Hannover auf und studierte an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover#Geschichte|Technischen Hochschule Hannover]] Bauingenieurwesen. Anfang der 1920er [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er bei [[Robert Otzen]] am Lehrstuhl für Eisenbau und Statik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war er in der Bauindustrie tätig, anfangs bei der Brückenbauabteilung der [[Gutehoffnungshütte]] in (Oberhausen-)[[Sterkrade]]. 1923 folgte eine Anstellung als Statiker und später als Oberingenieur bei der &#039;&#039;Deutschen Zollbau-Lizenz-Gesellschaft&#039;&#039;, die die Konstruktion des gewölbten Lamellendachs von [[Friedrich Zollinger]] vermarktete. 1928 ging Klingenberg schließlich als Abteilungsleiter der Stahlbaubetriebe zur [[Hugo Junkers]] GmbH. Später wurde er dort stellvertretender Geschäftsführer und befasste sich vor allem mit weitgespannten Stahlhallenkonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete Klingenberg in der öffentlichen Bauverwaltung. In der Straßenbaudirektion Hannover war er zuständig für den Wiederaufbau von Straßenbrücken. Im Jahr 1948 wurde Klingenberg dann [[Referent (Behörde)|Referent]] für [[Brücke]]nbau in der Hauptverwaltung Straßen in der [[Bizone]]; schon damals förderte er systematisch den Bau von Straßenbrücken in Stahlverbundbauweise.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Pelke]], [[Karl-Eugen Kurrer]]: &#039;&#039;Zur Entwicklungsgeschichte des Stahlverbundbaus.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Stahlbau (Zeitschrift)|Stahlbau]]&#039;&#039;, 85. Jahrgang 2016, Heft 11, S. 764–780, hier S. 772 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nachfolgebehörde, dem [[Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur|Bundesverkehrsministerium]], folgte 1951 seine Beförderung zum [[Ministerialrat]] und 1962 zum [[Ministerialdirigent]]. Während seiner Amtszeit, die bis 1964 dauerte, vertrat der die Interessen des Bundes bei einer Vielzahl von Großbrückenprojekten, wie beispielsweise bei der [[Fehmarnsundbrücke]], der [[Krahnenbergbrücke|Hangbrücke Krahnenberg]] oder der [[Rheinbrücke Emmerich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Stiglat]]: &#039;&#039;Bauingenieure und ihr Werk.&#039;&#039; Ernst &amp;amp; Sohn, Berlin 2004, ISBN 3-433-01665-8, S. 219.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123571251|NAME=Wilhelm Klingenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123571251|VIAF=283937863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klingenberg, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brückenbau-Ingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klingenberg, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. November 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heinrich_Gothot&amp;diff=2602904</id>
		<title>Heinrich Gothot</title>
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		<updated>2025-05-13T14:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: katfix&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Heinrich Gothot&#039;&#039;&#039; (* [[18. März]] [[1889]] in [[Mülheim an der Ruhr]]; † [[7. September]] [[1963]] ebenda) war ein deutscher [[Unternehmer]] im [[Maschinenbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heinrich Gothot wuchs als Sohn des Unternehmers [[Ferdinand Gothot]] (1856–1926) in Mülheim an der Ruhr auf. Nach dem Besuch des Gymnasiums studierte er mit Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg, an dem er als Soldat teilnahm, verschiedene geistes- und naturwissenschaftliche Fächer an den Universitäten von Berlin, München und Bonn. 1920 beendete er seine Studien mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum &#039;&#039;Dr. phil.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat nach dem Studium in das väterliche Unternehmen, die 1880 gegründete Maschinenfabrik &#039;&#039;Ferdinand Gothot GmbH&#039;&#039;, ein und übernahm 1927 deren Leitung. Gothot setzte sich dafür ein, die vielseitigen technischen Möglichkeiten der beginnenden [[Rationalisierung (Ökonomie)|Rationalisierung]] besser zu nutzen und betätigte sich als Erfinder und Konstrukteur. In den frühen 1950er-Jahren schuf er die Grundlagen für die [[Automation]] seines Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Lebensjahren lebte er zurückgezogen und beschäftigte sich hauptsächlich mit Arbeiten zu wissenschaftlichen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr, Bestand 1550/241 (Biografische Sammlung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yumpu.com/de/document/view/9898419/die-ferdinand-gothot-maschinenfabrik-wird-125-29092005-probat Presseinformation der Firma Gothot zum 125-jährigen Firmenjubiläum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125919115|VIAF=52666582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gothot, Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gothot, Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<title>Carl Walter (Architekt)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Ordnungskriterium der Werkliste vorangestellt, +Literatur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Walter-carl-festschrift-zum-25jaehrigen-jubilaeum-des-vereins-der-bauwerkmeister-wuerttembergs-stuttgart-1906-s08ff-02.jpg|mini|hochkant|Carl Walter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Carl Walter&#039;&#039;&#039; (* [[29. August]] [[1834]] in [[Wimpfen]]; † [[24. April]] [[1906]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Architekt]] und Lehrer bzw. Direktor der [[Baugewerkschule]] Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Walter besuchte von 1851 bis 1854 die &#039;&#039;[[Höhere Gewerbeschule]] Darmstadt&#039;&#039;, anschließend war er 1855 im Architekturbüro von [[Eduard Knoblauch]] in [[Berlin]] beschäftigt. Von 1856 bis 1861 studierte er an der [[Berliner Bauakademie]] und war danach als Mitarbeiter von [[Friedrich August Stüler]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1861 lebte er in Stuttgart und arbeitete dort als Architekt. 1864/1865 war er Mitglied des [[Bürgerausschuss]]es und von 1865 bis 1871 des [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderats]] der Stadt Stuttgart. Ab 1865 war er Lehrer für Architekturfächer an der &#039;&#039;Königlich Württembergischen Baugewerkschule Stuttgart&#039;&#039;. 1869 wurde er zum Professor ernannt. Ab 1896 war er als Nachfolger von [[Joseph von Egle]] Direktor der Baugewerkschule. 1905 wurde er Vorsitzender des [[Architekten- und Ingenieurverein Stuttgart e.&amp;amp;nbsp;V.|Württembergischen Vereins für Baukunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Lehrtätigkeit errichtete er zahlreiche Villen und öffentliche Bauten in und um Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Rudolf Walter (Architekt)|Rudolf Walter]] war Architekt und [[Baubeamter]] in [[Berlin-Charlottenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Stuttgart:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1865–1866: Villa für Luise Siegle, Reinsburgstraße 56&lt;br /&gt;
* 1866: Mehrfamilienwohnhaus-Paar, Reinsburgstraße 28/30&lt;br /&gt;
* 1867: Haus Schnabel, [[Silberburgstraße (Stuttgart)|Silberburgstraße]] 172&lt;br /&gt;
* 1870–1871: Mehrfamilienwohnhaus-Paar, Werastraße 6/8 (mit Werkmeister Carl Eitelbuß)&lt;br /&gt;
* 1872–1874: Mittelschule für Knaben und Mädchen, Kasernenstraße 24–26 (mit [[Heinrich Wagner (Architekt, 1834)|Heinrich Wagner]])&lt;br /&gt;
* 1873–1874: Villa Clason, Wagenburgstraße 13&lt;br /&gt;
* 1873–1876: Haus der Museumsgesellschaft, Lindenstraße 10 / Rotestraße (mit Heinrich Wagner)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Anker| Architektonische 1881}}&#039;&#039;Architektonische Studien&#039;&#039; (herausgegeben ca. 1881–1891 vom Architekten-Verein am Polytechnikum Stuttgart), Heft 58, Blatt 8 / Heft 66, Blatt 5–6 (Haus der Museumsgesellschaft).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1874–1875: Villa Jäger und Binder, Marienstraße 33&lt;br /&gt;
* 1881–1883: Wohnhaus Knosp, Feuerseeplatz / Rotebühlstraße&lt;br /&gt;
* 1894–1895: Villa Sieber, Mörikestraße 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Ludwigsburg:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1887–1889: Villa Franck, Leonberger Straße 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Tübingen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1888: Villa Lust (Ludwigslust), Neckarhalde 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Ulm:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* 1894–1896: Saalbau, Bahnhofstraße / Mühlengasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* o. V.: &#039;&#039;Oberbaurat Professor Carl Walter...&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&#039;&#039;, 40. Jahrgang 1906, Nr. 36 (vom 5. Mai 1906), S. 254. (Nachruf in der Rubrik &#039;&#039;Totenschau&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Autor=o. V.|Lemma=Walter, Carl|Band=35|Seite=128|SeiteBis=|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* Christine Breig: &#039;&#039;Der Villen- und Landhausbau in Stuttgart 1830–1930.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart&#039;&#039;, Band 84.) Hohenheim, Stuttgart / Leipzig 2000, ISBN 3-89850-964-8, S. 541.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Carl Walter}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.tuebingen.de/25_16178.html | wayback=20061008213312 | text=Ludwigslust - Ein vergessener Garten in der Tübinger Neckarhalde}} (Unter dem Abschnitt „Das Wohnhaus“ ist eine Kurzbiografie eingepflegt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012370194|VIAF=187431969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walter, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walter, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Fachschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wimpfen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wilhelm_Carl_Johann_Wedding&amp;diff=501885</id>
		<title>Wilhelm Carl Johann Wedding</title>
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		<updated>2025-04-15T13:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikilinks &amp;amp; Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wilhelm Carl Johann Wedding&#039;&#039;&#039; (* [[18. August]] [[1830]] in [[Berlin]]; † [[15. April]] [[1908]] in Berlin) war ein deutscher [[Maschinenbauingenieur]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einem [[Maschinenbau]]-Studium gründete Wedding im Jahr 1857 eine [[Maschinenfabrik]] und [[Gießen (Metall)|Eisengießerei]], die &#039;&#039;Wedding’sche Fabrik&#039;&#039; auf dem Grundstück [[Oranienburger Straße]] 94 in unmittelbarer Nähe des [[Oranienburger Tor]]s in [[Berlin]]. Bis 1882 stand die Fabrik unter seiner Leitung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Gesundbrunnen AEG-premises 20060407 326.jpg|mini|AEG-Apparatewerk Ackerstraße]]&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des Unternehmens saß ursprünglich im Gebäude [[Ackerstraße (Berlin)|Ackerstraße]] 50 in [[Berlin-Gesundbrunnen]] und wurde später ins Haus Ackerstraße 76 verlagert. Die von Wedding gegründete Fabrik wurde im Jahr 1878 von der &#039;&#039;[[Deutsche Edison-Gesellschaft|Deutschen&amp;amp;nbsp;Edison-Gesellschaft&amp;amp;nbsp;für&amp;amp;nbsp;angewandte Elektricität]]&#039;&#039;&amp;lt;!-- sic! bitte so lassen, Schreibweise seinerzeit mit „c“ --&amp;gt; erworben, die sich später in [[AEG]] umbenannte. Von 1888 bis 1890 wurde auf dem Gelände an der Ackerstraße ein fünfgeschossiges Fabrikgebäude nach Plänen von [[Franz Schwechten]] und [[Paul Tropp]] errichtet, das zu großen Teilen erhalten ist. Dies wurde dann als „Weddingsche Apparatefabrik“ die erste Fabrik der AEG im Wedding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wedding wohnte zuerst im Haus [[Brunnenstraße (Berlin)|Brunnenstraße]] 111 im Wedding, ab 1870 im Haus [[Chausseestraße (Berlin)|Chausseestraße]] 73, ebenfalls im Wedding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Wedding, Wilhelm Carl Johann |Bezirk=Mitte |ID=wedding_wilhelm_carl_johann |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wedding, Wilhelm Carl Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnenviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wedding, Wilhelm Carl Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbau-Ingenieur und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. April 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Rudloff&amp;diff=1616587</id>
		<title>Johannes Rudloff</title>
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		<updated>2025-03-17T13:54:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: /* Marine */ +Vorname&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Dührkoop - Johannes Rudloff (1907) (KTHzB).jpg|mini|Johannes Rudloff, 1907, Foto von [[Rudolf Dührkoop]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johannes Rudloff&#039;&#039;&#039; (* [[7. März]] [[1848]] in [[Erfurt]]; † [[18. September]] [[1934]] in [[Berlin-Halensee]]) war ein deutscher [[Schiffbauingenieur]] im Dienst der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] wie [[Reichsmarine]] und zudem [[Hochschullehrer]] an der [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Königlichen Gewerbeschule in Erfurt begann er 1866 ein Studium an der [[Gewerbeakademie Berlin|Königlichen Gewerbeakademie]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marine ===&lt;br /&gt;
Anschließend arbeitete er auf der Königlichen Werft in [[Danzig]], dem Marinedepot in [[Kiel]] und absolvierte im Garde-Pionier-Bataillon seine Militärdienstpflicht als [[Einjährig-Freiwilliger]]. Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871]] erbeutete er vier französische Flusskanonenboote, die nach Überholung und Reparatur dem Prinzen [[Friedrich Karl von Preußen (1828–1885)|Friedrich Karl]] vorgeführt wurden. Nach dem Krieg arbeitete er als Ingenieuraspirant auf der Kaiserlichen Werft und wurde 1872 zum Unteringenieur ernannt, dabei leitete er die Überholung der Korvette &#039;&#039;[[Victoria (Schiff, 1864)|Victoria]]&#039;&#039;, einem frühen Schiff der [[Preußische Marine|preußischen Marine]]. Sie war eine preußische [[Glattdecker|Glattdeckkorvette]], wurde 1864 in [[Frankreich]] gebaut, ein Jahr später von [[Preußen]] erworben und 1892 in [[Hamburg]] abgewrackt. Nach verschiedenen Bauaufsichten auf der [[AG Vulcan Stettin|Stettiner Vulkan-Werft]], der [[Kaiserliche Werft Kiel|Kaiserlichen Werft Kiel]] und der [[Germaniawerft]] in Kiel erhielt er Bordkommandos auf dem [[Flaggschiff]] &#039;&#039;[[Baden (Schiff, 1883)|Baden]]&#039;&#039; und dem Kreuzer &#039;&#039;[[Kaiserin Augusta]]&#039;&#039;. Mit letzterer fuhr er als Mitglied einer Schiffsprüfungskommission nach den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde er im [[Reichsmarineamt]] in Berlin als Nachfolger von [[Adolf Brix (Schiffbauingenieur)|Adolf Brix]] zum [[Dezernent]]en für Schiffbauangelegenheiten ernannt und übernahm dabei auch die Funktion des verstorbenen Chefkonstrukteurs [[Alfred Dietrich]]. Er war verantwortlich für die Entwürfe von [[Linienschiff|Linien-]] und [[Panzerschiff]]en, [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzern]] und [[Kanonenboot]]en. Technische Fragestellungen des Kriegsschiffbaus wurden in dieser Aufbauphase von ihm wissenschaftlich bearbeitet und gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrtätigkeit ===&lt;br /&gt;
Neben seiner Werfttätigkeit lehrte er zwei Jahre an der Marineschule, von 1888 bis 1894 an der [[Marineakademie (Kiel)|Kieler Marineakademie]] und von 1902 bis 1906 an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Nach seinem Abschied von der Marine wurde er 1906 an die Technische Hochschule Charlottenburg berufen und lehrte hier bis 1913 im Fach „Entwerfen von Kriegsschiffen“. Seine Verdienste in der Marine und in der Lehre führten zur Verleihung der [[Ehrendoktor]]würde. Er war Gründungsmitglied der [[Schiffbautechnische Gesellschaft|Schiffbautechnischen Gesellschaft]] (STG) und galt auch aufgrund seiner Vorträge und Veröffentlichungen als [[Koryphäe|Nestor]] des deutschen Schiffbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Rudloff starb 1934 im Alter von 86&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &#039;&#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&#039;&#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entwicklung der gepanzerten Linienschiffe&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft]]&#039;&#039;, Band 1 (1900), S. 593–638.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sicherheit havarierter Schiffe gegen das Kentern.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft&#039;&#039;, Band 21 (1920), S. 437–476.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Johannes Rudloff&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft]]&#039;&#039;, Band 36 (1935), S. 65–66; Nachruf, Fotografie auf S. 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudloff, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Oberbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rudloff, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schiffbauingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Halensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergschlo%C3%9F-Brauerei_Haldensleben&amp;diff=2060201</id>
		<title>Bergschloß-Brauerei Haldensleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bergschlo%C3%9F-Brauerei_Haldensleben&amp;diff=2060201"/>
		<updated>2025-03-13T13:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: bibliografische Angaben und andere Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bergschlößchen Brauerei Haldensleben.JPG|mini|Mälzerei der ehemaligen Bergschloß-Brauerei]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bergschloß-Brauerei&#039;&#039;&#039; war eine [[Bierbrauerei]] in der Stadt [[Haldensleben]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Das in Teilen erhaltene Gebäude ihrer [[Mälzerei]] steht unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauerei ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde die Brauerei 1872 als &#039;&#039;Brauerei Behrens, Schlüter &amp;amp; Co.&#039;&#039; Zum 28. Juni 1886 wurde der Brauereibetrieb von der &#039;&#039;Bergschloß-Aktien-Brauerei&#039;&#039; (Magdeburg) übernommen, die unter Stilllegung der Produktion am 9. April 1921 in [[Liquidation]] ging. Im Laufe des bis mindestens 1932 andauernden Liquidationsverfahrens erfolgte noch eine Kapitalumstellung von 1,2 Millionen [[Mark (1871)|Mark]] auf 192.000 [[Reichsmark]], das Aktienkapital war zu dieser Zeit mehrheitlich im Besitz der &#039;&#039;Vulkan-Werke AG für Brauerei-Bedarf&#039;&#039; in Berlin und deren Vorstandsvorsitzenden &#039;&#039;Gustav Katzenstein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Reste des Brauereikomplexes auf dem Grundstück Bornsche Straße 81 liegen nördlich der Innenstadt auf einer Anhöhe. Erhalten blieb ein Teil der Mälzerei. Dieses 1872 in der Phase des [[Gründerboom]]s nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] errichtete Gebäude ist in Form eines [[Bergfried]]s gestaltet. Der burgartige Charakter des fünf- bzw. fünfeinhalbgeschossigen Ziegelbaus wird durch kleine Ecktürme und aufgesetzte [[Zinne]]n verstärkt. Zwei runde Abluft-Kamine als wesentliche Elemente des Mälzereibetriebs bekrönen das Bauwerk. Die Fassade wird durch Schmuck[[fries]]e und den Einsatz verschiedenfarbiger Ziegel gegliedert, zum Teil bilden die Ziegel [[Ornament]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 stand der noch erhaltene Gebäuderest leer. Eine Baugenehmigung für eine Nutzungsänderung zu Wohnzwecken wurde 2012 erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&#039;&#039;, 30. Ausgabe 1925, Teil 2, S. 4123 f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften&#039;&#039;, 37. Ausgabe 1932, Teil 4, S. 6450.&lt;br /&gt;
* Internationaler Brauereikultur-Verband e. V. (IBV) (Hrsg.): &#039;&#039;Historisches Brauereiverzeichnis Deutschland der Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen ab ca. 1900.&#039;&#039; Stuttgart 1995.&lt;br /&gt;
* [[Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt]] (Hrsg.), Mathias Köhler (Bearb.): &#039;&#039;Ohrekreis (I), Altkreis Haldensleben.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt&#039;&#039;, Band 10.1.) Michael Imhof Verlag, Petersberg 2005, ISBN 3-86568-011-9, Seite 111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/18/02.1|EW=11/25/13.9|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Haldensleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Brauerei (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine in Sachsen-Anhalt|Haldensleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Haldensleben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Haldensleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Anlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Mälzerei (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Sachsen-Anhalt|Hald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Haldensleben)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Elbel&amp;diff=720025</id>
		<title>Anton Elbel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Elbel&amp;diff=720025"/>
		<updated>2025-02-21T12:39:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Begriffskosmetik und Wikipedia-Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Anton Elbel.jpg|mini|hochkant|Anton Elbel]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Elbel&#039;&#039;&#039; (* [[6. Januar|6. Jänner]] [[1834]] in [[Wien]]; † [[3. Oktober]] [[1912]] in [[Baden (Niederösterreich)|Baden]]) war ein [[österreich]]ischer [[Maschinenbauingenieur]] und Lokomotiv-[[Konstrukteur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Elbel erhielt einen Teil seiner Ausbildung am [[technische Universität Wien|Polytechnischen Institut Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 begann er bei der [[Kärntner Bahn]] zu arbeiten. Als diese 1859 zur privaten [[Österreichische Südbahn|Südbahn]] kam, wechselte er mit und war 1860 bis 1867 im Konstruktionsbüro der Südbahn in Wien tätig. Danach war er einige Jahre Inspektor der Generalunternehmung für den Bau der [[Ungarische Westbahn|Ungarischen Westbahn]]. Von 1872 bis 1892 war er bei der [[Österreichische Nordwestbahn|Österreichischen Nordwestbahn]], zuletzt als Zentralinspektor und Vorstand des Konstruktionsbüros. 1874 entwarf er eine Schnellzuglokomotive, die später als Reihe [[ÖNWB Ib]] gebaut wurde. Ebenso war er bei der Komponentenentwicklung erfolgreich, z. B. mit einem vierrädrigen Vordergestell.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Architekten-und Ingenieur-Verein (Hannover) |Titel=Zeitschrift des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hannover |Datum=1875 |Seiten=267 |Online=https://books.google.de/books?id=F6tlAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA617&amp;amp;dq=Elbel+Kamper+Lokomotive&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwipq4y4wvnnAhWE2aQKHZpWDwsQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Elbel&amp;amp;f=false |Abruf=2020-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1890 wurde er mit dem Ritterkreuz des [[Franz-Joseph-Orden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Austria Eisenbahn-Ministerium |Titel=Verordnungs-blatt für eisenbahnen und schiffahrt: Mit den &amp;quot;Veröffentlichungen in tarif- und transport-angelegenheiten&amp;quot;. |Datum=1890 |Seiten=2388 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=o1J1-XkOufIC&amp;amp;dq= |Abruf=2020-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Louis Adolf Gölsdorf]] entwarf er [[Gepäcklokomotive]]n für die ökonomische Betriebsabwicklung, die auf mehreren österreichisch-ungarischen Bahnen eingesetzt wurden. 1879 wurde die [[kkStB 3.0]]01 auf seinen Vorschlag hin gebaut, später auch noch eine kkStB 3.002 für die [[Kremsierer Eisenbahn]]. 1890 entstand basierend auf seinen Entwürfen die [[kkStB 163]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Anton Elbel war auch im [[Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein|Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Verein]] aktiv und wurde 1879 zu einem Verwaltungsrat des Vereins gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Österreichischer Ingenieur-und Architekten-Verein |Titel=Wochenschrift des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereines. .... |Datum=1879 |Seiten=41 |Online=https://books.google.de/books?id=z7LmAAAAMAAJ&amp;amp;pg= |Abruf=2020-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1879 wurde Elbel zum Verwaltungsrat der &#039;&#039;„Elbemühl“ Papierfabriks- und Verlags-Gesellschaft&#039;&#039; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=gez&amp;amp;datum=1897&amp;amp;page=274&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=OZ17PMQPDZQK2ELZYOLGAMD5A1TR9L |titel=ÖNB-ANNO - Allgemeine Österreichische Gerichtszeitung |abruf=2024-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neue Wagen[[lagerschale]]n der österreichischen Nordwestbahn.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Polytechnisches Journal]]&#039;&#039;, Band 213 (1874), Nr. CXIII, S. 468–469. ([https://books.google.de/books?id=LQkC15Ln_XgC&amp;amp;pg= Vorschau] auf &#039;&#039;Google Bücher&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über Dampf-Omnibusse und Locomotiv-Wagen.&#039;&#039; [[Selbstverlag]], Wien 1879. ([https://books.google.de/books?id=kZD3WCHaLskC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Anton+Elbel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjirbr4t_nnAhVO-qQKHawIDjQQ6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=Anton%20Elbel&amp;amp;f=false Vorschau] auf &#039;&#039;Google Bücher&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elbel, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Elbel, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maschinenbauingenieur und Lokomotiv-Konstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Kaisertum Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden (Niederösterreich)|Baden]], [[Niederösterreich]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriegerdenkmal_am_Galgenberg&amp;diff=1228388</id>
		<title>Kriegerdenkmal am Galgenberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriegerdenkmal_am_Galgenberg&amp;diff=1228388"/>
		<updated>2025-02-18T11:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: /* Entstehung */ Formalkram&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kriegerdenkmal am Hildesheimer Galgenberg frontal.JPG|mini|Vorderansicht des Kriegerdenkmals]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Kriegerdenkmal am Galgenberg&#039;&#039;&#039; liegt am Südwesthang des [[Galgenberg (Hildesheim)|Galgenbergs]] in [[Hildesheim]] und wurde ursprünglich den 4.165 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Gefallenen des [[Infanterie-Regiment „von Voigts-Rhetz“ (3. Hannoversches) Nr. 79|Infanterie-Regiments „von Voigts-Rhetz“ (3. Hannoversches) Nr. 79]] gewidmet, dessen Stammregiment seit 1838 in Hildesheim stationiert gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm55&amp;quot;&amp;gt;Thimm, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgesehen von ihrem untersten Abschnitt [[allee]]artig ausgebaute &#039;&#039;Feldstraße&#039;&#039; führt auf das Denkmal zu. Der Name dieser Straße leitet sich allerdings nicht vom „Feld der Ehre“ ab, wie man naheliegenderweise vermuten könnte, sondern von dem Umstand, dass die Stadt sich zur Zeit ihrer Benennung (1877) nach Südosten ins „freie Feld“ ausbreitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton J. Knott: &#039;&#039;Straße, Wege, Plätze und Gassen in Hildesheim.&#039;&#039; Gerstenberg, Hildesheim 1984, ISBN 3-8067-8082-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen ihrem Ende in Höhe der Haydnstraße und dem Denkmal liegt am Abhang die von der &#039;&#039;Richard-Wagner-Straße&#039;&#039; zweigeteilte sog. „Acht“, die von zwei runden Rasenflächen gebildet wird, um die Wege herum zum Denkmal führen. 200&amp;amp;nbsp;m oberhalb desselben liegt hinter der &#039;&#039;Mozartstraße&#039;&#039; der [[Bismarckturm (Hildesheim)|Bismarckturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021-08-06_Kriegerdenkmal_01.JPG|mini|Ansicht der rückwärtigen Seite von der Mozartstraße]]&lt;br /&gt;
Das gut erhaltene Denkmal besteht aus [[Salzhemmendorfer Dolomit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;haeger338&amp;quot;&amp;gt;zur Beschreibung vgl. Häger, S.&amp;amp;nbsp;338&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird dominiert von der etwa 5,5&amp;amp;nbsp;m hohen [[Statue]] eines [[Soldat]]en mit Mantel und [[Stahlhelm]], der, sein [[Gewehr]] zwischen seinen Füßen abgestellt, mit hochgeschlagenem Kragen auf einem Podest vor einem [[Pilaster]] Wache steht. Der Pilaster teilt eine insgesamt 19,5&amp;amp;nbsp;m breite Wand aus regelmäßigem [[Quadermauerwerk]] aus großen Dolomitsteinen. Beiderseits des Kopfes des Soldaten ist auf einem [[Fries]] in hervorstehenden [[Majuskel]]n in [[Antiqua]]schrift folgende Inschrift angebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Ihr das Leben gabt in Schicksalszeit – gewannt dem Volk und Euch Unsterblichkeit.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darunter befinden sich auf jeder Seite jeweils vier Kranzhalter. In Fortsetzung des Frieses sind an den Seiten des Denkmals die Einsatzgebiete des Infanterie-Regiments 79 im Ersten Weltkrieg aufgeführt. Die ursprüngliche Widmung befindet sich auf der Rückseite der Mauer. Links und rechts davon erinnern im September 1956 angebrachte Gedenksteine an die Gefallenen des [[20. Panzer-Division (Wehrmacht)#Gliederung|Panzer-Grenadier-Regiments Nr. 59]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der 1920 errichtete [[Kriegerdenkmal an der Steingrube|Gedenkstein an der Steingrube]] angeblich brüchig geworden war, entschloss sich der Kameradschaftsbund der ehemaligen Angehörigen des Regiments im Jahr 1936, rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum der Stationierung 1938 für ein neues [[Kriegerdenkmal]] zu sorgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm55&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Josef Brand: [https://www.hildesheimer-geschichte.de/die-bauwerke/die-hildesheimer-denkm%C3%A4ler/ &#039;&#039;Die Hildesheimer Denkmäler: Das Kriegerdenkmal Steingrube.&#039;&#039;] Hildesheim Lexikon &#039;&#039;Hildesheimer Geschichte(n) 815–1945&#039;&#039;, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses sollte „in seiner Form und in seiner Wuchtigkeit der Heldentaten der Gefallenen würdig“ sein und diese „für die kommenenden Geschlechter wach erhalten“, so der Hildesheimer Kameradschaftsführer Brandes gegenüber der Kameradschaft im Juni jenes Jahres.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm55&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es nichtstaatlichen Organisationen verboten war, öffentlich Geld zu sammeln, konnten die Mittel nur durch Spenden der 2000 Mitglieder zusammenkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm55&amp;quot; /&amp;gt; Deswegen sei die Mittelbeschaffung „sehr schwer“, beklagte sich Brandes in einem Brief vom 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1937 an den Führer des Kameradschaftsbundes ehemaliger 79er, [[Leopold von Ledebur (General)|General a.&amp;amp;nbsp;D. Leopold von Ledebur]], und könne nur „unter der Hand“ durch Werbetätigkeit „zuverlässiger Kameraden“ erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm56&amp;quot;&amp;gt;Thimm, S.&amp;amp;nbsp;56&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rat der Stadt Hildesheim bewilligte schließlich in seiner Sitzung am 22.&amp;amp;nbsp;November 1937 einen Betrag von 20.000 [[Reichsmark|RM]], wobei Oberbürgermeister [[Ernst Ehrlicher]] von einer „Ehrenpflicht“ der Stadt gegenüber dem Regiment sprach und die „treue Verbundenheit“ mit diesem und seinen Gefallenen betonte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm58&amp;quot;&amp;gt;Thimm, S.&amp;amp;nbsp;58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gestaltung war der [[hannover]]sche [[Bildhauer]] [[August Waterbeck]] beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm56&amp;quot; /&amp;gt; Dessen ursprünglicher Entwurf sah zwei „stahlhelmbewehrte Krieger“ vor, die „in Kameradschaft“ stehend „die Front verkörpern“ sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm55&amp;quot; /&amp;gt; Diese Vorstellung konnte aber aus Kostengründen nicht vollständig verwirklicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm58&amp;quot; /&amp;gt; Als Inschrift hatte Waterbeck vorgesehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Unserer Toten gedenken, heißt euch selbst, die Lebenden beschwören, daß ihr euch bereit haltet, wie wir zum ewigen Opfer, für das große, das ewige Deutschland.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm56&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeitung [[Hildesheimer Beobachter]] hieß es dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|… daß das Denkmal in den gedachten Maßen ein monumentales Werk ist, in dem das Formempfinden unserer Zeit stark zum Ausdruck kommt.|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm58&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihung konnte wegen der Schwierigkeiten bei der Sammlung und wegen beim Bau auftretender Probleme nicht wie gewünscht im Jubiläumsjahr erfolgen, sondern fand erst am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1939 nach insgesamt dreijähriger Planungs- und Bauphase statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thimm58&amp;quot; /&amp;gt; Im Zweiten Weltkrieg blieb das Denkmal unbeschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1973 berichtete die Lokalpresse von Hakenkreuzschmierereien, am 22. April 1980 die [[Hildesheimer Allgemeine Zeitung]] davon, dass die mit roter Farbe aufgetragenen Sätze „Nazis raus aus Hildesheim“ und „Ich brauche keinen Heldentod“ Empörung bei Anwohnern und Spaziergängern ausgelöst haben. Auf einer Fotografie aus dem Jahre 1981 ist der Soldat von den mit weißer Farbe geschriebenen Worten „Nie wieder Krieg“ eingerahmt. 1986 schlug der Schreiber eines Leserbriefes an die HAZ vor, das Denkmal zugunsten eines Kinderspielplatzes abzutragen, konnte sich aber gegen drei Antwortbriefe, in denen darauf beharrt wurde, es sei „Erinnerung und Mahnung“, nicht durchsetzen. 1987 war das Denkmal eine der Stationen einer alternativen Studentenrundfahrt und wurde dabei von Studentinnen der Kulturpädagogik mehrfach mit schwarzem Tuch ver- und wieder enthüllt. Auf einer in der HAZ am 28. Februar 1996 unter „Zu guter Letzt“ erschienenen Fotografie trägt der Soldat einen zweiten Helm in Gestalt eines Toilettenbeckens.&amp;lt;ref&amp;gt;Für den ganzen Absatz: Häger, S. 349&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hartmut Häger: &#039;&#039;Kriegstotengedenken in Hildesheim. Geschichte, Funktionen und Formen. Mit einem Katalog der Denkmäler für Kriegstote des 19. und 20. Jahrhunderts.&#039;&#039; = &#039;&#039;Quellen und Dokumentationen zur Stadtgeschichte Hildesheims,&#039;&#039; Band 17, Gerstenberg, Hildesheim 2006, ISBN 3-8067-8509-0&lt;br /&gt;
* Barbara Thimm: &#039;&#039;Am Galgenberg, ein Kriegerdenkmal.&#039;&#039; in: [[Herbert Reyer]] (Herausgeber): &#039;&#039;Spuren des Nationalsozialismus in Hildesheim.&#039;&#039; = &#039;&#039;Quellen und Dokumentationen zur Stadtgeschichte Hildesheims,&#039;&#039; Band 9, Gerstenberg, Hildesheim 1999, ISBN 3-8067-8503-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/08/40.8/N |EW=9/58/12.4/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soldatendarstellung (Bildende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegerdenkmal in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1937)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (Hildesheim)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_Millauer&amp;diff=440160</id>
		<title>Philipp Millauer</title>
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		<updated>2025-01-29T15:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Philipp Millauer&#039;&#039;&#039; (* [[2. Februar]] [[1710]]; † [[4. September]] [[1753]]) war ein deutscher [[Baumeister]] des [[Rokoko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:4579a - Holy Cross Church Berbling.jpg|mini|Heilig-Kreuz-Kirche in Berbling]]&lt;br /&gt;
Millauer wurde als Sohn des Kirchenbaumeisters [[Abraham Millauer]] geboren. Er folgte dem Beruf seines Vaters und schuf im Umland der oberbayerischen Stadt [[Rosenheim]] mehrere Kirchenbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1748 zeichnete er für den [[barock]]en Umbau der [[Taxakapelle (Au bei Bad Aibling)|Taxakapelle]] in [[Au bei Bad Aibling]] verantwortlich. Von 1751 bis 1756 entstand in [[Berbling]] die [[Heilig Kreuz (Berbling)|Heilig-Kreuz-Kirche]]. 1752/1753 schuf er die [[Wallfahrtskirche Mariahilf und St. Johann Nepomuk (Schwarzlack)|Wallfahrtskirche Mariahilf und St. Johann Nepomuk]] in [[Brannenburg#Gemeindegliederung|Brannenburg-Schwarzlack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1751 baute er die im Kern romanische [[Schloss Neubeuern|Schlosskapelle St. Augustin in Neubeuern]] nach Plänen von [[Johann Baptist Gunetzrhainer]] barock aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128675195|VIAF=28129743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Millauer, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1710]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Millauer, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Baumeister des Rokoko&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1710&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1753&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Theodor_Fischer&amp;diff=880617</id>
		<title>Friedrich Theodor Fischer</title>
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		<updated>2024-12-17T12:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: /* Bauten und Entwürfe (Auswahl) */ bitte entweder Fließtext oder Liste (fallweise mit Anmerkungen in ganzen Sätzen) / bitte abgebildete Objekte auch in Werkliste einfügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom Architekten und Baubeamten. Zum Schriftsteller und Politiker siehe [[Friedrich Theodor Vischer]].}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friedrich Theodor Fischer&#039;&#039;&#039; (* [[8. September]] [[1803]] in [[Karlsruhe]]; † [[14. November]] [[1867]] ebenda) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Grossherzogtum Baden|badischer]] [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fischer bekam seine fachliche Ausbildung an der staatlich geförderten privaten Bauschule in Karlsruhe, welche seit 1800 von [[Friedrich Weinbrenner]] geleitet wurde, in dem Atelier von Huot und an der Architekturschule von [[Franz Christian Gau]] in Paris. Nach seiner 1826 mit Auszeichnung bestandenen badischen Staatsprüfung unternahm er größere Studienreisen durch Deutschland, Frankreich und Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus Italien wurde Fischer 1833 zum [[Verweser|Dienstverweser]] der Bau-Inspektion Heidelberg, 1835 zum Bauinspektor und 1844  zum Baurat in Karlsruhe ernannt und 1855 zum Oberbaurat befördert. 1854 wurde ihm als Nachfolger von [[Heinrich Hübsch]] die Leitung der Karlsruher Bauschule übertragen. Diese Bauschule, die seit 1800 als private Institution von Weinbrenner geleitet worden war, war seit 1825 Bestandteil der neu gegründeten [[Karlsruher Institut für Technologie|Polytechnischen Schule Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Nachfolger von [[Heinrich Hübsch]] wurde Fischer 1864 als Baudirektor an die Spitze der badischen Hochbauverwaltung berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekrolog&amp;quot;&amp;gt;D.: &#039;&#039;Nekrolog&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Wochenblatt&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
1826, nach Weinbrenners Tod, war Fischer der ausführende Architekt bei der [[Staatliche Münze Karlsruhe|Staatlichen Münze]] in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
* 1831–1833: Zollhaus in [[Kadelburg (Küssaberg)|Kadelburg]] (im [[Rundbogenstil]])&lt;br /&gt;
* 1838–1839: Wiederaufbau der durch Blitzschlag und Brand zerstörten katholischen Kirche St. Bartholomäus in [[Görwihl]]&lt;br /&gt;
* 1842–1843: Amtshaus in Baden-Baden&lt;br /&gt;
* 1843–1847: [[Restaurierung]] des [[Neues Schloss (Baden-Baden)|Neuen Schlosses]] in [[Baden-Baden]]&amp;lt;br /&amp;gt;Fischer schuf neue Gebäudeteile und Räume im Renaissancestil und erreichte damit große Beachtung seines Talents für das Dekorative.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekrolog&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1855–1857: Wiederherstellung und klassizistische Neugestaltung der durch Blitzschlag und Brand zerstörten [[Kloster Schuttern|Klosterkirche]] [[Mariä Himmelfahrt (Schuttern)|Mariä Himmelfahrt]] in Schuttern&lt;br /&gt;
* 1858–1859: Altes Maschinenbaugebäude des [[Karlsruher Institut für Technologie#Geschichte|Polytechnikums Karlsruhe]]&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Göricke: &#039;&#039;Bauten in Karlsruhe. Ein Architekturführer.&#039;&#039; 2. Auflage, G. Braun, Karlsruhe 1980, ISBN 3-7650-9017-4, Nr. 406 und Verzeichnis der Architekten im Anhang.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1861: Evangelische Kirche in [[Waldangelloch]]&lt;br /&gt;
* 1861–1864: Erweiterungsbau des Polytechnikums Karlsruhe (heutiges Hauptgebäude des KIT; mit Hauptportal im Rundbogenstil)&lt;br /&gt;
* 1865: Rathaus in [[Tauberbischofsheim]] (im neugotischen Stil)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekrolog&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1864: Entbindungsanstalt in Freiburg (im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alt-freiburg.de/gynaekologie01.htm Gynäkologie / Entbindungsanstalt ]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1865–1867: Anatomisches Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten|Freiburg im Breisgau: die Stadt und ihre Bauten.]] Poppen, Freiburg i. Br. 1898, S. 506 u. Bild S. 504 (&#039;&#039;Die Fertigstellung erfolgte am 11. November 1867)&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Das Gebäude wurde im Ersten Weltkrieg zerstört, der Wiederaufbau 1944 im Zweiten Weltkrieg bombardiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://portal.uni-freiburg.de/anatomie1/geschichte The History of the Institute of Anatomy] und [http://www.alt-freiburg.de/anatomie1.htm Anatomisches Institut in der Albertstraße]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fischers weiteres Schaffen umfasst rund 30 evangelische und katholische Kirchen für Landgemeinden und kleinere Städte in Baden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Baden-Baden-Alte Polizeidirektion-02-2006-gje.jpg|Amtshaus in Baden-Baden&lt;br /&gt;
 Waldangel-evkirche-web.jpg|Kirche in Waldangelloch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1847 [[Orden vom Zähringer Löwen]]&lt;br /&gt;
* 1855 Ehrenmitglied des Karlsruher Architektenvereins&lt;br /&gt;
* 1860 Ehrenmitglied des Schweizerischen Architektenvereins&lt;br /&gt;
* 1865 Ehrenmitglied und korrespondierendes Mitglied des [[Royal Institute of British Architects]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Jahreszahlen stammen aus: Falko Lehmann: &#039;&#039;Friedrich Theodor Fischer (1803-1867). Architekt im Grossherzogtum Baden.&#039;&#039; Geiger, Horb am Neckar 1988, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D.: &#039;&#039;Nekrolog&#039;&#039;. In: Mitglieder des Architektenvereins zu Berlin (Hg.): &#039;&#039;Wochenblatt&#039;&#039;, Jg. 1 (1867), Nr. 49 (6. Dezember 1867), S. 475 ({{Digitalisat|GB=VZPmAAAAMAAJ|SZ=PA475}}).&lt;br /&gt;
* Falko Lehmann: &#039;&#039;Friedrich Theodor Fischer (1803-1867). Architekt im Grossherzogtum Baden.&#039;&#039; Geiger, Horb am Neckar 1988, ISBN 3-89264-179-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118842390|LCCN=nr/90/12743|VIAF=95820295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fischer, Friedrich Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fischer, Friedrich Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und badischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1867&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<title>Johann Dinnendahl</title>
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		<updated>2024-12-12T11:26:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: allgemeine Wikipedia-Konventionen, +Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johann Dinnendahl&#039;&#039;&#039; (* [[6. Juni]] [[1780]] in [[Horst (Essen)|Horst]] (heute Stadtteil von [[Essen]]); † [[28. Oktober]] [[1849]] in [[Minden]]) war ein deutscher [[Konstrukteur]], [[Erfinder]] und [[Unternehmer]] in der Zeit der frühen [[Industrielle Revolution in Deutschland|industriellen Revolution]]. Er gründete 1820 in [[Mülheim an der Ruhr]] eine [[Eisenwerk|Eisenschmelze]], aus der später der erste mit [[Koks]] betriebene [[Hochofen]] im [[Ruhrgebiet]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Johann Dinnendahl war der Sohn eines Mühlenpächters und besuchte die Dorfschule. Von 1800 bis zum Herbst 1811 arbeitete Johann bei seinem Bruder [[Franz Dinnendahl]] in dessen Werkstatt in Essen. Danach machte sich der &#039;&#039;Mechanikus&#039;&#039; Johann Dinnendahl [[Selbständigkeit (beruflich)|selbständig]] und errichtete eine mechanische Werkstatt in [[Mülheim an der Ruhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Werkstatt wurden [[Dampfmaschine]]n mit einer Leistung von bis zu 40 [[Pferdestärke]]n hergestellt, deren Qualität weit über die Grenzen Mülheims hinaus geschätzt wurden. Um 1815 war er an der [[Zeche Wiesche]] und der [[Zeche Rosenblumendelle]] beteiligt und übte dort wohl auch leitende Funktionen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1819/1820 gründete er gemeinsam mit seinem Bruder Franz eine neue Eisenschmelze. Seine Pläne sahen daneben die Errichtung eines Kokshochofens nach englischem Vorbild vor, doch dazu fehlte ihm zunächst das nötige Kapital. Gemeinsam mit dem Ruhrorter Kaufmann &#039;&#039;Friedrich Wilhelm Liebrecht&#039;&#039; als finanzkräftigem Partner beantragte er 1832 die [[Konzession]] für zwei Hochöfen mit Koksbetrieb. Einer davon sollte neben der Eisenschmelze in Mülheim errichtet werden und wurde in Anlehnung an Liebrechts Vornamen [[Friedrich Wilhelms-Hütte]] genannt. Dinnendahl schied jedoch noch vor Beginn des Hochofenbaus aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinnendahl gründete in Minden die &#039;&#039;Eisengießerei zur Grille&#039;&#039;. Er lebte noch, als 1848 mit dem ersten [[Abstich (Metallurgie)|Abstich]] in der Hütte in Mülheim erstmals im Ruhrgebiet die Roheisenherstellung in einem Kokshochofen erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|732|733|Dinnendahl, Johann|Karl Mews|118679597}}&lt;br /&gt;
* Hedwig Behrens: &#039;&#039;Mechanikus Johann Dinnendahl (1780–1849). Erbauer von Dampfmaschinen, Gründer der Friedrich Wilhelms-Hütte zu Mülheim an der Ruhr. Leben und Wirken aus zeitgenössischen Quellen.&#039;&#039; Schmidt, Neustadt an der Aisch 1974.&lt;br /&gt;
* Ulrike Laufer: &#039;&#039;Sie brachten die Dampfmaschine an die Ruhr. Die Brüder Franz (1775–1826) und Johann Dinnendahl (1790–1849).&#039;&#039; In: [[Horst A. Wessel]] (Hrsg.): &#039;&#039;Mülheimer Unternehmer. Pioniere der Wirtschaft. Unternehmergeschichte in der Stadt am Fluss seit dem Ende des 18. Jahrhunderts.&#039;&#039; Klartext Verlag, Essen 2006, ISBN 3-89861-645-2.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Rasch]]: &#039;&#039;Johann Dinnendahl und die Gründung der Friedrich-Wilhelmshütte vor 200 Jahren.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Stahl und Eisen]]&#039;&#039;, 131. Jahrgang 2011, Heft 12, Seiten 89–94 / 132. Jahrgang 2012, Heft 1, Seiten 72–75. (zweiteiliger Aufsatz)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erwin Dickhoff|Hrsg=Stadt Essen / Historischer Verein für Stadt und Stift Essen |Titel=Essener Köpfe |Verlag=Klartext-Verlag |Ort=Essen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8375-1231-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.fwh.de/ Homepage der Friedrich Wilhelms-Hütte in Mülheim an der Ruhr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118679597|LCCN=no2016073683|VIAF=59878257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dinnendahl, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1780]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dinnendahl, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konstrukteur und Unternehmer zur Zeit der frühen industriellen Revolution&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1780&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1849&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Minden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<title>Rudolf Lenhartz</title>
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		<updated>2024-12-11T12:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: allgemeine Wikipedia-Konventionen, +Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rudolf Lenhartz&#039;&#039;&#039; (* [[10. Februar]] [[1925]] in [[Bünde]], Ostwestfalen; † [[11. August]] [[1987]] in [[Bad Wiessee]]) war ein deutscher [[Bergingenieur]] und [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] im [[Bergbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lenhartz verbrachte seine Jugend bis zum [[Abitur]] in Bünde. Danach studierte er von 1947 bis 1948 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] Naturwissenschaften und von 1949 bis 1952 [[Bergbau]] an der [[RWTH Aachen]]; er erwarb den [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] eines [[Diplom-Ingenieur]]s. Er wurde Mitglied des [[Corps Guestphalia Bonn]] und des [[Corps Silesia Breslau|Corps Silesia]], das damals in Köln und Aachen ansässig war. Als Berg[[referendar]] war er im [[Vorbereitungsdienst]] von 1953 bis 1956 am [[Oberbergamt Dortmund]] tätig. Nach dem [[Staatsexamen]] erhielt er als [[Bergassessor]] a. D. bis 1963 eine Anstellung in der [[Zeche Nordstern]] und war danach bis 1965 Werksleiter der [[Zeche Graf Moltke]]. Nach einer ersten Vorstandstätigkeit bei der Zeche Graf Moltke wurde Lenhartz im Jahr 1970 Generalbevollmächtigter der [[RAG Aktiengesellschaft|Ruhrkohle AG]]. Von 1976 bis zu seinem überraschenden Tod nach einer Herzoperation war er Vorsitzender des Vorstands der [[Saarbergwerke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]]würde (als &#039;&#039;Dr.-Ing. E. h.&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse (9. Mai 1985)&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Bundespräsidialamts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Munzinger-Archiv|Internationales Biographisches Archiv]]&#039;&#039;, Ausgabe 40/1987 vom 21. September 1987.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schucht]]: &#039;&#039;Nachruf für Rudolf Lenhartz.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Corpszeitung der Silesia Breslau zu Köln und Aachen&#039;&#039;, 67. Jahrgang 1987, Heft 174, S. 32 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=170158179|VIAF=194787269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lenhartz, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lenhartz, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergingenieur und Manager im Bergbau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bünde]], Ostwestfalen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Wiessee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_von_Velsen&amp;diff=2119331</id>
		<title>Max von Velsen</title>
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		<updated>2024-12-11T11:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: allgemeine Wikipedia-Konventionen, +Wikilinks, Katfix, Weblinkfix, +Literatur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Max Hugo von Velsen&#039;&#039;&#039; (* [[31. Januar]] [[1854]] in [[Rheydt]]; † [[2. November]] [[1935]] in [[Bocholt]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] in der [[Textilindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war &#039;&#039;Carl Theodor von Velsen&#039;&#039; (1821–1881), 1857–1877 Bürgermeister der niederrheinischen Stadt [[Rheydt]]. Er heiratete am 20. September 1883 in Bocholt &#039;&#039;Maria Josephe geb. Urbach&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach seinem [[Militärdienst]] als [[Einjährig-Freiwilliger]] kam er in jungen Jahren nach Bocholt und arbeitete hier ab 1879 als Direktor der Spinnerei Ludwig Schwartz. Zehn Jahre später gründete er im Westen der Stadt seine eigene [[Baumwolle|Baumwoll]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;spinnerei &#039;&#039;von Velsen &amp;amp; Cie.&#039;&#039; mit (1910) rund 25.000 Spindeln und etwa 260 Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem Beruf engagierte sich Max von Velsen ehrenamtlich auf politischem und industriellem Gebiet sowie unablässig und wegweisend im Bereich der öffentlichen Wohlfahrt. Er hatte 1891 maßgeblichen Anteil an der Gründung und weiteren Entwicklung der Bocholter &#039;&#039;Freiwilligen Sanitätskolonne&#039;&#039;, einem Vorläufer der [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK-Ortsgruppe]], deren Vorsitzender er von 1903 bis 1927 war. 1907 wurde Max von Velsen erster Branddirektor der neu gegründeten Bocholter [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]], eine Stellung, die er bis 1926 innehatte. Von 1892 bis 1919 gehörte er der [[Stadtverordnetenversammlung]] der Stadt Bocholt an. Die Funktion eines Stadtrats war von 1917 bis 1920 sein letztes politisches Amt für seine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1901 [[Kreistagsabgeordneter]], Mitglied des Bezirkseisenbahnrats für Hannover und Münster, der [[Handelskammer Wesel]], des Ergänzungssteuer-Schätzungsausschusses und der Steuergesellschaft der [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]]klasse I, ferner seit 1902 Vorsitzender des Kreis-Kriegerverbands, Vorsitzender der Ortsgruppe Bocholt des [[Deutscher Flottenverein|Deutschen Flottenvereins]], Vorstandsmitglied des Vereins vom Roten Kreuz, Delegierter der Rheinisch-Westfälischen Textil-[[Berufsgenossenschaft]] sowie 1898 Mitbegründer und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Bocholter Bauvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 verlieh ihm der preußische König den [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] IV. Klasse und 1910 den [[Ehrentitel]] &#039;&#039;[[Kommerzienrat]]&#039;&#039;. Aus Anlass der 700-Jahr-Feier der Stadt Bocholt verlieh die Stadtverordnetenversammlung Max von Velsen schließlich am 17. Juni 1922 die [[Ehrenbürger]]würde der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Teuteberg]] (Hrsg.): &#039;&#039;Die westmünsterländische Textilindustrie und ihre Unternehmer.&#039;&#039; (= &#039;&#039;[[Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien]]&#039;&#039;, Band 16.) Aschendorff, Münster 1996, ISBN 3-402-06752-8, [[passim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.presse-service.de/data.aspx/static/777469.html &#039;&#039;Ehrenbürger Max Hugo von Velsen&#039;&#039;], Pressemeldung der Stadt Bocholt vom 28. Oktober 2010, abgerufen am 11. Dezember 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1175463981|VIAF=7447154801918156310005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Velsen, Max Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Bocholt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie von Velsen|Max]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Velsen, Max von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Velsen, Max Hugo von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer in der Textilindustrie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheydt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bocholt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Milde&amp;diff=2228197</id>
		<title>Albert Milde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Albert_Milde&amp;diff=2228197"/>
		<updated>2024-11-07T20:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Albert Milde.jpg|mini|Albert Milde]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Milde Briefkopf.jpg|mini|Briefkopf des Unternehmens Albert Milde, &#039;&#039;Kaiserl. Koenigl. Hof-Kunst-Bauschlosserei und Eisenconstructions-Werkstätte&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Albert Milde&#039;&#039;&#039; (* [[7. Februar]] [[1839]] in [[Wsetin]] in Mähren; † [[8. November]] [[1904]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Kunst[[Schlosserei|schlosser]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Berufslaufbahn fing 1860 als Schlosser[[geselle]] an. 1863 machte er sich mit einer kleinen [[Schlosserei]] selbständig, die sich in dem mittlerweile verschwundenen Haus zum „Roten Apfel“ im unteren Teil der Wiener Postgasse befand. Sein eigentliches Fach war die Kunstschlosserei. Bei der Entwicklung des Wiener [[Kunstgewerbe]]s Ende der 1860er Jahre verstand es Milde, seine Leistungsfähigkeit zur Geltung zu bringen und für seine Arbeiten starken Absatz zu finden. Er war einer der ersten Wiener Kunstindustriellen, die den vom Österreichischen Museum gegebenen Anregungen folgten und Arbeiten nach künstlerischen Entwürfen ausführten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NFP&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|nfp|09|11|1904|7|Nachruf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Unteren Viaduktgasse in Wien erbaute er sich ein eigenes Haus und eine große Werkstätte für seinen Geschäftsbetrieb, beschäftigte sowohl Künstler wie Techniker und führte die konstruktiven und dekorativen Arbeiten in [[Schmiedeeisen]] für mehrere Monumentalbauten aus, die zu Anfang der 1870er Jahre entstanden. Auf der Wiener [[Weltausstellung 1873]] stand er bereits in den ersten Reihen der Wiener Kunstindustriellen. Sein Unternehmen erweiterte er und führte große Eisenbaukonstruktionen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NFP&amp;quot; /&amp;gt; 1874 wurde er Ritter des päpstlichen [[Silvesterorden]]s, 1879 wurde er durch den Kaiser zum Ritter des [[Franz-Joseph-Orden]]s ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Neues Wiener Tagblatt&#039;&#039; vom 9. November 1904, S. 1 (Nachruf).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund seiner Verdienste wurde er vom Kaiser zum [[k.u.k. Hoflieferant|k.u.k. Hof-Schlosser]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in den 1880er Jahren trat in dem ausgedehnten Geschäftsbetrieb ein Rückgang ein und Milde geriet in finanzielle Schwierigkeiten. Dies lag trotz seiner großen technischen Befähigung wohl an mangelndem kaufmännischen Sinn. Er musste das Unternehmen der [[Kommanditgesellschaft]] &#039;&#039;Albert Milde &amp;amp; Co.&#039;&#039; überlassen, für die er aber noch mehrere Jahre als Mitarbeiter tätig war. Später versuchte er es, sich noch einmal selbständig zu machen, hatte aber damit keine Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NFP&amp;quot; /&amp;gt; Das Unternehmen &#039;&#039;Albert Milde &amp;amp; Co.&#039;&#039; fusionierte 1904 mit dem Büro &#039;&#039;Josef &amp;amp; Ludwig Biró&#039;&#039;, aus dem &#039;&#039;[[Waagner-Biro]]&#039;&#039; entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Arbeit sowie durch die Ehrenhaftigkeit, womit er bis zu Ende allen seinen Verpflichtungen nachgekommen war, hatte sich Milde in den Kreisen der Wiener Industriellen allgemeine Achtung erworben, und der Gewerbeverein leitete eine Aktion zu seiner Unterstützung. In stiller Zurückgezogenheit und körperlich schwer leidend, starb er relativ verarmt im Alter von 64 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NFP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.albertmilde.com/ Website über Albert Milde, mit Bildmaterial und Texten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Milde, Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschmied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Silvesterordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Milde, Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kunstschlosser und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wsetin]], Mähren&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Bechem&amp;diff=2438164</id>
		<title>August Bechem</title>
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		<updated>2024-10-25T10:22:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikipedia-Putzarbeiten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Duisburger Maschinenbau-AG vormals Bechem &amp;amp; Keetman 1872.jpg|mini|Aktie über 500 Taler der Duisburger Maschinenbau-AG vormals Bechem &amp;amp; Keetman vom 14. November 1872; mit eigenhändiger Unterschrift von Vorstand August Bechem]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;August Bechem&#039;&#039;&#039; (* [[13. Mai]] [[1838]] in [[Emmerich am Rhein|Emmerich]]; † [[13. Oktober]] [[1873]] in [[Duisburg]]; vollständiger Name: &#039;&#039;August Johann Friedrich Bechem&#039;&#039;) war ein deutscher [[Ingenieur]] und [[Unternehmer]] der [[Maschinenbau]]industrie.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Matschoss/matschoss77-81.pdf Matschoss Seite 77- 81] (PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Matschoss/matschoss82-86.pdf Matschoss Seite 82- 86] (PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Weinhändler Johann Friedrich August Bechem (1810–1850) und dessen Ehefrau Louisa Juliana Bechem, eine Tochter des Elberfelder Baumeisters Wilhelm Hüls († 1838).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner technischen Ausbildung an der [[Gewerbeschule]] Hagen begann er als Ingenieur bei der [[Isselburger Hütte]]. Er bewährte sich bei der Montage von Baggermaschinen, womit das Ausbaggern des [[Dollart]] wieder aufgenommen werden konnte. Danach erhielt er eine leitende Stellung und lernte [[Theodor Keetman]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erweiterung seiner Kenntnisse wechselte er zum Unternehmen &#039;&#039;Funcke &amp;amp; Elbers&#039;&#039; in Hagen und lernte den Bau von [[Puddelverfahren|Puddelanlagen]] und [[Walzwerk]]en. Bald übernahm er die technische Leitung des Unternehmens und konnte den befreundeten Keetmann als Buchhalter gewinnen. Auf einer Reise durch England studierte er die dortige [[Kleineisenindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Freunde wollten ein eigenes Unternehmen gründen. Wie Bechem in einem Brief vom 26. März 1861 ausführt, wollten sie mit Kapital aus dem Verwandten- und Freundeskreis Eisenwaren herstellen, die in großen Mengen gebraucht wurden, und entschlossen sich zur Fabrikation von Ketten und Hufeisen. Im Februar 1862 setzten sie einen zehnjährigen Vertrag für eine Fabrik in Duisburg auf. Wenige Monate später erfuhren sie, dass die stillgelegte Maschinenfabrik des kurz zuvor verstorbenen Ewald Hülsmann für 18.000 [[Taler]] zu kaufen sei, und am 15. Oktober 1862 schlossen sie den Kaufvertrag ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[Firma]] &#039;&#039;Bechem &amp;amp; Keetman&#039;&#039;, mit Bechem als technischen Leiter, stellte die Fabrik vornehmlich Walzen, hydraulische Winden und [[Puffer (Bahn)|Pufferhülsen]] her; außerdem betrieb sie eine [[Gelbgießer]]ei. 1872 wandelten sie das Unternehmen in die &#039;&#039;Duisburger Maschinen-[[Aktiengesellschaft|AG]] vormals Bechem &amp;amp; Keetmann&#039;&#039; um, aus der später die [[Demag]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Bechem war Mitglied im [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereins |Sammelwerk=Zeitschrift des Vereines Deutscher Ingenieure |Band=17 |Nummer=11 |Datum=1873-11 |Seiten=692}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Matschoß]]: &#039;&#039;Ein Jahrhundert deutscher Maschinenbau. Von der mechanischen Werkstätte bis zur deutschen Maschinenfabrik 1819–1919.&#039;&#039; Julius Springer, Berlin 1919. ([http://www.digitalis.uni-koeln.de/Matschoss/matschoss_index.html Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|687|688|Bechem, August Johann Friedrich|Friedrich-Christian Stahl|137704127}}&lt;br /&gt;
* Hans Braun: &#039;&#039;Historische Aktien Europa. Spiegelbilder der Wirtschaft, Band 1.&#039;&#039; Verlag Hermann Schmidt, Mainz 1996, ISBN 3-87439-396-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137704127|VIAF=81853174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bechem, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bechem, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bechem, August Johann Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Maschinenbau-Unternehmer &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Emmerich am Rhein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1873&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<title>Eduard Schaubert</title>
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		<updated>2024-10-08T10:54:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: assoziativen Verweis in den Artikeltext integriert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Schaubert.JPG|mini|Eduard Schaubert, Gemälde von Christian Hansen oder Carl Rahl, um 1834]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gustav Eduard Schaubert&#039;&#039;&#039; (* [[27. Juli]] [[1804]] in [[Breslau]]; † [[30. März]] [[1860]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Maria Barth, Max Kehrig-Korn: &#039;&#039;Die Philhellenenzeit&#039;&#039;. Hueber, München 1960, S. 20, Anm. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein preußischer [[Architekt]], der wesentlichen Anteil an der Neugestaltung der [[Griechenland|griechischen]] Hauptstadt [[Athen]] nach der [[Griechische Revolution|Griechischen Revolution]] hatte und damit wichtige Impulse für die [[moderne griechische Architektur]] gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schaubert studierte in Breslau und an der [[Berliner Bauakademie]], wo er Schüler von [[Karl Friedrich Schinkel]] war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtplanung von Athen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Μουσείο Ιστορίας Πανεπιστημίου Αθηνών.jpg|thumb|Das Gebäude des Architekturbüros von Kleanthis &amp;amp; Schaubert, heute Museum der Universität Athen]]&lt;br /&gt;
Mit seinem Studienfreund [[Stamatios Kleanthis]] gehörte er zu den Pionieren der städtischen Entwicklung des 19. Jahrhunderts in Griechenland; nach ihrer Ausbildung in Berlin unter Karl Friedrich Schinkel begannen die beiden Architekten unter [[Ioannis Kapodistrias]] ihre berufliche Laufbahn in Athen. 1831 erstellten sie eine topografische Karte Athens mit den antiken Ruinen, den byzantinischen Kirchen und den Gebäuden der alten Stadt. Diese sehr detaillierte Karte diente als Grundlage für den Aufbau einer modernen Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundorientierung der neuen Stadtanlage, die unter Schutz der Altstadt nördlich der antiken Stadt angelegt wurde, zeigt eine regelmäßige Erweiterung nördlich der [[Akropolis (Athen)|Akropolis]] und der Altstadt in Form eines Dreiecks mit Plätzen an dessen Ecken. So entstand ein klassizistisches Stadtbild mit strahlenförmigen Hauptblicken und Durchblicken zur Akropolis und zur Kapnikarea-Kirche. Der Grundriss berücksichtigt antike Ausgrabungen wie die Akropolis und verbindet Ideen des [[Absolutismus]] wie etwa die Ausrichtung auf das zu bauende königliche Schloss (wie in [[Karlsruhe]]) mit denen des [[Philhellenismus]] (Einbeziehung archäologischer Stätten und Überformung der mittelalterlichen Stadt). Obwohl dieser Plan Änderungen unterworfen wurde, namentlich durch [[Leo von Klenze]] (1784–1864), den Architekten König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs]] von Bayern, wurde der Entwurf ausgeführt und diente später als Modell vor allem für die Städte [[Piräus]] und [[Eretria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtplanung von Piräus und Eretria ===&lt;br /&gt;
Nachdem er zusammen mit Kleanthes die Planung für [[Piräus]] erstellt hatte, entwarf Schaubert allein die Pläne für [[Eretria]]. Er konzipierte eine planmäßig angelegte Stadt für 10.000 Einwohner. Sein Plan war durch eine Öffnung zur Bucht charakterisiert, die als Hafen diente, sowie durch die Einbeziehung der wichtigsten archäologischen Stätten. Wie in Athen plante er verschiedene Blickpunkte entlang der Nord-Süd-Achse zwischen Rathaus, Markt (&#039;&#039;agora&#039;&#039;), Kirche und der Akropolis, aber auch zwischen der Marineschule und Bibliothek, die auf der Achse des antiken Theaters angeordnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Tätigkeiten ===&lt;br /&gt;
1836 war Schaubert mit [[Hans Christian Hansen]] unter der Leitung des Archäologen [[Ludwig Ross]] an der Wiederherstellung des [[Niketempel]]s auf der Akropolis beteiligt. Der Niketempel wurde in Deutschland für die kunstgeschichtliche Forschung bekannt, als Ross, Schaubert und Hansen 1839 in Berlin gemeinsam ein Buch über die Ausgrabungen und die Wiedererrichtung des Bauwerkes veröffentlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845/1846 führte Schaubert im Auftrage von Ludwig Ross die Ausgrabung des sogenannten „Grabes des Koroibos“ durch. Antike Quellen überliefern [[Koroibos von Elis]] als erste Sieger im olympischen Stadionlauf. Sein wohl fiktive Sieg im Jahr 776 v. Chr. begründet die antiken Olympiadenzählung und ist das früheste antik überlieferte historische Datum der europäischen Geschichte. Finanziert wurden die Grabungsarbeiten am sog. Koroibos-Grab von dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., damit ist Schauberts Ausgrabung ein Vorläufer der deutschen Olympiagrabungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Architekturbüro richteten sich Schaubert und Kleanthis im Athener Stadtbezirk [[Plaka (Athen)|Plaka]] in der Tholos-Straße ein; das Gebäude beherbergt heute das Museum der Universität Athen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Ludwig Ross]] und [[Hans Christian Hansen|Christian Hansen]]: &#039;&#039;Die Akropolis von Athen nach den neuesten Ausgrabungen. Abt. I: Der Tempel der Nike Apteros.&#039;&#039; Berlin 1839 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ross1839 Digitalisat] der [[UB Heidelberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Papageorgiou-Venetas: &#039;&#039;Eduard Schaubert. Der städtebauliche Nachlass zur Planung der Städte Athen und Piräus&#039;&#039; (= &#039;&#039;Peleus&#039;&#039;, Band 11.) Bibliopolis, Mannheim 2001, ISBN 3-933925-21-5.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Lehmann]]: &#039;&#039;Olympia, das Grab des Koroibos und die Altertumswissenschaften in Halle.&#039;&#039; In: Institut für Sportgeschichte der Deutschen Sporthochschule Köln, Carl und Liselott Diem-Archiv (Hrsg.): &#039;&#039;Olympisch bewegt. Festschrift zum 60. Geburtstag von Manfred Lämmer.&#039;&#039; Köln 2003, ISBN 3-88338-006-7, S. 163–175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=79&amp;amp;Daten=128444 Pläne Schauberts von 1827 im Architekturmuseum der TU Berlin: Wirtshaus am Seeufer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121728285|LCCN=no/00/51530|VIAF=32860178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaubert, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philhellenismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaubert, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juli 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1860&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Aschaffenburg&amp;diff=920226</id>
		<title>Gustav Aschaffenburg</title>
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		<updated>2024-08-06T12:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: +Wikilinks / Wikipedia-Formalkram &amp;amp; bibliografische Angaben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gustav Aschaffenburg.jpg|mini|hochkant|Gustav Aschaffenburg (um 1910)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gustav Aschaffenburg&#039;&#039;&#039; (* [[23. Mai]] [[1866]] in [[Zweibrücken]]; † [[2. September]] [[1944]] in [[Baltimore]]) war ein deutscher Psychiater. Er gilt als einer der Pioniere der [[Forensik|Forensischen]] [[Psychiatrie]] und [[Kriminologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn von Gustav Aschaffenburg und studierte an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]], der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und schließlich an der [[Kaiser-Wilhelm-Universität Straßburg]], wo er 1890 zum &#039;&#039;Dr. med.&#039;&#039; [[promoviert]] wurde. Ab 1891 arbeitete er als [[wissenschaftlicher Assistent]] von [[Emil Kraepelin]] an der neu gegründeten [[Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg|Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg]]. In [[Heidelberg]] wurde er Mitglied der [[Freimaurerloge]] &#039;&#039;Zur Wahrheit und Treue&#039;&#039;. Nach seiner [[Habilitation]] 1895 folgte er 1901 einem [[Berufung (Amt)|Ruf]] an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] und wechselte 1904&amp;lt;!--??--&amp;gt; an die neu gegründete [[Akademie für praktische Medizin]] in [[Köln]], die 1919 Teil der [[Universität zu Köln]] wurde. Dort habilitierte sich bei ihm 1919 sein Oberarzt, der spätere Psychiater [[Kurt Schneider]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Roelcke]]: &#039;&#039;Schneider, Kurt.&#039;&#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &#039;&#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&#039;&#039; de Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1304.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1906 war er leitender Arzt der [[Irrenanstalt Lindenburg]], des heutigen [[Universitätsklinikum Köln|Universitätsklinikums Köln]]. Von 1928 an leitete er deren [[Kriminalwissenschaften|kriminalwissenschaftliches]] Institut. Aschaffenburg war unter anderem [[Herausgeber]] der &#039;&#039;[[Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform|Monatsschrift für Kriminalpsychologie und Strafrechtsreform]]&#039;&#039;. Gestützt auf das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] wurde er 1934 als Jude (obwohl 1899 evangelisch getauft) aus dem Staatsdienst entlassen. Als sein Nachfolger wurde [[Max de Crinis]] aus [[Graz]] berufen, ein Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und strammer [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemit]]. Auch seine Herausgebertätigkeit musste Aschaffenburg 1935 aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch seine ärztliche Tätigkeit eingeschränkt wurde, [[Auswanderung|emigrierte]] Aschaffenburg 1938 über die Schweiz in die USA und lehrte dort als Professor für Psychiatrie an der [[Johns Hopkins University]] in [[Baltimore]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustav Aschaffenburgs Hauptwerk, &#039;&#039;Das Verbrechen und seine Bekämpfung&#039;&#039; (1903, 3. Auflage 1923), war bis in die 1930er Jahre das maßgebliche deutschsprachige kriminologische Lehrbuch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Wetzell]]: &#039;&#039;Inventing the Criminal. A History of German Criminology 1880–1945.&#039;&#039; Chapel Hill / London 2000, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aschaffenburg hatte vier Kinder, sein Sohn Georg (1901–1971) wurde als [[George Amberg]] Professor für [[Filmwissenschaft]]en in New York.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma=Amberg, George |Auflage=2 |Band=1 |TB= |SeiteVon=141 |SeiteBis= |Kommentar= |Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über die Stimmungsschwankungen der Epileptiker.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Sammlung zwangloser Abhandlungen aus dem Gebiete der Nerven- und Geisteskrankheiten&#039;&#039;, Band 7, Heft 1.) C. Marhold, Halle (Saale) 1906.&lt;br /&gt;
* (als Herausgeber): &#039;&#039;Handbuch der Psychiatrie.&#039;&#039; (28 Teile in 21 Bänden) F. Deuticke, Leipzig / Wien 1911–1927.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sicherung der Gesellschaft gegen gemeingefährliche Geisteskranke. Ergebnisse einer im Auftrage der Holtzendorff-Stiftung gemachten Studienreise.&#039;&#039; Berlin 1912.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Verbrechen und seine Bekämpfung.&#039;&#039; 3. Auflage, Heidelberg 1923.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Psychiatrie und Strafrecht.&#039;&#039; 1928.&lt;br /&gt;
* (mit A. Hoche, E. Schultze und R. Wollenberg): &#039;&#039;Handbuch der gerichtlichen Psychiatrie.&#039;&#039; 3. Auflage, A. Hirschwald, Berlin 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorothea Seifert: &#039;&#039;Gustav Aschaffenburg als Kriminologe.&#039;&#039; Freiburg 1981.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]].&#039;&#039; Band 1 (A–K), Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, S. 39. (Mikrofiche-Neuausgabe 1995, ISBN 3-598-30664-4)&lt;br /&gt;
* Richard Wetzell: &#039;&#039;Inventing the Criminal. A History of German Criminology 1880–1945.&#039;&#039; Chapel Hill / London 2000, ISBN 0-8078-2535-2.&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|410|410|Aschaffenburg, Gustav|[[Magnus Schmid (Medizinhistoriker)|Magnus Schmid]]|116359641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116359641}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116359641|LCCN=n2001020833|NDL=00519649|VIAF=300838670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aschaffenburg, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johns Hopkins University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aschaffenburg, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baltimore]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Basse&amp;diff=2876052</id>
		<title>August Basse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_Basse&amp;diff=2876052"/>
		<updated>2024-08-06T12:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;August Basse&#039;&#039;&#039; (* [[14. Dezember]] [[1834]] in [[Hannover]]; † [[18. April]] [[1910]] ebenda) war ein deutscher [[Kaufmann]], [[Unternehmer]] und [[Bankier]], [[Politiker]] und [[Mäzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;Waldemar R. Röhrbein: &#039;&#039;BASSE, (1) Wilhelm&#039;&#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
August Basse war der Sohn eines Stabs[[hornist]]en, Vater von [[Wilhelm Basse]] und Großvater des späteren Filmregisseurs und Filmproduzenten [[Wilfried Basse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
August Basse absolvierte eine Lehre als Kaufmann und wurde anschließend ab 1850 in mehreren Warenhandlungen tätig. Als Buchhalter arbeitete er von 1857 bis 1866 im [[Bankhaus Adolph Meyer]], wurde 1867 Generalagent für die &#039;&#039;Providentia-Versicherungsgesellschaft&#039;&#039;. Zwischen 1869 und 1872 beteiligte sich Basse an der Gründung von zwei Baugesellschaften sowie an der Verlegung einer zuvor in [[Hamburg]] ansässigen &#039;&#039;Militärdienstversicherung&#039;&#039; nach Hannover. In allen drei [[Institution]]en wurde Basse in den [[Aufsichtsrat]] berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lavesstraße82.jpg|mini|1884 rettete der Bankier und [[Bürgervorsteher]] die Fassade des Overlach’schen Hauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 wurde Basse in das hannoversche [[Bürgervorsteherkollegium (Hannover)|Bürgervorsteherkollegium]] (BVK) gewählt, dem er dann bis 1902 für ein Vierteljahrhundert angehörte. 1889 wurde er Zweiter Wortführer des BVK, schließlich auch Mitglied des [[Provinziallandtag (Preußen)|preußischen Provinziallandtags]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1884 der Platz um die [[Marktkirche (Hannover)|Marktkirche]] erweitert werden sollte und hierfür mehrere Häuser abgebrochen werden mussten&amp;lt;ref&amp;gt;An der Ecke des heutigen &#039;&#039;Hanns-Lilje-Platzes&#039;&#039; / &#039;&#039;Knochenhauerstraße&#039;&#039;, vergleiche Text und die beiden Fotos in [[Ludwig Hoerner]]: &#039;&#039;Abbruch der Häuser Ecke Knochenhauerstraße Marktplatz, 1884.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Hannover in frühen Photographien. 1848–1910&#039;&#039;. Schirmer-Mosel, München 1979, ISBN 3-921375-44-4, S. 126 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ließ der Bankier das sogenannte &#039;&#039;[[Overlachsches Haus|Overlach’sche Haus]]&#039;&#039;, dessen Fassade der Maurermeister und Steinhauer [[Adrian Siemerding]] 1663 für &#039;&#039;Johann Overlach&#039;&#039; geschaffen hatte, behutsam abbauen und dem Neubau des heutigen Wohn- und Geschäftshauses Lavessstraße 84 vorsetzen. August Basse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siemerding&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Knocke]]: &#039;&#039;Siemerding, (1) Adrian.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Stadtlexikon Hannover&#039;&#039;, S. 566&amp;lt;/ref&amp;gt; rettete so die heute unter [[Denkmalschutz]] stehende&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Weiß, Marianne Zehnpfennig: &#039;&#039;Bürgerhäuser am Marktplatz&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], [[Baudenkmal]]e in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 1, [Bd.] 10.1&#039;&#039;, hrsg. von Hans-Herbert Möller, ISBN 3-528-06203-7, S. 56 f., sowie [[Addendum|Anlage]] &#039;&#039;Mitte.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege),&#039;&#039; Stand 1. Juli 1985, Stadt Hannover, [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsisches Landesverwaltungsamt - Institut für Denkmalpflege]], S. 3 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;, einzige in Hannover vollständig „erhaltene bürgerliche [[Renaissance]]-Fassade“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siemerding&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Basse war einer der Mitbegründer der [[Braunschweig-Hannoversche Hypothekenbank|Braunschweig-Hannoverschen Hypothekenbank]] und bis 1908 einer ihrer Direktoren. Unterdessen hatte er sich nach dem 1901 verabschiedeten neuen [[Börsengesetz (Deutschland)|Börsengesetz]] Verdienste erworben um die anschließend eingerichtete amtliche [[Börse Hannover|Hannoversche Wertpapierbörse]], in deren Vorstand er ebenfalls bis 1908 tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war August Basse [[Schatzmeister]] des &#039;&#039;[[Niedersächsischer Kanalbauverein|Niedersächsischen Kanalbauvereins]]&#039;&#039;, über den er die Aufstellung der ersten Bebauungspläne anregte sowie die Anlegung einer [[Trinkwasserversorgung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Förderer des [[Radsport]]s wurde zu einem der Mitbegründer des [[Heimatbund Niedersachsen|Heimatbunds Niedersachsen]]. Als Mitgründer des damaligen &#039;&#039;Vaterländischen Museums&#039;&#039; (heute: [[Historisches Museum Hannover]]) stiftete Basse die sogenannte &#039;&#039;Finkam’sche Sammlung&#039;&#039; von [[Orden und Ehrenzeichen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;August Finkam: &#039;&#039;Die an Braunschweiger und Hannoveraner verliehenen Ehrenzeichen für Krieg, Verdienst und Dienstalter.&#039;&#039; Lafaire, Hannover 1901.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Basse wurde auf dem [[Stadtfriedhof Engesohde]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Waldemar R. Röhrbein]]: &#039;&#039;Basse, (1) August.&#039;&#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &#039;&#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&#039;&#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 43. ([https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;lpg=PA16&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHr-_WQioR&amp;amp;sig=_WS-dOrUwGQFZ8W2AQvLwN-oi0Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=94YKUd2XBdSAhQflrIHoDQ#v=onepage&amp;amp;q=basse&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau] über [[Google-Bücher]])&lt;br /&gt;
* Waldemar R. Röhrbein: &#039;&#039;Basse, (1) August.&#039;&#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &#039;&#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&#039;&#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 50 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034669001|VIAF=301199283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Basse, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Basse, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Unternehmer, Bankier und Mäzen, Mitbegründer des Historischen Museums Hannover&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gustav_Zschierlich&amp;diff=1780145</id>
		<title>Gustav Zschierlich</title>
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		<updated>2024-08-05T10:58:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikilinks &amp;amp; Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zschierlich&#039;&#039;&#039; (* [[14. Februar]] [[1837]] in [[Waltersdorf (Großschönau)|Waltersdorf]]; † [[23. November]] [[1925]] in [[Geyer]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] und [[Konservatismus|konservativer]] [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Zschierlich besuchte die [[Volksschule]] in seinem Heimatdorf Waltersdorf und anschließend die [[Gewerbeschule]] in [[Zittau]]. An seine Schulbildung schloss er eine [[Kaufmann]]slehre in dem [[Kolonialwarenladen]] von Heinrich Georgi in [[Dresden]] an. Ab 1856 war er als [[Reisender]] für Landesprodukte- und Zigarrengroßgeschäfte unterwegs und deckte dabei Sachsen, Schlesien und Bayern ab. Im April 1859 gründete er ein eigenes Zigarren-Großgeschäft in der westsächsischen Industriestadt [[Chemnitz]], das er später mit einem Kolonialwarenladen verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1877 erwarb er in Geyer das dortige [[Vitriol]]- und [[Schwefel]]werk und siedelte in die [[Erzgebirge|erzgebirgische]] [[Bergstadt]] über. Das Werk wandelte er in eine Erdfarbenfabrik um und betrieb Bergbau auf Farbenerden, [[Cobalt|Kobalt]], [[Bismut|Wismut]] und [[Braunstein (Mineralgruppe)|Braunstein]]. 1884 wurde er Mitglied im [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und gehörte dem Sächsischen Bezirksverein des VDI an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=28 |Nummer=11 |Datum=1884-03-15 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1888 gründete er die &#039;&#039;Erzgebirgische Dynamit-Aktien-Gesellschaft&#039;&#039; in Geyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Nachwahl für den aus dem [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtag]] ausgeschiedenen Abgeordneten [[Karl Albin Uhlmann]] wurde er 1901 im 17.&amp;amp;nbsp;städtischen Wahlkreis in die II.&amp;amp;nbsp;Landtagskammer gewählt, der er bis 1909 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn, der Chemiker Walter Zschierlich, führte die väterlichen Unternehmen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elvira Döscher, [[Wolfgang Schröder (Historiker)|Wolfgang Schröder]]: &#039;&#039;Sächsische Parlamentarier 1869–1918. Die Abgeordneten der II. Kammer des Königreichs Sachsen im Spiegel historischer Photographien. Ein biographisches Handbuch.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien&#039;&#039;, Band 5.) Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-5236-6, S.&amp;amp;nbsp;495.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143062034|VIAF=160849193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zschierlich, Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geyer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zschierlich, Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und konservativer Politiker, MdL (Königreich Sachsen)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waltersdorf (Großschönau)|Waltersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Geyer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Platz&amp;diff=2707314</id>
		<title>Richard Platz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Platz&amp;diff=2707314"/>
		<updated>2024-07-30T12:24:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Katfix &amp;amp; WP-Formalkram, Begriffskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Richard Platz&#039;&#039;&#039; (* [[24. November]] [[1867]] in [[Chemnitz]]; † [[1. Januar]] [[1933]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Kaufmann]] und [[Manager (Wirtschaft)|Manager]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;Waldemar R. Röhrbein: &#039;&#039;Platz, Richard.&#039;&#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;, der über drei Jahrzehnte den internationalen Aufstieg der [[Hackethal Draht- und Kabelwerke]] bestimmte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;&amp;gt;Waldemar R. Röhrbein: &#039;&#039;Platz, Richard.&#039;&#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Lebenswerk gilt als eines der bedeutendsten in der [[Elektrotechnik|elektrotechnischen]] [[Spezialisierung|Spezialindustrie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Familie Richard Platz und Paul Gassner, Oskar Garvens, Stadtfriedhof Engesohde, Hannover, (01).jpg|mini|links|Um 1920 von [[Oskar Garvens]] für die Familien Richard Platz und [[Paul Gassner]] geschaffenes Grabmal auf dem [[Stadtfriedhof Engesohde]] in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackethal-Draht- und Kabel-Werke AG 1928.jpg|mini|Aktie der Hackethal-Draht- und Kabelwerke AG mit Unterschrift von [[Joseph Berliner]] und Richard Platz&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Druck von [[J. C. König &amp;amp; Ebhardt]], 1928&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Platz wurde im Jahr 1900 [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] der von den Brüdern [[Joseph Berliner]] und [[Jacob Berliner]] gegründete &#039;&#039;Hackthal-Draht-[[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&#039;&#039; in Hannover.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt; Seine Aufgabe war die wirtschaftliche Auswertung der Erfindungen von [[Louis Hackethal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem das Unternehmen zunächst an der &#039;&#039;Kniestraße&#039;&#039; im (heutigen) Stadtteil [[Hannover-Nordstadt|Nordstadt]], ab 1902 dann an der &#039;&#039;Nikolaistraße&#039;&#039; ansässig war, verlegte der Geschäftsführer das Unternehmen nach der Aufnahme ihrer eigenen Produktion 1906 in ein eigenes Fabrikgebäude am Stadtrand&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;, an der &#039;&#039;Stader Chaussee&#039;&#039; (die heutige &#039;&#039;Vahrenwalder Straße&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar R. Röhrbein: &#039;&#039;Hackethal Draht- und Kabelwerke AG.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Stadtlexikon Hannover.&#039;&#039; S. 246&amp;lt;/ref&amp;gt; im (heutigen) Stadtteil [[Brink-Hafen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Umwandlung der GmbH in eine [[Aktiengesellschaft]] im Jahr 1907 wurde Richard Platz zum alleinigen [[Vorstand]] bestimmt, der den Ausbau des Unternehmens zügig vorantrieb: Er gründete 1908 erst eine Drahtzieherei, errichtete 1912 dann ein [[Walzwerk]] für [[Kupfer]]. Im selben Jahr trat er der &#039;&#039;Vereinigung Deutscher [[Starkstromkabel]]fabrikanten&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt; sowie der [[Brinker Hafen]]gesellschaft&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt; bei; er gründete 1914 eine [[Fabrik]] für [[Isolierstoff|Isolier]]-[[Rohr (Technik)|Rohre]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] strebte Richard Platz trotz des kriegsbedingten [[Rohstoff]]mangels weiterhin eine [[Expansion (Wirtschaft)|Expansion]] der Hackthal-Werke an. Während der [[Weimarer Republik]] erwarb er inmitten der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Deutschen Hyperinflation]] 1922 die [[Nürnberger Metallwerke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich saß Richard Platz als Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] von 1921 bis 1924 im [[Provinziallandtag der Provinz Hannover]]. Durch sein Engagement in der [[Industrie- und Handelskammer Hannover]] wurde er 1923 zum [[Vizepräsident]]en der hannoverschen IHK gewählt und war ab 1926 bis 1931 ihr [[Präsident (Verwaltung)|Präsident]], zugleich auch [[Vorsitzender]] des [[IHK-Verband]]s sowie des [[Wirtschaftsbund Niedersachsen-Kassel|Wirtschaftsbundes Niedersachsen-Kassel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Platz erwarb sich innerbetrieblich Verdienste um die Ausbildung des kaufmännischen Nachwuchses. Als Kaufmann war er jedoch in erster Linie an der Steigerung des [[Erlös|Umsatzes]] interessiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt; So baute er, häufig in Form von [[Tochtergesellschaft]]en, Verkaufsorganisationen in den meisten Ländern der Erde auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Platz starb am 1. Januar [[1933]], kurz vor der „[[Machtergreifung]]“ durch die [[NSDAP]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche [[Technik]] wurde Richard Platz von der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover#Geschichte|Technischen Hochschule Hannover]] die [[Ehrendoktor]]würde (als &#039;&#039;Dr.-Ing. E. h.&#039;&#039;) verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hackethal Draht- und Kabel-Werke AG (Hrsg.): &#039;&#039;Hackethal-Nachrichten&#039;&#039;, Jahrgang 1925, ...&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hannoversche Köpfe aus Verwaltung, Wirtschaft, Kunst und Literatur.&#039;&#039; o.&amp;amp;nbsp;J. (1929), Band 2.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &#039;&#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen&#039;&#039;, Band 222.) Hahn’sche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 276.&lt;br /&gt;
* [[Gert von Klass]]: &#039;&#039;Hackethal Draht- und Kabelwerke AG Hannover.&#039;&#039; Hannover 1950.&lt;br /&gt;
* [[Waldemar R. Röhrbein]]: &#039;&#039;Platz, Richard.&#039;&#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &#039;&#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&#039;&#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 287. ([https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA97&amp;amp;lpg=PA97&amp;amp;dq=Ludwig+d%C3%B6rnke&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHqVX-VgoT&amp;amp;sig=l3SZ3BzLe6WAylpCHV586wM_RHw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=KKUSUKe_NKan4gTH1YGoDg#v=onepage&amp;amp;q=pleister&amp;amp;f=false eingeschränkte Vorschau] über [[Google-Bücher]])&lt;br /&gt;
* Waldemar R. Röhrbein: &#039;&#039;Platz, Richard.&#039;&#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &#039;&#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&#039;&#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 503.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zumindest ist die GND-Nummer unklar! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1035114178|VIAF=302452722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Platz, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Hannover (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Platz, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Manager der Hackethal Draht- und Kabelwerke, Präsident der IHK Hannover&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<title>Eckhard Weigel</title>
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		<updated>2024-07-30T11:33:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: katfix (schärfer)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eckhard Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[4. Juni]] [[1942]] in [[Chemnitz]]) ist ein deutscher [[Architekt]] sowie [[Politiker]] &lt;br /&gt;
([[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|DDR-CDU]], ab 1990 [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und ehemaliges Mitglied des [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Grundschule besuchte Eckhard Weigel die [[Erweiterte Oberschule|EOS]] in Karl-Marx-Stadt, wo er sein Abitur ablegte. Es folgte ein Architekturstudium an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur im Jahr 1968. Im Jahr 1977 promovierte er in Dresden zum Doktor-Ingenieur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1968 und 1971 war Weigel Entwurfsarchitekt im Wohnungsbau[[kombinat]] Karl-Marx-Stadt. Von 1971 bis 1982 folgte eine Tätigkeit als Architekt und Stadtplaner im Büro des Stadtarchitekten in Karl-Marx-Stadt. Anschließend, von 1982 bis 1989, war er Stellvertreter des Stadtarchitekten für Wohnungsbau. Zwischen 1989 und 1990 arbeitete Weigel als Stadtarchitekt in Chemnitz. Ab 1990 war er [[Dezernent]] für Stadtentwicklung und Bauordnung in Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weigel ist Mitglied im [[Bund Deutscher Architekten]]. Er ist evangelisch, verheiratet und hat ein Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Eckhard Weigel trat 1968 in die [[DDR-Blockpartei]] [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]] ein. Ab 1974 war er Vorsitzender der Ortsgruppe [[Niederwiesa]]. Zwischen 1975 und 1989 war er Abgeordneter im [[Kreistag]] [[Kreis Flöha|Flöha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1990 wurde Weigel über den Wahlkreis 51 ([[Wahlkreis Flöha|Flöha]]) mit 58,8 Prozent der Stimmen in den Sächsischen Landtag gewählt. Dort war er Mitglied im Ausschuss für Bau und Verkehr sowie im Untersuchungsausschuss Arbeitsfähigkeit des Sächsischen Landtages. Am 17. Februar 1992 legte Weigel sein Mandat nieder, bevor die Sächsischen Landtagsabgeordneten auf eine Zusammenarbeit mit der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] überprüft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorit Pries: &#039;&#039;Stasi-Mitarbeiter in deutschen Parlamenten? Die Überprüfung der Abgeordneten auf eine Zusammenarbeit mit dem Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Juristische Schriftenreihe&#039;&#039;, Band 262.) LIT Verlag, Berlin / Hamburg / Münster 2008, ISBN 3-8258-0593-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Jürgen Holzapfel]] (Hrsg.): &#039;&#039;Sächsischer Landtag. 1. Wahlperiode 1990–1994. Volkshandbuch.&#039;&#039; [[NDV Neue Darmstädter Verlagsanstalt]], Rheinbreitbach 1991, ISBN 3-87576-265-7, S. 69. (Ausschüsse: S. 88 und 95) (Stand Mai 1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1292235888|VIAF=6640168657990719520009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weigel, Eckhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weigel, Eckhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Politiker (DDR-CDU, CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsche_Automobil-Industrie_Hering_und_Richard&amp;diff=780690</id>
		<title>Deutsche Automobil-Industrie Hering und Richard</title>
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		<updated>2024-07-24T09:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: wikilinkfix &amp;amp; Begriffskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Deutsche Automobil-Industrie Hering &amp;amp; Richard&lt;br /&gt;
| Logo             =&lt;br /&gt;
| Unternehmensform =&lt;br /&gt;
| ISIN             =&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1902 (als &#039;&#039;Deutsche Automobil-Industrie Friedrich Hering oHG&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1922&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Übernahme durch die [[Elite-Werke]] AG&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Ronneburg (Thüringen)]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          =&lt;br /&gt;
* Friedrich Hering&lt;br /&gt;
* Carl Richard&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  =&lt;br /&gt;
* etwa 300 (1902)&lt;br /&gt;
* etwa 600 (während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]])&lt;br /&gt;
| Umsatz           =&lt;br /&gt;
| Stand            =&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Kraftfahrzeughersteller]]&lt;br /&gt;
| Homepage         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Woche 1904-08-20 S. III Rex-Simplex Detail.jpg|mini|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Woche 1904-07-16 S. III Rex-Simplex Motorwagen Nernst.jpg|mini|[[Walther Nernst]] fährt einen Rex-Simplex-Motorwagen. (1904)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rex Simplex 6 HP (1903).jpg|alternativtext=Rex Simplex 6 HP (1903)|mini|Rex-Simplex 6 HP (1903)]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Automobil-Industrie Hering &amp;amp; Richard&#039;&#039;&#039; war ein deutsches [[Unternehmen]], das in seiner Fabrik in [[Gera]]-[[Untermhaus]] Kraftfahrzeuge produzierte. Der [[Sitz (juristische Person)|Unternehmenssitz]] war ab 1904 [[Ronneburg (Thüringen)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1902 unter der [[Firma]] &#039;&#039;Deutsche Automobil-Industrie Friedrich Hering&#039;&#039; in der [[Rechtsform]] einer [[Offene Handelsgesellschaft|offenen Handelsgesellschaft (oHG)]] gegründet. Friedrich Hering hatte bereits ab 1888 einen [[Zulieferer|Zulieferbetrieb]] für [[Fahrrad]]- und [[Automobil|Auto]]teile sowie Achsen und [[Fahrgestell]]rahmen betrieben. Für die [[Daimler-Motoren-Gesellschaft]] und [[Benz &amp;amp; Cie.]] wurden [[Kugellager]]achsen hergestellt, und für [[Michelin]] Stahlscheibenräder mit abnehmbarer Hartgummifelge, die in großer Stückzahl auch weiterhin im neuen Werk gebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen mit seinen etwa 300 Beschäftigten wurde sogleich 1902 in der Auto- und Nutzfahrzeugindustrie bekannt, weil dort ein besonders moderner solider gebauter leichter [[Lastkraftwagen]] (LKW) unter der Marke „Rex-Simplex“ hergestellt wurde, von dem Abwandlungen auch als robuste [[Personenkraftwagen]] gebaut wurden. Dieses leichte [[Nutzfahrzeug]] war bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einer der bekanntesten LKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1904 wurde der Unternehmer Carl Richard, der eine Fabrik in Ronneburg besaß, neuer Anteilseigner; das Unternehmen firmierte nun unter &#039;&#039;Deutsche Automobil-Industrie Hering &amp;amp; Richard&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde die Räderabteilung von Hering ausgegliedert, die bis zum Zweiten Weltkrieg sehr erfolgreich war. Während des Ersten Weltkriegs wurde der [[Regel-3-Tonner]] von etwa 600 Beschäftigten hergestellt. Nach dem Krieg wurde der Dreitonner weiter gebaut; der wieder gebaute &#039;&#039;Rex-Simplex&#039;&#039; wurde in alle Welt exportiert. Trotzdem schaffte es Hering &amp;amp; Richard es nicht, das nötige Kapital aufzubringen, um allein überleben zu können: 1922 wurde das Unternehmen von der &#039;&#039;[[Elite-Werke]] AG&#039;&#039; in [[Brand-Erbisdorf]] übernommen. Das Karosserie-Werk Ronneburg wurde ausgegliedert. Somit erloschen die Firma &#039;&#039;Deutsche Automobil-Industrie Hering &amp;amp; Richard&#039;&#039; sowie die Marke &#039;&#039;Rex-Simplex&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte des deutschen LKW-Baus.&#039;&#039; Band 1, Weltbild Verlag, 1994, ISBN 3-89350-811-2, S. 57–59.&lt;br /&gt;
* Wolfgang H. Gebhardt: &#039;&#039;Deutsche Lieferwagen. Alle Marken und Modelle bis 1,5 Tonnen seit 1896.&#039;&#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-613-01878-0, S. 95 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hering &amp;amp; Richard}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|aaz|20|12|1903|52|Eine Dauerfahrt mit einem Rex-Simplex}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutsche Automobilmarken bis 1918&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutsche Automobilmarken von 1919 bis 1945&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutsche Lkw- und Omnibusmarken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Lkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Greiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ronneburg (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1922]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Wilhelm_Kiekert&amp;diff=2478325</id>
		<title>Friedrich Wilhelm Kiekert</title>
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		<updated>2024-05-22T11:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Friedrich Wilhelm Kiekert&#039;&#039;&#039;, genannt &#039;&#039;Fritz Kiekert&#039;&#039;, (* [[9. April]] [[1891]] in [[Heiligenhaus]]; † [[17. März]] [[1967]] ebenda) war ein deutscher [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Kiekert war Mitinhaber der Schloss- und Beschlagfabrik [[Kiekert|Arnold Kiekert &amp;amp; Söhne]] (AKS) in Heiligenhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Leiter der Fachgruppe Schloss- und Beschlagindustrie der &#039;&#039;Wirtschaftsgruppe Eisen-, Stahl- und Blechwaren&#039;&#039; und gehörte dem Präsidium der [[Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid|Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Remscheid]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1954: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Stockhorst: &#039;&#039;5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich.&#039;&#039; VMA-Verlag, Wiesbaden 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1111425396|VIAF=913147270495035700008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kiekert, Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Kreis Mettmann)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heiligenhaus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kiekert, Friedrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kiekert, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heiligenhaus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heiligenhaus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Miele&amp;diff=130377</id>
		<title>Carl Miele</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Miele&amp;diff=130377"/>
		<updated>2024-05-22T10:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: + Wikilinks &amp;amp; Begriffskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Carl-Miele-sen.jpg|mini|hochkant|Carl Miele sen.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Carl Miele senior&#039;&#039;&#039; (* [[25. Juli]] [[1869]] in [[Herzebrock]]; † [[24. Dezember]] [[1938]] in [[Gütersloh]]) war ein deutscher [[Konstrukteur]] und [[Unternehmer]]. 1899 gründete er mit [[Reinhard Zinkann (Unternehmer)|Reinhard Zinkann]] das Unternehmen [[Miele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzebrock - Wegekapelle bei Dieselstraße 34 - 1.jpg|mini|hochkant|1888 errichtete Carl Miele die Hofkapelle vor seinem Elternhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstaette-Miele.jpg|mini|hochkant|Grabstätte der Familie Miele in Gütersloh]]&lt;br /&gt;
Miele war der Sohn des Maurers Gerhard Miele und dessen Ehefrau, der Witwe Maria Anna Wittop geb. Sander. Mit sechs Jahren begann Mieles Schullaufbahn in Herzebrock, die bis 1883 dauerte. Anschließend machte er eine [[Maurer]]lehre, die er 1888 erfolgreich abschloss. Während seiner Lehre besuchte Miele in den Wintern die [[Hochschule 21|Baugewerkschule Buxtehude]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-carl-miele-100.html &#039;Carl Miele&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Militärdienst leistete Miele im [[Infanterie-Regiment „Prinz Friedrich der Niederlande“ (2. Westfälisches) Nr. 15|Infanterieregiment Nr. 15]], das in [[Minden]] stationiert war. Anschließend arbeitete er im väterlichen Baugeschäft und spezialisierte sich auf den Bau von Industrie-[[Schornstein]]en. Während dieser Arbeit lernte er Katharina Zuwickern kennen und heiratete sie am 22. April 1896. Mit ihr hatte er drei Töchter und zwei Söhne (Carl junior (1897–1986) und Heinrich (1908–1964)). Drei Jahre später heiratete Franz Wittop, ein Halbbruder Mieles, Anna Franziska Zuwickern, eine jüngere Schwester von Katharina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Die Keimzelle des späteren Unternehmens Miele wurde 1895 gelegt, als Miele die Baustoff- und Eisenwarenhandlung des verstorbenen Friedrich Bremer in Herzebrock erwarb und das Sortiment rasch um Haus- und Küchengeräte erweiterte. Zwei Jahre später gründete Miele zusammen mit dem Schmied Arnold Steinker das Unternehmen &#039;&#039;Miele &amp;amp; Steinker&#039;&#039;. Allerdings musste Miele bereits am 26. Juli 1899 allen Geschäftspartnern das Ausscheiden Steinkers aus der Gesellschaft mitteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 1. Juli 1899 gründete Miele zusammen mit dem Handlungsreisenden für Eisenwaren [[Reinhard Zinkann (Unternehmer)|Reinhard Zinkann]] die [[Zentrifuge]]nfabrik &#039;&#039;Miele &amp;amp; Cie.&#039;&#039; Diese stellte zunächst [[Milchzentrifuge]]n und Buttermaschinen für landwirtschaftliche Betriebe her. Wenig später kam Miele auf die Idee, seine Buttermaschine zu einer mit Hand betriebenen Waschmaschine umzubauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/unternehmen/wiwo-history-durchbruch-wie-ein-maurer-die-miele-waschmaschine-erfand-/29544766.html &#039;Wie ein Maurer die Miele-Waschmaschine erfand&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere durch die Aufnahme der Fertigung von [[Waschmaschine]]n ab 1901 (ab 1914 mit Motor) wurde das Unternehmen international als Haushaltsgerätehersteller bekannt, wobei Zinkann ein übergreifendes Verkaufssystem aufbaute, während Miele für die Konstruktion der Maschinen sorgte. Das Unternehmen produzierte zeitweilig auch Motorfahrräder und Staubsauger. 1929 baute Miele die erste [[Geschirrspülmaschine]] [[Europa]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 zogen Miele und Zinkann mit ihrem Unternehmen nach Gütersloh, wo sie in einer ehemaligen Pumpen- und Metallwarenfabrik geeignete Produktionshallen fanden und ihr Werk Anschluss an die ehemalige [[Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mieles und Zinkanns Management zeichnete sich durch soziale Maßnahmen aus. Bereits 1909 führten sie eine [[Betriebskrankenkasse (Deutschland)|Betriebskrankenkasse]] ein, ein Jahr später zahlten sie der Belegschaft erstmals [[Weihnachtsgeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1932 erhielt Carl Miele die [[Liste der Ehrenbürger von Gütersloh|Ehrenbürgerwürde der Stadt Gütersloh]]. Er war Vorstandsmitglied des Vereins „[[Parkbad (Gütersloh)|Parkbad Gütersloh]]“ und unterstützte 1927 den Bau des Bades finanziell.&lt;br /&gt;
* Nach Carl Miele wurde auch das [[Berufskolleg]] für Technik des Kreises Gütersloh benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cmb-gt.de/wp-content/uploads/2022/06/Carl-Miele-Berufskolleg.pdf &#039;Homepage des Carl-Miele-Berufskolleg&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Gütersloh und Braunschweig sowie in vier weiteren Orten in Deutschland wurden Straßen nach Carl Miele benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://onlinestreet.de/strassen/Carl-Miele-Stra%C3%9Fe.Braunschweig.45787.html#in_deutschland &#039;Carl-Miele-Straße&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|474|475|Miele, Carl|Barbara Gerstein|13838245X}}&lt;br /&gt;
* Marion Steinhart: &#039;&#039;Carl Miele.&#039;&#039; Ullstein, München 2000, ISBN 3-548-36255-9.&lt;br /&gt;
* K. Jäger, F. Heilbronner (Hrsg.): &#039;&#039;Lexikon der Elektrotechniker.&#039;&#039; 2. Auflage, VDE-Verlag, Berlin / Offenbach 2010, ISBN 978-3-8007-2903-6, S. 291.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Arndt Brunnert: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/carl-miele-100.html &#039;&#039;25.07.1869 - Geburtstag von Carl Miele&#039;&#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] (Podcast).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehrenbürger von Gütersloh}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13838245X|LCCN=n/2002/105556|VIAF=70755586}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Miele, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Elektrotechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Miele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Gütersloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herzebrock-Clarholz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens Pro Ecclesia et Pontifice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Miele, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Miele, Carl senior&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konstrukteur und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juli 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herzebrock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gütersloh]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Stinnes&amp;diff=2092756</id>
		<title>Otto Stinnes</title>
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		<updated>2024-05-07T10:48:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikilinks &amp;amp; Begriffskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Otto Hugo Stinnes&#039;&#039;&#039; (* [[7. April]] [[1903]] in [[Mülheim an der Ruhr]]; † [[6. Mai]] [[1983]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] und der drittälteste Sohn von [[Hugo Stinnes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmerische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Otto Stinnes.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Nienstedtener Friedhof]]]]&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1924 studierte Stinnes Chemie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] und der [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technischen Hochschule Berlin]]. Nach dem Abschluss seines Studiums wurde er 1924 [[Prokurist]] in der von seinem Vater gegründeten [[Hugo Stinnes GmbH]]. Nachdem er von einer zweijährigen Auslandstätigkeit in [[Singapur]] zurückgekehrt war, wurde er 1928 neben seiner Mutter [[Cläre Stinnes]] und seinem Bruder [[Hugo Hermann Stinnes]] Mitinhaber des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters [[Hugo Stinnes]] 1924 begegneten die Söhne den auftretenden finanziellen Schwierigkeiten, indem sie die gesamten industriellen Beteiligungen in eine US-amerikanische Holding einbrachten, die [[Hugo Stinnes Corporation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde der in der Hugo Stinnes Corporation enthaltene Unternehmensbesitz als feindliches Vermögen von den Alliierten beschlagnahmt. Der Familie Stinnes blieb lediglich das bescheidene Stammhaus des Unternehmens aus dem Jahr 1893, das aber den geringsten Teil des eigentlichen Stinnes-Konzers darstellte. Mit diesem Stammunternehmen und dem angesehenen Familiennamen bauten die Gebrüder gemeinsam ein neues Handelsunternehmen auf, das zunächst ganz traditionell in Kohle und Schifffahrt investierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Streitigkeiten über den Expansionskurs des Unternehmens kam es 1956 zum Bruch zwischen Otto Stinnes und seiner Mutter [[Cläre Stinnes]] auf der einen Seite und [[Hugo Hermann Stinnes]] auf der anderen Seite. Dies führte zum Ausscheiden von Hugo aus dem Unternehmen. Otto Stinnes übernahm die Geschäftsleitung, die Mutter blieb bis zu ihrem Tod 1973 Mitinhaberin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 durchlitt das Unternehmen die nächste Krise, als Liquiditätsschwierigkeiten von [[Hugo Hermann Stinnes]] auch das Unternehmen von Otto und Cläre Stinnes bedrohten. Dieses war nur durch einen Vergleich und den Verkauf von Unternehmen und Beteiligungen zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 62 Jahren wagte Otto Stinnes noch einen Neuanfang. Mit Beteiligungen an Schiffslinien, Handelshäusern und Entsorgungsbetrieben formte er in den folgenden Jahren ein Unternehmen, dessen Leitung er 1982 seinem Großneffen Mathias Stinnes übertrug. Ein Jahr später starb Otto Stinnes am 6. Mai 1983 in Hamburg, beigesetzt wurde er auf dem [[Nienstedtener Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Otto Stinnes war seit 1939 in erster Ehe mit Irene von Laffert (1920–1989) verheiratet. Aus dieser Verbindung ging der Sohn Peter (* 1940) hervor. Die Ehe wurde 1945 geschieden. In zweiter Ehe heiratet er vier Jahre später Hilde Bernau (1908–2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard-Michael Domberg, Klaus Rathje: &#039;&#039;Die Stinnes. Vom Rhein in die Welt. Geschichte einer Unternehmerfamilie.&#039;&#039; Signum-Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85436-399-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr, Bestand 1550 Nr. 13 (Mülheimer Persönlichkeiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3402~_mon-042008_tag-07042008.html Vor 105 Jahren: Otto Stinnes wird geboren. Abstieg einer Industrie-Dynastie] (WDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020387149|VIAF=233468418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stinnes, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stinnes, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stinnes, Otto Hugo (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_K%C3%BChne&amp;diff=959543</id>
		<title>Eduard Kühne</title>
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		<updated>2024-02-23T12:24:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: +Kat / Inhaltsarme Artikel werden durch Teilung in möglichst viele Abschnitte leider nicht besser.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eduard Kühne&#039;&#039;&#039; (* [[28. Oktober]] [[1810]] in [[Magdeburg]]; † [[12. September]] [[1883]] in [[Kleve]]) war ein deutscher [[Kaufmann]] und [[Unternehmer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kühne wurde als Sohn eines [[Brauer und Mälzer|Brauers]] geboren und absolvierte eine kaufmännische Lehre. Er war danach von 1831 bis 1837 in [[Hamburg]] und 1842 in [[Köln]], der Heimatstadt seiner Frau, als Kaufmann tätig. Am 6. Dezember 1842 schloss er mit [[Jacob Mayer (Fabrikant)|Jacob Mayer]] den Vertrag zur Gründung eines gemeinsamen [[Stahlwerk]]s. Die Standortwahl wurde im Vertrag auf [[Bochum]] oder [[Essen]] eingeschränkt. Aus dem schließlich an der Alleestraße in Bochum errichteten Werk entwickelte sich der [[Bochumer Verein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Däbritz]]: &#039;&#039;Bochumer Verein.&#039;&#039; Bochum 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Eduard Kühne (* 1839 in Hamburg; † 1903 in Moson) gründete später die Landmaschinenfabrik Kühne in [[Moson|Wieselburg]], Teilstadt von [[Mosonmagyaróvár]] in Ungarn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|197|198|Kühne, Eduard|Toni Pierenkämper|117740888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117740888|VIAF=72179191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhne, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kühne, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kleve]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wasserturm_der_Bahn_in_Kornwestheim&amp;diff=407456</id>
		<title>Wasserturm der Bahn in Kornwestheim</title>
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		<updated>2024-01-31T12:56:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikipedia-Kosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wasserturm Kornwestheim 280022015.png|mini|hochkant|Wasserturm der Bahn in Kornwestheim, 2015]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kornwestheim Wasserturm.jpg|mini|hochkant|Schaft und Behälter, 2016]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wasserturm der Bahn in Kornwestheim&#039;&#039;&#039; wurde 1914 für die Versorgung der [[Dampflokomotive]]n am [[Rangierbahnhof Kornwestheim]] errichtet. Er ist 30&amp;amp;nbsp;Meter hoch, sein kugelförmiger, von dem renommierten Dortmunder Stahlbau-Unternehmen [[August Klönne]] gelieferter Behälter hat einen Durchmesser von 14,5&amp;amp;nbsp;Metern und ein [[Volumen]] von 1100&amp;amp;nbsp;[[Kubikmeter]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem [[Wasserturm]] und den Rangiergleisen verläuft heute die Westrandstraße, im Turm ist ein Lokal mit einem Biergarten eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Wassertürmen in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Wasserturm Kornwestheim}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20010161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens U. Schmidt, Günther Bosch, Albert Baur: &#039;&#039;Wassertürme in Baden-Württemberg. Land der Wassertürme.&#039;&#039; Regia-Verlag, Cottbus 2009, ISBN 978-3-86929-002-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.861602|EW=9.16903|type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegter Wasserturm in Baden-Württemberg|Kornwestheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundturm|Kornwestheim Wasserturm der Bahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren|Kornwestheim, Wasserturm der Bahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnwasserturm in Deutschland|Kornwestheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kornwestheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Ludwigsburg|Kornwestheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freisch%C3%BCtz_(Ausflugslokal)&amp;diff=2312870</id>
		<title>Freischütz (Ausflugslokal)</title>
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		<updated>2023-10-05T11:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: +Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Freischuetz.jpg|mini|Freischütz, Turm mit Saalbau]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Freischütz&#039;&#039;&#039; lautet der Name eines Ausflugslokals im [[Schwerter Wald]] auf dem Gebiet der Stadt [[Schwerte]], das dicht an der Ortsgrenze zu den [[Dortmund]]er Stadtteilen [[Aplerbecker Mark]] und [[Berghofen (Dortmund)|Berghofen]] gelegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Der Bau des ersten Gebäudes geht auf eine Anweisung des Schwerter [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]] aus dem Jahr 1843 zurück, als dieser auf dem Höhenrücken des [[Ardeygebirge|Ardey]] ein [[Forsthaus]] aus [[Bruchstein]]-[[Mauerwerk]] errichten ließ. Mit den Maurerarbeiten wurde der [[Maurermeister]] Mohrenstecher aus der Aplerbecker Mark beauftragt, der acht Jahre später (1851) auch den Rohbau für das [[Amtshaus Aplerbeck|Aplerbecker Amtshaus]] errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schankerlaubnis ==&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe zum damaligen Forsthaus befanden sich im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zahlreiche [[Bergwerk]]e, die [[Kohleneisenstein]] und [[Kohle]] förderten. Von den nahe gelegenen Abbaustellen kehrten die Bergleute häufig im Forsthaus ein. [[Fuhrmann (Beruf)|Fuhrleute]] nutzten das Forsthaus zum Tränken ihrer Pferde und um sich selber einen Schnaps zu gönnen. Der nicht legale, dennoch still geduldete Alkoholausschank wurde schlussendlich am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1861 mit Erteilung einer [[Gaststättenkonzession|Schankerlaubnis]] legalisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noczynski1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau in der Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St Johannes01.jpg|150px|mini|Beispiel für einen [[Erbstollen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohle- und [[Kohleneisenstein|Eisensteinabbaustätten]] in direkter Nähe zum Forsthaus im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name                                        !! Ort                       !! in Betrieb&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Charlottensruh|Charlottensruh]]     || Berghofen                 || 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Clara|Clara]]                       || Berghofermark             || 1852&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Diedrich|Diedrich]]                 || Berghofen                 || 1783–1846&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Emilie Erbstollen]]                       || Berghofen-Aplerbeck       || 1839–1850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Feldbank|Feldbank]]                 || Berghofen                 || 1746–1850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Himmelfahrt|Himmelfahrt, Ver.]]     || Berghofen                 || 1780–1837&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Josephine|Josephiner Erbstollen]]                   || Berghofen                 || 1854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Ludwigs Wienbank|Ludwigs Wienbank]] || Berghofen                 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Mitgehangen|Mitgehangen]]           || Aplerbeck-Süd             || 1854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pauline Erbstollen]]                      || Berghofen                 || 1850–1854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche Peter Adam|Peter Adam]]             || Sölderholz-Schwerter Wald || 1839&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zeche St. Martin|St.&amp;amp;nbsp;Martin]]        || Berghofen                 || 1756–1837&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitalter der Straßenbahnen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freischütz1899.jpg|mini|Letzte Postkutsche begegnet erster Straßenbahn]]&lt;br /&gt;
Am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1899 begegneten sich vor dem Freischütz die letzte von Pferden gezogene [[Postkutsche]] und die erste elektrisch betriebene [[Straßenbahn]] der [[Hörder Kreisbahn]] von [[Hörde]] nach Schwerte. Zu diesem Ereignis trafen sich vor dem Freischütz Politiker und Gesellschaftsvertreter aus Aplerbeck und Schwerte:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noczynski2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Schwerter Bürgermeister Rohrmann&lt;br /&gt;
* das Schwerter Magistratsmitglied Dr.&amp;amp;nbsp;Haver&lt;br /&gt;
* der Aplerbecker Amtmann Gutjahr&lt;br /&gt;
* Vertreter des [[Landrat (Deutschland)|Landrats]]&lt;br /&gt;
* Vertreter der [[Allgemeine Lokalbahn- und Kraftwerke AG|Allgemeinen Lokal- und Straßenbahngesellschaft]] (ALSAG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Anbindung an die Hörder Kreisbahn wurde das Lokal Freischütz zum Ausflugslokal für die Dortmunder und Hörder Bürger. Der Straßenbahnbetrieb der Linie 20 zwischen Hörde und Schwerte wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1954 eingestellt und durch [[Gelenkbus|Gelenkomnibusse]] ersetzt. Wie auch beim Übergang von der Postkutsche zur Straßenbahn traf sich eine Delegation vor dem Freischütz, um an gleicher Stelle 55 Jahre später die Gläser zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der große Festsaal ==&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende entstand neben dem alten Forsthaus ein neuer Saalbau für unterschiedliche Veranstaltungen. Das erste Konzert im neuen Saal fand im September 1903 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noczynski3&amp;quot; /&amp;gt; Der Saalbau ist in der [[Denkmalliste der Stadt Schwerte]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 findet der [[Politischer Aschermittwoch|Politische Aschermittwoch]] der &#039;&#039;[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] Westliches Westfalen&#039;&#039; im Freischütz statt. Die Veranstaltung gilt als eine der wichtigsten Aschermittwochs-Veranstaltungen der Partei; traditionell nehmen neben der nordrhein-westfälischen SPD-Spitze auch zahlreiche prominente Bundespolitiker der Partei an der Veranstaltung teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Freischütz Ansichtskarte.jpg|Freischütz auf einer Ansichtskarte von 1902&lt;br /&gt;
 Freischütz1908a.jpg|Saalbau, Frontansicht von 1908&lt;br /&gt;
 Freischuetz-Schwerte-um-1908.jpg|Saalbau, Frontansicht von 1908&lt;br /&gt;
 Freischütz1908b.jpg|Saalbau, rückwärtige Ansicht von 1908 mit Spielplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenanlagen ==&lt;br /&gt;
Um die [[Restaurant|Restauration]] insbesondere für Familien mit Kindern interessant zu machen, wurde schon früh ein [[Kinderspielplatz]] eingerichtet. 1930 wurde ein [[Turnier im Pferdesport|Reit- und Springturnierplatz]] südlich des Festsaals angelegt. Weitere Bekanntheit erlangte der Freischütz durch das ab 1964 gebaute Kinderparadies mit Märchenwald und einer [[Münchhausen]]figur, die auf einer Kugel sitzend den Turm des Festsaals erklomm. Märchenwald und Münchhausen existieren heute nicht mehr. Heute befindet sich auf dem Freigelände ein großzügig dimensionierter Biergarten mit Kinderspielplatz und auf dem Gelände des ehemaligen Märchenwalds seit März 2013 ein [[Kletterwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.freischuetz-schwerte.de/ Website des Restaurants]&lt;br /&gt;
* [https://kletterwaldfreischuetz.de/ Kletterwald Freischütz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noczynski1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Noczynski|Titel=100 Jahre Straßenbahnen im Amt Aplerbeck|Datum=1998|Seiten=154–155}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noczynski2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Noczynski|Titel=100 Jahre Straßenbahnen im Amt Aplerbeck|Datum=1998|Seiten=153}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noczynski3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Noczynski|Titel=100 Jahre Straßenbahnen im Amt Aplerbeck|Datum=1998|Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/27/50.06/N|EW=7/33/28.81/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freischutz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Schwerte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kreis Unna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schwerte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugslokal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Schwerte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Hagans&amp;diff=1143010</id>
		<title>Christian Hagans</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christian_Hagans&amp;diff=1143010"/>
		<updated>2023-09-27T08:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: + Wikilinks, Begriffskosmetik&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagans locomotive T36.jpg|mini|Preußische T 36, eine typische Maschine mit dem von Hagans entwickelten Schwinghebelantrieb]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Christian Theodor Hagans&#039;&#039;&#039; (* [[27. September]] [[1829]] in [[Erfurt]]; † [[26. August]] [[1908]] in Erfurt) war ein deutscher [[Ingenieur]] und [[Unternehmer]] in der von ihm gegründeten [[Maschinenfabrik Christian Hagans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hagans war ein Sohn des Schmieds und Eisenwarenhändlers Christoph Christian Hagans und dessen Ehefrau Anna Sabina Hagans geb. Rahaus. Nach der Schulzeit absolvierte Hagans zunächst eine Lehre bei einem [[Schlosserei|Schlosser]]meister, parallel dazu besuchte er die [[Kunstgewerbeschule Erfurt]]. Aufgrund seiner Fähigkeiten erhielt er 1849 ein [[Stipendium]] zum Besuch des [[Königliches Gewerbe-Institut|Königlichen Gewerbeinstituts Berlin]]. Nach dem erfolgreichen Besuch des Instituts erhielt der junge Ingenieur Hagans seine erste Stelle 1851 bei der [[Werft]] Früchtenicht&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Brock&amp;lt;!--sic: z.B. auch lt. Brockhaus ist Fürchtenicht hier eine Fehlschreibung--&amp;gt; in [[Stettin]], eines Vorläuferbetriebs der [[AG Vulcan Stettin]]. Drei Jahre später wechselte er zum Unternehmen [[Funcke &amp;amp; Hueck]] in [[Hagen]], einem Hersteller von Eisenbahnbedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters kehrte Hagans nach Erfurt zurück, um das väterliche Geschäft zu übernehmen. 1857 gründete er eine [[Eisengießerei]] in Erfurt, die zunächst vor allem landwirtschaftliche Maschinen und Ausrüstungen lieferte, und aus der später die &#039;&#039;Maschinenfabrik Hagans&#039;&#039; hervorging. 1872 lieferte Hagans seine erste [[Dampflokomotive]] aus, zunächst baute sein Unternehmen jedoch Bau-, Schmalspur- und [[Straßenbahnlokomotive|Tramlokomotiven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Maschinen[[dezernent]]en der [[Reichsbahndirektion Erfurt|Königlichen Eisenbahn-Direktion Erfurt]] wurde Hagans dazu angeregt, Lokomotiven zu entwickeln, die auch unter den schwierigen Streckenverhältnissen in [[Thüringen]] (Steigungen, Krümmungen) gute Leistungen bringen sollten. Hagans entwickelte dazu die nach ihm benannte Lokomotivbauart Hagans, bei der das Triebwerk in zwei Gruppen geteilt war, wobei die eine Gruppe direkt, die andere über [[Schlepphebel|Schwinghebel]] angetrieben wurde. Bis zur Einführung der mit [[Gölsdorf-Achse]]n ausgerüsteten Baureihe [[Preußische T 16|T 16]] blieb die Hagans’sche [[Preußische T 15|T 15]] die leistungsfähigste Lok auf den Thüringer Bergstrecken. Für Schmalspurstrecken der Preußischen Staatseisenbahnen entwarf Hagans die ebenfalls mit dem Schwinghebelantrieb ausgerüstete [[Preußische T 36|T 36]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Entwicklungen von Hagans waren eine besondere [[Hohlachse|Hohlachs]]bauform und [[Überhitzer|Dampfüberhitzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende zog sich Hagans aus der Leitung seines Unternehmens zurück und überließ es seinen drei Söhnen Hermann, Otto und Friedrich. Im Jahr 1908 starb Christian Hagans, im folgenden Jahr sein ältester Sohn Hermann. 1915 verkauften Otto und Friedrich Hagans die Lokomotivfabrik an die [[Magdeburg]]er Maschinenfabrik [[Maschinenbau R. Wolf Magdeburg-Buckau|R. Wolf AG]], und 1928 wurde das Werk wegen schlechter Auftragslage geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|464|465|Hagans, Christian|Erhard Born|136803970}}&lt;br /&gt;
* [[Karl-Ernst Maedel]]: &#039;&#039;Aus der Dampfzeit. Erinnerungen und Erzählungen aus einer vergangenen Epoche.&#039;&#039; Geramond, München 1999, ISBN 3932785983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136803970|VIAF=81087665}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagans, Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schienenfahrzeugbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hagans, Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hagans, Christian Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Unternehmer, Gründer der Hagans-Werke&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marcus_Kappel&amp;diff=963539</id>
		<title>Marcus Kappel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Marcus_Kappel&amp;diff=963539"/>
		<updated>2023-09-26T11:34:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Wikilinks, Wikipedia-Konventionen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Marcus Kappel&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Markus Kappel&#039;&#039;, (* [[24. Februar]] [[1839]] in [[Köln]]; † [[19. Januar]] [[1919]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bankier]], [[Kaufmann]], [[Kunstsammler]] und [[Mäzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Marcus Kappel erwarb sein Vermögen vorwiegend mit dem Getreidehandel. Bis 1873 war sein Unternehmen in Köln ansässig, bevor der [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] nach Berlin verlegt wurde. 1897 zog er sich in den [[Ruhestand]] zurück, blieb aber Mitglied im Aufsichtsrat der [[Phönix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb]]. Er verfügte im Jahr 1913 über ein privates [[Vermögen (Wirtschaft)|Vermögen]] von etwa 7,5 Millionen [[Mark (1873)|Mark]], sein [[Einkommen]] belief sich im gleichen Jahr auf 490.000 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstsammlung ==&lt;br /&gt;
Marcus Kappel begann seine Sammeltätigkeit erst, nachdem er sich zur Ruhe gesetzt hatte. Beraten von Museumsdirektor [[Wilhelm von Bode]], baute er eine hochwertige Sammlung von holländischen und flämischen Gemälden des 17. Jahrhunderts auf, in der sich qualitätvolle Werke von [[Willem van Aelst]], [[Gerard Dou]], [[Anthonis van Dyck]], [[Frans Hals]], [[Nicolaes Maes]], [[Gabriel Metsu]], [[Rembrandt van Rijn]], [[Peter Paul Rubens]] und [[Jan Steen]] befanden, die er in einem eigens errichteten Oberlichtsaal seines Hauses [[Tiergartenstraße]] 14 aufhängen ließ. Für die Hängung der Kunstwerke war gleichfalls Wilhelm von Bode verantwortlich, der sich bei der Ausgestaltung an seiner Präsentation im [[Bode-Museum|Kaiser-Friedrich-Museum]] orientierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kappel, Marcus - Kappel, Mathilde.jpg|mini|Inschrift für Marcus und Mathilde Kappel auf ihrer [[Mazewa|Mazevah]]]]&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sammelte Kappel auch altdeutsche, altniederländische, italienische [[Renaissance]]kunst und Kunst des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Favoriten gehörten Gemälde und Zeichnungen von [[Adolph Menzel]]. Kappel war Mitglied im [[Kaiser Friedrich-Museums-Verein]] und stiftete den Berliner Museen ([[Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst|Abteilung der Bildwerke der christlichen Epoche]], [[Gemäldegalerie (Berlin)|Gemäldegalerie]], [[Alte Nationalgalerie|Nationalgalerie]], [[Kupferstichkabinett Berlin|Kupferstichkabinett]] sowie der islamischen und ostasiatischen Sammlung) eine Reihe von Kunstwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kappel ruht auf dem [[Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee|Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee]] in Berlin-Prenzlauer Berg (Feld L1), in der Familiengruft wurden außer seiner Ehefrau Mathilde Kappel geb. Hirsch (1845–1919) auch David Kappel (* 16. August 1840; † 24. September 1903) und Edith Kappel geb. Simonsen (* 28. Mai 1853; † 2. Oktober 1920) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sven Kuhrau: &#039;&#039;Der Kunstsammler im Kaiserreich. Kunst und Repräsentation in der Berliner Privatsammlerkultur.&#039;&#039; Ludwig, Kiel 2005, ISBN 3-937719-20-2.&lt;br /&gt;
* Rosemarie Köhler, Ulrich Kratz-Whan: &#039;&#039;Der Jüdische Friedhof Schönhauser Allee, Berlin.&#039;&#039; Haude &amp;amp; Spener, Berlin 1992, ISBN 3-7759-0340-2, S. 97, Nr. 124/L1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128804211|VIAF=35518153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kappel, Marcus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kappel, Marcus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kappel, Markus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier, Kaufmann, Kunstsammler und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Kuntze&amp;diff=2044215</id>
		<title>Max Kuntze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Max_Kuntze&amp;diff=2044215"/>
		<updated>2023-09-04T11:31:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: wikipediagemäßer Umgang mit Ehrentiteln, akdemischen Graden usw.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Max Kuntze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot;&amp;gt;nach Personenstandsunterlagen des [[Stadtarchiv Radebeul|Stadtarchivs Radebeul]], übergeben an [[Benutzer:Jbergner]] am 4. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[12. Juli]] [[1846]] in [[Dresden]]; † [[16. April]] [[1917]] in [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]; vollständiger Name: &#039;&#039;Friedrich Albert Maximilian Kuntze&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Matzerath]]: &#039;&#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte. Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952.&#039;&#039; Sächsischer Landtag, Dresden 2001, S.&amp;amp;nbsp;111.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot; /&amp;gt; war ein deutscher [[Bankier]] und sächsischer [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Max Kuntze war der Sohn des Dresdner Bankiers Albert Kuntze&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Döscher/Schröder geben in der Vita von Max Kuntze (S.&amp;amp;nbsp;207) die väterlichen Vornamen „Friedrich Albert“ als Vornamen des hier genannten Max Kuntze an, ansonsten stimmen die Vita-Daten überein.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde Teilhaber, später alleiniger Inhaber des Bankhauses &#039;&#039;Albert Kuntze &amp;amp; Co.&#039;&#039; in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuntze war [[Aufsichtsrat]]smitglied in mehreren Gesellschaften, so beispielsweise in der &#039;&#039;[[Kulmbacher Brauerei|Ersten Kulmbacher Exportbier-Brauerei]]&#039;&#039; und in der Gemeinnützigen Baugesellschaft. Darüber hinaus war er Direktoriumsmitglied der &#039;&#039;Dresdner Papierfabrik&#039;&#039;, hatte Interessen in der [[Elbsandstein]]-Industrie und war von 1868 bis 1885 im Prüfungsausschuss des [[Landwirtschaftlicher Kreditverein|Landwirtschaftlichen Kreditvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1909 bis 1917 war er für die [[Nationalliberale Partei]] [[Mitglied des Landtages|Abgeordneter]] des &#039;&#039;24. bäuerlichen Wahlkreises&#039;&#039; im [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Landtag]] des [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]]. Zur gleichen Zeit war Kuntze auch Mitglied im [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] von Niederlößnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuntze wurde mit dem Ehrentitel eines (königlich sächsischen) [[Kommerzienrat]]s ausgezeichnet. Er lebte in der heute denkmalgeschützten [[Villa Max Kuntze|Villa Jagdweg&amp;amp;nbsp;6]] in Niederlößnitz und wurde auf dem [[Friedhof Radebeul-Ost]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtarchiv&amp;quot; /&amp;gt; beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elvira Döscher, [[Wolfgang Schröder (Historiker)|Wolfgang Schröder]]: &#039;&#039;Sächsische Parlamentarier 1869–1918. Die Abgeordneten der II. Kammer des Königreichs Sachsen im Spiegel historischer Photographien. Ein biographisches Handbuch.&#039;&#039; (= &#039;&#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien&#039;&#039;, Band 5.) Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-5236-6, S.&amp;amp;nbsp;207.&lt;br /&gt;
* Josef Matzerath: &#039;&#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte. Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952.&#039;&#039; Sächsischer Landtag, Dresden 2001, S.&amp;amp;nbsp;111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1069310654|VIAF=315524119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuntze, Max}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuntze, Max&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kuntze, Friedrich Albert Maximilian (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier und sächsischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_G%C3%B6tze&amp;diff=2064545</id>
		<title>August Götze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=August_G%C3%B6tze&amp;diff=2064545"/>
		<updated>2023-08-21T11:50:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: ein überflüssiges &amp;quot;s&amp;quot; gelöscht, ein &amp;quot;und&amp;quot; verschoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Juristen ähnlichen Namens siehe [[Wilhelm Götze (Jurist)|August Wilhelm Götze]] (1792–1876).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;August Ludwig Götze&#039;&#039;&#039; (* [[30. Januar]] [[1814]] in [[Glauchau]]; † [[26. November]] [[1881]] in [[Chemnitz]]) war ein deutscher [[Kaufmann]], [[Unternehmer]] und [[Kommunalpolitiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
August Götze wurde als Sohn eines [[Weber]]meisters bereits früh mit dem Textilgewerbe vertraut. Nach seiner Schulzeit in Glauchau trat er in einem [[Naumburg (Saale)|Naumburger]] Schnittwarengeschäft eine drei Jahre dauernde kaufmännische Lehre an, bevor er seine erste Anstellung in der Chemnitzer Maschinenfabrik Wiede fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 wurde August Götze [[Teilhaberbetrieb|Teilhaber]] der Maschinenfabrik von [[Richard Hartmann (Maschinenfabrikant)|Richard Hartmann]], wobei Hartmann für die Technik und Götze für das Kaufmännische verantwortlich war. Anfang 1842 gründete er – nach der Trennung von Hartmann – die Maschinenfabrik &#039;&#039;Götze &amp;amp; Comp.&#039;&#039; Die Fabrik befand sich an der Zwickauer Straße und stellte Maschinen für die [[Textilindustrie]] sowie [[Dampfmaschine]]n und [[Turbine]]n her. Als er 1856 aus der Geschäftsführung ausschied, übertrug er seine Anteile seinen [[Schwager|Schwägern]] Theodor und Ernst Wiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Götze gründete verschiedene [[Aktiengesellschaft]]en, so 1855 die Gemeinnützige Baugesellschaft und die Chemnitz-Stollberger Eisenbahn, 1856 das Eisenbahnkomitee Dresden-Freiberg-Chemnitz, 1857 die Aktienspinnerei und 1861 die Chemnitz-Würschnitzer Eisenbahn. Er erwarb sich als kaufmännischer Direktor der Aktienspinnerei Verdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 gehörte er zu den Abgeordneten der Zweiten Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]] und war Mitglied der Kommission zur Erörterung der Gewerbe- und Arbeitsverhältnisse. Die Chemnitzer [[Stadtverordneter|Stadtverordneten]] wählten ihn 1852 zum unbesoldeten Stadtrat, dieses Mandat übte er bis 1856 aus. Von 1870 bis 1872 wirkte er als Stadtverordneter in Chemnitz. Nach Götzes Plänen entstanden sowohl die Anlagen des [[Schillerplatz (Chemnitz)|Schillerplatzes]] als auch die städtische Wasserleitung. Er revidierte gemeinsam mit dem Stadtrat [[Robert Zipper]] die Chemnitzer Straßennamen und beteiligte sich an der Finanzierung des St.-Georg-Hospitals, an der Förderung der Handelsschule und der Errichtung des Stadtbads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Götze ließ sich 1862 in der direkten Nachbarschaft seines Unternehmens eine Villa erbauen (heute Dresdner Straße 18).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Uhlmann (Historiker)|Wolfgang Uhlmann]]: &#039;&#039;[http://www.altes-chemnitz.de/chemnitz/dresdner.htm Die Dresdner Straße.]&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- August-Götze-Stiftung gab&#039;s auch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm der [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] eines (königlich sächsischen) &#039;&#039;[[Kommerzienrat]]s&#039;&#039; verliehen, außerdem wirkte er als [[Handelsrichter]].&amp;lt;!-- Wann? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Birgit Schubert: &#039;&#039;August Ludwig Götze&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Von Alberti bis Zöppel. 125 Biografien zur Chemnitzer Geschichte&#039;&#039;. Edition Reintzsch, Radebeul 2000, ISBN 3-930846-22-5, S. 36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=142619302}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Säbi|Autor|142619302|Lemma}} In der Säbi noch ohne Artikel, aber dort vorhanden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142619302|VIAF=152053134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gotze, August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glauchau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Götze, August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Götze, August Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Unternehmer und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glauchau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>195.37.4.150</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Postgeschichte_von_Blankenburg&amp;diff=1080422</id>
		<title>Postgeschichte von Blankenburg</title>
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		<updated>2023-08-14T09:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;195.37.4.150: Tempus- und andere Grammatikfehler, Interpunktion, Satzbau, Wikilinks ergänzt, bibliografische Angaben wikigemäß formatiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Postgeschichte von Blankenburg&#039;&#039;&#039; beschreibt die geschichtliche Entwicklung des Postwesens in [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg am Harz]] seit den Anfängen um 1600 bis in die Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor 1800 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Königlich Westfälischer und herzoglich braunschweigischer Poststempel Blankenburg.jpg|mini|Frühe Poststempel für Blankenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um 1600 bestand eine Postverbindung von [[Braunschweig]] über [[Halberstadt]] und Blankenburg nach [[Leipzig]]. Ein [[Postgeschichte und Briefmarken Braunschweigs|Braunschweigisches Postamt]] wurde 1722 eingerichtet. Zudem gab es in Blankenburg bis 1790 ein [[Kaiserliche Reichspost|Postamt der Kaiserlichen Reichspost]]. Unterschiedliche einzeilige [[Poststempel]] sind aus dieser Zeit bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
In der [[Königreich Westphalen|westphälischen Zeit]] gehörten Teile des Gebiets von Blankenburg zum Harz-Departement, der Hauptteil zum Departement der Saale mit Blankenburg als einer der drei Distriktstädte. Postdirektor des Postamts 2. Classe war von 1810 bis 1813 J. G. Henneberg. Als Stempel erhielt er, wie alle königlich westphälischen Postanstalten, einen Einzeiler „Blankenburg“. Er wurde bis 1835 angewendet. Gefolgt von einem „Einzeiler über Bogen mit einer Zeile“ (Bezeichnung nach Anderson) der bis März 1844, ab 1842 ohne „A“, in Benutzung war. Nachfolgend wird der „Einzeiler mit Bogen mit einer Zeile“ (diesmal nur ein Halbbogen) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Adressbüchern finden wir ab 1833 als Leiter den Postsekretär Leopold Henneberg (1833), Georg Christian Ledebur (1835–1856), Leopold Henneberg (1857–1858) und Hans Teuerkauf (1867).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Blankenburg_PA_1865-1905.jpg|Postamt 1865–1905&lt;br /&gt;
 Blankenburg_PA_1906.jpg|Postamt seit 1905&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 fand bei Blankenburg der letzte [[Postkutschenüberfall bei Blankenburg|Überfall auf eine Postkutsche]] in Deutschland statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Keller: &#039;&#039;Das Papiergeld der altdeutschen Staaten (Taler- und Guldenscheine) vom 17. Jahrhundert bis zum Jahr 1914&#039;&#039;. Berlin 1953, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 wurde in &#039;&#039;Tanne&#039;&#039; eine &#039;&#039;Brief-Collektion&#039;&#039; eingerichtet und dem Kaufmann Schröder übertragen. &#039;&#039;„Alle Sendungen von sämtlichen Herzogl. Postanstalten sind über Blankenburg zu senden, mit Ausnahme von Hasselfelde, Walkenried, Zorge und Hohegeiß, bei denen es bei der bisherigen Leitung über Benneckenstein sein Bewenden behält. Als Taxe für Tanne ist die von Benneckenstein unter Zuschlag eines Binnenportos von 6 Pfg. für den einfachen Brief, welches letztere in Blankenburg zur Berechnung kommt, angenommen worden.“&#039;&#039; Im gleichen [[Rundschreiben|Cirkular]] wurde mitgeteilt, dass &#039;&#039;„Einzeiler mit Bogen mit einer Zeileder Postillion Lambrecht von der Station zu Blankenburg wegen Widersetzlichkeit und ungebührlichen Betragens im Dienst gegen den Vorstand der Postverwaltung zu Hasselfelde, aus dem Postdienst entlassen worden ist“&#039;&#039;. &#039;&#039;„Vom 1. Oktober 1838 besteht ein Königl. Hannoversche Fahrpost von Osterode über Clausthal, dem Sonnenberger Weghaus, Braunlage und Elbingerode nach Blankenburg et [[Liste lateinischer Phrasen/V#Vice versa|vice versa]].“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 kam es zur Errichtung einer &#039;&#039;Postcollection&#039;&#039; in &#039;&#039;Rübeland&#039;&#039;, &#039;&#039;„untergeordnet dem Postamt Blankenburg. Taxe bis Blankenburg plus Binnenporto von 6 Pfg. für den einfachen Brief. Diejenigen Braunschweigischen Postanstalten, von denen die Postsendungen nach Rübeland mit Vorteil über Elbingerode geleitet werden können, also namentlich Walkenried, Zorge, Hohegeiß, Braunlage etc. haben die Taxe bis Elbingerode und außerdem das belegte Binnenporto in Francofällen nach den Grundsätzen der Königlich Hannoverschen Posttaxordnung zu erheben resp. zu vergüten.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 wurde der &#039;&#039;„Postaspirant Buhle von Braunschweig zum Postamt Blankenburg und Postaspirant Preen von Blankenburg zum Postamt Holzminden“&#039;&#039; versetzt. 1846 kehrte der &#039;&#039;„Postschreiber Buhle zu Blankenburg zum Hofpostamt nach Braunschweig. Der Postschreiber Preen von Holzminden zum Postamt Blankenburg“&#039;&#039; zurück. 1848 erhielt Friedrich Röbbling aus Blankenburg das einfache Ehrenzeichen (für [[Postillon]]s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einführung der [[Briefmarke]]n im Herzogtum Braunschweig kam ein Rechteckstempel mit Datum und Stunden in Ziffern, getrennt durch einen Stern, zum Einsatz. Zusätzlich wurde der [[Braunschweiger Poststempel|Rostgitterstempel]], für Blankenburg &#039;&#039;„4“&#039;&#039;, zur Entwertung des Postwertzeichen abgeschlagen. Außer dem Rahmenstempel wurde von 1858 ab ein Zweikreisstempel mit Ortsnamen, Datum mit Jahreszahl sowie Stundenangabe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1864 wurden „Zur Bequemlichkeit des corespondierenden Publikums zu Blankenburg ankommende Wertbriefe a.) mit Courant bis 8 Lot, b) Mit Geld, Papiergeld und sonstige Wertgegenstände bis 50 Taler und bis 8 Lot durch die Briefträger überbracht“. Sie wurden in ein Quittungsbuch eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postmeister Hans Teuerkauf war bei der Übernahme in den [[Norddeutscher Postbezirk|Norddeutschen Postbezirk]] im Amt. 1887 stuft die [[Reichspost]] das Postamt in die I. Klasse ein. Hans Teuerkauf war nun bis 1876 Postdirektor. Ihm folgten Theodor Hörstel (1877–93), Otto Wirstorf (1894–1901), Adalbert de Convenent (1902–1914) und Ernst Buchmann (1915–1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststempel Blankenburg (Harz) 1871 bis Ende 1930er.jpg|mini|Einkreisstempel, Kreis-Ober-Segmentstempel und Kreisstegstempel mit Gitterbögen oben und unten]]&lt;br /&gt;
Ein Einkreisstempel in [[Grotesk (Schrift)|Grotesk]]-Schrift, ohne Sternchen, wurde von 1871 bis 1872 vom Norddeutschen Postbezirk eingeführt. Ein weiterer, mit Sternchen, folgte 1882. Für den [[Stempelschneider]] veröffentlichte die Reichspost am 1. Juli 1875 ein Muster. In einer Verfügung der Reichspost vom 30. November 1875 wurde der Zusatz „A / H“ in „(Harz)“ vorgeschrieben. Die Stempelschneiderei Klauke lieferte ab 1882 Stempel, bei denen die Uhrzeit nicht mehr im Bogen, sondern waagerecht angeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Probe.jpg|mini|links|Musterabschläge von 1875]]&lt;br /&gt;
Ein Kreis-Obersegment-Stempel wurde 1889 eingeführt, um die Ortsbezeichnung mit Zusatz in einem Stempel unterzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Verfügung vom 26. August 1888 wurde der Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten mit dem ersten Typeräderstempel (zur Datumseinstellung) der Deutschen Reichspost versuchsweise eingeführt. Für jeden Postschalter wurde ein eigener Stempel angeschafft. Sie erhielten kleine Unterscheidungsbuchstaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Ab 1924 kam ein neuer Kreisstegstempel ohne Gitter zum Einsatz. Mit der Einführung der [[24-Stunden-Zählung]] im Mai 1927 verschwand die Kennzeichnung „V“ für Vormittag und „N“ für Nachmittag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststempel Blankenburg (Harz), verschiedene Kreisstegstempel.jpg|mini|Verschiedene Zweikreisstegstempel]]&lt;br /&gt;
Der Zweikreisstegstempel mit Datumsbalken war seit 1936 in Gebrauch. Seit 1944 kam die [[Postleitzahl (Deutschland)|Postgebietsleitzahl]] hinzu – „(19)“ für Sachsen-Anhalt. 1947 wurde das Gebiet weiter aufgeteilt, so dass für den nördlichen Teil von Sachsen-Anhalt „(19b)“ galt. Seit Mitte 1950 wurden keine neuen Stempel mehr mit der Postgebietsleitzahl angefertigt. Ab 1946 wurde die Nummer vielfach entfernt. Die so aptierten Stempel wurden noch bis 1968 verwendet. Beim [[Zentraler Kurierdienst|Zentralen Kurierdienst]] wurde zwischen 1960 und 1963 der Stempel mit der Inschrift „BLANKENBURG (KR. WERNIGERODE)“ verwendet, der Landkreis Blankenburg war 1950 aufgelöst worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststempel Blankenburg (Harz) DDR-Postleitzahlen.jpg|mini|Stempel mit der Postleitzahl der Deutschen Post der DDR]]&lt;br /&gt;
Nun folgen die Zweikreisstegstempel ohne Stegbogen oben mit der neuen Postleitzahl „372“, dreiziffrig bis August 1981 verwendet. Nun kamen noch die Unterscheidungsnummern für die Postanstalten am Ort hinzu. Die „1“ stand naturgemäß für das Hauptpostamt, die „2“ für die frühere Poststelle Oesig, seit dem 1. Dezember 1990 Postamt 2 und die „3“ für das Postamt 3, Regenstein. Das Postamt 3 wurde am 5. März 1984 eröffnet und ist seit dem 1. April 1994 im Passagemarkt untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Unterscheidungsbuchstaben, kleine Brücke im Stempel, frühe und späte Verwendungszeiten, unterschiedliche Schriften und -Größen ergeben ein beliebtes Betätigungsfeld für Philatelisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststempel Blankenburg (Harz) 1993 1994.jpg|mini|Stempel mit der neuen Postleitzahl nach der Wende]]&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands überschnitten sich die Postleitzahlen in Ost und West. Nach dem Oktober 1990 erfand man als Übergangslösung ein „O“ oder „W“ als Zusatz zur Postleitzahl. Das Postamt wurde nach Aufhebung des Post- und Fernmeldeamtes Wernigerode 1991 dem Postamt Halberstadt unterstellt. Am 1. Juni 1993 wurden einheitliche fünfstellige Postleitzahlen eingeführt. Die meisten der neu gelieferten Poststempel für Blankenburg entsprachen nicht der Postnorm. Ab 24. Januar 1994 wurden sie durch berichtigte Stempel ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Inbetriebnahme der [[Briefzentrum (Deutsche Post AG)|Briefzentren]] wird alle Post aus der Briefkastenleerung dort gestempelt. Für Blankenburg war das Briefzentrum 38 in Braunschweig zuständig. Statt weniger Meter legte somit selbst ein Ortsbrief einen Transportweg von 200 km zurück. Zur Abkürzung wurden Zustellstützpunkte „ZSB“ eingerichtet, die den Briefzentren unterstehen und eine Vorsortierung der Briefsendungen vornehmen. Dort gestempelte Sendungen haben die Unterscheidungsbuchstaben unter dem Ortsnamen „ZSB“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 21. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 2001 wurde das Postamt an der Löbbeckestraße geschlossen, am 1. August wurde stattdessen an der Lange Straße eine [[Postagentur]] eröffnet. Im Stempel fehlt nun der Zusatz „Harz 1“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henry Bade: &#039;&#039;333 Jahre Braunschweigische Post 1535–1867.&#039;&#039; [[Karl Pfankuch]], Braunschweig 1960. (hierher stammen auch die Stempelabbildungen)&lt;br /&gt;
* Harri Boog: &#039;&#039;Die Stempel vom Postamt Blankenburg/Harz 1808–2002.&#039;&#039; kolme k-Verlag, Sassenburg 2002, ISBN 3-927828-61-0. (mit Beiträgen von Ulrich Flachs und Siegfried Suske; hierher stammen die Abbildungen ab 1870, mit freundlicher Genehmigung des Autors)&lt;br /&gt;
* Werner Steven: &#039;&#039;Inhaltsübersicht der postalisch relevanten Braunschweigischen Ciculare, Gesetze und Verordnungen von 1807 bis 1867.&#039;&#039; In: Arbeitsgemeinschaft Braunschweig und Hannover im Briefmarken-Club Hannover (Hrsg.): &#039;&#039;Rundbrief&#039;&#039; Nr. 58 (vom April 2004).&lt;br /&gt;
* Werner Steven: &#039;&#039;Verzeichnis der Postanstalten und deren Personal im Bereich des Herzogtums Braunschweig 1811–1916.&#039;&#039; In: Gesellschaft für Deutsche Postgeschichte e. V., Bezirksgruppe Braunschweig/Hannover (Hrsg.): &#039;&#039;Postgeschichtliche Blätter&#039;&#039;, Heft 13 (1992).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgeschichte (Deutschland) nach Region|Blankenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Blankenburg (Harz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Sachsen-Anhalt)]]&lt;/div&gt;</summary>
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