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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meir_ha-Levi_Abulafia&amp;diff=1412167</id>
		<title>Meir ha-Levi Abulafia</title>
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		<updated>2024-12-16T17:48:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;188.100.30.38: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rabbi &#039;&#039;&#039;Meir ben Todros ha-Levi Abulafia&#039;&#039;&#039; (* um 1165; † [[1244]] in [[Toledo]]), auch bekannt als [[Liste rabbinischer Akronyme|RaMaH]] {{heS|רמ&amp;quot;ה}}, war ein [[Talmud]]gelehrter, anerkannte Autorität in [[Halacha|halachischen Fragen]] und [[Kabbala|Kabbalist]] im christlichen Teil [[Spanien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meir ha-Levi Abulafia, Sohn von [[Todros ben Abulafia]], war der Spross einer reichen und angesehenen Gelehrtenfamilie. Seine Erziehung erhielt er in [[Burgos]], später zogen sein Vater und er nach [[Toledo]], wo sie eine [[Jeschiwa]] gründeten. Bereits mit Mitte 30 war Abulafia einer der drei Richter des [[Beth Din]] von Toledo. Die Wertschätzung, die er genoss, drückt sich auch darin aus, dass der Ehrentitel seines Vaters &#039;&#039;[[Nasi (Titel)|Nasi]]&#039;&#039;, als jener 1225 starb, auch auf den Sohn übertragen wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abulafia1.jpg|mini|300px|Stammbaum der Familie Abulafia in Spanien.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Abulafia begann mit einem Brief an die Gelehrten in [[Lunel]] ([[Provence]]) den so genannten [[Maimonidesstreit]]. In ihm kritisierte er die rationalistischen Sichtweisen des [[Maimonides|Rambam]] zur kommenden Welt und der [[Auferstehung]] der Toten, sowie dessen [[Allegorie|allegorisierende]] Auslegung des [[Tanach]], wie sie sich in seinen Hauptschriften, dem &#039;&#039;[[Führer der Unschlüssigen]]&#039;&#039; und dem &#039;&#039;[[Mischne Tora]]&#039;&#039;, äußert. Zu seinem Entsetzen fand er mit seinen Ansichten jedoch keinen Anklang bei den Kollegen in Lunel und wurde stattdessen scharf kritisiert. Als etwa 30 Jahre später [[Nachmanides|Ramban]] den Streit erneut austragen wollte, verweigerte Abulafia sich der Kontroverse. Der Briefwechsel mit den französischen Gelehrten erschien unter dem Titel &#039;&#039;Sefer ha-Iggerot&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk über den Talmud trägt den Titel &#039;&#039;Perate Peratin&#039;&#039; (Detail der Details) bzw. &#039;&#039;Jad rama&#039;&#039; (Die erhobene Hand – gleichzeitig ein Wortspiel auf sein [[Akronym]]). Das seinem Titel entsprechend umfangreiche Werk ist nur zu Teilen erhalten. Geschrieben ist es in [[Aramäische Sprache|aramäischer Sprache]], Worterklärungen erfolgen gelegentlich mithilfe der [[Arabische Sprache|arabischen Sprache]]. Es hatte starken Einfluss auf [[Ascher ben Jechiel]] und dessen Sohn [[Jakob ben Ascher]] und so fanden zahlreiche von Abulafias Ansichten Eingang in die &#039;&#039;[[Arba’a Turim]]&#039;&#039;, das bedeutendste halachische Vorläuferwerk des [[Schulchan Aruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Masoretischer Text|Massora]] befasst sich das Buch &#039;&#039;Massoret Sejjag la-Tora&#039;&#039;. Darin stellt er zahlreiche Regeln zum Schreiben einer [[Tora]]-Rolle zusammen. Er selbst schrieb darauf aufbauend eine Rolle, die als autoritativer Text für die spanischen Juden galt und selbst von Gelehrten aus Mitteleuropa und Nordafrika abgeschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Kabbala verfasste Abulafia drei Werke: einen Kommentar zum [[Sefer Jezirah|Sefer Jezira]] mit dem Titel &#039;&#039;Liphne u-lephanim&#039;&#039;, eine Betrachtung des Buches [[1. Buch Mose|Bereschit]] (&#039;&#039;Ginat Betan&#039;&#039;) sowie &#039;&#039;Schoschan Sodot al ha-Kabbala&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl vor allem als theologisch und juristisch Gelehrter aktiv, schrieb Abulafia auch Gedichte, in denen er zum Teil seine theologisch konservativen Ansichten zum Ausdruck brachte. Erhalten ist aber auch – ungeachtet des vorangegangenen Streits – ein [[Qina (Klage)|Klagelied]] auf Maimonides. Er pflegte in seiner Poesie weithin den Stil des vergangenen &#039;&#039;„Goldenen Zeitalters“&#039;&#039;, gleichwohl finden sich bereits Neuerungen, die gemeinhin der „Schule von Gerona“ zugeschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Sáenz-Badillos: &#039;&#039;Hebräische Dichtung im christlichen Spanien. Dichter und ihre Absichten.&#039;&#039; S. 4–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Brody: &#039;&#039;Schirim u-Mikhtavim me-Rabbi Me’ir ha-Levi Abulafia.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Mitteilungen des Forschungsinstituts für hebräische Dichtung.&#039;&#039; Band 2, 1936, S. 1–90. [Hebräisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angel Sáenz-Badillos: &#039;&#039;Hebräische Dichtung im christlichen Spanien. Dichter und ihre Absichten.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Judaica.&#039;&#039; Band 57, 2001, {{ISSN|0022-572X}}, S. 2–19, 82–93, [hier: S. 4–7].&lt;br /&gt;
* Angel Sáenz-Badillos, Judit Targarona Borrás: &#039;&#039;Diccionario de autores judios. (Sefarad. Siglos X–XV).&#039;&#039; El Almendro, Córdoba 1988, ISBN 84-86077-69-9, (&#039;&#039;Estudios de Cultura Hebrea&#039;&#039; 10), S. 58–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122413172|LCCN=n/81/127774|VIAF=88127746}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabbalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Toledo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1244]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meir ha-Levi Abulafia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meir ben Todros ha-Levi Abulafia; Meir Abulafia; RaMaH&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=spanischer Talmudgelehrter und Kabbalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1165&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1244&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Toledo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>188.100.30.38</name></author>
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