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	<title>Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Hamel_(Mediziner)&amp;diff=1122663</id>
		<title>Carl Hamel (Mediziner)</title>
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		<updated>2025-02-21T01:17:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Carl Hamel&#039;&#039;&#039; (* [[19. Juni]] [[1870]] in [[Düren]]; † [[12. September]] [[1949]] in [[Rhöndorf]]; auch: &#039;&#039;Karl Hamel&#039;&#039;) war ein deutscher Arzt. Von 1926 bis 1933 war er Präsident des [[Reichsgesundheitsamt]]es.&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Hamel-Kluxen.jpg|mini|Das Grab von Carl Hamel und seiner Ehefrau Hedwig im Familiengrab Hamel-Kluxen auf dem [[Zentralfriedhof Münster]].]]&lt;br /&gt;
== Familie, Studium und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater, Sohn des Buchhändlers Hubert Joseph Hamel und seiner Ehefrau Wilhelmine Gottgetreu, war der Zeitungsverleger Robert Hamel (1839–1896). Seine Mutter, Tochter des Kaminfegermeisters Christian Hubert Schmitz aus [[Jülich]] und seiner Ehefrau Carola Franzisca Hilbert, war Gertrud Schmitz (1845–1924).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Düren besuchte er das Gymnasium. Nach dem Beginn des Studiums 1889 im Fach Medizin in Berlin, Heidelberg und Straßburg erlangte er im Jahre 1894 die [[Promotion (Doktor) | Promotion]] zum Dr. med. in München. Dort betätigte er sich am Institut für [[Pathologie]] und [[Anatomie]] der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] als Volontärarzt. Von 1894 bis 1898 eignete er sich in der Abteilung für [[Chirurgie]] am Krankenhaus von [[Berlin-Rahnsdorf | Neurahnsdorf]] und dem von [[Berlin-Friedrichshain | Friedrichshain]] im Jahre 1898 weitere Kenntnisse an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reichsgesundheitsamt und Reichsgesundheitsrat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Ernst Grawitz]] (1860–1911) arbeitete er von 1898 bis 1901 in der Abteilung für [[Innere Medizin]] in [[Berlin-Charlottenburg | Charlottenburg]]. Diese Arbeiten setzte er bei dem Internisten [[Carl Jakob Adolf Christian Gerhardt]] in der [[Charité]] in den Jahren 1901 bis 1902 fort. Danach wechselte er ins [[Reichsgesundheitsamt]] als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter. Dort wurde er im Jahre 1906 zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Reichsamt des Innern]] (Reichsministerium des Inneren) hatte er im Jahre 1918 die Position eines Vortragenden Rates inne. Nachdem das Ministerium im Jahre 1922 umorganisiert wurde, leitete er als [[Ministerialdirigent]] die Unterabteilung &#039;&#039;Volksgesundheitspflege&#039;&#039;. Am 1. Juli 1926 wurde er zum Präsidenten des Reichsgesundheitsamtes ernannt, welches er bis 1933 leitete. Mit dieser Position übernahm er auch den Vorsitz im [[Reichsgesundheitsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer unter seinem Vorsitz geführten Diskussion von 14 Todesfällen im Rahmen eines in Lübeck 1930 durchgeführten Großversuchs mit Tuberkuloseschutzimpfungen kam es am 28. Februar 1931 zur Zustellung der &#039;&#039;Richtlinien für neuartige Heilbehandlung und für die Vornahme wissenschaftlicher Versuche am Menschen&#039;&#039; durch das Reichsministerium des Inneren an die Landesregierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang U. Eckart]]: &#039;&#039;Geschichte der Medizin.&#039;&#039; Springer, Berlin/Heidelberg / New York 1990; 3., überarbeitete Auflage ebenda 1998, S. 333–336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Machtergreifung|NS-Machtergreifung]] mit ihren Neubesetzungen der staatlichen Organisationen endete auch der Reichsgesundheitsrat. Am 1. Juni 1933 beendete er seine staatliche Tätigkeiten und ging noch vor der Altersgrenze in den [[Ruhestand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampf gegen Krankheiten ==&lt;br /&gt;
In seiner praktischen ärztlichen Tätigkeit entdeckte er bei der chronischen [[Bleivergiftung]] das Vorhandensein von basophil gekörnten [[Erythrozyt]]en. Seine im Jahre 1908 aufgestellten Ergebnisse zu einer Umfrage zur Erfassung der Haut[[tuberkulose]] ermöglichten die Grundlagen zur Bekämpfung dieser Krankheit. Er unterstützte die Bewegung der Volksheilstätten und begründete die Heilungsstätte von [[Lupus erythematodes]] in [[Müncheberg]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Hedwig Kluxen seit 1910 verheiratet und wohnte in [[Berlin]] NW 87, Klopstockstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ämter als Präsident ==&lt;br /&gt;
* Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der [[Tuberkulose]]&lt;br /&gt;
* Reichsausschuss für hygienische Volksbelehrung&lt;br /&gt;
* Kuratorium der Kaiserin Friedrich-Stiftung für das ärztliche Fortbildungswesen&lt;br /&gt;
* Ärztlicher Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für Gewerbehygiene&lt;br /&gt;
* Deutscher Verein für [[Schulgesundheitspflege]]&lt;br /&gt;
* Reichsausschuss für Weinforschung&lt;br /&gt;
* Kuratorium der Billrothstiftung für deutsche Heilkunde im Ausland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hygiene-Komitee des [[Völkerbund]]es&lt;br /&gt;
* Permanentes Komitee des Internationalen Gesundheitsamtes in [[Paris]] (als ständiger deutscher Vertreter)&lt;br /&gt;
* Hauptvorstand vom [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuz]]&lt;br /&gt;
* Vorstand der [[Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten|Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten]]&lt;br /&gt;
* Vorstand des Deutschen Zentralkomitees zur Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheit&lt;br /&gt;
* Vorstand des Vereins für öffentliche Gesundheitspflege&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Society of Medical Officers of Health&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
* Verleihung der [[Ehrendoktorwürde]] zum Dr. med. vet. von der [[Universität Leipzig]] (1930)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| zugriff=2020-11-07| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19| offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Über angeborene Sacraltumoren.&#039;&#039; München 1895.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Deutsche Heilstätten für Lungenkranke : geschichtliche und statistische Mitteilungen.&#039;&#039; 6 Bde. Springer, Berlin 1904–1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &#039;&#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&#039;&#039; Band 1: &#039;&#039;A–K.&#039;&#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|583|584|Hamel, Carl|Manfred Stürzbecher|117493848}}&lt;br /&gt;
* Cuno Horkenbach, &#039;&#039;Das Deutsche Reich von 1918 bis Heute&#039;&#039;, Berlin 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117493848}}&lt;br /&gt;
* Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) [https://www.dzk-tuberkulose.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117493848|VIAF=266011431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hamel, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsgesundheitsamt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hamel, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hamel, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rhöndorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.64</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Axel_Jarchow&amp;diff=1248528</id>
		<title>Axel Jarchow</title>
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		<updated>2025-02-21T00:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Basketballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname = Axel Jarchow&lt;br /&gt;
| bild =&lt;br /&gt;
| langname =&lt;br /&gt;
| spitzname =  Sachsel / Saxel&lt;br /&gt;
| geburtstag = [[22. Februar]] [[1989]] ({{Alter in Jahren und Tagen|1989|2|22}})&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Leipzig]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[DDR]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum =&lt;br /&gt;
| sterbeort =&lt;br /&gt;
| sterbeland =&lt;br /&gt;
| größe = 195 cm&lt;br /&gt;
| position = [[Shooting Guard]]&lt;br /&gt;
| college =&lt;br /&gt;
| draft =&lt;br /&gt;
| jetztverein = &lt;br /&gt;
| liga = &lt;br /&gt;
| trikotnummer = 6&lt;br /&gt;
| jahre-vereine = 2006–2008 {{DEU|#}} [[Artland Dragons|Young Dragons]] ([[Nachwuchs-Basketball-Bundesliga|NBBL]])&amp;lt;br /&amp;gt;2008–2009 {{DEU|#}} [[TSV Quakenbrück]]&amp;lt;br /&amp;gt;2006–2009 {{DEU|#}} [[Artland Dragons]]&amp;lt;br /&amp;gt;2009–2015 {{DEU|#}} [[SC Rasta Vechta]]&amp;lt;br /&amp;gt;2015–2017 {{DEU|#}} SC Rasta Vechta 2&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft =&lt;br /&gt;
| nationaljahre =&lt;br /&gt;
| nationalspiele =&lt;br /&gt;
| trainerjahre-trainervereine =&lt;br /&gt;
| nmupdate =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Axel Jarchow&#039;&#039;&#039; (* [[22. Februar]] [[1989]] in [[Leipzig]]) ist ein deutscher [[Basketball]]spieler. Er ist 1,95 m groß und spielt auf der Position des [[Shooting Guard]]. Er bestritt 18 Spiele in der Bundesliga.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.easycredit-bbl.de/de/statistiken/spieler/portraits/p/5961-axel-jarchow/ |titel=easyCredit - 5961 Axel JARCHOW |abruf=2020-02-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Axel Jarchow spielte in der Saison 2004/2005 in der U16-Mannschaft des USC Leipzig. Er zog 2006 nach [[Quakenbrück]] und spielte in den Saisons 2006/2007 sowie 2007/2008 in der Jugendmannschaft der [[Artland Dragons]] in der [[Nachwuchs-Basketball-Bundesliga]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tobias-eickelpasch.de/resources/LVZ+Collage.pdf |wayback=20120703214225 |text=&amp;quot;USC-Talente vor dem großen Sprung&amp;quot; von Tobias Eickelpasch&lt;br /&gt;
}} (PDF; 457&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich stand er seit der Saison 2006/2007 bis zur Saison 2007/2008 im Kader der Artland Dragons und kam zu einigen kurzen Einsätzen in der [[Basketball-Bundesliga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines Alters konnte Axel Jarchow ab der Saison 2008/2009 nicht mehr in der [[Nachwuchs-Basketball-Bundesliga]] eingesetzt werden. Er wechselte zum [[TSV Quakenbrück]], dem Kooperationspartner der [[Artland Dragons]], und spielte hauptsächlich in der Oberliga Staffel West des [[Niedersächsischer Basketballverband|Niedersächsischen Basketball-Verbandes]]. Ab Mitte Januar 2009 spielte Jarchow für [[Rasta Vechta]] in der [[ProA|2. Bundesliga ProA]].&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.rasta-vechta.de/ &amp;quot;Jarchow kommt&amp;quot; vom 16. Januar 2009 auf www.rasta-vechta.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Bundesliga-Aufstieg mit Vechta&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/sport/ueberregional/sportwelt/basketball/Aufsteiger-Vechta-hat-Team-komplett;art476,2832333 |titel=Aufsteiger Vechta hat Team komplett - STIMME.de |abruf=2020-02-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kam er im Spieljahr 2013/14 zu weiteren Einsätzen in der bundesweit höchsten Liga.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Saison 2015/2016 wechselte Axel Jarchow in die zweite Mannschaft des [[SC Rasta Vechta]]. Zuletzt kam er dort im Spieljahr 2016/17 zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.basketball-bund.net/statistik.do?reqCode=statBesteWerferArchiv&amp;amp;_top=-1&amp;amp;_absolut=0 |titel=Beste Werfer (Saison: 2016/2017) - 1.Regionalliga Herren (Senioren) |werk=www.basketball-bund.net |hrsg= |datum= |abruf=2020-02-08 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später spielte er beim Oberligisten 1. SC Norderstedt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&amp;amp;spielplan_id=2249233&amp;amp;liga_id=36577&amp;amp;defaultview=1 |titel=Ergebnis (Herren Oberliga), 18.12.2022, BSG Kisdorf Kaltenkirchen - 1. SC Norderstedt |werk=basketball-bund.net |abruf=2023-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge in der Bundesliga ==&lt;br /&gt;
Jarchow wurde 2008 mit den Artland Dragons deutscher Pokalsieger.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.artland-dragons.de/magazin/artikel.php?artikel=1317&amp;amp;type=2 Dragons bejubeln den ersten Titel!]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.easycredit-bbl.de/de/statistiken/spieler/portraits/p/5961-axel-jarchow/ Axel Jarchow] auf Easy Credit BBL—Website; Köln, 2019. Abgerufen am 2. Februar 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jarchow, Axel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballspieler (SC Rasta Vechta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballspieler (Artland Dragons)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jarchow, Axel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Basketballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1989&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.64</name></author>
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		<title>Axel Andrae</title>
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		<updated>2025-02-21T00:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Axel Andrae&#039;&#039;&#039; (* [[1965]] in [[Wolfen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fagott]]ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Andrae erhielt bereits mit elf Jahren seinen ersten Fagottunterricht. Er studierte dann [[Fagott]] bei [[Werner Seltmann]] an der [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig]]. Seit 1988 wirkt er als [[Solo (Musik)|Solo-Fagottist]] am heutigen [[MDR-Sinfonieorchester]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mdr.de/konzerte/kammermusikensembles/besetzungsliste-mdr-sinfonieorchester100.html |wayback=20160525103309 |text=Besetzungsliste des MDR Sinfonieorchesters}}. Abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Solist arbeitete er u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Max Pommer (Dirigent)|Max Pommer]], [[Tang Muhai]], [[Christoph Poppen]], [[Jun Märkl]], [[Fabio Luisi]], [[Bruno Weil]], [[Rolf Gupta]], [[Michala Petri]] und [[Maurice Steger]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andraes besonderes Interesse gilt der [[Neue Musik|Neuen Musik]] und der Interpretation [[Alte Musik|Alter Musik]] auf historischen Instrumenten. Als [[Barockfagott|Dulzian- und Barockfagott]]ist und Mitglied mehrerer Spezialensembles, konzertierte er bereits in [[Polen]], dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]], in den [[Niederlande]]n, in [[Frankreich]], [[Portugal]], [[Spanien]], in der [[Schweiz]], in [[Japan]] und [[Italien]]. Er ist zudem Mitglied des MDR Bläserquintetts und des [[Ensemble Sortisatio|Ensembles Sortisatio]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;leipzig--10&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.leipzig-almanach.de/musik_jubilaeumskonzert_10_jahre_ensemble_sortisatio_gerhard_lock.html |titel=Musik &amp;gt; Jubiläumskonzert 10 Jahre Ensemble &amp;quot;Sortisatio&amp;quot; (Gerhard Lock) |autor= |werk=leipzig-almanach.de |datum=2010-04-27 |zugriff=2018-10-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181011133519/http://www.leipzig-almanach.de/musik_jubilaeumskonzert_10_jahre_ensemble_sortisatio_gerhard_lock.html |archiv-datum=2018-10-11 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=MDR Bläserquintett |url=http://www.mdr-blaeserquintett.de/seiten/biografien.html |wayback=20050825224727}}. Abgerufen am 29. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte mehrere CDs ein, unter anderem mit [[Matthias Jung (Dirigent)|Matthias Jung]], [[Ludger Rémy]] und [[Hans-Christoph Rademann]] sowie der Cappella Sagittariana Dresden, der [[Batzdorfer Hofkapelle]] und der [[Berliner Barock-Compagney]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* Preisträger beim Internationalen Wettbewerb Toulon (1988)&lt;br /&gt;
* Finalist des &#039;&#039;Internationalen [[Fernand Gillet]]-Hugo Fox Wettbewerbs&#039;&#039; der [[International Double Reed Society]] in Manchester (1989)&lt;br /&gt;
* Preisträger des [[Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen|Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen]] (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* 1995: [[Earle Brown (Komponist)|Earle Brown]]: &#039;&#039;Synergy&#039;&#039; ([[HatHut Records|Hat Art]])&lt;br /&gt;
* 1997: [[Johann Sebastian Bach]]: &#039;&#039;Die Motetten&#039;&#039; (Philips Records)&lt;br /&gt;
* 1998: &#039;&#039;Bibliotheca Cygneana&#039;&#039; (Raumklang Records)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Groupe Lacroix]]: &#039;&#039;[[8 Pieces on Paul Klee]]&#039;&#039; ([[Creative Works Records]])&lt;br /&gt;
* 2004: &#039;&#039;Ensemble Sortisatio&#039;&#039; ([[Querstand (Label)|Querstand]])&lt;br /&gt;
* 2009: &#039;&#039;Fleur de Lys – pour Maîtres de Danse I – III&#039;&#039; (The Brand)&lt;br /&gt;
* 2009: [[Jean-Luc Darbellay]]: &#039;&#039;[[A Portrait]]&#039;&#039; ([[Claves Records]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.orchesterzentrum.de/tl_files/images/Dozenten/PDF_Lebenslauf/984d54526e09.pdf Biographie von Axel Andrae] (PDF; 38&amp;amp;nbsp;kB) beim [[Orchesterzentrum NRW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Andrae, Axel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fagottist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockfagottist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpret (Neue Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Andrae, Axel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fagottist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wolfen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.64</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Auto_Mobil_International&amp;diff=1443817</id>
		<title>Auto Mobil International</title>
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		<updated>2025-02-21T00:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Messe&lt;br /&gt;
| Name               = Auto Mobil International&lt;br /&gt;
| Logo               = &lt;br /&gt;
| Bildunterschrift   = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Grundlegende Daten zur Messe --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche            = [[Automobil]]&lt;br /&gt;
| Ort                = [[Leipziger Messe]] ([[Leipzig]] {{DEU|#}})&lt;br /&gt;
| erste Ausrichtung  = 1991&lt;br /&gt;
| Website            = [http://www.ami-leipzig.de/ www.ami-leipzig.de]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten zur letzten Ausstellung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| letzte Messe von   = 2014-05-31&lt;br /&gt;
| letzte Messe bis   = 2014-06-08&lt;br /&gt;
| letzter Ort        = &lt;br /&gt;
| Besucherzahl       = 242.000&lt;br /&gt;
| Ausstellerzahl     = &lt;br /&gt;
| Fläche             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gumpert Apollo.JPG|mini|[[Gumpert Apollo]] auf der AMI]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Auto Mobil International&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;AMI&#039;&#039;&#039;) war von 1991 bis 2014 eine von der [[Leipziger Messe]] veranstaltete Automobilmesse. Sie startete 1991 unter dem Namen &#039;&#039;Auto – aber sicher&#039;&#039; und wurde 1996 in &#039;&#039;AMI – Automobil International&#039;&#039; umbenannt. Vorgestellt wurden viele Neuheiten im Automobilbereich, darunter über 100 Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren. Parallel zur AMI fand die &#039;&#039;[[AMITEC]]&#039;&#039; statt, eine Fachmesse für Fahrzeugteile, Werkstatt und Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit längerem hatte die AMI Schwierigkeiten, sich neben der [[Internationale Automobil-Ausstellung|IAA]] in Frankfurt zu positionieren. So wurde seit 2010 die Messe nur noch alle zwei Jahre abgehalten, im Wechsel mit der IAA. In den Nicht-IAA-Jahren, den geradzahligen Jahren, erreichte die AMI ansprechende Besucherzahlen, in den Jahren 2006, 2008, 2010 und 2012 durchgängig über 270.000 Besucher, wobei 2008 mit 293.000 der Besucherrekord erzielt wurde. 2014 brachen die Besucherzahlen im Vergleich zu 2012 dagegen deutlich ein, um 44.000 auf 242.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 sollte die Messe wieder am ursprünglichen Termin im April stattfinden. Nachdem im Februar 2016 jedoch 13 der 22 noch im Januar 2016 angemeldeten Marken absagten, wurde die AMI in ihrem 25. Jubiläumsjahr kurzfristig vollständig abgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/Wirtschaft/Leipziger-Messe-sagt-Autoschau-AMI-2016-kurzfristig-ab |wayback=20160223100613 |text=Leipziger Messe sagt Autoschau AMI 2016 kurzfristig ab}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine erneute Durchführung der Messe gab es seither nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Auto Mobil International Leipzig|Auto Mobil International}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ami-leipzig.de/ AMI]&lt;br /&gt;
* [http://www.amitec-leipzig.de/ AMITEC]&lt;br /&gt;
* [http://www.7-forum.com/news/Fotos-von-der-AMI-2008-in-Leipzig-2162.html Fotos von der AMI Leipzig im Jahr 2008 auf www.7-forum.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messe in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automesse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftverkehr (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.64</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Artur_Knick&amp;diff=1700790</id>
		<title>Artur Knick</title>
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		<updated>2025-02-21T00:05:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Art(h)ur Adolf Alfred Knick&#039;&#039;&#039; (* [[29. November]] [[1883]] in [[Breslau]]; † [[22. März]] [[1944]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde|Hals-Nasen-Ohren-Arzt]], [[Hochschullehrer]] und Rektor der [[Universität Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteArthurKnick.JPG|mini|Grabstätte Arthur Knick auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] in Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Beamten hatte die Schule und das Gymnasium zum heiligen Geist seiner Heimatstadt durchlaufen. Er absolvierte von 1902 ein [[Studium der Medizin]] an der [[Universität Breslau]], das er 1907 mit sehr guten Leistungen abschloss. Anschließend war er als Arzt in der Inneren Abteilung des Allerheiligenhospitals tätig und wurde 1908 mit der Arbeit &#039;&#039;Über die Histologie der sekundären Degeneration im Rückenmark&#039;&#039; (Breslau 1908) zum [[Dr. med.]] promovierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knick wurde 1909 Assistenzarzt an der Universitätsohrenklinik in Leipzig und seine [[Habilitation]] erfolgte 1912 mit dem Thema &#039;&#039;Pathologische Histologie des Ohrlabyrinthes nach Durchschneidung des Nervus acusticus&#039;&#039; (Leipzig 1912) an der [[Universität Leipzig]]. Danach wurde er Privatdozent für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten. Knick stieg bald zum Oberarzt der Leipziger Universitätsklinik auf. Er absolvierte ab 1914 seinen Wehrdienst im Sanitätsdienst während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und kehrte nach Leipzig 1919 zurück, wo er außerordentlicher [[Professor]] für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten an der Medizinischen Fakultät der Leipziger Hochschule wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1925 eine private Fachpoliklinik, die „Knicksche Klinik“&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Steinberg: &#039;&#039;Psychiatrie an der Universität Leipzig: Eine zweihundertjährige Tradition.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen&#039;&#039; 23, 2004, S. 270–312; hier: S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Emilienstraße 14, eingerichtet hatte, die der Universität als Lehrinstitut diente, erhielt er 1937 die Berufung zum persönlichen Ordinarius. Zudem beteiligte sich Knick auch an den organisatorischen Aufgaben der Leipziger Hochschule. So war er kommissarisch von 1935 bis 1937 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der medizinischen Fakultät gewesen und war von 1937 bis 1940 [[Liste der Rektoren der Universität Leipzig|Rektor der Leipziger Alma Mater]]. Knick ließ sich 1940 aus seinem Rektoratsposten entlassen, um als Feldarzt die deutschen Militärverbände an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] zu unterstützen. Dabei erlitt er eine Herzerkrankung bei der [[Schlacht von Stalingrad]]. Zurückgekehrt nach Leipzig versorgte er die Verletzten eines Reservelazaretts in der Nähe von Leipzig, wobei er einen erneuten Herzanfall erlitt, an dessen Folgen er starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Knicks Hauptwerk ist &#039;&#039;Ohren-, Nasen-, Rachen- und Kehlkopfkrankheiten.&#039;&#039; (Leipzig 1921). Es wurde als Lehrbuch zum Standardwerk für Generationen von Medizinern und erlebte nach seinem Tod 36 Neuauflagen, die auch in die spanische, russische und türkische Sprache übersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des [[Alldeutscher Verband|Alldeutschen Verbandes]], das er 1916 geworden war, empfand er den [[Friedensvertrag von Versailles]] als Missachtung des deutschen Volkes. So engagierte er sich von 1919 bis 1923 in der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]], war seit 1925 Mitglied der [[Deutschvölkische Freiheitspartei|Deutschvölkischen Freiheitspartei]], seit 1929 Mitglied des [[Freiheitsbund]]es, trat dann zum 1. Dezember 1931 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 821.006)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/21231171&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1933 Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]]. Zudem versah er verschiedene nationalsozialistische Funktionen, u.&amp;amp;nbsp;a. als Gaudozentenbundführer von Sachsen. Dennoch gibt es Hinweise, dass er über die politische Entwicklung während der NS-Diktatur enttäuscht war.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Heiber, Universität unterm Hakenkreuz, Teil II: Die Kapitulation der Hohen Schulen, Bd. 2, München 1994, S. 117&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Amtszeit als Rektor der Leipziger Universität gewann er auch nicht parteigebundene Forscher für Leipzig, darunter [[Hans-Georg Gadamer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Der aus seiner 1910 geschlossenen Ehe mit Maria (geb. Kaiser) hervorgegangene Sohn [[Bernhard Knick]] (* 19. September 1921 in Leipzig&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Wer ist wer?]]&#039;&#039; 27. Ausgabe (1988), S. 714.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † 11. Juli 2012 in Tutzing&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hellmut Mehnert]]: &#039;&#039;Die Deutsche Diabetologie trauert um eines ihrer profiliertesten Mitglieder.&#039;&#039; In: &#039;&#039;DDG Informationen.&#039;&#039; Jg. 4 (2012), H. 5 (Oktober 2012), S. 131 ({{Webarchiv|url=http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Ueber_uns/DDG-Informationen/DDG_Information_05_12.pdf#page=8 |wayback=20140202192912 |text=online}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war Stoffwechselexperte und außerplanmäßiger Professor an der [[Universität Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Diagnostisch-therapeutisches Vademecum für Studierende und Ärzte.&#039;&#039; Verlag Johann Ambrosius Barth, 1934&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Bedeutung der Universität Leipzig in der Vergangenheit.&#039;&#039; Leipzig 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Isidor Fischer]]: &#039;&#039;Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre.&#039;&#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, 1962, 2. Auflage, Bd. 1, S. 779,&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &#039;&#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&#039;&#039; (= &#039;&#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&#039;&#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 92–93.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Heiber]], &#039;&#039;Universität unterm Hakenkreuz, Teil II: Die Kapitulation der Hohen Schulen&#039;&#039;, Bd. 2, München 1994, S. 115–119&lt;br /&gt;
* [[Johannes Zange]]: &#039;&#039;Arthur Knick zum Gedächtnis&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Archiv für Ohren-, Nasen- und Kehlkopfheilkunde&#039;&#039; 154 (1944), S. 195–197. ([[doi:10.1007/BF01970225]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Hannelore Schwokowski: &#039;&#039;Erinnerung an Prof. Dr. Artur Knick&#039;&#039; ([https://www.slaek.de/media/dokumente/04presse/aerzteblatt/archiv/2001-2010/2005/03/0305_123.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* {{CPL|Knick_247}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|knick_a|W|1912|S|1914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026473055|VIAF=262553379}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knick, Artur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HNO-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Alldeutschen Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knick, Artur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knick, Arthur; Knick, Artur Adolf Alfred (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.64</name></author>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Almuth_Hartwig-Tiedt&amp;diff=2520673</id>
		<title>Almuth Hartwig-Tiedt</title>
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		<updated>2025-02-20T22:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Almuth Hartwig-Tiedt.jpg|miniatur|Almuth Hartwig-Tiedt.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Almuth Hartwig-Tiedt&#039;&#039;&#039;, vor 2011 Almuth Nehring-Venus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=Beleg Namensänderung| Datum=2011-01-28| Sammelwerk=[[Tagesspiegel]]| Online=https://web.archive.org/web/20180830005050/https://www.tagesspiegel.de/berlin/hinter-den-kulissen-hinter-den-kulissen/3784426.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[4. Oktober]] [[1959]] in [[Malchin]], [[Bezirk Neubrandenburg]], [[DDR]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politischer Beamter|politische Beamtin]] ([[Die Linke]]). Sie war von November 2014 bis Oktober 2018&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb24&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/10/andreas-buettner-gesundheitsstaatssekretaer-brandenburg.html |titel=Andreas Büttner zum Gesundheitsstaatssekretär ernannt |hrsg=rbb24.de |datum=2018-10-01 |zugriff=2024-03-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181001182040/https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/10/andreas-buettner-gesundheitsstaatssekretaer-brandenburg.html |archiv-datum=2018-10-01 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Staatssekretär]]in im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes [[Brandenburg]]. Von 2006 bis 2011 war sie Staatssekretärin in der [[Berlin]]er Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen; von 2012 bis 2014 Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem 1978 in Malchin abgelegten Abitur absolvierte Hartwig-Tiedt bis 1979 ein Volontariat in der Redaktion der &#039;&#039;[[junge Welt|Jungen Welt]]&#039;&#039; und studierte anschließend Journalistik an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]]. 1983 schloss sie als Diplomjournalistin ab und nahm eine Tätigkeit als Redakteurin bei der Jungen Welt auf. 1994 wechselte sie in gleicher Funktion zum &#039;&#039;[[Neues Deutschland|Neuen Deutschland]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1996 bis 1999 war Hartwig-Tiedt Mitarbeiterin der PDS-Fraktion im [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhaus]] und dort für feministische sowie Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik verantwortlich. Von 2001 bis 2002 arbeitete sie für den Landesvorstand der [[Partei des Demokratischen Sozialismus]] (PDS) und war dort u. a. Wahlkampfmanagerin ihrer Partei bei der vorgezogenen [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2001|Abgeordnetenhauswahl im Oktober 2001]]. Ab 2002 übernahm sie politische Ämter als [[Bezirksstadtrat|Bezirksstadträtin]] und später Staatssekretärin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Almuth Hartwig-Tiedt ist verheiratet und hat zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Hartwig-Tiedt war zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Später gehörte sie der Nachfolgepartei PDS an, inzwischen ist sie Mitglied der Partei Die Linke. Innerhalb der Partei übernahm sie verschiedene Führungspositionen, so war sie von 1997 bis 2004 Mitglied des PDS-Landesvorstands von Berlin, ab 1999 als stellvertretende Landesvorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2002 war Hartwig-Tiedt Mitglied der [[Bezirksverordnetenversammlung]] vom [[Berlin-Prenzlauer Berg|Bezirk Prenzlauer Berg]] (nach der Bezirksreform [[Bezirk Pankow]]) und war dort zeitweise die stellvertretende Vorsitzende der PDS-Fraktion. Von 2002 bis 2006 war sie Stadträtin für Kultur und Wirtschaft im Bezirksamt Pankow von Berlin, mit zusätzlicher Verantwortung für den Bereich öffentliche Ordnung (ab 2004). Nach den Wahlen 2006 war sie bis zu ihrer Ernennung zur Staatssekretärin Bezirksstadträtin für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung (Oktober bis Dezember 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 6. Dezember 2006 war Hartwig-Tiedt Staatssekretärin in der von [[Harald Wolf]] geführten Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Nach dem auf die [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011|Abgeordnetenhauswahl 2011]] folgenden Regierungswechsel wurde sie am 13. Dezember 2011 in den einstweiligen Ruhestand versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;{{Webarchiv|url=http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/20111213.1220.363862.html |wayback=20120213192900 |text=Ernennung eines neuen Staatssekretärs beschlossen}},&#039;&#039; Pressemitteilung vom 13. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 2012 bis November 2014 war Hartwig-Tiedt Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Am 5. November 2014 wurde sie zur Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg ernannt. Am 1. Oktober 2018 wurde sie in Folge des Lunapharm-Skandals entlassen. Ihr Nachfolger als Staatssekretär wurde [[Andreas Büttner (Politiker)|Andreas Büttner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/struktur/leitung/nv.de.html | wayback=20110305233415 | text=Lebenslauf von Almuth Hartwig-Tiedt}} auf den Seiten der Stadt Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartwigtiedt, Almuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Pankow)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartwig-Tiedt, Almuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Die Linke), Staatssekretärin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malchin]], [[Bezirk Neubrandenburg]], [[DDR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>185.109.154.64</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adrian_Bingner&amp;diff=1892705</id>
		<title>Adrian Bingner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adrian_Bingner&amp;diff=1892705"/>
		<updated>2025-02-20T21:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;185.109.154.64: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Adrian Bingner.jpg|mini|Adrian Bingner]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adrian Bingner&#039;&#039;&#039; (* [[26. September]] [[1830]] in [[Karlsruhe]]; † [[8. Mai ]] [[1902]] in [[Leipzig]]) war Senatspräsident des [[II. Zivilsenat des Reichsgerichts|II. Zivilsenats des Reichsgerichts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er studierte in Heidelberg und Berlin [[Rechtswissenschaft]] und promovierte an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]]. In seiner Studienzeit bereiste er die Gerichte in Paris. Damals galt in Baden das [[Badisches Landrecht 1810|badische Landrecht]], ein Klon des [[Code civil]]. Er trat in den badischen Justizdienst ein und wurde 1861 Amtsrichter in Heidelberg. 1864 wurde er Staatsanwalt am [[Landgericht Karlsruhe|Kreis- und Hofgericht Karlsruhe]]. 1865 wurde er Ministerialrat im Justizministerium. Er gehörte vor 1866 zu den Anhängern der kleindeutschen Lösung um [[Karl Mathy|Mathy]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;[[Eduard Müller (Richter)|Eduard Müller]]: &#039;&#039;Die ersten fünfundzwanzig Jahre des Reichsgerichts.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Die ersten 25 Jahre des Reichsgerichts.&#039;&#039; Sonderheft des Sächsischen Archivs für Deutsches Bürgerliches Recht zum 25-jährigen Bestehen des höchsten Deutschen Gerichtshofs, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Ministerium war er für die Umsetzung reichsweiten Rechts nach der Reichsgründung verantwortlich, wie der Ausarbeitung des badischen Einführungsgesetzes zum neuen [[Reichsstrafgesetzbuch]], oder dem Gesetz über „die Einführung der [[Reichsjustizgesetze]] über Gerichtsverfassung, Civilprozeß, Konkurs und Strafprozeß im Großherzogtum Baden betreffend“. Es war sein umstrittener Vorschlag, nur ein badisches Oberlandesgericht, das [[Oberlandesgericht Karlsruhe]], zu errichten. er war auch Mitglied der Bundesratskommission für Strafprozess und Gerichtsverfassung. Er gehörte dem neugegründeten Reichsgericht 1879 bis zu seinem Tod 1902 an. Als Senatspräsident des II. Zivilsenats war er entscheidend für die Entwicklung des rheinisch-französischen Rechts, zu dem auch das Badische Landrecht gehört.&lt;br /&gt;
1899 bekam er das Großkreuz des [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Deutsche Juristen-Zeitung.&#039;&#039; Jahrgang 4, 1899, S. {{Webarchiv|url=http://dlib-zs.mpier.mpg.de/mj/kleioc/0010/exec/bigpage/%222173669_04%2b1899_0435%22 |wayback=20160304040413 |text=419}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seiner Meinung der strengen Differenztheorie schloss sich der Senat in der „Petroleum“-Entscheidung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[Ständiger Schiedshof|Ständigen Haager Schiedsgerichtshofes]].&lt;br /&gt;
* Mitglied des badischen [[Frauenverein]]s&lt;br /&gt;
* Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Literatur über das Großherzogthum Baden in allen seinen staatlichen Beziehungen.&#039;&#039; Karlsruhe 1854.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das badische Strafgesetzbuch in seiner jetzt geltenden Fassung nebst der Einführungsedikte, und den sonstigen dasselbe ergänzenden Gesetzen und Verordnungen, sowie der Bestimmungen über Presse, Vereine, Versammlungen.&#039;&#039; Karlsruhe 1864.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Badisches Strafrecht.&#039;&#039; Heidelberg 1872.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das badische Einführungsgesetz zu den Reichsjustizgesetzen.&#039;&#039; Heidelberg 1879.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Civilrecht, Badisches Civilgesetzbuch (Landrecht) nebst Ergänzungen.&#039;&#039; Mannheim/Straßburg 1879.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Detlev Fischer: &#039;&#039;Adrian Bingner (1830–1902): Karlsruher Ministerialrat und Badens erster Senatspräsident am Reichsgericht in Leipzig.&#039;&#039; In: Detlev Fischer: &#039;&#039;Karlsruher Juristenportraits. Aus der Vorzeit der Residenz des Rechts.&#039;&#039; Verlag der Gesellschaft für Kulturhistorische Dokumentation, Karlsruhe 2004 (= &#039;&#039;Schriftenreihe des Rechtshistorischen Museums Karlsruhe.&#039;&#039; Band 9). ISBN 3-922596-60-6, Seiten 32–38.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dietz (Richter)|Hermann Dietz]]: &#039;&#039;Adrian Bingner.&#039;&#039; In: Albert Krieger (Hrsg.): &#039;&#039;[[Badische Biographien]].&#039;&#039; Teil VI: &#039;&#039;1902–1911.&#039;&#039; Heidelberg 1927, S. 109 ([http://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/164058 online]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|248|248|Bingner, Adrian Aloys Philipp Heinrich|Julius Federer|101400314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.Rechtshistorisches-Museum.de/rhmr.html Biographie (mit Photo)] auf der Webpräsenz des Rechtshistorischen Museums Karlsruhe&lt;br /&gt;
* LEO-BW, landeskundliches Informationssystem für Baden-Württemberg: [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/101400314/Bingner+Adrian Bingner, Adrian]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101400314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101400314|VIAF=12670685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bingner, Adrian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bingner, Adrian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1902&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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