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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juchh%C3%B6h_(Hirschberg)&amp;diff=2320766</id>
		<title>Juchhöh (Hirschberg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juchh%C3%B6h_(Hirschberg)&amp;diff=2320766"/>
		<updated>2025-06-15T11:13:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;193.104.220.1: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Juchhöh&lt;br /&gt;
| Alternativname         =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hirschberg (Saale)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Hirschberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.413276&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.861522&lt;br /&gt;
| Nebenbox               =&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            =&lt;br /&gt;
| Höhe                   =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             =&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Venzka]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07927&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036649&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               =&lt;br /&gt;
| Bild                   =Juchhöh-pano.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Juchhöh&#039;&#039;&#039; ist ein [[Weiler]] von [[Venzka]], einem Ortsteil von [[Hirschberg (Saale)]] im [[Saale-Orla-Kreis]] in [[Thüringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-hirschberg-saale.de/inhalte/stadt_hirschberg/_inhalt/unsere_stadt/ortsteile/ortsteile Homepage „Hirschberg und seine Ortsteile“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Juchhöh ist ein [[Weiler|Straßenweiler]] nahe der Landesgrenze zu [[Bayern]], der auf drei von vier Seiten von Wald umgeben ist. Er liegt an der [[Bundesstraße 2]] und an der Ortsverbindungsstraße nach [[Mödlareuth]]. Die Felder befinden sich überwiegend auf dem Hochplateau in Richtung [[Venzka]]. Nachbarorte sind die Stadt [[Hirschberg (Saale)|Hirschberg]] sowie die Orte Venzka, Mödlareuth und [[Dobareuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Geologisch befindet sich die Gemarkung des Weilers im [[Thüringer Schiefergebirge|Südostthüringer Schiefergebirge]]. Die Böden sind durch hohen Feinerde- und [[Humus]]anteil ertragreich und -sicher. Quellmulden sowie Tallagen sind Grünlandstandorte. Der Ackerbau ist auf den plateauartigen Geländerücken, welligen Ebenen und Flachhängen begünstigt. Auf sonstigen Lagen überwiegt die forstliche Nutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Graf: &#039;&#039;Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“.&#039;&#039; 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Juchhöh wurde erstmals in den Jahren 1713–1715 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &#039;&#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&#039;&#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Saalebrücke Rudolphstein]] 1945 zerstört worden war, wurde der [[Transitverkehr durch die DDR|Transitverkehr (Interzonenverkehr)]] zwischen [[Ostdeutschland]] und [[Westdeutschland]] von der [[Bundesautobahn 9|Autobahn]]-Abfahrt Schleiz kommend auf der kurvenreichen und Höhenunterschiede überwindenden [[Bundesstraße 2|Fernverkehrsstraße 2]] über [[Zollgrün]], [[Gefell]], [[Dobareuth]] und Juchhöh zum Grenzübergang nach [[Töpen]] umgeleitet. Juchhöh war bis zum 16. Dezember 1966 Kontrollpunkt. Mit dem Wiederaufbau der Autobahnbrücke im Jahre 1966 konnte der Verkehr wieder durchgehend über die Autobahn rollen und die Fernverkehrsstraße 2 wurde für jeglichen Verkehr gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurden Juchhöh und das benachbarte Dorf Venzka in die Stadt Hirschberg eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Einst diente die Gegend der Erholung und der Landwirtschaft. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stand sie für Jahrzehnte im Schatten der [[Innerdeutsche Grenze|Innerdeutschen Grenze]]. Jetzt ist das bäuerliche Leben wieder zusammen mit der Erholungsfunktion maßgebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Hirschberg (Saale)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7833053-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Orla-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hirschberg (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1713]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>193.104.220.1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cornelius_Ryan&amp;diff=647089</id>
		<title>Cornelius Ryan</title>
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		<updated>2025-01-30T14:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;193.104.220.1: von wo soll er denn &amp;quot;emigriert&amp;quot; sein?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Cornelius Ryan and Godfried Bomans 1966.jpg|mini|Cornelius Ryan, 1966]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cornelius Ryan&#039;&#039;&#039; (* [[5. Juni]] [[1920]] in [[Dublin]], [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Irland]]; † [[23. November]] [[1974]] in [[New York City]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein irisch-US-amerikanischer [[Journalist]] und [[Schriftsteller]], der durch seine populäre Militärgeschichtsschreibung über den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] berühmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine zwei bekanntesten Bücher sind &#039;&#039;[[Der längste Tag]]&#039;&#039; (The Longest Day) (1959), das die Geschichte des [[D-Day]], des Tags der Invasion der Alliierten in der [[Normandie]], erzählt, und &#039;&#039;[[Die Brücke von Arnheim (Film)|Die Brücke von Arnheim]]&#039;&#039; (A Bridge Too Far) (1974). Letzteres beschreibt die [[Operation Market Garden]]: im September 1944 versuchten die Westalliierten vergeblich, im Rahmen einer großen Luftlandeoperation den [[Rhein#Niederrhein|Niederrhein]] bei Arnheim zu überqueren. Beide Bücher wurden 1962 und 1977 mit hohem Budget und einem großen Staraufgebot verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewachsen und in einer Schule des katholischen Laienordens [[Christian Brothers]] in Dublin erzogen, zog Ryan 1940 nach [[London]], wo er von 1941 an als [[Kriegsberichterstatter]] für den &#039;&#039;[[Daily Telegraph]]&#039;&#039; arbeitete. Zunächst im Luftkrieg in [[Europa]] eingesetzt, flog er mit der [[Eighth Air Force|Achten]] und [[Ninth Air Force (1942)|Neunten U.S. Air Force]] auf Bombeneinsätzen. Ab 1944 begleitete er General [[George Patton]]s [[3. US-Armee]] und berichtete von deren Aktivitäten bis zum [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Ende des Kriegs in Europa]]. Anschließend berichtete er 1945 vom [[Pazifikkrieg#1945|Pazifikkrieg]] und 1946 aus [[Jerusalem]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Colin Jacobson et al. |Titel=1001 photographies qu&#039;il faut avoir vues dans la vie |TitelErg=Réfugiés juifs avant leur déportation de Palestine |Hrsg=Paul Lowe |Verlag=Éditions Flammarion |Ort=Paris |Datum=2018 |ISBN=978-2-08-142221-6 |Seiten=366 |Kommentar=Originalausgabe: &#039;&#039;1001 Photographs You Must See In Your Lifetime&#039;&#039;, Quintessence Editions, London 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er das Büro des &#039;&#039;Daily Telegraph&#039;&#039; leitete und fotografierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryan ging 1947 in die USA, wo er für das &#039;&#039;[[TIME|Time Magazine]]&#039;&#039; und andere Zeitschriften schrieb. Nach der Heirat mit Kathryn Morgan wurde er 1950 US-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem umgehenden Erfolg mit &#039;&#039;Der längste Tag&#039;&#039;, das er von 1956 an schrieb, folgten weitere Bücher, darunter &#039;&#039;Der letzte Kampf&#039;&#039; (&#039;&#039;The Last Battle&#039;&#039;) (1966) über die [[Schlacht um Berlin]] im April/Mai 1945, mit der der Zweite Weltkrieg in Europa endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ryan war Mitglied der französischen [[Ehrenlegion]] und Honorarprofessor für Literatur an der [[Ohio University]], wo die „Cornelius Ryan Collection“ in der „Alden Library“ beheimatet ist. Kurz nach der Veröffentlichung von &#039;&#039;Die Brücke von Arnheim&#039;&#039; im Jahre 1974 starb Ryan während einer Lesereise zur Vermarktung des Buches an Prostatakrebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* The Longest Day: 6 June 1944 D-Day. Fawcett Publications 1959, ISBN 0-671-62228-5.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Der längste Tag. Normandie 6. Juni 1944&#039;&#039;. [[Sigbert Mohn Verlag]], Gütersloh 1959.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Last Battle&#039;&#039;. [[HarperCollins U.K.|Collins]], London 1966.&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Der letzte Kampf&#039;&#039;. [[Droemer Knaur|Knaur]], München/Zürich 1966.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Bridge Too Far&#039;&#039;. [[Simon &amp;amp; Schuster]] 1974, ISBN 0-671-21792-5.&lt;br /&gt;
** Cornelius Ryan (Autor), Emil Bastuk (Übersetzer): &#039;&#039;Die Brücke von Arnheim.&#039;&#039; Verlag: Fischer, 1975, ISBN 978-3-10-068801-9&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;A Private Battle&#039;&#039; (posthum mit Kathryn Morgan Ryan). Simon &amp;amp; Schuster 1979, ISBN 0-671-22594-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.library.ohiou.edu/archives/mss/mss020.html The Cornelius Ryan collection and biography at Ohio University]&lt;br /&gt;
* Cornelius Ryan Collection of World War II Papers at Ohio University  [http://www.library.ohiou.edu/about/collections/archives-special-collections/manuscript-collections/cornelius-ryan-collection-of-world-war-ii-papers/ Cornelius Ryan Collection of World War II Papers | OHIO University Libraries]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120628643}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0752485}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000010097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120628643|LCCN=n/78/90524|VIAF=111599997|NDL=00455046}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ryan, Cornelius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (The Daily Telegraph)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ohio University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Mitglied der Ehrenlegion (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dublin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ryan, Cornelius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=irisch-US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dublin]], [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Irland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]], [[USA]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>193.104.220.1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Hn%C4%9Bv%C3%ADn&amp;diff=153376</id>
		<title>Burg Hněvín</title>
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		<updated>2024-03-11T17:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;193.104.220.1: diese zu tschechisieren ist ja albern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Hrad Hněvín (Burg Landeswarte)&lt;br /&gt;
|Bild = Most Hnevin (02) 2005-11-08.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Eingangsbereich der Burg Hněvín&lt;br /&gt;
|Alternativname = Hrad Most&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage =&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = umgebaut&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale=&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname= [[Most (Tschechien)|Most]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/31/13/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 13/38/0.5/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CZ-425&lt;br /&gt;
|Höhenordinate= 397&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug= CZ&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burg Hněvín&#039;&#039;&#039; (deutsch: &#039;&#039;Landeswarte&#039;&#039;) befindet sich auf der Spitze eines [[Kegelberg]]es (399 m) nahe der Stadt [[Most (Tschechien)|Most]] (&#039;&#039;Brüx&#039;&#039;) in [[Tschechien]]. Von der einst [[mittelalter]]lichen Burg ist nach einem Umbau in ein [[Restaurant]] am Ende des 19. Jahrhunderts kaum mehr etwas erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hnevin lookout tower.jpg|mini|Der Aussichtsturm, Wahrzeichen von Burg Hněvín]]&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Burg auf dem &#039;&#039;Zámecký vrch&#039;&#039; (Schlossberg) oder auch &#039;&#039;vrch Hněvín&#039;&#039;, unter dem die [[Königsstadt (Böhmen)|Königsstadt]] erbaut wurde, datiert zurück in das 12. Jahrhundert. Einige archäologisch nachgewiesene Reste stammen aus dem 9. Jahrhundert. Erbaut vom Geschlecht der [[Hrabischitzer Geschlecht|Hrabischitzer]] (tschechisch: Hrabiš) und dank ihrer uneinnehmbaren Lage, geschützt durch den See Komořany, gehörte sie zu den königlichen Burgen. Sie hatte eine gute strategische Lage, durch zwei Brunnen genügend Trinkwasser und wurde stets gut unterhalten. Hněvín wurde immer wieder belagert, nie jedoch erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert wurde die Burg durch [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel II.]] den Brandenburgern verpfändet. Nach den Streitigkeiten [[Wenzel (HRR)|Wenzels IV.]] mit diesem Adelsgeschlecht erhielten die [[Markgrafen von Meißen]] die Burg. Erst 1406 bekam Wenzel sein Eigentum zurück. Mit dem [[Vertrag von Eger]] gelangte die Festung 1459 in den Besitz von [[Georg von Podiebrad]]. Sein Sohn Heinrich verkaufte sie 1480 an [[Beneš Krabice z Weitmile|Benesch von Weitmühl]]. 1482 kam es in [[Most (Tschechien)|Most]] zu einem Treffen der Fürsten aus Sachsen mit [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Wladyslaw II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1507 hielt Johann von Weitmühl und ab 1515 [[Sebastian von Weitmühl]] die Burg als Pfand. Zur Regentenzeit [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] hielten sich dort auf sein Geheiß der Alchimist [[Edward Kelley]] und der Grieche [[Marek Mamugny]] auf. 1595 verkaufte Rudolf II. die Burg an die Stadt. Bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] lief das Leben ruhig ab. 1646 nahmen die [[Schweden]] durch eine List die Burg ein. Die Bürger mussten hohe Steuern und Strafen zahlen. Die Schweden hielten die Burg bis zum [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1651 beantragten die Bürger von Most die Niederlegung der Burg, um künftigen Belagerungen und den damit verbundenen Zerstörungen und Plünderungen zu entgehen. Auf Geheiß des Kaisers [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] wurde die Anlage daraufhin weitgehend abgebrochen. Die Reste wurden dem Verfall anheimgegeben. Als die Stadt durch den Kohlebergbau zu Reichtum gelangte, wurden Teile der Burgruine wieder aufgebaut. Im 19. Jahrhundert wurden ein neu erbauter Aussichtsturm und eine Gaststätte nach bereits einem Jahr durch einen Sturm zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimatfreunde initiierten Ende des 19. Jahrhunderts in einer Phase der Burgenromantik einen Neuaufbau. 1896 wurde der Verein der Freunde des Schlossbergs ins Leben gerufen. 1906 wurde nach Vorlagen von A. Schwarzer ein [[Nachbildung|Replikat]] der Burg mit einer Gaststätte erbaut. Von der ursprünglichen Burg gibt es nur noch die Aufteilung und zwei Reste. Im Innenbollwerk sieht man noch heute einige restaurierte Reste von runden Kanonenbastionen, erbaut im romanischen Stil. In den Räumen des heutigen Restaurants befanden sich ehemals ein runder Turm, eine Kapelle, ein Palast mit Königssaal sowie ein viereckiger Turm, dessen Reste noch heute zu besichtigen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hněvín ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Die Burgreplik beherbergt neben einem Hotel mit Gaststätte auch eine öffentliche [[Sternwarte]] und eine Freilichtbühne. Vom Gipfel des Schlossberges öffnet sich ein weiter Rundumblick auf Most, den südlichen Abfall des [[Erzgebirge]]s, die Höhen des [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirges]] und das [[Nordböhmisches Becken|Nordböhmische Becken]]. Die letzten Rekonstruktionsarbeiten fanden 2001 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Bilder der Burg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Most-Burg-1.JPG|Torhaus&lt;br /&gt;
Most-Burg-3.JPG|Aussichtsturm aus Südwest&lt;br /&gt;
Most-Burg-6.JPG|Aussichtsturm aus Südwest&lt;br /&gt;
Most-Burg-2.JPG|Blick aus Südost&lt;br /&gt;
KLG 4682b Burg Hněvín.jpg|Luftaufnahme (2018)&lt;br /&gt;
KLG 4689 Burg Hněvín.jpg|Luftaufnahme (2018)&lt;br /&gt;
Hněvín_1602.jpg|Burg Landeswarte im Jahre 1602 (auf einem Stich der Stadt Brüx)&lt;br /&gt;
13869-Brüx-1912-Landeswarte_auf_dem_Schloßberg-Brück_&amp;amp;_Sohn_Kunstverlag.jpg|Landeswarte im Jahre 1912&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen und Schlösser in Tschechien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Spickenreuther]]: &#039;&#039;Rundgang auf dem Hněvín in Most/Schlossberg in Brüx.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Erzgebirgische Heimatblätter.&#039;&#039; Bd. 30, Heft 2, 2008, {{ISSN|0232-6078}}, S. 9–12.&lt;br /&gt;
* [[Viktor Karell]]: &#039;&#039;Burgen und Schlösser des Erzgebirges und Egertales.&#039;&#039; Bd. 1, Vinzenz Uhl Verlagsbuchhandlung, [[Kadaň|Kaaden]], 1935. (Burg Landeswarte –Brüx – S. 74–77)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hněvín Castle|Burg Hněvín}}&lt;br /&gt;
* [https://hradhnevin.cz/ Homepage der Burg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Koordinate Artikel|50_31_12.34_N_13_37_58.16_E_type:landmark_region:CZ|50° 31′ 12&amp;quot; n. Br., 13° 37′ 58&amp;quot; ö. L.}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burg Hnevin}}&lt;br /&gt;
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