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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anne_Klein&amp;diff=754928</id>
		<title>Anne Klein</title>
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		<updated>2025-05-08T19:37:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.93: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F085771-0007, Bonn, Sitzung Bundesrat, Wiedervereinigung.jpg|mini|Anne Klein (1990)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Anne Klein.jpg|mini|Das Grab von Anne Klein auf dem [[Friedhof Schöneberg III]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anne Klein&#039;&#039;&#039; (* [[2. März]] [[1950]] in [[Bilsdorf (Nalbach)|Bilsdorf]]; † [[23. April]] [[2011]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.parlament-berlin.de/de/Meldungen/Erklaerung-von-Parlamentspraesident-Walter-Momper-zum-Tod-der-frueheren-Senatorin-fuer-Frauen-Jugend-und-Familie-Anne-Klein | wayback=20160403125706 | text=Erklärung von Parlamentspräsident Walter Momper zum Tod der früheren Senatorin für Frauen, Jugend und Familie Anne Klein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]) war eine deutsche Juristin und [[Senat Momper|Senatorin]] des Landes Berlin. Sie setzte sich vor allem für die [[Frauenrechte|Rechte von Frauen]] und [[Homosexualität|gleichgeschlechtliche]] Lebensweisen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach ihrem Abitur am [[Dillingen/Saar|Dillinger]] Realgymnasium hatte Klein zunächst in Saarbrücken, ab 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz26022011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&amp;amp;dig=2011%2F02%2F26%2Fa0020&amp;amp;cHash=bbe6cc2b36 &#039;&#039;Noch einmal das Meer sehen&#039;&#039;.] In: &#039;&#039;[[die tageszeitung|taz]]&#039;&#039;, 26. Februar 2011; „Als die gebürtige Saarländerin, die ihre ersten Erfolge übrigens als Schlagersängerin Anouk feierte, 22-jährig nach Berlin zieht, nimmt die neue Frauenbewegung dort gerade Kontur an“; abgerufen am 13. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin Jura sowie Psychologie studiert. Sie engagierte sich in der Berliner [[Frauenbewegung]] und rief mit ihren Mitstreiterinnen das erste Berliner [[Frauenhaus]] und das erste [[Feminismus|feministische]] Rechtsberatungszentrum im Berliner Stadtteil [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberg]] ins Leben. Nach ihrem Staatsexamen im Jahr 1978 gründete sie gegen Widerstände der [[Rechtsanwaltskammer (Deutschland)|Anwaltskammer]] die erste auf Frauenrechte spezialisierte Anwaltskanzlei in Berlin&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz26022011&amp;quot; /&amp;gt; und war bis zuletzt als [[Fachanwalt für Familienrecht|Fachanwältin für Familienrecht]] und [[Notar]]in in Berlin tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anne Klein war 27 Jahre mit Barbara Binek liiert, mit der sie zuletzt in einer [[Lebenspartnerschaftsgesetz|eingetragenen Lebenspartnerschaft]] lebte. 2011 erlag Anne Klein einem Krebsleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Engagement ==&lt;br /&gt;
Von 1983 bis 1984 war Anne Klein bei der [[Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen|grünen Bundestagsfraktion]] als wissenschaftliche Assistentin im Bereich Arbeits-, Sozial- und Rentenrecht tätig. Sie verfasste für die Fraktion der Grünen einen [[Gesetzentwurf]] für ein [[Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz|„Antidiskriminierungsgesetz“]], welches einige Jahre später –&amp;amp;nbsp;in veränderter Fassung&amp;amp;nbsp;– in den Deutschen Bundestag eingebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1989|Wahlsieg]] [[Walter Momper]]s am 29. Januar 1989 wurde sie als parteilose Kandidatin für die [[Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz|Alternative Liste]] zur Senatorin für Jugend, Frauen und Familie ernannt. Die [[lesbisch]] lebende Klein schuf das damals neuartige Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen. Sie erreichte die finanzielle Absicherung des Projekts [[Wildwasser (Verein)|Wildwasser]] für als Kinder missbrauchte Frauen und richtete Zufluchtsorte ein für Mädchen in Krisensituationen und Frauen, die in die [[Prostitution]] geraten waren. Zudem setzte sie durch, dass die in Frauenhäusern Zuflucht suchenden Frauen nicht dafür bezahlen müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L-Mag&amp;quot;&amp;gt;[[Waltraud Schwab]]: &#039;&#039;„Ich habe meine Träume gelebt“. Anwältin, Politikerin und Kämpferin Anne Klein starb mit nur 61 Jahren – ein Nachruf.&#039;&#039; In: &#039;&#039;[[L-Mag]]&#039;&#039;, Juli/August 2011, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Räumung der Mainzer Straße]] im November 1990 zerbrach die rot-grüne Koalition und Klein erklärte neben [[Sybille Volkholz]] und [[Michaele Schreyer]] ihren Rücktritt. Bereits im Sommer 1989 geriet sie als Gewinnerin von ca. 8000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] in einem Geldspiel nach dem [[Schneeballsystem]], für das sie Mitspieler geworben hatte, in die Schlagzeilen. Sie selber bezeichnete solche Spiele später als „asozial“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/ex-senatorin-klein-ist-klar-nie-wieder-li.890842 &#039;&#039;Ex-Senatorin Klein ist klar: Nie wieder!&#039;&#039;] In: &#039;&#039;[[Berliner Zeitung]]&#039;&#039;, 15. August 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; und rechtfertigte sich damit, sie habe „verdrängt“, dass es das Prinzip dieser Spiele ist, dass nur Erfolg haben kann, wer andere Personen dazu bewegt, mitzumachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/diesmal-ermittelt-senta-berger-in-der-krimi-reihe-unter-verdacht-nach-einem-wahren-fall-toedliches-spiel-li.1005237 &#039;&#039;Tödliches Spiel&#039;&#039;.] In: &#039;&#039;[[Berliner Zeitung]]&#039;&#039;, 10. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer für die Fraktion der Grünen war Anne Klein in berufsrechtlichen Organisationen tätig. Sie war Vorstandsmitglied der Rechtsanwaltskammer Berlin. Als Präsidentin des Versorgungswerkes der Rechtsanwälte in Berlin (Juni 1999 bis Dezember 2006) erreichte sie einen Versorgungsanspruch für gleichgeschlechtliche Hinterbliebene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L-Mag&amp;quot; /&amp;gt; Mitte 2006 wurde sie zur Vizepräsidentin der Anwaltunion Deutschland gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anne-Klein-Frauenpreis ==&lt;br /&gt;
Zu Ehren Anne Kleins vergibt die [[Heinrich-Böll-Stiftung]] seit dem Jahr 2012 den [[Anne-Klein-Frauenpreis]], mit dem sie Kleins Lebenswerk und ihren „Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten“ würdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.boell.de/stiftung/ehrungen/ehrungen-anne-klein-frauenpreis-13653.html &#039;&#039;Preis für Verwirklichung von Geschlechterdemokratie: Anne-Klein-Frauenpreis&#039;&#039;.] boell.de; abgerufen am 18. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Momper]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|5322|Klein Anne}}&lt;br /&gt;
* [https://www.anne-klein-kanzlei.de/ Website der Kanzlei]&lt;br /&gt;
* [https://www.boell.de/stiftung/ehrungen/ehrungen-anne-klein-biographie-13612.html Kurzbiografie.] [[Heinrich-Böll-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103489630X|VIAF=300794507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klein, Anne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendsenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Aktivist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klein, Anne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Juristin und Politikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bilsdorf (Nalbach)|Bilsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.93</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna-Louisa-Karsch-Stra%C3%9Fe&amp;diff=1774635</id>
		<title>Anna-Louisa-Karsch-Straße</title>
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		<updated>2025-05-08T19:17:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.93: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
| Name = Anna-Louisa-Karsch-Straße&lt;br /&gt;
| Alternativnamen = &lt;br /&gt;
| Stadtwappen = DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie = Straße in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild = Berlin, Mitte, Anna-Louisa-Karsch-Straße 001.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = Blick von der [[Friedrichsbrücke]] in&amp;lt;br /&amp;gt; die Anna-Louisa-Karsch-Straße&lt;br /&gt;
| Ort = Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil = [[Berlin-Mitte|Mitte]]&lt;br /&gt;
| Angelegt = &lt;br /&gt;
| Neugestaltet = &lt;br /&gt;
| HistNamen = &#039;&#039;Bei&amp;amp;nbsp;der&amp;amp;nbsp;Pomeranzenbrücke&#039;&#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Am Walle&#039;&#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Garnison-Kirchen-Straße&#039;&#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Am Königswall&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Straßen = &amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Rochstraße*|Rochstraße]] &amp;lt;small&amp;gt;(östlich)&amp;lt;/small&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Bodestraße*|Bodestraße]] &amp;lt;small&amp;gt;(über die [[Friedrichsbrücke]]; westlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Querstraßen = [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Rosenstraße*|Rosenstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Burgstraße*|Burgstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spandauer Straße]]&lt;br /&gt;
| Plätze =&lt;br /&gt;
| Nummerierungssystem = &lt;br /&gt;
| Bauwerke = [[#Bauten und Denkwürdigkeiten| siehe Gebäude]]&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen = [[Straßenverkehr]]&lt;br /&gt;
| Straßengestaltung = &lt;br /&gt;
| Straßenlänge = 250 m&lt;br /&gt;
| Baukosten = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P016627, Berlin, Blick vom Schloß, Burgstraße, Börse.jpg|mini|Blick vom [[Berliner Dom]] auf die Burgstraße mit der alten [[Börse Berlin|Börse]] (1939). Links von der Börse begann die &#039;&#039;Neue Friedrichstraße&#039;&#039;, heute: Anna-Louisa-Karsch-Straße.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Anna-Louisa-Karsch-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine 250 Meter lange [[Straße]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] des [[Bezirk Mitte|gleichnamigen Bezirks]], die zum historischen Stadtteil [[Alt-Berlin]] gehört. Die Straße existiert seit dem Bau der Festungsanlagen im 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Anna-Louisa-Karsch-Straße verläuft zwischen der [[Friedrichsbrücke]] und der Kreuzung [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Rosenstraße*|Rosenstraße]]/[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#An der Spandauer Brücke*|An der Spandauer Brücke]]/[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Rochstraße* |Rochstraße]]. Die Straße hat eine wechselseitige [[Hausnummer#Orientierungsnummerierung |Hausnummerierung]] beginnend an der Burgstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Am 15. Januar 2001 wurde der erst 1978 in die Burgstraße einbezogene Straßenabschnitt in Anna-Louisa-Karsch-Straße umbenannt. Sie erhielt ihren Namen nach der deutschen Dichterin [[Anna Louisa Karsch]], genannt „die Karschin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 18.–19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Um 1700 hieß die Straße &#039;&#039;Bei der Pomeranzenbrücke&#039;&#039;. Sie erhielt ihren Namen nach der an ihr gelegenen &#039;&#039;Pomeranzenbrücke&#039;&#039; oder &#039;&#039;Großen Pomeranzenbrücke&#039;&#039; (später: [[Friedrichsbrücke]]). Die Brücke wiederum hatte ihren Namen nach dem in der Nähe gelegenen [[Bitterorange|Pomeranzen]]&amp;amp;shy;haus erhalten. Der Straßenabschnitt wurde in dieser Zeit auch &#039;&#039;Am Walle&#039;&#039;, &#039;&#039;Garnison-Kirchen-Straße&#039;&#039; (1760) bzw. &#039;&#039;Am Königswall&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;[[Neue Friedrichstraße]]&#039;&#039; entstand in ihrer Gesamtlänge nach der Abtragung des Walls der [[Festung Berlin]]s um 1746. Ihre Benennung erfolgte zu Ehren von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] Sie umschloss mit dem parallel verlaufenden [[Festung Berlin#Festungsgräben|Königsgraben]] das Stadtgebiet von [[Alt-Berlin]] an der nördlichen und östlichen Seite. Sie reichte von der großen Pomeranzenbrücke vorbei an der [[Spandauer Brücke]] und [[Königsbrücke]] bis zur [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Stralauer Straße*|Stralauer Straße]] an der [[Waisenbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] waren die meisten Gebäude in der Straße und in der Umgebung stark zerstört, beispielsweise die [[Börse Berlin|Börse]], deren Ruine jahrelang an der Burgstraße Ecke der heutigen Anna-Louisa-Karsch-Straße hinter einem Bauzaun stehen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1951 erhielt die &#039;&#039;Neue Friedrichstraße&#039;&#039; den Namen [[Littenstraße]] (nach [[Hans Litten]]). Die Straße führte noch immer in voller Länge von der Friedrichsbrücke bis an die Stralauer Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. November 1978 wurde der westlichste, von der Friedrichsbrücke bis zur Spandauer Straße reichende, Abschnitt der Littenstraße in die entlang der [[Spree]] verlaufende, damals um den südlichen Abschnitt gekürzte [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Burgstraße*|Burgstraße]] einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordseite der Straße liegen die Grundstücke mit den Nummern 1–9 und an der Südseite die mit den Nummern 2–4. Die [[Hausnummer|Nummerierung]] beginnt an der Friedrichsbrücke und endet an der Kreuzung der Rosenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Denkwürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Anna-Louisa-Karsch-Straße, Schule der Garnisonskirche 01.jpg|mini|Anna-Louisa-Karsch-Straße&amp;amp;nbsp;9 / Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Spandauer Straße*|Spandauer Straße]]: Schule der Garnisonkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Mitte, Geschäftshaus Burgstraße 26 -06.jpg|mini|Theologische Fakultät in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Burgstraße*|Burgstraße]]&amp;amp;nbsp;26 / Ecke Anna-Louisa-Karsch-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;[[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte/Alt-Berlin]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebäude mit der Hausnummer 2 befindet sich das [[Berliner Institut für Gesundheitsforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordseite befinden sich Wohn- und Geschäftshäuser. Bemerkenswert ist in der heutigen Nummer&amp;amp;nbsp;9 das frühere Schul- und Predigerhaus der ehemals benachbarten [[Garnisonkirche (Berlin) |Garnisonkirche]]. Die Kinder in Berlin stationierter Soldaten erhielten hier vor fast 200&amp;amp;nbsp;Jahren kostenlosen Unterricht. Nach dem Garnisonpfarrer und evangelischen [[Theologe]]n [[Emil Frommel]] erhielt es den Namen Frommel-Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Viertel südlich des heutigen Straßenabschnitts wurde Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts – neben der [[Behrenstraße]] – zu einem Finanzzentrum Berlins, beginnend mit dem Neubau der [[Berliner Börse|Börse]] in unmittelbarer Nähe. 1906 wurde hier die [[Handelshochschule Berlin |Handelshochschule]] begründet. Seit 1946 hat hier die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] ihren Sitz. Mitte der 1930er Jahre gab es Baumaßnahmen zur Ansiedlung von Wirtschaftsverbänden im Block zwischen der nördlichen Straßenseite und dem [[Berliner Stadtbahn|Stadtbahnviadukt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der südlichen Straßenseite befinden sich außerdem die Neubauten des [[Spreepalais]]. Ab der Kreuzung Spandauer Straße entstand an der Nordseite das [[Hackesches Quartier|Hackesche Quartier]] nach Plänen der Architekten Müller / van Reimann, für das Ende 2009 [[Richtfest]] gefeiert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.detail.de/artikel/mehr-mitte-geht-nicht-hackesches-quartier-in-berlin-1332/ &#039;&#039;Mehr Mitte geht nicht&#039;&#039;. Informationen auf dem Architekturportal detail.de mit Hinweis auf das Richtfest und den Entwurfsvorstellungen des Quartiers,] abgerufen am 23. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier zogen die Unternehmenszentralen der [[GASAG]], der Werbeagentur &#039;&#039;[[Scholz &amp;amp; Friends]]&#039;&#039; sowie ein Hotel und diverse andere Büronutzer ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mueller-reimann.de/projekte/hackesches-quartier Hackesches Quartier auf der Website der Architekten Müller/van Reimann] abgerufen am 14. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Anna-Louisa-Karsch-Straße}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=A1045|kaupert=Anna-Louisa-Karsch-Strasse-10178-Berlin|name=Anna-Louisa-Karsch-Straße}}&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=L454|zlb98=1235|kaupert=Littenstrasse-10179-Berlin|name=Littenstraße|abk=Luise}}.&lt;br /&gt;
** {{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=B1109|zlb98=341|kaupert=Burgstrasse-10178-Berlin|name=Burgstraße|abk=Luise}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Berlin um 1723&#039;&#039;, Stadtplan von Abraham Guibert Dusableau.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Berlin um 1850&#039;&#039;, Stadtplan von Reimer.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Berlin in der Tasche&#039;&#039;, Stadtatlas Ullsteinverlag Berlin um 1960.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Berlin 1968&#039;&#039;, Stadtplan von SenBauWohn.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Berlin Atlas&#039;&#039;, VEB Tourist Verlag, 4. Auflage 1988.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Städteatlas Berlin&#039;&#039;, RV-Verlag, 73751 Ostfildern, ISBN 3-575-11467-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.521006|EW=13.401675|type=landmark|dim=50|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Anna Louisa Karsch Strasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.93</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_M._Wobus&amp;diff=2713356</id>
		<title>Anna M. Wobus</title>
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		<updated>2025-05-08T18:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.93: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Anna Magdalene Wobus&#039;&#039;&#039; geb. Knietsch (* [[17. Dezember]] [[1945]] in [[Bad Elster]]) ist eine deutsche Biologin, bekannt für [[Stammzelle]]nforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wobus machte zunächst eine Landwirtschaftslehre an einer landwirtschaftlichen Versuchsanstalt bei Leipzig und machte gleichzeitig 1964 das Abitur. Danach studierte sie Biologie und Genetik an der [[Universität Greifswald]] unter anderem bei der Genetikerin Elisabeth Günther. Danach war sie am Institut für [[Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung|Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung]] in [[Gatersleben]] (einem Institut der Akademie der Wissenschaften der DDR) und wurde an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] promoviert. Sie arbeitete in Gatersleben in einer 1978 gegründeten Forschungsgruppe für Entwicklungsbiologie, die mit Methoden von [[Beatrice Mintz]] [[Teratom]]-Zellen als Modellsystem untersuchte, und begann dort mit Stammzellenforschung. Seit 1992 leitete sie eine eigene Forschungsgruppe in Gatersleben. 1997 habilitierte sie sich an der Medizinischen Fakultät in Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobus entwickelte Methoden der Kultivierung und Differentiation embryonaler Stammzellen. Sie studierte die in vitro Differenzierung von embryonalen Stammzellen zum Beispiel zu Zellen des Herzens, der Pankreas und der Leber. Außerdem studierte sie [[Toxikologie|toxikologische]] Effekte anhand von differenzierten Stammzellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 erhielt sie mit ihrem Mann die [[Cothenius-Medaille]] und 2003 den [[Wissenschaftspreis: Gesellschaft braucht Wissenschaft]] (für Arbeiten zu Diabetes und Stammzellen-Therapie). Sie ist Mitglied der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bbaw.de/die-akademie/mitglieder/3234 |wayback=20160405080216 |text=Wobus bei der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 2001 der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|869|IDName=anna-m-wobus|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=20. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 2010 der [[Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste|Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]] sowie seit 2012 korrespondierendes Mitglied der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist mit dem Biologen [[Ulrich Wobus]] (* 1942) verheiratet und hat zwei Kinder. Ulrich Wobus war nach der Wende Gründungsdirektor des nunmehrigen Leibniz-Instituts in Gatersleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit anderen: &#039;&#039;Stammzellforschung und Zelltherapie. Stand des Wissens und der Rahmenbedingungen in Deutschland.&#039;&#039; Mit Beiträgen von Christine Hauskeller und Jochen Taupitz. München 2006&lt;br /&gt;
* mit Peter Löser: &#039;&#039;Aktuelle Entwicklungen in der Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen&#039;&#039;, Naturwissenschaftliche Rundschau, Band 60, 2007, S.&amp;amp;nbsp;229–237&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115555528}}&lt;br /&gt;
* {{AcademiaNet|1028205}}&lt;br /&gt;
*[[Fiona M. Watt]]: [http://jcs.biologists.org/content/117/7/977.full &#039;&#039;Anna M. Wobus&#039;&#039;, Journal of Cell Science, Band 117, 2004, S. 977, mit Interview]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/pressemeldungen.html?ifab_modus=detail&amp;amp;ifab_id=3659 |text=Seite über Wobus an der Universität Leipzig |archive-is=20130412095134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115555528|LCCN=n/99/38182|VIAF=84553262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wobus, Anna M}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wobus, Anna M.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wobus, Anna Magdalene&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Biologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Elster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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