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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-11T11:55:04Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amanethes&amp;diff=2872076</id>
		<title>Amanethes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Amanethes&amp;diff=2872076"/>
		<updated>2024-07-22T19:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;186.96.82.150: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Musikalbum&lt;br /&gt;
|Typ          = Studioalbum&lt;br /&gt;
|Titel        = Amanethes&lt;br /&gt;
|Cover        =&lt;br /&gt;
|Künstler     = [[Tiamat (Band)|Tiamat]]&lt;br /&gt;
|Genre        = [[Gothic Metal]]&amp;lt;ref name=mh52008-2&amp;gt;&#039;&#039;Tiamat&#039;&#039;. &#039;&#039;Amanethes&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Metal Hammer]]&#039;&#039;, Mai 2008, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Jahr         = 2008&lt;br /&gt;
|Aufnahmejahr = &lt;br /&gt;
|Label        = [[Nuclear Blast]]&lt;br /&gt;
|Formate      = CD&lt;br /&gt;
|AnzahlTitel  = 11&lt;br /&gt;
|Laufzeit     = 62:03&lt;br /&gt;
|Besetzung    = &lt;br /&gt;
* [[Johan Edlund]]: Gesang, Gitarre, Keyboard&lt;br /&gt;
* [[Anders Iwers]]: Bass&lt;br /&gt;
* Lars Skjöld: Schlagzeug&lt;br /&gt;
|Produzent    = Johan Edlund&lt;br /&gt;
|Studio       = The Mansion, Thessaloniki; Mega Studio, Stockholm; Woodhouse-Studio, Hagen&lt;br /&gt;
|Vorheriges   = &#039;&#039;[[Prey (Album)|Prey]]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(2003)&lt;br /&gt;
|Nächstes     = &#039;&#039;[[The Scarred People]]&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(2012)&lt;br /&gt;
|Single1      = &lt;br /&gt;
|Datum1       = &lt;br /&gt;
|Single2      = &lt;br /&gt;
|Datum2       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amanethes&#039;&#039;&#039; ist das neunte Studioalbum der schwedischen Band [[Tiamat (Band)|Tiamat]]. Es erschien 2008 über [[Nuclear Blast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amanethes&#039;&#039; (eigentlich αμανέδες &#039;&#039;amanédhes&#039;&#039; beziehungsweise &#039;&#039;amanédes&#039;&#039;) ist der Plural der Bezeichnung αμανές &#039;&#039;[[Rembetiko|amanés]]&#039;&#039; für einen griechischen Musikstil, dessen Wurzeln bis zu alten ägyptischen Klagegesängen zurückreichen sollen&amp;lt;ref&amp;gt;Gail Holst-Warhaft: [http://books.google.de/books?id=WoI6AlKdsLgC&amp;amp;pg=PA189#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &#039;&#039;The Female Dervish and Other Shady Ladies of the Rebetika&#039;&#039;]. In: Tullia Magrini: &#039;&#039;Music and Gender: Perspectives from the Mediterranean&#039;&#039;. Chicago: The University of Chicago Press 2003, S. 189, abgerufen am 28. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;; es handelt sich außerdem um eines der ersten Wörter in [[Griechische Sprache|griechischer Sprache]], die [[Johan Edlund]], der Kopf der Band, sich merkte&amp;lt;ref name=mh52008-1&amp;gt;Robert Müller: &#039;&#039;Tiamat&#039;&#039;. &#039;&#039;Jugendliebe&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Metal Hammer&#039;&#039;, Mai 2008, S. 40f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den vorigen Alben griff die Band auf &#039;&#039;Amanethes&#039;&#039; wieder Einflüsse aus dem [[Extreme Metal|extremen Metal]] auf, in dem ihre Frühwerke verwurzelt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amanethes&#039;&#039; wurde zunächst als Arbeitstitel für das Album gewählt, stellte sich aber mit der Zeit als „mehr als nur ein Arbeitstitel“ heraus. Die Musiker mussten sich erstmals „nicht den Kopf zerbrechen, wie ein Album heißen sollte“, vielmehr sei der Begriff beim Schreiben der Musik in ihren Köpfen gewesen und habe sie geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=AMANETHES stand wie eine Frage über dem ganzen Prozess des Song-Schreibens, wir wollten dieses Wort mit Leben erfüllen, nicht seine Klischees bedienen. Dazu kommt, dass man es nicht einfach so übersetzen kann, es steht in einem kulturellen Kontext, den in gewisser Weise auch die Musik aufgenommen hat. Da sind einige griechische Einflüsse enthalten – ebenso wie in den Texten.|Sprache=deutsch|Autor=Johan Edlund|Quelle=&#039;&#039;[[Metal Hammer]]&#039;&#039;|ref=&amp;lt;ref name=mh52008-1/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stammen jedoch nicht alle Stücke aus der Zeit vor Edlunds Umzug nach Thessaloniki, sondern zum Teil noch aus der Zeit, als er in Hamburg und Berlin lebte.&amp;lt;ref name=mh52008-1/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf das Schlagzeug wurden alle Spuren in Johan Edlunds Heimstudio The Mansion in Thessaloniki aufgenommen; die Schlagzeugspuren wurden im Mega Studio in Stockholm eingespielt, nachdem Bassist [[Anders Iwers]] „beim Versuch, über seinen Bruder ([[Peter Iwers|Peter]], Bassist bei [[In Flames]] – Anm.d.A.) das In Flames-Studio zu bekommen, auf familiäres Schweigen gestoßen war“. Abgemischt und gemastert wurde das Album in Siggi Bemms Woodhouse-Studio in Hagen.&amp;lt;ref name=mh32008&amp;gt;Robert Müller: &#039;&#039;Tiamat&#039;&#039;. &#039;&#039;Déjà-vu&#039;&#039;. In: &#039;&#039;Metal Hammer&#039;&#039;, März 2008, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titelliste ==&lt;br /&gt;
Alle Stücke von Johan Edlund, sofern nicht anders angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;The Temple of the Crescent Moon&#039;&#039; – 5:33&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Equinox of the Gods&#039;&#039; – 4:35&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Until the Hellhounds Sleep Again&#039;&#039; – 4:07&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Will They Come?&#039;&#039; – 5:13&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Lucienne&#039;&#039; – 4:41&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Summertime Is Gone&#039;&#039; – 3:53&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Katarraktis Apo Aima&#039;&#039; – 2:43&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Raining Dead Angels&#039;&#039; – 4:18&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Misantropolis&#039;&#039; – 4:13&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Amanitis&#039;&#039; – 3:21&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Meliae&#039;&#039; – 6:11&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Via Dolorosa&#039;&#039; – 4:06&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Circles&#039;&#039; – 3:48&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Amanes&#039;&#039; – 5:29 (Edlund, Anders Iwers)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Thirst Snake&#039;&#039; (Bonustitel der Digipak-Version)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikstil und Texte ==&lt;br /&gt;
Nach der Entwicklung in Richtung [[Dark Rock]] enthält &#039;&#039;Amanethes&#039;&#039; „wieder einige harte, [[Black Metal|schwarzmetallische]] Tracks“&amp;lt;ref name=rh307&amp;gt;Frank Albrecht: &#039;&#039;Tiamat&#039;&#039;. &#039;&#039;Abends an der Theke&#039;&#039;. In: &#039;&#039;[[Rock Hard]]&#039;&#039;, Nr. 307, Dezember 2012, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;, greift aber neben dem aggressiven Gesang früherer Tiamat-Werke&amp;lt;ref name=metal-temple&amp;gt;Dimitris Kontogeorgakos: [http://www.metal-temple.com/site/catalogues/entry/reviews/cd_3/t_2/tiamat_-_amanethes_cd.htm?root=-1 &#039;&#039;Tiamat - Amanethes&#039;&#039;], 15. April 2008, abgerufen am 28. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch auf den bekannten, [[Gothic Rock|gothic]]-beeinflussten Stil, östliche Klänge und Keyboard-Melodien zurück&amp;lt;ref name=metal-temple/&amp;gt;. Robert Müller vom &#039;&#039;[[Metal Hammer]]&#039;&#039; verortete den Stil der Band auf &#039;&#039;Amanethes&#039;&#039; „irgendwo zwischen Gothic Rock, [[Psychedelic Rock|Psychedelic]] und [[Progressive Metal|Prog Metal]]“.&amp;lt;ref name=mh52008-2/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie „[i]n gewisser Weise […] alle Tiamat-Alben“ trägt auch &#039;&#039;Amanethes&#039;&#039; autobiographische Züge, außerdem enthalten die Texte aufgrund der Orientierung am Titel des Albums „einige griechische Einflüsse“.&amp;lt;ref name=mh52008-1/&amp;gt; Auf Robert Müllers Frage, ob dies „also das ‚Johan im Liebesglück in Thessaloniki‘-Album“ sei, antwortete dieser, Liebe sei „ein Thema, ganz klar, jedoch in all ihren Facetten. Aber vieles ist gar nicht so konkret.“&amp;lt;ref name=mh52008-1/&amp;gt; Die Titel &#039;&#039;Lucienne&#039;&#039; und &#039;&#039;Meliae&#039;&#039; wurden wegen ihres Klangs gewählt, letzterer in Anlehnung an die [[Meliaden]] aus der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]]; da diese Abkömmlinge [[Gaia (Mythologie)|Gaias]] sind, sollte dieses Stück das sein, was &#039;&#039;Gaia&#039;&#039; auf &#039;&#039;[[Wildhoney]]&#039;&#039; war.&amp;lt;ref name=mh52008-1/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Amanethes&#039;&#039; wurde von &#039;&#039;[[Rock Hard|Rock-Hard]]&#039;&#039;-Redakteur Wolf-Rüdiger Mühlmann verrissen.&amp;lt;ref name=rh307/&amp;gt; Mit Bezugnahme auf diesen Verriss äußerte Edlund, er sei „wahrscheinlich der einzige noch lebende Frontmann einer schwedischen [[Black Metal|Black-Metal]]-Band aus den Achtzigern“, und somit habe er „jegliches Recht, weitere Black-Metal-Songs zu schreiben“. Dies könnten andere inzwischen vielleicht besser, aber der Text zu &#039;&#039;The Equinox of the Gods&#039;&#039; sei seiner Überzeugung nach „brillant“. Da lasse er „keine andere Meinung zu“.&amp;lt;ref name=rh307/&amp;gt; Mühlmanns Kollege Marcus Schleutermann schrieb, es reiche „zugegebenermaßen nicht ganz“ an &#039;&#039;[[Clouds (Album)|Clouds]]&#039;&#039; &#039;&#039;Wildhoney&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[A Deeper Kind of Slumber]]&#039;&#039; heran, sei aber „trotzdem ein gelungenes Album“. Vom „mit seinem völlig unpassenden Knüppel-Drumming in der Tat gründlich missratenen“ &#039;&#039;Equinox of the Gods&#039;&#039; abgesehen finde er „keinen einzigen Stinker“.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schleutermann: [http://www.rockhard.de/megazine/reviewarchiv/review-anzeigen.html?tx_rxsearch_pi1%5Breview%5D=22628 &#039;&#039;Tiamat&#039;&#039;. &#039;&#039;Amanethes&#039;&#039;]. In: &#039;&#039;Rock Hard&#039;&#039;, Nr. 252, abgerufen am 28. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &#039;&#039;Metal-Hammer&#039;&#039;-Soundcheck erreichte das Album Platz 9. Matthias Mineur schrieb, das neue Album zeige „vor allem eines: In Edlunds tiefstem Inneren pocht ein [[Metal]]-Herz, das zwar reichlich Gothic in seine Venen pumpt, aber den harten Stockeinsatz und die wadenbeißenden Gitarren scheinbar als genetische Urveranlagung in sich trägt. […] Im Camp der Plattenfirma spricht man vorsorglich von einer stilistischen Mixtur der zurückliegenden sechs Studioscheiben und hofft, dass Tiamat mit AMANETHES keine potenziellen Käufer verschrecken. Die Sorge ist unbegründet: Wer derart kompromisslos zu Werke geht, wird seine Fans generell überzeugen – und so schonungslos wie auf AMANETHES waren Tiamat schon seit zehn Jahren nicht mehr unterwegs.“ Er gab dem Album fünf von sieben Punkten. Sein Kollege Robert Müller schrieb, dass diejenigen, denen &#039;&#039;[[Judas Christ]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Prey (Album)|Prey]]&#039;&#039; nicht zusagten, „auch hier nicht in Lobeshymnen ausbrechen“ würden, aber bei Akzeptanz gegenüber den Musikstil auf diesem Album verzücke dieses „mit einem enormen musikalischen Ausdrucksspektrum – von der schonungslosen Härte eines ‚Equinox Of The Gods‘ bis zum perfekt inszenierten Herzschmerz von ‚Amanes‘“. Er vergab sechs Punkte. Frank Thiessies verglich das Album „[v]on Stimmung und Stimme her hymnisch sowie melodisch-sakral“ mit [[The Sisters of Mercy]], [[The Mission (Band)|The Mission]] und [[Type O Negative]], die Band blase jedoch „jeglichen Kerzenschein und Patschuli-Muff mit einem malmenden Metal-Orkan in den [[Orcus|Orkus]]. So muss es sein!“ Auch er vergab fünf Punkte.&amp;lt;ref name=mh52008-2/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tiamat (Band)}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiamat-Album]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album (Gothic Metal)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>186.96.82.150</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=The_Dawn_of_the_Black_Hearts&amp;diff=1955867</id>
		<title>The Dawn of the Black Hearts</title>
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		<updated>2024-07-19T17:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;186.96.82.150: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Musikalbum&lt;br /&gt;
| Typ              = Live&lt;br /&gt;
| Titel            = The Dawn of the Black Hearts&lt;br /&gt;
| Interpret        = [[Mayhem]]&lt;br /&gt;
| Veröffentlichung = [[1995]]&lt;br /&gt;
| Aufnahme         = 28. Februar 1990&lt;br /&gt;
| Label            = Warmaster Records&lt;br /&gt;
| Formate          = LP&lt;br /&gt;
| Genres           = [[Black Metal]]&lt;br /&gt;
| AnzahlTitel      = 8&lt;br /&gt;
| Länge            = &lt;br /&gt;
| Besetzung        = * [[Gesang]]: [[Dead (Musiker)|Dead]]&lt;br /&gt;
* [[E-Gitarre]]: [[Øystein Aarseth|Euronymous]]&lt;br /&gt;
* [[Schlagzeug]]: [[Jan Axel Blomberg]]&lt;br /&gt;
* [[E-Bass]]: Necrobutcher&lt;br /&gt;
| Produzent        = &lt;br /&gt;
| Studio           = &lt;br /&gt;
| Vorheriges       = &lt;br /&gt;
| Nächstes         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;The Dawn of the Black Hearts – Live in Sarpsborg, NORWAY 28/2/1990&#039;&#039;&#039; ist das bekannteste [[Bootleg]] der norwegischen [[Black Metal|Black-Metal]]-Band [[Mayhem]]. Auf diesem ist ein Auftritt der Band in [[Sarpsborg]] am 28. Februar 1990 in schlechter Tonqualität. Bekannt ist das Bootleg insbesondere für sein [[Schallplattenhülle|Schallplattencover]], auf dem die Leiche des Mayhem-Sängers [[Dead (Musiker)|Per Yngve „Dead“ Ohlin]] zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurde das Live-Album von [[Peaceville Records]] offiziell unter dem Titel &#039;&#039;&#039;Live in Sarpsborg&#039;&#039;&#039; auf Vinyl wiederveröffentlicht. 2019 folgte eine Veröffentlichung auf CD, diese enthält eine Bonus-DVD mit einem Videomitschnitt des Konzerts. Auf dem Cover befindet sich ein Photo des Bassisten Jørn „Necrobutcher“ Stubberud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem der Sänger der Band, Dead, sich 1991 erschossen hatte, fotografierte der Gitarrist [[Øystein Aarseth|Øystein „Euronymous“ Aarseth]] dessen Leiche, bevor er die Polizei benachrichtigte. Er beabsichtigte, die Bilder für die nächste Mayhem-LP zu verwenden; im Artwork zu Mayhems Debütalbum &#039;&#039;[[De Mysteriis Dom Sathanas]]&#039;&#039; tauchten sie allerdings nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen verwendete Mauricio „Bull Metal“ Montoya von der kolumbianischen Band Typhon sie auf dem Bootleg &#039;&#039;The Dawn of the Black Hearts&#039;&#039;, das er 1995 über sein Label Warmaster Records veröffentlichte. Auf der Rückseite der LP ist ein Brief von Euronymous abgedruckt, in dem er von Deads Tod und seinen Plänen berichtete. Mayhem-Schlagzeuger [[Jan Axel Blomberg|Jan Axel „Hellhammer“ Blomberg]] beschuldigte später [[Metalion|Jon „Metalion“ Kristiansen]], den Herausgeber des Fanzines &#039;&#039;[[Slayer (Fanzine)|Slayer]]&#039;&#039; und Labelchef von [[Head Not Found]], der Mitherausgeber des Bootlegs zu sein und sagte, dass dieser Montoya das Bild ausgehändigt habe, da dieser „als ziemlich einzigster &#039;&#039;[sic]&#039;&#039; dieses Bild von Euronymous bekam“&amp;lt;ref name=&amp;quot;abl&amp;quot;&amp;gt;zitiert nach {{Literatur |Autor=Bruder Clé |Titel=Mythen, Mord &amp;amp; Metal |Sammelwerk=[[Ablaze]] |Nummer=Nr. 6 (September/Oktober) |Datum=1995 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Metalion wies diese Vorwürfe jedoch als dumme Gerüchte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Cover zeigt Dead nicht unbedingt in der Blüte seines Lebens. Das hätte ich nie gemacht. Die Leute sollen einen starken, stolzen Dead in Erinnerung behalten.|Metalion&amp;lt;ref name=&amp;quot;abl&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Bootleg wurde mehrmals wiederveröffentlicht, unter anderem als [[Picture Disc]] mit der Labelbezeichnung „No Fuckin’ Label“. Bei den späteren Veröffentlichungen lautet der Titel meist nur noch &#039;&#039;Dawn of the Black Hearts&#039;&#039;. CD-Versionen enthalten zusätzlich den Mitschnitt eines Auftritts von 1986 in [[Lillehammer]], auf dem Mayhem &#039;&#039;Danse Macabre&#039;&#039; ([[Celtic Frost]]), &#039;&#039;[[Black Metal (Lied)|Black Metal]]&#039;&#039; ([[Venom (Band)|Venom]]), &#039;&#039;Procreation of the Wicked&#039;&#039; (Celtic Frost) &#039;&#039;und Welcome to Hell&#039;&#039; (Venom) spielte. Eine CD-Version mit der Labelbezeichnung „[[Deathlike Silence Productions]]“ (eigentlich Euronymous’ nach seiner Ermordung und einigen posthumen Veröffentlichung eingestelltes Label) und der Nummer „Anti-Mosh 666“ enthält darüber hinaus Mayhems Demo &#039;&#039;[[Pure Fucking Armageddon]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.thetruemayhem.com/releases/audio/bootleg/blackhearts/blackhearts.htm |titel=news |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070820051304/http://www.thetruemayhem.com/releases/audio/bootleg/blackhearts/blackhearts.htm |archiv-datum=2007-08-20 |zugriff=2010-04-23 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Bedeutung und seines historischen Zusammenhangs wird &#039;&#039;The Dawn of the Black Hearts&#039;&#039; als einziges Bootleg auf der Website &#039;&#039;[[Encyclopaedia Metallum]]&#039;&#039; aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.metal-archives.com/albums/Mayhem/The_Dawn_of_the_Black_Hearts_-_Live_in_Sarpsborg%2C_Norway_28-2%2C_1990/8075 |titel=Mayhem - The Dawn of the Black Hearts - Live in Sarpsborg, Norway 28/2, 1990 |hrsg=[[Encyclopaedia Metallum]] |zugriff=2010-04-23 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titelliste ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite= |anzahl=2 |abstand=1em |liste=&lt;br /&gt;
;Laufzeiten des Vinyl-Bootlegs, 1995&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Deathcrush&#039;&#039; (3:35)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Necrolust&#039;&#039; (3:48)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Funeral Fog&#039;&#039; (6:51)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Freezing Moon&#039;&#039; (6:18)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Carnage&#039;&#039; (3:58)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Buried by Time and Dust&#039;&#039; (5:35)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Chainsaw Gutsfuck&#039;&#039; (4:10)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Pure Fucking Armaggedon&#039;&#039; (3:20)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Laufzeiten der offiziellen CD-Neuveröffentlichung, 2019&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.discogs.com/de/release/13460950-Mayhem-Live-In-Sarpsborg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Deathcrush&#039;&#039; (5:06)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Necrolust&#039;&#039; (4:36)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Funeral Fog&#039;&#039; (5:48)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Freezing Moon&#039;&#039; (6:06)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Carnage&#039;&#039; (4:10)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Buried by Time and Dust&#039;&#039; (5:35)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Chainsaw Gutsfuck&#039;&#039; (3:50)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Pure Fucking Armageddon&#039;&#039; (3:10)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
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